Mobiles Game: JURASSIC WORLD ALIVE – Saurier statt Pokémons

Mobiles Game: JURASSIC WORLD ALIVE – Saurier statt Pokémons

Die an­ge­kün­dig­te App JU­RAS­SIC WORLD ALI­VE ver­folgt ein ähn­li­ches Kon­zept wie der Stroh­feu­er-Block­bu­ster PO­KÈ­MON GO: Man kann über hun­dert Di­no­sau­ri­er ja­gen, und so­gar über die Ma­ni­pu­lie­rung von DNA ganz neue Ar­ten er­schaf­fen. Auch hier­bei muss man of­fen­bar wie­der durch die Stra­ßen lau­fen, um nach den prä­hi­sto­ri­schen Gi­gan­ten zu su­chen und sie zu fan­gen (na hof­fent­lich pas­sen die ins Smart­pho­ne …).

Doch an­ders als beim Vor­bild kann man zu­dem eine Art vir­tu­el­le Droh­ne los­schicken, die das di­rek­te Um­feld au­to­ma­ti­siert nach Sau­ri­ern durch­sucht, man kann also auch vom Sofa aus neue fin­den. Ich wür­de aber mal da­von aus­ge­hen, dass auch hier be­son­de­re Vie­cher an be­son­de­ren Or­ten zu fin­den sein wer­den.

Man kann die Sau­ri­er nicht nur fan­gen und sam­meln, son­dern sie auch in Kämp­fe ge­gen an­de­re Spie­ler schicken.

JU­RAS­SIC WORLD ALI­VE soll für An­dro­id und iOS er­schei­nen, ei­nen Re­lease­ter­min gibt es noch nicht (ich tip­pe mal auf eine Zeit rund um den Start des zwei­ten Ki­no­films, also mög­li­cher­wei­se Juni 2018), eben­falls un­be­kannt ist, ob man auch Chris Pratt fan­gen kann …

Pro­mo­gra­fik JU­RAS­SIC WORLD Co­py­right Uni­ver­sal Pic­tures

Gameplay-Trailer – HARRY POTTER: HOGWARTS MYSTERY

Gameplay-Trailer – HARRY POTTER: HOGWARTS MYSTERY

Es war schon län­ger be­kannt, dass es ein Mo­bi­le-Spiel um J. K. Row­lings Zau­ber­lehr­ling ge­ben wür­de, De­tails wa­ren bis­her al­ler­dings spär­lich. Jetzt gibt es ei­nen Game­play-Trai­ler zu HAR­RY POT­TER: HOG­WARTS MY­STE­RY.

Das Game wird für iOS und An­dro­id er­schei­nen, im Mo­ment ist noch un­klar, was es ko­sten wird und wie sehr man auf ingame-Mi­kro­trans­ak­tio­nen setzt, um dem Pot­ter-Fan das Geld aus der Ta­sche zu zie­hen.

HAR­RY POT­TER: HOG­WARTS MY­STE­RY soll im »Früh­jahr 2018« er­schei­nen.

Humble Mobile Bundle 22

Humble Mobile Bundle 22

Die Hum­ble Bund­le Inc. haut mal wie­der ein Pa­ket da­von raus, wo­mit da­mals al­les an­ge­fan­gen hat: Ein Bund­le von Spie­len für An­dro­id. Die Aus­wahl ist beim Hum­ble Mo­bi­le Bund­le 22 eher über­schau­bar, da­für hält sich aber auch der Preis in Gren­zen.

Für ei­nen Dol­lar (80 Cent) er­hält man Split­ter Crit­tersStar Vi­kings Fo­re­ver und Ga­la­xy of Pen & Pa­per. Für den Durch­schnitt (der­zeit ca. 4,84 Dol­lar) legt Hum­ble Oxen­free (al­lein da­für lohnt das schon), Mushroom 11 (plus Art­book) und Ano­t­her Lost Pho­ne: Laura’s Sto­ry oben drauf, und für fünf Dol­lar gibt es noch Par­ty Hard GO und De­ath Road to Ca­na­da dazu.

Für den Preis im Prin­zip ein no-Brai­ner. Mehr zu den Spie­len auf der Sei­te des Bund­les.

Angekündigt – Mobilspiel HARRY POTTER: HOGWARTS MYSTERY

Angekündigt – Mobilspiel HARRY POTTER: HOGWARTS MYSTERY

Ne­ben dem PO­KÈ­MON GO-ähn­li­chen AR-Spiel um den Zau­ber­lehr­ling ist auch noch ein wei­te­res Mo­bil­spiel in Ar­beit. Es soll den Ti­tel HAR­RY POT­TER: HOG­WARTS MY­STE­RY tra­gen und eine Art RPG sein.

Dar­in soll man laut Ent­wick­ler Jam City ei­nen Cha­rak­ter er­stel­len kön­nen, mit dem man dann auf die Zau­be­r­er­schu­le Hog­warts geht, dort meh­re­re Jah­re ver­bringt, und na­tür­lich alle be­kann­ten Fä­cher ab­sol­viert, also bei­spiels­wei­se Ver­tei­di­gung ge­gen die dunk­len Kün­ste oder Trän­ke. Es wird auch ei­nen Du­ell­club ge­ben und es sol­len die aus den Bü­chern be­kann­ten Pro­fes­so­ren vor­kom­men.

Un­klar ist im Mo­ment noch, ob man auch auf Pot­ter und sei­ne Freun­de tref­fen kann, und wie das Spiel ge­nau aus­sieht, also ob es sich um eine An­ein­an­der­rei­hung von Mi­nig­a­mes han­delt, oder das Gan­ze ein ela­bo­rier­te­res RGB ist.

HAR­RY POT­TER: HOG­WARTS MY­STE­RY soll für Mo­bil­te­le­fo­ne er­schei­nen, ei­nen Ter­min gibt es der­zeit noch nicht.

Pro­mo­fo­to HAR­RY POT­TER AND THE OR­DER OF THE PHOE­NIX Co­py­right War­ner Bros.

2D Game Engine Corona jetzt kostenfrei

2D Game Engine Corona jetzt kostenfrei

Ab so­fort ist die 2D Game En­gi­ne Co­ro­na, mit der man platt­form­über­grei­fend Spie­le pro­gram­mie­ren kann, für je­den ko­sten­frei her­un­ter zu la­den. Es gibt an­ders als bei ver­gleich­ba­ren An­ge­bo­ten zu­dem kei­ne Ein­nah­me­gren­ze, ab der man Li­zenz­ge­büh­ren zah­len muss.

Es gibt die En­gi­ne für Win­dows (mit der man dann Spie­le für An­dro­id und Win­dows pro­gram­mie­ren kann) und Ma­cOS (mit der Ver­si­on rea­li­siert man Ga­mes für iOS und Ma­cOS). Sie ist LUA-ba­siert, kommt mit reich­lich APIs und kann über Plug­ins er­wei­tert wer­den. Geld will Co­ro­na Labs ab so­fort über Plug­ins und Sup­port ver­die­nen. Will man bei­spiels­wei­se den Splash­screen los­wer­den, muss man 99 Dol­lar zah­len.

Alle wei­te­ren In­for­ma­tio­nen auf der neu ge­stal­te­ten Web­sei­te von Co­ro­na Labs. Be­spre­chun­gen der En­gi­ne fin­den sich im Co­ro­na-Fo­rum oder bei gamedesigning.org.

Logo Co­ro­na Labs Co­py­right Co­ro­na Labs

Sega Forever – klassische Spiele auf Mobilgeräten

Sega Forever – klassische Spiele auf Mobilgeräten

Sega Fo­re­ver ist eine in Zu­kunft wei­ter wach­sen­de Samm­lung klas­si­scher Spie­le des Pu­blishers, um­ge­setzt für mo­der­ne mo­bi­le Ge­rä­te, also Smart­pho­nes und Ta­blets.

Da­bei sind et­li­che der Spie­le in der Grund­ver­si­on ko­sten­los, blen­den al­ler­dings Wer­bung ein. Wer die los­wer­den oder Pro-Fea­tures frei­schal­ten möch­te, zahlt ei­nen Obo­lus von zwei Dol­lar pro Spiel. Die­se Wer­bung er­scheint nur beim Start des Spiels, im Start­screen oder auf High­score-Li­sten, nicht aber im Spiel selbst, sie be­ein­flusst also das Game­play nicht.

Das Gan­ze star­tet heu­te in den App-Stores von Goog­le und Ap­ple, zu den zum Launch er­hält­li­chen Spie­len ge­hö­ren un­ter an­de­rem So­nic The Hedge­hog, Phan­ta­sy Star II, Co­mix Zone, Kid Cha­me­le­on oder Al­te­red Be­ast.

Wei­te­re de­tails auch auf der of­fi­zi­el­len Home­page von Sega Fo­re­ver.

Pro­mo­gra­fik Co­py­right Sega

Deutscher Computerspielepreis 2017: Die Gewinner und ein Eklat

Deutscher Computerspielepreis 2017: Die Gewinner und ein Eklat

Kei­ne Preis­ver­lei­hung ohne Bo­hei, das scheint der Stan­dard zu wer­den. Bei der Ver­lei­hung des Deut­schen Com­pu­ter­spie­le­prei­ses ge­stern Abend in Ber­lin soll­ten Mimi­mi Ga­mes für SHADOW TAC­TICS: BLA­DES OF THE SHO­GUN den Preis für das be­ste Game­de­sign er­hal­ten, im­mer­hin mit 44000 Euro do­tiert (das sind Preis­gel­der, da kann man in der ach so wich­ti­gen Buch­bran­che nur von träu­men). Doch die ver­wei­ger­ten die An­nah­me der Aus­zeich­nung ohne eine Be­grün­dung zu nen­nen. Es wur­den Spe­ku­la­tio­nen laut, dass es wäh­rend der Ab­stim­mun­gen der Fach­ju­ry (be­stehend aus »Ex­per­ten« und »Bran­chen­ken­nern«) zu Un­re­gel­mä­ßig­kei­ten ge­kom­men war.

Zu den Do­tie­run­gen: Das be­ste deut­sche Spiel er­hält 110000 Euro, die be­sten Kin­der- und Ju­gend­spie­le je­weils 75000 Euro, der Rest je 40000 Euro (bis auf die in­ter­na­tio­na­len Ge­win­ner, die be­kom­men nichts). Ins­ge­samt wer­den Preis­gel­der in Höhe von 550000 Euro aus­ge­schüt­tet. An­ge­sichts sol­cher Be­trä­ge kann sich die deut­sche Buch- und Ver­lags­bran­che, die so gern ei­nen auf dicke Hose macht und das Buch für das wich­tig­ste Me­di­um über­haupt hält, ei­gent­lich nur pein­lich schwei­gend in der Ecke ver­stecken.

Die Ge­win­ner:

Be­stes Deut­sches Spiel

  • Por­tal Knights – Keen Ga­mes, Frank­furt am Main / 505 Ga­mes, Mai­land

Be­stes Nach­wuchs­kon­zept

  • DYO – Fa­bi­an Golz, Oli­ver Lang­kow­ski, Jo­sia Ron­can­cio, Rag­nar Thom­sen, Ma­xi­mi­li­an War­sin­ke (HTW Ber­lin)

Be­stes Kin­der­spiel

Be­stes Ju­gend­spiel

  • Code 7 – Epi­so­de 0: Allo­ca­ti­on – Good­wolf Stu­dio, Bonn

Be­ste In­no­va­ti­on

  • VR Co­a­ster Ri­des and Co­a­sta­li­ty App – VR Co­a­ster, Kai­sers­lau­tern

Be­ste In­sze­nie­rung

Be­stes Se­rious Game

  • Or­well – Os­mo­tic Stu­di­os, Ham­burg

Be­stes Mo­bi­les Spiel

Be­stes Game­de­sign

Be­stes In­ter­na­tio­na­les Spiel

Be­stes In­ter­na­tio­na­les Mul­ti­play­er-Spiel

Be­ste In­ter­na­tio­na­le neue Spie­le­welt

Son­der­preis der Jury: 

  • Com­pu­ter­spiele­mu­se­um

Pu­bli­kums­preis

Pro­mo­gra­fik POR­TAL KNIGHTS Co­py­right Keen Ga­mes

Sony Multitouch-Projektor Xperia Touch

Sony Multitouch-Projektor Xperia Touch

Ei­gent­lich hört sich die Idee gut an: ein Pro­jek­tor mit An­dro­id-Be­triebs­sy­stem, der jede Flä­che zu ei­nem Mul­ti­touch-fä­hi­gen Ein­ga­be­ge­rät macht. Sony bie­tet so et­was in Kür­ze un­ter dem Na­men Xpe­ria Touch an. In ei­ner Grö­ße zwi­schen 23 und 80 Zoll (58 – 203 cm) wird die An­dro­id-Be­nut­zer­ober­flä­che auf bei­spiels­wei­se ei­nen Tisch oder eine Wand pro­ji­ziert. Eine An­nä­he­rungs­er­ken­nung weckt das Sy­stem aus dem Tief­schlaf, wenn man sich nä­hert. Wei­te­re Sen­so­ren er­ken­nen z.B. Um­ge­bungs­licht, Tem­pe­ra­tur, Luft­druck oder Luft­feuch­tig­keit.

Ins­be­son­de­re als Com­pu­ter­spie­ler oder für Ge­sell­schafts­spie­le, aber auch für zahl­lo­se an­de­re An­wen­dun­gen kom­men ei­nem so­fort Un­men­gen coo­le Ide­en.

Lei­der gibt es Nach­tei­le. Ak­ku­be­trie­ben hält das Ge­rät bei Vi­deo­wie­der­ga­be ge­ra­de mal eine Stun­de durch (da­ge­gen hilft al­ler­dings bei lo­ka­lem Be­trieb ein Netz­teil). Die pro­ji­zier­te Auf­lö­sung be­trägt ge­ra­de mal 1366x768 Pi­xel, das ist heut­zu­ta­ge lä­cher­lich we­nig.

An­ge­sichts des­sen er­scheint der von Sony an­ge­sag­te Preis für das Xpe­ria Touch maß­los über­trie­ben: 1600 Euro soll man bei Markt­ein­füh­rung da­für be­zah­len. Das Ge­rät soll »dem­nächst« in Eu­ro­pa er­hält­lich sein.

Pro­mo­gra­fik Xpe­ria Touch Co­py­right Sony

Nintendos Klempner hüpft auf iOS: SUPER MARIO RUN

Nintendos Klempner hüpft auf iOS: SUPER MARIO RUN

Super Mario Run

Nin­ten­do hat­te sich mit Spie­len für Mo­bil­ge­rä­te bis­lang et­was schwer ge­tan und eher auf sei­ne Hand­held-Kon­so­len ge­setzt – und alle frag­ten sich: War­um nur? War­um las­sen sie die­sen po­ten­ti­ell mil­lio­nen­schwe­ren Markt au­ßer acht? Nicht zu­letzt der Er­folg von Po­ké­mon Go wird sie ei­nes Bes­se­ren be­lehrt ha­ben, denn am 15. De­zem­ber kommt die iko­ni­sche Nin­ten­do-Fi­gur auf die Mo­bil­ge­rä­te: Klemp­ner Ma­rio.

SU­PER MA­RIO RUN wird das Spiel hei­ßen, in dem der Prot­ago­nist kon­ti­nu­ier­lich lau­fen wird, und der Spie­ler ihm durch Tip­pen da­bei hel­fen kann, über Hin­der­nis­se zu sprin­gen oder coo­le Son­der­mo­ves aus­zu­füh­ren. Klingt be­kannt. Da­bei setzt man nicht auf die bei an­de­ren an­bie­tern so be­lieb­ten Mo­gel­packun­gen, ab­ge­speck­te Spie­le um­sonst oder gün­stig an­zu­bie­ten und dann via »in-App-Käu­fen« oder DLC ab­zu­zocken. Bei SU­PER MA­RIO RUN wird man eine Fas­sung, die die drei Spiel­mo­di an­teasert, ko­sten­los her­un­ter­la­den kön­nen. Die Voll­ver­si­on schlägt dann mit 9,99 Dol­lar zu Bu­che – und ist kom­plett, also kei­ne ver­steck­ten Ko­sten.

Und das Be­ste: Chef­ent­wick­ler bei SU­PER MA­RIO RUN ist Alt­mei­ster Shi­ge­ru Miy­amo­to hims­elf.

Höchst un­schön ist al­ler­dings, dass Nin­ten­dos Pres­se­mit­tei­lung das Spiel bis­her aus­schließ­lich für iOS-Ge­rä­te an­kün­digt, also iPad und iPho­ne (ab iOS 8). Mehr De­tails auf ei­ner of­fi­zi­el­len Web­sei­te.

Kein An­dro­id? Aber sonst geht’s euch noch gut, Nin­ten­do? Ich hät­te euch so­fort Geld hin­ter­her­ge­wor­fen.

Pro­mo­gra­fik SU­PER MA­RIO RUN Co­py­right Nin­ten­do

Niantic äußerst sich zu den POKÉMON GO-Datenschutzproblemen unter iOS

Niantic äußerst sich zu den POKÉMON GO-Datenschutzproblemen unter iOS

Promografik Pokemon Go

Nach dem fu­rio­sen Start der Aug­men­ted Rea­li­ty-App PO­KÉ­MON GO, die von der Goog­le-Toch­ter Ni­an­tic (IN­GRESS) ent­wickelt wur­de, ka­men Nut­zer dar­auf, dass die App sich un­ter iOS an­ders als un­ter An­dro­id um­fang­rei­che Zu­griffs­rech­te ein­räumt. Da­bei scheint es sich um ei­nen Feh­ler ge­han­delt zu ha­ben, zu­min­dest kann man das ei­ner Stel­lung­nah­me aus dem Hau­se Ni­an­tic ent­neh­men:

We re­cent­ly dis­co­ve­r­ed that the Po­ké­mon GO ac­count crea­ti­on pro­cess on iOS er­ro­neous­ly re­quests full ac­cess per­mis­si­on for the user’s Goog­le ac­count. Howe­ver, Po­ké­mon GO only ac­ces­ses ba­sic Goog­le pro­fi­le in­for­ma­ti­on (spe­ci­fi­cal­ly, your User ID and email ad­dress) and no other Goog­le ac­count in­for­ma­ti­on is or has been ac­ces­sed or collec­ted. Once we be­ca­me awa­re of this er­ror, we be­gan working on a cli­ent-side fix to re­quest per­mis­si­on for only ba­sic Goog­le pro­fi­le in­for­ma­ti­on, in line with the data that we ac­tual­ly ac­cess.  Goog­le has ve­ri­fied that no other in­for­ma­ti­on has been re­cei­ved or ac­ces­sed by Po­ké­mon GO or Ni­an­tic. Goog­le will soon re­du­ce Po­ké­mon GO’s per­mis­si­on to only the ba­sic pro­fi­le data that Po­ké­mon GO needs, and users do not need to take any ac­tions them­sel­ves.

Das kann man nun glau­ben oder nicht. Pro­ble­ma­tisch blei­ben aber wei­ter­hin die Nut­zungs­be­din­gun­gen, die eine voll­stän­di­ge und frei­wil­li­ge Wei­ter­ga­be ge­sam­mel­ter Da­ten an Drit­te und ins­be­son­de­re auch an Si­cher­heits­be­hör­den ein­räu­men, dar­un­ter ganz si­cher auch Be­we­gungs­da­ten:

Wir ar­bei­ten mit der Re­gie­rung, mit Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den oder pri­va­ten Be­tei­lig­ten zu­sam­men, um das Ge­setz durch­zu­set­zen und ein­zu­hal­ten. Wir könn­ten jeg­li­che In­for­ma­tio­nen über Sie (oder über das von Ih­nen er­mäch­tig­te Kind), die sich in un­se­rem Be­sitz oder Kon­troll­be­reich be­fin­den, an Re­gie­run­gen oder Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den oder pri­va­te Be­tei­lig­te of­fen­le­gen, wenn wir es nach un­se­rem ei­ge­nen Er­mes­sen für not­wen­dig und an­ge­mes­sen er­ach­ten: (a) um auf An­sprü­che, Ge­richts­pro­zes­se (ein­schließ­lich Vor­la­dun­gen) zu re­agie­ren; (b) um un­ser Ei­gen­tum, un­se­re Rech­te und un­se­re Si­cher­heit, so­wie das Ei­gen­tum, die Rech­te und die Si­cher­heit von Drit­ten oder der all­ge­mei­nen Öf­fent­lich­keit zu schüt­zen; und © um jeg­li­che Ak­ti­vi­tät, die wir als il­le­gal, un­ethisch oder recht­lich an­fecht­bar er­ach­ten, auf­zu­decken und zu stop­pen.

Das sieht für mich schon schwer da­nach aus, als sei­en die Nut­zungs­be­din­gun­gen nicht für die deut­schen Rechts­ver­hält­nis­se an­ge­passt wor­den. Eben­falls fin­det sich ein Pas­sus dar­in, der bei ei­nem Ver­kauf von Ni­an­tic er­laubt, alle ge­sam­mel­ten Da­ten an den Käu­fer wei­ter zu ge­ben.

Ob er oder sie zu die­sen Be­din­gun­gen PO­KÉ­MON GO wei­ter nut­zen möch­te, soll­te man sich über­le­gen.

Pro­mo­gra­fik PO­KÉ­MON GO Co­py­right Ni­an­tic und Nin­ten­do

Epischer Trailer: THE HOBBIT – KINGDOMS OF MIDDLE EARTH

Epischer Trailer: THE HOBBIT – KINGDOMS OF MIDDLE EARTH

Wo wir ge­ra­de bei Trai­lern sind. Es gibt auch Trai­ler für Spie­le und die be­stehen nicht sel­ten aus ein paat ingame-Sze­nen oder ki­no­rei­fen Se­quen­zen, die al­ler­dings ge­ren­dert sind. Für das Spiel THE HOB­BIT – KING­DOMS OF MIDD­LE EARTH geht man ei­nen an­de­ren Weg. Ei­nen ganz an­de­ren. Episch. Dran­blei­ben.

Das Spiel gibt es für An­dro­id und iOS, scheint laut den Wer­tun­gen auch ganz okay zu sein.

DUNGEON KEEPER: Electronic Arts mag nur fünf Sterne-Bewertungen

DUNGEON KEEPER: Electronic Arts mag nur fünf Sterne-Bewertungen

Screenshot_DungeonKeeper

Elec­tro­nic Arts zeich­net sich ja im­mer wie­der mal durch kun­den­feind­li­ches Ver­hal­ten aus. Die Grün­de sind man­nig­fal­tig: un­zu­rei­chen­de DRM-Maß­nah­men, bocken­de Ser­ver oder all­ge­mein un­sym­pa­thi­sches Ver­hal­ten. In den USA wur­de EA des­we­gen mehr­fach zum schlech­te­sten Fir­ma des Jah­res ge­wählt. Der neu­este Stunt steht im Zu­sam­men­hang mit der Ta­blet-Ver­si­on des Com­pu­ter­spiel-Klas­si­kers DUN­GE­ON KEE­PER.

In­ter­es­san­ter­wei­se hat das Game im Goog­le Play-Store hau­fen­wei­se fünf-Ster­ne-Wer­tun­gen, und das ob­wohl sich nicht eben we­ni­ge Nut­zer dar­über be­schwe­ren, dass man durch ingame-Käu­fe ab­ge­zockt wer­den soll, ohne die das Spiel kaum nutz­bar ist (50 Blöcke um et­was zu bau­en ko­sten bei­spiels­wei­se laut Aus­sa­ge ei­nes Nut­zers hef­ti­ge 90 Euro). Das ist ein­deu­tig eine ganz neue Aus­le­gung des Ge­schäfts­mo­dells »fre­e2­play«, mit dem das Game be­wor­ben wird.

Wie EA an die gu­ten Wer­tun­gen kommt ist krea­tiv – und eine Un­ver­schämt­heit: tä­tigt man ei­nen der fast un­um­gäng­li­chen Ingame-Käu­fe, er­scheint ein Fen­ster, in dem man DUN­GE­ON KEE­PER be­wer­ten kann. Klickt man auf fünf Ster­ne, wird die Be­wer­tung so­fort in den Play-Store über­nom­men. Klickt man ein bis vier Ster­ne, wird man auf eine Sei­te ge­lei­tet, auf der man »Feed­back« ab­ge­ben kann. Die­se Wer­tung wird aber of­fen­bar nicht um­ge­hend in die Shop-Wer­tung über­nom­men. Will man ein bis vier Ster­ne ver­ge­ben, muss man das di­rekt im Store tun.

Wie ge­sagt: äu­ßerst krea­tiv und al­lein durch die Art und Wei­se der Durch­füh­rung kann man sich leicht aus­rech­nen, dass man sich bei Elec­tro­nic Arts be­reits vor­her über die Kun­den­re­ak­tio­nen zum Spiel bzw. die Ab­zocke durch über­teu­er­te Ingame-Käu­fe be­wusst war und die Be­wer­tung des­we­gen ge­nau so im­ple­men­tiert hat. Die Al­ter­na­ti­ve wäre, EA In­kom­pe­tenz zu un­ter­stel­len – aber die­se Ant­wort hal­te ich für zu ein­fach. Of­fen agie­ren­de Un­ter­neh­men hät­ten sol­che pein­li­chen Win­kel­zü­ge nicht nö­tig.

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Screen­shot DUN­GE­ON KEE­PER Co­py­right Elec­tro­nic Arts