Kurzbesprechung: Evercade Retro Handheld

Kurzbesprechung: Evercade Retro Handheld

Als ich zum ers­ten Mal vom Retro-Games-Hand­held Ever­ca­de hör­te, war ich als Retro-Fan inter­es­siert, immer­hin habe ich all die Spie­le damals live erlebt, als sie neu waren. Des­we­gen ste­hen hier auch diver­se alte Com­pu­ter und Kon­so­len her­um, eben­so diver­se Hard­ware- und FPGA-Emu­la­to­ren.

Die Ever­ca­de soll­te ein Hand­held mit einem 3Zoll-Bild­schirm sein, für das Spie­le der ver­schie­dens­ten Sys­te­me und Publis­her (bei­spiels­wei­se Nam­co, Ata­ri oder Cap­com) als Car­tridges erhält­lich sein soll­ten, also wie in den alten Zei­ten. Das wür­de auch bedeu­ten: Ein­ste­cken, los­spie­len.

Des­we­gen hat­te ich Anfang Mai ein Ever­ca­de bei Ama­zon vor­be­stellt, Lie­fe­rung soll­te Ende Mail sein, das ver­schob sich dann auf den 6. Juni, bis dahin noch kein Pro­blem.

Dann ver­strich der 6. Juni 2020 ohne dass ich ein gerät erhielt. Im Ama­zon-Backend wur­de jeg­li­cher Lie­fer­ter­min gelöscht. Eine Anfra­ge bei Ama­zon ergab: der Ever­ca­de-Her­stel­ler ist schuld, weil er nicht genug Ein­hei­ten aus­ge­lie­fert hat, die hin­ge­gen woll­ten den schwar­zen Peter Ama­zon zuschie­ben und behaup­te­ten: Ama­zon hat nicht genug bestellt und kann des­we­gen nicht lie­fern. Nach mei­nen bis­he­ri­gen Erfah­run­gen mit Ama­zon hal­te ich das für unglaub­wür­dig, denn die wuss­ten ja auf­grund der Vor­be­stel­lun­gen ziem­lich genau, wie­vie­le sie benö­tig­ten, des­we­gen gehe ich davon aus, dass Ever­ca­de ein­fach nicht genug Kon­so­len gelie­fert hat. Wäh­rend ande­re also schon ers­te Bespre­chun­gen ver­fass­ten, sag­te man mir bei Ama­zon nur lapi­dar: »Sie kön­nen ja ein­fach stor­nie­ren.« Das war natür­lich eben­so wenig eine Opti­on wie der vom Her­stel­ler vor­ge­schla­ge­ne Weg, doch ein­fach in GB zu bestel­len, da wäre mir ein even­tu­el­ler Kauf­rück­tritt dann aller­dings zu teu­er gewor­den.

Anfang der Woche mel­de­te Ama­zon mir dann uner­war­tet per Email, dass die Kon­so­le am 7. Juli 2020 gelie­fert wer­de. Sie kam ges­tern, also sie­ben Tage vor­her.

Nach dem Aus­pa­cken wur­de lei­der bestä­tigt, was ande­re Rezen­sen­ten bereits bemän­gelt hat­ten: das Steu­er­kreuz ist arg spil­le­rig und wenig ver­trau­ene­er­we­ckend, ähn­li­ches gilt für die But­tons. Die Car­tridges kann man nur mit eini­ger Gewalt in den vor­ge­se­he­nen Schacht drü­cken und noch schwie­ri­ger wie­der her­aus bekom­men (das Sup­port-Video dazu, das mir zei­gen will wie ich das hand­ha­ben soll, damit es funk­tio­niert, ist ein guter Lacher, aber kei­ne Lösung), der Sound ist auf­grund der win­zi­gen Laut­spre­cher eher schlecht.

Dazu kommt, dass ich mir die Zusam­men­stel­lun­gen der Spie­le auf den Car­tridges gar nicht so genau ange­se­hen hat­te (ich hat­te einen Pack aus Kon­so­le mit drei Cas­set­ten erwor­ben, dabei sind Ata­ri Clas­sics, Nam­co Muse­um und Inter­play). Auf der Nam­co-Car­tridge befan­den sich gera­de mal elf Spie­le, dar­un­ter auch wel­che, die man nicht wirk­lich als »Klas­si­ker« bezeich­nen wür­de, die rest­li­chen Cas­set­ten sahen ähn­lich trau­rig aus. Gut, ich gebe zu: das war mein Feh­ler, ich hät­te vor­her mal genau­er hin­se­hen sol­len, wie umfang­reich die Spie­le­samm­lun­gen sind. Betrach­tet man, dass die Cas­set­ten ein­zeln für 20 Euro ange­bo­ten wer­den, ist die Spiel­aus­wahl dar­auf ein Lacher, es gibt für ande­re Kon­so­len für den­sel­ben oder sogar nied­ri­ge­re Prei­se deut­lich umfang­rei­che­re Samm­lun­gen. Ver­mut­lich waren den Ever­ca­de-Machern die Lizenz­kos­ten für ech­te Kra­cher in aus­rei­chen­der Anzahl zu hoch.

Nach­dem ich dann noch fest­stel­len muss­te, dass es sich bei bei­spiels­wei­se PAC-MAN, XEVIOUS oder GALAXIAN um tech­nisch min­der­we­ri­ge NES-Ver­sio­nen han­del­te, also nicht um Arca­de-Fas­sun­gen, habe ich die Ata­ri- und Inter­play-Car­tridges gar nicht mehr aus‑, dafür aber das Ever­ca­de wie­der ein­ge­packt und wer­de es im Rah­men mei­nes Kauf­rück­tritts­rechts zurück­sen­den.

Scha­de. Eigent­lich eine gute Idee, aller­dings man­gelt es an der tech­ni­schen Umset­zung, der Qua­li­tät der Kon­so­le, sowie der Qua­li­tät der emu­lier­ten Spie­le eben­so wie deren Anzahl für den ange­sag­ten Preis. Dann doch lie­ber Nam­co Muse­um (und ande­re) auf der Switch. Da gibt es sogar nahe­zu eins zu eins-Umset­zun­gen von Spiel­hal­len­klas­si­kern wie MOON PATROL.

Hard­core-Fans könn­ten mal einen Blick ris­kie­ren, für die gibt es aller­dings zahl­rei­che ande­re und in mei­nen Augen bes­se­re Optio­nen für in aller Regel weni­ger Geld. Ich hat­te semi­le­ga­le Chi­na-Kon­so­len in der Hand, die bes­ser ver­ar­bei­tet waren, als das Ever­ca­de …

Pro­mo­fo­to Copy­right © 2019 Ever­ca­de

Nintendo Switch: Neues Update ermöglicht Verschieben von Spielen auf SD-Karte

Nintendo Switch: Neues Update ermöglicht Verschieben von Spielen auf SD-Karte

End­lich! Soeben wird ein Firm­ware-Update für Nin­ten­dos Spie­le­kon­so­le Switch aus­ge­rollt. Es trägt die Ver­si­on 10.0.0 und ermög­licht es (end­lich!) Spie­le aus dem Sys­tem­spei­cher auf die SD-Kar­te zu ver­schie­ben. Bis­her muss­te man die Spie­le löschen und neu her­un­ter laden, um sie auf die Kar­te zu bekom­men. Was man immer noch nicht auf das exter­ne Spei­cher­me­di­um ver­schie­ben kann sind bei­spiels­wei­se gespei­cher­te Spiel­stän­de.

Eben­falls neu ist die Opti­on, die Con­trol­ler­tas­ten neu zu bele­gen, das funk­tio­niert mit den Joy-Cons (natür­lich auch den fest ange­bau­ten der Switch Lite) und dem Pro Con­trol­ler. Man kann die Bele­gung auch in bis zu fünf Pre­sets spei­chern.

Logo und Screen­shot Copy­right Nin­ten­do

Crowdfunding: Elektronisches Spielbrett Gameboard‑1

Crowdfunding: Elektronisches Spielbrett Gameboard‑1

Bei Kick­star­ter läuft der­zeit eine Kam­pa­gne, die für Table­top- und Brett­spie­ler inter­es­sant sein könn­te: Gameboard‑1 von The Last Game­board.

Dabei han­delt es sich im Prin­zip um ein Tablet im For­mat 16 x 16 Zoll (knapp 41 x 41 cm, mit einer Auf­lö­sung von 1920 x 1920 Pixeln), das belie­bi­ge Spiel­brett- oder Table­top-Ober­flä­chen dar­stel­len kann. Für ela­bo­rier­te War­ga­mes eher zu klein, aber für klas­si­sche Brett­spie­le oder Batt­le­maps für Pen & Paper-Rol­len­spiel sicher­lich ein nütz­li­ches Hilfs­mit­tel – hat man genug klein­geld kann man das Pro­blem aller­dings lösen, denn man kann meh­rer Game­board-1s kom­bi­nie­ren, um eine grö­ße­re Spiel­flä­che zu erzeu­gen. Das Brett soll auch Spiel­fi­gu­ren erken­nen und mit die­sen inter­agie­ren kön­nen. Gesteu­ert wird das Ding selbst­ver­ständ­lich über eine App, da die Ent­wick­lungs­um­ge­bun­gen offen gelegt wer­den sol­len, ist auch eine Ansteue­rung via PC denk­bar; genutzt wer­den kön­nen bei­spiels­wei­se die eta­blier­ten Game Engi­nes Unity und Unre­al. Die Kam­pa­gnen­star­ter zei­gen bereits Fea­tures wie Wür­fel, die man auf dem Smart­pho­ne in der App schüt­telt, und die dann auf dem Gameboard‑1 aus­rol­len.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst.

Betrie­ben wer­den soll das Brett mit Bat­te­rien oder Netz­teil, es soll zur Kom­mu­ni­ka­ti­on mit der Außen­welt zudem über WLAN und Blue­tooth ver­fü­gen. Kern des Sys­tems ist eine nicht näher spe­zi­fi­zier­te kom­bi­nier­te CPU/GPU, 4 GB Ram und eine 64 GB SSD. Das Betriebs­sys­tem TLGOS ist Linux basiert und soll offen­bar eine Linux-Android-Mischung sein.

Das Gan­ze ist natür­lich nicht ganz bil­lig, aber ange­sichts der Specs sind die 349 Dol­lar die für ein Gameboard‑1 anfal­len im Ver­gleich mit Smart­pho­nes auch nicht wirk­lich teu­er.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­det man auf der Kick­star­ter-Sei­te der Kam­pa­gne und auf der Web­sei­te der Macher. Erwäh­nens­wert ist, dass die natür­lich noch zusätz­lich Geld damit ver­die­nen wol­len, dass sie Spie­le für das Gerät gegen Koh­le  in einem Abo­mo­dell anbie­ten.

Das ist alles so der­ma­ßen offen­sicht­lich, ich fra­ge mich, war­um nicht schon frü­her jemand dar­auf gekom­men ist … ich weiß dass es Lösun­gen mit Micro­softs Sur­face gab, das ist aber eben viel zu teu­er, oder auch mit Bea­mern, die auf Spiel­ti­sche gerich­tet waren, da ist der Ein­rich­tungs­auf­wand aller­dings nicht ganz klein.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst.

Pro­mo­fo­to Copy­right The Last Game­board

Oculus Link für die Quest kommt im November

Oculus Link für die Quest kommt im November

Eigent­lich ist die Ocu­lus Quest eine ziem­lich coo­le VR-Bril­le: Sie funk­tio­niert kabel­los und braucht auch dank insi­de-out-Tracking kei­ne Leucht­tür­me mehr. Aller­dings ist die Rechen­leis­tung ver­gleichs­wei­se beschränkt, da man kei­nen leis­tungs­star­ken Rech­ner in dem ver­gleichs­wei­se klei­nen Head­set unter­brin­gen kann, wei­ter­hin ist man von der Akku­lauf­zeit abhän­gig. Und auch die Nut­zung von Apps Drit­ter ist schwie­rig, man muss eini­ge Klimm­zü­ge und Sidel­oading auf sich neh­men, um Dritt­an­bie­ter­con­tent auf das Gerät zubrin­gen, für Otto­nor­ma­luser viel­leicht etwas ner­vig.

Es gibt auch Dritt­soft­ware, die bei­spiels­wei­se Steam VR auf die Bril­le streamt, das funk­tio­niert aber eher schlecht und extrem rucke­lig, so dass es nicht wirk­lich nutz­bar ist.

Im Novem­ber soll sich das ändern, denn für dann wur­de »Ocu­lus Link« ange­kün­digt. Das ist kei­ne Hard­ware, son­dern eine Soft­ware, genau­er ein Soft­ware-Update der Quest-Firm­ware, das die Titel von einem VR-taug­li­chen Rech­ner auf die Quest bringt. Das hat aller­dings den Nach­teil, dass man dann wie­der eine Strip­pe benö­tigt, näm­lich ein USB-C-Kabel vom Rech­ner zur Bril­le.

Es bleibt abzu­war­ten, ob das tat­säch­lich latenz­frei und mit aus­rei­chen­der Frame­ra­te funk­tio­nie­ren wird.

Die erfor­der­li­chen Specs für den Rech­ner sind genau­so wie bei der Rift:

Kom­po­nen­teEmp­foh­le­ne Spe­zi­fi­ka­tio­nenMin­dest­spe­zi­fi­ka­tio­nen
Pro­zes­sorIntel i5-4590/AMD Ryzen 5 1500X oder höherIntel i3-6100/AMD Ryzen 3 1200, FX4350 oder höher
Gra­fik­kar­teNVIDIA GTX 1060/AMD Rade­on RX 480 oder bes­serNVIDIA GTX 1050 Ti/AMD Rade­on RX 470 oder bes­ser
Alter­na­ti­ve Gra­fik­kar­teNVIDIA GTX 970/AMD Rade­on R9 290 oder bes­serNVIDIA GTX 960 4 GB/AMD Rade­on R9 290 oder bes­ser
Arbeits­spei­chermind. 8 GB RAMmind. 8 GB RAM
Betriebs­sys­temWin­dows 10Win­dows 10
USB-Anschlüs­se1 x USB‑3.0‑Anschlüsse1 x USB‑3.0‑Anschluss
Video­aus­gangKom­pa­ti­bler Dis­play­Po­rt-Video­aus­gangKom­pa­ti­bler mini­Dis­play­Po­rt-Video­aus­gang

Pro­mo­gra­fik Ocu­lus Link Copy­right Oculus/Facebook

Android auf der Nintendo Switch

Android auf der Nintendo Switch

In einem Video wird gezeigt, dass man Android, oder genau­er gesag­te: Lineage OS, auf Nin­ten­dos Kon­so­le Switch instal­lie­ren kann. Und das ist sogar ver­blüf­fend ein­fach und es sind kei­ne Ein­grif­fe ins Sys­tem nötig, da das Betriebs­sys­tem von einer SD-Kar­te läuft. Damit hät­te man Zugriff auf einen Hau­fen mobi­ler Spie­le für Android. Die Ver­si­on basiert auf Line­age­OS 15.1 (Android 8.1 Oreo) für das NVIDIA SHIELD Android TV.

Das Gan­ze kommt aus dem bekann­ten Forum xda-developers.com, die sich unter ande­rem schon seit Jah­ren mit alter­na­ti­ven Android-Ver­sio­nen für Tablets und Smart­pho­nes befas­sen.

Man darf davon aus­ge­hen, dass Big N das nicht gefal­len wird und die ver­su­chen wer­den, das zum einen als Garan­tie-been­den­des Hacking anzu­se­hen und zum ande­ren dage­gen vor­zu­ge­hen. Auf der ande­ren Sei­te ste­he ich auf dem Stand­punkt, dass man auf Gerä­ten nach eige­nem Wunsch belie­bi­ge Betriebs­sys­te­me instal­lie­ren kön­nen soll­te.

Unter dem You­tube-Video fin­den sich Links zu Erläu­te­run­gen und Relea­ses.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst.

 

Wiederauferstehung im Dezember: der Commodore C64

Wiederauferstehung im Dezember: der Commodore C64

Das Team hin­ter der Retro­kon­so­le C64 Mini hat­te bereits ange­kün­digt, dass sie eine Neu­fas­sung des klas­si­schen Com­pu­ters auf den Markt brin­gen wür­den. Das waren kei­ne lee­ren Ver­spre­chun­gen, man kann den »New C64« bei Ama­zon bereits zum Preis von 120 Euro vor­be­stel­len.

Die Aus­ga­be in Ori­gi­nal­grö­ße ver­fügt im Gegen­satz zu sei­nem klei­nen Able­ger über eine ech­te Tas­ta­tur, neben dem »Karus­sell­mo­dus«, in dem man aus ver­schie­de­nen Spiele­klas­si­kern (bei­spiels­wei­se Cali­for­nia Games, Par­adroid, Boul­der Dash, Attack of the Mutant Camels, Hover Bov­ver, Idris Alpha oder Gridrun­ner), aber auch neu­en Games (Galen­cia) aus­wäh­len kann, hat er eine C64- und einen VC 20-Modus, die den jewei­li­gen Com­pu­ter emu­lie­ren. Via USB kann man nicht nur neue Firm­ware auf­spie­len, Sticks die­nen auch als Mas­sen­spei­cher, geben sich also als Flop­py aus, so dass man eige­ne Pro­gram­me spei­chern kann. Im Lie­fer­um­fang ist der bereits vom C 64 Mini bekann­te, an den Com­pe­ti­ti­on Pro erin­nern­de, Joy­stick. Man kann nur hof­fen, dass es sich um eine ver­bes­ser­te Ver­si­on han­delt, denn die bis­he­ri­ge Ver­si­on brach gern mal. Eben­falls dabei sind ein Netz­teil und ein HDMI-Kabel, sowie eine Schnell­ein­füh­rung.

Der »The C64 Maxi« (so heißt er offen­bar bei uns) wird von Retro Games Inc. in Zusam­men­ar­beit mit Koch Media ver­trie­ben, soll­te also auch im pünkt­lich und in aus­rei­chen­der Men­ge zu bekom­men sein.

Offi­zi­ell erhält­lich ist er er ab dem 5. Dezem­ber 2019, also pünkt­lich zu Weih­nach­ten.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst.

Pro­mo­bil­der Copy­right Retro Games Inc. & Koch Media

Sony Playstation 5

Sony Playstation 5

Der Erschei­nungs­ter­min der ori­gi­na­len Play­sta­ti­on ist fast 25 Jah­re her, nun gibt es anläss­lich der E3 mikro­sko­pisch zu nen­nen­de Details zum ange­kün­dig­ten neu­en Modell, nach­dem sich Sony lan­ge zuge­knöpft gege­ben hat­te..

Die Play­sta­ti­on 5, so der leicht unin­spi­rier­te Name, ver­fügt über eine Oct­a­core CPU von AMD, basie­rend auf deren neu­er 7 Nano­me­ter Zen 2 Archi­tek­tur. Als Gra­fik­pro­zes­sor kommt eine spe­zi­el­le GPU zum Ein­satz, die auf AMDs Rade­on Navi Archi­tek­tur auf­baut. Die Kon­so­le soll Auf­lö­sun­gen bis 8K ermög­li­chen und 3D Sound bie­ten. Games in 4K sol­len in 120 Hz abge­spielt wer­den kön­nen. Die Lade­zei­ten sol­len im Ver­gleich zum Vor­gän­ger deut­lich schnel­ler wer­den, da eine SSD ver­baut ist.

Was den PS4-Besit­zer freu­en dürf­te: Alle Spie­le der Vor­gän­ger­kon­so­le sind kom­pa­ti­bel und kön­nen wei­ter genutzt wer­den. Das war ein schwe­rer Kri­tik­punkt beim Über­gang von PS3 zu PS4: die feh­len­de Abwärts­kom­pa­ti­bi­li­tät.

Einen Launch­ter­min für die PS5 gibt es immer noch nicht, Augu­ren tip­pen auf Som­mer oder Herbst 2020, den Ter­min haben sie mög­li­cher­wei­se aus dem Gekrö­se einer geschlach­te­ten PSO­ne gele­sen …

Promografik/Logo Copy­right Sony Com­pu­ter Enter­tain­ment

Ungewöhnliches Gaming-Handheld: Playdate

Ungewöhnliches Gaming-Handheld: Playdate

Es kommt von Panic, einer Fir­ma, die man ursprüng­lich durch High-End-Apps für Apple-Gerä­te kann­te: Das Gaming-Hand­held Play­da­te. Auch im Spie­l­e­be­reich ken­nen die sich aus, von ihnen stammt bei­spiels­wei­se FIREWATCH und in Kür­ze erscheint UNTITLED GOOSE GAME.

Das Play­da­te erin­nert ein wenig an einen Game­boy, ins­be­son­de­re natür­lich durch den Grau­stu­fen­bild­schirm und die über­schau­ba­re Anzahl an Knöp­fen. Äußerst unge­wöhn­lich ist aller­dings die Kur­bel an der Sei­te. Mit der ver­sorgt man das Play­da­te nicht etwa mit Strom, es han­delt sich um ein Kon­troll­ele­ment, das in den Spie­len ein­ge­setzt wer­den kann. Play­da­te wur­de in Zusam­men­ar­beit mit Teena­ge Engi­nee­ring ent­wi­ckelt, der schwe­di­schen Fir­ma, die man durch ihre Hand­held-Syn­the­si­zer kennt – die hat­ten auch die Idee mit der Kur­bel.

Das Gerät ist 74 ?× ?76? × ?9 mm groß und hat einen 2.7‑Inch Bild­schirm, der nicht beleuch­tet ist. Das Dis­play soll äußerst hoch­auf­lö­send sein, bei Panic nennt man es einen »pre­mi­um black and white screen«. Wei­ter sind an Bord: WLAN, Blue­tooth, USB‑C und eine Kopf­hö­rer­buch­se. So wie es auf den Pro­mo­fo­tos aus­sieht auch ein klei­ner Laut­spre­cher.

Car­tridges benutzt Play­da­te nicht, Spie­le wer­den her­un­ter­ge­la­den. Im Preis von ver­mut­lich 150 Dol­lar ist eine Spie­le­sea­son ent­hal­ten. Das sind 12 Spie­le, die nach dem Release der Platt­form nach und nach ver­öf­fent­licht wer­den sol­len, das ers­te wird direkt nach dem ers­ten Ein­schal­ten gela­den, danach wird in jeder Woche ein wei­te­res erschei­nen.

Das ers­te Spiel trägt den Titel Crankin’s Time Tra­vel Adven­ture und es wird von Kei­ta Taka­ha­shi ent­wi­ckelt, dem Schöp­fer von Kata­ma­ri Dama­cy. Die Prä­mis­se:

This game uses the crank exclu­si­ve­ly to con­trol the flow of time, back­wards and for­wards. Your goal? Get Cran­kin’ to his date with Cran­ket­te while avoiding an ever-incre­a­sing seri­es of ridi­cu­lous obsta­cles — obsta­cles that aren’t affec­ted by the time con­trol. Will Cran­kin’ make it to his ren­dez­vous on-time? (Spoi­ler alert: no)

Das Play­da­te soll früh in 2020 erschei­nen, in wel­chen Län­dern, das ver­sucht man gera­de bei Panic her­aus­zu­fin­den.

Pro­mo­fo­tos Play­da­te © 2019 Panic

Capcom Home Arcade

Capcom Home Arcade

Wie der Retro-Gamer weiß, gibt es hau­fen­wei­se Boot­leg-Game-Kon­so­len aus Chi­na, auf die mehr oder weni­ger ille­gal Arca­de-Games auf­ge­spielt sind oder wer­den kön­nen. Cap­com möch­te jetzt eine eige­ne Fas­sung auf dem Markt wer­fen, mit selbst­ver­ständ­lich lega­len Spie­len dar­auf. Der Nach­teil: Wo die Boot­leg-Kon­so­len mit teil­wei­se tau­sen­den Games bela­den nach Hau­se kom­men, fin­den sich auf Cap­coms Kon­so­le gera­de mal 16 Titel, näm­lich:

  • 1944: The Loop Mas­ter
  • Ali­en vs. Pre­d­a­tor
  • Armo­red War­ri­ors
  • Cap­com Sport Club
  • Cap­tain Com­man­do
  • Cyber­bots: Full­me­tal Mad­ness
  • Darks­tal­kers: The Night War­ri­ors
  • Eco Figh­ters
  • Final Fight
  • Ghouls ‘n Ghosts
  • Giga Wing
  • Mega Man: The Power Batt­le
  • Pro­ge­ar
  • Street Figh­ter II: Hyper Figh­t­ing
  • Stri­der
  • Super Puz­zle Figh­ter II Tur­bo

Wie die Kon­kur­renz hat die Cap­com Home Arca­de – so der offi­zi­el­le Name – zwei Joy­sticks und je Spie­ler acht Knöp­fe. Der Strom kommt via Micro-USB. Was die ande­ren Kon­so­len nicht haben ist WLAN, dar­über soll man sei­ne erreich­ten Punk­te in Online-High­score­lis­ten ein­tra­gen kön­nen. Die Maße der Home Arca­de sind: 74 x 11 x 22 cm.

Man darf gespannt sein, die hack­bar das Gerät sein wird.

Die Cap­com Home Arca­de soll am 25 Okto­ber 2019 zum Preis von 229,99 Euro auf den euro­päi­schen Markt kom­men, Ver­triebs­part­ner ist Koch Media.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst.

Pro­mo­gra­fik Copy­right Cap­com Co. Ltd.

Nintendo macht in Virtual Reality – und das falsch

Nintendo macht in Virtual Reality – und das falsch

Nin­ten­do hat sich bis­her aus dem Vir­tu­al Rea­li­ty Geschäft fern­ge­hal­ten – »Hype« kann man das nun wahr­lich nicht nen­nen, weil es noch kei­ne Kil­ler­ap­pli­ka­ti­on gibt und die Bril­len nach wie vor zu teu­er und zu klo­big sind. Was wir also brau­chen sind Gerä­te und Anwen­dun­gen, die die Akzep­tanz des gran­dio­sen Medi­ums erhö­hen. Bis­her war so ziem­lich jeder, dem ich die Tech­nik demons­triert habe, von den Mög­lich­kei­ten begeis­tert.

Nin­ten­do will jetzt eine Labo-Vari­an­te her­aus­brin­gen, die die Switch zur Hilfs-VR-Bril­le macht. Man bekommt einen Papp­kar­ton mit Lin­sen, in die man die Switch vor­ne ein­klemmt. Das funk­tio­niert ähn­lich wie die diver­sen Smart­pho­ne-Lösun­gen

Und es ist eine gro­ße Schnaps­idee, denn die Auf­lö­sung von Nin­ten­dos Kon­so­le ist viel zu gering für ein auch nur halb­wegs brauch­ba­res VR-Erleb­nis, zudem kann ich mir nicht vor­stel­len, dass das Head­t­racking auch nur annä­hernd sinn­voll funk­tio­niert, somit ist Simu­la­tor Sick­ness vor­pro­gram­miert. Wenn ihr an Vir­tu­al Rea­li­ty inter­es­siert seid, dann hal­tet euch davon fern und besucht lie­ber eine Demo einer ech­ten Lösung (HTV Vive, Ocu­lus Rift, Ocu­lus Go oder Play­sta­ti­on VR), oder eins der Holo­ca­fés, bei­spiels­wei­se in Düs­sel­dorf. Dort kann man aus­pro­bie­ren, wie VR wirk­lich geht, statt solch eine halb­ga­re Lösung zu kau­fen, die auf­grund der tech­ni­schen Unzu­läng­lich­kei­ten eher abschre­cken als begeis­tern wird.

Den Kit mit den Lin­sen bekommt man ab Mit­te April für ca. 40 Euro. Lasst die Fin­ger davon.

Pro­mo­fo­to Nin­ten­do Labo VR Copy­right Nin­ten­do

Firmware 1.2.0 für den C64 Mini

Firmware 1.2.0 für den C64 Mini

Die Macher der Retro-Kon­so­le C64 Mini machen den Fans des Brot­kas­tens noch schnell ein Weih­nachts­ge­schenk, denn soeben wur­de die Ver­si­on 1.2.0 der Firm­ware ver­öf­fent­licht. Neben diver­sen neu­en Fea­tures wur­de das Spiel GALENCIA der Lis­te hin­zu­ge­fügt. Das Shoot-em-up hat den Game Of The Year Award 2017 des Maga­zins Reset64 gewon­nen. Wei­te­re neue Fea­tures sind:

Das Firm­ware-Update kann man auf der Web­sei­te der Macher her­un­ter laden.

Playstation Classic spielt beliebige Spiele vom USB-Stick

Playstation Classic spielt beliebige Spiele vom USB-Stick

Ich hab doch noch einen: Die Play­sta­ti­on Clas­sic ist kei­ne drei Wochen auf dem Markt und schon hat jemand her­aus­ge­fun­den, wie man belie­bi­ge PSO­ne-Spie­le von einem USB-stick laden kann und ein Tool namens Bleem­sync dafür her­aus gebracht. Man darf gespannt sein, wie schnell Sony ver­sucht das zu been­den, wobei Bleem­sync selbst abso­lut nichts Ille­ga­les tut – trotz­dem kann es viel­leicht nicht scha­den, sich das Tool schnell her­un­ter zu laden

Es funk­tio­niert nicht jeder USB-stick, aber ansons­ten ist das bei­na­he schon erschre­ckend ein­fach. Das kommt halt dabei her­aus, wenn Sony ein­fach irgend­ei­nen Open Source-Emu­la­tor für sei­ne Clas­sic-Kon­so­le nutzt. :)

The Games Shed zeigt in einem Video (in eng­li­scher Spra­che) wie ein­fach das geht.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst.