CCXP in Köln: Das Ende der Role Play Convention?

CCXP in Köln: Das Ende der Role Play Convention?

Die Ver­anstal­ter bei der Köl­n­messe hat­ten mir zuge­sagt mich über Details zur kom­menden Com­ic Con Expe­ri­ence (CCXP) in Köln zu informieren, in die auch die RPC inte­gri­ert wer­den soll. Gestern war die Pressekon­ferenz, aber irgendwelche Infos kamen nicht, wie von mir schon erwartet.

Die Infor­ma­tio­nen kon­nte ich aus ander­er Quelle beziehen, und sie sind gruselig.

Erstens ist den Ver­anstal­tern offen­bar völ­lig egal, dass zum sel­ben Ter­min die Com­ic Con Stuttgart stat­tfind­et, für die sich etliche Aussteller bere­its gebun­den haben (Edit 16:15: seit­ens der Ver­anstal­ter der CCXP wer­den »Ter­min­prob­leme« als Wahl für das Datum genan­nt, das halte ich für schw­er nachvol­lziehbar).

Zweit­ens ist die Ver­anstal­tung viertägig. Da fragt man sich zum einen, wie nicht­pro­fes­sionelle Fan­grup­pen das stem­men sollen, sowohl von der Beset­zung, als auch von der Logis­tik oder Urlaub, und auch die Preise für Stand­nebenkosten wie beispiel­sweise Strom wer­den sich mal eben ver­dop­peln, was sich manch ein­er nicht wird leis­ten kön­nen. Wobei es derzeit noch völ­lig unklar ist, ob auf so ein­er puren Kom­merzver­anstal­tung über­haupt noch kosten­lose Stände für Fan­grup­pen ange­boten wer­den, oder wie die Stand­preise für andere Anbi­eter wie Klein­ver­lage sich entwick­eln wer­den.

Nimmt man die ver­mut­lichen Ein­trittspreise als Anhalt­spunkt, kann einem in der Hin­sicht lei­der nur schlecht wer­den. Waren diese auf der RPC noch mod­er­at, so will man sich laut Pressemel­dung auf der CCXP ern­sthaft an den Preisen der Ver­anstal­tung in Sao Paulo ori­en­tieren. Das würde bedeuten eine Tageskarte am Woch­enende kostet 90 Euro, das kann aber auch bis 400 Euro hoch gehen.

Die Ziel­gruppe der RPC waren in erster Lin­ie Spiel­er, es ging um Rol­len­spiele, Table­top, LARP und Com­put­er­spiele. Es glaubt doch nicht ern­sthaft jemand bei den Ver­anstal­tern, dass diese Ziel­gruppe 90 Euro aus­gibt, um sich eine in die CCXP inte­gri­erte RPC anzuse­hen, und die irgendwelche Stars über­haupt nicht inter­essieren?

Es wird jet­zt abzuwarten sein, welche weit­eren Infor­ma­tio­nen zu Stand­preisen etc. in den näch­sten Tagen und Wochen kom­men wer­den, und wie schnell die kom­men. Ich befürchte, dass hier der­selbe Wuch­er Einzug hal­ten wird, wie bei all den anderen Com­ic Cons in Deutsch­land, die die Besuch­er mit C-Promis und über­bor­den­dem Mer­chan­dise abzock­en wollen, wobei die Szene und die Fan­doms kom­plett auf der Strecke bleiben – und die völ­lig wah­n­witzige Aussteller­preise ansagen, die sich Kleinan­bi­eter nicht leis­ten kön­nen; da bleiben dann nur die üblichen aus­tauschbaren Mer­chan­dis­ing-Mist-Anbi­eter über, die ihr über­teuertes Zeug allein deswe­gen schon unter die Leute wer­fen müssen, um sich die Stand­preise leis­ten zu kön­nen.

Die RPC war immer eine Ver­anstal­tung, die es eben abseits all des Kom­merzes Fan­grup­pen, Klein­ver­la­gen und anderen kleinen Anbi­etern ermöglicht hat, sich auf solch ein­er Ver­anstal­tung zu präsen­tieren, die man sich son­st nie hätte leis­ten kön­nen. Wenn es das in Zukun­ft nicht mehr geben sollte – wovon ich aus­ge­he – mag man seit­ens der Ver­anstal­ter soviel von »inte­gri­ert­er RPC« reden, wie man will, aber dann ist die RPC Ger­many tat­säch­lich Geschichte. Sehr schade darum, dass diese Ver­anstal­tung auf dem Altar des Mam­mon geopfert wer­den soll.

Machs gut RPC, es war eine schöne Zeit.

Update: Zitat aus dem oben ver­link­ten Artikel:

Für Aussteller rel­e­vant: Im Ver­gle­ich zur RPC 2018 haben sich die CCXP-Quadrat­meter­preise vervielfacht und liegen nun auf dem Niveau der Gamescom.

Damit bewahrheit­en sich alle Befürch­tun­gen, das kann sich kein­er der kleinen Anbi­eter leis­ten, damit geht es seit­ens der Ver­anstal­ter nur noch um Kom­merz und Kohle abgreifen. Schlimm, ganz schlimm. (Nach­trag: erwartete Besuch­er auf der CCXP: 70000, Besuch­er auf der let­zten GamesCom: 370000 – da fragt man sich, mit welch­er sach­lichen Begrün­dung die Ver­anstal­ter die »Vervielfachung« der Preise auf GamesCom-Niveau recht­fer­ti­gen wollen … außer, dass sie möglichst viel Kohle gener­ieren möcht­en)

Update 2: Pressean­frage an Andre Kuschel (Ver­anstal­ter RPC) ist raus.

Update 3: Kom­men­tar der Seite »LARP« auf Face­book:

Die Role Play Con­ven­tion ist tot. Zumin­d­est in der bish­eri­gen Form.  … Ob sich Vere­ine, Fan­grup­pen, pri­vate und kleinere LARP-Orgas und Händler die Teil­nahme noch leis­ten kön­nen ist zu bezweifeln.

Update 4: Ich weise darauf hin, dass Infor­ma­tio­nen zu Preisen von der ver­link­ten Quell­seite stam­men, und anson­sten hier deswe­gen oft nur Ver­mu­tun­gen geäußert wer­den kön­nen, da die Ver­anstal­ter sich zu einem wochen­lan­gen Kom­mu­nika­tions­black­out entschlossen hat­ten, statt drän­gende Fra­gen zu beant­worten. Auch die mir zugesicherte Zusendung von Infor­ma­tio­nen nach der Pressekon­ferenz hat nicht stattge­fun­den. Falls Infor­ma­tio­nen oder Ver­mu­tun­gen in diesem Text falsch sein soll­ten, ste­ht es den Ver­anstal­tern selb­stver­ständlich frei, mir kor­rek­te Infor­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung zu stellen.

Update 5: »Pla­nungsphase fängt jet­zt erst an«, es weiß also selb­st beim Ver­anstal­ter kein­er etwas Genaues zur RPC. Und dafür nichts Genaues zu wis­sen, haben sie sich wochen­lang bis gestern Zeit gelassen …

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Update 6: Stand­preise laut Liste auf der offiziellen Web­seite der CCXP:

Oblig­a­torische Beteili­gungskosten je m² Boden­fläche:
150,00 EUR/m²
Der Beteili­gung­spreis enthält kein­er­lei Auf­baut­en und Boden­beläge. Beacht­en Sie fern­er, dass auch keine Abgren­zun­gen (Rück- und Seit­en­wände) zu Ihren Nach­barstän­den existieren.
Anteilige Energiekosten 5,00 EUR/m²
AUMA-Beitrag 0,60 EUR/m²

Beispiel­rech­nung: Ein Min­i­stand von 2 x 3 Metern bedeutet alleine 900 Euro Stand­kosten.

Update 7: Ich habe von der Köl­n­messe eine Mit­teilung zur gestri­gen Pressekon­ferenz bekom­men, auch darin find­en sich keine Antworten auf die offe­nen Fra­gen, lei­der auss­chließlich PR-Blabla und Pub­lic­i­ty-Phrasen wie toll das alles wer­den wird … Ange­hängt als PDF zum Down­loa:

PM01_CCXPCologne_Premiere 2019 (PDF, ca. 90 kB)

Update 8: Auf Face­book erk­lären die Ver­anstal­ter der RPC mit vie­len Aus­rufe- und Frageze­ichen, dass die ver­muteten Zahlen zu den Ein­trittspreisen bei gameswirtschaft.de nicht stim­men. Machen allerd­ings darüber hin­aus kein­er­lei konkreten Angaben.

Update 9: Infor­ma­tio­nen zu Stän­den für Fan­grup­pen und Vere­ine bei Dorp:

Fan­grup­pen bleiben erhal­ten. Auf Nach­frage wird uns auch bestätigt, dass die Aktion Fan­dom weit­er beste­hen bleibt. Nach jet­zigem Stand gibt es dafür allerd­ings noch kein Anmelde­for­mu­lar. Das der Koel­n­messe bietet diese Option nicht an. Man soll sich also an seinen bish­eri­gen RPC-Kon­takt wen­den oder direkt an Andre Kuschel per­sön­lich.

Mon­ey Quote: »Köl­n­messe bietet diese Option nicht an« – wie das genau abgewick­elt wer­den soll, wis­sen wir also immer noch nicht …

Update 10: Auf der let­zten RPC gab es über 300 Aussteller (Quelle: Köl­n­messe). Für die CCXP geht man laut Artikel auf gameswirtschaft.de von 80 Ausstellern aus …

Update 11: Seit­ens der RPC liefert man lei­der keine inhaltlichen Infor­ma­tio­nen, son­dern ver­sucht mich stattdessen zu diskred­i­tieren. Sehr pro­fes­sionell (nicht), inklu­sive der Rechtschreibfehler. Was genau »nicht der Wahrheit« entspricht bleibt offen.

Update 12: Ich habe inzwis­chen von Händlern (die nicht genan­nt wer­den möcht­en) Rück­mel­dun­gen bekom­men, dass sie angesichts der neuen Stand­preise auf eine Teil­nahme verzicht­en wer­den.

Update 13: Laut einem unbekan­nten Mitar­beit­er der RPC, der sich auf Face­book hin­ter deren Account ver­steckt, ver­bre­ite ich »Fake News«. Na dann … :)

Update 14: Ich hat­te gestern gegen Mit­tag bei Her­rn Kuschel per Email um weit­ere Infor­ma­tio­nen hin­sichtlich Fan­dom- und Vere­insstän­den gebeten und auch gefragt, ob die von Gameswirtschaft angenomme­nen Preise kor­rekt sind. Da Herr Kuschel, wie auf Face­book geäußert, so viel Wert auf kor­rek­te Infor­ma­tio­nen legt, hätte er nur kurz auf diese Email antworten müssen – was er lei­der nicht tat.

Logo RPC Copy­right Role Play Con­ven­tion

Die europäische Linksteuer wird Open Access und Creative Commons News töten

Die europäische Linksteuer wird Open Access und Creative Commons News töten

Dieser Text von Cory Doc­torow erschien ursprünglich auf der Web­seite der Elec­tron­ic Fron­tier Foun­da­tion (EFF). Er ste­ht unter CC-BY-Lizenz.

 

Den ganzen Monat über tagt der »Trilog« der Europäis­chen Union hin­ter ver­schlosse­nen Türen, um den endgülti­gen Wort­laut der neuen Urhe­ber­recht­srichtlin­ie auszuar­beit­en, ein­er einst unum­strit­te­nen Verord­nung, die zu ein­er heftig umstrit­te­nen Angele­gen­heit wurde, als in let­zter Minute eine Rei­he extrem­istis­ch­er Vorschläge zum Urhe­ber­recht hinzuge­fügt und angenom­men wur­den.

Ein­er dieser Vorschläge ist Artikel 11, die »Link-Steuer«, die eine aus­ge­han­delte, bezahlte Lizenz für Links erfordert, die »Auszüge« von Nachricht­en enthal­ten. Die Richtlin­ie ist äußerst vage, was einen »Link« oder eine »Nachricht­en­sto­ry« definiert, und impliziert, dass ein »Auszug« aus mehr als einem einzi­gen Wort aus ein­er Nachricht­en­sto­ry beste­ht (viele URLs enthal­ten mehr als ein einziges Wort aus der Schlagzeile).

Artikel 11 ist so schlecht for­muliert, dass es schwierig ist, her­auszufind­en, was er ver­bi­etet und was er erlaubt (deshalb haben wir an die Trilog-Unter­händler geschrieben, um sie zu bit­ten, die wichtig­sten Punk­te zu klären). Was zu erken­nen ist, ist zutief­st beun­ruhi­gend.

Eine der »Erwä­gungs­gründe« der Richtlin­ie ist Erwä­gungs­grund 32:

»(32) Der organ­isatorische und finanzielle Beitrag der Ver­lage zur Erstel­lung von Pressepub­lika­tio­nen muss anerkan­nt und weit­er gefördert wer­den, um die Nach­haltigkeit der Ver­lags­branche und damit die Ver­füg­barkeit zuver­läs­siger Infor­ma­tio­nen zu gewährleis­ten. Daher ist es notwendig, dass die Mit­glied­staat­en auf Union­sebene einen Rechtss­chutz für Pres­sev­eröf­fentlichun­gen in der Union für dig­i­tale Zwecke vorse­hen. Dieser Schutz sollte wirk­sam gewährleis­tet wer­den, indem im Union­srecht urhe­ber­rechtlich geschützte Rechte für die Vervielfäl­ti­gung und öffentliche Zugänglich­machung von Pres­sev­eröf­fentlichun­gen im Zusam­men­hang mit der dig­i­tal­en Nutzung einge­führt wer­den, um eine angemessene und angemessene Vergü­tung für diese Ver­wen­dun­gen zu erhal­ten. Pri­vate Nutzun­gen soll­ten von diesem Hin­weis ausgenom­men wer­den. Darüber hin­aus sollte die Auf­nahme in eine Such­mas­chine nicht als faire und anteilige Vergü­tung ange­se­hen wer­den.« (Her­vorhe­bung hinzuge­fügt)

Sobald Sie sich hier durch das Eurokratisch gear­beit­et haben haben erken­nen Sie, dass Erwä­gung 32 vorschlägt, dass (1) jed­er, der mit den Nachricht­en ver­linken möchte, eine sep­a­rate, kom­merzielle Lizenz haben muss; und (2) Nachricht­e­nun­ternehmen nicht auf dieses Recht verzicht­en kön­nen, noch nicht ein­mal durch Cre­ative Com­mons-Lizen­zen und andere Tools zur Erteilung ein­er pauschalen Genehmi­gung.

Viele Nachrichtenor­gan­i­sa­tio­nen ermöglichen es jedem, auf ihre Arbeit zu ver­linken, darunter einige der weltweit führen­den News­gath­er­er: ProP­ub­li­ca (»Die Mis­sion von ProP­ub­li­ca ist es, dass unser Jour­nal­is­mus Wirkung zeigt, d.h. die Reform vorantreibt«), Glob­al Voic­es (eine führende Quelle für glob­ale Nachricht­en, die von Reportern vor Ort auf dem ganzen Plan­eten ver­fasst wur­den) und viele andere. Diese Cre­ative Com­mons Nachricht­e­na­gen­turen ver­lassen sich oft auf öffentliche Spenden, um ihre aus­geze­ich­nete, tiefe und inves­tiga­tive Arbeit zu leis­ten. Die kosten­lose Wiederver­wen­dung ist ein wichtiger Weg, um ihre Spender davon zu überzeu­gen, diese Finanzierung fortzuset­zen. Ohne Cre­ative Com­mons kön­nen einige dieser Nachrich­t­e­nan­bi­eter ein­fach aufhören zu existieren.

Abge­se­hen von den Quellen tra­di­tioneller Nachricht­en stellt ein ständig wach­sender Teil der wis­senschaftlichen Pub­lika­tion­swelt (wie die führende Gesund­heit­sor­gan­i­sa­tion Cochrane) einen Teil oder das gesamte Werk im Sinne von »Open Access« zur freien Wiederver­wen­dung zur Ver­fü­gung – die Idee dahin­ter ist, dass Wis­senschaft und Forschung davon prof­i­tieren, wenn wis­senschaftliche Werke so frei wie möglich ver­bre­it­et wer­den.

Das Herum­tram­peln auf Cre­ative Com­mons und Open Access in Artikel 11 ist kein Zufall: Bevor die Links­teuer auf EU-Ebene erschien, hat­ten einige EU-Län­der ihre eige­nen nationalen Ver­sio­nen aus­pro­biert. Als Deutsch­land es ver­suchte, gewährten die großen Zeitun­gen Google ein­fach eine kosten­lose Lizenz zur Nutzung ihrer Werke, weil sie es sich nicht leis­ten kon­nten, vom Suchriesen boykot­tiert zu wer­den. Als Spanien seine eigene Link-Steuer ver­ab­schiedete, ver­suchte die Regierung zu ver­hin­dern, dass Zeitun­gen den gle­ichen Weg ein­schla­gen, indem sie alle Nachricht­en zwang, ein eigenes, unverzicht­bares Han­del­srecht zu haben. Spanis­che Ver­lage ver­loren prompt 14% ihres Traf­fics und 10.000.000.000 €/Jahr.

All dies ist ein guter Grund, Artikel 11 ganz aufzugeben. Die Idee, dass Schöpfer »geschützt« wer­den kön­nen, indem man ihnen ver­bi­etet, ihre Werke zu teilen, ist per­vers. Wenn das Urhe­ber­recht die Inter­essen der Urhe­ber schützen soll, sollte es alle Inter­essen schützen, ein­schließlich der Inter­essen von Men­schen, die wollen, dass ihre Mate­ri­alien so weit wie möglich ver­bre­it­et wer­den.

Über­set­zt mit www.DeepL.com/Translator, Über­set­zung bear­beit­et durch Ste­fan Holzhauer

Bild: The World Flag, CC-BY-SA

Wegen CBS: STAR TREK VOYAGER GAME PROJECT geht auf Tauchfahrt

Wegen CBS: STAR TREK VOYAGER GAME PROJECT geht auf Tauchfahrt

Wie ich kür­zlich berichtete hat Rechtein­hab­er CBS dem Pro­jekt »Stage 9«, das eine bege­hbare NCC 1701-D in Unre­al real­isieren wollte, eine Unter­las­sungsauf­forderung zugestellt.

Das zieht weit­ere Kreise. Auf Face­book – und ander­swo – zeigte eine weit­er­er Fan sein STAR TREK VOYAGER GAME PROJECT, eine eben­falls bege­hbare Voy­ager inklu­sive flugfähigem Delta Fly­er. Der hat jet­zt wegen der Geschehnisse um Stage 9 nachvol­lziehbar kalte Füße bekom­men und jeglichen Con­tent dazu »depub­liziert«. Denn er hat Angst davor, eben­falls eine »cease and desist«-Aufforderung von den skru­pel­losen Copy­right-Trollen bei CBS zu bekom­men. Ins­beson­dere inter­es­sant daran ist, dass der Mach­er dahin­ter sog­ar Kon­takt mit Rick Stern­bach oder Doug Drexler hat­te, die bei der Umset­zung des Pro­jek­ts Tipps gegeben haben. Der Ver­ant­wortliche hin­ter dem Pro­jekt will auch damit weit­er machen, aber nur noch sehr, sehr sel­ten kleine Updates dazu veröf­fentlichen.

Ich kann das Ver­hal­ten der Ver­ant­wortlichen bei CBS abso­lut nicht nachvol­lziehen, denn dass es auch anders geht, zeigen Dis­ney und Lucas­Film, die für Fan­pro­jek­te um STAR WARS sog­ar Ressourcen bere­it stellen. Die alten, weißen Män­ner beim kon­ser­v­a­tiv­en Sender CBS haben offen­bar noch nicht ver­standen, dass sie inzwis­chen im 21. Jahrhun­dert leben – und dass Fan­pro­jek­te kosten­lose Wer­bung für ihr Fran­chise machen.

Vielle­icht ist es mal Zeit, dass die Fans sich gegen solche Aktio­nen organ­isieren, aber mein­er Ansicht nach ste­hen die Zeichen dafür schlecht, weil aus dem STAR TREK-Fan­dom eine nur noch kon­sum­ierende, wort­lose Masse gewor­den ist.

Screen­shot Copy­right STVGP, Design Copy­right CBS

STAR WARS: A NEW HOPE Animotion Trailer

STAR WARS: A NEW HOPE Animotion Trailer

Der geht schon das ganze Woch­enende im Netz um, und ver­mut­lich hat ihn jed­er schon gese­hen, aber das ist wirk­lich so gut, dass ich es zeigen muss.

Dmit­ry Gro­zov aka Ahri­man hat einen Fan-Trail­er zu ein­er Ani­mé-Fas­sung von STAR WARS – A NEW HOPE alias EPISODE IV gemacht. Das ist in einem Ani­ma­tion­sstil gehal­ten, wie man in von japanis­chen Zeichen­trick-Fil­men aus den späten 70ern, frühen 80ern ken­nt.

Nach dem Anse­hen kann man als STAR WARS-Fan eigentlich nur einen Gedanken haben: Das muss ich sehen!

Lei­der han­delt es sich aber eben nur um einen Fan-Trail­er zu einem Film, den es nicht gibt. Wenn sie bei Lucas­Film und Dis­ney schlau sind, set­zen sie es zusam­men mit Ahri­man genau so um.

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Die Gewinner der Primetime Emmy Awards 2018

Die Gewinner der Primetime Emmy Awards 2018

Huch. Die 70. Emmy-Awards, die hätte ich ja fast überse­hen … Am 17. Sep­tem­ber 2018wurden die diesjähri­gen Prime­time Emmy Awards im Microsoft The­ater in Los Ange­les ver­liehen, mod­eriert von Michael Che und Col­in Jost.

Großer Gewin­ner ist die 50er Jahre-Show THE MARVELOUS MRS. MAISEL, an die ging der Preis für die beste Com­e­dy, die Haupt­darstel­lerin Rachel Bros­na­han erhielt als Haupt­darstel­lerin den Preis für die beste Haupt­darstel­lerin ein­er Komö­di­enserie. Weit­ere Emmys erhielt man für die Regie und Drehbuch.

22 mal war GAME OF THRONES nominiert und so ist es nicht ver­wun­der­lich, dass dabei auch Ausze­ich­nun­gen her­aus kamen, beispiel­sweise zum drit­ten Mal die beste Dra­maserie. Peter Din­klage alias Tyri­on Lan­nis­ter wurde der Preis für den besten Neben­darsteller in ein­er Dra­maserie in die Hand gedrückt. Sieben weit­ere Ausze­ich­nun­gen gab es in Nebenkat­e­gorien wie Make-Up oder Spezial­ef­fek­te.

Für WESTWORLD erhielt Thandie New­ton einen Preis als beste Neben­darstel­lerin in ein­er Dra­maserie.

Ein Emmy ging an die RICK & MORTY-Episode PICKLE RICK als beste Ani­ma­tion­sepisode und die BLACK MIR­ROR-Folge USS CALLISTER erhielt eine Ausze­ich­nung als bester Fernse­hfilm.

Das Genre war also pri­ma vertreten. Alle Nominierten und Gewin­ner (fett her­vorge­hoben) in der fol­gen­den Liste.

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Nichtantwort der Kölnmesse zum Thema Role Play Convention

Nichtantwort der Kölnmesse zum Thema Role Play Convention

Auf­grund von Fra­gen zur Zukun­ft der Role Play Con­ven­tion in Köln, bzw. wie diese in die neue Ver­anstal­tung Com­ic Con Expe­ri­ence »inte­gri­ert« wer­den soll, hat­te ich gestern eine Pressean­frage beim Ver­anstal­ter Köl­n­messe gestellt. Heute habe ich eine Antwort bekom­men, die allerd­ings keine ist:

vie­len Dank für Ihre Anfrage zur CCXP Cologne 2019. Wir ver­ste­hen, dass Sie mehr wis­sen wollen, kön­nen aber jet­zt noch nicht auf Ihre Fra­gen einge­hen. Uns lag sehr daran, die gute Nachricht früh­est­möglich zu kom­mu­nizieren. Wir haben bere­its dabei bewusst auf die geplante Infor­ma­tionsver­anstal­tung am 7. Novem­ber ver­wiesen, auf der wir weit­ere Details nen­nen und zu der wir Sie noch geson­dert ein­laden wer­den.
Insofern bitte ich um noch etwas Geduld und – auch wenn die jour­nal­is­tis­che Neugi­er groß ist – um Ihr Ver­ständ­nis.

Die Ver­ant­wortlichen bei der Köl­n­messe zieren sich also und ver­weisen für weit­ere Infos auf einen Ter­min recht weit in der Zukun­ft. Dass Aussteller frühzeit­ig Pla­nungssicher­heit benöti­gen scheint dort nie­man­den zu inter­essieren, und dabei geht es keines­falls nur um »jour­nal­is­tis­che Neugi­er«.

Wir wer­den uns also voraus­sichtlich alle bis Anfang Novem­ber gedulden müssen. Bis dahin haben sich garantiert etliche Aussteller schon für die Com­ic Con Stuttgart angemeldet … Schade, die RPC war eine tolle Ver­anstal­tung.

Logo RPC Copy­right Role Play Con­ven­tion

Korrupte Politiker im EU-Parlament beschließen das Ende des Internets wie wir es kennen

Korrupte Politiker im EU-Parlament beschließen das Ende des Internets wie wir es kennen

Ein Kom­men­tar

Es war hart gekämpft wor­den um die Nov­el­lierung des Urhe­ber­rechts in Europa. Die Änderun­gen gehen unter anderem auf EU-Dig­italkom­mis­sar Oet­tinger zurück, der von Dig­i­talem ver­mut­lich so viel Ahnung hat­te, wie eine Kuh vom Rad­fahren. Treiber der soge­nan­nten Refor­men war Axel Voss (CDU).

Große Teile der ange­blichen »Reform« sind völ­lig gegen die Bedürfnisse und Inter­essen des sprich­wörtlichen »nor­malen Bürg­ers« und bedi­enen auss­chließlich wirtschaftliche und Lob­by-Inter­essen.

Ver­leger, an ihrer Spitze (Achtung: Mei­n­ung!) Volksver­het­zer wie der Axel Springer Ver­lag (Bild-Zeitung), wollen ein Leis­tungss­chutzrecht (Link Tax), das in Deutsch­land krachend gescheit­ert ist, europaweit durch­set­zen. Weit­er­hin sollen automa­tisierte Con­tent­fil­ter (die tech­nisch nicht funk­tion­ieren kön­nen) den Upload von urhe­ber­rechtlich geschütztem Mate­r­i­al ver­hin­dern. Diese Zen­sur­fil­ter wer­den zu mas­sivem Overblock­ing, dem Ver­schwinden von Net­zkul­tur und erhe­blich­er Ein­schränkung der Mei­n­ungs­frei­heit führen. Denn man kann ohne inhaltliche oder rechtliche Kon­trolle erst­mal alles weg­block­en, ohne dass man als Betrof­fen­er eine ein­fache Möglichkeit hat, sich dage­gen zu wehren.

Statt das Urhe­ber­recht ans Inter­net des 21. Jahrhun­derts und die inter­essen der Nutzer anzu­passen, beispiel­sweise durch Regelun­gen wie »fair use«, ist man beim europäis­chen Par­la­ment kom­plett vor den Wün­schen der Wirtschaft eingeknickt, zum Nachteil der europäis­chen Bürg­er. Die Kon­se­quen­zen sind unab­se­hbar und reichen ins­beson­dere für jeden, der Con­tent ins Netz stellt (also dank sozialer Medi­en ALLE Nutzer) erhe­blich weit­er als die vield­isku­tierte DSGVO.

Detail­lierte Infor­ma­tio­nen zu diesem The­ma find­et man bei Netzpolitik.org. Die schreiben, der Kampf sei ver­loren. Das sehe ich anders:

Jet­zt fängt er erst richtig an!

Wer meint, ich klinge ange­fressen, hat völ­lig recht.

Update: Thread von Cory Doc­torow auf Twit­ter:

There are thou­sands of ways that fil­ters can acci­den­tal­ly fin­ger your legit works as pira­cy, and if you’re not a pirate, your rem­e­dy is to file appeals, cross your fin­gers, and hope a plat­form with a bil­lion users and mil­lions of peo­ple in your sit­u­a­tion will review your case.

Update: Julia Redas Stel­lung­nahme:

Das Europa­parla­ment befür­wortet die Ein­führung neuer rechtlich­er und tech­nis­ch­er Schranken für die Mei­n­ungs­frei­heit im Netz. Zugun­sten von Konz­ern­prof­iten wer­den Prinzip­i­en über den Haufen gewor­fen, ohne die das Inter­net nie seine heutige Bedeu­tung erlangt hätte.

Update: Mario Six­tus auf Twit­ter:

Heute hat der Axel-Springer-Ver­lag bei seinem Bestreben, das Inter­net kaputt zu machen, einen großen Schritt nach vorne gemacht. Wer für Springer arbeit­et, deren Pub­lika­tio­nen abon­niert oder auf deren Texte ver­linkt, ist mitschuldig.

Update: Artikel auf heise: »Vor­abkon­trolle und Zen­sur­in­fra­struk­tur«

Die US-Bürg­er­recht­sor­gan­i­sa­tion Elec­tron­ic Fron­tier Foun­da­tion (EFF) weist dage­gen darauf hin, dass das bekan­nte »Con­tent ID«-System von YouTube Entwick­lungskosten in Höhe von 60 Mil­lio­nen Euro ver­schlun­gen habe und in zahlre­ichen Fällen recht­mäßige Inhalte block­iert habe. Zudem könne jed­er Anwen­der oder Rechtein­hab­er nutzer­gener­ierten Con­tent auf eine schwarze Liste geschützter Werke set­zen, die dann nicht mehr veröf­fentlicht wer­den kön­nten.

Hier kann man sehen, wer ver­ant­wortlich ist:

Grafik Link­tax und Con­tent­fil­ter: CC-BY Oli R, Bild »Kains Facepalm« von Alex E. Proimos, aus der WikipediaCC BY

Quo vadis, RPC?

Quo vadis, RPC?

Die Role Play Con­ven­tion Ger­many auf dem Gelände der Köl­n­messe, alias RPC, hat sich in den ver­gan­genen Jahren als die Genre-Ver­anstal­tung im Umfeld Köln etabliert. Auch wenn es immer wieder Unstim­migkeit­en mit der Köl­n­messe und Organ­i­sa­tion­sprob­leme gab (wegen unzure­ichen­der Logis­tik oder völ­lig sinnlosen Aktio­nen der Secu­ri­ty), war es doch ein Event, das wir als »Amt für  Ætherangele­gen­heit­en« immer gern »bespielt« haben, unter anderem deswe­gen, weil es eben eine äußerst vielfältige Ver­anstal­tung war, auf der sich die ver­schiede­nen Fan­doms und Aus­prä­gun­gen des Nerd­tums  ohne Neid durch­mis­cht­en. Ins­beson­dere war äußerst vorteil­haft, dass Fan- und non­prof­it-Grup­pen dort qua­si zum Null­tarif Stände auf­bauen durften, dies quer­fi­nanziert durch andere, finanzkräftige Aussteller – ein Konzept, dass ich immer grandios fand und das die RPC äußerst pos­i­tiv von anderen Ver­anstal­tun­gen abhob, wo es nur darum geht, möglichst viel Kohle abzu­zock­en. Ich meine hier ins­beson­dere die in let­zter Zeit wie Pilze aus dem Boden schießen­den diversen Aus­prä­gun­gen von Com­ic Cons.

Nun war es bere­its merk­würdig, dass es bish­er keinen Ter­min für die RPC 2019 gab. Wie ich heute der Presse ent­nehmen kon­nte, wird es Ende Juni in den Hallen der Köl­n­messe eine Ver­anstal­tung namens »Com­ic Con Expe­ri­ence« geben, die man mit einem brasil­ian­is­chen Ver­anstal­ter durch­führen will. In diese viertägige (!) Ver­anstal­tung soll die Role Play Con­ven­tion »inte­gri­ert« wer­den.

Stat­tfind­en soll das Ganze von 27. bis 30. Juni 2019. Da stellen sich mir diverse Fra­gen, beispiel­sweise wie Fan- und non­prof­it-Grup­pen eine viertägige Ver­anstal­tung logis­tisch stem­men sollen, wir haben ja alle Brotjobs? Und wie kommt man auf das schmale Brett die »CCXP« zeit­gle­ich zur etablierten Comic­Con Ger­many Stuttgart abhal­ten zu wollen? Wer­den die Stand- und Ein­trittspreise wie bei – Com­ic Cons in Deutsch­land üblich – in Bere­iche steigen, die man nur als »wege­lagerisch« beze­ich­nen kann?

Ich habe wegen dieser Fra­gen fol­gende Pressean­frage bei der Köl­n­messe gestellt und werde euch über Antworten auf dem Laufend­en hal­ten.

Sehr geehrte Damen und Her­ren,

aus der Presse kon­nte ich ent­nehmen, dass es im kom­menden Jahr auf den
Gelände der Köl­n­messe eine Ver­anstal­tung namens »Com­ic Con Expe­ri­ence«
geben soll.

Dazu habe ich einige Fra­gen:

1. Ist Ihnen bewusst, dass am sel­ben Ter­min bere­its die etablierte Com­ic
Con Ger­many Stuttgart stat­tfind­et?

2. Laut Pressemel­dun­gen soll die RPC Ger­many »inte­gri­ert« wer­den. Wie
genau soll das von­stat­ten gehen? Find­et die RPC Ger­many dann eben­falls
vier Tage lang statt, oder wie bish­er nur zwei (Hin­ter­grund: es wur­den
aus der Szene Bedenken an mich her­an getra­gen, dass es für Fan- und
non­prof­it-Grup­pen möglicher­weise logis­tisch nicht möglich ist, eine
Viertagesver­anstal­tung zu real­isieren).

2.1 Wird die »inte­gri­erte« RPC weit­er­hin kosten­lose Stände für Fan- und
non­prof­it-Grup­pen anbi­eten?

3. Wie wer­den sich die Preise im Ver­gle­ich zur RPC entwick­eln? (Hier­mit
sind sowohl Ein­tritts- wie auch Händler-Stand­preise gemeint).

4. Ver­fü­gen Sie bere­its über son­stige all­ge­meine Infor­ma­tio­nen zur
Ver­anstal­tung und kön­nen mir diese zur Ver­fü­gung stellen?

Für Infor­ma­tio­nen bedanke ich mich im voraus und weise darauf hin, dass
die Antworten in einen Artikel zum The­ma einge­hen wer­den.


Mit fre­undlichem Gruß,
Ste­fan Holzhauer

PhantaNews.de
Phan­tastis­che Nachricht­en

Logo RPC Copy­right Role Play Con­ven­tion

44. Saturn Awards: fünf Preise für BLACK PANTHER

44. Saturn Awards: fünf Preise für BLACK PANTHER

Vor­let­zte Nacht wur­den von der Acad­e­my of Sci­ence Fic­tion, Fan­ta­sy, and Hor­ror Films zum 44. Mal die Sat­urn Awards vergeben. Großer Gewin­ner ist BLACK PANTHER, der gle­ich fünf Preis absah­nen kon­nte, darunter bester Film und die beste Regie für  Ryan Coogler.

Erfreulicher­weise und völ­lig zu recht erhielt Rian John­son trotz all der Hater-Proteste zu THE LAST JEDI die Ausze­ich­nung für das beste Drehbuch. Recht so! Für mich etwas verblüf­fend war allerd­ings der Preis für Mark Hamill als bester Schaus­piel­er (auch für TLJ). Nicht dass ich ihm das nicht gön­nen würde, aber Schaus­piel­er gibt es nun doch bei Genre-Fil­men deut­lich bessere. Der Sat­urn für die besten Spe­cial Effects gehen an GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2.

Bei den Fernseh­preisen hat THE ORVILLE zu mein­er großen Freude den Sat­urn als beste SF-Serie bekom­men, als beste ani­mierte Serie ging völ­lig zu recht STAR WARS REBELS aus der Ver­anstal­tung und die beste Schaus­pielerin ging an Sonequa Mar­tin-Green in STAR TREK DISCOVERY.

Der Preis in der neu geschaf­fe­nen Kat­e­gorie »beste Super­heldenserie« erhielt THE FLASH.

Die kom­plette Liste der Gewin­ner im Fol­gen­den:

FILM AWARDS

Best Sci­ence Fic­tion Film: Blade Run­ner 2049

Best Com­ic-to-Film Motion Pic­ture: Black Pan­ther

Best Fan­ta­sy Film: The Shape of Water

Best Hor­ror Film: Get Out

Best Action/Adventure Film: The Great­est Show­man

Best Thriller Film: Three Bill­boards Out­side Ebbing, Mis­souri

Best Inter­na­tion­al Film: Baahubali 2: The Con­clu­sion

Best Ani­mat­ed Film: Coco

Best Inde­pen­dent Film: Won­der

Best Actor: Mark Hamill (Star Wars: The Last Jedi)

Best Actress: Gal Gadot (Won­der Woman)

Best Sup­port­ing Actor: Patrick Stew­art (Logan)

Best Sup­port­ing Actress: Danai Guri­ra (Black Pan­ther)

Best Per­for­mance by a Younger Actor: Tom Hol­land (Spi­der-Man: Home­com­ing)

Best Direc­tor: Ryan Coogler (Black Pan­ther)

Best Writ­ing: Rian John­son (Star Wars: The Last Jedi)

Best Pro­duc­tion Design: Han­nah Beach­ler (Black Pan­ther)

Best Edit­ing: Bob Duc­say (Star Wars: The Last Jedi)

Best Music: Michael Giacchi­no (Coco)

Best Cos­tume: Jacque­line Dur­ran (Beau­ty and the Beast)

Best Make-Up: Joel Har­low, Ken Diaz (Black Pan­ther)

Best Spe­cial Effects: Christo­pher Townsend, Guy Williams, Jonathan Fawkn­er, Dan Sudick (Guardians of the Galaxy Vol. 2)

TELEVISION AWARDS

Best Sci­ence Fic­tion TV Series: The Orville

Best Hor­ror TV Series: The Walk­ing Dead

Best Action/Thriller TV Series: Bet­ter Call Saul

Best Fan­ta­sy TV Series: Out­lander

Best Pre­sen­ta­tion on Tele­vi­sion: Twin Peaks

Best Ani­mat­ed TV Series: Star Wars Rebels

Best Super­hero Adap­ta­tion Tele­vi­sion Series: The Flash

Best New Media TV Series: Star Trek: Dis­cov­ery

Best New Media Super­hero Series: Marvel’s The Pun­ish­er

Best Actor on Tele­vi­sion: Kyle MacLach­lan (Twin Peaks)

Best Actress on Tele­vi­sion: Sonequa Mar­tin-Green (Star Trek: Dis­cov­ery)

Best Sup­port­ing Actor on Tele­vi­sion: Michael McK­ean (Bet­ter Call Saul)

Best Sup­port­ing Actress on Tele­vi­sion: Rhea See­horn (Bet­ter Call Saul)

Best Younger TV Actor: Chan­dler Rig­gs (The Walk­ing Dead)

Best Guest Star on Tele­vi­sion: David Lynch (Twin Peaks)

HOME ENTERTAINMENT AWARDS

Best DVD/BD Release: Dave Made a Maze

Best DVD/BD Clas­sic Film Release: Lifeboat

Best DVD/BD Col­lec­tion Release: Drac­u­la Com­plete Lega­cy Col­lec­tion

Best DVD/BD Tele­vi­sion Series Release: Amer­i­can Gods (Sea­son 1)

Best DVD/BD Spe­cial Edi­tion: Night of the Liv­ing Dead (Cri­te­ri­on Col­lec­tion)

Best Local Stage Pro­duc­tion: Some­thing Rot­ten

SPECIAL ACHIEVEMENT AWARDS FROM THE ACADEMY OF SCIENCE FICTION,
FANTASY & HORROR FILMS

The Pro­duc­ers Show­case Award: Jason Blum

The Dan Cur­tis Lega­cy Award: Sarah Schechter

The Spe­cial Achieve­ment Award: Don Manci­ni (“Chucky”)

The Film­mak­ers Show­case Award: Jake Kas­dan

Pro­mo­grafik BLACK PANTHER Copy­right Mar­vel Stu­dios und Dis­ney

Warner Bros. gegen HARRY POTTER-Fans – mal wieder

Warner Bros. gegen HARRY POTTER-Fans – mal wieder

Warn­er Bros. macht nicht nur schlechte DC-Filme, son­dern ist auch dafür bekan­nt, drakonisch gegen Fans ins­beson­dere des HARRY POT­TER-Fran­chise vorzuge­hen.

Con­ven­tions sind nichts Neues in der Welt des Fan­doms und  Nerd-Tums. SF-Cons gibt es schon ewig, früh her­aus­ra­gend sich­er die um das STAR TREK-Fran­chise. Und selb­stver­ständlich gibt es auch Fan-Tre­f­fen, die sich um den bebrill­ten Zauber­lehrling drehen.

Warn­er schickt Ver­anstal­tern jet­zt laut ver­schiede­nen US-Medi­en »oder sonst!«-Briefe, in denen diesen ver­boten wird »Namen, Ort oder Gegen­stände aus der Serie zu ver­wen­den«. Die Begrün­dung ist (Über­set­zung von mir):

Warn­er Bros. is always pleased to learn of the enthu­si­asm of Har­ry Pot­ter fans, but we are con­cerned, and do object, when fan gath­er­ings become a vehi­cle for unau­tho­rized com­mer­cial activ­i­ty.

Warn­er Bros freut sich immer, über den Enthu­si­as­mus der Fans zu erfahren, aber wir sind beun­ruhigt und wider­sprechen, wenn Fann-Ver­samm­lun­gen ein Aufhänger dafür wer­den, unau­torisierte kom­merzielle Aktiv­itäten durchzuführen.

Das kön­nte man ja noch ver­ste­hen, wenn es sich um große, kom­merzielle Cons han­deln würde, aber Warn­er schickt das auch an ver­gle­ich­sweise kleine Ver­anstal­tun­gen von Fans für Fans. Deswe­gen ist die Begrün­dung des Stu­dios so inakzept­abel und zeigt wieder mal die von denen bere­its seit Jahren bekan­nte Arschloch-Attitüde. Ohne Fans wür­den sie näm­lich gar nichts ein­nehmen und Con­ven­tions helfen dabei, das Fan-Tum zu erhal­ten.

Bild Hog­warts von Car­los Cruz, aus der Wikipedia, CC BY-SA

2. Berlin Sci-Fi Filmfest am 16. und 17. November

2. Berlin Sci-Fi Filmfest am 16. und 17. November

Am 16. und 17. Novem­ber 2018 find­et zum zweit­en mal das Berlin Sci-Fi Film­fest statt. Dies­mal hat man sich als Loca­tion das gesamte Kino Baby­lon in Berlin Mitte aus­ge­sucht, dort wer­den in 35 Stun­den über 100 Filme gezeigt. 14 Preise sind zu gewin­nen, davon sind drei mit Geld dotiert.

Die Mach­er suchen bis zur Dead­line am 15. Sep­tem­ber noch Filmein­re­ichun­gen, weit­ere Infor­ma­tio­nen dazu find­et man auf ein­er Infor­ma­tion­sweb­seite. Am 1. Okto­ber wer­den dann die endgültig teil­nehmenden Filme verkün­det.

Neben ganz vie­len Streifen wird es auch Pan­els mit deutschen Film­schaf­fend­en geben, beispiel­sweise Chris­t­ian Pasquar­iel­lo, den Mach­er von SUM1, oder Sebas­t­ian Hilger (WIR SIND DIE FLUT).

Poster Copy­right Berlin Sci-Fi Film­fest, Alexan­der Pfan­der

Leipziger Buchmesse 2018, Cosplayer, Rechte – und Toleranz

Leipziger Buchmesse 2018, Cosplayer, Rechte – und Toleranz

Ich hat­te in diesem Jahr gar nicht darüber berichtet, dass schon wieder mal anlässlich der Leipziger Buchmesse die Cos­play­er-Sau durchs virtuelle Dorf getrieben wurde. Mal wieder hat­te irgen­dein Honk pos­tuliert, dass die Cos­play­er auf der ser­iösen Messe nichts zu suchen hät­ten. Und über­haupt! Ich hat­te dies­mal deswe­gen nicht berichtet, weil ich das Ganze inzwis­chen für einen müden PR-Stunt halte, um ins Gespräch zu kom­men.

Doch jet­zt bleibt mir doch mal wieder die Spucke weg. Auf der einen Seite schwadronieren die Mes­sev­er­anstal­ter darüber, dass sie selb­stver­ständlich wegen der Mei­n­ungs­frei­heit (!!!einself!1!) auch rechte Ver­lage auf der Leipziger Messe zulassen müssen. Darüber kann man jet­zt tre­f­flich disku­tieren, let­ztlich kann man davon aus­ge­hen, dass man auf die Ein­nahme der hor­ren­den Standge­bühren auch von den Recht­en ein­fach nicht verzicht­en möchte. Mei­n­ungs­frei­heit ist aber natür­lich ein viel pos­i­tiv­er wirk­ender Grund, als »wir wollen Kohle gener­ieren«. Wie gesagt: Darüber kann man disku­tieren, es gibt eine Menge Für und Wider, und Mei­n­ungs­frei­heit ist tat­säch­lich ein hohes Gut.

Während man mit den Recht­en also offen­bar kein Prob­lem hat, hält es der Mes­sev­er­anstal­ter und hal­ten es dessen Erfül­lungs­ge­hil­fen allerd­ings offen­bar für notwendig und völ­lig nor­mal, Cos­play­er auf unfass­bar dumme und unver­schämte Art zu drangsalieren. Klar: die Wahrschein­lichkeit dass die sich wehren ist natür­lich erhe­blich geringer als bei recht­en Pro­tag­o­nis­ten, da weiß man nicht zulet­zt seit der Buchmesse Frank­furt, dass die auch gern mal die Fäuste sprechen lassen. Vielle­icht hat der einge­set­zte Sicher­heits­di­enst davor Angst und schikaniert stattdessen lieber völ­lig harm­lose Cos­play­er?

Worüber ich hier rede? Über einen Erfahrungs­bericht von Julia Ohse auf Teilzeithelden.de, der mich fas­sungs­los gemacht hat, und den man sich drin­gend mal durch­le­sen sollte.

Wenn schon Tol­er­anz, dann bitte auch gegenüber den Fans. Angesichts solch­er Über­griffe, Willkür und sex­is­tis­ch­er Sprüche wären Maß­nah­men der Mes­se­leitung gegen den Sicher­heits­di­enst drin­gend anger­at­en. Aber ich wage mal einen Blick in die Kristal­lkugel: Es wird nichts geschehen und im näch­sten Jahr dann das­selbe.

Merke: Rechte wer­den toleriert, Cos­play­er nicht.

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