LARKLIGHT – Philip Reeve und David Wyatt

LARKLIGHT – Philip Reeve und David Wyatt

Cover Larklight

Hin­weis: Die­se Be­spre­chung er­schien ur­sprüng­li­ch im Sep­tem­ber 2008 im al­ten Ar­ti­kel­por­tal und wur­de nun hier­her »ge­ret­tet«. Viel Spaß!

Wir schrei­ben das Jahr des Herrn 1851. Im bri­ti­schen Im­pe­ri­um herrscht Kö­ni­gin Vic­to­ria über Eng­land, die ame­ri­ka­ni­schen Ko­lo­ni­en und die Be­sitz­tü­mer der Kro­ne auf Mond, Mars und an­de­ren Pla­ne­ten des Son­nen­sy­stems. Das Uni­ver­sum von Lark­light ist de­fi­ni­tiv nicht das, wel­ches wir ken­nen – 1703 ent­wickel­te Isaac New­ton den Äther­an­trieb, seit­dem ei­fer­süch­tig ge­hü­tet von den Al­chi­mi­sten der Royal Al­che­mists So­cie­ty und der Grund für die un­an­ge­foch­te­ne Vor­macht­stel­lung der Eng­län­der. All dies wei­st be­reits dar­auf hin: Die­ses Kin­der­buch kommt »very bri­tish« da­her.

Aber ge­n­au das ist der ganz be­son­de­re Char­me von Lark­light, denn der Au­tor ver­steht es vor­treff­li­ch, die Stim­mung des Lan­des und der Zeit ein­zu­fan­gen und mit dem von ihm er­dach­ten Steam­punk-Uni­ver­sum zu et­was über­aus Ori­gi­nel­lem und Kurz­wei­li­gem zu ver­mi­schen.

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Steampunk als Wortmarke – Kommentar und Fragen an Stefan Arbes

Steampunk als Wortmarke – Kommentar und Fragen an Stefan Arbes

Free SteampunkPer Email hat­te sich Ste­fan Ar­bes bei mir ge­mel­det und an­ge­bo­ten, auf even­tu­el­le Fra­gen mei­ner­seits zu sei­ner Be­an­tra­gung der Ein­tra­gung ei­ner Wort­mar­ke des Be­grif­fes »Steam­punk« zu ant­wor­ten. Dem kom­me ich selbst­ver­ständ­li­ch ger­ne nach, denn ich hal­te sei­ne Stel­lung­nah­me in­halt­li­ch für zu­min­dest frag­wür­dig, denn sie geht mei­ner An­sicht nach von fal­schen Vor­aus­set­zun­gen aus. Mei­ne Ant­wort an ihn, die er auch per Email er­hal­ten hat, kann man un­ten le­sen. Wenn ich dar­auf eine Re­ak­ti­on be­kom­me, wird die selbst­ver­ständ­li­ch eben­falls hier auf Phan­ta­News ver­öf­fent­licht (dazu gibt er ja aus­drück­li­ch sein Ein­ver­ständ­nis).

Ich war in der Zwi­schen­zeit eben­falls nicht un­tä­tig, und habe mich hin­sicht­li­ch der Mar­ken­ein­tra­gun­gen schlau­er ge­macht, als ich es vor dem Zu­ta­ge­tre­ten der Sach­la­ge am Frei­tag war. Gleich vor­ne­weg: Der zen­tra­le Punkt ist, dass über eine sol­che Be­an­tra­gung der Mar­ken­ein­tra­gung und ei­nem even­tu­el­len Wi­der­spruch da­ge­gen, gar nicht, wie in sei­ner Stel­lung­nah­me fälsch­li­ch an­ge­deu­tet, si­cher­ge­stellt wer­den kann, dass die Wort­mar­ke »Steam­punk« in Zu­kunft nicht von ir­gend­wem ge­schützt wird oder wer­den kann. Und da­mit fällt Ste­fan Ar­bes´ Ar­gu­men­ta­ti­ons­ket­te lei­der wie ein Kar­ten­haus in sich zu­sam­men.

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VOLL DAMPF – Fiktionale Steamgeschichten

VOLL DAMPF – Fiktionale Steamgeschichten

Cover "Voll Dampf"Als an mich die Bit­te her­an­ge­tra­gen wur­de, eine Sto­ry­samm­lung mit Steam­punk-Ge­schich­ten zu be­spre­chen, mus­s­te ich nicht erst lan­ge über­le­gen. Na­tür­li­ch wür­de ich das tun. Zum ei­nen, weil ich Kurz­ge­schich­ten mag, auch wenn die Pu­bli­kums­ver­la­ge nicht müde wer­den, zu be­to­nen, dass An­tho­lo­gi­en sich hier­zu­lan­de nicht ver­kau­fen. Das mag viel­leicht beim Mas­sen­pu­bli­kum so sein, ich bin nach wie vor der An­sicht, dass das bei den Le­sern im Be­reich Phan­ta­stik an­ders ist. Aber die Kli­en­tel ist viel­leicht nicht groß ge­nug, um für die »Big Play­er« in­ter­es­sant zu sein. Macht aber nichts, das Feld Kurz­ge­schich­ten­samm­lun­gen wird von den Klein­ver­la­gen pri­ma be­ackert. Es ist noch ein »zum an­de­ren« of­fen: Selbst­ver­ständ­li­ch lese ich eine An­tho­lo­gie aus deut­schen Lan­den, wenn es sich um Steam­punk han­delt!

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ÆTHERSTURM – Susanne Gerdom

ÆTHERSTURM – Susanne Gerdom

Cover ÆthersturmWer sich an mei­ne Re­zen­si­on zum er­sten Teil er­in­nert, der weiß, dass ich von ÆTHER­MA­GIE ziem­li­ch weg­ge­flas­hed wur­de. Gran­dio­se Er­zähl­kunst in ei­nem tol­len Set­ting mit in­ter­es­san­ten Fi­gu­ren wur­de in je­nem Buch von Su­san­ne Ger­dom ge­bo­ten und wie­der ein­mal ge­zeigt, dass Steam­punk aus Deutsch­land sich mal so über­haupt nicht ver­stecken muss, auch dann nicht, wenn es sich vor­geb­li­ch um ein Ju­gend­buch han­delt.

Nun ist bei Ue­ber­reu­ter der zwei­te Teil mit dem Ti­tel ÆT­HER­STURM er­schie­nen und mei­ne Span­nung wuchs, ob die­se Qua­li­tät so wür­de auf­recht­erhal­ten blei­ben kön­nen.

Ich hät­te mir da er­war­tungs­ge­mäß mal gar kei­ne Sor­gen ma­chen sol­len.

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Andreas Dresen: WILHELMSTADT – DIE MASCHINEN DES SALADIN SANSIBAR

Andreas Dresen: WILHELMSTADT – DIE MASCHINEN DES SALADIN SANSIBAR

Cover WilhelmstadtIm­mer wenn ein neu­er Steam­punk-Ro­man von ei­nem deut­schen Au­tor er­scheint, horcht man auf. Dies ge­schieht üb­li­cher­wei­se in Klein­ver­la­gen, denn die »Gro­ßen« ha­ben sich an dem The­ma ver­sucht, nicht ver­stan­den, was das ei­gent­li­ch ist und sind des­halb auf die Nase ge­fal­len. Das führ­te dazu, dass die Pu­bli­kums­ver­la­ge in­zwi­schen die Fin­ger von dem The­ma las­sen. Haupt­säch­li­ch ver­mut­li­ch des­we­gen, weil Steam­punk sich der bei den Mar­ke­ting-Fuz­zies so be­lieb­ten Ver­schub­la­dung wi­der­setzt.

An­dre­as Dre­sen hat­te eine sehr an­spre­chen­de Sto­ry für ÆT­HER­GARN bei­ge­steu­ert und auch sei­nen skur­ri­len Phan­ta­stik-Ro­man AVA UND DIE STADT DES SCHWAR­ZEN EN­GELS hat­te ich mit Ver­gnü­gen ge­le­sen, des­we­gen war ich auf den er­sten Band von WIL­HELM­STADT, er­schie­nen im ACA­BUS-Ver­lag, ge­spannt.

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Æthercircus 2014 in Stade

Æthercircus 2014 in Stade

Æthercircus

Hier folgt mein völ­lig sub­jek­ti­ver Be­richt über den Ae­ther­cir­cus 2014.

Am 3. und 4. Mai 2014 ver­sam­mel­ten sich Händ­ler, Bands, Schau­stel­len­de und an­de­re Künst­ler, um sich an­ge­rei­sten Steam­pun­kern und auch je­dem an­de­ren, der sich in der Fe­stung Grau­er­ort in Sta­de ein­fand, zu prä­sen­tie­ren.
Ich war selbst als Au­to­rin ein­ge­la­den und hat­te dank mei­ner lie­ben Hel­fer­lein ab und zu Zeit, selbst um­her­zu­schlen­dern und Men­schen zu be­grü­ßen, die ich son­st nur über das In­ter­net ken­ne. Und es wa­ren vie­le! Mei­ne Auf­zäh­lung ist also, wie ge­sagt, rein sub­jek­tiv und nicht voll­stän­dig. Es gab wirk­li­ch eine Men­ge zu ent­decken!
Ich konn­te Da­ni­el Mal­heur kurz zu­hö­ren und ihm die Hand drücken: sei­ne Lie­der und die be­son­de­re Per­for­man­ce sind ein Ge­nuss und ich freue mich schon auf die neue CD mit dem Ti­tel DIE SUSI BLÄ­ST DAS SA­XO­PHON.

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Steampunk, Bücher und Akkordeon – Event-Lesung in der Bibliothek Monheim

Steampunk, Bücher und Akkordeon – Event-Lesung in der Bibliothek Monheim

MitwirkendeWie ich an­ge­kün­digt hat­te, fand am ver­gan­ge­nen Sams­tag in der Bi­blio­thek Mon­heim eine Steam­punk-Le­sung statt. Ver­an­stal­tet wur­de das Gan­ze von Kir­sten Riehl ali­as Bren­nen­de Buch­sta­ben, dem Ver­ein Pro Li­te­ra­tur (ver­tre­ten durch Cor­ne­lia Gell­witz­ki-Mül­ler) und Thor­sten Kü­per, auch be­kannt als Kü­per­punk.

Das Lin­eup konn­te sich se­hen las­sen: Als Au­to­ren wa­ren vor Ort und la­sen aus ih­ren Wer­ken: Mar­cus R. Gil­man ali­as Mar­cus Rauch­fuß, Alex Jahn­ke, Anja Ba­gus und Thor­sten Kü­per. Für die mu­si­ka­li­sche Un­ter­ma­lung sorg­te Fe­lix Ten­ten, der Gi­tar­ri­st der Dampf­me­tal-Band Æro­nau­ti­ca, dies­mal al­ler­dings ohne Sai­ten­in­stru­ment, da­für mit Ak­kor­de­on.

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Steampunk Hands Around The World: Inspiration – The Wülfing-Museum

Steampunk Hands Around The World: Inspiration – The Wülfing-Museum

Dampfmaschine

In­spi­ra­ti­on can strike the Steam­punk on many oc­ca­si­ons, but here in Ger­ma­nys Nor­thrhine-West­pha­lia we have an es­pe­cial­ly rich he­ri­ta­ge of ar­ti­facts from the in­du­stri­al re­vo­lu­ti­on. The area whe­re I live is a city-tri­an­gle that con­sists of Wup­per­tal, So­lin­gen and Rem­scheid, all re­known for spe­cial pro­ducts like tools (Rem­scheid), kni­fes and bla­des (So­lin­gen) and  tex­ti­le fa­bri­ca­ti­on and dy­eing (Wup­per­tal). Rem­scheid, by the way, was the birth­pla­ce of Wil­helm Rönt­gen, in­ven­tor of the X-ray, but that is ano­ther sto­ry.

If the bold ex­plo­r­er of the Coun­try of Berg (ger­man: »Ber­gi­sches Land«, na­med af­ter the for­mer counts of Berg) seems to have rea­ched a fen­ce with a sign on it that reads »The End Of The World«, igno­res this and just mo­ves on, his trus­ty ma­che­te in his hand, he may re­ach Ra­de­vorm­wald-Dah­ler­au, a small flock of hou­ses on the shores of the ri­ver Wup­per. Here you can find the Wül­fing-Mu­se­um.

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WOLSUNG – »Steam Pulp« als Rollenspiel, Tabletop und Brettspiel

WOLSUNG – »Steam Pulp« als Rollenspiel, Tabletop und Brettspiel

Logo Wolsung

Ich hab die Ehre über eine Spie­le­schmie­de zu schrei­ben, die mir seit ei­ni­gen Jah­ren am Her­zen liegt. Mein er­ster Kon­takt war auf der Spie­le­mes­se 2011, als es ei­gent­li­ch nur ein paar Zinn­fi­gu­ren und ei­nen Fly­er gab. Die Leu­te konn­ten kein Deut­sch und auch nur we­nig Eng­li­sch, denn sie kom­men aus Po­len:
WOLSUNG ist der Über­be­griff ei­ner Rei­he von Pro­duk­ten: ein Rol­len­spiel, ein Brett­spiel und ein Skir­mish-Game. Die er­sten bei­den kom­men aus der Spie­le­schmie­de Kuz­nia Gier, für letz­te­res ist eine Fir­ma na­mens Mi­cro Art Stu­dio (die ma­chen auch wun­der­ba­re Di­scworld-Zinn­fi­gu­ren) zu­stän­dig.
Ich war vom er­sten Mo­ment an be­gei­stert, und ent­täuscht, dass ich da­mals noch nichts kau­fen konn­te: Die Fi­gu­ren wa­ren nur zum An­schau­en da. Im Jahr dar­auf konn­te man dann das zu­ge­hö­ri­ge Rol­len­spiel kau­fen.

WOLSUNG: STEAM PULP FAN­TA­SY heißt es und hat im Un­ter­ti­tel den Satz: »A game of ci­ne­ma­tic ac­tion« (ja, lei­der ist al­les nur auf Eng­li­sch er­hält­li­ch). Das Re­gel­werk liegt in ei­nem un­ge­wöhn­li­chen Din-A5 For­mat vor, ist aber dick und picke-packe voll mit In­for­ma­tio­nen. Das Art­work ist sel­ten schlecht, mei­st gut bis wun­der­bar. Wir be­kom­men eine de­tail­lier­te Welt mit un­glaub­li­chen Schau­plät­zen und be­gei­stern­den Cha­rak­te­ren, al­lein das Re­gel­werk nur zu le­sen ist un­ter­halt­sa­mer als man­ches Buch. Zu je­dem Schau­platz oder Cha­rak­ter gibt es un­zäh­li­ge Sto­ry­ide­en, die man in kei­nem Men­schen­le­ben je alle spie­len könn­te. Da­bei ist das Gan­ze nicht zu de­tail­reich oder gar klein­tei­lig, es wird im­mer wert auf An­schau­lich­keit und Aben­teu­er­taug­lich­keit ge­legt.

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Steampunk, Eiszeit und freie Friesen – Ein Interview mit Judith und Christian Vogt

Steampunk, Eiszeit und freie Friesen – Ein Interview mit Judith und Christian Vogt

Christian & Judith Vogt

Vie­le mei­ner Hel­den sind An­ti­hel­den. Ich mag die Idee, dass man nicht zum Hel­den ge­bo­ren ist, son­dern dass sich das Held­sein durch Ta­ten her­aus­kri­stal­li­siert.

Neu­li­ch habe ich den bei Fe­der & Schwert er­schie­ne­nen deut­schen Steam­punk-Ro­man DIE ZER­BRO­CHE­NE PUP­PE ab­ge­fei­ert. Da lag es nahe, sich ein we­nig mehr mit dem Au­to­ren zu be­schäf­ti­gen. Doch wenn ich »dem Au­to­ren« sage, dann wäre das eben­so fal­sch wie »die Au­to­rin«, denn hin­ter »Ju­dith C. Vogt« ver­ber­gen sich gleich zwei Per­so­nen: Ju­dith und Chri­sti­an Vogt. Zwei Per­so­nen sind bes­ser als eine, ins­be­son­de­re, wenn es um In­ter­views geht, dach­te ich mir, und das Er­geb­nis mei­ner Fra­gen an die bei­den fin­den sich im Fol­gen­den.

Es geht um The­men wie Schrei­ben, Steam­punk, aber auch Crowd­fun­ding, denn die bei­den ha­ben zu­sam­men mit dem Ver­lag Fe­der & Schwert ein Crowd­fun­ding-Pro­jekt aus der Tau­fe ge­ho­ben, an des­sen Ende eine wei­te­re Rei­se in die Welt der ZER­BRO­CHE­NEN PUP­PE ste­hen soll: die An­tho­lo­gie EIS UND DAMPF. Auch dazu fin­det der ge­neig­te Le­ser wei­ter un­ten zu­sätz­li­che De­tails.

Doch nun, ohne wei­te­res Brim­bo­ri­um, zu den Fra­gen und Ant­wor­ten.

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Bildergalerie: Inspiration für Steampunks – das Wülfing-Museum

Bildergalerie: Inspiration für Steampunks – das Wülfing-Museum

Dampfmaschine

In Ra­de­vorm­wald-Dah­ler­au be­fin­det sich das Wül­fing-Mu­se­um. Da­bei han­delt es sich um die ehe­ma­li­ge Fir­ma »Jo­hann Wül­fing & Sohn«, ei­nen Be­trieb aus der Tex­til­in­du­strie, der be­reits 1674 in Rem­scheid-Len­nep ge­grün­det wur­de und am Stand­ort Dah­ler­au 1996 ge­schlos­sen wer­den mus­s­te.

Be­son­ders in­ter­es­sant dar­an ist, dass sich dort ne­ben dem äl­te­sten Fa­brik­ge­bäu­de Deutsch­lands aus dem Jahr 1838 und ein paar al­ten Ge­ne­ra­to­ren aus den 1920er Jah­ren eine Dampf­ma­schine be­fin­det, die bis 1961 im Ein­satz war.

Ich woll­te das Mu­se­um be­reits des Län­ge­ren mal in Au­gen­schein neh­men, da es für Steam­punks mit Si­cher­heit ei­ni­ges In­ter­es­san­te auf­zu­bie­ten hat, ge­stern fiel mein Blick dann auf ei­nen Ein­trag im lo­ka­len Ter­min­ka­len­der, der dar­auf hin­wies, dass es Füh­run­gen mit lau­fen­der Dampf­ma­schine ge­ben soll­te. Also kurz­ent­schlos­sen hin.

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Steampunk im Eis: Judith und Christian Vogt – DIE ZERBROCHENE PUPPE

Steampunk im Eis: Judith und Christian Vogt – DIE ZERBROCHENE PUPPE

Cover Die zerbrochene PuppeDie Pu­bli­kums­ver­la­ge tun sich nach wie vor schwer mit dem Gen­re Steam­punk. Das wun­dert auch nicht, denn sie ha­ben mei­ner An­sicht nach nicht so recht ver­stan­den, was das ei­gent­li­ch ist und grei­fen des­we­gen des Öf­te­ren ins Uri­nal, weil sie Bü­cher als Steam­punk de­kla­rie­ren, bei de­nen es sich gar nicht dar­um han­delt. Und mag das beim Stan­dard­pu­bli­kum noch funk­tio­nie­ren, er­kennt es der Ein­ge­weih­te doch schnell und lässt die Fin­ger von die­sen Pro­duk­ten. Al­les in al­lem scheint die eta­blier­te Ver­lags­bran­che zum ei­nen rat­los zu sein und zum an­de­ren ei­nen wei­ten Bo­gen um das The­ma zu ma­chen. Ist viel­leicht auch bes­ser so.

So­mit blei­ben die Steam­punk-Pu­bli­ka­tio­nen ins­be­son­de­re deut­scher Au­to­ren eine Do­mä­ne der Klein- und Spe­zi­al­ver­la­ge oder des selbst ver­öf­fent­li­chen­den In­die-Schrei­bers. Weit vorn beim The­ma Steam­punk ist dan­kens­wer­ter­wei­se Fe­der und Schwert, bei de­nen er­schien auch der vor­lie­gen­de Ro­man DIE ZER­BRO­CHE­NE PUP­PE vom Au­to­ren-Ehe­paar Ju­dith und Chri­sti­an Vogt aus Aa­chen. Und er­neut zeigt sich, wel­che Klein­odien in dem Ver­lag ver­öf­fent­licht wer­den.

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