SHADOW AND BONE: Netflix macht das Grishaverse zur Fernsehserie

SHADOW AND BONE: Netflix macht das Grishaverse zur Fernsehserie

Net­flix meldete gestern, dass der Stream­ing­di­enst die GRISHA-Trilo­gie der US-Autorin Leigh Bar­dugo als Fernsehserie adap­tieren wird. Die Buchrei­he umfasst die Büch­er Shad­ow And Bone (2012), Siege And Storm (2013) und Ruin And Ris­ing (2014). 2015 erschien ein weit­eres im Grisha­verse han­del­ndes Buch mit dem Titel Six Of Crows.

Die offizielle Prämisse der Serie klingt wie fol­gt (Über­set­zung von DeepL und mir):

In a world cleaved in two by a mas­sive bar­ri­er of per­pet­u­al dark­ness, where unnat­ur­al crea­tures feast on human flesh, a young sol­dier uncov­ers a pow­er that might final­ly unite her coun­try. But as she strug­gles to hone her pow­er, dan­ger­ous forces plot against her. Thugs, thieves, assas­sins and saints are at war now, and it will take more than mag­ic to sur­vive.

In ein­er Welt, die von ein­er mas­siv­en Bar­riere der ewigen Dunkel­heit in zwei Hälften ges­pal­ten wird, in der sich unnatür­liche Krea­turen an Men­schen­fleisch ergötzen, ent­deckt eine junge Sol­datin eine Macht, die ihr Land endlich vere­inen kön­nte. Aber während sie darum kämpft, ihre Fähigkeit­en zu verbessern, arbeit­en gefährliche Kräfte gegen sie. Scher­gen, Diebe, Atten­täter und Heilige sind jet­zt im Krieg, und es wird mehr als Magie erfordern, um zu über­leben.

Dabei spielt das Ganze in ein­er Fan­ta­sy­welt, die ans rus­sis­che Reich des frühen 19. Jahrhun­derts angelehnt ist.

Bish­er hat die Show, deren erste Staffel auf acht Episo­den aus­gelegt ist, noch keinen Namen, Showrun­ner wird Eric Heis­ser­er (BIRD BOX, ARRIVAL), Shawn Levy (STRANGER THINGS) via 21 Laps und Pouya Shah­baz­ian wer­den pro­duzieren.

Einen Start­ter­min gibt es noch nicht.

Cov­er­ab­bil­dun­gen Copy­right Ori­on Children’s Books

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Neue PEANUTS-Cartoons, leider exklusiv bei Apple

Neue PEANUTS-Cartoons, leider exklusiv bei Apple

Apple hat einen Deal mit DHX Media, den Rechtein­hab­ern der PEANUTS, der Car­toon-Kinder von Charles M. Schulz, abgeschlossen, der dazu führen wird, dass es neue Filme und Kurz­filme um die Fig­uren auf dem Stream­ing­di­enst der Fir­ma geben wird.

Detail­liert­er soll es Serien, Spe­cials und Kurz­filme geben, darunter auch welche zusam­men mit der NASA, in denen der Bea­gle Snoopy STEM-Inhalte kindgerecht auf­bere­it­et präsen­tieren wird (STEM = »sci­ence, tech­nol­o­gy, engi­neer­ing ans math­e­mat­ics«).

Einen Start­ter­min gibt es noch nicht, ob und wie man das abseits von Apples Stream­ing­di­enst zu sehen bekom­men kann, ist unklar.

Szenen­fo­to aus dem PEANUTS-Film Copy­right 20th Cen­tu­ry Fox

Trailer: UFO mit Gillian Anderson

Trailer: UFO mit Gillian Anderson

Es gibt mal wieder einen Film, der sich mit dem UFO-Phänomen beschäftigt. Sony war offen­sichtlich nicht der Ansicht, dass der im Kino erfol­gre­ich wäre, deswe­gen wurde er gle­ich für DVD/BlueRay und Stream­ing pro­duziert.

In UFO ver­beißen sich zwei Stu­den­ten, gespielt von Alex Sharp und Ella Pur­nell, in unerk­lär­liche UFO-Sich­tun­gen an Flughäfen. Der im Studi­um eher uner­fol­gre­iche Dave (Sharp) hat­te in sein­er Kind­heit eine UFO-Erfahrung und ist deswe­gen von den Vor­fällen fasziniert. Seine Pro­fes­sorin wird dargestellt von Gillian Ander­son, die ja in X-FILES reich­lich Erfahrung mit dem The­ma sam­meln kon­nte, die ist Scul­ly-artig skep­tisch, seine Mit­stu­dentin und Fre­undin Natal­ie (Pur­nell) unter­stützt ihn. Die bei­den ger­at­en in die Aufmerk­samkeit von FBI-Agent Franklin Ahls (David Strathairn), der möglicher­weise etwas zu ver­tuschen hat.

Regie führt Ryan Eslinger, der schrieb auch das Drehbuch.

In den USA wird UFO ab Anfang Sep­tem­ber auf Kon­serve und als Stream zu sehen sein. Ob wir den hier im #Neu­land auch zu sehen bekom­men ist derzeit noch unklar.

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Starz bei Amazon Prime Video

Starz bei Amazon Prime Video

Starz ist ein US-Pay-TV-Chan­nel (mit Sub­kanälen) der nicht erst in let­zter Zeit durch aufwendi­ge Pro­duk­tio­nen auffiel und in direk­te Konkur­renz mit HBO trat. zu den Starz-Serien gehören unter anderem SPARTACUS, die vierte Staffel TORCHWOOD, DA VINCI’S DEMONS, CAMELOT, BLACK SAILS, OUTLANDER, ASH VS. EVIL DEAD oder kür­zlich AMERICAN GODS.

Der von Lion­s­gate betriebene Sender Starz hat nun einen Deal mit Ama­zon Deutsch­land abgeschlossen, so dass man ihn über die »Prime Video Chan­nels« abon­nieren kann. Dafür sollen Serien zeit­gle­ich zur USPremiere bei Starz­play (so heißt der neue Kanal) zu sehen sein. Im Pro­gramm nicht nur aktuelle Serien, son­dern auch einige Filme (ver­mut­lich aus dem Lion­s­gate-Port­fo­lio).

Wer das nutzen möchte muss allerd­ings monatlich 4,99 Euro dafür berap­pen, zusät­zlich zu den Kosten für Ama­zon Prime, denn nur die kön­nen den Kanal nutzen. Es gibt allerd­ings eine 14-tägiges Probe­abo. Das ganze ist ohne dauer­hafte Bindung, es kann näm­lich monatlich gekündigt wer­den.

Logo Starz Copy­right Starz/Lionsgate

CARMEN SANDIEGO wird bei Netflix zur Serie und zum Film

CARMEN SANDIEGO wird bei Netflix zur Serie und zum Film

Die Älteren unter uns kön­nen sich vielle­icht noch an Brøder­bunds Edu­tain­ment-Com­put­er­spiel­erei­he WHERE IN THE WORLD IS CARMEN SANDIEGO erin­nern, dessen erste Aus­gabe bere­its im Jahr 1985 erschien. Weit­ere Teile fol­gten bis zum Jahr 1995, es erschienen diverse Büch­er und Comics, es gab diverse Fernsehse­rien und sog­ar Brettspiele.

Die Prämisse der Spiele ist, dass man her­aus­find­en muss, wo das krim­inelle Mas­ter­mind Car­men Sandiego mit ihrer Organ­i­sa­tion V.I.L.E. den näch­sten großen Coup plant. Die Spiel­er übernehmen dabei die Rolle von Agen­ten der Detek­tei ACME, die diese Pläne ver­hin­dern müssen. Das ulti­ma­tive Ziel ist dabei, Sandiego selb­st zu fan­gen.

Die Games ver­mit­tel­ten den Spiel­ern anfangs geografis­che Ken­nt­nisse (man musste Sandiego ja über die ganze Welt jagen), später kamen Geschichte, Math­e­matik, Sprache Kun­st und andere The­men hinzu.

Net­flix macht daraus jet­zt laut Enter­tain­ment Week­ly nicht nur eine ani­mierte Serie, son­dern auch einen Real­film, in dem Gina Rodriguez (ANNIHILATION) die Rolle der Titelfig­ur übernehmen wird, die sie kon­se­quenter­weise auch in der Ani­ma­tion­sserie spricht.

Bish­er sind noch keine Autoren geset­zt, es pro­duzieren Rodriguez zusam­men mit Kevin Mish­er und Car­o­line Fras­er. Die Serie wird 2019 auf dem Stream­ing­di­enst Net­flix starten, zeit­gle­ich erscheinen beglei­t­end auch neue Romane beim Rechtein­hab­er Houghton Mif­flin Har­court.

Pro­mo­grafik Car­men Sandiego Copy­right The Lear­ing Com­pa­ny, Bild Gina Rodriguez von Richard San­doval, aus der Wikipedia, CC BY-SA

Amazon Prime Streaming Partners Program ab Frühsommer auch in Deutschland?

Amazon Prime Streaming Partners Program ab Frühsommer auch in Deutschland?

Ama­zon macht damit weit­er, neben Buch- und Online­han­del all­ge­mein, auch den Fernseh- bzw. Stream­ing­markt aufzu­mis­chen. In den USA gibt es bere­its das soge­nan­nte »Ama­zon Prime Stream­ing Part­ners Pro­gram«. Dabei öffnet sich Ama­zon Prime Video für Inhalte Drit­ter, das kön­nen klas­sis­che Fernsehsender sein, aber auch direkt Pro­duzen­ten, die dann in der Lage sind, ihren Con­tent ohne Umweg über irgendwelche Sender zu ver­bre­it­en.

Dieses Pro­gramm kön­nte laut den Infor­ma­tio­nen von W&V bere­its im Früh­som­mer auch in Deutsch­land starten. Ama­zon hält sich dazu allerd­ings noch bedeckt und möchte das nicht kom­men­tieren, es wäre aber eine logis­che Fort­führung des Ama­zon Prime Video Konzepts. Und selb­stver­ständlich wird sich Ama­zon die Ver­bre­itung der Inhalte Drit­ter auf sein­er gut einge­führten, reich­weites­tarken Stream­ing­plat­tform ordentlich bezahlen lassen.

Den­noch dürfte das ins­beson­dere für öffentlich-rechtliche oder pri­vate Sender dur­chaus attrak­tiv sein, weil sie damit möglicher­weise Zuse­her zurück­gewin­nen kön­nten, die sich vom klas­sis­chen Fernse­hen längst abge­wandt haben. Auf der anderen Seite kön­nte das aber auch dazu führen, dass sich noch mehr Zuschauer vom tech­nisch, konzep­tionell und inhaltlich über­holten Pantof­felki­no ver­ab­schieden.

Ange­blich gibt es zudem Ver­hand­lun­gen mit Dis­cov­ery wegen Bun­desli­ga-Über­tra­gun­gen und dem Pay-TV-Sender Sky, aber auch da will sich nie­mand äußern.

Im Früh­som­mer wis­sen wir mehr.

Ama­zon-Logo Copy­right Ama­zon

Playstation-Spiele auf PC streamen

Playstation-Spiele auf PC streamen

Ein­er der Gründe, die für den Erwerb ein­er Kon­sole wie der Playsta­tion sprechen ist die Exk­lu­siv­ität manch­er Titel. Sony legte in der Ver­gan­gen­heit immer großen wert darauf, dass es Block­buster gab, es nur für ihre Kon­solen erschienen, um einen Kau­fan­reiz zu schaf­fen.

Umso merk­würdi­ger erscheint es in diesem Zusam­men­hang, dass der japanis­che Konz­ern es nun über den Dienst »Playsta­tion Now« möglich machen will, Spiele für PS3 und PS4 auf den PC zu strea­men. Derzeit geht das bere­its mit PS3-Games, die man auf PS4 oder PCs spie­len kann, in Zukun­ft wird man auch Games zock­en kön­nen, die eigentlich es exk­lu­siv für die Playsta­tion 4 gibt.

Derzeit wird Ganze in ein­er Test­phase auss­chließlich in den USA sowie den Nieder­lan­den und Bel­gien ange­boten, in Deutsch­land gibt es im Moment eine geschlossene Beta.

Die Anforderun­gen an den PC hal­ten sich in Gren­zen. Man benötigt neben einem Gamepad und einem Inter­net­zu­gang mit min­destens 5 MBit/s eine Intel Core i3-CPU die mit 2 GHz getak­tet ist, 2 GByte RAM und min­destens 300 MByte Platz auf der Fest­plat­te. Als Betrieb­ssys­tem kommt min­i­mal Win­dows 7 in Frage. In den USA muss man monatlich zehn Euro für den Dienst berap­pen.

Unbekan­nt ist im Moment noch, welche PS4-Spiele ver­füg­bar sein wer­den. Ich würde aber nicht davon aus­ge­hen, dass es sofort die Best­seller sind, denn sie wer­den kaum ihre Verkäufe damit kan­ni­bal­isieren wollen.

Pro­mo­grafik PS4 Copy­right Sony

MARA UND DER FEUERBRINGER ab sofort bei Amazon Video

MARA UND DER FEUERBRINGER ab sofort bei Amazon Video

MaraAmazonVideo

Bis zum Erschei­n­ung­ster­min der DVD und BlueR­ay ist noch ein paar Tage hin, aber wer Ama­zon-Kunde ist, kann den Fan­ta­sy­film MARA UND DER FEUERBRINGER ab sofort strea­men – und das sog­ar in HD. Derzeit gibt es noch keine Mietver­sio­nen, man kann den Film auss­chließlich kaufen. Die HD-Ver­sion kostet 16,99 Euro, die SD-Fas­sung schlägt mit 13,99 Euro zu Buche.

Hier auf Phan­taNews gibt es zwei Besprechun­gen zum Film, eine von Ursel Mey­er und eine von mir. Ich halte MARA für sehr empfehlenswert und wer ihn noch nicht gese­hen hat, sollte unbe­d­ingt mal einen wohlwol­len­den Blick darauf wer­fen. Und bitte immer daran denken, dass der ohne Hol­ly­woods Mul­ti­mil­lio­nen Dol­lar-Bud­gets real­isiert wurde. Am besten ein­fach die bei­den Besprechun­gen lesen. Auch die Bew­er­tun­gen  bei Ama­zon sprechen eine deut­liche Sprache.

Die DVD- & BlueR­ay-Fas­sun­gen erscheinen am 22. Okto­ber 2015. Auf­grund der mis­er­ablen Ver­leih­poli­tik Con­stan­tins ist der Film im Kino bekan­nter­weise lei­der unterge­gan­gen. Ihr kön­nt das Pro­jekt aber jet­zt immer noch unter­stützen, indem ihr die Sil­ber­scheiben kauft.

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Pro­mo­fo­to MARA Copy­right Con­stan­tin

Starttermin für DAREDEVIL

Starttermin für DAREDEVIL

Logo Netflix Daredevil

Wie bere­its gemeldet wird Net­flix eben­falls ins Mar­vel-Geschäft ein­steigen. Die erste vom Stream­ingser­vice pro­duzierte Serie ist DAREDEVIL um den blind­en Recht­san­walt mit Superkräften namens Matthew Michael Mur­dock. Damit set­zt Net­flix seine Rei­he von hochw­er­ti­gen Eigen­pro­duk­tio­nen wie HOUSE OF CARDS oder MARCO POLO fort, für die bere­its erhe­bliche Sum­men investiert wur­den. Neben dem Super­helden starten in diesem Jahr sieben weit­ere Net­flix-eigene Serien, darunter allerd­ings auch eine, die von einem Fernsehsender über­nom­men wurde, näm­lich LONGMIRE.

Klar war bere­its, dass DAREDEVIL im April ange­boten wer­den sollte, der genaue Ter­min war bish­er allerd­ings noch nicht bekan­nt. Jet­zt ist er raus: Net­flix wird alle 13 ein­stündi­gen Episo­den der ersten Staffel am 10. April 2014 online stellen – und das laut Presse­bericht­en in allen Regio­nen, in denen der Stream­ingser­vice abon­niert wer­den kann. Nach der Ent­täuschung mit MARCO POLO (nach zahllosen Ver­suchen an mehreren aufeinan­der­fol­gen­den Tagen buffer­ten die Episo­den bis 25% und brachen dann ab – ich hat­te daraufhin gekündigt) werde ich im Net­flix April wohl nochmal eine Chance geben.

DARE­DEV­IL-L0go Copy­right Net­flix

Amazon Prime Video – ein ernüchternder Test

Amazon Prime Video – ein ernüchternder Test

aiv

Ich war zugegeben­er­maßen erst ein­mal ein wenig eupho­risch, als ich las, dass Ama­zon für Prime-Kun­den einen Video-Stream­ing-Zugang freis­chal­tet, der Zugriff auf haufen­weise Filme und Serien ermöglichen würde. 49 Euro sollte das im Jahr kosten, das sind ger­ade mal 20 Euro mehr für ein ange­blich zum bish­eri­gen Ange­bot erweit­ertes Love­film-Kon­to, also für unge­fähr 1,67 Euro im Monat beliebig Video On Demand.

Als ich das dann tat­säch­lich zu nutzen ver­suchte, legte sich die Euphorie allerd­ings schnell.

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Amazon Instant Video und neue Prime-Konditionen

Amazon Instant Video und neue Prime-Konditionen

aiv

Es ist schon seit let­zter Woche bekan­nt, seit heute ist es amtlich: Ama­zon erweit­ert sein Port­fo­lio um Video-Stream­ing beziehungsweise Video On Demand und -Down­loads. Das unterteilt sich in zwei ver­schiedene Dien­ste, zum einen Ama­zon Instant Video, zum anderen Prime Instant Video. Ersteres kommt ähn­lich wie bish­er Love­film als monatlich­es Abo daher, man berappt monatlich 7,99 Euro und erhält dafür Zugriff auf »über 12000 Filme und Serienepiso­den«. Let­zteres kommt mit ein­er Prime-Mit­glied­schaft, deren Preis sich dadurch von 29 Euro im Jahr auf 49 Euro erhöht. Dafür erhält man zusät­zlich zum nor­malen Videoange­bot zusät­zlich Zugriff auf exk­lu­sive Serien sowie solche, die von Ama­zon pro­duziert wer­den. Weit­er­hin bleiben die bish­eri­gen Perks, also Liefer­ung am näch­sten Werk­tag und das Auslei­hen von eBooks aus der Kin­dle-Bib­lio­thek selb­stver­ständlich erhal­ten.

Auch als Prime-Kunde erhält man allerd­ings keinen Zugang auf alle Top-Acts, für diese muss man – soweit ich das den Infor­ma­tio­nen ent­nehmen kann – dann im Einze­labruf nochmal extra zahlen, was meine Euphorie etwas schmälert. Beispiele für diese Son­der­fälle sind Block­buster wie GRAVITY oder GAME OF THRONES. Weit­er­hin bringt Ama­zon die Krim­is­erie RIPPER STREET zurück auf die Bild­schirme. Der britis­che TV-Sender BBC hat­te die Pro­duk­tion im Dezem­ber wegen schlechter Quoten eingestellt, doch der Online­händler will die Drehar­beit­en weit­er finanzieren und Fans die dritte Staffel via Prime Instant Video präsen­tieren. Bei der BBC wird die dritte Staffel erst deut­lich später zu sehen sein.

Ob die Inhalte auch in englis­ch­er Sprache vor­liegen und wie schnall man US-Episo­den zu sehen bekommt, ging aus dem Brief­ing lei­der nicht her­vor, ich werde das Ange­bot aber testen und dann bericht­en. Die Nutzung des Dien­stes ist mit Kon­solen wie der PS3, PS4, Xbox 360, XBox One oder Apps für Smart-TVs möglich. An Tablets wer­den soweit ich das sehen kann (und aus nachvol­lziehbaren Grün­den) offen­bar nur Ama­zons hau­seigene Kin­dle Fire-Vari­anten unter­stützt. Wer sich selb­st ein Bild machen möchte und noch kein Prime-Kunde ist, der kann sich für eine 30-tägige Probe­mit­glied­schaft ein­tra­gen (die man allerd­ings rechtzeit­ig kündi­gen muss).

Ama­zon-Kun­den die die Prime-Mit­glied­schaft haupt­säch­lich abgeschlossen hat­ten, um schnell an ihre Ware zu kom­men und denen das Stream­ing egal ist, wer­den wohl fluchen. Ich denke, dass 20 Euro im Jahr für einen Video On Demand-Ser­vice ein derzeit unschlag­bar­er Preis ist – zumin­d­est wenn die Inhalte stim­men und man für nicht zu viele beson­ders beliebte Filme und Serien extra zahlen soll.

Man darf aber davon aus­ge­hen, dass dieses Ange­bot den Markt für Video On Demand kräftig durcheinan­der­wirbeln dürfte und zu Preis­senkun­gen bei den Mit­be­wer­bern führen wird. Das ist auch bit­ter nötig, denn bish­er waren alle Dien­ste ins­beson­dere angesichts der ange­bote­nen Filme und Serien deut­lich zu teuer.

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Logo Ama­zon Instant Video Copy­right Ama­zon

Watchever – neuer Videostreaming-Service von Vivendi

Vivendis Stream­ing­di­enst »Watchev­er« für Filme und Serien rei­ht sich bei bere­its existieren­den Anbi­etern wie Apple oder Max­dome ein und möchte den inter­essierten Fern-Seher mit Stoff ver­sor­gen. Auf den ersten Blick klingt das Ange­bot dabei gar nicht mal so schlecht: erst 30 Tage für lau und danach eine Fla­trate von 8,99 Euro. Zusät­zlich soll man sich die ange­bote­nen Medi­en sog­ar offline anse­hen kön­nen, also wenn man beispiel­sweise mit einem Tablet unter­wegs ist und keinen Inter­net­zu­gang hat.

Ange­boten wird Watchev­er derzeit für Win­dows- und Apple-PCs, die müssen im brows­er allerd­ings das Sil­verlight-Plu­g­in instal­liert haben. Weit­ere Plat­tfor­men wie PS3, XBox, iOS oder Android wer­den fol­gen, Lin­ux soll offen­bar und unver­ständlicher­weise nicht unter­stützt wer­den.

Hört sich so weit schön an, ins­beson­dere der Fla­trate-Preis wäre ein Knüller. Angesichts des Preis­es ver­wun­dert es dann aber nicht, dass man haupt­säch­lich Alt­back­enes vorge­set­zt bekommt. Fernsehse­rien-Episo­den aus den Jahren 2009 (Big Bang The­o­ry) oder 2010 sind viel zu alt, gle­ich­es gilt für Filme, wenn da nichts halb­wegs aktuelles zu find­en ist, bleibt das Ange­bot trotz des attrak­tiv­en Preis­es lei­der unin­ter­es­sant. Auf den ersten Blick ist ein Grund zur Freude, dass man auch englis­che Ton­spuren wählen kann, auch das ist allerd­ings inkon­sis­tent: sog­ar inner­halb von Serien gibt es manche Staffeln mit OV, andere jedoch nicht.

So wie bei den meis­ten anderen hierzu­lande ver­füg­baren Stream­ing­di­en­sten bleibt lei­der das Faz­it: derzeit noch unin­ter­es­sant, aber aus­baufähig. Pos­i­tiv ist aber, dass das Fla­trateange­bot andere Anbi­eter zu Preis­senkun­gen bewe­gen dürfte.

Creative Commons License

Screen­shot Watchev­er-Web­seite Copy­right Viven­di