In Kürze erscheint: FIREFLY: BIG DAMN HERO

In Kürze erscheint: FIREFLY: BIG DAMN HERO

Titan Books hat­te eine Buchtrilo­gie angekündigt, die sich um FIREFLY dreht, Joss Whe­do­ns West­ern- SF-Serie, die von Fox vorzeit­ig abge­set­zt wurde und längst Kult­sta­tus hat. Käufer dafür soll­ten somit eine sichere Bank sein.

Der Roman FIREFLY: BIG DAMN HERO wurde vom britis­chen Autor James Love­grove geschrieben, das Sto­rykonzept stammt von Nan­cy Hold­er (BUFFY), er erscheint am 20. Novem­ber 2018 und kann bere­its vorbestellt wer­den. Der Wer­be­text liest sich wie fol­gt:

The Bat­tle of Seren­i­ty Val­ley was the turn­ing point that led the Inde­pen­dents to their defeat at the hands of the Alliance. Yet the Brown­coats had held the val­ley for weeks against all odds, before being ordered to lay down their arms. Com­mand stat­ed they refused to send in air­pow­er because the ground war was »too hot.« But the sol­diers who were there insist that was not true…
While pick­ing up a new car­go on Perse­phone, Cap­tain Mal­colm Reynolds is kid­napped by a bunch of embit­tered vet­er­an Brown­coats who sus­pect him of sab­o­tag­ing the Inde­pen­dents dur­ing the war. As the rest of the crew strug­gle to locate him, Mal is placed on tri­al for his life, fight­ing com­pelling evi­dence that some­one did indeed betray them to the Alliance all those years ago. As old com­rades and old rivals crawl out of the wood­work, Mal must prove his inno­cence, but his cap­tors are des­per­ate and des­ti­tute, and will set­tle for noth­ing less than the culprit’s blood.

Für das Hard­cov­er muss ein Brown­coat 16,99 Cred­its berap­pen, die Kin­dle-Fas­sung kostet 9,16 Cred­its.

Cov­er­ab­bil­dung Copy­right Titan Books

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EU-Finanzminister machen Weg für geringere Besteuerung von eBooks frei

EU-Finanzminister machen Weg für geringere Besteuerung von eBooks frei

Es war seit Jahren eine nicht nachzu­vol­lziehende Regelung: Auf Büch­er fällt eine Mehrw­ert­s­teuer von 7% an (weil es sich um Kul­turgüter han­delt, sagt man), für eBooks und andere elek­tro­n­is­che Pub­lika­tio­nen wie beispiel­sweise PDF-Aus­gaben von Zeitschriften fiel 19% MWSt an, weil die nicht als Büch­er son­dern als Dien­stleis­tun­gen eingestuft wur­den.

Auf Anrat­en der EU-Kom­mis­sion haben die EU-Finanzmin­is­ter heute beschlossen, dass es den Län­dern freigestellt wer­den soll, einen gerin­geren Steuer­satz auf eBooks & Co. zu ermöglichen. Schon vor unge­fähr einem Jahr hat­te das eU-Par­la­ment für die ver­ringerten Steuer­sätze ges­timmt. Finanzmin­is­ter Scholz hat bere­its angekündigt, dass er das im #neu­land so schnell wie möglich umset­zen will.

Bish­er galt inner­halb der EU ein Min­dest­s­teuer­satz von 15% auf eBooks und ähn­liche Pub­lika­tio­nen.

Damit wer­den auch Bundleange­bote für Print und eBook deut­lich ein­fach­er anbi­et­bar als bish­er, denn bis dato hat­te das wegen der unter­schiedlichen Steuer­sätze einen deut­lichen Mehraufwand bedeutet, so dass etliche Anbi­eter darauf verzichteten.

Ich würde übri­gens nicht davon aus­ge­hen, dass eBooks dadurch gün­stiger wer­den, son­dern dass ins­beson­dere die Großver­lage sich die Dif­ferenz ein­stre­ichen wer­den.

Update: Pegasus und die eBooks …

Update: Pegasus und die eBooks …

Ich hat­te mich vorgestern darüber gewun­dert, dass man SHAD­OWRUN-Romane aus dem Pega­sus-Ver­lag nicht als eBooks bekom­men kann. Das war so pauschal nicht ganz kor­rekt, wie ich auch schon im ursprünglichen Artikel ergänzt hat­te. Die grund­sät­zliche Fehlein­schätzung ent­stand daraus, dass man a) auf den Seit­en der Büch­er auf der Ver­lagshome­page kein­er­lei Hin­weise auf die eBooks fand (ohne­hin wirkt der Shop des Pega­sus Ver­lags, als sei er aus dem let­zten Jahrtausend übrig geblieben) und b) auch bei Ama­zon nicht das Ger­ing­ste zu find­en war.

Ich wurde dann von Drit­ten darauf hingewiesen, dass es noch pegasusdigital.de gäbe. Das ist kor­rekt, es han­delt sich um einen Shop, der via Dri­veThruRPG betrieben wird. Aber auch dort fand ich für etliche der Romane nur PDFs vor – und PDFs sind kein eBook-For­mat, son­dern ein Doku­mente­naus­tauschfor­mat und für die Nutzung auf dedi­zierten eRead­ern ungeeignet.

Ich fragte bere­its vor den Hin­weisen beim Ver­lag nach, warum es keine eBooks zu SHAD­OWRUN-Roma­nen gebe. Die Antwort war kurz:

Alle unsere Romane gibt es als eBook, allerd­ings derzeit nur für Toli­no. Sie find­en sie unter fol­gen­dem Link: (Link zu Thalia)

Aha. Daraufhin fragte ich nach und erhielt heute Antworten:

1. Auf der Web­seite Ihres Ver­lags finde ich an den Print­ver­sio­nen kein­er­lei Hin­weise auf eBook-Fas­sun­gen. Warum nicht?

Die Web­seite unseres Ver­lags erfordert, dass wir die Links zu ebook-Fas­sun­gen per Hand einpfle­gen – was leicht in Vergessen­heit gerät. Das wer­den wir jet­zt allerd­ings nach­holen, vie­len Dank für den Hin­weis!

An dieser Stelle möchte ich nochmal den Hin­weis auf den alt­back­e­nen Shop wieder­holen. Son­der­lich pro­fes­sionell wirkt das nicht.

2. Auf pegasusdigital.de find­en sich für die meis­ten Büch­er nur PDF-Fas­sun­gen, keine ePub-Ver­sio­nen. Warum nicht?

Die Romane gibt es als epub-Ver­sio­nen auf pegasusdigital.de. Rol­len­spiele haben viele Illus­tra­tio­nen, Kästen, Schmuck­ele­mente etc. Deshalb bevorzu­gen wir ein sta­tis­ches For­mat – PDF -, das unab­hängig vom Endgerät des Users gle­ich aussieht.

Diese Aus­sage ist inko­r­rekt, denn mache Romane gibt es defin­i­tiv auf pegasusdigital.de nur als PDF, beispiel­sweise IWANS WEG oder FEUER UND FROST. Offen­bar ist also auch dieser Shop schlecht gepflegt. Der Hin­weis auf Rol­len­spiele macht an dieser Stelle über­haupt keinen Sinn, denn ich hat­te ja aus­drück­lich nach Roma­nen gefragt.

3. Warum wer­den die Romane nicht für Ama­zons eRead­er zur Ver­fü­gung gestellt, son­dern auss­chließlich im ePub-For­mat?

Die Umset­zung für Ama­zons eRead­er ist in Arbeit, wobei sich jedoch lei­der noch kein genauer Zeit­punkt für eine Veröf­fentlichung dafür nen­nen lässt.

Wie lange gibt es jet­zt in Deutsch­land eBooks via Ama­zon? Sog­ar Klein­ver­lage und Self­pub­lish­er sind seit Jahren völ­lig prob­lem­los in der Lage, eBooks über Ama­zon bere­it zu stellen, aber Pega­sus kann das Ende des Jahres 2018 immer noch nicht. Es gibt zahllose Dien­stleis­ter, die das für einen Ver­lag übernehmen kön­nen, wenn der das nicht selb­st machen will. Wäre es nicht so trau­rig, kön­nte man lachen. Ich habe eher den Ein­druck, als sei es den Ver­ant­wortlichen beim Ver­lag völ­lig wumpe, ob es die eBooks beim Mark­t­führer gibt.

4. Heißt »nur für den Toli­no«, dass andere Lesegeräte als Toli­no nicht unter­stützt wer­den?

Kor­rekt, momen­tan sind unsere eBooks nur für Toli­no-Lesegeräte und Geräte mit Toli­no-Lese-App ver­füg­bar.

Selt­same Antwort, denn auf pega­sus­dig­i­tal sind expliz­it auch andere Lesegeräte genan­nt (Nook, Sony), solange sie das For­mat ePub unter­stützen. Ich habe keinen Test bei Thalia und Co gemacht, da ich auf einem Kin­dle lese, aber ich gehe eigentlich davon aus, dass man die ePubs auch abseits von Toli­no und dessen Apps ein­fach herunter laden und auf beliebi­gen Endgeräten benutzen kön­nen sollte.

5. Sind die ePubs DRM-geschützt oder kann man sie nach Erwerb ins mobi-oder azw-For­mat kon­vertieren?

Die ebub-Ver­sio­nen unser­er Romane sind nicht DRM-geschützt.

Na immer­hin das, man kön­nte also, wenn man unbe­d­ingt wollte, die ePub-Fas­sung kaufen und die mit­tels Cal­i­bre in eine mobi oder azw-Fas­sung umwan­deln, um sie auf dem Kin­dle lesen zu kön­nen. Mit den üblichen Prob­le­men, die durch eine Kon­vertierung entste­hen kön­nen.

6. Den Roman »Alter Ego« finde ich auch bei Thalia nicht als eBook.
Warum nicht?

Die Print­aus­gabe von »Alter Ego« ist jüngst erschienen und die Toli­no-eBook-Aus­gabe fol­gt in Kürze.

Auch das finde ich im Jahr 2018 eher befremdlich. Warum ste­ht eine eBook-Aus­gabe nicht zeit­gle­ich zur Ver­fü­gung?

Bei kleinen Klitschen kön­nte ich manch­es davon mit Mühe nachvol­lziehen, aber bei Pega­sus han­delt es sich um einen namhaften deutschen Ver­lag aus dem Bere­ich Gesellschafts- und Rol­len­spiele. Dass die noch analoger und rück­ständi­ger zu sein scheinen, als ihre Vet­tern aus der herkömm­lichen Buch­branche lässt mich beina­he fas­sungs­los zurück. Dass es dabei um SHAD­OWRUN-Romane aus ein­er tech­nisierten Zukun­ft geht, rückt das Dilem­ma sog­ar ins Komö­di­antis­che. Die Antworten lassen zudem eine gewisse Ahnungslosigkeit erken­nen, wenn es um eBooks geht.

Ich hat­te vor, SHAD­OWRUN-eBooks zu kaufen, aber das Kon­vertieren zu ePub und dann hantieren mit USB-Kabel, um die eBooks vom Rech­n­er auf den Kin­dle zu bekom­men, ist mir zuviel Gen­erve. Es gibt aber mehr als genug eBooks ander­er Anbi­eter als Alter­na­tiv­en, denen ich mein Geld hin­ter­her wer­fen kann, wenn Pega­sus es nicht haben möchte.

Bild von mir, darin ein Facepalm von Alex E. Proimos, aus der WikipediaCC BY

Willkommen im 21. Jahrhundert: Keine eBooks bei Pegasus

Willkommen im 21. Jahrhundert: Keine eBooks bei Pegasus

Edit: Es gibt ein Update in einem weit­eren Artikel.

Das Neu­land, unent­deck­te Tech­nik. Wir schreiben das 21. Jahrhun­dert, und das immer­hin seit 18 Jahren, auch wenn man in Deutsch­land an allzu vie­len Stellen nichts davon bemerkt. Der Pega­sus-Ver­lag ist nicht nur für die deutsche Fas­sung des Pen & Paper-Rol­len­spiels SHADOWRUN ver­ant­wortlich, son­dern bringt auch neue Romane von deutschen Autoren dazu her­aus.

SHADOWRUN spielt in ein­er nahen Cyber­punk-Zukun­ft, zwar gar­niert mit Orks, Elfen, Zwer­gen und Magie, aber in seinem Kern trotz­dem hochtech­nisiert, mit Netrun­nern, Rig­gern und Cyber­ware.

Ger­ade bei diesem High­tech-The­ma sollte man eigentlich davon aus­ge­hen, dass es die Romane auch als eBooks bekom­men kann. Doch als ich ger­ade einen neu erschienen Roman eines mir bekan­nten Autors bestellen wollte, musste ich Erschreck­endes fest­stellen: Es gibt nicht einen einzi­gen SHAD­OWRUN-Roman aus dem Hause Pega­sus als eBook. Im 21. Jahrhun­dert. Ern­sthaft. Da bleibe ich völ­lig fas­sungs­los zurück. Jed­er Klein­ver­lag ist heutzu­tage in der Lage, eBooks zu erstellen oder erstellen zu lassen. Ich kenne einen Haufen Self­pub­lish­er, die prob­lem­los vali­dierende eBooks her­stellen kön­nen (ich mache das ja mit den Steam­punk-Chroniken auch schon seit sieben Jahren). Inde­sign kann eBook-For­mate exportieren, eben­so wie OpenOf­fice (mit Plu­g­in). Man kann auch spezial­isierte Soft­ware wie Jutoh nutzen, und die ist zudem spot­tbil­lig.

Aber ein namhafter Ver­lag wie Pega­sus ist dazu nicht in der Lage? Ich kann es nicht fassen, finde das in hohem Maße pein­lich und auch ziem­lich trau­rig. Damit bin ich als Kunde lei­der raus, denn ich lese inzwis­chen allein aus ergonomis­chen Grün­den (kommt mal in mein Alter …) fast auss­chließlich eBooks; meinen ersten eRead­er habe ich übri­gens bere­its 2008 gekauft, also vor sagen­haften zehn Jahren.

Ich werde mal ver­suchen eine Stel­lung­nahme von Pega­sus zu bekom­men.

Update: Nach­dem ich zuerst nur einen Roman im PDF-For­mat gefun­den hat­te, muss ich nach Hin­weis fest­stellen, dass es auf pegasusdigital.de tat­säch­lich auch ePub-Fas­sun­gen von SHAD­OWRUN-Büch­ern gibt (zwei Stück). Allerd­ings offen­bar nur dort und Kin­dle ist Fehlanzeige (als Kin­dle-Nutzer hat­te ich natür­lich bei Ama­zon geschaut). Allerd­ings nur ein paar, manche davon wer­den auch dort nur als PDFs ange­boten. Offen ist ins­beson­dere die Frage, warum die Büch­er nicht für den Kin­dle ange­boten wer­den. Ich warte auf die Antwort von Pega­sus und hake dann nach.

Ich stelle mir zudem die Frage, warum auf der »analo­gen« Shop­seite, wo sie das Totholz anbi­eten, nicht auf die eBooks hingewiesen wird, so dass der Ein­druck entste­hen muss, es gäbe keine?

Bild von mir, darin ein Facepalm von Alex E. Proimos, aus der Wikipedia, CC BY

Erschienen: Neuauflage von BLUTROTER STAHL

Erschienen: Neuauflage von BLUTROTER STAHL

Ich hat­te vor einiger Zeit schon über die von Ingo Schulze, Michael Quay und André Sko­ra her­aus­gegebene Sword & Sor­cery-Antholo­gie BLUTROTER STAHL berichtet. Die war bere­its am 4. April 2016 erschienen, aber da der erste Ver­lag sich etwas schofe­lig benom­men hat, wech­selte die nun in ein­er erweit­erten Neuau­flage und mit einem neuen Cov­er zum Man­tiko­re-Ver­lag:

Wir sind der Schreck­en im Auge unser­er Feinde. Wir sind das Wis­pern ihrer ver­lore­nen See­len. Wir sind Blut und Stahl. Möget ihr unsere Namen auch vergessen, unsere Tat­en leben ewig!

Diese span­nende Kurzgeschicht­en­samm­lung bietet einen ein­ma­li­gen Ein­blick in die vielfältige deutschsprachige Fan­ta­sy-Szene. Neue Tal­ente und bekan­nten Größen der schreiben­den Zun­ft präsen­tieren fan­tastis­che Geschicht­en aus dem sog. »Sword & Sorcery«-Genre. In 18 Kurzgeschicht­en tre­f­fen mar­tialis­che Ele­mente auf klas­sis­che und düstere Fan­ta­sy.

Mit Geschicht­en von Anja Bagus, B.C. Bolt, Tom Daut, Torsten Exter, Marc Geiger, Chris­t­ian Gün­ther, Peter Hohmann, Daniel Isbern­er, Mike Krzy­wik-Groß, Thorsten Küper, Glo­ria H. Man­der­feld, Kay Noa, Chris­tel Sche­ja, Judith & Chris­t­ian Vogt, Flo­ri­an Wehn­er, Dominik Schmeller, Jörg Benne, Mario Stein­metz und Karl-Heinz Zapf.

Die neue Ver­sion der Sto­rysamm­lung BLUTROTER STAHL ist 440 Seit­en stark und kostet als Taschen­buch 14,98 Euro. Für die eBook-Fas­sung wer­den 9,99 Euro fäl­lig.

Cov­er­ab­bil­dung BLUTROTER STAHL Copy­right Man­tiko­re-Ver­lag

Steampunk kostenlos als eBook: FROST & PAYNE Band eins und zwei

Steampunk kostenlos als eBook: FROST & PAYNE Band eins und zwei

Aktuell gibt es ger­ade zwei Romane aus der bei Green­light Press erschiene­nen Steam­punk-Rehe FROST & PAYNE von der schweiz­er Autorin Luiza Pfyl bei Ama­zon für lau. Der Klap­pen­text des ersten Ban­des liest sich wie fol­gt:

Die ehe­ma­lige Diebin Lydia Frost eröffnet eine Agen­tur für Ver­lorenes und Ver­mis­stes. Ihr neuster Auf­trag führt sie aus­gerech­net zurück zur berüchtigten Madame Yueh und den »Drag­ons«, der Organ­i­sa­tion, von der sie sich ger­ade erst hart ihre Frei­heit erkämpft hat. Als gäbe das nicht schon genug Prob­leme, muss sie auch noch den Pinker­ton Jack­son Payne aus­find­ig machen. Doch der Amerikan­er hat seine eige­nen Aufträge.
Frost ste­ht plöt­zlich im Kreuzfeuer und muss sich zwis­chen Paynes Leben und ihrer Frei­heit entschei­den.

Offen­bar ist die Hand­lung­sumge­bung ein chi­ne­sisch geprägtes Steam­punk-Lon­don. Span­nen­der Ansatz.

Nor­maler­weise kosten die ca. 120 Seit­en starken Romane 2,49 Euro, erschienen sind ins­ge­samt 12 Bände. Kosten­los sind aktuell Aus­gabe eins mit dem Titel DIE SCHLÜSSELMACHERIN und Num­mer zwei DIE MECHANISCHEN KINDER kosten­los zu haben.

Tite­lab­bil­dung Copy­right Green­light Press.

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Classic SciFi und Fantasy Hörbücher und eBooks bei Humble Bundle

Classic SciFi und Fantasy Hörbücher und eBooks bei Humble Bundle

Beim Hum­ble Bun­dle bekom­men Fans von Sci­ence Fic­tion und Fan­ta­sy aktuell im neusten Paket nicht nur was auf die Ohren, son­dern auch eine Menge Elek­trobüch­er.

Denn das HUMBLE BOOK BUNDLE: CLASSIC SCI FI & FANTASY & AUDIOBOOKS enthält zum einen eBooks, und zum anderen, wie der Titel schon sug­geriert, auch Hör­büch­er, natür­lich alles in englis­ch­er Sprache.

Für einen Dol­lar bekommt man:

Für acht Dol­lar gibt es:

… und für 15 Dol­lar erhält man:

Die eBooks liegen als PDF, ePUB und MOBI vor und kön­nen somit auf beina­he jedem Lesegerät ver­wen­det wer­den. Die Audio­books kom­men als mp3.

Screen­shots und Logo Copy­right Hum­ble Bun­dle inc.

DAS DRACHENVOLK VON LEOTRIM jetzt als Sammelband

DAS DRACHENVOLK VON LEOTRIM jetzt als Sammelband

Bei O’Connell Press erschien C. M. Hafens Fan­ta­sy-Trilo­gie DAS DRACHENVOLK VON LEOTRIM. Die gibt es jet­zt gesam­melt in einem Band, genauer gesagt in einem eBook zum Ein­führung­spreis. Der Ver­lag schreibt dazu:

C. M. Hafens All-Age-Drachen­saga wurde von den Leserin­nen und Lesern ganz beson­ders ins Herz geschlossen. Kein Wun­der, denn die Autorin ver­ste­ht es wie kaum eine Andere ihrer Zun­ft, jene fil­igrane Zer­brech­lichkeit der Kind­heit mit all ihren herzzer­reißen­den Fre­und­schaften über­aus detail­re­ich einz­u­fan­gen, ohne dabei moral­isierend oder sen­ti­men­tal zu wer­den. Einge­bet­tet in die fan­tastis­che Welt von Leotrim gehen die Helden auf eine ungewöhn­liche Ent­deck­ungsreise, die sie für immer verän­dern wird.
Im Gegen­satz zu George R. R. Mar­tins gewalti­gen Drachen aus Wes­t­eros sind jene von C. M. Hafen meist keine riesi­gen und furchter­re­gen­den Feuer­bringer, die ganze Städte in Schutt und Asche leg­en, son­dern san­fte, nach­den­kliche Wesen. Sie sind den Men­schen, mit denen sie ver­bun­den sind, oft­mals moralisch wie auch an Weisheit über­legen.

Das Sam­mel-eBook enthält die Einzel­ro­mane DRACHENBRÜDER, DRACHENSICHEL und DRACHENFRIEDEN, es kostet in der Ein­führungsphase nur 99 Cent, später wer­den 8,99 Euro fäl­lig. Der Umfang ein­er Print­aus­gabe wäre 598 Seit­en.

Cov­er­ab­bil­dung Copy­right O’Connell Press

[aar­tikel titel=»Das Drachen­volk von Leotrim« medium=»eBook«]B07C3ZGQ59[/aartikel]

Erschienen: DARKWORLD von Tobias Rafael Junge

Erschienen: DARKWORLD von Tobias Rafael Junge

Ein gutes Jahr nach Tobias Jafael Junges Jugen­dro­man-Debüt Dead­wa­ter. Das Log­buch, ist der Nach­fol­ger Dark­world. Der geheime Code im Dressler Ver­lag erschienen. Titel und Auf­machung ähneln sich dabei nicht ganz zufäl­lig. Auch wenn es sich um keine direk­te Fort­set­zung han­delt, spielt die Geschichte doch in der­sel­ben Welt und zur sel­ben Zeit – näm­lich hier und jet­zt. Außer­dem lassen sich für aufmerk­same Leser des Vorgängers ein paar ver­streute Brotkru­men find­en, die zurück zu den Ereignis­sen im Ökothriller Dead­wa­ter führen.

Kün­stliche Intel­li­genz und men­schlich­er Wahnsinn
Im Leben des 15-jähri­gen Anton läuft es ziem­lich rund. Er ist ein pass­abler Schüler, hat eine hüb­sche Fre­undin und sein Bas­ket­ball­tal­ent wird ihm früher oder später den Sprung aus der bran­den­bur­gis­chen Prov­inz nach Berlin ermöglichen. Zwar hegen seine Eltern eine ziem­liche Abnei­gung gegen die Großs­tadt, aber das wird schon. Doch dann ist plöt­zlich alles anders, alles weg. Eine Explo­sion im Eltern­haus schleud­ert ihn in eine undurch­dringliche Dunkel­heit, die zwis­chen Lügen und Geheimnis­sen her­vorquillt. Cybert­er­ror­is­ten und ein über­mächtiger Konz­ern scheinen ein unheim­lich­es Inter­esse an Anton zu entwick­eln. Fam­i­lie und Fre­unde ver­ber­gen etwas. Wem kann er noch ver­trauen? Oder spielt ihm sein zunehmend amok­laufend­er Ver­stand einen Stre­ich? Bald wird jedoch eines klar: Der Schlüs­sel zu sein­er Zukun­ft liegt in sein­er Ver­gan­gen­heit. Dark­world ist ein atem­los span­nen­der Cyber-Thriller im Blog-Style. Mit Pix­el­bildern, Mem­os, Schlagzeilen und Sta­tis­tiken.

Die Illus­tra­tio­nen steuerte Nils Ander­sen bei.

Das 240 Seit­en starke gebun­dene Jugend­buch im For­mat 13.4 x 20.3 cm belastet die Geld­börse ger­ade mal mit zwölf Euro. Die eBook-Fas­sung kostet 9,99 Euro.

Weit­ere Infor­ma­tio­nen auch auf der Web­seite des Ver­lags.

Cov­er­ab­bil­dung Copy­right Dressler Ver­lag.

Endlich: REISEZIEL UTOPIA jetzt auch als eBook erhältlich

Endlich: REISEZIEL UTOPIA jetzt auch als eBook erhältlich

Es hat etwas gedauert, aber nun ist es soweit: Die von Phan­taNews präsen­tierte SF-Antholo­gie REISEZIEL UTOPIA gibt es jet­zt endlich auch als eBook. Als ePub war es bere­its ein paar Tage in allen möglichen Shops erhältlich, allerd­ings hat­te der »Dien­stleis­ter« Libre­ka es nicht geback­en bekom­men, es auch in den Kin­dle-Shop zu stellen, das hat jet­zt funk­tion­iert. Nochmal zur Erin­nerung:

Sci­ence Fic­tion – das bedeutete in den ver­gan­genen Jahren lit­er­arisch schw­er­punk­t­mäßig Dystopi­en. Das war ein­mal anders, im gold­e­nen Zeital­ter der SF und auch noch in den 1970ern sah das Genre The­men wie Tech­nolo­gie oder gesellschaftliche Entwick­lun­gen oft­mals aus einem pos­i­tiv­en Blick­winkel, beschrieb ein lebenswerte, eine bessere Zukun­ft. Die vor­liegende Samm­lung von Kurzgeschicht­en möchte an diese Tra­di­tion der Sci­ence Fic­tion anknüpfen und einen Blick in eine bessere Zukun­ft ermöglichen — aber auch pos­i­tive Utopi­en sind immer eine Frage des Betra­ch­tungswinkels … 

Mit Geschicht­en von:

Anja Bagus, Vic­tor Boden, Dieter Bohn, Car­men Capi­ti, Paul Tobias Dahlmann, Jens Gehres, Mar­cus R. Gilman, Her­bert Glaser, Ger­hard Huber, Dali­ah Karp, Thomas Kod­nar, Yann Krehl, Ingo Muhs, A. L. Nor­gard, Andreas Raabe, Dorothe Reimann, Ger­not Schatz­dor­fer, Olaf Stieglitz und Joachim Tabaczek.

Das eBook liegt als epub oder für den Kin­dle vor und kostet ger­ade mal 3,99 Euro.

Nach wie vor ist natür­lich auch die Papier­aus­gabe erhältlich, die bekommt man für 14,95 Euro.

[aar­tikel medium=›eBook‹ titel=›ZEISEZIEL UTOPIA‹]B07BYCD9TK[/aartikel][aartikel titel=›ZEISEZIEL UTOPIA‹]3946425453[/aartikel]

lbm18: Die Buchkäufer – Ja wo laufen sie denn hin?

lbm18: Die Buchkäufer – Ja wo laufen sie denn hin?

Wie immer gab es zur Eröff­nung der Buchmesse Leipzig sal­bungsvolle Worte vom Börsen­vere­ins-Vorste­her Hein­rich Rieth­müller. Und wie eigentlich immer bekomme ich Griff­spuren im Gesicht, wenn ich Teile daraus lese, angesichts der Real­itäts­ferne, beziehungsweise der Evo­lu­tion­sre­sistenz, die aus den Worten spricht.

Den Text sein­er Rede beim Börsen­blatt habe ich oben ver­linkt. Ich möchte mal drei Punk­te her­aus greifen, um darauf einzuge­hen.

Aus­sage eins: Zwis­chen 2013 und 2017 sind der Branche im Pub­likums­markt sech­sein­halb Mil­lio­nen Buchkäufer ver­loren gegan­gen, das ist ein Rück­gang um 18 Prozent.

Aus­sage zwei: Den­noch waren die Umsätze in den let­zten zehn Jahren sta­bil (was immer genau »sta­bil« auch heißen mag ..?).

Aus­sage drei: Die sozialen Medi­en sind schuld!!einself!1!

Hal­ten wir mal fest: Der Buch­markt ver­liert laut Aus­sage des Börsen­vere­ins-Chefs fast ein Fün­f­tel sein­er Kun­den und den­noch bleiben die Umsätze sta­bil? Und angesichts dessen hört man seit Jahren ein ständi­ges Heulen und Zäh­neklap­pern aus der Branche, wie schlecht doch alles gin­ge und wie böse die Welt sei? Da bleibt mir die Spucke weg. Andere Branchen hät­ten so einen Käu­fer­rück­gang nicht »mal eben so« verkraftet. Und man muss sich fra­gen, warum trotz eines der­art drastis­chen Weg­brechens der Kun­den die Umsätze sta­bil bleiben, denn das ist wohl die Kern­frage? Weil Büch­er mas­siv ver­teuert wur­den? Oder weil der Rest viel mehr kauft als vorher? Let­zteres halte ich für eher unwahrschein­lich.

Zur Frage »ja wo laufen sie denn hin?« sagt Rieth­müller:

Gemein­sam mit Ver­la­gen, Buch­hand­lun­gen und Mark­t­forsch­ern unter­suchen wir derzeit die Motive der Buch­ab­wan­der­er. Warum greifen die Men­schen heute weniger zum Buch, was machen sie stattdessen?

Ja. Was – zum Teufel – machen die wohl stattdessen?

Ich habe bere­its 2010 und 2014 the­ma­tisiert, dass sich diese Branche darüber im Klaren sein muss, dass sie in direk­ter Konkur­renz mit anderen Medi­en ste­ht, wenn es um die Aufmerk­samkeit und Zeit der Kun­den geht. Das Inter­net nimmt immer mehr Raum im Leben der Men­schen ein, noch mehr, seit soziale Medi­en Ver­bre­itung gefun­den haben. Zumal »das Inter­net« ohne­hin für eine erhe­bliche Band­bre­ite an unter­schiedlichen Medi­en­for­men ste­ht, für einen Pool aus Ange­boten zur Infor­ma­tions- und Inter­essens­be­friedi­gung, sowie Unter­hal­tung. Es ist längst nicht mehr so, dass es allein um Web­seit­en im WWW geht, son­dern um viel mehr. Das ist ein Teil dieser ominösen »Dig­i­tal­isierung«.
Apps bieten eben­so wie Com­put­er- und Videospiele für Cent­be­träge Unter­hal­tung für zahllose Stun­den, wohinge­gen man für ein Buch ver­gle­ich­sweise ein Ver­mö­gen aus­geben muss. Die erste Nin­ten­do-Gen­er­a­tion hat die 50 über­schrit­ten und spielt bis heute wie selb­stver­ständlich weit­er­hin Com­put­er­spiele, eben­falls eine direk­te Konkur­renz – diese Branche hat es zudem geschafft, über Casu­al Games wie Far­mville oder Bub­ble Witch auch noch ganz neue Per­so­n­enkreise anzus­prechen, die bish­er nicht ger­ade Videospiel-affin waren. Und die Älteren, die damit so gar nichts anfan­gen kön­nen, sind nicht unsterblich …
Und seit­dem ich das damals schrieb, kam auch noch das Videostream­ing hinzu, das den Kon­sumenten unab­hängig vom Sende­plan lin­ear­er Fernse­han­bi­eter oder vom Besitz physis­ch­er Videokon­ser­ven macht, es ste­hen Unmen­gen von Fil­men und Fernsehse­rien jed­erzeit zur Ver­fü­gung – und all das eben­falls zu ver­gle­ich­sweise gün­sti­gen Preisen, ver­glichen mit Büch­ern. Und während man sich früher, wenn es »nichts im Fernse­hen gab«, ein Buch gegrif­f­en hat, klickt man sich heute durch Net­flix oder Ama­zon Video, da find­et man immer was. Find­et man auch da nichts, ist eine Runde Bejew­eled auf dem Smart­phone oder Tablet nur einen Hand­griff ent­fer­nt.
Und bei all diesen zu kon­sum­ieren­den Medi­en haben wir noch nicht ein­mal betra­chtet, dass es immer mehr Men­schen gibt, die in ihrer Freizeit selb­st Dinge gestal­ten oder Werke erschaf­fen, die ihre Hob­bies durch eigene Seit­en im Web ver­bre­it­en. Eben­falls haben wir nicht betra­chtet, dass die Armut in Deutsch­land drama­tisch ansteigt – wenn das Geld kom­plett für Nahrungsmit­tel und Woh­nung drauf geht, bleibt nun mal nichts mehr für Büch­er übrig, aber eine App für 99 Cent geht vielle­icht.

Statt sich darüber klar zu wer­den, dass es längst einen inten­siv­en Krieg viel­er ver­schieden­er Anbi­eter um die Aufmerk­samkeit der Men­schen gibt, ist das einzige Sin­nen und Tra­cht­en dieser Branche, Büch­er noch teur­er zu machen, um noch mehr Umsätze zu gener­ieren (wir erin­nern uns an weit­er oben, ich frage nochmals: Wie son­st sollte man erk­lären, dass die Umsätze angesichts des drama­tis­chen Käu­fer­rück­gangs »sta­bil« bleiben?). Statt ihr Medi­um attrak­tiv­er zu machen, auf welchem Weg auch immer? Dass es diesen Krieg um die Aufmerk­samkeit gibt, hätte man in den ver­gan­genen Jahren mit­bekom­men kön­nten, denn der ist alles andere als okkult, und wer sich mit Medi­en befasst, dem sollte er eigentlich längst bewusst sein. Stattdessen möchte Rieth­müller jet­zt erst ein­mal »mit Mark­t­forsch­ern unter­suchen« wohin die Kun­den gewan­dert sind. Bis es aus der Rich­tung Ergeb­nisse gibt, die außer ihm eh jed­er bere­its ken­nt, beschuldigt er mal schnell die Sozialen Medi­en?

Das ist mit »Real­itäts­ferne« noch sehr fre­undlich umschrieben, und die Mark­t­forschung gab es bere­its, denn vor einem ganz ähn­lichen Prob­lem ste­hen auch die Fernsehsender.

Die Sozialen Medi­en? Rieth­müller hat natür­lich, auch ohne auf die Ergeb­nisse aus der »Mark­t­forschung« zu warten, bere­its einen Feind im Visi­er, den man für all die Unbill mit unwilli­gen Buchkäufern ver­ant­wortlich machen kann:

Erste Ergeb­nisse von Befra­gun­gen zeigen zweier­lei. Zum einen bestäti­gen die Befragten, was wir alle wohl ver­muten. Fast unisono bericht­en sie von ein­er großen Zeitk­nap­pheit und Über­forderung im All­t­ag, nicht zulet­zt durch Social Media.

Hier völ­lig unre­flek­tiert die Social Media-Sau durchs Dorf zu treiben, wie es derzeit zu etlichen Prob­le­men bei Ahnungslosen beliebt zu sein scheint, ist der ein­fache Weg. Und er ist in dieser Kon­se­quenz falsch. Ja, selb­stver­ständlich erfordern auch Soziale Medi­en Aufmerk­samkeit, die woan­ders fehlt, aber das ist nur ein Punkt in ein­er lan­gen Liste, die ich weit­er oben angedeutet habe (durch Job und die Notwendigkeit der ständi­gen Erre­ich­barkeit gestresste Men­schen suchen zudem möglicher­weise auch leichtere, schnellere Ablenkung als aus­gerech­net ein Buch …). Die Schlussfol­gerung, dass die Men­schen haupt­säch­lich durch Social Media der­art mas­siv über­fordert wer­den, dass sie deswe­gen keine Büch­er mehr lesen – entschuldigung – kaufen, kann eigentlich nur Per­so­n­en ein­fall­en, die sich mit mod­er­nen Medi­en- und Unter­hal­tungs­for­men nicht wirk­lich auseinan­der­set­zen, son­dern stattdessen nur schnell einen Buh­mann suchen. Und den in den Sozialen Medi­en find­en, die man in der Branche ohne­hin nicht ver­ste­ht und für eine sim­ple, uni­di­rek­tionale Wer­be­fläche hält, was zahllose Auftritte von Ver­la­gen auf Face­book und Co. immer wieder vor Augen führen. Da wird nur Wer­bung raus­gepumpt, echte Kom­mu­nika­tion mit den Fol­low­ern über All­ge­mein­plätze und Worthülsen hin­aus find­et nicht statt. Das macht jed­er Self­pub­lish­er bess­er.

Und es ist lei­der mein­er Ansicht nach exem­plar­isch für eine rück­wärts­ge­wandte, tech­nik-unaffine, analoge, – eben evo­lu­tion­sre­sistente – Branche, die ihre Kun­den mit ein­er untauglichen Verkaufs-Plat­tform nach der anderen ver­grault oder in Ama­zons Arme treibt, und mit feucht­en Träu­men über Preis­er­höhun­gen für Büch­er den Ast auf dem sie sitzt schon weit durchgesägt hat.

Die Buch­branche hat den Aufmerk­samkeit­skrieg bere­its ver­loren, bevor sie über­haupt bemerkt hat, dass es einen gibt.

Bild: stockunlimited.com

Es ist da: REISEZIEL UTOPIA

Es ist da: REISEZIEL UTOPIA

Gestern trudel­ten die druck­frischen Exem­plare beim Ver­lag ein, das bedeutet: ab sofort ist die von Phan­taNews präsen­tierte, von Ste­fan Holzhauer her­aus­gegebene und bei der Edi­tion Rot­er Drache erschienene Sto­rysamm­lung REISEZIEL UTOPIA erhältlich.

Man erhält das Buch beim ein­schlägi­gen Buch­han­del, online wie offline, es wäre aber ganz grandios, wenn ihr das direkt beim Ver­lag bestellt, denn da hat der am meis­ten von – und Klein­ver­lage haben nun mal wed­er das Geld noch die Mark­t­macht wie große Pub­likumsver­lage, da hil­ft eine Direk­tbestel­lung ganz erhe­blich. Das Beste: Der Ver­sand inner­halb Deutsch­lands ist ver­sand­kosten­frei.

Zum Buch:

Sci­ence Fic­tion – das bedeutete in den ver­gan­genen Jahren lit­er­arisch schw­er­punk­t­mäßig Dystopi­en. Das war ein­mal anders, im gold­e­nen Zeital­ter der SF und auch noch in den 1970ern sah das Genre The­men wie Tech­nolo­gie oder gesellschaftliche Entwick­lun­gen oft­mals aus einem pos­i­tiv­en Blick­winkel, beschrieb ein lebenswerte, eine bessere Zukun­ft. Die vor­liegende Samm­lung von Kurzgeschicht­en möchte an diese Tra­di­tion der Sci­ence Fic­tion anknüpfen und einen Blick in eine bessere Zukun­ft ermöglichen — aber auch pos­i­tive Utopi­en sind immer eine Frage des Betra­ch­tungswinkels … 

Mit Geschicht­en von:

Anja Bagus, Vic­tor Boden, Dieter Bohn, Car­men Capi­ti, Paul Tobias Dahlmann, Jens Gehres, Mar­cus R. Gilman, Her­bert Glaser, Ger­hard Huber, Dali­ah Karp, Thomas Kod­nar, Yann Krehl, Ingo Muhs, A. L. Nor­gard, Andreas Raabe, Dorothe Reimann, Ger­not Schatz­dor­fer, Olaf Stieglitz und Joachim Tabaczek.

Die Print­fas­sung (ISBN: 978–3-946425–45-8) ist 366 Seit­en stark und kostet 14,95 Euro. Die eBook-Ver­sion erscheint in Kürze.