AVENGERS: INFINITY WAR

AVENGERS: INFINITY WAR

Um Asgards Willlen, wie soll man den diesen Film besprechen ohne zu spoil­ern? Ich will es mal ver­suchen …

So etwas wie das, was Mar­vel und Dis­ney in den ver­gan­genen zehn Jahren getan haben, ist in dieser Form noch nie gemacht wor­den. Sich­er gab es schon Film­rei­hen, und auch deut­lich lan­glebigere als das Mar­vel Cin­e­mat­ic Uni­verse, aber mal waren es lose zusam­men­hän­gende Einzelfilme wie JAMES BOND, oder es ging eigentlich nur um einen Pro­tag­o­nis­ten wie bei HARRY POTTER – und diese Film­rei­he war let­z­tendlich durch die Romane vorgegeben.

Aber zehn Jahre lang 20 Filme (und Fernsehse­rien) als Orig­i­nal­con­tent zu pro­duzieren, die alle im sel­ben Uni­ver­sum han­deln und irgend­wie zusam­men­hän­gen, sog­ar so schräge wie die um einen sprechen­den Waschbären, und die dann in dieser Form in AVENGERS: INFINITY WAR kul­minieren zu lassen, das ist ein Werk, dem ich nur Achtung zollen kann. Nach dem Betra­cht­en von INFINITY WAR sog­ar noch mehr, denn hier bekommt man deut­lich mehr geboten, als nur Super­helden-Gek­loppe.

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HORNS überzeugt

HORNS überzeugt

Poster HornsHORNS – Bun­desstart 06.08.2015

Die Besprechung basiert auf der britis­chen Blu­Ray-Fas­sung.

Es war zu befürcht­en, dass es Daniel Rad­cliffe schw­er haben würde, in sein­er Post-HAR­RY POT­TER-Zeit in anderen Rollen Akzep­tanz zu find­en. DECEMBER BOYS war dafür ein gutes Beispiel. Doch dann kam die FRAU IN SCHWARZ, ein klein­er, fein­er Hor­ror-Schock­er aus den Ham­mer-Stu­dios. Der Erfolg war natür­lich dem alt­back­e­nen Charme der Insze­nierung geschuldet. Doch Rad­cliffe wurde jen­seits des Zauber­lehrlings wahrgenom­men. Nur ein Jahr später fol­gte ein weit­er­er Hor­ror-Film. Ein Film der merk­würdig lange brauchte, um in die deutschen Kinos zu kom­men. Aber auf der anderen Seite ist HORNS auch nicht der gewöhn­lich gestrick­te  Hor­ror­film. Und in vie­len Pas­sagen darf man sich sog­ar fra­gen, ob Alexan­dre Ajas HORNS über­haupt in ein Genre passt.

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MINDSCAPE als eindringliches Kopfkino

MINDSCAPE als eindringliches Kopfkino

mindscape

MINDSCAPE – Bun­desstart 03.07.2014

Obwohl MINDSCAPE von Stu­dio­Canal ver­trieben wird, stellt Stu­dio­Canal kein Werbe­ma­te­r­i­al auf seinem Press­eserv­er zur Ver­fü­gung. Aus unerfind­lichen Grün­den gibt es kaum Kinos, die MINDSCAPE im Pro­gramm haben. Über Ama­zon ist der Film längst als Import erhältlich, aber lediglich in englis­ch­er und spanis­ch­er Sprach­fas­sung.
 

Erin­nerungs­de­tek­tive haben den Lügen­de­tek­tor noch nicht abgelöst, find­en aber immer mehr Beach­tung. Men­schen mit dieser Begabung, wie John Wash­ing­ton, kön­nen durch Berührung an den Erin­nerun­gen ihres Gegenübers teil­haben, diese dann unvor­be­lastet analysieren und auswerten. Nach einem Trau­ma und zwei Jahren Pause soll John Wash­ing­ton erst ein­mal mit einem ein­fachen Fall wie der jun­gen Anna begin­nen. Ist Anna wirk­lich eine Soziopathin, und wollte drei Mitschü­lerin­nen umbrin­gen, oder ist sie selb­st Opfer eines Kind­heit­strau­mas? »Ich bin keine Soziopathin,« sagt Anna bei ihrer ersten Begeg­nung, »aber ich habe die Fähigkeit wie eine zu denken.«

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Ju Honisch: Wölfe, Werwölfe und Schwingen aus Stein – Begegnungen im Wilden Wald

Ju Honisch: Wölfe, Werwölfe und Schwingen aus Stein – Begegnungen im Wilden Wald

Werwolf von Neuses

Der Betreiber von Phan­taNews hat mich net­ter­weise wieder mal auf seine Seite los­ge­lassen, damit ich kund und zu wis­sen geben kann, dass es ein neues Buch von mir gibt: SCHWINGEN AUS STEIN. Doch hier schreibe ich erst ein­mal über etwas anderes:

Wölfe, Wer­wölfe und Schwin­gen aus Stein – Begeg­nun­gen im Wilden Wald

In der Sech­sten Tafel des Gil­gamesch-Epos lesen wir:

Da du den Hirten, den Hüter liebtest,
Der ständig dir Aschenkuchen geschichtet,
Täglich dir Zick­lein geschlachtet hat­te,
Hast du ihn geschla­gen, in einen Wolf ver­wan­delt:
Die eige­nen Hirtenkn­aben ver­ja­gen ihn nun,
Und seine Hunde beißen ihn in die Schenkel.

Dies ist die allererste schriftliche Erwäh­nung eines Men­schen, der in einen Wolf ver­wan­delt wird.

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SLEEPY HOLLOW: PILOT

SLEEPY HOLLOW: PILOT

SleepyHollow00

Kann Spuren von Spoil­ern enthal­ten – aber nicht wirk­lich viele.

[Update 15:30] SLEEPY HOLLOW gibt es seit heute auch im deutschen iTunes-Store. Die gesamte erste Staffel in HD für knapp 9 Euro.

Dank sei den Errun­gen­schaften der mod­er­nen Tech­nik. Heutzu­tage benötigt es ja glück­licher­weise nichts mehr als einen VPN-Anbi­eter zur Ver­schleierung, aus welchem Land man kommt, der Anmel­dung bei einem legalen Stream­ingser­vice und etwas Com­put­er-Fu, um sich auch aktuelle US-Serien kurz nach deren Start anse­hen zu kön­nen (wer dazu mehr wis­sen will: in der let­zten Aus­gabe der Com­put­erzeitschrift c´t find­en sich Details. Die VPN-Zugänge wer­den beispiel­sweise von US-Amerikan­ern im Aus­land genutzt, um nicht durch Geoloka­tion aus­ges­per­rt zu wer­den. Da kommt man mit ein wenig Aufwand auch als Europäer ran. Man kann aktuelle Shows dann beispiel­sweise bei iTunes oder Google Play sehen).
Das Objekt mein­er Begierde war selb­stver­ständlich die Serien­fas­sung von Irv­ings THE LEGEND SLEEPY HOLLOW, deren Trail­er sehr gut aus­sa­hen und bei der man eigentlich nur der Ansicht sein kon­nte: Das muss schief gehen.
Doch da hat man die Rech­nung ohne die Drehbuchau­toren und Mit­pro­duzen­ten Orci und Kurtz­man (STAR TREK-Reboot) gemacht, denn die sollte man nie unter­schätzen. SLEEPY HOLLOW ist nicht per­fekt, aber es ist gut real­isierte Grusel-TV-Unter­hal­tung, die in ihrem Pilot­film eine reich ausstaffierte Bühne für eine Menge poten­tiell inter­es­san­ter Fol­gen bere­it­et.

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FantasyFilmFest2013 – ODD THOMAS und AFTERSHOCK

FantasyFilmFest2013 – ODD THOMAS und AFTERSHOCK

Poster FFF2013ODD THOMAS – bish­er kein Kinos­tart und keine DVD-Veröf­fentlichun­gen

Wirft man einen Blick auf Stephen Som­mers Werde­gang, und bekommt dann einen Film wie ODD THOMAS zu sehen, dann kann eine logis­che Schlussfol­gerung nur sein, dem Mann nicht mehr so große Bud­gets zur Ver­fü­gung zu stellen. Nach langer Zeit dreht Som­mers wieder einen run­dum gelun­genen Film, und dann kommt ein hässlich­er Recht­stre­it dazwis­chen, der ODD THOMAS vor­erst lahm­legt. Für Inter­essierte hat der Hol­ly­wood-Reporter die Klageschrift in Gänze veröf­fentlicht.  Auf alle Fälle ist es trau­rig, dass ein bre­it­eres Pub­likum erst ein­mal auf diesen unter­halt­samen Grusel­streifen verzicht­en muss. Der ›selt­same‹ Thomas hat tat­säch­lich eine etwas eige­nar­tige Gabe, heißt allerd­ings nicht deswe­gen Odd, das ist einem Fehler auf der Geburt­surkunde geschuldet. Doch der Zufall will es, dass der selt­same Vor­name und Odds Gabe gut ein­herge­hen. Denn Odd kann tote Men­schen sehen. Das kon­nten andere vor ihm auch schon, aber der Schnel­lim­biss-Koch kann wirk­lich etwas damit anfan­gen. So kön­nen ihm Mor­dopfer schnell mal zum Täter führen. Was den Polize­ichef oft in Rage bringt, weil Odd jene Täter gern selb­st stellt. Chief Porter weiß von Odds Fähigkeit, eben­so Odds beza­ubernde Fre­undin Stormy. Eine Ein­leitung oder Erk­lärung dafür ver­mei­det der Film zum Glück, was die Sit­u­a­tio­nen noch komis­ch­er macht, wenn Porter und Stormy so selb­stver­ständlich und entspan­nt mit Odds Kön­nen umge­hen.

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FantasyFilmFest 2013 – S-VHS und EUROPA REPORT

FantasyFilmFest 2013 – S-VHS und EUROPA REPORT

Poster FFF2013V/H/S/2 a.k.a. S-VHS – ab 7. Novem­ber auf DVD / Blu-ray

Brad Miskas Konzept ein­er Hor­ror-Antholo­gie scheint aufge­gan­gen zu sein. Trotz einem eher zweifel­haften Erfolg, zumin­d­est im finanziellen Rah­men von ger­ade 100.000 Dol­lar im eingeschränk­ten Ver­leih, haben es die Mach­er den­noch geschafft, wieder eine Riege auf­streben­der Regis­seure zusam­men­zu­tun. Und wie es bei Antholo­gien eben­so ist, die Qual­ität der Geschicht­en, der Insze­nierung, und tech­nis­chen Umset­zung vari­ieren, dabei nicht immer zum besten. Im Rah­men ein­er soge­nan­nten »Glaub­würdigkeit« muss sich auch jedes Seg­ment in Ton und Hand­lung stark von den anderen Teilen abheben. Einge­hüllt ist S-VHS in eine dünne Rah­men­hand­lung, in der zwei Detek­tive einen Stu­den­ten suchen, und dabei in sein­er ver­lasse­nen Woh­nung auf einige sehr merk­würdi­ge Video-Bän­der aufmerk­sam wer­den. Wie schon in V/H/S zuvor, kann man sich den Inhalt der Videos unge­fähr vorstellen. Es sind ver­störende, unheim­liche Geschicht­en jen­seits jedes ratio­nalen Ver­standes. Doch eben­so wie bei dem Vorgänger, stiehlt sich auch S-VHS aus ein­er erzäh­lerischen Ver­ant­wor­tung, in dem er groß das Label von Found-Footage vor sich her­schiebt. Was du siehst ist was du kriegst. Keine Erk­lärun­gen, nur unbe­friedi­gende Auflö­sun­gen. Es ist wie es ist. Es ist der Augen­blick der zählt.

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LONE RANGER

LONE RANGER

Lone RangerTHE LONE RANGER – Bun­desstart 08.08.2013
(Achte und ver­mut­lich let­zte Un­ter­bre­chung der Som­mer­pause, Anm. d. Red.)

Dis­ney kann sich glück­lich schätzen, dass sie sich die Mar­vel-Stu­dios unter den Nagel reißen kon­nten. Denn was das Maus-Haus an Fil­men unter dem eige­nen Label auf den Markt bringt, birgt so seine Schwächen, was allein an fehlen­den Zuschauern zu ermessen ist. Allein in den ver­gan­genen 14 Monat­en waren da die als finanzielle Sicher­heit­en angedacht­en JOHN CARTER und OZ THE GREAT AND POWERFUL, die zusam­men fast 500 Mil­lio­nen Dol­lar an Pro­duk­tions- und Wer­bekosten ver­schlangen. Jet­zt kommt THE LONE RANGER, dem man eben­falls geschätzte 250 Mil­lio­nen gön­nte. CARTER hat sein Geld nicht einge­spielt, ein Fiasko. OZ holte zumin­d­est das Dop­pelte sein­er Kosten, blieb aber ganz weit hin­ter den Erwartun­gen. CARTER und OZ sind als Filme so konzip­iert, dass sie ein Vielfach­es ihres Wertes ein­spie­len soll­ten, um den gesamten Appa­rat von Stu­dio zu stützen. So kön­nen auch riskan­tere Pro­jek­te umge­set­zt wer­den, bei denen eine Zuschauer-Akzep­tanz nicht einzuschätzen ist. Aus­gerech­net diese soge­nan­nten sicheren Gew­erke ent­pup­pen sich als Dol­largräber. Hier dachte man, den Zuschauer ein­schätzen zu kön­nen, und man lag falsch. Ein Dilem­ma übri­gens, das nicht nur die Dis­ney-Stu­dios bet­rifft, diese aber beson­ders hart. Und nun kommt auch noch der LONE RANGER, und ver­ga­lop­piert sich.

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DIE UNFASSBAREN – NOW YOU SEE ME

now you see me

NOW YOU SEE ME – Bun­desstart 11.07.2013

Das alte Spiel mit Illu­sion und Täuschung, mit dem Offen­sichtlichen und dem Unschein­baren. Das let­zte Mal hat Christo­pher Nolan mit PRESTIGE das Pub­likum mit der Fasz­i­na­tion für Magie verza­ubert. Jet­zt geht es hip­per, lauter und exzes­siv­er auf die Bühne. War Nolans Film noch ganz der Auseinan­der­set­zung mit der Illu­sion gewid­met, wen­det sich Louis Leter­ri­ers NOW YOU SEE ME stärk­er dem aus­gek­lügel­ten Plot eines ins Detail geplanten Raubüber­fall­es zu. Es ist sozusagen RIFIFI, nur mit wesentlich mehr Dia­log und noch viel lauter­er Musik. Und mit einem der­ar­ti­gen Ensem­ble kann man nichts falsch machen, müsste man meinen. Vier mehr oder weniger tal­en­tierte Magi­er mit Taschen­spiel­er­tricks, wer­den von einem Unbekan­nten zusam­menge­bracht. Und schon ein Jahr später ste­hen sie vere­int als die »Vier Reit­er« auf ein­er ganz großen Bühne, vor einem noch größeren Pub­likum in Las Vegas. Mit ein­er spek­takulären Illu­sion, mit der sie ange­blich von der Bühne in Las Vegas aus, eine Bank in Paris aus­rauben, brin­gen sie FBI und Inter­pol gegen sich auf. Aber Paris war erst das »Ver­sprechen«, der erste Akt eines auf drei Shows aus­gelegten Coup.

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AETERNUM – Andrea Bottlinger

Im realen Leben ste­he ich den Kirchen eher kri­tisch gegenüber (um es mal vor­sichtig auszu­drück­en), die Gründe hier­für möchte ich an dieser Stelle nicht aus­bre­it­en, weil unpassend – und weil ich über diese schnell mal einen mas­siv­en Hals schiebe.

Fra­g­los ist der ver­mut­lich älteste Fan­ta­sy­ro­man der Welt, bekan­nt unter dem Namen BIBEL, wen­ngle­ich stilis­tisch ziem­lich unerträglich, doch die Inspi­ra­tion für haufen­weise gelun­gene Werke aus dem Bere­ich Phan­tastik. Ungezählte Büch­er und Filme beschäfti­gen sich mit Engeln und noch viel mehr mit Teufeln und Dämo­nen und deren Wirken auf der Erde und Ein­fluss auf die Sterblichen.

Deswe­gen war ich erst ein­mal nicht son­der­lich enthu­si­astisch, als Knaur mir einen fet­ten Roman namens AETERNUM schick­te, und der Klap­pen­text was von Engeln und Dämo­nen ver­sprach. Immer­hin sollte das Ganze in Berlin spie­len, statt irgend­wo in den USA und das Buch stammte von Andrea Bot­tlinger – hier erin­nerte ich mich dunkel an einen gelun­genen PERRY RHODAN ACTION-Roman. Das machte Hoff­nung.

Wie immer ist es schwierig, ein solch­es Buch zu besprechen, ohne über­mäßig zu spoil­ern. Den­noch möchte ich ver­suchen, mit dem Inhalt zu näh­ern, ohne zu viel zu ver­rat­en.

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BEAUTIFUL CREATURES – EINE UNSTERBLICHE SEELE

BEAUTIFUL CREATURES – EINE UNSTERBLICHE SEELE

BEAUTIFUL CREATURES – Bun­desstart 04.04.2012

Ethans Mom hat immer gesagt, die Men­schen in Catlin sind entwed­er zu dumm um abzuhauen, oder zu fest­ge­fahren, um sich zu bewe­gen. Aber so unin­ter­es­sant wie der sechzehn­jährige Ethan glaubt, ist Catlin eigentlich gar nicht. Wenn man tiefer blickt, wenn man sich nicht abschreck­en lässt, wenn man keine Angst hat. Die fün­fzehn­jährige Lena wird diese Her­aus­forderung für Ethan. Denn Lena ist nicht ein­fach nur mys­ter­iös, son­dern eine mys­ter­iöse Hexe, aus einem ganzen Klan von mys­ter­iösen Hex­en und ein­er lan­gen Ahnen­rei­he von Hex­en. Die Nor­mal­sterblichen von Catlin haben den eben­so mys­ter­iösen Onkel von Lena, Macon Raven­wood, schon immer im Ver­dacht, nicht ganz kosch­er in weltlichen Din­gen zu sein. Aber wer glaubt schon an Hex­en? Nur durch seine unbändi­ge Liebe zu Lena wird Ethan tiefer blick­en, wird sich Ethan nicht abschreck­en, wird Ethan keine Angst haben. Aber ihr sechzehn­ter Geburt­stag ste­ht bevor, und der prophezeit Lena eine schreck­liche Aus­sicht auf ihr zukün­ftiges Leben. Und bringt Ethan in tödliche Gefahr.

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Der Luzifer-Verlag lässt die Leser entscheiden – Steffen Janssen im Gespräch

»Ich bin nicht scharf darauf, mit dem zehn­tausend­sten Vam­pir­ro­man ins Guin­ness-Buch zu gelan­gen«

Gestern bin ich auf Face­book über fol­gen­den Aufruf gestolpert:

Auf diese Seite darf jed­er­mann Manuskrip­tange­bote für den LUZ­IFER-Ver­lag ein­stellen und die best­be­w­erteten Ange­bote (die meis­ten »Likes« von Lesern) wer­den hin­sichtlich ein­er Veröf­fentlichung geprüft. Dabei spie­len die kri­tis­chen Kom­mentare der Leser natür­lich auch eine gewichtige Rolle ;)

Auf diese Weise möcht­en wir jährlich ein bis zwei Büch­er neu ins Ver­lagspro­gramm aufnehmen.
Die erste Auswer­tung erfol­gt am 01.01.2013!

Neben unseren Stam­mau­toren möcht­en wir weit­er­hin unbekan­nten Autoren eine faire Veröf­fentlichungsmöglichkeit jen­seits von BoD und Co. bieten. Doch der Dschun­gel unaufge­fordert­er Manuskripte über­steigt unsere »Sichtungs«-Möglichkeiten bei weit­em. Deshalb möcht­en wir diesen etwas ungewöhn­lichen Weg gehen und eine ein­fache Bewer­bungsplat­tform für Autoren bieten.

Genre: Hor­ror, Thriller, Sci-Fi, Mys­tery

Da wurde ich natür­lich sofort hell­hörig, denn das ist doch mal ein Konzept. Während die Pub­likumsver­lage verzweifelt auf der Suche nach dem näch­sten Trend sind (statt selb­st welche zu schaf­fen, wie es sich für sie gehören würde), macht sich Stef­fen Janssen, Betreiber des Luz­ifer-Ver­lags daran, auf Face­book Romankonzepte zu sam­meln und die Leser via »Likes« darüber abstim­men zu lassen, welch­es davon real­isiert wird.

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