Gamescom 2016: Die Luft ist raus

Gamescom 2016: Die Luft ist raus

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Die Re­so­nanz im Netz war groß, als die Ver­an­stal­ter der Ga­mes­com kurz vor der Ver­an­stal­tung neue »Si­cher­heits­re­geln« for­mu­lier­ten, die aus der ne­bu­lö­sen Angst vor ir­gend­wel­chen An­schlä­gen re­sul­tier­ten. Die­se be­tra­fen die nor­ma­len Be­su­cher, die eine Si­cher­heits- und Ta­schen­kon­trol­le auf sich neh­men muss­ten (das kann man noch so eben ak­zep­tie­ren) so­wie die Cosplay­er. Letz­te­ren un­ter­sag­te man nicht nur das Mit­brin­gen von Spiel­zeug- und La­tex­waf­fen, son­dern auch von »waf­fen­ähn­li­chen Ob­jek­ten«, wo­bei man das lei­der nicht nä­her spe­zi­fi­zier­te. Die kaf­ka­es­ke Aus­sa­ge, dass auch Plüsch­tie­re und Sty­ro­por­vö­gel »waf­fen­ähn­li­che Ob­jek­te« sei­en, nahm man erst auf mei­ne Pres­se­an­fra­ge hin zu­rück. Eine der Be­grün­dun­gen war, dass man nie­man­den durch die An­we­sen­heit von Waf­fen in Angst und Schrecken ver­set­zen woll­te. Dass die Ziel­grup­pe durch­aus zwi­schen rea­len und ein­deu­ti­gen Ge­wan­dungs­waf­fen un­ter­schei­den kann, ließ man au­ßen vor (mög­li­cher­wei­se hat­te hier die Köl­ner Po­li­zei die Fin­ger im Spiel, die hat­te ja zu Kar­ne­val auch ernst­haft Angst, dass man La­ser­schwer­ter für ech­te Waf­fen hal­ten könn­te). Und dann der Knül­ler: Di­rekt ne­ben dem Cosplay-Vil­la­ge (dazu spä­ter noch mehr) be­fand sich al­len Ern­stes der Stand der Bun­des­wehr.

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Heute erschienen: OVERWATCH

Heute erschienen: OVERWATCH

Overwatch Lineup

Bliz­zard En­ter­tain­ment ist vor al­lem durch die War­craft–, Star­craft– und Dia­blo–Rei­hen so­wie dem MMORPG-Dau­er­bren­ner World of War­craft be­kannt ge­wor­den. In den letz­ten Jah­ren ka­men dann noch das auf War­craft ba­sie­ren­de Kar­ten­spiel Hearth­s­to­ne, so­wie das MOBA He­roes of the Storm dazu, wel­ches eben­falls die Hel­den aus den ver­gan­ge­nen Spie­len wie­der­ver­wen­det. Mit Over­watch geht der Spie­le­rie­se nun völ­lig neue Wege, denn es han­delt sich hier­bei um ei­nen Fir­st-Per­son-Shoo­ter à la Qua­ke, Un­re­al Tour­na­ment oder Coun­ter Strike, noch dazu in ei­ner kom­plett neu­en Spiel­welt. Bliz­zard ver­zich­tet da­bei auch gleich auf ei­nen Ein­zel­spie­ler­mo­dus, um sich voll­stän­dig auf den Mul­ti­play­er-As­pekt zu kon­zen­trie­ren.

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Schaffe, schaffe, Tränkle braue: DIE ALCHEMISTEN

Schaffe, schaffe, Tränkle braue: DIE ALCHEMISTEN

Die Alchemisten - Cover Als Al­che­mi­st hat man es nicht leicht. Nach­dem man sich den gan­zen Vor­mit­tag im Wald her­um­ge­trie­ben hat, um Zu­ta­ten zu sam­meln, steht man an­schlie­ßend stun­den­lang am Kes­sel, um Trän­ke für vor­bei­zie­hen­de Aben­teu­rer zu mi­xen, oder neue Krea­tio­nen zu er­schaf­fen. Und wenn ei­nem dann noch das pas­sen­de Klein­geld fehlt, um den durch frü­he­re Ex­pe­ri­men­te miss­mu­tig ge­stimm­ten Stu­den­ten als Ver­suchs­ka­nin­chen zu be­nut­zen, muss man die bro­deln­de Brü­he am Ende noch im Selbst­ver­su­ch te­sten. Was tut man nicht al­les um neue Er­kennt­nis­se pu­bli­zie­ren zu kön­nen, da­mit man bei der näch­sten Al­che­mi­sten­kon­fe­renz nicht blöd da steht?

Das neue Spiel aus dem Hau­se Czech Ga­mes Edi­ti­on hat auf der Spie­le­mes­se in Es­sen für viel Auf­se­hen ge­sorgt, denn es ist ei­nes der Er­sten, das eine App fest in den Spiel­ab­lauf in­te­griert. Ob­wohl die eng­li­sche Ori­gi­nal­ver­si­on erst im Ok­to­ber er­schie­nen ist, hat der Hei­del­ber­ger Spie­le­ver­lag be­reits jetzt die deut­sche Über­set­zung her­aus­ge­bracht, pünkt­li­ch zum Weih­nachts­ge­schäft.

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SPACE CADETS – das Brettspiel: Planlos im Weltall

SPACE CADETS – das Brettspiel: Planlos im Weltall

Cover SPACE CADETSSeit ein paar Jah­ren sind ko­ope­ra­ti­ve Brett­spie­le ein ech­ter Ren­ner. Mit PAN­DE­MIE ist mir die­ses Kon­zept zum er­sten Mal be­geg­net und ich war gleich be­gei­stert von der Idee. War­um darf es im­mer nur ei­nen Sie­ger ge­ben, wenn statt­des­sen die Spiel­er­grup­pe ge­mein­sam Sieg oder Nie­der­la­ge tei­len kann? SPACE CA­DETS ist eben­falls ein sol­ches Spiel. Da sich die eng­li­sche Ori­gi­nal­ver­si­on schon seit ge­raum­er Zeit in mei­ner Spie­le­samm­lung be­fin­det und der Pu­blis­her As­mo­dee nun die über­setz­te Va­ri­an­te her­aus­bringt, neh­me ich das zum An­lass, eine Be­spre­chung zu die­sem lei­der we­nig be­kann­ten Spiel zu schrei­ben.

Schon das Co­ver­bild schreit förm­li­ch hin­aus, wor­um es geht: STAR TREK! Je nach An­zahl der Spie­ler über­nimmt je­der eine oder meh­re­re Sta­tio­nen des Raum­schiffs. Egal ob Ka­pi­täns­ses­sel, Schil­de, Waf­fen oder Trak­tor­strahl; hier ist al­les da­bei, was ein Trek­kie-Herz hö­her schla­gen lässt. Der Name des Spiels ist da­bei je­doch Pro­gramm, denn die Ka­det­ten wer­den mei­st nicht so pro­fes­sio­nell agie­ren wie Kirk, Pi­card und Kon­sor­ten (ok, »pro­fes­sio­nell« ist viel­leicht nicht der rich­ti­ge Be­griff, um Kirk zu be­schrei­ben …). Da vie­le der wich­ti­gen Ak­tio­nen un­ter Zeit­druck statt­fin­den, herrscht ge­ra­de bei Ge­fech­ten ein Hei­den­cha­os auf der ima­gi­nä­ren Brücke, was vom Spiel je­doch durch­aus so ge­wollt ist und sei­nen Char­me aus­macht.

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FIREFLY – Das Brettspiel

FIREFLY – Das Brettspiel

Firefly - Das SpielEs ist nun schon über zehn Jah­re her, dass die Se­rie FIRE­FLY von Fox nach be­reits ei­ner Staf­fel ab­ge­setzt wur­de. Den­no­ch – oder viel­leicht ge­ra­de des­halb – hat die Se­rie bei vie­len Sci­en­ce Fic­tion-Fans nach wie vor ei­nen enor­men Kult­sta­tus inne. Im­mer noch wird eine Men­ge Mer­chan­di­se auf den Markt ge­wor­fen, dar­un­ter eben auch das Brett­spiel zur Se­rie.
Be­reits 2013 wur­de die eng­li­sche Ver­si­on von Gale Force Nine ver­öf­fent­licht. Nun, zur Spiel ´14 in Es­sen, hat der Hei­del­ber­ger Spie­le­ver­lag zum er­sten Mal die deut­sche Über­set­zung an­ge­bo­ten. Da es im­mer ein­fa­cher ist ein über­setz­tes Spiel auf den Wohn­zim­mer­ti­sch zu brin­gen, vor al­lem, wenn es sich um ei­nes mit viel Kar­ten­text han­delt, ha­ben mei­ne Mit­spie­ler und ich ge­dul­dig auf die­se Ver­si­on ge­war­tet. Zwar lau­ert bei Fran­chise-Spie­len im­mer die Ge­fahr, dass hier nur ver­sucht wird mit dem gro­ßen Na­men schnel­les Geld zu ma­chen (Bei­spiel: THE WAL­KING DEAD-Mo­no­po­ly), aber die Op­tik ist in­ter­es­sant und weckt Neu­gier. Au­ßer­dem habe ich mir be­reits meh­re­re Re­views zur eng­li­schen Ver­si­on an­ge­se­hen, so dass ich nicht die Kat­ze im Sack kau­fen mus­s­te.

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Internationale Spieletage »Spiel 2014« in Essen

Internationale Spieletage »Spiel 2014« in Essen

Spiele

Im ver­gan­ge­nen Jahr hat­te ich mir nach dem Be­su­ch der Spie­le­mes­se Es­sen über­legt, ob ich die Ver­an­stal­tung in 2014 über­haupt auf­su­chen will. Das so ge­prie­se­ne »neue Hal­len­kon­zept« hielt ich schon da­mals für eine Ka­ta­stro­phe und sehe mich dar­in er­neut be­stä­tigt. Den­no­ch: Ir­gend­wie ge­hört die Spie­le­mes­se in Es­sen seit 30 Jah­ren zu den Events im Ok­to­ber, und da man dort im­mer Freun­de und Be­kann­te trifft, und viel­leicht doch das ein oder an­de­re net­te Zeug fin­det, ging es auch 2014 wie­der hin. Ohne all­zu gro­ße Er­war­tun­gen, denn die Main­stream-Spie­le­her­stel­ler glän­zen ei­gent­li­ch schon seit Jah­ren haupt­säch­li­ch mit Selbst­pla­gia­ten oder dem ge­fühlt hun­dert­sten Auf­guss be­kann­ter Spiel­prin­zi­pi­en. Von den un­zäh­li­gen über­flüs­si­gen »Er­wei­te­run­gen« er­folg­rei­cher Spie­le mal ganz ab­ge­se­hen.

Glück­li­cher­wei­se zei­gen aber auch jede Men­ge klei­ne und klein­ste in­ter­na­tio­na­le Spie­le­ver­la­ge auf der Spie­le­mes­se Es­sen Prä­senz, und für die lohnt sich dann der Be­su­ch eben doch. Wer Pen&Paper- oder LARP-Zu­be­hör sucht, wird al­ler­dings im Ver­gleich zu viel frü­he­ren Jah­ren ent­täuscht wer­den, die Zei­ten sind in Es­sen vor­bei, nach Aus­sa­gen et­li­cher Händ­ler, mit de­nen ich sprach, wur­den die vom Ver­an­stal­ter Merz-Ver­lag nach­hal­tig ver­grault, von den Stand­prei­sen noch gar nicht ge­spro­chen.

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Oculus Rift: LUNAR FLIGHT – experience the moon

Oculus Rift: LUNAR FLIGHT – experience the moon

Logo Lunar FlightFor some days now I am a proud ow­ner of an Ocu­lus Rift de­ve­l­oper kit. Sin­ce I at­ten­ded a press demo of EVE VAL­KY­RIE at the Ga­mes­com this sum­mer, the de­vice just would not let me go. The ex­pe­ri­en­ce was so in­ten­si­ve and the fee­ling of the game so in­no­va­ti­ve, that I think the OR will be THE most si­gni­fi­cant re­vo­lu­ti­on in the ga­ming sec­tor of re­cent ye­ars. So I re­gu­la­ri­ly checked ebay for a de­vice, very well kno­wing that I can only get a de­ve­l­oper ver­si­on at the mo­ment – and that it suf­fers by see­ing a grid pat­tern due to the low re­so­lu­ti­on of the dis­play at just 1280 by 800 pi­xels. But for tests and pro­bab­ly ex­pe­ri­ments with the va­rious de­ve­l­oper IDEs I did not care. And re­al­ly: with lots of the avail­able tech­de­mos you just for­get the low re­so­lu­ti­on im­me­dia­te­ly, being entran­ced by the un­be­lieva­ble im­mer­si­on.

You should not dis­re­gard, howe­ver, the pro­blems with »si­mu­la­tor sick­ness«. What hap­pens in the game does not fit to what the or­gan re­s­pon­si­ble for sen­se of ba­lan­ce in the midd­le of your ear tells the brain – so even per­sons not sus­cep­ti­ble to sea- or tra­vel sick­ness that have no pro­blems whatsoe­ver with mo­dern 3D-com­pu­ter ga­mes can get af­fec­ted. Be­lie­ve me, I know what I’m tal­king about. :o) The de­ve­l­o­pers of the de­vice is try­ing to mi­ni­mi­ze the­se si­mu­la­tor sick­ness ef­fecs by im­pro­ving the head trackers, but I think this pro­blem will per­si­st. Be­cau­se of the or­gan in your midd­le ear.

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Oculus Rift: LUNAR FLIGHT – den Mond erleben

Oculus Rift: LUNAR FLIGHT – den Mond erleben

Logo Lunar FlightSeit ein paar Ta­gen bin ich stol­zer Be­sit­zer ei­ner De­ve­l­oper-Ver­si­on der VR-Bril­le Ocu­lus Rift. Seit ich auf der Ga­mes­com an der Pres­se­de­mo von EVE VAL­KY­RIE teil­ge­nom­men habe, hat mich das Ding nicht mehr los­ge­las­sen. Die Er­fah­rung war so in­ten­siv und das Spie­l­er­leb­nis so in­no­va­tiv, dass ich die OR seit­dem für DIE Re­vo­lu­ti­on im Spie­le­be­reich seit Jah­ren hal­te. Des­we­gen hielt ich auf ebay Aus­schau, wohl wis­send, dass ich im Mo­ment nur eine Ent­wick­ler­ver­si­on be­kom­men kann – und bei die­ser sieht man auf­grund der ver­gleichs­wei­se ge­rin­gen Auf­lö­sung von 1280x800 Pi­xeln noch ein Git­ter­mu­ster. Aber das war mir für Tests und viel­leicht Ver­su­chen mit Ent­wick­lungs­um­ge­bun­gen egal. Und bei et­li­chen der zahl­lo­sen Tech­de­mos ver­gisst man die ge­rin­ge Auf­lö­sung auch fast so­fort, denn die Im­mer­si­on ist ein­fach un­glaub­li­ch.

Nicht ver­nach­läs­si­gen soll­te man al­ler­dings das Pro­blem der so­ge­nann­ten »Si­mu­la­tor Sick­ness«. Das Spiel­ge­sche­hen passt nicht zu dem, was der Gleich­ge­wichts­sinn im Mit­tel­ohr er­lebt, des­we­gen kann auch bei Per­so­nen, die üb­li­cher­wei­se kei­ne Pro­ble­me mit See- oder Rei­se­krank­heit ha­ben, und die mit 3D-Com­pu­ter­spie­len pro­blem­los zu­recht kom­men, Übel­keit auf­tre­ten. Glaubt mir, ich weiß wo­von ich rede. :o) Man will beim Ent­wick­ler der Bril­le durch Ver­bes­se­run­gen der Headt­racker ver­su­chen, die Si­mu­la­tor Sick­ness zu mi­ni­mie­ren, ich gehe aber da­von aus, dass die­se wei­ter­hin ein Pro­blem blei­ben wird. We­gen des Mit­tel­ohrs.

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WOLSUNG – »Steam Pulp« als Rollenspiel, Tabletop und Brettspiel

WOLSUNG – »Steam Pulp« als Rollenspiel, Tabletop und Brettspiel

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Ich hab die Ehre über eine Spie­le­schmie­de zu schrei­ben, die mir seit ei­ni­gen Jah­ren am Her­zen liegt. Mein er­ster Kon­takt war auf der Spie­le­mes­se 2011, als es ei­gent­li­ch nur ein paar Zinn­fi­gu­ren und ei­nen Fly­er gab. Die Leu­te konn­ten kein Deut­sch und auch nur we­nig Eng­li­sch, denn sie kom­men aus Po­len:
WOLSUNG ist der Über­be­griff ei­ner Rei­he von Pro­duk­ten: ein Rol­len­spiel, ein Brett­spiel und ein Skir­mish-Game. Die er­sten bei­den kom­men aus der Spie­le­schmie­de Kuz­nia Gier, für letz­te­res ist eine Fir­ma na­mens Mi­cro Art Stu­dio (die ma­chen auch wun­der­ba­re Di­scworld-Zinn­fi­gu­ren) zu­stän­dig.
Ich war vom er­sten Mo­ment an be­gei­stert, und ent­täuscht, dass ich da­mals noch nichts kau­fen konn­te: Die Fi­gu­ren wa­ren nur zum An­schau­en da. Im Jahr dar­auf konn­te man dann das zu­ge­hö­ri­ge Rol­len­spiel kau­fen.

WOLSUNG: STEAM PULP FAN­TA­SY heißt es und hat im Un­ter­ti­tel den Satz: »A game of ci­ne­ma­tic ac­tion« (ja, lei­der ist al­les nur auf Eng­li­sch er­hält­li­ch). Das Re­gel­werk liegt in ei­nem un­ge­wöhn­li­chen Din-A5 For­mat vor, ist aber dick und picke-packe voll mit In­for­ma­tio­nen. Das Art­work ist sel­ten schlecht, mei­st gut bis wun­der­bar. Wir be­kom­men eine de­tail­lier­te Welt mit un­glaub­li­chen Schau­plät­zen und be­gei­stern­den Cha­rak­te­ren, al­lein das Re­gel­werk nur zu le­sen ist un­ter­halt­sa­mer als man­ches Buch. Zu je­dem Schau­platz oder Cha­rak­ter gibt es un­zäh­li­ge Sto­ry­ide­en, die man in kei­nem Men­schen­le­ben je alle spie­len könn­te. Da­bei ist das Gan­ze nicht zu de­tail­reich oder gar klein­tei­lig, es wird im­mer wert auf An­schau­lich­keit und Aben­teu­er­taug­lich­keit ge­legt.

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Spiel 2013 in Essen – »neues Hallenkonzept«?

Spiel 2013 in Essen – »neues Hallenkonzept«?

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Ich hat­te in Sa­chen Phan­ta­stik auf der Spiel in Es­sen oh­ne­hin nicht mehr viel er­war­tet und so war es auch. Das soll be­deu­ten, dass man si­cher­li­ch noch dort­hin ge­hen kann, wenn man ir­gend­wel­che Ge­sell­schafts­spie­le kau­fen möch­te, in Sa­chen Rol­len­spiel und LARP sah es aber noch dü­ste­rer aus, als im Vor­jahr. Das war zu er­war­ten, des­we­gen wur­de ich in die­ser Hin­sicht auch nicht ent­täuscht.

Was al­ler­dings eine rei­ne Ka­ta­stro­phe war: das »neue Hal­len­kon­zept«. Im Ge­gen­satz zu den Vor­jah­ren fand die Spiel nicht im Hal­len­kon­glo­me­rat Ost statt, son­dern in den Hal­len eins, zwei und drei. Die sind al­le­samt deut­li­ch grö­ßer als die bis­her in An­spruch ge­nom­me­nen Hal­len. Das führt zu er­heb­li­chen Nach­tei­len: Die Hal­len sind durch die Grö­ße wei­t­aus un­über­schau­ba­rer, er­schwe­rend kommt hin­zu, dass man of­fen­bar den­no­ch nicht ge­nug Platz hat­te und die Gän­ge da­durch an ei­ni­gen Stel­len äu­ßer­st eng aus­fie­len. Das soll­te sich am Sams­tag rä­chen. Der Ge­räusch­pe­gel in den gro­ßen Hal­len ohne jeg­li­che Trenn­wän­de war stel­len­wei­se durch die gro­ße Be­su­cher­men­ge un­er­träg­li­ch. An di­ver­sen Stän­den wa­ren Un­ter­hal­tun­gen schwie­rig – sich un­ter die­sen Um­stän­den Spie­le er­klä­ren zu las­sen, ist kein Spaß, des­we­gen habe ich da­von ab­ge­se­hen.

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Ernest Cline – READY PLAYER ONE: Epic Win!

Cover Ready Player OneWenn der Herr Cynx mir ein Buch wärm­stens ans Herz legt, dann gibt es kei­ne wei­te­ren Fra­gen, ich lese das. Wenn er zu­sätz­li­ch noch dar­auf hin­weist, dass es äu­ßer­st ge­ekla­stig ist und er sich in Re­kord­zeit durch­ge­fräst hat, erst recht. Dies­mal han­delt es sich um den Sci­en­ce Fic­tion-Ro­man RE­A­DY PLAY­ER ONE von Er­ne­st Cli­ne und der dreht sich um vir­tu­el­le Rea­li­tä­ten, MMOs, Com­pu­ter­spie­le, Dun­ge­ons & Dra­gons und an­de­re Pen&Paper-Rollenspiele, die 80er Jah­re, Fern­seh­se­ri­en, eine epi­sche Quest und die Zu­kunft des Jah­res 2044. Bei der Zu­sam­men­stel­lung kann ich gar nicht an­ders, als es zu le­sen und es hat sich ma­xi­mal ge­lohnt. Das letz­te Buch, das ich der­art schnell und fas­zi­niert in­ha­liert habe, war Cory Doc­to­rows LITT­LE BRO­THER.

Da­bei hät­te man an­ge­sichts der vie­len Geek-Ver­satz­stücke die Be­fürch­tung he­gen kön­nen, dass der Au­tor sei­nen Ro­man ein­fach nur da­mit voll­knallt und die Sto­ry da­bei auf der Strecke bleibt, aber ge­n­au das Ge­gen­teil ist glück­li­cher­wei­se der Fall. Doch ge­hen wir mal in me­di­as res. Schnell eine Mün­ze in den Au­to­ma­ten ge­wor­fen und …

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PLANETS UNDER ATTACK – Echtzeitstrategie für Gelegenheitsspieler

Ich er­hielt zum Te­sten das Sci­en­ce Fic­tion-RTS PLA­NETS UN­DER AT­TACK, vom rus­si­schen Ent­wick­ler Tar­gem Ga­mes, das hier­zu­lan­de von Top­ware ver­trie­ben wird. Die Wer­bung ver­sprach un­ter dem Slo­gan »nur noch eine Run­de« ein süch­tig ma­chen­den Spiel. Kann die­ses Ver­spre­chen ein­ge­hal­ten wer­den?

Der Blick aufs Co­ver der Re­tail­box zeig­te eine car­too­ni­ge Gra­fik und der Klap­pen­text so­wie die Bil­der in der Flap-Box ver­spra­chen ein sich nicht selbst zu ern­st neh­men­des SF-Stra­te­gie-Sze­na­rio mit Steam­punk-An­lei­hen bei den Prot­ago­ni­sten. Das sah so weit erst ein­mal ganz gut aus und weck­te In­ter­es­se am ei­gent­li­chen Spiel. Wer kei­nen Wert auf Al­ters­frei­ga­ben auf dem Co­ver legt, der kann das In­lay der Pla­stik­box um­dre­hen, und die USK- und Pegi-An­ga­ben ver­schwin­den las­sen. Das mag ich.

Und son­st? Durch­wach­sen …

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