Ubisofts FOR HONOR: Komplettspiel nur gegen viel Geld oder viel Zeit

Ubisofts FOR HONOR: Komplettspiel nur gegen viel Geld oder viel Zeit

Es ist kei­ne neue Art der Spie­ler-Abzo­cke, die Ubi­soft hier zeigt, aber eine neue Dimen­si­on. Für das Bur­gen­be­la­ge­rungs- und Schar­müt­zel-Spiel FOR HONOR muss man 50 bis 70 Euro hin­le­gen. Es han­delt sich somit um ein soge­nann­tes »Voll­preis­spiel«, also auf den ers­ten Blick kein fre­e­mi­um- oder ande­res free2­play-Modell mit Ingame-Shop. Man wür­de nun erwar­ten, dass man für den Preis auch ein voll­stän­di­ges Game erhält, doch das geht weit an der Rea­li­tät vor­bei, denn Ubi­soft möch­te noch ordent­lich wei­te­res Geld abzo­cken gene­rie­ren, indem man im Spiel Aus­rüs­tungs­ge­gen­stän­de, Moves, Emo­tes und Rüs­tung erwer­ben kann.

Ein Spie­ler hat auf Red­dit aus­ge­rech­net, dass man zusätz­lich zum Kauf­preis 732 USD (der­zeit ca. 680 Euro) auf­brin­gen muss, um alles frei­zu­schal­ten. Man kann das auch über das Anhäu­fen von Ingame-Wah­rung tun, dafür braucht man laut bystander007 auf Red­dit aller­dings als Casu­al Gamer, der an fünf bis sie­ben Tagen der Woche ein bis zwei Stun­den spielt, ca. 2,5 Jah­re. Aber auch Hard­core-Grin­der wer­den duch die Spiel­me­cha­nis­men benach­tei­ligt, die die ers­ten ein bis zwei Spiel­stun­den eines Tages mit höhe­rer Aus­beu­te der Wäh­rung »Steel« beloh­nen. Selbst so ein Hard­core-Spie­ler bräuch­te bei 16 Stun­den Spiel­zeit an sie­ben Tagen der Woche immer noch 46 Wochen, um alles freizuschalten.

Die Spiel­erge­mein­de ist nicht amü­siert und auch pro­fes­sio­nel­le Publi­ka­tio­nen äußern sich ob die­ser für man­che unkal­ku­lier­ba­re Kos­ten­fal­le eher kri­tisch. Es wäre ange­bracht, dass sich der Ver­brau­cher­schutz die kacken­dreis­te Vor­ge­hens­wei­se bei FOR HONOR mal genau­er ansieht.

Pro­mo­gra­fik FOR HONOR Copy­right Ubisoft

Neu von DreamWorks Animation: THE BOSS BABY

Neu von DreamWorks Animation: THE BOSS BABY

Der letz­te Film von Dream­Works Ani­ma­ti­on für die Cent­fox, bevor sie zu Uni­ver­sal wech­seln, trägt den Titel THE BOSS BABY. Regie führt Tom McGrath (MADAGASCAR).

Der sie­ben­jäh­ri­ge Tim ist nicht begeis­tert, als ihm sei­ne Eltern ein Baby prä­sen­tie­ren: sei­nen Bru­der. Doch irgend­was scheint nicht zu stim­men, denn das Baby kann spre­chen (mit der Stim­me von Alec Bald­win). Es ist schwer zu beschrei­ben, die Trai­ler erklä­ren mehr.

THE BOSS BABY star­tet in Deutsch­land am 30. März 2017.

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Robert Downey jr. wird zu DOCTOR DOLITTLE

Robert Downey jr. wird zu DOCTOR DOLITTLE

Hugh Lof­ting schrieb in den 1920ern drei Kin­der­bü­cher um DOCTOR DOLITTLE, der mit Tie­ren spre­chen kann (The Sto­ry of Doc­tor Dolitt­le, The Voya­ges of Doc­tor Dolitt­le und Doc­tor Dolittle’s Cir­cus).

Die wur­den auch bereits ver­filmt, zum einen 1967 im Musi­cal DOCTOR DOLITTLE mit Rex Har­ri­son in der Titel­rol­le, zum ande­ren in zwei Fil­men (1998 und 2001) mit Eddie Mur­phy in einem moder­ni­sier­ten Setting.

In einer neu­en Kino­fas­sung namens THE VOYAGES OF DOCTOR DOLITTLE soll Robert Dow­ney jr. die Rol­le des Dok­tors über­neh­men. Regie wird Ste­phen Gag­han (SYRIANA) füh­ren, der arbei­tet auch am Dreh­buch, das auf einer frü­he­ren Fas­sung von Tom She­pherd basiert. Es pro­du­zie­ren Sus­an Dow­ney von Team Dow­ney zusam­men mit Joe Roth und Jeff Kir­schen­baum von Roth/Kirschenbaum Films.

Wann die Pro­duk­ti­on star­ten soll ist noch nicht bekannt, Regis­seur Gag­han arbei­tet der­zeit noch an einer Film­ad­ap­ti­on des Com­pu­ter­spiels THE DIVISION.

Bild Robert Dow­ney jr. 2010 von Edgar Meri­ta­no, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

TERMINATOR abgeschaltet

TERMINATOR abgeschaltet

TERMINATOR: GENISYS soll­te eigent­lich der Auf­takt zu einer neu­en Tri­lo­gie um unge­müt­li­che Endo­ske­lett-Robo­ter wer­den, aller­dings kam der Film bei Kri­ti­kern und Fans so schlecht an, dass man die­se Plä­ne schnell auf­gab. Und das inter­es­san­ter­wei­se, obwohl die Ein­spiel­ergeb­nis­se letzt­lich so schlecht nicht waren.

Der nächs­te Plan war dann, dass James Came­ron hims­elf das Fran­chise mit TERMINATOR 6 aus dem Tief holen soll­te. Da der immer noch inten­siv mit AVA­TAR-Fort­set­zun­gen beschäf­tigt ist (die unend­li­che Geschich­te), hät­te Tim Mil­ler (DEADPOOL) Regie füh­ren sol­len. Wie schon bei GENISYS war auch hier wie­der der Ur-Robo­ter Arnold Schwar­zen­eg­ger involviert.

Der hat­te aller­dings kürz­lich gegen­über New York Dai­ly News gesagt, dass er an einer Fort­füh­rung des Fran­chise nicht inter­es­siert sei. So etwas ist natür­lich ein schwe­rer Schlag für ein sol­ches Film­pro­jekt. Und kon­se­quen­ter­wei­se ist TERMINATOR 6 jetzt auch aus den Ter­min­plä­nen von Para­mount ver­schwun­den. Das dürf­te wohl bedeu­ten, dass es bis auf wei­te­res kei­ne neu­en TER­MI­NA­TOR-Fil­me geben wird.

Wobei man ange­sichts der tur­bu­len­ten Geschich­te des Fran­chise’ ver­mut­lich nie­mals nie sagen sollte …

Pro­mo­fo­to TERMINATOR GENISYS Copy­right Paramount

Amazon Prime Streaming Partners Program ab Frühsommer auch in Deutschland?

Amazon Prime Streaming Partners Program ab Frühsommer auch in Deutschland?

Ama­zon macht damit wei­ter, neben Buch- und Online­han­del all­ge­mein, auch den Fern­seh- bzw. Strea­ming­markt auf­zu­mi­schen. In den USA gibt es bereits das soge­nann­te »Ama­zon Prime Strea­ming Part­ners Pro­gram«. Dabei öff­net sich Ama­zon Prime Video für Inhal­te Drit­ter, das kön­nen klas­si­sche Fern­seh­sen­der sein, aber auch direkt Pro­du­zen­ten, die dann in der Lage sind, ihren Con­tent ohne Umweg über irgend­wel­che Sen­der zu verbreiten.

Die­ses Pro­gramm könn­te laut den Infor­ma­tio­nen von W&V bereits im Früh­som­mer auch in Deutsch­land star­ten. Ama­zon hält sich dazu aller­dings noch bedeckt und möch­te das nicht kom­men­tie­ren, es wäre aber eine logi­sche Fort­füh­rung des Ama­zon Prime Video Kon­zepts. Und selbst­ver­ständ­lich wird sich Ama­zon die Ver­brei­tung der Inhal­te Drit­ter auf sei­ner gut ein­ge­führ­ten, reich­wei­te­star­ken Strea­ming­platt­form ordent­lich bezah­len lassen.

Den­noch dürf­te das ins­be­son­de­re für öffent­lich-recht­li­che oder pri­va­te Sen­der durch­aus attrak­tiv sein, weil sie damit mög­li­cher­wei­se Zuse­her zurück­ge­win­nen könn­ten, die sich vom klas­si­schen Fern­se­hen längst abge­wandt haben. Auf der ande­ren Sei­te könn­te das aber auch dazu füh­ren, dass sich noch mehr Zuschau­er vom tech­nisch, kon­zep­tio­nell und inhalt­lich über­hol­ten Pan­tof­fel­ki­no verabschieden.

Angeb­lich gibt es zudem Ver­hand­lun­gen mit Dis­co­very wegen Bun­des­li­ga-Über­tra­gun­gen und dem Pay-TV-Sen­der Sky, aber auch da will sich nie­mand äußern.

Im Früh­som­mer wis­sen wir mehr.

Ama­zon-Logo Copy­right Amazon

GREEN LANTERN CORPS: Führt David S. Goyer Regie?

GREEN LANTERN CORPS: Führt David S. Goyer Regie?

Seit der Ankün­di­gung, dass es einen GREEN LANTERN CORPS-Film geben sol­le, hat man wenig neu­es über das Pro­jekt gehört. Es waren ver­schie­de­nen Schau­spie­ler für die Rol­le des Hal Jor­dan im Gespräch, dar­un­ter Armie Ham­mer (der sag­te aller­dings bereits er wis­se von nichts), Jake Gyl­len­haal, Joel McHa­le und Brad­ley Coo­per. Übri­gens war auch Ryan Rey­nolds auf der Lis­te mög­li­cher Mimen, der hat­te die Rol­le ja bereits im Kino­kas­sen-Flop GREEN LANTERN (2011) gespielt. Tat­säch­lich ist der wahr­schein­lichs­te Kan­di­dat dann aus­ge­rech­net Tom Crui­se gewor­den, aber es ist nichts in tro­cke­nen Tüchern.

Aus Stu­dio­krei­sen kom­men jetzt Infor­ma­tio­nen, dass man mög­li­cher­wei­se David S. Goy­er als Regis­seur haben möch­te. Den kennt man von BLADE: TRINITY und er hat auch an BATMAN BEGINS, THE DARK KNIGHT und MAN OF STEEL mit­ge­ar­bei­tet. Der­zeit bear­bei­tet er gera­de zusam­men mit Jus­tin Rho­des das Dreh­buch des Films und dar­aus ent­stan­den Gerüch­te, dass er auch Regie füh­ren soll. Er ist zudem auch als Regis­seur für SUICIDE SQUAD 2 im Gespräch.

Die Dreh­ar­bei­ten könn­ten mög­li­cher­wei­se noch in die­sem Jahr beginnen.

Bild David S. Goy­er 2013 von Sue Luken­bau­gh, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

Trailer zu Aardmans neuem Film: EARLY MAN

Trailer zu Aardmans neuem Film: EARLY MAN

Die Ani­ma­ti­ons­künst­ler von Aar­d­man Ani­ma­ti­ons kennt man bei­spiels­wei­se von WALLACE AND GROMIT oder SHAUN DAS SCHAF. Das neu­es­te Film­pro­jekt trägt den Titel EARLY MAN und dreht sich um Urzeit­men­schen. Bevor sich Nick Park um den zwei­ten Film mit Shaun und Co. küm­mert, hat er Regie bei die­sem geführt. Man soll­te sich das viel­leicht im Ori­gi­nal anse­hen, denn es spre­chen unter ande­rem Eddie Red­may­ne (FANTASTIC BEASTS), Tom Hidd­les­ton (AVENGERS) und Mai­sie Wil­liams (GAME OF THRONES).

Plot: Am Anbe­ginn der Zeit, als prä­his­to­ri­sche Krea­tu­ren die Erde bevöl­ker­ten, erzählt EARLY MAN die Geschich­te des hel­den­haf­ten Höh­len­men­schen Dug (Eddie Red­may­ne) und sei­nes bes­ten Freun­des Hognob, die ver­su­chen ihren Stamm gegen den bösen Bron­ze­zeit-Lord Nooth (Tom Hidd­les­ton) zu ver­ei­nen und ihr Dorf zu retten.

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Mini-Rant: Was läuft eigentlich in diesem deutschen SF-Fandom falsch?

Mini-Rant: Was läuft eigentlich in diesem deutschen SF-Fandom falsch?

Jeder, der sich inten­si­ver mit Sci­ence Fic­tion beschäf­tigt, weiß was Fan­zines sind. Fan­zines sind von Fans her­aus­ge­ge­be­ne Maga­zi­ne, die sich mit Aspek­ten der SF und ver­wand­ten Gebie­ten beschäf­ti­gen. Die gibt es seit vie­len, vie­len Jah­ren, seit man als Sterb­li­cher abseits von Ver­la­gen halb­wegs brauch­ba­ren Zugriff auf Ver­viel­fäl­ti­gungs­me­tho­den für Tot­holz bekam. Ich kann mich noch an Fan­zines erin­nern, die vor dem groß­flä­chi­gen Ent­ste­hen von Copy­shops mit Spi­ri­tus-Umdruck ent­stan­den sind. Mit Stück­zah­len, die man an vier Hän­den abzäh­len konn­te. Oder drei. Oder 20. Es gab Fan­zines mit den ver­schie­dens­ten Inhal­ten, man­che befass­ten sich sekun­där­li­te­ra­risch mit dem Ger­ne, ande­re brach­ten selbst­ver­fass­te Sto­ries, wie­der ande­re waren rei­ne Ego­zi­nes, die ver­mut­lich meis­ten ein Mix aus all dem. Fan­zines waren ein Aspekt des Gen­res und des Hob­bies, das nicht weg­zu­den­ken war – und streng genom­men bis heu­te ist.

Aber wenn wir das mal mit etwas Abstand und objek­tiv betrach­ten, dann waren das Publi­ka­ti­ons­for­men für jeder­mann, lan­ge bevor so etwas wie das Inter­net oder Self­pu­bli­shing all­ge­mein ver­füg­bar waren. Maga­zi­ne, die in eben­falls einer Art von Self­pu­bli­shing erschie­nen sind.

Und da kom­men wir zum Punkt: Ange­sichts die­ser jahr­zehn­te­lan­gen His­to­rie des Self­pu­bli­shings im deut­schen SF-Fan­dom kann ich abso­lut nicht nach­voll­zie­hen, war­um etli­che Prot­ago­nis­ten die­ses Geron­ten­stadls die­ser Grup­pie­rung heut­zu­ta­ge via Self­pu­bli­shing ver­öf­fent­lich­te Wer­ke oder Kurz­ge­schich­ten­samm­lun­gen pau­schal als »Mist« ableh­nen, ohne auch nur mal ein Blick hin­ein gewor­fen zu haben? War­um fin­den Self­pu­bli­shing-Wer­ke kei­ner­lei Berück­sich­ti­gung, wenn es um Prei­se aus dem Dunst­kreis »deut­sches SF-Fan­dom« geht, Ver­öf­fent­li­chun­gen in Fan­zines – die heu­te bis­wei­len noch wie mit Spi­ri­tus­um­druck her­ge­stellt wir­ken, selbst wenn sie eine Web­prä­senz sind – aber schon? Wird da mit zwei­er­lei Maß gemes­sen? Weil »wir das noch nie so gemacht haben«? War­um? Ich kann es ein­fach nicht nach­voll­zie­hen, denn es gibt frag­los im Bereich SF via Self­pu­bli­shing hau­fen­wei­se bemer­kens­wer­te Ver­öf­fent­li­chun­gen, sogar wel­che, die anders­wo Prei­se ein­heim­sen kön­nen. War­um wer­den die nicht zur Kennt­nis genom­men? Weil gera­de die Juro­ren für SF-Prei­se eine neue Tech­no­lo­gie wie eBooks und eBook-Rea­der als neu­mo­di­sches Teu­fels­werk ableh­nen und lie­ber ver­zückt an Dru­cker­schwär­ze und Buch­rü­cken­kleb­stoff von bedruck­tem Tot­holz schnüf­feln? Und weil sie nicht erken­nen, dass Self­pu­bli­shing so weit vom Fan­dom-Klas­si­ker Fan­zine nicht ent­fernt ist? Oder sind sie ver­grätzt, dass wir heu­te in der Lage sind, Sto­ry­samm­lun­gen via Ama­zon groß­flä­chig unters Volks zu brin­gen, statt nur zwei Hand­voll hand­ge­klam­mer­ter nach Sprit rie­chen­der Umdruck-Hef­te ver­tei­len oder per Post ver­schi­cken zu kön­nen? War­um leh­nen Urge­stei­ne, die uns frü­her mit mehr oder weni­ger schlecht kopier­ten Fan­zines zwei­fel­haf­ten Inhalts gequält haben (die aber den­noch als Fan-Arbeit selbst­ver­ständ­lich lie­bens- und bemer­kens­wert waren), heu­te ande­re Fans ab, die eigent­lich genau das­sel­be tun?

Ich ver­ste­he es nicht. Ich ver­ste­he es wirk­lich nicht.

p.s.: Nein, es geht dies­mal nicht um den DPP, selbst wenn der sich auch jah­re­lang mit Hän­den und Füßen gegen Self­pu­bli­shing gewehrt hat.

Hea­der­bild Copy­right: Sto­ckUn­li­mi­ted

Leipziger Buchmesse vergrätzt Blogger durch fragwürdige Akkreditierungspraktiken

Leipziger Buchmesse vergrätzt Blogger durch fragwürdige Akkreditierungspraktiken

Die Buch­bran­che und auch die Leip­zi­ger Buch­mes­se hofie­ren seit eini­ger Zeit mas­siv Blog­ger. War­um das so ist, hat­ten wir hier auf Phan­ta­News vor einem Jahr anläss­lich der LBM über einen Gast­bei­trag mit dem Titel »Die Rat­ten­fän­ger von Leip­zig« the­ma­ti­siert: Weil Blog­ger vor allem spott­bil­li­ge Wer­bung sind.

Tat­säch­lich sieht es nun aller­dings so aus, als wol­le man gar nicht jeden »daher­ge­lau­fe­nen« Blog­ger dabei haben und möch­te Rosi­nen picken – oder das Akkre­di­tie­rungs­ver­fah­ren ist völ­lig plan­los. Dar­über berich­tet Dani­el Isber­ner auf sei­nem Blog, der hat gera­de auf sei­ne Pres­se­ak­kre­di­tie­rung hin eine Absa­ge bekom­men. Man muss sich hier wirk­lich fra­gen, nach wel­chen Kri­te­ri­en die Ver­ant­wort­li­chen in Leip­zig die Blogs bzw. Blog­ger aus­su­chen? Ist ein Heiti­t­ei-Blüm­chen-Blog mit mas­sen­haft Bespre­chun­gen im Stil von »Ich habe das Buch gele­sen und es ist toll!!! Das Cover ist auch toll!!!!!11!einself!!1!« tat­säch­lich akkre­di­tie­rungs­wür­di­ger, als eines, das sich inhalt­lich mit ver­schie­de­nen Aspek­ten des Buch­han­dels (und zahl­lo­sen ande­ren The­men) beschäf­tigt, statt nur stumpf Mas­sen schlech­ter Buch­re­zen­sio­nen zu ver­öf­fent­li­chen? Aus der Sicht der Ver­an­stal­ter und Ver­la­ge, denen es tat­säch­lich nur um bil­li­ge Wer­bung geht, ganz sicher.

Das Ver­fah­ren an sich scheint sei­tens der Ver­an­stal­ter aller­dings auch höchst unpro­fes­sio­nell durch­ge­führt zu wer­den. Dani­el schreibt dazu:

Das betrifft dabei auch eine Men­ge Blog­ger, die in den Vor­jah­ren noch anstands­los akkre­di­tiert wur­den und geht teil­wei­se sogar so weit, dass bei Blogs, die von zwei Per­so­nen betrie­ben wer­den einer Per­son schon vor Wochen eine Akkre­di­tie­rung erteilt wur­de und die ande­re ges­tern ihre Absa­ge bekom­men hat.

Man kann dar­aus aber ein­deu­tig ent­neh­men, dass alle Vor­wür­fe, es gin­ge nur um Wer­bung, offen­sicht­lich kor­rekt sind, denn anders lässt sich das Ver­hal­ten der Ver­an­stal­ter der Buch­mes­se Leip­zig kaum erklären.

Neben Dani­el wur­de sei­nen Aus­sa­gen zufol­ge ges­tern auch hau­fen­wei­se wei­te­ren Blogs abge­sagt. War­um das erst so kurz vor der Mes­se pas­siert, ist eben­falls nicht erklär­lich, denn eine sol­che Absa­ge soll­te zeit­nah nach der Akkre­di­tie­rung erfol­gen, und nicht erst nach Guts­her­ren­art an alle zusam­men kurz vor der Ver­an­stal­tung, um nega­ti­ve Publi­ci­ty zu ver­mei­den. Es mag den Ver­ant­wort­li­chen viel­leicht komisch vor­kom­men, aber auch Blog­ger benö­ti­gen eine gewis­se Pla­nungs­si­cher­heit. Dani­el schreibt weiter:

Die Leip­zi­ger Buch­mes­se akkre­di­tiert also aus­ge­spro­chen will­kür­lich und die eige­nen Richt­li­ni­en schei­nen nur bedingt zu gel­ten. Tat­säch­lich muss man sogar anneh­men, dass es schlicht­weg ein Kon­tin­gent der Zahl X für Blog­ger gab und sobald das aus­ge­schöpft war hane­bü­che­ne Begrün­dun­gen her­hal­ten muss­ten, war­um man nicht mehr Blog­ger akkre­di­tiert. Das erklärt auch, war­um man mit den Absa­gen bis ges­tern gewar­tet hat, denn mitt­ler­wei­le kann man kaum noch ande­re Leu­te davon über­zeu­gen, die Leip­zi­ger Buch­mes­se aus­fal­len zu las­sen (die haben ihr Ticket ja alle schon) und hat teil­wei­se schon selbst Ter­mi­ne auf der Mes­se ver­ein­bart, muss sich also nun zwangs­wei­se ein Ticket kaufen.

Die­se Ein­schät­zung der Tak­tik der Mes­se­ver­an­stal­ter dürf­te mei­ner Ansicht nach zutref­fend sein.

Man kann es nur erneut deut­lich sagen: Blog­ger, lasst euch von der Buch­mes­se Leip­zig und der Bran­che nicht verarschen!

Pixars neuester Animationsfilm heißt COCO

Pixars neuester Animationsfilm heißt COCO

Der neu­es­te Film vom Pixar-Team, das auch TOY STORY, FINDING NEMO oder INSIDE OUT rea­li­sier­te, trägt den Titel COCO und han­delt von einem musi­ka­li­schen Jun­gen namens Miguel, den das Spie­len einer legen­dä­ren Gitar­re uner­war­tet an einen unge­wöhn­li­chen Ort versetzt.

»El Coco« ist in der his­pa­ni­schen Folk­lo­re so etwas wie der schwar­ze Mann, mit dem man Kin­dern droht, wenn sie sich nicht benehmen.

Regie füh­ren Lee Unk­rich (TOY STORY 3) und Adri­an Moli­na (MONSTERS UNIVERSITY) es pro­du­ziert Dar­la K. Ander­son (TOY STORY 3). Es spre­chen unter ande­rem Antho­ny Gon­za­lezBen­ja­min Bratt und Gael Gar­cía Ber­nal.

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Playstation-Spiele auf PC streamen

Playstation-Spiele auf PC streamen

Einer der Grün­de, die für den Erwerb einer Kon­so­le wie der Play­sta­ti­on spre­chen ist die Exklu­si­vi­tät man­cher Titel. Sony leg­te in der Ver­gan­gen­heit immer gro­ßen wert dar­auf, dass es Block­bus­ter gab, es nur für ihre Kon­so­len erschie­nen, um einen Kauf­an­reiz zu schaffen.

Umso merk­wür­di­ger erscheint es in die­sem Zusam­men­hang, dass der japa­ni­sche Kon­zern es nun über den Dienst »Play­sta­ti­on Now« mög­lich machen will, Spie­le für PS3 und PS4 auf den PC zu strea­men. Der­zeit geht das bereits mit PS3-Games, die man auf PS4 oder PCs spie­len kann, in Zukunft wird man auch Games zocken kön­nen, die eigent­lich es exklu­siv für die Play­sta­ti­on 4 gibt.

Der­zeit wird Gan­ze in einer Test­pha­se aus­schließ­lich in den USA sowie den Nie­der­lan­den und Bel­gi­en ange­bo­ten, in Deutsch­land gibt es im Moment eine geschlos­se­ne Beta.

Die Anfor­de­run­gen an den PC hal­ten sich in Gren­zen. Man benö­tigt neben einem Game­pad und einem Inter­net­zu­gang mit min­des­tens 5 MBit/s eine Intel Core i3-CPU die mit 2 GHz getak­tet ist, 2 GByte RAM und min­des­tens 300 MByte Platz auf der Fest­plat­te. Als Betriebs­sys­tem kommt mini­mal Win­dows 7 in Fra­ge. In den USA muss man monat­lich zehn Euro für den Dienst berappen.

Unbe­kannt ist im Moment noch, wel­che PS4-Spie­le ver­füg­bar sein wer­den. Ich wür­de aber nicht davon aus­ge­hen, dass es sofort die Best­sel­ler sind, denn sie wer­den kaum ihre Ver­käu­fe damit kan­ni­ba­li­sie­ren wollen.

Pro­mo­gra­fik PS4 Copy­right Sony

BIG BANG THEORY-Spinoff YOUNG SHELDON

BIG BANG THEORY-Spinoff YOUNG SHELDON

Die Kult­se­rie THE BIG BANG THEORY zeigt inzwi­schen gewis­se Abnut­zungs­er­schei­nun­gen und man kann schon mal dar­über nach­den­ken, wie lan­ge sie wohl noch fort­ge­führt wer­den wird (aktu­ell lau­fen Ver­trä­ge meh­re­rer Schau­spie­ler der Show aus). Beim Sen­der weiß man das selbst­ver­ständ­lich auch und hat wohl dar­über nach­ge­dacht, wie man die Popu­la­ri­tät der Serie für eine wei­te­re nut­zen kann. Dabei her­aus­ge­kom­men ist das Spin­off YOUNG SHELDON.

Die neue Come­dy zeigt das Leben des neun­jäh­ri­gen Wun­der­kinds in sei­ner Hei­mat Texas und bei sei­ner reli­giö­sen Mut­ter. Die Titel­rol­le über­nimmt Iain Armi­ta­ge (BIG LITTLE LIES), sei­ne Mut­ter spielt Zoe Per­ry (THE FAMILY). Jim Par­sons, der den mehr oder weni­ger erwach­se­nen Shel­don spielt, wird als Erzäh­ler in Erschei­nung tre­ten (oder auch nur spre­chen). Autor der Serie ist wie bei BIG BANG THEORY Chuck Lor­re.

Die Pro­duk­ti­on eines Pilo­ten soll in Kür­ze begin­nen, geplant ist ein Start Ende 2017 oder Anfang 2018.

Pro­mo­fo­to Shel­don Coo­per Copy­right CBS