Jeff Waynes Version des KRIEG DER WELTEN in Oberhausen – und wieder ging die Welt nicht unter

Ohne die Show aus den 70er Jahren gekan­nt zu haben (ich bin Jahrgang ’75), habe ich mir am Fre­itagabend, den 4. Jan­u­ar 2013, das Spek­takel in Ober­hausen angeschaut. Mit dem leicht verblassten Wis­sen des Buch­es und um die alte Dop­pel-CD in der deutschen Fas­sung mit Curd Jür­gens warf ich mich ins Getüm­mel. Im 1978er Orig­i­nal war Richard Bur­ton der Erzähler/Journalist und gab dem Ganzen seine eigene Note.
Das Musi­cal ist  natür­lich inspiri­ert vom gle­ich­nami­gen Buch des Briten H.G. Wells. Im Jahre 1898 geschrieben, hat es nichts von sein­er Span­nung einge­büßt. Die bekan­nten Hol­ly­wood-Streifen bzw. Serien wie MARS ATTACKS!, INDEPENDENCE DAY, V und viele andere sind let­z­tendlich Klone dieser alten Geschichte.
Kurzum han­delt es sich bei THE WAR OF THE WORLDS um eine klas­sis­che Inva­sion­ssto­ry bzw. einen inter­plan­etaren Krieg. Das Span­nende daran: es spielt im vik­to­ri­an­is­chen Eng­land. Erwäh­nenswert ist sicher­lich noch Orson Welles´ Radio­dra­ma von 1938, damals kam es fast zu ein­er Massen­panik. Über weit­ere Inter­pre­ta­tio­nen des Stoffes informiert aus­führlich die Wikipedia.

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Bandits Kommentar: Adele, ein Lied und die Freude der Fans

Großes Brim­bo­ri­um. James Bond wird 50 Jahre. Am 5. Okto­ber 1962 hat­te der Film DR. NO in Eng­land Pre­mière. Ein dankbares The­ma, das die Medi­en undif­feren­ziert auf­greifen. Bond wird 50, der 5. Okto­ber wird zum Bond-Tag aus­gerufen. Und weil der dreiundzwanzig­ste James-Bond-Film vor der Tür ste­ht, zele­bri­ert man diesen Tag mit der Pre­mière des gesun­genen Stre­ich­es für den jüng­sten Film SKYFALL. Lediglich die von den Großen gerne ignori­erten Blogs machen darauf aufmerk­sam, das Bond bere­its seit 1953 in Buch­form auf dem Markt ist, und bere­its 1954 ein­mal für das Fernse­hen ver­filmt wurde. Diese Igno­ranz ist schade, weil sich das Phänomen Bond eben nicht einzig auf die von EON-Pro­duc­tions gemacht­en Filme beschränken lässt. Aber mit einem grif­fi­gen Jubiläum erregt man ein­fach mehr Aufmerk­samkeit, somit fiel der wer­bende Effekt für den Titel­song SKYFALL weit höher aus. Adele hat ihn kom­poniert, zusam­men mit ihrem Langzeit-Kol­lab­o­ra­teur Paul Epworth. Was bei dieser Kom­po­si­tion allerd­ings auf­fällt, ist die Abwe­sen­heit von Filmkom­pon­ist Thomas New­man, der SKYFALL orches­tral ver­to­nen wird.

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