Terry Pratchett 1948 – 2015

Terry Pratchett 1948 – 2015

Terry PratchettSir Terence David John Prat­chett ali­as Ter­ry Prat­chett war einer der ein­fluss­reichs­ten Phan­tas­tik­au­toren der letz­ten Deka­den. Lei­der ver­starb er am heu­ti­gen Don­ners­tag, den 12.03.2015.

Am bekann­tes­ten dürf­ten sei­ne Schei­ben­welt-Roma­ne sein, in denen er sich humo­ris­tisch aber auch sozi­al­kri­tisch mit dem Gen­re und eigent­lich auch unse­rer rea­len Welt aus­ein­an­der­setz­te. Erschreib über 70 Bücher, sei­ne Wer­ke wur­den ver­filmt und in Hör­spie­le umge­setzt. Wei­ter­hin arbei­te­te er mit ande­ren Autoren wie Ste­phen Bax­ter, Neil Gai­man oder Robert Sil­ver­berg zusam­men an Büchern.

2007 wur­de bei Prat­chett eine sel­te­ne Form von Alz­hei­mer dia­gnos­ti­ziert, trotz­dem schrieb er wei­ter, sein letz­ter Roman wur­de 2014 ver­öf­fent­licht. Er setz­te sich auf­grund sei­ner Erkran­kung für die Alz­hei­mer-For­schung eben­so ein, wie für akti­ve Ster­be­hil­fe.

Wer mehr über Ter­ry Prat­chett wis­sen möch­te, soll­te sich unbe­dingt den unfang­rei­chen und infor­ma­ti­ven Arti­kel in der eng­li­schen Wiki­pe­dia anse­hen, statt des eher knap­pen in der deut­schen Aus­ga­be.

Ad astra, Pter­ry.

terryandrob

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Bild Ter­ry Prat­chett © Lui­gi Novi / Wiki­me­dia Com­mons, CC BY

Die Macht ist mit ihm: Harrison Ford stürzt mit Flugzeug ab

Die Macht ist mit ihm: Harrison Ford stürzt mit Flugzeug ab

Harrison FordMit wag­hal­si­gen Flug­ma­nö­vern kennt Har­ri­son Ford sich aus. Nicht nur, weil er als Han Solo oder India­na Jones bereits das ein oder ande­re davon absol­viert hat, son­dern auch, weil er selbst ein ambi­tio­nier­ter Hob­by­flie­ger ist. Und so ist auch sein aktu­el­ler Flug­zeug­ab­sturz natür­lich außer­ge­wöhn­lich: Er selbst flog ein altes Pro­pel­ler­flug­zeug aus dem zwei­ten Welt­krieg, mit dem er kürz­lich auf einem Golf­platz bei Los Ange­les abstürz­te. Außer ihm war nie­mand in der Maschi­ne. Das ist der zwei­te Absturz aus dem er ohne grö­ße­re Bles­su­ren her­aus kommt, bereits 1999 war er mit einem Hub­schrau­ber abge­schmiert.

Glück­li­cher­wei­se ist ihm offen­bar nicht viel pas­siert, er liegt im Kran­ken­haus, aber eine Spre­che­rin sag­te, es gehe ihm gut, und er wer­de sich voll­stän­dig erho­len. Die Macht war mit ihm.

Sein Sohn twit­ter­te:

https://twitter.com/ChefBenFord/status/573649772583591937

Sein Schau­spie­ler­kol­le­ge Peter May­hew, viel­leicht bes­ser bekannt als Chew­bac­ca, mach­te sich über die über­schla­gen­den Pres­se­mel­dun­gen lus­tig, als er twit­ter­te:

Bild: Har­ri­son Ford 2008 in Can­nes, von Geor­ges Biard, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

Leonard Nimoy 1931 – 2015

Leonard Nimoy 1931 – 2015

Heu­te ver­starb der US-Schau­spie­ler Leo­nard Nimoy, bekannt gewor­den durch sei­ne Rol­le als Mr. Spock in STAR TREK, der ver­mut­lich größ­te Held mei­ner Kind­heit. Nichts was ich hier schrei­ben könn­te, wür­de ihm gerecht wer­den, des­we­gen nur:

Live long and pro­sper, wo immer Dei­ne Kat­ra jetzt auch ist!

Leonard Nimoy 2011

Bild: Leo­nard Nimoy 2011, von Gage Skid­mo­re, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

Lesungstermine mit Tom Daut

Lesungstermine mit Tom Daut

Tom DautDer über­aus umtrie­bi­ge Tom Daut ist in nächs­ter Zeit wie­der mit diver­sen Lesungs­ter­mi­nen zu sei­nen zahl­rei­chen Pro­jek­ten – bei­spiels­wei­se DIE SINISTRA, DIE AMIZARAS-CHRONIK oder ANNO SALVATIO 423 – unter­wegs. Nach­fol­gend die Lese­ter­mi­ne (Hin­weis: die nächs­ten Ter­mi­ne ste­hen unten):

Don­ners­tag 23.08.2014, 19.00 Uhr
ANNO SALVATIO 423 – DER GEFALLENE PROPHET, Hör­buch-live-Lesung
Lite­ra­tur­ho­tel Fran­zo­sen­hohl, Danz­weg 25, 58644 Iser­lohn
Ein­tritt: 15 € inkl. Glas Sekt, Sekt­emp­fang 19 Uhr, Lesung 19.30 – ca. 21 Uhr.
http://literaturhotel-franzosenhohl.de/index.php/programm/veranstaltungs-kalender/details/300-tom-daut-anno-salvatio-423-der-gefallene-prophet

Don­ners­tag 14.08.2014, 15.00 Uhr – Sonn­tag 17.08.2014, 20.00 Uhr
5. Phan­ta­sie und Mit­tel­al­ter­ta­ge Saar­brü­cken
Tom Dauts Lese­zelt mit Lesung auf Wunsch für jeden Besu­cher
Deutsch-Fan­zö­si­scher Gar­ten
Deutsch­müh­len­tal, 66117 Saar­brü­cken
www.mittelaltertage-sb.de

Frei­tag 11.07.2014, 20.30 Uhr
Phan­to­pia prä­sen­tiert:
DIE SINISTRA, Hör­buch-live-Lesung
Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek, Lan­ge­wie­se­ner Stra­ße 37, 98693 Ilmen­au
Ein­lass: 20:00 Uhr, Ein­tritt: VVK 5€, erm. 3€/AK 6€, erm. 4€
www2.tu-ilmenau.de/phantopia/web/

Sams­tag 05.07.2014, 09.00 Uhr – Sonn­tag 06.07.2014, 18.00 Uhr
SCI-FI DAYS
SINIS­TRA-Prä­sen­ta­ti­ons­stand und Hör­buch-live-Lesung am Sonn­tag um 15:00 Uhr
Wein­stra­ßen­cen­ter, Turn­stra­ße 7, 67269 Grün­stadt
www.scifi-days.de
FB-Ver­an­stal­tung: www.facebook.com/events/451914841611939/

Sams­tag 05.07.2014, 19.00 Uhr
Phan­tas­ik-Lesung des Ver­lags TORSTEN LOW
mit Tors­ten Low, Hei­ke Schrap­per, Ste­fa­nie Mühls­teph, Vanes­sa Kai­ser, Tho­mas Loh­was­ser und Tom Daut
anders­wo // cof­fee­bar • cho­co­la­te­rie • gale­rie
Blü­cher­stra­ße 17 • 65195 Wies­ba­den
www.lesecafe-wiesbaden.de.vu
Trai­ler: www.youtube.com/watch?v=WNx0wH68WC8&html5=1

Sams­tag 28.06.2014, 20.00 Uhr
TOD UND TEUFEL
Der LeseNarr prä­sen­tiert drei sze­ni­sche Lesun­gen mit Tho­mas Finn, Ann-Kath­rin Kar­schnick und Tom Daut
Kul­tur­schloss Wands­bek, Königs­rei­he 4, 22041 Ham­burg
Ein­tritt: 7,50 €
FB-Ver­an­stal­tung: www.facebook.com/events/752299251458016/?fref=ts
Frei­tag 13.06.2014, 20.00 Uhr – Sonn­tag 15.06.2014, 20.00 Uhr

Nord­Con 2014
Prä­sen­ta­ti­ons­stand ANNO SALVATIO 423
Sams­tag 14:00 Uhr, Zwer­genz­win­ger: DER GEFALLENE PROPHET, Hör­buch-live-Lesung
FB-Ver­an­stal­tung: www.facebook.com/events/285088054994582/
Sonn­tag 16:00 Uhr, Zwer­genz­win­ger: Die AMI­Z­A­RAS-Chro­nik, Making-of-Lesung
FB-Ver­an­stal­tung: www.facebook.com/events/382254778580760/
Schu­le beim Pacht­hof, Beim Pacht­hof 15, Ham­burg-Horn
www.nordcon.de

Video-Interview: Tad Williams zum Thema Selfpublishing

Video-Interview: Tad Williams zum Thema Selfpublishing

Den Namen Tad Wil­liams kennt der Phan­tas­tik-Fan durch Epen wie die OTHERLAND- oder die OSTEN ARD-Rei­he, letz­te­re mit dem Roman DER DRACHENBEINTHRON. Wil­liams wur­de kürz­lich in einem Video-Inter­view von Media­pu­bli­shing-Stu­den­ten der Hoch­schu­le der Medi­en in Stutt­gart zum The­ma Self­pu­bli­shing befragt (und ich fra­ge mich: war­um nut­zen aus­ge­rech­net Media­pu­bli­shing-Stu­den­ten das Bild­for­mat 4:3? Aber das nur am Ran­de).

Für den Autor kommt nach sei­nen Aus­sa­gen Self­pu­bli­shing nicht in Fra­ge, da er sich auf das Schrei­ben kon­zen­trie­ren will und er beim Inde­pen­dent-Ver­le­gen zu vie­le Mar­ke­ting- und Publi­ci­ty-Din­ge neben­her machen müss­te. Außer­dem sagt der Autor: »Auch wenn alle über Self­pu­bli­shing reden, weiß nie­mand, was pas­sie­ren wird«.

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Doch auch wenn er eine Men­ge wirk­lich klu­ge Din­ge sagt, da irrt der Meis­ter ver­mut­lich. Erst ges­tern berich­te­te Ans­gar War­ner auf e‑book-news dar­über, dass die ver­leg­ten Titel in Sachen Self­pu­bli­shing in den USA jene der klas­si­schen Buch­bran­che bereits um ein Viel­fa­ches über­stei­gen:

… das poten­ti­el­le, bis­her unaus­ge­schöpf­te Markt­vo­lu­men lie­ge bei 52 Mil­li­ar­den Dol­lar, und damit etwa dop­pelt so hoch wie der aktu­ell von klas­si­schen Ver­la­gen erzeug­te Umsatz.
Selbst wenn man Reprint und gemein­freie Klas­si­ker her­aus­rech­net, wer­den via Self-Publi­shing schon jetzt acht mal mehr Titel ver­legt als auf klas­si­schem Weg. Die Zahl der Inde­pen­dent-Autoren über­steigt die der Ver­lags­au­toren sogar um das 100-fache.

Das liegt unter amde­rem dar­an, dass man Crea­teSpace-Bücher in den USA auch über das Bar­sor­ti­ment bekommt – oder ganz pro­fan aus­ge­drückt: im Buch­han­del. Eine Situa­ti­on, von der die deut­schen Self­pu­blisher nur träu­men kön­nen. Es han­delt sich um »ver­deck­ten Zah­len«, denn die US-Buch­bran­che nimmt Ver­käu­fe von Inde­pen­dent-Autoren bis­her nicht oder kaum in ihre Sta­tis­ti­ken auf – genau wie hier­zu­lan­de.

Auf e‑book-news.de heisst es wei­ter:

Fragt sich natür­lich: Und was ist mit Deutsch­land? Inter­es­san­ter­wei­se hat ja die Frank­fur­ter Buch­mes­se das Self-Publi­shing medi­en­wirk­sam zum Top-The­ma des Jah­res 2013 gemacht. In den Mes­se­hal­len selbst wer­den jedoch mal wie­der die Pro­duk­te von klas­si­schen Ver­la­gen das Bild bestim­men, ein Bild, das aber die tat­säch­li­chen Markt­struk­tu­ren ver­schlei­ern dürf­te.

Und das ist in mei­nen Augen die größ­te Lach­num­mer: die Betrei­ber der Buch­mes­se (also im Prin­zip der Bör­sen­ver­ein), erklä­ren Self­pu­bli­shing zum ganz gro­ßen Hype, tat­säch­lich möch­te man aber auf der Ver­an­stal­tung dann doch lie­ber unter sich blei­ben, so wie es schon immer war, und alte Tra­di­tio­nen pfle­gen. Man könn­te sie auch erstarr­te Struk­tu­ren nen­nen. Wenn Self­pu­bli­shing tat­säch­lich das gro­ße Ding ist, war­um lädt man die Autoren dann nicht ein, um sich auf der Mes­se zu prä­sen­tie­ren? Ein­fach: weil man selbst mit eige­nen Able­gern wie epu­bli oder neo­b­ooks Kon­trol­le über die Indie-Autoren erlan­gen und sie nach den bran­chen­ei­ge­nen Spiel­re­geln mani­pu­lie­ren möch­te – um mit den ver­meint­li­chen Buch-Pari­as trotz­dem abzu­kas­sie­ren.

In Deutsch­land dau­ert immer alles etwas län­ger, aber es wür­de mich sehr wun­dern, wenn Self­pu­bli­shing nicht auch hier­zu­lan­de zu einem Fak­tor wer­den wür­de. Ins­be­son­de­re der Han­del wür­de gut dar­an tun, sich dem zu öff­nen.

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Ann Carol Crispin (1950 – 2013)

Ann Carol Crispin (1950 – 2013)

Cover Yesterdays SonBereits am 6. Sept­me­ber ver­starb die US-ame­ri­ka­ni­sche Sci­ence Fic­tion- und Fan­ta­sy-Autorin A. C. Cris­pin. Sie wur­de ins­be­son­de­re bekannt durch meh­re­re Roma­ne im STAR TREK-Uni­ver­sum.

Ann Carol Cris­pin begann ihre Kar­rie­re als Autorin im Jahr 1983 und wur­de im Gen­re schnell bekannt. Der ers­te Roman war YESTERDAYS SON, des­sen Hand­lung sich um einen Sohn des Vul­ka­ni­ers Spock dreh­te und der sich in Fan­krei­sen bis heu­te gro­ßer Beliebt­heit erfreut. Eine wei­te­re äußerst erfolg­rei­che Sto­ry spann in in SAREK um Spocks Vater. Mit der STAR­BRIDGE-Rei­he schuf sie aber auch ihr eige­nes Uni­ver­sum und mach­te mit ihrer Han Solo-Tri­lo­gie auch einen Abste­cher zu STAR WARS. Wei­ter­hin schrieb sie Roma­ne zu V – DIE AUSSERIRDISCHEN BESUCHER, ALIEN: RESURRECTION oder PIRATES OF THE CARIBBEAN.

Wei­ter­hin war sie Vize­prä­si­den­tin der Sci­ence Fic­tion and Fan­ta­sy Wri­ters Asso­cia­ti­on of Ame­ri­ca (SFWA) und grün­de­te zusam­men mit Vic­to­ria Strauss »Wri­ters Bewa­re«, eine SFWA-Grup­pe, die neue Autoren vor unse­riö­sen Agen­ten, Ver­le­gern und Redak­teu­ren war­nen und sie vor ihnen schüt­zen soll­te.

Am 3. Sep­tem­ber ver­öf­fent­lich­te startrek.com ihren Abschieds­gruß an die Fans:

I want to thank you all for your good wis­hes and pray­ers. I fear my con­di­ti­on is dete­rio­ra­ting. I am doing the best I can to be posi­ti­ve but I pro­bab­ly don’t have an awful lot of time left. I want you all to know that I am recei­ving excel­lent care and am sur­roun­ded by fami­ly and fri­ends.

Drei Tage spä­ter ver­starb die Autorin an ihrem Krebs­lei­den, sie wur­de nur 63 Jah­re alt.

Ad astra, Ann Carol. Cris­pin, ich habe Dei­ne Bücher geliebt.

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Cover YESTERDAY´S SON Copy­right Pocket Books. Lei­der gibt es kein frei nutz­ba­res Bild der Autorin.

Frederik Pohl (1919 – 2013)

Frederik Pohl (1919 – 2013)

Frederik PohlErneut hat sich lei­der einer der Gro­ßen der Sci­ence Fic­tion auf den Weg zu den Ster­nen gemacht. Ges­tern ver­starb der US-ame­ri­ka­ni­sche Autor Fre­derik Pohl.

Pohl wur­de am 26. Novem­ber 1919 gebo­ren und ver­brach­te sie­ne Kind­heit und Jugend an zahl­lo­sen Orten der Ver­ei­nig­ten Staa­ten, da sein Vater viel umzog. So leb­te er in  Texas, Kali­for­ni­en, New Mexi­co, in der Nähe des Pana­ma­ka­nals und schließ­lich in Brook­lyn, wo er die Brook­lyn Tech­ni­cal High School besuch­te. Er muss­te wäh­rend der Welt­wirt­schafts­kri­se mit vier­zehn Jah­ren die Schu­le abbre­chen, um arbei­ten zu gehen. Noch wäh­rend sei­ner Teen­ager­zeit schloss er eine lebens­lan­ge Freund­schaft mit Isaac Asi­mov, der wie er der New Yor­ker Sci­ence-Fic­tion-Fan­grup­pe der »Futu­ri­ans« ange­hör­te.

Von 1939 bis 1943 (ande­re Quel­len nen­nen 1941) war Pohl Her­aus­ge­ber zwei­er Pulp-Maga­zi­ne – der ASTONISHING STORIES und der SUPER SCIENCE STORIES.

Pohl begann sei­ne Kar­rie­re als Buch­händ­ler und ‑agent im Jahr 1937, dies stell­te jedoch nur einen Neben­be­ruf dar, bis er nach dem Krieg haupt­be­ruf­lich in die­sem Gewer­be arbei­te­te. Vom April 1943 bis zum Novem­ber 1945 dien­te Pohl als Meteo­ro­lo­ge in der US Army und wur­de bis zum Ser­geant beför­dert. Nach sei­ner Aus­bil­dung in Illi­nois, Okla­ho­ma und Colo­ra­do war er haupt­säch­lich in Ita­li­en sta­tio­niert.

Sei­ne ers­ten Roma­ne und Geschich­ten erschie­nen in den frü­hen 1950er Jah­ren, bei­spiels­wei­se THE SPACE MERCHANTS (dt. unter ande­rem als EINE HANDVOLL VENUS UND EHRBARE KAUFLEUTE) zusam­men mit Cyril M. Korn­bluth. Danach ver­öf­fent­lich­te er zahl­lo­se Roma­ne, Kurz­ge­schich­ten und Sach­bü­cher. Eine sei­ner bekann­tes­ten Seri­en dürf­te die GATEWAY-Tri­lo­gie sein. Für sein Schaf­fen wur­de er mit über 20 Prei­sen aus­ge­zeich­net, dar­un­ter der Hugo, Nebu­la, Locus und John W. Camp­bell-Award.

Das Leben und Werk Fre­de­rik Pohls ist zu umfang­reich, um es in die­sem Nach­ruf hin­rei­chend wür­di­gen zu kön­nen. Es sei des­we­gen auf die Arti­kel in der deut­schen und eng­li­schen Wiki­pe­dia ver­wie­sen, wobei letz­te­rer wie immer deut­lich aus­führ­li­cher ist.

Fre­de­rik Pohl ver­starb am 2. Sep­tem­ber 2013 im Alter von 93 Jah­ren in Pala­ti­ne, Illi­nois, an Lun­gen­ver­sa­gen. Ad astra!

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Bild: Fre­de­rik Pohl, von Ally­U­ni­on, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

Adrien Brody spielt Harry Houdini

Adrien Brody spielt Harry Houdini

Adrien Brody 2011Der Film­star Adri­en Bro­dy ist im Busi­ness kein Unbe­kann­ter, er erhielt bereits einen Oscar für THE PIANIST, hat aber auch in Pop­corn-Kino wie PREDATORS mit­ge­spielt. Jetzt wech­selt er das Medi­um vom Film zum Fern­se­hen, denn er wird ein einer Mini­se­rie des Histo­ry-Chan­nel den legen­dä­ren Magi­er und Ent­fess­lungs­künst­ler Har­ry Hou­di­ni dar­stel­len.

Die Serie wird sich um Hou­di­nis Leben dre­hen, ins­be­son­de­re um sei­ne Ent­wick­lung her­aus aus der Armut zu einem der berühm­tes­ten Men­schen sei­ner Zeit, und sie wird natür­lich die Höhe­punk­te sei­ner Kar­rie­re the­ma­ti­sie­ren. Neben Bro­dy in der Rol­le Hou­di­nis spielt Kris­ten Conol­ly (THE CABIN IN THE WOODS) sei­ne Frau Bess. Regie führt der Deut­sche Uli Edel (DER BAADER-MEINHOF-KOMPLEX), das Dreh­buch stammt von Nicho­las Mey­er (STAR TREK II, IV und VI).

Bro­dy sag­te zu die­ser Rol­le:

Seit mei­ner Kind­heit habe ich davon geträumt, ein gro­ßer Magi­er zu sein, Har­ry Hou­di­ni war einer mei­ner Hel­den. Sein Mut und sei­ne gera­de­zu beses­se­nen Ent­schlos­sen­heit fas­zi­nie­ren mich noch immer. Hou­di­ni hat die Kunst des Ent­kom­mens gemeis­tert – nicht nur von phy­si­schen Ket­ten, son­dern von Art­mut und den sozia­len Beein­träch­ti­gun­gen sei­ner Her­kunft als Ein­wan­de­rer. Sei­ne Lebens­ge­schich­te spricht das uni­ver­sa­le Bedürf­nis akzep­tiert zu wer­den an, damit kön­nen wir uns iden­ti­fi­zie­ren. Ihn dar­stel­len zu dür­fen ist eine gro­ße Ehre.

Die Mini­se­rie wird ins­ge­samt vier Stun­den lang sein, wann sie gesen­det wer­den wird, konn­te ich bis­lang nicht her­aus­fin­den. Ob wir sie in Deutsch­land je außer­halb von Pay-TV zu sehen bekom­men wer­den, steht ohne­hin in den Ster­nen.

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Bild: Adri­en Bro­dy 2011, von David Shank­bone, aus der Wiki­pe­dia, CC BY

Neu auf SyFy: HEROES OF COSPLAY

SyFy LogoHEROES OF COSPLAY ist eine neue Doku­men­ta­ti­ons­se­rie, die im nächs­ten Monat auf dem Sen­der SyFy star­ten wird, aller­dings erst ein­mal nur auf der US-Ver­si­on. Ob oder wann die­se Serie auch bei uns zu sehen sein wird, steht in den Ster­nen.

Die Doku­men­ta­ti­on folgt eini­gen bekann­ten Namen aus der Cos­play-Sze­ne und möch­te erläu­tern wer sie sind, was sie da eigent­lich genau machen – und war­um. Sechs Epi­so­den sind geplant, die US-Pre­miè­re ist am 13. August. Zur neu­en Show exis­tiert auch eine Face­book-Sei­te.

Wer im Detail vor­ge­stellt wird (lei­der nur US-Ame­ri­ka­ner), fin­det sich in der offi­zi­el­len Pres­se­er­klä­rung:

wei­ter­le­sen →