Steampunk kostenlos als eBook: FROST & PAYNE Band eins und zwei

Steampunk kostenlos als eBook: FROST & PAYNE Band eins und zwei

Aktuell gibt es ger­ade zwei Romane aus der bei Green­light Press erschiene­nen Steam­punk-Rehe FROST & PAYNE von der schweiz­er Autorin Luiza Pfyl bei Ama­zon für lau. Der Klap­pen­text des ersten Ban­des liest sich wie fol­gt:

Die ehe­ma­lige Diebin Lydia Frost eröffnet eine Agen­tur für Ver­lorenes und Ver­mis­stes. Ihr neuster Auf­trag führt sie aus­gerech­net zurück zur berüchtigten Madame Yueh und den »Drag­ons«, der Organ­i­sa­tion, von der sie sich ger­ade erst hart ihre Frei­heit erkämpft hat. Als gäbe das nicht schon genug Prob­leme, muss sie auch noch den Pinker­ton Jack­son Payne aus­find­ig machen. Doch der Amerikan­er hat seine eige­nen Aufträge.
Frost ste­ht plöt­zlich im Kreuzfeuer und muss sich zwis­chen Paynes Leben und ihrer Frei­heit entschei­den.

Offen­bar ist die Hand­lung­sumge­bung ein chi­ne­sisch geprägtes Steam­punk-Lon­don. Span­nen­der Ansatz.

Nor­maler­weise kosten die ca. 120 Seit­en starken Romane 2,49 Euro, erschienen sind ins­ge­samt 12 Bände. Kosten­los sind aktuell Aus­gabe eins mit dem Titel DIE SCHLÜSSELMACHERIN und Num­mer zwei DIE MECHANISCHEN KINDER kosten­los zu haben.

Tite­lab­bil­dung Copy­right Green­light Press.

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DAS DRACHENVOLK VON LEOTRIM jetzt als Sammelband

DAS DRACHENVOLK VON LEOTRIM jetzt als Sammelband

Bei O’Connell Press erschien C. M. Hafens Fan­ta­sy-Trilo­gie DAS DRACHENVOLK VON LEOTRIM. Die gibt es jet­zt gesam­melt in einem Band, genauer gesagt in einem eBook zum Ein­führung­spreis. Der Ver­lag schreibt dazu:

C. M. Hafens All-Age-Drachen­saga wurde von den Leserin­nen und Lesern ganz beson­ders ins Herz geschlossen. Kein Wun­der, denn die Autorin ver­ste­ht es wie kaum eine Andere ihrer Zun­ft, jene fil­igrane Zer­brech­lichkeit der Kind­heit mit all ihren herzzer­reißen­den Fre­und­schaften über­aus detail­re­ich einz­u­fan­gen, ohne dabei moral­isierend oder sen­ti­men­tal zu wer­den. Einge­bet­tet in die fan­tastis­che Welt von Leotrim gehen die Helden auf eine ungewöhn­liche Ent­deck­ungsreise, die sie für immer verän­dern wird.
Im Gegen­satz zu George R. R. Mar­tins gewalti­gen Drachen aus Wes­t­eros sind jene von C. M. Hafen meist keine riesi­gen und furchter­re­gen­den Feuer­bringer, die ganze Städte in Schutt und Asche leg­en, son­dern san­fte, nach­den­kliche Wesen. Sie sind den Men­schen, mit denen sie ver­bun­den sind, oft­mals moralisch wie auch an Weisheit über­legen.

Das Sam­mel-eBook enthält die Einzel­ro­mane DRACHENBRÜDER, DRACHENSICHEL und DRACHENFRIEDEN, es kostet in der Ein­führungsphase nur 99 Cent, später wer­den 8,99 Euro fäl­lig. Der Umfang ein­er Print­aus­gabe wäre 598 Seit­en.

Cov­er­ab­bil­dung Copy­right O’Connell Press

[aar­tikel titel=»Das Drachen­volk von Leotrim« medium=»eBook«]B07C3ZGQ59[/aartikel]

Endlich: REISEZIEL UTOPIA jetzt auch als eBook erhältlich

Endlich: REISEZIEL UTOPIA jetzt auch als eBook erhältlich

Es hat etwas gedauert, aber nun ist es soweit: Die von Phan­taNews präsen­tierte SF-Antholo­gie REISEZIEL UTOPIA gibt es jet­zt endlich auch als eBook. Als ePub war es bere­its ein paar Tage in allen möglichen Shops erhältlich, allerd­ings hat­te der »Dien­stleis­ter« Libre­ka es nicht geback­en bekom­men, es auch in den Kin­dle-Shop zu stellen, das hat jet­zt funk­tion­iert. Nochmal zur Erin­nerung:

Sci­ence Fic­tion – das bedeutete in den ver­gan­genen Jahren lit­er­arisch schw­er­punk­t­mäßig Dystopi­en. Das war ein­mal anders, im gold­e­nen Zeital­ter der SF und auch noch in den 1970ern sah das Genre The­men wie Tech­nolo­gie oder gesellschaftliche Entwick­lun­gen oft­mals aus einem pos­i­tiv­en Blick­winkel, beschrieb ein lebenswerte, eine bessere Zukun­ft. Die vor­liegende Samm­lung von Kurzgeschicht­en möchte an diese Tra­di­tion der Sci­ence Fic­tion anknüpfen und einen Blick in eine bessere Zukun­ft ermöglichen — aber auch pos­i­tive Utopi­en sind immer eine Frage des Betra­ch­tungswinkels … 

Mit Geschicht­en von:

Anja Bagus, Vic­tor Boden, Dieter Bohn, Car­men Capi­ti, Paul Tobias Dahlmann, Jens Gehres, Mar­cus R. Gilman, Her­bert Glaser, Ger­hard Huber, Dali­ah Karp, Thomas Kod­nar, Yann Krehl, Ingo Muhs, A. L. Nor­gard, Andreas Raabe, Dorothe Reimann, Ger­not Schatz­dor­fer, Olaf Stieglitz und Joachim Tabaczek.

Das eBook liegt als epub oder für den Kin­dle vor und kostet ger­ade mal 3,99 Euro.

Nach wie vor ist natür­lich auch die Papier­aus­gabe erhältlich, die bekommt man für 14,95 Euro.

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Für umme: DRAGON BLOOD-Trilogie bei Amazon

Für umme: DRAGON BLOOD-Trilogie bei Amazon

Aktuell gibt es gle­ich einen Dreier­pack von Phan­tastik-eBooks für den Kin­dle kosten­los bei Ama­zon, näm­lich die DRAGON BLOOD-Trilo­gie von der Autorin Lind­say Buro­ker. Worum es geht? Darum:

A thou­sand years have passed since a drag­on has been seen in the world. Sci­ence and tech­nol­o­gy have replaced mag­ic, which has dwin­dled until it has become lit­tle more than an ele­ment of myth and leg­end.
There are those who still have drag­on blood flow­ing through their veins, dis­tant descen­dants of the mighty crea­tures of old. These rare humans have the pow­er to cast mag­ic, the pow­er to heal, and the pow­er to craft alchem­i­cal weapons capa­ble of start­ing wars… or end­ing them. But they are feared for those pow­ers, and in recent cen­turies, they have been hunt­ed near­ly to extinc­tion.
The few remain­ing sur­vivors must find a way to change how human­i­ty per­ceives them or be lost to the world for­ev­er.

Enthal­ten sind die drei Romane Bal­anced on the Blade’s EdgeDeath­mak­er und Blood Charged. Erhältlich sind die drei Romane am Stück in Ama­zons Kin­dle Shop. 15 Kun­den­be­w­er­tun­gen ergeben viere­in­halb Sterne. Ach ja: Das Ganze ist in englis­ch­er Sprache.

Box­cov­er­ab­bil­dung Copy­right Lind­say Buro­ker

Neu als eBook: Fantasy-Roman ISHKOR von Peter Hohmann

Neu als eBook: Fantasy-Roman ISHKOR von Peter Hohmann

Soeben ist Peter Hohmanns Fan­ta­sy-Roman ISHKOR erschienen, er liegt auss­chließlich als eBook vor. Zum Inhalt:

Ein Krieger aus ein­er frem­den, mit­te­lal­ter­lichen Welt, mit dessen Seele man ver­schmilzt – genau das passiert der Geschichtsstu­dentin Mona Johans­son, als sie bei Recherchen für ihr Studi­um durch eine magis­che Ent­ladung in eine andere Welt geschleud­ert wird.
For­t­an hört sie die Stimme von Kor­vas Weiß­wolf in ihrem Kopf. Der ist unge­ho­belt, raubeinig und Ver­fechter eines antiquierten Frauen­bildes. Den­noch muss sich das Ges­pann wider Willen zusam­men­raufen, denn Kor­vas´ Mis­sion ist eng mit Monas eigen­em Schick­sal ver­woben.
Mit neu gewon­nen und sehr unter­schiedlichen Gefährten beg­ibt sie sich auf eine Reise in die Tieflande, wo nicht nur schau­rige Krea­turen hausen, son­dern einst die Göt­ter selb­st einen erbit­terten Kampf aus­focht­en.
Aber immer­hin hat Mona mit Kor­vas einen Begleit­er, der sie auf seine ganz eigene Art zu unter­stützen weiß, wenn es mal wieder bren­zlig wird …

Der Roman ist ein ziem­lich­er Ziegel­stein, gedruckt wäre das eBook ca. 1050 Seit­en stark. Man erhält es bei Ama­zon zum Preis von angesichts des Umfangs gün­sti­gen 5,95 Euro. Das Cov­er gestal­tete Mark Freier.

Cov­er­ab­bil­dung Copy­right Mark Freier

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Mimimi! – oder »Der Wert des geschriebenen Wortes«

Mimimi! – oder »Der Wert des geschriebenen Wortes«

Das Wort zum Sam­stag

Aktuell sehe ich wieder ver­mehrt Jam­mer­posts von Self­pub­lish­erIn­nen auf Face­book, die laut­stark verkün­den niemals (!!einself!!!1!) eBooks für 99 Cent verkaufen zu wollen. Der Wort­laut ist grob wie fol­gt:

»Mim­i­mi! Ich werde mein eBook nicht für 99 Cent anbi­eten! Es steckt doch so viel Herzblut drin!!!einself! Wo bleibt denn da ›der Wert des geschriebe­nen Wortes‹?«

Dazu einige Anmerkun­gen:

1.: Wer­beak­tio­nen sind genau das: Wer­beak­tio­nen. Man kann tausende Euro­nen aus­geben, um eine Anzeige in irgen­deinem Käse­blatt zu schal­ten, die dann kein­er sieht – oder die keinen inter­essiert. Oder man ver­sucht eben durch eine Wer­beak­tion Sicht­barkeit herzustellen. Die Dif­ferenz zum üblichen Verkauf­spreis ist dann eine ganz nor­male Wer­bein­vesti­tion, die keineswegs den eigentlichen Wert des Buch­es ver­ringert.

2.: Wenn das eBook nicht gekauft wird, dann ist es völ­lig egal was es kostet: Was ist dann der »Wert des geschriebe­nen Wortes«?

3.: Wenn das eBook den Umfang eines Heftro­mans hat, kann 99 Cent ein dur­chaus angemessen­er Preis sein.

4.: Schnell herunter geschrieben­er Massen­schmonz ist vielle­icht auch nur 99 Cent wert, und das ist dann möglicher­weise auch sin­nvoll, wenn er sich dafür viel öfter verkauft als für 4,99 Euro­nen.

5.: Wenn du dein eBook nicht für 99 Cent verkaufen möcht­est, dann ist das selb­stver­ständlich deine eigene Entschei­dung. Pri­ma, mach es so! Aber warum uns deswe­gen ständig lange voll­tex­ten?

6.: »Der Wert des geschriebe­nen Wortes« muss sich an zahllosen weit­eren Medi­en messen, beispiel­sweise Fernsehse­rien, Fil­men, Com­put­er­spie­len – oder Apps für eben­falls 99 Cent. Mit denen ste­ht man in der Gun­st des Käufers in direk­ter Konkur­renz.

p.s.: Ich kann die Mim­i­mi-Texte nicht mehr sehen und halte sie für Jam­mer­posts, die nur Verkäufe gener­ieren sollen (wie es die meis­ten Autoren-Jam­mer­posts sollen). Das ist eine mis­er­able – weil nervige – Art von »Wer­bung«.

p.p.s.: Das gilt weitest­ge­hend genau­so übri­gens auch für kosten­los-Aktio­nen

Becky Chambers THE LONG WAY TO A SMALL, ANGRY PLANET für 99 Cent (Kindle)

Becky Chambers THE LONG WAY TO A SMALL, ANGRY PLANET für 99 Cent (Kindle)

Ich bin ger­ade eher zufäl­lig darüber gestolpert, als ich ander­weit­ig auf Ama­zon unter­wegs war, und sie mir das als »andere Kun­den kauften auch« andi­en­ten.

Becky Cham­bers´ grandiosen SF-Roman THE LONG WAY TO A SMALL, ANGRY PLANET gibt es derzeit bei Ama­zon als eBook für den Kin­dle für sagen­hafte 99 Cent. Und das lohnt sich, wer mehr darüber wis­sen möchte, kann sich meine Rezen­sion zum Roman durch­le­sen.

Übri­gens hat­te Becky Cham­bers über Jahre ver­sucht, einen Ver­lag für ihre Geschichte zu find­en und sie haben alle abgelehnt, weil »liest eh kein­er, ver­legen wir nicht«. Erst nach­dem sie ihn im Selb­stver­lag veröf­fentlichte, er ordentlich viral ging und Stück­zahlen verkaufte, wurde auf ein­mal doch ein Ver­lag wach (und erhöhte den Preis sofort deut­lich). Jet­zt also für 99 Cent. Zugreifen (und wer keinen Kin­dle hat: Die Taschen­buch­fas­sung ist mit 7,99 für 432 Seit­en eben­falls ein Schnäp­pchen).

Cov­er­ab­bil­dung Copy­right Hod­der & Stoughton

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Erschienen: SHERLOCK HOLMES UND DIE RUINEN VON ROUGEMONT

Erschienen: SHERLOCK HOLMES UND DIE RUINEN VON ROUGEMONT

In der Rei­he BAKER STREET TALES ist im Arun­ya-Ver­lag eine weit­ere Nov­el­le erschienen. Sie wurde von Bar­bara Büch­n­er ver­fasst und trägt den Titel SHERLOCK HOLMES UND DIE RUINEN VON ROUGEMONT. Zum Inhalt:

Spur­los ver­schwinden der Rei­he nach neun Men­schen in einem ver­fal­l­enen Glashaus nahe den Klip­pen von Calais. Die Leute von Rouge­mont schreiben die Ereignisse dem bösar­ti­gen Geist des früheren Besitzers zu, während Dok­tor Wat­son einen Botaniker zum See­len­leben der Pflanzen befragt und Sher­lock Holmes zur all­ge­meinen Über­raschung einen Geis­terbeschwör­er engagiert. Eine kör­per­lose Stimme ver­rät die Lösung …

Die Nov­el­le ist auss­chließlich als eBook erhältlich, eine Print­aus­gabe wäre ca. 70 Seit­en stark, es kostet 2,99 Euro. Die Cov­ergestal­tung samt Cov­er­grafik sowie Inne­nil­lus­tra­tio­nen stam­men von Shiko­mo.

Cov­er­ab­bil­dung Copy­right Arun­ya-Ver­lag

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Die »kein Schwein kauft mehr eBooks«-Lüge

Die »kein Schwein kauft mehr eBooks«-Lüge

Es geht in den let­zten Tagen durch den virtuellen Blät­ter­wald und auch in Deutsch­land wer­den die ange­blichen Verkauf­sein­brüche beim eBook von bes­timmten Pro­tag­o­nis­ten gern aufgenom­men und freud­e­strahlend ver­bre­it­et. Denn tat­säch­lich hält man ins­beson­dere bei großen Ver­la­gen eher nichts von den dig­i­tal­en Buch­vari­anten, kan­ni­bal­isieren diese doch ange­blich die Totholzverkäufe. Und über­haupt: Da sind diese undankbaren Leser noch nicht mal bere­it, die ange­sagten Mond­preise für Elek­trobüch­er zu zahlen.

Deswe­gen ver­bre­it­et man die Zahlen gern und freut sich darüber, dass ange­blich die Menge an verkauften und gele­se­nen eBooks zurück­ge­ht.

Doch tat­säch­lich lügt man sich (und anderen) ein­fach mal in die Tasche, denn den genan­nten Zahlen fehlt es an Sub­stanz – wenn man die Real­itäten betra­chtet, sieht das ganz anders aus.

Jan Tißler betra­chtet das Szenario in einem Artikel auf Medi­um – und kommt zu ganz anderen Schlüssen, als sie von Buch­branche und Qual­itätsme­di­en kol­portiert wer­den. Über­aus lesenswert. Und im Prinzip ja ganz ähn­lich wie das, was ich hier schon lange sage: Dass die Sta­tis­tiken der Pro­tag­o­nis­ten der Buch­branche nicht die Real­ität abbilden, son­dern nur einen kleinen Auss­chnitt davon. Und deswe­gen sollte man deren Absatz­zahlen äußerst skep­tisch betra­cht­en – und mal darüber nach­denken, warum sie eBooks so gern für tot erk­lären möcht­en …

Dank an Kris­t­ian Köh­n­topp fürs Find­en.

p.s.: Ergänzend inter­es­sant dazu die Sta­tis­tiken für die Jahre 2014 bis 2016 auf authorearnings.com und der Text im dig­i­talpub­lish­in­gre­port (ab Seite 7), der sich auf Zahlen von Hugh Howey und »Data Guy« bezieht.

Amazons Echo kann vorlesen

Amazons Echo kann vorlesen

Ama­zon hat für seinen Laut­sprech­er-Assis­ten­ten Echo (manche nen­nen ihn auch Alexa) eine neue Funk­tion freigeschal­tet: Ab sofort kann das Gerät Kin­dle eBooks vor­lesen, natür­lich nur solche, die sich in der Bib­lio­thek des Nutzers befind­en und für die die Vor­lese­funk­tion freigegeben ist.

Die dabei ver­wen­dete Speech-Engine ist offen­bar dieselbe, die auch bei der Kom­mu­nika­tion mit Echo ver­wen­det wird. Die Sprachqual­ität lässt derzeit zu wün­schen übrig, Beto­nun­gen und Pausen wis­sen derzeit nicht so recht zu überzeu­gen. Bleibt abzuwarten, ob Ama­zon das in Zukun­ft noch verbessert.

Die Vor­lese­funk­tion ist nur in der deutschen Fas­sung neu, bei der US-Ver­sion ist sie bere­its seit ca. einem Jahr freigeschal­tet.

Das in der kurzen Demo vorge­le­sene Buch ist RUHELOS von Anja Bagus.

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Pro­mo­grafik Ama­zon Echo Copy­right Ama­zon

Amazon Prime Reading

Amazon Prime Reading

amazon-LogoIn den USA baut Online­händler Ama­zon sein Ange­bot für Prime-Kun­den mit »Ama­zon Prime Read­ing« deut­lich aus. Das ganze wirkt wie ein Kin­dle Unlim­it­ed Light, denn man kann damit über 1000 eBook, Comics, Zeitschriften und Kin­dle Sin­gles ohne weit­ere Zusatzkosten auslei­hen. Dafür benötigt man nicht zwin­gend einen Kin­dle, das funk­tion­iert auch mit ein­er App auf Android oder iOS.

Man erhält beispiel­sweise fol­gende Zeitschriften ohne Abon­nement: Nation­al Geo­graph­ic Trav­el­er, Peo­ple und Sports Illus­trat­ed. Bei den eBooks nen­nt Ama­zons Pressemit­teilung beispiel­sweise The Hob­bit, Har­ry Pot­ter and the Sorcerer’s Stone, The Man in the High Cas­tle, inter­es­sant erscheint hier, dass expliz­it Titel aus dem Phan­tastik-Bere­ich in den Vorder­grund gestellt wer­den; das Ange­bot bein­hal­tet aber auch Non­fic­tion.

Man kann aus dem Ange­bot beliebig viele Titel für eine unbeschränk­te Zeit lei­hen.

Damit macht Ama­zon seine Prime-Mit­glied­schaft weit­er für Kun­den inter­es­san­ter. Das wun­dert auch nicht, denn offen­bar bestellen Prime-Kun­den deut­lich mehr als nor­male, der Online­händler betreibt weit­er­hin agres­sive Kun­den­bindung. Vor Kurzem hat­te man erst Twitch Prime einge­führt, mit dem man wer­be­freie Streams oder Ingame-Loot erhält. Prime-Mit­glieder erhal­ten zudem Rabat­te auf neue Com­put­er- und Kon­solen­spiele.

Für Ver­lage und Autoren mit Titeln in diesem Pro­gramm dürfte sich damit ver­mut­lich die Zahl der gele­se­nen Seit­en und damit die Ein­nah­men erhöhen.

Bish­er gibt es Ama­zon Prime Read­ing nur für Kun­den in den USA, es gibt allerd­ings keinen Grund anzunehmen, dass das Pro­gramm nicht auch in Deutsch­land einge­führt wer­den wird. Ob allerd­ings hiesige Ver­lage mit­spie­len wer­den, bleibt abzuwarten. Für mich ist allerd­ings bere­its das englis­chsprachige Ange­bot über­aus attrak­tiv.

Ama­zon Logo Copy­right Ama­zon

Das neue Buchpreisbindungsgesetz, eBooks und die Selfpublisher

Das neue Buchpreisbindungsgesetz, eBooks und die Selfpublisher

eBook-ParagraphManche Geset­ze benöti­gen Jahre bis zu ihrem Inkraft­treten, wenn allerd­ings eine Lob­by drän­gelt, macht die Poli­tik auch schon mal deut­lich schneller: Seit heute gilt das neue Buch­preis­bindungs­ge­setz, her­beilob­by­isiert vom Börsen­vere­in des Deutschen Buch­han­dels und Co, das jet­zt auch eBooks ein­deutig benen­nt (witzig daran ist allerd­ings nach wie vor, dass es bis heute keine ein­deutige, rechts­gültige Def­i­n­i­tion gibt, was ein eBook eigentlich ist).

Math­ias Mat­ting wid­met sich dem The­ma auf sein­er Seite Self­pub­lisher­bibel, und bekräftigt auch auf Nach­frage in der Face­book-Gruppe »Self Pub­lish­ing«, dass sich für Selb­stver­leger nichts ändert. Er behar­rt darauf, dass das Gesetz auch für Self­pub­lish­er gilt.

Doch da irrt er mein­er Ansicht nach. Ich schrieb bere­its im Mai dieses Jahres über das The­ma, denn in den Begrün­dun­gen zum Gesetz, die von Gericht­en zur Urteils­find­ung herange­zo­gen wer­den, ste­ht, dass die Preis­bindung für eBooks von Self­pub­lish­ern eben NICHT gilt. Der Pas­sus (siehe Begrün­dung im PDF des BMWI)

»Der Preis­bindung unter­liegende elek­tro­n­is­che Büch­er wer­den zum dauer­haften Zugriff ange­boten und sind unter Würdi­gung aller Umstände als über­wiegend ver­lags- oder buch­han­del­styp­isch anzuse­hen.«

Und das schließt Self­pub­lish­er aus, denn die sind eben NICHT ver­lagstyp­isch, ins­beson­dere dann nicht, wenn man auss­chließlich über Ama­zon anbi­etet, dann ist das eBook möglicher­weise noch nicht ein­mal buch­han­del­styp­isch, denn man bekommt es im herkömm­lichen Buch­han­del (bzw. bei deren Online­plat­tfor­men) nicht. Ich ste­he übri­gens mit dieser Mei­n­ung nicht alleine.

Im Geset­ze­sen­twurf stand sog­ar noch:

Elek­tro­n­is­che Büch­er, die nicht als ver­lags- oder buch­han­del­styp­isch anzuse­hen sind, wie beispiel­sweise von den Autoren selb­st unter Nutzung spezial­isiert­er Plat­tfor­men veröf­fentlichte elek­tro­n­is­che Büch­er, fall­en nicht unter die Preis­bindung.

Da hat man offen­bar noch einiges an Lob­by­tum in Bewe­gung geset­zt, um den Pas­sus aus den Begrün­dun­gen her­aus zu bekom­men.

Ob man sich mit dem Börsen­vere­in und dessen Treuhän­derkan­zlei, die über die Ein­hal­tung der Buch­preis­bindung wacht und dafür auch gern mal abmah­nt, anle­gen möchte, muss man natür­lich als Self­pub­lish­er abwä­gen. Es kön­nte allerd­ings sein, dass Börsen­vere­in und Co. wie bish­er lieber die Schaf­fung eines Präze­den­z­falls unbe­d­ingt ver­mei­den möcht­en. Ein rechtlich­es Restrisiko bleibt, denn was die juris­tis­che Pow­er ange­ht, sitzt der Börsen­vere­in sich­er am län­geren Hebel und bere­its dieses Drohszenario kön­nte ver­hin­dern, dass Selb­stver­leger Exper­i­mente wagen, hier das Recht also durch Inter­es­sen­grup­pen selb­st­gemacht wird.

Man kön­nte an dieser Stelle auch mal darüber nach­denken, warum Mat­ting so offen­siv eine andere Mei­n­ung ver­tritt. Vielle­icht weil er Mit­glied und 1. Vor­sitzen­der eines Self­pub­lish­er-Vere­ins ist, der in den Räu­men des Börsen­vere­ins gegrün­det wurde?

In meinen Augen ist das Buch­preis­bindungs­ge­setz ohne­hin ein fos­siler Ein­griff in den Markt, der es der Branche ermöglicht, kartel­lar­tige Struk­turen zu schaf­fen und schwächere Mark­t­teil­nehmer auszu­booten. Es gehört abgeschafft.