Deutliche Steigerung beim eBook-Umsatz im ersten Halbjahr 2020

Deutliche Steigerung beim eBook-Umsatz im ersten Halbjahr 2020

Bild von Denniro (Depositphotos)

Buch­han­del und Bör­sen­ver­ein wischen sich ver­wun­dert die Augen, aber irgend­wie soll­te es ange­sichts der Pan­de­mie und ihrer Aus­wir­kun­gen nie­man­den ver­wun­dern: Der Ver­kauf von eBooks hat im ers­ten Halb­jahr 2020 deut­lich zuge­legt.

Laut Pres­se­mit­tei­lung des Bör­sen­ver­eins des deut­schen Buch­han­dels stieg der Umsatz mit eBooks um 17,8 Pro­zent, bei einem Absatz­zu­wachs von 15,3 Pro­zent. Das sind 18,8 Mil­lio­nen ver­kauf­te eBooks und das ist wei­ter­hin 7,5 Pro­zent des gesam­ten Umsat­zes auf dem Publi­kums­markt.

Man weist dar­auf hin, dass die­ser Zuwach mit Ein­füh­rung der Anti-Coro­na-Maß­nah­men begon­nen hat. Ich möch­te mit Lori­ot spre­chen und sagen: »Ach was?«

Im zwei­ten Quar­tal 2020 stei­ger­ten sich die Umsät­ze im Ver­gleich zum Vohr­jah­res­quar­tal um fast 39%. Die­ser hohe eBook-Umsatz bliebt übri­gens auch sta­bil, als die Buch­lä­den wie­der öff­nen durf­ten. Man darf also davon aus­ge­hen, dass etli­che Leser die Vor­tei­le des eBooks erkannt haben. Inter­es­sant aber ange­sichts von Lock­downs und erzwun­ge­nen Zuhau­se Hockens abso­lut nicht über­ra­schend ist auch die Erkennt­nis, dass die Leser°Innen mehr eBooks erwor­ben haben, als vor­her.

Wie kom­men die­se Zah­len eigent­lich zustan­de? Kon­kre­te Umsatz­zah­len, gemel­det von Ver­la­gen sind es nicht, ins­be­son­de­re von Ama­zon wür­de der Bör­sen­ver­ein die Zah­len ohne­hin nicht bekom­men. GfK Enter­tain­ment befragt im Rah­men des »GfK Con­su­mer Panel Media*Scope Buch« 20000 Per­so­nen die angeb­lich »reprä­sen­ta­tiv für die deut­sche Bevöl­ke­rung ab zehn Jah­ren« sind. Erfasst wer­den nur eBooks ab einen Preis von 0,49 Euro. Wie alle Sta­tis­ti­ken und Hoch­rech­nun­gen sind die Zah­len also mit etwas Vor­sicht zu genie­ßen.

Die Ent­wick­lung war abzu­se­hen, aber letzt­end­lich wur­de sie durch Coro­na nur beschleu­nigt. Die Vor­tei­le von eBooks sind offen­sicht­lich: Zoom der Sei­ten, schnell gedreh­te Publi­kums­ro­ma­ne mül­len einem nicht die Bücher­re­ga­le voll, das eBook kann sofort her­un­ter gela­den und kon­su­miert wer­den, um nur ein paar zu nen­nen. Bei einem jah­re­lang genutz­ten eRea­der ist bei eBooks auch der öko­lo­gi­sche Foot­print nach kur­zer Zeit, bzw. der Anzahl gele­se­ner Bücher, deut­lich bes­ser als bei Büchern, die her­ge­stellt und durch die Repu­blik gekarrt wer­den müs­sen, vom Strom­ver­brauch und ande­ren Neben­fak­to­ren im Buch­la­den haben wir da noch gar nicht gespro­chen.

Für Buch­lä­den ist das natür­lich eine sehr schlech­te Nach­richt: Leser wan­dern vom Print­buch ab zum eBook und schei­nen auch nicht zurück zu kom­men. Die Digi­ta­li­sie­rung schrei­tet fort und eine Bran­che schaut zu, ohne ech­te Kon­zep­te zu ent­wi­ckeln, wie man die loka­len Händ­ler dar­an betei­li­gen könn­te. Und ich möch­te an die­ser Stel­le auch noch­mal an die Wort von Ruprecht Frie­ling erin­nern:

… letzt­lich sind nur Autoren und Leser für den Buch­markt unent­behr­lich. Es geht, wenn­gleich es für Kul­tur­be­flis­se­ne ein Gräu­el ist, auch ohne Ver­la­ge und Buch­händ­ler

Das gilt ins­be­son­de­re für eBooks. Jede/r Autor°in kann ohne gro­ße Pro­ble­me einen Online­shop auf­set­zen, über den Leser°Innen eBooks zum sofor­ti­gen Down­load ver­kau­fen kön­nen. Nutzt man Open Source-Lösun­gen wie Woo­com­mer­ce kos­tet das sogar außer Hos­ting fast nichts.

Ganz klar ist damit aber auch, dass Ver­la­ge es sich nicht mehr leis­ten kön­nen, ihre Tot­holz­wer­ke nicht auch als eBooks anzu­bie­ten, wenn sie sich nicht ordent­lich Umsatz ent­ge­hen las­sen wol­len.

Bild von Den­ni­ro (Depo­sit­pho­tos)

Humble Raspberry Pi Book Bundle

Humble Raspberry Pi Book Bundle

Hum­ble Bund­le Inc hat mal wie­der ein Paket an den Start gebracht, das nichts mit Com­pu­ter­spie­len zu tun hat. Wer sich immer schon mal mit dem bril­li­an­ten Mini­com­pu­ter Raspber­ry Pi (kurz: RasPi) beschäf­ti­gen woll­te, hat jetzt die bes­te Chan­ce dafür: mit dem Hum­ble Raspber­ry Pi Book Bund­le.

Drin befin­den sich hau­fen­wei­se eBooks im PDF-For­mat (statt in ePub, weil es sich in bei etli­chen davon um Scans von Maga­zi­nen aus der Mag­Pie-Redak­ti­on han­delt und die funk­tio­nie­ren als PDF eben deut­lich bes­ser als in einem eBook-For­mat). Alles in allem han­delt es sich um Mate­ri­al im ursprüng­li­chen Wert von ca. 450 Dol­lar, man muss für das höchs­te Tier, also um alles zu bekom­men, aber nur 13,50 Euro aus­ge­ben. Aber auch für nur einen Dol­lar (ca. 88 Cent) bekommt man bereits reich­lich Lese­stoff.

Mehr als reich­lich Lese­stoff für Ein­stei­ger, aber auch für Fort­ge­schrit­te­ne User des RasPi:

  • #Mon­t­hOf­Ma­king – Let’s build tog­e­ther: The Mag­Pi #91
  • An Intro­duc­tion to C & GUI Pro­gramming
  • Ardui­no: The Ulti­ma­te Maker Plat­form – HackSpace #30
  • Book of Making – Volu­me 1
  • Book of Making – Volu­me 2
  • Build a 4K digi­tal media hub: The Mag­Pi #87
  • Build a retro games con­so­le: The Mag­Pi #95
  • Build the ulti­ma­te magic mir­ror: The Mag­Pi #90
  • Christ­mas for Makers – HackSpace #25
  • DIY Smart Home: We Live in the Inter­net of Things – HackSpace #31
  • Explo­re 8GB Raspber­ry Pi 4: The Mag­Pi #94
  • Extre­me Builds: Go Big or Go Home – HackSpace #32
  • Free Raspber­ry Pi Zero W with any Mag­Pi sub­scrip­ti­on
  • Get Star­ted with Ardui­no
  • Hack Your Drinks – HackSpace #24
  • Hal­lo­ween Builds – HackSpace #23
  • Learn the Foun­da­ti­ons of Elec­tro­nics – HackSpace #28
  • Pick the Right Prin­ter for You – HackSpace #26
  • Power­ful Raspber­ry Pi pro­jects: The Mag­Pi #86
  • Raspber­ry Pi 4 – your next desk­top PC: The Mag­Pi #85
  • Raspber­ry Pi 4 star­ter gui­de: The Mag­Pi #84
  • Raspber­ry Pi Builds: The World’s Favou­rite Com­pu­ter – HackSpace #27
  • Raspber­ry Pi Pro­jects – HackSpace #21
  • Redis­co­ver clas­sic com­pu­ting: The Mag­Pi #88
  • Robot Music – HackSpace #22
  • Sol­ve your Raspber­ry Pi pro­blems: The Mag­Pi #92
  • The Mag­Pi Essen­ti­als: AIY Pro­jects
  • The Mag­Pi Essen­ti­als: Came­ra Modu­le Gui­de
  • The Mag­Pi Essen­ti­als: Con­quer the Com­mand Line
  • The Mag­Pi Essen­ti­als: Learn to Code with C
  • The Mag­Pi Essen­ti­als: Simp­le Elec­tro­nics with GPIO Zero
  • The Offi­cial Raspber­ry Pi Beginner’s Gui­de – 3rd Edi­ti­on
  • The Offi­cial Raspber­ry Pi Came­ra Gui­de
  • The Offi­cial Raspber­ry Pi Pro­jects Book – Volu­me 1 – 5
  • Top 50 Raspber­ry Pi tips & tools: The Mag­Pi #89
  • Weara­ble Tech Pro­jects
  • Work With Wood: Get Into This Anci­ent Craft – HackSpace #29
  • Work from home with Raspber­ry Pi: The Mag­Pi #93

Man fin­det das Bund­le wie immer auf der Web­sei­te der Hum­ble Bund­le Inc.

Steampunk kostenlos als eBook: FROST & PAYNE Band eins und zwei

Steampunk kostenlos als eBook: FROST & PAYNE Band eins und zwei

Aktu­ell gibt es gera­de zwei Roma­ne aus der bei Green­light Press erschie­ne­nen Steam­punk-Rehe FROST & PAYNE von der schwei­zer Autorin Lui­za Pfyl bei Ama­zon für lau. Der Klap­pen­text des ers­ten Ban­des liest sich wie folgt:

Die ehe­ma­li­ge Die­bin Lydia Frost eröff­net eine Agen­tur für Ver­lo­re­nes und Ver­miss­tes. Ihr neus­ter Auf­trag führt sie aus­ge­rech­net zurück zur berüch­tig­ten Madame Yueh und den »Dra­gons«, der Orga­ni­sa­ti­on, von der sie sich gera­de erst hart ihre Frei­heit erkämpft hat. Als gäbe das nicht schon genug Pro­ble­me, muss sie auch noch den Pin­ker­ton Jack­son Pay­ne aus­fin­dig machen. Doch der Ame­ri­ka­ner hat sei­ne eige­nen Auf­trä­ge.
Frost steht plötz­lich im Kreuz­feu­er und muss sich zwi­schen Paynes Leben und ihrer Frei­heit ent­schei­den.

Offen­bar ist die Hand­lungs­um­ge­bung ein chi­ne­sisch gepräg­tes Steam­punk-Lon­don. Span­nen­der Ansatz.

Nor­ma­ler­wei­se kos­ten die ca. 120 Sei­ten star­ken Roma­ne 2,49 Euro, erschie­nen sind ins­ge­samt 12 Bän­de. Kos­ten­los sind aktu­ell Aus­ga­be eins mit dem Titel DIE SCHLÜSSELMACHERIN und Num­mer zwei DIE MECHANISCHEN KINDER kos­ten­los zu haben.

Titel­ab­bil­dung Copy­right Green­light Press.

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DAS DRACHENVOLK VON LEOTRIM jetzt als Sammelband

DAS DRACHENVOLK VON LEOTRIM jetzt als Sammelband

Bei O’Con­nell Press erschien C. M. Hafens Fan­ta­sy-Tri­lo­gie DAS DRACHENVOLK VON LEOTRIM. Die gibt es jetzt gesam­melt in einem Band, genau­er gesagt in einem eBook zum Ein­füh­rungs­preis. Der Ver­lag schreibt dazu:

C. M. Hafens All-Age-Dra­chen­sa­ga wur­de von den Lese­rin­nen und Lesern ganz beson­ders ins Herz geschlos­sen. Kein Wun­der, denn die Autorin ver­steht es wie kaum eine Ande­re ihrer Zunft, jene fili­gra­ne Zer­brech­lich­keit der Kind­heit mit all ihren herz­zer­rei­ßen­den Freund­schaf­ten über­aus detail­reich ein­zu­fan­gen, ohne dabei mora­li­sie­rend oder sen­ti­men­tal zu wer­den. Ein­ge­bet­tet in die fan­tas­ti­sche Welt von Leo­trim gehen die Hel­den auf eine unge­wöhn­li­che Ent­de­ckungs­rei­se, die sie für immer ver­än­dern wird.
Im Gegen­satz zu Geor­ge R. R. Mar­tins gewal­ti­gen Dra­chen aus Wes­teros sind jene von C. M. Hafen meist kei­ne rie­si­gen und furcht­erre­gen­den Feu­er­brin­ger, die gan­ze Städ­te in Schutt und Asche legen, son­dern sanf­te, nach­denk­li­che Wesen. Sie sind den Men­schen, mit denen sie ver­bun­den sind, oft­mals mora­lisch wie auch an Weis­heit über­le­gen.

Das Sam­mel-eBook ent­hält die Ein­zel­ro­ma­ne DRACHENBRÜDER, DRACHENSICHEL und DRACHENFRIEDEN, es kos­tet in der Ein­füh­rungs­pha­se nur 99 Cent, spä­ter wer­den 8,99 Euro fäl­lig. Der Umfang einer Print­aus­ga­be wäre 598 Sei­ten.

Cover­ab­bil­dung Copy­right O’Con­nell Press

[aar­ti­kel titel=»Das Dra­chen­volk von Leo­trim« medium=»eBook«]B07C3ZGQ59[/aartikel]

Endlich: REISEZIEL UTOPIA jetzt auch als eBook erhältlich

Endlich: REISEZIEL UTOPIA jetzt auch als eBook erhältlich

Es hat etwas gedau­ert, aber nun ist es soweit: Die von Phan­ta­News prä­sen­tier­te SF-Antho­lo­gie REISEZIEL UTOPIA gibt es jetzt end­lich auch als eBook. Als ePub war es bereits ein paar Tage in allen mög­li­chen Shops erhält­lich, aller­dings hat­te der »Dienst­leis­ter« Libre­ka es nicht geba­cken bekom­men, es auch in den Kind­le-Shop zu stel­len, das hat jetzt funk­tio­niert. Noch­mal zur Erin­ne­rung:

Sci­ence Fic­tion – das bedeu­te­te in den ver­gan­ge­nen Jah­ren lite­ra­risch schwer­punkt­mä­ßig Dys­to­pien. Das war ein­mal anders, im gol­de­nen Zeit­al­ter der SF und auch noch in den 1970ern sah das Gen­re The­men wie Tech­no­lo­gie oder gesell­schaft­li­che Ent­wick­lun­gen oft­mals aus einem posi­ti­ven Blick­win­kel, beschrieb ein lebens­wer­te, eine bes­se­re Zukunft. Die vor­lie­gen­de Samm­lung von Kurz­ge­schich­ten möch­te an die­se Tra­di­ti­on der Sci­ence Fic­tion anknüp­fen und einen Blick in eine bes­se­re Zukunft ermög­li­chen — aber auch posi­ti­ve Uto­pien sind immer eine Fra­ge des Betrach­tungs­win­kels … 

Mit Geschich­ten von:

Anja Bagus, Vic­tor Boden, Die­ter Bohn, Car­men Capi­ti, Paul Tobi­as Dah­l­mann, Jens Geh­res, Mar­cus R. Gil­man, Her­bert Gla­ser, Ger­hard Huber, Daliah Karp, Tho­mas Kod­nar, Yann Krehl, Ingo Muhs, A. L. Nor­gard, Andre­as Raa­be, Doro­the Rei­mann, Ger­not Schatz­dor­fer, Olaf Stieg­litz und Joa­chim Tabac­zek.

Das eBook liegt als epub oder für den Kind­le vor und kos­tet gera­de mal 3,99 Euro.

Nach wie vor ist natür­lich auch die Papier­aus­ga­be erhält­lich, die bekommt man für 14,95 Euro.

[aar­ti­kel medium=›eBook‹ titel=›ZEISEZIEL UTOPIA‹]B07BYCD9TK[/aartikel][aartikel titel=›ZEISEZIEL UTOPIA‹]3946425453[/aartikel]

Für umme: DRAGON BLOOD-Trilogie bei Amazon

Für umme: DRAGON BLOOD-Trilogie bei Amazon

Aktu­ell gibt es gleich einen Drei­er­pack von Phan­tas­tik-eBooks für den Kind­le kos­ten­los bei Ama­zon, näm­lich die DRAGON BLOOD-Tri­lo­gie von der Autorin Lind­say Buro­ker. Wor­um es geht? Dar­um:

A thousand years have pas­sed sin­ce a dra­gon has been seen in the world. Sci­ence and tech­no­lo­gy have repla­ced magic, which has dwind­led until it has beco­me litt­le more than an ele­ment of myth and legend.
The­re are tho­se who still have dra­gon blood flowing through their veins, distant descen­dants of the migh­ty crea­tures of old. The­se rare humans have the power to cast magic, the power to heal, and the power to craft alche­mi­cal wea­pons capa­ble of star­ting wars… or ending them. But they are fea­red for tho­se powers, and in recent cen­tu­ries, they have been hun­ted near­ly to extinc­tion.
The few remai­ning sur­vi­vors must find a way to chan­ge how huma­ni­ty per­cei­ves them or be lost to the world fore­ver.

Ent­hal­ten sind die drei Roma­ne Balan­ced on the Blade’s EdgeDeath­ma­ker und Blood Char­ged. Erhält­lich sind die drei Roma­ne am Stück in Ama­zons Kind­le Shop. 15 Kun­den­be­wer­tun­gen erge­ben vier­ein­halb Ster­ne. Ach ja: Das Gan­ze ist in eng­li­scher Spra­che.

Box­co­ver­ab­bil­dung Copy­right Lind­say Buro­ker

Neu als eBook: Fantasy-Roman ISHKOR von Peter Hohmann

Neu als eBook: Fantasy-Roman ISHKOR von Peter Hohmann

Soeben ist Peter Hoh­manns Fan­ta­sy-Roman ISHKOR erschie­nen, er liegt aus­schließ­lich als eBook vor. Zum Inhalt:

Ein Krie­ger aus einer frem­den, mit­tel­al­ter­li­chen Welt, mit des­sen See­le man ver­schmilzt – genau das pas­siert der Geschichts­stu­den­tin Mona Johans­son, als sie bei Recher­chen für ihr Stu­di­um durch eine magi­sche Ent­la­dung in eine ande­re Welt geschleu­dert wird.
Fort­an hört sie die Stim­me von Kor­vas Weiß­wolf in ihrem Kopf. Der ist unge­ho­belt, rau­bei­nig und Ver­fech­ter eines anti­quier­ten Frau­en­bil­des. Den­noch muss sich das Gespann wider Wil­len zusam­men­rau­fen, denn Kor­vas´ Mis­si­on ist eng mit Monas eige­nem Schick­sal ver­wo­ben.
Mit neu gewon­nen und sehr unter­schied­li­chen Gefähr­ten begibt sie sich auf eine Rei­se in die Tief­lan­de, wo nicht nur schau­ri­ge Krea­tu­ren hau­sen, son­dern einst die Göt­ter selbst einen erbit­ter­ten Kampf aus­foch­ten.
Aber immer­hin hat Mona mit Kor­vas einen Beglei­ter, der sie auf sei­ne ganz eige­ne Art zu unter­stüt­zen weiß, wenn es mal wie­der brenz­lig wird …

Der Roman ist ein ziem­li­cher Zie­gel­stein, gedruckt wäre das eBook ca. 1050 Sei­ten stark. Man erhält es bei Ama­zon zum Preis von ange­sichts des Umfangs güns­ti­gen 5,95 Euro. Das Cover gestal­te­te Mark Frei­er.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Mark Frei­er

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Mimimi! – oder »Der Wert des geschriebenen Wortes«

Mimimi! – oder »Der Wert des geschriebenen Wortes«

Das Wort zum Sams­tag

Aktu­ell sehe ich wie­der ver­mehrt Jam­mer­posts von Self­pu­blis­he­rIn­nen auf Face­book, die laut­stark ver­kün­den nie­mals (!!einself!!!1!) eBooks für 99 Cent ver­kau­fen zu wol­len. Der Wort­laut ist grob wie folgt:

»Mimi­mi! Ich wer­de mein eBook nicht für 99 Cent anbie­ten! Es steckt doch so viel Herz­blut drin!!!einself! Wo bleibt denn da ›der Wert des geschrie­be­nen Wor­tes‹?«

Dazu eini­ge Anmer­kun­gen:

1.: Wer­be­ak­tio­nen sind genau das: Wer­be­ak­tio­nen. Man kann tau­sen­de Euro­nen aus­ge­ben, um eine Anzei­ge in irgend­ei­nem Käse­blatt zu schal­ten, die dann kei­ner sieht – oder die kei­nen inter­es­siert. Oder man ver­sucht eben durch eine Wer­be­ak­ti­on Sicht­bar­keit her­zu­stel­len. Die Dif­fe­renz zum übli­chen Ver­kaufs­preis ist dann eine ganz nor­ma­le Wer­be­in­ves­ti­ti­on, die kei­nes­wegs den eigent­li­chen Wert des Buches ver­rin­gert.

2.: Wenn das eBook nicht gekauft wird, dann ist es völ­lig egal was es kos­tet: Was ist dann der »Wert des geschrie­be­nen Wor­tes«?

3.: Wenn das eBook den Umfang eines Heft­ro­mans hat, kann 99 Cent ein durch­aus ange­mes­se­ner Preis sein.

4.: Schnell her­un­ter geschrie­be­ner Mas­sen­sch­monz ist viel­leicht auch nur 99 Cent wert, und das ist dann mög­li­cher­wei­se auch sinn­voll, wenn er sich dafür viel öfter ver­kauft als für 4,99 Euro­nen.

5.: Wenn du dein eBook nicht für 99 Cent ver­kau­fen möch­test, dann ist das selbst­ver­ständ­lich dei­ne eige­ne Ent­schei­dung. Pri­ma, mach es so! Aber war­um uns des­we­gen stän­dig lan­ge voll­tex­ten?

6.: »Der Wert des geschrie­be­nen Wor­tes« muss sich an zahl­lo­sen wei­te­ren Medi­en mes­sen, bei­spiels­wei­se Fern­seh­se­ri­en, Fil­men, Com­pu­ter­spie­len – oder Apps für eben­falls 99 Cent. Mit denen steht man in der Gunst des Käu­fers in direk­ter Kon­kur­renz.

p.s.: Ich kann die Mimi­mi-Tex­te nicht mehr sehen und hal­te sie für Jam­mer­posts, die nur Ver­käu­fe gene­rie­ren sol­len (wie es die meis­ten Autoren-Jam­mer­posts sol­len). Das ist eine mise­ra­ble – weil ner­vi­ge – Art von »Wer­bung«.

p.p.s.: Das gilt wei­test­ge­hend genau­so übri­gens auch für kos­ten­los-Aktio­nen

Becky Chambers THE LONG WAY TO A SMALL, ANGRY PLANET für 99 Cent (Kindle)

Becky Chambers THE LONG WAY TO A SMALL, ANGRY PLANET für 99 Cent (Kindle)

Ich bin gera­de eher zufäl­lig dar­über gestol­pert, als ich ander­wei­tig auf Ama­zon unter­wegs war, und sie mir das als »ande­re Kun­den kauf­ten auch« andien­ten.

Becky Cham­bers´ gran­dio­sen SF-Roman THE LONG WAY TO A SMALL, ANGRY PLANET gibt es der­zeit bei Ama­zon als eBook für den Kind­le für sagen­haf­te 99 Cent. Und das lohnt sich, wer mehr dar­über wis­sen möch­te, kann sich mei­ne Rezen­si­on zum Roman durch­le­sen.

Übri­gens hat­te Becky Cham­bers über Jah­re ver­sucht, einen Ver­lag für ihre Geschich­te zu fin­den und sie haben alle abge­lehnt, weil »liest eh kei­ner, ver­le­gen wir nicht«. Erst nach­dem sie ihn im Selbst­ver­lag ver­öf­fent­lich­te, er ordent­lich viral ging und Stück­zah­len ver­kauf­te, wur­de auf ein­mal doch ein Ver­lag wach (und erhöh­te den Preis sofort deut­lich). Jetzt also für 99 Cent. Zugrei­fen (und wer kei­nen Kind­le hat: Die Taschen­buch­fas­sung ist mit 7,99 für 432 Sei­ten eben­falls ein Schnäpp­chen).

Cover­ab­bil­dung Copy­right Hod­der & Stoughton

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Erschienen: SHERLOCK HOLMES UND DIE RUINEN VON ROUGEMONT

Erschienen: SHERLOCK HOLMES UND DIE RUINEN VON ROUGEMONT

In der Rei­he BAKER STREET TALES ist im Arunya-Ver­lag eine wei­te­re Novel­le erschie­nen. Sie wur­de von Bar­ba­ra Büch­ner ver­fasst und trägt den Titel SHERLOCK HOLMES UND DIE RUINEN VON ROUGEMONT. Zum Inhalt:

Spur­los ver­schwin­den der Rei­he nach neun Men­schen in einem ver­fal­le­nen Glas­haus nahe den Klip­pen von Calais. Die Leu­te von Rouge­mont schrei­ben die Ereig­nis­se dem bös­ar­ti­gen Geist des frü­he­ren Besit­zers zu, wäh­rend Dok­tor Wat­son einen Bota­ni­ker zum See­len­le­ben der Pflan­zen befragt und Sher­lock Hol­mes zur all­ge­mei­nen Über­ra­schung einen Geis­ter­be­schwö­rer enga­giert. Eine kör­per­lo­se Stim­me ver­rät die Lösung …

Die Novel­le ist aus­schließ­lich als eBook erhält­lich, eine Print­aus­ga­be wäre ca. 70 Sei­ten stark, es kos­tet 2,99 Euro. Die Cover­ge­stal­tung samt Cover­gra­fik sowie Innen­il­lus­tra­tio­nen stam­men von Shi­ko­mo.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Arunya-Ver­lag

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Die »kein Schwein kauft mehr eBooks«-Lüge

Die »kein Schwein kauft mehr eBooks«-Lüge

Es geht in den letz­ten Tagen durch den vir­tu­el­len Blät­ter­wald und auch in Deutsch­land wer­den die angeb­li­chen Ver­kaufs­ein­brü­che beim eBook von bestimm­ten Prot­ago­nis­ten gern auf­ge­nom­men und freu­de­strah­lend ver­brei­tet. Denn tat­säch­lich hält man ins­be­son­de­re bei gro­ßen Ver­la­gen eher nichts von den digi­ta­len Buch­va­ri­an­ten, kan­ni­ba­li­sie­ren die­se doch angeb­lich die Tot­holz­ver­käu­fe. Und über­haupt: Da sind die­se undank­ba­ren Leser noch nicht mal bereit, die ange­sag­ten Mond­prei­se für Elek­tro­bü­cher zu zah­len.

Des­we­gen ver­brei­tet man die Zah­len gern und freut sich dar­über, dass angeb­lich die Men­ge an ver­kauf­ten und gele­se­nen eBooks zurück­geht.

Doch tat­säch­lich lügt man sich (und ande­ren) ein­fach mal in die Tasche, denn den genann­ten Zah­len fehlt es an Sub­stanz – wenn man die Rea­li­tä­ten betrach­tet, sieht das ganz anders aus.

Jan Tiß­ler betrach­tet das Sze­na­rio in einem Arti­kel auf Medi­um – und kommt zu ganz ande­ren Schlüs­sen, als sie von Buch­bran­che und Qua­li­täts­me­di­en kol­por­tiert wer­den. Über­aus lesens­wert. Und im Prin­zip ja ganz ähn­lich wie das, was ich hier schon lan­ge sage: Dass die Sta­tis­ti­ken der Prot­ago­nis­ten der Buch­bran­che nicht die Rea­li­tät abbil­den, son­dern nur einen klei­nen Aus­schnitt davon. Und des­we­gen soll­te man deren Absatz­zah­len äußerst skep­tisch betrach­ten – und mal dar­über nach­den­ken, war­um sie eBooks so gern für tot erklä­ren möch­ten …

Dank an Kris­ti­an Köhn­topp fürs Fin­den.

p.s.: Ergän­zend inter­es­sant dazu die Sta­tis­ti­ken für die Jah­re 2014 bis 2016 auf authorearnings.com und der Text im digi­tal­pu­bli­shin­gre­port (ab Sei­te 7), der sich auf Zah­len von Hugh How­ey und »Data Guy« bezieht.

Amazons Echo kann vorlesen

Amazons Echo kann vorlesen

Ama­zon hat für sei­nen Laut­spre­cher-Assis­ten­ten Echo (man­che nen­nen ihn auch Ale­xa) eine neue Funk­ti­on frei­ge­schal­tet: Ab sofort kann das Gerät Kind­le eBooks vor­le­sen, natür­lich nur sol­che, die sich in der Biblio­thek des Nut­zers befin­den und für die die Vor­le­se­funk­ti­on frei­ge­ge­ben ist.

Die dabei ver­wen­de­te Speech-Engi­ne ist offen­bar die­sel­be, die auch bei der Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Echo ver­wen­det wird. Die Sprach­qua­li­tät lässt der­zeit zu wün­schen übrig, Beto­nun­gen und Pau­sen wis­sen der­zeit nicht so recht zu über­zeu­gen. Bleibt abzu­war­ten, ob Ama­zon das in Zukunft noch ver­bes­sert.

Die Vor­le­se­funk­ti­on ist nur in der deut­schen Fas­sung neu, bei der US-Ver­si­on ist sie bereits seit ca. einem Jahr frei­ge­schal­tet.

Das in der kur­zen Demo vor­ge­le­se­ne Buch ist RUHELOS von Anja Bagus.

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Pro­mo­gra­fik Ama­zon Echo Copy­right Ama­zon