AVENGERS: INFINITY WAR

AVENGERS: INFINITY WAR

Um Asgards Willlen, wie soll man den diesen Film besprechen ohne zu spoil­ern? Ich will es mal ver­suchen …

So etwas wie das, was Mar­vel und Dis­ney in den ver­gan­genen zehn Jahren getan haben, ist in dieser Form noch nie gemacht wor­den. Sich­er gab es schon Film­rei­hen, und auch deut­lich lan­glebigere als das Mar­vel Cin­e­mat­ic Uni­verse, aber mal waren es lose zusam­men­hän­gende Einzelfilme wie JAMES BOND, oder es ging eigentlich nur um einen Pro­tag­o­nis­ten wie bei HARRY POTTER – und diese Film­rei­he war let­z­tendlich durch die Romane vorgegeben.

Aber zehn Jahre lang 20 Filme (und Fernsehse­rien) als Orig­i­nal­con­tent zu pro­duzieren, die alle im sel­ben Uni­ver­sum han­deln und irgend­wie zusam­men­hän­gen, sog­ar so schräge wie die um einen sprechen­den Waschbären, und die dann in dieser Form in AVENGERS: INFINITY WAR kul­minieren zu lassen, das ist ein Werk, dem ich nur Achtung zollen kann. Nach dem Betra­cht­en von INFINITY WAR sog­ar noch mehr, denn hier bekommt man deut­lich mehr geboten, als nur Super­helden-Gek­loppe.

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LIFE

LIFE

LIFE – Bun­desstart 23.03.2017

Nun ist das mit Sci­ence Fic­tion so ein Prob­lem. An Zuschauern ist das Genre durch Män­ner dominiert. Da hat­te Morten Tyl­dum ein gold­enes Händ­chen, als er den let­zten Jahr erschiene­nen PASSENGERS drehte. Mit Jen­nifer Lawrence und Chris Pratt set­zte er zwei der momen­tan ange­sagtesten Schaus­piel­er in ein Raum­schiff, und gestal­tete es als Romanze mit starken Startschwierigkeit­en. Aber so ein Konzept ist nicht beliebig wieder­hol­bar. Da hat­ten schein­bar auch die Drehbuchau­toren Rhett Reese und Paul Wer­nick die Einge­bung, auf das Ursprüngliche zurück­zu­greifen. In 400 Kilo­me­tern über der Erde zieht die Inter­na­tionale Raum­sta­tion ihre Bah­nen. Die Auf­gabe der Astro­naut­en: eine Sonde vom Mars abz­u­fan­gen und zu unter­suchen. Mit Fol­gen, für die man als Kinogänger nicht viel Phan­tasie braucht.

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10 CLOVERFIELD LANE

10 CLOVERFIELD LANE

Poster 10 Cloverfield Lane10 CLOVERFIELD LANE – Bun­desstart 31.03.2016

Also, was ist 10 CLOVERFIELD LANE? Der Trail­er war ein typ­is­ches Pro­dukt für eine J.J. Abrams-Pro­duk­tion. Abstrakt, vielver­sprechend und, man muss ehrlich sein, nichtssagend. Als der erste Trail­er von 10 CLOVERFIELD LANE über die Lein­wände flat­terte, da waren Fan und Cineast gle­icher­maßen ver­wirrt, aber eben­so ange­fixt. Wird es ein Pre­quel, eine Fort­set­zung, oder eine ganz eigene Geschichte? Nicht ganz, dafür wurde das Wort Clover­field in der Wer­bephase zu sehr her­vorge­hoben. Was das Rät­sel­rat­en nur noch span­nen­der machte.

Was ist also 10 CLOVERFIELD LANE wirk­lich? Man kann es nicht sagen, ohne die Mys­te­rien darin erwäh­nen zu müssen.

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JURASSIC WORLD gespoilert

JURASSIC WORLD gespoilert

Poster Jurassic WorldJURASSIC WORLD – Bun­desstart 11.06.2015

Die Brüder Zach und Gray dür­fen das Woch­enende mit ihrer Tante Claire ver­brin­gen. Zach ist der mür­rische, ver­ant­wor­tungslose Teenag­er, Gray der kurz vor der Pubertät ste­hende, von Dinosauri­ern begeis­terte, Junge. Tante Claire, die ist zufäl­lig die Lei­t­erin des Vergnü­gungsparks »Juras­sic World«, auf der Isla Nublar. Und da sie eine ver­ant­wor­tungsvolle Lei­t­erin ist, müssen die Jungs dann doch erst ein­mal mit Claires Assis­tentin Vor­lieb nehmen, weil Tante lieber Geschäft­ster­mine wahrn­immt. Falls sich jet­zt jemand denkt: Hop­pla, da wird sich Zach vom ver­ant­wor­tungslosen wohl bald zum schützen­den Men­schen wan­deln, dann hat er vielle­icht nicht ganz so Unrecht. Und wenn geneigter Zuschauer darauf kommt, dass Claire zur geläuterten Tante mutiert, dann liegt er nicht so falsch. Wenn dann der erste Dinosauri­er Schwierigkeit­en macht, muss Claire den hemd­särmeli­gen Natur­burschen Owen um Hil­fe bit­ten. Dass die Bei­den sich nicht beson­ders gut lei­den mögen, kön­nte für das Ende bedeuten, dass sie sich in den Armen liegen wer­den. Und so geht es weit­er und weit­er, wo jede Aus­gangslage sofort darauf ver­weist, wie die Auflö­sung im weit­eren Ver­lauf ausse­hen wird.

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SAN ANDREAS in 3D

SAN ANDREAS in 3D

Poster San AndreasSAN ANDREAS  – Bun­desstart 28.05.2015

Das ist ein Film, wie Roland Emmerich ihn gerne gemacht hätte. Falsch, Roland Emmerich hat schon viele dieser Filme gemacht. Aber Roland Emmerich hat den­noch bei SAN ANDREAS garantiert eine riesige Freude. Es bere­it­et aber auch ein diebis­ches Vergnü­gen, wenn Städte in Schutt und Asche gelegt wer­den, solange es gut gemacht ist. Schon 1936 taumelte Clark Gable durch die Trüm­mer von SAN FRANCISCO, als die Launen der San-Andreas-Ver­w­er­fung Schwierigkeit­en macht­en. Mit Sen­sur­round-Sound wurde 1974 Los Ange­les von einem ERDBEBEN dem Erd­bo­den gle­ich gemacht. Lex Luthor will 1979 in SUPERMAN mit Hil­fe von Atom­raketen sog­ar die Rei­bung der zwei Kon­ti­nen­talplat­ten dazu nutzen, die West­küste im Meer versinken zu lassen. So aller­lei bil­lige Filme tum­meln sich dazwis­chen, und lange danach, die Los Ange­les mit dem ‘Big One’ aus­löschen woll­ten. Ein seit ziem­lich langer Zeit über­fäl­liges, aber von Wis­senschaftlern erwartetes Beben, welch­es irgend­wo ent­lang der Ver­w­er­fung das stärk­ste, jemals gemessene sein würde. SAN ANDREAS zeigt dann auch gle­ich den ganzen Vorgängern, wie man es richtig krachen lässt. Tut sich aber schw­er, bei Emmerichs 2012 gle­ich zu ziehen.

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Fantasy Film Fest 2014: THE ROVER

Fantasy Film Fest 2014: THE ROVER

Poster The RoverGnaden­los bren­nt die Sonne auf das Out­back von Aus­tralien. Vielle­icht ist es auch gar nicht das Out­back, son­dern der verbleibende Rest großer Städte. Ein steter Wind ver­staubt die Luft. In den Blech­hüt­ten sitzen schwitzende Män­ner. Diese Män­ner sitzen nebeneinan­der, oder liegen umarmt auf ihren Pritschen. Es wird nicht gere­det. Über­haupt sind sehr wenige Men­schen zu sehen, sehr wenige in den Hüt­ten, oder verbleiben­den Häusern, noch weniger auf dem glühen­den Asphalt der Straße. Soll­ten Worte gewech­selt wer­den, passiert das immer mit ein­er Waffe im Anschlag. Über­schlägt sich ein Wagen auf offen­er Straße, dann ist das eben so. Es ist zehn Jahre nach dem Kol­laps. Eine Dystopie die an Max Rock­atan­skys Welt erin­nert, irgend­wo zwis­chen dem ersten und zweit­en Teil. Doch hier trägt nie­mand Nieten und Led­er verzierte fff2014Endzeitk­lam­ot­ten, und kein­er fährt mit Rah­men­git­tern ver­stärk­te Gelän­dewa­gen. Zehn Jahre nach dem Kol­laps blieb man bei lufti­gen Freizei­them­den und kurzen Kha­ki-Stoffho­sen, und bewegt sich mit Dae­woo und Toy­ota fort. Warum sich hier so viel Asi­at­en im Schweiße ihres Angesichts tum­meln bleibt ein Rät­sel. Doch das alles scheint ohne Bedeu­tung. Selb­st für Eric, der sich apathisch, und wort­los durch diese Welt schleppt. Bis drei flüch­t­ende Gang­ster sich Erics Wagen bemächti­gen. Und da hört jede stois­che Apathie auf.

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STORM HUNTERS im Wasserglas

STORM HUNTERS im Wasserglas

Storm HuntersINTO THE STORM – Bun­desstart 21.08.2014

Fast schon zwanzig Jahre liegt es zurück, dass Jan de Bont mit TWISTER frischen Wind in den Katas­tro­phen­film blies. Dass das bis heute lediglich eine Flut von bil­li­gen TV-Fil­men nach­zog, zeugt vom cineast­is­chen Respekt, den man vor TWISTER hat­te, der in Dra­maturgie und Trick­tech­nik ein­fach alles per­fekt machte. Dass mit STORM HUNTERS wieder ein­mal die Lein­wand richtig durchge­blasen wer­den soll, macht dann doch neugierig. Schließlich hat sich nicht nur die Trick­tech­nik verbessert, son­dern es kommt noch Dol­by-Atmos hinzu, und das große Vor­bild selb­st als Moti­va­tion. Die ersten Bilder bei STORM HUNTERS sind jeden­falls eine echte Über­raschung. In der Hoff­nung einen wirk­lich eigen­ständi­gen Film zu pro­duzieren, haben sich die Pro­duzen­ten etwas aus­gedacht. Was der Zuschauer in der Pre-Titel-Sequenz zu sehen bekommt, set­zt sich vornehm­lich stilis­tisch fort. Steve Quale, der bish­er nur mit FINAL DESTINATION 5 das Kino vom Regi­es­tuhl aus beglück­en durfte, pro­duzierte einen ner­ve­naufreiben­den Found-Footage-Thriller. Ner­ve­naufreibend deswe­gen, weil man viel Geld zahlende Zuschauer nicht mit einem Stilmit­tel quälen sollte, welch­es sich schon vor Jahren tot gerit­ten hat.

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PLANET DER AFFEN – REVOLUTION

PLANET DER AFFEN – REVOLUTION

Poster PLANET DER AFFEN - REVOLUTIONDAWN OF THE PLANET OF THE APES – Bun­desstart 07.08.2014

Eines muss man den Pro­duzen­ten lassen, die genau gewusst haben, was sie tun, sie kön­nen dem Jahrzehnte alten Stoff tat­säch­lich neue Aspek­te abgewin­nen. Dass sie sich dabei noch weit­er von Pierre Boulles Orig­i­nal-Roman ent­fer­nen, als bere­its der Reboot-Titel PLANET DER AFFEN: PREVOLUTION, tut dem neu erstark­ten Fran­chise nur allzu gut. Denn trotz der drastis­chen Abwe­ichun­gen, bleibt der Kern in aller Kon­se­quenz erhal­ten. Das Prä­parat ALZ-113 sollte Men­schen mit Alzheimer heilen. Was es wirk­lich tat, war die Ver­such­spri­mat­en erhe­blich intel­li­gen­ter zu machen. Für den Men­schen hinge­gen zeigte sich ALZ-113 als tödlich­er Virus. Dass aus­gerech­net Patient Null ein Pilot für Pas­sagier­flüge war, machte die Sache für die Men­schheit extrem unan­genehm. Nur wenige immune Men­schen haben über­lebt, und sich in den langsam ver­fal­l­en­den Großstädte zusam­men gerot­tet. Damit hat der erste Teil des Reboot einen uner­set­zlichen Grund­stein für eine glaub­volle und nachvol­lziehbare Fort­set­zung geset­zt. Egal ob es eine Fort­set­zung geben würde, diese Grund­lage allein reichte schon aus, um den Zuschauer ein Bild der Zukun­ft zu zeich­nen. Die Däm­merung ein­er über­lege­nen Herrschaft.

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GODZILLA 3D

GODZILLA 3D

Poster "Godzilla"

GODZILLA – Bun­desstart 15.05.2014

Er ist zweifel­los das beliebteste Mon­ster der Kino­geschichte. Franken­steins Krea­tur vielle­icht das Bekan­nteste, Drac­u­la kein wirk­lich­es Mon­ster, und King Kong ist ver­mut­lich ein­fach zu brav. Aber bei wem wird wohl um so lauter gejubelt, je mehr bei sein­er Ran­dale zu Bruch geht? Godzil­la. Eine Ikone, die zur sel­ben Zeit in Japan das Licht des Pro­jek­tors erblick­te, als die Amerikan­er mit FORMICULA eben­falls ihre Angst vor der unzähm­baren Macht der Kernspal­tung bekun­de­ten. 1954 war das Mis­strauen gegen diese schein­bar unberechen­bare Kraft der Zer­störung im lib­eralen Ameri­ka gewaltig angestiegen. Für den Japan­er allerd­ings waren die Möglichkeit­en der Bombe bere­its real­er Bestandteil der Geschichte. Als wirk­lich­es Opfer lag für Japan seit neun Jahren nichts mehr Unberechen­bares in dieser tech­nol­o­gis­chen Entwick­lung. War GODZILLA trotz allem als reine Unter­hal­tung konzip­iert, war die The­ma­tisierung der Atom­kraft eine ver­bis­sene Botschaft. Das Trau­ma von Hiroshi­ma und Nagasa­ki forderte dies.

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ALL IS LOST

ALL IS LOST

Poster "All Is Lost"ALL IS LOST – Bun­desstart 09.01.2014

Hun­dert Minuten einem einzi­gen Schaus­piel­er dabei zu zuse­hen, wie er in stois­ch­er Ruhe allen Widrigkeit­en trotzt, sich mit Stür­men anlegt, und aus kaum ein­er Habe eine Über­lebensstrate­gie entwick­elt, dazu kann man dem Pub­likum nicht jeden Schaus­piel­er zumuten. Für sein ambi­tion­iertes Werk hat J.C. Chan­dor Robert Red­ford gewin­nen kön­nen. Und Robert Red­ford muss ein­fach nur da sein, und hat den Zuschauer schon auf sein­er Seite. Das Riskante an ALL IS LOST, ist die Abwe­sen­heit von Emo­tion. Ein­mal, ja ein­mal, scheint “unser Mann”, wie er im Abspann genan­nt wird, die Ner­ven zu ver­lieren. Doch genau­so schnell hat sich der Schiff­brüchige auch wieder gefan­gen, und wird weit­er mit abgek­lärtem Gesicht sein Über­leben in die Hand nehmen. Es ist ein Schiff­s­con­tain­er, der mit­ten auf dem Indis­chen Ozean ein Loch in die Segely­acht Vir­ginia Jean schlägt. Ein Unfall, der eine Kette immer schlim­mer wer­den­der Unan­nehm­lichkeit­en nach sich zieht, die dur­chaus mit dem ein­samen und tragis­chen Todes unseres Mannes enden kön­nte. Um so tragis­ch­er, weil der unbe­nan­nte Skip­per auf jedes sich auftuende Prob­lem auch eine Lösung find­et. Je knap­per die Ressourcen wer­den, desto erfind­ungsre­ich­er wird er. Dadurch trotzt er dem sicheren Tod erstaunliche viele Tage ab, nur um am Ende zu erken­nen, dass die von ihm unmen­schlich anmu­ten­den Anstren­gun­gen umson­st gewe­sen sein kön­nten.

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THE WORLD´S END

THE WORLD´S END

Poster "The World´s End"THE WORLD´S END – Bun­desstart 12.09.2013

Für alle, die es nicht erwarten kön­nen: Dieses mal ist es Pfef­fer­minzgeschmack mit Schoko­laden­stückchen. Die Auswahl hat wahrschein­lich nichts mit dem Geschmack zu tun, son­dern mit der Ver­pack­ung, die in Grün gehal­ten ist. Grün, sym­bol­isiert für Schreiber und Regis­seur Edgar Wright die Alien-The­matik. Wie das Rot des Erd­beergeschmacks für Blut und Innereien stand, oder die blaue Ver­pack­ung des Klas­sik­ers für die blaue Dien­stk­lei­dung der Polizis­ten. War also ganz ein­fach, so kann man sich get­rost auf den Film konzen­tri­eren, in dem fünf Jugend­fre­unde ver­suchen, eine fehlgeschla­gene Kneipen­runde zu einem erfol­gre­ichen Ende zu brin­gen. An der Spitze der narzis­stis­che Unsym­pa­th Gary, der in den inzwis­chen ver­gan­genen Jahren kein anderes Ziel im Leben fand. Eine Meile und zwölf Pubs. Unter Wider­willen sein­er Mit­stre­it­er, aber den­noch fol­gend, trinkt es sich zumin­d­est bis zu den ersten vier Kneipen eigentlich recht gut. Doch die Stadt hat sich verän­dert, sehr stark verän­dert, was den Bier­genuss langsam aber sich­er zu ein­er Stra­paze wer­den lässt.

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JURASSIC PARK 3D

JURASSIC PARK 3D

Poster Jurassic Park 3DJURASSIC PARK 3D – Bun­desstart 05.09.2013

Ein Aben­teuer, das vor 65 Mil­lio­nen Jahren begann, und noch immer so einen unver­braucht­en Ein­druck macht. Man kann lange und sehr aus­führlich über den Sinn und Unsinn des nicht mehr wegzu­denk­enden 3D-Trends disku­tieren. Noch dazu, wenn plöt­zlich Filme kon­vertiert wer­den, die ursprünglich über­haupt nicht für eine stere­oskopis­che Betra­ch­tung insze­niert waren. Doch ein unsin­nig scheinen­der Trend kann auch cineast­is­che Vorzüge haben. Wenn dadurch zum Beispiel ein Film eine Wieder­auf­führung erfährt, der für die große Lein­wand gemacht wurde, aber ein­er ganzen Gen­er­a­tion an Kinogängern voren­thal­ten blieb. Ein Aben­teuer, das vor 20 Jahren begann.
JURASSIC PARK ist in viel­er­lei Hin­sicht ein Meilen­stein der Filmgeschichte. Da war zum einen die Ein­führung des neuen dig­i­tal­en Film­ton DTS, der let­z­tendlich Dol­by unter­lag, aber qual­i­ta­tiv hochw­er­tiger war. Dann war da auf der anderen Seite natür­lich die Trick­tech­nik. Mit JURASSIC PARK erweit­erte sich das Spe­cial-Effects-Spek­trum um die heutzu­tage üblicher­weise ange­wandten Visu­al-Effects. Was für JURASSIC PARK selb­st als Segen galt, wurde zum Fluch der Branche. Doch am Ende ist JURASSIC PARK, selb­st nach zwanzig Jahren, neben E.T. noch immer ein­er der per­fek­testen, weil for­mal­is­tis­chsten Pop­corn-Filme der Neuzeit. Ein über­ge­ord­netes Genre, welch­es durch Steven Spiel­berg selb­st, mit der Pro­duk­tion von JAWS – DER WEISSE HAI, seine Geburt erlebte.

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