Mehr Vampire für Ian Somerhalder: V-WARS

Mehr Vampire für Ian Somerhalder: V-WARS

Vam­pi­re schei­nen als The­ma im­mer noch nicht aus­ge­dient zu ha­ben: Ian So­m­erhal­der, der in acht Staf­fel der VAM­PI­RE DIA­RIES auf CW ei­nen Blut­sauger ge­spielt hat, wech­selt auf Net­flix die Sei­ten:

In der Se­rie V-WARS spielt So­m­erhal­der laut Dead­line Dr. Lu­ther Swann, des­sen be­ster Freund Mi­cha­el Fay­ne durch ein my­ste­riö­ses Un­glück in ein mör­de­ri­sches Mon­ster ver­wan­delt wird, das sich von mensch­li­chem Blut er­nährt. Swann ist nicht lan­ge al­lein, denn wäh­rend im­mer mehr Men­schen in Blut­sauger ver­wan­delt wer­den, teilt sich die Welt in zwei Frak­tio­nen: Men­schen ge­gen Vam­pi­re. Wäh­rend Swann ver­sucht zu ver­ste­hen was ge­sche­hen ist, wird Fay­ne der An­füh­rer der Vam­pi­re.

Das Gan­ze wird für Net­flix pro­du­ziert, die Se­rie soll zehn ein­stün­di­ge Epi­so­den um­fas­sen. Ver­mut­lich mit der Op­ti­on auf mehr, denn die zu­grund­lie­gen­de gleich­na­mi­ge Co­mic-Rei­he von Jo­na­than Ma­b­erry, die bei IDW er­schie­nen ist (er­ster Band 2012), um­fasst meh­re­re Tei­le.

Brad Tur­ner(24, HOME­LAND)  wird bei der Pi­lotepi­so­de Re­gie füh­ren, Wil­liam Lau­rin (PIN­KER­TONS) und Glenn Da­vis (PIN­KER­TONS) agie­ren als Showrun­ner. Ei­nen Start­ter­min gibt es noch nicht.

Bild Ian So­m­erhal­der von Gab­boT, aus der Wi­ki­pe­dia, CC BY-SA

Ar­ti­kel­link zu Ama­zon: V-Wars 1, deutsch, Me­di­um: Co­mic

Ar­ti­kel­link zu Ama­zon: V-Wars 1, eng­lisch, Me­di­um: Co­mic

Crowdfunding: MYST 25th Anniversary Collection

Crowdfunding: MYST 25th Anniversary Collection

Im Herbst 1993 kam ein Spiel auf den Markt, das in sei­ner Art da­mals ein­zig­ar­tig war, und MYST so­wie des­sen Nach­fol­ger schaff­ten es schnell, nicht zu­letzt ih­rer Hin­ter­grund­ge­schich­te, eine treue Fan­ba­sis auf­zu­bau­en. MYST wur­de eins meist­ver­kauf­ten Spie­le des 20. Jahr­hun­derts.

Das ist dem­nächst 25 Jah­re her und Ent­wick­ler Cyan möch­te das ge­büh­rend fei­ern. Bei Kick­star­ter fin­det ein Crowd­fun­ding statt, mit dem Ziel alle Spie­le in Zu­sam­men­ar­beit mit Good Old Ga­mes in eine Form zu brin­gen, die auf Win­dows 10 lauf­fä­hig ist und als Bund­le er­neut her­aus zu brin­gen.

Es geht da­bei um die sie­ben Ga­mes MYST (Ma­ster­pie­ce Edi­ti­on), RI­VEN, MYST III EXI­LE, MYST IV RE­VE­LA­TI­ON, MYST V – END OF AGES, MYST URU und re­al­MYST.

Wer bei Kick­star­ter ein ent­spre­chen­des Pled­gele­vel wählt, kann dazu Gim­micks be­kom­men, die man da­nach nie mehr er­hal­ten wird, bei­spiels­wei­se rea­le Props aus den Spie­len, dar­un­ter eins der in­ter­ak­ti­ven Bü­cher.

Der Min­dest­ein­satz für die sie­ben MYST-In­kar­na­tio­nen als Down­load ist da­bei 49 Dol­lar (ak­tu­ell ca. 40 Euro), nach oben ist der Ein­satz bei­na­he of­fen.

Alle In­for­ma­tio­nen fin­det man auf der Pro­jekt­sei­te bei Kick­star­ter, noch hat man 38 Tage Zeit, das zu un­ter­stüt­zen. Man könn­te al­ler­dings auch war­ten, bis das Gan­ze of­fi­zi­ell für je­den bei GoG er­hält­lich ist, denn das Fun­ding­ziel wur­de – wie zu er­war­ten war – in Re­kord­zeit er­reicht.

Logo MYST 25th An­ni­ver­s­a­ry Collec­tion Co­py­right Cyan Worlds, Inc.

Amazon Affiliate Widgets und die Datenschutzgrundverordnung

Amazon Affiliate Widgets und die Datenschutzgrundverordnung

Hier aus ge­ge­be­nem Grund mal ein Ar­ti­kel, der über­haupt nichts mit Phan­ta­stik zu tun hat.

Die neue eu­ro­päi­sche Da­ten­schutz­grund­ver­ord­nung (DS­GVO) dräut seit Jah­ren am Him­mel und auch wenn das aus Ver­brau­cher- und Bür­ger­sicht durch­aus zu be­grü­ßen ist, be­inhal­tet sie wie­der mal schlim­me hand­werk­li­che Män­gel, die die Rea­li­tä­ten im Web nicht ab­bil­den. Bei­spiels­wei­se wird man auf das Ein­bin­den von Goog­le Fonts eben­so ver­zich­ten müs­sen wie, auf Gra­va­tar oder Dis­cus und vie­len wei­te­ren im Web völ­lig üb­li­chen An­wen­dun­gen, denn die über­tra­gen alle Nut­zer­da­ten an Drit­te – und das müss­te man vom Nut­zer vor­her er­lau­ben las­sen, was völ­lig un­mög­lich ist (da­mit sind z.B. auch Con­tent De­li­very Net­works, die Me­di­en wie bei­spiels­wei­se Bil­der aus­lie­fern kri­tisch, so­lan­ge sie nicht im eu­ro­päi­schen In­land lie­gen). Man hät­te sich hier beim Um­set­zen der DS­GVO deut­lich mehr ge­sun­den Men­schen­ver­stand und Rea­lis­mus ge­wünscht, denn so hängt sich Eu­ro­pa noch wei­ter vom In­ter­net ab, als es ins­be­son­de­re in Deutsch­land oh­ne­hin be­reits ist. Aber was will man von EU-Po­li­ti­kern in der Hin­sicht schon er­war­ten … Man kann sich bei et­li­chen As­pek­ten der DS­GVO nur an den Kopf fas­sen und muss wie­der mal den Ein­druck ge­win­nen, dass klei­ne An­bie­ter oder pri­va­te Web­sei­ten über Ge­bühr ab­ge­starft wer­den sol­len, da­mit al­ter­na­ti­ve An­ge­bo­te – und da­mit Kon­kur­renz für die »Gro­ßen« – ent­nervt und we­gen Angst vor Ab­mahn­trol­len auf­ge­ben.

Zu den pro­ble­ma­ti­schen Funk­tio­nen ge­hört auch die Ein­bin­dung von Ama­zon-Wid­gets (rei­ne Links sind un­pro­ble­ma­tisch, da ent­schei­det der Nut­zer ja selbst, ob er drauf klicken möch­te), denn auch die über­tra­gen ja di­rekt beim Auf­ruf der Sei­te un­ge­fragt In­for­ma­tio­nen über den Nut­zer an Ama­zon.
Nun ist es aber na­tür­lich so, dass rei­ne Text­links lan­ge nicht so sehr zum Klicken ani­mie­ren, wie Bil­der, des­we­gen ist so eine Um­set­zung nicht zu­frie­den­stel­lend. Man könn­te jetzt ein­fach je­des­mal den­sel­ben But­ton mit ei­nem Ama­zon-Logo als Link­bild ver­wen­den, aber das ist auch doof, denn ich per­sön­lich sehe die Ar­ti­kel­bil­der durch­aus als eine sinn­vol­le Zu­satz­in­for­ma­ti­on für den Le­ser von Phan­ta­News, ins­be­son­de­re, wenn Se­kun­dä­ri­sches zum Ar­ti­kel ver­linkt wird und nicht di­rekt ein im Text vor­ge­stell­tes Me­di­um.

Die Lö­sung ist – zu­min­dest un­ter Wor­d­Press – ein Plug­in na­mens Ama­zon Affi­lia­tes Wor­d­Press Plug­in (kurz: AAWP). Das stammt von ei­nem deut­schen Ent­wick­ler und bie­tet die Op­ti­on, die In­hal­te (also vor al­lem Bil­der) vom Ama­zon-Ser­ver au­to­ma­ti­siert her­un­ter zu la­den und dann vom lo­ka­len Ser­ver aus­zu­lie­fern. Da wird dann nichts über­tra­gen und man hat letzt­lich wie­der nur ei­nen Link, den der Nut­zer an­klicken kann – oder eben nicht.

Nach­teil: Das funk­tio­niert nur mit ei­nen selbst ge­ho­ste­ten Wor­d­Press, nicht auf wordpress.com. Und der Web­ser­ver auf dem die Wor­d­Press-In­stal­la­ti­on läuft muss ein paar Vor­aus­set­zun­gen in Sa­chen PHP er­fül­len, fol­gen­de Er­wei­te­run­gen müs­sen vor­han­den sein:

  • cURL
  • XML
  • SOAP
  • mbstring

Wei­ter­hin muss die Funk­ti­on »cur­l_e­xec« ak­tiv sein und der Pa­ra­me­ter »al­lo­w_ur­l_fo­pen« muss ak­tiv sein.

Wenn das für euch nur böh­mi­sche Dör­fer sind, müsst ihr euch des­we­gen an eu­ren Ho­ster oder Ser­ver­be­trei­ber wen­den.

AAWP ist nicht ko­sten­los, es ko­stet 39 Euro, da­für er­hält man eine Li­zenz die ein Jahr lang Up­dates und Sup­port be­inhal­tet. Da­nach hört das Plug­in nicht auf zu funk­tio­nie­ren, es ist also kein Abo, man kann nach Ab­lauf des Jah­res für den hal­ben Preis nach­li­zen­sie­ren oder es las­sen.

Der Funk­ti­ons­um­fang ist reich­hal­tig, man kann eine Men­ge kon­fi­gu­rie­ren und das mag tech­nisch we­ni­ger af­fi­ne Nut­zer mög­li­cher­wei­se ein we­nig über­for­dern, auch wenn das Backend des Plug­ins sehr auf­ge­räumt und über­sicht­lich ist. Aber man muss halt wis­sen, wie man an sei­ne Ama­zon API-Keys kommt, da­bei hilft al­ler­dings das Backend des Ama­zon Part­ner­nets, also da, wo man sich an­ge­mel­det hat, um Affi­lia­te-Links ge­ne­rie­ren zu kön­nen.

AAWP kann auch nicht nur simp­le Links ge­ne­rie­ren, der Funk­ti­ons­um­fang ist groß und lässt ne­ben simp­len Text­links auch ela­bo­rier­te­re Din­ge wie Be­sten­li­sten oder Ver­gleichs­ta­bel­len zu, auch ein­fa­che Pro­dukt­bo­xen sind um­fang­reich kon­fi­gu­rier­bar.

Wer also nach ei­nem DS­GVO-kon­for­men Weg sucht, auch nach Ende Mai Affi­lia­te-Links zu Ama­zon auf sei­ner Web­sei­te an­bie­ten zu kön­nen, soll­te sich AAWP mal an­se­hen.

Hier auf Phan­ta­News habe ich das Plug­in »Ama­zon Ein­zel­ti­tel­links«, das ich bis­her ge­nutzt habe, ab­ge­schal­tet, da­mit kann man lei­der in äl­te­ren Ar­ti­keln die Wid­gets nicht mehr se­hen. Ich habe al­ler­dings statt­des­sen eine Funk­ti­on im­ple­men­tiert, die an de­ren Stel­le we­nig­stens Text­links an­bie­tet. In Zu­kunft wird es dann die von AAWP ge­ne­rier­ten Pro­dukt­bo­xen ge­ben.

Dis­c­lai­mer: Ich bin kein An­walt, das hier ist also kei­ne rechts­ver­bind­li­che Be­ra­tung, ihr setzt auch die­ses Plug­in auf ei­ge­ne Ge­fahr ein, falls sich her­aus­stellt, dass auch das mög­li­cher­wei­se doch nicht DS­GVO-kon­form ist.

Jason Momoa in JUST CAUSE

Jason Momoa in JUST CAUSE

Ja­som Mom­oa hat ak­tu­ell eine Men­ge zu tun, bei­spiels­wei­se ar­bei­tet der Mime an AQUA­MAN und dem Re­make von THE CROW. Des­we­gen wird es noch ein we­nig dau­ern, bis er sich ei­nem wei­te­ren Pro­jekt zu­wen­den kann: Der Ki­noad­ap­ti­on der Com­pu­ter­spiel­rei­he JUST CAU­SE. Vi­deo­spiel­ad­ap­tio­nen sind ak­tu­ell ja mal wie­der an­ge­sagt, bei­spiels­wei­se TOMB RAI­DER oder RAM­PA­GE.

JUST CAU­SE ist ein 2006 für Win­dows, Xbox und PS2 er­schie­ne­ner Third Per­son Shoo­ter vom Ent­wick­ler Avalan­che Stu­di­os, ver­trie­ben von Ei­dos. Das Spiel dreht sich um den ame­ri­ka­ni­schen Ge­heim­agen­ten Rico Ro­d­ri­guez, der auf die In­sel San Es­pe­ri­to ent­standt wird, um dort ei­nen Re­gie­rungs­wech­sel her­bei­zu­füh­ren. Im Game ist die un­ge­fähr 1000 Qua­drat­ki­lo­me­ter gro­ße In­sel da­bei frei er­kund­bar. Die Ent­wick­ler sa­gen zum Hel­den Ro­d­ri­guez:

He is the child of one thousand co­mic books and ac­tion mo­vies. He is Ja­mes Bond, Mad Max, El Ma­ria­chi, Wol­veri­ne, Pu­nis­her, Ram­bo, Tony Mon­ta­na, Jack Bau­er, Han Solo and Vin­cent Vega all rol­led into one. With a touch of En­ri­que Igle­si­as to top it all off!

Und ge­nau die­se Rol­le wird nun Ja­son Mom­oa in der fil­mi­schen Um­set­zung über­neh­men. Re­gie führt Brad Pey­ton (RAM­PA­GE), der hat­te mit Mom­oa be­reits für die Net­flix-Se­rie FRON­TIER zu­sam­men­ge­ar­bei­tet. Der­zeit wer­keln die bei­den ge­mein­sam an ei­nem Dreh­buch, Pey­ton sag­te, dass man auf der ei­nen Sei­te die Er­war­tun­gen der Fans des Spiel be­ach­ten, aber gleich­zei­tig auch neue, ei­gen­stän­di­ge Ak­zen­te set­zen müs­se, was nicht ganz ein­fach sei.

Ach was … Ja, Com­pu­ter­spiel­ad­ap­tio­nen ha­ben es in Hol­ly­wood nicht ge­ra­de leicht …

Pro­mo­gra­fik JUST CAU­SE 3 Co­py­right Ei­dos In­ter­ac­tive. Bild Ja­son Mom­oa 2017 von Gage Skid­mo­re, aus der Wi­ki­pe­dia, CC BY-SA

Trailer: Amazon-Miniserie PICKNICK AM VALENTINSTAG

Trailer: Amazon-Miniserie PICKNICK AM VALENTINSTAG

PIC­NIC AT HAN­GING ROCK ist ein Ro­man von der au­stra­li­schen Au­to­rin Joan Lind­say aus dem Jahr 1969, der im Jahr 1975 von Pe­ter Weit in ei­nen gleich­na­mi­gen Film ad­ap­tiert wur­de. Deut­schen ist bei­des ver­mut­lich eher un­ter dem hie­si­gen Ti­tel be­kannt: PICK­NICK AM VA­LEN­TINS­TAG.

Ama­zon hat dar­aus eine Mi­ni­se­rie ge­macht.

Am Va­len­tins­tag des Jah­res 1900 bre­chen drei Stu­den­tin­nen und eine Leh­re­rin zum Han­ging Rock auf, ei­ner geo­lo­gi­schen For­ma­ti­on im au­stra­li­schen Bun­des­staat Vic­to­ria. Als sie ver­schwin­den kommt es zu ei­ner groß an­ge­leg­ten Su­che und es stel­len sich Fra­gen da­nach, ob ein Ver­bre­chen vor­liegt, oder so­gar über­na­tür­li­che Um­stän­de eine Rol­le spie­len.

Na­ta­lie Dor­mer (GAME OF THRO­NES) spielt die Leh­re­rin Mrs. Apple­ga­te, in wei­te­ren Rol­len sind zu se­hen: Lola Bes­sisLily Sul­li­v­anInez Cur­rõHar­r­i­son Gil­bert­s­on und Emi­ly Gruhl. Zwei Epi­so­den wur­den von Ali­ce Addi­son ge­schrie­ben, vier von Bea­trix Chri­sti­an. Aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten sind Jo Por­terAn­tho­ny El­lis und Pen­ny Win.

In den USA star­tet die sechs­tei­li­ge Se­rie auf Ama­zon Vi­deo am 25. Mai 2018 star­ten, ob und wann sie bei uns zu se­hen sein wird konn­te ich bis­her nicht her­aus­fin­den.

Kleines Update zum DOC SAVAGE-Film

Kleines Update zum DOC SAVAGE-Film

DOC SA­VA­GE ali­as Clark Sa­va­ge Jr. oder auch »der Mann aus Bron­ze«, ist eine Art Über­held (ich ver­mei­de das Wort »Su­per­held«) aus Pulp-Ma­ga­zi­nen der 1930er und 1940er Jah­re.  Stan Lee nennt ihn als ei­nes der gro­ßen Vor­bil­der für Su­per­hel­den. Sa­va­ge ver­füg­te nicht über Su­per­fä­hig­kei­ten, aber ei­nen bril­li­an­ten In­tel­lekt, den Kör­per ei­nes Ath­le­ten und ein fo­to­gra­fi­sches Ge­dächt­nis.

Es gab zwar im­mer wie­der neue Aben­teu­er in Form von Ro­ma­nen und Co­mics, doch nach ei­nem übel ge­flopp­ten Film aus dem Jahr 1975 mit Ron Ely (TAR­ZAN) in der Haupt­rol­le ver­lie­fen alle Ver­su­che, den Stoff ins Kino oder auf den Fern­se­her zu be­kom­men, im San­de.

Das letz­te Le­bens­zei­chen ei­ner schon län­ger ge­plan­ten Ki­no­fas­sung stammt aus dem Jahr 2016, als es hieß, Dway­ne »The Rock« John­son sol­le die Ti­tel­rol­le über­neh­men, vor­her war Chris Hems­worth (THOR) im Ge­spräch. seit­dem wur­de es wie­der still um das Pro­jekt, bei dem Sha­ne Black (IRON MAN 3) Re­gie füh­ren soll, und das die Sony Stu­di­os pro­du­zie­ren wol­len.

John­son äu­ßer­te sich jetzt in ei­nem In­ter­view ge­gen­über Col­li­der zu dem The­ma und sag­te, dass das Pro­jekt nach wie vor ver­folgt wer­den wür­de und er sich auch be­reits mehr­fach mit dem Re­gis­seur des­we­gen ge­trof­fen habe. Er und Black wür­den das Pro­jekt gern um­set­zen, aber es gäbe ge­wis­se Pro­ble­me. Die sei­en al­ler­dings nicht krea­ti­ver son­dern fi­nan­zi­el­ler Na­tur, zu­dem ist die Rech­tela­ge bei dem al­ten Stoff wohl nicht ganz klar.

Die gute Nach­richt ist also, dass der Plan ei­nen DOC SA­VA­GE-Film zu ma­chen nicht auf­ge­ge­ben wur­de. Die schlech­te ist al­ler­dings, dass man mei­ner An­sicht nach nicht zu schnell da­mit rech­nen soll­te. Un­ter an­de­rem eben auch des­we­gen, weil Black und John­son di­ver­se an­de­re Pro­jek­te vor der Hel­den­brust ha­ben.

Bild Dway­ne John­son 2014 von Eva Ri­nal­di, aus der Wi­ki­pe­dia, CC BY-SA

Virtual Reality-Serie bei NBC: REVERIE

Virtual Reality-Serie bei NBC: REVERIE

Am 30. Mai star­tet beim US-Sen­der NBC eine neue Se­rie, die sich mit vir­tu­el­ler Rea­li­tät be­schäf­tigt, sie trägt den Ti­tel RE­VE­RIE.

Die Prä­mis­se:

Sa­rah Shahi spielt Mara Kint eine ehe­ma­li­ge Un­ter­händ­le­rin bei Gei­sel­nah­men und Spe­zia­li­stin für mensch­li­ches Ver­hal­ten. Sie wur­de zur Col­le­ge-Pro­fes­so­rin und wird von ih­rem frü­he­ren Chef für ei­nen neu­en Job an­ge­heu­ert: Sie soll Per­so­nen ret­ten, die in ei­ner Art »elek­tro­ni­schem Koma« ge­fan­gen sind, nach­dem sie sich in ei­ner hoch­ent­wickel­ten vir­tu­el­len Rea­li­tät ver­lo­ren ha­ben.

In wei­te­ren Rol­len sind zu se­hen: Den­nis Hays­bert (24), Kathryn Mor­ris (Mi­no­ri­ty Re­port), Send­hil Ra­ma­mur­thy (He­roes) und Jes­si­ca Lu (Ame­ri­can Hor­ror Sto­ry).

Aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten sind Showrun­ner Mickey Fi­sher, den kennt man von Se­ri­en wie EX­TANT oder der Vam­pir­show THE STRAIN, so­wie Ju­stin Fal­veyDar­ryl Frank und Brook­lyn Wea­ver. Die Pro­duk­ti­ons­fir­men hin­ter der Se­rie sind Uni­ver­sal Te­le­vi­si­on und Am­blin Te­le­vi­si­on.

RE­VE­RIE star­tet in den USA am 30. Mai 2018 bei NBC. Bei uns greift hof­fent­lich ein Strea­ming­dienst zu. Man darf ge­spannt sein, wie das The­ma VR kon­kret um­ge­setzt wer­den wird.

Pro­mo­fo­to RE­VE­RIE Co­py­right NBC

DUAL UNIVERSE Trailer: Community-Made Outposts

DUAL UNIVERSE Trailer: Community-Made Outposts

Ich hat­te an die­ser Stel­le be­reits mehr­fach über DUAL UNI­VER­SE von No­vaquark be­rich­tet. Es han­delt sich da­bei um ein via Crowd­fun­ding fi­nan­zier­tes (un­ter an­de­rem auch von mir) Mul­ti­play­er-Com­pu­ter­spiel mit Schwer­punkt auf User Gen­ra­ted Con­tent. UGC hal­te ich für ei­nen der zen­tra­len Punk­te in der Zu­kunft der Spielebran­che, denn Be­trei­ber gro­ßer MMOs kön­nen al­lein längst nicht mehr mit dem Wunsch der Spie­ler nach neu­em Con­tent mit­hal­ten. Wenn bei­spiels­wei­se eine neue Er­wei­te­rung für WORLD OF WAR­CRAFT her­aus kommt, dann führt das für we­ni­ge Wo­chen wie­der zu er­heb­li­chem Spiel­er­zu­wachs. Von de­nen wan­dern al­ler­dings et­li­che auch nach ver­gleichs­wei­se kur­zer Zeit wie­der ab, wenn sie den neu­en Con­tent durch­ge­spielt ha­ben. Mit UGC könn­te es stän­dig neu­en Con­tent ge­ben, auch wenn der na­tür­lich üb­li­cher­wei­se vor Ver­öf­fent­li­chung vom Be­trei­ber auf Rechts­kon­for­mi­tät über­prüft wer­den muss. Der Auf­wand hier­für dürf­te al­ler­dings deut­lich ge­rin­ger sein, als im­mer neue Er­wei­te­run­gen raus­zu­pum­pen, zu­dem man Kon­for­mi­tät mit Re­geln auch durch Peer Re­views si­cher­stel­len könn­te, also auch das kann man zu­min­dest teil­wei­se in die Com­mu­ni­ty aus­la­gern.

DUAL UNI­VER­SE ist der­zeit in der Pre-Al­pha-Pha­se und und wenn die Ser­ver alle paar Tage ak­tiv sind wird ge­te­stet, was die Vo­xel-En­gi­ne jetzt schon kann, die es Spie­lern er­mög­licht, Bau­wer­ke oder Raum­schif­fe zu bau­en – vom klei­nen Ein­mann-Ho­ver­craft bis zum Raum­schiff in der Grö­ße ei­nes Stern­zer­stö­rers.

Aus ei­ner ak­tu­el­len Pres­se­mit­tei­lung:

Den Kern von Dual Uni­ver­se bil­det eine völ­lig neue Tech­no­lo­gie, der CSSC (Con­ti­nuous Sin­gle-Shard Clu­ster). Die­ser ver­wal­tet das Me­ta­ver­sum, ein ein­zel­nes Uni­ver­sum, wel­ches Mil­lio­nen von Spie­lern gleich­zei­tig be­her­bergt und ohne La­de­bild­schir­me aus­kommt. Die­se Frei­heit re­prä­sen­tiert die Vi­si­on von Wis­sen­schaft­ler und KI-Ex­per­te Jean-Chri­sto­phe Bail­lie, dem Grün­der von No­vaquark.

Lei­der kann ich bis­her noch kei­ne Spiel­be­rich­te oder Screen­shots lie­fern, da nach wie vor eine Ver­schwie­gen­heits­ver­pflich­tung ak­tiv ist. Aber ein Vi­deo kann ich an­bie­ten, in dem No­vaquark selbst zeigt, was Spie­ler schon so al­les ge­baut ha­ben.

Trailer: Jason Statham in THE MEG

Trailer: Jason Statham in THE MEG

Ja­son Stat­ham legt sich im Tier­hor­ror­film THE MEG mit ei­nem Ur­hai an, ei­nem Me­ga­lodon – also qua­si DER WEI­SSE HAI in groß …

Ein Tief­see­la­bor wird von ei­ner rie­si­gen Krea­tur an­ge­grif­fen, die man zu­erst nicht zu­ord­nen kann, und liegt de­fekt am Grund ei­nes der tief­sten Grä­ben des Pa­zi­fiks – mit der Crew dar­in ge­fan­gen. Tief­see-Ret­tungs­tau­cher Jo­nas Tay­lor (Stat­ham) wird an­ge­heu­ert, um ei­nen Weg zu fin­den, die Be­sat­zung zu ret­ten.

Ne­ben Stat­ham spie­len Bing­bing Li (TRAMS­FOR­MERS: AGE OF EXTINC­TION), Ruby RoseRainn Wil­son und Ro­bert Tay­lor. Re­gie führt Jon Tur­tel­taub (SORCERER’S AP­P­REN­TI­CE) nach ei­nem Dreh­buch von Ja­mes Van­der­bilt, das auf ei­nem Ro­man von Ste­ve Al­ten ba­siert.

THE MEG kommt am 30. Au­gust 2018 in die deut­schen Ki­nos.

STAR TREK DISCOVERY: Wer ist Christopher Pike?

STAR TREK DISCOVERY: Wer ist Christopher Pike?

Wenn der Name »Chri­sto­pher Pike« fällt, weiß der STAR TREK-Fan na­tür­lich so­fort, wer ge­meint ist: Der Cap­tain der USS En­ter­pri­se vor Kirk. Der er­schien erst­ma­lig im ver­wor­fe­nen er­sten Pi­lo­ten THE CAGE und wur­de dort von Jef­frey Hun­ter ge­spielt. Eine wei­te­re In­kar­na­ti­on gab es in TOS mit Sean Ken­ney, in den Epi­so­den THE ME­NA­GE­RIE I & II, die Tei­le von THE CAGE neu ver­wen­de­ten. Zu­letzt sa­hen wir in den JJ Ab­rams-Ki­no­fil­men Bruce Green­wood in der Rol­le.

Wie CBS jetzt mit­teilt, wird An­son Mount die Rol­le in DIS­CO­VERY über­neh­men, den kennt man bei­spiels­wei­se aus HELL ON WHEELS oder als Black Bolt in der glück­lo­sen Mar­vel-Se­rie IN­HU­MANS.

Of­fen ist nach wie vor, ob man in der zwei­ten Staf­fel von STAR TREK DIS­CO­VERY an­de­re Cha­rak­te­re aus TOS se­hen wird.

Quel­le: En­ter­tain­ment Wee­kly, Bild An­son Mount 2011 von Fran­to­gi­an, aus der Wi­ki­pe­dia, CC BY-SA

BBC adaptiert WAR OF THE WORLDS fürs Fernsehen

BBC adaptiert WAR OF THE WORLDS fürs Fernsehen

H. G. Wells’ klas­si­scher Sci­ence Fic­tion-Ro­man WAR OF THE WORLDS (1901, deutsch: KRIEG DER WEL­TEN) ist zwar schon mehr­fach als Be­wegt­bild ad­ap­tiert wor­den, aber in­ter­es­san­ter­wei­se noch nie werk­ge­treu im ed­war­dia­ni­schen Eng­land spie­lend. Das wird die BBC jetzt än­dern, denn die pro­du­zie­ren eine TV-Se­rie die sich en­ger an die Vor­la­ge hal­ten soll, als an­de­re Um­set­zun­gen.

»En­ger« heißt al­ler­dings auch dies­mal nicht, dass der Ro­man eins zu eins um­ge­setzt wer­den wird, denn die Haupt­fi­gu­ren der Se­rie sind Amy (Elea­nor Tom­lin­son, Pol­dark) und Ge­or­ge (Rafe Spall, The Life Of Pi), die sich mit den Ge­scheh­nis­sen um eine In­va­si­on vom Mars aus­ein­an­der­set­zen müs­sen und um ihr Le­ben kämp­fen. In wei­te­ren Rol­len sind Ro­bert Car­lyle (ONCE UPON A TIME) und Ru­pert Gra­ves (Sher­lock) zu se­hen. Trotz der Ab­wei­chung von der Hand­lung in Wells’ Ro­man freue ich mich auf eine Ad­ap­ti­on der BBC, denn die sind üb­li­cher­wei­se von ho­her Qua­li­tät.

Aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten sind Andy Coch­ran und Jeff Da­vis, die Dreh­ar­bei­ten sind be­reits im Gan­ge, die Show wird ir­gend­wann in 2018 bei der BBC an­lau­fen (und ich gehe mal da­von aus, dass ent­we­der Net­flix oder Ama­zon Vi­deo den Rest der Welt ver­sor­gen).

Sze­nen­fo­to Co­py­right BBC