Natalie Portman in PALE BLUE DOT?

Natalie Portman in PALE BLUE DOT?

Ge­ra­de be­fin­det sich der Film PALE BLUE DOT in Ent­wick­lung, den man mög­li­cher­wei­se als SF ein­sor­tie­ren kann, auch wenn es wohl eher um die Auf­ar­bei­tung ei­nes wah­ren Er­eig­nis­ses aus dem Jahr 2007 geht. Aber da es sich um eine Astro­nau­tin dreht, passt es trotz­dem, al­ler­dings scheint es sich eher um Be­zie­hungs­ki­sten als um Raum­fahrt zu dre­hen.

Die Hand­lung zeigt eine jun­ge Astro­nau­tin, die nach ih­rer Rück­kehr von ei­ner Welt­all-Mis­si­on fest­stel­len muss, dass sich ihre Per­sön­lich­keit dra­ma­tisch und bi­zarr ver­än­dert hat. Ist das das Re­sul­tat, wenn man sich län­ge­re Zeit im All auf­hält, oder ist der Grund ein an­de­rer?

Bis­her soll­te Ree­se Wi­ther­spoon die Haupt­rol­le spie­len, aber die ist nun of­fen­bar raus. Ak­tu­ell ver­han­delt man bei Fox Se­arch­light of­fen­bar mit Na­ta­lie Port­man, die hat­te als Pad­me Ami­da­la schon Be­rüh­run­gen mit dem The­ma »Welt­all«. ;)

 

Re­gie wird Noah Haw­ley (LE­GI­ON) füh­ren, nach ei­nem Dreh­buch von Bri­an C. Brown and El­liott Di­Guisep­pi (TEEN WOLF TV).

So­bald Port­man (oder eine an­de­re) be­setzt ist, soll die Su­che nach ei­nem männ­li­chen Haupt­dar­stel­ler be­gin­nen.

Bild Na­ta­lie Port­man  von Sieb­bi, aus der Wi­ki­pe­dia, CC BY-SA

 

BLACK WIDOW-Film möglich

BLACK WIDOW-Film möglich

Gleich die War­nung vor­ne­weg: Das ist noch sehr früh in der Ent­wick­lungs­pha­se und es gibt noch kei­ner­lei of­fi­zi­el­le Be­stä­ti­gung.

Ge­rüch­te und Dis­kus­sio­nen gab es schon län­ger, jetzt sieht es so aus, als könn­te BLACK WI­DOW, seit fast zehn Jah­ren in bis­her sechs Fil­men dar­ge­stellt von Scar­lett Jo­hans­son, ih­ren ei­ge­nen Ki­no­film be­kom­men. Grund hier­für dürf­te nicht zu­letzt ver­mut­lich der gran­dio­se Er­folg von WON­DER WO­MAN an den Ki­no­kas­sen ge­we­sen sein. Der er­ste Mar­vel-Film mit ei­ner weib­li­chen Haupt­fi­gur dürf­te al­ler­dings CAP­TAIN MAR­VEL im Jahr 2019 wer­den.

Als Dreh­buch­au­tor wur­de be­reits Jac Scha­ef­fer (TI­MER) an­ge­heu­ert, der soll ein er­stes Dreh­buch­kon­zept ab­lie­fern. Die Mäch­ti­gen bei Mar­vel und Jo­hans­son selbst ha­ben ihm wohl auch schon er­läu­tert, was sie von ei­nem BLACK WI­DOW-Film er­war­ten.

Es wird ver­mut­lich span­nend wer­den, ob der Film sich eher auf Su­pehel­den oder Spio­na­ge kon­zen­triert, denn ei­gent­lich hat die Fi­gur Na­tas­ha Ro­ma­no­va kei­ne Su­per­kräf­te.

Wer dar­aus jetzt schließt, dass BLACK WI­DOW den gro­ßen Kehr­aus in Aven­gers: In­fi­ni­ty War und Aven­gers 4 so­mit über­le­ben müss­te, könn­te falsch lie­gen, denn viel­leicht spielt der Film in der Ver­gan­gen­heit.

Pro­mo­fo­to Black Wi­dow Co­py­right Dis­ney und Mar­vel

Marvel: Pläne für einen Kitty Pryde-Film

Marvel: Pläne für einen Kitty Pryde-Film

Auch wenn Dis­ney theo­re­tisch 20th Cen­tu­ry Fox ge­kauft hat, steht der ei­gent­li­chen Über­nah­me noch ein lan­ger Pfad durch die Re­gu­la­to­ri­en be­vor. Lo­gi­scher­wei­se bleibt das Stu­dio wäh­rend die­ser Zeit er­ste ein­mal nicht ein ei­nem Lim­bo, son­dern ar­bei­tet wei­ter.

Bei­spiels­wei­se an ei­nem Film um die Mar­vel-Hel­din Kit­ty Pry­de ali­as Shadow­cat. Manch ei­ner mag jetzt mit den Wor­ten »noch ein Su­per­hel­den­film …« ab­win­ken, aber die an der Ent­wick­lung Be­tei­lig­ten soll­te man sich ge­nau­er an­se­hen.

Col­li­der mel­det, dass DEAD­POOL-Re­gis­seur Tim Mil­ler die­ses Pro­jekt be­reits län­ger für Fox ent­wickelt. Nun ist er of­fen­bar auch für den Kit­ty Pry­de-Film als Re­gis­seur ge­setzt.

Kit­ty Pry­des er­ster Auf­tritt war im Jahr 1980 in UN­CAN­NY X-MEN #129, sie spiel­te eine Art jün­ge­re Schwe­ster für die äl­te­ren X-MEN und hat­te ins­be­son­de­re zu Wol­veri­ne eine enge Be­zie­hung. Ihr Fä­hig­keit ist es, durch so­li­de Ob­jek­te shif­ten zu kön­nen. Spä­ter in ih­rer Kar­rie­re tritt sie den Guar­di­ans Of The Ga­la­xy bei.

Die Fi­gur trat in den Fil­men X-MEN (2000), X-MEN 2 (2003), X-Men: The Last Stand (2006) und X-Men: Days Of Fu­ture Past (2014) in Ne­ben­rol­len auf und wur­de in den letz­ten bei­den von El­len Page ge­spielt. Ich wür­de aber eher nicht an­neh­men, dass die­se die Rol­le auch im Solo-Film wie­der auf­neh­men wird.

Wei­te­re De­tails gibt es der­zeit nicht, ich be­rich­te, wenn sich wel­che er­ge­ben. Wo­bei man sich dar­über im Kla­ren sein muss, dass sich das Pro­jekt in ei­ner sehr frü­hen Pha­se be­fin­det und nicht nur die Über­nah­me durch Dis­ney ge­wis­se Pro­jek­te bei Fox än­dern könn­ten …

Pro­mo­gra­fik Kit­ty Pry­de Co­py­right Mar­vel (Quel­le)

Die Gewinner der Golden Globes 2018

Die Gewinner der Golden Globes 2018

Ist es schon wie­der so weit? Ver­blüf­fend. Ge­stern fan­den Im Be­ver­ly Hil­ton Ho­tel in Be­ver­ly Hills die 75. Ver­lei­hun­gen der Gol­den Glo­bes im Be­reich Film und Fern­se­hen statt. Es mo­de­rier­te der Schau­spie­ler und Co­me­di­an Seth Mey­ers.

Er­freu­li­cher­wei­se war das Gen­re or­dent­lich ve­tre­ten. Guil­ler­mo del Toro er­hielt eine Aus­zeich­nung als be­ster Re­gis­seur für THE SHAPE OF WA­TER, der Film er­hielt auch ei­nen Preis für den be­sten Sound­track. Als be­ster Ani­ma­ti­ons­film wur­de COCO aus­ge­zeich­net. Im Fern­seh­be­reich wur­de die Post­apo­ka­lyp­se THE HANDMAID’S TALE als be­ste Dra­ma-Se­rie mit ei­nem Preis be­dacht, für die­sel­be Show er­hielt Eli­sa­beth Moss den Glo­be als be­ste Schau­spie­le­rin.

Die ge­sam­te Li­ste der No­mi­nier­ten und Ge­win­ner ist wie folgt:

Film

Best Mo­ti­on Pic­tu­re – Dra­ma

»Call Me by Your Name«

»Dun­kirk«
»The Post«
»The Shape of Wa­ter«
»Three Bill­boards Out­side Eb­bing, Mis­sou­ri«

Best Mo­ti­on Pic­tu­re – Mu­si­cal or Co­me­dy
»The Dis­a­ster Ar­tist«
»Get Out«
»The Grea­test Show­man«
»I, To­nya«

»Lady Bird«

Best Per­for­mance by an Ac­tress in a Mo­ti­on Pic­tu­re – Dra­ma

Jes­si­ca Cha­s­tain, »Molly’s Game«
Sal­ly Haw­kins, »The Shape of Wa­ter«
Fran­ces Mc­Dor­mand, »Three Bill­boards Out­side Eb­bing, Mis­sou­ri«
Me­ryl Streep, »The Post«
Mi­chel­le Wil­liams, »All the Mo­ney in the World«

Best Per­for­mance by an Ac­tor in a Mo­ti­on Pic­tu­re – Dra­ma

Ti­mo­t­hée Cha­l­a­met, »Call Me by Your Name«
Da­ni­el Day-Le­wis, »Phan­tom Thread«
Tom Hanks, »The Post«
Gary Old­man, »Dar­kest Hour«
Den­zel Wa­shing­ton, »Ro­man J. Is­ra­el, Esq.«

Best Ac­tress in a Mo­ti­on Pic­tu­re – Mu­si­cal or Co­me­dy

Judi Dench, »Vic­to­ria & Ab­dul«
Mar­got Rob­bie, »I, To­nya«
Sao­ir­se Ron­an, »Lady Bird«
Emma Stone, »Batt­le of the Se­xes«
He­len Mir­ren, »The Leisu­re See­ker«

Best Di­rec­tor

Guil­ler­mo del Toro, »The Shape of Wa­ter«
Mar­tin Mc­Do­nagh, »Three Bill­boards Out­side Eb­bing, Mis­sou­ri«
Chri­sto­pher No­lan, »Dun­kirk«
Rid­ley Scott, »All The Mo­ney in the World«
Ste­ven Spiel­berg, »The Post«

Best Per­for­mance by an Ac­tor in a Mo­ti­on Pic­tu­re – Mu­si­cal or Co­me­dy

Ste­ve Ca­rell, »Batt­le of the Se­xes«
An­sel El­gort, »Baby Dri­ver«
Ja­mes Fran­co, »The Dis­a­ster Ar­tist«
Hugh Jack­man, »The Grea­test Show­man«
Da­ni­el Kalu­uya, »Get Out«

Best Sup­porting Ac­tress in a Mo­ti­on Pic­tu­re

Mary J. Bli­ge, »Mud­bound«
Hong Chau, »Down­si­zing«
Al­li­son Jan­ney, »I, To­nya«
Lau­rie Met­calf, »Lady Bird«
Oc­ta­via Spen­cer, »The Shape of Wa­ter«

Best Sup­porting Ac­tor in a Mo­ti­on Pic­tu­re

Wil­lem Da­foe, »The Flo­ri­da Pro­ject«
Ar­mie Ham­mer, »Call Me by Your Name«
Ri­chard Jenk­ins, »The Shape of Wa­ter«
Chri­sto­pher Plum­mer, »All the Mo­ney in the World«
Sam Rock­well, »Three Bill­boards Out­side Eb­bing, Mis­sou­ri«

Best Ori­gi­nal Score in a Mo­ti­on Pic­tu­re

»Three Bill­boards Out­side Eb­bing, Mis­sou­ri«
»The Shape of Wa­ter«
»Phan­tom Thread«
»The Post«
»Dun­kirk«

Best Ori­gi­nal Song in a Mo­ti­on Pic­tu­re

»Home,« »Fer­di­nand«
»Migh­ty Ri­ver,« »Mud­bound«
»Re­mem­ber Me,« »Coco«
»The Star,« »The Star«
»This Is Me,« »The Grea­test Show­man«

Best Screen­play in a Mo­ti­on Pic­tu­re

»The Shape of Wa­ter«
»Lady Bird«
»The Post«
»Three Bill­boards Out­side Eb­bing, Mis­sou­ri«
»Molly’s Game«

Best Mo­ti­on Pic­tu­re – For­eign Lan­guage

»A Fan­ta­stic Wo­man«
»First They Kil­led My Fa­ther«
»In the Fade«
»Lov­eless«
»The Squa­re«

Best Ani­ma­ted Film
»The Boss Baby«
»The Bre­ad­win­ner«
»Fer­di­nand«
»Coco«
»Lo­ving Vin­cent«

TV

Best TV se­ries – Dra­ma

»The Crown«
»Game of Thro­nes«
»The Handmaid’s Tale«
»Stran­ger Things«
»This Is Us«

Best per­for­mance by Ac­tress in a TV se­ries – Dra­ma

Cai­trio­na Bal­fe, »Out­lan­der«
Clai­re Foy, »The Crown«
Mag­gie Gyl­len­haal, »The Deuce«
Ka­the­ri­ne Lang­ford, »13 Re­a­sons Why«
Eli­sa­beth Moss, »The Handmaid’s Tale« 

Best per­for­mance by an Ac­tor in a TV Se­ries – Dra­ma

Ster­ling K. Brown, »This is Us«
Fred­die Highmo­re, »The Good Doc­tor«
Bob Oden­kirk, »Bet­ter Call Saul«
Liev Schrei­ber, »Ray Do­no­van«
Ja­son Ba­te­man, »Ozark«

Best TV se­ries – Mu­si­cal or Co­me­dy

»Black-ish«
»Mar­ve­lous Mrs. Mais­el«
»Ma­ster of None«
»SMILF«
»Will & Grace«

Best per­for­mance by an Ac­tor in a TV se­ries – Mu­si­cal or Co­me­dy

An­tho­ny An­der­son, »Black-ish«
Aziz An­sari »Ma­ster of None«
Ke­vin Ba­con, »I Love Dick«
Wil­liam H. Macy, »Shameless«
Eric Mc­Cor­mack, »Will and Grace«

Best per­for­mance by an Ac­tress in a TV se­ries – Mu­si­cal or Co­me­dy

Pa­me­la Ad­lon, »Bet­ter Things«
Ali­son Brie, »Glow«
Issa Rae, »In­se­cu­re«
Ra­chel Bros­nahan, »The Mar­ve­lous Mrs. Mais­el«
Fran­kie Shaw, »SMILF«

Li­mi­ted Se­ries or Mo­ti­on Pic­tu­re Made for Te­le­vi­si­on

»Big Litt­le Lies«
»Far­go«
»Feud: Bet­te and Joan«
»The Sin­ner«
»Top of the Lake: Chi­na Girl«

Best Per­for­mance by an Ac­tor in a Li­mi­ted Se­ries or Mo­ti­on Pic­tu­re Made for Te­le­vi­si­on

Ro­bert De Niro, »The Wi­zard of Lies«
Jude Law, »The Young Pope«
Kyle Ma­cLach­lan, »Twin Peaks«
Ewan Mc­G­re­gor, »Far­go«
Ge­off­rey Rush, »Ge­ni­us«

Best Per­for­mance by an Ac­tress in a Li­mi­ted Se­ries or Mo­ti­on Pic­tu­re Made for Te­le­vi­si­on

Jes­si­ca Biel, »The Sin­ner«
Ni­co­le Kid­man, »Big Litt­le Lies«
Jes­si­ca Lan­ge, »Feud: Bet­te and Joan«
Su­san Sa­ran­don, »Feud: Bet­te and Joan«
Ree­se Wi­ther­spoon, »Big Litt­le Lies«

Best Per­for­mance by an Ac­tor in a Sup­porting Role in a Se­ries, Li­mi­ted Se­ries or Mo­ti­on Pic­tu­re Made for Te­le­vi­si­on

Al­fred Mo­li­na, »Feud«
Alex­an­der Skars­gard, »Big Litt­le Lies«
Da­vid Thew­lis, »Far­go«
Da­vid Har­bour, »Stran­ger Things«
Chri­sti­an Sla­ter, »Mr. Ro­bot«

Best Per­for­mance by an Ac­tress in a Sup­porting Role in a Se­ries, Li­mi­ted Se­ries or Mo­ti­on Pic­tu­re Made for Te­le­vi­si­on

Lau­ra Dern, »Big Litt­le Lies«
Ann Dowd, »The Handmaid’s Tale«
Chris­sy Metz, »This is Us«
Mi­chel­le Pfeif­fer, »The Wi­zard of Lies«
Shai­le­ne Wood­ley, »Big Litt­le Lies«

Pro­mo­gra­fik THE SHAPE OF WA­TER Co­py­right Fox Se­arch­light

OBI-WAN KENOBI – A STAR WARS STORY?

OBI-WAN KENOBI – A STAR WARS STORY?

Im Au­gust gab es re­la­tiv sub­stan­zi­el­le Ge­rüch­te aus Rich­tung Hol­ly­wood Re­por­ter, dass es ei­nen Film um den Jedi-Rit­ter Obi Wan (Ben) Keno­bi ge­ben wird. Die Ge­rüch­te gab es be­reits län­ger, da­mals ver­dich­te­ten sich die­ses, und es hieß, dass Ste­phen Dald­ry (BIL­LY EL­LI­OT) Re­gie füh­ren soll. Be­kannt war auch be­reist, dass der Ar­beits­ti­tel des Film JOSHUA TREE sei (ein Hin­weis auf den Dreh­ort der Ta­tooi­ne-Sze­nen aus A NEW HOPE). Der Ki­no­start sei ge­plant für ir­gend­wann in 2020.

Jetzt mel­det Ome­ga Un­der­ground, sie hät­ten von ei­ner zu­ver­läs­si­gen Quel­le aus dem Um­feld der Pro­duk­ti­on er­fah­ren, dass die Dreh­ar­bei­ten im Ja­nu­ar 2019 in den Lon­do­ner Pi­ne­wood-Stu­di­os star­ten sol­len. Un­klar ist nach wie vor, ob Ewan Mc­G­re­gor ir­gend et­was mit dem Film zu tun ha­ben wird.

Noch­mal deut­lich: Es han­delt sich bis­her um un­be­stä­tig­te Ge­rüch­te.

Pro­mo­fo­to Ewan Mc­G­re­gor als Obi-Wan Keno­bi in RE­VEN­GE OF THE SITH Co­py­right Dis­ney und Lu­cas­Film

Netflix macht OLD MAN’S WAR-Film

Netflix macht OLD MAN’S WAR-Film

2011 habe ich zu­letzt über ein Film­pro­jekt zu John Scal­zis SF-Ro­man OLD MANS WAR (2005) be­rich­tet. Da­mals woll­te Pa­ra­mount pro­du­zie­ren und Wolf­gang Pe­ter­sen soll­te Re­gie füh­ren. Dar­aus wur­de al­ler­dings nie was. Ein wei­te­rer Ver­such von SyFy ver­lief eben­falls im San­de.

Jetzt hat Net­flix die Rech­te und die re­den nicht, die ma­chen und ho­len zu­dem auch noch den Au­tor als Pro­du­zen­ten mit ins Boot. Die Pro­duk­ti­ons­fir­men sind Jon She­stack Pro­duc­tions (Be­fo­re I Fall) und Mad­hou­se En­ter­tain­ment (Pr­i­son­ers). Aus­füh­ren­de Pro­du­zen­tin ist Ryan Cun­ning­ham.

Erst ein­mal wird das er­ste Buch (von ins­ge­samt sechs) um­ge­setzt, es wird al­ler­dings be­reits of­fen spe­ku­liert, dass es wei­te­re Fil­me ge­ben könn­te, soll­te der er­ste er­folg­reich sein.

Kon­zept: Die Co­lo­ni­al De­fen­se Force ist eine fu­tu­ri­sti­sche, in­ter­ga­lak­ti­sche Ar­mee der Erde. Die Be­wusst­sei­ne der Sol­da­ten der CDF wer­den in durch Na­no­tech­no­lo­gie und Gen­tech­nik ver­bes­ser­te, ge­klon­te und ver­jüng­te Ver­sio­nen ih­rer selbst über­tra­gen. Im Al­ter von 75 Jah­ren schreibt sich der Rent­ner und ehe­ma­li­ge Au­tor John Per­ry bei der CDF ein und er­hält für den Preis des Mi­li­tät­dien­stes sei­ne Ju­gend zu­rück.
Wäh­rend ei­nes Ein­sat­zes kommt er in Kon­takt mit ei­nem weib­li­chen Mit­glied ei­ner Spe­zi­al­ein­heit, das sei­ner ver­stor­be­nen Frau aufs Haar gleicht, sich aber nicht an ihn er­in­nert. Um sie nicht zu ver­lie­ren setzt er al­les aufs Spiel, in­dem er re­bel­liert und sich von sei­ner Trup­pe trennt …

Mehr dazu, wenn ich es er­fah­re

Co­ver OLD MAN’S WAR Co­py­right Tor Books

Ryan Reynolds wird zum Pokémon Pikachu

Ryan Reynolds wird zum Pokémon Pikachu

Ryan Rey­nolds ist spä­te­stens seit DEAD­POOL si­cher ei­ner der ganz gro­ßen Na­men in Hol­ly­wood. Dass der im­mer für ei­nen Spaß zu ha­ben ist, weiß man nicht erst seit den Kurz­trai­lern zum Co­mic-An­ti­hel­den.

Dazu passt, dass er im Film DE­TEC­TIVE PI­KA­CHU die Rol­le des gel­ben Po­ké­mons spie­len soll. Nein, Rey­nolds wird nicht gelb an­ge­malt, es geht um sei­ne Stim­me und um Mo­ti­on Cap­tu­ring.

Der Film ba­siert auf dem Com­pu­ter­spiel GRE­AT DE­TEC­TIVE PI­KA­CHU. In wei­te­ren Rol­len wer­den Ju­sti­ce Smith (JU­RAS­SIC WORLD: FAL­LEN KING­DOM) und Kathryn New­ton (BIG LITT­LE LIES) zu se­hen sein. Re­gie führt Rob Let­ter­man (MON­STERS VS ALI­ENS). Das Dreh­buch ver­fass­ten Alex Hirsch und Ni­co­le Perl­man.

De­tek­tiv Pi­ka­chu muss ran, als der Va­ter von Ju­sti­ce Smith’ Film­cha­rak­ter ent­führt wird, Kathryn New­ton spielt eine Jour­na­li­stin, die sie un­ter­stützt.

Die Dreh­ar­bei­ten sol­len im Ja­nu­ar in Lon­don star­ten.

Bild Ryan Rey­nolds (2009) von Grant Brum­mett, aus der Wi­ki­pe­diaCC BY-SA

Drehbeginn: VENOM

Drehbeginn: VENOM

Die Dreh­ar­bei­ten für das SPI­DER-MAN-Spin­off VENOM ha­ben of­fi­zi­ell be­gon­nen. Die Ti­tel­rol­le spielt Tom Har­dy, an sei­ner Sei­te un­ter an­de­rem Riz Ah­med, Mi­chel­le Wil­liams, Jen­ny Sla­te, Reid Scott und Scott Haze. Ru­ben Flei­scher (ZOM­BIE­LAND) führt Re­gie. Das Dreh­buch ver­fass­te Jeff Pin­k­ner nach ei­ner Sto­ry von Scott Ro­sen­berg.

Venom ist ein Erz­feind Spi­der-Mans und gilt in man­chen sei­ner Ver­sio­nen als des­sen ge­fähr­lich­ster Geg­ner. Venom ist die Ver­bin­dung des Re­por­ters Ed­die Brock und ei­nem au­ßer­ir­di­schen Sym­bion­ten. Er wirkt in sei­nem schwar­zen Ko­stüm wie eine grö­ße­re, stär­ke­re Ver­si­on von Spi­der-Man.

Deut­scher Ki­no­start ist am 04.10.2018.

Pro­mo­gra­fik Co­py­right Mar­vel Co­mics, Er­klä­rungs­text zu Venom aus der Wi­ki­pe­dia, CC BY SA

STAR WARS: Obi-Wan Kenobi – der Film

STAR WARS: Obi-Wan Kenobi – der Film

Im näch­sten Jahr be­kom­men wir ei­nen wei­te­ren STAR WARS-Spin­off-Film zu se­hen, der wird sich be­kann­ter­ma­ßen um den jun­gen Han Solo dre­hen. Bis zu ei­nem wei­te­ren Spin­off muss man dann bis frü­he­stens 2020 war­ten. Eine of­fi­zi­el­le Be­stä­ti­gung sei­tens Lu­cas­Film und Dis­ney steht noch aus, aber ver­schie­de­ne of­fen­bar ver­trau­ens­wür­di­ge Quel­len be­rich­ten, dass es ein Film um Obi-Wan (Ben) Keno­bi sein wird.

Der Ar­beits­ti­tel für die­sen Film lau­tet »Joshua Tree«. Im Joshua Tree Na­tio­nal Park im süd­öst­li­chen Ka­li­for­ni­en wur­den ei­ni­ge Ta­tooi­ne-Sze­nen für die Epi­so­den IV und VI ge­dreht …

Ste­phen Dald­ry (BIL­LY EL­LI­OT ) ist an­geb­lich in Ge­sprä­chen mit den Mäch­ti­gen bei Lu­cas­Film und dem Maus­kon­zern um als Re­gis­seur und Pro­du­zent zu agie­ren.

Der In­halt des Films ist un­klar, eben­so, ob Ewan Mc­G­re­gor er­neut die Rol­le des Jedi spie­len wird. Es ist mög­lich, dass der Strei­fen kurz nach A PHAN­TOM ME­NACE han­delt, aber viel­leicht wird er auch ei­nen jun­gen Obi-Wan als Pa­da­wan zei­gen. Oder er spielt in der Zeit der selbst­ge­wähl­ten Ere­mi­ta­ge auf Ta­tooi­ne.

Span­nend. Mehr so­bald ich es er­fah­re.

Pro­mo­fo­to Ewan Mc­G­re­gor als Obi-Wan Keno­bi Co­py­right Lu­cas­Film und Dis­ney

SENSE 8 bekommt Abschluss als Fernsehfilm

SENSE 8 bekommt Abschluss als Fernsehfilm

Die Fans der von Net­flix auf­grund ab­ge­setz­ten Se­rie SEN­SE8 (vor­ge­brach­te Grün­de wa­ren: zu teu­er, zu we­ni­ge Zu­schau­er und »wir set­zen eh zu we­nig ab«) von den Wa­chow­skis und JMS ha­ben of­fen­bar ge­nug Auf­ruhr ver­an­stal­tet, um den Strea­ming­dienst dazu zu be­we­gen, der Show we­nig­stens ei­nen or­dent­li­chen Ab­schluss zu er­mög­li­chen.

Wie Net­flix ge­stern mel­de­te, wird es ei­nen Ab­schluss in Form ei­nes zwei­stün­di­gen Films ge­ben. Der of­fi­zi­el­le SEN­SE8 Twit­ter-Ac­count po­ste­te ei­nen Brief von Lana Wa­chow­sky:

Ab­ruf­bar wird der Film ir­gend­wann im Jahr 2018 auf Net­flix sein.

Kom­men­tar: Auf der ei­nen Sei­te muss man ganz klar se­hen, dass die Se­rie bei her­kömm­li­chen Sen­dern ent­we­der gar nicht erst pro­du­ziert, oder aber auf­grund der schlech­ten Seh­be­tei­li­gung in oder nach der er­sten Staf­fel weg­ge­axt wor­den wäre. Net­flix hat sie pro­du­ziert. Auch bei dem Strea­ming­dienst han­delt es sich um ein Wirt­schafts­un­ter­neh­men, das bei al­ler Ex­pe­ri­men­tier­freu­dig­keit an er­ster Stel­le Geld ver­die­nen möch­te. Ich gehe da­von aus, dass et­li­che der pro­te­stie­ren­den SEN­SE8-Fans ihre Dro­hung wahr ge­macht ha­ben und ihr Abo kün­dig­ten. Das dürf­te mei­ner An­sicht nach der Grund da­für ge­we­sen sein, dass Net­flix den Film ge­neh­migt hat. Das wür­de dann aber zei­gen, dass man in sol­chen Fäl­len durch­aus mit der Brief­ta­sche ab­stim­men kann.

Pro­mo­fo­to SEN­SE8 Co­py­right Net­flix

HAN SOLO-Film verliert Regisseure

HAN SOLO-Film verliert Regisseure
v.l.n.r.: Woo­dy Har­rel­son, Re­gis­seur Chri­sto­pher Mil­ler, Phoebe Wal­ler-Bridge, Al­den Eh­ren­reich, Emi­lia Clar­ke, Re­gis­seur Phil Lord, Joo­nas Suo­ta­mo (als Chew­bac­ca) so­wie Do­nald Glover

Wie be­kannt ist ge­ra­de ein Film um den jun­gen Han Solo in Ar­beit, der vor Epi­so­de IV han­deln soll. Da­bei kommt es zu Que­re­len um die Re­gie. Ei­gent­lich soll­ten Phil Lord und Chris Mil­ler bei dem Pro­jekt Re­gie füh­ren, die ha­ben al­ler­dings letz­te Nacht hin­ge­wor­fen. Der Grund war der üb­li­che: Lu­cas­Film-Prä­si­den­tin und Pro­du­zen­tin Ka­th­le­en Ken­ne­dy sprach von »un­ter­schied­li­chen krea­ti­ven Vi­sio­nen« für den Film. Lord und Mil­ler sag­ten das­sel­be: sie sei­en zwar kei­ne Fans des Be­grif­fes »krea­ti­ve Dif­fe­ren­zen«, aber in die­sem Fall wür­de das Kli­schee ex­akt pas­sen.

Und nun? Dem Ver­neh­men nach sind drei Per­so­nen für den Job als neue Re­gis­seu­re im Ge­spräch. Es han­delt sich um Ron HowardLa­wrence Kas­dan & Joe Johnston. Al­les gro­ße Na­men.

Howard macht seit lan­gem Fil­me, dar­un­ter Er­fol­ge wie SPLASH, CO­COON, BACK­DRAFT oder APOL­LO 13. Joe Johnston war nicht nur Vi­su­al Ef­fects-Künst­ler bei der ori­gi­na­len Tri­lo­gie und präg­te de­ren ein­zig­ar­ti­gen Look, er führ­te auch Re­gie bei ROCKE­TEER, JU­MAN­JI oder CAP­TAIN AME­RI­CA: THE FIRST AVEN­GER. Über den drit­ten Kan­di­da­ten muss man kaum et­was er­zäh­len: La­wrence Kas­dan ar­bei­te­te an den Dreh­bü­chern für Epi­so­de V und VI mit. Für THE FORCE AWA­KENS war er ne­ben J.J. Ab­rams der Haupt-Dreh­buch­au­tor. Und nicht zu­letzt hat er auch das Skript für den HAN SOLO-Film ver­fasst.

Die In­for­ma­tio­nen zu den Kan­di­da­ten sind im Mo­ment we­nig mehr als Ge­rüch­te und soll­ten des­we­gen mit dem nö­ti­gen Maß an Skep­sis be­trach­tet wer­den.

Pro­mo­fo­to HAN SOLO Co­py­right Lu­cas­Film und Dis­ney

Trailer: Verfilmung von IT CAME FROM THE DESERT

Trailer: Verfilmung von IT CAME FROM THE DESERT

Die Äl­te­ren un­ter uns kön­nen sich si­cher noch an das Ami­ga-Spiel IT CAME FROM THE DE­SERT er­in­nern. Das kam von Ci­ne­ma­wa­re und war eine lie­be­vol­le Hom­mage an ame­ri­ka­ni­sche Mon­ster­fil­me aus den 1950ern. Ich hat­te be­reits be­rich­tet, dass die­ses ver­filmt wird, die Pre-Pro­duk­ti­on hat­te im Fe­bru­ar 2015 be­gon­nen – das ist schon et­was her und des­we­gen hat­te ich an­ge­nom­men, das Pro­jekt sei sanft ent­schlum­mert. Doch weit ge­fehlt.

IT CAME FROM THE DE­SERT er­schien 1989 für den Ami­ga und spielt im Juni 1959. Man ver­folgt die Aben­teu­er von Greg Brad­ley, ei­nes Geo­lo­gen, der in der ab­ge­le­ge­nen Stadt Li­z­ard Bre­ath lebt. Nach­dem ein Me­teo­rit in der Nähe nie­der­geht, kommt es zu merk­wür­di­gen Vor­fäl­len.

Der Film IT CAME FROM THE DE­SERT scheint al­ler­dings im Heu­te zu spie­len, was mir nicht so gut ge­fällt. Der Trai­ler ist or­dent­lich tra­shig, aber das ist bei dem The­ma nicht nur zu er­war­ten, son­dern fast schon Pflicht. Re­gie führ­te Mar­ko Mäki­laak­so, nach ei­nem Dreh­buch von ihm, Trent Haa­ga und Hank Woon Jr.

Ei­nen Start­ter­min für die fin­nisch-bri­tisch-ka­na­di­sche Co­pro­duk­ti­on, die mit ei­nem Bud­get von nur ei­ner Mil­li­on Dol­lar rea­li­siert wur­de, gibt es noch nicht. Es wür­de mich al­ler­dings nicht wun­dern, wenn wir den hier­zu­lan­de nur auf Sil­ber­schei­be zu se­hen be­kom­men …