I’ll be back – TERMINATOR: DARK FATE

I’ll be back – TERMINATOR: DARK FATE

Spoi­ler­frei

Eins vor­weg: Wir reden hier über einen Film, in dem Kil­ler­ro­bo­ter aus einer Zukunft durch die Zeit rei­sen, um … Din­ge zu tun, wäh­rend derer mög­lichst viel spek­ta­ku­lär in die Luft fliegt. Ange­sichts des­sen soll mit bit­te nie­mand mit zu gro­ßen Ansprü­chen an … Anspruch und Logik kom­men, man bekommt das, was ange­kün­digt ist. You have been war­ned. Wer sowas nicht sehen will liest nicht wei­ter, sieht sich den Film nicht an und motzt auch nicht rum.

Bis zu DARK FATE hat das TER­MI­NA­TOR-Fran­chise drei Mil­li­ar­den US-Dol­lar ein­ge­spielt, und das trotz eini­ger Fil­me, die – sagen wir mal – semi-erfolg­reich waren. Dazu zäh­le ich auch den letz­ten, TERMINATOR GENISYS, den ich tat­säch­lich nicht so schlecht fand, wie er all­ge­mein gemacht wird, son­dern wenigs­tens unter­halt­sam. Davor gab es wel­che … naja, abge­bro­che­ne Tri­lo­gi­en sagen eigent­lich schon alles, das wirk­te stel­len­wei­se unin­spi­riert und nur als wol­le man schnel­les Geld ver­die­nen.

Gut, dass nicht nur Fran­chise-Erfin­der James Came­ron wie­der die Zügel in die Hand genom­men hat, noch bes­ser, dass er die Regie an jeman­den über­gab, der weiß was er tut: Tim Mil­ler, den DEADPOOL 1 & 2‑Heroen.

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Bandit bespricht: Joaquin Phoenix – JOKER

Bandit bespricht: Joaquin Phoenix – JOKER

JOKER – Bun­des­start 10.10.2019

Wenn ein Film mit soviel Wucht im Kino ein­schlägt und schlag­ar­tig aus den Fugen gera­te­ne Kon­tro­ver­sen her­vor ruft, hat das was zu bedeu­ten. Wenn die­ser Film den­noch von den kri­ti­sie­ren­den Moral­apos­teln wie begeis­ter­ten Film­kri­ti­kern glei­cher­ma­ßen in höchs­ten Tönen gelobt wird, dann scheint die Film­welt schon seit gerau­mer Zeit etwas ver­misst zu haben. Wie nähert man sich einem Film an, der bei Kino­gän­gern schon der­art beliebt ist, dass sie ihn nicht erst ein­mal sehen müs­sen. Schon die aller­ers­te Sze­ne, Phoe­nix in extre­mer Nahein­stel­lung schminkt sich ein Clowns­ge­sicht, und das Audi­to­ri­um erup­tiert in fre­ne­ti­schen Jubel. Augen­blick­lich wird der Wunsch frei­ge­setzt, den Film als Scree­ner in den befrie­de­ten Wän­den des eige­nen Hei­mes sehen zu kön­nen. Die­ser Wunsch wird ad absur­dum geführt, wenn die Abspann­ti­tel lau­fen.

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Grandios: John Scalzi – REDSHIRTS

Grandios: John Scalzi – REDSHIRTS

Nach­dem ich lei­der fest­stel­len muss­te, dass der drit­te Band von THE INTERDEPENDENCY erst im April 2020 erscheint, such­te ich nach einer Alter­na­ti­ve. Da ich eh gera­de auf Scal­zi gesto­ßen war, erin­ner­te ich mich, dass ich bereits 2012 sei­ne Par­odie REDSHIRTS lesen woll­te, damals aber davon abge­se­hen hat­te, da sich der eBook-Preis am Hard­co­ver ori­en­tier­te. Danach hat­te ich den Roman aus den Augen ver­lo­ren. Jetzt – sie­ben Jah­re spä­ter – kos­te­te das eBook nur noch knapp sechs Euro. Ein äußerst akzep­ta­bler Preis.

Ich hat­te ange­nom­men ich erwer­be eine STAR TREK-Par­odie. Ich soll­te nicht ent­täuscht wer­den, ganz im Gegen­teil – und ich bekam sogar mehr als erwar­tet.

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AD ASTRA: ZU DEN STERNEN

AD ASTRA: ZU DEN STERNEN

AD ASTRA: Deutsch­land­start am 19. Sep­tem­ber 2019

Ent­hält am Ende Spoi­ler, ohne die man den Film nicht bespre­chen könn­te

Schon die Trai­ler lie­ßen ver­mu­ten, dass der Sci­ence Fic­tion-Film AD ASTRA nicht gera­de der Action­kra­cher-Block­bus­ter wer­den wür­de, die ansons­ten so die Kinos (und inzwi­schen auch die Fern­se­her) domi­nie­ren. Ein deut­lich geal­ter­ter Brad Pitt spielt einen Astro­nau­ten in einer ver­gleichs­wei­se nahen Zukunft, der sich auf den Weg macht, um sei­nen Vater zu suchen, eben­falls ein Astro­naut, der vor 30 Jah­ren auf einer Mis­si­on zum Nep­tun ver­schol­len ist. Was dabei her­aus­kam ist deut­lich näher am Art­house als am Block­bus­ter.

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Don’t text and swing – SPIDER-MAN: FAR FROM HOME

Don’t text and swing – SPIDER-MAN: FAR FROM HOME

Garan­tiert spoi­ler­frei

Der unin­for­mier­te Kino­gän­ger hät­te mög­li­cher­wei­se ange­nom­men, dass AVENGERS: ENDGAME der letz­te Film der Pha­se III des Mar­vel Cine­ma­tic Uni­ver­se sei. Denn immer­hin schloss der einen Hand­lungs­bo­gen ab, der über mehr als zehn Jah­re gewach­sen war, etwas, das es in die­ser Form im Kino noch nie gege­ben hat­te. Doch das mit dem Abschluss stimmt nicht, denn tat­säch­lich been­det erst SPIDER-MAN: FAR FROM HOME die Pha­se III des MCU.

Und der ist viel­leicht nicht das, was die Fans von einem sol­chen Abschluss erwar­tet hät­ten. Aber exakt das haben die Mäch­ti­gen bei Mar­vel und die Macher die­ses Films genau rich­tig gemacht.

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Bandit bespricht: THE DEAD DON’T DIE

Bandit bespricht: THE DEAD DON’T DIE

THE DEAD DON’T DIE – Bun­des­start 13.06.2019

Es ist eher sel­ten, aber dafür über­ra­schen­der, dass ein Zom­bie-Film das Film­fes­ti­val von Can­nes eröff­net. Dass Regis­seur und Autor Jim Jar­musch Macher die­ses Eröff­nungs­fil­mes ist, wirft dann schon wie­der ein ande­res Licht auf die Umstän­de. Fünf­zehn mal war Jar­musch für diver­se Prei­se in Can­nes nomi­niert, bei fünf Gewin­nen in ver­schie­de­nen Kate­go­ri­en. Er ist also kein unbe­kann­ter, dafür ger­ne gese­he­ner Gast in Frank­reich. Und das mit einem Zom­bie-Film, wo sich in dem beschau­li­chen Städt­chen Cen­ter­vil­le die Toten aus den Grä­ber erhe­ben, auf der Suche nach war­mem, leben­di­gem Fleisch. Chief Robert­son und Offi­cer Peter­son ste­hen dabei etwas über­for­dert in der Gegend her­um und ver­su­chen mit den noch Über­le­ben­den von Cen­ter­vil­le in aller Ruhe die Lage zu son­die­ren. Die Erd­ach­se hat sich ver­scho­ben und etwas Schreck­li­ches wird des­we­gen gesche­hen. Doch wie soll man mit so etwas umge­hen, was man nur aus Fil­men kennt.

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MEN IN BLACK INTERNATIONAL

MEN IN BLACK INTERNATIONAL

Garan­tiert spoi­ler­frei.

Die Geheim­or­ga­ni­sa­ti­on MEN IN BLACK, die die Erde vor dem Abschaum des Uni­ver­sums schützt, eig­net sich auf­grund des The­mas natür­lich per­fekt für eine Film­rei­he, bei der auch mal die Haupt­fi­gu­ren wech­seln kön­nen. Nach­dem wir Tom­my Lee Jones zwei­ein­vier­tel­mal und Will Smith drei­mal im schwar­zen Anzug sehen konn­ten, bekom­men wir es dies­mal mit Tes­sa Thomp­son und Chris Hems­worth als … äh … Women In Black zu tun.

Und – soviel will ich vor­weg­neh­men – auch wenn der Film nicht der ganz gro­ße Wurf ist, habe ich mich über die gesam­te Lauf­zeit aus­ge­spro­chen gut unter­hal­ten gefühlt.

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Bandit bespricht: GODZILLA – KING OF THE MONSTERS

Bandit bespricht: GODZILLA – KING OF THE MONSTERS

GODZILLA: KING OF THE MONSTERS
Bun­des­start 30.05.2019

Für die Nerds eine klei­ne Aus­wahl von Tita­nen die in GODZILLA erschei­nen, anwe­send aber nicht zu sehen sind, oder als mög­li­che Geg­ner für wei­te­re Fil­men in Fra­ge kom­men: Angui­rus, Bara­gon, Bat­tra, Bio­l­an­te, Des­toroyah, Dogo­ra, Ebi­rah, Gigan, God­zil­la, Goro­sau­rus, Hedo­rah, Kama­cu­ras, King Cae­sar, King Ghi­do­rah, King Kong, Kumon­ga, Man­da, Mega­gui­rus, Mega­lon, Mothra, Ookon­do­ru, Orga, Rodan, Rok­mu­tul, Space­God­zil­la, Spi­ga, Tita­no­sau­rus, und/oder Varan.
Auch in Deutsch­land, genau­er bei Mün­chen, ist ein Titan ver­bor­gen. Für den Film voll­kom­men irrele­vant, aber für Inter­es­sier­te könn­te es viel­leicht Rok­mu­tul sein, oder sogar Angui­rus. Der Trai­ler ist dafür zu unge­nau.

Es gibt Fil­me, die nur weni­ge Zwe­cke erfül­len müs­sen. Sie sol­len Spaß machen, sie sol­len die selbst gestell­ten Ansprü­che lie­fern, sie müs­sen kei­nen tie­fe­ren Sinn erge­ben. Pop­corn-Kino vom Feins­ten. Mehr als zwei Stun­den ein­fach abschal­ten kön­nen und dür­fen. Über­haupt nicht mehr, aber dafür auch nicht weni­ger, erwar­tet man von einem Film, des­sen Haupt­dar­stel­ler von  Com­pu­tern ani­miert wur­de, grö­ßer als man­ches Hoch­haus ist, und sich mit gleich gro­ßen Fies­lin­gen ordent­lich in die Wol­le kriegt. Bei solch ein­lei­ten­den Wor­ten ist vor­aus­zu­le­sen, dass hier noch ein ganz gro­ßes »Aber« fol­gen wird. Doch wo fängt man da an? God­zil­la ist ja schließ­lich nicht irgend­ein Hol­ly­wood-Schnell­schuss. Im Abspann kann man sogar lesen, dass es extra einen Beauf­trag­ten für das soge­nann­te »Mons­ter­Ver­se« gibt.

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AVENGERS: ENDGAME

AVENGERS: ENDGAME

Kann Spu­ren­ele­men­te von Spoi­lern ent­hal­ten, aber nix Schlim­mes. Ehr­lich.

Er ist das Ergeb­nis einer Rei­he von mehr als 20 Fil­men (plus Fern­seh­se­ri­en) über einen Zeit­raum von elf Jah­ren. Ein gigan­ti­sches Expe­ri­ment, das so vor­her noch nie­mand gemacht hat­te: Ein zusam­men­hän­gen­des Kino­uni­ver­sum, in dem die Fil­me zwar im Prin­zip unab­hän­gig sind, aber doch alle zusam­men­hän­gen. Nach AVENGERS: INFINITY WAR muss­te Mar­vel lie­fern, die Fort­set­zung und damit auch der abschlie­ßen­de Teil deser Pha­se des Mar­vel Cine­ma­tic Uni­ver­se wur­de sehn­süch­tig erwar­tet und die Macher hät­ten das übel in den Sand set­zen kön­nen, denn wie soll man der­art viel Erwar­tungs­hal­tung erfül­len kön­nen? Muss ein der­art gehyp­ter Film nicht bei­na­he zwangs­läu­fig sein Ziel nicht errei­chen und die Erwar­tun­gen nicht erfül­len?

Ja, AVENGERS: ENDGAME hät­te übel ins Auge gehen kön­nen, aber eben nicht bei Mar­vel, denn die wis­sen ganz offen­sicht­lich was sie tun. Und dazu gehört eben auch an ers­ter Stel­le die Zuschau­er zu über­ra­schen und sie trotz­dem zufrie­den­zu­stel­len.

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SHAZAM!

SHAZAM!

Es ist eine alte Bin­sen­weis­heit: Nie­mals von einem Trai­ler auf den Film schlie­ßen. Wenn das irgend­wo zutrifft, dann bei SHAZAM!, denn die Vor­gu­cker haben viel Wert auf die Kalau­er und die her­um­al­bern­den Jugend­li­chen gelegt, die offen­sicht­lich nicht damit zurecht kom­men, dass einer von ihnen plötz­lich und uner­war­tet zu einem Super­hel­den wird – und die dann anfan­gen zu expe­ri­men­tie­ren und selbst­ver­ständ­lich auch Unfug zu trei­ben. Das alles ist streng genom­men auch kein Spoi­ler, denn das ist der zen­tra­le Punkt beim Hel­den SHAZAM!

Ja, das kommt alles tat­säch­lich im Film vor und es ergibt eine Men­ge gute Lacher, aber die Macher haben es geschafft, so viel mehr dar­aus zu machen, als eine plat­te Komö­die.

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Excelsior! CAPTAIN MARVEL

Excelsior! CAPTAIN MARVEL

Kann Spu­ren­ele­men­te von Spoi­lern ent­hal­ten

Bemer­kens­wert vor­weg: Beim Mar­vel-Intro vor deren Fil­men sieht man übli­cher­wei­se Sze­nen und Figu­ren aus ver­gan­ge­nen Pro­duk­tio­nen, durch die »geblät­tert wird« und dar­aus ent­steht das Logo. Das Blät­tern wird auch hier natür­lich wie­der ver­wen­det, alle Sze­nen sind aller­dings Stan Lee-Came­os, dem der Film auch gewid­met wur­de. Da kann man schon mal ein Trän­chen ver­drü­cken.

Nach AVENGERS: INFINITY WAR frag­te man sich: Was wür­de Mar­vel tun, um da noch einen drauf­zu­set­zen? Die Ant­wort ist so ein­fach wie uner­war­tet: Sie tun es nicht. CAPTAIN MARVEL nimmt sich in Sachen Bom­bast und Epik im Ver­gleich mit INFINITY WAR ganz erheb­lich zurück – und das hat dem Film sehr gut getan.

Noch dazu ist es der ers­te Strei­fen des Mar­vel Cine­ma­tic Uni­ver­se mit einer Hel­din als Haupt­rol­le – vie­le hat­ten gesagt, das sei längst über­fäl­lig, und das sicher voll­kom­men zu recht. Und wie fast schon zu erwar­ten lie­fert Mar­vel nicht nur, sie tun das auch noch in einer erfreu­lich unauf­ge­reg­ten, undog­ma­ti­schen und unter­halt­sa­men Wei­se.

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Animé Eyes – ALITA: BATTLE ANGEL

Animé Eyes – ALITA: BATTLE ANGEL

Es war schon lan­ge ein Her­zens­pro­jekt von James Came­ron: Eine fil­mi­sche Umset­zung des Man­gas und Ani­més BATTLE ANGEL ALITA. Erst­ma­lig wur­de ein Film bereits im Jahr 2003 ange­kün­digt, das Pro­jekt ver­schob sich aller­dings auf­grund von Came­rons Arbei­ten am AVA­TAR-Fran­chise immer wie­der und manch einer hat­te die Hoff­nung schon lan­ge auf­ge­ge­ben, den Film als in der Pro­duk­ti­ons­höl­le ver­schol­len abge­schrie­ben.
Als sich Came­ron von dem Anspruch trenn­te, selbst Regie füh­ren zu wol­len und die­ser Job an Robert Rodri­guez ging, konn­te das Pro­jekt end­lich Fahrt auf­neh­men. Came­ron bliebt aller­dings wei­ter als Pro­du­zent mit an Bord und er ver­fass­te auch zusam­men mit Lae­ta Kalogri­dis Sto­ry und Dreh­buch.
Die Dreh­ar­bei­ten began­nen bereits im Okto­ber 2016 und dau­er­ten bis zum Febru­ar 2017. Danach soll­te es wegen der äußerst auf­wen­di­gen Post­pro­duc­tion noch ein wei­te­res Jahr dau­ern, bis ALITA: BATTLE ANGEL jetzt in die Kinos kam.

Aber die War­te­zeit hat sich gelohnt.

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