DOCTOR STRANGE und wie ich ihn sah

DOCTOR STRANGE und wie ich ihn sah

Doctor Strange

Vor­sicht, die Be­spre­chung könn­te nicht ganz spoiler­frei sein, an­de­rer­seits … die Sto­ry ist ja nun nicht ge­ra­de über­ra­schend.

Ich mag den Film. Ich grüb­le aber schon seit ich ihn sah, war­um ich nicht juble. Ich bin eine Cum­ber­bit­ch und lie­be die Mar­vel Fil­me. Ich soll­te ei­gent­li­ch hin- und weg­ge­ris­sen sein, aber ich komm nicht drauf, war­um ich das nicht bin.

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STAR TREK BEYOND – Another Fine Day in The Fleet

STAR TREK BEYOND – Another Fine Day in The Fleet

Star Trek Beyond Poster

Kann Spu­ren von Spoi­lern ent­hal­ten. Die­se Be­spre­chung ba­siert auf der eng­lisch­spra­chi­gen Ver­si­on.

Von der Fünf­jah­res­mis­si­on der USS En­t­er­pri­se sind be­reits drei Jah­re ver­gan­gen, und man merkt Schiff und Crew Er­mü­dungs­er­schei­nun­gen an. Ins­be­son­de­re Cap­tain Ja­mes T. Kirk scheint die Fa­xen nach den Jah­ren im All fern ab von Zu­hau­se dicke zu ha­ben. Aber auch Spock sucht nach neu­en Auf­ga­ben und sieht die eher auf New Vul­kan, um sein Volk zu un­ter­stüt­zen, als wei­ter­hin im Tie­f­raum auf ei­nem Ster­nen­schiff. Doch bei ei­nem Zwi­schen­stopp auf der Raum­sta­ti­on Yorktown (RAUM­STA­TI­ON! – man muss das in Groß­buch­sta­ben schrei­ben) er­gibt sich eine Auf­ga­be, für de­ren Lö­sung die En­t­er­pri­se das ein­zig sinn­vol­le Schiff weit und breit ist. So weit, so grund­sätz­li­ch be­kannt ist der Be­ginn die­ses Plots. Aber was dann kommt, ist al­les an­de­re als be­kannt.

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Heute erschienen: OVERWATCH

Heute erschienen: OVERWATCH

Overwatch Lineup

Bliz­zard En­ter­tain­ment ist vor al­lem durch die War­craft–, Star­craft– und Dia­blo–Rei­hen so­wie dem MMORPG-Dau­er­bren­ner World of War­craft be­kannt ge­wor­den. In den letz­ten Jah­ren ka­men dann noch das auf War­craft ba­sie­ren­de Kar­ten­spiel Hearth­s­to­ne, so­wie das MOBA He­roes of the Storm dazu, wel­ches eben­falls die Hel­den aus den ver­gan­ge­nen Spie­len wie­der­ver­wen­det. Mit Over­watch geht der Spie­le­rie­se nun völ­lig neue Wege, denn es han­delt sich hier­bei um ei­nen Fir­st-Per­son-Shoo­ter à la Qua­ke, Un­re­al Tour­na­ment oder Coun­ter Strike, noch dazu in ei­ner kom­plett neu­en Spiel­welt. Bliz­zard ver­zich­tet da­bei auch gleich auf ei­nen Ein­zel­spie­ler­mo­dus, um sich voll­stän­dig auf den Mul­ti­play­er-As­pekt zu kon­zen­trie­ren.

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BATMAN v SUPERMAN – DAWN OF JUSTICE

BATMAN v SUPERMAN – DAWN OF JUSTICE

PromoposterBVS

BAT­MAN v SU­PER­MAN: DAWN OF JU­STI­CE – Bun­des­start 24.03.2016

Er ist so et­was wie der Heils­brin­ger für War­ner und DC, schließ­li­ch hat Zack Sny­der mit WATCH­MEN ei­nen der be­ein­drucken­sten Su­per­hel­den­fil­me in­sze­niert, und mit 300 eine völ­lig neue Te­sto­ste­ron-Ebe­ne er­schaf­fen. Nun war MAN OF STEEL nicht der ge­wünsch­te An­schluss an das Mar­vel-Ci­ne­ma­tic-Uni­ver­se ge­wor­den. Fans und Kri­ti­ker wa­ren sel­te­ner glei­cher­ma­ßen ge­spal­ten. Aber War­ner hielt an Sny­der fest, denn Mil­li­ar­den Dol­lars wer­den mit Su­per­hel­den­fil­men ver­dient, da kann die In­iti­al­zün­dung für DC nicht so weit weg sein. Zu­dem ist Sny­der mit sei­nem Stil so weit von den Ge­fäl­lig­kei­ten ei­nes Joss Whe­donMAN OF STEEL ent­fernt, dass DC in sei­nem ei­ge­nen fil­mi­schen Uni­ver­sum Mar­vel durch­aus nicht mehr hin­ter­her he­cheln muss. Fort­an ist Sny­der auch Pro­du­zent bei künf­ti­gen Fil­men. Acht sind be­reits in Vor­pro­duk­ti­on, SUICI­DE SQUAD be­reits in Nach­be­ar­bei­tung. Man kann nur hof­fen, dass die Rech­nung auf­geht.

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Pool, Dead (ein spoilerfreies Loblied auf ein grandioses Camp-Movie)

Pool, Dead (ein spoilerfreies Loblied auf ein grandioses Camp-Movie)

Poster DeadpoolEnde der Acht­zi­ger, als die Zeit der Vi­deo­the­ken auf ih­rem Hö­he­punkt war, gab es ein Äqui­va­lent zu »Net­flix and Chill« und »Bin­ge­watching«. Wir nann­ten es »Vi­deo­abend«.

Wir tra­fen uns in der Vi­deo­thek, um vier Fil­me zu lei­hen: Drei da­von wol­len wir uns an­se­hen, der vier­te war die Re­ser­ve für den Fall, dass ei­ner der drei an­de­ren sich als Mist her­aus­stel­len wür­de. Der An­spruch an die Fil­me war, dass sie nicht lang­wei­len soll­ten.

Nicht lang­wei­len konn­te na­tür­li­ch auch Tra­sh und Ex­ploi­ta­ti­on, ex­tra mie­se Ef­fek­te, über­trie­be­ne Ko­stü­me und wil­des Over­ac­ting. Es war die Zeit der Camp-Mo­vies. Es gab un­end­li­ch vie­le die­ser frei­wil­li­gen oder un­frei­wil­li­gen »Kult­fil­me«, die ih­ren Sta­tus nicht er­reicht ha­ben, weil sie vom pro­fes­sio­nel­len Stand­punkt kri­ti­scher Ci­ne­asten aus eine be­son­ders her­aus­ra­gen­de Qua­li­tät er­reich­ten. Eher im Ge­gen­teil.

Hoch im Kurs stan­den bei uns kla­re Par­odien wie An­griff der Kil­ler­to­ma­tenTop Se­cret, Space­ballsHou­se oder un­frei­wil­lig ko­mi­sche Di­rect-to-Vi­deo Pro­duk­tio­nen wie Mu­tant und Stran­ge In­va­ders. Hin und wie­der auch die un­zäh­li­gen Ac­tion­fil­me, in de­nen nicht mal Jean Clau­de van Dam­me mit­spie­len woll­te. Auch be­liebt bei Ju­gend­li­chen da­mals wa­ren na­tür­li­ch mög­lich­st ek­li­ge Hor­ror­fil­me. Die ha­ben uns aber we­ni­ger in­ter­es­siert, wir wa­ren Freun­de von Fil­men, die mög­lich­st vie­le coo­le oder dum­me Zi­ta­te ab­war­fen.

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THE HUNGER GAMES – MOCKINGJAY Teil 2

THE HUNGER GAMES – MOCKINGJAY Teil 2

Poster Mockingjay 2DIE TRI­BU­TE VON PA­NEM – MOCKING­JAY Teil 2 Bun­des­start 19.11.2015

Vier Jah­re und vier Fil­me spä­ter ist es voll­bracht. Die nach HAR­RY POT­TER be­lieb­te­ste Ju­gend­buch­rei­he hat mit ih­ren Ver­fil­mun­gen ih­ren Ab­schluss ge­fun­den. Ein ei­gent­li­ch wahn­sin­ni­ges Un­ter­fan­gen, drei ef­fekt­la­sti­ge Block­bu­ster in die­sem Zeit­raum stem­men zu wol­len. Was letzt­end­li­ch Gary Ross, Re­gis­seur des er­sten Tei­les, dazu be­wog, sich nicht mehr in den Re­gie­stuhl zu set­zen, weil die Ab­stän­de für sei­ne krea­ti­ve Vor­be­rei­tungs­zeit viel zu kurz wa­ren. Als man sich dann ganz über­ra­schend dazu ent­schloss, den letz­ten Band in zwei Fil­me zu packen, wur­de es erst rich­tig in­ter­es­sant. Dem un­sin­ni­gen Trend fol­gend, war das ab­zu­se­hen ge­we­sen. War MOCKING­JAY 1 ein durch­aus ge­lun­ge­ner Film, konn­te nur die fi­na­le Fort­set­zung be­wei­sen, ob das Auf­tei­len des Ro­mans ge­recht­fer­tigt war. Und das war es.

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Fast verpasst: THE LAST WITCH HUNTER

Fast verpasst: THE LAST WITCH HUNTER

Poster The Last Witch HunterTHE LAST WIT­CH HUN­TER – Bun­des­start 22.10.2015

Seit über 800 Jah­ren hält Kaul­der den Frie­den zwi­schen Men­schen und He­xen im Gleich­ge­wicht. Der­ein­st ver­damm­te ein Fluch Kaul­der zur Un­sterb­lich­keit. Ein Fluch, der ihm von der He­xen­kö­ni­gin auf­er­legt wur­de, als er die­se tö­te­te. Da­mals war Kaul­ders Mo­ti­va­ti­on Ra­che für den Tod sei­ner Fa­mi­lie. 800 Jah­re spä­ter hat er sich mit sei­nem Schick­sal ar­ran­giert, fährt tol­le Sport­wa­gen, und bringt mit Cool­ness und der­ber Männ­lich­keit nicht nach den Richt­li­ni­en agie­ren­de He­xen zur Rä­son. Un­ter­stützt wird er da­bei von Do­lan, ei­nen Ab­ge­sand­ten der Kir­che, der un­ter dem Ban­ner »Axt und Kir­che« ar­bei­tet. We­gen Kaul­ders Le­bens­er­war­tung ist Mi­cha­el Cai­nes Do­lan die Num­mer 36. Weil der aber in Ren­te geht, folgt El­jiah Wood als Do­lan 37. Es ist eine hüb­sch er­spon­ne­ne Welt, die sich die Au­to­ren Good­manSa­za­ma und Shar­pless da aus­ge­dacht ha­ben. Und als eine Welt, in der ein Vin Die­sel Dienst tun soll, funk­tio­niert sie ziem­li­ch gut, wenn­gleich nicht weit dar­über hin­aus.

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James Bond 007 SPECTRE

James Bond 007 SPECTRE

PosterSpectreSPEC­TRE – Bun­des­start 05.11.2015

Tag der To­ten in Me­xi­co City. Die Ka­me­ra schwebt über das Trei­ben der Men­schen­mas­sen, taucht in die Pa­ra­de, fo­kus­siert kurz auf ei­nen Mann mit To­ten­kopf­mas­ke und Ske­lett auf dem Smo­king, geht wei­ter und greift ei­nen an­de­ren Mann auf, folgt die­sem eben­falls nur kurz. Der Mann mit der To­ten­kopf­mas­ke kommt wie­der ins Bild, nimmt sei­ne Be­glei­te­rin bei der Hand. Of­fen­sicht­li­ch ha­ben sie auf den an­de­ren Mann ge­war­tet. Sie ge­hen durch die Pa­ra­de in eine an­de­re Rich­tung, in eine Ho­tel­lob­by, hin­auf in den er­sten Stock. Hier wer­den sie von der Ka­me­ra über­holt, der Mann nimmt die Mas­ke ab, es ist Bond. Die Ka­me­ra nun vor­ne­weg, geht Bond so­fort wei­ter, nimmt sich ein Ge­wehr vom Tisch, auf den Bal­kon, steigt über das Ge­län­der, geht über das Dach zu ei­ner Mau­er, wo die Ka­me­ra wie­der hin­ter den Agen­ten glei­tet. Man sieht über die Stra­ße in ein an­de­res Ge­bäu­de, und er­kennt dort den Mann vom An­fang. Da­mit en­det eine der auf­re­gend­sten, weil dy­na­misch­sten Plan­se­quen­zen, die ein Main­stream-Block­bu­ster je pro­du­ziert hat. Und stellt da­bei selbst Bri­an De Palmas auf­wen­dig cho­reo­gra­fier­te Fünf-Mi­nu­ten-Ein­stel­lun­gen in ei­nen tie­fen Schat­ten.

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HITMAN: AGENT 47

HITMAN: AGENT 47

Poster Hitman: Agent 47HIT­MAN: AGENT 47 – Bun­des­start 27.08.2015

2007 war der Film HIT­MAN ein eher un­be­ach­te­ter Ac­tion-Strei­fen. Die zu Grun­de lie­gen­de Com­pu­ter­spiel­se­rie er­freu­te sich höch­ster Be­liebt­heit. Aber 2007 gab es wirk­li­ch kei­nen Grund, die Ver­fil­mung ei­nes Com­pu­ter­spie­les mit of­fe­nen Ar­men zu emp­fan­gen. Ent­spre­chend ver­hal­ten war die Ak­zep­tanz ge­gen­über HIT­MAN. Ent­spre­chend ver­hal­ten war so­mit auch der fi­nan­zi­el­le Er­folg. Acht Jah­re spä­ter pro­biert es 20th Cen­tu­ry Fox dann doch noch ein­mal. Je­mand in den ober­sten Eta­gen des Stu­di­os scheint an das Kon­zept zu glau­ben. Doch gab es ei­ni­ge Schwie­rig­kei­ten bei der er­sten Ver­fil­mung, wo sich Re­gis­seur und Stu­dio in die Que­re ka­men. Wie mei­stens ging es um die Al­ters­frei­ga­be. Es ist ver­ständ­li­ch, dass mit ei­ner 12er-Frei­ga­be mehr Pu­bli­kum er­reicht wer­den kann. Aber es ist ab­so­lu­ter Un­sinn, be­trifft die Ver­fil­mung ein Ego-Shoo­ter-Spiel, wo nur eine viel­leicht frag­wür­di­ge, aber si­cher­li­ch an­ge­mes­se­ne, 18er-Frei­ga­be Sinn macht.
Et­was Zeit ist ver­stri­chen, Cent Fox legt nach, und en­ga­giert da­für den voll­kom­me­nen De­bü­tan­ten Alek­san­der Bach für die In­sze­nie­rung. Was Bach er­schafft ist kein das Gen­re ver­än­dern­der, aber ein durch­weg über­zeu­gen­der Ac­tion-Film.
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SELF/LESS – Der Fremde in mir

SELF/LESS – Der Fremde in mir

Poster Self/lessSELF/LESS – Bun­des­start 20.08.2015

(Spoi­ler vor­aus!) Be­reits mit sei­ner er­sten In­sze­nie­rung, dem Vi­deo zu R.E.M.s »Lo­sing My Re­li­gi­on«, setz­te Tar­sem Singh Dhand­war ei­nen vi­su­el­len Stil, mit dem er spä­ter auch das Ar­thouse-Kino über­rasch­te. Das war 2000 mit THE CELL, und setz­te sich mit THE FALL fort. Selbst sei­ne kom­mer­zi­el­le­ren Groß­pro­duk­tio­nen KRIEG DER GÖT­TER und SPIEG­LEIN, SPIEG­LEIN zeig­ten in der In­sze­nie­rung das haupt­ge­wich­ti­ge In­ter­es­se Tar­sem Singhs, die Op­tik als eine we­sent­li­che Er­zähl­ebe­ne zu nut­zen. Be­reits in sei­nem Spiel­film-De­büt THE CELL ging es um die Ma­ni­pu­la­ti­on des mensch­li­chen Gei­stes. Ein Po­li­ce-De­tec­tive will in die Ge­dan­ken ei­nes ins Koma ge­fal­le­nen Se­ri­en­kil­ler ein­drin­gen, um des­sen letz­tes Op­fer zu fin­den. In SELF/LESS geht es dar­um, gleich das ge­sam­te Be­wusst­sein ei­nes Men­schen zu über­schrei­ben. Eine in­tel­lek­tu­el­le Her­aus­for­de­rung, ist die­se The­ma­tik doch be­reits in di­ver­sen Fil­men mehr oder we­ni­ger ge­lun­gen be­han­delt wor­den. Und ganz sel­ten mit ei­ner über den Men­schen re­flek­tie­ren­den Ab­sicht.

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Codename U.N.C.L.E.

Codename U.N.C.L.E.

Poster UNCLETHE MAN FROM U.N.C.L.E. – Bun­des­start 20.08.2015

Dem­näch­st wird es eine neue Ver­fil­mung der Kö­nig Ar­tus-Le­gen­de ge­ben. An­toi­ne Fu­qua hat­te erst vor zehn Jah­ren die Sage wie­der­be­lebt. Aber jetzt ist Guy Rit­chie dran. Er hat­te weit über die Er­war­tun­gen die bri­ti­sche Le­gen­de Sher­lock Hol­mes ei­nem jün­ge­ren Pu­bli­kum nahe ge­bracht. Und jetzt, mit­ten­drin, ist erst ein­mal die Fern­seh­le­gen­de SOLO FÜR O.N.C.E.L. an der Rei­he. Guy Rit­chie scheint sich ir­gend­wie fest­le­gen zu las­sen. 46 Jah­re nach der Erst­aus­strah­lung der letz­ten Fol­ge der be­lieb­ten Spio­na­ge-Se­rie muss man sich er­staunt fra­gen, war­um das über­haupt so lan­ge ge­dau­ert hat. Doch wie bei SHER­LOCK HOL­MES er­wei­st es sich als auch hier als ge­ge­ben, dass die­ser Stoff nur bei Rit­chie in den be­sten Hän­den sein konn­te. Or­dent­li­ch ent­staubt, eine Men­ge at­trak­ti­ver Men­schen, des Re­gis­seurs teil­wei­se ver­stö­ren­der Hu­mor, und ein Zeit­ko­lo­rit, wel­ches ei­nem den Atem ver­schlägt. Hört sich ein­fach an. Und mit Rit­chies In­sze­nie­rung sieht es auch ein­fach aus.

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MISSION: IMPOSSIBLE – ROGUE NATION

MISSION: IMPOSSIBLE – ROGUE NATION

Poster Rogue NationMIS­SI­ON: IM­POS­SI­BLE – RO­GUE NA­TI­ON – Bun­des­start 06.08.2015

Das Ent­set­zen war groß, als Bri­an De Palma 1996 nicht nur den Tod von Jim Phelps in­sze­nier­te, son­dern ihn auch noch als Ver­rä­ter zeig­te. Über 171 Fol­gen war Jim Phelps das Herz und der Ver­stand der Im­pos­si­ble Mis­si­on Force, und ret­te­te mit sei­nem Team meh­re­re Male die Welt. Wie konn­te man an die­ser Iko­ne ei­gent­li­ch der­art krat­zen? Tom Crui­se war ein gro­ßer Fan der Show, und er woll­te sei­ne ei­ge­ne IMF. Da Pa­ra­mount nicht in der Lage war, eine Neu­auf­la­ge zu kre­ieren, grün­de­te Crui­se sei­ne ei­ge­ne Pro­duk­ti­ons­fir­ma und kon­zi­pier­te eine Film­fas­sung. Über­zeugt in­ve­stier­te Pa­ra­mount schließ­li­ch ein 70 Mil­lio­nen Dol­lar Bud­get. Den­no­ch war der Weg noch ein lan­ger. Sei­ne Part­ne­rin Pau­la Wag­ner und Sid­ney Pol­lack ar­bei­te­ten wei­ter am Kon­zept, schließ­li­ch kam De Palma dazu, der eine weit kla­re­re Vor­stel­lung da­von hat­te, wie der Film funk­tio­nie­ren soll­te. Der neue Held hieß Ethan Hunt, und Jim Phelps mus­s­te weg. Das woll­te man Crui­se und De Palma nicht wirk­li­ch ver­zei­hen. Aber das fil­mi­sche Er­geb­nis war nicht nur fi­nan­zi­ell er­folg­reich, es be­gei­ster­te Kri­ti­ker und Pu­bli­kum glei­cher­ma­ßen.

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