Amazons Echo kann vorlesen

Amazons Echo kann vorlesen

Ama­zon hat für sei­nen Laut­spre­cher-As­si­sten­ten Echo (man­che nen­nen ihn auch Alexa) eine neue Funk­ti­on frei­ge­schal­tet: Ab so­fort kann das Ge­rät Kind­le eBooks vor­le­sen, na­tür­li­ch nur sol­che, die sich in der Bi­blio­thek des Nut­zers be­fin­den und für die die Vor­le­se­funk­ti­on frei­ge­ge­ben ist.

Die da­bei ver­wen­de­te Spee­ch-En­gi­ne ist of­fen­bar die­sel­be, die auch bei der Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Echo ver­wen­det wird. Die Sprach­qua­li­tät lässt der­zeit zu wün­schen üb­rig, Be­to­nun­gen und Pau­sen wis­sen der­zeit nicht so recht zu über­zeu­gen. Bleibt ab­zu­war­ten, ob Ama­zon das in Zu­kunft noch ver­bes­sert.

Die Vor­le­se­funk­ti­on ist nur in der deut­schen Fas­sung neu, bei der US-Ver­si­on ist sie be­reits seit ca. ei­nem Jahr frei­ge­schal­tet.

Das in der kur­zen Demo vor­ge­le­se­ne Buch ist RU­HE­LOS von Anja Ba­gus.

Pro­mo­gra­fik Ama­zon Echo Co­py­right Ama­zon

Amazon Prime Reading

Amazon Prime Reading

amazon-LogoIn den USA baut On­line­händ­ler Ama­zon sein An­ge­bot für Pri­me-Kun­den mit »Ama­zon Pri­me Rea­ding« deut­li­ch aus. Das gan­ze wirkt wie ein Kind­le Un­li­mi­t­ed Light, denn man kann da­mit über 1000 eBook, Co­mics, Zeit­schrif­ten und Kind­le Sin­gles ohne wei­te­re Zu­satz­ko­sten aus­lei­hen. Da­für be­nö­tigt man nicht zwin­gend ei­nen Kind­le, das funk­tio­niert auch mit ei­ner App auf An­dro­id oder iOS.

Man er­hält bei­spiels­wei­se fol­gen­de Zeit­schrif­ten ohne Abon­ne­ment: Na­tio­nal Geo­gra­phic Tra­ve­ler, Peop­le und Sports Il­lu­stra­ted. Bei den eBooks nennt Ama­zons Pres­se­mit­tei­lung bei­spiels­wei­se The Hob­bit, Har­ry Pot­ter and the Sorcerer’s Sto­ne, The Man in the High Cast­le, in­ter­es­sant er­scheint hier, dass ex­pli­zit Ti­tel aus dem Phan­ta­stik-Be­reich in den Vor­der­grund ge­stellt wer­den; das An­ge­bot be­inhal­tet aber auch Non­fic­tion.

Man kann aus dem An­ge­bot be­lie­big vie­le Ti­tel für eine un­be­schränk­te Zeit lei­hen.

Da­mit macht Ama­zon sei­ne Pri­me-Mit­glied­schaft wei­ter für Kun­den in­ter­es­san­ter. Das wun­dert auch nicht, denn of­fen­bar be­stel­len Pri­me-Kun­den deut­li­ch mehr als nor­ma­le, der On­line­händ­ler be­treibt wei­ter­hin agres­si­ve Kun­den­bin­dung. Vor Kur­zem hat­te man erst Twit­ch Pri­me ein­ge­führt, mit dem man wer­be­freie Streams oder Ing­ame-Loot er­hält. Pri­me-Mit­glie­der er­hal­ten zu­dem Ra­bat­te auf neue Com­pu­ter- und Kon­so­len­spie­le.

Für Ver­la­ge und Au­to­ren mit Ti­teln in die­sem Pro­gramm dürf­te sich da­mit ver­mut­li­ch die Zahl der ge­le­se­nen Sei­ten und da­mit die Ein­nah­men er­hö­hen.

Bis­her gibt es Ama­zon Pri­me Rea­ding nur für Kun­den in den USA, es gibt al­ler­dings kei­nen Grund an­zu­neh­men, dass das Pro­gramm nicht auch in Deutsch­land ein­ge­führt wer­den wird. Ob al­ler­dings hie­si­ge Ver­la­ge mit­spie­len wer­den, bleibt ab­zu­war­ten. Für mich ist al­ler­dings be­reits das eng­lisch­spra­chi­ge An­ge­bot über­aus at­trak­tiv.

Ama­zon Logo Co­py­right Ama­zon

Das neue Buchpreisbindungsgesetz, eBooks und die Selfpublisher

Das neue Buchpreisbindungsgesetz, eBooks und die Selfpublisher

eBook-ParagraphMan­che Ge­set­ze be­nö­ti­gen Jah­re bis zu ih­rem In­kraft­tre­ten, wenn al­ler­dings eine Lob­by drän­gelt, macht die Po­li­tik auch schon mal deut­li­ch schnel­ler: Seit heu­te gilt das neue Buch­preis­bin­dungs­ge­setz, her­bei­lob­by­isiert vom Bör­sen­ver­ein des Deut­schen Buch­han­dels und Co, das jetzt auch eBooks ein­deu­tig be­nennt (wit­zig dar­an ist al­ler­dings nach wie vor, dass es bis heu­te kei­ne ein­deu­ti­ge, rechts­gül­ti­ge De­fi­ni­ti­on gibt, was ein eBook ei­gent­li­ch ist).

Ma­thi­as Mat­ting wid­met sich dem The­ma auf sei­ner Sei­te Self­pu­blis­her­bi­bel, und be­kräf­tigt auch auf Nach­fra­ge in der Face­book-Grup­pe »Self Pu­blis­hing«, dass sich für Selbst­ver­le­ger nichts än­dert. Er be­harrt dar­auf, dass das Ge­setz auch für Self­pu­blis­her gilt.

Doch da irrt er mei­ner An­sicht nach. Ich schrieb be­reits im Mai die­ses Jah­res über das The­ma, denn in den Be­grün­dun­gen zum Ge­setz, die von Ge­rich­ten zur Ur­teils­fin­dung her­an­ge­zo­gen wer­den, steht, dass die Preis­bin­dung für eBooks von Self­pu­blis­hern eben NICHT gilt. Der Pas­sus (sie­he Be­grün­dung im PDF des BMWI)

»Der Preis­bin­dung un­ter­lie­gen­de elek­tro­ni­sche Bü­cher wer­den zum dau­er­haf­ten Zu­griff an­ge­bo­ten und sind un­ter Wür­di­gung al­ler Um­stän­de als über­wie­gend ver­lags- oder buch­han­del­s­ty­pi­sch an­zu­se­hen.«

Und das schließt Self­pu­blis­her aus, denn die sind eben NICHT ver­lag­s­ty­pi­sch, ins­be­son­de­re dann nicht, wenn man aus­schließ­li­ch über Ama­zon an­bie­tet, dann ist das eBook mög­li­cher­wei­se noch nicht ein­mal buch­han­del­s­ty­pi­sch, denn man be­kommt es im her­kömm­li­chen Buch­han­del (bzw. bei de­ren On­line­platt­for­men) nicht. Ich ste­he üb­ri­gens mit die­ser Mei­nung nicht al­lei­ne.

Im Ge­set­zes­ent­wurf stand so­gar noch:

Elek­tro­ni­sche Bü­cher, die nicht als ver­lags- oder buch­han­del­s­ty­pi­sch an­zu­se­hen sind, wie bei­spiels­wei­se von den Au­to­ren selbst un­ter Nut­zung spe­zia­li­sier­ter Platt­for­men ver­öf­fent­lich­te elek­tro­ni­sche Bü­cher, fal­len nicht un­ter die Preis­bin­dung.

Da hat man of­fen­bar noch ei­ni­ges an Lob­by­tum in Be­we­gung ge­setzt, um den Pas­sus aus den Be­grün­dun­gen her­aus zu be­kom­men.

Ob man sich mit dem Bör­sen­ver­ein und des­sen Treu­hän­der­kanz­lei, die über die Ein­hal­tung der Buch­preis­bin­dung wacht und da­für auch gern mal ab­mahnt, an­le­gen möch­te, muss man na­tür­li­ch als Self­pu­blis­her ab­wä­gen. Es könn­te al­ler­dings sein, dass Bör­sen­ver­ein und Co. wie bis­her lie­ber die Schaf­fung ei­nes Prä­ze­denz­falls un­be­dingt ver­mei­den möch­ten. Ein recht­li­ches Rest­ri­si­ko bleibt, denn was die ju­ri­sti­sche Power an­geht, sitzt der Bör­sen­ver­ein si­cher am län­ge­ren He­bel und be­reits die­ses Drohsze­na­rio könn­te ver­hin­dern, dass Selbst­ver­le­ger Ex­pe­ri­men­te wa­gen, hier das Recht also durch In­ter­es­sen­grup­pen selbst­ge­macht wird.

Man könn­te an die­ser Stel­le auch mal dar­über nach­den­ken, war­um Mat­ting so of­fen­siv eine an­de­re Mei­nung ver­tritt. Viel­leicht weil er Mit­glied und 1. Vor­sit­zen­der ei­nes Self­pu­blis­her-Ver­eins ist, der in den Räu­men des Bör­sen­ver­eins ge­grün­det wur­de?

In mei­nen Au­gen ist das Buch­preis­bin­dungs­ge­setz oh­ne­hin ein fos­si­ler Ein­griff in den Markt, der es der Bran­che er­mög­licht, kar­tell­ar­ti­ge Struk­tu­ren zu schaf­fen und schwä­che­re Markt­teil­neh­mer aus­zu­boo­ten. Es ge­hört ab­ge­schafft.

Erschienen: RUHELOS von Anja Bagus

Erschienen: RUHELOS von Anja Bagus

Cover RuhelosSo­eben ist mit RU­HE­LOS eine neue No­vel­le er­schie­nen, die in Anja Ba­gus´ Æt­her­welt spielt, die be­reits den Hin­ter­grund für die An­na­bel­le Ro­sen­herz- und die WAL­DES­RUH-Tri­lo­gi­en bil­de­te. Dies­mal geht es um Köln. Klap­pen­text:

Seit die To­ten sich aus ih­ren Grä­bern er­ho­ben und zum Dom ge­zo­gen sind, ist Köln eine zer­ris­se­ne Stadt. Nacht für Nacht krei­schen und to­ben die Wie­der­gän­ger vor dem Sa­kral­bau – nie­mand weiß, war­um. Tags­über lie­gen sie her­um und wer­den von den be­leb­ten Was­ser­spei­ern be­wacht.
He­lena Teu­fel ist stark. Ihre au­ßer­ge­wöhn­li­che kör­per­li­che Kraft und Ent­schlos­sen­heit ma­chen sie zu ei­ner gu­ten Sol­da­tin bei der exe­ku­ti­ven Ein­heit des kai­ser­li­chen Hee­res. Aber ihre rück­sichts­lo­se Ziel­stre­big­keit bei der Ver­fol­gung Kri­mi­nel­ler macht sie auch zu ei­ner Ge­fahr. Nach ei­nem spek­ta­ku­lä­ren Ein­satz, der aber bei­na­he ei­ni­ge Le­ben ge­ko­stet hät­te, wird sie de­gra­diert. Als schlich­te Be­am­tin im Amt für Ae­ther­an­ge­le­gen­hei­ten kommt sie ei­nem be­son­ders per­fi­den Gau­ner auf die Schli­che. Zu­sam­men mit ei­nem un­ge­wöhn­li­chen Pferd und dem Be­am­ten Adam Schrei­ber nimmt sie die Spur auf.
Wird das Teu­fels­weib ih­ren neu­en Schütz­ling ret­ten und den ’Kno­chen­bre­cher’ ding­fe­st ma­chen kön­nen?

Ae­ther­welt:
Seit dem Jahr 1900 liegt über den Flüs­sen und Seen der Welt an man­chen Ta­gen ein selt­sa­mer grü­ner Ne­bel. Man tauf­te die Sub­stanz Ae­ther und be­gann, da­mit zu ex­pe­ri­men­tie­ren. Ae­ther ist ein Se­gen für die Wis­sen­schaft und Tech­nik, aber ein Fluch für Men­sch und Na­tur. Selt­sa­me We­sen kom­men aus den Ne­beln und man nennt sie die ’Ver­dor­be­nen’. Aber sind sie alle böse? Und wie ist es mit den Men­schen, die sich ver­än­dern und Hör­ner oder Flü­gel be­kom­men? Wie geht die Welt da­mit um, dass es je­dem pas­sie­ren kann, egal ob Mann oder Frau, ade­lig oder bür­ger­li­ch? Da­von han­deln die Ge­schich­ten aus der Ae­ther­welt.

Der Ro­man, des­sen Prin­t­aus­ga­be 152 Sei­ten stark ist, liegt als eBook vor und kann ab so­fort via Ama­zon er­wor­ben wer­den, der Preis be­trägt 3,00 Euro (oder ko­sten­los via Kind­le Un­li­mi­t­ed).

[Up­date 12:00:] Die Print­ver­si­on von RU­HE­LOS er­scheint dem­näch­st und kann be­reits ver­sand­ko­sten­frei vor­be­stellt wer­den.

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right Anja Ba­gus

Neuerscheinung: Der SF-Roman ALKATAR von Anja Fahrner

Neuerscheinung: Der SF-Roman ALKATAR von Anja Fahrner

Cover AlkatarBei Em­me­rich Books & Me­dia ist so­eben Anja Fahr­ners Sci­en­ce Fic­tion-Ro­man AL­KA­TAR er­schie­nen. Dar­in stellt sich die Au­to­rin ei­nem Ge­dan­ken­spiel der be­son­de­ren Art:

Was wäre, wenn die Men­schen die Erde im Jah­re 2030 an den Rand ei­ner Ka­ta­stro­phe ge­bracht hät­ten und durch eine au­ßer­ir­di­sche Macht die letz­te Chan­ce für ei­nen Neu­an­fang auf ei­ner ur­sprüng­li­chen Welt be­kä­men? Wür­den sie ei­nen bes­se­ren Weg als in ih­rer Ver­gan­gen­heit ein­schla­gen?

Die­ses Sze­na­ri­um wird aus der Sicht des Heer­füh­rers und Wäch­ters Al­ka­tar be­schrie­ben, ei­nes Jä­gers aus dem te­le­pa­thi­sch be­gab­ten Volk ei­nes fer­nen Pla­ne­ten. Un­ter sei­ner An­lei­tung sol­len die­je­ni­gen Men­schen, die für eine ge­hei­me Ret­tungs­mis­si­on re­kru­tiert wur­den, ei­nen Le­bens­weg in Ein­klang mit der Na­tur be­schrei­ten. Doch als ein in­ter­ga­lak­ti­scher Krieg die Teil­neh­mer von der Au­ßen­welt ab­schnei­det, wird Al­ka­tar nicht nur mit sei­nen ver­schüt­te­ten Sehn­süch­ten, son­dern auch mit den Ab­grün­den der mensch­li­chen Na­tur kon­fron­tiert. Eine dra­ma­ti­sche Ent­wick­lung setzt sich in Gang …

Der De­butro­man der Au­to­rin er­schien am 16.06.2016, er ist als Ta­schen­buch (20,3 x 12,7 x 2,6 cm) 408 Sei­ten stark und ko­stet 15,00 Euro. Die Ebook-Fas­sung schlägt mit 4,95 zu Bu­che. Er­hält­li­ch via Ama­zon oder di­rekt beim Ver­lag.

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right Em­me­rich Books & Me­dia

tolino media senkt Honorare für Selfpublisher

tolino media senkt Honorare für Selfpublisher

Logo Tolino MediaAuch wenn man bei To­li­no Me­dia mit di­ver­sen PR-Maß­nah­men durch­sich­tig ver­sucht, das noch als tol­les Ding zu ver­kau­fen: Die aus­zu­zah­len­den Tan­tie­men an Self­pu­blis­her wur­den deut­li­ch ge­senkt. Auch wenn man An­fang des Jah­res noch voll­mun­dig ver­such­te, Nut­zer auf die Platt­form zu be­kom­men, in­dem man eine un­be­fri­ste­te Be­tei­li­gung an den Um­sät­zen in Höhe von 70% ver­sprach.

Da­mit ist es jetzt vor­bei, denn ab dem 1. Juli sinkt die Be­tei­li­gung bei Bü­chern, die we­ni­ger als 2,99 Euro ko­sten, auf 40%. Be­grün­det wird das da­mit, dass die ent­ste­hen­den Ko­sten für Down­load und Be­zah­lung an­geb­li­ch so hoch sei­en, dass To­li­no Me­dia da­bei drauf­zah­len muss. Hät­te man das nicht vor­her wis­sen müs­sen? Die Kon­di­tio­nen ha­ben sich ja nicht ver­än­dert. Das be­stärkt mich dar­in, dass es sich um ein Lock­vo­ge­l­an­ge­bot han­del­te. Au­ßer­dem möch­te man die Self­pu­blis­her »dazu an­re­gen« ei­nen hö­he­ren Preis für ihre Bü­cher zu neh­men. Das ist so pau­schal na­tür­li­ch völ­li­ger Blöd­sinn, der Preis muss selbst­ver­ständ­li­ch dem In­halt an­ge­mes­sen sein, ich kau­fe ja auch kei­nen Heft­ro­man oder eine Kurz­ge­schich­te als eBook für mehr als drei Euro.

Für mich kommt das nicht über­ra­schend. Ich hat­te be­reits zum Start der Platt­form ge­mut­maßt, dass sich die Kon­di­tio­nen schnel­ler zu Un­gun­sten der Self­pu­blis­her än­dern dürf­ten, als man gucken kann, wenn eine ge­wis­se Zahl an Nut­zern er­reicht wird und die Wer­be­pha­se vor­bei ist. Wenn man auf die ver­öf­fent­lich­ten Zah­len der Platt­form zum An­teil am eBook-Markt blickt, muss man sich oh­ne­hin fra­gen, wie re­le­vant die Ver­kaufs­men­gen dort über­haupt sind.

p.s.: Man kann auf­grund die­ser uni­la­te­ra­len Än­de­rung na­tür­li­ch sein Kon­to bei To­li­no ganz ein­fach kün­di­gen …

Logo to­li­no me­dia Co­py­right to­li­no me­dia GmbH & Co. KG

Fehlerstrotzendes eBook: Heyne antwortet – auch die Antwort ist mangelhaft

Fehlerstrotzendes eBook: Heyne antwortet – auch die Antwort ist mangelhaft

Screenshot Heyne eBook

Nach dem Tweet ge­stern hat­te sich der Ver­lag Heyne in Sa­chen des mi­se­ra­bel for­ma­tier­ten und feh­ler­strot­zen­den eBooks (sie­he mei­ne bei­den Ar­ti­kel) erst ein­mal wie­der in Schwei­gen ge­hüllt. Dann fiel mir auf, dass ich aus dem Tweet nicht ent­neh­men konn­te, ob ich noch­mal eine Ant­wort er­hal­ten wer­de. Des­we­gen frag­te ich so­eben noch­mal nach. Und sie­he da, man ver­fiel in hek­ti­sch zu nen­nen­de Ak­ti­vi­tät, es kam qua­si so­fort eine Ant­wort, al­ler­dings auf ei­nem Weg, wie er nur #neu­land-Be­woh­nern ein­fal­len kann. Man pack­te die Ant­wort auf eine Web­sei­te des Ver­lags. War­um man mir nicht an die Re­dak­ti­ons­adres­se ant­wor­ten kann, oder ein­fach ei­nen Kom­men­tar un­ter den Ar­ti­kel schreibt, bleibt eben­so of­fen, wie die Fra­ge, war­um ich ein­fach mal ge­duzt wer­de. Pro­fes­sio­nell ist an­ders. Hier der Ant­wort­text:

Glü­hen­der Stahl von Ri­chard Mor­gan (eBook)

Lie­ber Ste­fan,

ent­schul­di­ge bit­te die spä­te Ant­wort. Dei­ne An­fra­ge von Mit­te März scheint ver­se­hent­li­ch auf dem fal­schen Schreib­ti­sch ge­lan­det zu sein. Nor­ma­ler­wei­se be­mü­hen wir uns, Le­ser-An­fra­gen um­ge­hend zu be­ant­wor­ten. Je­den­falls dan­ke für dei­nen Hin­weis, den wir sehr ern­st neh­men! Wie du in dei­nem Ar­ti­kel ja schon rich­tig an­nimm­st, han­delt es sich um ty­pi­sche Scan­feh­ler – tat­säch­li­ch müs­sen auch wir im Ver­lag manch­mal den Weg über den Scan wäh­len, weil eben nicht alle Da­ten »oh­ne­hin elek­tro­ni­sch vor­lie­gen«. Un­se­re eBooks sich­ten und über­ar­bei­ten wir lau­fend – bei der gro­ßen und stän­dig wach­sen­den Ti­tel­an­zahl braucht das et­was Zeit. Umso dank­ba­rer sind wir für Hin­wei­se aus un­se­rer Le­ser­schaft, dann kön­nen wir näm­li­ch ge­zielt die Pro­blem­fäl­le an­ge­hen.

Wie es jetzt kon­kret wei­ter­geht: Das eBook »Glü­hen­der Stahl« (Ri­chard Mor­gan) ging noch ge­stern in die Her­stel­lung und wird neu pro­du­ziert.

PS: Wir schicken dir ger­ne das über­ar­bei­te­te Buch zu. Schicke uns hier­für ein­fach dei­ne E-Mail­adres­se an online@heyne.verlag.

Wir ent­schul­di­gen uns noch ein­mal für die en­stan­de­nen Un­an­nehm­lich­kei­ten und wün­schen künf­tig ein un­ge­trüb­tes Le­se­ver­gnü­gen mit un­se­ren Bü­chern!

Dein Heyne Ver­lag

Da blei­ben na­tür­li­ch ei­ni­ge Fra­gen of­fen. Selbst wenn eine An­fra­ge auf ei­nem »fal­schen Schreib­ti­sch« lan­det, kann man die selbst­ver­ständ­li­ch wei­ter­lei­ten und trotz­dem be­ant­wor­ten. Üb­ri­gens ging die Mail an die Che­fin der PR-Ab­tei­lung, war­um ist das ein »fal­scher Schreib­ti­sch«? Es han­del­te sich also tat­säch­li­ch um ei­nen Scan. Was Heyne in sei­ner Re­plik al­ler­dings aus­lässt – und das ver­mut­li­ch mit vol­ler Ab­sicht – ist die Ant­wort auf die Fra­ge, wie so et­was durch­rut­schen kann. Es han­delt sich ja nicht um ver­ein­zel­te Pro­ble­me, son­dern das eBook strotzt von vor­ne bis hin­ten auf je­der Sei­te von Feh­lern. Hat da wirk­li­ch kei­ner auch nur den ge­ring­sten Blick drauf ge­wor­fen? Gibt es wirk­li­ch kei­ner­lei Qua­li­täts­ma­nage­ment? Und: Wenn Heyne sei­ne Bü­cher »lau­fend sich­tet und über­ar­bei­tet«, wie kann es dann sein, dass die­ses eBook jah­re­lang in die­ser man­gel­haf­ten Form ver­kauft wird? Es kann mir nie­mand er­zäh­len, dass das tat­säch­li­ch noch kein Le­ser ge­mel­det hat.

Of­fen bleibt auch, was mit all den zahl­lo­sen Käu­fern ist, die jetzt auf ei­nem feh­ler­strot­zen­den eBook sit­zen. Be­kom­men die au­to­ma­ti­sch ein neu­es? Wer­den sie in­for­miert? An wen müs­sen sie sich wen­den? All das wä­ren Punk­te ge­we­sen, die man hät­te be­ant­wor­ten müs­sen. Statt des­sen soll ich auf mei­ne An­fra­ge mit dem Oben­ste­hen­den ab­ge­spei­st wer­den, das man in gro­ßen Tei­len auf An­hieb als nichts an­de­res als PR-Bla­bla er­ken­nen kann. Da hilft auch kei­ne Ent­schul­di­gung.

Über­se­hen hat man bei Heyne of­fen­bar auch, dass nicht ich der ge­schä­dig­te Kun­de war (was aus dem Ar­ti­kel ein­deu­tig zu ent­neh­men ist).

So­mit blei­ben fast alle mei­ner ge­stell­ten Fra­gen un­be­ant­wor­tet: Wie kann das bei ei­nem der­art man­gel­haf­ten eBook pas­sie­ren? Wie will man an­ge­sichts sol­cher un­pro­fes­sio­nel­ler Vor­ge­hens­wei­se den ho­hen Preis recht­fer­ti­gen? Was ist mit an­de­ren eBooks, es wird sich ga­ran­tiert nicht um ei­nen Ein­zel­fall han­deln? Was sol­len ge­schä­dig­te Kun­den tun?

Nicht über­ra­schend, aber er­schreckend, fin­de ich üb­ri­gens die Tat­sa­che, dass man bei Heyne Bü­cher ein­scan­nen muss, weil die Da­ten nicht elek­tro­ni­sch vor­lie­gen. In wel­chem Jahr­hun­dert le­ben wir denn? Und man kann nur aus der Ant­wort ent­neh­men, dass das im­mer noch so ist, son­st hät­te man si­cher dar­auf hin­ge­wie­sen, dass sich die Pro­zes­se seit dem Er­schei­nen von GLÜ­HEN­DER STAHL ver­än­dert ha­ben. Da das un­ter­blieb …

[Up­date] Noch eine An­mer­kung: Jetzt wis­sen wir auch, war­um die eBooks deut­scher Pu­bli­kums­ver­la­ge so heil­los über­teu­ert sind – sie wer­den in Hand­ar­beit her­ge­stellt. :)

[Up­date 11:45] Auf Nach­fra­ge via Twit­ter ant­wor­te­te der Heyne Ver­lag:

Ja, Kind­le-Le­ser er­hal­ten den ak­tua­li­sier­ten Ti­tel au­to­ma­ti­sch via Cloud … An­son­sten ein­fach eine Mail an online@heyne.de

Dass au­ßer Ama­zon nur die we­nig­sten eBook-Shops tat­säch­li­ch in der Lage sind, die Kun­den-eBooks per Push zu ak­tua­li­sie­ren (falls das über­haupt geht), ist da ver­mut­li­ch nur ne­ben­säch­li­ch …

Saumäßiges eBook: Heyne hüllt sich in Schweigen

Saumäßiges eBook: Heyne hüllt sich in Schweigen

Screenshot Heyne eBookBe­reits am 18. März be­rich­te­te ich über ein eBook aus dem Heyne-Ver­lag, das man mit »schlecht for­ma­tiert« nur sehr freund­li­ch um­schrei­ben kann. Und das hat­te mich na­tür­li­ch mit fra­gen­dem Ge­sicht zu­rück ge­las­sen, be­grün­den ins­be­son­de­re die gro­ßen Ver­la­ge ihre Mond­prei­se und ge­rin­gen Au­to­ren­tan­tie­men doch un­ter an­de­rem da­mit, dass sie die­je­ni­gen sind, die Bü­cher ver­edeln und qua­li­ta­tiv hoch­wer­tig auf den Markt brin­gen, und das eben eine Men­ge Geld ko­stet.

Ich hat­te des­we­gen bei Heyne nach­ge­fragt und ich er­hielt auch eine Le­se­be­stä­ti­gung für die Email. Ge­se­hen wur­de sie of­fen­sicht­li­ch. Aber eine wie auch im­mer ge­ar­te­te Re­ak­ti­on blieb aus. Es kam we­der eine Er­klä­rung, noch eine Ent­schul­di­gung, erst recht nicht die Ant­wort, dass man das Mach­werk über­ar­bei­ten und kor­ri­gie­ren will, was man als Min­de­stes an­neh­men wol­len wür­de, denn im­mer­hin hat das eBook ei­nen stol­zen Preis von 10,99 Euro.

Statt­des­sen: Schwei­gen.

Deut­li­cher kann ein Ver­lag nicht zei­gen, dass ihm die Le­ser (man nennt sie auch »zah­len­de Kun­den«) eben­so scheiß­egal sind, wie die Au­to­ren, de­ren Bü­cher sie ver­hun­zen.

Wer so et­was als Le­ser ent­deckt und bei Ama­zon kauft, soll­te von sei­nem Rück­tritts­recht Ge­brauch ma­chen. Wer in Shops kauft, de­ren Nut­zungs­be­din­gun­gen ei­nen Um­tau­sch aus­schlie­ßen, ist mei­stens ge­knif­fen, ob­wohl bei der­art ekla­tan­ten Feh­lern mei­ner An­sicht nach auf je­den Fall ein Man­gel vor­liegt, der eine er­folg­rei­che Re­kla­ma­ti­on recht­fer­tigt.

[Up­date] Auf Twit­ter ant­wor­te­te man dann doch mal:

@PhantaNews Wie un­schön! Wir ge­ben die Kri­tik so­fort an die je­wei­li­gen Kol­le­gen wei­ter & ent­schul­di­gen uns viel­mals!

Bin schon sehr ge­spannt, ob das zu ir­gend­wel­chen wei­te­ren Re­ak­tio­nen führt.

Den Screen­s­hot aus dem eBook GLÜ­HEN­DER STAHL von Ri­chard Mor­gan mach­te Chri­sti­ne Ul­rich

Verlage liefern Qualität – bei Heyne muss man daran zweifeln

Verlage liefern Qualität – bei Heyne muss man daran zweifeln
Screenshot Heyne eBook
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Ei­nes der größ­ten Ar­gu­men­te von Ver­la­gen für ihre Ar­beit (und ihre teils ge­pfef­fer­ten Prei­se) ist: »Wir lie­fern Qua­li­tät!« Und mit die­sem Qua­li­täts­an­spruch schaut man gern auf die vor sich hin frickeln­den Self­pu­blis­her her­ab.

Wie sieht denn die Rea­li­tät aus? Zu­min­dest bei Heyne nicht gut. Chri­sti­ne Ul­rich fand in ei­nem eBook des Ver­lags, näm­li­ch Ri­chard Mor­gans GLÜ­HEN­DER STAHL, gleich hau­fen­wei­se Feh­ler, wie man den Bild­schirm­fo­tos ent­neh­men kann. Die Li­ste der Pat­z­er ist groß. Jede Men­ge Kur­siv­schrift, wo die de­fi­ni­tiv nicht hin­ge­hört, fal­sche Buch­sta­ben (»m« statt »rn«, »F« statt »E«), oder zu­sam­men­ge­schrie­be­ne Wör­ter, die nicht zu­sam­men­ge­schrie­ben sein dür­fen. Da­für be­zahlt man doch die von Heyne an­ge­sag­ten 10,99 Euro für das eBook rich­tig ger­ne. Nicht.

Was ich dar­an am er­schrecken­sten fin­de: Ich hät­te an­ge­nom­men, dass Ver­la­ge die bis­he­ri­gen Work­flows er­wei­tern, um die oh­ne­hin elek­tro­ni­sch vor­lie­gen­den Da­tei­en über Kon­ver­ter in eBooks zu ver­wan­deln. Zu­min­dest wür­de ich das so ma­chen, letzt­end­li­ch ist der Un­ter­schied ei­gent­li­ch nur eine an­de­re XSL-Trans­for­ma­ti­on, um statt ei­nes PDFs ein va­li­des epub oder mobi/azw aus­zu­ge­ben. Oder an­de­re au­to­ma­ti­sche Ar­ten der Kon­ver­tie­rung.

Screenshot Heyne eBookWie aber je­der weiß, der schon ein­mal mit Schrift­er­ken­nungs­soft­ware (OCR) ge­ar­bei­tet hat, sind die oben be­män­gel­ten Feh­ler ex­akt sol­che, die bei sub­op­ti­ma­ler und un­kor­ri­gier­ter Schrift­er­ken­nung ent­ste­hen. Hat man bei Heyne das Buch etwa ein­ge­scannt und dann ohne Über­ar­bei­tung in ein eBook ver­wan­delt? Das wäre dann tat­säch­li­ch schon eine be­acht­li­che Men­ge an Dumm­heit bei ei­nem der nam­haf­te­sten deut­schen Ver­la­ge. Oder in­ter­es­siert das da kei­nen, weil eBooks oh­ne­hin nur un­ge­lieb­te Ab­fall­pro­duk­te des Print­mark­tes sind? Das Ab­lie­fern der­art gro­test feh­ler­be­haf­te­ter eBooks ist auf je­den Fall der be­ste Weg, es sich mit den Le­sern zu ver­scher­zen. Schuld sind dann am Ende wie­der die Raub­ko­pier­ter­ro­ri­sten, nie die Ver­la­ge selbst.

Ja, ich weiß, es han­delt sich um ein eBook aus dem Jahr 2010, da hat­te man es viel­leicht noch nicht so mit der Tech­nik … Hät­te man es nicht in­zwi­schen kor­ri­gie­ren und die Le­ser dar­auf hin­wei­sen kön­nen?

Dass das bis heu­te kein Ein­zel­fall ist, zeigt ein Kom­men­tar auf Face­book, nach dem auch der neue Lu­ki­anen­ko (Heyne) und Ri­chard Schwartz´ WAN­DE­RER (Pi­per) vor Feh­lern nur so strot­zen.

Ist das die­se le­gen­dä­re Qua­li­tät, über die die Ver­la­ge im­mer sal­ba­dern, und die un­ter an­de­rem als Be­grün­dung für die über­zo­ge­nen eBook-Prei­se an­ge­führt wird?

Ich wer­de mal ver­su­chen, von Heyne eine Stel­lung­nah­me zu er­hal­ten.

Wie se­hen eure Er­fah­run­gen mit Feh­lern in Ver­lags­bü­chern aus? Mei­ner An­sicht nach tre­ten die in letz­ter Zeit ge­häuft auf.

Up­date: Das ging ge­ra­de an Heyne raus:

Sehr ge­ehr­te Frau xxx,

wie ich auf Phan­ta­News be­rich­te­te, fin­den sich in der Heyne eBook-Fas­sung von Ri­chard Mor­gans »Glü­hen­der Stahl« der­art vie­le Feh­ler, dass man das ge­tro­st als gro­tesk be­zeich­nen kann.

Sie­he hier­zu mein Ar­ti­kel vom heu­ti­gen Tage:

Ver­la­ge lie­fern Qua­li­tät – bei Heyne muss man dar­an zwei­feln

Ich möch­te auf die­sem Weg um eine Stel­lung­nah­me bit­ten, wie es dazu kom­men konn­te und wie Sie den Ver­kaufs­preis an­ge­sichts der mi­se­ra­blen Qua­li­tät des Pro­dukts recht­fer­ti­gen wol­len.

Ich wei­se dar­auf hin, dass Ihre Ant­wor­ten im Rah­men ei­nes wei­te­ren Ar­ti­kels auf Phan­ta­News the­ma­ti­siert und wie­der­ge­ge­ben wer­den.


Mit freund­li­chem Gruß,
Ste­fan Holz­hau­er

PhantaNews.de
Phan­ta­sti­sche Nach­rich­ten

Screen­shots von Chri­sti­ne Ul­rich.

Das Humble RPG Book Bundle

Das Humble RPG Book Bundle

Humble RPG Book BundleUnd da muss ich doch schon wie­der über ein Hum­ble Bund­le be­rich­ten. Auch dies­mal geht es um eBook, näm­li­ch um ein ziem­li­ch kom­plet­tes Pa­ket aus PDFs zum Rol­len­spiel PA­TH­FIN­DER.

Ich möch­te die an die­ser Stel­le nicht im ein­zel­nen auf­füh­ren, man kann sich das durch ei­nen Be­su­ch der Sei­te ja auch leicht selbst an­se­hen, aber die Men­ge an Re­gel- und Quel­len­bü­chern, die man für die In­ve­sti­ti­on von ge­ra­de mal (der­zeit) knapp über 17 Dol­lar be­kommt, ist schon be­ein­druckend, es sind 21 Stück. Wer mehr als 25 Dol­lar in­ve­stiert er­hält so­gar noch eine ech­te Box des Be­gin­ner Game, al­ler­dings kom­men da noch Ver­sand­ko­sten (und Ein­fuhr­ge­büh­ren) drauf.

Kauft man sie, er­hält man Codes, die man auf Pai­zo ein­lö­sen kann. Zu­min­dest theo­re­ti­sch, denn die Sei­te ist der­zeit we­gen des Hum­ble Bund­les of­fen­bar arg über­la­stet. Ich habs bis­her mehr­fach er­folg­los ver­sucht, schon die Kon­to­an­mel­dung funk­tio­nier­te ge­stern nicht rei­bungs­los und dann woll­te die Sei­te nicht mehr mit mir spre­chen. Das soll­te al­ler­dings in Kür­ze wie­der bes­ser wer­den.

PA­TH­FIN­DER ist ein Pen & Pa­per-Rol­len­spiel, das auf ei­ner Open Game-Li­cen­se des Klas­si­kers DUN­GE­ONS & DRA­GONS in der Ver­si­on 3.5 ba­siert.

 

Jetzt als eBook zum Sonderpreis: AETHERHERTZ

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Cover "Aetherhertz"Der Ein­stands­ro­man in die Æt­her­welt von Anja Ba­gus mit dem Ti­tel AE­THER­HERTZ ist jetzt zum Son­der­preis von nur 1,99 Euro er­hält­li­ch. Gün­sti­ger kann man in die­ses Æt­her­punk-Uni­ver­sum nicht ein­stei­gen, das das hi­sto­ri­sche deut­sche Kai­ser­reich mit phan­ta­sti­schen Ele­men­ten an­rei­chert. Klap­pen­text:

Seit der Jahr­hun­dert­wen­de steigt grü­ner Ne­bel über den Flüs­sen auf. Æt­her ist für die In­du­strie ein Se­gen, für die Men­schen ein Fluch. Luft­schif­fe er­obern den Him­mel, Mon­ster be­völ­kern die Auen. 
Wir schrei­ben das Jahr 1910: Im mon­dä­nen Ba­den-Ba­den scheint die Welt noch in Ord­nung. Doch wäh­rend die Kur­gä­ste aus al­ler Welt durch die Al­le­en und den Kur­park fla­nie­ren, ster­ben jun­ge Frau­en an ei­ner my­ste­riö­sen Ver­gif­tung. 
Das Fräu­lein An­na­bel­le Ro­sen­herz ver­sucht die Ur­sa­che her­aus­zu­fin­den und ge­rät da­bei selbst in gro­ße Ge­fahr, denn sie hat schon lan­ge ein Ge­heim­nis. Als sie der Wahr­heit zu nahe kommt, nimmt man sie ge­fan­gen. 
Auf den fin­ste­ren Hö­hen des Schwarz­walds ver­liert sie fast ih­ren Ver­stand und es ent­schei­det sich, ob An­na­bel­le sich selbst ak­zep­tie­ren kann, und ihre er­ste Lie­be stark ge­nug ist, den Wi­der­stän­den der Ge­sell­schaft zu trot­zen.

Wer vor dem Kauf mehr zum The­ma wis­sen möch­te: Ich habe den Ro­man re­zen­siert und Anja in­ter­viewt. Er­hält­li­ch ist AE­THER­HERTZ via Ama­zon. Die Print­fas­sung hat sa­gen­haf­te 400 Sei­ten, eine Men­ge Buch­sta­ben für den Preis.

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right Anja Ba­gus