Nintendos Klempner hüpft auf iOS: SUPER MARIO RUN

Nintendos Klempner hüpft auf iOS: SUPER MARIO RUN

Super Mario Run

Nin­ten­do hat­te sich mit Spie­len für Mo­bil­ge­rä­te bis­lang et­was schwer ge­tan und eher auf sei­ne Hand­held-Kon­so­len ge­setzt – und alle frag­ten sich: War­um nur? War­um las­sen sie die­sen po­ten­ti­ell mil­lio­nen­schwe­ren Markt au­ßer acht? Nicht zu­letzt der Er­folg von Po­ké­mon Go wird sie ei­nes Bes­se­ren be­lehrt ha­ben, denn am 15. De­zem­ber kommt die iko­ni­sche Nin­ten­do-Fi­gur auf die Mo­bil­ge­rä­te: Klemp­ner Ma­rio.

SU­PER MA­RIO RUN wird das Spiel hei­ßen, in dem der Prot­ago­ni­st kon­ti­nu­ier­li­ch lau­fen wird, und der Spie­ler ihm durch Tip­pen da­bei hel­fen kann, über Hin­der­nis­se zu sprin­gen oder coo­le Son­der­mo­ves aus­zu­füh­ren. Klingt be­kannt. Da­bei setzt man nicht auf die bei an­de­ren an­bie­tern so be­lieb­ten Mo­gel­packun­gen, ab­ge­speck­te Spie­le um­son­st oder gün­stig an­zu­bie­ten und dann via »in-App-Käu­fen« oder DLC ab­zu­zocken. Bei SU­PER MA­RIO RUN wird man eine Fas­sung, die die drei Spiel­mo­di an­teasert, ko­sten­los her­un­ter­la­den kön­nen. Die Voll­ver­si­on schlägt dann mit 9,99 Dol­lar zu Bu­che – und ist kom­plett, also kei­ne ver­steck­ten Ko­sten.

Und das Be­ste: Chef­ent­wick­ler bei SU­PER MA­RIO RUN ist Alt­mei­ster Shi­ge­ru Miy­a­mo­to him­self.

Höch­st un­schön ist al­ler­dings, dass Nin­ten­dos Pres­se­mit­tei­lung das Spiel bis­her aus­schließ­li­ch für iOS-Ge­rä­te an­kün­digt, also iPad und iPho­ne (ab iOS 8). Mehr De­tails auf ei­ner of­fi­zi­el­len Web­sei­te.

Kein An­dro­id? Aber son­st geht’s euch noch gut, Nin­ten­do? Ich hät­te euch so­fort Geld hin­ter­her­ge­wor­fen.

Pro­mo­gra­fik SU­PER MA­RIO RUN Co­py­right Nin­ten­do

Niantic äußerst sich zu den POKÉMON GO-Datenschutzproblemen unter iOS

Niantic äußerst sich zu den POKÉMON GO-Datenschutzproblemen unter iOS

Promografik Pokemon Go

Nach dem fu­rio­sen Start der Aug­men­ted Rea­li­ty-App PO­KÉ­MON GO, die von der Goo­gle-Toch­ter Ni­an­tic (IN­GRESS) ent­wickelt wur­de, ka­men Nut­zer dar­auf, dass die App sich un­ter iOS an­ders als un­ter An­dro­id um­fang­rei­che Zu­griffs­rech­te ein­räumt. Da­bei scheint es sich um ei­nen Feh­ler ge­han­delt zu ha­ben, zu­min­dest kann man das ei­ner Stel­lung­nah­me aus dem Hau­se Ni­an­tic ent­neh­men:

We re­cent­ly dis­co­ver­ed that the Po­ké­mon GO ac­count crea­ti­on pro­cess on iOS er­ro­neous­ly re­quests full ac­cess per­mis­si­on for the user’s Goo­gle ac­count. Howe­ver, Po­ké­mon GO only ac­ces­ses ba­sic Goo­gle pro­fi­le in­for­ma­ti­on (spe­ci­fi­cal­ly, your User ID and email ad­dress) and no other Goo­gle ac­count in­for­ma­ti­on is or has been ac­ces­sed or collec­ted. Once we be­ca­me awa­re of this er­ror, we be­gan working on a cli­ent-side fix to re­quest per­mis­si­on for only ba­sic Goo­gle pro­fi­le in­for­ma­ti­on, in line with the data that we ac­tual­ly ac­cess.  Goo­gle has ve­ri­fied that no other in­for­ma­ti­on has been re­cei­ved or ac­ces­sed by Po­ké­mon GO or Ni­an­tic. Goo­gle will soon re­du­ce Po­ké­mon GO’s per­mis­si­on to only the ba­sic pro­fi­le data that Po­ké­mon GO nee­ds, and users do not need to take any ac­tions them­sel­ves.

Das kann man nun glau­ben oder nicht. Pro­ble­ma­ti­sch blei­ben aber wei­ter­hin die Nut­zungs­be­din­gun­gen, die eine voll­stän­di­ge und frei­wil­li­ge Wei­ter­ga­be ge­sam­mel­ter Da­ten an Drit­te und ins­be­son­de­re auch an Si­cher­heits­be­hör­den ein­räu­men, dar­un­ter ganz si­cher auch Be­we­gungs­da­ten:

Wir ar­bei­ten mit der Re­gie­rung, mit Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den oder pri­va­ten Be­tei­lig­ten zu­sam­men, um das Ge­setz durch­zu­set­zen und ein­zu­hal­ten. Wir könn­ten jeg­li­che In­for­ma­tio­nen über Sie (oder über das von Ih­nen er­mäch­tig­te Kind), die sich in un­se­rem Be­sitz oder Kon­troll­be­reich be­fin­den, an Re­gie­run­gen oder Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den oder pri­va­te Be­tei­lig­te of­fen­le­gen, wenn wir es nach un­se­rem ei­ge­nen Er­mes­sen für not­wen­dig und an­ge­mes­sen er­ach­ten: (a) um auf An­sprü­che, Ge­richts­pro­zes­se (ein­schließ­li­ch Vor­la­dun­gen) zu re­agie­ren; (b) um un­ser Ei­gen­tum, un­se­re Rech­te und un­se­re Si­cher­heit, so­wie das Ei­gen­tum, die Rech­te und die Si­cher­heit von Drit­ten oder der all­ge­mei­nen Öf­fent­lich­keit zu schüt­zen; und © um jeg­li­che Ak­ti­vi­tät, die wir als il­le­gal, un­ethi­sch oder recht­li­ch an­fecht­bar er­ach­ten, auf­zu­decken und zu stop­pen.

Das sieht für mich schon schwer da­na­ch aus, als sei­en die Nut­zungs­be­din­gun­gen nicht für die deut­schen Rechts­ver­hält­nis­se an­ge­passt wor­den. Eben­falls fin­det sich ein Pas­sus dar­in, der bei ei­nem Ver­kauf von Ni­an­tic er­laubt, alle ge­sam­mel­ten Da­ten an den Käu­fer wei­ter zu ge­ben.

Ob er oder sie zu die­sen Be­din­gun­gen PO­KÉ­MON GO wei­ter nut­zen möch­te, soll­te man sich über­le­gen.

Pro­mo­gra­fik PO­KÉ­MON GO Co­py­right Ni­an­tic und Nin­ten­do

Epischer Trailer: THE HOBBIT – KINGDOMS OF MIDDLE EARTH

Epischer Trailer: THE HOBBIT – KINGDOMS OF MIDDLE EARTH

Wo wir ge­ra­de bei Trai­lern sind. Es gibt auch Trai­ler für Spie­le und die be­stehen nicht sel­ten aus ein paat ing­ame-Sze­nen oder ki­no­rei­fen Se­quen­zen, die al­ler­dings ge­ren­dert sind. Für das Spiel THE HOB­BIT – KING­DOMS OF MIDD­LE EAR­TH geht man ei­nen an­de­ren Weg. Ei­nen ganz an­de­ren. Epi­sch. Dran­blei­ben.

Das Spiel gibt es für An­dro­id und iOS, scheint laut den Wer­tun­gen auch ganz okay zu sein.

DUNGEON KEEPER: Electronic Arts mag nur fünf Sterne-Bewertungen

DUNGEON KEEPER: Electronic Arts mag nur fünf Sterne-Bewertungen

Screenshot_DungeonKeeper

Elec­tro­nic Arts zeich­net sich ja im­mer wie­der mal durch kun­den­feind­li­ches Ver­hal­ten aus. Die Grün­de sind man­nig­fal­tig: un­zu­rei­chen­de DRM-Maß­nah­men, bocken­de Ser­ver oder all­ge­mein un­sym­pa­thi­sches Ver­hal­ten. In den USA wur­de EA des­we­gen mehr­fach zum schlech­te­sten Fir­ma des Jah­res ge­wählt. Der neu­este Stunt steht im Zu­sam­men­hang mit der Ta­blet-Ver­si­on des Com­pu­ter­spiel-Klas­si­kers DUN­GEON KEE­PER.

In­ter­es­san­ter­wei­se hat das Game im Goo­gle Play-Store hau­fen­wei­se fünf-Ster­ne-Wer­tun­gen, und das ob­wohl sich nicht eben we­ni­ge Nut­zer dar­über be­schwe­ren, dass man durch ing­ame-Käu­fe ab­ge­zockt wer­den soll, ohne die das Spiel kaum nutz­bar ist (50 Blöcke um et­was zu bau­en ko­sten bei­spiels­wei­se laut Aus­sa­ge ei­nes Nut­zers hef­ti­ge 90 Euro). Das ist ein­deu­tig eine ganz neue Aus­le­gung des Ge­schäfts­mo­dells »free2­play«, mit dem das Game be­wor­ben wird.

Wie EA an die gu­ten Wer­tun­gen kommt ist krea­tiv – und eine Un­ver­schämt­heit: tä­tigt man ei­nen der fast un­um­gäng­li­chen Ing­ame-Käu­fe, er­scheint ein Fen­ster, in dem man DUN­GEON KEE­PER be­wer­ten kann. Klickt man auf fünf Ster­ne, wird die Be­wer­tung so­fort in den Play-Store über­nom­men. Klickt man ein bis vier Ster­ne, wird man auf eine Sei­te ge­lei­tet, auf der man »Feed­back« ab­ge­ben kann. Die­se Wer­tung wird aber of­fen­bar nicht um­ge­hend in die Shop-Wer­tung über­nom­men. Will man ein bis vier Ster­ne ver­ge­ben, muss man das di­rekt im Store tun.

Wie ge­sagt: äu­ßer­st krea­tiv und al­lein durch die Art und Wei­se der Durch­füh­rung kann man sich leicht aus­rech­nen, dass man sich bei Elec­tro­nic Arts be­reits vor­her über die Kun­den­re­ak­tio­nen zum Spiel bzw. die Ab­zocke durch über­teu­er­te Ing­ame-Käu­fe be­wusst war und die Be­wer­tung des­we­gen ge­n­au so im­ple­men­tiert hat. Die Al­ter­na­ti­ve wäre, EA In­kom­pe­tenz zu un­ter­stel­len – aber die­se Ant­wort hal­te ich für zu ein­fach. Of­fen agie­ren­de Un­ter­neh­men hät­ten sol­che pein­li­chen Win­kel­zü­ge nicht nö­tig.

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Screen­s­hot DUN­GEON KEE­PER Co­py­right Elec­tro­nic Arts

APOCALYPSIS III – dritte Staffel des Serienromans von Bastei

APOCALYPSIS III – dritte Staffel des Serienromans von Bastei

Cover Apokalypsis3[Spon­so­red Post] Mit APO­CA­LYP­SIS III er­scheint bei Ba­stei Lüb­be so­eben die drit­te Staf­fel des Se­ri­en­ro­mans, der in Form ei­ner App, spe­zi­ell auf di­gi­ta­le End­ge­rä­te ab­ge­stimmt ist. Au­dio­vi­su­el­le Ele­men­te, Tex­te so­wie Il­lu­stra­tio­nen ver­schmel­zen da­mit zu ei­nem Le­se­er­leb­nis. Der Ver­lag schreibt dazu:

Man be­fin­det sich stän­dig im Zen­trum des Ge­sche­hens und fühlt sich den Er­eig­nis­sen ex­trem nah. Ma­rio Gior­da­no hat es ge­schafft ei­nen packen­den End­zeit­thril­ler zu schaf­fen, der durch sei­ne mul­ti­me­dia­le Er­schei­nungs­form das Le­se­er­leb­nis noch ein­mal in­ten­si­viert.

Auch die drit­te Staf­fel der Best­sel­ler-Se­rie um die Haupt­fi­gur Pe­ter Adam geht packend wei­ter. Pap­st Jo­han­nes Paul III. ist zu­rück­ge­tre­ten und spur­los ver­schwun­den. Der Col­le­ge­pro­fes­sor Pe­ter Adam ver­liert sei­ne Frau so­wie sei­ne klei­ne Toch­ter Maya bei ei­nem Flug­zeug­ab­sturz. Sein Bru­der Ni­ko­las er­öff­net ihm, dass ihr Tod im Zu­sam­men­hang mit den Ak­ti­vi­tä­ten ei­nes ok­kul­ten Or­dens ste­he. Pe­ter stößt bei sei­nen Nach­for­schun­gen auf ei­nen my­ste­riö­sen Or­den, der sich dem Welt­un­ter­gang ver­schrie­ben hat. Da­bei ahnt er nicht wel­che Be­deu­tung er für den Or­den hat. Als selbst der neue Pap­st, Pe­trus II., von Dä­mo­nen be­ses­sen ist, schei­nen Pe­ters rät­sel­haf­te Tä­to­wie­run­gen die letz­te Hoff­nung ge­gen die dro­hen­de Apo­ka­lyp­se zu sein. Kann er das Ende der Welt noch auf­hal­ten?

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen fin­det man auf der Se­ri­en-Web­sei­te.

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right Ba­stei Lüb­be

 

Das HUMBLE BUNDLE 5 – mit Android

Es gibt mal wie­der eine neu­es HUM­BLY IN­DIE BUND­LE, dies­mal er­hält man die Ga­mes nicht nur für App­le, Win­dows und Li­nux, son­dern zu­sätz­li­ch auch noch für An­dro­id. Fei­ne Sa­che.

Das Drum­her­um ist wie im­mer: man zahlt ei­nen be­lie­bi­gen Be­trag und er­hält da­für die Spie­le so­wie ei­ni­ge Sound­tracks dazu. Zahlt man mehr als den Durch­schnitt (zu die­sem Zeit­punkt ca. 6,70 Dol­lar), er­hält man zwei wei­te­re Spie­le und mehr Mu­sik.

Im fünf­ten Bund­le sind ent­hal­ten: BEAT HA­ZA­RD UL­TRA, DY­NA­MI­TE JACK, SO­LAR 2 und NIGHTS­KY HD, im er­wei­ter­ten Pack kom­men noch DUN­GEON DE­FEN­DERS und SU­PER HE­XA­GON hin­zu. Wie im­mer geht ein teil der Ein­nah­men an die Childs Play Cha­ri­ty.

CES: Lego Mindstorm EV3

Auf der CES in Las Ve­gas hat Lego die näch­ste Ge­ne­ra­ti­on sei­ner Ro­bo­ter-Bau­sät­ze mit der Be­zeich­nung »Mind­storm« vor­ge­stellt. Sie trägt den Na­men »Mind­storm EV3«.

Der P-Brick (sie­he links) ist der Kern al­ler da­mit zu er­stel­len­den Ro­bo­ter und ba­siert auf ei­nem ARM9-Pro­zes­sor; der hat 16 MB Flash-Spei­cher und 64 MB RAM zur Ver­fü­gung und kann über die gra­fi­sche Be­nut­zer­ober­flä­che Lab­View von Na­tio­nal In­stru­ments via PC pro­gram­miert wer­den. Sei­ne Firm­ware ist Li­nux-ba­siert, er ver­fügt un­ter an­de­rem über eine USB-Schnitt­stel­le und ei­nen Slot für SD-Kar­ten. Man soll den P-Brick auch über iOS- oder An­dro­id-Ge­rä­te steu­ern kön­nen. Dank der Kom­pa­ti­bi­li­tät mit dem Vor­gän­ger sind des­sen Bau­tei­le wei­ter­ver­wend­bar.

Die Bau­an­lei­tun­gen für die 17 Ro­bo­ter des Ba­sis­pa­kets lie­gen erst­mals auch in 3D-Fas­sun­gen vor, die man auf Ta­blets nut­zen kann. Da­bei hat man die Mög­lich­keit, sich die Bau­stu­fen aus al­len Rich­tun­gen an­zu­se­hen.

Lego Mind­storms EV3 wird ab dem zwei­ten Halb­jahr 2013 für ca. 350 Euro er­hält­li­ch sein. Ne­ben der »nor­ma­len« Ver­si­on wird es auch be­son­de­re Fas­sun­gen für Schu­len ge­ben.

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Pres­se­fo­to P-Brick Co­py­right Lego Group

Kickstarter: GIRL GENIUS AND THE RATS OF MECHANICSBURG

Wer sich mit Steam­punk be­schäf­tigt, hat wahr­schein­li­ch auch schon ein­mal et­was über Phil und Kaja Fo­glios Web- und Print-Co­mic GIRL GE­NI­US ge­hört. Das Mot­to der Se­rie lau­tet:

»Ad­ven­tu­re, Ro­man­ce, MAD SCI­EN­CE!«

GIRL GE­NI­US ver­folgt die Aben­teu­er ei­ner jun­ge Hel­din na­mens Agat­ha He­tero­dy­ne in ei­nem par­al­lel­welt­li­chen, vik­to­ria­ni­schen Steam­punk-Set­ting, oder auch ei­nem »Gas­lamp-Sty­le«, wie es die Au­to­ren nen­nen.

Auf Kick­star­ter wur­de Ende letz­ter Wo­che ein Pro­jekt mit dem Ti­tel GIRL GE­NI­US AND THE RATS OF ME­CHA­NICS­BURG aus­ge­ru­fen. Hier sucht man Un­ter­stüt­zer für ein Spiel, das für iOS und An­dro­id er­schei­nen soll. Un­ter­stützt wer­den muss da in­zwi­schen nichts mehr, denn das 7500-Dol­lar-Zeil wur­de na­he­zu in Null­zeit er­reicht, bis  jetzt gin­gen fast 31000 Dol­lar ein. Spen­den kann man al­ler­dings wei­ter­hin, noch 19 Tage ste­hen zur Ver­fü­gung. Für ge­ra­de mal 4 Dol­lar er­hält man als Ge­gen­lei­stung die An­dro­id-App – da habe zu­min­dest ich nicht lan­ge über­legt … :)

Al­les wei­te­re auf der Kick­star­ter-Pro­jekt­sei­te.

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Pro­mo­gra­fik Co­py­right Ste­phen Bee­man

Tolkien Estate verklagt Warner wegen Online-Inhalten

An­de­res als im obi­gen Screen­s­hot dräu­en dü­ste­re Wol­ken über der vir­tu­el­len Mit­tel­er­de:

Eine Ge­mein­schaft aus dem Tol­ki­en-Esta­te (Nach­lass- und Rech­te­ver­wal­ter des Pro­fes­sors), so­wie wei­te­ren Teil­neh­mern, hat War­ner Bros. und den Li­zenz­in­ha­ber The Saul Zaentz Com­pany ver­klagt, die Kla­ge­schrift wur­de beim Hol­ly­wood-Re­por­ter ver­öf­fent­licht. Saul Zaentz hal­ten be­reits seit 1969 bzw. 1975 Li­zenz­rech­te an dem Mar­ken LORD OF THE RINGS und HOB­BIT. Zen­tra­ler Punkt der Kla­ge ist, dass die Rech­te­inha­ber ihr Li­zenz­recht un­er­laubt auf nicht­phy­si­sche Pro­duk­te aus­ge­wei­tet zu ha­ben sol­len. Da­mit sind ins­be­son­de­re »Glücks­spie­le« (bit­te?), aber auch »her­un­ter­lad­ba­re Spie­le« und On­line-Ga­mes ge­meint. Pri­mä­res Ziel ist hier of­fen­bar HERR DER RIN­GE ON­LINE, es geht aber auch um Off­line-Spie­le, für die Down­load-Con­tent zur Ver­fü­gung ge­stellt wur­de.

Das Pi­kan­te dar­an: es wird nicht nur Scha­dens­er­satz in Höhe von 80 Mil­lio­nen Dol­lar ge­for­dert, zu­sätz­li­ch ist eine For­de­rung ein Teil der Kla­ge, sämt­li­che »nicht­phy­si­schen« Pro­duk­te so­fort ein­zu­stel­len und vom Markt zu neh­men.

Ein Aus­zug aus der Kla­ge­schrift:

Howe­ver, in re­cent ye­ars, and par­ti­cu­lar­ly in the af­ter­ma­th of the un­pre­ce­den­ted fi­nan­ci­al and cri­ti­cal suc­cess of the Films, de­fen­dants have, with in­crea­sing bold­ness, en­ga­ged in a con­ti­nuing and esca­la­ting pat­tern of usur­ping rights to which they are not en­t­it­led — rights which be­long ex­clu­si­ve­ly to plain­tiffs.

For ex­am­ple, alt­hough their li­mi­t­ed mer­chan­di­sing li­cen­se only gi­ves them the right to sell tan­gi­ble mer­chan­di­se, de­fen­dants have de­ve­lo­ped, li­cen­sed and/or sold (and con­ti­nue to de­ve­lop, li­cen­se and/or sell) down­loa­da­ble vi­deo ga­mes ba­sed on The Lord of the Rings and The Hob­bit, avail­able only by down­loa­ding and/or ac­cess via the In­ter­net, via mo­bi­le apps, ta­blet apps or other si­mi­lar di­gi­tal dis­tri­bu­ti­on chan­nels, or through other on­line in­ter­con­nec­tivi­ty such as Face­book.  The­re is no phy­si­cal or tan­gi­ble item of mer­chan­di­se sold to the con­su­mer with the­se ga­mes.

De­fen­dants also have as­ser­ted and con­ti­nue to as­sert that they have rights re­la­ting to a wide va­rie­ty of goods and ser­vices beyond »ar­ti­cles of tan­gi­ble per­so­nal pro­per­ty« and have re­gi­ste­red trade­marks and/or fi­led »in­tent to use« ap­p­li­ca­ti­ons in tho­se same ca­te­go­ries, in­clu­ding wi­thout li­mi­ta­ti­on ho­tels, re­stau­rants, tra­vel agen­ci­es, ring­to­nes, online/downloadable ga­mes and hou­sing de­ve­lop­ments — ca­te­go­ries of rights which plain­ly have not been gran­ted to them.

War­ner hat ver­ständ­li­cher­wei­se bis­lang nicht zu den Vor­wür­fen Stel­lung ge­nom­men. Soll­te die Kla­ge Er­folg ha­ben, wür­de das das Ende von LO­TRO be­deu­ten, al­ler­dings ist da­von aus­zu­ge­hen, dass der Kon­zern sei­ne ge­sam­te Rechts­ab­tei­lung ak­ti­viert – und der Aus­gang sol­cher Kla­gen ist in den USA dank des ver­schwur­bel­ten Rechts­sy­stems al­les an­de­re als ge­wiss.

Ich wür­de mal ver­mu­ten, dass dem Tol­ki­en Esta­te in­zwi­schen ge­schwant hat, dass sie schlecht ver­han­delt ha­ben und Ver­brei­tungs­rech­te über das In­ter­net nicht früh­zei­tig ge­nug in die Ver­trä­ge ein­gin­gen. Jetzt möch­te man das nach­ho­len und kas­sie­ren – es ist wahr­schein­li­ch, dass sich Dar­th War­ner wie üb­li­ch hier­bei nicht son­der­li­ch frei­gie­big zei­gen woll­te. Ich gehe nicht da­von aus, dass die Ver­ant­wort­li­chen der­art naiv sind zu glau­ben, wirk­li­ch eine Ab­schal­tung des On­line­spiels er­rei­chen zu kön­nen. Mal ganz da­von ab­ge­se­hen soll­te ih­nen klar sein, dass die Fan­ge­mein­de von HDRO ins­be­son­de­re seit­dem das Spiel zu free-2-play wur­de groß ist und die­se in ho­hem Maße er­bo­st dar­über sein wür­de, wenn das er­folg­rei­che MMO auf­grund der Kla­ge so ein­fach ab­ge­schal­tet wer­den müss­te – den Klä­gern dürf­te dann ein Shits­torm epi­schen Aus­ma­ßes ins Haus ste­hen. Ich den­ke, al­ler­dings, dass das Gan­ze auf ei­nen Ver­gleich hin­aus­lau­fen wird, bei dem War­ner (zäh­ne­knir­schend) ei­nen Be­trag be­zahlt und da­für die On­line-In­hal­te be­stehen blei­ben.

In­ter­es­sant wird al­ler­dings sein zu se­hen, ob die For­de­run­gen der Tol­ki­en-Er­ben gund­sätz­li­ch von Ge­rich­ten als va­li­de an­ge­se­hen wer­den. Soll­te dem so sein, dürf­te das mög­li­cher­wei­se auch Aus­wir­kun­gen auf zahl­lo­se an­de­re »In­tel­lec­tual Pro­per­ties« ha­ben.

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Screen­s­hot LO­TRO Co­py­right Tur­bi­ne und War­ner Bros.

INGRESS – Augmented Reality Game

So et­was mus­s­te frü­her oder spä­ter kom­men, ich hat­te be­reits seit lan­gem da­mit ge­rech­net: Goo­gle star­tet ein MMO, das die Rea­li­tät in das Spiel mit ein­be­zieht. Googles neu­es Pro­jekt IN­GRESS ist of­fen­bar (De­tails feh­len noch) ein An­dro­id-ba­sier­tes »Aug­men­ted Rea­li­ty Game«, in dem man durch sein Smart­pho­ne via App in der rea­len Welt mit an­de­ren Spie­lern in­ter­agiert, gleich­zei­tig wer­den aber auch Din­ge ein­be­zo­gen, die tat­säch­li­ch gar nicht exi­stie­ren. Das Gan­ze er­gibt dann ei­nen FRIN­GE-ähn­li­chen My­ste­ry-Plot.

Man muss sich für eine von zwei Frak­tio­nen ent­schei­den, ent­we­der den Wi­der­stand (Re­si­stan­ce) oder die Er­leuch­te­ten (En­ligh­te­ned). Eine my­ste­riö­se neue Form von En­er­gie ist ent­deckt wor­den – die Er­leuch­te­ten wol­len dies da­durch ent­ste­hen­den un­fass­ba­ren Mög­lich­kei­ten nutz­bar ma­chen, wäh­rend der Wi­der­stand glaubt, dass durch die En­er­gie un­se­re Ge­dan­ken kon­trol­liert wer­den und die Mensch­heit da­vor be­schützt wer­den muss.

Auf der Sei­te zu IN­GRESS kann man sich für ei­nen Be­ta­zu­gang vor­mer­ken.

Ich muss zu­ge­ben: ich bin et­was ge­spal­ten. Ei­ner­seits fin­de ich die Idee und das Kon­zept über­aus span­nend, ins­be­son­de­re, da der Schlüs­sel zum Er­folg of­fen­bar Ko­ope­ra­ti­on ist. Auf der an­de­ren Sei­te wird das zu noch mehr Smart­pho­ne-Zom­bies füh­ren, als wir oh­ne­hin jetzt schon auf den Stra­ßen se­hen. Wol­len wir das?

Ich habe mich auf je­den Fall für ei­nen Beta-Ac­count an­ge­mel­det, denn aus­pro­bie­ren muss ich das ein­fach. Stellt sich die Fra­ge, ob das In Eu­ro­pa über­haupt spiel­bar sein wird, aber ich kann mir nicht vor­stel­len, dass Goo­gle das nicht vor­ge­se­hen hat.

Und schon wieder: HUMBLE BUNDLE FOR ANDROID 4

Er­neut gibt es ein HUM­BLE IN­DIE BUND­LE dies­mal wie­der wie ge­wohnt mit Com­pu­ter­spie­len statt eBooks. Der Clou dies­mal: trotz des Na­mens er­hält man die Spie­le nicht nur in Ver­sio­nen für An­dro­id, son­dern gleich auch für PC, Mac OS X und Li­nux (falls vor­han­den).

Mit da­bei sind dies­mal Crayon Phy­sics De­lu­xeEu­f­lo­riaSp­li­ceSu­per­bro­thers: Sword & Sworce­ry EP und Wa­king Mars. Nun ken­ne ich die mei­sten da­von zwar nicht, weiß aber, dass bei­spiels­wei­se EU­F­LO­RIA und WA­KING MARS hoch­ge­lobt ob ih­res Spiel­wit­zes und ih­rer in­no­va­ti­ven An­sät­ze sind.

Wie im­mer beim HUM­BLE BUND­LE darf man zah­len, was man möch­te. Gibt man mehr als den Durch­schnitt, er­hält man MA­CHI­NA­RI­UM! als Drein­ga­be. Wie bei je­dem BUND­LE be­kommt man hier jede Men­ge DRM-freie und in­no­va­ti­ve In­de­pen­dent-Spie­le fürs Geld. Die eta­blier­te Spiele­indu­strie soll­te sich ein Bei­spiel neh­men, aber die ei­ert ja lie­ber mit zwan­zig­mal auf­ge­koch­ten al­ten Spiel­ide­en her­um … Und na­tür­li­ch geht auch dies­mal ein An­teil an wohl­tä­ti­ge Zwecke.

PhantaNews für Smartphones und Tablets via Google Currents

Ab so­fort kann man die In­hal­te von Phan­ta­News auch be­quem auf dem Smart­pho­ne und Ta­blet le­sen – und das un­ab­hän­gig da­von, ob es sich um ein An­dro­id- oder iOS-Ge­rät han­delt. Goo­gle Cur­rents machts mög­li­ch.

Ich hat­te eine Zeit lang mo­bi­le In­hal­te über spe­zi­el­le Word­Press-Plug­ins und The­mes an­ge­bo­ten, lei­der war das feh­ler­an­fäl­lig und die­se Lö­sun­gen hat­ten ernst­haf­te Pro­ble­me mit Cust­om Post Ty­pes, so dass ich dar­auf wie­der ver­zich­ten mus­s­te.

Googles neu­er Dienst Cur­rents macht es nun ein­fach, die In­hal­te von Phan­ta­News für ver­schie­de­ne mo­bi­le Platt­for­men an­zu­bie­ten, ohne dass ich mir Sor­gen um die Tech­nik ma­chen muss, denn die Auf­be­rei­tung für die ver­schie­de­nen Fla­vours (und Auf­lö­sun­gen) von Smart­pho­nes und Ta­blets über­nimmt Googles Tech­nik.

Um Phan­ta­News via Cur­rents zu le­sen, muss man ein­fach nur die fürs ei­ge­ne Ge­rät pas­sen­de ko­sten­lo­se App in­stal­lie­ren (für An­dro­id oder für iOS) und dort dann in den In­hal­ten nach »Phan­ta­News« su­chen, um es zur ei­ge­nen Bi­blio­thek hin­zu­zu­fü­gen. Man kann mit dem Mo­bil­ge­rät der ei­ge­nen Wahl auch ein­fach die­sen Link auf­su­chen.

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