STAR TREK: Es bleibt schwierig …

STAR TREK: Es bleibt schwierig …

Vielle­icht weiß es die ein oder andere gar nicht: Die Rechte­lage bei STAR TREK ist ziem­lich kom­pliziert. Denn die Film­rechte gehören der Via­com-Tochter Para­mount, dazu gehörte auch CBS (die die Fernsehrechte hal­ten), die haben sich aber 2006 getren­nt. Deswe­gen gibt es einen Haufen Regeln darüber, wer genau welche Rechte hat und wer was genau damit tun darf. Das ist natür­lich grund­sät­zlich schon mal Gift für kreative Prozesse und man muss sich wun­dern, dass das Abrams­verse und DISCOVERY unter diesen Umstän­den über­haupt zus­tande kom­men kon­nten.

Aber es kommt noch schlim­mer. Nicholas Mey­er (THE WRATH OF KHAN) hat­te erk­lärt, dass er für CBS eine Fernse­hfilm-Trilo­gie im STAR TREK-Umfeld machen solle, die dann offen­bar auf dem Stream­ing­di­enst All Access gezeigt wer­den soll­ten. Doch nach seinen Aus­sagen ist dieses Pro­jekt vor­erst gestoppt, obwohl es bere­its in Arbeit war.

Denn CBS hat ger­ade eine Klage gegen seine Mut­ter­com­pa­ny Nation­al Amuse­ments und deren Haupt-Anteil­seign­er, die Red­stone-Fam­i­lie, angestrengt, weil der Sender ver­hin­dern will, durch einen Verkauf oder eine Fusion eben­falls ein Teil von Via­com zu wer­den. Was aus Sich der Fans ver­mut­lich alle Prob­leme lösen würde.

Mey­er sagte dazu kür­zlich auf einem Pan­el:

… they’re in a pow­er strug­gle which turned real­ly nasty this past week … So I don’t think my project is going any­where in a hur­ry, because every­thing is on hold while they sort out this merg­er busi­ness.

… sie befind­en sich in einem Machtkampf der in der let­zten Woche ziem­lich böse wurde … Deswe­gen denke ich nicht, dass mein Pro­jekt in näch­ster Zeit irgend­wo hin führen wird, weil es auf Eis liegt, während sie diese Fusion aus­disku­tieren.

Wie geschrieben: Es wäre für das Fran­chise mein­er Ansicht nach das Beste, wenn wieder alles unter einem Dach wäre, aber CBS wird sich nicht ein­fach schluck­en lassen wollen. Und solch ein Rechtsstre­it kann Jahre dauern, Jahre, in denen dann neue STAR TREK-Pro­jek­te von CBS ver­mut­lich nicht zu erwarten sind. Und auch eine dritte Staffel von DISCOVERY kön­nte dem zum Opfer fall­en.

Logo STAR TREK Copy­right CBS

A QUIET PLACE bekommt eine Fortsetzung

A QUIET PLACE bekommt eine Fortsetzung

Der SF-Hor­rorstreifen A QUIET PLACE mit Emi­ly Blunt und John Krasin­s­ki in den Haup­trollen (let­zter­er führte zudem Regie) war ein drin­gend nötiger Über­raschungser­folg für das angeschla­gene Stu­dio Para­mount. Bei Pro­duk­tion­skosten von ger­ade mal läp­pis­chen 17 Mil­lio­nen Dol­lar spielte der von Kri­tik­ern und Pub­likum gelobte Streifen bish­er ins­ge­samt 213 Mil­lio­nen Dol­lar ein, das ist sehr ordentlich.

Krasin­s­ki und Blunt spie­len Eltern in ein­er Welt, die von blind­en Mon­stren über­ran­nt wurde, die ihre Beute anhand von Geräuschen jagen kön­nen. In dieser Welt muss man sich still ver­hal­ten, und das ist ins­beson­dere Kindern nicht ein­fach beizubrin­gen.

Es ver­wun­dert nicht, dass Para­mount auf der Welle jet­zt weit­er reit­en möchte und CEO Jim Gianop­u­los ger­ade auf dem Cin­ema­Con eine Fort­set­zung angekündigt hat. Weit­ere Details gibt es allerd­ings dazu noch nicht, es ist also wed­er klar, ob Krasin­s­ki erneut Regie führt, oder ob Scott Beck und Bryan Woods wieder zusam­men mit dem Regis­seur das Drehbuch ver­fassen wer­den.

Mehr dazu wenn ich es erfahre.

Pro­mo­fo­to A QUIET PLACE Copy­right Para­mount Pic­tures

Paramount plant zwei weitere STAR TREK-Filme

Paramount plant zwei weitere STAR TREK-Filme

In den let­zten Monat­en war es ein ziem­lich­es Rumgeeiere. Macht Taran­ti­no einen STAR TREK-Film? Wird es einen weit­eren Film mit dem Charak­teren aus der Kelvin-Zeitlin­ie geben? Schaus­piel­er wie Simon Pegg (Scot­ty) oder Zachary Quin­to (Spock) hat­ten das in Inter­views behauptet, eine offizielle Bestä­ti­gung seit­ens des Rechtein­hab­ers blieb allerd­ings bis jet­zt aus.

Das hat sich jet­zt geän­dert, denn es gibt ein offizielles State­ment seit­ens Para­mount, genauer CEO Jim Gianop­u­lous. Der sagt, dass zwei weit­ere Filme nicht nur geplant, son­dern bere­its in Arbeit seien.

Darunter ist tat­säch­lich der Taran­ti­no-Pitch, an dem arbeit­ete ein Writ­ers-Room beste­hend aus unter anderem Mark L. Smith (REVENANT), Lind­sey Beer (GODZILLA VS KING KONG), Megan Amram (SILICON VALLEY) und Drew Pearce (IRON MAN 3). Taran­ti­no ist allerd­ings derzeit noch mit anderen Pro­jek­ten beschäftigt, so dass dieser Film ver­mut­lich eher nicht in der nahen Zukun­ft real­isiert wer­den wird.

Das bestätigte auch Zachary Quin­to kür­zlich und ergänzte, dass sowohl Simon Pegg and Doug Jung an einem Drehbuch arbeit­en (die hat­ten bere­its das für STAR TREK BEYOND ver­fasst), als auch ein weit­eres nicht näher benan­ntes Team an einem weit­eren schreibt.

Genau betra­chtet heißt das alles natür­lich noch gar nichts, denn Drehbüch­er sind in Hol­ly­wood noch lange kein Garant dafür, dass die Streifen dann tat­säch­lich auch pro­duziert wer­den.

Pro­mo­fo­to STAR TREK Copy­right Para­mount

DUNGEONS & DRAGONS-Film hat neuen Regisseur

DUNGEONS & DRAGONS-Film hat neuen Regisseur

Es ist ja schon seit län­gerem ein neuer Film nach dem Rol­len­spiel-Klas­sik­er DUNGEONS & DRAGONS in Arbeit, dies­mal ein­er mit großem Bud­get und von namhaften Stu­dios, näm­lich Para­mount Pic­tures and die neu gegrün­de­ten AllSpark Pic­tures. Ein Drehbuch existiert bere­its, das ver­fassten Gene­va Robert­son-Dworet (CAPTAIN MARVEL, TOMB RAIDER) und David Leslie John­son (THE WALKING DEAD) nach ein­er Sto­ry von Lind­sey Beer. Es sieht jet­zt allerd­ings so aus, als solle Michael Gillio ein neues schreiben. Es pro­duzieren Bri­an Gold­ner und Stephen Davis von Has­bro.

2016 hieß es, dass Rob Let­ter­man (MONSTERS VS ALIENS) Regie führen sollte, der ist jet­zt allerd­ings offen­bar raus und den Job übern­immt jet­zt Chris McK­ay (THE LEGO BATMAN MOVIE). Das ist der­selbe McK­ay, der auch für Warn­er den NIGHTWING-Film real­isieren soll. DUNGEONS & DRAGONS soll 2021 in die Kinos kom­men, da fragt man sich natür­lich, ob dieser Regie-Job vor oder nach NIGHTWING kommt.

Logo D&D © 1995–2018 Wiz­ards of the Coast LLC, a sub­sidiary of Has­bro, Inc.

Dritter CLOVERFIELD-Film bei Netflix?

Dritter CLOVERFIELD-Film bei Netflix?

CLOVERFIELD (2008) war der erste, 10 CLOVERFIELD LANE (2016) der zweite und der Streifen mit dem Arbeit­sti­tel GOD PARTICLE (2018) war der dritte Film in J.J. Abrams‹ Rei­he aus dem­sel­ben Uni­ver­sum, bei dem noch unklar ist, wie das alles zusam­men­hängt. Teil drei kön­nte nun den Titel CLOVERFIELD STATION tra­gen (bei all den Smoke­screen um die Serie ist das aber nicht zwin­gend auch tat­säch­lich so).

Eigentlich war nach bere­its zwei Ter­min­ver­schiebun­gen der 30. April 2018 als Kinos­tart geplant, jet­zt gibt es aber Gerüchte, dass Net­flix mit Para­mount in Ver­hand­lun­gen ste­ht, um den Film zu zeigen. Das wäre dann der zweite solche Deal zwis­chen den bei­den Fir­men nach Alex Gar­lands ANNIHILATION mit Natal­ie Port­man, der nur in den USA, Kana­da und Chi­na in Kinos zu sehen sein wird, im Rest der Welt beim Stream­ing­di­enst.

GOD PARTICLE wurde bere­its 2012 zum ersten Mal angekündigt und offen­bar inzwis­chen ein paar Mal grundle­gend umge­baut, denn es gab diverse Reshoots. Regie führt Julius Onah, es spie­len David Oyelowo, Daniel Brühl, Eliz­a­beth Debic­ki, Gugu Mbat­ha-Raw und Chris O’Dowd. Es geht um die Besatzung ein­er Raum­sta­tion, die fest­stellen muss, dass nach einem Exper­i­ment mit einem Teilchenbeschle­u­niger die Erde plöt­zlich ver­schwun­den ist.

In Abrams-typ­is­ch­er Geheimnistuerei gibt es bish­er wed­er Trail­er noch Szenen­bilder.

Pro­mo­fo­to CLOVERFIELD Copy­right Para­mount Pic­tures

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Bryan Fuller bei Anne Rice‹ VAMPIRE CHRONICLES-Serie

Bryan Fuller bei Anne Rice‹ VAMPIRE CHRONICLES-Serie

Vor knapp über einem Jahr hat­te ich bere­ichtet, dass Anne Rice zusam­men mit ihrem Sohn Christo­pher eine Fernsehserie um ihre Roman­rei­he VAMPIRE CHRONICLES ankündigte. Pro­duk­tion­spart­ner dabei sind die neu gegrün­dete Para­mount Tele­vi­sion und Anony­mous Con­tent.

Die Neuigkeit: Laut Hol­ly­wood Reporter ist jet­zt Bryan Fuller (HANNIBAL, AMERICAN GODS) zum Team gestoßen und soll zusam­men mit Anne Rice den Pilot­film ausar­beit­en – und möglicher­weise auch danach mit dabei bleiben, eventuell sog­ar als Showrun­ner. Das wurde auch von Para­mount Tele­vi­sion in einem State­ment bestätigt.

Hof­fen wir, dass Fuller mit dieser Serie mehr Glück hat als mit seinen let­zten Pro­jek­ten: STAR TREK: DISCOVERY hat­te er ver­lassen, noch bevor der Pilot gedreht wurde, dabei ver­ab­schiedete man sich von den meis­ten sein­er Konzepte. Auch bei AMERICAN GODS nahm er nach der ersten Staffel wegen kreativ­er Dif­feren­zen seinen Hut – und mit ihm zusam­men auch gle­ich Gillian Ander­son.

Mehr dazu wenn ich es erfahre.

Bild Bryan Fuller von Gage Skid­morey, aus der Wikipedia, CC BY-SA

Paramount macht mit Anne Rice eine VAMPIRE CHRONICLES-Fernsehserie

Vam­pire sind offen­bar als The­ma immer noch nicht abge­grif­f­en. Im ver­gan­genen Novem­ber hat­te ich berichtet, dass die Film- und Fernsehrechte an Anne Rice‹ VAMPIRE CHRONICLES an die Autorin zurück­ge­fall­en waren, und sie zusam­men mit ihrem Sohn Christo­pher an ein­er TV-Umset­zung arbeit­ete, für die sie Pro­duzen­ten und einen Sender suchte. Die sind nun ange­blich gefun­den.

Zuge­grif­f­en haben offen­bar Para­mount Tele­vi­sion und Anony­mous Con­tent. Anne und Christo­pher Rice wer­den die Drehbüch­er schreiben und als aus­führende Pro­duzen­ten agieren. Weit­ere aus­führende Pro­duzen­ten sind David Kan­ter (THE REVENANT) und Steve Golin (BEING JOHN MALKOVICH) von Anony­mus Con­tent.

Wie Rice aus­sagte, wird die Serie nicht den bere­its ver­filmten Roman INTERVIEW WITH THE VAMPIRE zum The­ma haben, son­dern erst danach ein­set­zen, näm­lich mit THE VAMPIRE LESTAT. Der Roman beschreibt die Geschichte zwis­chen dessen Vam­pir­w­er­dung im 18. Jahrhun­dert und sein­er Kar­riere als Rock­star im San Fran­cis­co der 1980er Jahre. Jede Menge his­torisch­er Zeitraum, um ihn in ein­er Serie zu the­ma­tisieren.

Mehr zu Beset­zung und Start­da­tum wenn ich es erfahre.

Bild Anne Rice von Anne Rice, aus der Wikipedia, Pub­lic Domain

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Mehrere Teaser: GHOST IN THE SHELL

Mehrere Teaser: GHOST IN THE SHELL

Para­mount stellt mehrere Teas­er zu sein­er umstrit­te­nen Realver­fil­mung des klas­sis­chen Man­gas und Ani­més GHOST IN THE SHELL vor. Man hat­te dem Stu­dio White­wash­ing vorge­wor­fen. In der Umset­zung spielt Scar­lett Johans­son die Cyborg Motoko Kusana­gi. Neben ihr spie­len u.a. Michael Pitt, Juli­ette Binoche, Takeshi Kitano, Michael Win­cott und Pilou Asbæk. Regie führt Rupert Sanders nach einem Drehbuch von Jamie Moss und Jonathan Her­man, basierend auf dem Man­ga von Masamune Shi­row.

Die fünf Teaserchen sind alle­samt sehr kurz, jew­eils ca. zehn Sekun­den, das sieht allerd­ings schon recht vielver­sprechend aus. Ich gehe mal davon aus, dass wir in Kürze einen voll­ständi­gen Trail­er zu sehen bekom­men wer­den.

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Details zu STAR TREK 4

Details zu STAR TREK 4

Chris Hemsworth als George Kirk

Erst kür­zlich berichtete ich, das J.J. Abrams einen vierten Teil der STAR TREK-Film­serie in der Kelvin-Zeitlin­ie bestätigt hat, jet­zt gibt es eine offizielle Pressemit­teilung.

Und die bein­hal­tet schon einen Knüller: Chris Hemsworth (THOR) wird erneut die Rolle spie­len, die er bere­its im ersten Film des Reboots innehat­te: Cap­tain James T. Kirk trifft auf seinen ver­stor­be­nen Vater George. Jet­zt darf man natür­lich spekulieren, wie das möglich sein wird. Zeitreise? Wird die Zeitlin­ie nochmal ver­bo­gen? Unwahrschein­lich.

Das Drehbuch schreiben J.D. Payne (STAR TREK: BEYOND) und Patrick McK­ay (eben­falls BEYOND), J.J. Abrams und Lind­sey Weber pro­duzieren für Bad Robot, aus­führende Pro­duzen­ten sind David Elli­son und Dana Gold­berg von Sky­dance. Ein Regis­seur wurde noch nicht benan­nt, eben­sowenig gibt es einen Start­ter­min.

Pro­mo­fo­to Chris Hemsworth als George Kirk Copy­right Para­mount

BATTLEFIELD wird zur Fernsehserie – vielleicht

BATTLEFIELD wird zur Fernsehserie – vielleicht

Promografik Battlefield

Serien zu Com­put­er­spie­len sind nicht so wirk­lich groß ange­sagt in Hol­ly­wood, da ver­legt man sich derzeit offen­bar lieber auf Reboots und Remakes. Doch die Tat­sache, dass WARCRAFT an den Kinokassen zumin­d­est außer­halb der USA derzeit halb­wegs erfol­gre­ich ist, führt offen­bar dazu, dass sich manche Sender mal anse­hen, was man so machen kann.

Darunter Para­mount Tele­vi­sion, und wenn man diesen Namen liest, dann weiß man sofort, dass aus den Plä­nen nicht unbe­d­ingt etwas wer­den muss, oder dass sie Scheißhausak­tio­nen starten, wie in Sachen STAR TREK und Fan­filme, beispiel­sweise Let’s Plays ver­bi­eten wollen oder ähn­lichen Mist.

Aber worum geht es eigentlich? Para­mount will zusam­men mit Anony­mous Con­tent Elec­tron­ic Arts‹ und Dices BATTLEFIELD eine Fernsehserie machen und haben dafür die Rechte gekauft. Wie genau das umge­set­zt wer­den, soll, also beispiel­sweise als Realserie oder vielle­icht Com­put­eran­i­ma­tion ist derzeit auf­grund der frühen Pro­jek­t­phase noch unklar. Wenn das Ganze Fahrt aufn­immt, sollen Michael Sug­ar (SPOTLIGHT, MANIAC) und Ash­ley Zal­ta (Sher­lock Holmes: A Game of Shad­ows) als aus­führende Pro­duzen­ten und ver­mut­lich auch Showrun­ner agieren.

Im Jahr 2002 erschien mit BATTLEFIELD 1942 die erste Fas­sung des Spiels, es fol­gten diverse Iter­a­tio­nen, im Okto­ber dieses Jahres soll eine weit­ere erscheinen, die im ersten Weltkrieg han­delt.

Es gibt so viele Com­put­er­spiele, aus denen man Fernsehse­rien machen kön­nte. Warum ger­ade BATTLEFIELD?

Pro­mo­grafik BATTLEFIELD Copy­right DICE und Elec­tron­ic Arts

CBS und Paramount treten den STAR TREK-Fans zum 50. Jubiläum kräftig in den Arsch

CBS und Paramount treten den STAR TREK-Fans zum 50. Jubiläum kräftig in den Arsch

Star Trek FanfilmeDurch das Fan­film­pro­jekt AXANAR aus­gelöst kam es bekan­nter­maßen zu diversen Trollereien der STAR TREK-Rechtein­hab­er CBS und Para­mount. Die Per­so­n­en hin­ter AXANAR wur­den verk­lagt, anderen Fans legte man nahe, nichts weit­er zu pro­duzieren und unter­legte das mit einem fast schon mafiös zu nen­nen­den »Oder son­st …«.

Dann inter­ve­nierten J.J. Abrams und Justin Lin und gaben medi­en­wirk­sam zu Pro­tokoll, dass sie mit den Rechtein­hab­ern gesprochen hät­ten, und die Klage »in den näch­sten Wochen wegge­hen würde«. Bis heute wurde die allerd­ings nicht zurückgenom­men. Weit­er­hin wurde angekündigt, dass man Regeln auf­stellen wolle, unter denen weit­er Fan­filme pro­duziert wer­den kön­nen. Diese Regeln wur­den ger­ade veröf­fentlicht und sie sind nicht nur eine arro­gante Unver­schämtheit, son­dern auch noch ein Tritt in den Hin­tern aller Fan­filmer und der Fans.

Sehen wir uns ein paar Punk­te mal im Detail an:

The fan pro­duc­tion must be less than 15 min­utes for a sin­gle self-con­tained sto­ry, or no more than 2 seg­ments, episodes or parts, not to exceed 30 min­utes total, with no addi­tion­al sea­sons, episodes, parts, sequels or remakes.

Völ­liger Blödsinn. Manche Geschicht­en lassen sich nur in län­geren For­mat­en erzählen und wenn jemand mehrere Filme machen will, dann darf er das nicht? Mit welch­er inhaltlich nachvol­lziehbaren Begrün­dung? Pure Arro­ganz.

The con­tent in the fan pro­duc­tion must be orig­i­nal, not repro­duc­tions, recre­ations or clips from any Star Trek pro­duc­tion. If non-Star Trek third par­ty con­tent is used, all nec­es­sary per­mis­sions for any third par­ty con­tent should be obtained in writ­ing.

Gum­mi­para­graph. Was ist denn »neuer Con­tent« in diesem Sinne genau? Das bedeutet dann aber auch, dass Pro­duk­tio­nen wie NEW VOYAGES oder PHASE II nicht mehr möglich wären, weil die sich direkt auf TOS beziehen und mit deren Charak­teren neue Geschicht­en erzählen. Inakzept­abel. Das kann man zudem auch so inter­pretieren, dass man beispiel­sweise keine Sound­clips wie Kom­mu­nika­tor-Klick­ern oder Beam-Geräusch mehr nutzen dürfte.

If the fan pro­duc­tion uses com­mer­cial­ly-avail­able Star Trek uni­forms, acces­sories, toys and props, these items must be offi­cial mer­chan­dise and not boot­leg items or imi­ta­tions of such com­mer­cial­ly avail­able prod­ucts.

Ein schlechter Scherz. Man darf also keine selb­s­thergestell­ten Uni­for­men und Phas­er tra­gen, son­dern muss stattdessen den über­teuerten Mar­ket­ing-Ram­sch der Rechtein­hab­er nutzen? Damit man wie ein Karnevals-Ster­nen­flot­tenof­fizier aussieht? Darauf kön­nen nur irgendwelche geldgieri­gen Hirn­losen gekom­men sein. Dafür wür­den sich ver­mut­lich sog­ar Fer­en­gi schä­men.

The fan pro­duc­tion must be a real “fan” pro­duc­tion, i.e., cre­ators, actors and all oth­er par­tic­i­pants must be ama­teurs, can­not be com­pen­sat­ed for their ser­vices, and can­not be cur­rent­ly or pre­vi­ous­ly employed on any Star Trek series, films, pro­duc­tion of DVDs or with any of CBS or Para­mount Pic­tures’ licensees.

Para­mount und CBS wollen also ern­sthaft ihren Schaus­piel­ern grund­sät­zlich unter­sagen, in Fan­pro­duk­tio­nen aufzutreten? Was für arro­gante Ass­hats kom­men auf so eine völ­lig abwegige  Idee? Man darf davon aus­ge­hen, dass zukün­ftig solche fan­dom­feindlichen Klauseln in den Verträ­gen der Schaus­piel­er zu find­en sein wer­den. Mal davon abge­se­hen, dass man Schaus­piel­ern damit pauschal absprechen möchte, selb­st Fans zu sein. Krank. Und weit­er:

CBS and Para­mount Pic­tures do not object to lim­it­ed fundrais­ing for the cre­ation of a fan pro­duc­tion, whether 1 or 2 seg­ments and con­sis­tent with these guide­lines, so long as the total amount does not exceed $50,000, includ­ing all plat­form fees, and when the $50,000 goal is reached, all fundrais­ing must cease.

Das ist natür­lich völ­lig unre­al­is­tisch, wenn man weiß, wie aufwendig und damit teuer es ist, ansprechende Pro­duk­tio­nen auch im Fan­bere­ich herzustellen. Das passt aber natür­lich zu dem vorste­hen­den, denn man darf diejeni­gen, die mit­machen, also Schaus­piel­er und Crew ja noch nicht mal für ihre Unter­stützung finanziell entschädi­gen.

The fan pro­duc­tion must be fam­i­ly friend­ly and suit­able for pub­lic pre­sen­ta­tion. Videos must not include pro­fan­i­ty, nudi­ty, obscen­i­ty, pornog­ra­phy, depic­tions of drugs, alco­hol, tobac­co, or any harm­ful or ille­gal activ­i­ty, or any mate­r­i­al that is offen­sive, fraud­u­lent, defam­a­to­ry, libelous, dis­parag­ing, sex­u­al­ly explic­it, threat­en­ing, hate­ful, or any oth­er inap­pro­pri­ate con­tent. The con­tent of the fan pro­duc­tion can­not vio­late any individual’s right of pri­va­cy.

Auch wenn ich grund­sät­zlich manche Punk­te daraus nachvol­lziehen kann, lassen mich andere sprach­los zurück. Scot­ty darf also nicht mehr zechen, und Aliens, die von Ketra­cel White abhängig sind, fall­en auch raus. Ist Oomox bere­its eine »Obszönität«, oder ist es Rik­ers Liebe zu einem Androg­y­nen? Dür­fen Antag­o­nis­ten damit keine »ille­galen Aktiv­itäten« mehr durch­führen? Wieviel nack­te Haut ist erlaubt? So viel wie bei den Dabo Girls oder so viel wie bei Car­ol Mar­cus in STAR TREK INTO DARKNESS? Ist das Spren­gen eines Plan­eten eher eine »ille­gale Aktiv­ität« oder eher »has­ser­füllt«? Wenn man ein fremdes Raum­schiff aus dem All bläst, ist das dann »belei­di­gend« oder »abschätzig«? Und was genau kann man sich unter »son­sti­gen unpassenden Inhal­ten« vorstellen? Ist das eine »catch all«-Formulierung, um am Ende doch alle Fan­pro­duk­tio­nen ver­bi­eten zu kön­nen?

Das kann doch alles nicht wahr sein, vor allem frage ich mich, was die bei CBS und Para­mount sich gedacht haben, als sie diese völ­lig inakzept­ablen und von Arro­ganz und Fan­dom­feindlichkeit nur so strotzen­den Regeln aufgestellt haben. Wäre man mit halb­wegs Hirn aus­ges­tat­tet, hätte man auch ein­fach mal einen Blick darauf wer­fen kön­nen, wie Dis­ney und Lucas­Film die STAR WARS-Fan­filme hand­haben und dabei den Fans nicht nur Ressourcen wie Sound­ef­fek­te zur Ver­fü­gung stellen, son­dern die besten Filme auch noch prämieren.

Aber nicht so CBS und Para­mount, die Merk­be­fre­it­en ver­legen sich stattdessen darauf, die Fan­filmer und ihre Fans zum 50. Jubiläum kräftig und weit aus­ge­holt in den Arsch zu treten. Ein schneller Blick zeigte mir bere­its, dass die Reak­tio­nen im Web entsprechend sind, sprich: Das Ganze fliegt den Rechtein­hab­ern ger­ade so richtig um die Ohren und wird zu einem noch größeren PR-Super­gau wer­den, als es die AXA­NAR-Klage ohne­hin bere­its war.

Drauf gekom­men bin ich übri­gens durch eine Email der Mach­er von RENEGADES, einem Film­pro­jekt, bei dem zahlre­iche STAR TREK-Schaus­piel­er mit­machen, und die nun jede Ref­erenz auf das Fran­chise ent­fer­nen wer­den, weil die Pro­duk­tion bere­its begonnen hat:

A mes­sage from the Rene­gades team regard­ing the new fan film guide­lines

Dear sup­port­ers,

On June 23rd CBS and Para­mount issued fan film guide­lines –http://www.startrek.com/fan-films

We, at Rene­gades, have noth­ing but the utmost respect for Star Trek and its IP hold­ers, CBS and Para­mount. Every­thing we have done has been because of Gene Roddenberry’s vision and cre­ativ­i­ty. Star Trek is their prop­er­ty and we will absolute­ly abide by their rules and guide­lines.
That being said, we do have an oblig­a­tion to our donors and fans, and we have every inten­tion of ful­fill­ing it to the best of our abil­i­ty. So, we will con­tin­ue to make “The Requiem” as promised, but with­out any Star Trek ele­ments.
As you know, we’ve already begun film­ing “The Requiem” so we can­not halt, sus­pend, or post­pone pro­duc­tion. Rene­gades, from the get go, was designed to be trans­for­ma­tive… not deriv­a­tive. Thus, with very minor changes to our script, we have elim­i­nat­ed all of the Star Trek ref­er­ences. The good news is that Rene­gades is now a com­plete­ly orig­i­nal and ongo­ing series.
We would like to take this time to thank CBS and Para­mount for let­ting us play in their prover­bial sand­box for as long as they did. And we’d also like to thank our loy­al, cre­ative, and pas­sion­ate fans for their unend­ing sup­port. We tru­ly appre­ci­ate it.

-The Rene­gades Team

Noch offen ist, wie die anderen bekan­nten Pro­jek­te PHASE II und NEW VOYAGES reagieren wer­den, die durch diese Regeln unmöglich gemacht wor­den sind.  Alec Peters von AXANAR sagte völ­lig richtig:

While CBS and Para­mount claim to want to encour­age the pas­sion of fans to pro­duce ‘rea­son­able fan fic­tion,’ the restric­tions pre­sent­ed do just the oppo­site, will­ful­ly ignor­ing over 40 years of fan works that helped buoy the Star Trek fran­chise through some very lean years and enthu­si­as­ti­cal­ly spread the mag­ic of the fran­chise in more plen­ti­ful times.

These guide­lines appear to have been tai­lor-made to shut down all of the major fan pro­duc­tions and sti­fle fan­dom. In no way can that be seen as sup­port­ive or encour­ag­ing, which is very dis­heart­en­ing.

Die Fan­film-Regeln eröff­nen mit dem Satz:

CBS and Para­mount Pic­tures are big believ­ers in rea­son­able fan fic­tion and fan cre­ativ­i­ty, and, in par­tic­u­lar, want ama­teur fan film­mak­ers to show­case their pas­sion for Star Trek.

Angesichts dem was danach fol­gt, kann man das nur als grotesk beze­ich­nen. Ich hoffe, dass den Rechtein­hab­erin ihr über­he­blich­es Getue weit­er­hin so richtig um die Ohren fliegt und die PR-Katas­tro­phe noch viel größer wird, bis es richtig weh tut, und sie vielle­icht doch noch ein­lenken. ich bin auch schon sehr ges­pan­nt, was Abrams und Lin zu diesem Desaster sagen wer­den, wenn man sie darauf anspricht.

STAR TREK-Logo Copy­right CBS & Para­mount

Paramount und CBS trollen weiter STAR TREK-Fanserien

Paramount und CBS trollen weiter STAR TREK-Fanserien

Wenn man sich ansieht, was Dis­ney und Lucas­Film in Sachen Fan­filme machen, dann ist das genau das Richtige: Die unter­stützen die Fans, loben Preise aus und stellen sog­ar offizielle Ressourcen wie beispiel­sweise Sound­dateien zur Ver­fü­gung. Was sie aber nicht tun: Fans mit Kla­gen und unver­hohle­nen Dro­hun­gen zu überziehen.

Und genau das tun CBS und Para­mount. Bekan­nt ist ja bere­its der Fall der AXA­NAR-Pro­duk­tion, die ger­ade vor Gericht ver­han­delt wird. Das führt unter anderem zu solchen Blüten, dass man meint, eine Sprache könne unter Copy­right ste­hen (was ihnen ger­ade kräftig um die Ohren zu fliegen scheint). Doch damit nicht genug: Die Mach­er des ENTER­PRISE-Fan­films STAR TREK: HORIZON woll­ten eine weit­ere Episode pro­duzieren und beka­men Post von CBS und Para­mount, in der stand, dass sie das mal bess­er lassen soll­ten. Oder son­st. Klingt in meinen Ohren wie typ­is­che Mafi­ameth­o­d­en: »Einen schö­nen Film habt ihr da gemacht. Wäre doch schade, wenn der kaputt geht …«

Das Ver­hal­ten der Ver­ant­wortlichen bei Para­mount und CBS passt so der­maßen nicht mehr in die heutige Zeit, dass man wohl davon aus­ge­hen muss, dass da alte, weiße Män­ner mit Kugelschreibern und Faxgeräten nicht ver­standen haben, was das Inter­net ist, und was passiert, wenn sie die Fans verärg­ern. Diesel­ben Fans, die das Fran­chise aufrecht erhal­ten haben, als es von den Stu­dios jahre­lang ver­nach­läs­sigt wurde. Und damit meine ich nicht nur die Filmemach­er, son­dern auch die zahllosen Geldge­ber bei den Crowd­fund­ings.

Ver­mut­lich muss man sich auch Sor­gen um STAR TREK CONTINUES und NEW VOYAGES machen, auch wenn die durch promi­nente Mitar­beit­er möglicher­weise bess­er geschützt sind.

Und für die, die es noch nicht gese­hen haben: Hier ist STAR TREK HORIZON

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