Trailer: Stephen Kings THE MIST

Trailer: Stephen Kings THE MIST

Spike TV hat eine zehn­tei­li­ge Fern­seh-Ad­ap­ti­on von Ste­phen Kings No­vel­le THE MIST rea­li­siert, jede Fol­ge wird eine Stun­de lang sein. Dazu gibt es ei­nen er­sten Trai­ler.

THE MIST dreht sich um eine Klein­stadt­fa­mi­lie, die durch ein bru­ta­les Ver­bre­chen aus­ein­an­der ge­ris­sen wird. Wäh­rend sie noch ver­su­chen da­mit zu­recht zu kom­men, drängt ein un­heim­li­cher Ne­bel in die Stadt, der sie vom Rest der Welt so­liert und von­ein­an­der trennt. Fa­mi­lie, Freun­de und Geg­ner se­hen sich in un­er­war­te­ten Grup­pen zu­sam­men, ver­su­chen den my­ste­riö­sen Ne­bel und des­sen Be­dro­hun­gen zu be­kämp­fen und Mo­ral und gei­sti­ge Ge­sund­heit zu be­wah­ren, wäh­rend um sie her­um die Re­geln der Ge­sell­schaft zer­bre­chen.

Es spie­len un­ter an­de­rem Mor­gan Spec­tor, Alyssa Su­ther­land, Gus Bir­ney, Da­ni­ca Cur­cic, Oke­zie Mor­ro, Luke Cosgro­ve, Dar­ren Pet­tie, Rus­sell Pos­ner, Dan But­ler, Isiah Whit­lock Jr. und Fran­ces Con­roy. Se­ri­en­schöp­fer ist Chri­sti­an Tor­pe.

THE MIST star­tet am 22. Juni 2017 in den USA, für den Rest der Welt gibt es noch kei­ne Ter­mi­ne.

Der Stoff wur­de be­reits 2007 von Frank Dar­abont (THE WAL­KING DEAD) in ei­nen Film um­ge­setzt.

ELECTRIC DREAMS: THE WORLDS OF PHILIP K. DICK wandert zu Amazon

ELECTRIC DREAMS: THE WORLDS OF PHILIP K. DICK wandert zu Amazon

Im Mai ver­gan­ge­nen Jah­res hat­te ich das letz­te Mal dar­über be­rich­tet, dass Ron Moo­re, Mi­cha­el Din­ner und Bryan Cran­s­ton aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten bei ei­ner SF-Fern­seh­se­rie na­mens ELEC­TRIC DREAMS: THE WORLDS OF PHIL­IP K. DICK sind, die auf den Wer­ken des US-ame­ri­ka­ni­schen Au­tors ba­siert. Ur­sprüng­li­ch soll­te die Show auf AMC lau­fen, da war laut der Pro­duk­ti­ons­fir­ma Chan­nel 4 an­geb­li­ch auch schon al­les in trocke­nen Tü­chern, aber dann hat der Sen­der of­fen­bar kal­te Füße be­kom­men und eine Ver­zö­ge­rungs­tak­tik ge­fah­ren, die jetzt of­fen­bar dazu führ­te, dass man sich jetzt ei­nen neu­en Part­ner ge­sucht hat.

Neu­er Co-Pro­du­zent ist Ama­zon Vi­deo, das Kon­zept bleibt das­sel­be: Eine zehn­tei­li­ge Se­rie, bei der je­der Epi­so­de ein Werk von Dick zu­grun­de lie­gen wird. Die Epi­so­den wer­den von nam­haf­ten Au­to­ren ver­fass­te, bei­spiels­wei­se Jack Thor­ne (HAR­RY POT­TER AND THE CUR­SED CHILD, THE FA­DES), Mat­t­hew Gra­ham (DOC­TOR WHO, die nicht rea­li­ser­te STAR WARS-Se­rie), Tony Gri­so­ni (FEAR AND LOATHING IN LAS VE­GAS) oder Da­vid Farr (THE NIGHT MA­NA­GER).

Cran­s­ton wird nicht nur pro­du­zie­ren, son­dern auch mit­spie­len.

Im ver­gan­ge­nen Mai hat­te ich noch ver­mu­tet, die Se­rie käme im Früh­jahr 2017. Dar­aus wird dank AMC nun nichts, mein neu­er Tipp wäre der Herb­st die­sen Jah­res.

Bild: Bryan Cran­s­ton 2014, von Pe­abo­dy Awards, aus der Wi­ki­pe­dia, CC-BY

LAWNMOWER MAN kommt als Fernsehserie zurück – in der Virtuellen Realität

LAWNMOWER MAN kommt als Fernsehserie zurück – in der Virtuellen Realität

Auch wenn er im Kino eher durch­schnitt­li­ch ab­schnitt, ist der Film THE LAWN­MO­WER MAN (deut­sch: DER RA­SEN­MÄ­HER­MANN) aus dem Jahr 1992 mit Pier­ce Bros­nan und Jeff Fa­hey längst ein Kult-Klas­si­ker ge­wor­den. Es gibt eine Kurz­ge­schich­te glei­chen Na­mens von Ste­phen King, auf der der Film an­geb­li­ch be­ruh­te, er hat­te dann aber so we­nig da­mit zu tun, dass King so­gar ge­gen die Nut­zung des Ti­tels klag­te. Es gab Fort­set­zun­gen mit an­de­ren Pro­du­zen­ten und Schau­spie­lern, in de­nen Matt Fre­wer (MAX HEADROOM) die Rol­le des Ra­sen­mä­her­manns Jobe über­nahm.

Die Fir­ma Jaunt macht »Ci­ne­ma­tic Vir­tual Rea­li­ty«, also fil­mi­sche Me­di­en für VR-Bril­len. Die ha­ben die Rech­te am Film­stoff er­wor­ben, um eine TV-Se­rie dar­aus zu ma­chen, die man nur mit ei­nem ent­spre­chen­den Head­set voll­stän­dig er­fah­ren kann. Rech­te­inha­ber Jim How­ell sag­te, dass man die bahn­bre­chen­den Dar­stel­lung ei­ner vir­tu­el­len Rea­li­tät im Film auf zeit­ge­mä­ße Wei­se in die jetzt tat­säch­li­ch exi­stie­ren­den VR-Tech­no­lo­gie über­tra­gen möch­te.

Wenn man sich den Trai­ler des Ki­no­films an­sieht ist es er­staun­li­ch, wie nahe das Head­set-De­si­gn aus dem Jahr 1992 an den ak­tu­el­len VR-Bril­len ist.

Man darf ge­spannt sein. Der Durch­satz an VR-Bril­len im hei­mi­schen Wohn­zim­mer ist nach wie vor dünn, al­ler­dings könn­te für so eine Se­rie auch eine sim­ple Lö­sung wie Goo­gle Card­board und Nach­fol­ger aus­rei­chen. Und da­für be­nö­tigt man tat­säch­li­ch nur ei­nen Pla­stik­hal­ter und ein halb­wegs po­ten­tes Smart­pho­ne.

Mehr dazu wenn ich mehr er­fah­re.

Andy Weir arbeitet an NASA-Fernsehserie MISSION CONTROL

Andy Weir arbeitet an NASA-Fernsehserie MISSION CONTROL

Den Na­men Andy Weir soll­te man ken­nen: Der US-Au­tor ver­fass­te den Ro­man THE MAR­TI­AN, eine Art NASA-MacGy­ver-Ro­bin­so­na­de, die mit Matt Da­mon in der Rol­le des schnodd­ri­gen Astro­nau­ten Mark Wat­ney ver­filmt wur­de. Buch und Film wa­ren über­aus er­folg­reich.

Das hat die Mäch­ti­gen beim Sen­der CBS dazu ge­bracht, ihn an­zu­heu­ern. Weir soll erst ein­mal das Dreh­buch zu ei­nem Pi­lo­ten für eine Fern­seh­se­rie schrei­ben, in der es um die NASA geht. Eben­falls da­bei: Si­mon Kin­berg (X-MEN, er hat­te auch an MAR­TI­AN-Ki­no­film mit­ge­ar­bei­tet) und Charles Eglee (THE SHIELD & DEX­TER). Weir wird auch aus­füh­ren­der Pro­du­zent, zu­sam­men mit Kin­berg, Eglee, Court­ney Con­te, Quan Phung und Adi­tya Sood. Der­zeit gibt es we­der In­for­ma­tio­nen dazu, wer Re­gie füh­ren soll, noch wel­che Schau­spie­le­re be­setzt wer­den sol­len.

Die Se­rie soll den Ti­tel MIS­SI­ON CON­TROL tra­gen. Nach der Pro­duk­ti­on des Pi­lot­films will CBS dann ent­schei­den, ob eine gan­ze Show dar­aus wer­den wird.

In Zei­ten ei­nes Do­nald Trump kann die NASA jeg­li­che Wer­bung si­cher­li­ch gut brau­chen.

Bild Andy Weir 2016 von der NASA, Pu­blic Do­main

Pratchetts GOOD OMENS: Neil Gaiman macht Serie für Amazon und die BBC

Pratchetts GOOD OMENS: Neil Gaiman macht Serie für Amazon und die BBC

Im ver­gan­ge­nen April hat­te ich dar­über be­rich­tet, dass Neil Gai­man per­sön­li­ch sein und Ter­ry Prat­chetts Buch GOOD OMENS in eine Fern­seh­se­rie um­set­zen wol­le. Da­mals war nur klar, dass es ge­sche­hen soll, al­ler­dings nicht wie die ge­nau­en Be­gleit­um­stän­de sein wür­den, ein Sen­der wur­de noch nicht ge­nannt.

Jetzt wird be­rich­tet, dass Ama­zon die Se­rie für sei­nen Strea­ming­dien­st fi­nan­zie­ren wird, in Co­pro­duk­ti­on mit der BBC. Und tat­säch­li­ch wird Gai­man selbst der Showrun­ner des Pro­jekts sein. GOOD OMENS soll dann ir­gend­wann im Jahr 2018 welt­weit auf Ama­zon Pri­me be­reit ge­stellt wer­den. Neil Gai­man wird auch aus­füh­rend pro­du­zie­ren, zu­sam­men mit Ca­ro­li­ne Skin­ner (DOC­TOR WHO), Chris Suss­manRob Wil­kins, und Rod Brown.

GOOD OMENS (deut­sch: EIN GU­TES OMEN) dreht sich um ein un­ge­wöhn­li­ches Paar: Der Dä­mon Crow­ley und der En­gel Azi­ra­pha­le müs­sen sich zu­sam­men tun, um die Apo­ka­lyp­se zu ver­hin­dern.

Co­ver­ab­bil­dung GOOD OMENS Co­py­right Har­per Tor­ch

Coen-Brüder machen Westernserie: THE BALLAD OF BUSTER SCRUGGS

Die Coen-Brü­der Joel und Ethan sind für sol­che Er­fol­ge wie THE BIG LE­BOW­SKI, NO COUN­TRY FOR OLD MEN oder neu­er­dings HAIL CES­AR ver­ant­wort­li­ch. Im Lau­fe ih­rer Kar­rie­re hat man ih­nen auch be­reits Os­cars in die Hand ge­drückt. Jetzt ar­bei­ten sie of­fen­bar an ei­ner We­stern-Fern­seh­se­rie mit dem Ti­tel THE BAL­LAD OF BU­STER SCRUGGS.

Sie wer­den die Show für die Pro­duk­ti­ons­fir­ma An­na­pur­na Te­le­vi­si­on rea­li­sie­ren, und da­bei pro­du­zie­ren, schrei­ben und auch Re­gie füh­ren. Bis­her wur­de noch kein Sen­der ge­nannt, aber ich den­ke, dass es nicht schwie­rig wer­den dürf­te, wel­che da­für zu in­ter­es­sie­ren. Col­li­der spricht von ei­nem »in­no­va­ti­ven Kon­zept«, das auch Ki­nos be­inhal­tet. Das könn­te bei­spiels­wei­se be­deu­ten, dass der Pi­lot oder be­son­de­re Fol­gen auch in Licht­spiel­häu­sern zu se­hen sein könn­ten. Ver­mut­li­ch heißt das aber lei­der auch, dass wir hier in Eu­ro­pa bei ei­nem sol­chen Kon­zept au­ßen vor wä­ren.

Mit der Fern­seh­se­rie FAR­GO nach ih­rem gleich­na­mi­gen Film aus dem Jahr 1996 hat­ten sie üb­ri­gens nur am Ran­de zu tun. BU­STER SCRUGGS ist aber ein 100-pro­zen­ti­ges Coen-Pro­jekt. We­stern-Er­fah­rung konn­ten sie mit dem Re­make von TRUE GRIT sam­meln.

Bild Coen Bro­thers von Ge­or­ges Bi­ard, aus der Wi­ki­pe­dia, CC BY-SA

Hollywood macht aus METROPOLIS eine Fernsehserie

Hollywood macht aus METROPOLIS eine Fernsehserie

Wenn es kei­ne deut­schen Gen­re-Pro­duk­tio­nen gibt, muss sich halt Hol­ly­wood der Stof­fe an­neh­men. Uni­ver­sal Ca­ble Pro­duc­tions hat Sam Es­mail, den Kopf hin­ter MR. RO­BOT, be­auf­tragt, aus Fritz Langs klas­si­schem SF-Film ME­TRO­PO­LIS aus dem jahr 1927 eine auf­wen­di­ge Fern­seh­se­rie zu ma­chen. Dem Hol­ly­wood Re­por­ter nach soll das Bud­get pro Epi­so­de der Mi­ni­se­rie bei sa­gen­haf­ten zehn Mil­lio­nen Dol­lar lie­gen.

Der­zeit lie­gen Uni­ver­sal und Es­mail wohl in letz­ten Ver­hand­lun­gen, er soll Showrun­ner und zu­sam­men mit Chad Ha­mil­ton (eben­falls MR. RO­BOT) aus­füh­ren­der Pro­du­zent wer­den.

Das Es­mail mit MR. RO­BOT noch zwei bis drei Jah­re lang alle Hän­de voll zu tun hat, wird da­von ge­spro­chen, dass es erst da­na­ch mit ME­TRO­PO­LIS los­ge­hen soll. Wir war­ten ge­spannt, ob tat­säch­li­ch et­was dar­aus wer­den wird.

Pro­mo­fo­to Me­tro­po­lis Co­py­right War­ner Home Vi­deo

Anne Rice´ Vampir Lestat kommt vielleicht ins Fernsehen

Anne Rice´ Vampir Lestat kommt vielleicht ins Fernsehen

Anne RiceDer er­ste Ro­man aus Anne Rice´ VAM­PI­RE CHRO­NI­CLES-Rei­he war IN­TER­VIEW WITH A VAM­PI­RE (deut­sch un­ter an­de­rem als SCHU­LE DER VAM­PI­RE und GE­SPRÄCH MIT DEM VAM­PIR), und der er­schien be­reits im Jahr 1976. Da­na­ch folg­ten über die Jah­re 12 wei­te­re Bü­cher um den Vam­pir Le­stat, das letz­te in 2014, mor­gen er­scheint ein wei­te­res, näm­li­ch PRIN­CE LE­STAT AND THE RE­ALMS OF AT­LAN­TIS.

Ur­sprüng­li­ch war ge­plant, den Ki­no­film aus dem Jahr 1994 zu re­boo­ten, der Plan wur­de jetzt al­ler­dings of­fen­bar fal­len ge­las­sen. Wie die Au­to­rin selbst be­rich­tet, sind die Rech­te da­mit an sie zu­rück­ge­fal­len und sie ar­bei­tet zu­sam­men mit ih­rem Sohn an ei­ner TV-Um­set­zung. Die bei­den schrei­ben an ei­nem Pi­lo­ten und ei­nem Kon­zept für eine Fern­seh­se­rie, die im be­sten Fall alle Bü­cher um­fas­sen soll. So­bald sie die­se Ar­beit ab­ge­schlos­sen ha­ben, wol­len sie nach Pro­du­zen­ten su­chen.

Es ist also noch nichts in trocke­nen Tü­chern, be­vor wir eine VAM­PI­RE CHRO­NI­CLES-Se­rie zu se­hen be­kom­men, muss erst­mal ein Sen­der In­ter­es­se zei­gen. Und da hege ich doch ge­wis­se Zwei­fel, denn trotz der si­cher­li­ch in­ter­es­san­ten IP mit ei­ner Men­ge Fans wur­de das The­ma »Vam­pi­re« doch in den letz­ten Jah­ren in so ziem­li­ch al­len Me­di­en tot­ge­rit­ten. Man wird se­hen müs­sen, ob die Saga, mit der im Prin­zip die Vam­pir-Hy­ste­rie neu ent­facht wur­de, ge­nug Strahl­kraft hat, da­mit Pro­du­zen­ten Geld locker ma­chen. Zu­mal Rice et­was in der Preis­klas­se von GAME OF THRO­NES vor­schwebt, wie sie selbst sagt.

Mei­ne Mei­nung: Vam­pi­re. Gähn.

Bild Anne Rice von Anne Rice, aus der Wi­ki­pe­dia, Pu­blic Do­main

Trailer: EMERALD CITY

Trailer: EMERALD CITY

Dass es eine Fern­seh­se­ri­en­fas­sung der L. Frank Baums OZ-Ro­ma­ne un­ter dem Ti­tel EME­RALD CITY ge­ben soll­te, dar­über hat­te ich be­reits mehr­fach be­rich­tet. Das Gan­ze star­tet An­fang ja­nu­ar beim US-Sen­der NBC und hier ist ein er­ster Trai­ler. Der sieht deut­li­ch da­na­ch aus, dass sich das si­cher nicht an Kin­der, son­dern an ein er­wach­se­nes Pu­bli­kum rich­tet.

Es spie­len un­ter an­de­rem: Adria Ar­jo­na (Do­ro­thy), Vin­cent D’Onofrio (Wi­zard)Ger­ran How­ell, Oli­ver Jack­son-Co­hen, Isa­bel Lu­cas, Ana Ularu und Roxy Stern­berg.

ROBIN HOOD ohne Ende …

ROBIN HOOD ohne Ende …

Im Mo­ment scheint man sich in Hol­ly­wood auf Ro­bin Hood ein­ge­schos­sen ha­ben, denn es gibt wirk­li­ch hau­fen­wei­se ge­plan­te Pro­jek­te um den be­kann­ten Vo­gel­frei­en und sei­ne lu­sti­gen Ge­sel­len. Sie­ben Fil­me und zwei Fern­seh­se­ri­en sind in der Pipe­line – es bleibt ab­zu­war­ten, wie­vie­le da­von tat­säch­li­ch um­ge­setzt wer­den.

HOOD (Sony)

Sony möch­te aus Ro­bin Hood gleich ein Fran­chise ma­chen, so et­was wie ein Ci­ne­ma­tic Uni­ver­se mit meh­re­ren Fil­men und na­tür­li­ch Mer­chan­di­se bis der She­riff kommt. Die Sto­ry lie­st sich ein we­nig wie »Su­per­hel­den im Sher­wood Fo­re­st« (und so hat es auch der Hol­ly­wood Re­por­ter ge­nannt). Die Stim­mung des Films soll An­lei­hen bei FAST & FU­RIOUS oder MIS­SI­ON IM­POS­SI­BLE ma­chen. Hä? Das Pro­jekt stammt aus ei­nem Pit­ch von Cory Good­man und Je­re­my Lott, und man dis­ku­tiert bei Sony of­fen­bar be­reits über eine gan­ze Rei­ge von Strumpf­ho­sen­fil­men.

HOOD (Dis­ney)

Ja, es gibt ein wei­te­res Pro­jekt un­ter dem­sel­ben Ti­tel. Dis­ney möch­te mit mit dem The­ma of­fen­bar et­was Ähn­li­ches ma­chen wie PI­RA­TES OF THE CA­RIB­BE­AN, auch hier wird von ei­nem Fran­chise ge­re­det, man nimmt al­ler­dings den Mund et­was we­ni­ger voll, als Sony. Das Dreh­buch ba­siert auf ei­nem Skript von Bran­don Bar­ker und das Pro­jekt hieß ur­sprüng­li­ch (und viel­leicht auch in zu­kunft wie­der) NOT­TIGNG­HAM AND HOOD. Man wird se­hen müs­sen, wer sich am Ende mit dem ti­tel durch­setzt. Ir­gend­wel­che recht­li­chen Pro­ble­me we­gen des Na­mens sind un­wahr­schein­li­ch, denn der ist lan­ge ge­mein­frei.

RO­BIN HOOD: ORIG­INS (Li­on­s­ga­te)

Der ist be­reits wei­ter fort­ge­schrit­ten, Ta­ron Eger­ton soll den Out­law spie­len, Ja­mie Foxx soll Litt­le John ge­ben. Eben­falls be­tei­ligt sind Leo di­C­a­pri­os Pro­duk­ti­ons­fir­ma Appian Way, so­wie Joby Ha­rolds Safe­hou­se Pro­duc­tions. Dem Ver­neh­men nach soll es sich hier­bei um ein »dü­ste­res Re­boot« han­deln, die »Ver­dü­ste­rung« be­kann­ter stof­fe ist in Hol­ly­wood of­fen­bar im­mer noch nicht durch. Für die­sen Film gibt es so­gar be­reits ei­nen Start­ter­min, er soll im März 2018 in die Licht­spiel­häu­ser kom­men.

Ro­bin Hood, bis­her ohne Ti­tel (War­ner Bros.)

Und auch Ge­brü­der War­ner ha­ben ei­nen Film um den Be­woh­ner des Not­ting­ham Fo­re­st in pet­to. Der Pit­ch stammt von Will Be­all (Gang­ster Squad, Aqua­man) und Dan Lin (LEGO MO­VIE), und die bei­den ha­ben an­geb­li­ch jetzt von den Mäch­ti­gen bei War­ner die Auf­trag be­kom­men, das Ding zu rea­li­sie­ren. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen hier­zu gibt es noch nicht.

MER­RY MEN (Dream­works)

Der hier ist be­reits seit 2013 ir­gend­wie in Pla­nung, ohne dass et­was Kon­kre­tes da­bei her­aus ge­kom­men ist. Es han­delt sich um eine »mo­der­ne Neu­erfin­dung« des The­mas, aber das sa­gen ja ir­gend­wie im­mer alle. Das Dreh­buch soll­te Brad In­gels­by (Out Of The Fur­nace, Run All Night) ver­fas­sen und Scott Waugh (Need For Speed) Re­gie füh­ren. Das Pro­jekt wur­de bis­her nicht of­fi­zi­ell ab­ge­sagt. An­ge­sichts der ak­tu­el­len Kon­kur­renz an­de­rer Fil­me um Grün­müt­zen­trä­ger wird eine Um­set­zung al­ler­dings im­mer un­wahr­schein­li­cher.

RO­BIN HOOD 2058

Der ist auch be­reits seit 2009 in Ent­wick­lung und fin­det ei­nen ganz an­de­ren Zu­gang zu dem klas­si­schen Stoff: RO­BIN HOOD 2058 spielt in ei­nem dys­to­pi­schen Lon­don eben des Jah­res 2058, in dem eine Ban­de von Out­laws den un­ter­drück­ten Be­woh­nern der Stadt neue Hoff­nung ge­ben will. Das ist zu­min­dest mal ein ori­gi­nel­ler An­satz für eine Neu­fas­sung des Stof­fes. Re­gie füh­ren soll Has­raf Du­lull (Spe­zi­al­ef­fek­te bei DARK KNIGHT und HELL­BOY II). Ak­tu­ell­ste Mel­dung war, dass Tony Lee (Ver­fas­ser der Gra­phic No­vel Out­law: The Le­gend Of Ro­bin Hood) das Dreh­buch ver­fas­sen soll, das Pro­jekt ist also of­fen­bar noch nicht sanft ent­schlum­mert.

RO­BIN HOOD AND THE PRIN­CE OF ARA­GON

Hier­bei han­delt es sich um ein Pro­jekt mit ei­nem viel ge­rin­ge­ren Bud­get als bei den an­de­ren Ti­teln, als Re­gis­seur ist Bran­don Slagle ge­plant, ein Ex­per­te für preis­gün­stig pro­du­zier­te Hor­ror­fil­me, bei­spiels­wei­se Black Dah­lia Haun­ting oder DARK AVEN­GERS. Das Gan­ze wird aber nicht als Hor­ror-Fas­sung ge­han­delt, son­dern als »far­ben­fro­he Punk-Pop-Neu­um­set­zung«. Ob eine Low-Bud­get-Pro­duk­ti­on an­ge­sichts der Kon­kur­renz­pro­duk­te tat­säch­li­ch pas­sie­ren oder viel­leicht so­gar wahr­schein­li­cher wird, wer­den wir in Zu­kunft se­hen.

Und auch im Fern­se­hen sol­len wir mehr vom Herrn Lox­ley (und an­de­ren) zu se­hen be­kom­men:

NOT­TING­HAM (BBC Ame­ri­ca)

Dar­über hat­te ich schon be­rich­tet, denn das Pro­jekt ist auch schon län­ger un­ter­wegs, ohne kon­kret um­ge­setzt wor­den zu sein. In die­ser Fas­sung soll das Au­gen­merk nicht auf Ro­bin Hood lie­gen, son­dern auf dem She­riff von Not­ting­ham, des­sen Frau von Prinz Johns Scher­gen ge­tö­tet wur­de. Tags­über mimt er den treu­en Va­sal­len, und nachts zieht er die Hau­be über, um ge­gen die Ob­rig­keit zu kämp­fen – ja, ge­n­au, der She­riff und Ro­bin sind ein und die­sel­be Per­son. Durch sei­nen Job als Ge­set­zes­hü­ter hat er in­ti­me Kennt­nis­se, die er im Kampf ge­gen John ein­set­zen kann. Das Gan­ze kommt von BBC Ame­ri­ca, Kopf hin­ter der Show ist Cole Had­don (DRA­CU­LA TV-Se­rie).

THE OUT­LAW CHRO­NI­CLES (Free­man­tle­Me­dia)

Das sieht nach ei­ner TV-Um­set­zung aus, die sich eher am ori­gi­na­len Stoff ori­en­tiert, als NOT­TING­HAM. Die Pro­duk­ti­ons­fir­ma da­hin­ter ist die bri­ti­sche Free­man­tle­Me­dia (WI­ZARDS VS ALI­ENS), al­ler­dings soll in den USA pro­du­ziert wer­den, also ver­mut­li­ch mit hö­he­rem Bud­get. Die Se­rie ba­siert auf ei­ner gleich­na­mi­gen Buch­rei­he des Au­tors An­gus Do­nald. Im er­sten Ro­man fo­kus­siert sich die Hand­lung auf Alan a Dale und Ro­bin Hood wird nicht un­be­dingt als heh­rer Held, son­dern als ruch­lo­ser, bru­ta­ler Ban­di­ten­boss dar­ge­stellt.

Und jetzt war­ten wir ab, was da­von tat­säch­li­ch um­ge­setzt wer­den wird. Und wie.

Quel­len: Den Of Geek, IMDB, Ama­zon und an­de­re

Neil Gaimans neue Fernsehserie: THE BUILDING

Neil Gaimans neue Fernsehserie: THE BUILDING

Neil GaimanNeil Gai­man ist der aus­füh­ren­de Pro­du­zent ei­ner neu­en Fern­seh­se­rie beim US-Sen­der Fox mit dem Ti­tel THE BUIL­DING. Sie ba­siert auf ei­nem Film na­mens PAR­AL­LELS (2015). Ein wei­te­rer aus­füh­ren­der Pro­du­zent ist Chris Leo­ne. der Au­tor und Re­gis­seur der Film­fas­sung. Showrun­ner ist Al­bert Kim (SLEE­PY HOL­LOW, NI­KI­TA).

Im Film (und da­mit wohl auch in der Se­rie) geht es um ei­nen Wol­ken­krat­z­er der zwi­schen den Rea­li­tä­ten wech­seln kann. Eine Grup­pe jun­ger Ur­ban Ex­plo­r­er, die sich in dem Ge­bäu­de auf­hält, fin­det sich plötz­li­ch in ei­ner Welt, in der Rea­gan nie ge­wählt wur­de, und in der Russ­land die Bom­be ge­wor­fen hat. Sie ha­ben nur be­grenz­te Zeit, Mit­glie­der ih­res Teams zu ret­ten, be­vor das Ge­bäu­de die Rea­li­tät er­neut wech­selt. Doch sie müs­sen fest­stel­len, dass auch die­se neue Erde nicht ihre ist, und eine Rück­kehr in ihre Rea­li­tät un­mög­li­ch sein könn­te.
Die Se­rie wird sich da­mit be­fas­sen, wo­her das Ge­bäu­de kommt, wer es er­baut hat, und was sich auf den ver­schie­de­nen Eta­gen ab­spielt. Und dar­um, ob die Prot­ago­ni­sten viel­leicht doch noch in ihre Rea­li­tät zu­rück fin­den.

Auf­grund der frü­hen Pro­jekt­pha­se gibt es der­zeit noch kei­ne wei­te­ren In­for­ma­tio­nen, bei­spiels­wei­se zur Be­set­zung. Stay tu­n­ed.

Bild Neil Gai­man von Kyle Cas­sidy, aus der Wi­ki­pe­dia, CC BY-SA

Marvels INHUMANS: Vom Film zur Serie

Marvels INHUMANS: Vom Film zur Serie

Inhumans

Ur­sprüng­li­ch hat­te Mar­vel vor, aus sei­nen IN­HU­MANS ei­nen Ki­no­film zu ma­chen, da gab es auch schon recht kon­kre­te Plä­ne, es exi­stier­te so­gar be­reits ein Ki­no­start­ter­min: der 12. Juli 2019. Doch der wur­de dann ohne wei­te­re Kom­men­ta­re ge­kippt.

Jetzt ist der Grund klar: Es wird statt­des­sen eine IN­HU­MANS-Fern­seh­se­rie ge­ben, die Mar­vel mit ABC rea­li­siert. An­ge­sichts der Ge­scheh­nis­se in AGENTS OF SHIELD macht das na­tür­li­ch auch eine Men­ge Sinn. Das ist auch kein lang an­ge­leg­ter Plan, be­reits im Sep­tem­ber 2017 soll es die er­sten Fol­gen zu se­hen ge­ben. In den USA wird man die er­sten bei­den Epi­so­den zu­er­st im Kino se­hen kön­nen, zwei Wo­chen vor der Erst­aus­strah­lung im Fern­se­hen.

Un­klar ist, ob da­mit der IN­HU­MANS-Sub­plot aus AGENTS OF SHIELD aus­ge­kop­pelt wird. Al­ler­dings ist wei­ter­hin un­klar, wie es mit der »Mut­ter­se­rie« an­ge­sichts der schwin­de­nen Zu­schau­er­zah­len wei­ter ge­hen wird. Viel­leicht soll die neue Show die alte ja auch voll­stän­dig er­set­zen.

Pro­mo­gra­fik IN­HU­MANS Co­py­right Mar­vel und Dis­ney