HORNS überzeugt

HORNS überzeugt

Poster HornsHORNS – Bun­des­start 06.08.2015

Die Be­spre­chung ba­siert auf der bri­ti­schen Blu­Ray-Fas­sung.

Es war zu be­fürch­ten, dass es Da­ni­el Rad­clif­fe schwer ha­ben wür­de, in sei­ner Post-HAR­RY POT­TER-Zeit in an­de­ren Rol­len Ak­zep­tanz zu fin­den. DE­CEM­BER BOYS war da­für ein gu­tes Bei­spiel. Doch dann kam die FRAU IN SCHWARZ, ein klei­ner, fei­ner Hor­ror-Schocker aus den Ham­mer-Stu­di­os. Der Er­folg war na­tür­lich dem alt­backe­nen Charme der In­sze­nie­rung ge­schul­det. Doch Rad­clif­fe wur­de jen­seits des Zau­ber­lehr­lings wahr­ge­nom­men. Nur ein Jahr spä­ter folg­te ein wei­te­rer Hor­ror-Film. Ein Film der merk­wür­dig lan­ge brauch­te, um in die deut­schen Ki­nos zu kom­men. Aber auf der an­de­ren Sei­te ist HORNS auch nicht der ge­wöhn­lich ge­strick­te  Hor­ror­film. Und in vie­len Pas­sa­gen darf man sich so­gar fra­gen, ob Alex­andre Ajas HORNS über­haupt in ein Gen­re passt. 

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MINDSCAPE als eindringliches Kopfkino

MINDSCAPE als eindringliches Kopfkino

mindscape

MIND­S­CAPE – Bun­des­start 03.07.2014

Ob­wohl MIND­S­CAPE von Stu­dio­Ca­nal ver­trie­ben wird, stellt Stu­dio­Ca­nal kein Wer­be­ma­te­ri­al auf sei­nem Pres­se­ser­ver zur Ver­fü­gung. Aus un­er­find­li­chen Grün­den gibt es kaum Ki­nos, die MIND­S­CAPE im Pro­gramm ha­ben. Über Ama­zon ist der Film längst als Im­port er­hält­lich, aber le­dig­lich in eng­li­scher und spa­ni­scher Sprach­fas­sung.
 

Er­in­ne­rungs­de­tek­ti­ve ha­ben den Lü­gen­de­tek­tor noch nicht ab­ge­löst, fin­den aber im­mer mehr Be­ach­tung. Men­schen mit die­ser Be­ga­bung, wie John Wa­shing­ton, kön­nen durch Be­rüh­rung an den Er­in­ne­run­gen ih­res Ge­gen­übers teil­ha­ben, die­se dann un­vor­be­la­stet ana­ly­sie­ren und aus­wer­ten. Nach ei­nem Trau­ma und zwei Jah­ren Pau­se soll John Wa­shing­ton erst ein­mal mit ei­nem ein­fa­chen Fall wie der jun­gen Anna be­gin­nen. Ist Anna wirk­lich eine So­zio­path­in, und woll­te drei Mit­schü­le­rin­nen um­brin­gen, oder ist sie selbst Op­fer ei­nes Kind­heits­trau­mas? »Ich bin kei­ne So­zio­path­in,« sagt Anna bei ih­rer er­sten Be­geg­nung, »aber ich habe die Fä­hig­keit wie eine zu den­ken.«

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Ju Honisch: Wölfe, Werwölfe und Schwingen aus Stein – Begegnungen im Wilden Wald

Ju Honisch: Wölfe, Werwölfe und Schwingen aus Stein – Begegnungen im Wilden Wald

Werwolf von Neuses

Der Be­trei­ber von Phan­ta­News hat mich net­ter­wei­se wie­der mal auf sei­ne Sei­te los­ge­las­sen, da­mit ich kund und zu wis­sen ge­ben kann, dass es ein neu­es Buch von mir gibt: SCHWIN­GEN AUS STEIN. Doch hier schrei­be ich erst ein­mal über et­was an­de­res:

Wöl­fe, Wer­wöl­fe und Schwin­gen aus Stein – Be­geg­nun­gen im Wil­den Wald

In der Sech­sten Ta­fel des Gil­ga­mesch-Epos le­sen wir:

Da du den Hir­ten, den Hü­ter lieb­test,
Der stän­dig dir Aschen­ku­chen ge­schich­tet,
Täg­lich dir Zick­lein ge­schlach­tet hat­te,
Hast du ihn ge­schla­gen, in ei­nen Wolf ver­wan­delt:
Die ei­ge­nen Hir­ten­kna­ben ver­ja­gen ihn nun,
Und sei­ne Hun­de bei­ßen ihn in die Schen­kel.

Dies ist die al­ler­er­ste schrift­li­che Er­wäh­nung ei­nes Men­schen, der in ei­nen Wolf ver­wan­delt wird.

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SLEEPY HOLLOW: PILOT

SLEEPY HOLLOW: PILOT

SleepyHollow00

Kann Spu­ren von Spoi­lern ent­hal­ten – aber nicht wirk­lich vie­le.

[Up­date 15:30] SLEE­PY HOL­LOW gibt es seit heu­te auch im deut­schen iTu­nes-Store. Die ge­sam­te er­ste Staf­fel in HD für knapp 9 Euro.

Dank sei den Er­run­gen­schaf­ten der mo­der­nen Tech­nik. Heut­zu­ta­ge be­nö­tigt es ja glück­li­cher­wei­se nichts mehr als ei­nen VPN-An­bie­ter zur Ver­schleie­rung, aus wel­chem Land man kommt, der An­mel­dung bei ei­nem le­ga­len Strea­mingser­vice und et­was Com­pu­ter-Fu, um sich auch ak­tu­el­le US-Se­ri­en kurz nach de­ren Start an­se­hen zu kön­nen (wer dazu mehr wis­sen will: in der letz­ten Aus­ga­be der Com­pu­ter­zeit­schrift c´t fin­den sich De­tails. Die VPN-Zu­gän­ge wer­den bei­spiels­wei­se von US-Ame­ri­ka­nern im Aus­land ge­nutzt, um nicht durch Geo­lo­ka­ti­on aus­ge­sperrt zu wer­den. Da kommt man mit ein we­nig Auf­wand auch als Eu­ro­pä­er ran. Man kann ak­tu­el­le Shows dann bei­spiels­wei­se bei iTu­nes oder Goog­le Play se­hen).
Das Ob­jekt mei­ner Be­gier­de war selbst­ver­ständ­lich die Se­ri­en­fas­sung von Ir­vings THE LE­GEND SLEE­PY HOL­LOW, de­ren Trai­ler sehr gut aus­sa­hen und bei der man ei­gent­lich nur der An­sicht sein konn­te: Das muss schief ge­hen.
Doch da hat man die Rech­nung ohne die Dreh­buch­au­to­ren und Mit­pro­du­zen­ten Orci und Kurt­zman (STAR TREK-Re­boot) ge­macht, denn die soll­te man nie un­ter­schät­zen. SLEE­PY HOL­LOW ist nicht per­fekt, aber es ist gut rea­li­sier­te Gru­sel-TV-Un­ter­hal­tung, die in ih­rem Pi­lot­film eine reich aus­staf­fier­te Büh­ne für eine Men­ge po­ten­ti­ell in­ter­es­san­ter Fol­gen be­rei­tet.

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FantasyFilmFest2013 – ODD THOMAS und AFTERSHOCK

FantasyFilmFest2013 – ODD THOMAS und AFTERSHOCK

Poster FFF2013ODD THO­MAS – bis­her kein Ki­no­start und kei­ne DVD-Ver­öf­fent­li­chun­gen

Wirft man ei­nen Blick auf Ste­phen Som­mers Wer­de­gang, und be­kommt dann ei­nen Film wie ODD THO­MAS zu se­hen, dann kann eine lo­gi­sche Schluss­fol­ge­rung nur sein, dem Mann nicht mehr so gro­ße Bud­gets zur Ver­fü­gung zu stel­len. Nach lan­ger Zeit dreht Som­mers wie­der ei­nen rund­um ge­lun­ge­nen Film, und dann kommt ein häss­li­cher Recht­streit da­zwi­schen, der ODD THO­MAS vor­erst lahm­legt. Für In­ter­es­sier­te hat der Hol­ly­wood-Re­por­ter die Kla­ge­schrift in Gän­ze ver­öf­fent­licht.  Auf alle Fäl­le ist es trau­rig, dass ein brei­te­res Pu­bli­kum erst ein­mal auf die­sen un­ter­halt­sa­men Gru­sel­strei­fen ver­zich­ten muss. Der ’selt­sa­me’ Tho­mas hat tat­säch­lich eine et­was ei­gen­ar­ti­ge Gabe, heißt al­ler­dings nicht des­we­gen Odd, das ist ei­nem Feh­ler auf der Ge­burts­ur­kun­de ge­schul­det. Doch der Zu­fall will es, dass der selt­sa­me Vor­na­me und Odds Gabe gut ein­her­ge­hen. Denn Odd kann tote Men­schen se­hen. Das konn­ten an­de­re vor ihm auch schon, aber der Schnell­im­biss-Koch kann wirk­lich et­was da­mit an­fan­gen. So kön­nen ihm Mord­op­fer schnell mal zum Tä­ter füh­ren. Was den Po­li­zei­chef oft in Rage bringt, weil Odd jene Tä­ter gern selbst stellt. Chief Por­ter weiß von Odds Fä­hig­keit, eben­so Odds be­zau­bern­de Freun­din Stor­my. Eine Ein­lei­tung oder Er­klä­rung da­für ver­mei­det der Film zum Glück, was die Si­tua­tio­nen noch ko­mi­scher macht, wenn Por­ter und Stor­my so selbst­ver­ständ­lich und ent­spannt mit Odds Kön­nen um­ge­hen.

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FantasyFilmFest 2013 – S-VHS und EUROPA REPORT

FantasyFilmFest 2013 – S-VHS und EUROPA REPORT

Poster FFF2013V/H/S/2 a.k.a. S-VHS – ab 7. No­vem­ber auf DVD / Blu-ray

Brad Mis­kas Kon­zept ei­ner Hor­ror-An­tho­lo­gie scheint auf­ge­gan­gen zu sein. Trotz ei­nem eher zwei­fel­haf­ten Er­folg, zu­min­dest im fi­nan­zi­el­len Rah­men von ge­ra­de 100.000 Dol­lar im ein­ge­schränk­ten Ver­leih, ha­ben es die Ma­cher den­noch ge­schafft, wie­der eine Rie­ge auf­stre­ben­der Re­gis­seu­re zu­sam­men­zu­tun. Und wie es bei An­tho­lo­gi­en eben­so ist, die Qua­li­tät der Ge­schich­ten, der In­sze­nie­rung, und tech­ni­schen Um­set­zung va­ri­ie­ren, da­bei nicht im­mer zum be­sten. Im Rah­men ei­ner so­ge­nann­ten »Glaub­wür­dig­keit« muss sich auch je­des Seg­ment in Ton und Hand­lung stark von den an­de­ren Tei­len ab­he­ben. Ein­ge­hüllt ist S-VHS in eine dün­ne Rah­men­hand­lung, in der zwei De­tek­ti­ve ei­nen Stu­den­ten su­chen, und da­bei in sei­ner ver­las­se­nen Woh­nung auf ei­ni­ge sehr merk­wür­di­ge Vi­deo-Bän­der auf­merk­sam wer­den. Wie schon in V/H/S zu­vor, kann man sich den In­halt der Vi­de­os un­ge­fähr vor­stel­len. Es sind ver­stö­ren­de, un­heim­li­che Ge­schich­ten jen­seits je­des ra­tio­na­len Ver­stan­des. Doch eben­so wie bei dem Vor­gän­ger, stiehlt sich auch S-VHS aus ei­ner er­zäh­le­ri­schen Ver­ant­wor­tung, in dem er groß das La­bel von Found-Foota­ge vor sich her­schiebt. Was du siehst ist was du kriegst. Kei­ne Er­klä­run­gen, nur un­be­frie­di­gen­de Auf­lö­sun­gen. Es ist wie es ist. Es ist der Au­gen­blick der zählt.

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LONE RANGER

LONE RANGER

Lone RangerTHE LONE RAN­GER – Bun­des­start 08.08.2013
(Ach­te und ver­mut­lich letz­te Un­ter­bre­chung der Som­mer­pause, Anm. d. Red.)

Dis­ney kann sich glück­lich schät­zen, dass sie sich die Mar­vel-Stu­di­os un­ter den Na­gel rei­ßen konn­ten. Denn was das Maus-Haus an Fil­men un­ter dem ei­ge­nen La­bel auf den Markt bringt, birgt so sei­ne Schwä­chen, was al­lein an feh­len­den Zu­schau­ern zu er­mes­sen ist. Al­lein in den ver­gan­ge­nen 14 Mo­na­ten wa­ren da die als fi­nan­zi­el­le Si­cher­hei­ten an­ge­dach­ten JOHN CAR­TER und OZ THE GRE­AT AND POWER­FUL, die zu­sam­men fast 500 Mil­lio­nen Dol­lar an Pro­duk­ti­ons- und Wer­be­ko­sten ver­schlan­gen. Jetzt kommt THE LONE RAN­GER, dem man eben­falls ge­schätz­te 250 Mil­lio­nen gönn­te. CAR­TER hat sein Geld nicht ein­ge­spielt, ein Fi­as­ko. OZ hol­te zu­min­dest das Dop­pel­te sei­ner Ko­sten, blieb aber ganz weit hin­ter den Er­war­tun­gen. CAR­TER und OZ sind als Fil­me so kon­zi­piert, dass sie ein Viel­fa­ches ih­res Wer­tes ein­spie­len soll­ten, um den ge­sam­ten Ap­pa­rat von Stu­dio zu stüt­zen. So kön­nen auch ris­kan­te­re Pro­jek­te um­ge­setzt wer­den, bei de­nen eine Zu­schau­er-Ak­zep­tanz nicht ein­zu­schät­zen ist. Aus­ge­rech­net die­se so­ge­nann­ten si­che­ren Ge­wer­ke ent­pup­pen sich als Dol­lar­grä­ber. Hier dach­te man, den Zu­schau­er ein­schät­zen zu kön­nen, und man lag falsch. Ein Di­lem­ma üb­ri­gens, das nicht nur die Dis­ney-Stu­di­os be­trifft, die­se aber be­son­ders hart. Und nun kommt auch noch der LONE RAN­GER, und ver­ga­lop­piert sich.

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DIE UNFASSBAREN – NOW YOU SEE ME

now you see me

NOW YOU SEE ME – Bun­des­start 11.07.2013

Das alte Spiel mit Il­lu­si­on und Täu­schung, mit dem Of­fen­sicht­li­chen und dem Un­schein­ba­ren. Das letz­te Mal hat Chri­sto­pher No­lan mit PRE­STI­GE das Pu­bli­kum mit der Fas­zi­na­ti­on für Ma­gie ver­zau­bert. Jetzt geht es hip­per, lau­ter und ex­zes­si­ver auf die Büh­ne. War Nolans Film noch ganz der Aus­ein­an­der­set­zung mit der Il­lu­si­on ge­wid­met, wen­det sich Lou­is Le­ter­ri­ers NOW YOU SEE ME stär­ker dem aus­ge­klü­gel­ten Plot ei­nes ins De­tail ge­plan­ten Raub­über­fal­les zu. Es ist so­zu­sa­gen RI­FI­FI, nur mit we­sent­lich mehr Dia­log und noch viel lau­te­rer Mu­sik. Und mit ei­nem der­ar­ti­gen En­sem­ble kann man nichts falsch ma­chen, müss­te man mei­nen. Vier mehr oder we­ni­ger ta­len­tier­te Ma­gi­er mit Ta­schen­spie­ler­tricks, wer­den von ei­nem Un­be­kann­ten zu­sam­men­ge­bracht. Und schon ein Jahr spä­ter ste­hen sie ver­eint als die »Vier Rei­ter« auf ei­ner ganz gro­ßen Büh­ne, vor ei­nem noch grö­ße­ren Pu­bli­kum in Las Ve­gas. Mit ei­ner spek­ta­ku­lä­ren Il­lu­si­on, mit der sie an­geb­lich von der Büh­ne in Las Ve­gas aus, eine Bank in Pa­ris aus­rau­ben, brin­gen sie FBI und In­ter­pol ge­gen sich auf. Aber Pa­ris war erst das »Ver­spre­chen«, der er­ste Akt ei­nes auf drei Shows aus­ge­leg­ten Coup.

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AETERNUM – Andrea Bottlinger

Im rea­len Le­ben ste­he ich den Kir­chen eher kri­tisch ge­gen­über (um es mal vor­sich­tig aus­zu­drücken), die Grün­de hier­für möch­te ich an die­ser Stel­le nicht aus­brei­ten, weil un­pas­send – und weil ich über die­se schnell mal ei­nen mas­si­ven Hals schie­be.

Frag­los ist der ver­mut­lich äl­te­ste Fan­ta­sy­ro­man der Welt, be­kannt un­ter dem Na­men BI­BEL, wenn­gleich sti­li­stisch ziem­lich un­er­träg­lich, doch die In­spi­ra­ti­on für hau­fen­wei­se ge­lun­ge­ne Wer­ke aus dem Be­reich Phan­ta­stik. Un­ge­zähl­te Bü­cher und Fil­me be­schäf­ti­gen sich mit En­geln und noch viel mehr mit Teu­feln und Dä­mo­nen und de­ren Wir­ken auf der Erde und Ein­fluss auf die Sterb­li­chen.

Des­we­gen war ich erst ein­mal nicht son­der­lich en­thu­si­astisch, als Knaur mir ei­nen fet­ten Ro­man na­mens AE­TER­NUM schick­te, und der Klap­pen­text was von En­geln und Dä­mo­nen ver­sprach. Im­mer­hin soll­te das Gan­ze in Ber­lin spie­len, statt ir­gend­wo in den USA und das Buch stamm­te von An­drea Bott­lin­ger – hier er­in­ner­te ich mich dun­kel an ei­nen ge­lun­ge­nen PER­RY RHO­DAN AC­TION-Ro­man. Das mach­te Hoff­nung.

Wie im­mer ist es schwie­rig, ein sol­ches Buch zu be­spre­chen, ohne über­mä­ßig zu spoi­lern. Den­noch möch­te ich ver­su­chen, mit dem In­halt zu nä­hern, ohne zu viel zu ver­ra­ten.

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BEAUTIFUL CREATURES – EINE UNSTERBLICHE SEELE

BEAUTIFUL CREATURES – EINE UNSTERBLICHE SEELE

BE­AU­TI­FUL CREA­TURES – Bun­des­start 04.04.2012

Ethans Mom hat im­mer ge­sagt, die Men­schen in Cat­lin sind ent­we­der zu dumm um ab­zu­hau­en, oder zu fest­ge­fah­ren, um sich zu be­we­gen. Aber so un­in­ter­es­sant wie der sech­zehn­jäh­ri­ge Ethan glaubt, ist Cat­lin ei­gent­lich gar nicht. Wenn man tie­fer blickt, wenn man sich nicht ab­schrecken lässt, wenn man kei­ne Angst hat. Die fünf­zehn­jäh­ri­ge Lena wird die­se Her­aus­for­de­rung für Ethan. Denn Lena ist nicht ein­fach nur my­ste­ri­ös, son­dern eine my­ste­riö­se Hexe, aus ei­nem gan­zen Klan von my­ste­riö­sen He­xen und ei­ner lan­gen Ah­nen­rei­he von He­xen. Die Nor­mal­sterb­li­chen von Cat­lin ha­ben den eben­so my­ste­riö­sen On­kel von Lena, Ma­con Ra­ven­wood, schon im­mer im Ver­dacht, nicht ganz ko­scher in welt­li­chen Din­gen zu sein. Aber wer glaubt schon an He­xen? Nur durch sei­ne un­bän­di­ge Lie­be zu Lena wird Ethan tie­fer blicken, wird sich Ethan nicht ab­schrecken, wird Ethan kei­ne Angst ha­ben. Aber ihr sech­zehn­ter Ge­burts­tag steht be­vor, und der pro­phe­zeit Lena eine schreck­li­che Aus­sicht auf ihr zu­künf­ti­ges Le­ben. Und bringt Ethan in töd­li­che Ge­fahr.

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Der Luzifer-Verlag lässt die Leser entscheiden – Steffen Janssen im Gespräch

»Ich bin nicht scharf dar­auf, mit dem zehn­tau­send­sten Vam­pir­ro­man ins Guin­ness-Buch zu ge­lan­gen«

Ge­stern bin ich auf Face­book über fol­gen­den Auf­ruf ge­stol­pert:

Auf die­se Sei­te darf je­der­mann Ma­nu­skriptan­ge­bo­te für den LU­ZI­FER-Ver­lag ein­stel­len und die best­be­wer­te­ten An­ge­bo­te (die mei­sten »Li­kes« von Le­sern) wer­den hin­sicht­lich ei­ner Ver­öf­fent­li­chung ge­prüft. Da­bei spie­len die kri­ti­schen Kom­men­ta­re der Le­ser na­tür­lich auch eine ge­wich­ti­ge Rol­le ;)

Auf die­se Wei­se möch­ten wir jähr­lich ein bis zwei Bü­cher neu ins Ver­lags­pro­gramm auf­neh­men.
Die er­ste Aus­wer­tung er­folgt am 01.01.2013!

Ne­ben un­se­ren Stamm­au­to­ren möch­ten wir wei­ter­hin un­be­kann­ten Au­to­ren eine fai­re Ver­öf­fent­li­chungs­mög­lich­keit jen­seits von BoD und Co. bie­ten. Doch der Dschun­gel un­auf­ge­for­der­ter Ma­nu­skrip­te über­steigt un­se­re »Sichtungs«-Möglichkeiten bei wei­tem. Des­halb möch­ten wir die­sen et­was un­ge­wöhn­li­chen Weg ge­hen und eine ein­fa­che Be­wer­bungs­platt­form für Au­to­ren bie­ten.

Gen­re: Hor­ror, Thril­ler, Sci-Fi, My­ste­ry

Da wur­de ich na­tür­lich so­fort hell­hö­rig, denn das ist doch mal ein Kon­zept. Wäh­rend die Pu­bli­kums­ver­la­ge ver­zwei­felt auf der Su­che nach dem näch­sten Trend sind (statt selbst wel­che zu schaf­fen, wie es sich für sie ge­hö­ren wür­de), macht sich Stef­fen Jans­sen, Be­trei­ber des Lu­zi­fer-Ver­lags dar­an, auf Face­book Ro­man­kon­zep­te zu sam­meln und die Le­ser via »Li­kes« dar­über ab­stim­men zu las­sen, wel­ches da­von rea­li­siert wird.

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Markus Heitz: ONEIROS – TÖDLICHER FLUCH

Neu­lich lag mal wie­der was von Knaur im Brief­ka­sten und der In­halt dreh­te sich dies­mal glück­li­cher­wei­se we­der um die neu­este Lie­bes­sch­mon­zet­te mit Fan­ta­sy-An­tei­len, noch um ir­gend­wel­che Sci­ence Fic­tion, die sich bei nä­he­rer Be­trach­tung als schwer er­träg­lich her­aus stellt. Nein, bei dem Ta­schen­buch-Zie­gel­stein mit dem dü­ste­ren aber durch­aus an­sehn­li­chen Co­ver han­del­te es sich um den neu­en Heitz.

Nun mö­gen die Mei­nun­gen über Mar­kus Heitz – be­zie­hungs­wei­se sei­ne Bü­cher – aus­ein­an­der ge­hen, ins­be­son­de­re die An­spruchs­fa­na­ti­ker im alt­ge­dien­ten SF- oder Fan­ta­sy-Fan­dom las­sen ja gern mal kein gu­tes Blatt an ihm (was au­ßer de­nen kei­nen wirk­lich in­ter­es­siert), aber mei­ner An­sicht nach lie­fert der Au­tor re­gel­mä­ßig sehr les­ba­re und vor al­lem sehr kurz­wei­li­ge phan­ta­sti­sche Wer­ke ab, die vor al­lem eins wol­len: un­ter­hal­ten.

Und dar­an kann ich bei­lei­be nichts Ver­werf­li­ches fin­den.

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