Hugh Jackman als … Wolverine

Hugh Jackman als … Wolverine

Es ist schon ein über­aus bril­li­an­ter PR-Stunt, den Mar­vel und Ryan Rey­nolds da ges­tern abge­zo­gen haben. Nicht nur wur­de in einem Tweet-Video durch Rey­nolds der nächs­te DEAD­POOL-Film noch­mal bestä­tigt, es wur­de auch mehr oder weni­ger ver­steckt »ein­ge­schmug­gelt«, dass Hugh Jack­man dafür noch ein­mal sei­ne Para­de­rol­le als Wol­veri­ne über­neh­men wird.

Der hat­te eigent­lich nach LOGAN zu Pro­to­koll gege­ben, dass das das letz­te Mal sei, dass er in der Rol­le zu sehen sei. Allein des­we­gen ist das schon eine Sen­sa­ti­on und wie es die Macher sicher auch geplant hat­ten, ist das Inter­net nach der Ankün­di­gung geplatzt. Zu dem gelun­ge­nen PR-Stunt kann man Mar­vel und Rey­nolds (und auch Dis­ney) nur gratulieren.

Das You­tube-Video hat bereits fast 6.2 Mil­lio­nen Hits …

Regie soll erneut Shawn Levy füh­ren, das Dreh­buch kommt von Wen­dy Moly­neuxLiz­zie Moly­neux-Logelin, Rey­nolds und Paul Wer­nick.

US-Kino­start soll am 6. Sep­tem­ber 2024 sein.

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Video: Die alte Angst vor neuen Medien

Video: Die alte Angst vor neuen Medien

… ist der Titel eines über­aus sehens­wer­ten Bei­trags von Ultra­lativ auf You­tube. Man kennt das: jedes neue Medi­um wird von gewis­sen Per­so­nen­schich­ten erst­mal ver­teu­felt und es wird cas­sand­rat, dass dar­an jetzt aber wirk­lich die Gesell­schaft zugrun­de gehen wird, und »denkt denn nie­mand an die Kin­der?«. Buch­druck, Film, Schall­plat­te, Tele­fon, Rock­mu­sik, Com­pu­ter­spie­le, Pen&Paper-Rollenspiele wie D&D, Inter­net, Smart­pho­nes, und, und, und …

Das ist natür­lich alles ziem­li­cher Bull­shit und liegt zum einen in Rück­stän­dig­keit und/oder Strunz­kon­ser­va­ti­vis­mus Man­cher begrün­det (beson­ders gern auch bei soge­nann­ten Intel­lek­tu­el­len), und/oder im ver­zwei­fel­ten Ver­such, Deu­tungs­ho­heit und damit Macht zu erhal­ten. Das Video legt das in nur knapp über acht Minu­ten ziem­lich anschau­lich dar.

Ich befürch­te aller­dings, dass das kei­ne Leh­rer oder Eltern davon abhal­ten wird, über »vier­ecki­ge Augen« zu schwafeln. ;)

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p.s.: Dank an Tom­my Krapp­weis fürs Fin­den und Verlinken.

Der aktuelle Hype um »KI-Kunst«

Der aktuelle Hype um »KI-Kunst«

In letz­ter Zeit gibt es einen gro­ßen Hype um »KI Kunst« (»AI Art«).

(eng­lish ver­si­on of this text on Face­book)

Ers­tens: Es steckt kei­ne KI drin, wir sind von ech­ter künst­li­cher Intel­li­genz so weit ent­fernt wie eh und je. Die Bil­der wer­den von Deep-Lear­ning-Algo­rith­men erzeugt. Die­se funk­tio­nie­ren, indem eine sehr gro­ße Anzahl ver­schlag­wor­te­ter Bil­der in den Algo­rith­mus ein­ge­speist wird. Durch geschick­te Pro­gram­mie­rung und enor­me Rechen­leis­tung (die Art von Rechen­leis­tung, die moder­ne Gaming-Gra­fik­kar­ten bereit­stel­len kön­nen) erstel­len die Algo­rith­men dann neue Bil­der aus den alten, die auf­grund der Ver­schlag­wor­tung mehr oder weni­ger zu der Beschrei­bung (»prompt«) pas­sen, die der Nut­zer angibt.

Sind die ent­ste­hen­den Bil­der »Kunst«? Höchst­wahr­schein­lich ja. Vie­le von ihnen sind ziem­lich beeindruckend.

Aber:

Ist das »Kunst­schöp­fung«, wie eini­ge Nut­zer behaup­ten und die Bil­der, die aus den Algo­rith­men her­vor­ge­hen, stolz als ihre »Krea­tio­nen« präsentieren?

Sicher­lich nicht. Der Schaf­fens­pro­zess für Kunst muss von einem Künst­ler aus­ge­hen, nicht von einem Algo­rith­mus. Auch der »Prompt« ent­hält kei­nen Schaf­fens­pro­zess. Es han­delt sich ledig­lich um eine Anwei­sung. Man kann das damit ver­glei­chen, dass man einem Künst­ler sagt, was er malen soll, und er oder sie malt es dann für einen. Der Schaf­fens­pro­zess liegt beim Künst­ler, nicht bei dem­je­ni­gen, der sagt, was er haben möchte.

Deep Lear­ning-Algo­rith­men sind ein groß­ar­ti­ges neu­es Werk­zeug in der Tool­box des Künst­lers. Man kann sie für ver­schie­de­ne Zwe­cke ein­set­zen: Um schnell Ideen zu ent­wi­ckeln. Um Kunst­wer­ke zu gene­rie­ren, die in ech­ten krea­ti­ven Arbei­ten ver­wen­det wer­den kön­nen, indem Deri­va­te der DL-Bil­der erstellt wer­den. Um pro­ze­du­ra­le Tex­tu­ren für 3D-Model­le zu erstel­len. Für Loo­k­dev. Zur Inspi­ra­ti­on. Für Col­la­gen. Als Teil eige­ner Krea­tio­nen. Man kann also Bil­der ver­wen­den, die aus einem DL-Algo­rith­mus ent­stan­den sind, um Kunst zu schaf­fen, aber sie sind selbst kei­ne Kunst, da kein krea­ti­ver oder künst­le­ri­scher Pro­zess invol­viert war, son­dern nur eine Men­ge Rechen­leis­tung und Algo­rith­men, die von Pro­gram­mie­rern geschaf­fen wur­den (und, wenn wir genau­er hin­schau­en, der krea­ti­ve Pro­zess der Künst­ler, die die ursprüng­li­chen Bil­der geschaf­fen haben, aber nicht der einer Per­son, die nur einen Prompt in den Algo­rith­mus eingibt).

DL-Bil­der sind ein neu­es und fas­zi­nie­ren­des Werk­zeug für Krea­ti­ve und Künst­ler, aber man ist kein Künst­ler, wenn man einem DL-Algo­rith­mus ein­fach einen Aus­druck vor­gibt und dann war­tet, was dabei herauskommt.

Das wird in den nächs­ten Jah­ren ein The­ma für Anwäl­te und Gerich­te sein. Vor allem, weil vie­le Bil­der von Künst­lern in die DL-Algo­rith­men ein­ge­speist wur­den, ohne sie zu fra­gen (das führt zu Bil­dern, die im Stil die­ser Künst­ler erstellt wur­den; die Auf­nah­me der Bil­der in die Daten­bank kann eine Urhe­ber­rechts­ver­let­zung dar­stel­len, obwohl sie nicht 1:1 repro­du­ziert wer­den, das wer­den Rich­ter ent­schei­den müs­sen). Stil kann nicht urhe­ber­recht­lich geschützt wer­den, aber es han­delt sich um einen völ­lig neu­en Anwendungsfall.

Mit Hil­fe von Deep Lear­ning erstell­te Bil­der sind kei­ne Kunst an sich (sie kön­nen aber auf­grund des Aus­gangs­ma­te­ri­als sehr künst­le­risch und schön aus­se­hen). Aber sie sind auch nicht »schlecht« oder »das Ende der Krea­ti­ven«. Sie sind ein neu­es Werkzeug.

(Bild aus Sta­ble Dif­fu­si­on. Beein­dru­ckend, aber kei­ne Nach­be­ar­bei­tung oder ablei­ten­de Arbeit dar­an vorgenommen).

PORTAL bekommt 15 Jahre nach seinem Erscheinen ein RTX Mod

PORTAL bekommt 15 Jahre nach seinem Erscheinen ein RTX Mod

Das Game PORTAL von Val­ve ist längst ein Klas­si­ker, es erschien bereits im Jahr 2007, das Spiel­prin­zip hat aber nichts von sei­ner Fas­zi­na­ti­on verloren.

Jetzt, fünf­zehn Jah­re spä­ter spen­diert Nvi­dia dem Spiel ein RTX-Update, um sei­ne RTX-Remix-Tech­no­lo­gie zu demons­trie­ren. Das bedeu­tet, dass es auf moder­nen Gra­fik­kar­ten des Her­stel­lers sehr viel bes­ser aus­se­hen wird. Es han­delt sich dabei offen­bar um eine  von Nvi­dia in Zusam­men­ar­beit mit Val­ve ent­wi­ckel­tes Mod.

Die gute Nach­richt: Alle Game­rin­nen, die Por­tal bereits besit­zen, bekom­men das im Novem­ber erschei­nen­de Update als kos­ten­lo­sen DLC.

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Trailer: Disneys STRANGE WORLD

Trailer: Disneys STRANGE WORLD

Dis­neys dies­jäh­ri­ger Weih­nachts­film ist kein Remake, Reboot, Re-Ima­gi­na­ti­on oder Re-irgend­was­sonst, son­dern ein ori­gi­na­ler Stoff.

Die Kurz­be­schrei­bung zu STRANGE WORLD ist ziem­lich inhalts­los, da erläu­tert der Trai­ler schon deut­lich mehr:

Die legen­dä­ren Cla­des sind eine Fami­lie von Ent­de­ckern, deren Dif­fe­ren­zen ihre letz­te und wich­tigs­te Mis­si­on zu gefähr­den drohen.

Der Vor­gu­cker macht tat­säch­lich Bock auf den Film, aus sei­ner Dis­ney-typi­schen Mischung aus Wow-Effek­ten und Gags. Zudem scheint das Gan­ze Steam­punk-Anlei­hen zu nehmen.

Regie führt Don Hall (BIG HERO SIX, RAYA AND THE LAST DRAGON) nach einem Dreh­buch von Qui Nguy­en (RAYA AND THE LAST DRAGON), es pro­du­ziert Roy Con­li, aus­füh­ren­de Pro­du­zen­tin ist Jen­ni­fer Lee.

Es spre­chen: Jake Gyl­len­haalAlan TudykDen­nis QuaidLucy LiuGabri­el­le Uni­on und Jabou­kie Young-White.

STRANGE WORLD soll am 23. Novem­ber 2022 in die US-Kinos kom­men in wei­ten Tei­len der Welt eben­falls, in man­chen davon einen Tag vor­her. Nur für Schland gibt es noch kein Startdatum.

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CONSTANTINE: Fortsetzung mit Keanu Reeves

CONSTANTINE: Fortsetzung mit Keanu Reeves

Es hat kaum 17 Jah­re benö­tigt, bis eine Fort­set­zung des auf DC Comics basie­ren­den Films CONSTANTINE ange­kün­digt wur­de, bei dem Kea­nu Ree­ves erneut die Titel­rol­le über­neh­men soll. Der Film aus dem Jahr 2005 war zwar kein Kas­sen­schla­ger, hat aber eine Anhän­ger­schaft gewon­nen und gilt inzwi­schen als Kult – und das obwohl Ree­ves in der Rol­le nicht blond war.

In der Zwi­schen­zeit gab es zahl­lo­se Varia­tio­nen der Figur, die usprüng­lich aus den HELL­RAI­SER-Gra­phic Novels stammt, in Comics, in Fern­seh- und Car­toon-Seri­en, zuletzt in weib­li­cher Form in der Net­flix-Adap­ti­on SANDMAN. Für HBO Max war eine von J.J. Abrams pro­du­zier­te Fern­seh­se­rie in Arbeit, die wur­de aber offen­bar inzwi­schen gecan­celt, wohl ein Opfer des Mer­gers von War­ner und Discovery.

Abrams ist aller­dings wei­ter mit an Bord: Wie schon beim 2005er Film wird Fran­cis Law­rence Regie füh­ren, das berich­ten ver­schie­de­ne ver­trau­ens­wür­di­ge Quel­len im Netz. CONSTANTINE war damals Law­ren­ces Debut­ar­beit als Regis­seur, seit­dem hat er Fil­me wie I AM LEGEND oder HUNGER GAMES gemacht. Das Dreh­buch ver­fasst Aki­va Golds­man. Golds­mans Weed Road Pic­tures pro­du­zie­ren zusam­men mit Abrams und Han­nah Minghella.

Auf­grund der frü­hen Pro­jekt­pha­se gibt es noch kei­ne Details zu wei­te­ren Beset­zun­gen, Hand­lung oder Starttermin.

Pro­mo­pos­ter CONSTANTINE (2005) Copy­right War­ner Bros.

Netflix bestellt BIOSHOCK-Film

Netflix bestellt BIOSHOCK-Film

Immer wie­der mal gab es Dis­kus­sio­nen um eine Ver­fil­mung der BIOSHOCK-Com­pu­ter­spie­le­rei­he. Der ers­te Teil erschien bereits 2007 und wur­de von 2K Bos­ton  (spä­ter: Irra­tio­nal Games) und 2K Aus­tra­lia ent­wi­ckelt. Es folg­ten BIOSHOCK 2 (2010) und BIOSHOCK INFINITE 2013.

Im ers­ten Game ver­folgt man die Aben­teu­er von Jack, der die Unter­was­ser­stadt Rap­tu­re ent­deckt. Die war vom Wirt­schafts­ma­gna­ten Andrew Ryan als moder­nes , iso­lier­tes Uto­pia gebaut wur­de. Die Gesell­schaft brach zusam­men, nach­dem ADAM ent­wi­ckelt wur­de, ein gene­ti­sches Mate­ri­al, das Super­men­schen erzeugt. Beim ver­such zu ent­kom­men, muss sich Jack mit durch ADAM Ver­än­der­ten aus­ein­an­der­set­zen, trifft aber auch auf nor­mal geblie­be­ne Men­schen. Im Prin­zip erzäh­len alle BIOS­HOCK-Spie­le über visio­nä­re Uto­pien, bei denen etwas sehr schief ging.

Net­flix hat jetzt HUNGER GAMES-Regis­seur Fran­cis Law­rence ange­heu­ert, der einen BIOS­HOCK-Film rea­li­sie­ren soll, das Dreh­buch wird Micha­el Green (LOGAN, JUNGLE CRUISE, AMERICAN GODS) ver­fas­sen. Mit im Pro­duk­ti­ons­boot sind natür­lich Take Two Inter­ac­ti­ve und 2K Games.

Law­rence dreht im Moment das HUNGER GAMES-Pre­quel Hun­ger Games: The Bal­lad of Song­birds and Sna­kes, sobald er damit fer­tig ist, soll dem Ver­neh­men nach die Vor­pro­duk­ti­on an BIOSHOCK begin­nen, im Moment arbei­tet er auch noch am Fan­ta­sy-Film SLUMBERLAND mit Jason Momoa.

Cover­gra­fik BIOSHOCK Copy­right Take Two Inter­ac­ti­ve und 2K Games

Echt jetzt: Making of DER EINSAME DER ZEIT

Echt jetzt: Making of DER EINSAME DER ZEIT

Einer der end­lo­sen Trep­pen­wit­ze aus dem PERRY RHO­DAN-Umfeld ist nicht etwa die end­lo­se Dis­kus­si­on über einen neu­en PR-Film oder eine Fern­seh­se­rie. Nein, vor unge­fähr fünf­zig Jah­ren mach­ten sich ein paar Fans um H.J. Thu­n­ack auf, einen Fan­film um Atlan, den Ein­sa­men der Zeit, zu dre­hen. Es wur­den zahl­lo­se Auf­nah­men gemacht und ein für die dama­li­ge Zeit immenser Auf­wand betrie­ben. Das Pro­jekt war dann aber offen­bar so über­am­bi­tio­niert, dass es nie fer­tig wur­de. Danach gab es über die Jahr­zehn­te regel­mä­ßig Rück­mel­dun­gen, dass jetzt aber mal wie­der dran gear­bei­tet wird und er ganz sicher »dem­nächst« fer­tig wird. Und genau so sicher pas­sier­te dann nichts.

Und jetzt erscheint es wie ein Wun­der: Anläss­lich der PERRY RHO­DAN-Tage Braun­schweig wur­de ein Making-Of ver­öf­fent­licht, das zeigt, wie der Film mit Hil­fe moder­ner 3D-Soft­ware (Blen­der, die ist Open Source und kos­ten­frei zu nut­zen) tat­säch­lich fer­tig gestellt wur­de. Das passt natür­lich zum 60-jäh­ri­gen Jubi­lä­um des Auf­tau­chens von Atlan in der Sci­ence Fic­tion-Serie, lei­der soll die Pre­miè­re des fer­tig gestell­ten Films erst im nächs­ten Jahr statt­fin­den. Hof­fent­lich. Aber dies­mal sieht es gut aus.

Und auch wenn ich hier ein wenig witz­le: Ich fin­de es äußerst bemer­kens­wert, dass das Ding nach all die­ser Zeit mit Hil­fe von Fans und moder­ner Tech­nik doch noch fer­tig­ge­stellt wer­den wird. Gute Arbeit!

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AVATAR kommt ins Kino zurück – und verschwindet von Disney+

AVATAR kommt ins Kino zurück – und verschwindet von Disney+

Kann sich noch jemand an AVATAR erin­nern? Nein, nicht den letz­ten Luft­ver­bie­ger, son­dern die­sen rasend erfolg­rei­chen SF-Film um blaue Ali­ens und fern­ge­steu­er­te Ava­tare von Regis­seur James Came­ron? Ja, sicher kann man sich dar­an erin­nern. Zum einen weil er der ers­te Film war, der 3D künst­le­risch und tech­nisch kor­rekt ein­setz­te, sowie für die Zeit äußerst bemer­kens­wer­te wei­te­re CGI- und Mocap-Effek­te hat­te, und damit einen 3D-Hype aus­lös­te. Zum ande­ren, weil es ihn seit Jah­ren auf Kon­ser­ve und als Stream gibt. Trotz­dem, mal ehr­lich: wann habt ihr in zum letz­ten Mal gese­hen und könnt ihr euch noch an alle Details erinnern?

Regis­seur und Dis­ney, die neu­en Rech­te­inha­ber, waren offen­bar der Ansicht, man müs­se die Erin­ne­rung ein wenig anschie­ben, bevor nur läp­pi­sche 13 Jah­re spä­ter die Fort­set­zung AVATAR  THE WAY OF WATER in die Licht­spiel­häu­ser kom­men wird. Des­we­gen soll AVATAR noch­mal in den Kinos gezeigt wer­den, und zwar für zwei Wochen ab dem 23. Sep­tem­ber 2022. Bis­her nur in den USA, ob auch in Deutsch­land ist im Moment unklar. Was aber defi­ni­tiv auch für Deutsch­land gilt: dass der Film als Vor­be­rei­tung dar­auf vom Strea­ming­dienst Dis­ney+ ver­schwun­den ist, ver­mut­lich, um die Zuschau­er zu ani­mie­ren, auch tat­säch­lich ins Kino zu ren­nen. Was ich für eine äußerst frag­wür­di­ge Akti­on hal­te. Laut unbe­stä­tig­ten Anga­ben soll AVATAR »kurz vor dem Kino­start der Fort­set­zung« im Dezem­ber 2022 wie­der auf Dis­ney+ zu sehen sein.

Es steht zu hof­fen, dass nicht zu vie­le mit­be­kom­men, dass der Film zwar tech­nisch und von den Schau­wer­ten bril­li­ant ist, der Plot um eine blaue Poca­hon­tas und merk­wür­di­ges Metall namens Unob­ta­ni­um doch viel­leicht ein wenig dünn erscheint, vor allem nach 13 Jah­ren mit ganz ande­ren Blockbustern …

Ich wer­de mir kurz vor der Fort­set­zung (der einen der unin­spi­rier­tes­ten Trai­ler der letz­ten 13 Jah­re hat) sicher die Blu­Ray noch­mal anse­hen. Die kann Dis­ney nicht aus mei­nem Schrank zie­hen und verstecken.

Pro­mo­gra­fik AVATAR Copy­right Fox und Disney

SHE-HULK: A Normal Amount Of Rage

SHE-HULK: A Normal Amount Of Rage

Eine Kurz­kri­tik zur ers­ten Folge.

Mal wie­der eine neue MCU-Serie, so lang­sam gewöhnt man sich dar­an, dass sie in immer kür­ze­rer Schlag­zahl beim Strea­ming­dienst Dis­ney+ auf­tau­chen. Die Popu­la­ri­tät die­ser Shows (plus STAR WARS) und die dar­aus resul­tie­ren­de Abon­nen­ten­zahl dürf­te auch der Grund dafür sein, dass Dis­ney im Glau­ben ist, die Abo­kos­ten schon wie­der deut­lich erhö­hen zu kön­nen und mit einer (güns­ti­ge­ren) Abo­s­t­u­fe mit Wer­be­ein­blen­dun­gen davon zu kom­men. Wir wer­den sehen ob das funk­tio­niert, ich hal­te es für eine Frech­heit. Dis­ney scheint nicht klar zu sein, dass Zuschau­er ihr Geld in der der­zeit ange­spann­ten inter­na­tio­na­len Lage mög­li­cher­wei­se nicht in ers­ter Linie in einen Strea­ming­dienst inves­tie­ren wer­den, egal was da läuft. Aber das nur am Rande.

Allein die bereits durch den Titel beschrie­be­ne Prä­mis­se SHE-HULK – ATTORNEY AT LAW wies dar­auf hin, dass das alles viel­leicht nicht so ganz ernst wer­den wür­de. Und die ers­te Epi­so­de bestä­tigt das auf die bes­te mög­li­che Art. Wenn das so bleibt, dann wird es nicht nur eine Mar­vel- und eine Anwalt‑, son­dern auch eine Come­dy-Serie. Es wird auch nicht lan­ge gefa­ckelt, son­dern als aller­ers­tes die vier­te Wand durchbrochen.

In ers­ter Linie funk­tio­niert das durch den stu­dio­ty­pi­schen Humor, der hier aber gran­di­os getra­gen wird durch die Haupt­dar­stel­le­rin Tatia­na Mas­la­ny. Die kennt man ins­be­son­de­re aus ORPHAN BLACK, wo sie zahl­lo­se völ­lig unter­schied­li­che Klo­ne (Klonin­nen?) spiel­te und damit ihre Fähig­kei­ten unter Beweis stell­te. Hier ist ihre unfass­bar wit­zi­ge und quir­li­ge Art ein gro­ßer Gewinn für die Serie, ins­be­son­de­re ihre Inter­ak­tio­nen mit Smug Hulk, äh, ent­schul­di­gung, Smart Hulk, ist für ein paar ech­te Schen­kel­klop­fer gut. Sehr schön auch, wenn sie sein Mans­p­lai­ning zum The­ma Selbst­be­herr­schung auf die sim­pelst mög­li­che Art kor­ri­giert. Es gibt bereits in der ers­ten Fol­ge eini­ge der lus­tigs­ten Dia­lo­ge aus dem MCU über­haupt zu sehen. Ansons­ten macht man sich aus­gie­big über das The­ma Super­hel­den lus­tig und aus den Andeu­tun­gen kann man ver­mu­ten, dass auch Anwalts­se­ri­en ihr Fett weg­be­kom­men werden.

Es wird abzu­war­ten blei­ben, ob sie das so bei­be­hal­ten, oder doch auch noch ein wenig Dra­ma­tik in die Serie Ein­zug hält – so wie man Mar­vel kennt, wird das pas­sie­ren. Man wird auch sehen müs­sen, ob es wei­te­re Gast­auf­trit­te von Mark Ruf­fa­lo als Hulk geben wird, denn Epi­so­de eins leb­te ins­be­son­de­re aus der Inter­ak­ti­on zwi­schen den beiden.

Dass die VFX der grü­nen Haupt­fi­gu­ren an ein paar Stel­len nicht ganz erwar­te­ten aktu­el­len Stan­dards ent­spre­chen wird da zur Nebensache.

Dass die Show genau die rich­ti­gen Schal­ter zu drü­cken scheint erkennt man auch leicht aus dem Auf­heu­len alter wei­ßer Män­ner und ewig Gest­ri­ger im Netz, die weder mit Femi­nis­mus zurecht kom­men, noch mit dem fort­ge­schrit­te­nen 21. Jahr­hun­dert. Quel­le für die fol­gen­de Gra­fik ist IMDb (man erkennt die übli­chen miso­gy­nen kon­zer­tier­ten Aktio­nen), auf Rot­ten Tomatoes hat die ers­te Fol­ge ein Top-Rating von 88%. Die Down­vo­ter haben dem­nach eben­falls ihren »nor­mal amount of rage«. :)

Ganz gro­ßes Kino im Fernsehen.

Pro­mo­fo­to Copy­right Mar­vel Stu­di­os & Disney+

Bemerkenswerter Trailer zum Science Fiction-Film VESPER

Bemerkenswerter Trailer zum Science Fiction-Film VESPER

Eini­ge der Land­schafts­sze­nen des Trai­lers zum Sci­ence Fic­tion-Film VESPER erin­nern an die Bil­der von Simon Stå­len­hag. Offen­bar han­delt es sich dabei um einen neu­en, krea­ti­ven Blick auf ein Alien-Invasions-Szenario:

After the col­lap­se of Earth’s eco­sys­tem, Ves­per, a 13-year-old girl struggling to sur­vi­ve with her para­ly­zed father, meets a woman with a secret who will for­ce her to use her wits, strengths and bio-hacking abi­li­ties to fight for the pos­si­bi­li­ty of having a future.

Nach dem Zusam­men­bruch des Öko­sys­tems der Erde trifft Ves­per, ein 13-jäh­ri­ges Mäd­chen, das mit ihrem gelähm­ten Vater ums Über­le­ben kämpft, auf eine Frau mit einem Geheim­nis, die sie zwingt, ihren Ver­stand, ihre Stär­ken und ihre Bio-Hacking-Fähig­kei­ten ein­zu­set­zen, um dar­um zu kämp­fen, viel­leicht doch eine Zukunft zu haben.

Regie bei der litau­isch-bel­gisch-fran­zö­si­schen Copro­duk­ti­on (dass ich das mal schrei­ben wür­de …) führ­ten Kris­ti­na Buo­zy­te und Bru­no Sam­per, nach einem Dreh­buch von Buo­zy­te, Sam­per und Bri­an Clark. Es spie­len unter ande­rem Raf­fiel­la Chap­manEddie Mar­sanRosy McE­wenRichard Bra­keMela­nie Gay­dosEdmund Dehn. Gedreht wur­de in Vil­ni­us, Litauen.

VESPER star­te­te bereits Anfang Juli in der Schweiz, heu­te in Frank­reich und am 22. Sep­tem­ber in den USA. Für Deutsch­land gibt es lei­der kei­nen Release­ter­min, ver­mut­lich wird man war­ten müs­sen, dass sich ein Strea­ming­dienst oder Pro­gramm­ki­nos erbar­men, was ich sehr scha­de finde.

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Featurette: I’m a Hulk | Marvel Studios SHE-HULK: ATTORNEY AT LAW

Featurette: I’m a Hulk | Marvel Studios SHE-HULK: ATTORNEY AT LAW

Mar­vel spen­diert eine Fea­turet­te zur dem­nächst auf Dis­ney+ star­ten­den Serie SHE-HULK: ATTORNEY AT LAW. Und, mei­ne lie­be Frau Gesangs­ver­ein, das sieht nach einer Men­ge Spaß aus, ich freue mich dar­auf schon sehr.

Die Titel­rol­le wird gespielt von Tatia­na Mas­la­ny, die fand ich schon in ORPHAN BLACK gran­di­os, es gibt Gast­auf­trit­te von Mark Ruf­fa­lo als Smart Hulk und von Bene­dict Wong als Wong.

Bemer­kens­wert am Ran­de ist, dass Mas­la­ny ein Pro-Trans-Shirt trägt. Zwar zeigt sich Mar­vel in sei­nen neue­ren Pro­duk­tio­nen LGBTQ+-freundlich, Dis­ney ist aller­dings auch dafür bekannt, die­se Refe­ren­zen für Län­der mit in die­ser Hin­sicht pro­ble­ma­ti­scher Gesetz­ge­bung wegzueditieren.

SHE-HULK: ATTORNEY AT LAW star­tet am 18.08.2022 auf dem Streamingdienst.

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