Nicolas Cage in SPIDER-MAN NOIR-Serie

Nicolas Cage in SPIDER-MAN NOIR-Serie

Nicolas Cage 2011

Wer sich im Spi­der-Ver­se aus­kennt, die weiß, dass Nico­las Cage in den bei­den Ani­ma­ti­ons­fil­men aus dem Hau­se Sony die Rol­le des Netz­schwin­gers in SPIDER-MAN NOIR über­nom­men hatte.

Aller­dings ist die­se Ent­wick­lung jetzt doch ein wenig über­ra­schend: Sony/Columbia pro­du­zie­ren zusam­men mit Ama­zon Video eine Real­se­rie namens NOIR, in der Cage die Rol­le erneut über­neh­men soll. Die zugrun­de lie­gen­den Comics han­deln in den 1930er Jah­ren von Earth-90214 zur Zeit der Gro­ßen Depres­si­on in den USA. In die­ser Rea­li­tät wur­de Peter Par­ker von einer gif­ti­gen Spin­ne gebis­sen, die in einer gol­de­nen Figur ver­steckt war und statt ihn zu töten ver­leiht das Gift ihm Superfähigkeiten.

In der ange­kün­dig­ten Real­se­rie soll es offen­bar um eine älte­re Ver­si­on Par­kers gehen, einen altern­den und vom Pech ver­folg­ten Pri­vat­de­tek­tiv (Cage) im New York der 1930er Jah­re, der gezwun­gen ist, sich mit sei­nem frü­he­ren Leben als ein­zi­ger Super­held der Stadt auseinanderzusetzen.

Seri­en­schöp­fer, Showrun­ner und aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten sind Oren Uziel und Ste­ve Light­foot, die haben die Show zusam­men mit u.a. Phil Lord, Chris­to­pher Mil­ler, und Amy Pas­cal (SPIDER-VERSE) ent­wi­ckelt, die eben­falls aus­füh­rend pro­du­zie­ren. Die Pro­duk­ti­ons­fir­men hin­ter der Serie sind Sony Pic­tures Tele­vi­si­on und Ama­zon MGM Studios.

Auf­grund der frü­hen Pro­jekt­pha­se gibt es weder Infor­ma­tio­nen zu wei­te­ren Schauspieler°Innen, noch einen Starttermin.

Bild Nic Cage (2011, crop­ped) von Gerald Geroni­mo, aus der Wiki­pe­dia, Crea­ti­ve Com­mons Attri­bu­ti­on-Share Ali­ke 2.0 Generic

Trailer: THE RINGS OF POWER Season 2 Trailer

Trailer: THE RINGS OF POWER Season 2 Trailer

Egal was etli­che selbst­er­nann­te Fans im Netz lamen­tie­ren (Clowns, die sich über »Wokeness« beschwe­ren, kann ich ohne­hin nicht ernst neh­men), mir hat­te die ers­te Staf­fel von Ama­zons HERR DER RIN­GE-Serie THE RINGS OF POWER aus­ge­spro­chen gut gefal­len (nicht zuletzt, weil man aus­ge­tre­te­ne Pfa­de ver­ließ und end­lich mal neue Geschich­ten erzählt wur­den, die man nicht schon seit Jahr­zehn­ten kennt). Und nicht nur mir, denn offen­sicht­lich waren die Zuschau­er­zah­len groß genug, dass Ama­zon sofort eine zwei­te Staf­fel ankündigte.

Die steht nun in den Start­lö­chern und der Online­händ­ler spen­diert des­we­gen einen ers­ten Trai­ler zu Sea­son Zwei. Die Dreh­ar­bei­ten waren bereits im Juli 2023 abge­schlos­sen, aber auf­wen­di­ge Post­pro­duk­ti­on ist natür­lich not­wen­dig und der Hol­ly­wood-Streik hat eine Ver­öf­fent­li­chung eben­falls nicht gera­de beschleunigt.

Seri­en­schöp­fer sind Patrick McK­ay und John D. Pay­ne, die sind mit sehr vie­len ande­ren Per­so­nen auch aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten. Es spie­len u.a.: Morf­ydd ClarkIsma­el Cruz Cordo­vaChar­lie VickersMar­kel­la KavenaghMegan RichardsDani­el Wey­manRobert Ara­ma­yoCyn­thia Addai-Robin­sonOwain Arthur und Sophia Nom­ve­te.

Da ich Ama­zon Video seit der erzwun­ge­nen Wer­bung boy­kot­tie­re und nicht bereit bin, zusätz­lich zu den ohne­hin bereits hor­ren­den Prime-Kos­ten drei Euro extra im Moment für Wer­be­frei­heit an Bezos zu zah­len, wer­de ich ver­mut­lich war­ten, bis alle Fol­gen da sind und dann für einen Monat Prime buchen, um die Serie zu »bin­gen«. Prime habe ich ohne­hin gekün­digt, da Ama­zon Lie­fer­zu­sa­gen qua­si nicht mehr ein­hält und der Sup­port unfass­bar grot­ten­schlecht gewor­den ist; dazu dann noch die Wer­bung – das wars nach vie­len Jah­ren. Wenn Ama­zon meint, es wäre gut, lang­jäh­ri­ge Kun­den zu vergraulen …

THE RINGS OF POWER SEASON 2 star­tet am 29. August 2024 bei Prime Video.

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Tad Williams´ OTHERLAND wird zur Fernsehserie

Tad Williams´ OTHERLAND wird zur Fernsehserie

Cover Otherland Tetralogie

OTHERLAND ist eine Roman-Tetra­lo­gie (CITY OF GOLDEN SHADOW, RIVER OF BLUE FIRE, MOUNTAIN OF BLACK GLASS, SEA OF SILVER LIGHT) des US-ame­ri­ka­ni­schen Schrift­stel­lers Tad Wil­liams, es han­delt sich um Sci­ence Fic­tion, genau­er gesagt Cyber­punk. Die Prä­mis­se wird wie folgt beschrieben:

OTHERLAND is an epic cyber­punk-fan­ta­sy-adven­ture. The world as we know it has an addi­tio­nal lay­er here – hyper-rea­listic VR are­nas that have beco­me a new place for fun, work, edu­ca­ti­on but also debau­che­ry, crime and abu­se. The mys­te­rious Other­land, sup­po­sed­ly ano­t­her lay­er of the net­work, beco­mes a mere star­ting point for a mul­ti-realm adven­ture. Its Incep­ti­on-like mecha­nics con­tain a seri­es of realms, some uncan­ni­ly resemb­ling the world we know, others bizar­re clus­ters of fami­li­ar crea­ti­ons and cha­rac­ters. Among them are inter­ga­lac­tic taverns, medi­eval fan­ta­sies, and batt­le­grounds of World War I, to name a few.

Pro­du­ziert wird von Pla­ti­ge Image (THE WITCHER, LOVE, DEATH & ROBOTS) und Mount Devil zusam­men mit Mike Weber, der war aus­füh­ren­der Pro­du­zent bei Ama­zons WHEEL OF TIME-Serie. Der­zeit ist man auf der Suche nach Autor°Innen und Showrunner°innen. Lau­fen wird das Gan­ze zu einem noch nicht näher benann­ten Zeit­punkt bei Ama­zon Video.

Cover­ab­bil­dun­gen Copy­right DAW

Amazon wird WARHAMMER 40K-Filme und Serien produzieren

Amazon wird WARHAMMER 40K-Filme und Serien produzieren

Promografik Ankündigung Warhammer 40K

Ama­zon und Games Work­shop haben soeben offi­zi­ell bestä­tigt, dass sie Fern­seh­se­ri­en und Fil­me pro­du­zie­ren wer­den, die auf der Table­top-Spie­le­rei­he WARHAMMER 40000 basie­ren, die Ver­trä­ge sei­en soeben unter­schrie­ben wor­den. Die ers­te Ankün­di­gung dazu gab es vor einem Jahr, jetzt hat man sich geei­nigt. WARHAMMER 40K ist der Sci­ence Fic­tion-Able­ger des Fan­ta­sy-Spiels WARHAMMER und spielt Jahr­tau­sen­de in des­sen Zukunft, die ers­te Aus­ga­be erschein 1987 als WARHAMMER 40000: ROGUE TRADER. Neben dem Table­top gibt es Pen & Paper-Rol­len­spie­le, Roma­ne, Com­pu­ter­spie­le und was weiß ich nicht noch alles. 40K, so die Abkür­zung, wird immer wie­der wegen angeb­lich faschis­to­ider Ten­den­zen kri­tisch bewer­tet, ande­re sind der Ansicht, dass das alles sati­risch gemeint sei. Auf­grund man­geln­der Detail­kennt­nis­se kann ich mir kei­ne abschlie­ßen­de Wer­tung dazu erlau­ben, ten­die­re aber eher zu Letzterem.

Aus der Ankün­di­gung zu Seri­en und Filmen:

All we can tell you right now is that an éli­te band of screen­wri­ters, each with their own par­ti­cu­lar pas­si­on for War­ham­mer, is being assem­bled to help bring the set­ting and cha­rac­ters you love to the screen.

Bemer­kens­wert ist dabei: Einer der Pro­du­zen­ten wird Hen­ry Cavill (SUPERMAN, THE WITCHER) sein. Der ist ein lang­jäh­ri­ger Fan des Fran­chi­ses. Abge­se­hen vom Pro­du­zie­ren wird nicht aus­ge­schlos­sen, dass er auch in den zu pro­du­zie­ren­den Medi­en mit­spie­len wird.

Ter­mi­ne wann man etwas zu sehen bekom­men wird will man noch nicht geben, es wer­den zwei bis drei Jah­re genannt, bis »etwas auf den Bild­schir­men ankom­men wird«.

Pro­mo­gra­fik Copy­right Games Work­shop Limited

Trailer: Amazons FALLOUT-Fernsehserie

Trailer: Amazons FALLOUT-Fernsehserie

Wie neu­lich berich­tet, star­tet im April 2024 eine von Ama­zon pro­du­zier­te Fern­seh­se­rie, die auf Bethes­das seit 1997 in ver­schie­de­nen Ite­ra­tio­nen erschie­ne­ner Com­pu­ter­spie­le­rei­he FALLOUT basiert.

Die Hand­lung der Com­pu­ter­ga­mes spielt in einer alter­na­ti­ven Geschich­te, in der es zwar nach dem Ende des zwei­ten Welt­kriegs ato­mar betrie­ben Autos, ela­bo­rier­te Robo­ter oder Ener­gie­waf­fen gibt, in ande­ren Berei­chen blieb man aller­dings kul­tu­rell gesell­schaft­lich und tech­nisch 100 Jah­re auf dem Niveau der 1950er. Im Jahr 2077 kommt es zu Atom­schlä­gen zwi­schen den USA und Chi­na. Eini­ge zehn­tau­send Men­schen flüch­ten in Bun­ker, soge­nann­te soge­nann­te Vaults, und in FALLOT geht es dar­um, wie die­se Jahr­zehn­te spä­ter wie­der ver­su­chen die von mutier­ten Lebe­we­sen beherrscht wird. Die Spie­le han­deln im 22. und 23. Jahr­hun­dert in ver­schie­de­nen Gebie­ten der ehe­ma­li­gen Ver­ei­nig­ten Staa­ten und dre­hen sich um den Über­le­bens­kampf. Das ist alles durch­aus gewalt­tä­tig, aller­dings mit einem von Sati­re und schwar­zem Humor gepräg­ten Grundthema.

Todd Howard von Bethes­da ist aus­füh­ren­der Pro­du­zent. Wei­te­re aus­füh­ren­de Produzent°Innen sind James Alt­manLisa JoyMar­got LulickJona­than NolanJames W. Skotch­do­po­leGene­va Robert­son-Dwo­ret und Gra­ham Wag­ner. Regie bei min­des­tens drei Epi­so­den führt Jona­than Nolan. Es spie­len u.a. Ella Pur­nellWalton Gog­ginsAaron MotenMoi­ses Ari­asKyle MacLach­lan und Sari­ta Choud­hu­ry.

Ama­zon hat nun einen ers­ten Tea­ser-Trai­ler zu FALLOUT ver­öf­fent­licht. Der wirkt ein wenig zusam­men­hang­los, aber ent­hält zahl­lo­se Oster­ei­er für die Fans der Computerspiele.

FALLOUT star­tet am 12. April 2024 bei Ama­zon Prime Video.

Mir sei die per­sön­li­che Anmer­kung erlaubt, dass mir ange­sichts des Zustands der rea­len Welt Dys­to­pien auf die Ner­ven gehen, denn auf die steu­ern wir bereits in Rea­li­tas zu und ich muss sie nicht auch noch in der Frei­zeit haben.

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Wie ChatGPT das Ende des Selfpublishings einläuten könnte

Wie ChatGPT das Ende des Selfpublishings einläuten könnte

Vor einer Woche erklär­te der Her­aus­ge­ber des renom­mier­ten US-Phan­tas­tik­ma­ga­zing Clar­kes­world, dass man bis auf wei­te­res kei­ne Kurz­ge­schich­ten mehr anneh­men wür­de. Grund: Er war mit Kurz­ge­schich­ten geflu­tet wor­den, die offen­sicht­lich mit Open AIs Deep Lear­ning-basier­tem Chat­bot ChatGPT erstellt wor­den waren (mit »künst­li­cher Intel­li­genz« hat das übri­gens nur weit­läu­fig zu tun, auch wenn Ahnungs­lo­se das gern gleich­set­zen. Deep Lear­ning ist nur ein Aspekt des wei­ten Fel­des KI, aber kei­ne KI an sich und in sich, von ech­ter KI sind wir noch weit ent­fernt. Wenn also Politiker°Innen oder Mar­ke­ting-Hei­nis in dem Zusam­men­hang von KI faseln, sind sie nicht von Ahnung getrübt und nut­zen ein­fach ein Buzzword).

Damit erreicht ein Phä­no­men aus dem Bereich bil­der­stel­len­de Kunst die Autoren und Ver­la­ge. Im Bereich Bil­der­stel­lung wer­den wir seit Mona­ten mit Bil­dern geflu­tet, die angeb­lich Kunst sind und bei denen tat­säch­lich nur oft Unbe­gab­te Mid­jour­ney, Dall‑E oder Sta­ble Dif­fu­si­on mit Begrif­fen füt­tern und dann mei­nen, sie hät­ten mit den ent­stan­de­nen Bil­dern Kunst erschaf­fen, was natür­lich so pau­schal Unsinn ist.

Und genau­so nut­zen jetzt Per­so­nen, die sich für Schriftsteller°Innen hal­ten, ChatGPT, um Tex­te zu erschaf­fen. Und das soll­te auch nicht wun­dern, denn genau dafür hat­te Open AI bereits Able­ger sei­nes Algo­rith­mus GPT‑3 bewor­ben: Beim Ver­fas­sen von Tex­ten zu hel­fen und Schreib­blo­cka­den zu über­win­den. Dabei beginnt man Sät­ze oder Absät­ze und die GPT-3-basier­ten Tools ver­voll­stän­di­gen die­se im Kon­text des bereits Geschriebenen.

Logo ChatGPT

Des­we­gen soll­te es nicht wun­dern, wenn sich selbst für gewitzt hal­ten­de Pseudoautor°Innen mei­nen, sie wür­den gro­ße Lite­ra­tur erschaf­fen (oder um ein­fach schnel­les Geld zu machen), indem sie ChatGPT mit­tels Prompt anwei­sen, eine Kurz­ge­schich­te zu verfassen.

Aber nicht nur Kurz­ge­schich­ten sind ein Pro­blem. Ama­zon hat­te im Self­pu­bli­shing-Bereich schon seit Jah­ren sowohl mit Pla­gia­ten zu kämp­fen, als auch mit künst­lich auf­ge­bläh­ten eBooks, denn Ama­zon zahlt nach gele­se­nen Sei­ten. Dazu kommt jetzt eine Schwem­me von eBooks, die mit­tels Deep Lear­ning-Algo­rith­men erstellt wur­den. Reu­ters schreibt dazu, es sei unmög­lich fest­zu­stel­len, bei wie vie­len eBooks die Betei­li­gung von ChatGPT ver­schwie­gen wur­de.

Und das ist aus vie­len Grün­den ein Pro­blem. An ers­ter Stel­le sicher­lich, weil es für Selfpublisher°innen ohne­hin schon äußerst schwie­rig ist, sicht­bar zu wer­den, das wird noch viel schwie­ri­ger, wenn man zusätz­lich auch noch in einer Flut von DL-gene­rier­ten Büchern versinkt.

Es gibt inzwi­schen Pro­gram­me, die ChatGPT-erzeug­te Tex­te erken­nen kön­nen; Fun Fact am Ran­de: auch die basie­ren auf Deep Lear­ning. Aller­dings ste­hen die zum einen nicht jeder zur Ver­fü­gung (oder Nut­zer sind nicht in der Lage, sie zu ver­wen­den) und zum ande­ren wird es ins­be­son­de­re für Ama­zon äußerst schwie­rig wer­den, gro­ße Men­gen an Ver­öf­fent­li­chun­gen zu durch­su­chen – und es wird garan­tiert auch Fal­se Posi­ti­ves geben, also Bücher, die fälsch­lich auto­ma­ti­siert aus­sor­tiert wer­den, obwohl kei­ne soge­nann­te KI betei­ligt war.

Das ist selbst ein Pro­blem für den größ­ten Self­pu­bli­shing-Anbie­ter Ama­zon, der sicher­lich ver­su­chen wird, sei­ne tech­ni­sche Macht und Kom­pe­tenz dage­gen in Stel­lung zu brin­gen. Die deut­sche Buch­bran­che glänzt übli­cher­wei­se durch tech­ni­sche Rück­stän­dig­keit und wird damit mei­ner Erwar­tung nach noch viel grö­ße­re Pro­ble­me haben. Ich gehe davon aus, dass sich in nicht all­zu fer­ner Zukunft jemand mit der Nach­richt mel­den wird, er habe einem der gro­ßen Publi­kums­ver­la­ge ein per DL erstell­tes Werk untergejubelt.

Pro­ble­ma­tisch ist das aber auch für Selfpublisher°Innen (und nicht nur für die), wenn Ama­zon sei­nen Dienst mas­siv ein­schränkt, um der genann­ten Pro­ble­me Herr zu wer­den, oder wenn deut­sche Platt­for­men aus Angst und tech­ni­schem Unver­mö­gen das­sel­be tun. Aber auch dass Her­aus­ge­ber wie Clar­kes­world kei­ne Kurz­ge­schich­ten mehr anneh­men, um Zeit zu haben einen Weg zu fin­den, um damit umzu­ge­hen, ist besorg­nis­er­re­gend über das Self­pu­bli­shing hin­aus (selbst wenn Kurz­ge­schich­ten in Deutsch­land lei­der qua­si kei­ne Rol­le spielen).

Pro­ble­ma­tisch ist das auch des­we­gen, weil ChatGPT mit Mil­li­ar­den Tex­ten aus dem Web per Data­mi­ning gefüt­tert wur­de, der Algo­rith­mus hat aus die­sen Tex­ten sein künst­li­ches neu­ro­na­les Netz­werk trai­niert, daher auch der Begriff Deep Lea­ring (stark ver­ein­facht). Es könn­te also pas­sie­ren, dass Frag­men­te aus den Ori­gi­nal­tex­ten in den erzeug­ten Inhal­ten auf­tau­chen und das wäre ein Pla­gi­at. Dass das nicht abwe­gig ist, zeigt dass Micro­softs Code-Ver­voll­stän­di­gungs-Tool CoPi­lot dabei erwischt wur­de, uner­laubt den Code Drit­ter zu kopie­ren, mit dem das Tool gefüt­tert wor­den war, dabei konn­te die­ser Dritt­code ein­deu­tig iden­ti­fi­ziert wer­den – und Pro­gramm­code ist in vie­len Fäl­len als krea­ti­ve Schöp­fung eben­falls urhe­ber­recht­lich geschützt.

Ich leh­ne Deep Lear­ning nicht grund­sätz­lich ab und sehe auch durch­aus reich­lich posi­ti­ve Aspek­te und lega­le Anwen­dungs­ge­bie­te (die auf­zu­zäh­len wür­de den Rah­men des Arti­kels spren­gen). Aber wie mit jeder neu­en Tech­no­lo­gie gibt es Per­so­nen, die die Mög­lich­kei­ten aus­nut­zen und ver­wen­den, um sich einen Vor­teil zu ver­schaf­fen, sei es in der Inter­net-Wäh­rung »Sicht­bar­keit« oder finan­zi­ell. Ich bin sehr gespannt, wie Gesell­schaft und Wirt­schaft dar­auf reagie­ren wer­den. Von der deut­schen Poli­tik erwar­te ich in der Hin­sicht nichts, die bemer­ken neue Tech-The­men und Regu­lie­rungs­not­wen­dig­kei­ten ohne­hin immer zehn Jah­re zu spät und/oder reagie­ren dann hand­werk­lich mise­ra­bel dar­auf, weil sie die inhalt­lich nicht ver­stan­den haben, oder weil Geset­ze durch Unter­neh­men her­bei­lob­byi­siert werden.

In den USA lau­fen die ers­ten Ver­fah­ren von Künstler°Innen gegen Open AI oder die Betrei­ber von Mid­jouney. Die Kla­gen­den hal­ten es für nicht in Ord­nung, dass ihre Wer­ke unge­fragt in die DL-Algo­rith­men gefüt­tert wur­den. Ich erwar­te dem­nächst Ähn­li­ches im Bereich Text.

Zum Abschluss noch ein Beispiel:

Ich sag­te zu ChatGPT:

Wri­te a short sto­ry about hyper­in­tell­gent ali­ens that visit earth to paci­fy huma­ni­ty but that goes awful­ly wrong

Und die Ant­wort war fol­gen­de Vignette:

The hyper­in­tel­li­gent ali­ens arri­ved on Earth with the best of inten­ti­ons. They were a peace­ful spe­ci­es and had heard about the vio­lence and con­flict that plagued the pla­net. They belie­ved they could help. The ali­ens had the power to paci­fy huma­ni­ty with a sin­gle thought, and they were con­fi­dent that they could bring about a new era of peace and harmony.

The lea­ders of Earth wel­co­med the ali­ens with open arms. They were exci­ted about the pro­spect of a world without war, fami­ne, or pover­ty. The ali­ens began their work, using their advan­ced tech­no­lo­gy to paci­fy human minds. At first, ever­ything see­med to be going well. Peop­le stop­ped figh­t­ing, and the world beca­me a much quie­ter place.

Howe­ver, as time went on, some­thing star­ted to go wrong. The paci­fi­ca­ti­on began to have unin­ten­ded con­se­quen­ces. Peop­le stop­ped being crea­ti­ve, curious, and pas­sio­na­te. They beca­me apa­the­tic and indif­fe­rent to ever­ything around them. The world beca­me a sta­gnant, color­less place, devoid of any real life.

The ali­ens were baff­led. They had inten­ded to crea­te a peace­ful world, but they had not rea­li­zed the true cost of paci­fi­ca­ti­on. They had taken away the very essence of what made humans human.

The lea­ders of Earth deman­ded that the ali­ens rever­se their paci­fi­ca­ti­on. They wan­ted their peop­le to be free to think, feel, and act as they plea­sed. But the ali­ens had no idea how to undo what they had done. They had thought that they could make the world a bet­ter place, but ins­tead, they had des­troy­ed it.

In the end, the ali­ens left Earth, sad­den­ed by the unin­ten­ded con­se­quen­ces of their actions. They had hoped to help huma­ni­ty, but ins­tead, they had rob­bed them of their huma­ni­ty. And so, the world retur­ned to its for­mer sta­te, with all its flaws and imper­fec­tions. But at least, it was still alive.

Sicher, das ist weder hohe Lite­ra­tur (aber das ist eine Men­ge Bel­le­tris­tik eben­falls nicht) noch beson­ders krea­tiv. Den­noch kann man viel­leicht Neil Clar­kes Pro­blem ver­ste­hen, wenn er mit sol­chen Tex­ten geflu­tet wird. Übri­gens ist ChatGPT im eng­lisch­spra­chi­gen Bereich bei Ama­zon inzwi­schen an etli­chen Wer­ken als »Mit­au­tor« genannt.

Dis­c­lai­mer: Die­ser Arti­kel wur­de ohne die Nut­zung von ChatGPT erstellt (bis auf die Vignet­te), auch wenn es mir in den Fin­gern juck­te. Arti­kel­bild aus Dall‑E, Prompt: »A robot spewing money, digi­tal pain­ting«. Logo ChatGPT Copy­right Open AI

Henry Cavill realisiert WARHAMMER 40000-Projekt mit Amazon

Henry Cavill realisiert WARHAMMER 40000-Projekt mit Amazon

Als bekannt wur­de, dass Hen­ry Cavill nicht mehr als WITCHER zur Ver­fü­gung ste­hen wür­de, nahm man an, dass er sich das Cape von Kal-El ali­as Super­man erneut umhän­gen wür­de. Doch auch die­se Rol­le wird er letz­ten Infor­ma­tio­nen zufol­ge nicht wie­der übernehmen.

Bekannt war eben­falls, dass Cavill ein ziem­li­cher Voll­nerd ist, unter ande­rem han­delt es sich bei ihm um einen Fan des Sci­fi-Table­top-Games WARHAMMER 40000 aus dem Hau­se Games Work­shop. Die ers­te Edi­ti­on des Minia­tu­ren­spiels erschien 1987, es gab zahl­lo­se Ite­ra­tio­nen in Form von Pen&Paper-Rollenspielen, Comics, Com­pu­ter­spie­len und Romanen.

WARHAMMER 40.000 ist in einer fer­nen Zukunft ange­sie­delt, in der eine sta­gnie­ren­de mensch­li­che Zivi­li­sa­ti­on von feind­li­chen Außer­ir­di­schen und über­na­tür­li­chen Krea­tu­ren bedrängt wird. Die Spiel­fi­gu­ren sind eine Mischung aus Men­schen, Außer­ir­di­schen und über­na­tür­li­chen Mons­tern, die über futu­ris­ti­sche Waf­fen und über­na­tür­li­che Kräf­te verfügen.

Ama­zon hat die Film­rech­te an dem Stoff erwor­ben und Hen­ry Cavill soll nicht nur eine Haupt­rol­le spie­len, son­dern auch pro­du­zie­ren, zusam­men mit Nata­lie Vis­cu­so von Ver­ti­go. Er schrieb dazu:

I have loved War­ham­mer sin­ce I was a boy, making this moment tru­ly spe­cial for me. The oppor­tu­ni­ty to she­pherd this cine­ma­tic uni­ver­se from its incep­ti­on is qui­te the honor and the respon­si­bi­li­ty. I couldn’t be more gra­te­ful for all the hard work put in by Ver­ti­go, Ama­zon Stu­di­os, and Games Work­shop to make this hap­pen. One step clo­ser to making a nigh on lifel­ong dream come true.

Auf sei­nem insta­gram-Account schrieb er:

For 30 years I have dreamt of see­ing a War­ham­mer uni­ver­se in live action. Now, after 22 years of expe­ri­ence in this indus­try, I final­ly feel that I have the skill set and expe­ri­ence to gui­de a War­ham­mer Cine­ma­tic Uni­ver­se into life. Part­ne­ring with Nata­lie Vis­cu­so at Ver­ti­go has been a bles­sing bey­ond words, without her we might not have found the per­fect home at Ama­zon. And having a home like Ama­zon will give us the free­dom to be true to the mas­si­ve scope of War­ham­mer. To all of you War­ham­mer fans out the­re, I pro­mi­se to respect this IP that we love. I pro­mi­se to bring you some­thing fami­li­ar. And I endea­vour to bring you some­thing fan­tastic that is, as of yet, unseen.

Our first steps are to find our Filmmaker/Creator/Writer. Watch this space, my friends.

For The Emperor!

Eine fil­mi­sche Umset­zung von WARHAMMER 40K wird nicht bil­lig wer­den, denn es geht um Sci­Fi mit kilo­me­ter­lan­gen Schif­fen und auf­wen­di­gen Visu­als – und man kann es sich mit einer welt­wei­ten Fan­ge­mein­de ver­spie­len, soll­te man hier nicht lie­fern. Von den Pro­duk­ti­ons­wer­ten her wird das auf dem Niveau von RINGS OF POWER sein müs­sen. Inter­es­sant auch, dass man sich kei­ne Zeit las­sen will, angeb­lich soll  bereits 2025 etwas ver­öf­fent­licht werden.

Inter­es­sant ist wei­ter­hin, dass die­se Nach­richt fünf Tage nach der Infor­ma­ti­on kam, dass Cavill erneut Super­man spie­len wür­de, das war dann wie­der hin­fäl­lig. Es ist also davon aus­zu­ge­hen, dass das Ange­bot für die­sen Job kurz­fris­tig und uner­war­tet kam. Dem neu­en Chef des DCEU, James Gunn, dürf­te das uner­war­te­te Ende von MAN OF STEEL II nicht ganz unge­le­gen kom­men, der will das Super­hel­den-Uni­ver­sum ohne­hin voll­stän­dig umkrem­peln, nach­dem es jah­re­lang schwächelte.

Details zu Umset­zung oder Beset­zung gibt es auf­grund der frü­hen Pro­jekt­pha­se noch nicht.

Bild Hen­ry Cavill von Gage Skid­mo­re, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

Kurzbesprechung: Amazon Kindle Scribe – seriously?

Kurzbesprechung: Amazon Kindle Scribe – seriously?

Ich lieb­äu­gel­te schon seit eini­ger Zeit mit einem grö­ße­ren eInk-Tablet, das eine Notiz­funk­ti­on hat, um in eBooks und/oder PDFs hand­schrift­li­che Noti­zen machen zu kön­nen. Der Remar­kab­le war in mei­ner enge­ren Wahl, aller­dings las­sen die sich Zube­hör fürst­lich bezah­len und auch die Zusatz­kos­ten für Cloud­funk­tio­nen (die genau­so gut lokal ange­bo­ten wer­den könn­ten) waren abschreckend.

Des­we­gen war ich erfreut, dass Ama­zon ein ähn­li­ches Gerät anbie­ten wür­de und hoff­te, dass es trotz des im Ver­gleich zu Tablets über­zo­gen wir­ken­den Prei­ses schon gut wer­den wür­de, weil ich anneh­men woll­te, dass Ama­zon weiß was sie in Sachen eInk-Gad­gets tun.

Von wegen.

wei­ter­le­sen →

Trailer: Sly Stallone im Superheldenfilm SAMARITAN

Trailer: Sly Stallone im Superheldenfilm SAMARITAN

Manch­mal wird man ja doch noch mal über­rascht. Zum Bei­spiel durch die­sen Trai­ler für den Film SAMARITAN. Der wur­de für Ama­zon Prime Video pro­du­ziert und zeigt Syl­ves­ter Stal­lo­ne in der Rol­le eines des­il­lu­sio­nier­ten Super­hel­den im Ruhestand.

Und wenn man jetzt einen der übli­chen chee­sy Stal­lo­ne-Fil­me erwar­tet, dann hat man zwar zum Teil recht, aber objek­tiv betrach­tet funk­tio­niert die­ser Vor­gu­cker ver­blüf­fend gut und auch Stal­lo­ne ist deut­lich weni­ger pein­lich als sonst. Will der alt­ge­dien­te Action-Mime (der mit sei­nen 76 Jah­ren im Trai­ler eine sehr gute Figur abgibt) doch noch ins Cha­rak­ter­fach wech­seln – und das aus­ge­rech­net mit einem Superheldenfilm?

Es han­delt sich um einen Ori­gi­nal­stoff, nicht um eine Comic- oder Romanadaption.

Regie führt Juli­us Avery (OPERATION OVERLORD) nach einem Dreh­buch von Bra­gi F. Schut (ESCAPE ROOM). Neben Stal­lo­ne spie­len Javon ‘Wan­na’ WaltonPilou AsbækMar­tin StarrDascha Polan­coMoi­ses Ari­asSophia Tat­um u.a.

SAMARITAN star­tet am 26. August 2022 bei Ama­zon Prime Video.

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THE LORD OF THE RINGS – THE RINGS OF POWER

THE LORD OF THE RINGS – THE RINGS OF POWER

Im Sep­tem­ber soll Ama­zons Strea­ming­se­rie THE LORD OF THE RINGS – THE RINGS OF POWER star­ten, die auf Moti­ven von J. R. R. Tol­ki­en basiert. Man darf sehr gespannt sein, wie das umge­setzt wur­de und ob es in den gestren­gen Augen der Fan­ge­mein­de Bestand haben wird.

Ori­en­tiert man sich am soeben ver­öf­fent­lich­ten »Main Tea­ser« (was ist jetzt eigent­lich der Unter­schied zwi­schen einem Trai­ler und einem Main Tea­ser? Ich weiß es jeden­falls nicht) ori­en­tiert, dann sieht das alles tat­säch­lich gar nicht so schlecht aus. Und am Ende pro­du­ziert Ama­zon nicht für Fans, son­dern für alle Zuschauerinnen.

Inter­es­sant fin­de ich, dass sie für Galadri­el und Elrond Schauspieler°Innen aus­ge­sucht haben, die wie jün­ge­re Ver­sio­nen von Cate Blan­chett und Hugo Wea­ving wir­ken. Die Inspi­ra­ti­on durch die Fil­me von Peter Jack­son ist ohne­hin unübersehbar.

Seri­en­schöp­fer sind Patrick McK­ay und John D. Pay­ne, es spie­len u.a. Naza­nin Bonia­diBen­ja­min Wal­kerMorf­ydd ClarkPeter Mul­lanCyn­thia Addai-Robin­sonRobert Ara­ma­yoIsma­el Cruz Cordo­vaLen­ny Hen­ryMaxim Bal­d­ryCharles Edwards und Augus­tus Prew.

THGE RINGS OF POWER läuft ab dem 2. Sep­tem­ber 2022 beim Strea­ming­dienst Ama­zon Video.

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Ach Amazon, Server solltest du doch eigentlich können: Das LOST ARK-Desaster

Ach Amazon, Server solltest du doch eigentlich können: Das LOST ARK-Desaster

Ama­zon muss­te bereits bei ihrem MMO NEW WORLD fest­stel­len, dass es nicht aus­reicht, unan­stän­di­ge Men­gen an Geld in ein Pro­jekt zu ste­cken, um es zu einem Erfolg zu machen, es bedarf auch Erfah­run­gen in Game­de­sign und Serverarchitektur.

Nun soll­te man anneh­men, dass Ama­zon als einer der größ­ten, wenn nicht der größ­te, Anbie­ter von Clou­d­ar­chi­tek­tur und Cloud­ser­vern in der Lage sein soll­te, zumin­dest Ahnung dar­über zu haben, wie man den Ansturm auf ein neu­es Spiel, dass von Gamer°Innen lan­ge erwar­tet wur­de, ver­nünf­tig auf Ser­ver ver­teilt und Loadbalanced.

Doch weit gefehlt. LOST ARK zeigt sich der­zeit eher als TODESLOST ARK.

Wäh­rend LOST ARK in den USA offen­bar pro­blem­los läuft, sieht die Situa­ti­on in Euro­pa ganz anders aus. Ent­we­der lan­ge Queu­es mit 15000 und mehr Spie­lern vor einem in der War­te­schlan­ge, oder die Ser­ver mel­den sich als gar nicht erreich­bar. Oder Spie­ler haben das Glücks­los gezo­gen und kom­men mal ins Spiel, flie­gen dann aber wie­der aus und fin­den sich erneut in der Queue, in der man auch schon mal Stun­den ver­brin­gen darf.

Das sind alles kei­ne neu­en Pro­ble­me und ande­re Anbie­ter haben das inzwi­schen im Griff. Ama­zon selbst soll­te eben­falls pro­blem­los in der Lage sein, sei­ne Ser­ver­in­fra­struk­tur für das Game zügig aus­zu­bau­en – aber das schaf­fen die seit min­des­tens Sams­tag nicht, noch immer ist die Lage so kata­stro­phal wie oben beschrie­ben. Man darf sich an der Stel­le auch mal die Fra­ge stel­len: Kön­nen sie es nicht, oder ist ihnen die euro­päi­sche Kund­schaft völ­lig egal? Und war­um wur­de die Lage und die zu erwar­tend nöti­gen Kapa­zi­tä­ten für Euro­pa so dra­ma­tisch falsch ein­ge­schätzt? Hät­te man nicht ein­fach mal einen Blick auf die Vor­be­stel­ler, Wish­list und Pre­l­oad­zah­len bei Steam wer­fen kön­nen? Das hät­te doch schon Anhalts­punk­te lie­fern müs­sen, was man so an vir­tu­el­len Ser­vern in der Cloud auf­stel­len muss …

Einer der größ­ten Anbie­ter für Cloud­diens­te macht sich soeben (erneut) lächerlich.

Des­we­gen an die­ser Stel­le auch kei­ne Bespre­chung, ich war nur am ver­gan­ge­nen Sams­tag mal ganz kurz im Spiel und es war wirk­lich hübsch anzu­se­hen, aber von den Spiel­me­cha­ni­ken her in die­sem kur­zen Anspie­len nicht mein Ding, außer­dem ste­he ich ohne­hin nicht so auf iso­me­tri­sche 2,5D-Games. Zudem lese ich immer wie­der Beschwer­den über Pay2Win, hier hat­te Ama­zon ver­spro­chen, dass das ursprüng­lich aus Asi­en stam­men­de Game für den west­li­chen Markt in die­ser Hin­sicht deut­lich ent­schärft wur­de, aber jede Spie­le­rin die nicht zahlt, wird dafür offen­bar mit Grin­ding bestraft.

Viel­leicht wid­me ich mich LOST ARK noch­mal aus­führ­li­cher, aber es gibt so vie­le ande­re Games – und die funk­tio­nie­ren wenigsten.

Teaser: THE LORD OF THE RINGS – THE RINGS OF POWER

Teaser: THE LORD OF THE RINGS – THE RINGS OF POWER

Am 2. Sep­tem­ber 2022 soll Ama­zons Strea­ming­se­rie basie­rend auf HERR DER RINGE und wei­te­ren Moti­ven Tol­ki­ens unter dem Titel THE LORD OF THE RINGS – THE RINGS OF POWER star­ten (ein »Rings« müs­sen wir lei­der abzie­hen, Herr Rosen­tal, das war dop­pelt). Jetzt hat Ama­zon einen Tea­ser raus­ge­hau­en, der sich »Tit­le Announ­ce­ment« nennt, also mög­li­cher­wei­se ein Vor­gu­cker auf die Titel­se­quenz ist. Wenn ich mir ande­re Titel­se­quen­zen so anse­he und da ich die übli­cher­wei­se für die­se Zwe­cke in der Bran­che genut­zen Ren­der Engi­nes und Par­ti­kel­sys­te­me ken­ne, wür­de ich Ama­zon raten, da an ein paar Stel­len noch­mal nachzuarbeiten.

Ansons­ten ist der Tea­ser eher inhalt­los und aus­sa­ge­arm, den gespro­che­nen Text habe ich auch irgend­wo schon mal gehört …

Damit ihr nicht ganz umsonst hier wart wenigs­tens noch die offi­zi­el­le Zusammenfassung:

Ama­zon Stu­di­os’ forth­co­m­ing seri­es brings to screens for the very first time the heroic legends of the fab­led Second Age of Middle-earth’s histo­ry. This epic dra­ma is set thousands of years befo­re the events of J.R.R. Tolkien’s The Hob­bit and The Lord of the Rings, and will take view­ers back to an era in which gre­at powers were for­ged, king­doms rose to glo­ry and fell to ruin, unli­kely heroes were tes­ted, hope hung by the finest of threads, and the grea­test vil­lain that ever flowed from Tolkien’s pen threa­tened to cover all the world in darkness.
Begin­ning in a time of rela­ti­ve peace, the seri­es fol­lows an ensem­ble cast of cha­rac­ters, both fami­li­ar and new, as they con­front the long-fea­red re-emer­gence of evil to Midd­le-earth. From the dar­kest depths of the Mis­ty Moun­tains, to the majes­tic forests of the elf-capi­tal of Lin­don, to the breath­ta­king island king­dom of Núme­nor, to the fur­thest reaches of the map, the­se king­doms and cha­rac­ters will car­ve out lega­ci­es that live on long after they are gone.

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