Bandit bespricht: MARIE CURIE – Elemente des Lebens

Bandit bespricht: MARIE CURIE – Elemente des Lebens

RADIOACTIVE – Bun­des­start 16.07.2020

Dass Marie Curie über­haupt 67 Jah­re alt wur­de grenzt aus heu­ti­ger Sicht schon an ein Wun­der. Ein Behält­nis mit leicht grün­lich leuch­ten­den Radi­um hat­te sie immer ent­we­der ein­ste­cken oder auf ihrem Nacht­tisch. Auch wenn Madame Curie den Begriff der Radio­ak­ti­vi­tät präg­te, waren die Wir­kun­gen des strah­len­den Mate­ri­als eben­so wenig erforscht wie über­haupt bekannt. Selbst nach ihrem Tod war die Ärz­te­schaft uneins, ob ihre Kno­chen­mar­kerkran­kung auf den unge­schütz­ten Umgang mit Radon und Radi­um zurück­zu­füh­ren war. Über hun­dert Jah­re spä­ter müs­sen Marie Curies Auf­zeich­nung noch immer in Blei­be­häl­tern auf­be­wahrt und kön­nen aus­schließ­lich mit Schutz­klei­dung ein­ge­se­hen wer­den. Marie Sklo­dow­s­ka-Curie war nicht nur eine Pio­nie­rin in den Berei­chen Phy­sik und Che­mie. Son­dern auch Weg­be­rei­te­rin für Frau­en in sehr vie­len Män­ner­do­mä­nen. Von letz­te­rem, nutzt Mar­ja­ne Satra­pis Annä­he­rung an einen Mythos, wenig Stoff für die fil­mi­sche Dra­ma­ti­sie­rung.

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Bandit bespricht: GRETEL & HÄNSEL

Bandit bespricht: GRETEL & HÄNSEL

GRETEL & HANSEL – Bun­des­start 09.07.2020

Das Mär­chen, also die Kun­de von selt­sa­men Vor­komm­nis­sen, war vor 200 Jah­ren eine erzäh­le­ri­sche Kunst­form, die man ins Heu­te über­tra­gen am ehes­ten mit Hor­ror­ge­schich­ten gleich­set­zen wür­de. Mär­chen sind Geschich­ten, die meist ein mora­li­sches und päd­ago­gi­sches Ziel ver­fol­gen. Wie die Läu­te­rung durch das Feu­er, eine begin­nen­de Not­wen­dig­keit zum eigen­stän­di­gen Han­deln oder die Dank­bar­keit der Ente über die ver­streu­ten Brot­kru­men. 200 Jah­re spä­ter sind Mär­chen eher put­zi­ge, unter­halt­sa­me Fan­ta­sien. Die sie­ben Zwer­ge, ein könig­li­cher Frosch, der glä­ser­ne Schuh einer anste­hen­den Prin­zes­sin. Wie wür­den sol­che phan­tas­ti­schen und tugend­haf­ten Erzäh­lun­gen eigent­lich aktu­ell inter­pre­tiert wer­den müs­sen, um deren Aus­sa­gen ins Heu­te zu über­tra­gen? SNOW WHITE AND THE HUNTSMAN oder MALEFICENT sind in die­ser Bezie­hung wirk­lich gelun­ge­ne Ansät­ze, die funk­tio­nie­ren und zu unter­hal­ten ver­ste­hen. Wie könn­te dann eine Kin­der ver­spei­sen­den Hexe neu inter­pre­tiert wer­den? Ein Geschich­te, die bereits mit HÄNSEL & GRETEL: HEXENJÄGER eine ambi­tio­nier­te, stre­cken­wei­se sogar sehr gelun­ge­ne Action-Vari­an­te erfah­ren hat­te.

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Bandit bespricht: GUNS AKIMBO

Bandit bespricht: GUNS AKIMBO

GUNS AKIMBO – Bun­des­start 25.06.2020

Wäre es nicht unglaub­lich schön, die­sen unsäg­li­chen Inter­net-Trol­len im Kel­ler­zim­mer von Mamas Haus einen Besuch abstat­ten zu kön­nen? Sie aus der Anony­mi­tät hin­ter ihrer Tas­ta­tur zu rei­ßen, sie mit ihren belei­di­gen­den, nerv­tö­ten­den, ver­let­zen­den, unsach­li­chen Kom­men­ta­ren von Ange­sicht zu Ange­sicht zu kon­fron­tie­ren. Klei­ne, unschein­ba­re Ver­lie­rer, die es im wirk­li­chen Leben zu nichts brin­gen und ihren Frust dar­über in wahl­los aus­ge­such­ten Inter­net­fo­ren mit Belei­di­gun­gen und ver­ach­tens­wer­ter Über­heb­lich­keit kom­pen­sie­ren. Miles Lee Har­ris ist so ein halb­sei­de­nes Würst­chen, das sich hin­ter sei­ner ver­bor­ge­nen IP-Adres­se sicher fühlt und den­noch eines Tages Besuch bekommt. Da trifft Autor und Regis­seur Jason Lei How­den einen Nerv. Denn end­lich muss jemand ein­mal die Rech­nung bezah­len, wel­che er auf wider­wär­ti­ger Wei­se auf­ge­macht hat.

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Bandit bespricht: CURON

Bandit bespricht: CURON

CURON – Net­flix seit 10.06.2020

Es sind jun­ge, ambi­tio­nier­te Fil­me­ma­cher. Autoren die etwas wagen. Und es gibt Dar­stel­ler die cha­ris­ma­tisch, begabt und unver­braucht sind. Das gesam­te krea­ti­ve Team ist inter­na­tio­nal noch voll­kom­men unbe­kannt, hat sich höchs­tens im Hei­mat­land Ita­li­en bis­her einen zwei­ten Blick erar­bei­tet. Und es gibt einen Sen­der, der gera­de­zu nach Poten­ti­al für Seri­en mit even­tu­el­lem Kult­cha­rak­ter und mys­tisch, fan­tas­ti­schen Ein­schlä­gen lechzt. Es ist natür­lich Net­flix – mit soviel Unver­fro­ren­heit und Selbst­be­wusst­sein, dass die­se Brut­stät­te von Inno­va­ti­on inner­halb kür­zes­ter Zeit die eiser­nen Struk­tu­ren des unbe­zwing­bar schei­nen­den Kolos­ses an Film­in­dus­trie auf­riss. Dass unmit­tel­bar so kurz nach dem Instant-Kult STRANGER THINGS aus­ge­rech­net eine deut­sche Serie wie DARK pro­du­ziert wer­den konn­te, ist kla­res Indiz, dass das gesam­te Kon­zept und die Bücher von sel­bi­ger bereits in den Schub­la­den vor sich hingam­mel­ten. Es bedurf­te nur einer Initi­al­zün­dung. DARK hat bei wei­tem nicht die Qua­li­tä­ten von STRANGER THINGS, aber es gab ein heiß­ge­lau­fe­nes Publi­kum. Und dass die ers­te ita­lie­ni­sche Net­flix-Serie CURON die­sem Trend fol­gen soll, war schon beim ers­ten Vor­gu­cker unüber­seh­bar.

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Bandit bespricht: THE LAST DAYS OF AMERICAN CRIME

Bandit bespricht: THE LAST DAYS OF AMERICAN CRIME

THE LAST DAYS OF AMERICAN CRIME – Net­flix-Pre­miè­re 05.06.2020

Wenn das Ende jeder kri­mi­nel­len Akti­vi­tät bevor­steht, dann wird man nicht zur Legen­de mit dem Ver­bre­chen, wel­ches man begeht. Man wird zur Legen­de das wirk­lich letz­te Ver­bre­chen in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten began­gen zu haben. Das hört sich nach einer Geschich­te an, die äußerst viel­ver­spre­chend sein muss. Das gan­ze setzt man vor einem Hin­ter­grund der zwi­schen STRANGE DAYS und THE PURGE ange­sie­delt ist, das macht es viel span­nen­der. Zuge­ge­ben, die Gra­phic Novel als Vor­la­ge für die­sen Film wur­de vier Jah­re vor THE PURGE publi­ziert, span­nend bleibt es den­noch. THE LAST DAYS OF AMERICAN CRIME hat so vie­les, aus ver­schie­dens­ten Gen­res, dass er ein­fach ein lau­ni­ger Zeit­ver­treib sein muss. Dabei hat die­ser Film so vie­les, aus ver­schie­dens­ten Gen­res, mit dem er nichts anzu­fan­gen weiß.

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Bandit bespricht: Netflix – SPACE FORCE

Bandit bespricht: Netflix – SPACE FORCE

SPACE FORCE – Net­flix seit 29.05.2020

Ste­ve Carell erzählt die Geschich­te um die­se Serie genau so, wie man sich die Ent­ste­hung der meis­ten deut­schen Vor­abend­se­ri­en vor­stellt. Als die ame­ri­ka­ni­sche Regie­rung aus­rief, einen neu­en Zweig bei den Streit­kräf­ten eröff­nen zu wol­len, wur­den die Pro­du­zen­ten von Net­flix sofort umtrie­big. Das Pro­jekt der Regie­rung wur­de in der Öffent­lich­keit ver­lacht, also rief man schnellst­mög­lich bei Ste­ve Carell an. Ob er etwas machen könn­te, das sich SPACE FORCE nennt. Kei­ne Hin­ter­grün­de, kei­ne Vor­ga­ben, kei­ne Geschich­te, nichts. Ja, ant­wor­tet Carell umge­hend, kön­ne er. Die­ser wand­te sich an Greg Dani­els, zusam­men hat­ten sie die ame­ri­ka­ni­sche Ver­si­on von THE OFFICE kon­zi­piert. Carell frag­te, ob sich Dani­els vor­stel­len könn­te, etwas zu machen das sich SPACE FORCE nennt. Kei­ne Hin­ter­grün­de, kei­ne Vor­ga­ben, kei­ne Geschich­te, nichts. Ja, ant­wor­te­te Greg Dani­els umge­hend, kön­ne er. Zwei Jah­re spä­ter sind die zehn Epi­so­den der ers­ten Staf­fel von SPACE FORCE bei Net­flix ver­füg­bar. Und es ist wahr­lich kei­ne typisch deut­sche Vor­abend­se­rie gewor­den.

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Bandit bespricht: COME TO DADDY

Bandit bespricht: COME TO DADDY

Ama­zon Prime & iTu­nes, Blu-ray ab 29.05.2020

Manch­mal sind die Geschich­ten hin­ter den Fil­men viel inter­es­san­ter. Aber nur manch­mal. Oft­mals sind die Geschich­ten hin­ter den Fil­men so bizarr, dass sie eigent­lich nur zu inter­es­san­ten Fil­men wer­den kön­nen. Regis­seur Ant Timp­son hat­te so eine Geschich­te und als eta­blier­ter Pro­du­zent von Gen­re-Extra­va­gan­zen wie zum Bei­spiel ABCs OF DEATH weiß er das Poten­ti­al von guten Geschich­ten zu erken­nen. So war es auch, als Timp­sons ver­stor­be­ner Vater für eine Woche zuhau­se im offe­nen Sarg auf­ge­bahrt war. Nach sei­ner Inspi­ra­ti­on befragt, erzählt der Neu­see­län­der in diver­sen Inter­views, zuse­hen auf You­Tube, dass in jener Woche immer wie­der wild­frem­de Men­schen erschie­nen, dem Ver­stor­be­nen Respekt zu zol­len. Nie­mand kann­te die Leu­te, aber sie erzähl­ten Geschich­ten über Ants Vater. Und die­se Geschich­ten woll­ten so ganz und gar nicht zum Cha­rak­ter und Lebens­lauf sei­nes Vaters pas­sen. So setz­te sich Ant Timp­son mit Kum­pel und Dreh­buch­schrei­ber Toby Har­vard zusam­men, und her­aus­ge­kom­men ist COME TO DADDY.

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Bandit bespricht: Netflix – SNOWPIERCER

Bandit bespricht: Netflix – SNOWPIERCER

SNOWPIERCER Sea­son 1 –  bei NETFLIX ab 27.05.2020

Die Pro­du­zen­ten ver­wei­sen ver­stärkt auf die ursprüng­li­che Gra­phic Novel der Fran­zo­sen Jaques Lob und Jean-Marc Rochet­te für die Basis ihrer Serie. Optisch und erzäh­le­risch ist die wirk­li­che Inspi­ra­ti­on in Bong Joon Hos Lein­wand-Adap­ti­on SNOWPIERCER zu fin­den. Bong Joon-ho ist letzt­end­lich auch Co-Pro­du­zent bei die­ser Serie, deren ers­te Ent­wür­fe bereits sehr früh nach dem uner­war­te­ten Erfolg des Fil­mes 2013 Gestalt annah­men. Fast unbe­merkt, bei­na­he igno­riert, war SNOWPIERCER zuerst auf ein­schlä­gi­gen Fes­ti­vals gelau­fen. Es dau­er­te fast schon erschre­ckend lan­ge, bis sich eine dann aller­dings rasant schnell ver­grö­ßern­de Fan­ge­mein­de bil­de­te, durch die schließ­lich auch das Main­stream-Publi­kum auf­merk­sam wur­de. Da war ein unschein­ba­rer Film unver­mit­telt zum Kult­ob­jekt her­an­ge­wach­sen, lang­sam, aber ste­tig. Anstatt eine übli­che Fort­set­zung zu bemü­hen, war die Idee einer Serie viel­leicht die bes­te aller Alter­na­ti­ven.

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Bandit bespricht: I SEE YOU

Bandit bespricht: I SEE YOU

I SEE YOU – Ama­zon Prime & iTu­nes 08.05.2020

Als I SEE YOU beim Fan­ta­sy Film­fest 2019 lief, gab es bit­te­re Aus­ein­an­der­set­zun­gen, wie man sich erdreis­ten kön­ne, die­sen Film als Hor­ror zu ver­mark­ten. Da es kei­ne fest­ge­leg­te Defi­ni­ti­on des Gen­res Hor­ror­film gibt, liegt die­se daher meist im Auge des Betrach­ters. Zumin­dest Film­wis­sen­schaft­ler sind sich dar­über einig, dass sich Hor­ror über die sub­jek­ti­ve Stim­mung und Emp­fin­dun­gen defi­niert. Für den Fan von zum Bei­spiel Dario Argen­to oder dem CON­JU­RING-Uni­ver­sum lie­gen Stim­mung und Emp­fin­dung auf ande­ren Ebe­nen. I SEE YOU ist den­noch in eini­ger Hin­sicht Hor­ror­film, aber gleich­zei­tig auch raf­fi­nier­ter Thril­ler. Als Schau­spie­ler in allen Gen­res behei­ma­tet, hat Autoren­de­bü­tant Devon Graye wirk­lich ein beacht­li­ches Spiel mit den Sin­nen erson­nen. Vor­bil­der schei­nen ab und an durch, und bewuss­te Anlei­hen sind erst am Ende wirk­lich aus­zu­ma­chen.

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Bandit bespricht: Netflix – EXTRACTION

Bandit bespricht: Netflix – EXTRACTION

TYLER RAKE: EXTRACTION – seit 24.04.2020 bei Net­flix

Die gro­ßen Hol­ly­wood Stu­di­os müs­sen unwei­ger­lich klein bei­geben und aner­ken­nen, dass sich einer ihrer angeb­lich größ­ten Geg­ner gleich­wer­tig neben ihnen plat­ziert hat. Klug durch­dach­te Strea­ming-Diens­te waren als direk­ter Angriff auf die klas­si­sche Form der Kino­aus­wer­tung ver­stan­den wor­den. Dem­entspre­chend war der Auf­ruhr, als mit Alfon­so Cuaróns ROMA die ers­te Net­flix-Pro­duk­ti­on ins Ren­nen um den Oscar geschickt wur­de. Laut­stark wet­ter­te Ste­ven Spiel­berg gegen die­sen ver­meint­li­chen Fre­vel, nur um dann erle­ben zu müs­sen, dass der alte Weg­ge­fähr­te Mar­tin sei­nen nächs­ten Film THE IRISHMAN eben­falls bei Net­flix mach­te. Doch am erfolg­reichs­ten tut sich der Strea­ming-Dienst beim Tes­to­ste­ron-Kino her­vor. Atem­be­rau­bend gut mit J.C. Can­dors TRIPLE FRONTIER, ver­blüf­fend schlecht mit Micha­el Bays 6 UNDERGROUND. Aber durch­weg Auf­merk­sam­keit erre­gend erfolg­reich. So wie Sam Har­gra­ves EXTRACTION.

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Bandit bespricht: Amazon Prime & iTunes – TROLLS WORLD TOUR

Bandit bespricht: Amazon Prime & iTunes – TROLLS WORLD TOUR

TROLLS WORLD TOUR – Prime Video / iTu­nes seit 23.04.2020

So rich­tig durch­ge­setzt haben sich damals die Pup­pen des däni­schen Holz­schnit­zers Tho­mas Dam nicht wirk­lich. Was als Ein­zel­stück begann, ent­wi­ckel­te sich im enge­ren Kreis von Freun­den und Bekann­ten zum belieb­ten Spiel­zeug und mün­de­te bald in indus­tri­el­ler Mas­sen­pro­duk­ti­on. Die nicht sehr attrak­ti­ven Figu­ren wur­den ent­ge­gen der eigent­li­chen Absicht als Gegen­ent­wurf zu Mat­tels Bar­bie ver­stan­den. Doch wäh­rend sich die Äußer­lich­kei­ten der der Trolls, hier­zu­lan­de ger­ne Zau­ber­troll genannt, schnell ein­bür­ger­ten und ins Gedächt­nis brach­ten, erlang­ten sie nie den erwünsch­ten kul­tu­rell rele­van­ten Sta­tus. Ver­schie­de­ne Anläu­fe, aus dem Hype end­lich einen Kas­sen­schla­ger zu kre­ieren, waren nicht mit Erfolg geseg­net. Erst mit Zei­chen­trick­film­chen und nach­fol­gen­den Video­spie­len eta­blier­ten sich die breit­köp­fi­gen Fri­seur­ver­wei­ge­rer bei einem brei­te­ren Publi­kum. Und als 2013 Dream­Works bis auf für Skan­di­na­vi­en die welt­wei­ten Rech­te erwarb, und 2016 einen sorg­sam kon­zi­pier­ten com­pu­ter­ani­mier­ten Ani­ma­ti­ons­film auf die Lein­wand brach­te, wur­den die TROLLS zum ersehn­ten Phä­no­men.

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Bandit bespricht: DIE FARBE AUS DEM ALL

Bandit bespricht: DIE FARBE AUS DEM ALL

COLOR OUT OF SPACE – DVD / Blu-ray ab 30.04.2020
Die­se Bespre­chung beruht auf der bri­ti­schen DVD-Fas­sung.

Die­se FARBE AUS DEM ALL ist ein sehr gutes Bei­spiel dafür, war­um seit Jah­ren, wenn nicht sogar schon Jahr­zehn­ten kei­ne Ver­fil­mung von BERGE DES WAHNSINNS in Pro­duk­ti­on geht. Howard Phil­lips Love­craft hat beein­dru­cken­de und bedrü­cken­de Geschich­ten ver­fasst, die Hor­ror, Sci­ence Fic­tion und Fan­ta­sie der­art ver­schmol­zen, dass eine Gen­re­tren­nung gar nicht mehr mög­lich ist. Und er hat eine Art zu schrei­ben, die für fil­mi­sche Umset­zun­gen grund­sätz­lich ein krea­ti­ver Alp­traum sind. Richard Stan­ley hat sich seit 25 Jah­ren an kei­nem Spiel­film mehr ver­sucht, doch DIE FARBE AUS DEM ALL war ein Stoff sei­nes Her­zens. Und die­sen hat er über Jah­re akri­bisch vor­be­rei­tet. Ähn­lich wie DIE INSEL DES DR. MOREAU …, doch das ist wirk­lich eine ganz eige­ne Geschich­te.

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