HUMBLE FIGHT FOR RACIAL JUSTICE BUNDLE

HUMBLE FIGHT FOR RACIAL JUSTICE BUNDLE

Nach­dem itch.io es vor­ge­macht hat, möch­te sich auch die Hum­ble Bund­le inc. gegen Ras­sis­mus posi­tio­nie­ren und bringt das HUMBLE FIGHT FOR RACIAL JUSTICE BUNDLE an den Start. Dar­in fin­den sich nicht nur Com­pu­ter­spie­le (dar­un­ter eini­ge ech­te Kra­cher), son­dern auch ein paar Comics und eBooks aus den ver­schie­dens­ten Berei­chen, dar­un­ter Roma­ne und Sach­bü­cher, sowie mit STARFINDER ein Pen&Paper Rol­len­spiel-Regel­werk.

Das Bund­le ist nur eine Woche erhält­lich, 100% der Ein­nah­men gehen an NAACP Legal Defen­se Fund Race For­ward und The Bail Pro­ject.

Mit 30 Dol­lar (ca. 28 Euro) ist man dabei, benö­tigt aller­dings ein Kon­to bei Hum­ble. Nor­ma­ler­wei­se wür­de der Con­tent über 1200 Dol­lar kos­ten. Bei den Spie­len erhält man Steam keys, die eBooks sind DRM-frei. Zeit zum Kau­fen hat man noch knapp eine Woche.

»Bundle For Racial Justice And Equality«: 1500 Spiele für fünf Dollar (oder mehr)

»Bundle For Racial Justice And Equality«: 1500 Spiele für fünf Dollar (oder mehr)

Die Indie­spie­le- und Ent­wick­ler­platt­form itch.io bie­tet ein Paket von sagen­haf­ten 1500 Spie­len für gera­de mal fünf Dol­lar an, das »Bund­le For Racial Jus­ti­ce And Equa­li­ty«.

Der Clou dar­an: Die ein­ge­nom­me­ne Koh­le geht im Rah­men von »Black Lives Mat­ter« an den NAACP Legal Defen­se and Edu­ca­tio­nal Fund und den Com­mu­ni­ty Bail Fund.

Eigent­lich bedarf das Ange­bot kei­nes zwei­ten Gedan­kens und man darf selbst­ver­ständ­lich mehr geben als den Min­dest­preis von fünf Dol­lar, das habe auch ich soeben getan. Um mit­zu­ma­chen hat man jetzt (Frei­tag, 12.06.2020, 14:00 Uhr) noch drei Tage, 20 Stun­den Zeit.

Die Games sind DRM-frei und kön­nen direkt, auf der Platt­form her­un­ter gela­den wer­den, es han­delt sich also nicht um Steam Keys.

Gamen gegen Ras­sis­mus. Mit­ma­chen!

[Update:] Es han­delt sich nicht nur um Spie­le, son­dern auch um Game Deve­lo­p­ment Assets (wie ich gera­de beim Durch­blät­tern fest­stel­le).

[Update 2:] Unter den Spie­len befin­den sich auch Pen&Paper-RPGs oder Resour­cen dafür, oder Ideen für LARPs, es han­delt sich also nicht nur um Com­pu­ter­spie­le.

Kommentar: Daedalic – Bastei Lübbe nicht mehr Hauptanteilseigner

Kommentar: Daedalic – Bastei Lübbe nicht mehr Hauptanteilseigner

Vor eini­gen Jah­ren hat­te der Ver­lag Bas­tei Lüb­be voll­mun­dig diver­se Digi­tal­stra­te­gien ange­kün­digt. Sieht man sich heu­te an, was davon übrig geblie­ben ist, kann zumin­dest ich das nur ziem­lich ernüch­ternd fin­den und fest­stel­len, dass hier haupt­säch­lich hei­ße Luft pro­du­ziert wur­de. Man den­ke nur an die Zer­stö­rung der einst­mals groß­ar­ti­gen eBook-Platt­form Beam-eBooks, inklu­si­ve unter­ir­di­schem Kun­den­sup­port und mona­te­lan­gen tech­ni­schen Pro­ble­men (ich hat­te mehr­fach berich­tet und war auch per­sön­lich Opfer der Spiel­chen mit Beam eBooks). Viel­leicht hät­te man ein­fach mal wen fra­gen sol­len, der sich mit sowas aus­kennt, statt zu ver­su­chen mit alten, untaug­li­chen, ana­lo­gen Ver­lags­bran­che­mit­teln in die digi­ta­le Welt auf­zu­bre­chen.

2014 erwarb Bas­tei Lüb­be dann eine Mehr­heit am erfolg­rei­chen deut­schen Spie­le­ent­wick­ler Daeda­lic Enter­tain­ment. Der ange­ge­be­ne Grund war, dass man sich cross­me­dia­le Ver­mark­tungs­mög­lich­kei­ten ver­sprach und natür­lich auch im Spie­le­markt mit­mi­schen woll­te. Die­se Digi­tal­stra­te­gie ging aber eben­falls kräf­tig in die Hose, ich gehe davon aus, dass man auch hier ver­sucht hat, ver­knö­cher­te, fos­si­le Bran­chen­stra­te­gien auf den hoch­dy­na­mi­schen Markt der Com­pu­ter­spie­le zu über­tra­gen. Irgend­wann erklär­te Bas­tei Lüb­be-Geschäfts­füh­rer dann »das Daeda­lic Geschäfts­mo­dell sei nicht zukunfts­fä­hig« obwohl die Ver­gan­gen­heit etwas ande­res bewie­sen hat­te. Die man­geln­de Zukunfts­fä­hig­keit wür­de ich des­we­gen eher beim Buch­ver­lag suchen und auf des­sen Ein­fluss­nah­me auf die Fir­men­ge­schäf­te bei Daeda­lic. Bas­tei hat­te bereits die Mit­ar­bei­ter­zahl beim Spie­le­ent­wick­ler von 150 auf 60 redu­ziert, das sieht nach typi­schem rea­li­tätfer­nem Manage­ment-Ein­spar­ver­hal­ten aus. So kann man natür­lich nicht in ange­mes­se­ner Zeit qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Spie­le her­stel­len. Nach dem Kaputt­spa­ren kam dann vom Lüb­be-Manage­ment die Dro­hung Daeda­lic zu schlie­ßen.

Daeda­lic Grün­der Cars­ten Fich­tel­mann und Geschäfts­füh­rer Ste­phan Harms haben nun Antei­le zurück­er­wor­ben. Bas­tei Lüb­be hält damit statt der Mehr­heit nur noch zehn Pro­zent der Antei­le, hat nicht mehr das Sagen und kann des­we­gen sei­ne ange­kün­dig­te Schlie­ßung des Stu­di­os nicht mehr durch­set­zen.

Ich wün­sche Daeda­lic alles Gute für die Zukunft, denn sie haben mich mit diver­sen Spie­len vor­treff­lich unter­hal­ten und ich hof­fe, dass man nun ohne den stö­ren­den Ein­fluss des lei­der offen­bar all­zu ana­lo­gen Ver­la­ges end­lich wie­der durch­star­ten kann.

Logo Copy­right DAEDALIC Enter­tain­ment GmbH

Good Old Games ändert Rückgabebedingungen

Good Old Games ändert Rückgabebedingungen

Wer am Com­pu­ter spielt kennt die Platt­form Good Old Games: die­se bie­tet alte, klas­si­sche Spie­le, die so auf­be­rei­tet sind, dass sie auch auf moder­nen Platt­for­men zum lau­fen zu brin­gen sind. GOG, so die geläu­fi­ge Abkür­zung, ver­kauft aber auch brand­neue Games.

Die ändern gera­de ihre Rück­ga­be­be­din­gun­gen, dar­über wer­den die Nut­zer in einer Mail infor­miert. Falls ihr die über­se­hen habt, sie im Spam-Ord­ner gelan­det ist oder ihr noch kein Nut­zer die­ser gran­dio­sen Platt­form seid, hier ein Aus­zug:

Ever­yo­ne at GOG belie­ves in a ›gamers-first’ approach. It means that every part of our store is desi­gned with gamers in mind and your purcha­se safe­ty and satis­fac­tion come first for us. The latest update to our vol­un­ta­ry Refund Poli­cy adds ano­t­her pie­ce to this cus­to­mer-friend­ly expe­ri­ence. And it all sums up in one sen­tence: star­ting now, you can get a full refund up to 30 days after purcha­sing a pro­duct, even if you down­loa­ded, laun­ched, and play­ed it. That’s it.

Über­setzt: Ab sofort hat man 30 Tage Zeit, um ein gekauf­tes Spiel zurück­zu­ge­ben. Das gilt auch, wenn man es bereits instal­liert und gespielt hat. Für eine moder­ne Spie­le­platt­form ist das äußerst kulant, bei Steam bei­spiels­wei­se muss man bis­wei­len mit dem Sup­port dis­ku­tie­ren, um eine Gut­schrift zu bekom­men.

Was GOG hier anbie­tet ist über­aus kun­den­freund­lich und des­we­gen einen Hin­weis wert.

Logo GOG Copy­right GOG sp. z o.o.

Humble Australia Fire Relief Bundle

Humble Australia Fire Relief Bundle

Nor­ma­ler­wei­se berich­te ich nur noch in außer­ge­wöhn­li­chen Aus­nah­me­fäl­len über neue Hum­ble Bund­les, die die inzwi­schen so zahl­reich gewor­den sind, dass sie nichts Beson­de­res mehr dar­stel­len. Das hier ist eine Aus­nah­me.

Hum­ble Bund­le inc hat sich mit diver­sen Publis­hern zusam­men getan, um ein Spie­le­pa­ket für Com­pu­ter zu schnü­ren. Für 25 Dol­lar bekommt man wirk­lich einen Hau­fen inter­es­san­ter Games, sage und schrei­be 29 Spie­le befin­den sich im Hum­ble Aus­tra­lia Fire Reli­ef Bund­le. Alle Spie­le kann man über Steam frei­schal­ten, ein paar davon ste­hen auch alter­na­tiv DRM-frei zur Ver­fü­gung. Die meis­ten Games sind für Win­dows PCs, ein paar aber auch für Mac oder Linux.

Bei­spie­le aus der Lis­te sind MACHINARIUM, HACKNET, SATELLITE REIGN UPLINK, ARMELLO oder HOLLOW KNIGHT.

Das Beson­de­re: Im Gegen­satz zu sonst, wenn nur ein Teil der Ein­nah­men an den jewei­li­gen wohl­tä­ti­gen Zweck fließt, geht in die­sem Fall das gesam­te Geld an Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen für Aus­tra­li­en, näm­lich WIRES, RSPCA und den World Wild­life Fund.

Alle wei­te­ren Infor­ma­tio­nen auf der Web­sei­te zum Bund­le. Man hat noch knapp über sechs Tage Zeit, um mit­zu­ma­chen.

Selbst­ver­ständ­lich darf man auch mehr als 25 Dol­lar geben.

Steam Remote Play – lokale Multiplayerspiele online nutzen

Steam Remote Play – lokale Multiplayerspiele online nutzen

Spie­le­ent­wick­ler Val­ve hat ein neu­es Fea­ture sei­nes Shops Steam als Beta frei­ge­schal­tet: Mit­tels »Steam Remo­te Play« wird man in die Lage ver­setzt, Spie­le, die nur einen loka­len Mul­ti­play­er­mo­dus haben, online mit Freun­den zu spie­len. Das funk­tio­niert mit bis zu vier Spie­lern (laut Val­ve »unter opti­ma­len Bedin­gun­gen mög­li­cher­wei­se auch mehr«) und der Knül­ler dar­an ist: Nur einer davon muss das Spiel besit­zen.

Um die Funk­ti­on zu nut­zen, musst du an der Steam Cli­ent Beta teil­neh­men. Nach­dem man sich ange­mel­det hat, fin­det man in der Steam-Freun­des­lis­te in kom­pa­ti­blen loka­len Mehr­spie­ler­spie­len die Opti­on »Remo­te Play Tog­e­ther«. Nach der Ver­bin­dung ver­hält sich das Spiel so, als ob der Con­trol­ler jedes Spie­lers direkt an den Com­pu­ter ange­schlos­sen wäre, und laut Val­ve ist es auch mög­lich ist, die Steue­rung von Tas­ta­tur und Maus zu tei­len.

Das Gan­ze soll sogar über Platt­for­men hin­weg funk­tio­nie­ren, es kön­nen also Nut­zer von Win­dows, Mac und Linux zusam­men spie­len. Latenz soll laut Val­ve kein The­ma sein, wenn alle Spie­ler eine halb­wegs schnel­le Inter­net­ver­bin­dung nut­zen.

Pro­mo­gra­fik Copy­right Val­ve

Deutscher Computerspielepreis 2019: zum Fremdschämen

Deutscher Computerspielepreis 2019: zum Fremdschämen

An die­ser Stel­le könn­te ich die Gewin­ner der Deut­schen Com­pu­ter­spie­le­prei­ses lis­ten. Ange­sichts des­sen, was da ges­tern abge­gan­gen und an Pein­lich­keit kaum zu über­bie­ten ist, ver­zich­te ich dar­auf. Ich möch­te auch gar nicht im Detail auf all die Pro­blem ein­ge­hen, auf Poli­ti­ker, die nicht wis­sen wor­über sie reden, und statt­des­sen Wahl­krampf betrei­ben, oder auf Mode­ra­to­rin und Lau­da­to­ren, die ver­zwei­felt ver­su­chen lus­tig zu sein (und ihre Gags dabei von Kar­ten able­sen), dabei aber nur Bran­che, Gen­re und Spie­ler lächer­lich machen.

In einem eng­lisch­spra­chi­gen Twit­ter­thread sind die Pro­ble­me die­ser Ver­an­stal­tung schön zusam­men­ge­fasst, so dass ich gar nicht mehr viel selbst dazu ran­ten muss. Da kann man auch lesen, dass das seit Jah­ren so ist und sich nicht ver­bes­sert.

Wer maso­chis­tisch ver­an­lagt ist kann sich die Auf­zeich­nung des Live­streams auf You­tube anse­hen. Aber ich war­ne euch, zum einen sind es drei Stun­den und zum ande­ren ist es zum Fremd­schä­men. Sieht man sich ähn­li­che Ver­an­stal­tun­gen an, die nicht im Deutsch­land von sich ver­zwei­felt anbie­dern­den Figu­ren wie Doro Baer und Andi Scheu­er statt­fin­den, und das The­ma wirk­lich zele­brie­ren, dann ist die Pein­lich­keit noch viel grö­ßer.

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REBIRTH: Island in der Unreal Engine

REBIRTH: Island in der Unreal Engine

Neu­es von der Game Deve­lo­pers Con­fe­rence: Qui­xel haben ein beein­dru­cken­des Video ver­öf­fent­licht, das auf 3D-gescann­ten Land­schaf­ten in Island basiert und das in Echt­zeit in der Unre­al Engi­ne läuft.

REBIRTH ist qua­si eine Sci­ence Fic­tion-Fas­sung von Island, das Team hat sich einen Monat auf der Insel auf­ge­hal­ten und über 1000 Scans geschos­sen. An der Umset­zung in Unre­al Engi­ne 4.21, die einen Monat dau­er­te, arbei­te­ten nur drei Per­so­nen (am Video waren aller­dings erheb­lich mehr Per­so­nen betei­ligt, wie der Abspann zeigt).

Ein wei­te­res Bei­spiel dafür, was in Sachen Com­pu­ter­spie­le­gra­fik so alles auf uns zukommt.

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Disney: LucasFilm Games wird wiederbelebt

Disney: LucasFilm Games wird wiederbelebt

Als Dis­ney damals Lucas­Film kauf­te, wur­de Lucas­Film Games, das Stu­dio hin­ter zahl­lo­sen Com­pu­ter­spiele­klas­si­kern um STAR WARS oder INDIANA JONES, geschlos­sen. Der Kon­zern woll­te fort­an für Games nur noch Lizen­zen ver­ge­ben, aber nichts mehr selbst ent­wi­ckeln.

Ab sofort ist das anders. Wie ver­schie­de­ne Online­me­di­en berich­ten, soll Lucas­Film Games (nicht Luca­s­A­rts!) wie­der­be­lebt wer­den, um eige­ne Inhal­te zu pro­du­zie­ren. Ein Grund dafür dürf­te sein, dass man beim Maus-Haus unzu­frie­den über den Lizenz­in­ha­ber Elec­tro­nic Arts ist, die ange­kün­dig­te, weit fort­ge­schrit­te­ne Games ein­fach mal kurz und schmerz­los fal­len las­sen, der aber auch mit unver­schäm­ten Loo­t­box-Sys­te­men bei­spiels­wei­se bei STAR WARS BATTLEFRONT II die Fans gegen sich auf­brach­te. Offen­bar reicht den Ver­ant­wort­li­chen bei Dis­ney der Image­ver­lust jetzt.

In den letz­ten Tagen erschie­nen Stel­len­an­zei­gen in Sachen Lucas­Film auf disneycareers.com, gesucht wer­den Pro­du­zen­ten, Mar­ke­ting­ko­or­di­na­to­ren, künst­le­ri­sche Lei­ter, sowie Mit­ar­bei­ter für wei­te­re Posi­tio­nen. Ein asia­ti­scher Able­ger ist offen­bar eben­falls geplant.

Laut Infor­ma­tio­nen soll das auf­er­stan­de­ne Lucas­Film Games Inhal­te aus STAR WARS und ande­ren Lucas­Film-Fran­chi­ses pro­du­zie­ren, und zwar auf allen Platt­for­men, also PC, Mac, Mobil­ge­rä­ten, aktu­el­len Spiel­kon­so­len und AR/­VR-Head­sets. Spä­ter in die­sem Jahr soll bereits WILLOW VR kom­men, des­we­gen gehe ich davon aus, dass das ILMx­LAB hier Exper­ti­se bei­steu­ern dürf­te.

Man soll­te sich dar­über im Kla­ren sein, dass die­ses neue Lucas­Film Games ver­mut­lich nicht viel mit dem alten zu tun haben wird. Dass man aber Elec­tro­nic Arts offen­bar die Lizen­zen nicht wei­ter ver­hun­zen las­sen will, hal­te ich für eine sehr gute Idee.

Logo Lucas­Film Games, 1984, Ata­ri 8‑bit Com­pu­ter, Copy­right Lucas­Film und Dis­ney

Epic Games eröffnet neuen Computerspiele-Store

Epic Games eröffnet neuen Computerspiele-Store

Ges­tern kün­dig­ten Epic Games (FORTNITE und Unre­al Engi­ne) einen eige­nen Onlines­to­re für Com­pu­ter­spie­le an. Das dürf­te eine direk­te Atta­cke gegen Steam sein, ins­be­son­de­re des­we­gen, weil man den Spie­le­ent­wick­lern deut­lich bes­se­re Kon­di­tio­nen anbie­tet als die Kon­kur­renz: 88 % der Ein­nah­men sol­len an die Ent­wick­ler gehen und 12 % an die Shop­be­trei­ber.

Dabei ist der Shop kei­nes­wegs nur auf Spie­le beschränkt, die mit­tels Unre­al ent­wi­ckelt wur­den, die Engi­ne ist völ­lig egal, und mög­li­cher­wei­se wird es in Zukunft sogar Games für Android und iOS auf der neu­en Platt­form geben. Aller­dings wer­den die übli­chen fünf Pro­zent Abga­ben die Epic Games übli­cher­wei­se für in Unre­al ent­wi­ckel­te Spie­le ein­for­dert auf der eige­nen Platt­form nicht fäl­lig.

Der Onlines­to­re soll in Kür­ze mit einem aus­ge­wähl­ten Port­fo­lio eröff­net wer­den und ab nächs­tem Jahr darf dann qua­si jeder sei­ne Spie­le dort ein­stel­len und ver­kau­fen. Epic will kein DRM vor­schrei­ben, Ent­wick­ler dür­fen aber wel­ches benut­zen. Foren und Strea­ming­diens­te soll es nicht geben, aber man will Online­spie­le bei­spiels­wei­se mit Ser­ver­tech­no­lo­gie und Match­ma­king unter­stüt­zen.

Screen­shot Epic Store Copy­right Epic Games

Bad Robot startet Videospiel-Abteilung

Bad Robot startet Videospiel-Abteilung

Hol­la die Wald­fee … Bad Robot ist bekann­ter­ma­ßen die Pro­duk­tion­fir­ma von Star­re­gis­seur J. J. Abrams. Über den muss man nicht mehr vie­le Wor­te ver­lie­ren, der hat­te und hat sei­ne Fin­ger in der­ma­ßen vie­len Pro­jek­ten, dass einem schwin­de­lig wer­den kann, nicht zuletzt auch in STAR WARS und STAR TREK.

Bad Robot tut sich jetzt mit der chi­ne­si­schen Medi­en­fir­ma Tecent zusam­men, um Video­spie­le zu pro­du­zie­ren. Eben­falls mit im Boot, aber dem Ver­neh­men nach offen­bar nur als »klei­ne­rer Inves­tor« ist War­ner Bros Inter­ac­ti­ve. Der neu geschaf­fe­ne Able­ger soll fol­ge­rich­tig den Namen »Bad Robot Games« tra­gen.

Über genau Details schwei­gen sich die Par­tei­en der­zeit noch aus, man weiß aber bereits, dass Autoren, Desi­gner und Künst­ler, die für Bad Robot arbei­ten, auch an den Spie­len betei­ligt sein sol­len. Die sol­len von Indie-Games bis hin zu AAA-Titeln rei­chen (und bei letz­te­ren kommt dann ver­mut­lich War­ner mit ins Spiel). Als Platt­for­men nennt man Mobil­ge­rä­te, Kon­so­len und PCs. Chef von Bad Robot Games wird Dave Baron­off, der neben Film- und Fern­seh­pro­duk­tio­nen bereits seit Jah­ren mit Umset­zun­gen von IPs des Stu­di­os in Com­pu­ter­spie­le befasst ist.

Bad Robot Logo Coyp­right Bad Robot

Zahl was Du willst: Humble Indie Bundle 19

Zahl was Du willst: Humble Indie Bundle 19

Es gibt mal wie­der ein Hum­ble Indie Bund­le, also ein Games-Paket aus der Rei­he, mit der bei Hum­ble­Bund­le Inc damals allen begon­nen hat.

Stu­fe eins: Bis ca. fünf Euro erhält man Hal­cyon 6: Lightspeed Edi­ti­onMini Metro und Raku­en.

Stu­fe zwei: Inves­tiert man mehr als fünf Euro, kom­men noch Keep Tal­king and Nobo­dy Explo­des, SOMA und Poly Bridge hin­zu, sowie in ca. sechs Tagen wei­te­re bis dato unbe­kann­te Spie­le.

Auf Stu­fe drei kommt für min­des­tens ca. 12 Euro noch SUPERHOT hin­zu.

Das Gan­ze läuft noch knapp über zwölf Tage, man kann das Bund­le wie immer direkt im Hum­ble Bund­le Store kau­fen, dafür benö­tigt man ein Kon­to.

Wie immer gehen Tei­le der Ein­nah­men an wohl­tä­ti­ge Zwe­cke.