Apple möchte keine Steam Link-App in seinem Shop

Apple möchte keine Steam Link-App in seinem Shop

Steam Link von Valve gibt es schon länger. Ursprünglich eine Hardware, mit deren Hilfe man Games aus Valves Steam Shop vom Computer auf den Fernseher streamen kann, kündigte man Anfang diesen Monats an, dass es auch Apps geben wird, mit denen man dasselbe auf Tablets tun kann. Kurz darauf erschien dann auch eine Android App die genau das kann. Eine äußerst coole Sache.

Apple möchte die App aber offenbar nicht in seinem Shop, denn nachdem die zuerst genehmigt wurde, hat man diese Genehmigung wieder zurück genommen, und zwar erst nachdem Steam bereits Werbung dafür gemacht hatte. Man kann jetzt spekulieren, ob Apple das tat, damit Valve dumm aussieht.

Die Begründung ist eher dünn, Apple redet von “Geschäftskonflikten”. Das Statement von Valve dazu liest sich wie folgt:

On Monday, May 7th, Apple approved the Steam Link app for release. On Weds, May 9th, Valve released news of the app. The following morning, Apple revoked its approval citing business conflicts with app guidelines that had allegedly not been realized by the original review team. Valve appealed, explaining the Steam Link app simply functions as a LAN-based remote desktop similar to numerous remote desktop applications already available on the App Store. Ultimately, that appeal was denied leaving the Steam Link app for iOS blocked from release. The team here spent many hours on this project and the approval process, so we’re clearly disappointed. But we hope Apple will reconsider in the future.

Das Getue Apples ist natürlich sehr merkwürdig. Erst wird die App genehmigt, und dann fällt ihnen plötzlich auf, dass ein “Business-Konfllkt” vorliegt? Und was könnte das sein? Die Tatsache, dass Apple ebenfalls Spiele verkaufen möchte und Valve deswegen als direkten Konkurrenten sieht? Auf Nachfragen seitens Valve hat Apple nicht geantwortet.

Ich bin immer wieder froh, dass ich nach dem iPad-Desaster mit ausbleibenden Updates und äußerst negativen Erfahrungen mit iTunes (für Serienseason bezahlt, die dann am Tag danach aus dem Shop verschwunden war) entschieden habe, Apple nie wieder Geld hinterherzuwerfen.

Logos Valve und Steam Copyright Valve

Kurztest: LAND’S END für die Oculus Go

Kurztest: LAND’S END für die Oculus Go

“Ein Spiel von den Machern von MONUMENT VALLEY” – war einer der Teasersprüche für die App LAND’S END für die Oculus Go. Da ich das Headset neu habe, und zum Testen ein Game kaufen wollte, griff ich für 4,99 Euro zu. Wenn es von ustwo games ist, kann es so übel nicht sein – dachte ich.

Tatsächlich ist das Spiel an sich nicht schlecht. Man bewegt sich per Kurzteleportationen durch eine stilisierte aber ziemlich stimmungsvolle low-poly-Landschaft und muss hier verschiedene Rätsel lösen, die zum einen darin bestehen, Punkte mit Powerlinien zu verbinden, um irgendwas zu aktivieren, das einen dann im Spiel weiter bringt. Bisweilen muss man auch Steine herumlevitieren, um diese Verbindungen möglich zu machen. Was sich jetzt relativ simpel anhört, könnte ein ganz grandioses Game sein.

Warum nur “könnte”?

Weil man für 4,99 gerade mal fünf Level bekommt und die hatte ich ohne große Eile und mit Herumprobieren an den Rätseln in knapp 40 Minuten durch, das halte ich für eine Frechheit. Man kann das höchstens als Demo einstufen, als Appetizer – und dafür ist es zu teuer. LAND’S END wirkt für mich, als habe man ustwo games gesagt: “Macht mal schnell was zum Launch der Oculus Go, das können wir dann teuer verticken!” Aber das stimmt nicht, denn es gab das Game bereits für die Gear VR – da kostete es sogar 7,99 Euro.

Wäre es ein vollständiges Spiel mit mehr Leveln würde ich für die Realisierung, Stimmung, Musik und vor allem die clevere VR-Steuerung vermutlich fünf Sterne vergeben. Für Preis/Leistung kann ich allerdings nur einen Stern gewähren, und das nur mit viel Wohlwollen für das eigentlich nette Spielprinzip und die Umsetzung auf der Oculus Go.

Und deswegen ist der Kurztest ein Kurztest: weil das Spiel zu kurz ist …

Investiert euer Geld lieber woanders oder wartet darauf, dass LAND’S END im Angebot ist. 99 Cent hielte ich für angemessen. Sowas kloppen Indie-Entwickler vermutlich an einem Wochenende in Unity zusammen.

Promografik LAND’S END Copyright ustwo games

Mobiles Game: JURASSIC WORLD ALIVE – Saurier statt Pokémons

Mobiles Game: JURASSIC WORLD ALIVE – Saurier statt Pokémons

Die angekündigte App JURASSIC WORLD ALIVE verfolgt ein ähnliches Konzept wie der Strohfeuer-Blockbuster POKÈMON GO: Man kann über hundert Dinosaurier jagen, und sogar über die Manipulierung von DNA ganz neue Arten erschaffen. Auch hierbei muss man offenbar wieder durch die Straßen laufen, um nach den prähistorischen Giganten zu suchen und sie zu fangen (na hoffentlich passen die ins Smartphone …).

Doch anders als beim Vorbild kann man zudem eine Art virtuelle Drohne losschicken, die das direkte Umfeld automatisiert nach Sauriern durchsucht, man kann also auch vom Sofa aus neue finden. Ich würde aber mal davon ausgehen, dass auch hier besondere Viecher an besonderen Orten zu finden sein werden.

Man kann die Saurier nicht nur fangen und sammeln, sondern sie auch in Kämpfe gegen andere Spieler schicken.

JURASSIC WORLD ALIVE soll für Android und iOS erscheinen, einen Releasetermin gibt es noch nicht (ich tippe mal auf eine Zeit rund um den Start des zweiten Kinofilms, also möglicherweise Juni 2018), ebenfalls unbekannt ist, ob man auch Chris Pratt fangen kann …

Promografik JURASSIC WORLD Copyright Universal Pictures

Gameplay-Trailer – HARRY POTTER: HOGWARTS MYSTERY

Gameplay-Trailer – HARRY POTTER: HOGWARTS MYSTERY

Es war schon länger bekannt, dass es ein Mobile-Spiel um J. K. Rowlings Zauberlehrling geben würde, Details waren bisher allerdings spärlich. Jetzt gibt es einen Gameplay-Trailer zu HARRY POTTER: HOGWARTS MYSTERY.

Das Game wird für iOS und Android erscheinen, im Moment ist noch unklar, was es kosten wird und wie sehr man auf ingame-Mikrotransaktionen setzt, um dem Potter-Fan das Geld aus der Tasche zu ziehen.

HARRY POTTER: HOGWARTS MYSTERY soll im “Frühjahr 2018” erscheinen.

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Humble Mobile Bundle 22

Humble Mobile Bundle 22

Die Humble Bundle Inc. haut mal wieder ein Paket davon raus, womit damals alles angefangen hat: Ein Bundle von Spielen für Android. Die Auswahl ist beim Humble Mobile Bundle 22 eher überschaubar, dafür hält sich aber auch der Preis in Grenzen.

Für einen Dollar (80 Cent) erhält man Splitter CrittersStar Vikings Forever und Galaxy of Pen & Paper. Für den Durchschnitt (derzeit ca. 4,84 Dollar) legt Humble Oxenfree (allein dafür lohnt das schon), Mushroom 11 (plus Artbook) und Another Lost Phone: Laura’s Story oben drauf, und für fünf Dollar gibt es noch Party Hard GO und Death Road to Canada dazu.

Für den Preis im Prinzip ein no-Brainer. Mehr zu den Spielen auf der Seite des Bundles.

Angekündigt – Mobilspiel HARRY POTTER: HOGWARTS MYSTERY

Angekündigt – Mobilspiel HARRY POTTER: HOGWARTS MYSTERY

Neben dem POKÈMON GO-ähnlichen AR-Spiel um den Zauberlehrling ist auch noch ein weiteres Mobilspiel in Arbeit. Es soll den Titel HARRY POTTER: HOGWARTS MYSTERY tragen und eine Art RPG sein.

Darin soll man laut Entwickler Jam City einen Charakter erstellen können, mit dem man dann auf die Zaubererschule Hogwarts geht, dort mehrere Jahre verbringt, und natürlich alle bekannten Fächer absolviert, also beispielsweise Verteidigung gegen die dunklen Künste oder Tränke. Es wird auch einen Duellclub geben und es sollen die aus den Büchern bekannten Professoren vorkommen.

Unklar ist im Moment noch, ob man auch auf Potter und seine Freunde treffen kann, und wie das Spiel genau aussieht, also ob es sich um eine Aneinanderreihung von Minigames handelt, oder das Ganze ein elaborierteres RGB ist.

HARRY POTTER: HOGWARTS MYSTERY soll für Mobiltelefone erscheinen, einen Termin gibt es derzeit noch nicht.

Promofoto HARRY POTTER AND THE ORDER OF THE PHOENIX Copyright Warner Bros.

2D Game Engine Corona jetzt kostenfrei

2D Game Engine Corona jetzt kostenfrei

Ab sofort ist die 2D Game Engine Corona, mit der man plattformübergreifend Spiele programmieren kann, für jeden kostenfrei herunter zu laden. Es gibt anders als bei vergleichbaren Angeboten zudem keine Einnahmegrenze, ab der man Lizenzgebühren zahlen muss.

Es gibt die Engine für Windows (mit der man dann Spiele für Android und Windows programmieren kann) und MacOS (mit der Version realisiert man Games für iOS und MacOS). Sie ist LUA-basiert, kommt mit reichlich APIs und kann über Plugins erweitert werden. Geld will Corona Labs ab sofort über Plugins und Support verdienen. Will man beispielsweise den Splashscreen loswerden, muss man 99 Dollar zahlen.

Alle weiteren Informationen auf der neu gestalteten Webseite von Corona Labs. Besprechungen der Engine finden sich im Corona-Forum oder bei gamedesigning.org.

Logo Corona Labs Copyright Corona Labs

Sega Forever – klassische Spiele auf Mobilgeräten

Sega Forever – klassische Spiele auf Mobilgeräten

Sega Forever ist eine in Zukunft weiter wachsende Sammlung klassischer Spiele des Publishers, umgesetzt für moderne mobile Geräte, also Smartphones und Tablets.

Dabei sind etliche der Spiele in der Grundversion kostenlos, blenden allerdings Werbung ein. Wer die loswerden oder Pro-Features freischalten möchte, zahlt einen Obolus von zwei Dollar pro Spiel. Diese Werbung erscheint nur beim Start des Spiels, im Startscreen oder auf Highscore-Listen, nicht aber im Spiel selbst, sie beeinflusst also das Gameplay nicht.

Das Ganze startet heute in den App-Stores von Google und Apple, zu den zum Launch erhältlichen Spielen gehören unter anderem Sonic The Hedgehog, Phantasy Star II, Comix Zone, Kid Chameleon oder Altered Beast.

Weitere details auch auf der offiziellen Homepage von Sega Forever.

Promografik Copyright Sega

Deutscher Computerspielepreis 2017: Die Gewinner und ein Eklat

Deutscher Computerspielepreis 2017: Die Gewinner und ein Eklat

Keine Preisverleihung ohne Bohei, das scheint der Standard zu werden. Bei der Verleihung des Deutschen Computerspielepreises gestern Abend in Berlin sollten Mimimi Games für SHADOW TACTICS: BLADES OF THE SHOGUN den Preis für das beste Gamedesign erhalten, immerhin mit 44000 Euro dotiert (das sind Preisgelder, da kann man in der ach so wichtigen Buchbranche nur von träumen). Doch die verweigerten die Annahme der Auszeichnung ohne eine Begründung zu nennen. Es wurden Spekulationen laut, dass es während der Abstimmungen der Fachjury (bestehend aus “Experten” und “Branchenkennern”) zu Unregelmäßigkeiten gekommen war.

Zu den Dotierungen: Das beste deutsche Spiel erhält 110000 Euro, die besten Kinder- und Jugendspiele jeweils 75000 Euro, der Rest je 40000 Euro (bis auf die internationalen Gewinner, die bekommen nichts). Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 550000 Euro ausgeschüttet. Angesichts solcher Beträge kann sich die deutsche Buch- und Verlagsbranche, die so gern einen auf dicke Hose macht und das Buch für das wichtigste Medium überhaupt hält, eigentlich nur peinlich schweigend in der Ecke verstecken.

Die Gewinner:

Bestes Deutsches Spiel

  • Portal Knights – Keen Games, Frankfurt am Main / 505 Games, Mailand

Bestes Nachwuchskonzept

  • DYO – Fabian Golz, Oliver Langkowski, Josia Roncancio, Ragnar Thomsen, Maximilian Warsinke (HTW Berlin)

Bestes Kinderspiel

Bestes Jugendspiel

  • Code 7 – Episode 0: Allocation – Goodwolf Studio, Bonn

Beste Innovation

  • VR Coaster Rides and Coastality App – VR Coaster, Kaiserslautern

Beste Inszenierung

Bestes Serious Game

  • Orwell – Osmotic Studios, Hamburg

Bestes Mobiles Spiel

Bestes Gamedesign

Bestes Internationales Spiel

Bestes Internationales Multiplayer-Spiel

Beste Internationale neue Spielewelt

Sonderpreis der Jury:

  • Computerspielemuseum

Publikumspreis

Promografik PORTAL KNIGHTS Copyright Keen Games

Sony Multitouch-Projektor Xperia Touch

Sony Multitouch-Projektor Xperia Touch

Eigentlich hört sich die Idee gut an: ein Projektor mit Android-Betriebssystem, der jede Fläche zu einem Multitouch-fähigen Eingabegerät macht. Sony bietet so etwas in Kürze unter dem Namen Xperia Touch an. In einer Größe zwischen 23 und 80 Zoll (58 – 203 cm) wird die Android-Benutzeroberfläche auf beispielsweise einen Tisch oder eine Wand projiziert. Eine Annäherungserkennung weckt das System aus dem Tiefschlaf, wenn man sich nähert. Weitere Sensoren erkennen z.B. Umgebungslicht, Temperatur, Luftdruck oder Luftfeuchtigkeit.

Insbesondere als Computerspieler oder für Gesellschaftsspiele, aber auch für zahllose andere Anwendungen kommen einem sofort Unmengen coole Ideen.

Leider gibt es Nachteile. Akkubetrieben hält das Gerät bei Videowiedergabe gerade mal eine Stunde durch (dagegen hilft allerdings bei lokalem Betrieb ein Netzteil). Die projizierte Auflösung beträgt gerade mal 1366×768 Pixel, das ist heutzutage lächerlich wenig.

Angesichts dessen erscheint der von Sony angesagte Preis für das Xperia Touch maßlos übertrieben: 1600 Euro soll man bei Markteinführung dafür bezahlen. Das Gerät soll “demnächst” in Europa erhältlich sein.

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Promografik Xperia Touch Copyright Sony

Nintendos Klempner hüpft auf iOS: SUPER MARIO RUN

Nintendos Klempner hüpft auf iOS: SUPER MARIO RUN

Super Mario Run

Nintendo hatte sich mit Spielen für Mobilgeräte bislang etwas schwer getan und eher auf seine Handheld-Konsolen gesetzt – und alle fragten sich: Warum nur? Warum lassen sie diesen potentiell millionenschweren Markt außer acht? Nicht zuletzt der Erfolg von Pokémon Go wird sie eines Besseren belehrt haben, denn am 15. Dezember kommt die ikonische Nintendo-Figur auf die Mobilgeräte: Klempner Mario.

SUPER MARIO RUN wird das Spiel heißen, in dem der Protagonist kontinuierlich laufen wird, und der Spieler ihm durch Tippen dabei helfen kann, über Hindernisse zu springen oder coole Sondermoves auszuführen. Klingt bekannt. Dabei setzt man nicht auf die bei anderen anbietern so beliebten Mogelpackungen, abgespeckte Spiele umsonst oder günstig anzubieten und dann via “in-App-Käufen” oder DLC abzuzocken. Bei SUPER MARIO RUN wird man eine Fassung, die die drei Spielmodi anteasert, kostenlos herunterladen können. Die Vollversion schlägt dann mit 9,99 Dollar zu Buche – und ist komplett, also keine versteckten Kosten.

Und das Beste: Chefentwickler bei SUPER MARIO RUN ist Altmeister Shigeru Miyamoto himself.

Höchst unschön ist allerdings, dass Nintendos Pressemitteilung das Spiel bisher ausschließlich für iOS-Geräte ankündigt, also iPad und iPhone (ab iOS 8). Mehr Details auf einer offiziellen Webseite.

Kein Android? Aber sonst geht’s euch noch gut, Nintendo? Ich hätte euch sofort Geld hinterhergeworfen.

Promografik SUPER MARIO RUN Copyright Nintendo

Niantic äußerst sich zu den POKÉMON GO-Datenschutzproblemen unter iOS

Niantic äußerst sich zu den POKÉMON GO-Datenschutzproblemen unter iOS

Promografik Pokemon Go

Nach dem furiosen Start der Augmented Reality-App POKÉMON GO, die von der Google-Tochter Niantic (INGRESS) entwickelt wurde, kamen Nutzer darauf, dass die App sich unter iOS anders als unter Android umfangreiche Zugriffsrechte einräumt. Dabei scheint es sich um einen Fehler gehandelt zu haben, zumindest kann man das einer Stellungnahme aus dem Hause Niantic entnehmen:

We recently discovered that the Pokémon GO account creation process on iOS erroneously requests full access permission for the user’s Google account. However, Pokémon GO only accesses basic Google profile information (specifically, your User ID and email address) and no other Google account information is or has been accessed or collected. Once we became aware of this error, we began working on a client-side fix to request permission for only basic Google profile information, in line with the data that we actually access.  Google has verified that no other information has been received or accessed by Pokémon GO or Niantic. Google will soon reduce Pokémon GO’s permission to only the basic profile data that Pokémon GO needs, and users do not need to take any actions themselves.

Das kann man nun glauben oder nicht. Problematisch bleiben aber weiterhin die Nutzungsbedingungen, die eine vollständige und freiwillige Weitergabe gesammelter Daten an Dritte und insbesondere auch an Sicherheitsbehörden einräumen, darunter ganz sicher auch Bewegungsdaten:

Wir arbeiten mit der Regierung, mit Strafverfolgungsbehörden oder privaten Beteiligten zusammen, um das Gesetz durchzusetzen und einzuhalten. Wir könnten jegliche Informationen über Sie (oder über das von Ihnen ermächtigte Kind), die sich in unserem Besitz oder Kontrollbereich befinden, an Regierungen oder Strafverfolgungsbehörden oder private Beteiligte offenlegen, wenn wir es nach unserem eigenen Ermessen für notwendig und angemessen erachten: (a) um auf Ansprüche, Gerichtsprozesse (einschließlich Vorladungen) zu reagieren; (b) um unser Eigentum, unsere Rechte und unsere Sicherheit, sowie das Eigentum, die Rechte und die Sicherheit von Dritten oder der allgemeinen Öffentlichkeit zu schützen; und (c) um jegliche Aktivität, die wir als illegal, unethisch oder rechtlich anfechtbar erachten, aufzudecken und zu stoppen.

Das sieht für mich schon schwer danach aus, als seien die Nutzungsbedingungen nicht für die deutschen Rechtsverhältnisse angepasst worden. Ebenfalls findet sich ein Passus darin, der bei einem Verkauf von Niantic erlaubt, alle gesammelten Daten an den Käufer weiter zu geben.

Ob er oder sie zu diesen Bedingungen POKÉMON GO weiter nutzen möchte, sollte man sich überlegen.

Promografik POKÉMON GO Copyright Niantic und Nintendo