Video: Die alte Angst vor neuen Medien

Video: Die alte Angst vor neuen Medien

… ist der Titel eines über­aus sehens­wer­ten Bei­trags von Ultra­lativ auf You­tube. Man kennt das: jedes neue Medi­um wird von gewis­sen Per­so­nen­schich­ten erst­mal ver­teu­felt und es wird cas­sand­rat, dass dar­an jetzt aber wirk­lich die Gesell­schaft zugrun­de gehen wird, und »denkt denn nie­mand an die Kin­der?«. Buch­druck, Film, Schall­plat­te, Tele­fon, Rock­mu­sik, Com­pu­ter­spie­le, Pen&Paper-Rollenspiele wie D&D, Inter­net, Smart­pho­nes, und, und, und …

Das ist natür­lich alles ziem­li­cher Bull­shit und liegt zum einen in Rück­stän­dig­keit und/oder Strunz­kon­ser­va­ti­vis­mus Man­cher begrün­det (beson­ders gern auch bei soge­nann­ten Intel­lek­tu­el­len), und/oder im ver­zwei­fel­ten Ver­such, Deu­tungs­ho­heit und damit Macht zu erhal­ten. Das Video legt das in nur knapp über acht Minu­ten ziem­lich anschau­lich dar.

Ich befürch­te aller­dings, dass das kei­ne Leh­rer oder Eltern davon abhal­ten wird, über »vier­ecki­ge Augen« zu schwafeln. ;)

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p.s.: Dank an Tom­my Krapp­weis fürs Fin­den und Verlinken.

Der aktuelle Hype um »KI-Kunst«

Der aktuelle Hype um »KI-Kunst«

In letz­ter Zeit gibt es einen gro­ßen Hype um »KI Kunst« (»AI Art«).

(eng­lish ver­si­on of this text on Face­book)

Ers­tens: Es steckt kei­ne KI drin, wir sind von ech­ter künst­li­cher Intel­li­genz so weit ent­fernt wie eh und je. Die Bil­der wer­den von Deep-Lear­ning-Algo­rith­men erzeugt. Die­se funk­tio­nie­ren, indem eine sehr gro­ße Anzahl ver­schlag­wor­te­ter Bil­der in den Algo­rith­mus ein­ge­speist wird. Durch geschick­te Pro­gram­mie­rung und enor­me Rechen­leis­tung (die Art von Rechen­leis­tung, die moder­ne Gaming-Gra­fik­kar­ten bereit­stel­len kön­nen) erstel­len die Algo­rith­men dann neue Bil­der aus den alten, die auf­grund der Ver­schlag­wor­tung mehr oder weni­ger zu der Beschrei­bung (»prompt«) pas­sen, die der Nut­zer angibt.

Sind die ent­ste­hen­den Bil­der »Kunst«? Höchst­wahr­schein­lich ja. Vie­le von ihnen sind ziem­lich beeindruckend.

Aber:

Ist das »Kunst­schöp­fung«, wie eini­ge Nut­zer behaup­ten und die Bil­der, die aus den Algo­rith­men her­vor­ge­hen, stolz als ihre »Krea­tio­nen« präsentieren?

Sicher­lich nicht. Der Schaf­fens­pro­zess für Kunst muss von einem Künst­ler aus­ge­hen, nicht von einem Algo­rith­mus. Auch der »Prompt« ent­hält kei­nen Schaf­fens­pro­zess. Es han­delt sich ledig­lich um eine Anwei­sung. Man kann das damit ver­glei­chen, dass man einem Künst­ler sagt, was er malen soll, und er oder sie malt es dann für einen. Der Schaf­fens­pro­zess liegt beim Künst­ler, nicht bei dem­je­ni­gen, der sagt, was er haben möchte.

Deep Lear­ning-Algo­rith­men sind ein groß­ar­ti­ges neu­es Werk­zeug in der Tool­box des Künst­lers. Man kann sie für ver­schie­de­ne Zwe­cke ein­set­zen: Um schnell Ideen zu ent­wi­ckeln. Um Kunst­wer­ke zu gene­rie­ren, die in ech­ten krea­ti­ven Arbei­ten ver­wen­det wer­den kön­nen, indem Deri­va­te der DL-Bil­der erstellt wer­den. Um pro­ze­du­ra­le Tex­tu­ren für 3D-Model­le zu erstel­len. Für Loo­k­dev. Zur Inspi­ra­ti­on. Für Col­la­gen. Als Teil eige­ner Krea­tio­nen. Man kann also Bil­der ver­wen­den, die aus einem DL-Algo­rith­mus ent­stan­den sind, um Kunst zu schaf­fen, aber sie sind selbst kei­ne Kunst, da kein krea­ti­ver oder künst­le­ri­scher Pro­zess invol­viert war, son­dern nur eine Men­ge Rechen­leis­tung und Algo­rith­men, die von Pro­gram­mie­rern geschaf­fen wur­den (und, wenn wir genau­er hin­schau­en, der krea­ti­ve Pro­zess der Künst­ler, die die ursprüng­li­chen Bil­der geschaf­fen haben, aber nicht der einer Per­son, die nur einen Prompt in den Algo­rith­mus eingibt).

DL-Bil­der sind ein neu­es und fas­zi­nie­ren­des Werk­zeug für Krea­ti­ve und Künst­ler, aber man ist kein Künst­ler, wenn man einem DL-Algo­rith­mus ein­fach einen Aus­druck vor­gibt und dann war­tet, was dabei herauskommt.

Das wird in den nächs­ten Jah­ren ein The­ma für Anwäl­te und Gerich­te sein. Vor allem, weil vie­le Bil­der von Künst­lern in die DL-Algo­rith­men ein­ge­speist wur­den, ohne sie zu fra­gen (das führt zu Bil­dern, die im Stil die­ser Künst­ler erstellt wur­den; die Auf­nah­me der Bil­der in die Daten­bank kann eine Urhe­ber­rechts­ver­let­zung dar­stel­len, obwohl sie nicht 1:1 repro­du­ziert wer­den, das wer­den Rich­ter ent­schei­den müs­sen). Stil kann nicht urhe­ber­recht­lich geschützt wer­den, aber es han­delt sich um einen völ­lig neu­en Anwendungsfall.

Mit Hil­fe von Deep Lear­ning erstell­te Bil­der sind kei­ne Kunst an sich (sie kön­nen aber auf­grund des Aus­gangs­ma­te­ri­als sehr künst­le­risch und schön aus­se­hen). Aber sie sind auch nicht »schlecht« oder »das Ende der Krea­ti­ven«. Sie sind ein neu­es Werkzeug.

(Bild aus Sta­ble Dif­fu­si­on. Beein­dru­ckend, aber kei­ne Nach­be­ar­bei­tung oder ablei­ten­de Arbeit dar­an vorgenommen).

Echt jetzt: Making of DER EINSAME DER ZEIT

Echt jetzt: Making of DER EINSAME DER ZEIT

Einer der end­lo­sen Trep­pen­wit­ze aus dem PERRY RHO­DAN-Umfeld ist nicht etwa die end­lo­se Dis­kus­si­on über einen neu­en PR-Film oder eine Fern­seh­se­rie. Nein, vor unge­fähr fünf­zig Jah­ren mach­ten sich ein paar Fans um H.J. Thu­n­ack auf, einen Fan­film um Atlan, den Ein­sa­men der Zeit, zu dre­hen. Es wur­den zahl­lo­se Auf­nah­men gemacht und ein für die dama­li­ge Zeit immenser Auf­wand betrie­ben. Das Pro­jekt war dann aber offen­bar so über­am­bi­tio­niert, dass es nie fer­tig wur­de. Danach gab es über die Jahr­zehn­te regel­mä­ßig Rück­mel­dun­gen, dass jetzt aber mal wie­der dran gear­bei­tet wird und er ganz sicher »dem­nächst« fer­tig wird. Und genau so sicher pas­sier­te dann nichts.

Und jetzt erscheint es wie ein Wun­der: Anläss­lich der PERRY RHO­DAN-Tage Braun­schweig wur­de ein Making-Of ver­öf­fent­licht, das zeigt, wie der Film mit Hil­fe moder­ner 3D-Soft­ware (Blen­der, die ist Open Source und kos­ten­frei zu nut­zen) tat­säch­lich fer­tig gestellt wur­de. Das passt natür­lich zum 60-jäh­ri­gen Jubi­lä­um des Auf­tau­chens von Atlan in der Sci­ence Fic­tion-Serie, lei­der soll die Pre­miè­re des fer­tig gestell­ten Films erst im nächs­ten Jahr statt­fin­den. Hof­fent­lich. Aber dies­mal sieht es gut aus.

Und auch wenn ich hier ein wenig witz­le: Ich fin­de es äußerst bemer­kens­wert, dass das Ding nach all die­ser Zeit mit Hil­fe von Fans und moder­ner Tech­nik doch noch fer­tig­ge­stellt wer­den wird. Gute Arbeit!

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STAR WARS: X‑WING | A Star Wars Fan Film

STAR WARS: X‑WING | A Star Wars Fan Film

Chris­to­pher Parks hat vier Jah­re an der Rea­li­sa­ti­on des STAR WARS-Fan­films STAR WARS: X‑WING gear­bei­tet. Der wur­de in Blen­der und Hou­di­ni umge­setzt und in Reds­hift geren­dert, alle Model­le (abge­se­hen von ein paar Kit­bashs) sind selbst­ge­macht und wur­den in Sub­s­tance Pain­ter tex­tu­riert. Com­po­si­t­ing in After Effects.

After its defeat at Endor, the Empi­re strug­gles to main­tain con­trol over a frac­tu­red gala­xy. Sei­z­ing the oppor­tu­ni­ty, the New Repu­blic laun­ches a despe­ra­te ass­ault to libe­ra­te the galac­tic capi­tal. The X‑Wing pilots of Wraith Squa­dron rush into the fray to add support.…

Parks schreibt zu sei­nem Video:

This is a pas­si­on pro­ject of about 4 years in the making. I was a big fan of the X‑Wing PC games as a kid and also real­ly enjoy­ed Micha­el Stackpole’s X‑Wing book seri­es. I’ve always had an inte­rest in tho­se New Repu­blic adven­tures which is chief­ly why I deci­ded to make this short. I hope you all like it!

Es ist höchst erstaun­lich, was man heut­zu­ta­ge so zuhau­se rea­li­sie­ren kann (die pas­sen­de Hard- und Soft­ware vor­aus­ge­setzt). Das wird in den nächs­ten Jah­ren noch wei­ter Fahrt auf­neh­men, da sich die VFX-Erstel­lung gera­de von Ren­der- zu für Film­pro­duk­ti­on spe­zia­li­sier­ten Game­en­gi­nes wan­delt, die in Echt­zeit arbei­ten, man muss also nicht mehr stun­den­lang auf Ren­der­er­geb­nis­se warten.

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STAR TREK – THE NEXT GENERATION: THE ANIMATED SERIES

STAR TREK – THE NEXT GENERATION: THE ANIMATED SERIES

Manch einer erin­nert sich viel­leicht, dass es um Cap­tain Kirk und die Aben­teu­er der USS Enter­pri­se eine Ani­ma­ti­ons­se­rie gab (The Ani­ma­ted Seri­es oder auch TAS). Die lief von 1973 bis 1975, wur­de von Filma­ti­on pro­du­ziert und war tech­nisch ziem­lich mini­ma­lis­tisch gehal­ten, um die Pro­duk­ti­on bil­lig zu machen. Des­we­gen wirk­ten die Ani­ma­tio­nen höl­zern und wie copy&paste, und an man­chen stel­len hat­te man den Ein­druck, den Inkern sei die Far­be aus­ge­gan­gen (aber auch das soll­te ein­fach nur Geld spa­ren). Übri­gens kann man von der deut­schen Fas­sung nur abra­ten, denn die wur­de von den Über­set­zern ver­zwei­felt auf lus­tig getrimmt. Bei den Ori­gi­na­len ist das anders (und da wur­den die Figu­ren auch von den Ori­gi­nal­schau­spie­lern gespro­chen), die Dreh­bü­cher stamm­ten unter ande­rem von Doro­thy Fon­ta­na, David Ger­rold oder Lar­ry Niven.

Gazel­le Auto­ma­ti­ons haben dar­über nach­ge­dacht, wie wohl eine TNG-Ani­ma­ti­ons­se­rie von Filma­ti­on aus­ge­se­hen hät­te und her­aus gekom­men ist die­se Hom­mage an TAS und TNG, die die Vor­la­ge bis hin in klei­ne Details nachahmt.

Gran­di­os.

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Fanfilm: HALO – A HERO´S JOURNEY

Fanfilm: HALO – A HERO´S JOURNEY

Nach den Nach­rich­ten gera­de zur HALO-Fern­seh­se­rie gleich noch­mal das­sel­be The­ma: Bei HALO – A HERO´S JOURNEY han­delt es sich um einen Fan­film von Shawn Bu (DARTH MAUL: APPRENTICE) und Vi-Dan Tran (CYBERPUNK 2077: PHOENIX PROGRAM) unter Mit­hil­fe der Cos­play­grup­pe 405th Euro­pean.

Gedreht wur­de drei Tage lang, die Post­pro­duk­ti­on dau­er­te drei Wochen. Und erneut sieht man, dass auch in Deutschland/Europa Talen­te vor­han­den wären, um phan­tas­ti­sche The­men anspre­chend umzu­set­zen, die ver­ant­wort­li­chen Sen­der und Stu­di­os müss­ten nur wol­len. Stellt euch mal vor was die Macher hin­ter die­sem Fan­film mit einem Bud­get rea­li­sie­ren könn­ten, selbst wenn es nur so klein wäre, wie im üblich …

Jede Men­ge wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Links zum Pro­jekt fin­det man auf der You­tube-Sei­te zum Film des­we­gen mal dahin durchklicken.

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Hugo Award-Gewinner 2021

Hugo Award-Gewinner 2021

Ges­tern, am 18. Dezem­ber 2021, wur­den im Rah­men des in Washing­ton, DC statt­fin­den­den Dis­Con III (gleich­zei­tig World­Con 79) die dies­jäh­ri­gen Hugo Award Gewin­ner genannt.

Gewin­ne­rin des Prei­ses für den bes­ten Roman wur­de Mar­tha Wells mit ihrem Buch NETWORK EFFECT, ein Roman aus der MUR­DER­BOT-Rei­he. Sie gewann zugleich den Preis für die bes­te Serie, eben­falls für MURDERBOT.

Die Lis­te der Nomi­nier­ten und Gewin­ner (fett gedruckt) liest sich wie folgt:

Best Novel

  • Black Sun, Rebec­ca Roan­hor­se (Gal­le­ry / Saga Press / Solaris)
  • The City We Beca­me, N.K. Jemi­sin (Orbit)
  • Har­row the Ninth, Tam­syn Muir (Tordot­com)
  • Net­work Effect, Mar­tha Wells (Tordot­com)
  • Pira­ne­si, Susan­na Clar­ke (Bloo­ms­bu­ry)
  • The Relent­less Moon, Mary Robi­net­te Kow­al (Tor Books / Solaris)

Best Novella

  • Come Tumb­ling Down, Sean­an McGui­re (Tordot­com)
  • The Empress of Salt and For­tu­ne, Nghi Vo (Tordot­com)
  • Fin­na, Nino Cipri (Tordot­com)
  • Ring Shout, P. Djè­lí Clark (Tordot­com)
  • Riot Baby, Tochi Onye­buchi (Tordot­com)
  • Upright Women Wan­ted, Sarah Gai­ley (Tordot­com)

Best Novelette

  • Burn, or the Epi­so­dic Life of Sam Wells as a Super,” A.T. Green­blatt (Uncan­ny Maga­zi­ne, May/June 2020)
  • Heli­co­p­ter Sto­ry,” Isa­bel Fall (Clar­kes­world, Janu­a­ry 2020)
  • The Inac­ces­si­bi­li­ty of Hea­ven,” Ali­et­te de Bodard (Uncan­ny Maga­zi­ne, July/August 2020)
  • Mons­ter,” Nao­mi Krit­zer (Clar­kes­world, Janu­a­ry 2020)
  • The Pill,” Meg Eli­son (from Big Girl, (PM Press)
  • Two Truths and a Lie,” Sarah Pins­ker (Tor.com)

Best Short Story

  • Badass Moms in the Zom­bie Apo­ca­lyp­se,” Rae Car­son (Uncan­ny Maga­zi­ne, January/February 2020)
  • A Gui­de for Working Breeds,” Vina Jie-Min Pra­sad (Made to Order: Robots and Revo­lu­ti­on, ed. Jona­than Stra­han (Sola­ris))
  • Litt­le Free Libra­ry,” Nao­mi Krit­zer (Tor.com)
  • The Mer­maid Astro­naut,” Yoon Ha Lee (Bene­ath Cea­seless Ski­es, Febru­a­ry 2020)
  • Metal Like Blood in the Dark,” T. King­fi­sher (Uncan­ny Maga­zi­ne, September/October 2020)
  • Open House on Haun­ted Hill,” John Wis­well (Dia­bo­li­cal Plots – 2020, ed. David Steffen)

Best Series

  • The Daev­a­bad Tri­lo­gy, S.A. Cha­kra­b­or­ty (Har­per Voyager)
  • The Inter­de­pen­den­cy, John Scal­zi (Tor Books)
  • The Lady Astro­naut Uni­ver­se, Mary Robi­net­te Kow­al (Tor Books/Audible/Magazine of Fan­ta­sy and Sci­ence Fiction/Solaris)
  • The Mur­der­bot Dia­ries, Mar­tha Wells (Tordot­com)
  • Octo­ber Daye, Sean­an McGui­re (DAW)
  • The Pop­py War, R.F. Kuang (Har­per Voyager)

Best Related Work

  • Beowulf: A New Trans­la­ti­on, Maria Dah­va­na Head­ley (FSG)
  • CoN­Zea­land Frin­ge, Clai­re Rous­se­au, C, Cas­sie Hart, Adri Joy, Mar­gue­ri­te Ken­ner, Che­ryl Mor­gan, Alas­dair Stuart
  • FIYAHCON, L.D. Lewis, Direc­tor; Brent Lam­bert, Seni­or Pro­gramming Coör­di­na­tor; Iori Kusa­no, FIYAHCON Frin­ge Co-Direc­tor; Vida Cruz, FIYAHCON Frin­ge Co-Direc­tor, and the incredi­ble FIYAHCON team
  • Geor­ge R.R. Mar­tin Can Fuck Off Into the Sun, Or: The 2020 Hugo Awards Cere­mo­ny (Rage­blog Edi­ti­on),” Nata­lie Luhrs (Pret­ty Ter­ri­ble, August 2020)
  • A Hand­ful of Earth, A Hand­ful of Sky: The World of Octa­via E. But­ler, Lynell Geor­ge (Angel City Press)
  • The Last Bro­ny­con: a fan­dom auto­psy, Jen­ny Nichol­son (You­Tube)

Best Graphic Story or Comic

  • DIE, Volu­me 2: Split the Par­ty, writ­ten by Kie­ron Gil­len and Ste­pha­nie Hans, let­ters by Clay­ton Cow­les (Image Comics)
  • Ghost-Spi­der vol. 1: Dog Days Are Over,  aut­hor Sean­an McGui­re,  artists Take­shi Miya­za­wa and Rosi Käm­pe (Mar­vel)
  • Invi­si­ble King­dom, vol 2: Edge of Ever­ything, aut­hor G. Wil­low Wil­son, artist Chris­ti­an Ward (Dark Hor­se Comics)
  • Mons­tress, vol. 5: War­child, aut­hor Mar­jo­rie Liu, artist Sana Take­da (Image Comics)
  • Once & Future vol. 1: The King Is Undead, writ­ten by Kie­ron Gil­len, iIl­lus­tra­ted by Dan Mora, colo­red by Tam­ra Bon­vil­lain, let­te­red by Ed Dukeshire (BOOM! Studios)
  • Para­ble of the Sower: A Gra­phic Novel Adap­t­ati­on, writ­ten by Octa­via But­ler, adap­ted by Dami­an Duffy, illus­tra­ted by John Jen­nings (Har­ry N. Abrams)

Best Dramatic Presentation, Long Form

  • Birds of Prey (and the Fan­ta­bu­lous Eman­ci­pa­ti­on of One Har­ley Quinn), writ­ten by Chris­ti­na Hod­son, direc­ted by Cathy Yan (War­ner Bros.)
  • Euro­vi­si­on Song Con­test: The Sto­ry of Fire Sagawrit­ten by Will Fer­rell, Andrew Stee­le, direc­ted by David Dob­kin (Euro­pean Broad­cas­ting Union/Netflix)
  • The Old Guard, writ­ten by Greg Rucka, direc­ted by Gina Prince-Bythe­wood (Net­flix / Sky­dance Media)
  • Palm Springs, writ­ten by Andy Sia­ra, direc­ted by Max Barba­kow (Lime­light / Sun Enter­tain­ment Cul­tu­re / The Lonely Island / Cul­mi­na­ti­on Pro­duc­tions / Neon / Hulu / Ama­zon Prime)
  • Soul, screen­play by Pete Doc­ter, Mike Jones and Kemp Powers, direc­ted by Pete Doc­ter, co-direc­ted by Kemp Powers, pro­du­ced by Dana Mur­ray (Pixar Ani­ma­ti­on Studios/ Walt Dis­ney Pictures)
  • Tenet, writ­ten and direc­ted by Chris­to­pher Nolan (War­ner Bros./Syncopy)

Best Dramatic Presentation, Short Form

  • Doc­tor Who: “Fugi­ti­ve of the Judoon,” writ­ten by Vinay Patel and Chris Chib­nall, direc­ted by Nida Man­zoor (BBC)
  • The Expan­se: “Gauga­me­la,” writ­ten by Dan Nowak, direc­ted by Nick Gomez (Alcon Enter­tain­ment / Alcon Tele­vi­si­on Group / Ama­zon Stu­di­os / Hive­mind / Just So)
  • She-Ra and the Princes­ses of Power: “Heart” (parts 1 and 2), writ­ten by Josie Camp­bell and Noel­le Ste­ven­son, direc­ted by Jen Ben­nett and Kiki Man­ri­que (Dream­Works Ani­ma­ti­on Tele­vi­si­on / Netflix)
  • The Man­da­lo­rian: “Chap­ter 13: The Jedi,” writ­ten and direc­ted by Dave Filo­ni (Golem Crea­ti­ons / Lucas­film / Disney+)
  • The Man­da­lo­rian: “Chap­ter 16: The Res­cue,” writ­ten by Jon Fav­reau, direc­ted by Pey­ton Reed (Golem Crea­ti­ons / Lucas­film / Disney+)
  • The Good Place: “Whenever You’re Rea­dy,” writ­ten and direc­ted by Micha­el Schur (Fremu­lon / 3 Arts Enter­tain­ment / Uni­ver­sal Tele­vi­si­on, a divi­si­on of Uni­ver­sal Stu­dio Group)

Best Editor, Short Form

  • Neil Clar­ke
  • Ellen Dat­low
  • C.C. Fin­lay
  • Mur Laf­fer­ty and S.B. Divya
  • Jona­than Strahan
  • Shei­la Williams

Best Editor, Long Form

  • Nivia Evans
  • Shei­la E. Gilbert
  • Sarah Guan
  • Brit Hvi­de
  • Dia­na M. Phở
  • Navah Wol­fe

Best Professional Artist

  • Tom­my Arnold
  • Rovina Cai
  • Galen Dara
  • Mau­ri­zio Manzieri
  • John Picacio
  • Alys­sa Winans

Best Semiprozine

  • Bene­ath Cea­seless Ski­es, edo­tor Scott H. Andrews
  • Escape Pod, edi­tors Mur Laf­fer­ty and S.B. Divya, assi­stant edi­tor Ben­ja­min C. Kin­ney, hosts Tina Con­nol­ly and Alas­dair Stuart, audio pro­du­cers Sum­mer Brooks and Adam Pracht and the ent­i­re Escape Pod team.
  • FIYAH Maga­zi­ne of Black Spe­cu­la­ti­ve Fic­tion, publis­her Troy L. Wig­gins, exe­cu­ti­ve edi­tor DaVaun San­ders, mana­ging edi­tor Ebo­ni Dun­bar, poe­try edi­tor Bran­don O’Brien, reviews and social media Brent Lam­bert,  art direc­tor L. D. Lewis, and the FIYAH Team.
  • Pod­Cast­le, edi­tors, C.L. Clark and Jen R. Albert, assi­stant edi­tor and host, Setsu Uzu­mé, pro­du­cer Peter Adri­an Behr­avesh, and the ent­i­re Pod­Cast­le team.
  • Uncan­ny Maga­zi­ne, edi­tors in chief Lyn­ne M. Tho­mas and Micha­el Dami­an Tho­mas; mana­ging edi­tor Chi­me­dum Oha­eg­bu; non-fic­tion edi­tor Elsa Sjun­ne­son; pod­cast pro­du­cers Eri­ka Ensign and Ste­ven Schapansky
  • Stran­ge Hori­zons, Vanes­sa Aguir­re, Joseph Ait­ken, Rachel Ayers, M H Ayin­de, Tier­ney Bai­ley, Scott Beggs, Drew Mat­thew Bey­er, Gautam Bha­tia, S. K. Camp­bell, Zhui Ning Chang, Tania Chen, Joy­ce Chng, Liz Christ­man, Lin­da H. Code­ga, Kris­ti­an Wil­son Coly­ard, Yele­na Cra­ne, Bru­had Dave, Sarah David­son, Tahlia Day, Arinn Dem­bo, Natha­ni­el Eak­man, Belen Edwards, Geor­ge Tom Ela­va­t­hing­al, Rebec­ca Evans, Ciro Fai­en­za, Court­ney Floyd, Lila Gar­rott, Colet­te Grec­co, Gua­naní Gómez-Van Cor­t­right, Julia Gun­ni­son, Dan Hart­land, Syd­ney Hil­ton, Ange­la Hinck, Ste­phen Ira, Aman­da Jean, Ai Jiang, Sean Joy­ce-Far­ley, Eri­ka Kan­da, Anna Kre­pin­sky, Kat Kour­be­ti, Clay­ton Kroh, Mau­re­en Kin­caid Spel­ler, Cathe­ri­ne Kra­he, Nata­sha Leul­lier, A.Z. Loui­se, Dan­te Luiz, Gui Machia­vel­li, Came­ron Mack, Saman­tha Man­ak­to­la, Mari­sa Manu­el, Jean McCon­nell, Hea­ther McDou­gal, Maria Mor­a­be, Ame­lia Moriar­ty, Emo­ry Noa­kes, Sara Noa­kes, Aidan Oat­way, AJ Odas­so, Joel Oli­ver-Cor­mier, Kris­ti­na Pal­mer, Karin­tha Par­ker, Anja­li Patel, Vanes­sa Rose Phin, Nica­sio Reed, Beli­cia Rhea, Endria Richard­son, Nata­lie Rit­ter, Abbey Schlanz, Clark Sea­nor, Eli­jah Rain Smith, Hebe Stan­ton, Melo­dy Stei­ner, Romie Stott, Yejin Suh, Kwan-Ann Tan, Luke Tol­vaj, Ben Tyr­rell, Renee Van Siclen, Kathryn Wea­ver, Liza Wema­kor, Aigner Loren Wil­son, E.M. Wright, Vicki Xu, Fred G. Yost, staff mem­bers who pre­fer not to be named, and guest edi­tor Libia Bren­da with guest first rea­der Raquel Gon­zá­lez-Fran­co Alva for the Mexi­canx spe­cial issue

Best Fanzine

  • The Full Lid, writ­ten by Alas­dair Stuart, edi­ted by Mar­gue­ri­te Kenner
  • Jour­ney Pla­net, edi­ted by Micha­el Car­roll, John Coxon, Sara Felix, Ann Gry, Sarah Gul­de, Alis­sa McKer­sie, Errick Nunn­al­ly, Pádraig Ó Méalóid, Chuck Ser­face, Ste­ven H Sil­ver, Paul Trim­ble, Erin Under­wood, James Bacon, and Chris Garcia.
  • Lady Busi­ness, edi­tors Ira, Jodie, KJ, Renay, and Susan.
  • nerds of a fea­ther, flock tog­e­ther, edi­tors Adri Joy, Joe Sher­ry, The G, and Van­ce Kotrla
  • Quick Sip Reviews, edi­tor Charles Payseur
  • Unof­fi­cial Hugo Book Club Blog, edi­tors Aman­da Waka­ruk and Olav Rokne

Best Fancast

  • Be the Ser­pent, pre­sen­ted by Alex­an­dra Row­land, Freya Mars­ke, and Jen­ni­fer Mace
  • Clai­re Rousseau’s You­Tube chan­nel, pro­du­ced by Clai­re Rousseau
  • The Coo­de Street Pod­cast, pre­sen­ted by Jona­than Stra­han and Gary K. Wol­fe, Jona­than Stra­han, producer
  • Kalana­di, pro­du­ced and pre­sen­ted by Rachel
  • The Skiffy and Fan­ty Show, pro­du­ced by Shaun Duke and Jen Zink,  pre­sen­ted by Shaun Duke, Jen Zink, Alex Acks, Paul Wei­mer, and David Annandale.
  • World­buil­ding for Maso­chists, pre­sen­ted by Rowen­na Mil­ler, Mar­shall Ryan Mare­s­ca, and Cass Morris

Best Fan Writer

  • Cora Buh­lert
  • Charles Payseur
  • Jason San­ford
  • Elsa Sjun­ne­son
  • Alas­dair Stuart
  • Paul Wei­mer

Best Fan Artist

  • Iain J. Clark
  • Cyan Daly
  • Sara Felix
  • Grace P. Fong
  • Maya Hah­to
  • Laya Rose

Best Video Game

  • Ani­mal Cros­sing: New Hori­zons (publis­her and deve­lo­per: Nintendo)
  • Bla­se­ball (publis­her and deve­lo­per: The Game Band)
  • Final Fan­ta­sy VII Remake (publis­her :Squa­re Enix)
  • Hades (publis­her and deve­lo­per: Super­gi­ant Games)
  • The Last of Us: Part II (publis­her: Sony Inter­ac­ti­ve Enter­tain­ment / deve­lo­per: Naugh­ty Dog)
  • Spi­rit­fa­rer (publis­her and deve­lo­per: Thun­der Lotus)

Lodestar Award for Best Young Adult Book

  • Ceme­tery Boys, Aiden Tho­mas (Swoon Reads)
  • A Dead­ly Edu­ca­ti­on, Nao­mi Novik (Del Rey)
  • Elatsoe, Dar­cie Litt­le Bad­ger (Levi­ne Querido)
  • Legend­born, Tra­cy Deonn (Mar­ga­ret K. McEl­der­ry / Simon & Schus­ter Children’s Publishing)
  • Ray­bea­rer, Jor­dan Ifu­e­ko (Amu­let / Hot Key)
  • A Wizard’s Gui­de to Defen­si­ve Baking, T. King­fi­sher (Argyll Productions)

Astounding Award for Best New Writer

  • Lind­say Ellis (1st year of eligibility)
  • Simon Jime­nez (1st year of eligibility)
  • Micaiah John­son (1st year of eligibility)
  • A.K. Lark­wood (1st year of eligibility)
  • Jenn Lyons (2nd year of eligibility)
  • Emi­ly Tesh (2nd year of eligibility)

Hugo Award” and The Hugo Award Logo are ser­vice marks of the World Sci­ence Fic­tion Socie­ty, an unin­cor­po­ra­ted litera­ry society.

Der Perry Rhodan-Shop als Müllschleuder

Der Perry Rhodan-Shop als Müllschleuder

Alle reden über Umwelt­schutz und über Müll­ver­mei­dung, nur bis zu Per­ry Rho­dan scheint sich das noch nicht her­um­ge­spro­chen zu haben. Die wer­ben jetzt auf Fail­book ernst­haft damit, dass sie jeder phy­si­schen Bestel­lung in ihrem Online­shop beim Ver­sand den oben gezeig­ten »Advents­ka­len­der« bei­le­gen. Maxi­mal müll­erzeu­gen­de Ver­pa­ckung aus Plas­tik und Alu­fo­lie für ein paar Scho­ko­lin­sen, und das nur für eine bil­li­ge Werbeaktion.

Ich kann abso­lut nicht nach­voll­zie­hen, wie man Ende 2021 und ange­sichts des Zustands unse­rer Erde auf so ein schma­les Brett kom­men kann. Per­ry Rho­dan berich­tet über eine bes­se­re Zukunft, aber im Heu­te pro­du­ziert man für eine völ­lig sinn­freie Wer­be­ak­ti­on unnö­ti­gen Müll.

Berlin Sci-Fi Filmfest 2021 Anfang November

Berlin Sci-Fi Filmfest 2021 Anfang November

Am nächs­ten Wochen­en­de (genau­er gesagt am Frei­tag, 5.11.2021 und Sams­tag 6.11.2021) fin­det das Ber­lin Sci-Fi Film­fest 2021 statt – und das als Prä­senz­ver­an­stal­tung im Kino Baby­lon (Rosa-Luxem­burg-Stra­ße 30, 10178 Ber­lin). Zusätz­lich zum Live-Event gibt es aller­dings auch Streams auf der Platt­form XERB.

Gezeigt wer­den sol­len 80 Sci­ence Fic­tion-Fil­me aus 23 Ländern.

Tickets erhält man auf der Web­sei­te zum Fes­ti­val. Das Pro­gramm auf der Web­sei­te ist lei­der äußerst unüber­sicht­lich, Inter­es­sier­te wer­fen des­we­gen bes­ser einen Blick auf das Pro­gramm-PDF (ja, das ist auf Mobil­te­le­fo­nen lei­der nicht benutzerfreundlich).

Logo Copy­right Ver­an­stal­ter Ber­lin Sci­Fi Filmfest

FULCRUM: Ahsoka Tano Fanfilm

FULCRUM: Ahsoka Tano Fanfilm

Die Musi­ke­rin und Cos­playe­rin Rei Kennex spielt in die­sem Fan­film die Rol­le von Ahs­o­ka Tano, die der STAR WARS-Fan natür­lich aus CLONE WARS kennt, neu­er­dings aber auch aus MANDALORIAN und die dem­nächst in einer eige­nen Serie zu sehen sein wird.

Das ist qua­li­ta­tiv für einen Fan­film ziem­lich hoch­wer­tig, beeindruckend.

Mehr zu Rei Kennex fin­det man auch auf ihrem insta­gram-Kanal.

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Ein virtuelles Nightwish-Konzert? Eher ein Musikvideo.

Ein virtuelles Nightwish-Konzert? Eher ein Musikvideo.

Als ich vor eini­gen Wochen über ein geplan­tes vir­tu­el­les Night­wish-Kon­zert las, hör­te sich das gut an: Ein Kon­zert der fin­ni­schen Epi­c­me­tal-Band in einer vir­tu­el­len Umge­bung, mit vir­tu­el­ler Büh­ne und Inter­ak­ti­on zwi­schen den Fans. Als jemand der Night­wishs Musik sehr mag und als jemand, der an vir­tu­el­len Rea­li­tä­ten und Umset­zun­gen seit jeher sehr inter­es­siert ist, inves­tier­te ich die 25 Euro für ein Ticket. Ich weiß, das ist jetzt schon eini­ge Zeit her und ich habe auch lan­ge über­legt, ob ich einen Kon­zert­be­richt schrei­ben soll­te, denn das Event ließ mich ziem­lich frus­triert zurück.

wei­ter­le­sen →

Morgen erscheint: OHNE RÜCKSICHT AUF VERLUSTE

Morgen erscheint: OHNE RÜCKSICHT AUF VERLUSTE

Die­ser Hin­weis auf ein erschie­ne­nes Buch hat nichts mit den The­men die­ser Sei­te zu tun, es ist mir den­noch per­sön­lich wich­tig, dar­auf hin­zu­wei­sen, denn ich hal­te die BILD für ein uner­träg­li­ches, popu­lis­ti­sches Hetzer-Drecksblatt.

Mor­gen erscheint ist das Buch OHNE RÜCKSICHT AUF VERLUSTE: WIE BILD MIT ANGST UND HASS DIE GESELLSCHAFT SPALTET. Dar­in beleuch­ten ein ehe­ma­li­ger und ein aktu­el­ler Redak­teur der Sei­te BILDblog.de (folgt der Sei­te!) die Machen­schaf­ten der soge­nann­ten Zei­tung, mit der lei­der immer noch nam­haf­te deut­sche Poli­ti­ker kuscheln.

Wer­be­text:

»BILD – ein immer wie­der rück­fäl­li­ger Trieb­tä­ter. Unver­bes­ser­lich? Gemein­ge­fähr­lich! Eine über­zeu­gen­de und erschüt­tern­de Beweis­füh­rung.« Gün­ter Wallraff.

BILD ist das mäch­tigs­te Medi­um des Lan­des – auch in Zei­ten des Inter­nets. Sie bestimmt, wor­über Deutsch­land spricht. Wel­chen Anteil hat die Redak­ti­on am Auf­stieg der Popu­lis­ten? Wie geht sie mit Min­der­hei­ten um? Und auf wel­che Wei­se mani­pu­liert sie die Öffent­lich­keit? 44 Jah­re nach Gün­ter Wall­raffs »Auf­ma­cher« gibt nun ein Buch neue, erschre­cken­de Ein­bli­cke in die Machen­schaf­ten der BILD-Medien.

Die Jour­na­lis­ten Mats Schö­nau­er und Moritz Tscher­mak beob­ach­ten und ana­ly­sie­ren seit einem Jahr­zehnt, wie BILD arbei­tet. Als ehe­ma­li­ger und aktu­el­ler Chef­re­dak­teur des mehr­fach aus­ge­zeich­ne­ten BILD­blogs decken sie uner­müd­lich die Ver­feh­lun­gen der Bou­le­vard­re­dak­ti­on auf. Sie stel­len fest: Unter dem neu­en BILD-Chef Juli­an Rei­chelt ist das Blatt noch bru­ta­ler gewor­den, noch men­schen­ver­ach­ten­der, noch populistischer.

Anhand von hun­der­ten Bei­spie­len und Bele­gen – akri­bisch recher­chiert und mit ana­ly­ti­schem Scharf­sinn auf­ge­schrie­ben – erklä­ren sie, wie BILD sys­te­ma­tisch Ängs­te vor Frem­dem schürt, den Ruf unschul­di­ger Men­schen zer­stört, demo­kra­ti­sche Insti­tu­tio­nen tor­pe­diert und der AfD in den Bun­des­tag ver­hol­fen hat. Sie las­sen Opfer der Bericht­erstat­tung zu Wort kom­men und spre­chen mit Men­schen, die BILD von innen ken­nen. Eine span­nen­de Doku­men­ta­ti­on des Schaf­fens und Wir­kens eines Medi­ums, das kei­ne Rück­sicht auf Ver­lus­te kennt.

Das Buch wird bei Kie­pen­heu­er und Witsch ver­legt, die bro­schier­te Aus­ga­be kos­tet 18,00 Euro, für die eBook-Fas­sung wer­den mei­ner Ansicht nach wege­la­ge­ri­sche und völ­lig über­zo­ge­ne 16,99 Euro fäl­lig, aber sol­chen eBook-Wucher ken­nen wir ja von KiWi bereits. Ich rate des­we­gen zur Printausgabe.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Kie­pen­heu­er & Witsch