Cinestar-Eröffnung: Endlich wieder Kino in Remscheid (mit Bildergalerie)

Cinestar-Eröffnung: Endlich wieder Kino in Remscheid (mit Bildergalerie)

Seit vie­len Jahren hat­ten Kino­fans in Rem­scheid es nicht leicht, denn es gab kein Licht­spiel­haus. Und wenn wir ehrlich sind, war es davor auch nicht bess­er, denn das Kino auf der Alleestraße war tech­nisch ver­al­tet, klein, und was für eine Type der Betreiber war, ist eben­falls all­ge­mein bekan­nt. So blieben nur die Ange­bote in Wup­per­tal, Solin­gen oder Rade­vormwald.

Ab mor­gen ändert sich das, denn dann eröffnet am Bahn­hof Rem­scheid endlich das neue, lang erwartete Mul­ti­plex-Kino der Cines­tar-Gruppe. Und das trotz aller Prob­leme im Vor­feld (beispiel­sweise der Pleite eines Bau-Sub­un­ternehmers) tat­säch­lich pünk­tlich, was ich per­sön­lich für eine enorme und bemerkenswerte Leis­tung halte. Ich hat­te heute mor­gen die Möglichkeit, mir das Ganze im Rah­men eines Pres­seter­mins vor­ab anzuse­hen. Soviel vor­weg: Ich bin sehr ange­tan.

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Wie könnte ein Phantastik-Publikumspreis aussehen?

Wie könnte ein Phantastik-Publikumspreis aussehen?

Auf­grund der aktuellen Diskus­sio­nen um den Deutschen Phan­tastik-Preis habe ich mir einige Gedanken darum gemacht, wie denn die Aus­rich­tung eines solchen Preis­es ausse­hen kön­nte, und wie die Rah­menbe­din­gun­gen sein müssten, damit Stre­it und Kon­tro­ver­sen min­imiert wer­den und die Aus­rich­tung fair ist. Das sind an dieser Stelle – wie gesagt – erst ein­mal nur Ideen und Gedanken, die in konkreter Durch­führung sicher­lich noch opti­miert wer­den kön­nen.

Worüber man sich bei jedem reinen Pub­likum­spreis im Klaren sein muss: Es wird immer der- oder diejenige gewin­nen, der oder die die meis­ten Fans aktivieren kann. Das ist so, und das ist auch dur­chaus nichts Schlimmes oder Neg­a­tives, und bei einem Pub­likum­spreis imma­nent. Das macht deswe­gen nicht, weil man ohne­hin nicht fest­stellen kann, ob irgen­dein Werk »das Beste« ist, denn eine qual­i­ta­tive Bew­er­tung liegt immer im Auge des Betra­chters.

Es sollte sich mein­er Ansicht nach übri­gens nicht um einen »deutschen« Preis han­deln, son­dern um einen, der deutschsprachige Werke ausze­ich­net, diese kön­nten selb­stver­ständlich auch beispiel­sweise aus der Schweiz, Öster­re­ich oder Burk­i­na Faso stam­men. Der Name des Preis­es sollte das reflek­tieren.

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Eine subjektive Betrachtung: Die komische Con in Dortmund – Flop oder Top?

Eine subjektive Betrachtung: Die komische Con in Dortmund – Flop oder Top?

komischercon

Dieser Bericht bezieht sich auf die Teil­nahme an der Ver­anstal­tung als Aussteller.

Die erste Comic­Con in Dort­mund im Dezem­ber 2015 war furcht­bar. Zu klein, zu schlecht organ­isiert und chao­tisch. Ich habe sie damals als Besuch­er mit Presseausweis wahrgenom­men und war ent­täuscht. Hätte ich reg­ulär bezahlt, wäre ich ziem­lich sauer gewe­sen.

Aber als Aussteller wollte ich der Sache noch ein­mal eine Chance geben, man lernt ja manch­mal aus Fehlern, dachte ich, und hoffte, dass das auch für den Ver­anstal­ter gel­ten würde. Aber weit gefehlt.

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Gamescom 2016: Die Luft ist raus

Gamescom 2016: Die Luft ist raus

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Die Res­o­nanz im Netz war groß, als die Ver­anstal­ter der Gamescom kurz vor der Ver­anstal­tung neue »Sicher­heit­sregeln« for­mulierten, die aus der neb­ulösen Angst vor irgendwelchen Anschlä­gen resul­tierten. Diese betrafen die nor­malen Besuch­er, die eine Sicher­heits- und Taschenkon­trolle auf sich nehmen mussten (das kann man noch so eben akzep­tieren) sowie die Cos­play­er. Let­zteren unter­sagte man nicht nur das Mit­brin­gen von Spielzeug- und Latexwaf­fen, son­dern auch von »waf­fenähn­lichen Objek­ten«, wobei man das lei­der nicht näher spez­i­fizierte. Die kafkaeske Aus­sage, dass auch Plüschtiere und Sty­ro­porvögel »waf­fenähn­liche Objek­te« seien, nahm man erst auf meine Pressean­frage hin zurück. Eine der Begrün­dun­gen war, dass man nie­man­den durch die Anwe­sen­heit von Waf­fen in Angst und Schreck­en ver­set­zen wollte. Dass die Ziel­gruppe dur­chaus zwis­chen realen und ein­deuti­gen Gewan­dungswaf­fen unter­schei­den kann, ließ man außen vor (möglicher­weise hat­te hier die Köl­ner Polizei die Fin­ger im Spiel, die hat­te ja zu Karneval auch ern­sthaft Angst, dass man Laser­schw­ert­er für echte Waf­fen hal­ten kön­nte). Und dann der Knüller: Direkt neben dem Cos­play-Vil­lage (dazu später noch mehr) befand sich allen Ern­stes der Stand der Bun­deswehr.

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Bildergalerie: Medieval Fantasy Convention auf Schloss Burg

Bildergalerie: Medieval Fantasy Convention auf Schloss Burg

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So etwas hat es in den ehrwürdi­gen Mauern von Schloss Burg bei Wer­mel­skirchen noch nicht gegeben. Auch wenn dort bere­its zahllose Mit­te­lal­ter­märk­te stat­tfan­den, eine Fan­ta­sy Con­ven­tion mit inter­na­tionalen Film- und Fernsehstars, das war etwas ganz Neues. Und selb­stver­ständlich ist eine solche Burg mit ihrem Ambi­ente per­fekt für diese Art von Ver­anstal­tun­gen geeignet.

Und so tum­melten sich jede Menge Besuch­er auf der Burg, darunter selb­stver­ständlich auch jede Menge Gewan­dete, auch wenn ich mit mehr davon gerech­net hätte. Aber man muss ganz ein­fach sehen, dass sich sicher­lich nicht eben geringe Men­gen an Cos­play­ern an diesem Woch­enende ganz in der Nähe in Köln auf der Gamescom aufhiel­ten. Beim näch­sten Mal bess­er einen Ter­min wählen, an dem keine der­ar­tige Großver­anstal­tung mit Besuch­er-Schnittmenge ums Eck stat­tfind­et.

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Ein höchst subjektiver Bericht: Die erste German Comic Con …

Ein höchst subjektiver Bericht: Die erste German Comic Con …

Logo German Comic Con… fing so richtig schlimm an. Der Stau auf der Auto­bahn war furcht­bar. Ich wohne wirk­lich nicht weit weg, aber ich habe mehr als eine Stunde allein in dem Stau für die Park­plätze ges­tanden. Da kann der Ver­anstal­ter nichts dafür, ich weiß, aber das war schlimm. Dann im eisi­gen Wind zur Halle laufen … keine Busse, wie bei anderen Messen. Nein, die Messe Dort­mund ist wirk­lich mies.
Dann war ich im Vor­feld als Presse zwar gemeldet, und zwar als Ersatz für den Her­rn Holzhauer, aber ich bekam kein­er­lei Infos per Mail. Nichts. Null. Auch eine Anfrage zwei Tage vorher wurde nicht beant­wortet. (Anm. d. Red: der Herr Holzhauer hat­te auch mehrfach ange­fragt und eben­falls kein­er­lei Antworten bekom­men. Pro­fes­sionell geht anders.)
Ich lief also mit zwei aus­ge­druck­ten Emails an der ca. zwei Kilo­me­ter lan­gen Schlange vor­bei. Ja, man hat richtig gele­sen, die braven Fan­ta­sy- und Comi­clieb­haber standen in Zweier­rei­he und warteten auf Ein­lass durch exakt einen Ein­gang. Der sich dann nicht als der her­ausstellte, in den wir mussten. Aber wohin wir soll­ten, wusste da auch nie­mand.

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Steampunk als Wortmarke – Kommentar und Fragen an Stefan Arbes

Steampunk als Wortmarke – Kommentar und Fragen an Stefan Arbes

Free SteampunkPer Email hat­te sich Ste­fan Arbes bei mir gemeldet und ange­boten, auf eventuelle Fra­gen mein­er­seits zu sein­er Beantra­gung der Ein­tra­gung ein­er Wort­marke des Begriffes »Steam­punk« zu antworten. Dem komme ich selb­stver­ständlich gerne nach, denn ich halte seine Stel­lung­nahme inhaltlich für zumin­d­est frag­würdig, denn sie geht mein­er Ansicht nach von falschen Voraus­set­zun­gen aus. Meine Antwort an ihn, die er auch per Email erhal­ten hat, kann man unten lesen. Wenn ich darauf eine Reak­tion bekomme, wird die selb­stver­ständlich eben­falls hier auf Phan­taNews veröf­fentlicht (dazu gibt er ja aus­drück­lich sein Ein­ver­ständ­nis).

Ich war in der Zwis­chen­zeit eben­falls nicht untätig, und habe mich hin­sichtlich der Markenein­tra­gun­gen schlauer gemacht, als ich es vor dem Zutage­treten der Sach­lage am Fre­itag war. Gle­ich vorneweg: Der zen­trale Punkt ist, dass über eine solche Beantra­gung der Markenein­tra­gung und einem eventuellen Wider­spruch dage­gen, gar nicht, wie in sein­er Stel­lung­nahme fälschlich angedeutet, sichergestellt wer­den kann, dass die Wort­marke »Steam­punk« in Zukun­ft nicht von irgendwem geschützt wird oder wer­den kann. Und damit fällt Ste­fan Arbes´ Argu­men­ta­tions­kette lei­der wie ein Karten­haus in sich zusam­men.

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Impressionen von der Spiel 2015 in Essen

Impressionen von der Spiel 2015 in Essen

LogoSpiel15

[Spiel2015] Auch in diesem Jahr öffnete die Messe Spiel – oder auch »Inter­na­tionale Spielt­age« auf dem Essen­er Gelände wieder ihre Pforten. Erneut mit dem im Gegen­satz zu früher geän­derten Hal­lenkonzept, das ich immer noch für schlechter halte als vorher. Der erste Frust ergab sich gle­ich bei der Ankun­ft, als es trotz Pressep­a­rkkarte keinen Platz mehr in P6 gab und man mich über die Auto­bahn zu einem etliche (!) Kilo­me­ter ent­fer­n­ten Park­platz mit Shut­tle­ser­vice schick­te. Die Fahrt dor­thin und der Fahrer des Shut­tle­busses, der tiefe­nentspan­nt wartete, bis das Gefährt sein­er Ansicht nach aus­re­ichend gefüllt war, sowie die Rück­fahrt zur Messe, führten zu ein­er knapp ein­stündi­gen Ver­spä­tung. Wenn man irgendwelche Ter­mine hat, die nor­maler­weise ganz prob­lem­los sog­ar mit Zeit­pol­ster funk­tion­iert hät­ten, kann man die natür­lich vergessen. Inter­es­sant fand ich dabei, dass behauptet wurde, es herrsche völ­lig uner­wartet ein erhe­blich­er Andrang – und damit habe man nicht gerech­net. Tat­säch­lich habe ich es in den Hallen schon deut­lich voller gese­hen, weswe­gen ich das so nicht ganz nachvol­lziehen kann. Als Aussteller kann man eine VIP-Parkkarte erwer­ben, die fünf Euro­nen für einen Park­platz, der nicht am anderen Ende der Welt ist, würde ich dann im näch­sten Jahr auch gern aus­geben.

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Erik Schreiber auf der FaRK 2015

Erik Schreiber auf der FaRK 2015

fark2015

Erik Schreiber hat die FaRK 2015 besucht und Phan­taNews fre­undlicher­weise diesen Bericht zur Ver­fü­gung gestellt. Anm. d. Red.

Auf dem Gelände des ehe­ma­li­gen Berg­w­erks Reden / Schif­fweil­er (Saar­land) fand dieses Jahr zum drit­ten mal die FaRK-Messe statt. Die FaRK ist eine Ver­anstal­tung rund um die The­men Sci­Fi, Steam­punk, Cos­play, Fan­ta­sy, LARP und Endzeit. Und schein­bar wer­den es jedes Mal mehr Besuch­er. Hieß es zuerst, es waren 10000 auf der ersten, 20000 auf der zweit­en und nun 30000 auf der drit­ten FaRK, so wer­den es auf der zehn­ten wohl eine Mil­lion. Das heißt, das kom­plette Saar­land und darüber hin­aus. Ich befand zum ersten Mal dort und war beein­druckt. Auf 20000 Quadrat­metern fan­den sich nicht nur die üblichen Verdächti­gen von anderen Cons, die ich eben­falls besuchte, son­dern ich sah auch viele neue Gesichter auf dem riesi­gen Gelände.

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Leipziger Buchmesse 2015 – Im Rausch der Messe

Leipziger Buchmesse 2015 – Im Rausch der Messe

Andreas Wolz auf der LBM

Vier Mes­se­tage in Leipzig, jede Menge Besuch­er am Stand und Adren­a­lin im Blut. Die genaue Zahl der Gespräche? Nicht zu ermit­teln. Der Adren­a­lin-Pegel? Durch­weg hoch! Vier Tage im Rausch, eine Woge der Freude, die nach der Messe eine Leere zurück­lässt, wie sie wohl ein Sänger nach einem Konz­ert empfind­et. Und so ein Messe-Stand ist wirk­lich eine Art Bühne. Nur Stage­div­ing, das wäre nicht rat­sam, der Auf­prall wäre zu schmerzhaft. Denn der Star sind die Büch­er, deren Autoren, nicht die Mitar­beit­er am Stand. Das sind die Hand­lungsreisenden.

Ein­er dieser Hand­lungsreisenden war ich – zum ersten Mal am Stand des Faby­lon-Ver­lags als Unter­stützung von Uschi Zietsch und Ger­ald Jam­bor, den Ver­lags­grün­dern. Uschi ist als fleißige Autorin gle­ichzeit­ig das Gesicht des Ver­lags. Sie und ihr Mann waren angemessen im Steam­punk-Stil gek­lei­det und macht­en auch optisch sofort deut­lich, dass der Ver­lag »einen Faible fürs Fabel­hafte« hat. Um nicht ganz abz­u­fall­en, hat­te ich meine »Don­ald Duck«-Krawatte angelegt.

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Galerie: Historischer Jahrmarkt in der Jahrhunderthalle Bochum

Galerie: Historischer Jahrmarkt in der Jahrhunderthalle Bochum

Karussell

Ende Feb­ru­ar find­et in der Jahrhun­derthalle Bochum im Rah­men des dort ohne­hin aus­gerichteten His­torischen Jahrmark­tes der erste Steam­punk-Jahrmarkt statt. Da wir mit den Ætherangele­gen­heit­en dort eben­falls vertreten sind, woll­ten wir uns die Halle und die Gegeben­heit­en vor­ab mal anse­hen. Grund­sät­zlich war ich aber auch all­ge­mein an der Ver­anstal­tung inter­essiert, die am let­zten Sam­stag startete und über mehrere Woch­enen­den dort zu besuchen sein wird.

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Æthercircus 2014 in Stade

Æthercircus 2014 in Stade

Æthercircus

Hier fol­gt mein völ­lig sub­jek­tiv­er Bericht über den Aether­cir­cus 2014.

Am 3. und 4. Mai 2014 ver­sam­melten sich Händler, Bands, Schaustel­lende und andere Kün­stler, um sich angereis­ten Steam­punkern und auch jedem anderen, der sich in der Fes­tung Grauerort in Stade ein­fand, zu präsen­tieren.
Ich war selb­st als Autorin ein­ge­laden und hat­te dank mein­er lieben Helfer­lein ab und zu Zeit, selb­st umherzuschlen­dern und Men­schen zu begrüßen, die ich son­st nur über das Inter­net kenne. Und es waren viele! Meine Aufzäh­lung ist also, wie gesagt, rein sub­jek­tiv und nicht voll­ständig. Es gab wirk­lich eine Menge zu ent­deck­en!
Ich kon­nte Daniel Mal­heur kurz zuhören und ihm die Hand drück­en: seine Lieder und die beson­dere Per­for­mance sind ein Genuss und ich freue mich schon auf die neue CD mit dem Titel DIE SUSI BLÄST DAS SAXOPHON.

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