Simon R. Green – DAEMONS ARE FOREVER

Simon R. Green – DAEMONS ARE FOREVER

Nach­dem ich neu­lich den ers­ten Band von Simon R. Greens Urban Fan­ta­sy-Rei­he um Edwin Drood ali­as Sha­man Bond bespro­chen hat­te (THE MAN WITH THE GOLDEN TORC), muss­te ich natür­lich auch die Fort­set­zung lesen. Die trägt den Titel DAEMONS ARE FOREVER und führt die Aben­teu­er der Prot­ago­nis­ten und der Fami­lie Drood, die die Mensch­heit von Alters her vor aller­lei para­nor­ma­lem Kropp­zeug beschützt wei­ter.

Wer anhand der Titel eine James Bond-Par­odie mit Phan­tas­tik-Anrei­che­run­gen erwar­tet, liegt im zwei­ten Band eher falsch.

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Simon R. Green – THE MAN WITH THE GOLDEN TORC

Simon R. Green – THE MAN WITH THE GOLDEN TORC

Vom bri­ti­schen Autor Simon R. Green kann­te ich bereits die NIGHTSI­DE-Rei­he, auch wenn ich nicht alles aus die­ser gele­sen habe. Dass er eine neue Urban-Fan­ta­sy-Serie begon­nen hat­te, war irgend­wie an mir vor­bei gegan­gen. Irgend­wann rede­ten sie dann auf SWR3 im Rah­men des Lese­tags eher am Rand über Sha­man Bond und ich kauf­te den ers­ten Band der SECRET HISTO­RY-Rei­he sofort als eBook – und ver­gaß ihn dann erst ein­mal. Kürz­lich fand ich THE MAN WITH THE GOLDEN TORC dann auf dem Kind­le wie­der und fing an zu lesen. Das hät­te  ich viel frü­her tun sol­len.

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THE DRESDEN FILES: BRIEF CASES

Beim Ver­lag war man offen­bar der Ansicht, dass man den Fans die Zeit bis zum Erschei­nen des lan­ge über­fäl­li­gen nächs­ten Romans um Har­ry Dres­den ver­kür­zen müs­se und eine Sto­ry­samm­lung ver­öf­fent­licht. In dem Buch mit dem Titel BRIEF CASES fin­den sich diver­se Geschich­ten aus dem Dres­den­ver­se, aller­dings nicht alle aus dem Blick­win­kel des Haupt­prot­ago­nis­ten Har­ry.

Ich war sehr gespannt, wie die Sto­ries um den ein­zi­gen Magi­er im Tele­fon­buch Chi­ca­gos bei mir ankom­men wür­den, denn ich bin schon viel zu lan­ge auf Ent­zug.

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PhantaNews Selfpublisher-Leseproben: ALLERSEELENKINDER – Diandra Linnemann

PhantaNews Selfpublisher-Leseproben: ALLERSEELENKINDER – Diandra Linnemann

Linnemann_Allerseelenkinder_CoverUnd hier ist sie die ers­te in der Rei­he von Self­pu­blisher-Lese­pro­ben auf Phan­ta­News.

Den Anfang macht die Autorin Dian­dra Lin­ne­mann mit ALLERSEELENKINDER, dem ers­ten Buch  aus einer Tri­lo­gie von Urban Fan­ta­sy-Roma­nen.

Man kann sich die Lese­pro­ben ent­we­der hier auf der Sei­te durch­le­sen, oder aber eine epub, mobi- oder pdf-Ver­si­on für das Lese­ge­rät der eige­nen Wahl her­un­ter laden. Die PDFs lie­gen im For­mat A5 vor und soll­ten somit auch auf Tablets gut les­bar sein.

Phan­ta­News wünscht gute Unter­hal­tung.

Dian­dra Lin­ne­mann – Aller­see­len­kin­der (epub)

Dian­dra Lin­ne­mann – Aller­see­len­kin­der (mobi)

Dian­dra Lin­ne­mann – Aller­see­len­kin­der (pdf)

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Jim Butcher – The Dresden Files 15 – SKIN GAME

Jim Butcher – The Dresden Files 15 – SKIN GAME

Cover SKIN GAMEDer Har­ry Dres­den-Fan ist begeis­tert, wenn Autor Jim But­cher wie fast in jedem Jahr einen neu­en Roman um den Zau­be­rer aus Chi­ca­go in die freie Wild­bahn ent­lässt. Und übli­cher­wei­se ist die­se Freu­de auch gerecht­fer­tigt, denn auch wenn es kaum glaub­lich erscheint: Die Roma­ne wer­den immer bes­ser. Mit GHOST STORY hat­te But­cher zum ers­ten Mal eine klei­ne Pau­se ein­ge­legt und deut­lich ein paar Gän­ge run­ter geschal­tet, es hät­te so auch nicht wei­ter gehen kön­nen. Doch gleich danach ging es wie­der rund. Im Ver­gleich dazu fällt SKIN GAME, das neu­es­te Buch um Har­ry, lei­der etwas ab. Aller­dings wun­dert das auch nicht, denn bis­her hat der Autor (fast) immer noch mal eine Schüp­pe drauf gelegt, es war also nur eine Fra­ge der Zeit, bis mal ein Ein­bruch kom­men wür­de. Doch selbst ein Dres­den mit Schwä­chen ist immer noch bes­te Unter­hal­tung. Und was den Ein­bruch angeht …

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Anja Bagus – AETHERHERTZ

Anja Bagus – AETHERHERTZ

Inde­pen­dent-Ver­öf­fent­li­chun­gen, auch als Self­pu­bli­shing bekannt, haben hier­zu­lan­de kei­nen beson­ders guten Ruf. Das ist lei­der inzwi­schen auch nach­voll­zieh­bar, denn dum­mer­wei­se ver­öf­fent­licht inzwi­schen jeder jeden – mit Ver­laub – Scheiß.

Dass es sich dabei aller­dings um ein Vor­ur­teil han­deln kann und kei­nes­falls eine Kon­stan­te, beweist Anja Bagus in ihrem Steam­punk-Roman AETHERHERTZ auf ein­drucks­vol­le Wei­se, denn der ist qua­li­ta­tiv frag­los auf Ver­lags­ni­veau und in Sachen Ide­en The­ma und inhalt­li­cher Umset­zung sogar dar­über. Wo die Publi­kums­ver­la­ge nur Zahn­rä­der und Zep­pe­li­ne auf eine belie­bi­ge Geschich­te kle­ben und sie dann – oft­mals fälsch­lich – als Steam­punk dekla­rie­ren, ist hier tat­säch­lich auch lupen­rei­ner und zudem noch ori­gi­nel­ler Steam­punk drin, der vie­le schnell zusam­men geschus­ter­te Pseu­do-Gen­re-Geschich­ten weit hin­ter sich lässt.

Kurz­zu­sam­men­fas­sung mei­ner Bespre­chung für Eili­ge: Kau­fen! Lesen!

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AETERNUM – Andrea Bottlinger

Im rea­len Leben ste­he ich den Kir­chen eher kri­tisch gegen­über (um es mal vor­sich­tig aus­zu­drü­cken), die Grün­de hier­für möch­te ich an die­ser Stel­le nicht aus­brei­ten, weil unpas­send – und weil ich über die­se schnell mal einen mas­si­ven Hals schie­be.

Frag­los ist der ver­mut­lich ältes­te Fan­ta­sy­ro­man der Welt, bekannt unter dem Namen BIBEL, wenn­gleich sti­lis­tisch ziem­lich uner­träg­lich, doch die Inspi­ra­ti­on für hau­fen­wei­se gelun­ge­ne Wer­ke aus dem Bereich Phan­tas­tik. Unge­zähl­te Bücher und Fil­me beschäf­ti­gen sich mit Engeln und noch viel mehr mit Teu­feln und Dämo­nen und deren Wir­ken auf der Erde und Ein­fluss auf die Sterb­li­chen.

Des­we­gen war ich erst ein­mal nicht son­der­lich enthu­si­as­tisch, als Knaur mir einen fet­ten Roman namens AETERNUM schick­te, und der Klap­pen­text was von Engeln und Dämo­nen ver­sprach. Immer­hin soll­te das Gan­ze in Ber­lin spie­len, statt irgend­wo in den USA und das Buch stamm­te von Andrea Bott­lin­ger – hier erin­ner­te ich mich dun­kel an einen gelun­ge­nen PERRY RHODAN ACTION-Roman. Das mach­te Hoff­nung.

Wie immer ist es schwie­rig, ein sol­ches Buch zu bespre­chen, ohne über­mä­ßig zu spoi­lern. Den­noch möch­te ich ver­su­chen, mit dem Inhalt zu nähern, ohne zu viel zu ver­ra­ten.

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Jim Butcher: THE DRESDEN FILES – COLD DAYS

Ich neh­me es nicht nur an, ich weiß es, dass der Autor Jim But­cher anfangs nie damit gerech­net hat, wel­che Dimen­sio­nen die­se Rei­he anneh­men wür­de. Davon abge­se­hen sage ich immer wie­der gern mal, dass ich Buch­se­ri­en doof fin­de und stel­le die Fra­ge, ob heut­zu­ta­ge kei­ner mehr ein­fach nur mal ein Buch schrei­ben kann? Bei But­chers Rei­he um Har­ry Dres­den ist das anders, da kann ich die Fort­set­zun­gen kaum erwar­ten.

Doch eigent­lich ist das nicht wirk­lich ver­wun­der­lich: wenn eine Rei­he schon an alte Film Noir-Seri­als ange­lehnt ist, sie in ein Urban Fan­ta­sy-Set­ting hebt und die auch noch mit groß­ar­ti­gen Cha­rak­te­ren, coo­len Sprü­chen und hau­fen­wei­se Pop­kul­tur-Refe­ren­zen anrei­chert, dann freut man sich wie bei den Seri­als auf neu­en Stoff. Wenn der Autor dann auch noch in der Lage ist, eine ech­te Cha­rak­ter­ent­wick­lung nicht nur beim Haupt­prot­ago­nis­ten zu beschrei­ben, son­dern auch die Welt um ihn her­um sich ver­än­dert, und die Neben­dar­stel­ler nicht nur Staf­fa­ge sind, dann ist das in sei­ner Mischung aus Cool­ness, Kom­ple­xi­tät und Genia­li­tät ein­zig­ar­tig. Ja, ich bin Fan. Ich sag´s lie­ber vor­ne­weg.

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C. J. Henderson – BROOKLYN KNIGHT

Bekann­ter­ma­ßen ste­he ich auf Urban Fan­ta­sy – wenn sie gut gemacht ist. Das weiß auch Ama­zon und so schlug der Online­ver­sen­der mir bereits vor eini­ger Zeit den Roman BROOKLY KNIGHT von C. J. Hen­der­son vor. Der Klap­pen­text ver­sprach einen Pro­fes­sor, Kura­tor des Brook­lyn Muse­um und Spe­zia­lis­ten für ver­lo­re­ne Zivi­li­sa­tio­nen sowie uralte Kul­tu­ren, der gleich­zei­tig im gehei­men Kennt­nis­se der Magie besitzt und in der Lage ist, die­se anzu­wen­den.

Das las sich viel­ver­spre­chend, aller­dings schreck­te mich der Preis von 15 Dol­lar für ein leicht über­gro­ßes Taschen­buch lan­ge ab. Bis dann irgend­wann Ama­zon dar­auf hin­wies, dass ich den Roman auch gebraucht bei einem eng­li­schen Anbie­ter bekom­men könn­te – für wirk­lich klei­nes Geld und in Top­zu­stand. Da schlug ich dann doch zu.

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ÆTHERMAGIE – Susanne Gerdom

Ich bin immer etwas skep­tisch, wenn man mir einen Roman unter dem Eti­kett »Jugend­buch« andie­nen möch­te. All­zu oft sind das Kin­der­bü­cher im Teen­ager-Gewand, oder spe­zi­ell auf weib­li­che Her­an­wach­sen­de gezielt – und da ich weder das eine noch das ande­re bin, also defi­ni­tiv nicht zur Ziel­grup­pe gehö­re, fin­det sol­ches in mei­nen Augen kein Gefal­len.

Dabei habe ich gar nichts gegen Kin­der­bü­cher im All­ge­mei­nen, dar­un­ter fin­det man gera­de im Phan­tas­tik-Bereich oft wirk­lich Lesens­wer­tes, ich will gar nicht erst mit dem bri­ti­schen Zau­ber­lehr­ling anfan­gen, man könn­te auch noch LARKLIGHT als Bei­spiel nen­nen.

Natür­lich muss ich aber einen Blick auf ein Jugend­buch wer­fen, das unter Steam­punk ein­sor­tiert wird und den viel­ver­spre­chen­den Titel ÆTHERMAGIE trägt. Ange­sichts der Prak­tik gewis­ser gro­ßer Ver­la­ge, belie­bi­ge Inhal­te mit Zahn­rä­dern zu ver­se­hen (so auch hier gesche­hen), und sie dann fälsch­li­cher­wei­se als Steam­punk zu dekla­rie­ren (hier nicht gesche­hen), hat­te ich immer noch Beden­ken.

Ich hät­te nicht wei­ter dane­ben lie­gen kön­nen – Susan­ne Ger­doms ÆTHERMAGIE ist ein wah­res Klein­od. Die­se Bespre­chung ent­hält mini­ma­le Spoi­ler, erläu­tert aber nichts von der Hand­lung, was den Lese­spaß beein­träch­ti­gen könn­te.

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DIE MUPPETS im Kampf gegen die Nostalgie

»Jetzt tan­zen alle Pup­pen
macht auf der Büh­ne Licht,
macht Musik bis der Schup­pen
wackelt und zusam­men­bricht.«

Gary und Wal­ter sind Brü­der. Sie tei­len alles, machen alles gemein­sam und ver­ste­hen sich pri­ma. Ihr Leben scheint per­fekt, bis Wal­ter die alte Fern­seh­se­rie THE MUPPET SHOW für sich ent­deckt. Aus der anfäng­li­chen Begeis­te­rung für den Frosch Ker­mit und sei­ne Gesel­len wird eine mani­sche Lei­den­schaft. Der aus Fleisch und Blut bestehen­de Gary steht sei­nem Bru­der Wal­ter bei. Doch was bin­det Wal­ter so fana­tisch an die­se längst ver­gan­ge­ne Zeit und ihre schril­len Figu­ren? Ist es nur des­halb, weil Wal­ter selbst irgend­wie nach Filz und Schaum­stoff aus­sieht?

Nach 90 Minu­ten Lei­den­schaft, Lacher und Lie­dern bleibt die Fra­ge offen, ob dies nun ein laut­star­kes Come­back gewe­sen sein soll oder ein gran­dio­ses Abschieds­fest. Sehr freund­lich wur­de Dar­stel­ler Jason Segels Anlie­gen, die Mup­pets wie­der ordent­lich auf die gro­ße Lein­wand zu brin­gen, nicht auf­ge­nom­men. Vie­le Kon­tro­ver­sen wegen ver­schie­de­ner Dreh­buch­ent­wür­fe muss­ten über­wun­den wer­den, und Ent­rüs­tun­gen über den Hin­ter­grund der Hand­lung, die Mup­pets hät­ten ihre Popu­la­ri­tät längst ver­lo­ren, waren unver­meid­lich. Doch wer die letz­ten müh­se­li­gen, oft unan­ge­neh­men Ver­su­che sah, die Mup­pets fil­misch wei­ter­zu­brin­gen, der kann Jason Segels Hart­nä­ckig­keit nur zu schät­zen wis­sen. Sei­ne per­sön­li­che Geschich­te um die Wie­der­erwe­ckung der anar­chi­schen Hor­den spie­gelt sich im Dreh­buch wie­der, mit Wal­ters Bemü­hen, die Mup­pets für die­sen einen, ganz gro­ßen Auf­tritt wie­der zusam­men­zu­brin­gen.

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Jim Butcher – GHOST STORY

Nach den fast schon apo­ka­lyp­tisch zu nen­nen­den und sich über­schla­gen­den Ereig­nis­sen im Vor­gän­ger­band CHANGES frag­te ich mich, wie Autor Jim But­cher die­sen Gescheh­nis­sen um sei­nen magi­schen Pri­vat­de­tek­tiv noch eins drauf­set­zen woll­te. Zudem ende­te jener Roman mit einem Cliff­han­ger, der an Dra­ma­tik kaum noch zu über­bie­ten war – und nicht nur ich frag­te mich, wie er aus der Num­mer wie­der raus kom­men woll­te.

Aber Jim But­cher wäre nicht Jim But­cher, wenn er nicht für die ein oder ande­re Über­ra­schung gut wäre und die von ihm in GHOST STORIES, dem neu­es­ten Band der HARRY DRES­DEN-Rei­he, prä­sen­tier­te Nach­fol­ge­ge­schich­te ist an Skur­ri­li­tät kaum zu über­bie­ten.

Ach­tung! Ich möch­te die Leser die­ser Rezen­si­on aus­drück­lich dar­auf hin­wei­sen, dass ich sowohl Gescheh­nis­se in CHANGES deut­lich the­ma­ti­sie­ren muss, als auch Infor­ma­tio­nen zum neu­en Band gebe, die defi­ni­tiv Spoi­ler dar­stel­len. Wer bei­de noch nicht gele­sen hat und auch nichts wis­sen möch­te, soll­te dar­über nach­den­ken, die­se Bespre­chung nicht zu lesen. Den Dres­den-Fans dar­un­ter sage ich an die­ser Stel­le des­we­gen nur: kau­fen! (aber das wer­den die ohne­hin tun) :o)

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