DAS SCHICKSAL IST EIN MIESER VERRÄTER

DAS SCHICKSAL IST EIN MIESER VERRÄTER

Poster "Das Schicksal ist ein mieser Verräter"THE FAULT IN OUR STARS – Bun­des­start 12.06.2014

Da wa­ren si­cher­lich ei­ni­ge Stu­dio­bos­se sprach­los, selbst die bei Fox. Mit un­glaub­li­cher Prä­zi­si­on schoss FAULT IN OUR STARS zwi­schen Block­bu­stern wie MALE­FICENT und X-MEN vor­bei nach oben. Mit atem­be­rau­ben­den 58 Mil­lio­nen Dol­lar be­stritt der Film al­lein sein Start­wo­chen­en­de, und das ohne 3D- oder Dol­by-At­mos-Zu­schlä­ge. Fast 100 Mil­lio­nen Dol­lar sind es eine Wo­che spä­ter. Ein­spiel­ergeb­nis­se wie die der hoch ge­han­del­ten Groß­pro­jek­te wer­den DAS SCHICK­SAL IST EIN MIE­SER VER­RÄ­TER ge­wiss ver­wehrt blei­ben, doch als klei­ne Sen­sa­ti­on darf man dies durch­aus an­se­hen, dass sich Josh Boo­nes erst zwei­ter Ki­no­film in Hö­hen be­wegt die ge­ra­de die­se Art von Film äu­ßerst sel­ten er­reicht. Doch das wirk­lich Be­son­de­re an der Nach­richt ist, dass es die­ser Film wirk­lich ver­dient hat. Ha­zel und Gus ler­nen sich bei ei­ner Selbst­hil­fe­grup­pe für Krebs­pa­ti­en­ten ken­nen. Sie we­gen Schild­drü­sen­krebs, er we­gen ei­nes Kno­chen­tu­mors. Doch das bringt bei­de nicht um ih­ren Witz, und ihre un­kon­ven­tio­nel­le Art mit ih­rer Er­kran­kung um­zu­ge­hen. Eine Be­zie­hung scheint da nur all­zu selbst­ver­ständ­lich. Eine Be­zie­hung, die hilft, mit ei­ni­gen me­di­zi­ni­schen Rück­schlä­gen, und per­sön­li­chen Ent­täu­schun­gen sehr leicht fer­tig zu wer­den. Doch es bleibt stets eine Be­zie­hung auf Zeit.

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HER – ein sicheres Update

HER – ein sicheres Update

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HER – Bun­des­start 27.03.2014

Theo­do­re ist ein ein­sa­mer Mann, der mit ei­ner traum­haf­ten Frau ver­hei­ra­tet war, aber nicht sei­ner Traum­frau. Nicht der Frau, die al­les für ihn ge­ge­ben hät­te. Und so ist Theo­do­re trotz be­ster und in­nig­ster Freun­de doch ir­gend­wie ein ein­sa­mer Mann, der in­tro­ver­tiert durch ein Los An­ge­les der Zu­kunft läuft. Wer kennt sie nicht, die­se Angst vor der Ein­sam­keit? Aber wer kennt nicht auch die die Angst vor ei­nem neu­en Be­triebs­sy­stem – In­stal­la­ti­on, und dann? Theo­do­re ist so ab­ge­lenkt von sei­ner ei­ge­nen Trau­rig­keit, dass er sich dar­über kei­ne Sor­gen macht und das heiß um­wor­be­ne Be­triebs­sy­stem er­wirbt. Künst­li­che In­tel­li­genz soll es ha­ben, und sich selbst­stän­dig den Be­dürf­nis­sen und An­ge­wohn­hei­ten des Be­nut­zers an­pas­sen. Theo­do­re ist zu­erst er­hei­tert, gibt dem OS wäh­rend der In­stal­la­ti­on eine weib­li­che Iden­ti­tät und es stellt sich schließ­lich als Sa­man­tha vor. Theo­do­res an­fäng­li­che Er­hei­te­rung wan­delt sich in Stau­nen, denn Sa­man­tha gibt ihm nicht das Ge­fühl, eine künst­li­che In­tel­li­genz sein, son­dern ein We­sen, das sich voll und ganz auf ihn ein­lässt, nur für ihn da ist. Sei­ne Traum­frau etwa?

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UPSIDE DOWN wirkt verdreht

UPSIDE DOWN wirkt verdreht

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UP­SI­DE DOWN – Bun­des­start 22.08.2013

Man soll­te an­neh­men, dass sich Film­au­tor Juan So­la­nas et­was da­bei ge­dacht hat, als er eine Welt er­schuf die al­len Re­geln der Phy­sik wi­der­spricht. Dop­pel-Gra­vi­ta­ti­on heißt das Phä­no­men, klärt uns der Haupt­prot­ago­nist Adam aus dem Off auf, über die zwei Pla­ne­ten, die so dicht bei­ein­an­der lie­gen, dass sich Men­schen auf den sich ge­gen­über­lie­gen­den Berg­gip­feln bei­der Wel­ten fast be­rüh­ren kön­nen. Die Dop­pel-Gra­vi­ta­ti­on sorgt da­für, dass alle Men­schen und Din­ge ei­nes Pla­ne­ten nur der Gra­vi­ta­ti­on eben die­ser ei­nen Welt ge­hor­chen. Adam und Eden, ihre Na­men sind Pro­gramm, be­geg­nen sich in jun­gen Jah­ren auf den Berg­gip­feln ih­rer je­wei­li­gen Welt. Adam ist al­ler­dings nicht auf den Kopf ge­fal­len, wirft ein Seil hoch (oder auch run­ter) zu sei­ner Ge­lieb­ten und zieht sie zu sich her­un­ter. Eden muss die Zeit auf Adams Pla­ne­ten un­ter ei­nem Fels­vor­sprung ver­brin­gen, weil ihre Gra­vi­ta­ti­on sie nach oben zieht, sprich nach un­ten in ihre ei­ge­ne Welt. Und wer bis hier­her im­mer noch nicht ver­stan­den hat, um was es ei­gent­lich geht oder was wirk­lich pas­siert, der sei ent­schul­digt. Die bei­den Wel­ten von UP­SI­DE DOWN sind eben sehr kom­plex.

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