Strange, stranger, Verlage

Strange, stranger, Verlage

Anja BagusEin Gast­bei­trag von Anja Ba­gus

Lie­be Schrei­ber­lein­chen, passt fein auf, ich er­zähl euch jetzt was.

Wenn man was fer­tig ge­schrie­ben hat, dann darf man stolz sein. Man darf et­was da­für be­kom­men und man darf An­sprü­che stel­len. Man hat näm­li­ch et­was ge­lei­stet.
Ich weiß, es ist die Mär noch nicht zu al­len vor­ge­drun­gen, aber so, wie Frau­en bei den Män­nern in der Kir­che sit­zen dür­fen, wir alle der hei­li­gen Mes­se in deut­sch zu­hö­ren, und wir das Klo­pa­pier seit ein paar Ta­gen per Knopf­druck bei Ama­zon nach­be­stel­len kön­nen, so gibt es heut­zu­ta­ge meh­re­re Mög­lich­kei­ten, mit dem Ge­schrie­be­nen um­zu­ge­hen.
Was man nicht tun muss, je­den­falls nicht zwin­gend, sind fol­gen­de Din­ge:

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Gamescom 2016: Die Luft ist raus

Gamescom 2016: Die Luft ist raus

gamescom Logo

Die Re­so­nanz im Netz war groß, als die Ver­an­stal­ter der Ga­mes­com kurz vor der Ver­an­stal­tung neue »Si­cher­heits­re­geln« for­mu­lier­ten, die aus der ne­bu­lö­sen Angst vor ir­gend­wel­chen An­schlä­gen re­sul­tier­ten. Die­se be­tra­fen die nor­ma­len Be­su­cher, die eine Si­cher­heits- und Ta­schen­kon­trol­le auf sich neh­men muss­ten (das kann man noch so eben ak­zep­tie­ren) so­wie die Cosplay­er. Letz­te­ren un­ter­sag­te man nicht nur das Mit­brin­gen von Spiel­zeug- und La­tex­waf­fen, son­dern auch von »waf­fen­ähn­li­chen Ob­jek­ten«, wo­bei man das lei­der nicht nä­her spe­zi­fi­zier­te. Die kaf­ka­es­ke Aus­sa­ge, dass auch Plüsch­tie­re und Sty­ro­por­vö­gel »waf­fen­ähn­li­che Ob­jek­te« sei­en, nahm man erst auf mei­ne Pres­se­an­fra­ge hin zu­rück. Eine der Be­grün­dun­gen war, dass man nie­man­den durch die An­we­sen­heit von Waf­fen in Angst und Schrecken ver­set­zen woll­te. Dass die Ziel­grup­pe durch­aus zwi­schen rea­len und ein­deu­ti­gen Ge­wan­dungs­waf­fen un­ter­schei­den kann, ließ man au­ßen vor (mög­li­cher­wei­se hat­te hier die Köl­ner Po­li­zei die Fin­ger im Spiel, die hat­te ja zu Kar­ne­val auch ernst­haft Angst, dass man La­ser­schwer­ter für ech­te Waf­fen hal­ten könn­te). Und dann der Knül­ler: Di­rekt ne­ben dem Cosplay-Vil­la­ge (dazu spä­ter noch mehr) be­fand sich al­len Ern­stes der Stand der Bun­des­wehr.

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Heute erschienen: OVERWATCH

Heute erschienen: OVERWATCH

Overwatch Lineup

Bliz­zard En­ter­tain­ment ist vor al­lem durch die War­craft–, Star­craft– und Dia­blo–Rei­hen so­wie dem MMORPG-Dau­er­bren­ner World of War­craft be­kannt ge­wor­den. In den letz­ten Jah­ren ka­men dann noch das auf War­craft ba­sie­ren­de Kar­ten­spiel Hearth­s­to­ne, so­wie das MOBA He­roes of the Storm dazu, wel­ches eben­falls die Hel­den aus den ver­gan­ge­nen Spie­len wie­der­ver­wen­det. Mit Over­watch geht der Spie­le­rie­se nun völ­lig neue Wege, denn es han­delt sich hier­bei um ei­nen Fir­st-Per­son-Shoo­ter à la Qua­ke, Un­re­al Tour­na­ment oder Coun­ter Strike, noch dazu in ei­ner kom­plett neu­en Spiel­welt. Bliz­zard ver­zich­tet da­bei auch gleich auf ei­nen Ein­zel­spie­ler­mo­dus, um sich voll­stän­dig auf den Mul­ti­play­er-As­pekt zu kon­zen­trie­ren.

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Cory Doctorow: Das Ding mit dem Copyright

Cory Doctorow: Das Ding mit dem Copyright

Cory Doctorow

Vor­wort zur Neu­ver­öf­fent­li­chung: Die­ser Text er­schien ur­sprüng­li­ch im April 2010 (also be­reits vor sa­gen­haf­ten sechs Jah­ren) auf dem al­ten Ar­ti­kel­por­tal von Phan­ta­News. Aus ge­ge­be­nem An­lass habe ich ihn jetzt hier­her über­tra­gen, denn er er­scheint an­ge­sichts der Tat­sa­che, dass die Buch­bran­che nach al­len an­de­ren die Di­gi­ta­li­sie­rung ent­deckt hat, in im­mer grö­ße­res »Mi­mi­mi« aus­bricht und of­fen­bar alle Feh­ler der Mu­sik­in­du­strie wie­der­ho­len möch­te, ak­tu­el­ler denn je. Aus­lö­ser war kon­kret al­ler­dings das Er­schei­nen ei­nes Ar­ti­kels von Fe­lix Mün­ter bei Teil­zeit­hel­den, bei dem mich al­lein der po­le­mi­sche (und sach­li­ch fal­sche) Ti­tel be­reits schau­dern lässt. Mir hängt die­se Form der Dis­kus­si­on zum Hals raus, denn sie wur­de be­reits er­schöp­fend ge­führt und muss wahr­li­ch nicht er­neut an­ge­fan­gen wer­den, nur weil Buch­bran­che und Au­to­ren et­li­che Jah­re nach al­len an­de­ren die Di­gi­ta­li­sie­rung ent­deckt ha­ben.

Cory Doc­to­row ist ein ka­na­di­scher Sci­en­ce-Fic­tion-Schrift­stel­ler und Ak­ti­vi­st in Sa­chen neue Me­di­en, In­ter­net, Co­py­right-Li­be­ra­li­sie­rung und Pri­vat­sphä­re. Am letz­ten Wo­chen­en­de habe ich sein Buch LITT­LE BRO­THER in Re­kord­zeit ge­le­sen, nach­dem es mir von »fel­low ne­ti­zens« be­reits mehr­fach nach­drück­li­ch ans Herz ge­legt wur­de.

Das Be­son­de­re an die­sem Buch: man kann es nicht nur über die ein­schlä­gi­gen Ver­triebs­ka­nä­le kau­fen, son­dern es auch ein­fach auf sei­ner Web­sei­te ko­sten­los in zahl­rei­chen For­ma­ten her­un­ter la­den. Ko­sten­los. Ein­fach so. Le­gal. Un­ter ei­ner Crea­ti­ve Com­mons-Li­zenz. Trotz die­ser Tat­sa­che ver­kau­fen sich sei­ne Bü­cher wie ge­schnit­ten Brot.

Wie kann das sein? Ins­be­son­de­re an­ge­sichts des Dau­er­ge­jam­mers ge­wis­ser Ver­le­ger und Ver­la­ge, wie böse ko­sten­lo­se An­ge­bo­te sind – sei­en sie nun se­mi­le­gal oder le­gal – und dass bei­de den Markt zer­stö­ren…

Im Vor­wort zu LITT­LE BRO­THER be­fin­det sich der fol­gen­de Text, den ich aus dem Eng­li­schen über­setzt habe, um ihn hier zu ver­öf­fent­li­chen, was ich auf­grund der CC-Li­zenz pro­blem­los tun darf, wenn ich den Na­men des Au­to­ren nen­ne, auf sei­ne Web­sei­te hin­wei­se und kein Geld da­mit ver­die­ne.

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Die Rattenfänger von Leipzig – über Verlage und Buchblogs

Die Rattenfänger von Leipzig – über Verlage und Buchblogs

Buchblogs und Verlage

Gleich vor­weg, die Buch­bran­che ist Big Busi­ness – ganz egal, was der sym­pa­thi­sche Buch­händ­ler ums Eck auch er­zählt. Jahr für Jahr er­wirt­schaf­tet al­lein der Buch­han­del ei­nen Um­satz von sage und schrei­be zehn Mil­li­ar­den Euro, und das nur in Deutsch­land. Aus­lands­ge­schäf­te, Li­zenz­ver­käu­fe und Mer­chan­di­sing deut­scher Buch­ver­la­ge nicht mit­ge­zählt. Ama­zon und die eta­blier­te Buch­bran­che in­sze­nie­ren öf­fent­li­che Ro­sen­krie­ge und pro­fi­tie­ren doch zu­gleich an den 50 – 60 Pro­zent-Mar­gen (Buch­händ­ler­ra­batt), die ih­nen das Buch­preis­bin­dungs­ge­setz er­mög­licht. Nach au­ßen mar­kie­ren sie Feind­schaft, nach in­nen hin eint sie das ge­mein­sa­me Ziel der gu­ten Ge­schäf­te. Ein Ge­setz aus dem letz­ten Jahr­tau­send – die Buch­preis­bin­dung – schweißt alle zu­sam­men. In der Bran­che herr­schen die klas­si­schen Spiel­re­geln ei­nes Kar­tells: Man strei­tet sich, man ver­klagt sich – und dann legt man sich doch wie­der ins ge­mein­sa­me Bett.

Es gibt aber je­man­den, der vor al­len an­de­ren die Strip­pen zieht, bei dem alle Fä­den zu­sam­men­lau­fen, der die Prei­se fest­setzt und der im­mer ver­dient, egal wer was wo ver­kauft. Die­ser mäch­tig­ste al­ler Play­er im Spiel, wenn man so will, die­ser Play­er heißt: Buch­ver­lag. Er ist qua­si die Dame im Schach­spiel um den Kö­nig Kun­den. Wo es aber eine Dame und ei­nen Kö­nig gibt, dort muss es auch zwin­gend Bau­ern ge­ben.

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Gelten Urheberrechte nicht für epubli?

Gelten Urheberrechte nicht für epubli?

Logo epubliWir ken­nen das Ge­jam­mer der nam­haf­ten Ver­la­ge über vor­geb­li­che Ur­he­ber­rechts­ver­let­zun­gen und »eBook-Pi­ra­te­rie« zur Ge­nü­ge. In­wie­weit das be­rech­tigt ist und war­um die eine Men­ge aus den Feh­lern der Mu­sik- und Film­in­du­strie ler­nen könn­ten (aber nicht tun), soll hier dies­mal nicht The­ma sein, dar­über habe ich mich auch schon oft ge­nug aus­ge­las­sen.

Die Kla­gen der Ver­la­ge über Ur­he­ber­rechts­ver­let­zun­gen sind al­ler­dings ein ge­ra­de­zu gran­dio­ser Auf­hän­ger für die­sen Ar­ti­kel. epu­bli ist ein Dienst­lei­ster, der Self­pu­blis­hern an­bie­tet, ihre Wer­ke un­ters Volk zu brin­gen. Da­bei nimmt es die Holtz­brinck-Toch­ter mög­li­cher­wei­se selbst mit den Ur­he­ber­rech­ten nicht so ganz ge­n­au.

Die Au­to­rin Anja Ba­gus sprach mich völ­lig fas­sungs­los da­hin­ge­hend an, dass Ama­zon sie dar­auf hin­wies, dass ihre ei­gent­li­ch bei die­sem On­line­händ­ler ex­klu­si­ven eBooks auch bei an­de­ren An­bie­tern zu fin­den sei­en. Gna­den­los wie Ama­zon ist, setz­te man ihr eine – ex­trem kur­ze – Fri­st von fünf Ta­gen, um die Bü­cher von den an­de­ren Platt­for­men zu ent­fer­nen. Zu­er­st wuss­te Anja kaumt, wie ihr ge­sch­ah, ihr war nicht be­wusst, dass ihre eBooks noch an­ders­wo an­ge­bo­ten wur­den. Der Hin­weis, dass es sich bei der frag­li­chen Platt­form um Kobo han­del­te, brach­te dann aber re­la­tiv schnell Licht in die Sa­che.

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Ein höchst subjektiver Bericht: Die erste German Comic Con …

Ein höchst subjektiver Bericht: Die erste German Comic Con …

Logo German Comic Con… fing so rich­tig schlimm an. Der Stau auf der Au­to­bahn war furcht­bar. Ich woh­ne wirk­li­ch nicht weit weg, aber ich habe mehr als eine Stun­de al­lein in dem Stau für die Park­plät­ze ge­stan­den. Da kann der Ver­an­stal­ter nichts da­für, ich weiß, aber das war schlimm. Dann im ei­si­gen Wind zur Hal­le lau­fen … kei­ne Bus­se, wie bei an­de­ren Mes­sen. Nein, die Mes­se Dort­mund ist wirk­li­ch mies.
Dann war ich im Vor­feld als Pres­se zwar ge­mel­det, und zwar als Er­satz für den Herrn Holz­hau­er, aber ich be­kam kei­ner­lei In­fos per Mail. Nichts. Null. Auch eine An­fra­ge zwei Tage vor­her wur­de nicht be­ant­wor­tet. (Anm. d. Red: der Herr Holz­hau­er hat­te auch mehr­fach an­ge­fragt und eben­falls kei­ner­lei Ant­wor­ten be­kom­men. Pro­fes­sio­nell geht an­ders.)
Ich lief also mit zwei aus­ge­druck­ten Emails an der ca. zwei Ki­lo­me­ter lan­gen Schlan­ge vor­bei. Ja, man hat rich­tig ge­le­sen, die bra­ven Fan­ta­sy- und Co­mi­clieb­ha­ber stan­den in Zwei­er­rei­he und war­te­ten auf Ein­lass durch ex­akt ei­nen Ein­gang. Der sich dann nicht als der her­aus­stell­te, in den wir muss­ten. Aber wo­hin wir soll­ten, wuss­te da auch nie­mand.

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Steampunk als Wortmarke – Kommentar und Fragen an Stefan Arbes

Steampunk als Wortmarke – Kommentar und Fragen an Stefan Arbes

Free SteampunkPer Email hat­te sich Ste­fan Ar­bes bei mir ge­mel­det und an­ge­bo­ten, auf even­tu­el­le Fra­gen mei­ner­seits zu sei­ner Be­an­tra­gung der Ein­tra­gung ei­ner Wort­mar­ke des Be­grif­fes »Steam­punk« zu ant­wor­ten. Dem kom­me ich selbst­ver­ständ­li­ch ger­ne nach, denn ich hal­te sei­ne Stel­lung­nah­me in­halt­li­ch für zu­min­dest frag­wür­dig, denn sie geht mei­ner An­sicht nach von fal­schen Vor­aus­set­zun­gen aus. Mei­ne Ant­wort an ihn, die er auch per Email er­hal­ten hat, kann man un­ten le­sen. Wenn ich dar­auf eine Re­ak­ti­on be­kom­me, wird die selbst­ver­ständ­li­ch eben­falls hier auf Phan­ta­News ver­öf­fent­licht (dazu gibt er ja aus­drück­li­ch sein Ein­ver­ständ­nis).

Ich war in der Zwi­schen­zeit eben­falls nicht un­tä­tig, und habe mich hin­sicht­li­ch der Mar­ken­ein­tra­gun­gen schlau­er ge­macht, als ich es vor dem Zu­ta­ge­tre­ten der Sach­la­ge am Frei­tag war. Gleich vor­ne­weg: Der zen­tra­le Punkt ist, dass über eine sol­che Be­an­tra­gung der Mar­ken­ein­tra­gung und ei­nem even­tu­el­len Wi­der­spruch da­ge­gen, gar nicht, wie in sei­ner Stel­lung­nah­me fälsch­li­ch an­ge­deu­tet, si­cher­ge­stellt wer­den kann, dass die Wort­mar­ke »Steam­punk« in Zu­kunft nicht von ir­gend­wem ge­schützt wird oder wer­den kann. Und da­mit fällt Ste­fan Ar­bes´ Ar­gu­men­ta­ti­ons­ket­te lei­der wie ein Kar­ten­haus in sich zu­sam­men.

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Impressionen von der Spiel 2015 in Essen

Impressionen von der Spiel 2015 in Essen

LogoSpiel15

[Spiel2015] Auch in die­sem Jahr öff­ne­te die Mes­se Spiel – oder auch »In­ter­na­tio­na­le Spiel­ta­ge« auf dem Es­se­ner Ge­län­de wie­der ihre Pfor­t­en. Er­neut mit dem im Ge­gen­satz zu frü­her ge­än­der­ten Hal­len­kon­zept, das ich im­mer noch für schlech­ter hal­te als vor­her. Der er­ste Fru­st er­gab sich gleich bei der An­kunft, als es trotz Pres­se­park­kar­te kei­nen Platz mehr in P6 gab und man mich über die Au­to­bahn zu ei­nem et­li­che (!) Ki­lo­me­ter ent­fern­ten Park­platz mit Shut­tle­ser­vice schick­te. Die Fahrt dort­hin und der Fah­rer des Shut­tle­bus­ses, der tie­fen­ent­spannt war­te­te, bis das Ge­fährt sei­ner An­sicht nach aus­rei­chend ge­füllt war, so­wie die Rück­fahrt zur Mes­se, führ­ten zu ei­ner knapp ein­stün­di­gen Ver­spä­tung. Wenn man ir­gend­wel­che Ter­mi­ne hat, die nor­ma­ler­wei­se ganz pro­blem­los so­gar mit Zeit­pol­ster funk­tio­niert hät­ten, kann man die na­tür­li­ch ver­ges­sen. In­ter­es­sant fand ich da­bei, dass be­haup­tet wur­de, es herr­sche völ­lig un­er­war­tet ein er­heb­li­cher An­drang – und da­mit habe man nicht ge­rech­net. Tat­säch­li­ch habe ich es in den Hal­len schon deut­li­ch vol­ler ge­se­hen, wes­we­gen ich das so nicht ganz nach­voll­zie­hen kann. Als Aus­stel­ler kann man eine VIP-Park­kar­te er­wer­ben, die fünf Eu­ro­nen für ei­nen Park­platz, der nicht am an­de­ren Ende der Welt ist, wür­de ich dann im näch­sten Jahr auch gern aus­ge­ben.

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Erik Schreiber auf der FaRK 2015

Erik Schreiber auf der FaRK 2015

fark2015

Erik Schrei­ber hat die FaRK 2015 be­sucht und Phan­ta­News freund­li­cher­wei­se die­sen Be­richt zur Ver­fü­gung ge­stellt. Anm. d. Red.

Auf dem Ge­län­de des ehe­ma­li­gen Berg­werks Re­den / Schiff­wei­ler (Saar­land) fand die­ses Jahr zum drit­ten mal die FaRK-Mes­se statt. Die FaRK ist eine Ver­an­stal­tung rund um die The­men Sci­Fi, Steam­punk, Cosplay, Fan­ta­sy, LARP und End­zeit. Und schein­bar wer­den es je­des Mal mehr Be­su­cher. Hieß es zu­er­st, es wa­ren 10000 auf der er­sten, 20000 auf der zwei­ten und nun 30000 auf der drit­ten FaRK, so wer­den es auf der zehn­ten wohl eine Mil­lion. Das heißt, das kom­plet­te Saar­land und dar­über hin­aus. Ich be­fand zum er­sten Mal dort und war be­ein­druckt. Auf 20000 Qua­drat­me­tern fan­den sich nicht nur die üb­li­chen Ver­däch­ti­gen von an­de­ren Cons, die ich eben­falls be­such­te, son­dern ich sah auch vie­le neue Ge­sich­ter auf dem rie­si­gen Ge­län­de.

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Interview mit Olivia Vieweg – »Ich mag es, wenn ein kleiner übernatürlicher Touch dabei ist«

Interview mit Olivia Vieweg – »Ich mag es, wenn ein kleiner übernatürlicher Touch dabei ist«

Olivia ViewegDie Co­mic-Zeich­ne­rin Oli­via View­eg hat in ih­ren Ge­schich­ten die Zom­bies nach Thü­rin­gen ge­holt und den Hor­ror in ein Dorf im Harz. Sie mag STAR WARS und STAR TREK glei­cher­ma­ßen – wür­de aber Leo­nard »Bones« Mc­Coy und Spock nie­mals für Luke Sky­wal­ker im Stich las­sen. Sie ist Fan der Band Sub­way to Sal­ly, über die sie zwei Sto­ry­books her­aus­ge­bracht hat. Ihre er­sten Geh­ver­su­che hat sie im Man­ga-Stil un­ter­nom­men, mitt­ler­wei­le ar­bei­tet sie als Il­lu­stra­to­rin, bringt Co­mic-An­tho­lo­gi­en her­aus und zeich­net re­gel­mä­ßig Co­mic-No­vels. Fast al­len No­vels mischt sie ein phan­ta­sti­sches Ele­ment bei, mal stär­ker und mal schwä­cher do­siert. Ge­ra­de ist ihr neu­estes Werk SCHWE­RE SEE, MEIN HERZ er­schie­nen, das sie zum er­sten Mal in den ma­ri­ti­men Be­reich ver­schlägt.
Oli­via View­eg hat ein Co­mic-Sti­pen­di­um des Eha­pa Ver­lags er­hal­ten und wur­de mit dem »Son­der­preis der Jury« des ICOM In­de­pen­dent Co­mic Prei­ses aus­ge­zeich­net. Auf ih­ren ak­tu­el­len Er­folg ist sie zu recht ganz be­son­ders stolz: Sie hat den Tan­kred-Dor­st-Dreh­buch­preis für die Dreh­buch-Ad­ap­ti­on ih­res Zom­bie-Co­mics END­ZEIT er­hal­ten!

Ob­wohl sie stän­dig auf Ach­se ist und erst kürz­li­ch in Ja­pan war, stand Oli­via View­eg freund­li­cher­wei­se für ein aus­führ­li­ches In­ter­view zur Ver­fü­gung.

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Sind eBooks Telemedien? Eine Anfrage bei der Landesmedienanstalt NRW

Sind eBooks Telemedien? Eine Anfrage bei der Landesmedienanstalt NRW

FSK18 eBookAus­ge­lö­st durch meh­re­re Be­haup­tun­gen aus Rich­tung des Bör­sen­ver­eins des Deut­schen Buch­han­dels, eBooks sei­en Te­le­me­di­en, müss­ten zwin­gend mit ei­ner Al­ter­s­kenn­zeich­nung ver­se­hen wer­den und vor al­lem dürf­ten nur zwi­schen 22:00 und 6:00 ver­kauft wer­den, ging in den ver­gan­ge­nen Wo­chen ei­ni­ges Rau­schen durch den vir­tu­el­len Blät­ter­wald.

Lei­der ver­säum­te es der Bör­sen­ver­ein bis­her, sei­ne Aus­sa­gen zu un­ter­mau­ern und zu kon­kre­ti­sie­ren. Es wur­de in der On­line-Ver­si­on des Bör­sen­blat­tes le­dig­li­ch ne­bu­lös be­haup­tet, ir­gend­wer habe ge­gen ei­nen eBook-On­line­shop »ge­klagt« (war­um ge­n­au blieb of­fen) und es wur­de zu­dem die Be­haup­tung auf­ge­stellt eBooks sei­en Te­le­me­di­en, ohne dies auch nur an­satz­wei­se nach­voll­zieh­bar zu be­grün­den.

Um hier kon­kre­te­re Aus­sa­gen zu er­hal­ten, habe ich mich per Email an die Lan­des­me­di­en­an­stelt NRW ge­wandt und die­ser ei­ni­ge Fra­gen ge­stellt. Mein Schrei­ben gebe ich im Fol­gen­den wie­der. So­bald ich eine Ant­wort habe, wer­de ich auch die­se hier auf Phan­ta­News ver­öf­fent­li­chen.

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