Trailer und Startdatum: THE TICK

Trailer und Startdatum: THE TICK

Zur neu­en Fern­seh­se­rie um den eher … äh … au­ßer­ge­wöhn­li­chen Su­per­hel­den THE TICK bei Ama­zon Prime Vi­deo gibt es ei­nen Trai­ler. Pe­ter Sera­fi­no­wicz (GUAR­DI­ANS OF THE GA­LA­XY) spielt den blau­en, in­sek­to­iden Hel­den, Grif­fin New­man gibt den Si­de­kick Ar­thur Ever­est.

Der Pi­lot zu THE TICK war im ver­gan­ge­nen Sep­tem­ber von den Ama­zon-Kun­den für eine Se­ri­en­um­set­zung ge­wählt wor­den, die Show star­tet in den USA (und ver­mut­lich auch im Rest der Welt) am 25. Au­gust 2017 ([Up­date 14.07.2017]: die deut­sche Fas­sung ist ab dem 13. Ok­to­ber auf Ama­zon zu se­hen).

TICK wur­de 1968 vom US-Co­mic­künst­ler Ben Ed­lund als News­let­ter-Mas­kott­chen für New Eng­land Co­mics ge­schaf­fen. 2001 hat­te be­reits Fox eine Se­rie um den un­ge­wöhn­li­chen Hel­den pro­du­ziert.

Nintendo SNES Classic innerhalb von Minuten ausverkauft

Nintendo SNES Classic innerhalb von Minuten ausverkauft

Ge­stern war es in ei­ni­gen On­line­shops mi­nu­ten­lang mög­lich, das für Sep­tem­ber an­ge­kün­dig­te SNES Clas­sic von Nin­ten­do vor­zu­be­stel­len.

Ver­mut­lich kom­men bei dem er­neu­ten Lie­fer-De­sa­ster meh­re­re Punk­te zu­sam­men: Zum ei­nen hat Big N nichts ge­lernt und pro­du­ziert er­neut zu ge­rin­ge Stück­zah­len, um in die Schlag­zei­len zu kom­men (gern ge­sche­hen, ihr Honks). Zum zwei­ten ist es nach den Er­fah­run­gen mit der NES Clas­sic ganz si­cher so, dass ir­gend­wel­che Arsch­lö­cher Ham­ster­käu­fe tä­ti­gen, um die Kon­so­le dann spä­ter für den drei­fa­chen Preis oder teu­rer ver­ticken zu kön­nen. Und zum Drit­ten muss man sich fra­gen, war­um die Shops an­ge­sichts des­sen (war ja ab­zu­se­hen) nicht eine Men­gen­be­schrän­kung ein­füh­ren. Die Ant­wort dürf­te ein­fach sein: Ama­zon bei­spiels­wei­se kann so dop­pelt ver­die­nen. Das er­ste Mal beim ei­gent­li­chen Ver­kauf und spä­ter noch­mal, wenn die Wu­che­rer die Din­ger über ih­ren Markt­platz ver­ticken wol­len.

Al­les äu­ßerst un­schön. Tja, Nin­ten­do, es gibt Ever­dri­ves und ähn­li­che Vor­rich­tun­gen, und es gibt alle eure ROMS auch im Netz, selbst wenn ihr seit Jah­ren nach­drück­lich ver­sucht, die ent­fer­nen zu las­sen. Ihr hät­tet mehr Geld ver­die­nen kön­nen, aber wer nicht will, der hat schon.

[Up­date:] Wie ich in­zwi­schen er­fuhr, gab es bei Ama­zon eine Men­gen­be­schrän­kung auf eine Kon­so­le pro Be­stel­ler. Was Hard­core-Ham­ste­rer aber auch nicht ab­hal­ten dürf­te, meh­re­re Ac­counts sind schnell an­ge­legt.

Pro­mo­fo­to SNES Clas­sic Co­py­right Nin­ten­do

Tommy Krappweis’ GHOSTSITTER-Hörspiel bei Audible

Tommy Krappweis’ GHOSTSITTER-Hörspiel bei Audible

Tom­my Krapp­weis schreibt be­kann­ter­ma­ßen an ei­ner Ju­genbuch­rei­he mit dem Ti­tel GHOST­SIT­TER. Die soll es zu­künf­tig nicht nur auf Pa­pier, son­dern auch auf die Oh­ren ge­ben. Ama­zon Mu­sic und Au­di­ble pro­du­zie­ren ein Hör­spiel – und das mit durch­aus be­kann­ten Stim­men:

Un­ter an­de­rem wur­den zu­sam­men­ge­trom­melt: Chri­stoph Ma­ria Herbst (STROM­BERG), Bern­hard Hoëcker (SWITCH), Wi­gald Bo­n­ing (RTL SAMS­TAG NACHT), Hugo Egon Bal­der (GE­NI­AL DA­NE­BEN), Jo­sef Han­nes­schlä­ger (RO­SEN­HEIM COPS) und Ca­rin C. Tiet­ze (SOKO STUTT­GART). Und auch Tom­my Krapp­weis selbst wird eine Rol­le spre­chen.

Der On­line­händ­ler Ama­zon rea­li­siert über sei­ne Hör­spiel­spar­te Au­di­ble ein acht­tei­li­ges Hör­spiel mit Epi­so­den von 60 – 75 Mi­nu­ten Län­ge, die ab Ok­to­ber 2017 er­hält­lich sein wer­den. Man wir es so­wohl über Ama­zon Mu­sic ge­streamt und zum Down­load be­kom­men kön­nen, wie über Au­di­ble als Stream.

Zur Sto­ry:

Tom (Fe­lix Strü­ven) hat eine Gei­ster­bahn mit quick­le­ben­di­gen Gei­stern ge­erbt! Und die im Zaum und ge­heim zu hal­ten, ist gar nicht so ein­fach: Vam­pir Vla­rad (Chri­stoph Ma­ria Herbst) mu­tiert dum­mer­wei­se bei Blut­kon­sum zum je­wei­li­gen Spen­der­we­sen, mei­stens zu Meer­schwein­chen. Mit Zom­bie Wom­bie (Tom­my Krapp­weis) ist nicht zu spa­ßen, wenn man sei­nem Plüsch­häs­chen zu nahe kommt, und Hop-Tep (Ka­rim El Kam­mou­chi), die Mu­mie, kann auf­grund der Ban­da­gen um den Kopf nur te­le­pa­thisch kom­mu­ni­zie­ren. Au­ßer­dem wä­ren da noch Wer­wolf Welf (Det­lef Tams), dem man bei Voll­mond bes­ser nicht be­geg­net, und Ge­spen­ster­mäd­chen Mimi (Pau­li­na Rüm­melein). Bei die­ser gei­ster­haf­ten Cha­os­trup­pe ist echt ein Pro­fi ge­fragt – und Tom ist das ge­naue Ge­gen­teil. Dass er aber trotz­dem ge­nau der Rich­ti­ge für den Job als »Ghost­sit­ter« ist, be­weist er ein ums an­de­re Mal mit viel Witz und Ein­falls­reich­tum.

Noch bis zum 4. Mai 2017 hat man Zeit, ein Be­wer­bungs­vi­deo auf In­sta­gram mit dem Hash­tag #ghost­sit­ter hoch­zu­la­den. Wer die mei­sten Li­kes er­hält, be­kommt eine Spre­cher­rol­le. Vor­aus­set­zung: Min­dest­al­ter 16 Jah­re. Alle De­tails bei Ama­zon.

Quel­le: Pres­se­mit­tei­lung Ama­zon, Pro­mo­gra­fik Co­py­right Ama­zon Mu­sic & Au­di­ble

THE TICK startet im August auf Amazon

THE TICK startet im August auf Amazon

Eine Neu­fas­sung von Ben Ed­lunds Su­per­held THE TICK (1986) als Fern­seh­se­rie war ei­ner der Er­fol­ge bei der letzt­jäh­ri­gen Ama­zon Prime Se­a­son im Sep­tem­ber. Da­bei wer­den Ama­zon-Kun­den di­ver­se Se­ri­en­epi­so­den ge­zeigt und die­se kön­nen dann dar­über ab­stim­men, wel­che tat­säch­lich in Se­rie pro­du­ziert wer­den.

Pe­ter Sera­fi­no­wicz spielt den blau­en Hel­den in der Se­rie, die laut An­ga­ben von Ama­zon am 25 Au­gust star­ten soll. Im Pi­lo­ten wa­ren in wei­te­ren Rol­len zu se­hen: Grif­fin New­man, Va­lo­rie Cur­ry, Bren­dan Hi­nes, Jackie Ear­le Ha­ley und Yara Mar­ti­nez.

Logo THE TICK Co­py­right Ama­zon

Anderson und Duchovny in X-FILES-Hörspielen bei Audible

Anderson und Duchovny in X-FILES-Hörspielen bei Audible

Zwar sind die Ver­hand­lun­gen mit Fox um neue Fol­gen des Re­vi­vals der Kult-My­ste­ry-Se­rie X-FILES (AKTE X) noch nicht zu ei­nem Er­geb­nis ge­kom­men, wei­te­re Aben­teu­er um die FBI-Agen­ten Mul­der und Scul­ly wird es al­ler­dings als Hör­spie­le ge­ben. An de­nen kann man sich er­freu­en falls man der eng­li­schen Spra­che mäch­tig ist.

Au­di­ble Stu­di­os wird un­ter dem Ti­tel X-FILES: COLD CA­SES neue Fäl­le, die es nicht in eine TV-Epi­so­de ge­schafft ha­ben, als Hör­spie­le ver­öf­fent­li­chen. Die Epi­so­den ba­sie­ren auf den von Joe Har­ris ge­schrie­be­nen Co­mics und sol­len nach dem Ki­no­film I WANT TO BE­LIE­VE han­deln. Eben­falls als »Crea­ti­ve Di­rec­tor« da­bei ist Se­ri­en­schöp­fer Chris Car­ter. Die Au­dio-Ad­ap­ti­on stammt von Dirk Maggs (THE HITCHHIKER’S GUI­DE TO THE GA­LA­XY).

Gil­li­an An­der­son und Da­vid Duchov­ny über­neh­men er­neut die Rol­len von Dana Scul­ly und Fox Mul­der. Wei­ter­hin sind mit da­bei: Mitch Pi­leg­gi als Di­rec­tor Skin­ner, Wil­liam B. Da­vis als Krebs­kan­di­dat, so­wie Tom Braid­wood, Dean Hag­lund und Bruce Har­wood als die Lone Gun­men.

Der Start X-FILES: COLD CA­SES bei Au­di­ble ist am 18. Juli 2017 (bei Ama­zon Deutsch­land sind sie al­ler­dings noch nicht ge­li­stet)

Pro­mo­gra­fik X-FILES: COLD CA­SES Co­py­right Audible/Amazon

Amazon Prime Streaming Partners Program ab Frühsommer auch in Deutschland?

Amazon Prime Streaming Partners Program ab Frühsommer auch in Deutschland?

Ama­zon macht da­mit wei­ter, ne­ben Buch- und On­line­han­del all­ge­mein, auch den Fern­seh- bzw. Strea­ming­markt auf­zu­mi­schen. In den USA gibt es be­reits das so­ge­nann­te »Ama­zon Prime Strea­ming Part­ners Pro­gram«. Da­bei öff­net sich Ama­zon Prime Vi­deo für In­hal­te Drit­ter, das kön­nen klas­si­sche Fern­seh­sen­der sein, aber auch di­rekt Pro­du­zen­ten, die dann in der Lage sind, ih­ren Con­tent ohne Um­weg über ir­gend­wel­che Sen­der zu ver­brei­ten.

Die­ses Pro­gramm könn­te laut den In­for­ma­tio­nen von W&V be­reits im Früh­som­mer auch in Deutsch­land star­ten. Ama­zon hält sich dazu al­ler­dings noch be­deckt und möch­te das nicht kom­men­tie­ren, es wäre aber eine lo­gi­sche Fort­füh­rung des Ama­zon Prime Vi­deo Kon­zepts. Und selbst­ver­ständ­lich wird sich Ama­zon die Ver­brei­tung der In­hal­te Drit­ter auf sei­ner gut ein­ge­führ­ten, reich­wei­testar­ken Strea­ming­platt­form or­dent­lich be­zah­len las­sen.

Den­noch dürf­te das ins­be­son­de­re für öf­fent­lich-recht­li­che oder pri­va­te Sen­der durch­aus at­trak­tiv sein, weil sie da­mit mög­li­cher­wei­se Zu­se­her zu­rück­ge­win­nen könn­ten, die sich vom klas­si­schen Fern­se­hen längst ab­ge­wandt ha­ben. Auf der an­de­ren Sei­te könn­te das aber auch dazu füh­ren, dass sich noch mehr Zu­schau­er vom tech­nisch, kon­zep­tio­nell und in­halt­lich über­hol­ten Pan­tof­fel­ki­no ver­ab­schie­den.

An­geb­lich gibt es zu­dem Ver­hand­lun­gen mit Dis­co­very we­gen Bun­des­li­ga-Über­tra­gun­gen und dem Pay-TV-Sen­der Sky, aber auch da will sich nie­mand äu­ßern.

Im Früh­som­mer wis­sen wir mehr.

Ama­zon-Logo Co­py­right Ama­zon

Amazons Echo kann vorlesen

Amazons Echo kann vorlesen

Ama­zon hat für sei­nen Laut­spre­cher-As­si­sten­ten Echo (man­che nen­nen ihn auch Ale­xa) eine neue Funk­ti­on frei­ge­schal­tet: Ab so­fort kann das Ge­rät Kind­le eBooks vor­le­sen, na­tür­lich nur sol­che, die sich in der Bi­blio­thek des Nut­zers be­fin­den und für die die Vor­le­se­funk­ti­on frei­ge­ge­ben ist.

Die da­bei ver­wen­de­te Speech-En­gi­ne ist of­fen­bar die­sel­be, die auch bei der Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Echo ver­wen­det wird. Die Sprach­qua­li­tät lässt der­zeit zu wün­schen üb­rig, Be­to­nun­gen und Pau­sen wis­sen der­zeit nicht so recht zu über­zeu­gen. Bleibt ab­zu­war­ten, ob Ama­zon das in Zu­kunft noch ver­bes­sert.

Die Vor­le­se­funk­ti­on ist nur in der deut­schen Fas­sung neu, bei der US-Ver­si­on ist sie be­reits seit ca. ei­nem Jahr frei­ge­schal­tet.

Das in der kur­zen Demo vor­ge­le­se­ne Buch ist RU­HE­LOS von Anja Ba­gus.

Pro­mo­gra­fik Ama­zon Echo Co­py­right Ama­zon

ELECTRIC DREAMS: THE WORLDS OF PHILIP K. DICK wandert zu Amazon

ELECTRIC DREAMS: THE WORLDS OF PHILIP K. DICK wandert zu Amazon

Im Mai ver­gan­ge­nen Jah­res hat­te ich das letz­te Mal dar­über be­rich­tet, dass Ron Moo­re, Mi­cha­el Din­ner und Bryan Crans­ton aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten bei ei­ner SF-Fern­seh­se­rie na­mens ELEC­TRIC DREAMS: THE WORLDS OF PHI­LIP K. DICK sind, die auf den Wer­ken des US-ame­ri­ka­ni­schen Au­tors ba­siert. Ur­sprüng­lich soll­te die Show auf AMC lau­fen, da war laut der Pro­duk­ti­ons­fir­ma Chan­nel 4 an­geb­lich auch schon al­les in trocke­nen Tü­chern, aber dann hat der Sen­der of­fen­bar kal­te Füße be­kom­men und eine Ver­zö­ge­rungs­tak­tik ge­fah­ren, die jetzt of­fen­bar dazu führ­te, dass man sich jetzt ei­nen neu­en Part­ner ge­sucht hat.

Neu­er Co-Pro­du­zent ist Ama­zon Vi­deo, das Kon­zept bleibt das­sel­be: Eine zehn­tei­li­ge Se­rie, bei der je­der Epi­so­de ein Werk von Dick zu­grun­de lie­gen wird. Die Epi­so­den wer­den von nam­haf­ten Au­to­ren ver­fass­te, bei­spiels­wei­se Jack Thor­ne (HAR­RY POT­TER AND THE CUR­SED CHILD, THE FA­DES), Mat­thew Gra­ham (DOC­TOR WHO, die nicht rea­li­ser­te STAR WARS-Se­rie), Tony Gri­so­ni (FEAR AND LOAT­H­ING IN LAS VE­GAS) oder Da­vid Farr (THE NIGHT MA­NA­GER).

Crans­ton wird nicht nur pro­du­zie­ren, son­dern auch mit­spie­len.

Im ver­gan­ge­nen Mai hat­te ich noch ver­mu­tet, die Se­rie käme im Früh­jahr 2017. Dar­aus wird dank AMC nun nichts, mein neu­er Tipp wäre der Herbst die­sen Jah­res.

Bild: Bryan Crans­ton 2014, von Pe­abo­dy Awards, aus der Wi­ki­pe­dia, CC-BY

Indie-Lesefestival: Die GLASBERG-Trilogie

Indie-Lesefestival: Die GLASBERG-Trilogie

Ama­zon fei­ert ge­ra­de sein so­ge­nann­tes In­die-Le­se­ve­sti­val ab, in des­sen Rah­men hau­fen­wei­se Self­pu­blisher-eBooks gün­sti­ger ab­ge­ge­ben wer­den. Dar­un­ter ist auch die Glas­berg-Tri­lo­gie von Anja Ba­gus, die ei­nen hal­ten es für Steam­punk, die an­de­ren für Phan­ta­stik vor ei­ner al­ter­na­ti­ven Hi­sto­rie, die zur Zeit des deut­schen Kai­ser­reichs spielt. Zum In­halt:

Seit dem Jahr 1900 gibt es auf der Welt eine selt­sa­me Sub­stanz: Æther ist als grü­ner Ne­bel über Flüs­sen und Seen auf­ge­stie­gen. Er ist en­er­gie­reich und wird als Treib­stoff für Luft­schif­fe und in­du­stri­el­le Pro­zes­se ge­nutzt. Aber er hat die Welt noch tief­grei­fen­der ver­än­dert: Krea­tu­ren aus My­then und Le­gen­den tau­chen aus den Ne­beln auf und je­dem kann es pas­sie­ren, dass ihm Flü­gel oder Hör­ner, Hufe oder Klau­en wach­sen.
Schwarz­wald 1912: Im mon­dä­nen Ho­tel Wal­des­ruh scheint die Welt noch in Ord­nung. Man will hier die Sil­ve­ster­fei­er un­ge­stört von den Vor­gän­gen am Rhein ver­brin­gen. Aber der Æther hat auch die­sen Rück­zugs­ort ver­än­dert und der Glas­berg hat sei­nen grü­nen Gip­fel ent­hüllt. Re­li­giö­se Fa­na­ti­ker und eine ur­alte We­sen­heit stö­ren die Fei­er­lich­kei­ten. Be­glei­ten Sie die ade­li­ge Frei­frau Mi­ner­va von Rap­pen­feld und den Un­ter­neh­mer Falk Bi­sch­off durch die Un­ru­hen die­ser be­son­de­ren Nacht.
Falk ent­deckt, dass das Glas des Glas­bergs be­son­de­re Kräf­te hat. Die Vor­gän­ge der Sil­ve­ster­nacht ha­ben Fol­gen: Ba­den-Ba­den wird durch eine selt­sa­me Krank­heit be­droht, die Kin­der grau­sam ster­ben lässt. Fin­den Falk und Mi­ner­va die Ur­sa­che? Und kön­nen sie den Wi­der­sa­cher, der hin­ter al­lem steckt, schließ­lich be­sie­gen oder wird es im Fi­na­le am Rhein zu ei­nem Schar­müt­zel kom­men, wel­ches in welt­wei­tem Krieg en­den könn­te?
Was in WAL­DES­RUH be­ginnt, nimmt in GLAS­BERG sei­nen Lauf und en­det ac­tion­reich und dra­ma­tisch in RHEIN­GOLD. In der Steam­punk-Welt von Anja Ba­gus gibt es al­les, was das Herz be­gehrt: star­ke Frau­en, Sol­da­ten, Be­am­te und Mon­ster, Ac­tion und Ro­man­tik.

Die drei Bü­cher er­hält man im Rah­men des In­die-Fe­sti­vals noch bis zum 22.02.2017 ver­gün­stigt. WAL­DES­RUH wäre als Print-Aus­ga­be 312 Sei­ten dick, GLAS­BERG hät­te 378 Sei­ten und RHEIN­GOLD käme mit 307 Sei­ten. Alle drei eBooks er­hält man der­zeit für je­weils nur 1,19 Euro.

Co­ver­ab­bil­dun­gen Co­py­right Anja Ba­gus

Pratchetts GOOD OMENS: Neil Gaiman macht Serie für Amazon und die BBC

Pratchetts GOOD OMENS: Neil Gaiman macht Serie für Amazon und die BBC

Im ver­gan­ge­nen April hat­te ich dar­über be­rich­tet, dass Neil Gai­man per­sön­lich sein und Ter­ry Prat­chetts Buch GOOD OMENS in eine Fern­seh­se­rie um­set­zen wol­le. Da­mals war nur klar, dass es ge­sche­hen soll, al­ler­dings nicht wie die ge­nau­en Be­gleit­um­stän­de sein wür­den, ein Sen­der wur­de noch nicht ge­nannt.

Jetzt wird be­rich­tet, dass Ama­zon die Se­rie für sei­nen Strea­ming­dienst fi­nan­zie­ren wird, in Co­pro­duk­ti­on mit der BBC. Und tat­säch­lich wird Gai­man selbst der Showrun­ner des Pro­jekts sein. GOOD OMENS soll dann ir­gend­wann im Jahr 2018 welt­weit auf Ama­zon Prime be­reit ge­stellt wer­den. Neil Gai­man wird auch aus­füh­rend pro­du­zie­ren, zu­sam­men mit Ca­ro­li­ne Skin­ner (DOC­TOR WHO), Chris Suss­manRob Wil­kins, und Rod Brown.

GOOD OMENS (deutsch: EIN GU­TES OMEN) dreht sich um ein un­ge­wöhn­li­ches Paar: Der Dä­mon Crow­ley und der En­gel Azi­ra­pha­le müs­sen sich zu­sam­men tun, um die Apo­ka­lyp­se zu ver­hin­dern.

Co­ver­ab­bil­dung GOOD OMENS Co­py­right Har­per Torch

THE MAN IN THE HIGH CASTLE bekommt dritte Staffel

THE MAN IN THE HIGH CASTLE bekommt dritte Staffel

Ama­zon hat sich ent­schie­den, eine drit­te Staf­fel sei­ner Al­ter­na­tiv-Hi­sto­ri­en-Se­rie THE MAN IN THE HIGH CAST­LE nach Phi­lip K. Dick zu pro­du­zie­ren. In der Show geht es um eine Welt in den 1960ern, in der die Na­zis und Ja­pan den zwei­ten Welt­krieg ge­won­nen und die USA un­ter sich auf­ge­teilt ha­ben.

Der Trai­ler, mit dem Ama­zon das an­kün­digt, hat ver­blüf­fen­der­wei­se ein Geo­blocking und kann nur in den USA be­trach­tet wer­den. Was soll denn der Un­sinn? Glück­li­cher­wei­se wur­de er na­tür­lich so­fort re­pli­ziert und von an­de­ren Ka­nä­len ohne Blocking an­ge­bo­ten.

Es spie­len er­neut Ru­fus Se­well (John Smith) und Che­lah Horsdal (He­len), ver­mut­lich wer­den auch Ale­xa Da­va­los, Ru­pert Evans und Cary-Hiroyu­ki Taga­wa wie­der da­bei sein. Frank Spot­nitz gibt den Job als Showrun­ner ab, es über­nimmt Eric Over­my­er (THE AF­FAIR).

Staf­fel­start wird ver­mut­lich Ende 2017 sein.

Studio Ghiblis RONJA RÄUBERTOCHTER kommt zu Amazon Prime

Studio Ghiblis RONJA RÄUBERTOCHTER kommt zu Amazon Prime

Stu­dio Ghi­b­li, be­kannt durch di­ver­se Ha­yao Miya­za­ki-Fil­me wie NAU­SI­CAÄ, PRIN­ZES­SIN MO­NONO­KE, CHI­HI­ROS REI­SE INS ZAU­BER­LAND oder DAS WAN­DELN­DE SCHLOSS, hat 2014 in Ja­pan Astrid Lind­grens Aben­teu­er um RON­JA RÄU­BER­TOCH­TER als Ani­mé-Se­rie (San­zo­ku no Musu­me R?nya) um­ge­setzt. Die kommt jetzt via Ama­zon Prime Vi­deo auch in den We­sten.

Be­reits in den 70ern hat­ten die Stu­dio­grün­der Ha­yao Miya­za­ki und Isao Ta­ka­hata ver­sucht, an eine Li­zenz für die Um­set­zung von PIP­PI LANG­STRUMPF zu kom­men, das war da­mals aber ver­geb­lich ge­we­sen.

Re­gie bei der RON­JA-Um­set­zung führ­te Ha­ya­os Sohn Goro Miya­za­ki. Es han­delt sich um eine Zu­sam­men­ar­beit zwi­schen Stu­dio Ghi­b­li und Po­ly­gon Pic­tures, der Mix aus Ghib­lis Cha­rak­ter­de­signs und der 3D-Ani­ma­ti­ons­tech­nik von Po­ly­gon er­in­nert ein we­nig an NI NO KUNI, das Com­pu­ter­spiel, wel­ches das Stu­dio 2010 mit dem Ent­wick­ler Le­vel-5 rea­li­sier­te. Aber auch Er­in­ne­run­gen an an­de­re Ani­mé-Kin­der­se­ri­en kom­men hoch.

Durch ei­nen Li­zenz­de­al zwi­schen dem Dis­tri­bu­tor Se­rious Lunch und Ama­zon wird man die Se­rie auf dem Vi­deo­strea­mingser­vice des On­line­händ­lers zu se­hen be­kom­men, wann ge­nau ist al­ler­dings der­zeit noch un­be­kannt. Die Se­rie soll of­fen­bar auf­wän­dig ins Eng­li­sche über­setzt wer­den, eine der Stim­men ist Gil­li­an An­der­son (Scul­ly in X-FILES). Eben­falls un­be­kannt ist, ob RON­JA auch bei Prime Vi­deo Deutsch­land zu se­hen sein wird, an­ge­sichts der Hand­ha­bung an­de­rer Se­ri­en sehe ich kei­nen Grund, war­um nicht.