VR: 3D-Modelling Software Gravity Sketch ab sofort kostenlos

VR: 3D-Modelling Software Gravity Sketch ab sofort kostenlos

Man könn­te anneh­men, es läge dar­an, dass Goo­g­les Tilt Brush zur Open Source gemacht wur­de: Das 3D-Model­ling-Pro­gramm Gra­vi­ty Sketch, das für ver­schie­de­ne VR-Platt­for­men zur Ver­fü­gung steht, ist für nicht­kom­mer­zi­el­le End­be­nut­zer ab sofort eben­falls kos­ten­los. Es gab bereits eine freie Test­ver­si­on, die war aller­dings stark abge­speckt und erlaub­te bei­spiels­wei­se kei­nen Export von 3D-Datei­en. Ab sofort ist es mög­lich, in Gra­vi­ty Sketch erstell­te Modell mit der kos­ten­lo­sen Ver­si­on in FBX oder IGES zu expor­tie­ren (FBX funk­tio­niert aller­dings im Moment offen­bar noch nicht mit Stand-Alo­ne Head­sets wie der Ocu­lus Quest).

Um die freie Ver­si­on zu nut­zen muss man ein Kon­to beim Anbie­ter anle­gen. Das dient aller­dings in ers­ter Linie dazu, Model­le über die Cloud von einem Gerät zum ande­ren zu über­tra­gen (und sicher­lich möch­te man auch wis­sen, was die Nut­zer so tun).

Wer nicht mit einem Head­set kon­stru­ie­ren will, kann Gra­vi­ty Sketch auch auf einem iPad ver­wen­den, die neue Ver­si­on ist dort aller­dings noch in einer geschlos­se­nen Beta.

Die Macher erläu­tern in einem aus­führ­li­chen Blog­post auf ihrer Web­sei­te, war­um sie die­sen Schritt gehen und die Soft­ware ab sofort kos­ten­frei anbie­ten. Eine Busi­ness-Ver­si­on wird es wei­ter­hin geben.

Puh, Glück gehabt, vor ca. zwei Wochen hät­te ich mir Gra­vi­ty Sketch fast gekauft. :)

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VR: Googles Tilt Brush ist jetzt Open Source

VR: Googles Tilt Brush ist jetzt Open Source

Goog­le Tilt Brush ist eine Appli­ka­ti­on für VR Head­sets mit der man mit­tels vir­tu­el­ler Pin­sel drei­di­men­sio­na­le Kunst in der vir­tu­el­len Rea­li­tät erschaf­fen kann. Wer noch nie ein Head­set auf dem Kopf hat­te, kann sich das sicher­lich nur schwer vor­stel­len, aber die Ergeb­nis­se kön­nen inter­es­sant, aber auch spek­ta­ku­lär sein, eine völ­lig neue Kunst­form. Zudem kann man erstell­te Objek­te auch für die Wei­ter­ver­wen­dung in 3D-Edi­to­ren expor­tie­ren. Ursprüng­lich war Tilt Brush auf Steam für die HTC Vive ver­öf­fent­lich wor­den, inzwi­schen gibt es sie aber für alle nam­haf­ten VR-Brillen.

Bis­her kos­te­te Tilt Brush Geld, ab sofort nicht mehr, denn Goog­le hat die Soft­ware als Open Source unter der Apa­che 2.0‑Lizenz auf Git­hub ver­öf­fent­licht. Die offi­zi­el­le Mit­tei­lung dazu lau­tet wie folgt:

As we con­ti­nue to build hel­pful and immer­si­ve AR expe­ri­en­ces, we want to con­ti­nue sup­por­ting the artists using Tilt Brush by put­ting it in your hands. This means open sourcing Tilt Brush, allowing ever­yo­ne to learn how we built the pro­ject, and encou­ra­ging them to take it in direc­tions that are near and dear to them.

The open source archi­ve of the Tilt Brush code can be found at: https://github.com/googlevr/tilt-brush

Plea­se note that it is not an actively deve­lo­ped pro­duct, and no pull requests will be accep­ted. You can use, dis­tri­bu­te, and modi­fy the Tilt Brush code in accordance with the Apa­che 2.0 Licen­se under which it is released.

In order to be able to release the Tilt Brush code as open source, the­re were a few things we had to chan­ge or remo­ve due to licen­sing restric­tions. In almost all cases, we docu­men­ted the pro­cess for adding tho­se fea­tures back in our com­pre­hen­si­ve build gui­de. ‘Out of the box’, the code in the archi­ve will com­pi­le a working ver­si­on of Tilt Brush, requi­ring you only to add the Steam­VR Unity SDK.

The cur­r­ent­ly publis­hed ver­si­on of Tilt Brush will always remain avail­ab­le in digi­tal stores for users with sup­por­ted VR head­sets. If you’re inte­res­ted in crea­ting your own Tilt Brush expe­ri­ence, plea­se review the build gui­de and visit our git­hub repo to access the source code.

Cheers, and hap­py pain­ting from the Tilt Brush team!

Das Pro­jekt auf Git­hub hat den Sta­tus »archie­ved«, man kann also kei­ne Pull Requests abge­ben und offen­bar wird die Soft­ware auch nicht mehr sei­tens Goog­le wei­ter ent­wi­ckelt oder gewar­tet. Trotz­dem kann jeder Inter­es­sier­te den Code klo­nen und ver­än­dern. Basis von Tilt Brush ist übri­gens die Game Engi­ne Unity, auch die steht für pri­va­te Zwe­cke kos­ten­los zur Verfügung.

[Update:] Vor­sicht! Ocu­lus (also Face­book) möch­te für die Tilt Brush-App immer noch 20 Euro abzo­cken! Wer das aus­pro­bie­ren möch­te, war­tet auf eine kos­ten­lo­se Imple­men­tie­rung aus einem Klon des dem Github-Repositories.

Pro­mo­gra­fik Tilt Brush Copy­right Google

Facebook stoppt den Verkauf von Oculus VR-Headsets in Deutschland

Facebook stoppt den Verkauf von Oculus VR-Headsets in Deutschland

Face­book ist (lei­der) der Besit­zer der VR-Bril­len mit dem Namen Ocu­lus, nach­dem sie die IP vor Jah­ren auf­ge­kauft haben. Die haben mit sofor­ti­ger Wir­kung bis auf wei­te­res den Ver­kauf der Head­sets in Deutsch­land gestoppt.

Grund dafür ist offen­bar eine Aus­sa­ge sei­tens Ham­bur­ger Daten­schutz­be­hör­den (Ham­bur­gi­scher Beauf­trag­ten für Daten­schutz und Infor­ma­ti­ons­frei­heit (HmbBfDI)), die es für nicht zuläs­sig hält, dass man das Gerät in Zukunft nur noch wird nut­zen kön­nen, wenn man ein Face­book-Kon­to hat. Dabei soll­te das für neue ver­kauf­te Gerä­te bereits ab dem Okto­ber 2020 gel­ten, vor­her erwor­be­ne Head­sets soll­ten erst 2023 auf das neue Modell umge­stellt werden.

In das Pro­blem spielt auch mit hin­ein, dass das Bun­des­kar­tell­amt Face­book ver­bo­ten hat­te, Nut­zer­da­ten aus ver­schie­de­nen Quel­len zusam­men­zu­füh­ren (die­ses Ver­bot wur­de vom Bun­des­ge­richts­hof bestä­tigt), zudem gibt es ein Kopp­lungs­ver­bot gemäß DSGVO Art. 7 Abs. 3, Face­book darf also nie­man­den zwin­gen, für die Nut­zung des Pro­dukts Ocu­lus ein Face­book-Kon­to ein­rich­ten zu müssen.

Eine detail­lier­te Stel­lung­nah­me der Daten­schutz­be­hör­den fin­det man bei Hei­se.

Der Ver­kaufs­stopp wur­de nicht von den Behör­den ange­ord­net, das was die Ent­schei­dung von Face­book respek­ti­ve Ocu­lus. Bereits ver­kauf­te Gerä­te sol­len wei­ter unter­stützt wer­den, was auch nicht wun­dert, denn sonst wür­de die Wut der Nut­zer über Face­book her­ein­bre­chen und es wür­de sicher­lich auch zu Rechts­strei­tig­kei­ten kom­men. Die Händ­ler dür­fen lagern­de Gerä­te noch ver­kau­fen, Face­book weist aller­dings dar­auf hin, dass aus dem Aus­land impor­tier­te Gerä­te in Zukunft nicht mit einem deut­schen Kon­to ver­wen­det wer­den können.

Ich fin­de es gut, dass Face­book end­lich mal kon­kret durch Behör­den in sei­ne Schran­ken ver­wie­sen wird.

Übri­gens kann man auch ohne einen Ocu­lus-Account Spie­le bei­spiels­wei­se auf die Quest sidel­oa­den, oder mit der Rift Soft­ware aus dem Steam-Store nutzen.

Foto Ocu­lus Go von mir, CC BY-SA

Kurzbesprechung: Evercade Retro Handheld

Kurzbesprechung: Evercade Retro Handheld

Als ich zum ers­ten Mal vom Retro-Games-Hand­held Ever­ca­de hör­te, war ich als Retro-Fan inter­es­siert, immer­hin habe ich all die Spie­le damals live erlebt, als sie neu waren. Des­we­gen ste­hen hier auch diver­se alte Com­pu­ter und Kon­so­len her­um, eben­so diver­se Hard­ware- und FPGA-Emulatoren.

Die Ever­ca­de soll­te ein Hand­held mit einem 3Zoll-Bild­schirm sein, für das Spie­le der ver­schie­dens­ten Sys­te­me und Publis­her (bei­spiels­wei­se Nam­co, Ata­ri oder Cap­com) als Car­tridges erhält­lich sein soll­ten, also wie in den alten Zei­ten. Das wür­de auch bedeu­ten: Ein­ste­cken, losspielen.

Des­we­gen hat­te ich Anfang Mai ein Ever­ca­de bei Ama­zon vor­be­stellt, Lie­fe­rung soll­te Ende Mail sein, das ver­schob sich dann auf den 6. Juni, bis dahin noch kein Problem.

Dann ver­strich der 6. Juni 2020 ohne dass ich ein gerät erhielt. Im Ama­zon-Backend wur­de jeg­li­cher Lie­fer­ter­min gelöscht. Eine Anfra­ge bei Ama­zon ergab: der Ever­ca­de-Her­stel­ler ist schuld, weil er nicht genug Ein­hei­ten aus­ge­lie­fert hat, die hin­ge­gen woll­ten den schwar­zen Peter Ama­zon zuschie­ben und behaup­te­ten: Ama­zon hat nicht genug bestellt und kann des­we­gen nicht lie­fern. Nach mei­nen bis­he­ri­gen Erfah­run­gen mit Ama­zon hal­te ich das für unglaub­wür­dig, denn die wuss­ten ja auf­grund der Vor­be­stel­lun­gen ziem­lich genau, wie­vie­le sie benö­tig­ten, des­we­gen gehe ich davon aus, dass Ever­ca­de ein­fach nicht genug Kon­so­len gelie­fert hat. Wäh­rend ande­re also schon ers­te Bespre­chun­gen ver­fass­ten, sag­te man mir bei Ama­zon nur lapi­dar: »Sie kön­nen ja ein­fach stor­nie­ren.« Das war natür­lich eben­so wenig eine Opti­on wie der vom Her­stel­ler vor­ge­schla­ge­ne Weg, doch ein­fach in GB zu bestel­len, da wäre mir ein even­tu­el­ler Kauf­rück­tritt dann aller­dings zu teu­er geworden.

Anfang der Woche mel­de­te Ama­zon mir dann uner­war­tet per Email, dass die Kon­so­le am 7. Juli 2020 gelie­fert wer­de. Sie kam ges­tern, also sie­ben Tage vorher.

Nach dem Aus­pa­cken wur­de lei­der bestä­tigt, was ande­re Rezen­sen­ten bereits bemän­gelt hat­ten: das Steu­er­kreuz ist arg spil­le­rig und wenig ver­trau­ene­er­we­ckend, ähn­li­ches gilt für die But­tons. Die Car­tridges kann man nur mit eini­ger Gewalt in den vor­ge­se­he­nen Schacht drü­cken und noch schwie­ri­ger wie­der her­aus bekom­men (das Sup­port-Video dazu, das mir zei­gen will wie ich das hand­ha­ben soll, damit es funk­tio­niert, ist ein guter Lacher, aber kei­ne Lösung), der Sound ist auf­grund der win­zi­gen Laut­spre­cher eher schlecht.

Dazu kommt, dass ich mir die Zusam­men­stel­lun­gen der Spie­le auf den Car­tridges gar nicht so genau ange­se­hen hat­te (ich hat­te einen Pack aus Kon­so­le mit drei Cas­set­ten erwor­ben, dabei sind Ata­ri Clas­sics, Nam­co Muse­um und Inter­play). Auf der Nam­co-Car­tridge befan­den sich gera­de mal elf Spie­le, dar­un­ter auch wel­che, die man nicht wirk­lich als »Klas­si­ker« bezeich­nen wür­de, die rest­li­chen Cas­set­ten sahen ähn­lich trau­rig aus. Gut, ich gebe zu: das war mein Feh­ler, ich hät­te vor­her mal genau­er hin­se­hen sol­len, wie umfang­reich die Spie­le­samm­lun­gen sind. Betrach­tet man, dass die Cas­set­ten ein­zeln für 20 Euro ange­bo­ten wer­den, ist die Spiel­aus­wahl dar­auf ein Lacher, es gibt für ande­re Kon­so­len für den­sel­ben oder sogar nied­ri­ge­re Prei­se deut­lich umfang­rei­che­re Samm­lun­gen. Ver­mut­lich waren den Ever­ca­de-Machern die Lizenz­kos­ten für ech­te Kra­cher in aus­rei­chen­der Anzahl zu hoch.

Nach­dem ich dann noch fest­stel­len muss­te, dass es sich bei bei­spiels­wei­se PAC-MAN, XEVIOUS oder GALAXIAN um tech­nisch min­der­we­ri­ge NES-Ver­sio­nen han­del­te, also nicht um Arca­de-Fas­sun­gen, habe ich die Ata­ri- und Inter­play-Car­tridges gar nicht mehr aus‑, dafür aber das Ever­ca­de wie­der ein­ge­packt und wer­de es im Rah­men mei­nes Kauf­rück­tritts­rechts zurücksenden.

Scha­de. Eigent­lich eine gute Idee, aller­dings man­gelt es an der tech­ni­schen Umset­zung, der Qua­li­tät der Kon­so­le, sowie der Qua­li­tät der emu­lier­ten Spie­le eben­so wie deren Anzahl für den ange­sag­ten Preis. Dann doch lie­ber Nam­co Muse­um (und ande­re) auf der Switch. Da gibt es sogar nahe­zu eins zu eins-Umset­zun­gen von Spiel­hal­len­klas­si­kern wie MOON PATROL.

Hard­core-Fans könn­ten mal einen Blick ris­kie­ren, für die gibt es aller­dings zahl­rei­che ande­re und in mei­nen Augen bes­se­re Optio­nen für in aller Regel weni­ger Geld. Ich hat­te semi­le­ga­le Chi­na-Kon­so­len in der Hand, die bes­ser ver­ar­bei­tet waren, als das Evercade …

Pro­mo­fo­to Copy­right © 2019 Evercade

Nintendo Switch: Neues Update ermöglicht Verschieben von Spielen auf SD-Karte

Nintendo Switch: Neues Update ermöglicht Verschieben von Spielen auf SD-Karte

End­lich! Soeben wird ein Firm­ware-Update für Nin­ten­dos Spie­le­kon­so­le Switch aus­ge­rollt. Es trägt die Ver­si­on 10.0.0 und ermög­licht es (end­lich!) Spie­le aus dem Sys­tem­spei­cher auf die SD-Kar­te zu ver­schie­ben. Bis­her muss­te man die Spie­le löschen und neu her­un­ter laden, um sie auf die Kar­te zu bekom­men. Was man immer noch nicht auf das exter­ne Spei­cher­me­di­um ver­schie­ben kann sind bei­spiels­wei­se gespei­cher­te Spielstände.

Eben­falls neu ist die Opti­on, die Con­trol­ler­tas­ten neu zu bele­gen, das funk­tio­niert mit den Joy-Cons (natür­lich auch den fest ange­bau­ten der Switch Lite) und dem Pro Con­trol­ler. Man kann die Bele­gung auch in bis zu fünf Pre­sets speichern.

Logo und Screen­shot Copy­right Nintendo

Crowdfunding: Elektronisches Spielbrett Gameboard‑1

Crowdfunding: Elektronisches Spielbrett Gameboard‑1

Bei Kick­star­ter läuft der­zeit eine Kam­pa­gne, die für Table­top- und Brett­spie­ler inter­es­sant sein könn­te: Gameboard‑1 von The Last Gameboard.

Dabei han­delt es sich im Prin­zip um ein Tablet im For­mat 16 x 16 Zoll (knapp 41 x 41 cm, mit einer Auf­lö­sung von 1920 x 1920 Pixeln), das belie­bi­ge Spiel­brett- oder Table­top-Ober­flä­chen dar­stel­len kann. Für ela­bo­rier­te War­ga­mes eher zu klein, aber für klas­si­sche Brett­spie­le oder Batt­le­maps für Pen & Paper-Rol­len­spiel sicher­lich ein nütz­li­ches Hilfs­mit­tel – hat man genug klein­geld kann man das Pro­blem aller­dings lösen, denn man kann meh­rer Game­board-1s kom­bi­nie­ren, um eine grö­ße­re Spiel­flä­che zu erzeu­gen. Das Brett soll auch Spiel­fi­gu­ren erken­nen und mit die­sen inter­agie­ren kön­nen. Gesteu­ert wird das Ding selbst­ver­ständ­lich über eine App, da die Ent­wick­lungs­um­ge­bun­gen offen gelegt wer­den sol­len, ist auch eine Ansteue­rung via PC denk­bar; genutzt wer­den kön­nen bei­spiels­wei­se die eta­blier­ten Game Engi­nes Unity und Unre­al. Die Kam­pa­gnen­star­ter zei­gen bereits Fea­tures wie Wür­fel, die man auf dem Smart­pho­ne in der App schüt­telt, und die dann auf dem Gameboard‑1 ausrollen.

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Betrie­ben wer­den soll das Brett mit Bat­te­rien oder Netz­teil, es soll zur Kom­mu­ni­ka­ti­on mit der Außen­welt zudem über WLAN und Blue­tooth ver­fü­gen. Kern des Sys­tems ist eine nicht näher spe­zi­fi­zier­te kom­bi­nier­te CPU/GPU, 4 GB Ram und eine 64 GB SSD. Das Betriebs­sys­tem TLGOS ist Linux basiert und soll offen­bar eine Linux-Android-Mischung sein.

Das Gan­ze ist natür­lich nicht ganz bil­lig, aber ange­sichts der Specs sind die 349 Dol­lar die für ein Gameboard‑1 anfal­len im Ver­gleich mit Smart­pho­nes auch nicht wirk­lich teuer.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­det man auf der Kick­star­ter-Sei­te der Kam­pa­gne und auf der Web­sei­te der Macher. Erwäh­nens­wert ist, dass die natür­lich noch zusätz­lich Geld damit ver­die­nen wol­len, dass sie Spie­le für das Gerät gegen Koh­le  in einem Abo­mo­dell anbieten.

Das ist alles so der­ma­ßen offen­sicht­lich, ich fra­ge mich, war­um nicht schon frü­her jemand dar­auf gekom­men ist … ich weiß dass es Lösun­gen mit Micro­softs Sur­face gab, das ist aber eben viel zu teu­er, oder auch mit Bea­mern, die auf Spiel­ti­sche gerich­tet waren, da ist der Ein­rich­tungs­auf­wand aller­dings nicht ganz klein.

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Pro­mo­fo­to Copy­right The Last Gameboard

Oculus Link für die Quest kommt im November

Oculus Link für die Quest kommt im November

Eigent­lich ist die Ocu­lus Quest eine ziem­lich coo­le VR-Bril­le: Sie funk­tio­niert kabel­los und braucht auch dank insi­de-out-Tracking kei­ne Leucht­tür­me mehr. Aller­dings ist die Rechen­leis­tung ver­gleichs­wei­se beschränkt, da man kei­nen leis­tungs­star­ken Rech­ner in dem ver­gleichs­wei­se klei­nen Head­set unter­brin­gen kann, wei­ter­hin ist man von der Akku­lauf­zeit abhän­gig. Und auch die Nut­zung von Apps Drit­ter ist schwie­rig, man muss eini­ge Klimm­zü­ge und Sidel­oading auf sich neh­men, um Dritt­an­bie­ter­con­tent auf das Gerät zubrin­gen, für Otto­nor­ma­luser viel­leicht etwas nervig.

Es gibt auch Dritt­soft­ware, die bei­spiels­wei­se Steam VR auf die Bril­le streamt, das funk­tio­niert aber eher schlecht und extrem rucke­lig, so dass es nicht wirk­lich nutz­bar ist.

Im Novem­ber soll sich das ändern, denn für dann wur­de »Ocu­lus Link« ange­kün­digt. Das ist kei­ne Hard­ware, son­dern eine Soft­ware, genau­er ein Soft­ware-Update der Quest-Firm­ware, das die Titel von einem VR-taug­li­chen Rech­ner auf die Quest bringt. Das hat aller­dings den Nach­teil, dass man dann wie­der eine Strip­pe benö­tigt, näm­lich ein USB-C-Kabel vom Rech­ner zur Brille.

Es bleibt abzu­war­ten, ob das tat­säch­lich latenz­frei und mit aus­rei­chen­der Frame­ra­te funk­tio­nie­ren wird.

Die erfor­der­li­chen Specs für den Rech­ner sind genau­so wie bei der Rift:

Kom­po­nen­teEmp­foh­le­ne SpezifikationenMin­dest­spe­zi­fi­ka­tio­nen
Pro­zes­sorIntel i5-4590/AMD Ryzen 5 1500X oder höherIntel i3-6100/AMD Ryzen 3 1200, FX4350 oder höher
Gra­fik­kar­teNVIDIA GTX 1060/AMD Rade­on RX 480 oder besserNVIDIA GTX 1050 Ti/AMD Rade­on RX 470 oder besser
Alter­na­ti­ve GrafikkarteNVIDIA GTX 970/AMD Rade­on R9 290 oder besserNVIDIA GTX 960 4 GB/AMD Rade­on R9 290 oder besser
Arbeits­spei­chermind. 8 GB RAMmind. 8 GB RAM
Betriebs­sys­temWin­dows 10Win­dows 10
USB-Anschlüs­se1 x USB‑3.0‑Anschlüsse1 x USB‑3.0‑Anschluss
Video­aus­gangKom­pa­ti­bler DisplayPort-VideoausgangKom­pa­ti­bler miniDisplayPort-Videoausgang

Pro­mo­gra­fik Ocu­lus Link Copy­right Oculus/Facebook

Android auf der Nintendo Switch

Android auf der Nintendo Switch

In einem Video wird gezeigt, dass man Android, oder genau­er gesag­te: Lineage OS, auf Nin­ten­dos Kon­so­le Switch instal­lie­ren kann. Und das ist sogar ver­blüf­fend ein­fach und es sind kei­ne Ein­grif­fe ins Sys­tem nötig, da das Betriebs­sys­tem von einer SD-Kar­te läuft. Damit hät­te man Zugriff auf einen Hau­fen mobi­ler Spie­le für Android. Die Ver­si­on basiert auf Line­age­OS 15.1 (Android 8.1 Oreo) für das NVIDIA SHIELD Android TV.

Das Gan­ze kommt aus dem bekann­ten Forum xda-developers.com, die sich unter ande­rem schon seit Jah­ren mit alter­na­ti­ven Android-Ver­sio­nen für Tablets und Smart­pho­nes befassen.

Man darf davon aus­ge­hen, dass Big N das nicht gefal­len wird und die ver­su­chen wer­den, das zum einen als Garan­tie-been­den­des Hacking anzu­se­hen und zum ande­ren dage­gen vor­zu­ge­hen. Auf der ande­ren Sei­te ste­he ich auf dem Stand­punkt, dass man auf Gerä­ten nach eige­nem Wunsch belie­bi­ge Betriebs­sys­te­me instal­lie­ren kön­nen sollte.

Unter dem You­tube-Video fin­den sich Links zu Erläu­te­run­gen und Releases.

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Wiederauferstehung im Dezember: der Commodore C64

Wiederauferstehung im Dezember: der Commodore C64

Das Team hin­ter der Retro­kon­so­le C64 Mini hat­te bereits ange­kün­digt, dass sie eine Neu­fas­sung des klas­si­schen Com­pu­ters auf den Markt brin­gen wür­den. Das waren kei­ne lee­ren Ver­spre­chun­gen, man kann den »New C64« bei Ama­zon bereits zum Preis von 120 Euro vor­be­stel­len.

Die Aus­ga­be in Ori­gi­nal­grö­ße ver­fügt im Gegen­satz zu sei­nem klei­nen Able­ger über eine ech­te Tas­ta­tur, neben dem »Karus­sell­mo­dus«, in dem man aus ver­schie­de­nen Spiele­klas­si­kern (bei­spiels­wei­se Cali­for­nia Games, Par­adroid, Boul­der Dash, Attack of the Mutant Camels, Hover Bov­ver, Idris Alpha oder Gridrun­ner), aber auch neu­en Games (Galen­cia) aus­wäh­len kann, hat er eine C64- und einen VC 20-Modus, die den jewei­li­gen Com­pu­ter emu­lie­ren. Via USB kann man nicht nur neue Firm­ware auf­spie­len, Sticks die­nen auch als Mas­sen­spei­cher, geben sich also als Flop­py aus, so dass man eige­ne Pro­gram­me spei­chern kann. Im Lie­fer­um­fang ist der bereits vom C 64 Mini bekann­te, an den Com­pe­ti­ti­on Pro erin­nern­de, Joy­stick. Man kann nur hof­fen, dass es sich um eine ver­bes­ser­te Ver­si­on han­delt, denn die bis­he­ri­ge Ver­si­on brach gern mal. Eben­falls dabei sind ein Netz­teil und ein HDMI-Kabel, sowie eine Schnelleinführung.

Der »The C64 Maxi« (so heißt er offen­bar bei uns) wird von Retro Games Inc. in Zusam­men­ar­beit mit Koch Media ver­trie­ben, soll­te also auch im pünkt­lich und in aus­rei­chen­der Men­ge zu bekom­men sein.

Offi­zi­ell erhält­lich ist er er ab dem 5. Dezem­ber 2019, also pünkt­lich zu Weihnachten.

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Pro­mo­bil­der Copy­right Retro Games Inc. & Koch Media

Sony Playstation 5

Sony Playstation 5

Der Erschei­nungs­ter­min der ori­gi­na­len Play­sta­ti­on ist fast 25 Jah­re her, nun gibt es anläss­lich der E3 mikro­sko­pisch zu nen­nen­de Details zum ange­kün­dig­ten neu­en Modell, nach­dem sich Sony lan­ge zuge­knöpft gege­ben hatte..

Die Play­sta­ti­on 5, so der leicht unin­spi­rier­te Name, ver­fügt über eine Oct­a­core CPU von AMD, basie­rend auf deren neu­er 7 Nano­me­ter Zen 2 Archi­tek­tur. Als Gra­fik­pro­zes­sor kommt eine spe­zi­el­le GPU zum Ein­satz, die auf AMDs Rade­on Navi Archi­tek­tur auf­baut. Die Kon­so­le soll Auf­lö­sun­gen bis 8K ermög­li­chen und 3D Sound bie­ten. Games in 4K sol­len in 120 Hz abge­spielt wer­den kön­nen. Die Lade­zei­ten sol­len im Ver­gleich zum Vor­gän­ger deut­lich schnel­ler wer­den, da eine SSD ver­baut ist.

Was den PS4-Besit­zer freu­en dürf­te: Alle Spie­le der Vor­gän­ger­kon­so­le sind kom­pa­ti­bel und kön­nen wei­ter genutzt wer­den. Das war ein schwe­rer Kri­tik­punkt beim Über­gang von PS3 zu PS4: die feh­len­de Abwärtskompatibilität.

Einen Launch­ter­min für die PS5 gibt es immer noch nicht, Augu­ren tip­pen auf Som­mer oder Herbst 2020, den Ter­min haben sie mög­li­cher­wei­se aus dem Gekrö­se einer geschlach­te­ten PSO­ne gelesen …

Promografik/Logo Copy­right Sony Com­pu­ter Entertainment

Ungewöhnliches Gaming-Handheld: Playdate

Ungewöhnliches Gaming-Handheld: Playdate

Es kommt von Panic, einer Fir­ma, die man ursprüng­lich durch High-End-Apps für Apple-Gerä­te kann­te: Das Gaming-Hand­held Play­da­te. Auch im Spie­l­e­be­reich ken­nen die sich aus, von ihnen stammt bei­spiels­wei­se FIREWATCH und in Kür­ze erscheint UNTITLED GOOSE GAME.

Das Play­da­te erin­nert ein wenig an einen Game­boy, ins­be­son­de­re natür­lich durch den Grau­stu­fen­bild­schirm und die über­schau­ba­re Anzahl an Knöp­fen. Äußerst unge­wöhn­lich ist aller­dings die Kur­bel an der Sei­te. Mit der ver­sorgt man das Play­da­te nicht etwa mit Strom, es han­delt sich um ein Kon­troll­ele­ment, das in den Spie­len ein­ge­setzt wer­den kann. Play­da­te wur­de in Zusam­men­ar­beit mit Teena­ge Engi­nee­ring ent­wi­ckelt, der schwe­di­schen Fir­ma, die man durch ihre Hand­held-Syn­the­si­zer kennt – die hat­ten auch die Idee mit der Kurbel.

Das Gerät ist 74 ?× ?76? × ?9 mm groß und hat einen 2.7‑Inch Bild­schirm, der nicht beleuch­tet ist. Das Dis­play soll äußerst hoch­auf­lö­send sein, bei Panic nennt man es einen »pre­mi­um black and white screen«. Wei­ter sind an Bord: WLAN, Blue­tooth, USB‑C und eine Kopf­hö­rer­buch­se. So wie es auf den Pro­mo­fo­tos aus­sieht auch ein klei­ner Lautsprecher.

Car­tridges benutzt Play­da­te nicht, Spie­le wer­den her­un­ter­ge­la­den. Im Preis von ver­mut­lich 150 Dol­lar ist eine Spie­le­sea­son ent­hal­ten. Das sind 12 Spie­le, die nach dem Release der Platt­form nach und nach ver­öf­fent­licht wer­den sol­len, das ers­te wird direkt nach dem ers­ten Ein­schal­ten gela­den, danach wird in jeder Woche ein wei­te­res erscheinen.

Das ers­te Spiel trägt den Titel Crankin’s Time Tra­vel Adven­ture und es wird von Kei­ta Taka­ha­shi ent­wi­ckelt, dem Schöp­fer von Kata­ma­ri Dama­cy. Die Prämisse:

This game uses the crank exclu­si­ve­ly to con­trol the flow of time, back­wards and for­wards. Your goal? Get Cran­kin’ to his date with Cran­ket­te while avoiding an ever-incre­a­sing seri­es of ridi­cu­lous obsta­cles — obsta­cles that aren’t affec­ted by the time con­trol. Will Cran­kin’ make it to his ren­dez­vous on-time? (Spoi­ler alert: no)

Das Play­da­te soll früh in 2020 erschei­nen, in wel­chen Län­dern, das ver­sucht man gera­de bei Panic herauszufinden.

Pro­mo­fo­tos Play­da­te © 2019 Panic

Capcom Home Arcade

Capcom Home Arcade

Wie der Retro-Gamer weiß, gibt es hau­fen­wei­se Boot­leg-Game-Kon­so­len aus Chi­na, auf die mehr oder weni­ger ille­gal Arca­de-Games auf­ge­spielt sind oder wer­den kön­nen. Cap­com möch­te jetzt eine eige­ne Fas­sung auf dem Markt wer­fen, mit selbst­ver­ständ­lich lega­len Spie­len dar­auf. Der Nach­teil: Wo die Boot­leg-Kon­so­len mit teil­wei­se tau­sen­den Games bela­den nach Hau­se kom­men, fin­den sich auf Cap­coms Kon­so­le gera­de mal 16 Titel, nämlich:

  • 1944: The Loop Master
  • Ali­en vs. Predator
  • Armo­red Warriors
  • Cap­com Sport Club
  • Cap­tain Commando
  • Cyber­bots: Full­me­tal Madness
  • Darks­tal­kers: The Night Warriors
  • Eco Figh­ters
  • Final Fight
  • Ghouls ‘n Ghosts
  • Giga Wing
  • Mega Man: The Power Battle
  • Pro­ge­ar
  • Street Figh­ter II: Hyper Fighting
  • Stri­der
  • Super Puz­zle Figh­ter II Turbo

Wie die Kon­kur­renz hat die Cap­com Home Arca­de – so der offi­zi­el­le Name – zwei Joy­sticks und je Spie­ler acht Knöp­fe. Der Strom kommt via Micro-USB. Was die ande­ren Kon­so­len nicht haben ist WLAN, dar­über soll man sei­ne erreich­ten Punk­te in Online-High­score­lis­ten ein­tra­gen kön­nen. Die Maße der Home Arca­de sind: 74 x 11 x 22 cm.

Man darf gespannt sein, die hack­bar das Gerät sein wird.

Die Cap­com Home Arca­de soll am 25 Okto­ber 2019 zum Preis von 229,99 Euro auf den euro­päi­schen Markt kom­men, Ver­triebs­part­ner ist Koch Media.

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