Erschienen: DARKWORLD von Tobias Rafael Junge

Erschienen: DARKWORLD von Tobias Rafael Junge

Ein gu­tes Jahr nach To­bi­as Ja­fa­el Jun­ges Ju­gend­ro­man-De­büt De­ad­water. Das Log­buch, ist der Nach­fol­ger Dark­world. Der ge­hei­me Code im Dress­ler Ver­lag er­schie­nen. Ti­tel und Auf­ma­chung äh­neln sich da­bei nicht ganz zu­fäl­lig. Auch wenn es sich um kei­ne di­rek­te Fort­set­zung han­delt, spielt die Ge­schich­te doch in der­sel­ben Welt und zur sel­ben Zeit – näm­lich hier und jetzt. Au­ßer­dem las­sen sich für auf­merk­sa­me Le­ser des Vor­gän­gers ein paar ver­streu­te Brot­kru­men fin­den, die zu­rück zu den Er­eig­nis­sen im Öko­thril­ler De­ad­water füh­ren.

Künst­li­che In­tel­li­genz und mensch­li­cher Wahn­sinn
Im Le­ben des 15-jäh­ri­gen An­ton läuft es ziem­lich rund. Er ist ein pas­sa­bler Schü­ler, hat eine hüb­sche Freun­din und sein Bas­ket­ball­ta­lent wird ihm frü­her oder spä­ter den Sprung aus der bran­den­bur­gi­schen Pro­vinz nach Ber­lin er­mög­li­chen. Zwar he­gen sei­ne El­tern eine ziem­li­che Ab­nei­gung ge­gen die Groß­stadt, aber das wird schon. Doch dann ist plötz­lich al­les an­ders, al­les weg. Eine Ex­plo­si­on im El­tern­haus schleu­dert ihn in eine un­durch­dring­li­che Dun­kel­heit, die zwi­schen Lü­gen und Ge­heim­nis­sen her­vor­quillt. Cy­ber­ter­ro­ri­sten und ein über­mäch­ti­ger Kon­zern schei­nen ein un­heim­li­ches In­ter­es­se an An­ton zu ent­wickeln. Fa­mi­lie und Freun­de ver­ber­gen et­was. Wem kann er noch ver­trau­en? Oder spielt ihm sein zu­neh­mend amok­lau­fen­der Ver­stand ei­nen Streich? Bald wird je­doch ei­nes klar: Der Schlüs­sel zu sei­ner Zu­kunft liegt in sei­ner Ver­gan­gen­heit. Dark­world ist ein atem­los span­nen­der Cy­ber-Thril­ler im Blog-Style. Mit Pi­xel­bil­dern, Me­mos, Schlag­zei­len und Sta­ti­sti­ken.

Die Il­lu­stra­tio­nen steu­er­te Nils An­der­sen bei.

Das 240 Sei­ten star­ke ge­bun­de­ne Ju­gend­buch im For­mat 13.4 x 20.3 cm be­la­stet die Geld­bör­se ge­ra­de mal mit zwölf Euro. Die eBook-Fas­sung ko­stet 9,99 Euro.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen auch auf der Web­sei­te des Ver­lags.

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right Dress­ler Ver­lag.

20 Jahre HARRY POTTER: deutschsprachige Neuauflage

20 Jahre HARRY POTTER: deutschsprachige Neuauflage

1998, also be­reits vor sa­gen­haf­ten 20 Jah­ren, er­schien der er­ste Band der Aben­teu­er um den Zau­ber­lehr­ling HAR­RY POT­TER aus der Fe­der von J. K. Row­ling. Es sind also ver­mut­lich in die­sem Jahr noch die ein oder an­de­ren Über­ra­schun­gen zu er­war­ten.

Carl­sen, bei de­nen die deutsch­spra­chi­gen Aus­ga­ben er­schie­nen, sind eben­falls da­bei, die brin­gen Ende Au­gust eine neu ge­stal­te­te Ju­bi­lä­ums-Aus­ga­be der Ro­ma­ne her­aus, bei de­nen die Co­ver vom Mai­län­der Künst­ler und Il­lu­stra­tor Ia­co­po Bru­no ge­stal­tet wur­den.

Die Prei­se sind da­bei durch­aus hap­pig: je nach Um­fang fal­len zwi­schen 16,99 und 29,99 Euro an. Carl­sen möch­te also of­fen­bar an Har­ry und Co. noch­mal or­dent­lich ver­die­nen. Man darf ge­spannt sein, wie die Prei­se für die eBooks-Aus­ga­ben an­ge­sie­delt sein wer­den, ich wer­fe mal ei­nen Blick in mein Denka­ri­um und sehe dar­in: Mond­prei­se.

Die Neu­auf­la­gen er­schei­nen am 31. Au­gust alle am Stück.

Pro­mo­gra­fik Co­py­right Carl­sen

Mehr Vampire für Ian Somerhalder: V-WARS

Mehr Vampire für Ian Somerhalder: V-WARS

Vam­pi­re schei­nen als The­ma im­mer noch nicht aus­ge­dient zu ha­ben: Ian So­m­erhal­der, der in acht Staf­fel der VAM­PI­RE DIA­RIES auf CW ei­nen Blut­sauger ge­spielt hat, wech­selt auf Net­flix die Sei­ten:

In der Se­rie V-WARS spielt So­m­erhal­der laut Dead­line Dr. Lu­ther Swann, des­sen be­ster Freund Mi­cha­el Fay­ne durch ein my­ste­riö­ses Un­glück in ein mör­de­ri­sches Mon­ster ver­wan­delt wird, das sich von mensch­li­chem Blut er­nährt. Swann ist nicht lan­ge al­lein, denn wäh­rend im­mer mehr Men­schen in Blut­sauger ver­wan­delt wer­den, teilt sich die Welt in zwei Frak­tio­nen: Men­schen ge­gen Vam­pi­re. Wäh­rend Swann ver­sucht zu ver­ste­hen was ge­sche­hen ist, wird Fay­ne der An­füh­rer der Vam­pi­re.

Das Gan­ze wird für Net­flix pro­du­ziert, die Se­rie soll zehn ein­stün­di­ge Epi­so­den um­fas­sen. Ver­mut­lich mit der Op­ti­on auf mehr, denn die zu­grund­lie­gen­de gleich­na­mi­ge Co­mic-Rei­he von Jo­na­than Ma­b­erry, die bei IDW er­schie­nen ist (er­ster Band 2012), um­fasst meh­re­re Tei­le.

Brad Tur­ner(24, HOME­LAND)  wird bei der Pi­lotepi­so­de Re­gie füh­ren, Wil­liam Lau­rin (PIN­KER­TONS) und Glenn Da­vis (PIN­KER­TONS) agie­ren als Showrun­ner. Ei­nen Start­ter­min gibt es noch nicht.

Bild Ian So­m­erhal­der von Gab­boT, aus der Wi­ki­pe­dia, CC BY-SA

Ar­ti­kel­link zu Ama­zon: V-Wars 1, deutsch, Me­di­um: Co­mic

Ar­ti­kel­link zu Ama­zon: V-Wars 1, eng­lisch, Me­di­um: Co­mic

Crowdfunding: MYST 25th Anniversary Collection

Crowdfunding: MYST 25th Anniversary Collection

Im Herbst 1993 kam ein Spiel auf den Markt, das in sei­ner Art da­mals ein­zig­ar­tig war, und MYST so­wie des­sen Nach­fol­ger schaff­ten es schnell, nicht zu­letzt ih­rer Hin­ter­grund­ge­schich­te, eine treue Fan­ba­sis auf­zu­bau­en. MYST wur­de eins meist­ver­kauf­ten Spie­le des 20. Jahr­hun­derts.

Das ist dem­nächst 25 Jah­re her und Ent­wick­ler Cyan möch­te das ge­büh­rend fei­ern. Bei Kick­star­ter fin­det ein Crowd­fun­ding statt, mit dem Ziel alle Spie­le in Zu­sam­men­ar­beit mit Good Old Ga­mes in eine Form zu brin­gen, die auf Win­dows 10 lauf­fä­hig ist und als Bund­le er­neut her­aus zu brin­gen.

Es geht da­bei um die sie­ben Ga­mes MYST (Ma­ster­pie­ce Edi­ti­on), RI­VEN, MYST III EXI­LE, MYST IV RE­VE­LA­TI­ON, MYST V – END OF AGES, MYST URU und re­al­MYST.

Wer bei Kick­star­ter ein ent­spre­chen­des Pled­gele­vel wählt, kann dazu Gim­micks be­kom­men, die man da­nach nie mehr er­hal­ten wird, bei­spiels­wei­se rea­le Props aus den Spie­len, dar­un­ter eins der in­ter­ak­ti­ven Bü­cher.

Der Min­dest­ein­satz für die sie­ben MYST-In­kar­na­tio­nen als Down­load ist da­bei 49 Dol­lar (ak­tu­ell ca. 40 Euro), nach oben ist der Ein­satz bei­na­he of­fen.

Alle In­for­ma­tio­nen fin­det man auf der Pro­jekt­sei­te bei Kick­star­ter, noch hat man 38 Tage Zeit, das zu un­ter­stüt­zen. Man könn­te al­ler­dings auch war­ten, bis das Gan­ze of­fi­zi­ell für je­den bei GoG er­hält­lich ist, denn das Fun­ding­ziel wur­de – wie zu er­war­ten war – in Re­kord­zeit er­reicht.

Logo MYST 25th An­ni­ver­s­a­ry Collec­tion Co­py­right Cyan Worlds, Inc.

READY PLAYER ONE FTW!

READY PLAYER ONE FTW!

+++ Spoi­ler­frei +++

Wenn man ei­nen Film macht, der die 80er Jah­re und de­ren Pop­kul­tur in zahl­lo­sen Fa­cet­ten ab­fei­ert, dann kann man ver­mut­lich kei­nen bes­se­ren Re­gis­seur für eine Um­set­zung fin­den, als ei­nen der­je­ni­gen, der ge­nau die­se 80er im Kino mit de­fi­niert hat: Ste­ven Spiel­berg.

An­ge­sichts des­sen wun­dert es auch ver­mut­lich nie­man­den, dass Spiel­berg sich nach dem gro­ßen Über­ra­schungs­er­folg von Er­nie Cli­nes’ Ro­man RE­ADY PLAY­ER ONE die Rech­te an ei­ner Ver­fil­mung ge­si­chert hat, denn si­cher hat er die Mög­lich­kei­ten er­kannt, die die­ses Buch bie­tet: Zum ei­nen all die Nerds aus den Jah­ren nost­al­gisch ins Kino zu be­kom­men, zu­sätz­lich holt man noch Com­pu­ter­spie­ler ab, und als Sah­ne­häub­chen ist der Strei­fen auch für Per­so­nen in­ter­es­sant, die erst deut­lich nach den 80ern ge­bo­ren wur­den, denn er hat eine ei­gen­stän­di­ge Hand­lung, weit über das Ab­fei­ern der da­ma­li­gen und heu­ti­gen Pop­kul­tur hin­aus.

wei­ter­le­sen →

Amazon Affiliate Widgets und die Datenschutzgrundverordnung

Amazon Affiliate Widgets und die Datenschutzgrundverordnung

Hier aus ge­ge­be­nem Grund mal ein Ar­ti­kel, der über­haupt nichts mit Phan­ta­stik zu tun hat.

Die neue eu­ro­päi­sche Da­ten­schutz­grund­ver­ord­nung (DS­GVO) dräut seit Jah­ren am Him­mel und auch wenn das aus Ver­brau­cher- und Bür­ger­sicht durch­aus zu be­grü­ßen ist, be­inhal­tet sie wie­der mal schlim­me hand­werk­li­che Män­gel, die die Rea­li­tä­ten im Web nicht ab­bil­den. Bei­spiels­wei­se wird man auf das Ein­bin­den von Goog­le Fonts eben­so ver­zich­ten müs­sen wie, auf Gra­va­tar oder Dis­cus und vie­len wei­te­ren im Web völ­lig üb­li­chen An­wen­dun­gen, denn die über­tra­gen alle Nut­zer­da­ten an Drit­te – und das müss­te man vom Nut­zer vor­her er­lau­ben las­sen, was völ­lig un­mög­lich ist (da­mit sind z.B. auch Con­tent De­li­very Net­works, die Me­di­en wie bei­spiels­wei­se Bil­der aus­lie­fern kri­tisch, so­lan­ge sie nicht im eu­ro­päi­schen In­land lie­gen). Man hät­te sich hier beim Um­set­zen der DS­GVO deut­lich mehr ge­sun­den Men­schen­ver­stand und Rea­lis­mus ge­wünscht, denn so hängt sich Eu­ro­pa noch wei­ter vom In­ter­net ab, als es ins­be­son­de­re in Deutsch­land oh­ne­hin be­reits ist. Aber was will man von EU-Po­li­ti­kern in der Hin­sicht schon er­war­ten … Man kann sich bei et­li­chen As­pek­ten der DS­GVO nur an den Kopf fas­sen und muss wie­der mal den Ein­druck ge­win­nen, dass klei­ne An­bie­ter oder pri­va­te Web­sei­ten über Ge­bühr ab­ge­starft wer­den sol­len, da­mit al­ter­na­ti­ve An­ge­bo­te – und da­mit Kon­kur­renz für die »Gro­ßen« – ent­nervt und we­gen Angst vor Ab­mahn­trol­len auf­ge­ben.

Zu den pro­ble­ma­ti­schen Funk­tio­nen ge­hört auch die Ein­bin­dung von Ama­zon-Wid­gets (rei­ne Links sind un­pro­ble­ma­tisch, da ent­schei­det der Nut­zer ja selbst, ob er drauf klicken möch­te), denn auch die über­tra­gen ja di­rekt beim Auf­ruf der Sei­te un­ge­fragt In­for­ma­tio­nen über den Nut­zer an Ama­zon.
Nun ist es aber na­tür­lich so, dass rei­ne Text­links lan­ge nicht so sehr zum Klicken ani­mie­ren, wie Bil­der, des­we­gen ist so eine Um­set­zung nicht zu­frie­den­stel­lend. Man könn­te jetzt ein­fach je­des­mal den­sel­ben But­ton mit ei­nem Ama­zon-Logo als Link­bild ver­wen­den, aber das ist auch doof, denn ich per­sön­lich sehe die Ar­ti­kel­bil­der durch­aus als eine sinn­vol­le Zu­satz­in­for­ma­ti­on für den Le­ser von Phan­ta­News, ins­be­son­de­re, wenn Se­kun­dä­ri­sches zum Ar­ti­kel ver­linkt wird und nicht di­rekt ein im Text vor­ge­stell­tes Me­di­um.

Die Lö­sung ist – zu­min­dest un­ter Wor­d­Press – ein Plug­in na­mens Ama­zon Affi­lia­tes Wor­d­Press Plug­in (kurz: AAWP). Das stammt von ei­nem deut­schen Ent­wick­ler und bie­tet die Op­ti­on, die In­hal­te (also vor al­lem Bil­der) vom Ama­zon-Ser­ver au­to­ma­ti­siert her­un­ter zu la­den und dann vom lo­ka­len Ser­ver aus­zu­lie­fern. Da wird dann nichts über­tra­gen und man hat letzt­lich wie­der nur ei­nen Link, den der Nut­zer an­klicken kann – oder eben nicht.

Nach­teil: Das funk­tio­niert nur mit ei­nen selbst ge­ho­ste­ten Wor­d­Press, nicht auf wordpress.com. Und der Web­ser­ver auf dem die Wor­d­Press-In­stal­la­ti­on läuft muss ein paar Vor­aus­set­zun­gen in Sa­chen PHP er­fül­len, fol­gen­de Er­wei­te­run­gen müs­sen vor­han­den sein:

  • cURL
  • XML
  • SOAP
  • mbstring

Wei­ter­hin muss die Funk­ti­on »cur­l_e­xec« ak­tiv sein und der Pa­ra­me­ter »al­lo­w_ur­l_fo­pen« muss ak­tiv sein.

Wenn das für euch nur böh­mi­sche Dör­fer sind, müsst ihr euch des­we­gen an eu­ren Ho­ster oder Ser­ver­be­trei­ber wen­den.

AAWP ist nicht ko­sten­los, es ko­stet 39 Euro, da­für er­hält man eine Li­zenz die ein Jahr lang Up­dates und Sup­port be­inhal­tet. Da­nach hört das Plug­in nicht auf zu funk­tio­nie­ren, es ist also kein Abo, man kann nach Ab­lauf des Jah­res für den hal­ben Preis nach­li­zen­sie­ren oder es las­sen.

Der Funk­ti­ons­um­fang ist reich­hal­tig, man kann eine Men­ge kon­fi­gu­rie­ren und das mag tech­nisch we­ni­ger af­fi­ne Nut­zer mög­li­cher­wei­se ein we­nig über­for­dern, auch wenn das Backend des Plug­ins sehr auf­ge­räumt und über­sicht­lich ist. Aber man muss halt wis­sen, wie man an sei­ne Ama­zon API-Keys kommt, da­bei hilft al­ler­dings das Backend des Ama­zon Part­ner­nets, also da, wo man sich an­ge­mel­det hat, um Affi­lia­te-Links ge­ne­rie­ren zu kön­nen.

AAWP kann auch nicht nur simp­le Links ge­ne­rie­ren, der Funk­ti­ons­um­fang ist groß und lässt ne­ben simp­len Text­links auch ela­bo­rier­te­re Din­ge wie Be­sten­li­sten oder Ver­gleichs­ta­bel­len zu, auch ein­fa­che Pro­dukt­bo­xen sind um­fang­reich kon­fi­gu­rier­bar.

Wer also nach ei­nem DS­GVO-kon­for­men Weg sucht, auch nach Ende Mai Affi­lia­te-Links zu Ama­zon auf sei­ner Web­sei­te an­bie­ten zu kön­nen, soll­te sich AAWP mal an­se­hen.

Hier auf Phan­ta­News habe ich das Plug­in »Ama­zon Ein­zel­ti­tel­links«, das ich bis­her ge­nutzt habe, ab­ge­schal­tet, da­mit kann man lei­der in äl­te­ren Ar­ti­keln die Wid­gets nicht mehr se­hen. Ich habe al­ler­dings statt­des­sen eine Funk­ti­on im­ple­men­tiert, die an de­ren Stel­le we­nig­stens Text­links an­bie­tet. In Zu­kunft wird es dann die von AAWP ge­ne­rier­ten Pro­dukt­bo­xen ge­ben.

Dis­c­lai­mer: Ich bin kein An­walt, das hier ist also kei­ne rechts­ver­bind­li­che Be­ra­tung, ihr setzt auch die­ses Plug­in auf ei­ge­ne Ge­fahr ein, falls sich her­aus­stellt, dass auch das mög­li­cher­wei­se doch nicht DS­GVO-kon­form ist.

Jason Momoa in JUST CAUSE

Jason Momoa in JUST CAUSE

Ja­som Mom­oa hat ak­tu­ell eine Men­ge zu tun, bei­spiels­wei­se ar­bei­tet der Mime an AQUA­MAN und dem Re­make von THE CROW. Des­we­gen wird es noch ein we­nig dau­ern, bis er sich ei­nem wei­te­ren Pro­jekt zu­wen­den kann: Der Ki­noad­ap­ti­on der Com­pu­ter­spiel­rei­he JUST CAU­SE. Vi­deo­spiel­ad­ap­tio­nen sind ak­tu­ell ja mal wie­der an­ge­sagt, bei­spiels­wei­se TOMB RAI­DER oder RAM­PA­GE.

JUST CAU­SE ist ein 2006 für Win­dows, Xbox und PS2 er­schie­ne­ner Third Per­son Shoo­ter vom Ent­wick­ler Avalan­che Stu­di­os, ver­trie­ben von Ei­dos. Das Spiel dreht sich um den ame­ri­ka­ni­schen Ge­heim­agen­ten Rico Ro­d­ri­guez, der auf die In­sel San Es­pe­ri­to ent­standt wird, um dort ei­nen Re­gie­rungs­wech­sel her­bei­zu­füh­ren. Im Game ist die un­ge­fähr 1000 Qua­drat­ki­lo­me­ter gro­ße In­sel da­bei frei er­kund­bar. Die Ent­wick­ler sa­gen zum Hel­den Ro­d­ri­guez:

He is the child of one thousand co­mic books and ac­tion mo­vies. He is Ja­mes Bond, Mad Max, El Ma­ria­chi, Wol­veri­ne, Pu­nis­her, Ram­bo, Tony Mon­ta­na, Jack Bau­er, Han Solo and Vin­cent Vega all rol­led into one. With a touch of En­ri­que Igle­si­as to top it all off!

Und ge­nau die­se Rol­le wird nun Ja­son Mom­oa in der fil­mi­schen Um­set­zung über­neh­men. Re­gie führt Brad Pey­ton (RAM­PA­GE), der hat­te mit Mom­oa be­reits für die Net­flix-Se­rie FRON­TIER zu­sam­men­ge­ar­bei­tet. Der­zeit wer­keln die bei­den ge­mein­sam an ei­nem Dreh­buch, Pey­ton sag­te, dass man auf der ei­nen Sei­te die Er­war­tun­gen der Fans des Spiel be­ach­ten, aber gleich­zei­tig auch neue, ei­gen­stän­di­ge Ak­zen­te set­zen müs­se, was nicht ganz ein­fach sei.

Ach was … Ja, Com­pu­ter­spiel­ad­ap­tio­nen ha­ben es in Hol­ly­wood nicht ge­ra­de leicht …

Pro­mo­gra­fik JUST CAU­SE 3 Co­py­right Ei­dos In­ter­ac­tive. Bild Ja­son Mom­oa 2017 von Gage Skid­mo­re, aus der Wi­ki­pe­dia, CC BY-SA

Trailer: Amazon-Miniserie PICKNICK AM VALENTINSTAG

Trailer: Amazon-Miniserie PICKNICK AM VALENTINSTAG

PIC­NIC AT HAN­GING ROCK ist ein Ro­man von der au­stra­li­schen Au­to­rin Joan Lind­say aus dem Jahr 1969, der im Jahr 1975 von Pe­ter Weit in ei­nen gleich­na­mi­gen Film ad­ap­tiert wur­de. Deut­schen ist bei­des ver­mut­lich eher un­ter dem hie­si­gen Ti­tel be­kannt: PICK­NICK AM VA­LEN­TINS­TAG.

Ama­zon hat dar­aus eine Mi­ni­se­rie ge­macht.

Am Va­len­tins­tag des Jah­res 1900 bre­chen drei Stu­den­tin­nen und eine Leh­re­rin zum Han­ging Rock auf, ei­ner geo­lo­gi­schen For­ma­ti­on im au­stra­li­schen Bun­des­staat Vic­to­ria. Als sie ver­schwin­den kommt es zu ei­ner groß an­ge­leg­ten Su­che und es stel­len sich Fra­gen da­nach, ob ein Ver­bre­chen vor­liegt, oder so­gar über­na­tür­li­che Um­stän­de eine Rol­le spie­len.

Na­ta­lie Dor­mer (GAME OF THRO­NES) spielt die Leh­re­rin Mrs. Apple­ga­te, in wei­te­ren Rol­len sind zu se­hen: Lola Bes­sisLily Sul­li­v­anInez Cur­rõHar­r­i­son Gil­bert­s­on und Emi­ly Gruhl. Zwei Epi­so­den wur­den von Ali­ce Addi­son ge­schrie­ben, vier von Bea­trix Chri­sti­an. Aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten sind Jo Por­terAn­tho­ny El­lis und Pen­ny Win.

In den USA star­tet die sechs­tei­li­ge Se­rie auf Ama­zon Vi­deo am 25. Mai 2018 star­ten, ob und wann sie bei uns zu se­hen sein wird konn­te ich bis­her nicht her­aus­fin­den.

Kleines Update zum DOC SAVAGE-Film

Kleines Update zum DOC SAVAGE-Film

DOC SA­VA­GE ali­as Clark Sa­va­ge Jr. oder auch »der Mann aus Bron­ze«, ist eine Art Über­held (ich ver­mei­de das Wort »Su­per­held«) aus Pulp-Ma­ga­zi­nen der 1930er und 1940er Jah­re.  Stan Lee nennt ihn als ei­nes der gro­ßen Vor­bil­der für Su­per­hel­den. Sa­va­ge ver­füg­te nicht über Su­per­fä­hig­kei­ten, aber ei­nen bril­li­an­ten In­tel­lekt, den Kör­per ei­nes Ath­le­ten und ein fo­to­gra­fi­sches Ge­dächt­nis.

Es gab zwar im­mer wie­der neue Aben­teu­er in Form von Ro­ma­nen und Co­mics, doch nach ei­nem übel ge­flopp­ten Film aus dem Jahr 1975 mit Ron Ely (TAR­ZAN) in der Haupt­rol­le ver­lie­fen alle Ver­su­che, den Stoff ins Kino oder auf den Fern­se­her zu be­kom­men, im San­de.

Das letz­te Le­bens­zei­chen ei­ner schon län­ger ge­plan­ten Ki­no­fas­sung stammt aus dem Jahr 2016, als es hieß, Dway­ne »The Rock« John­son sol­le die Ti­tel­rol­le über­neh­men, vor­her war Chris Hems­worth (THOR) im Ge­spräch. seit­dem wur­de es wie­der still um das Pro­jekt, bei dem Sha­ne Black (IRON MAN 3) Re­gie füh­ren soll, und das die Sony Stu­di­os pro­du­zie­ren wol­len.

John­son äu­ßer­te sich jetzt in ei­nem In­ter­view ge­gen­über Col­li­der zu dem The­ma und sag­te, dass das Pro­jekt nach wie vor ver­folgt wer­den wür­de und er sich auch be­reits mehr­fach mit dem Re­gis­seur des­we­gen ge­trof­fen habe. Er und Black wür­den das Pro­jekt gern um­set­zen, aber es gäbe ge­wis­se Pro­ble­me. Die sei­en al­ler­dings nicht krea­ti­ver son­dern fi­nan­zi­el­ler Na­tur, zu­dem ist die Rech­tela­ge bei dem al­ten Stoff wohl nicht ganz klar.

Die gute Nach­richt ist also, dass der Plan ei­nen DOC SA­VA­GE-Film zu ma­chen nicht auf­ge­ge­ben wur­de. Die schlech­te ist al­ler­dings, dass man mei­ner An­sicht nach nicht zu schnell da­mit rech­nen soll­te. Un­ter an­de­rem eben auch des­we­gen, weil Black und John­son di­ver­se an­de­re Pro­jek­te vor der Hel­den­brust ha­ben.

Bild Dway­ne John­son 2014 von Eva Ri­nal­di, aus der Wi­ki­pe­dia, CC BY-SA

John Krasinskis nächstes Projekt: SF-Film LIFE ON MARS

John Krasinskis nächstes Projekt: SF-Film LIFE ON MARS

Ak­tu­ell ist der Hor­ror­strei­fen A QUIET PLACE ein Über­ra­schungs­er­folg für Pa­ra­mount Pic­tures, den hat­te das Stu­dio auch drin­gend nö­tig. Re­gie führ­te John Kra­s­in­ski, der auch gleich selbst in ei­ner Haupt­rol­le mit­spiel­te.

Sein näch­stes Re­gie­pro­jekt trägt den Ti­tel LIFE ON MARS und das hat nichts mit der gleich­na­mi­gen bri­ti­schen Kri­mi­se­rie oder de­ren US-Re­make zu tun, tat­säch­lich han­delt es sich um ei­nen Sci­ence Fic­tion-Film. Das Pro­duk­ti­ons­team ist da­bei das­sel­be wie bei A QUIET PLACE, näm­lich Mi­cha­el Bay, An­drew Form und Brad­ley Ful­ler. So wie es aus­sieht soll Kra­s­in­ski dies­mal al­ler­dings nicht selbst mit­spie­len.

Prä­mis­se: Eine Mars­ko­lo­nie wur­de sich selbst über­las­sen, nach­dem es auf der Erde vor vie­len Jah­ren zu ei­nem Ka­tak­lysmus kam. Als eine Frau, Teil ei­ner klei­nen Grup­pe von Nach­fah­ren der ur­sprüng­li­chen Ko­lo­ni­sten, mit ei­nem Mal fest­stellt, dass sie die Luft auf dem Mars at­men kann, ver­än­dert das ihr Le­ben und das al­ler Ko­lo­ni­sten grund­le­gend.

Auf­grund der frü­hen Pro­jekt­pha­se gibt es noch kei­ne wei­te­ren In­for­ma­tio­nen zum Pro­jekt.

Bild John Kra­s­in­ski (2009) von Kri­stin Dos San­tos, aus der Wi­ki­pe­dia, CC BY-SA

Virtual Reality-Serie bei NBC: REVERIE

Virtual Reality-Serie bei NBC: REVERIE

Am 30. Mai star­tet beim US-Sen­der NBC eine neue Se­rie, die sich mit vir­tu­el­ler Rea­li­tät be­schäf­tigt, sie trägt den Ti­tel RE­VE­RIE.

Die Prä­mis­se:

Sa­rah Shahi spielt Mara Kint eine ehe­ma­li­ge Un­ter­händ­le­rin bei Gei­sel­nah­men und Spe­zia­li­stin für mensch­li­ches Ver­hal­ten. Sie wur­de zur Col­le­ge-Pro­fes­so­rin und wird von ih­rem frü­he­ren Chef für ei­nen neu­en Job an­ge­heu­ert: Sie soll Per­so­nen ret­ten, die in ei­ner Art »elek­tro­ni­schem Koma« ge­fan­gen sind, nach­dem sie sich in ei­ner hoch­ent­wickel­ten vir­tu­el­len Rea­li­tät ver­lo­ren ha­ben.

In wei­te­ren Rol­len sind zu se­hen: Den­nis Hays­bert (24), Kathryn Mor­ris (Mi­no­ri­ty Re­port), Send­hil Ra­ma­mur­thy (He­roes) und Jes­si­ca Lu (Ame­ri­can Hor­ror Sto­ry).

Aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten sind Showrun­ner Mickey Fi­sher, den kennt man von Se­ri­en wie EX­TANT oder der Vam­pir­show THE STRAIN, so­wie Ju­stin Fal­veyDar­ryl Frank und Brook­lyn Wea­ver. Die Pro­duk­ti­ons­fir­men hin­ter der Se­rie sind Uni­ver­sal Te­le­vi­si­on und Am­blin Te­le­vi­si­on.

RE­VE­RIE star­tet in den USA am 30. Mai 2018 bei NBC. Bei uns greift hof­fent­lich ein Strea­ming­dienst zu. Man darf ge­spannt sein, wie das The­ma VR kon­kret um­ge­setzt wer­den wird.

Pro­mo­fo­to RE­VE­RIE Co­py­right NBC

Comic-Neuerscheinung: MYRE – DIE CHRONIKEN VON YRIA Buch 1

Comic-Neuerscheinung: MYRE – DIE CHRONIKEN VON YRIA Buch 1

Im In­ter­net mach­te sich die Ber­li­ner Künst­le­rin und Il­lu­stra­to­rin Clau­dya Schmidt mit ih­ren opu­len­ten Zeich­nun­gen schon früh ei­nen Na­men, vor al­lem auf der Platt­form De­vi­ant­Art un­ter ih­rem Pseud­onym Alec­tor­Fen­cer. Die er­sten Auf­trä­ge aus der Wirt­schaft folg­ten wie von selbst. Vor neun Jah­ren kam ihr die er­ste Idee zu »Myre«, der Hel­din ei­ner Fan­ta­sy-Sto­ry in ei­ner un­wirt­li­chen Welt, die von an­tro­po­mor­phen Tie­ren so­wie furcht­erre­gen­den Dra­chen be­wohnt wird. In den fol­gen­den sie­ben Jah­ren fer­tig­te Clau­dya Schmidt un­zäh­li­ge Kon­zept­zeich­nun­gen und Skiz­zen an, bau­te Yria, die Welt von »Myre«, kon­ti­ni­er­lich aus und hol­te mit dem Ame­ri­ka­ner Matt Da­vis ei­nen pro­fes­sio­nel­len Co-Au­to­ren an Bord. Das Crowd­fun­ding zum er­sten Band und bis­her letz­ten Band der eng­li­schen Aus­ga­be im Ei­gen­ver­lag brach­te im Hand­um­dre­hen die dop­pel­te Ziel­sum­me ein, und Myre – Die Chro­ni­ken von Yria war ge­bo­ren.

Jetzt er­scheint Myre in ei­ner groß­for­ma­ti­gen Aus­ga­be auf Deutsch.

Die na­mens­ge­ben­de Hel­din ist eine rast­lo­se Wan­de­rin, die ohne Ziel die kar­gen Step­pen Yri­as durch­streift. Be­glei­tet wird sie nur von Va­rug, ei­nem Dra­chen, ih­rem Reit­tier und Be­schüt­zer. Und Schutz hat Myre, auch wenn sie al­les an­de­re als wehr­los ist, bit­ter nö­tig: Ne­ben Durst und Hun­ger be­dro­hen Ban­di­ten ihre we­ni­gen Hab­se­lig­kei­ten und ihr Le­ben, denn in Yria muss je­der selbst um sein Da­sein kämp­fen. Der alte Maul­held Boo­zer ver­sorgt nach ei­nem Über­fall ihre Wun­den, be­auf­tragt sie im Ge­gen­zug je­doch mit ei­nem schein­bar simp­len Bo­ten­gang. Doch Boo­zers Blick ist auf eine alte Pro­phe­zei­ung ge­rich­tet, die vom Wie­der­auf­blü­hen Yri­as spricht, und er glaubt nicht an Zu­fäl­le …

»Myre« ist auf sechs Bän­de aus­ge­legt. Der zwei­te Band er­scheint im Ok­to­ber 2018. Clau­dya Schmidt ar­bei­tet au­ßer­dem an wei­te­ren Ge­schich­ten aus der Welt von Yria. Sie wird ihr Werk auf dem Co­mic Sa­lon Er­lan­gen prä­sen­tie­ren.

Die of­fi­zi­el­le Web­site von »Myre – The Chro­ni­cles of Yria« (eng­lisch)

Clau­dya Schmidts/AlectorFencers Pro­fi­le auf De­vi­ant­Art und In­sta­gram. Matt W. Da­vis’ Ka­nal auf You­tube.

»Myre« Buch 1 er­scheint zum 22. April 2018.

Myre – Die Chro­ni­ken von Yria  Buch 1
Au­to­ren: Clau­dya Schmidt, Matt W. Da­vis
Zeich­ne­rin: Clau­dya Schmidt
Far­ben: Clau­dya Schmidt
Über­set­ze­rin: Jaque­line Stumpf
96 Sei­ten
Band 1 von 6
ISBN: 978–3-96219–105-4
Preis: 19,80 €

Quel­le und Co­py­right Ti­tel­ab­bil­dung so­wie Pro­mo­gra­fik: Split­ter Ver­lag