Wie könnte ein Phantastik-Publikumspreis aussehen?

Wie könnte ein Phantastik-Publikumspreis aussehen?

Auf­grund der ak­tu­el­len Dis­kus­sio­nen um den Deut­schen Phan­ta­stik-Preis habe ich mir ei­ni­ge Ge­dan­ken dar­um ge­macht, wie denn die Aus­rich­tung ei­nes sol­chen Prei­ses aus­se­hen könn­te, und wie die Rah­men­be­din­gun­gen sein müss­ten, da­mit Streit und Kon­tro­ver­sen mi­ni­miert wer­den und die Aus­rich­tung fair ist. Das sind an die­ser Stel­le – wie ge­sagt – erst ein­mal nur Ide­en und Ge­dan­ken, die in kon­kre­ter Durch­füh­rung si­cher­lich noch op­ti­miert wer­den kön­nen.

Wor­über man sich bei je­dem rei­nen Pu­bli­kums­preis im Kla­ren sein muss: Es wird im­mer der- oder die­je­ni­ge ge­win­nen, der oder die die mei­sten Fans ak­ti­vie­ren kann. Das ist so, und das ist auch durch­aus nichts Schlim­mes oder Ne­ga­ti­ves, und bei ei­nem Pu­bli­kums­preis im­ma­nent. Das macht des­we­gen nicht, weil man oh­ne­hin nicht fest­stel­len kann, ob ir­gend­ein Werk »das Be­ste« ist, denn eine qua­li­ta­ti­ve Be­wer­tung liegt im­mer im Auge des Be­trach­ters.

Es soll­te sich mei­ner An­sicht nach üb­ri­gens nicht um ei­nen »deut­schen« Preis han­deln, son­dern um ei­nen, der deutsch­spra­chi­ge Wer­ke aus­zeich­net, die­se könn­ten selbst­ver­ständ­lich auch bei­spiels­wei­se aus der Schweiz, Öster­reich oder Bur­ki­na Faso stam­men. Der Name des Prei­ses soll­te das re­flek­tie­ren.

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Das ist ja gar keine Science Fiction! – Ein Kommentar

Das ist ja gar keine Science Fiction! – Ein Kommentar

Ich habe es über die Jah­re im­mer wie­der mal ver­nom­men, zu­meist von al­tern­den SF-»Fans«, die laut­stark die An­sicht ver­tre­ten, dass selbst­ver­ständ­lich »frü­her al­les bes­ser war, und das doch al­les kei­ne Sci­ence Fic­tion sei«. Frü­her, das ist ein nicht ganz ge­nau zu be­zif­fern­der Zeit­raum, aber eben nicht heu­te. Aber ich schwei­fe ab. Was habe ich ge­nau ver­nom­men? Die zu­meist auf­ge­bracht vor­ge­tra­ge­ne The­se, dass dies und je­nes, oft Pop­kul­tur, in Wirk­lich­keit gar kei­ne Sci­ence Fic­tion sei, son­dern nur … ir­gend so ein Mist. Je nach Al­ter (es sind nach mei­ner Be­ob­ach­tung tat­säch­lich über­wie­gend die äl­te­ren SF-An­hän­ger), Gei­stes­zu­stand und Fa­na­tis­mus­le­vels des Vor­tra­gen­den wird ver­schie­de­nen Spiel­ar­ten der SF pau­schal ab­ge­spro­chen, tat­säch­lich Sci­ence Fic­tion zu sein, in den mei­sten Fäl­len ohne in­halt­li­che Be­grün­dung, son­dern nur mit ir­gend­wel­chen ha­stig vor­ge­tra­ge­nen Schimpf­wor­ten, oder schwumm­ri­gen Schein­ar­gu­men­ten, die we­nig durch­dacht er­schei­nen. Ger­ne vor­ne­weg kri­ti­siert im­mer wie­der mal STAR WARS, heut­zu­ta­ge nimmt man sich be­vor­zugt die di­ver­sen Spiel­ar­ten des Su­per­hel­den-Gen­res vor, aber so­gar der Er­for­schungs- und Ent­deckungs­se­rie STAR TREK wird ab­ge­spro­chen, tat­säch­lich SF zu sein. Weil? We­gen!

War­um? Die Be­grün­dun­gen sind oft schwur­be­lig, fu­ßen aber nicht sel­ten auf der mit zahl­rei­chen Aus­ru­fe­zei­chen vor­ge­brach­ten The­se, dass »das al­les« nur »Fan­ta­sy« sei, und mit Wis­sen­schaft nichts zu tun habe. Und schließ­lich habe das Gen­re Sci­ence Fic­tion die »Wis­sen­schaft« im Ti­tel und müs­se des­we­gen auf ir­gend­wel­chen wis­sen­schaft­li­chen Grund­la­gen be­ru­hen.

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Ein höchst subjektiver Bericht: Die erste German Comic Con …

Ein höchst subjektiver Bericht: Die erste German Comic Con …

Logo German Comic Con… fing so rich­tig schlimm an. Der Stau auf der Au­to­bahn war furcht­bar. Ich woh­ne wirk­lich nicht weit weg, aber ich habe mehr als eine Stun­de al­lein in dem Stau für die Park­plät­ze ge­stan­den. Da kann der Ver­an­stal­ter nichts da­für, ich weiß, aber das war schlimm. Dann im ei­si­gen Wind zur Hal­le lau­fen … kei­ne Bus­se, wie bei an­de­ren Mes­sen. Nein, die Mes­se Dort­mund ist wirk­lich mies.
Dann war ich im Vor­feld als Pres­se zwar ge­mel­det, und zwar als Er­satz für den Herrn Holz­hau­er, aber ich be­kam kei­ner­lei In­fos per Mail. Nichts. Null. Auch eine An­fra­ge zwei Tage vor­her wur­de nicht be­ant­wor­tet. (Anm. d. Red: der Herr Holz­hau­er hat­te auch mehr­fach an­ge­fragt und eben­falls kei­ner­lei Ant­wor­ten be­kom­men. Pro­fes­sio­nell geht an­ders.)
Ich lief also mit zwei aus­ge­druck­ten Emails an der ca. zwei Ki­lo­me­ter lan­gen Schlan­ge vor­bei. Ja, man hat rich­tig ge­le­sen, die bra­ven Fan­ta­sy- und Co­mic­lieb­ha­ber stan­den in Zwei­er­rei­he und war­te­ten auf Ein­lass durch ex­akt ei­nen Ein­gang. Der sich dann nicht als der her­aus­stell­te, in den wir muss­ten. Aber wo­hin wir soll­ten, wuss­te da auch nie­mand.

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Steampunk als Wortmarke – Kommentar und Fragen an Stefan Arbes

Steampunk als Wortmarke – Kommentar und Fragen an Stefan Arbes

Free SteampunkPer Email hat­te sich Ste­fan Ar­bes bei mir ge­mel­det und an­ge­bo­ten, auf even­tu­el­le Fra­gen mei­ner­seits zu sei­ner Be­an­tra­gung der Ein­tra­gung ei­ner Wort­mar­ke des Be­grif­fes »Steam­punk« zu ant­wor­ten. Dem kom­me ich selbst­ver­ständ­lich ger­ne nach, denn ich hal­te sei­ne Stel­lung­nah­me in­halt­lich für zu­min­dest frag­wür­dig, denn sie geht mei­ner An­sicht nach von fal­schen Vor­aus­set­zun­gen aus. Mei­ne Ant­wort an ihn, die er auch per Email er­hal­ten hat, kann man un­ten le­sen. Wenn ich dar­auf eine Re­ak­ti­on be­kom­me, wird die selbst­ver­ständ­lich eben­falls hier auf Phan­ta­News ver­öf­fent­licht (dazu gibt er ja aus­drück­lich sein Ein­ver­ständ­nis).

Ich war in der Zwi­schen­zeit eben­falls nicht un­tä­tig, und habe mich hin­sicht­lich der Mar­ken­ein­tra­gun­gen schlau­er ge­macht, als ich es vor dem Zu­ta­ge­tre­ten der Sach­la­ge am Frei­tag war. Gleich vor­ne­weg: Der zen­tra­le Punkt ist, dass über eine sol­che Be­an­tra­gung der Mar­ken­ein­tra­gung und ei­nem even­tu­el­len Wi­der­spruch da­ge­gen, gar nicht, wie in sei­ner Stel­lung­nah­me fälsch­lich an­ge­deu­tet, si­cher­ge­stellt wer­den kann, dass die Wort­mar­ke »Steam­punk« in Zu­kunft nicht von ir­gend­wem ge­schützt wird oder wer­den kann. Und da­mit fällt Ste­fan Ar­bes´ Ar­gu­men­ta­ti­ons­ket­te lei­der wie ein Kar­ten­haus in sich zu­sam­men.

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DER PAPYRUS DES CÄSAR

DER PAPYRUS DES CÄSAR

Cover Papyrus des CäsarEi­gent­lich hät­te ich ja die­sen neu­en Aste­rix-Band schon frü­her be­spre­chen wol­len. Viel frü­her. Der Eha­pa-Ver­lag hat­te mir mit­tels Pres­se­mit­tei­lung ein Re­zen­si­ons­ex­em­plar an­ge­dient und ich das dar­auf­hin auch so­fort an­ge­for­dert (12.10.2015). Dann pas­sier­te … nichts. Der Band er­schien. Nichts. Ir­gend­wann frag­te ich per Mail nach (26.10.2015). Man habe so­ooo viel um die Oh­ren ge­habt mit der Ver­öf­fent­li­chung, da sei das wohl durch­ge­rutscht, war die Ant­wort. Man wol­le aber um­ge­hend ei­nen schicken. Es pas­sier­te er­neut … nichts. Ich hat­te schon nicht mehr da­mit ge­rech­net, als er dann vor­ge­stern doch un­er­war­tet im Brief­ka­sten lan­de­te. Oder eher nicht, dank Her­mes, aber das ist eine an­de­re Ge­schich­te, und wür­de hier zu weit füh­ren.

Und so konn­te ich – end­lich – prü­fen, was an­de­re be­reits ver­brei­tet hat­ten: Dass der neue ASTE­RIX pri­ma ist.

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PRÄSIDENT ISNOGUD

PRÄSIDENT ISNOGUD

Cover Präsident IsnogudIs­no­gud, der mie­se­petri­ge und cho­le­ri­sche Groß­we­sir des gu­ten Ka­li­fen Ha­run al Pus­sah war ein Co­mic aus der Ju­gend, wie ver­mut­lich bei vie­len mei­nes Al­ters. Mir kam er im­mer wie der klei­ne­re, un­be­kann­te­re und auch un­coo­le­re Bru­der von Aste­rix vor. Bei Is­no­gud war der Hu­mor bra­chia­ler und auch po­li­tisch un­kor­rek­ter, die Sto­ries chao­ti­scher, den­noch habe ich da­mals eine Men­ge der Bän­de ge­le­sen und den Satz »Ich will Ka­lif wer­den an­stel­le des Ka­li­fen« dürf­te auch fast je­der Co­micle­ser ken­nen (in Frank­reich wur­de es so­gar zu ei­nem gän­gi­gen Sprich­wort). Der Ver­weis auf Aste­rix macht auch des­we­gen Sinn, weil an­fangs René Go­scin­ny die Tex­te bei­steu­er­te, die Zeich­nun­gen stamm­ten von Jean Ta­ba­ry.

Ta­ba­ry ver­starb im Jahr 2011, be­reits 2004 er­litt er ei­nen schwe­ren Schlag­an­fall und muss­te des­we­gen mit dem Zeich­nen neu­er Is­no­gud-Co­mics auf­hö­ren. Das hät­te das Ende der Rei­he sein kön­nen. Aber glück­li­cher­wei­se kann sein Sohn Ni­co­las Ta­ba­ry eben­falls zeich­nen – und der führt das Erbe des Va­ters wei­ter.

Be­reits im Jahr 2012 er­schien in Frank­reich der 29. Band mit dem Ti­tel Iz­no­goud pré­si­dent, der nun dank Dani Books auch in deut­scher Spra­che ver­füg­bar ist, den Ti­tel PRÄ­SI­DENT IS­NO­GUD trägt, und als Hin­weis auf die Wie­der­auf­er­ste­hung den Zu­satz »Die neu­en Aben­teu­er des Groß­we­sirs Is­no­gud, Band 1« trägt.

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Interview mit Olivia Vieweg – »Ich mag es, wenn ein kleiner übernatürlicher Touch dabei ist«

Interview mit Olivia Vieweg – »Ich mag es, wenn ein kleiner übernatürlicher Touch dabei ist«

Olivia ViewegDie Co­mic-Zeich­ne­rin Oli­via View­eg hat in ih­ren Ge­schich­ten die Zom­bies nach Thü­rin­gen ge­holt und den Hor­ror in ein Dorf im Harz. Sie mag STAR WARS und STAR TREK glei­cher­ma­ßen – wür­de aber Leo­nard »Bones« Mc­Coy und Spock nie­mals für Luke Sky­wal­ker im Stich las­sen. Sie ist Fan der Band Sub­way to Sal­ly, über die sie zwei Sto­ry­books her­aus­ge­bracht hat. Ihre er­sten Geh­ver­su­che hat sie im Man­ga-Stil un­ter­nom­men, mitt­ler­wei­le ar­bei­tet sie als Il­lu­stra­to­rin, bringt Co­mic-An­tho­lo­gi­en her­aus und zeich­net re­gel­mä­ßig Co­mic-No­vels. Fast al­len No­vels mischt sie ein phan­ta­sti­sches Ele­ment bei, mal stär­ker und mal schwä­cher do­siert. Ge­ra­de ist ihr neu­estes Werk SCHWE­RE SEE, MEIN HERZ er­schie­nen, das sie zum er­sten Mal in den ma­ri­ti­men Be­reich ver­schlägt.
Oli­via View­eg hat ein Co­mic-Sti­pen­di­um des Eha­pa Ver­lags er­hal­ten und wur­de mit dem »Son­der­preis der Jury« des ICOM In­de­pen­dent Co­mic Prei­ses aus­ge­zeich­net. Auf ih­ren ak­tu­el­len Er­folg ist sie zu recht ganz be­son­ders stolz: Sie hat den Tank­red-Dorst-Dreh­buch­preis für die Dreh­buch-Ad­ap­ti­on ih­res Zom­bie-Co­mics END­ZEIT er­hal­ten!

Ob­wohl sie stän­dig auf Ach­se ist und erst kürz­lich in Ja­pan war, stand Oli­via View­eg freund­li­cher­wei­se für ein aus­führ­li­ches In­ter­view zur Ver­fü­gung.

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Offener Brief der Selfpublisher an den Buchhandel

Hal­lo Self­pu­blisher!

feat_buchhandelLest euch den fol­gen­den of­fe­nen Brief durch (Ähn­lich­kei­ten mit le­ben­den oder to­ten of­fe­nen Brie­fen sind selbst­ver­ständ­lich rei­ner Zu­fall und kei­ne Ab­sicht), und wenn ihr da­mit ein­ver­stan­den seid, dann un­ter­schreibt ihn bit­te in ei­nem Kom­men­tar (ech­ter Name oder Pseud­onym, ganz wie ihr wollt). Viel­leicht be­kom­men wir ja mehr als die 500 Un­ter­schrif­ten ir­gend­wel­cher Ver­lags­au­to­ren zu­sam­men, die ge­gen Ama­zon wet­tern. Ihr dürft beim Kom­men­tar gern auch eure Web­sei­te ein­tra­gen, dann habt ihr gleich noch ei­nen Backlink.
Du bist kein Self­pu­blisher, aber ein Sym­pa­thi­sant des Self­pu­bli­shings oder ein Klein­ver­lag, der in Buch­hand­lun­gen eben­falls nie ge­fun­den wird? Pri­ma! Un­ter­schrei­be auch Du. Selbst­ver­ständ­lich sind hier Web­adres­sen ge­nau­so gern ge­se­hen und wer­den na­tür­lich mit ver­öf­fent­licht (es sei denn, es han­delt sich um of­fen­sicht­li­chen Spam).
Du bist ein Buch­händ­ler, der das eben­falls cool fin­det und da­hin­ter steht? Groß­ar­tig! Schrei­be ei­nen Kom­men­tar und tra­ge Dei­ne Web­adres­se ein, so ei­nen wie Dich kön­nen wir brau­chen! In Dei­nem Fall darfst Du so­gar die An­schrift Dei­nes La­dens in den Kom­men­tar schrei­ben, wenn Du möch­test. Ich wür­de die dann sam­meln und in ei­nem ei­ge­nen Ar­ti­kel ge­son­dert prä­sen­tie­ren.
Hin­weis: Aus recht­li­chen Grün­den schal­te ich alle Kom­men­ta­re ma­nu­ell frei, des­we­gen bit­te nicht wun­dern, wenn Dei­ner nicht so­fort er­scheint, manch­mal schla­fe ich, oder ent­fer­ne mich vom Com­pu­ter, um Be­zos Ct­hul­hu an­zu­be­ten.

Teilt die­se Ak­ti­on bit­te und tragt sie an an­de­re Self­pu­blisher, Sym­pa­thi­san­ten, Wa­sau­chim­mer, wei­ter, da­mit auch die un­ter­schrei­ben kön­nen.

Wol­len wir doch mal se­hen, wie vie­le wir zu­sam­men be­kom­men!

[Up­date:] Deutsch­land­ra­dio Kul­tur hat mich zum The­ma in­ter­viewt

Ste­fan Holz­hau­er
Self­pu­blisher u.v.a.m.

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THE RETURN OF THE FIRST AVENGER

THE RETURN OF THE FIRST AVENGER

Winter SoldierCAP­TAIN AME­RI­CA: THE WIN­TER SOL­DIER – Bun­des­start 27.03.2014

Ein ein­fa­cher Al­go­rith­mus. Al­ter, Ge­schlecht, Grö­ße, Haar­far­be, Fa­mi­li­en­stand, Ethik, Wohn­ort, Ge­burts­jahr. Und aus ei­nem zu­grun­de lie­gen­den Quer­schnitt lässt sich der Ver­bre­cher von Mor­gen be­stim­men. Es mag Ab­wei­chun­gen ge­ben, die­se wer­den aber so­fort in den Al­go­rith­mus auf­ge­nom­men. In­ner­halb ge­ring­ster Zeit wird die Feh­ler­ra­te auf Null sin­ken. Ein Schuss, und Schluss. Der Rest ist Ab­schreckung. Die Waf­fe auf je­der­mann in der Welt zu rich­ten, um es als Schutz­maß­nah­me zu de­kla­rie­ren, ist für Ste­ve Ro­gers ein sehr ver­dreh­ter Blick auf die Welt. Auf die Welt, wie er ge­dacht hat, sie zu ken­nen. Doch selbst nach zwei­ein­halb Jah­ren ist Cap­tain Ame­ri­ca noch nicht wirk­lich im Heu­te an­ge­kom­men. Könn­te die Welt wirk­lich so ein­fach sein? Da ge­hört Ro­gers No­tiz­block zu den amü­san­te­ren Ein­fäl­len, wo Din­ge fest­ge­hal­ten sind, die noch auf­ge­holt wer­den müs­sen. STAR TREK, STAR WARS, oder als jüng­ster Ein­trag die Mu­sik von Mar­vin Gaye.

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Er ist zurück! ASTERIX BEI DEN PIKTEN

Er ist zurück! ASTERIX BEI DEN PIKTEN

Cover Asterix bei den PiktenEi­ner der be­lieb­te­sten Co­mic­hel­den hat­te es lan­ge Zeit schwer. Lei­der ent­spra­chen die letz­ten Al­ben um den durch Zau­ber­trank un­be­zwing­ba­ren Gal­li­er ASTE­RIX und sei­nen nicht dicken Freund Obe­lix so­wie die an­de­ren kau­zi­gen Be­woh­nern je­nes gal­li­schen Dor­fes nicht mehr den Vor­stel­lun­gen der Fans und der ver­zwei­fel­te Ver­such, sich zu mo­der­ni­sie­ren ging lei­der fürch­ter­lich in die Hose. Der er­ste Aus­rut­scher war der im Jahr 1983 er­schie­ne­ne Band DER SOHN DES ASTE­RIX, da­nach wur­de es 1987 mit ASTE­RIX IM MOR­GEN­LAND noch­mal bes­ser, aber da­nach ging es übelst berg­ab. Ein Tief­punkt wur­de er­reicht mit GAL­LI­EN IN GE­FAHR, in dem man ge­ra­de­zu dis­neyesk mit Ali­ens und Su­per­hel­den spiel­te. Un­er­träg­lich. Da­mit ist es 26 Jah­re her, dass wir uns über ei­nen les­ba­ren und wit­zi­gen ASTE­RIX-Band freu­en durf­ten.

Der Er­war­tungs­hal­tung war eben­so groß wie die Skep­sis, als vor ei­ni­ger Zeit an­ge­kün­digt wur­de, es wer­de ei­nen neu­en ASTE­RIX ge­ben, der nicht vom Er­fin­der und Zeich­ner Al­bert Uder­zo ge­stal­tet wer­den wür­de, son­dern von den bei­den Fran­zo­sen Jean-Yves Fer­ri (Au­tor) und Di­dier Con­rad (Zeich­ner). Konn­te das gut­ge­hen? Das frag­te ich mich als Le­ser der er­sten Stun­de, ich er­hielt mei­nen er­sten ASTE­RIX Ende der 1960er – noch be­vor ich le­sen konn­te. Auf der an­de­ren Sei­te wa­ren die Ide­en Uder­zos – wie oben be­schrie­ben – schon lan­ge nicht mehr das Gel­be von Zau­ber­trank und schlim­mer konn­te es kaum noch kom­men. Oder?

ASTE­RIX BEI DEN PIK­TEN, Band 35 der Rei­he, ist am 24.10.2013 er­schie­nen.

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KICK-ASS 2 kicks ass again

KICK-ASS 2 kicks ass again

kick ass 2

KICK-ASS 2 – Bun­des­start 15.08.2013

Drei Jah­re spä­ter. Be­deu­tet drei Jah­re äl­ter. Das macht es schon wie­der eine Spur we­ni­ger ver­stö­rend, wenn ein min­der­jäh­ri­ges Mäd­chen mehr Freu­de an Schwer­tern hat, als an den ze­le­brier­ten Ver­wir­run­gen der Pu­ber­tät. Mat­thew Vaughn hat ge­ra­de ein­mal sechs Fil­me in­sze­niert, mit KICK-ASS al­ler­dings das Su­per­hel­den-Kino auf den Kopf ge­stellt, und Co­mic-Nerds wie Film-Freaks in hef­ti­ge Ver­zückung ver­setzt. Vaughn hat Mark Mil­lars und John Ro­mitas ge­zeich­ne­te Vor­la­ge fil­misch auf den Punkt ge­bracht. Ei­nen ex­qui­si­ten Ver­gleich hat dies­be­züg­lich schnittberichte.com er­stellt. Ei­ner, den man als Lo­ser be­zeich­nen wür­de, weil er kei­ne Freun­din hat und in Co­mic-Lä­den her­um hängt, stellt sich die ein­fa­che Fra­ge, war­um nie­mand sei­nes Schla­ges nicht längst selbst ein Ko­stüm an­ge­legt hat, und in der Ver­bre­chens­be­kämp­fung sei­nen ge­zeich­ne­ten Vor­bil­dern nach­ge­ei­fert hat. Dave Li­zew­ski heißt der Typ, ei­ner je­ner durch­schnitt­li­chen Ty­pen, die trotz vie­ler Am­bi­tio­nen doch kaum et­was er­rei­chen. Mit ei­nem um­ge­wan­del­ten Tau­cher­an­zug, will er dies än­dern, und pa­trouil­liert bald die Stra­ßen als Kick-Ass.

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Comic: STAR TREK – COUNTDOWN TO DARKNESS

Comic: STAR TREK – COUNTDOWN TO DARKNESS

Wie schon der letz­te wird auch die­ser STAR TREK-Film von ei­nem Co­mic be­glei­tet, das vor des­sen Hand­lung spielt und zum Ki­noevent hin­lei­ten soll. Der Ti­tel der in deut­scher Spra­che bei Cross Cult er­schie­ne­nen Gra­phic No­vel (im eng­li­schen ori­gi­nal of­fen­bar Ein­zel­hef­te) lau­tet STAR TREK – COUNT­DOWN TO DARKNESS.

Er­zählt wird ein Aben­teu­er kurz vor dem Film, der Zu­sam­men­hang da­mit er­schöpft sich aber in ein paar ganz klei­nen An­deu­tun­gen, was Spock und Uhu­ra an­geht, dass die Klin­go­nen eine Rol­le spie­len, so­wie ei­nem kur­zen Auf­tritt von John Har­r­i­son am Schluss.

So rich­tig über­zeu­gen konn­ten mich aber lei­der we­der Hand­lung noch künst­le­ri­sche Aus­füh­rung. Hin­weis: die­se Be­spre­chung ent­hält Spoi­ler (zum Co­mic, nicht zum Film)

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