AVENGERS: INFINITY WAR

AVENGERS: INFINITY WAR

Um Asgards Willlen, wie soll man den diesen Film besprechen ohne zu spoil­ern? Ich will es mal ver­suchen …

So etwas wie das, was Mar­vel und Dis­ney in den ver­gan­genen zehn Jahren getan haben, ist in dieser Form noch nie gemacht wor­den. Sich­er gab es schon Film­rei­hen, und auch deut­lich lan­glebigere als das Mar­vel Cin­e­mat­ic Uni­verse, aber mal waren es lose zusam­men­hän­gende Einzelfilme wie JAMES BOND, oder es ging eigentlich nur um einen Pro­tag­o­nis­ten wie bei HARRY POTTER – und diese Film­rei­he war let­z­tendlich durch die Romane vorgegeben.

Aber zehn Jahre lang 20 Filme (und Fernsehse­rien) als Orig­i­nal­con­tent zu pro­duzieren, die alle im sel­ben Uni­ver­sum han­deln und irgend­wie zusam­men­hän­gen, sog­ar so schräge wie die um einen sprechen­den Waschbären, und die dann in dieser Form in AVENGERS: INFINITY WAR kul­minieren zu lassen, das ist ein Werk, dem ich nur Achtung zollen kann. Nach dem Betra­cht­en von INFINITY WAR sog­ar noch mehr, denn hier bekommt man deut­lich mehr geboten, als nur Super­helden-Gek­loppe.

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DAS SCHICKSAL IST EIN MIESER VERRÄTER

DAS SCHICKSAL IST EIN MIESER VERRÄTER

Poster "Das Schicksal ist ein mieser Verräter"THE FAULT IN OUR STARS – Bun­desstart 12.06.2014

Da waren sicher­lich einige Stu­dio­bosse sprach­los, selb­st die bei Fox. Mit unglaublich­er Präzi­sion schoss FAULT IN OUR STARS zwis­chen Block­bustern wie MALEFICENT und X-MEN vor­bei nach oben. Mit atem­ber­auben­den 58 Mil­lio­nen Dol­lar bestritt der Film allein sein Start­woch­enende, und das ohne 3D- oder Dol­by-Atmos-Zuschläge. Fast 100 Mil­lio­nen Dol­lar sind es eine Woche später. Ein­spiel­ergeb­nisse wie die der hoch gehan­del­ten Großpro­jek­te wer­den DAS SCHICKSAL IST EIN MIESER VERRÄTER gewiss ver­wehrt bleiben, doch als kleine Sen­sa­tion darf man dies dur­chaus anse­hen, dass sich Josh Boones erst zweit­er Kinofilm in Höhen bewegt die ger­ade diese Art von Film äußerst sel­ten erre­icht. Doch das wirk­lich Beson­dere an der Nachricht ist, dass es dieser Film wirk­lich ver­di­ent hat. Hazel und Gus ler­nen sich bei ein­er Selb­sthil­fe­gruppe für Kreb­spa­tien­ten ken­nen. Sie wegen Schild­drüsenkrebs, er wegen eines Knochen­tu­mors. Doch das bringt bei­de nicht um ihren Witz, und ihre unkon­ven­tionelle Art mit ihrer Erkrankung umzuge­hen. Eine Beziehung scheint da nur allzu selb­stver­ständlich. Eine Beziehung, die hil­ft, mit eini­gen medi­zinis­chen Rückschlä­gen, und per­sön­lichen Ent­täuschun­gen sehr leicht fer­tig zu wer­den. Doch es bleibt stets eine Beziehung auf Zeit.

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HER – ein sicheres Update

HER – ein sicheres Update

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HER – Bun­desstart 27.03.2014

Theodore ist ein ein­samer Mann, der mit ein­er traumhaften Frau ver­heiratet war, aber nicht sein­er Traum­frau. Nicht der Frau, die alles für ihn gegeben hätte. Und so ist Theodore trotz bester und innig­ster Fre­unde doch irgend­wie ein ein­samer Mann, der intro­vertiert durch ein Los Ange­les der Zukun­ft läuft. Wer ken­nt sie nicht, diese Angst vor der Ein­samkeit? Aber wer ken­nt nicht auch die die Angst vor einem neuen Betrieb­ssys­tem – Instal­la­tion, und dann? Theodore ist so abge­lenkt von sein­er eige­nen Trau­rigkeit, dass er sich darüber keine Sor­gen macht und das heiß umwor­bene Betrieb­ssys­tem erwirbt. Kün­stliche Intel­li­genz soll es haben, und sich selb­st­ständig den Bedürfnis­sen und Ange­wohn­heit­en des Benutzers anpassen. Theodore ist zuerst erheit­ert, gibt dem OS während der Instal­la­tion eine weib­liche Iden­tität und es stellt sich schließlich als Saman­tha vor. Theodores anfängliche Erheiterung wan­delt sich in Staunen, denn Saman­tha gibt ihm nicht das Gefühl, eine kün­stliche Intel­li­genz sein, son­dern ein Wesen, das sich voll und ganz auf ihn ein­lässt, nur für ihn da ist. Seine Traum­frau etwa?

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UPSIDE DOWN wirkt verdreht

UPSIDE DOWN wirkt verdreht

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UPSIDE DOWN – Bun­desstart 22.08.2013

Man sollte annehmen, dass sich Fil­mau­tor Juan Solanas etwas dabei gedacht hat, als er eine Welt erschuf die allen Regeln der Physik wider­spricht. Dop­pel-Grav­i­ta­tion heißt das Phänomen, klärt uns der Haupt­pro­tag­o­nist Adam aus dem Off auf, über die zwei Plan­eten, die so dicht beieinan­der liegen, dass sich Men­schen auf den sich gegenüber­liegen­den Berggipfeln bei­der Wel­ten fast berühren kön­nen. Die Dop­pel-Grav­i­ta­tion sorgt dafür, dass alle Men­schen und Dinge eines Plan­eten nur der Grav­i­ta­tion eben dieser einen Welt gehorchen. Adam und Eden, ihre Namen sind Pro­gramm, begeg­nen sich in jun­gen Jahren auf den Berggipfeln ihrer jew­eili­gen Welt. Adam ist allerd­ings nicht auf den Kopf gefall­en, wirft ein Seil hoch (oder auch runter) zu sein­er Geliebten und zieht sie zu sich herunter. Eden muss die Zeit auf Adams Plan­eten unter einem Felsvor­sprung ver­brin­gen, weil ihre Grav­i­ta­tion sie nach oben zieht, sprich nach unten in ihre eigene Welt. Und wer bis hier­her immer noch nicht ver­standen hat, um was es eigentlich geht oder was wirk­lich passiert, der sei entschuldigt. Die bei­den Wel­ten von UPSIDE DOWN sind eben sehr kom­plex.

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