Nintendo macht in Virtual Reality – und das falsch

Nintendo macht in Virtual Reality – und das falsch

Nin­ten­do hat sich bis­her aus dem Vir­tu­al Rea­li­ty Geschäft fern­ge­hal­ten – »Hype« kann man das nun wahr­lich nicht nen­nen, weil es noch kei­ne Kil­ler­ap­pli­ka­ti­on gibt und die Bril­len nach wie vor zu teu­er und zu klo­big sind. Was wir also brau­chen sind Gerä­te und Anwen­dun­gen, die die Akzep­tanz des gran­dio­sen Medi­ums erhö­hen. Bis­her war so ziem­lich jeder, dem ich die Tech­nik demons­triert habe, von den Mög­lich­kei­ten begeis­tert.

Nin­ten­do will jetzt eine Labo-Vari­an­te her­aus­brin­gen, die die Switch zur Hilfs-VR-Bril­le macht. Man bekommt einen Papp­kar­ton mit Lin­sen, in die man die Switch vor­ne ein­klemmt. Das funk­tio­niert ähn­lich wie die diver­sen Smart­pho­ne-Lösun­gen

Und es ist eine gro­ße Schnaps­idee, denn die Auf­lö­sung von Nin­ten­dos Kon­so­le ist viel zu gering für ein auch nur halb­wegs brauch­ba­res VR-Erleb­nis, zudem kann ich mir nicht vor­stel­len, dass das Head­t­racking auch nur annä­hernd sinn­voll funk­tio­niert, somit ist Simu­la­tor Sick­ness vor­pro­gram­miert. Wenn ihr an Vir­tu­al Rea­li­ty inter­es­siert seid, dann hal­tet euch davon fern und besucht lie­ber eine Demo einer ech­ten Lösung (HTV Vive, Ocu­lus Rift, Ocu­lus Go oder Play­sta­ti­on VR), oder eins der Holo­ca­fés, bei­spiels­wei­se in Düs­sel­dorf. Dort kann man aus­pro­bie­ren, wie VR wirk­lich geht, statt solch eine halb­ga­re Lösung zu kau­fen, die auf­grund der tech­ni­schen Unzu­läng­lich­kei­ten eher abschre­cken als begeis­tern wird.

Den Kit mit den Lin­sen bekommt man ab Mit­te April für ca. 40 Euro. Lasst die Fin­ger davon.

Pro­mo­fo­to Nin­ten­do Labo VR Copy­right Nin­ten­do

Firmware 1.2.0 für den C64 Mini

Firmware 1.2.0 für den C64 Mini

Die Macher der Retro-Kon­so­le C64 Mini machen den Fans des Brot­kas­tens noch schnell ein Weih­nachts­ge­schenk, denn soeben wur­de die Ver­si­on 1.2.0 der Firm­ware ver­öf­fent­licht. Neben diver­sen neu­en Fea­tures wur­de das Spiel GALENCIA der Lis­te hin­zu­ge­fügt. Das Shoot-em-up hat den Game Of The Year Award 2017 des Maga­zins Reset64 gewon­nen. Wei­te­re neue Fea­tures sind:

Das Firm­ware-Update kann man auf der Web­sei­te der Macher her­un­ter laden.

Playstation Classic spielt beliebige Spiele vom USB-Stick

Playstation Classic spielt beliebige Spiele vom USB-Stick

Ich hab doch noch einen: Die Play­sta­ti­on Clas­sic ist kei­ne drei Wochen auf dem Markt und schon hat jemand her­aus­ge­fun­den, wie man belie­bi­ge PSO­ne-Spie­le von einem USB-stick laden kann und ein Tool namens Bleem­sync dafür her­aus gebracht. Man darf gespannt sein, wie schnell Sony ver­sucht das zu been­den, wobei Bleem­sync selbst abso­lut nichts Ille­ga­les tut – trotz­dem kann es viel­leicht nicht scha­den, sich das Tool schnell her­un­ter zu laden

Es funk­tio­niert nicht jeder USB-stick, aber ansons­ten ist das bei­na­he schon erschre­ckend ein­fach. Das kommt halt dabei her­aus, wenn Sony ein­fach irgend­ei­nen Open Source-Emu­la­tor für sei­ne Clas­sic-Kon­so­le nutzt. :)

The Games Shed zeigt in einem Video (in eng­li­scher Spra­che) wie ein­fach das geht.

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Noch mehr Retrogaming: PC Classic Mini

Noch mehr Retrogaming: PC Classic Mini

Nach all den Retro-Kon­so­len wie NES Clas­sic Mini, SNES Clas­sic Mini und Play­sta­ti­on Clas­sic folgt jetzt eine für eines der meist­ge­nutz­ten Spiel­ge­rä­te über­haupt: MS-DOS PC. Der Name: PC Clas­sic Mini.

Die Grup­pe hin­ter der Idee nennt sich Unit-e und die wol­len noch in die­sem Novem­ber oder Anfang Dezem­ber eine Crowd­fun­ding-Kam­pa­gne star­ten, um das Gerät zu rea­li­sie­ren. Es soll in einem Gehäu­se kom­men, das an die gelb­li­chen Gehäu­se von PCs Ende der 80er Anfang der 90er erin­nert und via HDMI an moder­ne Dis­plays ange­schlos­sen wer­den kön­nen. Auch hier wie bei den ande­ren Retro Kon­so­len sol­len vor­in­stal­lier­te Spie­le dabei sein.

Jetzt wird sich manch einer fra­gen: war­um das Gan­ze?, da man auch einen moder­nen PC oder einen RasPi mit DOS­Box betrei­ben und an einen Fern­se­her anschlie­ßen kann, um alte Games zu zocken. Zum einen ist das Gerät kom­pakt und leicht trans­por­ta­bel, und im Gegen­satz zur Emu­la­ti­on via DOSBOX wer­den die Spie­le auf dem PC Clas­sic Mini legal sein und müs­sen nicht aus zwie­lich­ti­gen Quel­len besorgt wer­den – und das läuft eben ohne gro­ße Kon­fi­gu­ra­ti­on out-of-the-box. Des­we­gen hat das Gerät aus mei­ner Sicht durch­aus sei­ne Berech­ti­gung. Die ent­schei­den­de Fra­ge dürf­te sein, wie teu­er der PC Clas­sic Mini wer­den wird.

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Pro­mo­fo­to PC Clas­sic Mini Copy­right Unit-e

VR-Handschuh: Gegenstände in der virtuellen Realität anfassen

VR-Handschuh: Gegenstände in der virtuellen Realität anfassen

Wis­sen­schaft­ler von der EPFL (Éco­le poly­tech­ni­que fédé­ra­le de Lau­sanne) und ETH Zürich haben einen Hand­schuh vor­ge­stellt, mit dem es mög­lich ist, Gegen­stän­de in der vir­tu­el­len Rea­li­tät anzu­fas­sen, und wie rea­le Din­ge zu füh­len. Das Sys­tem soll angeb­lich extrem rea­lis­ti­sches hap­ti­sches Feed­back erzeu­gen. Der Hand­schuh ist dabei mit gera­de mal acht Gramm pro Fin­ger ultra­leicht.

Das ist im Moment natür­lich noch eine Test­ver­si­on und ich ver­mu­te, es wird noch etwas dau­ern, bis eine Con­su­mer-Ver­si­on davon auf den Markt kom­men wird, aber es ist eine wei­te­re fas­zi­nie­ren­de Ent­wick­lung im Bereich VR.

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Intellivision Entertainment kündigt neue Konsole Amico an

Intellivision Entertainment kündigt neue Konsole Amico an

Schon seit eini­ger Zeit rauscht es im vir­tu­el­len Blät­ter­wald, nach­dem eine Fir­ma namens Intel­li­vi­si­on eine neue Kon­so­le ange­kün­digt hat­te. Vor fast 40 Jah­ren erschien mit Mat­tels Intel­li­vi­si­on die ers­te 16-Bit-Spie­le­kon­so­le, die damals mit eini­gen bahn­bre­chen­den Fea­tures auf­zu­war­ten wuss­te. Der Erfolg des 1980 erschie­ne­nen Geräts war nicht so gigan­tisch wie bei ande­ren ähn­li­chen Pro­duk­ten, aber es wur­den immer­hin über drei Mil­lio­nen Kon­so­len inter­na­tio­nal ver­kauft und es erschie­nen 125 Spie­le. Ich besaß eben­falls eine und konn­te aus Retro- und Nost­al­gie­grün­den kürz­lich eine erstei­gern (die ich noch umbau­en muss).

Jetzt kün­digt Intel­li­vi­si­on die Kon­so­le Ami­co an, die kei­ne Emu­la­ti­on der alten bie­tet, also kein Retro-Gerät wie SNES Mini oder Play­sta­ti­on Clas­sic ist, son­dern etwas ganz Neu­es, aber im Geis­te der ers­ten Intel­li­vi­si­on. Und wenn man sich das Lin­eup ansieht, dann sind Retro-Fans und Nut­zer des Ori­gi­nals defi­ni­tiv eine der Ziel­grup­pen.

Ich hal­te es für über­aus mutig, neben Play­sta­ti­on 4, XBox One und Switch als neu­er Spie­ler in den Kon­so­len­markt ein­stei­gen zu wol­len, ins­be­son­de­re mit der Ankün­di­gung, dass alle Spie­le exklu­siv für die Ami­co erschei­nen wer­den. Das erscheint mir heut­zu­ta­ge nicht mehr zeit­ge­mäß, auf der ande­ren Sei­te macht Nin­ten­do vor, dass es mit den rich­ti­gen Pro­duk­ten immer noch Kon­so­len ver­kauft.

Die Spie­le sol­len fami­li­en­freund­lich und »Ab zehn« spiel­bar sein. Es wird kei­ne Spie­le als Retail im Laden geben, son­dern aus­schließ­lich als Down­loads, zu Prei­sen zwi­schen 2,99 und 7,99 US-Dol­lar – und das ohne jeden DLC und ohne in-App-Käu­fe. Dabei will man Qua­li­tät den Vor­zug vor Quan­ti­tät geben und nur Spie­le zulas­sen, die von Intel­li­vi­si­on eine Art »Güte­sie­gel« bekom­men haben. Und auch wenn es eigent­lich kei­ne Retro-Kon­so­le ist, fin­den sich dar­auf 20 auf­ge­pepp­te und moder­ni­sier­te Fas­sun­gen von klas­si­schen Intel­li­vi­si­on-Games, aber auch ganz neue Spie­le. Aus der Pres­se­mit­tei­lung:

REIMAGINED GAMES

  • Inclu­des updated gra­phics, moder­ni­zed audio, addi­tio­nal levels, mul­ti-play­er modes (local and online), tour­na­ment modes AND MORE!

  • Intel­li­vi­si­on Clas­sics REIMAGINED and REMADE EXCLUSIVELY for the Intel­li­vi­si­on Ami­co™: Astro­s­mash™, Shark! Shark!™, Base­ball, Night Stal­ker™, Ski­ing, Math Fun™, SNAFU™, Uto­pia™, Frog Bog™, Boxing, Bow­ling, Trip­le Action™, Tron Dead­ly Discs™, Clou­dy Moun­tain: Crown of Kings, Star Strike™, Hor­se Racing, Auto Racing, B-17 Bom­ber™ AND MORE!

  • Ata­ri Clas­sics REIMAGINED and REMADE EXCLUSIVELY for the Intel­li­vi­si­on Ami­co™: Pong™, Aste­ro­ids™, Cen­ti­pe­de™, Tem­pest™, Adven­ture™, Mis­si­le Com­mand™, Yar’s Reven­ge™, Brea­k­out™, Lunar Lan­der™, Night Dri­ver™, Sky Diver™, War­lords™

  • Ima­gic Clas­sics REIMAGINED and REMADE EXCLUSIVELY for the Intel­li­vi­si­on Ami­co™: Micro­sur­ge­on™, Atlan­tis™, Demon Attack™, Dra­cu­la™, Beau­ty and the Beast™, Ice Trek™, Swords & Ser­pents™, Dra­gon­fire™, Truc­k­in‹™ AND MORE!

Other Games REIMAGINED and REMADE EXCLUSIVELY for the Intel­li­vi­si­on Ami­co™:

  • Miner 2049er™

  • Super Bur­ger­ti­me™

  • Bad Dudes™

  • Cave­man Nin­ja™

  • Moon Patrol™

  • R-Type™

  • 10 Yard Fight™

  • Lode Run­ner™

  • Spe­lun­ker™

  • Kung-Fu Mas­ter™

  • MotoR­ace USA™

  • Tro­pi­cal Angel™

  • Archon™

  • Toe­Jam & Earl™

Dem Lin­eup nach zu urtei­len ist es dann doch irgend­wie eine Retro-Kon­so­le. :)

Der Preis ist ange­dacht mit 149 bis 179 US-Dol­lar und somit im Ver­gleich zu ande­ren Gerä­ten äußerst mode­rat.

Dafür soll man unter ande­rem fol­gen­de Fea­tures bekom­men (Aus­schnitt aus der Pres­se­mit­tei­lung):

CONTROLLERS
• 2 wire­less Blue­tooth con­trol­lers (up to 8 play­er com­pa­ti­ble and con­nec­tivi­ty).
• 3 ½ inch (2:3 aspect ratio) Color Touch­screen.
• Pionee­ring til­ting posi­tio­nal disc with sur­roun­ding inter­ac­tive LED bor­der.
• 4 arca­de-style tac­tile feed­back but­tons.
• Gyro­scope & Acce­le­ro­me­ter.
• Force feed­back.
• Con­trol­ler to be used hori­zont­al­ly or ver­ti­cal­ly inclu­ding domi­nant left or right hand usa­ge.
• Qi (pro­noun­ced “CHEE”) wire­less onboard char­ging.
• Speaker
• Micro­pho­ne
• Free down­load­a­ble app enab­les mobi­le pho­nes as addi­tio­nal con­trol­lers (up to 8 play­ers).

HARDWARE & TECHNOLOGY
• Sta­te of the Art 21st Cen­tu­ry 2D Image Pro­ces­sing and Gra­phics Capa­bi­li­ty
• Intel­li­vi­si­on Prism™ Onboard Inter­ac­tive Ligh­t­ing Tech­no­lo­gy.
• WiFi/BT & Ether­net Con­nec­tivi­ty.
• HDMI Video Out­put.
• Mul­ti­ple USB Ports
• Sys­tem Expan­si­on Inter­face.

ONLINE
• Intel­li­vi­si­on Online Store for the abi­li­ty to purcha­se addi­tio­nal soft­ware.
• Mul­ti-play­er online gaming and struc­tu­red mul­ti-tie­red tour­na­ment play.
• Time & Space Lea­der­board Sys­tem™ which inclu­des high scores by loca­ti­ons and calen­dar.
• Trophy/Achievement rewards sys­tem which awards uni­que accom­plish­ments to each play­er.

Ich wer­de dem Ding ganz sicher eine Chan­ce geben, dafür muss man aller­dings noch etwas war­ten, denn der Launch ist erst für den 10. Okto­ber 2020 ange­kün­digt (10 10 2020), und zwar für die USA, UK und Euro­pa. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­det man auch auf der offi­zi­el­len Web­sei­te und Face­book.

Das Video zeigt etli­che Aspek­te noch­mal kom­pri­miert:

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Firmware 1.1.4 für The C64 Mini

Firmware 1.1.4 für The C64 Mini

Das lang erwar­te­te Firm­ware-Update 1.1.4 für die Retro-Kon­so­le The C64 Mini ist da. Wer es noch nicht weiß: The C64 Mini ist eine Retro-Kon­so­le, die Spie­le des klas­si­schen Com­pu­ters Com­mo­do­re C64 wie­der spiel­bar macht, zu dem Zweck sind etli­che davon vor­in­stal­liert.

Man konn­te auch bis­her schon wei­te­re Games und Pro­gram­me von einem USB-Stick nach­la­den, das war aller­dings bis­her weder ein­fach noch kom­for­ta­bel.  Das Update besei­tigt die­se Pro­ble­me, man kann Datei­en jetzt über eine Benut­zer­ober­flä­che laden.

Unter­stützt wer­den:

Disk images: D64, G64, D81, D82
Tape image file:T64, TAP
Ande­re: PRG, P00, CRT

Das Firm­ware-Update für den C64 Mini kann man auf der Web­sei­te der Anbie­ter her­un­ter laden, und dann via USB auf dem Gerät instal­lie­ren. Alle Details und Hin­wei­se fin­det man dort. Das wer­de ich dann gleich mal machen!

Pro­mo­fo­to und Screen­shot Copy­right 2018 Retro Games Ltd.

Sony Playstation Classic

Sony Playstation Classic

Sony möch­te offen­bar eben­falls bei den Mini­ver­sio­nen klas­si­scher Spie­le­kon­so­len mit­mi­schen, denn wie gera­de  bekannt wird, soll noch in die­sem Jahr eine Play­sta­ti­on (One) Clas­sic Mini mit vor­in­stal­lier­ten Spie­len erschei­nen.

Das Gerät ist ca. 45% kei­ner als das Ori­gi­nal und es sind 20 Spie­le auf dem Gerät vor­han­den. Wel­che das genau sein wer­den ist der­zeit noch nicht klar, bekannt ist aber, dass Final Fan­ta­sy VII, Jum­ping Flash, Ridge Racer Type 4, Tek­ken 3 und Wild Arms drauf sein wer­den.

Die Play­sta­ti­on Clas­sic Mini (oder wie auch immer sie hei­ßen wird) wird über einen HDMI-Aus­gang ver­fü­gen, ein Kabel soll bei­lie­gen. Eben­falls im Paket sind zwei Con­trol­ler, so dass man gegen­ein­an­der spie­len kann (was bei Spie­len wie TEKKEN 3 eine Men­ge Sinn ergibt).

Die Retro-Play­sta­ti­on soll noch recht­zei­tig vor Weih­nach­ten erschei­nen. In den USA soll der Preis bei 100 Euro lie­gen, bei uns ver­mut­lich also etwas höher. Für das Gebo­te­ne im Ver­gleich zu Nin­ten­do und Co in mei­nen Augen zu teu­er.

Update: Ver­kaufs­start in den USA ist am 3. Dezem­ber 2018.

Update: Hier­zu­lan­de soll das Gerät 100 Euro kos­ten, ein Netz­teil liegt nicht bei.

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Pres­se­fo­to Play­sta­ti­on Mini Copy­right Sony

Bei Kickstarter: Flip Grip für die Nintendo Switch

Bei Kickstarter: Flip Grip für die Nintendo Switch

Auf Kick­star­ter läuft gera­de eine Crowd­fun­ding-Kam­pa­gne für den »Flip Grip«, ein Zube­hör­teil für die Kon­so­le Nin­ten­do Switch. Man kann man­che Arca­de-Klas­si­ker dar­auf so spie­len, wie sie auch auf den Stand­ge­rä­ten damals lie­fen: Ver­ti­kal. Aller­dings ist die Kon­so­le dafür eigent­lich nicht aus­ge­legt, denn die Con­trol­ler befin­den sich an der lin­ken und rech­ten Sei­te – oder alter­na­tiv kop­pelt man sie ab und hält sie zum Zocken in der Hand.

Der Flip Grip löst das Pro­blem, es han­delt sich um eine Fas­sung, in die die Kon­so­le ver­ti­kal posi­tio­niert wer­den kann. Die bei­den Con­trol­ler kann man dann rechts und links ando­cken. Damit kann man dann Klas­si­ker wie Gala­gaIka­ru­ga oder Stri­kers 1945 ver­nünf­tig ver­ti­kal spie­len.

Der Preis ist eigent­lich ein No-Brai­ner, man kann das Pro­jekt für 12 Dol­lar unter­stüt­zen und erhält dann einen Flip Grip. Für Deutsch­land kom­men noch läp­pi­sche drei Dol­lar Ver­sand­kos­ten hin­zu. Man bleibt also auch noch unter dem Frei­be­trag von 22 Euro, so dass am Zoll kei­ner­lei Pro­ble­me zu erwar­ten sein soll­ten.

Mit­ma­chen kann der Switch-Nut­zer auf Kick­star­ter. Das Pledge-Goal wur­de bereits erreicht. Gelie­fert wer­den soll im Novem­ber 2018. Mein Geld haben Sie, trotz eini­ger spek­ta­ku­lär geplatz­ter Kick­star­ter-Pro­jek­te hal­te ich 15 Dol­lar für ein äußerst über­schau­ba­res Risi­ko, auch wenn ich von grö­ße­ren Crowd­fun­dings inzwi­schen abse­he.

Pro­mo­fo­to Flip Grip Copy­right Fang­a­mer

Im Angebot: The C64 Mini

Im Angebot: The C64 Mini

Ich hat­te schon über den C64 Mini berich­tet. Für die Unwis­sen­den: Es han­delt sich um eine Minia­tur­aus­ga­be des legen­dä­ren C64 inklu­si­ve Joy­stick, auf dem etli­che Spiele­klas­si­ker aus jener gol­de­nen Zeit der Heim­com­pu­ter vor­in­stal­liert sind. Man kann aber auch wei­te­re Games via Flash-Spei­cher (USB-Stick) auf das Gerät bekom­men, die­se Unter­stüt­zung wird mit jeder neu­en Firm­ware­ver­si­on bes­ser.

Ursprüng­lich kos­te­te das in Deutsch­land von Koch Media ver­trie­be­ne Gerät mal 85 Euro, bei Ama­zon erhält man ihn aktu­ell für 77 Euro.

Alter­na­te hat aller­dings heu­te ein Son­der­an­ge­bot, da muss man für die Retro-Kon­so­le nur 67 Euro (plus 6 Euro Ver­sand­kos­ten) auf den vir­tu­el­len Tisch des Online­shops legen. Für Retro-Fans, die ohne­hin mit der Anschaf­fung des C64 Mini lieb­äu­geln, ein ech­ter Schnap­per. Mir nutzt das lei­der nichts, ich hab das Ding schon lan­ge und bin sehr ange­tan.

Und eine erfreu­lich ande­re Ver­brei­tungs­po­li­tik als die künst­li­che Ver­knap­pung, die Nin­ten­do bei sei­nen Clas­sic-Kon­so­len betreibt.

Zeit zum Kauf bei Alter­na­te hat man noch fast sechs Tage oder bis das Ding aus­ver­kauft ist. Pro Haus­halt kann man ein Gerät bekom­men.

Pro­mo­fo­to The C64 Mini Copy­right Koch Media

Sony denkt angeblich über Playstation One Classic Mini nach

Sony denkt angeblich über Playstation One Classic Mini nach

In den Chef­eta­gen bei Sony scheint man bemerkt zu haben, wie über­aus erfolg­reich Nin­ten­dos Clas­sic Mini-Ver­sio­nen der NES und der SNES waren. Und auch der C64 Mini ver­kauft sich ziem­lich gut (auch wenn hier glück­li­cher­wei­se kei­ne Stra­te­gie der künst­li­chen Ver­knap­pung gefah­ren wird).

Des­we­gen denkt man bei Sony jetzt gegen­über japa­ni­schen Medi­en laut über eine ähn­li­che Opti­on für die Play­sta­ti­on One nach. CEO John Kode­ra sag­te, dass es inner­halb der Fir­ma Dis­kus­sio­nen gäbe, wie man so etwas umset­zen kön­ne. Aktu­ell kön­ne er aller­dings noch nichts ankün­di­gen.

Dürf­te inter­es­sant sein zu sehen, ob und vor allem wie sie das tat­säch­lich umset­zen. Denn im Gegen­satz zu Games für NES, SNES und C64, die von der Daten­men­ge her sehr klein sind, brin­gen PS1-Spie­le schon etli­che Mega­byte auf die imma­te­ri­el­le Waa­ge, wenn also Spie­le vor­in­stal­liert sind, müss­te der Spei­cher schon ganz ordent­lich sein – aber genau das ist heut­zu­ta­ge eigent­lich kein Pro­blem mehr.

Eine Art Neu­auf­la­ge der PSO­ne, also mit Discs als Mas­sen­spei­cher, hal­te ich für eher unwahr­schein­lich.

Bild PSO­ne aus der Wiki­pe­dia, Public Domain

Kurztest: LAND’S END für die Oculus Go

Kurztest: LAND’S END für die Oculus Go

»Ein Spiel von den Machern von MONUMENT VALLEY« – war einer der Teaser­sprü­che für die App LAND’S END für die Ocu­lus Go. Da ich das Head­set neu habe, und zum Tes­ten ein Game kau­fen woll­te, griff ich für 4,99 Euro zu. Wenn es von ust­wo games ist, kann es so übel nicht sein – dach­te ich.

Tat­säch­lich ist das Spiel an sich nicht schlecht. Man bewegt sich per Kurz­te­le­por­ta­tio­nen durch eine sti­li­sier­te aber ziem­lich stim­mungs­vol­le low-poly-Land­schaft und muss hier ver­schie­de­ne Rät­sel lösen, die zum einen dar­in bestehen, Punk­te mit Power­li­ni­en zu ver­bin­den, um irgend­was zu akti­vie­ren, das einen dann im Spiel wei­ter bringt. Bis­wei­len muss man auch Stei­ne her­um­le­vi­tie­ren, um die­se Ver­bin­dun­gen mög­lich zu machen. Was sich jetzt rela­tiv sim­pel anhört, könn­te ein ganz gran­dio­ses Game sein.

War­um nur »könn­te«?

Weil man für 4,99 gera­de mal fünf Level bekommt und die hat­te ich ohne gro­ße Eile und mit Her­um­pro­bie­ren an den Rät­seln in knapp 40 Minu­ten durch, das hal­te ich für eine Frech­heit. Man kann das höchs­tens als Demo ein­stu­fen, als Appe­ti­zer – und dafür ist es zu teu­er. LAND’S END wirkt für mich, als habe man ust­wo games gesagt: »Macht mal schnell was zum Launch der Ocu­lus Go, das kön­nen wir dann teu­er ver­ti­cken!« Aber das stimmt nicht, denn es gab das Game bereits für die Gear VR – da kos­te­te es sogar 7,99 Euro.

Wäre es ein voll­stän­di­ges Spiel mit mehr Leveln wür­de ich für die Rea­li­sie­rung, Stim­mung, Musik und vor allem die cle­ve­re VR-Steue­rung ver­mut­lich fünf Ster­ne ver­ge­ben. Für Preis/Leistung kann ich aller­dings nur einen Stern gewäh­ren, und das nur mit viel Wohl­wol­len für das eigent­lich net­te Spiel­prin­zip und die Umset­zung auf der Ocu­lus Go.

Und des­we­gen ist der Kurz­test ein Kurz­test: weil das Spiel zu kurz ist …

Inves­tiert euer Geld lie­ber woan­ders oder war­tet dar­auf, dass LAND’S END im Ange­bot ist. 99 Cent hiel­te ich für ange­mes­sen. Sowas klop­pen Indie-Ent­wick­ler ver­mut­lich an einem Wochen­en­de in Unity zusam­men.

Pro­mo­gra­fik LAND’S END Copy­right ust­wo games