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Fenris Creations hat heute mit CYCLE 6: SANCTUARY ein neues Update für das Hardcore-Survival-MMO EVE FRONTIER veröffentlicht. Mit dem Update geht ein kompletter Server-Reset einher, der allen Spielern einen Neuanfang ermöglicht. Ergänzend zum Start bietet das Studio eine fünftägige Testphase für Interessierte an, die bisher keinen Zugang zum Founder-Programm hatten.
Das Update markiert eine grundlegende Neuausrichtung des Spielerlebnisses. Die Nutzer starten nun in einer überarbeiteten Anfangssequenz, die als Tutorial fungiert und die Überlebensmechaniken in der feindseligen Umgebung einführt. Zentral für das Gameplay in EVE FRONTIER ist ab sofort ein neues, modulares Schiffssystem. Die bisherigen festen Schiffsmodelle wurden durch ein Root-System ersetzt, bei dem Spieler ihr Schiff durch die Integration verschiedener Komponenten individuell spezialisieren können.
Auch die Umweltbedingungen wurden verschärft: Sterne agieren nun als aktive Gefahrenquellen, die bei direkter Aussetzung Hitze auf den Schiffshüllen aufbauen, was taktische Deckung hinter Trümmern oder Asteroiden notwendig macht. Die sogenannten Ferals, die KI-Gegner im Spiel, wurden ebenfalls überarbeitet und weisen nun ein dynamisches, unvorhersehbares Verhalten auf.
Ein weiterer Fokus liegt auf dem Ausbau der spielergesteuerten Wirtschaft. Durch die Einführung eines auf Treibstoff basierenden Systems soll Ressourcenknappheit simuliert werden. Treibstoff ist essentiell für Basen, Reisen und industrielle Prozesse. Passend dazu wurde der Cutting Laser als neues Werkzeug integriert, das manuelles Zielen erfordert und sowohl für den Abbau von Ressourcen als auch für den Kampf gegen Gegner und andere Schiffe genutzt werden kann.
Zudem lassen sich nun sogenannte »schlafende Tore« (dormant Gates) entdecken und reaktivieren, um abgelegene Gebiete miteinander zu verbinden. Weitere Informationen sind unter www.evefrontier.com zu finden.
Wer auf Amazon nach Science Fiction sucht, bekommt gern mal immer wieder dieselben Titel vorgesetzt. THE EXPANSE, DUNE, PROJECT HAIL MARY – alles prima Bücher, keine Frage, aber gerade die deutschsprachige SF hat deutlich mehr zu bieten als das, was der Algorithmus von Bezos’ Bauchladen einem vorsetzen möchte (wobei man klar sagen muss, dass die Empfehlungen aufgrund eigener Käufe tatsächlich fast erschreckend gut funktionieren). Dennoch bleiben Nischentitel und Selfpublisher°Innen gern mal unsichtbar. Und genau da setzt Buchknall an.
Buchknall ist ein kuratiertes »Lexikon« deutschsprachiger Science Fiction (das mit dem Lexikon steht auf der Webseite, eigentlich handelt es sich eher um einen Buchkatalog mit angeschlossener SciFi-pedia) – betrieben von Steffen Vogt, kostenlos, werbefrei und mit dem erklärten Ziel, Bücher sichtbar zu machen, die es auf Amazon nie aus dem algorithmischen Keller schaffen würden. Nach Eigenbezichtigung auf der Seite derzeit in einer Beta-Phase. Die Datenbank umfasst derzeit über 6400 Titel aus 31 Subgenres, wobei Selfpublishing-Titel und Verlagsveröffentlichungen gleichberechtigt behandelt werden (Buchknall selbst nennt das »Indie«, was im deutschen Sprachraum allerdings eigentlich unabhängige Kleinverlage bezeichnet – gemeint sind hier aber Selbstveröffentlichungen, vulgo Selfpublishing). Sortiert wird nach Relevanz, nicht nach Verkaufszahlen.
Aber das ist noch nicht alles. Es gibt ein SciFi-Glossar mit über 750 Einträgen, die, zumindest laut der Webseite, deutlich lesbarer daherkommen als das, was Wikipedia so anbietet (dazu kommt der ohnehin äußerst traurige Zustand der Popkultur in der deutschen Wikipedia). Was ist ein Uplift? Wie funktioniert ein Alcubierre-Antrieb? Die Einträge verlinken direkt auf passende Bücher, sodass man sich beim Stöbern quasi automatisch durch den nächsten Lesestoff hangelt. Dazu kommen Ratgeber (Science Fiction für Einsteiger, Bücher wie DUNE, eine WARHAMMER-40K-Lesereihenfolge), ein Genre-Kompass und – das dürfte die Herzen der Nerds höherschlagen lassen – eine interaktive 3D-Galaxy-Map, auf der jedes Buch einen Ort hat und man sich durch Spiralarme und Nebel klickt. Das ist zumindest konzeptionell schon ziemlich innovativ und sehenswert.
Für Autorinnen und Autoren, insbesondere aus dem Selfpublishing-Bereich, bietet Buchknall ebenfalls einiges: Der Eintrag ist kostenlos, dauert laut Betreiber etwa zwei Minuten (Titel, Amazon-Link, Subgenre, Beschreibung – das Cover wird automatisch geladen) und erfordert weder Account noch Registrierung. Der hauseigene Algorithmus behandelt Selfpublishing und Verlag gleich – kein Buch wird bevorzugt, weil der Verlag Werbegeld in die Hand nimmt. Und da die Seite offenbar für diverse SciFi-Suchbegriffe bei Google rankt, bekommen eingetragene Titel Sichtbarkeit, die sie auf Amazon allein niemals erreichen würden. 216 Selfpublishing-Titel stehen aktuell gleichwertig neben Heyne, Tor und Fischer.
Dabei sind KI-Bücher laut Angaben auf BuchKnall ausgeschlossen; offen bleibt allerdings, wie man die erkennen möchte. Es gibt zwar Algorithmen, die vorgeben, KI-erstellte Texte identifizieren zu können, dabei sind die Fehlleistungen allerdings immer noch enorm hoch und diese Tools erzeugen sowohl haufenweise false positives, erkennen also menschengemachte Texte als KI-generiert, als auch umgekehrt. Man muss bei deren Einsatz somit enorm vorsichtig sein, um nicht KI-Halluzinationen aufzusitzen – die dann Autor°Innen fälschlich beschuldigen. Die auf der Seite beschriebenen Verifizierungsmaßnahmen wie »Bild mit dem Buch« oder »Screenshots des Arbeitsprozesses« erscheinen insbesondere bei reinen eBook-Publikationen nicht sonderlich realitätsnah.
Finanziert wird das Ganze über das Amazon-Partnerprogramm: Wer über Buchknall kauft, zahlt denselben Preis, die Autorentantiemen bleiben identisch, Buchknall erhält eine kleine Provision von Amazon. Keine Werbeanzeigen, keine gesponserten Platzierungen, kein Pay-to-Play – bis auf Google Analytics, das zum Einsatz kommt.
Und damit kommen wir zum Punkt, der mich – bei aller Freude über solch ein Projekt (wer PhantaNews schon lange folgt, dürfte sich über diese Freude auch nicht wundern) – dann doch ein wenig stirnrunzeln lässt: Sämtliche Kauflinks führen ausschließlich zu Amazon. Ausschließlich. Kein Kobo, keine anderen deutschsprachigen Alternativen, nichts. Man muss fairerweise sagen, dass das Amazon-Partnerprogramm natürlich ein unkompliziertes und bewährtes Finanzierungsmodell ist – aber wir schreiben das Jahr 2026 und die Zeiten, in denen man Amazon bedenkenlos als Verkaufsplattform behandeln konnte, sind lange vorbei. Jeff Bezos hat sich mit seiner Washington-Post-Kursänderung und seiner demonstrativen Nähe zur Trump-Administration nicht gerade als Leuchtturm demokratischer Werte positioniert. In einer Zeit, in der digitale Souveränität und die Frage, bei wem man sein Geld lässt (und ob dieses Geld in die USA gehen sollte), für immer mehr Menschen eine bewusste Entscheidung ist, wäre es wünschenswert, wenn Buchknall in Zukunft auch Links zu Alternativen integrieren würde. Es gibt durchaus Leser°innen – und es werden stetig mehr –, die bei Amazon schlicht nicht mehr kaufen wollen. Denen sollte man die Tür nicht vor der Nase zuschlagen, nur weil das Affiliate-Modell dort am bequemsten ist und die Ausschüttungen am höchsten (hier auf PhantaNews habe ich die Amazon-Affiliate-Links wegen dieser Bedenken schon lange eingestellt und kaufe meine eBooks inzwischen bei Kobo, gelesen auf einem Kobo-Reader mit installierter Open Source-Software KOreader).
Das soll die Leistung hinter Buchknall nicht schmälern. Über 6400 Titel zu kuratieren, ein Glossar mit 750+ Einträgen zu pflegen, eine Galaxy-Map zu bauen und das Ganze werbefrei und kostenlos anzubieten – das ist eine beeindruckende Menge Arbeit für ein Ein-Personen-Projekt. Die deutschsprachige SciFi-Szene kann so eine Anlaufstelle gut gebrauchen, gerade eine, die Selfpublishing-Titel nicht als Bücher zweiter Klasse behandelt. Ich bin sehr gespannt, wie sich das Projekt entwickeln wird und hoffe sehr, dass in Zukunft weitere Buchmarktplätze integriert werden.
Mehr als 40 Jahre nach dem Kinostart des Science Fiction-Films THE LAST STARFIGHTER (1985) alias STARFIGHT wird es eine Fortsetzung der Handlung geben – in Form einer Comic-Serie.
Der Autor des Film war Jonathan Betuel und dieser ist auch in dieses Projekt involviert, ebenso der Produzent Paul Davidson, der war früher mal der Chef von IDW Entertainment. Die neuen Abenteuer werden verfasst von Benjamin Raab und Deric A. Hughes (die schrieben für Fernsehserien wie WAREHOUSE 13 oder The CWs THE FLASH), es zeichnet Willi Roberts (CLODAGH, ANTARCTICA), Francesco Segala (DCs THE NEW GODS) koloriert und Rob Jones kümmert sich um das Lettering. Das Gaze erscheint als Miniserie bei Mad Cown Comics.
Jahrelang gab es immer wieder Gezerre und Gerüchte über eine Fortsetzung des ikonischen Streifens im Kino, sogar Steven Spielberg war mal involviert, auch eine Fernsehserie war im Gespräch, geworden ist daraus leider nie etwas. THE LAST STARFIGHTER war damals bahnbrechend durch seine Nutzung von Computergrafik; er war zwar im Kino nur mäßig erfolgreich, wurde aber über die Jahre zum Kultfilm. STARFIGHT war damals bereit ein multimediales Ereignis, es gab eine Romanfassung, ein Musical, ein Videospiel und eine dreiteilige Comicversion des Films, die bei Marvel erschien.
Die Comic-Miniserie startet am 1. Juli 2026, neben den offiziellen Covern wird es, wie heutzutage üblich, für Sammler°Innen auch Variantcover geben.
Wer beim Stichwort »ASCII-Spiel« erstmal an NETHACK oder DWARF FORTRESS denkt, dem sei EFFULGENCE RPG von Entwickler Andrei Fomin ans Herz gelegt: ein rundenbasiertes Sci-Fi-Partyrollenspiel, das diese Ästhetik auf eine Art nutzt, die ich so tatsächlich noch nicht gesehen habe. Das sieht schwer abgefahren aus.
Die Prämisse: Signale, die Milliarden von Lichtjahren zurücklegen, kommen auf der Erde nur noch als fragmentierte Symbole an. EFFULGENCE RPG stellt sich vor, was passiert, wenn dieses Signal interaktiv ist – wenn man durch ein schimmerndes Meer aus Zeichen laufen kann und die Kreaturen darin keine Lust haben, statisch zu bleiben. Das Ergebnis ist eine ungewöhnliche ASCII-3D-Welt, die man trotzdem als dreidimensional wahrnimmt. Das Ganze erinnert an den frühen Einsatz von Computergrafik in Filmen, oder auch an die MATRIX.
Und auch der Sound channelt deutlich die 80er-Jahre.
Der Kern des Spielsystems dreht sich ums »Partikelsammeln«: Besiegte Gegner lassen sich in einzelne Partikel zerlegen, aus denen man auf einem speziellen Materie-Drucker Waffen, Ausrüstung und Mechanismen herstellt, auch mitten im Kampf. Dazu kommen »taktische Patronen«, die Gefechte mit Flächenangriffen, Schilden und Sondereffekten beeinflussen können. Das klingt nach mehr als nach dem üblichen Indie-Kampfsystem, und die Fachpresse scheint das ähnlich zu sehen: PC Gamer lobte nicht nur die innovative visuelle Umsetzung, sondern auch das Potenzial der RPG-Mechaniken, The Escapist zog Vergleiche zu DWARF FORTRESS und GEOMETRY WARS, und GamingOnLinux meinte schlicht, dass man so etwas bisher noch nicht gesehen habe.
Zum aktuellen Early-Access-Stand ist EFFULGENCE RPG erfrischend ehrlich: Es handelt sich um eine kompakte Demo mit 1 – 1,5 Stunden Spielzeit, die alle Kernsysteme und den vollständigen Game Loop zeigt, aber noch keine vollständige Kampagne bietet. Das Ziel für Version 1.0 ist eine drei bis fünf Stunden lange Kampagne mit mehr Orten, Begegnungstypen und taktischen Optionen. Das Spiel wird in Unity entwickelt, enthält nach Angaben des Entwicklers keine KI-generierten Inhalte und unterstützt erfreulich viele Sprachen, darunter auch Deutsch, all das angeblich ohne KI-Einsatz, was ich sehr erfreulich finde. Details von der itch.io-Projektseite:
What Effulgence RPG is (and isn’t)
Effulgence RPG is:
- A short, visually intense party RPG built entirely from text symbols.
- Focused on ASCII 3D visuals, atmosphere, and darkly comic dialogues.
- Turn-based combat that is readable and punchy, not a hardcore 100-hour min-max grinder.
- An art project about light and symbols as much as a game.
Effulgence RPG isn’t:
- A huge open world or endless roguelite with hundreds of hours of content.
- A hyper-complex tactical simulator with dozens of overlapping systems.
- Completely content-complete at launch – this Early Access build is a vertical slice that will grow over time.
Game features:
- The only way to gather crafting resources is by defeating creatures and breaking them down into individual particles.
- Using these particles, you can print weapons, gear, and mechanisms on a special matter printer – even in the middle of combat.
- A stylized ASCII 3D globe of locations to travel between: combat zones, events, upgrade spots and shops.
- »Tactical cartridges« that twist fights in your favor: area bursts, shields, special effects and more.
- Designed to be short, focused and replayable – experiment with different party builds and printed gear.
- Runs great with a controller and has been tested on Steam Deck via Proton, with ASCII readability tuned for a handheld screen.
Verfügbar ist EFFULGENCE RPG auf itch.io für 10 US-Dollar (ohne automatisches Steam-Rückgaberecht, darauf weist der Entwickler ausdrücklich hin, wer das möchte soll bei Steam kaufen) sowie auf Steam. Controller werden unterstützt, auf dem Steam Deck soll es via Proton laufen.
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Ich bin spät dran mit dem Trailer zur fünften Staffel der Science Fiction-serie FOR ALL MANKIND von Ron Moore (STAR TREK), der Anlass ist, dass diese übermorgen, also am 27.03.2026, startet, leider nur bei Apple TV.
Der Trailer zeigt die Fortführung der Ereignisse einer alternativen Historie, in der die Russen den Space race zum Mond gewannen und sich deswegen die Geschichte völlig anders entwickelte.
Und irgendwie sieht das Ganze fast aus wie die Vorgeschichte zu THE EXPANSE: Erde gegen Mars. Die offizielle Beschreibung liest sich wie folgt (Übersetzung von DeepL):
Season five of “For All Mankind” picks up in the years since the Goldilocks asteroid heist. Happy Valley has grown into a thriving colony with thousands of residents and a base for new missions that will take us even further into the solar system. But with the nations of Earth now demanding law and order on the Red Planet, friction continues to build between the people who live on Mars and their former home. The ensemble cast returning for season five includes Joel Kinnaman, Toby Kebbell, Edi Gathegi, Cynthy Wu, Coral Peña and Wrenn Schmidt, alongside new series regulars Mireille Enos (“The Killing,” “Hanna”), Costa Ronin (“The Americans,” “Homeland”), Sean Kaufman (“The Summer I Turned Pretty”), Ruby Cruz (“Bottoms”) and Ines Asserson (“Royalteen”).
Die fünfte Staffel von „For All Mankind“ knüpft an die Jahre nach dem Goldilocks-Asteroidenraub an. Happy Valley hat sich zu einer blühenden Kolonie mit Tausenden von Einwohnern entwickelt und dient als Ausgangspunkt für neue Missionen, die uns noch weiter ins Sonnensystem führen werden. Doch da die Nationen der Erde nun Recht und Ordnung auf dem Roten Planeten einfordern, nehmen die Spannungen zwischen den Bewohnern des Mars und ihrer ehemaligen Heimat weiter zu. Zur Besetzung, die in der fünften Staffel zurückkehrt, gehören Joel Kinnaman, Toby Kebbell, Edi Gathegi, Cynthy Wu, Coral Peña und Wrenn Schmidt sowie die neuen Serien-Stammdarsteller Mireille Enos („The Killing“, „Hanna“), Costa Ronin („The Americans“, „Homeland“), Sean Kaufman („The Summer I Turned Pretty“), Ruby Cruz („Bottoms“) und Ines Asserson („Royalteen“).
Leider ließ man soeben verlauten, dass es nur noch eine weitere, sechste Staffel geben wird, dann ist Schluss mit der Serie. Es dürfte spannend werden, ob sie noch Aliens finden, oder nicht.
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Es war schon klar, dass irgendwas im Busch ist. Auf den Social Media Seiten des Podcasts Once We Were Spacemen von Nathan Fillion und Alan Tudyk postete Fillion seit Tagen Videos, in denen er seine Schauspielerkolleg°Innen aus der SciFi-Serie FIREFLY (Alan Tudyk, Gina Torres, Jewel Staite, Morena Baccarin, Sean Maher, Summer Glau, Adam Baldwin) besuchte und die dann zusammen kryptische Dinge absonderten. Deswegen waren die Spekulationen schon seit diesen Videos wild.
Jetzt gab es ein Zusammentreffen der Crew auf dem Awsome Con, dort wurde die Katze aus dem Sack gelassen und das angekündigt, was ich bereits erwartet hatte: Es soll eine Fortführung der Abenteuer der Serenity-Crew geben: als Animationsserie. Das ist natürlich das zweitbeste nach einer Fortsetzung als Realserie. Aber sie sind eben alle älter geworden und es sind auch nicht mehr alle Schauspieler°Innen aus FIREFLY am Leben. Aber es ist noch nicht in trockenen Tüchern:
In einem Video sagt die Crew, dass es verschiedene Dinge braucht, um das tatsächlich zu realisieren: Ein Okay von Whedan, das hat er, sagt Fillion. Dann bräuchten sie die Rechte von 20th Century Fox / Disney und nach seinen Aussagen, sind sie da begeistert und sagten ja. Auch zwei Showrunner haben sie bereits: Tara Butters (AGENT CARTER, DOLLHOUSE) und Marc Guggenheim (ARROW, FLASH). Wie Fillion sagt sind die beiden sogar verheiratet und haben sich bei der Produktion von FIREFLY kennengelernt. Auch ein Drehbuch gibt es bereits und ebenso ein Animationsstudio, nämlich die Oscar und Emmy-Gewinner ShadowMachine.
Shiny!
Laut Fillion brauchen sie jetzt noch eine Heimat für das Projekt (»A Home«). Also vermutlich Produzenten, die Geld geben. Er will die Animationsserie jetzt in der Gegend herum pitchen und benötigt deswegen die Unterstützung der Faninnen und Fans. Ich hoffe dass dieser Artikel auch ein klein wenig dazu beitragen kann.
Für die Uninitiierten: FIREFLY war eine kurzlebige SciFi-Western-Serie von Joss Whedon, die im Jahr 2003 für eine Staffel lief, bevor die absetzungfreudigen Honks bei Fox sie wegen zu geringer Reasonanz … absetzten. Die Show gewann Kultstatus und startete die Karrieren der Schauspieler°Innen, die darin auftraten.
You can’t take the sky from me!
Hoffen wir das Beste! Und Zeit, meine Jayne-Mütze wieder rauszukramen.
Am 18. Dezember 2025 findet im Literaturhaus Wuppertal (Wiesenstraße 6, 42105 Wuppertal) von 19:30 bis 21:30 die Veranstaltung GEGENLESEN statt. Carla Kaspari, Christian J. Meier und Ryan Rockwell reden über ihre Science Fiction-Bücher. Von der Veranstaltungswebseite:
Drei Autor:innen miteinander im Gespräch über ihre Bücher – das ist die Idee der Literaturhaus-Veranstaltungsreihe Gegenlesen. Eingeladen sind Autor:innen aus Wuppertal, aber auch von weiter weg. Am 18. Dezember, 19:30 Uhr, in der INSEL zu Gast sind diesmal Carla Kaspari, Christian J. Meier und Ryan Rockwell. Alle drei präsentieren ihre eigenen Romane, die in der Zukunft spielen.
Carla Kaspari ist Schriftstellerin und Drehbuchautorin aus Köln. Mit Jan Böhmermann schrieb sie das Drehbuch für den satirischen Fernsehfilm „Die Innenministerkonferenz“. 2020 erhielt sie ein Autorinnenstipendium des Landes NRW und den Förderpreis der Kölner Literaturtage. Ihr erster Roman „Freizeit“ erschien 2022. Zum Gegenlesen bringt sie ihren neuesten Roman „Das Ende ist beruhigend“ mit. Das Buch führt in das Jahr 2130 in ein italienisches Dorf unter einer Glaskuppel, in dem das Leben perfekt zu sein scheint. Die Welt außerhalb dagegen ist alles andere als idyllisch. Der Roman schildert eine Utopie in einer Dystopie und stellt die Frage, ob ein hoffnungsvoller Blick in die Zukunft noch möglich ist.
Christian J. Meier aus Groß-Umstadt im nördlichen Odenwald schreibt als Wissenschaftsjournalist darüber, wie neue Technologien die Welt verändern. Seine Texte erscheinen in der Süddeutschen Zeitung, der Neuen Zürcher Zeitung oder bei Riffreporter.de. Außerdem schreibt der studierte Physiker und Science-Fiction-Fan Sachbücher, Romane und Kurzgeschichten. Seine drei Romane standen jeweils auf der Shortlist des Deutschen Science-Fiction-Preises, sein jüngstes Werk „Apeirophobia“ zudem auf der des Kurd-Lasswitz-Preises. In dem Buch, das er zum Gegenlesen mitbringt, kontrolliert die katholische Kirche im 22. Jahrhundert das ewige Leben – und damit auch die Gesellschaft. Das Ergebnis ist ein totalitärer Gottesstaat.
Ryan Rockwell lebt in Wuppertal und bringt seinen für den Literaturpreis Seraph nominierten Roman „Existenz – Das Mars-Paradox“ mit zum Gegenlesen. Darin verliert die Crew bei der ersten bemannten Mars-Mission im Jahr 2064 das Bewusstsein und erwacht anschließend ohne Erinnerungen. Zudem ist ein Mitglied der Gruppe tot und es stellt sich die Frage, ob es einen Mord auf dem Mars gab. Rockwells Kindheit in den Achtziger und Neunziger Jahren prägte seine Liebe für Science-Fiction. Schließlich dachte er sich eigene Geschichten mit Aliens und Raumschiffen aus. 2021 brachte Ryan Rockwell mit „Neobiota – Der Ausbruch“ seinen Debütroman heraus. Mittlerweile hat er über 20 Romane geschrieben, die er im Selbstverlag herausgibt.
Zur Veranstaltung Gegenlesen bringen die drei Autor:innen nicht nur ihre eigenen Bücher mit, sondern haben auch die Bücher der anderen vorab gelesen. Auf der Bühne führen sie nun ein von Fabian Mauruschat moderiertes Gespräch: Was ist ihnen bei der Lektüre aufgefallen, was hat literarisch überrascht und begeistert, welche Fragen stellen sich zu Text und Genre, was verdient Anerkennung, welche Kritik ist angebracht?
Die Veranstaltungsreihe Gegenlesen wird im Jahr 2025 gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Eintritt: Abendkasse: 12,00 €, ermäßigt 8,00 €, im Vorverkauf über Wuppertal-Live: 10,00 €, ermäßigt 6,00 €.
Die Science Fiction-Serie FOUNDATION, basierend auf den Büchern von SF-Urgestein Isaac Asimov, scheint auf Apple TV gut zu laufen, denn die haben gemeldet, dass eine vierte Staffel des Epos produziert werden wird. Diese Ankündigung ist schon ein paar Tage (hust, Wochen) her, aber sie ist mir durchgegangen – und anderen vielleicht auch, deswegen die verspätete Meldung.
Das ist eine großartige Nachricht, denn FOUNDATION ist wirklich gut, insbesondere auch an den Stellen, an denen sie sich vom Roman-Vorbild löst. Die Serie zeichnet ein Sittengemälde einer Gesellschaft in der fernen Zukunft, die dem Untergang geweiht ist, aber nach der Katastrophe neu erstehen soll.
Nach den Geschehnissen in Staffel drei wäre es allerdings auch eine ziemliche Frechheit gewesen, an der Stelle abzubrechen, mit neuen Kräften die erwachsen und Cleons Genetischem Imperium in Scherben.
Einen Starttermin für die vierte Staffel nannte man bei Apple und Paramount Television Studios (dem produzierenden Studio) bisher nicht.
Anlässlich der »Vaillant Nacht der Kultur« in Remscheid am kommenden Samstag stelle ich als mein Künstler-Alter Ego Xanathon im Rack n Roll Billard Café aus. Gleichzeitig ist das die Eröffnung meiner Ausstellung dort, denn die Bilder bleiben danach hängen und können zu den Öffnungszeiten betrachtet werden. Yay! Thematisch ist das Ganze bei den Genres angesiedelt, die auch hier auf PhantaNews besprochen werden, also in erster Linie Science Fiction, Fantasy, Cyberpunk und verwandte Gebiete.
Neben mir sind Roboter von Becker Robotics anwesend und auch die Fotofreunde Bergisch Land stellen aus!
Das wird ein super Abend!
Kommt zuhauf! :)
Alle Details am Stück:
Samstag, 25.10.2025
Rack n Roll Billardcafe
Daniel-Schürmann-Str. 41
42853 Remscheid
17:00 bis 22:00 Uhr
Eins vorab: Wer den Begriff »woke« in negativer Konnotation benutzt, hat sich automatisch für jegliche erwachsene Diskussion disqualifiziert.
Laut Duden bedeutet woke:
„in hohem Maß politisch wach und engagiert gegen (insbesondere rassistische, sexistische, soziale) Diskriminierung“.
Oder in der englischsprachigen Wikipedia:
Woke is an adjective derived from African-American English used since the 1930s or earlier to refer to awareness of racial prejudice and discrimination, often in the construction stay woke. The term acquired political connotations by the 1970s and gained further popularity in the 2010s with the hashtag #staywoke. Over time, woke came to be used to refer to a broader awareness of social inequalities such as sexism and denial of LGBTQ rights.
Übersetzt: Woke ist ein Adjektiv, das aus dem afroamerikanischen Englisch stammt und seit den 1930er Jahren oder früher verwendet wird, um das Bewusstsein für rassistische Vorurteile und Diskriminierung zu bezeichnen, oft in der Konstruktion stay woke. Der Begriff erhielt in den 1970er Jahren politische Konnotationen und gewann in den 2010er Jahren mit dem Hashtag #staywoke weiter an Popularität. Im Laufe der Zeit wurde woke verwendet, um ein breiteres Bewusstsein für soziale Ungleichheiten wie Sexismus und die Verweigerung von LGBTQ-Rechten zu bezeichnen.
Oder anders formuliert: Wer nicht woke ist, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Unsympath. Wer »woke« als Schimpfwort nutzt, ist ganz sicher einer.
In der deutschen Science Fiction-Szene proben gerade ein paar (einschlägig bekannte) reaktionäre Männer°innen den Aufstand, weil sie sich von irgendwelchen herbeiphantasierten »Woken« irgendwie ungerecht behandelt fühlen. Deswegen ging es natürlich nicht unter einem »Manifest« mit zugehöriger Webseite. Ich verlinke das peinliche Getue hier absichtlich nicht, denn Sichtbarkeit hat das nicht verdient.
Ich frage mich bei manchen Protagonisten der deutschsprachigen Szene immer wieder mal, was die an »Science Fiction« (ohne Bindestrich) nicht verstanden haben. SciFi stand und steht eben auch für alternative Gesellschafts- und Daseinsformen, für die Auseinandersetzung mit Andersartigem, die Überwindung von Vorurteilen gegenüber »Aliens«, für Toleranz und Verständnis – eben progressiv. Ein Beharren auf ewig gestrigen Konventionen ist genau das, was die Science Fiction nicht ist. Das gilt selbstverständlich auch für Sprache, dass die sich weiter entwickelt ist eine Binsenweisheit. Und wenn die in ihren Büchern nicht gendern wollen, dann zwingt sie niemand dazu, vermutlich werden ihnen die üblichen Claqueure dafür sogar zujubeln
Auf die Posse mit dem Cover, das wohl der eigentliche auslösende Faktor für das Getue war, gehe ich hier gar nicht erst ein, denn das ist alles so herbeikonstruiert, dass es weh tut. Für mich sieht es eher so aus, als ginge es hier in erster Linie um gekränkte Egos, weil man bei einer Preisverleihung vermeintlich übergangen wurde.
Aus gegebenem Anlass möchte ich deswegen an dieser Stelle nochmal auf meine Ausschreibung »Zukunft!« hinweisen:
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