Science Fiction-Kurzfilm: EL CAMINO

Science Fiction-Kurzfilm: EL CAMINO

EL CAMINO ist ein SF-Kurz­film von Jai­me Jas­so & Fer­nan­do Cam­pos, in dem ein erfah­re­ner Raum­pi­lot einen letz­ten krum­men Deal annimmt, um für sei­ne Fami­lie zu sor­gen. Doch das droht gründ­lich schief zu gehen.

Beson­ders bemer­kens­wert fin­de ich bei die­sem Werk die visu­el­len Effek­te, die auf abso­lu­tem Pro­fi­ni­veau sind.

Es spie­len Gus­ta­vo San­chez Par­ra, Yam Ace­ve­do und Isra­el Islas, Regie führ­ten Fer­nan­do Cam­pos & Jai­me Jas­so, die haben auch pro­du­ziert (und einen Hau­fen ande­res Zeug gemacht, zum Bei­spiel die VFX), zusam­men mit Faus­to Can­tú Cantú.

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Trailer: Marvels MOON KNIGHT

Trailer: Marvels MOON KNIGHT

Phan­tas­tik-Freun­din­nen ken­nen Oscar Isaac als Poe Dame­ron in STAR WARS oder als Vat­ter Atrei­des in DUNE. Jetzt betritt er in der Rol­le von MOON KNIGHT das MCU, denn der wird die Haupt­fi­gur einer gleich­na­mi­gen Serie bei Disney+.

In den Comics ist Marc Spec­tor ein ehe­ma­li­ger Mari­ne und frü­he­rer CIA-Agent, der zum Söld­ner wur­de und im Rah­men eines Auf­trags töd­lich ver­letzt wird. Er wird in die kürz­lich ent­deck­te Grab­stät­te des ägyp­ti­schen Mond­got­tes Kon­shu gebracht, wo er plötz­lich geheilt wird. Angeb­lich von Kon­chu selbst. In den Comics hat MOON KNIGHT eigent­lich kei­ne über­na­tür­li­chen Fähig­kei­ten, son­dern nutzt sei­ne Kampf­fä­hig­kei­ten, Intel­li­genz und tech­no­lo­gi­sche Gim­micks, also ganz ähn­lich wie Bat­man (mit dem die Figur auch immer wie­der ver­gli­chen wur­de). Aller­dings scheint sei­ne Ver­bin­dung zu Kon­chu es mög­lich zu machen, dass er von den Toten auf­er­ste­hen kann – die­se Ver­bin­dung führt aller­dings wohl auch zu Schizophrenie

Man darf gespannt sein, wie Mar­vel das in der Serie fürs Cine­ma­tic Uni­ver­se abän­dert. Dem The­ma ent­spre­chend scheint die­se neue MCU-Serie deut­lich düs­te­rer zu sein als das, was man bis­her zu sehen bekam.

MOON KNIGHT star­tet am 30 März 2022 auf Disney+.

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TALES FROM THE LOOP – als Brettspiel

TALES FROM THE LOOP – als Brettspiel

Die Bezeich­nung TALES FROM THEN LOOP soll­te man als Freund°in von Phan­tas­tik inzwi­schen schon mal gehört haben. Ursprüng­lich ein Bild­band von Simon Stå­len­hag, der die 80er Jah­re in einer alter­na­ti­ven Rea­li­tät mit Robo­tern und uner­klär­li­chen Phä­no­me­nen erzählt. Dar­aus ent­stand unter ande­rem ein Rol­len­spiel, aber auch eine  skur­ri­le Fern­seh­se­rie für Ama­zon Video.

Jetzt kommt ein Brett­spiel hin­zu, eben­so wie das Rol­len­spiel ver­öf­fent­licht von Free League Publi­shing (SYMBAROUM). Es han­delt sich um ein koope­ra­ti­ves Spiel für ein bis fünf Spie­ler ab 12 Jah­ren, man muss also zusam­men Sze­na­ri­en erfolg­reich lösen. Das dau­ert pro Ses­si­on ca. andert­halb bis zwei Stunden.

Zum Set­ting:

Im Jahr 1954 gab die schwe­di­sche Regie­rung den Bau des größ­ten Teil­chen­be­schleu­ni­gers der Welt in Auf­trag. Die Anla­ge wur­de 1969 fer­tig­ge­stellt und befin­det sich tief unter der pas­to­ra­len Vor­stadt­land­schaft außer­halb von Stock­holm. Die ört­li­che Bevöl­ke­rung nann­te die­ses Wun­der­werk der Tech­nik »Loop«. Im Lau­fe der Jah­re, die seit dem Bau ver­gan­gen sind, sind in der Gegend selt­sa­me Phä­no­me­ne auf­ge­tre­ten – mys­te­riö­se Krea­tu­ren, die das Land durch­strei­fen, Maschi­nen, die auf uner­klär­li­che Wei­se versagen.

Im Spiel unter­su­chen du und dei­ne Freun­de gemein­sam die Geheim­nis­se, die vom Loop aus­ge­hen, einer rie­si­gen unter­ir­di­schen wis­sen­schaft­li­chen Ein­rich­tung, die selt­sa­me Aus­wir­kun­gen auf die Vor­stadt­land­schaf­ten um sie her­um hat.

Du schlüpfst in die Rol­len von Kin­dern aus der Gegend, die die Phä­no­me­ne unter­su­chen, die die Inseln (oder viel­leicht auch nur die ört­li­che Video­thek) bedro­hen, und sie hof­fent­lich auf­hal­ten. Jeder Tag beginnt in der Schu­le, aber sobald die Schul­glo­cke läu­tet, kannst du die Zeit vor dem Abend­essen und den Haus­auf­ga­ben nut­zen, um auf Ent­de­ckungs­rei­se zu gehen!

Zum Spiel­ma­te­ri­al gehö­ren unter ande­rem sechs qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Robo­ter­mi­nia­tu­ren nach den Designs von Simon Stålenhag.

TALES FROM THE LOOP – THE BOARDGAME soll »dem­nächst« erschei­nen, einen kon­kre­ten Ter­min gab die Pres­se­mit­tei­lung lei­der eben­so wenig her, wie einen Preis.

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Pro­mo­gra­fi­ken Copy­right Free League Publishing

Tolino Media möchte Selfpublisher-Bücher in den Buchhandel bringen?

Tolino Media möchte Selfpublisher-Bücher in den Buchhandel bringen?

Spoi­ler: Kon­di­tio­nen sind – wie zu erwar­ten war – schlecht.

Frü­her war Self­pu­bli­shing hier auf Phan­ta­News immer wie­der mal The­ma, das hat stark abge­nom­men. War­um? Ein­fach: Self­pu­bli­shing ist aller Wider­stän­de der alt­ein­ge­ses­se­nen (und immer noch ziem­lich ana­lo­gen) Bran­che zum Trotz längst in der Mit­te der Gesell­schaft ange­kom­men. Laut Bran­chen­da­ten mach­te Self­pu­bli­shing im Jahr 2020 zehn Pro­zent des gesam­ten Buch­mark­tes aus. Bei einem Gesamt­um­satz von 9,3 Mil­li­ar­den Euro in Deutsch­land kann man sich schnell aus­rech­nen, über wel­che Zah­len wir hier spre­chen. Des­we­gen muss ich hier wahr­lich nicht mehr dafür trom­meln, Self­pu­bli­shing ist längst etabliert.

Mit einer Aus­nah­me: In Buch­hand­lun­gen sind Bücher von Selfpublisher°Innen nach wie vor sehr, sehr sel­ten anzu­tref­fen. Das hat­te ich in der Ver­gan­gen­heit bereits mehr­fach the­ma­ti­siert, ein Grund ist, dass Buchhändler°Innen kei­nen Bock haben, bei Selfpublisher°Innen zu bestel­len, das ist denen zu viel Auf­wand, die möch­ten ihre Bücher lie­ber beim Gros­sis­ten bestel­len, wie die der gro­ßen Ver­la­ge auch. Direkt beim Anbie­ter zu ordern ist denen zu viel Arbeit – übri­gens ein Los, das Self­pu­blis­her mit Klein­ver­la­gen tei­len.

An der Stel­le könn­te man abwin­ken, sich mit einem »wer nicht will, der hat schon« abwen­den, und das Geschäft dem Bran­chen-Beel­ze­bub Ama­zon überlassen.

Aber irgend­wie schei­nen man­che Prot­ago­nis­ten doch erkannt zu haben, dass es hier ein Poten­ti­al gibt, mit dem sich Geld erzeu­gen lässt. Und so geht in den letz­ten Wochen die Mel­dung durch den vir­tu­el­len Blät­ter­wald, dass Toli­no Media es Selfpublisher°Innen ermög­li­chen möch­te, ihre Bücher in den Buch­han­del zu bekom­men – und das ver­gleichs­wei­se ein­fach und über zen­tra­le Aus­lie­fe­rung (das Bör­sen­blatt hat­te eben­so berich­tet, wie der Buch­re­port hin­ter sei­ner über­teu­er­ten Pay­wall, bei der man noch nicht mal Ein­zel­ar­ti­kel kau­fen kann).

Whaaaat?

Das wäre nichts ande­res als ein Paradigmenwechsel.

Aber natür­lich klingt das wie so oft bei Pres­se­mit­tei­lun­gen von Toli­no Media bes­ser als es am Ende ist, denn die Rah­men­be­din­gun­gen benach­tei­li­gen Self­pu­blis­her doch erheb­lich – auch im Ver­gleich zu Crea­tespace (ja, ich weiß, das gibt es nicht mehr und läuft via KDP).

Ich hat­te noch einen alten Toli­no-Zugang von anno dun­nemals, als ich mich mit denen als Ama­zon-Alter­na­ti­ve beschäf­tigt und sie auf­grund inak­zep­ta­bler Kon­di­tio­nen ver­wor­fen hat­te, also logg­te ich mich ein (Pass­wort war aus nicht nach­voll­zieh­ba­ren Grün­den nicht mehr gül­tig) und mach­te eine Bei­spiel­rech­nung mit einem Taschen­buch auf:

Taschen­buch im For­mat »Clas­sic« (135 x 205 mm), 320 Sei­ten, creme­wei­ßes Papier in 90 Gramm, matt laminiert.

Toli­no bie­tet mir dafür einen Ver­kaufs­preis von 11,99 an, das wäre im Ver­gleich zu dem, was sich sonst so auf dem Markt tum­melt, rela­tiv güns­tig. Aller­dings wäre mein Auto­ren­ho­no­rar dann nur 1,30 Euro pro im Buch­han­del ver­kauf­tem Exem­plar. Das ist sehr wenig.

Noch inter­es­san­ter wird das Gan­ze, wenn man den Preis nach oben ändert, um das Auto­ren­ho­no­rar zu erhöhen:

Wenn das Buch drei Euro teu­rer wird, wür­de man anneh­men, wol­len, dass man auch grob drei Euro mehr an Auto­ren­ho­no­rar erhält (also 4,30 EUR). Doch dem ist nicht so, aus 1,30  EUR wer­den gera­de mal 2,47 EUR. An der Umsatz­steu­er liegt das nicht, die macht gera­de mal einen Unter­schied von 20 Cent aus.

Das bedeu­tet, dass sich den Rest Toli­no Media in die Tasche steckt, ohne dass ich dafür einen Grund sehe, denn bei einem gestie­ge­nen Buch­preis fal­len weder höhe­re Druck‑, noch Ver­wal­tungs- oder sons­ti­ge Kos­ten an. Eine Erklä­rung für die­se Hand­ha­bung konn­te ich nir­gend­wo fin­den. Für fair gegen­über den Autor°Innen hal­te ich die­se Vor­ge­hens­wei­se nicht.

Übri­gens fal­len pro Buch auch noch Kos­ten in Höhe von EUR 14,95 für ISBN und VLB-Ein­trag an, die­se Kos­ten kön­nen hier somit eben­falls nicht ein­ge­preist sein.

Bei die­ser Bei­spiel­rech­nung wur­de übri­gens auch ange­ge­ben, was man für Autoren­ex­em­pla­re berap­pen muss:

Das scheint okay-ish (ver­gli­chen mit ein­schlä­gi­gen deut­schen Dru­cke­rei­en), ich möch­te das aller­dings mal in Rela­ti­on setzen:

Ich habe in der Ver­gan­gen­heit Taschen­bü­cher mit den oben ange­ge­be­nen Rah­men­da­ten bei pol­ni­schen Dru­cke­rei­en fer­ti­gen las­sen. Da zahlt man selbst bei Kleinst­se­ri­en von bei­spiels­wei­se 40 Stück Prei­se von ca. 3,50 bis 4 Euro pro Stück – und das INKLUSIVE Mehrwertsteuer.

Der Auf­wand ist der­sel­be, denn auch bei Toli­no muss man Buch­block als PDF selbst erzeu­gen und hoch­la­den, das­sel­be gilt für das Cover.

Ich hal­te die Rah­men­be­din­gun­gen, ins­be­son­de­re das Auto­ren­ho­no­rar, das Toli­no Media hier für die Aus­lie­fe­rung an Buch­hand­lun­gen ansagt, für völ­lig inak­zep­ta­bel. Und das, obwohl Toli­no von Bran­chen­un­ter­neh­men betrie­ben wird, die die dahin­ter ste­hen­de Logis­tik mit links abwi­ckeln kön­nen, da das ohne­hin zu ihrem Kern­ge­schäft gehört. Auch dass Preis­er­hö­hun­gen des Buches nicht 1:1 an die Autor°Innen wei­ter­ge­ge­ben wer­den, ist nicht nachvollziehbar.

Fest­stel­len kann man, dass Self­pu­bli­shing – wie ein­gangs bereits ange­deu­tet – inzwi­schen so erfolg­reich gewor­den ist, dass die übli­chen Ver­däch­ti­gen jetzt ver­su­chen, sich auch im Print­be­reich in Sachen »Prä­senz in den Buch­hand­lun­gen« an den Selfpublisher°innen zu berei­chern, wie sie das zuvor schon lan­ge im eBook-Bereich getan haben. Jede/r muss für sich selbst ent­schei­den, ob man die gebo­te­nen Kon­di­tio­nen akzep­tie­ren möch­te. Der Gewinn ist um ein Erheb­li­ches höher, wenn man sich sei­ne Bücher von einer güns­ti­gen Dru­cke­rei erstel­len lässt und die­se dann bei­spiels­wei­se auf Ver­an­stal­tun­gen ver­kauft. Wer erwar­tet, vie­le Exem­pla­re über den Buch­han­del abset­zen zu kön­nen, dürf­te viel­leicht trotz der gerin­gen Auto­ren­ho­no­ra­re Inter­es­se am Ange­bot Toli­no Medi­as haben.

Bild: Buch­hand­lung, aus der Wiki­pe­dia, gemein­frei.

Trailer: FRAGGLE ROCK: BACK TO THE ROCK

Trailer: FRAGGLE ROCK: BACK TO THE ROCK

Dis­ney war bekann­ter­ma­ßen mit sei­nen Neu­auf­la­gen der MUPPETS nicht so recht erfolg­reich. Die Ver­su­che waren zu unin­spi­riert und lei­der auch zu unwit­zig, um rich­tig zu zünden.

Apple TV ver­sucht es jetzt mit einer ande­ren Serie aus dem Hau­se Hen­son und belebt die Frag­gles wie­der. Der Titel lau­tet FRAGGLE ROCK: BACK TO THE ROCK (FRAGGLE ROCK war der eng­li­sche Ori­gi­nal­ti­tel der Show, die bei uns ab 1983 als DIE FRAGGLES gesen­det wurde).

Der Vor­gu­cker sieht zumin­dest schon mal so aus, als wol­le man sich eng am Ori­gi­nal orientieren.

FRAGGLE ROCK: BACK TO THE ROCK soll ab dem 21. Janu­ar 2022 auf Apple TV+ zu sehen sein.

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Spielemesse Nürnberg kauft Internationale Spieltage SPIEL in Essen

Spielemesse Nürnberg kauft Internationale Spieltage SPIEL in Essen

Soeben kam eine Pres­se­mit­tei­lung rein, die ich euch nicht vor­ent­hal­ten möch­te. Kurz­fas­sung, der Ver­an­stal­ter der Spiel­wa­ren­mes­se Nürn­berg, die Spie­le­mes­se eG, hat die Spie­le­mes­se Essen gekauft. Laut der Pres­se­mel­dung bleibt das alter Ver­an­stal­tungs­team wei­ter ver­ant­wort­lich, das wur­de also offen­bar gleich mit gekauft. Ich bin jetzt sehr gespannt, was das für die eta­blier­te Ver­an­stal­tung bedeu­tet und wel­che Ver­än­de­run­gen es geben wird. Gera­de in Sachen Web und Social Media haben die Ver­an­stal­ter bekann­ter­ma­ßen eine Men­ge (!) Nach­hol­be­darf. Das Logo für die Spiel 22 sieht aus Desi­gner­sicht auf jeden Fall immer noch genau so alt­ba­cken und typo­gra­fisch frag­wür­dig aus, wie immer.

Aus­zug aus dem Text der Pressemitteilung:

Spiel­wa­ren­mes­se eG über­nimmt die Inter­na­tio­na­len Spiel­ta­ge SPIEL in Essen unter Bei­be­hal­tung ihrer Ausrichtung

* Cha­rak­ter der welt­größ­ten End­ver­brau­cher­mes­se der Bran­che bleibt erhalten
* Domi­ni­que Metz­ler wei­ter­hin als Geschäfts­füh­re­rin tätig

Die Spiel­wa­ren­mes­se eG hat zum 1. Janu­ar 2022 die Ver­an­stal­tung Inter­na­tio­na­le Spiel­ta­ge SPIEL in Essen über­nom­men. Damit tritt der Nürn­ber­ger Mes­se- und Mar­ke­ting­dienst­leis­ter als neu­er Eigen­tü­mer der welt­größ­ten Publi­kums­mes­se für Gesell­schafts­spie­le auf. Die SPIEL wird auch zukünf­tig auf dem Esse­ner Mes­se­ge­län­de statt­fin­den und von der lang­jäh­ri­gen Geschäfts­füh­re­rin Domi­ni­que Metz­ler mit ihrem erfah­re­nen Team von Bonn aus orga­ni­siert. Als zusätz­li­cher Geschäfts­füh­rer fun­giert Flo­ri­an Hess, Vor­stand der Spiel­wa­ren­mes­se eG.

Die SPIEL kann auf eine fast 40-jäh­ri­ge Geschich­te zurück­bli­cken: Seit 1983 hat sich die Ver­an­stal­tung von einem klei­nen Tref­fen für Spie­ler zur heu­te welt­größ­ten End­ver­brau­cher­mes­se für Brett‑, Kar­ten- und Rol­len­spie­le ent­wi­ckelt. Tra­di­tio­nell im Herbst wer­den in den Esse­ner Mes­se­hal­len die natio­na­len und inter­na­tio­na­len Spie­le-Neu­hei­ten einem brei­ten Publi­kum vor­ge­stellt. Jähr­lich besu­chen rund 200.000 Men­schen die Ver­an­stal­tung – mit stei­gen­der Tendenz.

Mir war wich­tig, dass das ein­zig­ar­ti­ge Pro­fil der SPIEL auch zukünf­tig erhal­ten bleibt“, sagt Domi­ni­que Metz­ler, die ihr Fami­li­en­un­ter­neh­men gemein­sam mit Rose­ma­rie Geu in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten erfolg­reich aus­ge­baut und eta­bliert hat. „Mit der Spiel­wa­ren­mes­se eG und ihrer Erfah­rung mit Welt­leit­mes­sen bin ich sehr glück­lich einen Part­ner gefun­den zu haben, der die­se erfolg­rei­che Mes­se auch die nächs­ten Jahr­zehn­te in mei­nem Sin­ne fort­füh­ren und wei­ter­ent­wi­ckeln wird. Mein Team und ich freu­en uns sehr auf die Zusammenarbeit.“

Die Pan­de­mie hat die Beliebt­heit von Gesell­schafts­spie­len noch­mals beschleu­nigt. 2020 wuchs allein der deut­sche Spie­le­markt um 21 Pro­zent. Der Trend ist auch auf der Spiel­wa­ren­mes­se im B2B-Seg­ment sicht­bar. Die Inter­na­tio­na­le Spie­leer­fin­der­mes­se wird in die Spiel­wa­ren­mes­se inte­griert und der Spie­l­e­be­reich wei­ter gestärkt. Einen eben­so behut­sa­men Umgang ver­spre­chen die Nürn­ber­ger mit den Inter­na­tio­na­len Spiel­ta­gen SPIEL, jedoch als eigen­stän­di­ge Mes­se, die in ihrer ursprüng­li­chen Form erhal­ten bleibt.

Als Genos­sen­schaft agiert die Spiel­wa­ren­mes­se eG bereits „aus der Bran­che für die Bran­che“. Zahl­rei­che Spie­le­ver­la­ge zäh­len zu den Mit­glieds­un­ter­neh­men. Vor­stands­spre­cher Chris­ti­an Ulrich betont: „Wir haben mit der Spiel­wa­ren­mes­se und den Inter­na­tio­na­len Spiel­ta­gen zwei völ­lig ver­schie­de­ne Kon­zep­te, die sich jedoch the­ma­tisch stark über­schnei­den und dadurch auch Syn­er­gien schaf­fen. Mit der SPIEL erwei­tern wir unse­re Ver­ant­wort­lich­kei­ten im Spie­l­e­be­reich, ohne den für die Mes­se typi­schen Cha­rak­ter zu ver­än­dern.“ Der Fort­be­stand ist gesi­chert – somit kön­nen die Besu­cher in Essen auch künf­tig nach Her­zens­lust tes­ten und spielen.

Logo Copy­right Spiel­wa­ren­mes­se eG

Erschienen: SF-Roman DER ZEF´IHL, DER VOM HIMMEL FIEL von Dieter Bohn

Erschienen: SF-Roman DER ZEF´IHL, DER VOM HIMMEL FIEL von Dieter Bohn

Wer sich im Umfeld der PERRY RHO­DAN-Serie bewegt, dem wird der Name geläu­fig sein, auch wer DIE STEAMPUNK-CHRONIKEN gele­sen hat, dem dürf­te Die­ter Bohn in Erin­ne­rung geblie­ben sein. Der hat Mit­te 2021 sei­nen ers­ten Buch-Zie­gel­stein abge­lie­fert, es han­delt sich um einen Sci­ence Fic­tion-Roman und er trägt den Titel DER ZEF´IHL, DER VOM HIMMEL FIEL. Klappentext:

Adria­an Deneer­sen gelingt die Flucht und er stran­det auf einer Welt, die von einer mit­tel­al­ter­li­chen Kul­tur bewohnt wird.
Nach sei­ner Lan­dung wird er bei­na­he von einem bäu­er­li­chen Mob gelyncht und gerät in die Hän­de des Regen­ten von Kofa­ne, der in ihm das Poten­zi­al erkennt, das Land gegen das her­an­rü­cken­de Rei­ter­volk der Masuti zu verteidigen.
Wenn Adria­an über­le­ben will, muss er als Zef’ihl, als Hof­ma­gi­er von Kofa­ne sein Wis­sen in mili­tä­risch nutz­ba­re Din­ge umset­zen. Und er muss sich der Fra­ge stel­len: Wie viel weiß man über­haupt noch von dem, was man ein­mal gelernt hat – ohne es irgend­wo nach­schla­gen zu können?
Und selbst wenn er den Krieg über­le­ben soll­te: Sei­ne Häscher geben nicht auf.

Der Roman erschien im Juni 2021 im Ver­lag p.machinery, ist 398 Sei­ten stark und kos­tet als Taschen­buch 17,99 EUR (ISBN 978–3957652461), für das eBook (ASIN B097DPB7CJ) muss man 5,99 Euro locker machen.

Cover­ab­bil­dung Copy­right p.machinery

Trailer: DOCTOR STRANGE IN THE MULTIVERSE OF MADNESS

Trailer: DOCTOR STRANGE IN THE MULTIVERSE OF MADNESS

Mal eben schnell aus dem Weih­nachts­ur­laub: Per­so­nen, die sich SPIDER-MAN: NO WAY HOME im Kino ange­se­hen haben und bis zum Ende des Abspanns sit­zen geblie­ben sind, ken­nen ihn bereits, den Trai­ler zu DOCTOR STRANGE IN THE MULTIVERSE OF MADNESS, dem nächs­ten MCU-Film. Bene­dict Cum­ber­batch über­nimmt erneut die Titel­rol­le und auch Eliza­beth Olsen wird als Wan­da Maxi­moff ali­as Scar­let Witch zu sehen sein.

Ich bin sehr gespannt, ob das wirk­lich die Stran­ge-Vari­an­te aus WHAT IF? ist …

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PhantaNews wünscht schöne Feiertage – 2021 Edition

PhantaNews wünscht schöne Feiertage – 2021 Edition

Auch in die­sem Jahr will ich es nicht ver­säu­men, allen Leser°innen schö­ne Fei­er­ta­ge und einen guten Über­gang in 2022 zu wünschen.

Im nächs­ten Jahr ste­hen hau­fen­wei­se Knül­ler im Kino an, und auch im TV wer­fen diver­se High­lights ihre Schat­ten voraus.

Ja, ich weiß, Bücher sind hier auf Phan­ta­News ein wenig ins Hin­ter­tref­fen gera­ten, das hat ver­schie­de­ne Grün­de, dar­un­ter, dass mir die ech­ten Inno­va­tio­nen und krea­ti­ven Neue­run­gen ins­be­son­de­re auf dem deut­schen Buch­markt ein wenig feh­len und dar­an, dass ich auf die ein­und­nünf­zigs­te Dys­to­pie ein­fach kei­nen Bock mehr habe – Dys­to­pie light haben wir im rea­len Leben schon mehr als genug (inklu­si­ve Prot­ago­nis­ten die sich exakt so dösig beneh­men, wie wir es immer wie­der in Fil­men und Seri­en gese­hen haben). Und für irgend­wel­chen Roman­ta­sy-Kram, bei dem es nur dar­um geht, »hier irgend­ei­ne Fan­ta­sy-Spe­zi­es der eige­nen Wahl ein­set­zen« ins Bett zu bekom­men, bin ich eben­falls nicht die rich­ti­ge Ziel­grup­pe. Bei­de Gen­res machen gefühlt immer noch einen Groß­teil an Neu­ver­öf­fent­li­chun­gen aus. Dazu kommt, dass ich defi­ni­tiv kei­ne Wer­bung mehr für Groß­ver­la­ge mache, die ihre Autoren am aus­ge­streck­ten Arm ver­hun­gern las­sen, Bücher durch irr­sin­ni­ge Preis­er­hö­hun­gen zu Luxus­ar­ti­keln machen, Mond­prei­se für eBooks ansa­gen und dann auch noch mei­nen, ich sei ihre kos­ten­lo­se Wer­be­flä­che mit punkt­ge­nau­em Targeting.

Frü­her habe ich zudem auch mal das ein oder ande­re Self­pu­bli­shing-Buch vor­ge­stellt, aber bei dem, was mir seit Mona­ten manch­mal so zuge­schickt wird, habe ich den Ein­druck, dass die Qua­li­tät sich im Ver­gleich zu frü­her dra­ma­tisch ver­schlech­tert hat. Wenn ein Blick in die Lese­pro­be einen von Feh­lern oder Adjek­ti­vi­tis nur so strot­zen­den Text zeigt, dann wür­de ich mich durch Wer­bung dafür lächer­lich und unglaub­wür­dig machen, auch wenn ich mich hier immer dafür stark gemacht habe, dass ein paar Feh­ler so schlimm nicht sind. Das sehe ich auch immer noch so, aber wenn man die kor­rek­ten Stel­len zwi­schen den Feh­lern kaum noch fin­den kann, dann ist das selbst mir zuviel. :)

Das sind ein paar der Grün­de dafür, war­um Bücher hier auf Phan­ta­News ein wenig ins Hin­ter­tref­fen gera­ten sind. Das wird sich viel­leicht in Zukunft auch wie­der ändern.

Dazu kommt – die ein oder ande­re wird es bemerkt haben – dass die Arti­kel­fre­quenz all­ge­mein deut­lich gesun­ken ist. Das hat neben ande­rem mit dem Brot­job zu tun, der in den letz­ten bei­den Jah­ren deut­lich for­dern­der gewor­den ist und weni­ger Zeit für Phan­ta­News lässt – zudem ist die­ses New­s­por­tal auch nicht mein ein­zi­ges Hob­by und ich betrei­be es zu 99% allei­ne (an die­ser Stel­le noch­mal mei­nen aus­drück­li­chen Dank an Ban­dit, dass ich sei­ne Film­be­spre­chun­gen hier cross­pos­ten darf!). Aber auch das mit der begrenz­ten Zeit wird sich hof­fent­lich in Zukunft wie­der ändern.

Auch wenn es in der rea­len Welt gera­de ein wenig tur­bu­lent ist: Kopf hoch, es wird schon! Passt auf euch auf und bleibt gesund! Nehmt euch media­le Wer­ke der eige­nen Wahl, ver­grabt euch damit über die Fei­er­ta­ge bis ins neue Jahr und lasst den gan­zen Irr­sinn wenigs­tens eine Wei­le hin­ter euch.

Hier wird es in den nächs­ten Tagen wie in jedem Jahr eine Zeit lang deut­lich ruhi­ger wer­den. Soll­te irgend­et­was Außer­ge­wöhn­li­ches zu mel­den sein, wer­de ich das natür­lich trotz­dem tun.

Alles Gute!

Bandit bespricht SPIDER-MAN: NO WAY HOME

Bandit bespricht SPIDER-MAN: NO WAY HOME

SPIDER-MAN: NO WAY HOME – Bun­des­start 15.12.2021

So hat uns SPIDER-MAN: FAR FROM HOME zurück­ge­las­sen: Der Sen­sa­ti­ons­re­por­ter J. Jonah Jame­son hat mit einem Video der Welt offen­bart, dass Peter Par­ker Spi­der-Man ist. Genau hier setzt NO WAY HOME an, denn der nie­der­träch­ti­ge Jame­son lässt Peter als den Mör­der des angeb­li­chen guten Mys­te­rio erschei­nen. Mit sei­ner Iden­ti­tät ent­hüllt und als Mör­der beschimpft, wird Spi­der-Mans Tun und Par­kers Pri­vat­le­ben zuneh­mend kom­pli­zier­ter, bis­wei­len uner­träg­lich. Sein gan­zes sozia­les Umfeld beginnt unter den fal­schen Anschul­di­gun­gen zu lei­den, was die freund­li­che Spin­ne aus der Nach­bar­schaft zum Äußers­ten treibt. Der Mys­ti­ker Doc­tor Stran­ge soll die Rea­li­tät so ver­än­dern, dass nie­mand mehr die Iden­ti­tät von Spi­der-Man kennt. Und weil Peter Par­ker eben noch immer nicht der gefes­tig­te, klu­ge und beson­ne­ne Super­held ist, bringt der sprung­haf­te Uni­ver­si­täts­an­wär­ter den Zau­ber von Stran­ge mäch­tig durcheinander.

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Denis Villeneuve verfilmt Arthur C. Clarkes RENDEZVOUS WITH RAMA

Denis Villeneuve verfilmt Arthur C. Clarkes RENDEZVOUS WITH RAMA

RENDEZVOUS WITH RAMA hat nichts mit irgend­wel­chen Mar­ga­ri­nen zu tun (wegen die­ser Namens­ähn­lich­keit zu Pflan­zen­fett lau­te­te der deut­sche Titel auch ziem­lich unpoe­tisch RENDEZVOUS MIT 31/439), es han­delt sich dabei um den Titel eines klas­si­schen Sci­ence Fic­tion-Romans von Alt­meis­ter Arthur C. Clar­ke aus dem Jahr 1973, der damals den Hugo- und den Nebu­la-Award gewann. Es geht dar­in um eine Grup­pe von For­schern, die ein 50 Kilo­me­ter lan­ges außer­ir­di­sches Raum­schiff, wel­ches das Son­nen­sys­tem durch­quert, betre­ten und unter­su­chen. Die­se äußerst knap­pe Beschrei­bung deu­tet aller­dings nicht mal ansatz­wei­se an, wor­um es tat­säch­lich geht.

Denis Ville­neuve will den Stoff in einen SF-Film umset­zen und bleibt damit nach BLADE RUNNER und DUNE bei den SF-Klas­si­kern. Ter­mi­ne für das Pro­jekt gibt es noch nicht, die Pro­duk­ti­on dürf­te aller­dings frü­hes­tens in 2023 los­ge­hen, da im Juli 2022 erst ein­mal die Dreh­ar­bei­ten für DUNE Teil zwei star­ten wer­den, der im Okto­ber des dar­auf fol­gen­den Jah­res in die Kinos kom­men soll.

Aus dem­sel­ben Grund gibt es auch noch kei­ne Details zur Besetzung.

Bild Denis Ville­neuve von Gage Skid­mo­re, aus der Wiki­pe­diaCC BY-SA

Fanfilm: HALO – A HERO´S JOURNEY

Fanfilm: HALO – A HERO´S JOURNEY

Nach den Nach­rich­ten gera­de zur HALO-Fern­seh­se­rie gleich noch­mal das­sel­be The­ma: Bei HALO – A HERO´S JOURNEY han­delt es sich um einen Fan­film von Shawn Bu (DARTH MAUL: APPRENTICE) und Vi-Dan Tran (CYBERPUNK 2077: PHOENIX PROGRAM) unter Mit­hil­fe der Cos­play­grup­pe 405th Euro­pean.

Gedreht wur­de drei Tage lang, die Post­pro­duk­ti­on dau­er­te drei Wochen. Und erneut sieht man, dass auch in Deutschland/Europa Talen­te vor­han­den wären, um phan­tas­ti­sche The­men anspre­chend umzu­set­zen, die ver­ant­wort­li­chen Sen­der und Stu­di­os müss­ten nur wol­len. Stellt euch mal vor was die Macher hin­ter die­sem Fan­film mit einem Bud­get rea­li­sie­ren könn­ten, selbst wenn es nur so klein wäre, wie im üblich …

Jede Men­ge wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Links zum Pro­jekt fin­det man auf der You­tube-Sei­te zum Film des­we­gen mal dahin durchklicken.

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