Humble Mobile Bundle 22

Humble Mobile Bundle 22

Die Hum­ble Bund­le Inc. haut mal wie­der ein Pa­ket da­von raus, wo­mit da­mals al­les an­ge­fan­gen hat: Ein Bund­le von Spie­len für An­dro­id. Die Aus­wahl ist beim Hum­ble Mo­bi­le Bund­le 22 eher über­schau­bar, da­für hält sich aber auch der Preis in Gren­zen.

Für ei­nen Dol­lar (80 Cent) er­hält man Split­ter Crit­tersStar Vi­kings Fo­re­ver und Ga­la­xy of Pen & Pa­per. Für den Durch­schnitt (der­zeit ca. 4,84 Dol­lar) legt Hum­ble Oxen­free (al­lein da­für lohnt das schon), Mushroom 11 (plus Art­book) und Ano­t­her Lost Pho­ne: Laura’s Sto­ry oben drauf, und für fünf Dol­lar gibt es noch Par­ty Hard GO und De­ath Road to Ca­na­da dazu.

Für den Preis im Prin­zip ein no-Brai­ner. Mehr zu den Spie­len auf der Sei­te des Bund­les.

Sega Forever – klassische Spiele auf Mobilgeräten

Sega Forever – klassische Spiele auf Mobilgeräten

Sega Fo­re­ver ist eine in Zu­kunft wei­ter wach­sen­de Samm­lung klas­si­scher Spie­le des Pu­blishers, um­ge­setzt für mo­der­ne mo­bi­le Ge­rä­te, also Smart­pho­nes und Ta­blets.

Da­bei sind et­li­che der Spie­le in der Grund­ver­si­on ko­sten­los, blen­den al­ler­dings Wer­bung ein. Wer die los­wer­den oder Pro-Fea­tures frei­schal­ten möch­te, zahlt ei­nen Obo­lus von zwei Dol­lar pro Spiel. Die­se Wer­bung er­scheint nur beim Start des Spiels, im Start­screen oder auf High­score-Li­sten, nicht aber im Spiel selbst, sie be­ein­flusst also das Game­play nicht.

Das Gan­ze star­tet heu­te in den App-Stores von Goog­le und Ap­ple, zu den zum Launch er­hält­li­chen Spie­len ge­hö­ren un­ter an­de­rem So­nic The Hedge­hog, Phan­ta­sy Star II, Co­mix Zone, Kid Cha­me­le­on oder Al­te­red Be­ast.

Wei­te­re de­tails auch auf der of­fi­zi­el­len Home­page von Sega Fo­re­ver.

Pro­mo­gra­fik Co­py­right Sega

Sony Multitouch-Projektor Xperia Touch

Sony Multitouch-Projektor Xperia Touch

Ei­gent­lich hört sich die Idee gut an: ein Pro­jek­tor mit An­dro­id-Be­triebs­sy­stem, der jede Flä­che zu ei­nem Mul­ti­touch-fä­hi­gen Ein­ga­be­ge­rät macht. Sony bie­tet so et­was in Kür­ze un­ter dem Na­men Xpe­ria Touch an. In ei­ner Grö­ße zwi­schen 23 und 80 Zoll (58 – 203 cm) wird die An­dro­id-Be­nut­zer­ober­flä­che auf bei­spiels­wei­se ei­nen Tisch oder eine Wand pro­ji­ziert. Eine An­nä­he­rungs­er­ken­nung weckt das Sy­stem aus dem Tief­schlaf, wenn man sich nä­hert. Wei­te­re Sen­so­ren er­ken­nen z.B. Um­ge­bungs­licht, Tem­pe­ra­tur, Luft­druck oder Luft­feuch­tig­keit.

Ins­be­son­de­re als Com­pu­ter­spie­ler oder für Ge­sell­schafts­spie­le, aber auch für zahl­lo­se an­de­re An­wen­dun­gen kom­men ei­nem so­fort Un­men­gen coo­le Ide­en.

Lei­der gibt es Nach­tei­le. Ak­ku­be­trie­ben hält das Ge­rät bei Vi­deo­wie­der­ga­be ge­ra­de mal eine Stun­de durch (da­ge­gen hilft al­ler­dings bei lo­ka­lem Be­trieb ein Netz­teil). Die pro­ji­zier­te Auf­lö­sung be­trägt ge­ra­de mal 1366x768 Pi­xel, das ist heut­zu­ta­ge lä­cher­lich we­nig.

An­ge­sichts des­sen er­scheint der von Sony an­ge­sag­te Preis für das Xpe­ria Touch maß­los über­trie­ben: 1600 Euro soll man bei Markt­ein­füh­rung da­für be­zah­len. Das Ge­rät soll »dem­nächst« in Eu­ro­pa er­hält­lich sein.

Pro­mo­gra­fik Xpe­ria Touch Co­py­right Sony

Atomic Game Engine ist jetzt Open Source

Atomic Game Engine ist jetzt Open Source

Atomic Game Engine

Wer Spie­le er­stel­len möch­te, ist heut­zu­ta­ge ei­gent­lich schon ganz gut be­dient, denn in­zwi­schen kann man so­gar die gro­ßen Game En­gi­nes wie Uni­ty, Un­re­al oder neu­er­dings so­gar die CryEn­gi­ne ko­sten­los her­un­ter­la­den und nut­zen, für vie­le Zwecke so­gar ko­sten­frei. Al­ler­dings wer­den fast im­mer spä­te­stens dann Ko­sten fäl­lig, wenn man für die mo­bi­len Platt­for­men An­dro­id und iOS ent­wickeln möch­te.

Nicht so bei der Ato­mic Game En­gi­ne. Die wur­de ge­ra­de un­ter die recht freie MIT-Li­zenz ge­stellt und zu Open Source ge­macht. Mit der kann man Ga­mes für  Win­dows, Mac, HTML 5 (WebGL), An­dro­id und iOS ent­wickeln. Der Edi­tor liegt in Bi­na­ry-Form für Win­dows und Mac OS vor. Wer will, kann aber auch selbst kom­pi­lie­ren. Man ver­schie­de­ne Spra­chen für die Spei­le­ent­wick­lung nut­zen, näm­lich Ja­va­Script, Ty­peScript und C++, C# ist in Ar­beit.

Atomic Game Engine 2

Mög­lich sind so­wohl 2D, wie auch 3D-Spie­le, die ein­ge­bet­te­te Chro­mi­um-Tech­no­lo­gie er­mög­licht bei­spiels­wei­se das Ein­fü­gen von Web­in­hal­ten in Spie­le, bei­speils­wei­se Lo­gos oder so­gar Vi­de­os.

Den Down­load und wei­te­re In­for­ma­tio­nen fin­det man auf der of­fi­zi­el­len Web­sei­te der Ato­mic Game En­gi­ne.

Pro­mo­fo­tos Co­py­right THUN­DER­BE­AST GA­MES LLC

Epischer Trailer: THE HOBBIT – KINGDOMS OF MIDDLE EARTH

Epischer Trailer: THE HOBBIT – KINGDOMS OF MIDDLE EARTH

Wo wir ge­ra­de bei Trai­lern sind. Es gibt auch Trai­ler für Spie­le und die be­stehen nicht sel­ten aus ein paat ingame-Sze­nen oder ki­no­rei­fen Se­quen­zen, die al­ler­dings ge­ren­dert sind. Für das Spiel THE HOB­BIT – KING­DOMS OF MIDD­LE EARTH geht man ei­nen an­de­ren Weg. Ei­nen ganz an­de­ren. Episch. Dran­blei­ben.

Das Spiel gibt es für An­dro­id und iOS, scheint laut den Wer­tun­gen auch ganz okay zu sein.

LChoice – online kaufen, trotzdem den lokalen Buchhandel unterstützen? Schön wär´s …

LChoice – online kaufen, trotzdem den lokalen Buchhandel unterstützen? Schön wär´s …

Logo LChoiceEs ist im Prin­zip ge­nau das Kon­zept, dass ich hier auf Phan­ta­News schon mehr­fach als wün­schens­wert be­schrie­ben hat­te: Ich kau­fe mei­ne Bü­cher on­line, be­kom­me sie nach Hau­se ge­lie­fert und der Be­trag wird ei­nem lo­ka­len Buch­händ­ler gut­ge­schrie­ben.

Jetzt gibt es of­fen­bar end­lich ei­nen An­bie­ter, der ge­nau das tut, al­ler­dings nicht mit ei­nem Web­por­tal, son­dern mit ei­ner App für An­dro­id und iOS. Mit der LChoice-App kann man ent­we­der ei­nen QR-Code scan­nen, oder eine ISBN-Num­mer ein­ge­ben, oder ein Buch über den Ti­tel su­chen und dann er­wer­ben. Den Kauf kann man dann ent­we­der in der ge­wünsch­ten (und ein­ge­stell­ten) Buch­hand­lung ab­ho­len, oder sich die Ware zu­schicken las­sen.

Laut der In­fo­sei­te sind die Ko­sten für den Buch­händ­ler hier­bei über­schau­bar, es wer­den 3% vom Kauf für die Auf­trags­ab­wick­lung fäl­lig, will man zu­sätz­lich den op­tio­na­len Be­zahl­ser­vice in An­spruch neh­men, fal­len noch ein­mal 1% an. Bei den Al­ter­na­ti­ve »gar nicht ver­die­nen, weil der Kun­de ir­gend­wo on­line kauft« sind das in mei­nen Au­gen Top-Kon­di­tio­nen.

Ei­gent­lich gran­di­os, ge­nau so muss das ge­hen. Das Gan­ze ist noch sehr neu, des­we­gen neh­men bis­her ge­ra­de mal un­ge­fähr 100 Buch­händ­ler teil, das müs­sen na­tür­lich deut­lich mehr wer­den. War­um dann »ei­gent­lich«? Des­we­gen:

BerechtigungenBei der In­stal­la­ti­on der App auf ei­nem An­dro­id-Pho­ne zei­gen sich dann al­ler­dings Merk­wür­dig­kei­ten. Die Be­rech­ti­gun­gen, die sich LChoice ge­neh­mi­gen will, sind in mei­nen Au­gen nicht mal an­satz­wei­se ak­zep­ta­bel. War­um muss die App Vi­de­os auf­neh­men kön­nen? Für ei­nen QR-Code reicht Zu­griff auf die Ka­me­ra. Dann will sich die App das Recht ein­räu­men, per­ma­nent aus­ge­führt zu wer­den und – man fasst es kaum – Sy­stem­ein­stel­lun­gen än­dern zu dür­fen. Vol­ler Netz­werk­zu­griff dürf­te klar sein, sonst könn­te man das In­ter­net nicht nut­zen. War­um die App SD-Kar­ten-In­hal­te än­dern will, ver­ste­he ich eben­falls nicht ganz, ge­nau­so we­nig, war­um sie Zu­griff  auf Vi­bra­ti­on,  Blitz­licht und ge­schütz­ten Spei­cher ha­ben und die WLAN-Ver­bin­dun­gen an­zei­gen möch­te.

Was soll das Gan­ze? Et­li­che Be­rech­ti­gun­gen da­von sind für ei­nen rei­nen Buch­kauf über­haupt nicht nö­tig. Da man den Ser­vice leicht auch als Web­sei­te an­bie­ten könn­te, die­se Mög­lich­keit aber nicht exi­stiert, kann man ei­gent­lich nur da­von aus­ge­hen, dass die App im Te­le­fon schnüf­feln möch­te. Ich wer­de mal eine An­fra­ge beim An­bie­ter stel­len, was die sich da­bei den­ken.

Ich habe LChoice den­noch in­stal­liert, um das mal aus­zu­pro­bie­ren. Die un­ver­schäm­ten Be­rech­ti­gun­gen kann man mit ent­spre­chen­den An­wen­dun­gen wie App­Guard ein­schrän­ken, was ich ge­tan habe. Lei­der wei­gert sich LChoice dann, zu star­ten. Tja, dumm ge­lau­fen, hier könn­te eine an sich pri­ma Idee an be­klopp­ten App-Be­rech­ti­gun­gen schei­tern. Im Mo­ment wür­de ich LChoice auf­grund die­ser Pro­ble­ma­tik nicht nut­zen. Mal ab­war­ten, was der An­bie­ter sagt. Auf der Web­sei­te fin­det sich un­ter dem Me­nü­punkt »Mar­ken­leit­bild« fol­gen­der Text:

Un­ser An­spruch ist das Le­ben der Men­schen in ih­rem All­tag zu be­rei­chern – ver­trau­ens­wür­dig und in­no­va­tiv. Wir wol­len prak­tisch funk­tio­nal, echt be­nut­zer­freund­lich und sinn­voll sein.

Soso, »ver­trau­ens­wür­dig« … Bin ge­spannt, was auf mei­ne An­fra­ge ge­ant­wor­tet wird.

Logo LChoice Co­py­right MChoice AG, Screen­shot Be­rech­ti­gun­gen von mir

HUMBLE BUNDE WITH ANDROID 7

HUMBLE BUNDE WITH ANDROID 7

Und es gibt schon wie­der ein neu­es HUM­BLE BUND­LE – wann soll ich das nur al­les spie­len? Wie im­mer gilt die Pa­ro­le »zahl’ was Du willst«, um ei­nen di­gi­ta­len Sta­pel von In­de­pen­dent-Com­pu­ter­spie­len zu be­kom­men, dies­mal nicht nur in Ver­sio­nen für Win­dows, Mac OS und Li­nux, son­dern auch noch für An­dro­id-Ge­rä­te. Alle Spie­le sind DRM-frei.

Im Pa­ket sind dies­mal die Com­pu­ter­um­set­zung des Brett­spiels TICKET TO RIDE in­klu­si­ve dem DLC USA 1990, GREED CORP, IN­CREDI­PE­DE und AN­O­DY­NE. Zahlt man mahr als den Durch­schnitt, das sind im Mo­ment, 6,27 Dol­lar, er­hält man mit WORMS RE­L­OA­DED und THE BARD´S TALE noch zwei ech­te Knül­ler dazu. Eben­falls im Bund­le ent­hal­ten sind die Sound­tracks zu al­len Spie­len und wie wir wis­sen, wer­den die­je­ni­gen, die mehr als den Durch­schnitt be­rap­pen auch noch wei­te­re Ga­mes er­hal­ten.

Das ein­ge­nom­me­ne Geld geht nicht nur an die Ent­wick­ler und ein klei­ner Teil an die Hum­ble Bund­le Inc. als Aus­rich­ter, son­dern zu­dem an die Wohl­tä­tig­keits­or­ga­ni­sa­ti­on Child´s Play. Wer wie­viel er­hält, kann man beim Kauf selbst be­stim­men.

Na endlich: Tamagotchi für iOS und Android

Manch ei­ner wird sich noch er­in­nern kön­nen: Ende der Neun­zi­ger wa­ren die gel­ben Pla­stik­ei­er mit Elek­tro­nik-In­nen­le­ben in al­ler … Hän­de: Tama­got­chis. Die klei­nen Mist­din­ger nerv­ten als eine Art vir­tu­el­les Haus­tier den Be­sit­zer stän­dig da­mit, dass man sie füt­tern soll­te, ihre Pi­xel-Aus­schei­dun­gen ent­fer­nen und sie im Krank­heits­fall ver­hät­scheln muss­te. Wo heut­zu­ta­ge stän­dig aufs Smart­pho­ne ge­starrt wird, starr­ten nicht We­ni­ge da­mals auf die piep­sen­den Pla­stik­ei­er der Fir­ma Ban­dai (und zahl­lo­ser Epi­go­nen). Da man mein­te, mir als Tech-Geek eins schen­ken zu müs­sen, ge­hör­te ich eben­falls kurz zu den stol­zen Be­sit­zern, al­ler­dings ver­schied mein Mi­ni­mon­strum auf­grund man­geln­den In­ter­es­ses und Nerv-Fak­tor recht schnell an … al­lem.

Jetzt könn­te das in­län­di­sche But­to­so­zi­al­pro­dukt er­neut ge­fähr­det sein und die al­len­hal­ben her­umstak­sen­den Smart­pho­ne-Zom­bies ani­miert wer­den, noch dau­er­haf­ter auf die Bild­schir­me ih­rer Ge­rä­te zu star­ren: Ban­dai hat an­ge­kün­digt, Tama­got­chi-Ver­sio­nen als Apps für iOS (also iPho­ne, iPod, iPad) und An­dro­id auf den Markt zu brin­gen.

Das Gan­ze wird den Ti­tel TAMA­GOT­CHI L.I.F.E. tra­gen und ist na­tür­lich ge­gen­über dem Ori­gi­nal deut­lich auf­ge­peppt und mit zu­sätz­li­chen Mi­nig­a­mes an­ge­rei­chert wor­den. Für Nost­al­gi­ker oder Pu­ri­sten exi­stiert al­ler­dings auch ein »clas­sic mode«, der den da­ma­li­gen Schlüs­sel­an­hän­ger emu­liert. Glück­li­cher­wei­se gibt es dies­mal eine Spei­cher­mög­lich­keit, so dass das klei­ne Biest nicht stän­dig im Hin­ter­grund lau­fen und ei­nen ner­ven muss. Ei­nen ge­nau­en Er­schei­nungs­ter­min nann­te Ban­dai nicht, nur, dass TAMA­GOT­CHI L.I.F.E. »bald« er­schei­nen wird.

End­lich mal wie­der eine sinn­vol­le An­wen­dung für´s Smart­pho­ne … ;o)

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Logo TAMA­GOT­CHI L.I.F.E. Co­py­right Ban­dai, Wiz

Kickstarter: GIRL GENIUS AND THE RATS OF MECHANICSBURG

Wer sich mit Steam­punk be­schäf­tigt, hat wahr­schein­lich auch schon ein­mal et­was über Phil und Kaja Fo­gli­os Web- und Print-Co­mic GIRL GE­NI­US ge­hört. Das Mot­to der Se­rie lau­tet:

»Ad­ven­ture, Ro­mance, MAD SCI­ENCE!«

GIRL GE­NI­US ver­folgt die Aben­teu­er ei­ner jun­ge Hel­din na­mens Aga­tha He­tero­dy­ne in ei­nem par­al­lel­welt­li­chen, vik­to­ria­ni­schen Steam­punk-Set­ting, oder auch ei­nem »Gas­lamp-Style«, wie es die Au­to­ren nen­nen.

Auf Kick­star­ter wur­de Ende letz­ter Wo­che ein Pro­jekt mit dem Ti­tel GIRL GE­NI­US AND THE RATS OF ME­CHA­NICS­BURG aus­ge­ru­fen. Hier sucht man Un­ter­stüt­zer für ein Spiel, das für iOS und An­dro­id er­schei­nen soll. Un­ter­stützt wer­den muss da in­zwi­schen nichts mehr, denn das 7500-Dol­lar-Zeil wur­de na­he­zu in Null­zeit er­reicht, bis  jetzt gin­gen fast 31000 Dol­lar ein. Spen­den kann man al­ler­dings wei­ter­hin, noch 19 Tage ste­hen zur Ver­fü­gung. Für ge­ra­de mal 4 Dol­lar er­hält man als Ge­gen­lei­stung die An­dro­id-App – da habe zu­min­dest ich nicht lan­ge über­legt … :)

Al­les wei­te­re auf der Kick­star­ter-Pro­jekt­sei­te.

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Pro­mo­gra­fik Co­py­right Ste­phen Bee­man

INGRESS – Augmented Reality Game

So et­was muss­te frü­her oder spä­ter kom­men, ich hat­te be­reits seit lan­gem da­mit ge­rech­net: Goog­le star­tet ein MMO, das die Rea­li­tät in das Spiel mit ein­be­zieht. Goo­gles neu­es Pro­jekt IN­GRESS ist of­fen­bar (De­tails feh­len noch) ein An­dro­id-ba­sier­tes »Aug­men­ted Rea­li­ty Game«, in dem man durch sein Smart­pho­ne via App in der rea­len Welt mit an­de­ren Spie­lern in­ter­agiert, gleich­zei­tig wer­den aber auch Din­ge ein­be­zo­gen, die tat­säch­lich gar nicht exi­stie­ren. Das Gan­ze er­gibt dann ei­nen FRIN­GE-ähn­li­chen My­ste­ry-Plot.

Man muss sich für eine von zwei Frak­tio­nen ent­schei­den, ent­we­der den Wi­der­stand (Re­si­stan­ce) oder die Er­leuch­te­ten (En­ligh­te­ned). Eine my­ste­riö­se neue Form von En­er­gie ist ent­deckt wor­den – die Er­leuch­te­ten wol­len dies da­durch ent­ste­hen­den un­fass­ba­ren Mög­lich­kei­ten nutz­bar ma­chen, wäh­rend der Wi­der­stand glaubt, dass durch die En­er­gie un­se­re Ge­dan­ken kon­trol­liert wer­den und die Mensch­heit da­vor be­schützt wer­den muss.

Auf der Sei­te zu IN­GRESS kann man sich für ei­nen Be­ta­zu­gang vor­mer­ken.

Ich muss zu­ge­ben: ich bin et­was ge­spal­ten. Ei­ner­seits fin­de ich die Idee und das Kon­zept über­aus span­nend, ins­be­son­de­re, da der Schlüs­sel zum Er­folg of­fen­bar Ko­ope­ra­ti­on ist. Auf der an­de­ren Sei­te wird das zu noch mehr Smart­pho­ne-Zom­bies füh­ren, als wir oh­ne­hin jetzt schon auf den Stra­ßen se­hen. Wol­len wir das?

Ich habe mich auf je­den Fall für ei­nen Beta-Ac­count an­ge­mel­det, denn aus­pro­bie­ren muss ich das ein­fach. Stellt sich die Fra­ge, ob das In Eu­ro­pa über­haupt spiel­bar sein wird, aber ich kann mir nicht vor­stel­len, dass Goog­le das nicht vor­ge­se­hen hat.

Kickstarter: Open Game Console OUYA bricht Rekorde

Wäh­rend bei uns kaum je­mand das Kon­zept des Crowd­fun­ding so recht wahr ge­nom­men hat und deut­sche Por­ta­le vor lang­wei­li­gen Pro­jek­ten ohne Sex­ap­peal nur so strot­zen, jagt auf Kick­star­ter eine Sen­sa­ti­on die an­de­re. Vor drei Ta­gen wur­de das Pro­jekt OUYA dort ein­ge­stellt, das Fun­ding­ziel wa­ren stol­ze 950000 Dol­lar. Be­reits ge­stern wur­de die zwei Mil­lio­nen-Gren­ze durch­bro­chen, heu­te liegt die an­ge­bo­te­ne Geld­men­ge be­reits bei über 3,7 Mil­lio­nen Bucks. Man kann wie­der ein­mal se­hen, dass in­ter­es­san­te Pro­jek­te, die es ver­ste­hen, den »Nerv des Net­zes« zu tref­fen, auf die­sem Weg groß­ar­tig funk­tio­nie­ren.

Zum Pro­jekt: OUYA soll eine Spie­le­kon­so­le ab­seits aus­ge­tre­te­ner Wege und vor al­lem ab­seits pro­prie­tä­rer For­ma­te und DRM-Maß­nah­men wer­den. Die »Open Game Con­so­le« soll un­ter An­dro­id lau­fen und völ­lig of­fen sein, so dass je­der da­für Spie­le pro­gram­mie­ren kann – zu­min­dest je­der der et­was vom Coden für An­dro­id ver­steht. Das kön­nen bei ei­nem Er­folg na­tür­lich be­kann­te De­ve­l­oper sein, aber ge­nau­so gut eben auch der In­die- oder Hob­by­pro­gram­mie­rer.

Tech­ni­sche Da­ten:

  • Nvi­dia Te­gra3 quad-core Pro­zes­sor
  • 1 GB RAM
  • 8 GB in­ter­ner Flash-Spei­cher
  • HDMI-Ver­bin­dung zum Fern­se­her TV, un­ter­stützt bis 1080p HD
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • Blue­tooth LE 4.0
  • USB 2.0 (ein Port)
  • Blue­tooth-Con­trol­ler mit Stan­dard­kon­trol­len: zwei ana­lo­ge Sticks, d-Pad, acht But­tons, ein Sy­stem -But­ton), ein Touch­pad
  • An­dro­id 4.0

Der Preis für die Kon­so­le soll da­bei in­klu­si­ve ei­nes Con­trol­lers ge­ra­de ein­mal 99 Dol­lar be­tra­gen. Viel Wert le­gen die Pro­jekt­in­itia­to­ren dar­auf, dass es ein of­fe­nes Sy­stem wer­den wird, eins für Hacker: wer es roo­ten will, der kann das tun, wer ei­ge­ne Hard­ware via USB oder Blue­tooth an­schlie­ßen will, der soll das tun.

Groß­ar­ti­ges Ding, der an­ge­streb­te Ver­kaufs­preis er­scheint fast un­glaub­wür­dig, bei ei­nem Er­folg könn­te das dank des of­fe­nen Kon­zepts eine ganz gro­ße Num­mer im Kon­so­len- und Ga­ming­be­reich wer­den, denn der Frickel­fak­tor wird vie­le an­spre­chen und ich gehe da­von aus, dass in kür­ze­ster Zeit un­ab­hän­gi­ge Pa­ke­te zur Spie­le­ent­wick­lung er­schei­nen wer­den. Wei­te­re De­tails und selbst­ver­ständ­lich die Ge­le­gen­heit mit­zu­ma­chen auf der Pro­jekt­sei­te.

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Pro­mo­gra­fik OUYA Co­py­right OUYA & Ju­lie Uhr­man

PhantaNews für Smartphones und Tablets via Google Currents

Ab so­fort kann man die In­hal­te von Phan­ta­News auch be­quem auf dem Smart­pho­ne und Ta­blet le­sen – und das un­ab­hän­gig da­von, ob es sich um ein An­dro­id- oder iOS-Ge­rät han­delt. Goog­le Cur­r­ents machts mög­lich.

Ich hat­te eine Zeit lang mo­bi­le In­hal­te über spe­zi­el­le Wor­d­Press-Plug­ins und The­mes an­ge­bo­ten, lei­der war das feh­ler­an­fäl­lig und die­se Lö­sun­gen hat­ten ernst­haf­te Pro­ble­me mit Cu­stom Post Ty­pes, so dass ich dar­auf wie­der ver­zich­ten muss­te.

Goo­gles neu­er Dienst Cur­r­ents macht es nun ein­fach, die In­hal­te von Phan­ta­News für ver­schie­de­ne mo­bi­le Platt­for­men an­zu­bie­ten, ohne dass ich mir Sor­gen um die Tech­nik ma­chen muss, denn die Auf­be­rei­tung für die ver­schie­de­nen Fla­vours (und Auf­lö­sun­gen) von Smart­pho­nes und Ta­blets über­nimmt Goo­gles Tech­nik.

Um Phan­ta­News via Cur­r­ents zu le­sen, muss man ein­fach nur die fürs ei­ge­ne Ge­rät pas­sen­de ko­sten­lo­se App in­stal­lie­ren (für An­dro­id oder für iOS) und dort dann in den In­hal­ten nach »Phan­ta­News« su­chen, um es zur ei­ge­nen Bi­blio­thek hin­zu­zu­fü­gen. Man kann mit dem Mo­bil­ge­rät der ei­ge­nen Wahl auch ein­fach die­sen Link auf­su­chen.

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Logo Goog­le Cur­r­ents Co­py­right Goog­le