Bandit bespricht: CATS

Bandit bespricht: CATS

CATS – Bun­des­start 25.12.2019

Als Jon Fav­reau den Ent­schluss fass­te, sich für die Neu­auf­la­ge von DSCHUNGELBUCH bei Dis­ney durch­zu­bei­ßen, woll­te er das als 95 Pro­zent am Com­pu­ter gene­rier­ten Live-Action-Film machen. Sei­ne Inten­ti­on war ziem­lich ein­fach, wenn­gleich toll­kühn: Er woll­te wis­sen, wie weit man gehen konn­te. Was man letzt­end­lich gehen konn­te, war der gan­ze Weg. Das Ergeb­nis über­ra­gend, und jeden Cent wert. Viel­leicht hät­te Amblins Ani­ma­ti­ons­stu­dio Ambli­ma­ti­on den glei­chen Weg ein­ge­schla­gen, wenn sie nicht in der Pha­se der Vor­pro­duk­ti­on die Pfor­ten geschlos­sen hät­ten. Schließ­lich ging es um sin­gen­de und tan­zen­de Kat­zen. Das Musi­cal »Cats«, eines der erfolg­reichs­ten Musi­cals welt­weit, war eigen­ar­ti­ger­wei­se in sei­nen 38 Jah­ren bis­her nur ein­mal auf die Lein­wand gebracht wor­den. Und das war, salopp gespro­chen, nur eine etwas auf­wen­di­ger abge­film­te Büh­nen­show.

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Fantasy Film Fest 2014: STAGE FRIGHT

Fantasy Film Fest 2014: STAGE FRIGHT

Cover Stage FrightSTAGE FRIGHT – Ab 24. Okto­ber auf Blu­eR­ay / DVD

Kylie Swan­son singt sich buch­stäb­lich die See­le aus dem Leib. Nach einer gran­dio­sen Auf­füh­rung des Musi­cals »The Haun­ting of the Ope­ra«, wird sie Opfer einer Mes­ser-Atta­cke, die eini­ges vom Zuschau­er abver­langt. Jah­re ver­ge­hen. Der her­un­ter­ge­kom­me­ne Pro­du­zent Roger McCall hat Kylies Kin­der, Camil­la und Bud­dy, bei sich auf­ge­nom­men. McCall lei­tet ein Musi­cal-Som­mer-Camp, das jedes Jahr von sing­wü­ti­gen Kin­dern, Jugend­li­chen und Erwach­se­nen heim­ge­sucht wird. Und in die­sem Jahr plant McCall mit sei­nen Schütz­lin­gen eine Wie­der­auf­füh­rung von »Haun­ting of the Ope­ra«. Für Camil­la steht schnell fest, dass sie sich die Haupt­rol­le ersin­gen muss, damit sie das Trau­ma um den Tod ihrer Mut­ter ver­ar­bei­ten kann. fff2014Und für den Zuschau­er steht schnell fest, dass der geheim­nis­vol­le Mör­der nur dar­auf gewar­tet hat.

Nach den ers­ten fünf Minu­ten, und dem ers­ten gewalt­sa­men Mord, erlebt das Publi­kum eine wei­te­re Über­ra­schung. Bei der Ankunft im Musi­cal-Camp prä­sen­tiert sich der Film als wirk­li­ches Musi­cal. Auf die­se Art wur­de der aktu­el­le Hor­ror­film bis jetzt noch nicht per­si­fliert. Die Tex­te sind wirk­lich schräg, auf alle Fäl­le sehr wit­zig, aber ins­ge­samt ist die­se Art der Insze­nie­rung sehr gewöh­nungs­be­dürf­tig und dürf­te nicht unbe­dingt jedem gefal­len.

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