Erschienen: RUHELOS von Anja Bagus

Erschienen: RUHELOS von Anja Bagus

Cover RuhelosSoeben ist mit RUHELOS eine neue Nov­el­le erschienen, die in Anja Bagus´ Æther­welt spielt, die bere­its den Hin­ter­grund für die Annabelle Rosen­herz- und die WALDESRUH-Trilo­gien bildete. Dies­mal geht es um Köln. Klap­pen­text:

Seit die Toten sich aus ihren Gräbern erhoben und zum Dom gezo­gen sind, ist Köln eine zer­ris­sene Stadt. Nacht für Nacht kreis­chen und toben die Wiedergänger vor dem Sakral­bau – nie­mand weiß, warum. Tagsüber liegen sie herum und wer­den von den belebten Wasser­speiern bewacht.
Hele­na Teufel ist stark. Ihre außergewöhn­liche kör­per­liche Kraft und Entschlossen­heit machen sie zu ein­er guten Sol­datin bei der exeku­tiv­en Ein­heit des kaiser­lichen Heeres. Aber ihre rück­sicht­slose Ziel­stre­bigkeit bei der Ver­fol­gung Krim­ineller macht sie auch zu ein­er Gefahr. Nach einem spek­takulären Ein­satz, der aber beina­he einige Leben gekostet hätte, wird sie degradiert. Als schlichte Beamtin im Amt für Aetherangele­gen­heit­en kommt sie einem beson­ders per­fi­den Gauner auf die Schliche. Zusam­men mit einem ungewöhn­lichen Pferd und dem Beamten Adam Schreiber nimmt sie die Spur auf.
Wird das Teufel­sweib ihren neuen Schüt­zling ret­ten und den ›Knochen­brech­er‹ dingfest machen kön­nen?

Aether­welt:
Seit dem Jahr 1900 liegt über den Flüssen und Seen der Welt an manchen Tagen ein selt­samer grün­er Nebel. Man taufte die Sub­stanz Aether und begann, damit zu exper­i­men­tieren. Aether ist ein Segen für die Wis­senschaft und Tech­nik, aber ein Fluch für Men­sch und Natur. Selt­same Wesen kom­men aus den Nebeln und man nen­nt sie die ›Ver­dor­be­nen‹. Aber sind sie alle böse? Und wie ist es mit den Men­schen, die sich verän­dern und Hörn­er oder Flügel bekom­men? Wie geht die Welt damit um, dass es jedem passieren kann, egal ob Mann oder Frau, adelig oder bürg­er­lich? Davon han­deln die Geschicht­en aus der Aether­welt.

Der Roman, dessen Print­aus­gabe 152 Seit­en stark ist, liegt als eBook vor und kann ab sofort via Ama­zon erwor­ben wer­den, der Preis beträgt 3,00 Euro (oder kosten­los via Kin­dle Unlim­it­ed).

[Update 12:00:] Die Print­ver­sion von RUHELOS erscheint dem­nächst und kann bere­its ver­sand­kosten­frei vorbestellt wer­den.

Cov­er­ab­bil­dung Copy­right Anja Bagus

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Neuerscheinung: Der SF-Roman ALKATAR von Anja Fahrner

Neuerscheinung: Der SF-Roman ALKATAR von Anja Fahrner

Cover AlkatarBei Emmerich Books & Media ist soeben Anja Fahrn­ers Sci­ence Fic­tion-Roman ALKATAR erschienen. Darin stellt sich die Autorin einem Gedanken­spiel der beson­deren Art:

Was wäre, wenn die Men­schen die Erde im Jahre 2030 an den Rand ein­er Katas­tro­phe gebracht hät­ten und durch eine außerirdis­che Macht die let­zte Chance für einen Neuan­fang auf ein­er ursprünglichen Welt bekä­men? Wür­den sie einen besseren Weg als in ihrer Ver­gan­gen­heit ein­schla­gen?

Dieses Szenar­i­um wird aus der Sicht des Heer­führers und Wächters Alkatar beschrieben, eines Jägers aus dem telepathisch begabten Volk eines fer­nen Plan­eten. Unter sein­er Anleitung sollen diejeni­gen Men­schen, die für eine geheime Ret­tungsmis­sion rekru­tiert wur­den, einen Lebensweg in Ein­klang mit der Natur beschre­it­en. Doch als ein inter­galak­tis­ch­er Krieg die Teil­nehmer von der Außen­welt abschnei­det, wird Alkatar nicht nur mit seinen ver­schüt­teten Sehn­sücht­en, son­dern auch mit den Abgrün­den der men­schlichen Natur kon­fron­tiert. Eine drama­tis­che Entwick­lung set­zt sich in Gang …

Der Debutro­man der Autorin erschien am 16.06.2016, er ist als Taschen­buch (20,3 x 12,7 x 2,6 cm) 408 Seit­en stark und kostet 15,00 Euro. Die Ebook-Fas­sung schlägt mit 4,95 zu Buche. Erhältlich via Ama­zon oder direkt beim Ver­lag.

Cov­er­ab­bil­dung Copy­right Emmerich Books & Media

tolino media senkt Honorare für Selfpublisher

tolino media senkt Honorare für Selfpublisher

Logo Tolino MediaAuch wenn man bei Toli­no Media mit diversen PR-Maß­nah­men durch­sichtig ver­sucht, das noch als tolles Ding zu verkaufen: Die auszuzahlen­den Tantiemen an Self­pub­lish­er wur­den deut­lich gesenkt. Auch wenn man Anfang des Jahres noch voll­mundig ver­suchte, Nutzer auf die Plat­tform zu bekom­men, indem man eine unbe­fris­tete Beteili­gung an den Umsätzen in Höhe von 70% ver­sprach.

Damit ist es jet­zt vor­bei, denn ab dem 1. Juli sinkt die Beteili­gung bei Büch­ern, die weniger als 2,99 Euro kosten, auf 40%. Begrün­det wird das damit, dass die entste­hen­den Kosten für Down­load und Bezahlung ange­blich so hoch seien, dass Toli­no Media dabei draufzahlen muss. Hätte man das nicht vorher wis­sen müssen? Die Kon­di­tio­nen haben sich ja nicht verän­dert. Das bestärkt mich darin, dass es sich um ein Lock­vo­ge­lange­bot han­delte. Außer­dem möchte man die Self­pub­lish­er »dazu anre­gen« einen höheren Preis für ihre Büch­er zu nehmen. Das ist so pauschal natür­lich völ­liger Blödsinn, der Preis muss selb­stver­ständlich dem Inhalt angemessen sein, ich kaufe ja auch keinen Heftro­man oder eine Kurzgeschichte als eBook für mehr als drei Euro.

Für mich kommt das nicht über­raschend. Ich hat­te bere­its zum Start der Plat­tform gemut­maßt, dass sich die Kon­di­tio­nen schneller zu Ungun­sten der Self­pub­lish­er ändern dürften, als man guck­en kann, wenn eine gewisse Zahl an Nutzern erre­icht wird und die Wer­bephase vor­bei ist. Wenn man auf die veröf­fentlicht­en Zahlen der Plat­tform zum Anteil am eBook-Markt blickt, muss man sich ohne­hin fra­gen, wie rel­e­vant die Verkauf­s­men­gen dort über­haupt sind.

p.s.: Man kann auf­grund dieser uni­lat­eralen Änderung natür­lich sein Kon­to bei Toli­no ganz ein­fach kündi­gen …

Logo toli­no media Copy­right toli­no media GmbH & Co. KG

Fehlerstrotzendes eBook: Heyne antwortet – auch die Antwort ist mangelhaft

Fehlerstrotzendes eBook: Heyne antwortet – auch die Antwort ist mangelhaft

Screenshot Heyne eBook

Nach dem Tweet gestern hat­te sich der Ver­lag Heyne in Sachen des mis­er­abel for­matierten und fehler­strotzen­den eBooks (siehe meine bei­den Artikel) erst ein­mal wieder in Schweigen gehüllt. Dann fiel mir auf, dass ich aus dem Tweet nicht ent­nehmen kon­nte, ob ich nochmal eine Antwort erhal­ten werde. Deswe­gen fragte ich soeben nochmal nach. Und siehe da, man ver­fiel in hek­tisch zu nen­nende Aktiv­ität, es kam qua­si sofort eine Antwort, allerd­ings auf einem Weg, wie er nur #neu­land-Bewohn­ern ein­fall­en kann. Man pack­te die Antwort auf eine Web­seite des Ver­lags. Warum man mir nicht an die Redak­tion­sadresse antworten kann, oder ein­fach einen Kom­men­tar unter den Artikel schreibt, bleibt eben­so offen, wie die Frage, warum ich ein­fach mal geduzt werde. Pro­fes­sionell ist anders. Hier der Antwort­text:

Glühen­der Stahl von Richard Mor­gan (eBook)

Lieber Ste­fan,

entschuldige bitte die späte Antwort. Deine Anfrage von Mitte März scheint verse­hentlich auf dem falschen Schreibtisch gelandet zu sein. Nor­maler­weise bemühen wir uns, Leser-Anfra­gen umge­hend zu beant­worten. Jeden­falls danke für deinen Hin­weis, den wir sehr ernst nehmen! Wie du in deinem Artikel ja schon richtig annimmst, han­delt es sich um typ­is­che Scan­fehler – tat­säch­lich müssen auch wir im Ver­lag manch­mal den Weg über den Scan wählen, weil eben nicht alle Dat­en »ohne­hin elek­tro­n­isch vor­liegen«. Unsere eBooks sicht­en und über­ar­beit­en wir laufend – bei der großen und ständig wach­senden Tite­lan­zahl braucht das etwas Zeit. Umso dankbar­er sind wir für Hin­weise aus unser­er Leser­schaft, dann kön­nen wir näm­lich gezielt die Prob­lem­fälle ange­hen.

Wie es jet­zt konkret weit­erge­ht: Das eBook »Glühen­der Stahl« (Richard Mor­gan) ging noch gestern in die Her­stel­lung und wird neu pro­duziert.

PS: Wir schick­en dir gerne das über­ar­beit­ete Buch zu. Schicke uns hier­für ein­fach deine E-Mailadresse an online@heyne.verlag.

Wir entschuldigen uns noch ein­mal für die enstande­nen Unan­nehm­lichkeit­en und wün­schen kün­ftig ein ungetrübtes Lesev­ergnü­gen mit unseren Büch­ern!

Dein Heyne Ver­lag

Da bleiben natür­lich einige Fra­gen offen. Selb­st wenn eine Anfrage auf einem »falschen Schreibtisch« lan­det, kann man die selb­stver­ständlich weit­er­leit­en und trotz­dem beant­worten. Übri­gens ging die Mail an die Chefin der PR-Abteilung, warum ist das ein »falsch­er Schreibtisch«? Es han­delte sich also tat­säch­lich um einen Scan. Was Heyne in sein­er Rep­lik allerd­ings aus­lässt – und das ver­mut­lich mit voller Absicht – ist die Antwort auf die Frage, wie so etwas durchrutschen kann. Es han­delt sich ja nicht um vere­inzelte Prob­leme, son­dern das eBook strotzt von vorne bis hin­ten auf jed­er Seite von Fehlern. Hat da wirk­lich kein­er auch nur den ger­ing­sten Blick drauf gewor­fen? Gibt es wirk­lich kein­er­lei Qual­itäts­man­age­ment? Und: Wenn Heyne seine Büch­er »laufend sichtet und über­ar­beit­et«, wie kann es dann sein, dass dieses eBook jahre­lang in dieser man­gel­haften Form verkauft wird? Es kann mir nie­mand erzählen, dass das tat­säch­lich noch kein Leser gemeldet hat.

Offen bleibt auch, was mit all den zahllosen Käufern ist, die jet­zt auf einem fehler­strotzen­den eBook sitzen. Bekom­men die automa­tisch ein neues? Wer­den sie informiert? An wen müssen sie sich wen­den? All das wären Punk­te gewe­sen, die man hätte beant­worten müssen. Statt dessen soll ich auf meine Anfrage mit dem Oben­ste­hen­den abge­speist wer­den, das man in großen Teilen auf Anhieb als nichts anderes als PR-Blabla erken­nen kann. Da hil­ft auch keine Entschuldigung.

Überse­hen hat man bei Heyne offen­bar auch, dass nicht ich der geschädigte Kunde war (was aus dem Artikel ein­deutig zu ent­nehmen ist).

Somit bleiben fast alle mein­er gestell­ten Fra­gen unbeant­wortet: Wie kann das bei einem der­art man­gel­haften eBook passieren? Wie will man angesichts solch­er unpro­fes­sioneller Vorge­hensweise den hohen Preis recht­fer­ti­gen? Was ist mit anderen eBooks, es wird sich garantiert nicht um einen Einzelfall han­deln? Was sollen geschädigte Kun­den tun?

Nicht über­raschend, aber erschreck­end, finde ich übri­gens die Tat­sache, dass man bei Heyne Büch­er ein­scan­nen muss, weil die Dat­en nicht elek­tro­n­isch vor­liegen. In welchem Jahrhun­dert leben wir denn? Und man kann nur aus der Antwort ent­nehmen, dass das immer noch so ist, son­st hätte man sich­er darauf hingewiesen, dass sich die Prozesse seit dem Erscheinen von GLÜHENDER STAHL verän­dert haben. Da das unterblieb …

[Update] Noch eine Anmerkung: Jet­zt wis­sen wir auch, warum die eBooks deutsch­er Pub­likumsver­lage so heil­los über­teuert sind – sie wer­den in Han­dar­beit hergestellt. :)

[Update 11:45] Auf Nach­frage via Twit­ter antwortete der Heyne Ver­lag:

Ja, Kin­dle-Leser erhal­ten den aktu­al­isierten Titel automa­tisch via Cloud … Anson­sten ein­fach eine Mail an online@heyne.de

Dass außer Ama­zon nur die wenig­sten eBook-Shops tat­säch­lich in der Lage sind, die Kun­den-eBooks per Push zu aktu­al­isieren (falls das über­haupt geht), ist da ver­mut­lich nur neben­säch­lich …

Saumäßiges eBook: Heyne hüllt sich in Schweigen

Saumäßiges eBook: Heyne hüllt sich in Schweigen

Screenshot Heyne eBookBere­its am 18. März berichtete ich über ein eBook aus dem Heyne-Ver­lag, das man mit »schlecht for­matiert« nur sehr fre­undlich umschreiben kann. Und das hat­te mich natür­lich mit fra­gen­dem Gesicht zurück gelassen, begrün­den ins­beson­dere die großen Ver­lage ihre Mond­preise und gerin­gen Autorentantiemen doch unter anderem damit, dass sie diejeni­gen sind, die Büch­er vere­deln und qual­i­ta­tiv hochw­er­tig auf den Markt brin­gen, und das eben eine Menge Geld kostet.

Ich hat­te deswe­gen bei Heyne nachge­fragt und ich erhielt auch eine Lesebestä­ti­gung für die Email. Gese­hen wurde sie offen­sichtlich. Aber eine wie auch immer geart­ete Reak­tion blieb aus. Es kam wed­er eine Erk­lärung, noch eine Entschuldigung, erst recht nicht die Antwort, dass man das Mach­w­erk über­ar­beit­en und kor­rigieren will, was man als Min­destes annehmen wollen würde, denn immer­hin hat das eBook einen stolzen Preis von 10,99 Euro.

Stattdessen: Schweigen.

Deut­lich­er kann ein Ver­lag nicht zeigen, dass ihm die Leser (man nen­nt sie auch »zahlende Kun­den«) eben­so scheiße­gal sind, wie die Autoren, deren Büch­er sie ver­hun­zen.

Wer so etwas als Leser ent­deckt und bei Ama­zon kauft, sollte von seinem Rück­trittsrecht Gebrauch machen. Wer in Shops kauft, deren Nutzungs­be­din­gun­gen einen Umtausch auss­chließen, ist meis­tens geknif­f­en, obwohl bei der­art ekla­tan­ten Fehlern mein­er Ansicht nach auf jeden Fall ein Man­gel vor­liegt, der eine erfol­gre­iche Rekla­ma­tion recht­fer­tigt.

[Update] Auf Twit­ter antwortete man dann doch mal:

@PhantaNews Wie unschön! Wir geben die Kri­tik sofort an die jew­eili­gen Kol­le­gen weit­er & entschuldigen uns viel­mals!

Bin schon sehr ges­pan­nt, ob das zu irgendwelchen weit­eren Reak­tio­nen führt.

Den Screen­shot aus dem eBook GLÜHENDER STAHL von Richard Mor­gan machte Chris­tine Ulrich

Verlage liefern Qualität – bei Heyne muss man daran zweifeln

Verlage liefern Qualität – bei Heyne muss man daran zweifeln
Screenshot Heyne eBook
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Eines der größten Argu­mente von Ver­la­gen für ihre Arbeit (und ihre teils gepf­ef­fer­ten Preise) ist: »Wir liefern Qual­ität!« Und mit diesem Qual­ität­sanspruch schaut man gern auf die vor sich hin frick­el­nden Self­pub­lish­er herab.

Wie sieht denn die Real­ität aus? Zumin­d­est bei Heyne nicht gut. Chris­tine Ulrich fand in einem eBook des Ver­lags, näm­lich Richard Mor­gans GLÜHENDER STAHL, gle­ich haufen­weise Fehler, wie man den Bild­schirm­fo­tos ent­nehmen kann. Die Liste der Patzer ist groß. Jede Menge Kur­sivschrift, wo die defin­i­tiv nicht hinge­hört, falsche Buch­staben (»m« statt »rn«, »F« statt »E«), oder zusam­mengeschriebene Wörter, die nicht zusam­mengeschrieben sein dür­fen. Dafür bezahlt man doch die von Heyne ange­sagten 10,99 Euro für das eBook richtig gerne. Nicht.

Was ich daran am erschreck­en­sten finde: Ich hätte angenom­men, dass Ver­lage die bish­eri­gen Work­flows erweit­ern, um die ohne­hin elek­tro­n­isch vor­liegen­den Dateien über Kon­vert­er in eBooks zu ver­wan­deln. Zumin­d­est würde ich das so machen, let­z­tendlich ist der Unter­schied eigentlich nur eine andere XSL-Trans­for­ma­tion, um statt eines PDFs ein valides epub oder mobi/azw auszugeben. Oder andere automa­tis­che Arten der Kon­vertierung.

Screenshot Heyne eBookWie aber jed­er weiß, der schon ein­mal mit Schrifterken­nungssoft­ware (OCR) gear­beit­et hat, sind die oben bemän­gel­ten Fehler exakt solche, die bei sub­op­ti­maler und unko­r­rigiert­er Schrifterken­nung entste­hen. Hat man bei Heyne das Buch etwa einges­can­nt und dann ohne Über­ar­beitung in ein eBook ver­wan­delt? Das wäre dann tat­säch­lich schon eine beachtliche Menge an Dummheit bei einem der namhaftesten deutschen Ver­lage. Oder inter­essiert das da keinen, weil eBooks ohne­hin nur ungeliebte Abfall­pro­duk­te des Print­mark­tes sind? Das Abliefern der­art grotest fehler­be­hafteter eBooks ist auf jeden Fall der beste Weg, es sich mit den Lesern zu ver­scherzen. Schuld sind dann am Ende wieder die Raubkopiert­er­ror­is­ten, nie die Ver­lage selb­st.

Ja, ich weiß, es han­delt sich um ein eBook aus dem Jahr 2010, da hat­te man es vielle­icht noch nicht so mit der Tech­nik … Hätte man es nicht inzwis­chen kor­rigieren und die Leser darauf hin­weisen kön­nen?

Dass das bis heute kein Einzelfall ist, zeigt ein Kom­men­tar auf Face­book, nach dem auch der neue Lukia­nenko (Heyne) und Richard Schwartz´ WANDERER (Piper) vor Fehlern nur so strotzen.

Ist das diese leg­endäre Qual­ität, über die die Ver­lage immer sal­badern, und die unter anderem als Begrün­dung für die über­zo­ge­nen eBook-Preise ange­führt wird?

Ich werde mal ver­suchen, von Heyne eine Stel­lung­nahme zu erhal­ten.

Wie sehen eure Erfahrun­gen mit Fehlern in Ver­lags­büch­ern aus? Mein­er Ansicht nach treten die in let­zter Zeit gehäuft auf.

Update: Das ging ger­ade an Heyne raus:

Sehr geehrte Frau xxx,

wie ich auf Phan­taNews berichtete, find­en sich in der Heyne eBook-Fas­sung von Richard Mor­gans »Glühen­der Stahl« der­art viele Fehler, dass man das get­rost als grotesk beze­ich­nen kann.

Siehe hierzu mein Artikel vom heuti­gen Tage:

Ver­lage liefern Qual­ität – bei Heyne muss man daran zweifeln

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Ich möchte auf diesem Weg um eine Stel­lung­nahme bit­ten, wie es dazu kom­men kon­nte und wie Sie den Verkauf­spreis angesichts der mis­er­ablen Qual­ität des Pro­duk­ts recht­fer­ti­gen wollen.

Ich weise darauf hin, dass Ihre Antworten im Rah­men eines weit­eren Artikels auf Phan­taNews the­ma­tisiert und wiedergegeben wer­den.


Mit fre­undlichem Gruß,
Ste­fan Holzhauer

PhantaNews.de
Phan­tastis­che Nachricht­en

Screen­shots von Chris­tine Ulrich.

Das Humble RPG Book Bundle

Das Humble RPG Book Bundle

Humble RPG Book BundleUnd da muss ich doch schon wieder über ein Hum­ble Bun­dle bericht­en. Auch dies­mal geht es um eBook, näm­lich um ein ziem­lich kom­plettes Paket aus PDFs zum Rol­len­spiel PATHFINDER.

Ich möchte die an dieser Stelle nicht im einzel­nen auf­führen, man kann sich das durch einen Besuch der Seite ja auch leicht selb­st anse­hen, aber die Menge an Regel- und Quel­len­büch­ern, die man für die Investi­tion von ger­ade mal (derzeit) knapp über 17 Dol­lar bekommt, ist schon beein­druck­end, es sind 21 Stück. Wer mehr als 25 Dol­lar investiert erhält sog­ar noch eine echte Box des Begin­ner Game, allerd­ings kom­men da noch Ver­sand­kosten (und Ein­fuhrge­bühren) drauf.

Kauft man sie, erhält man Codes, die man auf Paizo ein­lösen kann. Zumin­d­est the­o­retisch, denn die Seite ist derzeit wegen des Hum­ble Bun­dles offen­bar arg über­lastet. Ich habs bish­er mehrfach erfol­g­los ver­sucht, schon die Kon­toan­mel­dung funk­tion­ierte gestern nicht rei­bungs­los und dann wollte die Seite nicht mehr mit mir sprechen. Das sollte allerd­ings in Kürze wieder bess­er wer­den.

PATHFINDER ist ein Pen & Paper-Rol­len­spiel, das auf ein­er Open Game-License des Klas­sik­ers DUNGEONS & DRAGONS in der Ver­sion 3.5 basiert.

 

Jetzt als eBook zum Sonderpreis: AETHERHERTZ

Jetzt als eBook zum Sonderpreis: AETHERHERTZ

Cover "Aetherhertz"Der Ein­stand­sro­man in die Æther­welt von Anja Bagus mit dem Titel AETHERHERTZ ist jet­zt zum Son­der­preis von nur 1,99 Euro erhältlich. Gün­stiger kann man in dieses Æther­punk-Uni­ver­sum nicht ein­steigen, das das his­torische deutsche Kaiser­re­ich mit phan­tastis­chen Ele­menten anre­ichert. Klap­pen­text:

Seit der Jahrhun­der­twende steigt grün­er Nebel über den Flüssen auf. Æther ist für die Indus­trie ein Segen, für die Men­schen ein Fluch. Luftschiffe erobern den Him­mel, Mon­ster bevölk­ern die Auen. 
Wir schreiben das Jahr 1910: Im mondä­nen Baden-Baden scheint die Welt noch in Ord­nung. Doch während die Kurgäste aus aller Welt durch die Alleen und den Kur­park flanieren, ster­ben junge Frauen an ein­er mys­ter­iösen Vergif­tung. 
Das Fräulein Annabelle Rosen­herz ver­sucht die Ursache her­auszufind­en und gerät dabei selb­st in große Gefahr, denn sie hat schon lange ein Geheim­nis. Als sie der Wahrheit zu nahe kommt, nimmt man sie gefan­gen. 
Auf den fin­steren Höhen des Schwarzwalds ver­liert sie fast ihren Ver­stand und es entschei­det sich, ob Annabelle sich selb­st akzep­tieren kann, und ihre erste Liebe stark genug ist, den Wider­stän­den der Gesellschaft zu trotzen.

Wer vor dem Kauf mehr zum The­ma wis­sen möchte: Ich habe den Roman rezen­siert und Anja inter­viewt. Erhältlich ist AETHERHERTZ via Ama­zon. Die Print­fas­sung hat sagen­hafte 400 Seit­en, eine Menge Buch­staben für den Preis.

Cov­er­ab­bil­dung Copy­right Anja Bagus

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Leseproben auf Webseiten einbinden: Kindle Instant Book Preview

Leseproben auf Webseiten einbinden: Kindle Instant Book Preview

Kindle Instant Book Preview

Ama­zon hat mal wieder einen neuen Weg gefun­den, poten­tielle eBook-Käufer auf die eigene Web­seite zu leit­en. Wie üblich startet das neue Fea­ture »Kin­dle Instant Book Pre­view« erst ein­mal nur auf der amerikanis­chen Web­seite des Unternehmens, aber es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis das auch in Deutsch­land ange­boten wird. Mein­er Ansicht nach wird das sog­ar eher schnell gehen.

»Kin­dle Instant Book Pre­view« bietet Web­seit­en­be­treibern die Möglichkeit, ein­fach Leseproben von dafür freigeschal­teten Büch­ern in die eigene Webpräsenz einzu­binden, beispiel­sweise bei Buchvorstel­lun­gen oder -Besprechun­gen. Dabei beste­ht auf Mobil­geräten auch die Möglichkeit, die Leseprobe bequem durch einen Klick an die Kin­dle-App weit­erzuleit­en. Und selb­stver­ständlich find­et man auch einen (optionalen) Knopf, um das eBook gle­ich zu erwer­ben, dabei erhält der Seit­en­be­treiber die übliche Vergü­tung wie beim Part­ner­net.

Die Maße der Box mit der Leseprobe lässt sich über Para­me­ter eben­so anpassen, wie beispiel­sweise die Schrift­größe (die der Leser ändern kann). Es ist auch möglich, die Leseprobe in einem neuen Tab zu öff­nen, statt sie in die Web­seite einge­bun­den anzuzeigen.

Ama­zon zeigt wieder ein­mal wie es gehen muss. Wenn ich mir dage­gen anse­he, welche völ­lig idi­o­tis­chen und unbe­que­men Klim­mzüge man machen muss, wenn man Affil­i­ate-Deeplinks zu deutschen Anbi­etern set­zen will (ich habs mehrfach getestet und jedes Mal ent­nervt aufgegeben), dann hält sich mein Mitleid mit den hiesi­gen Shops schw­er in Gren­zen. Auch die mit viel Tam­tam angekündi­ge und mit untrag­baren Klauseln verse­hene Cov­ere­in­bindung für Blog­ger ist bere­its seit einiger Zeit stillschweigend außer Betrieb (ver­mut­lich weil kein­er so blöd war, das zu nutzen). Wenn die nicht in der Lage sind, Seit­en­be­treiber mit beque­men und lukra­tiv­en Mit­teln zu ver­sor­gen, um die Käufer auf ihre Ange­bote zu brin­gen, macht eben erneut Bezos´ Bauch­laden das Ren­nen. Lamen­tieren wer­den sie trotz­dem.

Pro­mo­grafik »Kin­dle Instant Book Pre­view« Copy­right amazon.com

Jetzt auch als eBook: ANNO SALVATIO 423 – DER GEFALLENE PROPHET

Jetzt auch als eBook: ANNO SALVATIO 423 – DER GEFALLENE PROPHET

Cover Anno Salvatio 423Tom Dauts Sci­ence Fic­tion-Roman in ein­er katholisch dominierten Zukun­ft – manche nen­nen es augen­zwinkernd »Popepunk« – ANNO SALVATIO 423 – DER GEFALLENE PROPHET ist jet­zt auch als eBook erhältlich. Klap­pen­text:

Das Gelobte Land – eine fin­stere Zukun­ft aus gigan­tis­chen Städten und gewalti­gen Kathe­dralen, beherrscht vom unsterblichen Papst Innozenz XIV. Mit sein­er Gefol­gschaft aus Engeln, übersinnlich begabten Inquisi­toren, Exorzis­ten und Priestern predigt er seit 423 Jahren die neuen Zwölf Gebote und merzt jeden Wider­stand unter seinen Gläu­bi­gen gnaden­los aus. Der Straßen­priester Desmond Sorofraugh ist mit weit mehr Heiligem Geist, der magis­chen Kraft Gottes, geseg­net als seine Brüder. Von Geburt an gezwun­gen, diese ver­bote­nen Tal­ente zu ver­ber­gen, lockt ihn eines Tages eine geheimnisvolle Nachricht in den Unter­grund sein­er Heimat­stadt. Dort bietet sich ihm Veneno Fate, gefal­l­en­er Prophet und meist­ge­suchter Aufrührer des Lan­des, als Men­tor an. Ein Bünd­nis würde Desmond zur Hoff­nung der Unter­drück­ten wer­den lassen, kön­nte jedoch auch Ent­deck­ung, Folter und Tod bedeuten. Aber kann er den Unter­grund an der Seite des Propheten wirk­lich vor den Intri­gen der Kirche schützen? Und was hat es mit dem geheimnisvollen Iskar­i­ot auf sich?

Ich habe ein­er von Toms Lesun­gen daraus bei­wohnen dür­fen, und das war schon sehr ansprechend. Der vor­ge­tra­gene Auss­chnitt wirk­te wie eine Mis­chung aus Cop-Dra­ma, JUDGE DREDD und BLADE RUNNER in ein­er dystopis­chen Katholen-Zukun­ft. Wobei dem Text solche Ver­gle­iche nicht gerecht wer­den, weil darin so unglaublich viele kreative Ideen steck­en. Aber die Erzählweise ähnelt dur­chaus SF-Fil­men oder -Fernsehse­rien.

ANNO SALVATIO 423 ist nun auch als eBook erhältlich, die Print­fas­sung gibt es schon länger, diese ist beein­druck­ende 614 Seit­en stark (aktuell ist die Druck­fas­sung nicht erhältlich, das wird sich aber in Kürze wieder ändern). Das eBook kostet ger­ade mal 5,99 Euro. Beim dem Umfang geschenkt, also nicht lange über­legen, son­dern zuschla­gen.

Cov­er­ab­bil­dung Papierverzier­er Ver­lag

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DIE STEAMPUNK-CHRONIKEN – MECHANISCHE GEISTER und GEISTERMASCHINEN

DIE STEAMPUNK-CHRONIKEN – MECHANISCHE GEISTER und GEISTERMASCHINEN

Cover "Mechanische Geister" und "Geistermaschinen"Und da sind sie auch tat­säch­lich: Die bei­den Antholo­gien aus der Rei­he Die Steam­punk-Chroniken zum The­ma »Gaslicht«. Sie tra­gen die Titel MECHANISCHE GEISTER und GEISTERMASCHINEN und enthal­ten ins­ge­samt 24 Geschicht­en um Grusel und Steam­punk. Man muss dabei ganz klar sagen, dass der Steam­punk dabei mal mehr, mal weniger im Vorder­grund ste­ht, aber min­destens immer irgend­wo im Hin­ter­grund lauert.

Die bei­den eBooks kön­nen ab sofort kosten­los im Down­load­bere­ich der Pro­jek­tweb­seite herun­terge­laden wer­den, sie wer­den unter ein­er Cre­ative Com­mons-Lizenz ange­boten. Als For­mate ste­hen ePub und PDF zur Ver­fü­gung. Eine Print­fas­sung sowie eine Kin­dle-Ver­sion fol­gen wie immer später.

MECHANISCHE GEISTER

Vor­wort: Susanne Ger­dom

Die ver­mau­erte Tür — Tedine Sanss
Anna­belle Rosen­herz und die selt­sa­men Ereig­nisse im Klos­ter Lich­ten­thal — Anja Bagus
Die let­zte Nacht — Erik Schrei­ber
Advent, Advent — Kirs­ten Brox
Der mecha­ni­sche Geist — Ricar­da Tesch
Die Sümpfe von West Amming­ham — Yola Tödt
Der Engel aus Mon­treal — Chris­tian Heck
Drit­ter Ver­such — Die­ter Bohn
Der let­zte Abend — Michael Edel­brock
Maxi­mi­lian von Hom­burg – Der Hauch des Todes — Gerd Sam­row­ski
Der Schiff­brü­chige aus Suma­tra — Tedine Sanss

GEISTERMASCHINEN

Vor­wort: Anja Bagus

Das Pyro­phon — Tedine Sanss
Das Dop­pel­le­ben ein­er Haus­frau — Daniela Chana
Das Bes­tia­rium des Dr. Pike — Chris­tian Gün­ther
Von Teu­feln und Dämo­nen — Sean O’Connell
Archi­bald Leach und die Geis­ter der Grot­ten — Mar­kus Cre­mer
Tal­ly Ho! — Bernd Mey­er
Schwin­gen — Bri­da Ander­son
Toten­ruhe — Mer­lin Tho­mas
See­len­spie­gel — Ste­pha­nie Rol­ler
Das Pup­pen­haus des Ita­lie­ners — Jan-Niklas Ber­sen­ko­witsch
Wärme mein Herz — Tan­ja Meu­rer
Der mecha­ni­sche Geist — Tedine Sanss

Die eBooks ste­hen unter eine Cre­ative Com­mons-Lizenz, näm­lich CC BY-NC-ND.