Leipziger Buchmesse 2018, Cosplayer, Rechte – und Toleranz

Leipziger Buchmesse 2018, Cosplayer, Rechte – und Toleranz

Ich hat­te in die­sem Jahr gar nicht dar­über be­rich­tet, dass schon wie­der mal an­läss­lich der Leip­zi­ger Buch­mes­se die Cosplay­er-Sau durchs vir­tu­el­le Dorf ge­trie­ben wur­de. Mal wie­der hat­te ir­gend­ein Honk po­stu­liert, dass die Cosplay­er auf der se­riö­sen Mes­se nichts zu su­chen hät­ten. Und über­haupt! Ich hat­te dies­mal des­we­gen nicht be­rich­tet, weil ich das Gan­ze in­zwi­schen für ei­nen mü­den PR-Stunt hal­te, um ins Ge­spräch zu kom­men.

Doch jetzt bleibt mir doch mal wie­der die Spucke weg. Auf der ei­nen Sei­te schwa­dro­nie­ren die Mes­se­ver­an­stal­ter dar­über, dass sie selbst­ver­ständ­lich we­gen der Mei­nungs­frei­heit (!!!einself!1!) auch rech­te Ver­la­ge auf der Leip­zi­ger Mes­se zu­las­sen müs­sen. Dar­über kann man jetzt treff­lich dis­ku­tie­ren, letzt­lich kann man da­von aus­ge­hen, dass man auf die Ein­nah­me der hor­ren­den Stand­ge­büh­ren auch von den Rech­ten ein­fach nicht ver­zich­ten möch­te. Mei­nungs­frei­heit ist aber na­tür­lich ein viel po­si­ti­ver wir­ken­der Grund, als »wir wol­len Koh­le ge­ne­rie­ren«. Wie ge­sagt: Dar­über kann man dis­ku­tie­ren, es gibt eine Men­ge Für und Wi­der, und Mei­nungs­frei­heit ist tat­säch­lich ein ho­hes Gut.

Wäh­rend man mit den Rech­ten also of­fen­bar kein Pro­blem hat, hält es der Mes­se­ver­an­stal­ter und hal­ten es des­sen Er­fül­lungs­ge­hil­fen al­ler­dings of­fen­bar für not­wen­dig und völ­lig nor­mal, Cosplay­er auf un­fass­bar dum­me und un­ver­schäm­te Art zu drang­sa­lie­ren. Klar: die Wahr­schein­lich­keit dass die sich weh­ren ist na­tür­lich er­heb­lich ge­rin­ger als bei rech­ten Prot­ago­ni­sten, da weiß man nicht zu­letzt seit der Buch­mes­se Frank­furt, dass die auch gern mal die Fäu­ste spre­chen las­sen. Viel­leicht hat der ein­ge­setz­te Si­cher­heits­dienst da­vor Angst und schi­ka­niert statt­des­sen lie­ber völ­lig harm­lo­se Cosplay­er?

Wor­über ich hier rede? Über ei­nen Er­fah­rungs­be­richt von Ju­lia Ohse auf Teilzeithelden.de, der mich fas­sungs­los ge­macht hat, und den man sich drin­gend mal durch­le­sen soll­te.

Wenn schon To­le­ranz, dann bit­te auch ge­gen­über den Fans. An­ge­sichts sol­cher Über­grif­fe, Will­kür und se­xi­sti­scher Sprü­che wä­ren Maß­nah­men der Mes­se­lei­tung ge­gen den Si­cher­heits­dienst drin­gend an­ge­ra­ten. Aber ich wage mal ei­nen Blick in die Kri­stall­ku­gel: Es wird nichts ge­sche­hen und im näch­sten Jahr dann das­sel­be.

Mer­ke: Rech­te wer­den to­le­riert, Cosplay­er nicht.

Logo Leip­zi­ger Buch­mes­se Co­py­right Leip­zi­ger Mes­se GmbH

Grandios: THE LOST PATROL – A STAR WARS Fanfilm

Grandios: THE LOST PATROL – A STAR WARS Fanfilm

THE LOST PA­TROL ist ein Fan­film, der im STAR WARS-Uni­ver­sum spielt und der die Aben­teu­er ei­ner Re­bel­len­pa­trouil­le ver­folgt, die auf TIE-Figh­ter trifft. Man soll­te nicht zu­viel Hand­lung er­war­te, letzt­end­lich wirkt das wie ein Aus­schnitt aus ei­nem voll­stän­di­gen Film – aber das Gan­ze ist ein­fach gran­di­os ge­macht, es kommt so­fort jede Men­ge STAR WARS-Fee­ling auf. Und das hät­te man bei­na­he so auch tat­säch­lich in ei­nem STAR WARS-Film se­hen kön­nen.

Ro­gue Shark Pic­tures schrei­ben dazu:

Just a litt­le fan film for the fun of it. X-Wings vs. TIE Figh­ters and a litt­le Top Gun.

Das trifft es ziem­lich ge­nau. Gro­ßes Kino.

Und es zeigt wie­der ein­mal, was für gran­dio­se Er­geb­nis­se da­bei her­aus­kom­men, wenn man wie Dis­ney und Lu­cas­Film Fan­fil­me zu­lässt, statt sie wie Pa­ra­mount und CBS zu un­ter­drücken.

BAFTA-Awards 2018: Die Gewinner

BAFTA-Awards 2018: Die Gewinner

Am ver­gan­ge­nen Abend wur­den in Lon­don die Ge­win­ner der dies­jäh­ri­gen BAFTA-Awards von der na­mens­ge­ben­den Bri­tish Aca­de­my of Film and Te­le­vi­si­on Arts ver­ge­ben.

THREE BILL­BOARDS OUT­SIDE EB­BING, MIS­SOU­RI ge­wann den Preis als be­ster Film und auch gleich den als her­aus­ra­gen­der bri­ti­scher Strei­fen. Den Preis für den be­sten Re­gis­seur er­hielt Guil­ler­mo del Toro für THE SHAPE OF WA­TER. Die Aus­zeich­nung für die be­ste Ci­ne­ma­to­gra­fie ging an BLA­DE RUN­NER.

Im Fol­gen­den die Li­ste der No­mi­nier­ten und Ge­win­ner, letz­te­re sind fett her­vor­ge­ho­ben.
FEL­LOW­SHIP

SIR RID­LEY SCOTT

OUT­STAN­DING BRI­TISH CON­TRI­BU­TI­ON TO CI­NE­MA

NA­TIO­NAL FILM AND TE­LE­VI­SI­ON SCHOOL (NFTS)

BEST FILM

CALL ME BY YOUR NAME Emi­lie Ge­or­ges, Luca Gua­da­gni­no, Mar­co Mo­rabi­to, Pe­ter Spears
DAR­KEST HOUR Tim Be­van, Lisa Bruce, Eric Fell­ner, An­tho­ny Mc­Car­ten, Dou­glas Ur­ban­ski
DUN­KIRK Chri­sto­pher No­lan, Emma Tho­mas
THE SHAPE OF WA­TER Guil­ler­mo del Toro, J. Mi­les Dale
THREE BILL­BOARDS OUT­SIDE EB­BING, MIS­SOU­RI Gra­ham Broad­bent, Pete Czer­nin, Mar­tin Mc­Do­nagh

OUT­STAN­DING BRI­TISH FILM

DAR­KEST HOUR Joe Wright, Tim Be­van, Lisa Bruce, Eric Fell­ner, An­tho­ny Mc­Car­ten, Dou­glas Ur­ban­ski
THE DE­ATH OF STA­LIN Ar­man­do Iannuc­ci, Ke­vin Loa­der, Lau­rent Zei­to­un, Yann Zen­ou, Ian Mar­tin, Da­vid Schnei­der  GOD’S OWN COUN­TRY Fran­cis Lee, Ma­non Ar­dis­son, Jack Tar­ling  LADY MAC­BETH Wil­liam Oldroyd, Fodh­la Cro­nin O’Reilly, Ali­ce Birch
PAD­DING­TON 2 Paul King, Da­vid Heyman, Si­mon Farna­by
THREE BILL­BOARDS OUT­SIDE EB­BING, MIS­SOU­RI Mar­tin Mc­Do­nagh, Gra­ham Broad­bent, Pete Czer­nin        

OUT­STAN­DING DE­BUT BY A BRI­TISH WRI­TER, DI­REC­TOR OR PRO­DU­CER 

THE GHOUL Ga­reth Tun­ley (Writer/Director/Producer), Jack Hea­ly Gutt­mann & Tom Mee­ten (Pro­du­cers)
I AM NOT A WITCH Run­ga­no Nyo­ni (Writer/Director), Emi­ly Mor­gan (Pro­du­cer)
JAW­BO­NE John­ny Har­ris (Writer/Producer), Tho­mas Nap­per (Di­rec­tor)
KING­DOM OF US Lucy Co­hen (Di­rec­tor)
LADY MAC­BETH Ali­ce Birch (Wri­ter), Wil­liam Oldroyd (Di­rec­tor), Fodh­la Cro­nin O’Reilly (Pro­du­cer)

FILM NOT IN THE ENGLISH LAN­GUAGE

ELLE Paul Verhoeven, Saïd Ben Saïd
FIRST THEY KIL­LED MY FA­THER An­ge­li­na Jo­lie, Rithy Panh
THE HAND­MAI­DEN Park Chan-wook, Syd Lim LOV­ELESS An­d­rey Zvyag­int­s­ev, Alex­an­der Rod­nyan­sky
THE SA­LES­MAN As­ghar Far­ha­di, Alex­andre Mal­let-Guy

DO­CU­MEN­TA­RY

CITY OF GHOSTS Mat­thew Hei­neman
I AM NOT YOUR NE­GRO Raoul Peck
ICA­RUS Bryan Fo­gel, Dan Co­gan
AN IN­CON­VE­NI­ENT SE­QUEL Bon­ni Co­hen, Jon Shenk
JANE Brett Mor­gen, Bryan Burk

ANI­MA­TED FILM

COCO Lee Unk­rich, Dar­la K. An­der­son
LO­VING VIN­CENT Do­ro­ta Ko­bie­la, Hugh Welch­man, Ivan Mact­ag­gart
MY LIFE AS A COUR­GET­TE Clau­de Barras, Max Kar­li

DI­REC­TOR

BLA­DE RUN­NER 2049 De­nis Ville­neuve
CALL ME BY YOUR NAME Luca Gua­da­gni­no
DUN­KIRK Chri­sto­pher No­lan
THE SHAPE OF WA­TER Guil­ler­mo del Toro
THREE BILL­BOARDS OUT­SIDE EB­BING, MIS­SOU­RI Mar­tin Mc­Do­nagh

ORI­GI­NAL SCREEN­PLAY

GET OUT Jor­dan Pee­le
I, TO­NYA Ste­ven Ro­gers
LADY BIRD Gre­ta Ger­wig
THE SHAPE OF WA­TER Guil­ler­mo del Toro, Va­nes­sa Tay­lor
THREE BILL­BOARDS OUT­SIDE EB­BING, MIS­SOU­RI Mar­tin Mc­Do­nagh

AD­AP­TED SCREEN­PLAY

CALL ME BY YOUR NAME Ja­mes Ivo­ry
THE DE­ATH OF STA­LIN Ar­man­do Iannuc­ci, Ian Mar­tin, Da­vid Schnei­der
FILM STARS DON’T DIE IN LI­VER­POOL Matt Green­halgh
MOLLY’S GAME Aa­ron Sor­kin
PAD­DING­TON 2 Si­mon Farna­by, Paul King

LEA­DING AC­TRESS

AN­NET­TE BE­NING Film Stars Don’t Die in Li­ver­pool
FRAN­CES Mc­DOR­MAND Three Bill­boards Out­side Eb­bing, Mis­sou­ri
MAR­GOT ROB­BIE I, To­nya
SAL­LY HAW­KINS The Shape of Wa­ter
SAO­IR­SE RON­AN Lady Bird

LEA­DING AC­TOR

DA­NI­EL DAY-LE­WIS Phan­tom Thread
DA­NI­EL KALU­UYA Get Out
GARY OLD­MAN Dar­kest Hour
JA­MIE BELL Film Stars Don’t Die in Li­ver­pool
TI­MO­T­HÉE CHA­L­A­MET Call Me by Your Name

SUP­PORTING AC­TRESS

AL­LI­SON JAN­NEY I, To­nya
KRI­STIN SCOTT THO­MAS Dar­kest Hour
LAU­RIE MET­CALF Lady Bird
LES­LEY MAN­VIL­LE Phan­tom Thread
OC­TA­VIA SPEN­CER The Shape of Wa­ter

SUP­PORTING AC­TOR

CHRI­STO­PHER PLUM­MER All the Mo­ney in the World
HUGH GRANT Pad­ding­ton 2
SAM ROCK­WELL Three Bill­boards Out­side Eb­bing, Mis­sou­ri
WIL­LEM DA­FOE The Flo­ri­da Pro­ject
WOO­DY HAR­REL­SON Three Bill­boards Out­side Eb­bing, Mis­sou­ri

ORI­GI­NAL MU­SIC 

BLA­DE RUN­NER 2049 Ben­ja­min Wall­fisch, Hans Zim­mer
DAR­KEST HOUR Da­rio Ma­ria­nel­li
DUN­KIRK Hans Zim­mer
PHAN­TOM THREAD Jon­ny Green­wood
THE SHAPE OF WA­TER Alex­andre Des­plat

CI­NE­MA­TO­GRA­PHY

BLA­DE RUN­NER 2049 Ro­ger Dea­k­ins D
AR­KEST HOUR Bru­no Del­bon­nel
DUN­KIRK Ho­yte van Ho­yte­ma
THE SHAPE OF WA­TER Dan Laust­sen
THREE BILL­BOARDS OUT­SIDE EB­BING, MIS­SOU­RI Ben Da­vis

EDITING

BABY DRI­VER Jo­na­than Amos, Paul Mach­liss
BLA­DE RUN­NER 2049 Joe Wal­ker
DUN­KIRK Lee Smith
THE SHAPE OF WA­TER Sid­ney Wo­lin­sky
THREE BILL­BOARDS OUT­SIDE EB­BING, MIS­SOU­RI Jon Gre­go­ry

PRO­DUC­TION DE­SIGN

BE­AU­TY AND THE BE­AST Sa­rah Green­wood, Ka­tie Spen­cer
BLA­DE RUN­NER 2049 Den­nis Gas­s­ner, Ales­san­dra Quer­zo­la
DAR­KEST HOUR Sa­rah Green­wood, Ka­tie Spen­cer
DUN­KIRK Na­than Crow­ley, Gary Fet­tis
THE SHAPE OF WA­TER Paul Au­ster­ber­ry, Jeff Mel­vin, Sha­ne Vie­au

CO­STU­ME DE­SIGN

BE­AU­TY AND THE BE­AST Jac­que­line Dur­ran
DAR­KEST HOUR Jac­que­line Dur­ran
I, TO­NYA Jen­ni­fer John­son
PHAN­TOM THREAD Mark Brid­ges THE SHAPE OF WA­TER Luis Se­quei­ra

MAKE UP & HAIR

BLA­DE RUN­NER 2049 Do­nald Mo­wat, Ker­ry Warn
DAR­KEST HOUR Da­vid Ma­li­now­ski, Iva­na Pri­mo­rac, Lucy Sibbick, Ka­zu­hi­ro Tsu­ji
I, TO­NYA De­bo­rah La Mia De­na­ver, Adrui­tha Lee
VIC­TO­RIA & AB­DUL Da­ni­el Phil­lips, Lou Sheppard
WON­DER Nao­mi Bak­stad, Ro­bert A. Pan­di­ni, Ar­jen Tui­ten

SOUND

BABY DRI­VER Tim Ca­va­gin, Mary H. El­lis, Dan Mor­gan, Je­re­my Pri­ce, Ju­li­an Sla­ter 
BLA­DE RUN­NER 2049 Ron Bart­lett, Theo Green, Doug Hem­phill, Mark Man­gi­ni, Mac Ruth
DUN­KIRK Alex Gib­son, Ri­chard King, Gregg Landa­ker, Gary A. Riz­zo, Mark Wein­gar­ten 
THE SHAPE OF WA­TER Chri­sti­an Coo­ke, Nel­son Fer­rei­ra, Glen Gaut­hi­er, Na­than Ro­bi­tail­le, Brad Zo­ern
STAR WARS: THE LAST JEDI Ren Kly­ce, Da­vid Par­ker, Mi­cha­el Se­ma­nick, Stuart Wil­son, Mat­thew Wood

SPE­CIAL VI­SU­AL EF­FECTS

BLA­DE RUN­NER 2049 Ri­chard R. Hoo­ver, Paul Lam­bert, Gerd Nef­zer, John Nel­son
DUN­KIRK Paul Cor­bould, Scott Fi­sher, An­drew Jack­son, An­drew Lock­ley
THE SHAPE OF WA­TER Den­nis Be­rar­di, Trey Har­rell, Mike Hill, Ke­vin Scott
STAR WARS: THE LAST JEDI Ste­phen Ap­lin, Chris Cor­bould, Ben Mor­ris, Neal Scan­lan
WAR FOR THE PLA­NET OF THE APES Da­ni­el Bar­rett, Dan Lem­mon, Joe Let­te­ri, Joel Whist

BRI­TISH SHORT ANI­MA­TI­ON 

HAVE HEART Will An­der­son
MA­MOON Ben Steer
PO­LES APART Pa­lo­ma Ba­e­za, Ser En Low

BRI­TISH SHORT FILM 

AA­MIR Vika Ev­do­ki­men­ko, Emma Stone, Oli­ver Shu­ster 
COW­BOY DAVE Co­lin O’Toole, Jo­nas Mor­ten­sen
A DROW­NING MAN Mah­di Flei­fel, Si­gne Byr­ge Sø­ren­sen, Pa­trick Camp­bell
WORK Aneil Ka­ria, Scott O’Donnell
WREN BOYS Har­ry Ligh­ton, Sor­cha Ba­con, John Fitz­pa­trick

EE RI­SING STAR AWARD (vo­ted for by the Bri­tish pu­blic) 

DA­NI­EL KALU­UYA
FLO­RENCE PUGH
JOSH O’CONNOR
TES­SA THOMP­SON
TI­MO­T­HÉE CHA­L­A­MET

Bild BAFTA-Mask von EG Focus/César, aus der Wi­ki­pe­diaCC BY-SA

Hinterm Mond 2018 – SF-Tag in Leer im Oktober 2018

Hinterm Mond 2018 – SF-Tag in Leer im Oktober 2018

Am 2. Ok­to­ber 2018 fin­det im ost­frie­si­schen Leer un­ter dem Ti­tel »Hin­term Mond 2018« der 2. Tag der Sci­ence Fic­tion-Li­te­ra­tur statt.

Mit vier Le­sun­gen und ei­nem Vor­trag will Ver­an­stal­ter Nor­bert Fiks sei­nen Gä­sten am Sams­tag, 6. Ok­to­ber 2018, ei­nen in­ter­es­san­ten und ab­wechs­lungs­rei­chen Ein­blick in die deut­sche Sci­ence­Fic­tion-Sze­ne bie­ten. Da­für hat er fünf Ex­per­ten auf die­sem  Ge­biet ein­ge­la­den: An­dre­as Brand­horst, Bernd Fless­ner, Uwe Her­mann, Kai Hirdt und Uwe Post.

An­dre­as Brand­horst braucht man SF-Le­sern nicht mehr vor­zu­stel­len. Er ist ei­ner der er­folg­reich­sten deut­schen SF-Au­to­ren des 21. Jahr­hun­derts. Be­kannt sind sei­ne sechs­tei­li­ge Kan­ta­ki-Saga, die ge­ra­de in ei­ner Neu­auf­la­ge er­schie­nen ist, und Ro­ma­ne wie »Omni«, »Das Kos­mo­top« oder »Das Schiff«. Zu­letzt er­schien im Pi­per-Ver­lag »Das Er­wa­chen«, und für März ist der neue Sci­ence-Fic­tion-Ro­man »Die Tie­fe der Zeit« an­ge­kün­digt. Zu Be­ginn sei­ner Schrift­stel­ler­lauf­bahn hat Brand­horst un­ter an­de­rem für die Se­rie »Die Ter­ran­au­ten« ge­schrie­ben.

Bernd Fless­ner ist nicht nur ge­le­gent­lich SF- und Kri­mi-Schrift­stel­ler, son­dern in er­ster Li­nie Me­di­en- und Kul­tur­wis­sen­schaft­ler. Er wird in Leer ei­nen Vor­trag zu ei­nem – noch nicht fest­ge­leg­ten – SF-The­ma hal­ten. Er lebt und ar­bei­tet heu­te in  Fran­ken, hat aber Wur­zeln in Ost­fries­land: Fless­ner wuchs im Kü­sten­ort Greet­siel auf. Das schlug sich auch in ei­ner SF-Sto­ry mit dem Ti­tel »Gra­nat« nie­der, die 2000 in der bis­her ein­zi­gen ost­frie­si­schen SF-An­tho­lo­gie, »Der schwarz­bun­te Pla­net« aus dem Leda-Ver­lag, er­schien.

Uwe Her­mann hat sich in der deut­schen SF-Sze­ne ei­nen Na­men durch sei­ne zahl­rei­chen, manch­mal schrä­gen Kurz­ge­schich­ten ge­macht. Der­zeit schreibt er an sei­nem zwei­ten Ro­man, der in Ber­lin und im Cy­per­space spielt. Au­ßer­dem ist er an der SF-Se­rie »Biom Al­pha« be­tei­ligt, die er zu­sam­men mit Uwe Post und Fre­de­ric Bra­ke im Ei­gen­ver­lag her­aus­gibt. Ge­ra­de ist Band 3 er­schie­nen. Her­mann hat als Dreh­buch­au­tor und Sta­tist an der platt­deut­schen Sci­ence-Fic­tion-Film­rei­he »De Ap­pa­rats­pott« mit­ge­wirkt.

Kai Hirdt ist das jüng­ste Mit­glied im Au­to­ren­team von »Per­ry Rho­dan«. Der Ham­bur­ger ver­fass­te erst im ver­gan­ge­nen Jahr sei­nen er­sten Ro­man für die Er­folgs­se­rie, die seit 1961 ohne Un­ter­bre­chung ein­mal wö­chent­lich er­scheint. Zu­vor hat­te er sich im Per­ry­ver­sum aber schon als Co­mic-Tex­ter und vor al­lem als Au­tor der Se­rie »Per­ry Rho­dan NEO«, in der die Ge­schich­te des Welt­raum­hel­den noch ein­mal neu er­zählt wird, ei­nen Na­men ge­macht.

Uwe Post ist ein Mei­ster der sa­ti­ri­schen SF und des schrä­gen Hu­mors. Das hat er mit dem preis­ge­krön­ten Ro­man »Wal­par Tonn­raf­fir und der Zei­ge­fin­ger Got­tes« und zahl­rei­chen Kurz­ge­schich­ten be­wie­sen. Er schreibt auch Fan­ta­sy­Ge­schich­ten, in der es um Zen­tau­ren geht, und ist Au­tor des er­folg­rei­chen Sach­buchs »An­dro­id-Apps ent­wickeln für Ein­stei­ger«. Post ist Ma­ster­mind des Au­to­ren­teams der Se­rie »Biom Al­pha«, in der es um ei­nen Rie­sen­schwarm bio­lo­gi­scher Raum­schif­fe geht.

Mit dem 2. Tag der SF-Li­te­ra­tur bie­tet der Jour­na­list, SF-Fan und Fan­dom­ak­ti­vist Nor­bert Fiks den SF-Fans im Nord­we­sten Deutsch­lands zum zwei­ten Mal nach 2014 die Ge­le­gen­heit, an­spruchs­vol­le phan­ta­sti­sche Li­te­ra­tur vor der Haus­tür live zu er­le­ben, mit den Au­to­ren ins Ge­spräch zu kom­men und an­de­re Fans zu tref­fen. Den Ti­tel »Hin­term Mond« hat er mit Be­dacht ge­wählt. Da­mit be­schreibt er ei­ner­seits Hand­lungs­or­te der Sci­ence-Fic­tion ir­gend­wo im den Tie­fen des Welt­alls.
An­de­rer­seits spielt er auf das Vor­ur­teil an, dass Ost­fries­land »hin­term Mond« lie­ge.
Wei­te­re In­for­ma­tio­nen über »Hin­term Mond 2018 – 2. Tag der Sci­ence-Fic­tion-Li­te­ra­tur in Ost­fries­land« und dar­über, was die Ein­tritts­kar­ten ko­sten oder wie man nach Leer kommt, gibt es auf der In­ter­net­sei­te der Ver­an­stal­tung.

Aus­tra­gungs­ort von »Hin­term Mond 2018« ist der Kul­tur­spei­cher in Leer. Be­ginn ist um 15 Uhr.

Quentin Tarantinos STAR TREK

Quentin Tarantinos STAR TREK

The Ner­dist ha­ben sich mal Ge­dan­ken dar­über ge­macht, wie Quen­tin Ta­ran­ti­nos Ver­si­on von STAR TREK aus­se­hen könn­te. Ich zei­ge das mal und las­se es völ­lig un­kom­men­tiert. :)

(Für die, die es im­mer noch nicht mit­be­kom­men ha­ben: Ta­ran­ti­no ar­bei­tet mit J.J. Ab­rams an ei­nem STAR TREK-Film)

HARRY POTTER-Fanfilm – VOLDEMORT: ORIGINS OF THE HEIR

HARRY POTTER-Fanfilm – VOLDEMORT: ORIGINS OF THE HEIR

VOLDE­MORT: ORIG­INS OF THE HEIR ist ein knapp 53 Mi­nu­ten lan­ger, via Crowd­fun­ding fi­nan­zier­ter, in­of­fi­zi­el­ler Fan­film zu HAR­RY POT­TER, den man sich seit ei­ni­gen Ta­gen in HD auf You­tube an­se­hen kann. Wer kein Eng­lisch be­herrscht, kann Un­ter­ti­tel ak­ti­vie­ren (al­ler­dings lei­der kei­ne deut­schen).

Gi­an­ma­ria Pez­zato: Di­rec­tor, Screen­play, Editing, Vi­su­al Ef­fects
Ste­fa­no Pre­stia: Exe­cu­ti­ve Pro­du­cer, Sound Editing, Fo­ley, Sound FX, Prac­tical FX

Es spie­len: Ste­fa­no Ros­si: Tom Mar­vo­lo Ridd­le, Mad­da­le­na Or­ca­li: Gri­sha McLag­gen, Ales­sio Dal­la Co­sta: Ge­ne­ral Ma­ka­rov, Au­ro­ra Mo­ro­ni: Gri­sha McLag­gen Jr., An­drea Baglio: WIglaf Si­gurds­son Jr., An­drea Bon­fan­ti: La­za­rus Smith, Gel­so­mi­na Bas­set­ti: Hep­zi­bah Smith, An­drea Dea­ne­si: Wiglaf Si­gurds­son, Da­vi­de El­lena: Lord Volde­mort, Ste­ven To­ma­si: Ve­te­ran So­viet Au­ror, Pie­tro Mi­che­li­ni: Igor

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen auch auf der Web­sei­te zum Film, so­wie auf Face­book.

Mög­li­cher­wei­se soll­te man schnell schau­en, be­vor War­ner sei­ne An­wäl­te auf das Pro­jekt hetzt …

Storyausschreibung zum Marburg-Award 2018

Storyausschreibung zum Marburg-Award 2018

Die Aus­rich­ter des Mar­burg-Awards schrei­ben auf Face­book Fol­gen­des:

Das The­ma des Mar­burg-Award 2018 lau­tet:

Ein fa­ta­ler Feh­ler!

Die Auf­ga­be:
Bei der Er­stel­lung des Son­der­ban­des beim letz­ten Mar­burg-Award sind uns be­dau­er­li­cher­wei­se Feh­ler pas­siert, die in zwei Fäl­len so fa­tal wa­ren, dass der je­wei­li­gen Ge­schich­te gan­ze Text­ab­schnit­te bzw. gar das Ende fehl­ten. Wir ha­ben aus der Not eine Tu­gend ge­macht und aus die­sem Um­stand gleich das The­ma des ak­tu­el­len Mar­burg-Award ge­macht. Es soll also ein fa­ta­ler Feh­ler bzw. des­sen Fol­gen the­ma­ti­siert wer­den.
Wie im­mer beim Mar­burg-Award ist grund­sätz­lich eine phan­ta­sti­sche Ge­schich­te zum ge­nann­ten The­ma zu ver­fas­sen. Die Wahl des Fan­ta­stik-Sub­gen­res (Fan­ta­sy, Sci­ence Fic­tion, Dunk­le Phantastik/“Horror“ mit ih­ren je­wei­li­gen Un­ter­gen­res und ent­spre­chen­de Misch­for­men) ist un­ein­ge­schränkt und bleibt gänz­lich euch über­las­sen.
Ob also zum Bei­spiel der Zau­ber­lehr­ling bei der Vor­be­rei­tung schlampt und so den Dä­mon frei­setzt, ob der Jüng­ling der Ver­lockung zar­ter Schön­heit nicht wi­der­ste­hen kann und den El­fen­hü­gel be­tritt, oder das Raum­schiff wi­der bes­se­res Wis­sen ei­nem Not­ruf folgt… in wel­chem Set­ting auch im­mer den Prot­ago­ni­sten die Fol­gen sei­nes Feh­lers er­ei­len, da habt ihr freie Hand. Ein­schrän­kung: es muss Phan­ta­stik sein.

Die for­mel­len Be­din­gun­gen:

Je­der Teil­neh­mer kann nur eine Sto­ry ein­rei­chen. Die Ge­schich­te soll­te spe­zi­ell für die­sen Wett­be­werb un­ter ver­lags­üb­li­chen Be­din­gun­gen ge­schrie­ben sein und darf we­der be­reits ver­öf­fent­licht wor­den sein, noch zu ei­ner Ver­öf­fent­li­chung an­ste­hen.
Die Ein­sen­dung kann aus­schließ­lich per Da­tei (als An­hang ei­ner E-Mail oder auf Da­ten­trä­ger ge­spei­chert) er­fol­gen. Als Da­tei­for­mat ist RTF (Rich-Text-For­mat) zu­läs­sig.
Das Ma­nu­skript ist an­onym ein­zu­rei­chen, um eine Be­ein­flus­sung der Ju­ro­ren zu ver­hin­dern. Fol­gen­de Da­ten müs­sen als ge­son­der­te Text­da­tei oder bei Ein­sen­dung per E-Mail in­ner­halb die­ser ver­merkt sein: Name des Teil­neh­mers, Ti­tel der Ge­schich­te, Adres­se, Ge­burts­da­tum, Telefon/ E-Mail (um den Ge­win­ner für die Preis­ver­ga­be ein­zu­la­den).
Die Sto­ry darf ma­xi­mal aus bis zu 27.000 Zei­chen (in­klu­si­ve Leer­zei­chen) be­stehen.

Ein­sen­de­schluss ist der 18.02.2018.

Die Ge­schich­ten sind ein­zu­rei­chen an:
MVP – Mar­bur­ger Ver­ein für Phan­ta­stik, c/o Mi­chae­la Mis­of, Post­stra­ße 22, 60329 Frankfurt/Main, E-Mail: award@marburg-con.de.

Die Jury be­steht in der Re­gel aus Au­to­ren, Ver­le­gern, Li­te­ra­tur­wis­sen­schaft­lern und Fans, die nach vor­ge­ge­be­nen Kri­te­ri­en be­wer­ten. Eine spä­te­re Ver­öf­fent­li­chung durch ei­nen Ver­lag (im Rah­men ei­nes oder meh­re­rer mög­li­cher „Best of Marburg-Award“-Ausgaben) be­hal­ten wir uns vor. In je­dem Fal­le stimmt der Teil­neh­mer ei­ner Pu­bli­ka­ti­on in ei­nem Son­der­band (und/oder dem Mar­bur­ger Ma­ga­zin für Phan­ta­stik – in der Re­gel aber nur noch die Sie­ger­ge­schich­te) zu, der alle Wett­be­werbs­ge­schich­ten, bzw. bei ent­spre­chend ho­her An­zahl von Ein­sen­dung die je­weils best­platz­ier­ten bis die Pu­bli­ka­ti­on ge­füllt ist, ent­hält und vor­aus­sicht­lich spä­te­stens zum Mar­burg-Con des dar­auf­fol­gen­den Jah­res er­scheint. Un­ab­hän­gig da­von ver­blei­ben die Rech­te an den Ge­schich­ten bei den je­wei­li­gen Au­to­ren, je­doch dür­fen die Ge­schich­ten nicht vor Be­kannt­ga­be der Award-Platz­ie­run­gen auf dem Mar­burg-Con an­der­wei­tig pu­bli­ziert wer­den.

Die Aus­schrei­bung läuft schon seit Ok­to­ber (das ist mir ent­gan­gen, weil ich da in Ur­laub war).

Quel­le: Face­book-Sei­te des Mar­burg Award, Logo Co­py­right MVP – Mar­bur­ger Ver­ein für Phan­ta­stik

Winter One Page Contest beim Würfelheld

Es ist Win­ter. Das be­deu­tet, dass bei Wür­fel­held  und Grei­fen­klaue auch wie­der der Win­ter One Page Con­test ge­star­tet ist, also ein Wett­be­werb, bei dem man Rol­len­spiel­ma­te­ri­al zu meh­re­ren vor­ge­ge­be­nen The­men ein­rei­chen soll. Al­ler­dings gibt es eine Vor­ga­be: Es darf nur eine Sei­te sein.

Zu ge­win­nen gibt es über 77 Prei­se.

Auf der Web­sei­te des Wür­fel­hel­den steht zum OPC:

Er­neut gilt es bis zu drei Ein­sei­ter mit Rol­len­spiel­ma­te­ri­al zu er­stel­len. Be­din­gung: Du musst Dei­nen Ein­sei­ter in ei­ner von fünf Ka­te­go­ri­en ein­rei­chen. Da­mit ge­nug der Vor­wor­te, wir las­sen die Re­geln fol­gen.

Ge­sucht wer­den die be­sten ein­sei­ti­gen Bei­trä­ge zu fünf Ka­te­go­ri­en. Bei den Bei­trä­gen geht es im­mer um be­spiel­ba­res Ma­te­ri­al, ob uni­ver­sell, ob gen­re­bezo­gen oder für ein kon­kre­tes Sy­stem, ob Aben­teu­er, NSC, Kar­ten­ma­te­ri­al, Zu­falls­ta­bel­len etc. pp. Da die Ka­te­go­ri­en ein­zeln ge­wer­tet wer­den, muss die­se auf dem ein­ge­reich­ten Ein­sei­ter aus­ge­wie­sen wer­den.

The­men und Ka­te­go­ri­en

01. On the Road
02. Im Fe­en­wald
03. In der Luft
04. Ro­bo­ter
05. Im Zen­trum der Macht

Der Win­ter OPC 2017 läuft noch bis zum 7. Ja­nu­ar 2018. Mehr dazu in ei­nem Ar­ti­kel beim Wür­fel­held.

Berlin Sci-Fi Filmfest am 17. und 18. November 2017

In Ber­lin fin­det am 17. und 18. No­vem­ber 2017 das deutsch­land­weit er­ste Sci­ence Fic­tion-Film­fe­sti­val statt. Mot­to: »Das Wett­ren­nen der Zeit­ma­schi­nen«. Aus­tra­gungs­ort ist das Kino Ba­by­lon (Rosa-Lu­xem­burg-Stra­ße 30, 10178 Ber­lin ). Da­mit kommt die­ses Film­gen­re zu­rück an sei­nen Ge­burts­ort, denn in Ber­lin-Ba­bels­berg wur­de 1926 Fritz Langs Me­tro­po­lis ge­dreht.

Das Team um Fe­sti­val­di­rek­tor Alex­an­der Pfan­der, das aus­schließ­lich aus Leu­ten be­steht, die selbst ak­ti­ve Fil­me­ma­cher sind, hat 65 Fil­me aus­ge­sucht. Sie wer­den auf dem Fe­sti­val je­weils von 10:30 bis 20:00 Uhr ab­wech­selnd in zwei Ki­no­sä­len in Blöcken ge­zeigt. Die Qua­li­tät der Ein­rei­chun­gen, die aus der gan­zen Welt kom­men – wes­halb die Fe­sti­val­spra­che na­tür­lich Eng­lisch ist –, ha­ben Pfan­ders Team über­rascht: »Wir wa­ren über­wäl­tigt von dem er­zäh­le­ri­schen, tech­ni­schen und vor al­lem vi­su­el­len Kön­nen, das in die­sen Fil­men steckt. Man darf nicht ver­ges­sen, dass die mei­sten da­von nur mit klei­nen, manch­mal win­zi­gen Bud­gets ge­macht wor­den sind. Das sieht man ih­nen aber nicht an.«

Am Frei­tag um 14.30 Uhr fin­det eine Po­di­ums­dis­kus­si­on statt. The­ma: »Aug­men­ted Rea­li­ty, AI and the Sin­gu­la­ri­ty – Will the Fu­ture be a Sci-Fi Night­ma­re?«. Eine wei­te­re gibt es Sams­tag um 11.30 Uhr, dann über »The Art of Ma­king a Low/Micro-Budget Sci-Fi Mo­vie«. Prä­miert wer­den Fil­me in drei­zehn Ka­te­go­ri­en.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen fin­det man auf der Web­prä­senz der Ver­an­stal­tung, so­wie ih­rer Face­book-Sei­te. Tickets be­kommt man vor Ort oder un­ter www.babylonberlin.de.

Logo Co­py­right berlinscifi.com

EU hält unerwünschte Piraterie-Studie unter Verschluss

EU hält unerwünschte Piraterie-Studie unter Verschluss

 

Der im EU-Par­la­ment sit­zen­den Pi­ra­tin Ju­lia Reda (die dort von den mei­sten lei­der un­be­merkt im­mer wie­der groß­ar­ti­ge Ar­beit lei­stet) ha­ben wir es zu ver­dan­ken, dass eine von der EU-Kom­mis­si­on in Auf­trag ge­ge­be­ne und un­ter Ver­schluss ge­hal­te­ne Stu­die end­lich ans Ta­ges­licht kommt.

Grund für die Ge­heim­hal­tung, die jetzt durch eine An­fra­ge im Rah­men des In­for­ma­ti­ons­frei­heits­ge­set­zes be­en­det wur­de: Die Er­geb­nis­se der Stu­die pass­ten der EU-Kom­mis­si­on of­fen­bar nicht ins Kon­zept und wi­der­spre­chen der von Ver­wer­tern im­mer wie­der man­tra­ar­tig wie­der­hol­ten Aus­sa­ge, dass Pi­ra­te­rie die Um­sät­ze schmä­lert oder so­gar weg­bre­chen lässt. Zi­tat:

In ge­ne­ral, the re­sults do not show ro­bust sta­tis­ti­cal evi­dence of dis­pla­ce­ment of sa­les by on­line co­py­right in­frin­ge­ments.

Pi­kant ist dar­an, dass die EU-Kom­mis­si­on plan­te und im­mer noch plant, auf­grund an­geb­li­cher Ein­bu­ßen der Ver­wer­ter – und auf de­ren Be­trei­ben hin – die Ur­he­ber­rech­te deut­lich zu un­gun­sten der Bür­ger und Nut­zer zu ver­schär­fen oder so­gar Zen­su­rin­fra­struk­tu­ren ein­zu­füh­ren. Da kann man nach­voll­zie­hen, dass ei­nem eine sol­che Stu­die nicht in den Kram passt. Man könn­te auch sa­gen, dass ih­nen die Rea­li­tät nicht passt. Oder dass sie lie­ber wei­ter die von Lob­by­isten dik­tier­ten Ge­set­ze ver­ab­schie­den wol­len.

Denn den Ver­such, die Stu­die ge­heim zu hal­ten, hal­te ich für kacken­d­rei­ste Lob­by­po­li­tik. Da soll sich noch­mal ein EU-Po­li­ti­ker der eta­blier­ten Par­tei­en wun­dern, dass man ih­nen nicht über den Weg traut …

Das soll­te al­ler­dings ins­be­son­de­re auch all den­je­ni­gen Au­to­ren, die im­mer laut­stark über ihre ach so gro­ßen ver­meint­li­chen Ein­bu­ßen durch Pi­ra­te­rie jam­mern, zu den­ken ge­ben, weil sie schwer da­ne­ben lie­gen (wie ich es schon im­mer sag­te). Ja – es gibt Pi­ra­te­rie. Nein, ihr wür­det nicht ein Buch mehr ver­kau­fen, gäbe es sie nicht. Nein, ihr wärt ohne Raub­ko­pi­en nicht reich, egal wie oft ihr euch das auch ein­re­den mögt.

[Edit]: Im Licht die­ser Er­kennt­nis­se wird na­tür­lich auch das Ge­schäfts­mo­dell der Dienst­lei­ster, die Pi­ra­te­rie-Ge­gen­maß­nah­men ge­gen zum Teil hor­ren­de Ko­sten an­bie­ten, ziem­lich frag­wür­dig.

Mehr De­tails dazu auf netzpolitik.org, wo ich das The­ma ge­fun­den habe.

Wer die Stu­die le­sen möch­te, kann das hier tun, sie liegt als PDF-Da­tei vor (ca. 3,4 MB).

Gra­fik »Pi­ra­te­rie« von mir, CC-BY

SCIENCE AND STAR WARS ab September auf Facebook

SCIENCE AND STAR WARS ab September auf Facebook

Mo­ment mal? Eine der Kri­tik­punk­te der »STAR WARS ist doch gar kei­ne SF«-Hater ist ja re­gel­mä­ßig, dass man sich um wis­sen­schaft­lich und phy­si­ka­lisch kor­rek­te Dar­stel­lun­gen in der Space Ope­ra kei­ne Ge­dan­ken macht … Und jetzt das.

Ab Sep­tem­ber star­ten Dis­ney und Lu­cas­Film ex­klu­siv auf Face­book eine Web­se­rie mit dem Ti­tel SCI­ENCE AND STAR WARS, in der be­leuch­tet wird, wel­che Din­ge aus dem Uni­ver­sum von Luke und Va­der ih­ren Weg in in un­se­rer rea­le Welt ge­fun­den ha­ben. Dar­un­ter Din­ge wie Bla­ster, Dro­iden, Land­spee­ders und (na­tür­lich) Lights­aber.

Ge­spons­ort wird die durch An­tho­ny Car­bo­ni prä­sen­tier­te Show von IBM, und es soll di­ver­se Gast­stars ge­ben bei­spiels­wei­se Ash­ley Eck­stein (die Stim­me von Ahs­o­ka Tano) und An­tho­ny Da­ni­els ali­as C-3PO.

Der ex­ak­te Start­ter­min wird ver­mut­lich in den näch­sten Ta­gen be­kannt ge­ge­ben, ich tip­pe auf den »Force Fri­day«.

Hier die STAR WARS SHOW mit der An­kün­di­gung ab ca. 8:24.

Kein Bericht zur Medieval Fantasy Convention?

Kein Bericht zur Medieval Fantasy Convention?

Ich wur­de mehr­fach ge­fragt, ob es auch in die­sem Jahr wie­der ei­nen Be­richt samt Fo­tos zur Me­di­eval Fan­ta­sy Con­ven­ti­on ge­ben wür­de.

Lei­der nein. Und das liegt nicht an mir.

Im ver­gan­ge­nen Jahr hat­te ich früh­zei­tig um Ak­kre­di­tie­rung ge­be­ten, da wur­de mir ge­sagt, ich sol­le mich kurz vor­her noch­mal mel­den, dann geht das klar. Und so hat das auch funk­tio­niert. Dar­auf­hin war ich da­von aus­ge­gan­gen, dass das auch in die­sem Jahr wie­der so ist und frag­te An­fang letz­ter Wo­che die Ak­kre­di­tie­rung für zwei Per­so­nen an. Dar­auf­hin er­hielt ich ei­nen Tag spä­ter eine Mail, in der stand »das sei ja ziem­lich spät, mal se­hen, was wir ma­chen kön­nen« und es wur­de ge­fragt, »für wie viel Per­so­nen«. Äh … Ich habe das wie ge­wünscht noch­mal an­ge­ge­ben und da­nach pas­sier­te …

Nichts.

Dar­auf­hin frag­te ich über die Face­book-Sei­te nach und es pas­sier­te …

Nichts.

Kei­ne Ab­sa­ge, kein »sor­ry, war zu spät«, son­dern ein­fach nichts (was ich of­fen ge­sagt für äu­ßerst un­schön hal­te, man kann we­nig­stens kurz zu­rück kom­mu­ni­zie­ren, das ko­stet nur Se­kun­den). Es sieht aber lei­der auch so aus, als wür­de der Be­trei­ber das nicht mehr selbst hand­ha­ben, son­dern ir­gend­ei­ne Er­fül­lungs­ge­hil­fin, ich kann nur ver­mu­ten, dass die viel­leicht über­for­dert war.
Hät­te man mir eine Ab­sa­ge zeit­nah kom­mu­ni­ziert, hät­te ich mir über­legt, viel­leicht doch noch mit zur FARK zu fah­ren, statt Wer­bung für eine Ver­an­stal­tung zu ma­chen, die von mir knapp 15 Mi­nu­ten Fahr­zeit weg ist und die ich ei­gent­lich gern un­ter­stüt­zen woll­te. Da­mit ist der gute Ein­druck vom Ver­an­stal­ter aus dem letz­ten Jahr lei­der da­hin.

Und des­we­gen, lie­be Nach­fra­gen­de, gibt es kei­nen Be­richt von der Me­di­eval Fan­ta­sy Con­ven­ti­on 2017, tut mir leid, ich hät­te gern all je­nen, die nicht kom­men konn­ten, Bil­der ge­zeigt. Und des­we­gen lei­ten ab so­fort alle frü­he­ren Ar­ti­kel zur Ver­an­stal­tung (mit durch­aus gu­ter Platz­ie­rung in Goog­le) nur noch auf die­sen hier wei­ter, denn wer kei­ne Wer­bung will, be­kommt auch kei­ne.

Aber viel­leicht möch­te der Ver­an­stal­ter das ja noch kom­men­tie­ren.