TSUKUYUMI – FULL MOON DOWN – Weltuntergang mal anders

TSUKUYUMI – FULL MOON DOWN – Weltuntergang mal anders

Der Mond ist auf die Erde ge­stürzt. Wei­te Tei­le der Erde sind voll­stän­dig zer­stört, der Pa­zi­fik ist voll­stän­dig ver­dampft, die Mensch­heit ist an­nä­hernd aus­ge­stor­ben. Was könn­te schlim­mer sein? Nun, viel­leicht dass sich her­aus­ge­stellt hat dass im in­ne­ren des Mon­des der gi­gan­ti­sche Dra­che Tsukuyu­mi ge­fan­gen war. Durch den Auf­prall ist die­ses Ge­fäng­nis be­schä­digt wor­den und der über­na­tür­li­che Ein­fluss der my­thi­schen Gott­heit im In­ne­ren wirkt sich be­reits auf die ver­blie­be­nen Le­be­we­sen aus. Wild­schwei­ne wer­den in­tel­li­gent und be­an­spru­chen Land für sich, um es nach ih­ren Vor­stel­lun­gen zu For­men, rie­si­ge In­sek­ten­schwär­me la­ben sich an Un­men­gen von to­ten Mee­res­tie­ren und ent­wickeln da­bei eine Schwar­min­tel­li­genz, längst ver­ges­se­ne Dra­chen spü­ren das Er­wa­chen ih­res Mei­sters und keh­ren an die Erd­ober­flä­che zu­rück. Mit­ten­drin ein paar we­ni­ge Über­le­ben­de ei­nes ha­va­rier­ten Flug­zeug­trä­gers, viel­leicht die letz­te Hoff­nung der Mensch­heit?

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STAR TREK DISCOVERY S01E04: THE BUTCHER’S KNIFE CARES NOT FOR THE LAMB’S CRY

STAR TREK DISCOVERY S01E04: THE BUTCHER’S KNIFE CARES NOT FOR THE LAMB’S CRY

Ent­hält Spoi­ler

Wenn nach den vor­an­ge­gan­ge­nen Epi­so­den von STAR TREK DIS­CO­VERY noch je­mand ei­nen Be­weis ge­braucht hät­te, dass das nicht das STAR TREK ist, das wir ken­nen, be­kommt er ihn jetzt. Für mich war STAR TREK im­mer eine po­si­ti­ve Zu­kunfts­vi­si­on. Was wir hier prä­sen­tiert be­kom­men, ist trotz ein­zel­ner Kon­tra­punk­te durch Cha­rak­te­re et­was ganz an­de­res. Und lei­der macht Epi­so­de vier für mich den durch­aus po­si­ti­ven Ein­druck von Fol­ge drei nach­drück­lich zu­nich­te.

Und das nicht nur durch die Dys­to­pie, die man spä­ter in der Staf­fel noch auf­lö­sen könn­te, son­dern auch durch die zahl­lo­sen dum­men und und zu­dem völ­lig über­flüs­si­gen Plot­lö­cher.

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STAR TREK DISCOVERY S01E03: CONTEXT IS FOR KINGS (enthält Spoiler)

STAR TREK DISCOVERY S01E03: CONTEXT IS FOR KINGS (enthält Spoiler)

Es war im Prin­zip schon klar, dass nach der Ein­füh­rung in den er­sten bei­den Epi­so­den STAR TREK DIS­CO­VERY eine deut­lich an­de­re Rich­tung ein­schla­gen wür­de, und dass in die­sen im Prin­zip nur der Bo­den für den Rest ge­eb­net und ein we­nig Cha­rak­ter­vor­stel­lung be­trie­ben wur­de.

Und tat­säch­lich ist das auch so.

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STAR TREK DISCOVERY – Pilot (spoilerfrei)

STAR TREK DISCOVERY – Pilot (spoilerfrei)

Seit ge­stern kann man die er­sten bei­den Epi­so­den, also den Pi­lo­ten, der neu­en STAR TREK-Se­rie DIS­CO­VERY an­se­hen. Ganz le­gal, ei­nen Tag nach der US-Aus­strah­lung, Net­flix sei es ge­dankt. Was hät­ten wir Fans uns das in den 80ern oder 90ern ge­wünscht, heu­te ist es Rea­li­tät.

Auf den er­sten Blick wird klar: DIS­CO­VERY un­ter­schei­det sich in Ci­ne­ma­to­gra­phie und auch er­zäh­le­risch grund­le­gend von dem, was man man frü­her von STAR TREK-Se­ri­en kann­te. Und lei­der igno­riert man auch zahl­lo­se als ge­ge­ben an­ge­nom­me­ne Eck­punk­te und Hi­sto­rie des Fran­chise. Das stößt dem Fan sau­er auf, aber die Show ist eben nicht nur für Fans ge­macht, son­dern soll die heu­ti­gen TV-Zu­schau­er all­ge­mein an­spre­chen.

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TSUKUYUMI – Das Ende des Drachentöters

TSUKUYUMI – Das Ende des Drachentöters

End­lich ist es so weit. Strom er­weckt die Re­lais zu sum­men­dem Le­ben. Jahr­hun­der­te im Schlaf und den­noch so­fort ein­satz­be­reit, er­he­ben sich die Kampf­an­zü­ge der Kampf­grup­pe drei. Si­cher­heits­ab­span­nun­gen lö­sen sich wie Na­bel­schnü­re und ohne wei­te­re Vor­be­rei­tun­gen schrei­ten die Strei­ter zur Tat. Da­für sind sie ge­macht, die Zeit ist da, der Mond ist ge­fal­len. Der Dra­che er­wacht er­neut.

Dra­chen­tö­ter geht als er­ster, ge­folgt von Frei­schütz. Sie sind nahe des Kra­ters ge­lan­det und die Luft ist vol­ler Staub und Mi­as­men. Die Oni sind nahe. Dra­chen­tö­ter spürt das. Mard­uk fliegt über sie hin­weg. »Ak­ti­vi­tät im We­sten, Schwarm­be­we­gun­gen«, hört Dra­chen­tö­ter die Stim­me sei­nes Spä­hers. »Im Nor­den eine Rot­te im Auf­bau, kaum Be­we­gun­gen. Nord­west­lich noch un­be­stimm­ba­re Ak­ti­vi­tät.«

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Erster Eindruck: STAR TREK BRIDGE CREW

Erster Eindruck: STAR TREK BRIDGE CREW

Es war als er­ste ech­te VR-Kil­ler-App an­ge­kün­digt wor­den und ist ein Voll­preis­spiel – für VR-Ga­mes un­ge­wöhn­lich. Doch man muss sich nicht wun­dern, denn lei­der ist STAR TREK BRIDGE CREW von den Ab­zockern bei Ubi­soft, die in der Ver­gan­gen­heit durch über­teu­er­te DLCs oder »al­ways on«-Zwang bei Off­line­spie­len auf­ge­fal­len wa­ren. Der Pu­blisher war auch ein Grund da­für, war­um ich lan­ge dar­über nach­ge­dacht habe, ob ich das Game wirk­lich kau­fen soll – ob­wohl ich nicht nur lang­jäh­ri­ger Trek­ker, son­dern auch VR-Fan bin. Er­ste­res hat dann den Aus­schlag ge­ge­ben: Eine Ster­nen­schiff-Brücken­si­mu­la­ti­on in der vir­tu­el­len Rea­li­tät konn­te ich mir nun wirk­lich nicht ent­ge­hen las­sen.

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ALIEN: COVENANT

ALIEN: COVENANT

ALI­EN: CO­VENANT – Bun­des­start 18.05.2017

Fünf Jah­re hat es ge­dau­ert, bis sich Rid­ley Scott er­neut sei­nem be­kann­te­sten Uni­ver­sum zu­ge­wandt hat. Da­zwi­schen la­gen vier mehr oder we­ni­ger er­folg­rei­che Spiel­fil­me, der schlech­te­ste war COUN­SELOR, da­für strahl­te THE MAR­TI­AN. Viel Schel­te hat­te Scott für sei­nen PRO­ME­THEUS ein­stecken müs­sen. Die Ei­nen be­män­gel­ten das Feh­len von Er­klä­run­gen. Die An­de­ren reg­ten sich dar­über auf, dass PRO­ME­THEUS ja gar kein ALI­EN-Film sei. Hät­te sich Rid­ley Scott nach die­sen un­ge­recht­fer­tig­ten Äu­ße­run­gen ent­schlos­sen, das Ali­en-Uni­ver­sum zu ver­las­sen, wäre es nur all­zu ver­ständ­lich ge­we­sen. Und dass der Re­gis­seur sich tat­säch­lich vier Fil­me Zeit nahm, um doch wei­ter zu ma­chen, hat den Ver­dacht des Ab­sprungs nur ver­här­tet. Aber jetzt dürf­ten die letz­ten ne­ga­ti­ven Kri­ti­ker end­lich ver­stum­men.

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GET OUT

GET OUT

GET OUT – Bun­des­start 11.05.2017

Chris ist mit Rose vier Mo­na­te zu­sam­men. Es wird ein Wo­chen­en­de bei der Fa­mi­lie fäl­lig, um den neu­en Freund end­lich vor­zu­stel­len. Rose’ Fa­mi­lie ist eine tief im Sü­den Ame­ri­kas ver­wur­zel­te Sipp­schaft. Das Pro­blem, wel­ches Chris auch äu­ßert, ist sei­ne Haut­far­be. Rose ist eine Wei­ße, Chris ist schwarz. Doch alle Be­den­ken wer­den ob­so­let, denn vie­le an­de­re Über­ra­schun­gen war­ten auf Chris.
Jor­dan Pee­le wur­de ei­gent­lich als Ko­mi­ker ei­nem haupt­säch­lich ame­ri­ka­ni­schen Pu­bli­kum aus dem Fern­se­hen be­kannt. Das er sich als zwei­tes Kino-Dreh­buch und Re­gie-De­but ei­nen Hor­ror­film zur Brust neh­men wür­de, ist da­her umso über­ra­schen­der. Aber da ist auch schon das Pro­blem, ob man GET OUT wirk­lich als Hor­ror­film ein­ord­nen kann.

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DIE VERSUNKENE STADT Z

DIE VERSUNKENE STADT Z

THE LOST CITY OF Z – Bun­des­start 30. 03.2017

Die er­ste Rei­se des Oberst­leut­nants Per­ci­val Har­r­i­son Faw­cett nach Ama­zo­ni­en im Jah­re 1906 war ein ein­fa­cher Auf­trag. Der Bri­te soll­te als schlich­ten­de Par­tei den Grenz­streit zwi­schen Bo­li­vi­en und Ko­lum­bi­en be­en­den. Doch auf die­ser Ex­pe­di­ti­on er­fährt er eine un­glaub­li­che Ge­schich­te, wel­che ihn sein Le­ben lang nicht mehr los­las­sen woll­te. Eine ver­schol­le­ne Stadt, die eine fort­ge­schrit­te­ne­re Zi­vi­li­sa­ti­on in Süd­ame­ri­ka be­wei­sen könn­te, noch lan­ge be­vor in der so­ge­nann­ten west­li­chen Welt an Zi­vi­li­sa­ti­on zu den­ken war. Per­cy Faw­cett wird letzt­end­lich zur Le­gen­de, lei­der aus ei­nem an­de­ren Grund, wenn­gleich wäh­rend ei­ner Ex­pe­di­ti­on nach der ver­sun­ke­nen Stadt Z. Also fast schon selbst­re­dend eine Ge­schich­te nach ei­ner wah­ren Be­ge­ben­heit. Aber man muss dem Pro­du­zen­ten und Au­tor so­wie Fil­me­ma­cher  Ja­mes Gray hoch an­rech­nen, dass sie ent­ge­gen nor­ma­len Ge­pflo­gen­hei­ten nie da­mit hau­sie­ren ge­hen.

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LIFE

LIFE

LIFE – Bun­des­start 23.03.2017

Nun ist das mit Sci­ence Fic­tion so ein Pro­blem. An Zu­schau­ern ist das Gen­re durch Män­ner do­mi­niert. Da hat­te Mor­ten Tyld­um ein gol­de­nes Händ­chen, als er den letz­ten Jahr er­schie­ne­nen PAS­SEN­GERS dreh­te. Mit Jen­ni­fer La­wrence und Chris Pratt setz­te er zwei der mo­men­tan an­ge­sag­te­sten Schau­spie­ler in ein Raum­schiff, und ge­stal­te­te es als Ro­man­ze mit star­ken Start­schwie­rig­kei­ten. Aber so ein Kon­zept ist nicht be­lie­big wie­der­hol­bar. Da hat­ten schein­bar auch die Dreh­buch­au­to­ren Rhett Ree­se und Paul Wer­nick die Ein­ge­bung, auf das Ur­sprüng­li­che zu­rück­zu­grei­fen. In 400 Ki­lo­me­tern über der Erde zieht die In­ter­na­tio­na­le Raum­sta­ti­on ihre Bah­nen. Die Auf­ga­be der Astro­nau­ten: eine Son­de vom Mars ab­zu­fan­gen und zu un­ter­su­chen. Mit Fol­gen, für die man als Ki­no­gän­ger nicht viel Phan­ta­sie braucht.

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KONG: SKULL ISLAND – die Zweite

KONG: SKULL ISLAND – die Zweite

KONG: SKULL IS­LAND – Bun­des­start 09.03.2017

Er ist wie­der da, der be­lieb­te­ste Affe der Welt. Viel Freu­de wird das bei den Ci­ne­asten welt­weit nicht aus­ge­löst ha­ben. Im­mer wie­der fürch­tet man um den Ruf ei­nes Hei­lig­tums. Na­tür­lich ist und bleibt Er­nest B. Schoed­sacks KING KONG von 1933 ein Mei­len­stein. Ein Film der in man­chen Ein­stel­lun­gen sämt­li­che da­mals zur Ver­fü­gung ste­hen­den Spe­zi­al­ef­fek­te ver­ein­te. Erst 29 Jah­re spä­ter wag­ten es die Toho Stu­di­os den Na­men King Kong in ih­rer God­zil­la-Rei­he zu ver­wen­den. Wer den Film kennt, weiß dass die­ser kei­nen Auf­schrei der Ent­rü­stung her­vor brin­gen konn­te. An­ders, als Dino De Lau­ren­tiis Mit­te der 1970er an­kün­dig­te, die Ori­gi­nal­ge­schich­te im Man­tel der Ge­gen­wart neu zu ver­fil­men. Un­ver­ständ­li­cher­wei­se wur­de KING KONG 1976 von Kri­ti­kern und selbst­ge­fäl­li­gen Ci­ne­asten ver­ris­sen. Was so­gar so weit ging, dass man hoff­te, Pe­ter Jack­son wür­de 2006 die Schmach wie­der gut ma­chen. Das näch­ste Re­make. Wel­ches al­ler­dings weit hin­ter den Er­war­tun­gen blieb.

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SILENCE

SI­LENCE – Bun­des­start 02.03.2017

Als sich Re­gis­seur Mar­tin Scor­se­se mit WIE EIN WIL­DER STIER das er­ste Mal an eine Bio­gra­fie wag­te, nun, da schrieb er Film­ge­schich­te. Nicht ohne den un­ver­kenn­ba­ren Ein­fluss von Haupt­dar­stel­ler Ro­bert de Niro, der sich für die Pro­duk­ti­on un­glaub­li­chen kör­per­li­chen Ver­än­de­rung hin­gab. Erst 17 Jah­re spä­ter soll­te die Ge­schich­te des Da­lai Lama er­zählt wer­den, und 2004 folg­te das Por­trait um das wil­de Trei­ben des Mil­li­ar­därs Howard Hug­hes. Je­der Film be­sitzt sei­nen ei­ge­nen Ton, sein ei­ge­nes Tem­po, sei­ne ei­ge­ne Struk­tur. Scor­se­se war und blieb krea­tiv. Be­reits Mit­te der 1980er spiel­te Scor­se­se aber schon mit ei­ner an­de­ren, aber spe­zi­el­len Art von Bio­gra­fie. Es war der Ro­man SI­LENCE, wel­cher von zwei Mis­sio­na­ren han­delt, die nach Ja­pan rei­sen, um ei­nen ab­trün­ni­gen Prie­ster der gleich­zei­tig ihr Men­tor war, zu­rück zu ho­len. Pech nur, dass der christ­li­che Glau­be in Ja­pan ver­bo­ten ist und un­ter schwe­rer Stra­fe steht.

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