SHADOW AND BONE: Netflix macht das Grishaverse zur Fernsehserie

SHADOW AND BONE: Netflix macht das Grishaverse zur Fernsehserie

Net­flix mel­de­te ges­tern, dass der Strea­ming­dienst die GRI­SHA-Tri­lo­gie der US-Autorin Leigh Bardu­go als Fern­seh­se­rie adap­tie­ren wird. Die Buch­rei­he umfasst die Bücher Shadow And Bone (2012), Sie­ge And Storm (2013) und Ruin And Rising (2014). 2015 erschien ein wei­te­res im Gris­ha­ver­se han­deln­des Buch mit dem Titel Six Of Crows.

Die offi­zi­el­le Prä­mis­se der Serie klingt wie folgt (Über­set­zung von DeepL und mir):

In a world clea­ved in two by a mas­si­ve bar­ri­er of per­pe­tu­al darkness, whe­re unna­tu­ral crea­tures feast on human flesh, a young sol­dier unco­vers a power that might final­ly unite her coun­try. But as she strug­gles to hone her power, dan­ge­rous forces plot against her. Thugs, thie­ves, assas­sins and saints are at war now, and it will take more than magic to sur­vi­ve.

In einer Welt, die von einer mas­si­ven Bar­rie­re der ewi­gen Dun­kel­heit in zwei Hälf­ten gespal­ten wird, in der sich unna­tür­li­che Krea­tu­ren an Men­schen­fleisch ergöt­zen, ent­deckt eine jun­ge Sol­da­tin eine Macht, die ihr Land end­lich ver­ei­nen könn­te. Aber wäh­rend sie dar­um kämpft, ihre Fähig­kei­ten zu ver­bes­sern, arbei­ten gefähr­li­che Kräf­te gegen sie. Scher­gen, Die­be, Atten­tä­ter und Hei­li­ge sind jetzt im Krieg, und es wird mehr als Magie erfor­dern, um zu über­le­ben.

Dabei spielt das Gan­ze in einer Fan­ta­sy­welt, die ans rus­si­sche Reich des frü­hen 19. Jahr­hun­derts ange­lehnt ist.

Bis­her hat die Show, deren ers­te Staf­fel auf acht Epi­so­den aus­ge­legt ist, noch kei­nen Namen, Showrun­ner wird Eric Heis­se­rer (BIRD BOX, ARRIVAL), Shawn Levy (STRANGER THINGS) via 21 Laps und Pou­ya Shah­ba­zi­an wer­den pro­du­zie­ren.

Einen Start­ter­min gibt es noch nicht.

Cover­ab­bil­dun­gen Copy­right Ori­on Children’s Books

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Neue PEANUTS-Cartoons, leider exklusiv bei Apple

Neue PEANUTS-Cartoons, leider exklusiv bei Apple

Apple hat einen Deal mit DHX Media, den Rech­te­inha­bern der PEANUTS, der Car­toon-Kin­der von Charles M. Schulz, abge­schlos­sen, der dazu füh­ren wird, dass es neue Fil­me und Kurz­fil­me um die Figu­ren auf dem Strea­ming­dienst der Fir­ma geben wird.

Detail­lier­ter soll es Seri­en, Spe­cials und Kurz­fil­me geben, dar­un­ter auch wel­che zusam­men mit der NASA, in denen der Bea­gle Snoo­py STEM-Inhal­te kind­ge­recht auf­be­rei­tet prä­sen­tie­ren wird (STEM = »sci­ence, tech­no­lo­gy, engi­nee­ring ans mathe­ma­tics«).

Einen Start­ter­min gibt es noch nicht, ob und wie man das abseits von App­les Strea­ming­dienst zu sehen bekom­men kann, ist unklar.

Sze­nen­fo­to aus dem PEA­NUTS-Film Copy­right 20th Cen­tu­ry Fox

Trailer: UFO mit Gillian Anderson

Trailer: UFO mit Gillian Anderson

Es gibt mal wie­der einen Film, der sich mit dem UFO-Phä­no­men beschäf­tigt. Sony war offen­sicht­lich nicht der Ansicht, dass der im Kino erfolg­reich wäre, des­we­gen wur­de er gleich für DVD/BlueRay und Strea­ming pro­du­ziert.

In UFO ver­bei­ßen sich zwei Stu­den­ten, gespielt von Alex Sharp und Ella Pur­nell, in uner­klär­li­che UFO-Sich­tun­gen an Flug­hä­fen. Der im Stu­di­um eher uner­folg­rei­che Dave (Sharp) hat­te in sei­ner Kind­heit eine UFO-Erfah­rung und ist des­we­gen von den Vor­fäl­len fas­zi­niert. Sei­ne Pro­fes­so­rin wird dar­ge­stellt von Gil­li­an Ander­son, die ja in X-FILES reich­lich Erfah­rung mit dem The­ma sam­meln konn­te, die ist Scul­ly-artig skep­tisch, sei­ne Mit­stu­den­tin und Freun­din Nata­lie (Pur­nell) unter­stützt ihn. Die bei­den gera­ten in die Auf­merk­sam­keit von FBI-Agent Fran­k­lin Ahls (David Strat­hairn), der mög­li­cher­wei­se etwas zu ver­tu­schen hat.

Regie führt Ryan Eslin­ger, der schrieb auch das Dreh­buch.

In den USA wird UFO ab Anfang Sep­tem­ber auf Kon­ser­ve und als Stream zu sehen sein. Ob wir den hier im #Neu­land auch zu sehen bekom­men ist der­zeit noch unklar.

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Starz bei Amazon Prime Video

Starz bei Amazon Prime Video

Starz ist ein US-Pay-TV-Chan­nel (mit Sub­ka­nä­len) der nicht erst in letz­ter Zeit durch auf­wen­di­ge Pro­duk­tio­nen auf­fiel und in direk­te Kon­kur­renz mit HBO trat. zu den Starz-Seri­en gehö­ren unter ande­rem SPARTACUS, die vier­te Staf­fel TORCHWOOD, DA VINCI’S DEMONS, CAMELOT, BLACK SAILS, OUTLANDER, ASH VS. EVIL DEAD oder kürz­lich AMERICAN GODS.

Der von Lions­ga­te betrie­be­ne Sen­der Starz hat nun einen Deal mit Ama­zon Deutsch­land abge­schlos­sen, so dass man ihn über die »Prime Video Chan­nels« abon­nie­ren kann. Dafür sol­len Seri­en zeit­gleich zur USPre­mie­re bei Starz­play (so heißt der neue Kanal) zu sehen sein. Im Pro­gramm nicht nur aktu­el­le Seri­en, son­dern auch eini­ge Fil­me (ver­mut­lich aus dem Lions­ga­te-Port­fo­lio).

Wer das nut­zen möch­te muss aller­dings monat­lich 4,99 Euro dafür berap­pen, zusätz­lich zu den Kos­ten für Ama­zon Prime, denn nur die kön­nen den Kanal nut­zen. Es gibt aller­dings eine 14-tägi­ges Pro­be­abo. Das gan­ze ist ohne dau­er­haf­te Bin­dung, es kann näm­lich monat­lich gekün­digt wer­den.

Logo Starz Copy­right Starz/Lionsgate

CARMEN SANDIEGO wird bei Netflix zur Serie und zum Film

CARMEN SANDIEGO wird bei Netflix zur Serie und zum Film

Die Älte­ren unter uns kön­nen sich viel­leicht noch an Brø­der­bunds Edu­tain­ment-Com­pu­ter­spie­le­rei­he WHERE IN THE WORLD IS CARMEN SANDIEGO erin­nern, des­sen ers­te Aus­ga­be bereits im Jahr 1985 erschien. Wei­te­re Tei­le folg­ten bis zum Jahr 1995, es erschie­nen diver­se Bücher und Comics, es gab diver­se Fern­seh­se­ri­en und sogar Brett­spie­le.

Die Prä­mis­se der Spie­le ist, dass man her­aus­fin­den muss, wo das kri­mi­nel­le Mas­ter­mind Car­men San­die­go mit ihrer Orga­ni­sa­ti­on V.I.L.E. den nächs­ten gro­ßen Coup plant. Die Spie­ler über­neh­men dabei die Rol­le von Agen­ten der Detek­tei ACME, die die­se Plä­ne ver­hin­dern müs­sen. Das ulti­ma­ti­ve Ziel ist dabei, San­die­go selbst zu fan­gen.

Die Games ver­mit­tel­ten den Spie­lern anfangs geo­gra­fi­sche Kennt­nis­se (man muss­te San­die­go ja über die gan­ze Welt jagen), spä­ter kamen Geschich­te, Mathe­ma­tik, Spra­che Kunst und ande­re The­men hin­zu.

Net­flix macht dar­aus jetzt laut Enter­tain­ment Wee­kly nicht nur eine ani­mier­te Serie, son­dern auch einen Real­film, in dem Gina Rodri­guez (ANNIHILATION) die Rol­le der Titel­fi­gur über­neh­men wird, die sie kon­se­quen­ter­wei­se auch in der Ani­ma­ti­ons­se­rie spricht.

Bis­her sind noch kei­ne Autoren gesetzt, es pro­du­zie­ren Rodri­guez zusam­men mit Kevin Mis­her und Caro­li­ne Fra­ser. Die Serie wird 2019 auf dem Strea­ming­dienst Net­flix star­ten, zeit­gleich erschei­nen beglei­tend auch neue Roma­ne beim Rech­te­inha­ber Hough­ton Miff­lin Har­court.

Pro­mo­gra­fik Car­men San­die­go Copy­right The Lea­ring Com­pa­ny, Bild Gina Rodri­guez von Richard San­do­val, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

Amazon Prime Streaming Partners Program ab Frühsommer auch in Deutschland?

Amazon Prime Streaming Partners Program ab Frühsommer auch in Deutschland?

Ama­zon macht damit wei­ter, neben Buch- und Online­han­del all­ge­mein, auch den Fern­seh- bzw. Strea­ming­markt auf­zu­mi­schen. In den USA gibt es bereits das soge­nann­te »Ama­zon Prime Strea­ming Part­ners Pro­gram«. Dabei öff­net sich Ama­zon Prime Video für Inhal­te Drit­ter, das kön­nen klas­si­sche Fern­seh­sen­der sein, aber auch direkt Pro­du­zen­ten, die dann in der Lage sind, ihren Con­tent ohne Umweg über irgend­wel­che Sen­der zu ver­brei­ten.

Die­ses Pro­gramm könn­te laut den Infor­ma­tio­nen von W&V bereits im Früh­som­mer auch in Deutsch­land star­ten. Ama­zon hält sich dazu aller­dings noch bedeckt und möch­te das nicht kom­men­tie­ren, es wäre aber eine logi­sche Fort­füh­rung des Ama­zon Prime Video Kon­zepts. Und selbst­ver­ständ­lich wird sich Ama­zon die Ver­brei­tung der Inhal­te Drit­ter auf sei­ner gut ein­ge­führ­ten, reich­wei­te­star­ken Strea­ming­platt­form ordent­lich bezah­len las­sen.

Den­noch dürf­te das ins­be­son­de­re für öffent­lich-recht­li­che oder pri­va­te Sen­der durch­aus attrak­tiv sein, weil sie damit mög­li­cher­wei­se Zuse­her zurück­ge­win­nen könn­ten, die sich vom klas­si­schen Fern­se­hen längst abge­wandt haben. Auf der ande­ren Sei­te könn­te das aber auch dazu füh­ren, dass sich noch mehr Zuschau­er vom tech­nisch, kon­zep­tio­nell und inhalt­lich über­hol­ten Pan­tof­fel­ki­no ver­ab­schie­den.

Angeb­lich gibt es zudem Ver­hand­lun­gen mit Dis­co­very wegen Bun­des­li­ga-Über­tra­gun­gen und dem Pay-TV-Sen­der Sky, aber auch da will sich nie­mand äußern.

Im Früh­som­mer wis­sen wir mehr.

Ama­zon-Logo Copy­right Ama­zon

Playstation-Spiele auf PC streamen

Playstation-Spiele auf PC streamen

Einer der Grün­de, die für den Erwerb einer Kon­so­le wie der Play­sta­ti­on spre­chen ist die Exklu­si­vi­tät man­cher Titel. Sony leg­te in der Ver­gan­gen­heit immer gro­ßen wert dar­auf, dass es Block­bus­ter gab, es nur für ihre Kon­so­len erschie­nen, um einen Kauf­an­reiz zu schaf­fen.

Umso merk­wür­di­ger erscheint es in die­sem Zusam­men­hang, dass der japa­ni­sche Kon­zern es nun über den Dienst »Play­sta­ti­on Now« mög­lich machen will, Spie­le für PS3 und PS4 auf den PC zu strea­men. Der­zeit geht das bereits mit PS3-Games, die man auf PS4 oder PCs spie­len kann, in Zukunft wird man auch Games zocken kön­nen, die eigent­lich es exklu­siv für die Play­sta­ti­on 4 gibt.

Der­zeit wird Gan­ze in einer Test­pha­se aus­schließ­lich in den USA sowie den Nie­der­lan­den und Bel­gi­en ange­bo­ten, in Deutsch­land gibt es im Moment eine geschlos­se­ne Beta.

Die Anfor­de­run­gen an den PC hal­ten sich in Gren­zen. Man benö­tigt neben einem Game­pad und einem Inter­net­zu­gang mit min­des­tens 5 MBit/s eine Intel Core i3-CPU die mit 2 GHz getak­tet ist, 2 GByte RAM und min­des­tens 300 MByte Platz auf der Fest­plat­te. Als Betriebs­sys­tem kommt mini­mal Win­dows 7 in Fra­ge. In den USA muss man monat­lich zehn Euro für den Dienst berap­pen.

Unbe­kannt ist im Moment noch, wel­che PS4-Spie­le ver­füg­bar sein wer­den. Ich wür­de aber nicht davon aus­ge­hen, dass es sofort die Best­sel­ler sind, denn sie wer­den kaum ihre Ver­käu­fe damit kan­ni­ba­li­sie­ren wol­len.

Pro­mo­gra­fik PS4 Copy­right Sony

MARA UND DER FEUERBRINGER ab sofort bei Amazon Video

MARA UND DER FEUERBRINGER ab sofort bei Amazon Video

MaraAmazonVideo

Bis zum Erschei­nungs­ter­min der DVD und Blu­eR­ay ist noch ein paar Tage hin, aber wer Ama­zon-Kun­de ist, kann den Fan­ta­sy­film MARA UND DER FEUERBRINGER ab sofort strea­men – und das sogar in HD. Der­zeit gibt es noch kei­ne Miet­ver­sio­nen, man kann den Film aus­schließ­lich kau­fen. Die HD-Ver­si­on kos­tet 16,99 Euro, die SD-Fas­sung schlägt mit 13,99 Euro zu Buche.

Hier auf Phan­ta­News gibt es zwei Bespre­chun­gen zum Film, eine von Ursel Mey­er und eine von mir. Ich hal­te MARA für sehr emp­feh­lens­wert und wer ihn noch nicht gese­hen hat, soll­te unbe­dingt mal einen wohl­wol­len­den Blick dar­auf wer­fen. Und bit­te immer dar­an den­ken, dass der ohne Hol­ly­woods Mul­ti­mil­lio­nen Dol­lar-Bud­gets rea­li­siert wur­de. Am bes­ten ein­fach die bei­den Bespre­chun­gen lesen. Auch die Bewer­tun­gen  bei Ama­zon spre­chen eine deut­li­che Spra­che.

Die DVD- & Blu­eR­ay-Fas­sun­gen erschei­nen am 22. Okto­ber 2015. Auf­grund der mise­ra­blen Ver­leih­po­li­tik Con­stan­tins ist der Film im Kino bekann­ter­wei­se lei­der unter­ge­gan­gen. Ihr könnt das Pro­jekt aber jetzt immer noch unter­stüt­zen, indem ihr die Sil­ber­schei­ben kauft.

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Pro­mo­fo­to MARA Copy­right Con­stan­tin

Starttermin für DAREDEVIL

Starttermin für DAREDEVIL

Logo Netflix Daredevil

Wie bereits gemel­det wird Net­flix eben­falls ins Mar­vel-Geschäft ein­stei­gen. Die ers­te vom Strea­ming­ser­vice pro­du­zier­te Serie ist DAREDEVIL um den blin­den Rechts­an­walt mit Super­kräf­ten namens Mat­thew Micha­el Mur­dock. Damit setzt Net­flix sei­ne Rei­he von hoch­wer­ti­gen Eigen­pro­duk­tio­nen wie HOUSE OF CARDS oder MARCO POLO fort, für die bereits erheb­li­che Sum­men inves­tiert wur­den. Neben dem Super­hel­den star­ten in die­sem Jahr sie­ben wei­te­re Net­flix-eige­ne Seri­en, dar­un­ter aller­dings auch eine, die von einem Fern­seh­sen­der über­nom­men wur­de, näm­lich LONGMIRE.

Klar war bereits, dass DAREDEVIL im April ange­bo­ten wer­den soll­te, der genaue Ter­min war bis­her aller­dings noch nicht bekannt. Jetzt ist er raus: Net­flix wird alle 13 ein­stün­di­gen Epi­so­den der ers­ten Staf­fel am 10. April 2014 online stel­len – und das laut Pres­se­be­rich­ten in allen Regio­nen, in denen der Strea­ming­ser­vice abon­niert wer­den kann. Nach der Ent­täu­schung mit MARCO POLO (nach zahl­lo­sen Ver­su­chen an meh­re­ren auf­ein­an­der­fol­gen­den Tagen buf­fer­ten die Epi­so­den bis 25% und bra­chen dann ab – ich hat­te dar­auf­hin gekün­digt) wer­de ich im Net­flix April wohl noch­mal eine Chan­ce geben.

DAR­EDE­VIL-L0go Copy­right Net­flix

Amazon Prime Video – ein ernüchternder Test

Amazon Prime Video – ein ernüchternder Test

aiv

Ich war zuge­ge­be­ner­ma­ßen erst ein­mal ein wenig eupho­risch, als ich las, dass Ama­zon für Prime-Kun­den einen Video-Strea­ming-Zugang frei­schal­tet, der Zugriff auf hau­fen­wei­se Fil­me und Seri­en ermög­li­chen wür­de. 49 Euro soll­te das im Jahr kos­ten, das sind gera­de mal 20 Euro mehr für ein angeb­lich zum bis­he­ri­gen Ange­bot erwei­ter­tes Lovefilm-Kon­to, also für unge­fähr 1,67 Euro im Monat belie­big Video On Demand.

Als ich das dann tat­säch­lich zu nut­zen ver­such­te, leg­te sich die Eupho­rie aller­dings schnell.

wei­ter­le­sen →

Amazon Instant Video und neue Prime-Konditionen

Amazon Instant Video und neue Prime-Konditionen

aiv

Es ist schon seit letz­ter Woche bekannt, seit heu­te ist es amt­lich: Ama­zon erwei­tert sein Port­fo­lio um Video-Strea­ming bezie­hungs­wei­se Video On Demand und -Down­loads. Das unter­teilt sich in zwei ver­schie­de­ne Diens­te, zum einen Ama­zon Instant Video, zum ande­ren Prime Instant Video. Ers­te­res kommt ähn­lich wie bis­her Lovefilm als monat­li­ches Abo daher, man berappt monat­lich 7,99 Euro und erhält dafür Zugriff auf »über 12000 Fil­me und Seri­en­epi­so­den«. Letz­te­res kommt mit einer Prime-Mit­glied­schaft, deren Preis sich dadurch von 29 Euro im Jahr auf 49 Euro erhöht. Dafür erhält man zusätz­lich zum nor­ma­len Video­an­ge­bot zusätz­lich Zugriff auf exklu­si­ve Seri­en sowie sol­che, die von Ama­zon pro­du­ziert wer­den. Wei­ter­hin blei­ben die bis­he­ri­gen Perks, also Lie­fe­rung am nächs­ten Werk­tag und das Aus­lei­hen von eBooks aus der Kind­le-Biblio­thek selbst­ver­ständ­lich erhal­ten.

Auch als Prime-Kun­de erhält man aller­dings kei­nen Zugang auf alle Top-Acts, für die­se muss man – soweit ich das den Infor­ma­tio­nen ent­neh­men kann – dann im Ein­zel­ab­ruf noch­mal extra zah­len, was mei­ne Eupho­rie etwas schmä­lert. Bei­spie­le für die­se Son­der­fäl­le sind Block­bus­ter wie GRAVITY oder GAME OF THRONES. Wei­ter­hin bringt Ama­zon die Kri­mi­se­rie RIPPER STREET zurück auf die Bild­schir­me. Der bri­ti­sche TV-Sen­der BBC hat­te die Pro­duk­ti­on im Dezem­ber wegen schlech­ter Quo­ten ein­ge­stellt, doch der Online­händ­ler will die Dreh­ar­bei­ten wei­ter finan­zie­ren und Fans die drit­te Staf­fel via Prime Instant Video prä­sen­tie­ren. Bei der BBC wird die drit­te Staf­fel erst deut­lich spä­ter zu sehen sein.

Ob die Inhal­te auch in eng­li­scher Spra­che vor­lie­gen und wie schnall man US-Epi­so­den zu sehen bekommt, ging aus dem Brie­fing lei­der nicht her­vor, ich wer­de das Ange­bot aber tes­ten und dann berich­ten. Die Nut­zung des Diens­tes ist mit Kon­so­len wie der PS3, PS4, Xbox 360, XBox One oder Apps für Smart-TVs mög­lich. An Tablets wer­den soweit ich das sehen kann (und aus nach­voll­zieh­ba­ren Grün­den) offen­bar nur Ama­zons haus­ei­ge­ne Kind­le Fire-Vari­an­ten unter­stützt. Wer sich selbst ein Bild machen möch­te und noch kein Prime-Kun­de ist, der kann sich für eine 30-tägi­ge Pro­be­mit­glied­schaft ein­tra­gen (die man aller­dings recht­zei­tig kün­di­gen muss).

Ama­zon-Kun­den die die Prime-Mit­glied­schaft haupt­säch­lich abge­schlos­sen hat­ten, um schnell an ihre Ware zu kom­men und denen das Strea­ming egal ist, wer­den wohl flu­chen. Ich den­ke, dass 20 Euro im Jahr für einen Video On Demand-Ser­vice ein der­zeit unschlag­ba­rer Preis ist – zumin­dest wenn die Inhal­te stim­men und man für nicht zu vie­le beson­ders belieb­te Fil­me und Seri­en extra zah­len soll.

Man darf aber davon aus­ge­hen, dass die­ses Ange­bot den Markt für Video On Demand kräf­tig durch­ein­an­der­wir­beln dürf­te und zu Preis­sen­kun­gen bei den Mit­be­wer­bern füh­ren wird. Das ist auch bit­ter nötig, denn bis­her waren alle Diens­te ins­be­son­de­re ange­sichts der ange­bo­te­nen Fil­me und Seri­en deut­lich zu teu­er.

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Logo Ama­zon Instant Video Copy­right Ama­zon

Watchever – neuer Videostreaming-Service von Vivendi

Viven­dis Strea­ming­dienst »Wat­che­ver« für Fil­me und Seri­en reiht sich bei bereits exis­tie­ren­den Anbie­tern wie Apple oder Max­do­me ein und möch­te den inter­es­sier­ten Fern-Seher mit Stoff ver­sor­gen. Auf den ers­ten Blick klingt das Ange­bot dabei gar nicht mal so schlecht: erst 30 Tage für lau und danach eine Flat­rate von 8,99 Euro. Zusätz­lich soll man sich die ange­bo­te­nen Medi­en sogar off­line anse­hen kön­nen, also wenn man bei­spiels­wei­se mit einem Tablet unter­wegs ist und kei­nen Inter­net­zu­gang hat.

Ange­bo­ten wird Wat­che­ver der­zeit für Win­dows- und Apple-PCs, die müs­sen im brow­ser aller­dings das Sil­ver­light-Plugin instal­liert haben. Wei­te­re Platt­for­men wie PS3, XBox, iOS oder Andro­id wer­den fol­gen, Linux soll offen­bar und unver­ständ­li­cher­wei­se nicht unter­stützt wer­den.

Hört sich so weit schön an, ins­be­son­de­re der Flat­rate-Preis wäre ein Knül­ler. Ange­sichts des Prei­ses ver­wun­dert es dann aber nicht, dass man haupt­säch­lich Alt­ba­cke­nes vor­ge­setzt bekommt. Fern­seh­se­ri­en-Epi­so­den aus den Jah­ren 2009 (Big Bang Theo­ry) oder 2010 sind viel zu alt, glei­ches gilt für Fil­me, wenn da nichts halb­wegs aktu­el­les zu fin­den ist, bleibt das Ange­bot trotz des attrak­ti­ven Prei­ses lei­der unin­ter­es­sant. Auf den ers­ten Blick ist ein Grund zur Freu­de, dass man auch eng­li­sche Ton­spu­ren wäh­len kann, auch das ist aller­dings inkon­sis­tent: sogar inner­halb von Seri­en gibt es man­che Staf­feln mit OV, ande­re jedoch nicht.

So wie bei den meis­ten ande­ren hier­zu­lan­de ver­füg­ba­ren Strea­ming­diens­ten bleibt lei­der das Fazit: der­zeit noch unin­ter­es­sant, aber aus­bau­fä­hig. Posi­tiv ist aber, dass das Flat­rate­an­ge­bot ande­re Anbie­ter zu Preis­sen­kun­gen bewe­gen dürf­te.

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Screen­shot Wat­che­ver-Web­sei­te Copy­right Viven­di