READY PLAYER ONE FTW!

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+++ Spoi­ler­frei +++

Wenn man ei­nen Film macht, der die 80er Jah­re und de­ren Pop­kul­tur in zahl­lo­sen Fa­cet­ten ab­fei­ert, dann kann man ver­mut­lich kei­nen bes­se­ren Re­gis­seur für eine Um­set­zung fin­den, als ei­nen der­je­ni­gen, der ge­nau die­se 80er im Kino mit de­fi­niert hat: Ste­ven Spiel­berg.

An­ge­sichts des­sen wun­dert es auch ver­mut­lich nie­man­den, dass Spiel­berg sich nach dem gro­ßen Über­ra­schungs­er­folg von Er­nie Cli­nes’ Ro­man RE­ADY PLAY­ER ONE die Rech­te an ei­ner Ver­fil­mung ge­si­chert hat, denn si­cher hat er die Mög­lich­kei­ten er­kannt, die die­ses Buch bie­tet: Zum ei­nen all die Nerds aus den Jah­ren nost­al­gisch ins Kino zu be­kom­men, zu­sätz­lich holt man noch Com­pu­ter­spie­ler ab, und als Sah­ne­häub­chen ist der Strei­fen auch für Per­so­nen in­ter­es­sant, die erst deut­lich nach den 80ern ge­bo­ren wur­den, denn er hat eine ei­gen­stän­di­ge Hand­lung, weit über das Ab­fei­ern der da­ma­li­gen und heu­ti­gen Pop­kul­tur hin­aus.

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Gespielt: BLOSSOM TALES: THE SLEEPING KING auf der Switch

Gespielt: BLOSSOM TALES: THE SLEEPING KING auf der Switch

Ich hat­te mich ja lan­ge ge­gen eine Nin­ten­do Switch ge­wehrt. Das Kon­zept, so­wohl eine mo­bi­le Kon­so­le zu ha­ben wie auch gleich­zei­tig eine, die man an den Fern­se­her an­schlie­ßen kann, schien mir nicht schlüs­sig. Als al­ter Ma­rio-Fan woll­te ich dann aber doch ODYS­SEY spie­len, und die zahl­lo­sen bei­na­he eu­pho­ri­schen Be­spre­chun­gen ha­ben mich dann über­zeugt. Zu die­sem wirk­lich gran­dio­sen Game folgt viel­leicht spä­ter noch­mal was, eben­so dazu, wie falsch ich in Sa­chen Switch lag.
In die­sem Ar­ti­kel möch­te ich auf ein schein­bar äu­ßerst mi­ni­ma­li­sti­sches Re­tro-Game ein­ge­hen, das al­ler­dings je­man­den wie mich, der da­mals auf der SNES THE LE­GEND OF ZEL­DA – A LINK TO THE PAST durch­ge­spielt hat, schwer er­freu­en dürf­te: BLOSSOM TA­LES: THE SLEE­PING KING.

An­mer­kung: Das hier ist zwar eine Be­spre­chung der Ver­si­on für die Switch, aber ich gehe da­von aus, dass die PC-Fas­sung na­he­zu iden­tisch sein dürf­te.

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ASTERIX IN ITALIEN

ASTERIX IN ITALIEN

Nach ASTE­RIX BEI DEN PIK­TEN und DER PA­PY­RUS DES CÄ­SAR er­schien im Ok­to­ber be­reits der drit­te Band der neu­en Aben­teu­er um die gal­li­schen Hel­den aus der Werk­statt von von Jean-Yves Fer­ri (Text) und Di­dier Con­rad (Zeich­nun­gen).

Dies­mal sol­len Aste­rix und Obe­lix zei­gen, dass Ita­li­en aus mehr Re­gio­nen und Völ­kern be­steht als nur Rom und den Rö­mern. Des­we­gen geht man auf ein Ren­nen längs des Stie­fels bis in die Haupt­stadt des rö­mi­schen Im­pe­ri­ums.

Und tat­säch­lich weiß ASTE­RIX IN ITA­LI­EN zu über­zeu­gen.

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STAR WARS Episode VIII – DIE LETZTEN JEDI – spoilerfrei

STAR WARS Episode VIII – DIE LETZTEN JEDI – spoilerfrei

Dass DAS ER­WA­CHEN DER MACHT mir gut ge­fal­len hat, habe ich da­mals in ei­ner Be­spre­chung deut­lich ge­macht. Klar hat­te der ge­wis­se klei­ne­re Schwä­chen, das war aber auch kein Wun­der, denn er muss­te den Spa­gat schaf­fen, das Alte mit dem Neu­en zu­sam­men zu füh­ren, und das gleich in mehr­fa­cher Hin­sicht. Er muss­te die Sto­ry­line der al­ten Fil­me be­ach­ten, aber den­noch ge­nug Fri­sches bie­ten, um nicht al­ter­tüm­lich zu wir­ken und neue Fans zu ge­win­nen. Und das hat er ge­tan.

Da­mals sag­te ich, dass sie bei Epi­so­de VII noch Wel­pen­schutz hat­ten und beim Näch­sten, von dem da­mals noch nie­mand wuss­te, dass er THE LAST JEDI heißt, eine ge­wal­ti­ge Schip­pe wür­den drauf­le­gen müs­sen.

Und – beim Kes­sel Run! – die ha­ben gan­ze Last­wa­gen­la­dun­gen Schip­pen drauf­ge­legt.

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Lesempfehlung: Adrian Tchaikowsky – CHILDREN OF TIME

Lesempfehlung: Adrian Tchaikowsky – CHILDREN OF TIME

Auch wenn die Fan­ta­sy der­zeit nicht nur ge­fühlt mas­siv in der Über­zahl ist, was Phan­ta­stik in Deutsch­land an­geht (in man­chen Buch­hand­lun­gen wur­de die SF-Ab­tei­lung so­gar voll­stän­dig ab­ge­schafft), und die gro­ßen Ver­la­ge of­fen­bar der An­sicht sind, dass das Gen­re Sci­ence Fic­tion nie­man­den mehr in­ter­es­siert, sieht das in­ter­na­tio­nal glück­li­cher­wei­se ganz an­ders aus. Und wenn man in der Lage ist, im eng­li­schen Ori­gi­nal le­sen zu kön­nen, dann be­kommt man wirk­lich jede Men­ge Ma­te­ri­al ab­seits der aus­ge­tre­te­nen Pfa­de der deut­schen Pu­bli­kums­ver­la­ge. Und manch­mal ist ein ech­tes Klein­od dar­un­ter. Ein sol­ches ist CHILD­REN OF TIME von Adri­an Tchai­kow­sky.

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TSUKUYUMI – FULL MOON DOWN – Weltuntergang mal anders

TSUKUYUMI – FULL MOON DOWN – Weltuntergang mal anders

Der Mond ist auf die Erde ge­stürzt. Wei­te Tei­le der Erde sind voll­stän­dig zer­stört, der Pa­zi­fik ist voll­stän­dig ver­dampft, die Mensch­heit ist an­nä­hernd aus­ge­stor­ben. Was könn­te schlim­mer sein? Nun, viel­leicht dass sich her­aus­ge­stellt hat dass im in­ne­ren des Mon­des der gi­gan­ti­sche Dra­che Tsukuyu­mi ge­fan­gen war. Durch den Auf­prall ist die­ses Ge­fäng­nis be­schä­digt wor­den und der über­na­tür­li­che Ein­fluss der my­thi­schen Gott­heit im In­ne­ren wirkt sich be­reits auf die ver­blie­be­nen Le­be­we­sen aus. Wild­schwei­ne wer­den in­tel­li­gent und be­an­spru­chen Land für sich, um es nach ih­ren Vor­stel­lun­gen zu For­men, rie­si­ge In­sek­ten­schwär­me la­ben sich an Un­men­gen von to­ten Mee­res­tie­ren und ent­wickeln da­bei eine Schwar­min­tel­li­genz, längst ver­ges­se­ne Dra­chen spü­ren das Er­wa­chen ih­res Mei­sters und keh­ren an die Erd­ober­flä­che zu­rück. Mit­ten­drin ein paar we­ni­ge Über­le­ben­de ei­nes ha­va­rier­ten Flug­zeug­trä­gers, viel­leicht die letz­te Hoff­nung der Mensch­heit?

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STAR TREK DISCOVERY S01E04: THE BUTCHER’S KNIFE CARES NOT FOR THE LAMB’S CRY

STAR TREK DISCOVERY S01E04: THE BUTCHER’S KNIFE CARES NOT FOR THE LAMB’S CRY

Ent­hält Spoi­ler

Wenn nach den vor­an­ge­gan­ge­nen Epi­so­den von STAR TREK DIS­CO­VERY noch je­mand ei­nen Be­weis ge­braucht hät­te, dass das nicht das STAR TREK ist, das wir ken­nen, be­kommt er ihn jetzt. Für mich war STAR TREK im­mer eine po­si­ti­ve Zu­kunfts­vi­si­on. Was wir hier prä­sen­tiert be­kom­men, ist trotz ein­zel­ner Kon­tra­punk­te durch Cha­rak­te­re et­was ganz an­de­res. Und lei­der macht Epi­so­de vier für mich den durch­aus po­si­ti­ven Ein­druck von Fol­ge drei nach­drück­lich zu­nich­te.

Und das nicht nur durch die Dys­to­pie, die man spä­ter in der Staf­fel noch auf­lö­sen könn­te, son­dern auch durch die zahl­lo­sen dum­men und und zu­dem völ­lig über­flüs­si­gen Plot­lö­cher.

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STAR TREK DISCOVERY S01E03: CONTEXT IS FOR KINGS (enthält Spoiler)

STAR TREK DISCOVERY S01E03: CONTEXT IS FOR KINGS (enthält Spoiler)

Es war im Prin­zip schon klar, dass nach der Ein­füh­rung in den er­sten bei­den Epi­so­den STAR TREK DIS­CO­VERY eine deut­lich an­de­re Rich­tung ein­schla­gen wür­de, und dass in die­sen im Prin­zip nur der Bo­den für den Rest ge­eb­net und ein we­nig Cha­rak­ter­vor­stel­lung be­trie­ben wur­de.

Und tat­säch­lich ist das auch so.

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STAR TREK DISCOVERY – Pilot (spoilerfrei)

STAR TREK DISCOVERY – Pilot (spoilerfrei)

Seit ge­stern kann man die er­sten bei­den Epi­so­den, also den Pi­lo­ten, der neu­en STAR TREK-Se­rie DIS­CO­VERY an­se­hen. Ganz le­gal, ei­nen Tag nach der US-Aus­strah­lung, Net­flix sei es ge­dankt. Was hät­ten wir Fans uns das in den 80ern oder 90ern ge­wünscht, heu­te ist es Rea­li­tät.

Auf den er­sten Blick wird klar: DIS­CO­VERY un­ter­schei­det sich in Ci­ne­ma­to­gra­phie und auch er­zäh­le­risch grund­le­gend von dem, was man man frü­her von STAR TREK-Se­ri­en kann­te. Und lei­der igno­riert man auch zahl­lo­se als ge­ge­ben an­ge­nom­me­ne Eck­punk­te und Hi­sto­rie des Fran­chise. Das stößt dem Fan sau­er auf, aber die Show ist eben nicht nur für Fans ge­macht, son­dern soll die heu­ti­gen TV-Zu­schau­er all­ge­mein an­spre­chen.

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TSUKUYUMI – Das Ende des Drachentöters

TSUKUYUMI – Das Ende des Drachentöters

End­lich ist es so weit. Strom er­weckt die Re­lais zu sum­men­dem Le­ben. Jahr­hun­der­te im Schlaf und den­noch so­fort ein­satz­be­reit, er­he­ben sich die Kampf­an­zü­ge der Kampf­grup­pe drei. Si­cher­heits­ab­span­nun­gen lö­sen sich wie Na­bel­schnü­re und ohne wei­te­re Vor­be­rei­tun­gen schrei­ten die Strei­ter zur Tat. Da­für sind sie ge­macht, die Zeit ist da, der Mond ist ge­fal­len. Der Dra­che er­wacht er­neut.

Dra­chen­tö­ter geht als er­ster, ge­folgt von Frei­schütz. Sie sind nahe des Kra­ters ge­lan­det und die Luft ist vol­ler Staub und Mi­as­men. Die Oni sind nahe. Dra­chen­tö­ter spürt das. Mard­uk fliegt über sie hin­weg. »Ak­ti­vi­tät im We­sten, Schwarm­be­we­gun­gen«, hört Dra­chen­tö­ter die Stim­me sei­nes Spä­hers. »Im Nor­den eine Rot­te im Auf­bau, kaum Be­we­gun­gen. Nord­west­lich noch un­be­stimm­ba­re Ak­ti­vi­tät.«

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Erster Eindruck: STAR TREK BRIDGE CREW

Erster Eindruck: STAR TREK BRIDGE CREW

Es war als er­ste ech­te VR-Kil­ler-App an­ge­kün­digt wor­den und ist ein Voll­preis­spiel – für VR-Ga­mes un­ge­wöhn­lich. Doch man muss sich nicht wun­dern, denn lei­der ist STAR TREK BRIDGE CREW von den Ab­zockern bei Ubi­soft, die in der Ver­gan­gen­heit durch über­teu­er­te DLCs oder »al­ways on«-Zwang bei Off­line­spie­len auf­ge­fal­len wa­ren. Der Pu­blisher war auch ein Grund da­für, war­um ich lan­ge dar­über nach­ge­dacht habe, ob ich das Game wirk­lich kau­fen soll – ob­wohl ich nicht nur lang­jäh­ri­ger Trek­ker, son­dern auch VR-Fan bin. Er­ste­res hat dann den Aus­schlag ge­ge­ben: Eine Ster­nen­schiff-Brücken­si­mu­la­ti­on in der vir­tu­el­len Rea­li­tät konn­te ich mir nun wirk­lich nicht ent­ge­hen las­sen.

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ALIEN: COVENANT

ALIEN: COVENANT

ALI­EN: CO­VENANT – Bun­des­start 18.05.2017

Fünf Jah­re hat es ge­dau­ert, bis sich Rid­ley Scott er­neut sei­nem be­kann­te­sten Uni­ver­sum zu­ge­wandt hat. Da­zwi­schen la­gen vier mehr oder we­ni­ger er­folg­rei­che Spiel­fil­me, der schlech­te­ste war COUN­SELOR, da­für strahl­te THE MAR­TI­AN. Viel Schel­te hat­te Scott für sei­nen PRO­ME­THEUS ein­stecken müs­sen. Die Ei­nen be­män­gel­ten das Feh­len von Er­klä­run­gen. Die An­de­ren reg­ten sich dar­über auf, dass PRO­ME­THEUS ja gar kein ALI­EN-Film sei. Hät­te sich Rid­ley Scott nach die­sen un­ge­recht­fer­tig­ten Äu­ße­run­gen ent­schlos­sen, das Ali­en-Uni­ver­sum zu ver­las­sen, wäre es nur all­zu ver­ständ­lich ge­we­sen. Und dass der Re­gis­seur sich tat­säch­lich vier Fil­me Zeit nahm, um doch wei­ter zu ma­chen, hat den Ver­dacht des Ab­sprungs nur ver­här­tet. Aber jetzt dürf­ten die letz­ten ne­ga­ti­ven Kri­ti­ker end­lich ver­stum­men.

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