Bond 25: Regisseur wirft Handtuch

Bond 25: Regisseur wirft Handtuch

Es sind mal wie­der die so gern genann­ten »krea­ti­ven Dif­fe­ren­zen« Wie kürz­lich bekannt wur­de hat Dan­ny Boyle (TRAINSPOTTING, SLUMDOG MILLIONAIRE) den Job als Regis­seur für den 25. Film um den iko­ni­schen bri­ti­schen Geheim­agen­ten James Bond hin­ge­wor­fen.

Da Boyle auch zusam­men mit John Hodge (Train­spot­ting) das Dreh­buch geschrie­ben hat­te, kann es zudem sein, dass die Pro­du­zen­ten Micha­el G. Wil­so und Bar­ba­ra Broc­co­li das Skript über­ar­bei­ten las­sen wer­den.

In BOND 25 (so der Arbeits­ti­tel) wird Dani­el Craig die Titel­rol­le zum letz­ten Mal spie­len, die Suche nach einem Nach­fol­ger ist in vol­lem Gan­ge. Die Suche nach einem Regis­seur ist bei die­sem Fran­chise aber min­des­tens genau­so schwie­rig.

Bild Dan­ny Boyle von Maxi­mi­li­an Bühn, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

THE EMPIRE STRIKES BACK-Eröffnungssequenz im Bond-Stil

THE EMPIRE STRIKES BACK-Eröffnungssequenz im Bond-Stil

Kurt Rauf­fer hat als Hom­mage an den ver­mut­lich bes­ten STAR WARS-Film THE EMPIRE STRIKES BACK eine Intro­se­quenz erstellt, die nicht ganz zufäl­lig an James Bond erin­nert. Die Musik dazu stammt von Radiohead und trägt den Titel SPECTRE. Ja, es han­delt sich um die vom Stu­dio abge­lehn­te Titel­mu­sik für den letz­ten Bond-Film.

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Trailer SPECTRE

Trailer SPECTRE

Zum neu­en Bond-Film SPECTRE gibt es einen Trai­ler. Geht das nur mir so, oder ist der irgend­wie völ­lig kon­fus geschnit­ten und reiht nur irgend­wel­che Action­se­quen­zen anein­an­der, unter­bro­chen durch unglaub­wür­di­ge Lang­sam-Sze­nen. Mich macht der Trai­ler so über­haupt nicht an. Sieht für mich ein wenig so aus, als wol­le man das »back to the roots«-Konzept von SKYFALL unbe­dingt wei­ter durch­zie­hen, dabei Bond aber auch wei­ter moder­ni­sie­ren, und das klappt nicht. Naja, wir wis­sen, dass man von Trai­lern nie auf den fer­ti­gen Film schlie­ßen darf, bei SKYFALL wur­de ich auch posi­tiv über­rascht und gemault wird erst, wenn der Strei­fen tat­säch­lich schlecht sein soll­te.

[ytv]https://www.youtube.com/watch?v=LTDaET-JweU[/ytv]

Trailer: SPECTRE

Trailer: SPECTRE

Da wir ohne­hin gera­de von Spio­nen spre­chen (sie­he SPY). Es gibt einen neu­en Teaser-Trai­ler zum neu­en Bond mit dem Titel SPECTRE.

Die ers­ten bei­den Bond-Fil­me, in denen Dani­el Craig den Dop­pel­null-Agen­ten dar­stell­te hat­ten mir gar nicht gefal­len, SKYFALL hin­ge­gen fand ich gran­di­os, weil der sich wie­der zu den Anfän­gen der Film­rei­he ver­neig­te. Auch die­ser kur­ze Teaser sieht so aus, als sei der Com­man­der wie­der in Form.

[ytv]https://www.youtube.com/watch?v=W-2O7JY9aDU[/ytv]

Zu kaufen: James Bonds U-Boot-Lotus Esprit

Zu kaufen: James Bonds U-Boot-Lotus Esprit

U-Lotus Esprit

1977 lief in den Kinos DER SPION DER MICH LIEBTE (THE SPY WHO LOVED ME) als drit­ter Bond-Film mit Roger Moo­re in der Rol­le des Dop­pel­null-Agen­ten. Gesetz­te­re Jahr­gän­ge unter uns wer­den sich erin­nern, für mich war das der ers­te Kino­kon­takt mit James Bond. Im Film gab es dann auch gleich eines der cools­ten Bond-Autos über­haupt, wenn nicht sogar in der Geschich­te des Films: den Lotus Esprit, der gleich­zei­tig als U-Boot fun­gier­te.

Wer über genü­gend Klein­geld ver­fügt, der kann genau den dem­nächst erwer­ben, denn am 9. Sep­tem­ber wird es eine Ver­stei­ge­rung im Lon­do­ner Bat­ter­sea Park geben, wo der U-Lotus unter den Ham­mer kommt.

Das Irre dar­an: die U-Boot-Funk­ti­on ist kein Fake, wie der größ­te Teil der Bond-Gad­gets, son­dern wur­de damals für die Film­auf­nah­men tat­säch­lich funk­ti­ons­tüch­tig gebaut. RM Auc­tions, der Aus­rich­ter, sagt dazu:

the one and only ful­ly func­tio­n­ing car espe­ci­al­ly desi­gned and built for the famous under­wa­ter sequence.

Ich wür­de mal ver­mu­ten, dass er die Räder nicht ein­klap­pen kann, um zum Unter­was­ser­fahr­zeug zu wer­den, aber ansons­ten scheint es sich um ein funk­ti­ons­fä­hi­ges U-Boot zu han­deln, wenn die Infor­ma­tio­nen tat­säch­lich stim­men. Ich befürch­te aller­dings, dass jemand der mit­bie­ten möch­te, ein gut gefüll­tes Porte­mon­naie bei sich tra­gen soll­te, denn Prei­se wie beim Gebraucht­wa­gen­händ­ler wird es hier sicher nicht geben. Ver­mut­lich sind Rake­ten für die Heli­ko­pter­ab­wehr nicht im Preis ent­hal­ten …

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(Hach, Bar­ba­ra Bach …)

Quel­le: Cinem­ablend, Sze­nen­fo­to aus DER SPION DER MICH LIEBTE Copy­right MGM 1977

Die Eröffnungssequenz aus SKYFALL

In mei­ner Bespre­chung von SKYFALL hat­te ich ja die Titel­se­quenz abge­fei­ert, die ich ein­fach groß­ar­tig fin­de. Die stammt von Dani­el Klein­man von der Pro­duk­ti­ons­fir­ma Ratt­ling Stick, der in den letz­ten Jah­ren für die­se Ope­ning Sequen­ces der Bond-Fil­me ver­ant­wort­lich war – und den man aus irgend­wel­chen Grün­den bei A QUANTUM OF SOLACE über­gan­gen hat­te. Jetzt ist er zurück – und hat wun­der­ba­re Arbeit abge­lie­fert.

Auf Vimeo stell­te Klein­man selbst nun sei­ne Arbeit online. Sie­he unten. Ich bin gespannt, wie lan­ge es dau­ert, bis irgend­ein über­eif­ri­ger Rech­te­inha­ber das auf­grund der Musik sper­ren lässt.

Update: und sie­he da – weg ist das Video …

http://vimeo.com/53442121

Bond Day: Musik und Trailer zu SKYFALL

Der heu­ti­ge Tag wur­de von War­ner Bros. zum »Bond Day« aus­ge­ru­fen. Kein Wun­der also, dass es Neu­ig­kei­ten zu SKYFALL gibt, der nächs­ten 007-Inkar­na­ti­on mit Dani­el Craig in der Rol­le des Com­man­ders.

Zum einen fin­det sich ein TV-Clip, der Bond bei dem zeigt, was er am bes­ten kann: uner­war­te­te Action. Zum ande­ren nach dem gepat­zen vira­len Mar­ke­ting mit dem 90-Sekun­den Clip dann end­lich Ade­les SKY­FALL-Titel­song. Auch wenn der auf einen offen­bar offi­zi­el­len You­tube-Account ver­öf­fent­licht wur­de gilt hier: schnell anse­hen, bevor das Video dank GEMA-Strei­te­rei­en mit Goog­le wie­der off­line ist.

Update (und Anmer­kung: Hal­lo War­ner und hal­lo lie­be »Qua­li­täts­me­di­en«, ich sag’s ja nur ungern, aber Bond wird heu­te nicht 50, son­dern in die­sem Jahr eher 59. Der Roman »Casi­no Roya­le« erschien 1953 …

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Vorhörer: Adeles Titelsong zu SKYFALL

Die bri­ti­sche Sän­ge­rin Ade­le singt den Titel­song zum neu­en Bond mit dem Titel SKYFALL. Das ist so weit nichts Neu­es. Der Song ist noch nicht ver­öf­fent­licht, er erscheint erst am Don­ners­tag. Aller­dings gibt es bereits einen 90-sekün­di­gen Clip zum Vor­hö­ren. Und auch, wenn ich die Bond-Rei­he mit Dani­el Craig nicht son­der­lich mag, weil er zu belie­bi­ge Agen­ten­ge­schich­ten erzählt und vor allem der Humor nahe­zu nonexis­tent ist, gefällt mir der Song im typi­schen 007-Stil recht gut. Ich bin gespannt, wie sich das kom­plet­te Lied anhört.

Update: offen­bar wur­de der Song auf Sound­cloud ent­fernt.

Update 2: Auf You­tube war es noch zu fin­den. Mal sehen, wie lan­ge. :)

http://www.youtube.com/watch?v=25WJnLtXSEY

Offizieller internationaler Trailer: SKYFALL

Nach­dem wir Bond, James Bond ali­as Dani­el Craig bereits mit sei­nem neu­en Bond­girl zur Olym­pia­de bewun­dern konn­ten (groß­ar­ti­ge Idee), gibt es nun einen inter­na­tio­na­len Trai­ler zu SKYFALL. Und zum ers­ten Mal sieht man Javier Bar­dem als Böse­wicht Sil­va in Akti­on.

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BOND 23 heißt: SKYFALL

Auf einer Pres­se­kon­fe­renz in Lon­don, wo in den Pine­wood-Stu­di­os auch Tei­le der Dreh­ar­bei­ten statt­fin­den sol­len, gab man heu­te Details zur 23. Instal­la­ti­on des bri­ti­schen Geheim­agen­ten mit der Lizenz zum Töten bekannt. An ers­ter Stel­le natür­lich die Infor­ma­ti­on, dass der Film den Titel SKYFALL tra­gen soll.

Zudem gab Regis­seur Sam Men­des aber auch alte und neue Infor­ma­tio­nen zu den Schau­spie­lern. Dani­el Craig und Judy Dench wer­den ihre Rol­len als James Bond und M wie­der auf­neh­men. Die Gerüch­te über eine Teil­nah­me von Nao­mie Har­ris, Bere­ni­ce Mar­lo­he und Javier Bar­dem wur­den durch deren Anwe­sen­heit auf der Press­kon­fe­renz bestä­tigt, letz­te­rer soll offen­bar der Gegen­spie­ler des Agen­ten wer­den, even­tu­ell Blo­feld; ob er eine Kat­ze strei­cheln wird ist der­zeit noch unbe­kannt. :o) Nao­mie Har­ris spielt eine Spio­nin namens Eve, damit waren die Spe­ku­la­tio­nen, dass sie die neue Money­pen­ny ist, falsch.

Eben­falls bestä­tigt wur­den Albert Fin­ney, Ralph Fien­nes und Ben Whis­haw, über die es eben­falls bereits Gerüch­te gab, dass sie dabei sind. Detail zu ihren Rol­len wur­den noch nicht genannt.

Eine wei­te­re Infor­ma­ti­on ist, dass die­ser Film eine Geschich­te erzählt, die »in kei­ner­lei Zusam­men­hang mit den bei­den vori­gen steht«, damit stellt SKYFALL qua­si ein Mini-Reboot inner­halb der neue­ren Serie dar. Die Pres­se­mel­dung sagt (Über­set­zung von mir):

In SKYFALL, Bond’s loyal­ty to M is tested as her past comes back to haunt her. As MI6 comes under attack, 007 must track down and des­troy the thre­at, no mat­ter how per­so­nal the cost.

In SKYFALL wird Bonds Loya­li­tät zu M auf die Pro­be gestellt, da ihre Ver­gan­gen­heit sie ein­holt. Als MI6 ange­grif­fen wird, muss 007 den Geg­ner fin­den und ver­nich­ten, egal wie hoch sei­ne per­sön­li­chen Ver­lus­te dabei auch sein mögen.

Die Dreh­ar­bei­ten began­nen bereits heu­te, neben den Pine­wood-Stu­di­os wird auch in Shang­hai, Istan­bul, den schot­ti­schen High­lands und Lon­don gedreht. Der Kino­start in Euro­pa wird am 26. Okto­ber 2012 sein, in den USA am 9. Novem­ber 2012.

Creative Commons License

SKY­FALL-Logo Copy­right Metro-Gold­wyn-May­er (MGM) & Colum­bia Pic­tures

John Barry (1933 – 2011)

Im Alter von 77 Jah­ren starb ges­tern der bri­ti­sche Kom­po­nist John Bar­ry, der ins­be­son­de­re durch sei­ne Musik zu diver­sen BOND-Fil­men bekannt wur­de, aber auch zahl­lo­se ande­re Sound­tracks kom­po­nier­te.

Der Musi­ker wur­de 1933 in York als John Bar­ry Pren­der­gast gebo­ren; nach dem Ende des Krie­ges ent­deck­te er schnell sei­ne Lie­be für die Jazz-Musik und grün­de­te 1957 sei­ne ers­te Band The John Bar­ry Seven, die in Groß­bri­tan­ni­en sehr erfolg­reich war. Auf­grund die­ses Erfolgs gelang es ihm, sei­nen größ­ten Wunsch zu rea­li­sie­ren, näm­lich Musik für Film und Fern­se­hen zu schrei­ben. Bereits 1960 erhielt der den Auf­trag, den Film BEAT GIRL (dt. HEISS AUF NACKTEN STEINEN) zu ver­to­nen und der gro­ße Durch­bruch kam schon1962, als er den Auf­trag erhielt, nach einer Vor­la­ge von Mon­ty Nor­man ein Titel­the­ma für den ers­ten Bond-Film DR. NO (dt. JAMES BOND JAGT DR. NO) zu arran­gie­ren.

Danach folg­ten noch diver­se Arbei­ten für Bond (er kehr­te dem Fran­chise 1987 den Rücken), aber auch zahl­lo­sen ande­re bekann­te Film­mu­si­ken stam­men von Bar­ry. Sei­ne Arbeit wur­de diver­se Male aus­ge­zeich­net, dar­un­ter Oscars für Born Free (1966), The Lion In Win­ter (1968), Out Of Afri­ca (1985) und Dan­ces With Wol­ves (1990), oder den Gram­my für Mid­ni­ght Cow­boy (1969), The Cot­ton Club (1984) und eben­falls für Out Of Afri­ca und Dan­ces With Wol­ves.

Sei­ne letz­te Arbeit für einen Film war ENIGMA im Jahr 2001.

John Bar­ry ver­starb am 30. Janu­ar 2011 an einem Herz­in­farkt.

Creative Commons License

Bild: John Bar­ry 2006 in der Roy­al Albert Hall, aus der Wiki­pe­dia