Terry Pratchett 1948 – 2015

Terry Pratchett 1948 – 2015

Terry PratchettSir Te­rence Da­vid John Prat­chett ali­as Ter­ry Prat­chett war ei­ner der ein­fluss­reich­sten Phan­ta­stik­au­to­ren der letz­ten De­ka­den. Lei­der ver­starb er am heu­ti­gen Don­ners­tag, den 12.03.2015.

Am be­kann­te­sten dürf­ten sei­ne Schei­ben­welt-Ro­ma­ne sein, in de­nen er sich hu­mo­ri­stisch aber auch so­zi­al­kri­tisch mit dem Gen­re und ei­gent­lich auch un­se­rer rea­len Welt aus­ein­an­der­setz­te. Er­schreib über 70 Bü­cher, sei­ne Wer­ke wur­den ver­filmt und in Hör­spie­le um­ge­setzt. Wei­ter­hin ar­bei­te­te er mit an­de­ren Au­to­ren wie Ste­phen Bax­ter, Neil Gai­man oder Ro­bert Sil­ver­berg zu­sam­men an Bü­chern.

2007 wur­de bei Prat­chett eine sel­te­ne Form von Alz­hei­mer dia­gno­sti­ziert, trotz­dem schrieb er wei­ter, sein letz­ter Ro­man wur­de 2014 ver­öf­fent­licht. Er setz­te sich auf­grund sei­ner Er­kran­kung für die Alz­hei­mer-For­schung eben­so ein, wie für ak­ti­ve Ster­be­hil­fe.

Wer mehr über Ter­ry Prat­chett wis­sen möch­te, soll­te sich un­be­dingt den un­fang­rei­chen und in­for­ma­ti­ven Ar­ti­kel in der eng­li­schen Wi­ki­pe­dia an­se­hen, statt des eher knap­pen in der deut­schen Aus­ga­be.

Ad astra, Pter­ry.

terryandrob

Bild Ter­ry Prat­chett © Lu­i­gi Novi / Wi­ki­me­dia Com­mons, CC BY

Die Macht ist mit ihm: Harrison Ford stürzt mit Flugzeug ab

Die Macht ist mit ihm: Harrison Ford stürzt mit Flugzeug ab

Harrison FordMit wag­hal­si­gen Flug­ma­nö­vern kennt Har­r­i­son Ford sich aus. Nicht nur, weil er als Han Solo oder In­dia­na Jo­nes be­reits das ein oder an­de­re da­von ab­sol­viert hat, son­dern auch, weil er selbst ein am­bi­tio­nier­ter Hob­by­flie­ger ist. Und so ist auch sein ak­tu­el­ler Flug­zeug­ab­sturz na­tür­lich au­ßer­ge­wöhn­lich: Er selbst flog ein al­tes Pro­pel­ler­flug­zeug aus dem zwei­ten Welt­krieg, mit dem er kürz­lich auf ei­nem Golf­platz bei Los An­ge­les ab­stürz­te. Au­ßer ihm war nie­mand in der Ma­schi­ne. Das ist der zwei­te Ab­sturz aus dem er ohne grö­ße­re Bles­su­ren her­aus kommt, be­reits 1999 war er mit ei­nem Hub­schrau­ber ab­ge­schmiert.

Glück­li­cher­wei­se ist ihm of­fen­bar nicht viel pas­siert, er liegt im Kran­ken­haus, aber eine Spre­che­rin sag­te, es gehe ihm gut, und er wer­de sich voll­stän­dig er­ho­len. Die Macht war mit ihm.

Sein Sohn twit­ter­te:

https://twitter.com/ChefBenFord/status/573649772583591937

Sein Schau­spie­ler­kol­le­ge Pe­ter May­hew, viel­leicht bes­ser be­kannt als Chew­bac­ca, mach­te sich über die über­schla­gen­den Pres­se­mel­dun­gen lu­stig, als er twit­ter­te:

Bild: Har­r­i­son Ford 2008 in Can­nes, von Ge­or­ges Bi­ard, aus der Wi­ki­pe­dia, CC BY-SA

Leonard Nimoy 1931 – 2015

Leonard Nimoy 1931 – 2015

Heu­te ver­starb der US-Schau­spie­ler Leo­nard Ni­moy, be­kannt ge­wor­den durch sei­ne Rol­le als Mr. Spock in STAR TREK, der ver­mut­lich größ­te Held mei­ner Kind­heit. Nichts was ich hier schrei­ben könn­te, wür­de ihm ge­recht wer­den, des­we­gen nur:

Live long and pro­sper, wo im­mer Dei­ne Ka­t­ra jetzt auch ist!

Leonard Nimoy 2011

Bild: Leo­nard Ni­moy 2011, von Gage Skid­mo­re, aus der Wi­ki­pe­dia, CC BY-SA

Lesungstermine mit Tom Daut

Lesungstermine mit Tom Daut

Tom DautDer über­aus um­trie­bi­ge Tom Daut ist in näch­ster Zeit wie­der mit di­ver­sen Le­sungs­ter­mi­nen zu sei­nen zahl­rei­chen Pro­jek­ten – bei­spiels­wei­se DIE SI­NI­STRA, DIE AMI­Z­A­RAS-CHRO­NIK oder ANNO SAL­VA­TIO 423 – un­ter­wegs. Nach­fol­gend die Le­se­ter­mi­ne (Hin­weis: die näch­sten Ter­mi­ne ste­hen un­ten):

Don­ners­tag 23.08.2014, 19.00 Uhr
ANNO SAL­VA­TIO 423 – DER GE­FAL­LE­NE PRO­PHET, Hör­buch-live-Le­sung
Li­te­ra­tur­ho­tel Fran­zo­sen­hohl, Danz­weg 25, 58644 Iser­lohn
Ein­tritt: 15 € inkl. Glas Sekt, Sekt­emp­fang 19 Uhr, Le­sung 19.30 – ca. 21 Uhr.
http://literaturhotel-franzosenhohl.de/index.php/programm/veranstaltungs-kalender/details/300-tom-daut-anno-salvatio-423-der-gefallene-prophet

Don­ners­tag 14.08.2014, 15.00 Uhr – Sonn­tag 17.08.2014, 20.00 Uhr
5. Phan­ta­sie und Mit­tel­al­ter­ta­ge Saar­brücken
Tom Dauts Le­se­zelt mit Le­sung auf Wunsch für je­den Be­su­cher
Deutsch-Fan­zö­si­scher Gar­ten
Deutsch­müh­len­tal, 66117 Saar­brücken
www.mittelaltertage-sb.de

Frei­tag 11.07.2014, 20.30 Uhr
Phan­to­pia prä­sen­tiert:
DIE SI­NI­STRA, Hör­buch-live-Le­sung
Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek, Lan­ge­wie­se­ner Stra­ße 37, 98693 Il­men­au
Ein­lass: 20:00 Uhr, Ein­tritt: VVK 5€, erm. 3€/AK 6€, erm. 4€
www2.tu-ilmenau.de/phantopia/web/

Sams­tag 05.07.2014, 09.00 Uhr – Sonn­tag 06.07.2014, 18.00 Uhr
SCI-FI DAYS
SI­NI­STRA-Prä­sen­ta­ti­ons­stand und Hör­buch-live-Le­sung am Sonn­tag um 15:00 Uhr
Wein­stra­ßen­cen­ter, Turn­stra­ße 7, 67269 Grün­stadt
www.scifi-days.de
FB-Ver­an­stal­tung: www.facebook.com/events/451914841611939/

Sams­tag 05.07.2014, 19.00 Uhr
Phan­tas­ik-Le­sung des Ver­lags TOR­STEN LOW
mit Tor­sten Low, Hei­ke Schrap­per, Ste­fa­nie Mühl­steph, Va­nes­sa Kai­ser, Tho­mas Loh­was­ser und Tom Daut
an­ders­wo // cof­fee­bar • cho­co­la­te­rie • ga­le­rie
Blü­cher­stra­ße 17 • 65195 Wies­ba­den
www.lesecafe-wiesbaden.de.vu
Trai­ler: www.youtube.com/watch?v=WNx0wH68WC8&html5=1

Sams­tag 28.06.2014, 20.00 Uhr
TOD UND TEU­FEL
Der Le­seNarr prä­sen­tiert drei sze­ni­sche Le­sun­gen mit Tho­mas Finn, Ann-Kath­rin Kar­schnick und Tom Daut
Kul­tur­schloss Wands­bek, Kö­nigs­rei­he 4, 22041 Ham­burg
Ein­tritt: 7,50 €
FB-Ver­an­stal­tung: www.facebook.com/events/752299251458016/?fref=ts
Frei­tag 13.06.2014, 20.00 Uhr – Sonn­tag 15.06.2014, 20.00 Uhr

Nord­Con 2014
Prä­sen­ta­ti­ons­stand ANNO SAL­VA­TIO 423
Sams­tag 14:00 Uhr, Zwer­genz­win­ger: DER GE­FAL­LE­NE PRO­PHET, Hör­buch-live-Le­sung
FB-Ver­an­stal­tung: www.facebook.com/events/285088054994582/
Sonn­tag 16:00 Uhr, Zwer­genz­win­ger: Die AMI­Z­A­RAS-Chro­nik, Ma­king-of-Le­sung
FB-Ver­an­stal­tung: www.facebook.com/events/382254778580760/
Schu­le beim Pacht­hof, Beim Pacht­hof 15, Ham­burg-Horn
www.nordcon.de

Video-Interview: Tad Williams zum Thema Selfpublishing

Video-Interview: Tad Williams zum Thema Selfpublishing

Den Na­men Tad Wil­liams kennt der Phan­ta­stik-Fan durch Epen wie die OTHER­LAND- oder die OSTEN ARD-Rei­he, letz­te­re mit dem Ro­man DER DRA­CHEN­BEIN­THRON. Wil­liams wur­de kürz­lich in ei­nem Vi­deo-In­ter­view von Me­dia­pu­bli­shing-Stu­den­ten der Hoch­schu­le der Me­di­en in Stutt­gart zum The­ma Self­pu­bli­shing be­fragt (und ich fra­ge mich: war­um nut­zen aus­ge­rech­net Me­dia­pu­bli­shing-Stu­den­ten das Bild­for­mat 4:3? Aber das nur am Ran­de).

Für den Au­tor kommt nach sei­nen Aus­sa­gen Self­pu­bli­shing nicht in Fra­ge, da er sich auf das Schrei­ben kon­zen­trie­ren will und er beim In­de­pen­dent-Ver­le­gen zu vie­le Mar­ke­ting- und Pu­bli­ci­ty-Din­ge ne­ben­her ma­chen müss­te. Au­ßer­dem sagt der Au­tor: »Auch wenn alle über Self­pu­bli­shing re­den, weiß nie­mand, was pas­sie­ren wird«.

Doch auch wenn er eine Men­ge wirk­lich klu­ge Din­ge sagt, da irrt der Mei­ster ver­mut­lich. Erst ge­stern be­rich­te­te Ans­gar War­ner auf e-book-news dar­über, dass die ver­leg­ten Ti­tel in Sa­chen Self­pu­bli­shing in den USA jene der klas­si­schen Buch­bran­che be­reits um ein Viel­fa­ches über­stei­gen:

… das po­ten­ti­el­le, bis­her un­aus­ge­schöpf­te Markt­vo­lu­men lie­ge bei 52 Mil­li­ar­den Dol­lar, und da­mit etwa dop­pelt so hoch wie der ak­tu­ell von klas­si­schen Ver­la­gen er­zeug­te Um­satz.
Selbst wenn man Re­print und ge­mein­freie Klas­si­ker her­aus­rech­net, wer­den via Self-Pu­bli­shing schon jetzt acht mal mehr Ti­tel ver­legt als auf klas­si­schem Weg. Die Zahl der In­de­pen­dent-Au­to­ren über­steigt die der Ver­lags­au­to­ren so­gar um das 100-fa­che.

Das liegt un­ter am­de­rem dar­an, dass man Crea­te­Space-Bü­cher in den USA auch über das Bar­sor­ti­ment be­kommt – oder ganz pro­fan aus­ge­drückt: im Buch­han­del. Eine Si­tua­ti­on, von der die deut­schen Self­pu­blisher nur träu­men kön­nen. Es han­delt sich um »ver­deck­ten Zah­len«, denn die US-Buch­bran­che nimmt Ver­käu­fe von In­de­pen­dent-Au­to­ren bis­her nicht oder kaum in ihre Sta­ti­sti­ken auf – ge­nau wie hier­zu­lan­de.

Auf e-book-news.de heisst es wei­ter:

Fragt sich na­tür­lich: Und was ist mit Deutsch­land? In­ter­es­san­ter­wei­se hat ja die Frank­fur­ter Buch­mes­se das Self-Pu­bli­shing me­di­en­wirk­sam zum Top-The­ma des Jah­res 2013 ge­macht. In den Mes­se­hal­len selbst wer­den je­doch mal wie­der die Pro­duk­te von klas­si­schen Ver­la­gen das Bild be­stim­men, ein Bild, das aber die tat­säch­li­chen Markt­struk­tu­ren ver­schlei­ern dürf­te.

Und das ist in mei­nen Au­gen die größ­te Lach­num­mer: die Be­trei­ber der Buch­mes­se (also im Prin­zip der Bör­sen­ver­ein), er­klä­ren Self­pu­bli­shing zum ganz gro­ßen Hype, tat­säch­lich möch­te man aber auf der Ver­an­stal­tung dann doch lie­ber un­ter sich blei­ben, so wie es schon im­mer war, und alte Tra­di­tio­nen pfle­gen. Man könn­te sie auch er­starr­te Struk­tu­ren nen­nen. Wenn Self­pu­bli­shing tat­säch­lich das gro­ße Ding ist, war­um lädt man die Au­to­ren dann nicht ein, um sich auf der Mes­se zu prä­sen­tie­ren? Ein­fach: weil man selbst mit ei­ge­nen Ab­le­gern wie epu­bli oder neo­b­ooks Kon­trol­le über die In­die-Au­to­ren er­lan­gen und sie nach den bran­chen­ei­ge­nen Spiel­re­geln ma­ni­pu­lie­ren möch­te – um mit den ver­meint­li­chen Buch-Pa­ri­as trotz­dem ab­zu­kas­sie­ren.

In Deutsch­land dau­ert im­mer al­les et­was län­ger, aber es wür­de mich sehr wun­dern, wenn Self­pu­bli­shing nicht auch hier­zu­lan­de zu ei­nem Fak­tor wer­den wür­de. Ins­be­son­de­re der Han­del wür­de gut dar­an tun, sich dem zu öff­nen.

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Ann Carol Crispin (1950 – 2013)

Ann Carol Crispin (1950 – 2013)

Cover Yesterdays SonBe­reits am 6. Sept­me­ber ver­starb die US-ame­ri­ka­ni­sche Sci­ence Fic­tion- und Fan­ta­sy-Au­to­rin A. C. Cris­pin. Sie wur­de ins­be­son­de­re be­kannt durch meh­re­re Ro­ma­ne im STAR TREK-Uni­ver­sum.

Ann Ca­rol Cris­pin be­gann ihre Kar­rie­re als Au­to­rin im Jahr 1983 und wur­de im Gen­re schnell be­kannt. Der er­ste Ro­man war YESTER­DAYS SON, des­sen Hand­lung sich um ei­nen Sohn des Vul­ka­ni­ers Spock dreh­te und der sich in Fan­krei­sen bis heu­te gro­ßer Be­liebt­heit er­freut. Eine wei­te­re äu­ßerst er­folg­rei­che Sto­ry spann in in SA­REK um Spocks Va­ter. Mit der STAR­BRIDGE-Rei­he schuf sie aber auch ihr ei­ge­nes Uni­ver­sum und mach­te mit ih­rer Han Solo-Tri­lo­gie auch ei­nen Ab­ste­cher zu STAR WARS. Wei­ter­hin schrieb sie Ro­ma­ne zu V – DIE AU­SSER­IR­DI­SCHEN BE­SU­CHER, ALI­EN: RE­SUR­REC­TION oder PI­RA­TES OF THE CA­RIB­BE­AN.

Wei­ter­hin war sie Vi­ze­prä­si­den­tin der Sci­ence Fic­tion and Fan­ta­sy Wri­ters As­so­cia­ti­on of Ame­ri­ca (SFWA) und grün­de­te zu­sam­men mit Vic­to­ria Strauss »Wri­ters Be­wa­re«, eine SFWA-Grup­pe, die neue Au­to­ren vor un­se­riö­sen Agen­ten, Ver­le­gern und Re­dak­teu­ren war­nen und sie vor ih­nen schüt­zen soll­te.

Am 3. Sep­tem­ber ver­öf­fent­lich­te startrek.com ih­ren Ab­schieds­gruß an die Fans:

I want to thank you all for your good wis­hes and pray­ers. I fear my con­di­ti­on is de­te­rio­ra­ting. I am doing the best I can to be po­si­ti­ve but I pro­bab­ly don’t have an aw­ful lot of time left. I want you all to know that I am re­cei­ving ex­cel­lent care and am sur­roun­ded by fa­mi­ly and friends.

Drei Tage spä­ter ver­starb die Au­to­rin an ih­rem Krebs­lei­den, sie wur­de nur 63 Jah­re alt.

Ad astra, Ann Ca­rol. Cris­pin, ich habe Dei­ne Bü­cher ge­liebt.

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Co­ver YESTERDAY´S SON Co­py­right Pocket Books. Lei­der gibt es kein frei nutz­ba­res Bild der Au­to­rin.

Frederik Pohl (1919 – 2013)

Frederik Pohl (1919 – 2013)

Frederik PohlEr­neut hat sich lei­der ei­ner der Gro­ßen der Sci­ence Fic­tion auf den Weg zu den Ster­nen ge­macht. Ge­stern ver­starb der US-ame­ri­ka­ni­sche Au­tor Fre­derik Pohl.

Pohl wur­de am 26. No­vem­ber 1919 ge­bo­ren und ver­brach­te si­e­ne Kind­heit und Ju­gend an zahl­lo­sen Or­ten der Ver­ei­nig­ten Staa­ten, da sein Va­ter viel um­zog. So leb­te er in  Te­xas, Ka­li­for­ni­en, New Me­xi­co, in der Nähe des Pa­na­ma­ka­nals und schließ­lich in Brook­lyn, wo er die Brook­lyn Tech­ni­cal High School be­such­te. Er muss­te wäh­rend der Welt­wirt­schafts­kri­se mit vier­zehn Jah­ren die Schu­le ab­bre­chen, um ar­bei­ten zu ge­hen. Noch wäh­rend sei­ner Teen­ager­zeit schloss er eine le­bens­lan­ge Freund­schaft mit Isaac Asi­mov, der wie er der New Yor­ker Sci­ence-Fic­tion-Fan­grup­pe der »Fu­tu­ri­ans« an­ge­hör­te.

Von 1939 bis 1943 (an­de­re Quel­len nen­nen 1941) war Pohl Her­aus­ge­ber zwei­er Pulp-Ma­ga­zi­ne – der ASTO­NIS­HING STO­RIES und der SU­PER SCI­ENCE STO­RIES.

Pohl be­gann sei­ne Kar­rie­re als Buch­händ­ler und -agent im Jahr 1937, dies stell­te je­doch nur ei­nen Ne­ben­be­ruf dar, bis er nach dem Krieg haupt­be­ruf­lich in die­sem Ge­wer­be ar­bei­te­te. Vom April 1943 bis zum No­vem­ber 1945 dien­te Pohl als Me­teo­ro­lo­ge in der US Army und wur­de bis zum Ser­geant be­för­dert. Nach sei­ner Aus­bil­dung in Il­li­nois, Okla­ho­ma und Co­lo­ra­do war er haupt­säch­lich in Ita­li­en sta­tio­niert.

Sei­ne er­sten Ro­ma­ne und Ge­schich­ten er­schie­nen in den frü­hen 1950er Jah­ren, bei­spiels­wei­se THE SPACE MER­CHANTS (dt. un­ter an­de­rem als EINE HAND­VOLL VE­NUS UND EHR­BA­RE KAUF­LEU­TE) zu­sam­men mit Cy­ril M. Korn­bluth. Da­nach ver­öf­fent­lich­te er zahl­lo­se Ro­ma­ne, Kurz­ge­schich­ten und Sach­bü­cher. Eine sei­ner be­kann­te­sten Se­ri­en dürf­te die GATE­WAY-Tri­lo­gie sein. Für sein Schaf­fen wur­de er mit über 20 Prei­sen aus­ge­zeich­net, dar­un­ter der Hugo, Ne­bu­la, Lo­cus und John W. Camp­bell-Award.

Das Le­ben und Werk Fre­de­rik Pohls ist zu um­fang­reich, um es in die­sem Nach­ruf hin­rei­chend wür­di­gen zu kön­nen. Es sei des­we­gen auf die Ar­ti­kel in der deut­schen und eng­li­schen Wi­ki­pe­dia ver­wie­sen, wo­bei letz­te­rer wie im­mer deut­lich aus­führ­li­cher ist.

Fre­de­rik Pohl ver­starb am 2. Sep­tem­ber 2013 im Al­ter von 93 Jah­ren in Pa­la­ti­ne, Il­li­nois, an Lun­gen­ver­sa­gen. Ad astra!

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Bild: Fre­de­rik Pohl, von Al­ly­U­ni­on, aus der Wi­ki­pe­dia, CC BY-SA

Adrien Brody spielt Harry Houdini

Adrien Brody spielt Harry Houdini

Adrien Brody 2011Der Film­star Adri­en Bro­dy ist im Busi­ness kein Un­be­kann­ter, er er­hielt be­reits ei­nen Os­car für THE PIA­NIST, hat aber auch in Pop­corn-Kino wie PRE­DA­TORS mit­ge­spielt. Jetzt wech­selt er das Me­di­um vom Film zum Fern­se­hen, denn er wird ein ei­ner Mi­ni­se­rie des Hi­sto­ry-Chan­nel den le­gen­dä­ren Ma­gi­er und Ent­fess­lungs­künst­ler Har­ry Hou­di­ni dar­stel­len.

Die Se­rie wird sich um Hou­di­nis Le­ben dre­hen, ins­be­son­de­re um sei­ne Ent­wick­lung her­aus aus der Ar­mut zu ei­nem der be­rühm­te­sten Men­schen sei­ner Zeit, und sie wird na­tür­lich die Hö­he­punk­te sei­ner Kar­rie­re the­ma­ti­sie­ren. Ne­ben Bro­dy in der Rol­le Hou­di­nis spielt Kri­sten Co­nol­ly (THE CA­BIN IN THE WOODS) sei­ne Frau Bess. Re­gie führt der Deut­sche Uli Edel (DER BAA­DER-MEIN­HOF-KOM­PLEX), das Dreh­buch stammt von Ni­cho­las Mey­er (STAR TREK II, IV und VI).

Bro­dy sag­te zu die­ser Rol­le:

Seit mei­ner Kind­heit habe ich da­von ge­träumt, ein gro­ßer Ma­gi­er zu sein, Har­ry Hou­di­ni war ei­ner mei­ner Hel­den. Sein Mut und sei­ne ge­ra­de­zu be­ses­se­nen Ent­schlos­sen­heit fas­zi­nie­ren mich noch im­mer. Hou­di­ni hat die Kunst des Ent­kom­mens ge­mei­stert – nicht nur von phy­si­schen Ket­ten, son­dern von Art­mut und den so­zia­len Be­ein­träch­ti­gun­gen sei­ner Her­kunft als Ein­wan­de­rer. Sei­ne Le­bens­ge­schich­te spricht das uni­ver­sa­le Be­dürf­nis ak­zep­tiert zu wer­den an, da­mit kön­nen wir uns iden­ti­fi­zie­ren. Ihn dar­stel­len zu dür­fen ist eine gro­ße Ehre.

Die Mi­ni­se­rie wird ins­ge­samt vier Stun­den lang sein, wann sie ge­sen­det wer­den wird, konn­te ich bis­lang nicht her­aus­fin­den. Ob wir sie in Deutsch­land je au­ßer­halb von Pay-TV zu se­hen be­kom­men wer­den, steht oh­ne­hin in den Ster­nen.

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Bild: Adri­en Bro­dy 2011, von Da­vid Shank­bone, aus der Wi­ki­pe­dia, CC BY

Neu auf SyFy: HEROES OF COSPLAY

SyFy LogoHE­ROES OF COSPLAY ist eine neue Do­ku­men­ta­ti­ons­se­rie, die im näch­sten Mo­nat auf dem Sen­der SyFy star­ten wird, al­ler­dings erst ein­mal nur auf der US-Ver­si­on. Ob oder wann die­se Se­rie auch bei uns zu se­hen sein wird, steht in den Ster­nen.

Die Do­ku­men­ta­ti­on folgt ei­ni­gen be­kann­ten Na­men aus der Cosplay-Sze­ne und möch­te er­läu­tern wer sie sind, was sie da ei­gent­lich ge­nau ma­chen – und war­um. Sechs Epi­so­den sind ge­plant, die US-Pre­miè­re ist am 13. Au­gust. Zur neu­en Show exi­stiert auch eine Face­book-Sei­te.

Wer im De­tail vor­ge­stellt wird (lei­der nur US-Ame­ri­ka­ner), fin­det sich in der of­fi­zi­el­len Pres­se­er­klä­rung:

wei­ter­le­sen →