Endspurt: Ausschreibung zum SF-Storyband REISEZIEL UTOPIA

Endspurt: Ausschreibung zum SF-Storyband REISEZIEL UTOPIA

Der End­spurt hat be­gon­nen: Noch bis zum 31. Ok­to­ber 2017 ha­ben Au­to­ren Zeit, Ge­schich­ten zur Aus­schrei­bung des von Phan­ta­News her­aus­ge­ge­be­nen und bei der Edi­ti­on Ro­ter Dra­che er­schei­nen­den SF-Sto­ry­bands REI­SE­ZIEL UTO­PIA ein­zu­rei­chen.

In den Ge­sich­ten soll eine po­si­ti­ve Zu­kunft be­schrie­ben wer­den, nä­he­re De­tails dazu fin­den sich zum ei­nen im ur­sprüng­li­chen Aus­schrei­bungs­text von Mit­te April 2017, wei­ter­füh­ren­de Er­klä­run­gen gibt es in ei­nem zu­sätz­li­chen Ar­ti­kel zum ge­wünsch­ten In­halt der Sto­ries.

Kurz­hin­ter­grund: An­ge­sichts der ak­tu­el­len Welt­la­ge und der Tat­sa­che, dass die SF-Li­te­ra­tur in den letz­ten Jah­ren von Dys­o­pi­en ge­ra­de­zu über­schwemmt wur­de, ist es end­lich wie­der Zeit für Ge­schich­ten, die ein op­ti­mi­sti­sches Bil­der ei­ner po­si­ti­ven Zu­kunft zeich­nen.

Also nichts wie ran an die Ta­sta­tu­ren, noch ist fast ein Mo­nat Zeit!

Science Fiction-Kurzfilm: SEAM

Science Fiction-Kurzfilm: SEAM

Von Ma­ster Key Films stammt der SF-Kurz­film SEAM. Der zeigt eine nicht zu fer­ne Zu­kunft, in der ein brü­chi­ger Frie­den zwi­schen den Men­schen und er­staun­lich men­schen­ähn­li­chen Ma­schi­nen be­steht, von de­nen ei­ni­ge noch nicht ein­mal wis­sen, dass sie sol­che sind. Es kommt zu ei­ner Zer­reiß­pro­be, als man­che die­ser Syn­the­tics ohne of­fen­sicht­li­chen Grund ex­plo­die­ren. Ein mi­li­tä­ri­sches Team be­ginnt nach die­sen un­wis­sen­den Selbst­mord­at­ten­tä­tern zu su­chen.

Re­gie führ­ten die Brü­der Élan und Ra­jeev Das­sa­ni, es spie­len un­ter an­de­rem Oded Fehr, Ra­ke­en Saad, Kha­led al Gh­wai­ri, Ulka Si­mo­ne Mo­han­ty und Ste­phen Au.

Mehr dazu auch auf der Face­book­sei­te des Films.

Neues zum Science Fiction-Film AD ASTRA

Neues zum Science Fiction-Film AD ASTRA

Über das SF-Film­pro­jekt AD ASTRA hat­te ich im April be­reits be­rich­tet. Dar­in wird Brad Pitt den leicht au­ti­sti­schen Astro­nau­ten Roy Mc­Bri­de spie­len, ein In­ge­nieur des Army Corps, der sich auf eine Mis­si­on be­gibt, die klä­ren soll, was mit sei­nem Va­ter ge­schah. Der hat­te beim Nep­tun nach Hin­wei­sen auf eine au­ßer­ir­di­sche In­tel­li­genz ge­sucht. Die neue Mis­si­on soll auf­decken, war­um das schei­ter­te.

Der Va­ter wird dar­ge­stellt von Tom­my Lee Jo­nes, in wei­te­ren Rol­len sind Ruth Neg­ga, Do­nald Suther­land, Ja­mie Ken­ne­dy und John Finn zu se­hen.

Die Dreh­ar­bei­ten ha­ben in der ver­gan­ge­nen Wo­che be­gon­nen, Re­gie führt Ja­mes Gray (LOST CITY OF Z) nach ei­nem Dreh­buch, das er zu­sam­men mit Ethan Gross ver­fass­te. Als ge­plan­ter US-Ki­no­start wur­de jetzt der 11. Ja­nu­ar 2019 be­kannt ge­ge­ben.

Bild Brad Pitt (2014) von DoD News Fea­tures, aus der Wi­ki­pe­diaCC BY

Trailer: SUM1

Trailer: SUM1

Ein Phan­ta­stik-Film aus deut­schen Lan­den, und dann so­gar noch Sci­ence Fic­tion? Man mag es kaum glau­ben. die Zu­sam­men­fas­sung liest sich wie folgt:

SUM1 (Iwan Rhe­on) ge­hört im Deutsch­land des Jah­re 2070 zu spe­zi­ell aus­ge­bil­de­ten Re­kru­ten des Mi­li­tärs. Ge­nau wie der Rest der Mensch­heit lebt er in ei­nem un­ter­ir­di­schen Sy­stem aus Bun­kern. Dort­hin ha­ben die mei­sten Men­schen sich vor vie­len Jah­ren zu­rück­ge­zo­gen, als un­be­kann­te, mäch­ti­ge Krea­tu­ren, die »No­ne­such«, die Erd­ober­flä­che über­nah­men. Doch weil noch im­mer ei­ni­ge we­ni­ge Über­le­ben­de in ei­nem ver­las­se­nen, dunk­len Wald dort oben aus­har­ren, wer­den re­gel­mä­ßig Sol­da­ten wie SUM1 als Wäch­ter auf Aus­sichts­tür­me am Rand des über­ir­di­schen Si­cher­heits­krei­ses ge­schickt, um von dort aus die letz­ten Men­schen an der Erd­ober­flä­che vor den ge­fähr­li­chen au­ßer­welt­li­chen We­sen zu be­schüt­zen. Sein 100-Tage-Ein­satz be­ginnt für SUM1 zu­nächst als Rou­ti­ne, läuft dann aber aus dem Ru­der und plötz­lich sieht der jun­ge Kämp­fer nicht nur sein Le­ben, son­dern auch sei­nen Ver­stand in Ge­fahr. Pa­ra­noia und Ein­sam­keit ent­fes­seln ei­nen Alb­traum.

Re­gie führ­te Chri­sti­an Pas­qua­ri­el­lo, der schrieb auch mit Ga­bri­el­le Pfeif­fer das Dreh­buch. Pro­du­ziert wur­de das Gan­ze von Chri­sti­an Al­varts (PAN­DO­RUM) Syr­re­al En­ter­tain­ment. In den deut­schen Ki­nos soll SUM1 am 7. De­zem­ber 2017 star­ten.

Ich freue mich wirk­lich über jede Phan­ta­stik- und ins­be­son­de­re SF-Pro­duk­ti­on in Deutsch­land, aber der Trai­ler macht mich in sei­ner Mach­art lei­der über­haupt nicht an. Man sieht dem Film die low bud­get-Pro­duk­ti­on an, das muss erst­mal nichts schlech­tes sein, aber der Vor­gucker wirkt lei­der auf mich ir­gend­wie … so un­in­spi­riert … Ich wer­de dem Film aber eine Chan­ce ge­ben.

Kurzkritik: THE ORVILLE (spoilerfrei)

Kurzkritik: THE ORVILLE (spoilerfrei)

Seth Mac­Far­la­nes neue Sci­ence Fic­tion-Co­me­dy THE OR­VIL­LE hat­te uns vor­ab nicht wirk­lich viel ge­zeigt, nur ei­nen ein­zi­gen ech­ten Trai­ler, der ei­nen gro­ßen Schwer­punkt auf den Co­me­dy-As­pekt leg­te. Und da war dann auch mei­ne Sor­ge be­grün­det, denn oft lie­gen Mac­Far­la­nes Hu­mor und mei­ner nicht auf ei­ner Wel­len­län­ge.

THE OR­VIL­LE macht an kei­ner Stel­le ei­nen Hehl dar­aus, dass sie eine Hom­mage an STAR TREK ist, und gleich­zei­tig des­sen Tro­pes or­dent­lich durch den Ka­kao zieht – letzt­end­lich wirkt das wie eine Fan­se­rie, die sich be­müht, all das zu ver­mei­den, was zu ei­nem Rechts­streit mit CBS und Pa­ra­mount füh­ren könn­te, sich aber an die­ser »letz­ten Gren­ze« mit ei­ni­gem Ge­schick ent­lang la­viert (und auch Fox hat eine schlag­kräf­ti­ge Rechts­ab­tei­lung, mit der man sich bei den TREK-Rech­te­inha­bern ver­mut­lich nicht ohne Not an­le­gen möch­te).

Ich hat­te STAR­GA­TE SG 1 im­mer als »plan­los im Welt­all« be­zeich­net, das ist ein Prä­di­kat, das THE OR­VIL­LE un­be­dingt auch ver­dient, aber hier ist das Pro­gramm. Tat­säch­lich war der Plot des Pi­lo­ten ei­ner, wie er auch in ei­ner be­lie­bi­gen STAR TREK-Show ähn­lich hät­te statt­fin­den kön­nen, hier wird die Hand­lung al­ler­dings im­mer wie­der durch Gags und One­li­ner auf­ge­lockert – und eben durch das hu­mo­ri­sti­sche Über­stei­gern von Ver­satz­stücken, wie man sie eben aus dem Uni­ver­sum von Kirk, Pi­card und Co kennt.

Das hät­te übel ins Auge ge­hen kön­nen, aber von ein, zwei klei­ne­ren, Mac­Far­la­ne-ty­pi­schen, Hu­mor­aus­set­zern hal­ten sie sich mit den Gags noch zu­rück und so­mit pas­sie­ren die halt in der Hand­lung, stö­ren sie je­doch meist nicht, son­dern lockern das, was bei TREK eine bier­ern­ste Aus­ein­an­der­set­zung mit Ali­ens ge­we­sen wäre, er­fri­schend auf. Und den­noch schim­mert auch eine ge­wis­se Ernst­haf­tig­keit durch, tat­säch­lich SF-Ge­schich­ten er­zäh­len zu wol­len und die nicht zu­letzt we­gen der Ku­lis­sen und des Set­tings ge­ra­de und ge­zielt auch für STAR TREK-Fans. Aber eben gar­niert mit ei­nem Au­gen­zwin­kern. Trek­ker, die ihr Hob­by mit Hu­mor neh­men kön­nen, wer­den an THE OR­VIL­LE ver­mut­lich eine Men­ge Spaß ha­ben, ähn­lich wie bei GA­LA­XY QUEST. Und ge­nau wie bei GA­LA­XY QUEST schaf­fen die Ma­cher es, dem Gan­zen trotz al­ler Hom­mage und Par­odie eine wun­der­ba­re Ei­gen­stän­dig­keit zu ge­ben.

Fun Fact am Ran­de: Nach vor­ab-Scree­nings war die Se­rie in den letz­ten Ta­gen von so ziem­lich al­len Pro­fi-Kri­ti­kern arg ver­ris­sen wor­den. Jetzt al­ler­dings kom­men die Fan-Be­wer­tun­gen rein – und die sind so­wohl auf Rot­ten To­ma­toes (91%) als auch bei IMDd (7,5 von 10) ziem­lich po­si­tiv.

Ich bin mir un­si­cher, wie lan­ge das Kon­zept trägt, aber ich freue mich sehr auf die näch­sten Fol­gen. Und man kann nur hof­fen, dass ge­nug Zu­schau­er ak­ti­viert wer­den kön­nen, denn Fox ist be­kann­ter­ma­ßen der Ab­setz-Sen­der.

Wie man das se­hen kann? Se­mi­le­gal. Es gibt ei­nen frei­en Stream der er­sten Fol­ge bei Ya­hoo, die hat al­ler­dings ei­nen Geo­lo­ca­ti­on-Fil­ter. Den muss man mit ei­nem VPN um­ge­hen, das dem Ser­ver vor­spie­gelt, man woh­ne in den USA. Ist das le­gal? Sa­gen wir, es ist eine Grau­zo­ne, aber wirk­lich il­le­gal ist es nicht.

[Up­date 10:10 Uhr] Ich wur­de ge­fragt, ob es der­zeit eine völ­lig le­ga­le Mög­lich­keit gibt, sich das in Deutsch­land an­zu­se­hen. Lei­der nein. Da THE OR­VIL­LE in den USA al­ler­dings auch bei Ama­zon Prime Vi­deo läuft, wür­de ich da­von aus­ge­hen, dass die Show dem­nächst auch in Deutsch­land dort zu se­hen sein wird.

Pro­mo­fo­tos THE OR­VIL­LE Co­py­right Fox Te­le­vi­si­on

Science Fiction Zeitreise-Kurzfilm: ECHO/BACK

Science Fiction Zeitreise-Kurzfilm: ECHO/BACK

Der Prot­ago­nist des SF-Kurz­films ECHO/BACK von Tris­tram Ge­ary ist ein zeit­rei­sen­der Re­ne­gat, der durch ei­nen Vi­rus in die Lage ver­setzt wird, für Se­kun­den in die Ver­gan­gen­heit und die Zu­kunft zu sprin­gen und so ver­sucht der Po­li­zei zu ent­kom­men. Die ist hin­ter ihm her, weil er eine ex­pe­ri­men­tel­le Waf­fe ge­klaut hat.

Au­to­ren: Tris­tram Ge­ary, Wil­liam Ro­sen­thal, Pro­du­zen­ten: Wil­liam Ro­sen­thal, Tris­tram Ge­ary, Re­gie: Tris­tram Ge­ary, Cinematografie/VFX: Glynn Mor­gan, Schnitt: An­drew Glover, Mu­sik: By­ron Son, Schau­spie­ler: Da­vid Ash­by, Stuart Ro­sen­thal, By­ron Son, Mat­thew So­har und Wil­liam Ro­sen­thal. Er­zäh­ler: Tris­tram Ge­ary.

Vielversprechend: Trailer INFINITY CHAMBER

Vielversprechend: Trailer INFINITY CHAMBER

Auch an­ge­sichts zahl­lo­ser Film-Block­bu­ster aus dem Be­reich Sci­ence Fic­tion ist man doch im­mer wie­der dank­bar, wenn man mal et­was an­de­res ent­deckt, das ein Klein­od sein könn­te. Das trifft de­fi­ni­tiv auf den In­die-Film IN­FI­NI­TY CHAM­BER zu, der eine Art kaf­ka­es­ker Mind­fuck zu sein scheint.

Be­schrei­bung: Ein Mann der in ei­nem au­to­ma­ti­sier­ten Ge­fäng­nis fest­steckt, muss ei­nen Com­pu­ter aus­trick­sen, um frei zu kom­men und sei­nen Weg zu­rück in eine Welt zu fin­den, die be­reits zer­stört sein könn­te.

Es spie­len un­ter an­de­rem Chri­sto­pher So­ren Kel­ly, Cas­san­dra Clark und Chuck Klein, Re­gie führ­te Tra­vis Mil­loy (PAN­DO­RUM), der schrieb auch das Dreh­buch.

Der Film tin­gelt seit 2016 über di­ver­se Film­fe­sti­vals und kommt Mit­te Sep­tem­ber in die US-Ki­nos. Ei­nen Ter­min für den Deutsch­land­start gibt es nicht, ich wür­de mich nicht wun­dern, wenn das hier lei­der nur di­rekt auf Sil­ber­schei­be ver­öf­fent­licht wer­den wür­de.

Trailer für einen außergewöhnlichen SF-Film: MARJORIE PRIME

Trailer für einen außergewöhnlichen SF-Film: MARJORIE PRIME

Hier mal ein Trai­ler zu ei­nem ziem­lich un­ge­wöhn­li­chen SF-Film mit dem Ti­tel MAR­JO­RIE PRIME. Es geht um künst­li­che In­tel­li­genz, das Äl­ter­wer­den und ob KIs viel­leicht die bes­se­ren Men­schen sind.

Es spie­len Lois Smith, Jon Hamm, Tim Rob­bins und Gee­na Da­vis, Re­gie führ­te Mi­cha­el Al­me­rey­da nach ei­nem mit dem Pu­lit­zer-Preis aus­ge­zeich­ne­ten Büh­nen­stück glei­chen Ti­tels von Jor­dan Har­r­i­son (in dem Lois Smith eben­falls die Haupt­rol­le spiel­te).

Der Film lief ge­ra­de auf dem Sundance-Fe­sti­val, Ter­mi­ne für ei­nen Deutsch­land­start gibt es bis­her nicht. Wie man deut­sche Ver­lei­her kennt, gibt’s den viel­leicht ir­gend­wann mal auf Kon­ser­ve oder als Stream.

Anmerkungen zur Ausschreibung REISEZIEL UTOPIA

Anmerkungen zur Ausschreibung REISEZIEL UTOPIA

Es scheint noch Er­klä­rungs­be­darf zur Aus­schrei­bung zu REI­SE­ZIEL UTO­PIA zu ge­ben, denn es tauch­ten di­ver­se Fra­gen auf, die ich im Fol­gen­den zu klä­ren ver­su­che.

Nein, es muss nicht al­les »Frie­de, Freu­de, Ei­er­ku­chen« sein. Es geht um eine grund­sätz­lich po­si­ti­ve Ge­sell­schaft in der Zu­kunft. Dass auch die nicht ohne Kon­flik­te aus­kommt, er­klärt sich von selbst. Zwei Bei­spie­le:

In STAR TREK han­delt es sich frag­los um eine po­si­ti­ve Uto­pie. Der größ­te Teil der Men­scheit und der För­de­ra­ti­on ist to­le­rant und of­fen. Ei­gen­hei­ten un­ter­schied­li­cher Spe­zi­es in­ner­halb der Völ­ker­ge­mein­schaft sieht man als Be­rei­che­rung und ver­sucht, auch mit den schwie­ri­ge­ren da­von zu­recht zu kom­men. Dass es den­noch Rei­bun­gen ge­ben kann und wird, wenn bei­spiels­wei­se ein lo­gi­scher Vul­ka­nier auf ei­nen emo­tio­na­len Men­schen trifft, ist klar und war Grund­la­ge di­ver­ser Plots. Eben­so klar ist, dass es äu­ße­re Ge­gen­spie­ler wie Klin­go­nen, Ro­mu­la­ner, Borg oder Fe­ren­gi gibt – und selbst bei de­nen be­müht man sich eher um Ver­ständ­nis und fried­li­ches Zu­sam­men­le­ben. Das klappt aber nicht im­mer, und dann spre­chen auch mal die Waf­fen. Trotz­dem ist STAR TREK in der Prime-Zeit­li­nie ge­ra­de­zu ein Pa­ra­de­bei­spiel für eine po­si­ti­ve Uto­pie. nein, es darf lei­der kei­ne Fan­fic­tion ein­ge­reicht wer­den.

Eben­falls zu nen­nen wä­ren Alan Dean Fo­sters Ro­ma­ne aus dem Hu­manx-Uni­ver­sum. Men­schen und in­sek­to­ide Thranx ha­ben es ge­schafft, trotz an­fäng­lich schwe­rer Res­sen­ti­ments und Ur­äng­sten eine ge­mein­sa­me Zi­vi­li­sa­ti­on auf­zu­bau­en, die auf den er­sten Blick po­si­tiv uto­pisch ist. Dass es auf Hin­ter­wäld­ler­pla­ne­ten an­ders aus­se­hen kann, ist in ei­nem SF-Set­ting so, aber dann wer­den halt In­spek­to­ren (Po­li­zi­sten) ge­schickt, die nach dem Rech­ten se­hen. Und auch da gibt es Ant­ago­ni­sten in Form der bie­sti­gen Ech­sen­ras­se A´Ann oder Kom­pli­ka­tio­nen durch pla­ne­ta­re Be­son­der­hei­ten oder kos­mi­sche Phä­no­me­ne.

Hin­ter­grund der Idee ist die Sci­ence Fic­tion, die ge­schrie­ben wur­de, be­vor Dys­to­pi­en en vogue wur­den: eine po­si­ti­ve Sicht auf die Zu­kunft, auf die ge­sell­schaft­li­che und per­sön­li­che Ent­wick­lung und die Tech­nik. Oder neue Mo­del­le des Zu­sam­men­le­bens.

Kei­ne Uto­pi­en sind bei­spiels­wei­se Ge­sell­schaf­ten die kom­plett glück­lich sind, weil sie im Dau­er­dro­gen­rausch exi­stie­ren, oder weil sie von ir­gend­wel­chen re­li­giö­sen Ka­sten un­ter­drückt wer­den, die ih­nen auf­ok­tro­ie­ren, dass sie tooo­tal glück­lich sind, weil Gott das so will.

Die Uto­pie soll­te schon echt sein. Uto­pi­en müs­sen nicht kon­flikt­frei sein. Kon­flik­te könn­ten bei­spiels­wei­se auch dar­aus ent­ste­hen, dass je­mand ver­sucht, die Ge­sell­schaft zum Schlech­te­ren zu ver­än­dern, und dass es da­ge­gen Wi­der­stand gibt. Oder dass eine uto­pi­sche Ge­sell­schaft auf eine Pro­be ge­stellt wird, weil sie nicht von ih­ren Prin­zi­pi­en las­sen will, ob­wohl das Nach­tei­le be­deu­ten könn­te – aber auch da kommt man am Ende ge­stärkt her­aus her­vor.

Der Mög­lich­kei­ten gibt es vie­le.

Wer sie bis­her über­se­hen hat: Zur Aus­schrei­bung geht es hier lang.

Neuer SF-Kurzfilm von Neill Blomkamp: RAKKA

Neuer SF-Kurzfilm von Neill Blomkamp: RAKKA

RAK­KA ist der Ti­tel des neu­en Sci­ence Fic­tion-Kurz­films von Neill Blom­kamp (DI­STRICT 9), der er­ste sei­ner kürz­lich ge­grün­de­ten In­de­pen­dent-Pro­duk­ti­ons­fir­ma Oats Stu­di­os. Und er hat sich für den Kurz­film nam­haf­te Hil­fe ge­holt, die Haupt­rol­le spielt kei­ne an­de­re als Si­gour­ney Wea­ver.

Die stellt eine kampf­erfah­re­ne Frei­heits­kämp­fe­rin dar, die ei­nen Gue­ril­la­krieg ge­gen ech­sen­ar­ti­ge Ali­en-In­va­so­ren führt – und das ist nicht eben leicht, denn die­se Ech­sen ha­ben über­sinn­li­che Fä­hig­kei­ten wie Te­le­ki­ne­se oder Be­wusst­seins­kon­trol­le.

RAK­KA hat eine Län­ge von 20 Mi­nu­ten.

Erschienen: ARMATIN – DIE AUSERWÄHLTEN von Mathias Leopold

Erschienen: ARMATIN – DIE AUSERWÄHLTEN von Mathias Leopold

Mit DIE AUS­ER­WÄHL­TEN ist der zwei­te Band aus der Sci­ence Fic­tion-Rei­he AR­MA­TIN von Ma­thi­as Leo­pold er­schie­nen.

Wäh­rend es im er­sten Band, DIE OR­LA­SIER, um die Er­for­schung ei­ner na­he­zu er­lo­sche­nen Spe­zi­es von ge­nia­len Gen­tech­ni­kern ging, wen­det sich Leo­pold im zwei­ten Band dem ge­sam­ten Völ­ker­bund »Ge­mein­schaft« zu: Es geht jetzt nicht mehr nur um eine Mis­si­on oder eine Ver­tei­di­gung, al­les scheint auf dem Spiel zu ste­hen. Mit den »Aus­er­wähl­ten«, ei­ner Grup­pe von nicht nä­her be­zeich­ne­ten über­mäch­ti­gen We­sen, wird eine der Par­tei­en vor­ge­stellt, die die Ge­schicke des Bun­des len­ken und die Macht an sich rei­ßen wol­len. Ihr Mot­to ist die Er­ret­tung der Ge­mein­schaft, aber ihre Me­tho­den pas­sen nicht dazu. Den Aus­er­wähl­ten, die im Ver­bor­ge­nen ar­bei­ten, ge­lingt es mehr und mehr, das Ge­fü­ge zu de­sta­bi­li­sie­ren und ihre ei­ge­nen Leu­te an die Macht zu brin­gen, im Ver­such, eine neue Ge­sell­schaft zu er­schaf­fen. Den Toach, ei­ner tech­ni­sche Le­bens­form und Grün­dungs­mit­glied der klas­si­schen Ge­mein­schaft, kommt da­bei eine be­son­de­re Rol­le zu, aber auch die Macht­ver­schie­bung auf der Hei­mat­welt der Men­schen, Ar­ma­tin, geht auf das Kon­to der Aus­er­wähl­ten.
Das Buch be­glei­tet er­neut das gi­gan­ti­sche Raum­schiff Pul­sar auf ver­schie­de­nen Mis­sio­nen wie zum Bei­spiel der Ver­tei­di­gung ge­gen die vor­rücken­den Fe­nor oder Ret­tungs­mis­sio­nen für die Di­jyu. Die Pul­sar ist da­bei im­mer im Zen­trum der Macht und Ka­pi­tä­nin Mi­gasch­scher wird mehr und mehr zu ei­ner der eng­sten Ver­trau­ten der neu­en Re­gie­rung.

Die Print­ver­si­on als Ta­schen­buch ko­stet 16,99 Euro (ISBN 978–3-7448–1956-5), die eBook-Fas­sung (ISBN 978–3-7448–7821-0) schlägt mit 6,99 Euro zu Bu­che.

Bis zum 20.06. ist das eBook zu ei­nem Ak­ti­ons­preis von €4,99 statt €6,99 zu ha­ben.

Co­ver Co­py­right Ma­thi­as Leo­pold

GRRMs NIGHTFLYERS als Fernsehserie bei SyFy

GRRMs NIGHTFLYERS als Fernsehserie bei SyFy

An­ge­sichts des un­ge­bro­che­nen In­ter­es­ses an GAME OF THRO­NES wun­dert es nicht, dass auch an­de­re Stof­fe des Au­to­ren Ge­or­ge R. R. Mar­tin um­ge­setzt wer­den sol­len. Nach all den Jah­ren sei­nes Schaf­fens gibt es wirk­lich ge­nug Stoff.

SyFy wird die No­vel­le NIGHT­FLY­ERS als Fern­seh­se­rie um­set­zen. Da­bei han­delt es sich um eine Kurz­ge­schich­te, die 1980 er­schien. Sie wur­de be­reits 1987 in ei­nen eher tra­shi­gen B-Film um­ge­setzt.

Dies­mal hat SyFy sich mit Uni­ver­sal Ca­ble Pro­duc­tions zu­sam­men ge­tan. Das Pro­duk­ti­ons­team be­steht aus ei­ner Men­ge Leu­ten: Doug Li­man (EDGE OF TO­MOR­ROW), Gene Klein und Da­vid Bar­tis von Hyp­no­tic, Ali­son Ro­sen­zweig und Mi­cha­el Ga­e­ta of Ga­e­ta Ro­sen­zweig Films, Lloyd Ivan Mil­ler und Ali­ce P. Neu­hau­ser von Lloyd Ivan Mil­ler Pro­duc­tions und Jeff Buh­ler (MEAT TRAIN) – letz­te­rer schreibt auch die Dreh­bü­cher.

Die Zu­sam­men­fas­sung lau­tet wie folgt:

Night­fly­ers is a sci­ence fic­tion tale set in the fu­ture on the eve of Ar­ma­ged­don. A crew of ex­plo­rers es­cape Earth’s de­st­ruc­tion by boar­ding the Night­fly­er, a high­ly ad­van­ced space ship that is run by an ar­ti­fi­ci­al in­tel­li­gence and has a cap­tain that the ex­plo­rers ne­ver get to see. The mis­si­on has them ren­dez­vou­sing with a my­ste­rious ali­en space­craft, but as the jour­ney con­ti­nues questi­on ari­se about just whe­re the Night­fly­er is re­al­ly go­ing.

NIGHT­FLY­ERS ist eine Sci­ence Fic­tion-Ge­schich­te, die in der Zu­kunft am Vor­abend der Apo­ka­lyp­se han­delt. Eine Grup­pe von For­schern ent­kommt der Zer­stö­rung der Erde in der Night­fly­er, ei­nem hoch­mo­der­nen Raum­schiff, das von ei­ner künst­li­chen In­tel­li­genz do­mio­ni­ert wird, das Kom­man­do hat ein Cap­tain, den sie nie zu se­hen be­kom­men. Ihre Mis­si­on ist es, sich mit ei­nem my­ste­riö­sen Ali­en­schiff zu tref­fen, doch wäh­rend der Rei­se stel­len sich Fra­gen, wo­hin die Night­fly­er tat­säch­lich fliegt.

Ei­nen Start­ter­min gibt es noch nicht.

Co­ver Night­fly­ers Co­py­right 1985 St Mar­tins Press