Steampunk kostenlos als eBook: FROST & PAYNE Band eins und zwei

Steampunk kostenlos als eBook: FROST & PAYNE Band eins und zwei

Aktu­ell gibt es gera­de zwei Roma­ne aus der bei Gre­en­light Press erschie­ne­nen Steam­punk-Rehe FROST & PAYNE von der schwei­zer Autorin Lui­za Pfyl bei Ama­zon für lau. Der Klap­pen­text des ers­ten Ban­des liest sich wie folgt:

Die ehe­ma­li­ge Die­bin Lydia Frost eröff­net eine Agen­tur für Ver­lo­re­nes und Ver­miss­tes. Ihr neus­ter Auf­trag führt sie aus­ge­rech­net zurück zur berüch­tig­ten Madame Yueh und den »Dra­gons«, der Orga­ni­sa­ti­on, von der sie sich gera­de erst hart ihre Frei­heit erkämpft hat. Als gäbe das nicht schon genug Pro­ble­me, muss sie auch noch den Pin­ker­ton Jack­son Pay­ne aus­fin­dig machen. Doch der Ame­ri­ka­ner hat sei­ne eige­nen Auf­trä­ge.
Frost steht plötz­lich im Kreuz­feu­er und muss sich zwi­schen Pay­nes Leben und ihrer Frei­heit ent­schei­den.

Offen­bar ist die Hand­lungs­um­ge­bung ein chi­ne­sisch gepräg­tes Steam­punk-Lon­don. Span­nen­der Ansatz.

Nor­ma­ler­wei­se kos­ten die ca. 120 Sei­ten star­ken Roma­ne 2,49 Euro, erschie­nen sind ins­ge­samt 12 Bän­de. Kos­ten­los sind aktu­ell Aus­ga­be eins mit dem Titel DIE SCHLÜSSELMACHERIN und Num­mer zwei DIE MECHANISCHEN KINDER kos­ten­los zu haben.

Titel­ab­bil­dung Copy­right Gre­en­light Press.

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DAS DRACHENVOLK VON LEOTRIM jetzt als Sammelband

DAS DRACHENVOLK VON LEOTRIM jetzt als Sammelband

Bei O’Con­nell Press erschien C. M. Hafens Fan­ta­sy-Tri­lo­gie DAS DRACHENVOLK VON LEOTRIM. Die gibt es jetzt gesam­melt in einem Band, genau­er gesagt in einem eBook zum Ein­füh­rungs­preis. Der Ver­lag schreibt dazu:

C. M. Hafens All-Age-Dra­chen­sa­ga wur­de von den Lese­rin­nen und Lesern ganz beson­ders ins Herz geschlos­sen. Kein Wun­der, denn die Autorin ver­steht es wie kaum eine Ande­re ihrer Zunft, jene fili­gra­ne Zer­brech­lich­keit der Kind­heit mit all ihren herz­zer­rei­ßen­den Freund­schaf­ten über­aus detail­reich ein­zu­fan­gen, ohne dabei mora­li­sie­rend oder sen­ti­men­tal zu wer­den. Ein­ge­bet­tet in die fan­tas­ti­sche Welt von Leo­trim gehen die Hel­den auf eine unge­wöhn­li­che Ent­de­ckungs­rei­se, die sie für immer ver­än­dern wird.
Im Gegen­satz zu Geor­ge R. R. Mar­tins gewal­ti­gen Dra­chen aus Westeros sind jene von C. M. Hafen meist kei­ne rie­si­gen und furcht­erre­gen­den Feu­er­brin­ger, die gan­ze Städ­te in Schutt und Asche legen, son­dern sanf­te, nach­denk­li­che Wesen. Sie sind den Men­schen, mit denen sie ver­bun­den sind, oft­mals mora­lisch wie auch an Weis­heit über­le­gen.

Das Sam­mel-eBook ent­hält die Ein­zel­ro­ma­ne DRACHENBRÜDER, DRACHENSICHEL und DRACHENFRIEDEN, es kos­tet in der Ein­füh­rungs­pha­se nur 99 Cent, spä­ter wer­den 8,99 Euro fäl­lig. Der Umfang einer Print­aus­ga­be wäre 598 Sei­ten.

Cover­ab­bil­dung Copy­right O’Con­nell Press

[aar­ti­kel titel=»Das Dra­chen­volk von Leo­trim« medium=»eBook«]B07C3ZGQ59[/aartikel]

Endlich: REISEZIEL UTOPIA jetzt auch als eBook erhältlich

Endlich: REISEZIEL UTOPIA jetzt auch als eBook erhältlich

Es hat etwas gedau­ert, aber nun ist es soweit: Die von Phan­ta­News prä­sen­tier­te SF-Antho­lo­gie REISEZIEL UTOPIA gibt es jetzt end­lich auch als eBook. Als ePub war es bereits ein paar Tage in allen mög­li­chen Shops erhält­lich, aller­dings hat­te der »Dienst­leis­ter« Libre­ka es nicht geba­cken bekom­men, es auch in den Kind­le-Shop zu stel­len, das hat jetzt funk­tio­niert. Noch­mal zur Erin­ne­rung:

Sci­ence Fic­tion – das bedeu­te­te in den ver­gan­ge­nen Jah­ren lite­ra­risch schwer­punkt­mä­ßig Dys­to­pi­en. Das war ein­mal anders, im gol­de­nen Zeit­al­ter der SF und auch noch in den 1970ern sah das Gen­re The­men wie Tech­no­lo­gie oder gesell­schaft­li­che Ent­wick­lun­gen oft­mals aus einem posi­ti­ven Blick­win­kel, beschrieb ein lebens­wer­te, eine bes­se­re Zukunft. Die vor­lie­gen­de Samm­lung von Kurz­ge­schich­ten möch­te an die­se Tra­di­ti­on der Sci­ence Fic­tion anknüp­fen und einen Blick in eine bes­se­re Zukunft ermög­li­chen — aber auch posi­ti­ve Uto­pi­en sind immer eine Fra­ge des Betrach­tungs­win­kels … 

Mit Geschich­ten von:

Anja Bagus, Vic­tor Boden, Die­ter Bohn, Car­men Capi­ti, Paul Tobi­as Dah­l­mann, Jens Geh­res, Mar­cus R. Gil­man, Her­bert Gla­ser, Ger­hard Huber, Daliah Karp, Tho­mas Kod­nar, Yann Krehl, Ingo Muhs, A. L. Nor­gard, Andre­as Raa­be, Doro­the Rei­mann, Ger­not Schatz­dor­fer, Olaf Stieg­litz und Joa­chim Tabac­zek.

Das eBook liegt als epub oder für den Kind­le vor und kos­tet gera­de mal 3,99 Euro.

Nach wie vor ist natür­lich auch die Papier­aus­ga­be erhält­lich, die bekommt man für 14,95 Euro.

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Für umme: DRAGON BLOOD-Trilogie bei Amazon

Für umme: DRAGON BLOOD-Trilogie bei Amazon

Aktu­ell gibt es gleich einen Drei­er­pack von Phan­tas­tik-eBooks für den Kind­le kos­ten­los bei Ama­zon, näm­lich die DRAGON BLOOD-Tri­lo­gie von der Autorin Lind­say Buro­ker. Wor­um es geht? Dar­um:

A thousand years have pas­sed sin­ce a dra­gon has been seen in the world. Sci­ence and tech­no­lo­gy have repla­ced magic, which has dwind­led until it has beco­me litt­le more than an ele­ment of myth and legend.
The­re are tho­se who still have dra­gon blood flo­wing through their veins, distant descen­dants of the migh­ty crea­tures of old. The­se rare humans have the power to cast magic, the power to heal, and the power to craft alche­mi­cal wea­pons capa­ble of star­ting wars… or ending them. But they are fea­red for tho­se powers, and in recent cen­tu­ries, they have been hun­ted near­ly to extinc­tion.
The few remai­ning sur­vi­vors must find a way to chan­ge how huma­ni­ty per­cei­ves them or be lost to the world fore­ver.

Ent­hal­ten sind die drei Roma­ne Balan­ced on the Blade’s EdgeDeath­ma­ker und Blood Char­ged. Erhält­lich sind die drei Roma­ne am Stück in Ama­zons Kind­le Shop. 15 Kun­den­be­wer­tun­gen erge­ben vier­ein­halb Ster­ne. Ach ja: Das Gan­ze ist in eng­li­scher Spra­che.

Box­co­ver­ab­bil­dung Copy­right Lind­say Buro­ker

Neu als eBook: Fantasy-Roman ISHKOR von Peter Hohmann

Neu als eBook: Fantasy-Roman ISHKOR von Peter Hohmann

Soeben ist Peter Hoh­manns Fan­ta­sy-Roman ISHKOR erschie­nen, er liegt aus­schließ­lich als eBook vor. Zum Inhalt:

Ein Krie­ger aus einer frem­den, mit­tel­al­ter­li­chen Welt, mit des­sen See­le man ver­schmilzt – genau das pas­siert der Geschichts­stu­den­tin Mona Johans­son, als sie bei Recher­chen für ihr Stu­di­um durch eine magi­sche Ent­la­dung in eine ande­re Welt geschleu­dert wird.
Fort­an hört sie die Stim­me von Kor­vas Weiß­wolf in ihrem Kopf. Der ist unge­ho­belt, rau­bei­nig und Ver­fech­ter eines anti­quier­ten Frau­en­bil­des. Den­noch muss sich das Gespann wider Wil­len zusam­men­rau­fen, denn Kor­vas´ Mis­si­on ist eng mit Monas eige­nem Schick­sal ver­wo­ben.
Mit neu gewon­nen und sehr unter­schied­li­chen Gefähr­ten begibt sie sich auf eine Rei­se in die Tief­lan­de, wo nicht nur schau­ri­ge Krea­tu­ren hau­sen, son­dern einst die Göt­ter selbst einen erbit­ter­ten Kampf aus­foch­ten.
Aber immer­hin hat Mona mit Kor­vas einen Beglei­ter, der sie auf sei­ne ganz eige­ne Art zu unter­stüt­zen weiß, wenn es mal wie­der brenz­lig wird …

Der Roman ist ein ziem­li­cher Zie­gel­stein, gedruckt wäre das eBook ca. 1050 Sei­ten stark. Man erhält es bei Ama­zon zum Preis von ange­sichts des Umfangs güns­ti­gen 5,95 Euro. Das Cover gestal­te­te Mark Frei­er.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Mark Frei­er

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Mimimi! – oder »Der Wert des geschriebenen Wortes«

Mimimi! – oder »Der Wert des geschriebenen Wortes«

Das Wort zum Sams­tag

Aktu­ell sehe ich wie­der ver­mehrt Jam­mer­posts von Self­pu­blishe­rIn­nen auf Face­book, die laut­stark ver­kün­den nie­mals (!!einself!!!1!) eBooks für 99 Cent ver­kau­fen zu wol­len. Der Wort­laut ist grob wie folgt:

»Mimi­mi! Ich wer­de mein eBook nicht für 99 Cent anbie­ten! Es steckt doch so viel Herz­blut drin!!!einself! Wo bleibt denn da ›der Wert des geschrie­be­nen Wor­tes‹?«

Dazu eini­ge Anmer­kun­gen:

1.: Wer­be­ak­tio­nen sind genau das: Wer­be­ak­tio­nen. Man kann tau­sen­de Euro­nen aus­ge­ben, um eine Anzei­ge in irgend­ei­nem Käse­blatt zu schal­ten, die dann kei­ner sieht – oder die kei­nen inter­es­siert. Oder man ver­sucht eben durch eine Wer­be­ak­ti­on Sicht­bar­keit her­zu­stel­len. Die Dif­fe­renz zum übli­chen Ver­kaufs­preis ist dann eine ganz nor­ma­le Wer­be­in­ves­ti­ti­on, die kei­nes­wegs den eigent­li­chen Wert des Buches ver­rin­gert.

2.: Wenn das eBook nicht gekauft wird, dann ist es völ­lig egal was es kos­tet: Was ist dann der »Wert des geschrie­be­nen Wor­tes«?

3.: Wenn das eBook den Umfang eines Heft­ro­mans hat, kann 99 Cent ein durch­aus ange­mes­se­ner Preis sein.

4.: Schnell her­un­ter geschrie­be­ner Mas­sen­sch­monz ist viel­leicht auch nur 99 Cent wert, und das ist dann mög­li­cher­wei­se auch sinn­voll, wenn er sich dafür viel öfter ver­kauft als für 4,99 Euro­nen.

5.: Wenn du dein eBook nicht für 99 Cent ver­kau­fen möch­test, dann ist das selbst­ver­ständ­lich dei­ne eige­ne Ent­schei­dung. Pri­ma, mach es so! Aber war­um uns des­we­gen stän­dig lan­ge voll­tex­ten?

6.: »Der Wert des geschrie­be­nen Wor­tes« muss sich an zahl­lo­sen wei­te­ren Medi­en mes­sen, bei­spiels­wei­se Fern­seh­se­ri­en, Fil­men, Com­pu­ter­spie­len – oder Apps für eben­falls 99 Cent. Mit denen steht man in der Gunst des Käu­fers in direk­ter Kon­kur­renz.

p.s.: Ich kann die Mimi­mi-Tex­te nicht mehr sehen und hal­te sie für Jam­mer­posts, die nur Ver­käu­fe gene­rie­ren sol­len (wie es die meis­ten Autoren-Jam­mer­posts sol­len). Das ist eine mise­ra­ble – weil ner­vi­ge – Art von »Wer­bung«.

p.p.s.: Das gilt wei­test­ge­hend genau­so übri­gens auch für kos­ten­los-Aktio­nen

Becky Chambers THE LONG WAY TO A SMALL, ANGRY PLANET für 99 Cent (Kindle)

Becky Chambers THE LONG WAY TO A SMALL, ANGRY PLANET für 99 Cent (Kindle)

Ich bin gera­de eher zufäl­lig dar­über gestol­pert, als ich ander­wei­tig auf Ama­zon unter­wegs war, und sie mir das als »ande­re Kun­den kauf­ten auch« andien­ten.

Becky Cham­bers´ gran­dio­sen SF-Roman THE LONG WAY TO A SMALL, ANGRY PLANET gibt es der­zeit bei Ama­zon als eBook für den Kind­le für sagen­haf­te 99 Cent. Und das lohnt sich, wer mehr dar­über wis­sen möch­te, kann sich mei­ne Rezen­si­on zum Roman durch­le­sen.

Übri­gens hat­te Becky Cham­bers über Jah­re ver­sucht, einen Ver­lag für ihre Geschich­te zu fin­den und sie haben alle abge­lehnt, weil »liest eh kei­ner, ver­le­gen wir nicht«. Erst nach­dem sie ihn im Selbst­ver­lag ver­öf­fent­lich­te, er ordent­lich viral ging und Stück­zah­len ver­kauf­te, wur­de auf ein­mal doch ein Ver­lag wach (und erhöh­te den Preis sofort deut­lich). Jetzt also für 99 Cent. Zugrei­fen (und wer kei­nen Kind­le hat: Die Taschen­buch­fas­sung ist mit 7,99 für 432 Sei­ten eben­falls ein Schnäpp­chen).

Cover­ab­bil­dung Copy­right Hod­der & Stough­ton

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Erschienen: SHERLOCK HOLMES UND DIE RUINEN VON ROUGEMONT

Erschienen: SHERLOCK HOLMES UND DIE RUINEN VON ROUGEMONT

In der Rei­he BAKER STREET TALES ist im Arunya-Ver­lag eine wei­te­re Novel­le erschie­nen. Sie wur­de von Bar­ba­ra Büch­ner ver­fasst und trägt den Titel SHERLOCK HOLMES UND DIE RUINEN VON ROUGEMONT. Zum Inhalt:

Spur­los ver­schwin­den der Rei­he nach neun Men­schen in einem ver­fal­le­nen Glas­haus nahe den Klip­pen von Calais. Die Leu­te von Rouge­mont schrei­ben die Ereig­nis­se dem bös­ar­ti­gen Geist des frü­he­ren Besit­zers zu, wäh­rend Dok­tor Wat­son einen Bota­ni­ker zum See­len­le­ben der Pflan­zen befragt und Sher­lock Hol­mes zur all­ge­mei­nen Über­ra­schung einen Geis­ter­be­schwö­rer enga­giert. Eine kör­per­lo­se Stim­me ver­rät die Lösung …

Die Novel­le ist aus­schließ­lich als eBook erhält­lich, eine Print­aus­ga­be wäre ca. 70 Sei­ten stark, es kos­tet 2,99 Euro. Die Cover­ge­stal­tung samt Cover­gra­fik sowie Innen­il­lus­tra­tio­nen stam­men von Shi­ko­mo.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Arunya-Ver­lag

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Die »kein Schwein kauft mehr eBooks«-Lüge

Die »kein Schwein kauft mehr eBooks«-Lüge

Es geht in den letz­ten Tagen durch den vir­tu­el­len Blät­ter­wald und auch in Deutsch­land wer­den die angeb­li­chen Ver­kaufs­ein­brü­che beim eBook von bestimm­ten Prot­ago­nis­ten gern auf­ge­nom­men und freu­de­strah­lend ver­brei­tet. Denn tat­säch­lich hält man ins­be­son­de­re bei gro­ßen Ver­la­gen eher nichts von den digi­ta­len Buch­va­ri­an­ten, kan­ni­ba­li­sie­ren die­se doch angeb­lich die Tot­holz­ver­käu­fe. Und über­haupt: Da sind die­se undank­ba­ren Leser noch nicht mal bereit, die ange­sag­ten Mond­prei­se für Elek­tro­bü­cher zu zah­len.

Des­we­gen ver­brei­tet man die Zah­len gern und freut sich dar­über, dass angeb­lich die Men­ge an ver­kauf­ten und gele­se­nen eBooks zurück­geht.

Doch tat­säch­lich lügt man sich (und ande­ren) ein­fach mal in die Tasche, denn den genann­ten Zah­len fehlt es an Sub­stanz – wenn man die Rea­li­tä­ten betrach­tet, sieht das ganz anders aus.

Jan Tiß­ler betrach­tet das Sze­na­rio in einem Arti­kel auf Medi­um – und kommt zu ganz ande­ren Schlüs­sen, als sie von Buch­bran­che und Qua­li­täts­me­di­en kol­por­tiert wer­den. Über­aus lesens­wert. Und im Prin­zip ja ganz ähn­lich wie das, was ich hier schon lan­ge sage: Dass die Sta­tis­ti­ken der Prot­ago­nis­ten der Buch­bran­che nicht die Rea­li­tät abbil­den, son­dern nur einen klei­nen Aus­schnitt davon. Und des­we­gen soll­te man deren Absatz­zah­len äußerst skep­tisch betrach­ten – und mal dar­über nach­den­ken, war­um sie eBooks so gern für tot erklä­ren möch­ten …

Dank an Kris­ti­an Köhn­topp fürs Fin­den.

p.s.: Ergän­zend inter­es­sant dazu die Sta­tis­ti­ken für die Jah­re 2014 bis 2016 auf authorearnings.com und der Text im digi­tal­pu­bli­shin­gre­port (ab Sei­te 7), der sich auf Zah­len von Hugh How­ey und »Data Guy« bezieht.

Amazons Echo kann vorlesen

Amazons Echo kann vorlesen

Ama­zon hat für sei­nen Laut­spre­cher-Assis­ten­ten Echo (man­che nen­nen ihn auch Ale­xa) eine neue Funk­ti­on frei­ge­schal­tet: Ab sofort kann das Gerät Kind­le eBooks vor­le­sen, natür­lich nur sol­che, die sich in der Biblio­thek des Nut­zers befin­den und für die die Vor­le­se­funk­ti­on frei­ge­ge­ben ist.

Die dabei ver­wen­de­te Speech-Engi­ne ist offen­bar die­sel­be, die auch bei der Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Echo ver­wen­det wird. Die Sprach­qua­li­tät lässt der­zeit zu wün­schen übrig, Beto­nun­gen und Pau­sen wis­sen der­zeit nicht so recht zu über­zeu­gen. Bleibt abzu­war­ten, ob Ama­zon das in Zukunft noch ver­bes­sert.

Die Vor­le­se­funk­ti­on ist nur in der deut­schen Fas­sung neu, bei der US-Ver­si­on ist sie bereits seit ca. einem Jahr frei­ge­schal­tet.

Das in der kur­zen Demo vor­ge­le­se­ne Buch ist RUHELOS von Anja Bagus.

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Pro­mo­gra­fik Ama­zon Echo Copy­right Ama­zon

Amazon Prime Reading

Amazon Prime Reading

amazon-LogoIn den USA baut Online­händ­ler Ama­zon sein Ange­bot für Prime-Kun­den mit »Ama­zon Prime Rea­ding« deut­lich aus. Das gan­ze wirkt wie ein Kind­le Unli­mi­ted Light, denn man kann damit über 1000 eBook, Comics, Zeit­schrif­ten und Kind­le Sin­gles ohne wei­te­re Zusatz­kos­ten aus­lei­hen. Dafür benö­tigt man nicht zwin­gend einen Kind­le, das funk­tio­niert auch mit einer App auf Andro­id oder iOS.

Man erhält bei­spiels­wei­se fol­gen­de Zeit­schrif­ten ohne Abon­ne­ment: Natio­nal Geo­gra­phic Tra­ve­ler, Peop­le und Sports Illus­tra­ted. Bei den eBooks nennt Ama­zons Pres­se­mit­tei­lung bei­spiels­wei­se The Hob­bit, Har­ry Pot­ter and the Sorcerer’s Stone, The Man in the High Cast­le, inter­es­sant erscheint hier, dass expli­zit Titel aus dem Phan­tas­tik-Bereich in den Vor­der­grund gestellt wer­den; das Ange­bot beinhal­tet aber auch Non­fic­tion.

Man kann aus dem Ange­bot belie­big vie­le Titel für eine unbe­schränk­te Zeit lei­hen.

Damit macht Ama­zon sei­ne Prime-Mit­glied­schaft wei­ter für Kun­den inter­es­san­ter. Das wun­dert auch nicht, denn offen­bar bestel­len Prime-Kun­den deut­lich mehr als nor­ma­le, der Online­händ­ler betreibt wei­ter­hin agres­si­ve Kun­den­bin­dung. Vor Kur­zem hat­te man erst Twitch Prime ein­ge­führt, mit dem man wer­be­freie Streams oder Ingame-Loot erhält. Prime-Mit­glie­der erhal­ten zudem Rabat­te auf neue Com­pu­ter- und Kon­so­len­spie­le.

Für Ver­la­ge und Autoren mit Titeln in die­sem Pro­gramm dürf­te sich damit ver­mut­lich die Zahl der gele­se­nen Sei­ten und damit die Ein­nah­men erhö­hen.

Bis­her gibt es Ama­zon Prime Rea­ding nur für Kun­den in den USA, es gibt aller­dings kei­nen Grund anzu­neh­men, dass das Pro­gramm nicht auch in Deutsch­land ein­ge­führt wer­den wird. Ob aller­dings hie­si­ge Ver­la­ge mit­spie­len wer­den, bleibt abzu­war­ten. Für mich ist aller­dings bereits das eng­lisch­spra­chi­ge Ange­bot über­aus attrak­tiv.

Ama­zon Logo Copy­right Ama­zon

Das neue Buchpreisbindungsgesetz, eBooks und die Selfpublisher

Das neue Buchpreisbindungsgesetz, eBooks und die Selfpublisher

eBook-ParagraphMan­che Geset­ze benö­ti­gen Jah­re bis zu ihrem Inkraft­tre­ten, wenn aller­dings eine Lob­by drän­gelt, macht die Poli­tik auch schon mal deut­lich schnel­ler: Seit heu­te gilt das neue Buch­preis­bin­dungs­ge­setz, her­bei­lob­byisiert vom Bör­sen­ver­ein des Deut­schen Buch­han­dels und Co, das jetzt auch eBooks ein­deu­tig benennt (wit­zig dar­an ist aller­dings nach wie vor, dass es bis heu­te kei­ne ein­deu­ti­ge, rechts­gül­ti­ge Defi­ni­ti­on gibt, was ein eBook eigent­lich ist).

Mathi­as Mat­ting wid­met sich dem The­ma auf sei­ner Sei­te Self­pu­blisher­bi­bel, und bekräf­tigt auch auf Nach­fra­ge in der Face­book-Grup­pe »Self Publi­shing«, dass sich für Selbst­ver­le­ger nichts ändert. Er beharrt dar­auf, dass das Gesetz auch für Self­pu­blisher gilt.

Doch da irrt er mei­ner Ansicht nach. Ich schrieb bereits im Mai die­ses Jah­res über das The­ma, denn in den Begrün­dun­gen zum Gesetz, die von Gerich­ten zur Urteils­fin­dung her­an­ge­zo­gen wer­den, steht, dass die Preis­bin­dung für eBooks von Self­pu­blishern eben NICHT gilt. Der Pas­sus (sie­he Begrün­dung im PDF des BMWI)

»Der Preis­bin­dung unter­lie­gen­de elek­tro­ni­sche Bücher wer­den zum dau­er­haf­ten Zugriff ange­bo­ten und sind unter Wür­di­gung aller Umstän­de als über­wie­gend ver­lags- oder buch­han­dels­ty­pisch anzu­se­hen.«

Und das schließt Self­pu­blisher aus, denn die sind eben NICHT ver­lags­ty­pisch, ins­be­son­de­re dann nicht, wenn man aus­schließ­lich über Ama­zon anbie­tet, dann ist das eBook mög­li­cher­wei­se noch nicht ein­mal buch­han­dels­ty­pisch, denn man bekommt es im her­kömm­li­chen Buch­han­del (bzw. bei deren Online­platt­for­men) nicht. Ich ste­he übri­gens mit die­ser Mei­nung nicht allei­ne.

Im Geset­zes­ent­wurf stand sogar noch:

Elek­tro­ni­sche Bücher, die nicht als ver­lags- oder buch­han­dels­ty­pisch anzu­se­hen sind, wie bei­spiels­wei­se von den Autoren selbst unter Nut­zung spe­zia­li­sier­ter Platt­for­men ver­öf­fent­lich­te elek­tro­ni­sche Bücher, fal­len nicht unter die Preis­bin­dung.

Da hat man offen­bar noch eini­ges an Lob­by­tum in Bewe­gung gesetzt, um den Pas­sus aus den Begrün­dun­gen her­aus zu bekom­men.

Ob man sich mit dem Bör­sen­ver­ein und des­sen Treu­hän­der­kanz­lei, die über die Ein­hal­tung der Buch­preis­bin­dung wacht und dafür auch gern mal abmahnt, anle­gen möch­te, muss man natür­lich als Self­pu­blisher abwä­gen. Es könn­te aller­dings sein, dass Bör­sen­ver­ein und Co. wie bis­her lie­ber die Schaf­fung eines Prä­ze­denz­falls unbe­dingt ver­mei­den möch­ten. Ein recht­li­ches Rest­ri­si­ko bleibt, denn was die juris­ti­sche Power angeht, sitzt der Bör­sen­ver­ein sicher am län­ge­ren Hebel und bereits die­ses Droh­sze­na­rio könn­te ver­hin­dern, dass Selbst­ver­le­ger Expe­ri­men­te wagen, hier das Recht also durch Inter­es­sen­grup­pen selbst­ge­macht wird.

Man könn­te an die­ser Stel­le auch mal dar­über nach­den­ken, war­um Mat­ting so offen­siv eine ande­re Mei­nung ver­tritt. Viel­leicht weil er Mit­glied und 1. Vor­sit­zen­der eines Self­pu­blisher-Ver­eins ist, der in den Räu­men des Bör­sen­ver­eins gegrün­det wur­de?

In mei­nen Augen ist das Buch­preis­bin­dungs­ge­setz ohne­hin ein fos­si­ler Ein­griff in den Markt, der es der Bran­che ermög­licht, kar­tel­l­arti­ge Struk­tu­ren zu schaf­fen und schwä­che­re Markt­teil­neh­mer aus­zu­boo­ten. Es gehört abge­schafft.