ÆON FLUX: Realserie in Arbeit

ÆON FLUX: Realserie in Arbeit

Ursprünglich war ÆON FLUX eine Avant­garde-Ani­ma­tion­sserie, die von 1991 bis 1995 bei MTV lief. Die Hand­lung spielt im Jahr 7698 nach einem glob­alen Zusam­men­bruch der Umwelt, die nur wenige über­lebt haben. Die leben in zwei Städten im Bere­ich des früheren Osteu­ropa. die Pro­tag­o­nistin ist eine Agentin und Assas­sinin der Nation Mon­i­ca, die immer wieder die zweite Nation Breg­na infil­tri­ert. Mon­i­ca ist eine anar­chis­tis­che Gesellschaft, Breg­na ein Polizeis­taat.

Jeff Davis wird aus­führen­der Pro­duzent und soll die Drehbüch­er ver­fassen, den ken­nt man als Showrun­ner von TEEN WOLF und kreativ­en Kopf hin­ter CRIMINAL MINDS. An sein­er Seite, eben­falls als aus­führende Pro­duzentin, Gale Anne Hurd (TERMINATOR, ALIENS, THE WALKING DEAD). Das Ganze wird erneut pro­duziert von MTV. Weit­ere Details, sobald sie auf­tauchen.

Und sofort kom­men die Trolle aus der Höh­le, die genau wis­sen, dass das nur Scheiße wer­den kann. Schließt euch in eurem Keller ein und schaut nur noch 20 Jahre alte Serien, wenn ihr mit der Gegen­wart nicht zurecht kommt.

Pro­mo­grafik ÆON FLUX Copy­right MTV

Neues zur STAR WARS-Fernsehserie

Neues zur STAR WARS-Fernsehserie

Dass Jon Favreau (IRON MAN) zusam­men mit Lucas­Film und Dis­ney eine live-action STAR WARS-Fernsehserie macht ist so weit nichts Neues. Neu sind aber Details zum The­ma.

Nach­dem die Sto­ry­group sich lange dage­gen gewehrt hat­te, die Zeit zwis­chen RETURN OF THE JEDI, genauer dem Kampf um Jakku, und THE FORCE AWAKENS für neue Sto­ries freizugeben (von weni­gen Hin­weisen in den neuen Roma­nen abge­se­hen) weicht man jet­zt davon ab, denn die bis­lang titel­lose Serie soll sieben Jahre nach dem Kampf um Endor spie­len. Und: Ja, es sollen Charak­tere aus der ersten Trilo­gie in Erschei­n­ung treten kön­nen. Ich würde aber mal davon aus­ge­hen, dass es keine Hauptcharak­tere sein wer­den …

Ich bin sehr ges­pan­nt, was Jon Favreau und Dave Filoni (STAR WARS: REBELS) für diese bis­lang im neuen Canon nicht erforschte Zeit in Pet­to haben. Ins­beson­dere Favreau traue ich in der Hin­sicht viel zu. Ich halte das genau für die richtige Idee. Noch genug Erkennbares für Alt­fans und trotz­dem genug Möglichkeit­en, um Neues zu erschaf­fen. Wenn BioWare schlau wären, wür­den sie sich da ran­hän­gen und ihr MMO eben­falls in diese Zeit erweit­ern (aber daran glaube ich nicht, die wollen ja nur noch die Lizenz zuende melken).

Übri­gens han­delt auch die angekündigte Ani­ma­tion­sserie STAR WARS: RESISTANCE in dieser Lim­bo-Ära, denn die spielt kurz nach­dem die First Order auf der galak­tis­chen Bühne auf­taucht. Und für die ist eben Filoni der Showrun­ner.

Logo STAR WARS Copy­right Lucas­Film & Dis­ney

Robert Zemeckis macht JETSONS-Realserie für abc

Robert Zemeckis macht JETSONS-Realserie für abc

55 Jahre nach ihrem ersten Fernseh-Auftritt arbeit­et man daran, aus der ikonis­chen Han­na-Bar­bera-Trick­serie THE JETSONS eine Mul­ti­kam­era-Com­e­dy mit realen Schaus­piel­ern zu machen.

ABC tut sich dafür mit Warn­er Tele­vi­sion zusam­men, geschrieben wer­den die Episo­den von Gary Janet­ti (FAMILY GUY), der ist auch zusam­men mit Jack Rap­ke (REAL STEEL) und keinem Gerin­gerem als Robert Zemeck­is (BACK TO THE FUTURE) aus­führen­der Pro­duzent. Zweit­er aus­führen­der Pro­duzent ist Jack­ie Levine. Das Ganze hat bei ABC den »put pilot«-Status, das bedeutet, man hat sich bere­its entsch­ieden auf alle Fälle einen Piloten zu pro­duzieren. Neben dem Rechtein­hab­er Warn­er sind auch noch Nick­le­by Inc. und Com­pari Enter­tain­ment involviert.

Die ersten bei­den Staffeln der JETSONS liefen in den Jahren 1962 und 1963 und war die erste Serie in Farbe auf ABC. In den 1980ern wur­den weit­ere Episo­den pro­duziert. Pro­tag­o­nis­ten waren Vater George, seine Frau Jane, Tochter Judy, Sohn Elroy, Fam­i­lien­hund Astro und das Robot­er-Haus­mäd­chen Rosie.

Pro­mo­grafik THE JETSONS Copy­right Warn­er Bros. Tele­vi­sion und abc

Produzent Rick McCallum zur STAR WARS Real-Fernsehserie

IGN hat den Pro­duzen­ten Rick McCal­lum zur geplanten aber derzeit auf unbes­timmte Zeit ver­schobe­nen Real-Fernsehserie im STAR WARS-Uni­ver­sum befragt. McCal­lum erläutert erneut das, was als haupt­säch­lich­er Grund für den Pro­duk­tion­sstop ange­führt wurde: die Serie würde zu teuer wer­den; man hat eine Ober­gren­ze von fünf Mil­lio­nen Dol­lar pro Episode ange­set­zt und diese würde man wohl derzeit über­schre­it­en (sehe ich mir andere SF-Serien so an, frage ich mich allerd­ings ern­sthaft, wo das Prob­lem ist). Der Pro­duzent führt weit­er aus, dass bere­its 50 »großar­tige« Drehbüch­er existieren und diese eben nicht angemessen umge­set­zt wer­den kön­nten, zudem erk­lärt er, dass die Serie zeitlich in den 20 Jahren zwis­chen Episode III und Episode IV ange­siedelt wäre.

Ein weit­eres Prob­lem ist die Tat­sache, dass die US-Net­works Serien sofort wieder abset­zen, wenn die Zuschauerzahlen nicht stim­men und den Pro­duzen­ten das zu unsich­er ist. Zudem ist angesichts des Inter­net völ­lig unsich­er, wie lange das klas­sis­che Fernse­hen über­haupt noch existieren wird. Man fragt sich, warum nicht gle­ich das Netz als Ver­trieb­splat­tform genutzt wird, statt eines Fernsehsenders.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst.

Creative Commons License

Dank an Flo­ri­an für den Hin­weis!