Spieleklassiker: der C64 Mini

Spieleklassiker: der C64 Mini

Nach­dem Nin­ten­do die Kon­so­len-Neu­auf­la­gen NES Clas­sic Mini und SNES Clas­sic Mini in viel zu klei­nen Stück­zah­len auf den Markt ge­wor­fen hat, folgt jetzt ein an­de­rer Klas­si­ker aus dem Com­pu­ter­spie­le-Be­reich:

Der C64 Mini hat un­ge­fähr die hal­be Grö­ße des Ori­gi­nals und kommt mit ei­nem HDMI-Aus­gang, so­wie zwei USB-An­schlüs­sen. Schließt man dort eine Ta­sta­tur an, hat man ei­nen voll­wer­ti­gen Com­pu­ter (wor­aus ich ent­neh­me, dass das Key­board am Ge­rät nur ein Fake ist und nicht be­dien­bar). Eben­falls im Lie­fer­um­fang be­fin­det sich ein Joy­stick in der Op­tik ei­nes Com­pe­ti­ti­on Pro, aber mit zu­sätz­li­chen Knöp­fen (die ver­mut­lich die F-Ta­sten emu­lie­ren), ein HDMI-Ka­bel und eine An­lei­tung. Ein Strom­ver­sor­gungs­ka­bel liegt bei, eine Strom­ver­sor­gung fehlt, da ver­wen­det man wie auch bei den Nin­ten­do-Kon­so­len ein han­dels­üb­li­ches USB-Netz­teil. Man kann die Bild­aus­ga­be über ver­schie­de­ne Shader ma­ni­pu­lie­ren: scharf, Röh­ren­fern­se­her, Scan­line Emu­la­ti­on.

Vor­in­stal­liert sind 64 Spie­le, dar­un­ter Klas­si­ker wie Uri­di­um, Pa­r­adro­id, Haw­keye, Ne­bu­lus, WIN­TER GA­MES oder IM­POS­SI­BLE MIS­SI­ON.

Der C64 Mini kann an­geb­lich ab so­fort vor­be­stellt wer­den, al­ler­dings zeigt die Shop­sei­te auf der Pro­jekt­web­sei­te nur ein »co­m­ing soon«. Ko­sten soll die Re­tro-Kon­so­le 70 Dol­lar.

Pro­mo­fo­tos Co­py­right © 2017 Re­tro Ga­mes Ltd

Ataribox zeigt Konzeptbilder

Ataribox zeigt Konzeptbilder

Ata­ri­box ist ein Pro­jekt, das eine neue Ata­ri-Kon­so­le auf den Markt brin­gen möch­te, noch feh­len wei­te­re de­tail­lier­te In­for­ma­tio­nen dazu, was die kön­nen soll und ob es sich um eine mo­der­ne Next­Gen- oder eher eine Re­tro-Kon­so­le han­deln soll, die mög­li­cher­wei­se sämt­li­che al­ten Spie­le wie­der­ge­ben kann – oder bei­des? In­for­ma­tio­nen auf wei­te­ren Web­sei­ten schei­nen auf Letz­te­res hin­zu­wei­sen, an­ge­sichts der Er­fol­ge von ra­send schnell aus­ver­kauf­ten Nin­ten­do-Clas­sic-Kon­so­len kann man sich gut vor­stel­len, dass auch eine Ata­ri-Re­tro-Kon­so­le weg­ge­hen könn­te, wie war­me Sem­meln.

Heu­te wur­de das De­sign der Ata­ri­box ver­öf­fent­licht – und das kann sich durch­aus se­hen las­sen, denn mit sei­ner Form und mit dem Holz­fi­nish chan­nelt es tat­säch­lich Ata­ris gro­ßen Er­folg, die VCS 2600, es soll auch eine Ver­si­on in schwarz/rot ge­ben. Al­ler­dings er­kennt man auf der Rück­sei­te vier USB-An­schlüs­se, ei­nen HDMI-Aus­gang und ei­nen Slot für SD-Kar­ten.

Ob dar­aus tat­säch­lich et­was wird, und was das fer­ti­ge Pro­dukt tat­säch­lich kann, wird uns die Zu­kunft zei­gen – hof­fent­lich, bis­her hal­ten sich die Ma­cher noch sehr be­deckt. Ver­ant­wort­lich für die Ata­ri­box ist die Com­pu­ter­spiel­spar­te Ata­ri SA, die aus Re­sten von In­fo­gra­m­es und der Ata­ri Cor­po­ra­ti­on ent­stand.

Kei­ne wei­te­ren In­for­ma­tio­nen fin­den sich bis­her auf der Web­sei­te, so wie es aus­sieht ist die Face­book­sei­te der Ort, wo man zu­erst et­was Neu­es er­fah­ren dürf­te.

Pro­mo­fo­tos Co­py­right Ata­ri

Nintendo SNES Classic innerhalb von Minuten ausverkauft

Nintendo SNES Classic innerhalb von Minuten ausverkauft

Ge­stern war es in ei­ni­gen On­line­shops mi­nu­ten­lang mög­lich, das für Sep­tem­ber an­ge­kün­dig­te SNES Clas­sic von Nin­ten­do vor­zu­be­stel­len.

Ver­mut­lich kom­men bei dem er­neu­ten Lie­fer-De­sa­ster meh­re­re Punk­te zu­sam­men: Zum ei­nen hat Big N nichts ge­lernt und pro­du­ziert er­neut zu ge­rin­ge Stück­zah­len, um in die Schlag­zei­len zu kom­men (gern ge­sche­hen, ihr Honks). Zum zwei­ten ist es nach den Er­fah­run­gen mit der NES Clas­sic ganz si­cher so, dass ir­gend­wel­che Arsch­lö­cher Ham­ster­käu­fe tä­ti­gen, um die Kon­so­le dann spä­ter für den drei­fa­chen Preis oder teu­rer ver­ticken zu kön­nen. Und zum Drit­ten muss man sich fra­gen, war­um die Shops an­ge­sichts des­sen (war ja ab­zu­se­hen) nicht eine Men­gen­be­schrän­kung ein­füh­ren. Die Ant­wort dürf­te ein­fach sein: Ama­zon bei­spiels­wei­se kann so dop­pelt ver­die­nen. Das er­ste Mal beim ei­gent­li­chen Ver­kauf und spä­ter noch­mal, wenn die Wu­che­rer die Din­ger über ih­ren Markt­platz ver­ticken wol­len.

Al­les äu­ßerst un­schön. Tja, Nin­ten­do, es gibt Ever­dri­ves und ähn­li­che Vor­rich­tun­gen, und es gibt alle eure ROMS auch im Netz, selbst wenn ihr seit Jah­ren nach­drück­lich ver­sucht, die ent­fer­nen zu las­sen. Ihr hät­tet mehr Geld ver­die­nen kön­nen, aber wer nicht will, der hat schon.

[Up­date:] Wie ich in­zwi­schen er­fuhr, gab es bei Ama­zon eine Men­gen­be­schrän­kung auf eine Kon­so­le pro Be­stel­ler. Was Hard­core-Ham­ste­rer aber auch nicht ab­hal­ten dürf­te, meh­re­re Ac­counts sind schnell an­ge­legt.

Pro­mo­fo­to SNES Clas­sic Co­py­right Nin­ten­do

Nintendo: SNES Classic

Nintendo: SNES Classic

Im Stil des ratz­fatz aus­ver­kauf­ten NES Clas­sic kün­digt Nin­ten­do jetzt kon­se­quen­ter­wei­se auch ein SNES Clas­sic an. Es sieht aus wie eine ver­klei­ner­te Va­ri­an­te der ja­pa­ni­schen Ver­si­on Fa­mi­con. Ent­hal­ten sein wer­den 21 SNES-Klas­si­ker:

Con­tra III: The Ali­en Wars, Don­key Kong Coun­try, Earth­Bound, Fi­nal Fan­ta­sy III, F-ZERO, Kir­by Su­per Star, Kirby’s Dream Cour­se, The Le­gend of Zel­da: A Link to the Past, Mega Man X. Se­cret of Mana. Star Fox, Street Figh­ter II Tur­bo: Hy­per Figh­ting, Su­per Cast­le­va­nia IV, Su­per Ghouls ’n Ghosts, Su­per Ma­rio Kart, Su­per Ma­rio RPG: Le­gend of the Se­ven Stars, Su­per Ma­rio World, Su­per Me­tro­id, Su­per Punch-Out!! und Yoshi’s Is­land.

Als ganz be­son­de­res Gim­mick ist das un­ver­öf­fent­lich­te STAR FOX 2 eben­falls mit da­bei, das auf­grund des Launchs der N64 nicht mehr er­schien. Al­lein das wäre für mich schon ein Kauf­grund (auch wenn hier noch ein funk­tio­nie­ren­des SNES und ein RE­TRON 5 her­um­ste­hen). :)

Der US-Preis soll bei 79,99 Dol­lar lie­gen, ich wür­de mal da­von aus­ge­hen, dass es dann bei uns 89,99 ko­sten wird. So­bald man bei Ama­zon vor­be­stel­len kann, wer­de ich das tun, da­mit nicht das­sel­be pas­siert, wie beim NES Clas­sic …

[Up­date:] Er­schei­nungs­ter­min ist im Sep­tem­ber 2017.

Pro­mo­fo­to SNES Clas­sic Co­py­right Nin­ten­do

FUZE Code Studio: Programmierumgebung für die Nintendo Switch

FUZE Code Studio: Programmierumgebung für die Nintendo Switch

Okay, das ist mal ein un­ge­wöhn­li­cher Schritt. Nin­ten­do wird für sei­ne Kon­so­le Switch mit dem »FUZE Code Stu­dio« eine Pro­gram­mier­um­ge­bung zur Ver­fü­gung stel­len, mit der die Nut­zer Spie­le in 2D und 3D auf der Kon­so­len­hard­ware pro­gram­mie­ren wer­den kön­nen. Man be­nö­tigt an­geb­li­che kei­ne Vor­kennt­nis­se im Coden (das kann ich nur schwer glau­ben; was auf dem Foto zu er­ken­nen ist, sieht al­ler­dings nach ei­nem BA­SIC-Dia­lekt aus).

Ne­ben der An­steue­rung der Gra­fik­chips ent­hält das Stu­dio auch ei­nen Syn­the­ziser, um Mu­sik zu kom­po­nie­ren (und ver­mut­lich auch für Ge­räu­sche), so­wie eine Sprach­syn­the­se. As­sets wie Mu­sik, Gra­fik oder Code­schnip­sel wer­den in ei­nem Shop kauf­bar sein. Um nicht auf dem Bild­schirm tip­pen zu müs­sen kann man eine USB-Ta­sta­tur an­schlie­ßen.

ich bin ver­blüfft, dass ge­ra­de Big N der­ar­ti­gen Zu­griff auf ihre Kon­so­le er­mög­licht, denn da­durch wer­den ver­mut­lich Ein­fall­to­re fürs Hacking ge­öff­net, und die will man bei Nin­ten­do im­mer auf Ma­rio komm raus ver­mei­den. Ich wäre fast eu­pho­risch ob der Mög­lich­kei­ten, wür­de al­ler­dings erst mal die Nut­zungs- und Li­zen­sie­rungs­be­din­gun­gen für die selbst­ge­code­ten Spie­le ab­war­ten …

Ein Ver­öf­fent­li­chungs­da­tum gibt es der­zeit eben­so we­nig wie ei­nen Preis.

Pro­mo­fo­to Switch mit FUZE Code Stu­dio Co­py­right Nin­ten­do

Massless Pen: Präzises Arbeiten in der VR

Massless Pen: Präzises Arbeiten in der VR

Die Ocu­lus Touch-Con­trol­ler kön­nen dank der Ka­me­ras mil­li­me­ter­ge­nau ge­trackt wer­den, was auch tat­säch­lich gut funk­tio­niert und es er­mög­licht, Ab­bil­dun­gen der ei­ge­nen Hän­de in der VR se­hen und nut­zen zu kön­nen. Zu­letzt hat STAR TREK BRIDGE CREW ein­drucks­voll ge­zeigt, dass man auf die­se Wei­se so­gar Touch-Kon­trol­len in der VR per vir­tu­el­lem Fin­ger­tipp be­die­nen kann.

Für man­che An­wen­dun­gen ist das al­ler­dings deut­lich zu un­ge­nau, des­we­gen hat es sich das bri­ti­sche Start­up Mass­less auf die Fah­ne ge­schrie­ben, ei­nen stift zu ent­wickeln, der deut­lich ge­nau­er ist. Dank ei­nes zu­sätz­li­chen Trackers löst das Ge­rät bis auf eine Ge­nau­ig­keit von 0,05 Mil­li­me­ter auf, das ge­schieht 60 mal in der Se­kun­de. Ein­ge­bau­te Vi­bra­ti­on teilt dem Nut­zer mit, wenn man in der VR et­was mit dem Stift be­rührt.

An­geb­lich er­scheint der Mass­less Pen noch in die­sem Jahr und wird mit Ocu­lus Rift und HTC Vive kom­pa­ti­bel sein.

Bandai bringt das Tamagotchi zurück

Bandai bringt das Tamagotchi zurück

Manch ei­ner wird sich er­in­nern kön­nen: Ende der 1990er gab es ei­nen Hype um ein Ta­schen­viech aus Ja­pan na­mens Tama­got­chi, das dau­ernd Auf­merk­sam­keit woll­te und sei­nen Be­sit­zer des­we­gen stän­dig voll­piep­te.

Und weil nichts tot ist, was ewig liegt, will Ban­dai das Vieh neu auf­le­gen. Jetzt könn­te man an­neh­men, dass die Tech­nik seit­dem er­heb­lich fort­ge­schrit­ten ist und man heut­zu­ta­ge ein e-Nerv­tier mit tol­len Su­per­fä­hig­kei­ten im auf-den-Wecker-Ge­hen be­kommt, das sich auch noch ans Smart­pho­ne, den Com­pu­ter, die Arm­band­uhr und das Smart-TV kop­pelt, um ei­nem dau­er­haft auf die Tama­gos zu ge­hen.

Aber weit ge­fehlt, denn tat­säch­lich bie­tet die neue Fas­sung ein Re­tro-Fee­ling und setzt auf nost­al­gi­sche Ge­füh­le, denn es han­delt sich ein­fach um eine klei­ne­re Ver­si­on des Tama­got­chis aus den 90ern.

Bei Ama­zon Ja­pan wird es be­reits an­ge­bo­ten, der Preis be­trägt 1900 Yen, das sind der­zeit ca. 17 Euro.

Pro­mo­gra­fik Tama­got­chi Co­py­right Ban­dai

Amazons Echo kann vorlesen

Amazons Echo kann vorlesen

Ama­zon hat für sei­nen Laut­spre­cher-As­si­sten­ten Echo (man­che nen­nen ihn auch Ale­xa) eine neue Funk­ti­on frei­ge­schal­tet: Ab so­fort kann das Ge­rät Kind­le eBooks vor­le­sen, na­tür­lich nur sol­che, die sich in der Bi­blio­thek des Nut­zers be­fin­den und für die die Vor­le­se­funk­ti­on frei­ge­ge­ben ist.

Die da­bei ver­wen­de­te Speech-En­gi­ne ist of­fen­bar die­sel­be, die auch bei der Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Echo ver­wen­det wird. Die Sprach­qua­li­tät lässt der­zeit zu wün­schen üb­rig, Be­to­nun­gen und Pau­sen wis­sen der­zeit nicht so recht zu über­zeu­gen. Bleibt ab­zu­war­ten, ob Ama­zon das in Zu­kunft noch ver­bes­sert.

Die Vor­le­se­funk­ti­on ist nur in der deut­schen Fas­sung neu, bei der US-Ver­si­on ist sie be­reits seit ca. ei­nem Jahr frei­ge­schal­tet.

Das in der kur­zen Demo vor­ge­le­se­ne Buch ist RU­HE­LOS von Anja Ba­gus.

Pro­mo­gra­fik Ama­zon Echo Co­py­right Ama­zon

Sony Multitouch-Projektor Xperia Touch

Sony Multitouch-Projektor Xperia Touch

Ei­gent­lich hört sich die Idee gut an: ein Pro­jek­tor mit An­dro­id-Be­triebs­sy­stem, der jede Flä­che zu ei­nem Mul­ti­touch-fä­hi­gen Ein­ga­be­ge­rät macht. Sony bie­tet so et­was in Kür­ze un­ter dem Na­men Xpe­ria Touch an. In ei­ner Grö­ße zwi­schen 23 und 80 Zoll (58 – 203 cm) wird die An­dro­id-Be­nut­zer­ober­flä­che auf bei­spiels­wei­se ei­nen Tisch oder eine Wand pro­ji­ziert. Eine An­nä­he­rungs­er­ken­nung weckt das Sy­stem aus dem Tief­schlaf, wenn man sich nä­hert. Wei­te­re Sen­so­ren er­ken­nen z.B. Um­ge­bungs­licht, Tem­pe­ra­tur, Luft­druck oder Luft­feuch­tig­keit.

Ins­be­son­de­re als Com­pu­ter­spie­ler oder für Ge­sell­schafts­spie­le, aber auch für zahl­lo­se an­de­re An­wen­dun­gen kom­men ei­nem so­fort Un­men­gen coo­le Ide­en.

Lei­der gibt es Nach­tei­le. Ak­ku­be­trie­ben hält das Ge­rät bei Vi­deo­wie­der­ga­be ge­ra­de mal eine Stun­de durch (da­ge­gen hilft al­ler­dings bei lo­ka­lem Be­trieb ein Netz­teil). Die pro­ji­zier­te Auf­lö­sung be­trägt ge­ra­de mal 1366x768 Pi­xel, das ist heut­zu­ta­ge lä­cher­lich we­nig.

An­ge­sichts des­sen er­scheint der von Sony an­ge­sag­te Preis für das Xpe­ria Touch maß­los über­trie­ben: 1600 Euro soll man bei Markt­ein­füh­rung da­für be­zah­len. Das Ge­rät soll »dem­nächst« in Eu­ro­pa er­hält­lich sein.

Pro­mo­gra­fik Xpe­ria Touch Co­py­right Sony

Für Retro-Fans: PS4-Gamepads am Super Nintendo

Für Retro-Fans: PS4-Gamepads am Super Nintendo

8bitdo SNES Adapter

Manch ein Re­tro-Fan spielt klas­si­sche Kon­so­len­spie­le nicht nur im Emu­la­tor, son­dern hat auch noch ori­gi­na­le Ge­rä­te zu Hau­se ste­hen, bei­spiels­wei­se ein Su­per Nin­ten­do. Am lieb­sten nutzt man die na­tür­lich mit den zu­ge­hö­ri­gen Con­trol­lern, es gibt jetzt aber auch die Mög­lich­keit mo­der­ne Game­pads an­zu­schlie­ßen.

Bis vor kur­zem war 8Bit­dos Re­tro-Emp­fän­ger nur au­ßer­halb Deutsch­lands er­hält­lich, jetzt hat er es aber auch in die hie­si­gen Re­ga­le ge­schafft. Mit dem Re­cei­ver kann man nicht nur eine Rei­he nach­ge­ahm­ter klas­si­scher Con­trol­ler vom sel­ben Her­stel­ler mit dem SNES ver­bin­den, son­dern auch die Game­pads von Play­sta­ti­on 3 und 4, der Wii und der Wii U. Ich wür­de mal da­von aus­ge­hen, dass auch an­de­re Blue­tooth-ba­sier­te Con­trol­ler funk­tio­nie­ren dürf­ten. Um­ge­kehrt kann man üb­ri­gens die Blue­tooth-Con­trol­ler des Her­stel­lers, die Nin­ten­do-Pads nach­emp­fun­den sind auch am PC nut­zen, denn der Emp­fän­ger kann an PC und Mac auch als Dong­le ver­wen­det wer­den.

Der Preis für den Ad­ap­ter liegt bei ca. 20 Euro. Die Con­trol­ler ko­sten zwi­schen ca. 30 und 45 Euro. Wer noch eine NES be­sitzt, muss eben­falls nicht ver­zwei­feln, auch da­für wird ein Ad­ap­ter an­ge­bo­ten.

Wer noch ein Weih­nachts­ge­schenk für Re­tro-Fans sucht, liegt hier si­cher nicht falsch.

Pro­mo­fo­to SNES-Blue­tooth-Ad­ap­ter Co­py­right 8Bit­do

2017: Windows Holographic für alle

2017: Windows Holographic für alle

Microsoft Hololens

Win­dows Ho­lo­gra­phic ist ein Win­dows 10-Ab­le­ger und das Be­triebs­sy­stem für Mi­cro­softs Aug­men­ted Rea­li­ty bzw. Mi­xed Rea­li­ty-Bril­le Ho­lo­lens. Der Name ist na­tür­lich ziem­lich da­ne­ben, denn mit Ho­lo­gra­fie hat das Gan­ze ei­gent­lich nichts zu tun, es wird nur ein ähn­li­cher Ef­fekt er­zeugt, aber das nur am Ran­de. Die Ho­lo­lens ist nicht nur ziem­lich teu­er (De­ve­l­oper-Ver­sio­nen ko­sten um die 3000 Euro), son­dern auch ein kom­plet­ter Rech­ner, man be­nö­tigt zum Be­trieb also kei­ne ex­ter­ne Hard­ware.

Es wur­de nun an­ge­kün­digt, dass Drit­ther­stel­ler ab 2017 ei­ge­ne Hard­ware für Win­dows Ho­lo­gra­phic an­bie­ten kön­nen. Nach ei­nem Up­date kann man de­ren Ge­rä­te an ei­nen her­kömm­li­chen PC an­schlie­ßen, um dann Ho­lo­lens-ähn­lich ar­bei­ten zu kön­nen. Es wird von Prei­sen um 300 Euro für die Bril­len ge­spro­chen.

Wann ge­nau das Up­date kommt ist noch un­klar, es dürf­te sich ver­mut­lich um eins der bei­den für 2017 an­ge­kün­dig­ten gro­ßen Win­dows 10-Up­dates han­deln. Eben­falls un­klar ist, ob Nut­zer, die gar kei­nen be­darf an Ho­lo­gra­phic ha­ben, zwangs­be­glückt wer­den.

Pro­mo­gra­fik Ho­lo­lens Co­py­right Mi­cro­soft

Microsofts Hololens kann vorbestellt werden

Microsofts Hololens kann vorbestellt werden

Microsoft Hololens

Wer im­mer noch ge­glaubt hat, dass Mi­cro­softs Aug­men­ted Rea­li­ty-Bril­le Ho­lo­lens rei­ne Zu­kunfts­mu­sik und viel­leicht Va­por­hard­ware sei, wird ei­nes Bes­se­ren be­lehrt, denn ab so­fort kann man das Ge­rät in auch au­ßer­halb der USA vor­be­stel­len.

Mi­cro­soft nimmt ab so­fort aus fol­gen­den Län­dern Vor­be­stel­lun­gen ent­ge­gen: Deutsch­land, Frank­reich, UK, Ir­land, Au­stra­li­en und Neu­see­land. Aus­ge­lie­fert wer­den sol­len die Pre­or­ders dann of­fen­bar ab Ende No­vem­ber.

Zu eu­pho­risch soll­te der in­ter­es­sier­te Ear­ly Ad­op­ter al­ler­dings nicht wer­den, denn man be­nö­tigt eine gut ge­füll­te Geld­bör­se: Die De­ve­l­oper Edi­ti­on ko­stet 3000 Dol­lar, für das Busi­ness-Pa­ket mit er­wei­ter­tem Ser­vice, so­wie ver­bes­ser­ten Si­cher­heits­fea­tures und aus­ge­wei­ter­ter Ge­rä­te­un­ter­stüt­zung schlägt mit 5000 Dol­lar zu Bu­che. Es wird also wohl noch dau­ern, bis Mi­cro­softs AR-Bril­le in ei­ner spä­te­ren, gün­sti­ge­ren Ite­ra­ti­on das hei­mi­sche Wohn­zim­mer er­reicht.

Pro­mo­fo­to Ho­lo­lens Co­py­right Mi­cro­soft