Sony Playstation Classic

Sony Playstation Classic

Sony möchte offen­bar eben­falls bei den Miniver­sio­nen klas­sis­ch­er Spielekon­solen mit­mis­chen, denn wie ger­ade  bekan­nt wird, soll noch in diesem Jahr eine Playsta­tion (One) Clas­sic Mini mit vorin­stal­lierten Spie­len erscheinen.

Das Gerät ist ca. 45% kein­er als das Orig­i­nal und es sind 20 Spiele auf dem Gerät vorhan­den. Welche das genau sein wer­den ist derzeit noch nicht klar, bekan­nt ist aber, dass Final Fan­ta­sy VII, Jump­ing Flash, Ridge Rac­er Type 4, Tekken 3 und Wild Arms drauf sein wer­den.

Die Playsta­tion Clas­sic Mini (oder wie auch immer sie heißen wird) wird über einen HDMI-Aus­gang ver­fü­gen, ein Kabel soll beiliegen. Eben­falls im Paket sind zwei Con­troller, so dass man gegeneinan­der spie­len kann (was bei Spie­len wie TEKKEN 3 eine Menge Sinn ergibt).

Die Retro-Playsta­tion soll noch rechtzeit­ig vor Wei­h­nacht­en erscheinen. In den USA soll der Preis bei 100 Euro liegen, bei uns ver­mut­lich also etwas höher. Für das Gebotene im Ver­gle­ich zu Nin­ten­do und Co in meinen Augen zu teuer.

Update: Verkauf­sstart in den USA ist am 3. Dezem­ber 2018.

Update: Hierzu­lande soll das Gerät 100 Euro kosten, ein Net­zteil liegt nicht bei.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst.

Presse­fo­to Playsta­tion Mini Copy­right Sony

Bei Kickstarter: Flip Grip für die Nintendo Switch

Bei Kickstarter: Flip Grip für die Nintendo Switch

Auf Kick­starter läuft ger­ade eine Crowd­fund­ing-Kam­pagne für den »Flip Grip«, ein Zube­hörteil für die Kon­sole Nin­ten­do Switch. Man kann manche Arcade-Klas­sik­er darauf so spie­len, wie sie auch auf den Standgeräten damals liefen: Ver­tikal. Allerd­ings ist die Kon­sole dafür eigentlich nicht aus­gelegt, denn die Con­troller befind­en sich an der linken und recht­en Seite – oder alter­na­tiv kop­pelt man sie ab und hält sie zum Zock­en in der Hand.

Der Flip Grip löst das Prob­lem, es han­delt sich um eine Fas­sung, in die die Kon­sole ver­tikal posi­tion­iert wer­den kann. Die bei­den Con­troller kann man dann rechts und links andock­en. Damit kann man dann Klas­sik­er wie Gala­gaIkaru­ga oder Strik­ers 1945 vernün­ftig ver­tikal spie­len.

Der Preis ist eigentlich ein No-Brain­er, man kann das Pro­jekt für 12 Dol­lar unter­stützen und erhält dann einen Flip Grip. Für Deutsch­land kom­men noch läp­pis­che drei Dol­lar Ver­sand­kosten hinzu. Man bleibt also auch noch unter dem Frei­be­trag von 22 Euro, so dass am Zoll kein­er­lei Prob­leme zu erwarten sein soll­ten.

Mit­machen kann der Switch-Nutzer auf Kick­starter. Das Pledge-Goal wurde bere­its erre­icht. Geliefert wer­den soll im Novem­ber 2018. Mein Geld haben Sie, trotz einiger spek­takulär geplatzter Kick­starter-Pro­jek­te halte ich 15 Dol­lar für ein äußerst über­schaubares Risiko, auch wenn ich von größeren Crowd­fund­ings inzwis­chen abse­he.

Pro­mo­fo­to Flip Grip Copy­right Fangamer

Im Angebot: The C64 Mini

Im Angebot: The C64 Mini

Ich hat­te schon über den C64 Mini berichtet. Für die Unwis­senden: Es han­delt sich um eine Miniat­u­raus­gabe des leg­endären C64 inklu­sive Joy­stick, auf dem etliche Spieleklas­sik­er aus jen­er gold­e­nen Zeit der Heim­com­put­er vorin­stal­liert sind. Man kann aber auch weit­ere Games via Flash-Spe­ich­er (USB-Stick) auf das Gerät bekom­men, diese Unter­stützung wird mit jed­er neuen Firmware­ver­sion bess­er.

Ursprünglich kostete das in Deutsch­land von Koch Media ver­triebene Gerät mal 85 Euro, bei Ama­zon erhält man ihn aktuell für 77 Euro.

Alter­nate hat allerd­ings heute ein Son­derange­bot, da muss man für die Retro-Kon­sole nur 67 Euro (plus 6 Euro Ver­sand­kosten) auf den virtuellen Tisch des Onli­neshops leg­en. Für Retro-Fans, die ohne­hin mit der Anschaf­fung des C64 Mini liebäugeln, ein echter Schnap­per. Mir nutzt das lei­der nichts, ich hab das Ding schon lange und bin sehr ange­tan.

Und eine erfreulich andere Ver­bre­itungspoli­tik als die kün­stliche Verk­nap­pung, die Nin­ten­do bei seinen Clas­sic-Kon­solen betreibt.

Zeit zum Kauf bei Alter­nate hat man noch fast sechs Tage oder bis das Ding ausverkauft ist. Pro Haushalt kann man ein Gerät bekom­men.

Pro­mo­fo­to The C64 Mini Copy­right Koch Media

Sony denkt angeblich über Playstation One Classic Mini nach

Sony denkt angeblich über Playstation One Classic Mini nach

In den Chefe­ta­gen bei Sony scheint man bemerkt zu haben, wie über­aus erfol­gre­ich Nin­ten­dos Clas­sic Mini-Ver­sio­nen der NES und der SNES waren. Und auch der C64 Mini verkauft sich ziem­lich gut (auch wenn hier glück­licher­weise keine Strate­gie der kün­stlichen Verk­nap­pung gefahren wird).

Deswe­gen denkt man bei Sony jet­zt gegenüber japanis­chen Medi­en laut über eine ähn­liche Option für die Playsta­tion One nach. CEO John Kodera sagte, dass es inner­halb der Fir­ma Diskus­sio­nen gäbe, wie man so etwas umset­zen könne. Aktuell könne er allerd­ings noch nichts ankündi­gen.

Dürfte inter­es­sant sein zu sehen, ob und vor allem wie sie das tat­säch­lich umset­zen. Denn im Gegen­satz zu Games für NES, SNES und C64, die von der Daten­menge her sehr klein sind, brin­gen PS1-Spiele schon etliche Megabyte auf die imma­terielle Waage, wenn also Spiele vorin­stal­liert sind, müsste der Spe­ich­er schon ganz ordentlich sein – aber genau das ist heutzu­tage eigentlich kein Prob­lem mehr.

Eine Art Neuau­flage der PSOne, also mit Discs als Massen­spe­ich­er, halte ich für eher unwahrschein­lich.

Bild PSOne aus der Wikipedia, Pub­lic Domain

Kurztest: LAND’S END für die Oculus Go

Kurztest: LAND’S END für die Oculus Go

»Ein Spiel von den Mach­ern von MONUMENT VALLEY« – war ein­er der Teaser­sprüche für die App LAND’S END für die Ocu­lus Go. Da ich das Head­set neu habe, und zum Testen ein Game kaufen wollte, griff ich für 4,99 Euro zu. Wenn es von ust­wo games ist, kann es so übel nicht sein – dachte ich.

Tat­säch­lich ist das Spiel an sich nicht schlecht. Man bewegt sich per Kurztele­por­ta­tio­nen durch eine stil­isierte aber ziem­lich stim­mungsvolle low-poly-Land­schaft und muss hier ver­schiedene Rät­sel lösen, die zum einen darin beste­hen, Punk­te mit Pow­er­lin­ien zu verbinden, um irgend­was zu aktivieren, das einen dann im Spiel weit­er bringt. Bisweilen muss man auch Steine herum­levi­tieren, um diese Verbindun­gen möglich zu machen. Was sich jet­zt rel­a­tiv sim­pel anhört, kön­nte ein ganz grandios­es Game sein.

Warum nur »kön­nte«?

Weil man für 4,99 ger­ade mal fünf Lev­el bekommt und die hat­te ich ohne große Eile und mit Herumpro­bieren an den Rät­seln in knapp 40 Minuten durch, das halte ich für eine Frech­heit. Man kann das höch­stens als Demo ein­stufen, als Appe­tiz­er – und dafür ist es zu teuer. LAND’S END wirkt für mich, als habe man ust­wo games gesagt: »Macht mal schnell was zum Launch der Ocu­lus Go, das kön­nen wir dann teuer vertick­en!« Aber das stimmt nicht, denn es gab das Game bere­its für die Gear VR – da kostete es sog­ar 7,99 Euro.

Wäre es ein voll­ständi­ges Spiel mit mehr Lev­eln würde ich für die Real­isierung, Stim­mung, Musik und vor allem die cle­vere VR-Steuerung ver­mut­lich fünf Sterne vergeben. Für Preis/Leistung kann ich allerd­ings nur einen Stern gewähren, und das nur mit viel Wohlwollen für das eigentlich nette Spiel­prinzip und die Umset­zung auf der Ocu­lus Go.

Und deswe­gen ist der Kurztest ein Kurztest: weil das Spiel zu kurz ist …

Investiert euer Geld lieber woan­ders oder wartet darauf, dass LAND’S END im Ange­bot ist. 99 Cent hielte ich für angemessen. Sowas klop­pen Indie-Entwick­ler ver­mut­lich an einem Woch­enende in Uni­ty zusam­men.

Pro­mo­grafik LAND’S END Copy­right ust­wo games

Erster Eindruck: Virtual Reality mit der Oculus Go

Erster Eindruck: Virtual Reality mit der Oculus Go

Ich war äußerst skep­tisch, als ich von der Ocu­lus Go hörte, einem stand­alone VR-Head­set mit einge­bautem Android-Mini­com­put­er, das Vir­tu­al Real­i­ty ohne Strip­pen ermöglichen soll. Denn ich besitze auch eine Ocu­lus Rift und kenne deren Leis­tungsan­forderun­gen für den Rech­n­er und auch die Prob­leme durch die exter­nen Sen­soren, die das Spiel­er­leb­nis an vie­len Stellen doch so erhe­blich ein­schränken, dass ich die Brille lei­der trotz eigentlich großar­tiger VR-Erfahrung kaum noch nutze.

Nach den ersten Rück­mel­dun­gen zur Go-Vari­ante war ich dann doch neugierig und habe eine geordert. das geht aktuell nur über die offizielle Ocu­lus-Seite, für Europa wer­den die Head­sets aus den Nieder­lan­den geliefert und die Brille war ratz­fatz da (ich gehe aber davon aus, dass es die Brille dem­nächst auch bei Ama­zon und Co geben wird). Der Preis liegt bei 220 Euro für die 32 GB-Vari­ante und 270 Euro für die 64 GB-Ver­sion. Die Spe­icherangabe sagt wie beim Smart­phone, wie viele Apps auf das Gerät passen.

Die Ocu­lus Go kommt in grauem Fin­ish und erfreulich kom­pakt daher. Als Bril­len­träger hat­te ich arge Sor­gen, ob die Sehhil­fe darunter passt, aber hier hat man ganz offen­sichtlich von der Rift gel­ernt: Man kann einen zusät­zlichen Abstand­hal­ter ein­set­zen und mit dem passt meine Brille völ­lig prob­lem­los unter die Maske. Auch anson­sten hat man in Sachen Bequem­lichkeit von den Erfahrun­gen mit den Vorgänger­mod­ellen offen­sichtlich gel­ernt.

Um das Gerät kon­fig­uri­eren zu kön­nen, benötigt man zwin­gend ein Smart­phone und eine App, die gibts für Android und iOS, sowie einen Account bei Ocu­lus. Hier­bei sollte der Dat­en-Para­noik­er immer bedenken, dass hin­ter dem Unternehmen Face­boook ste­ht, und dass mit Sicher­heit Dat­en über den Nutzer und die Nutzung gesam­melt wer­den, auch wenn man an den Berech­ti­gun­gen und den Pri­vat­sphäre-Ein­stel­lun­gen schrauben kann.
Die App führt den Nutzer dann auch durch die Erstin­stal­la­tion und gibt ein paar Bedi­en­hin­weise, das geht dann nach dem Auf­set­zen naht­los in der VR weit­er.

Der Ocu­lus Go liegt ein min­i­mal­is­tis­ch­er Con­troller bei. Zumin­d­est wirkt der auf den ersten Blick min­i­mal­is­tisch, tat­säch­lich hat man eine erstaunliche Menge an Funk­tio­nen in das kleine Gerät gesteckt, neben drei Knöpfen auch ein Gamepad mit Touch-Funk­tion, damit kann man eine Menge machen.

Was mir als erstes auffiel: Das Head­track­ing und die Erken­nung des Con­troller sind fast schon erschreck­end gut, und das ohne jegliche externe Sen­soren. Als zweites muss ich äußerst verblüfft die Ton­wieder­gabe nen­nen. Obwohl keine Kopfhör­er oder Laut­sprech­er zu erken­nen sind, wird der Sound ziem­lich präzise auf die Ohren pro­jiziert und das in ein­er für diese Tech­nik erstaunlich guten, wenn auch etwas mit­ten­lasti­gen, Qual­ität. Wer etwas Ela­bori­ert­eres möchte, kann einen Kopfhör­er anschließen.
Beim Head­track­ing wird der VR-Vet­er­an fest­stellen, dass bei manchen Sit­u­a­tio­nen dann die exter­nen Sen­soren oder ein Raum­track­ing doch fehlen, denn man kann beispiel­sweise nicht durch Bewe­gung des Kopfes »an Objek­ten vor­bei schauen«, oder zumin­d­est nur sehr rudi­men­tär, aber das kann man durch cle­vere Pro­gram­mierung der Apps wieder wett machen.

Was die Brille für diesen Preis bietet ist abso­lut überzeu­gend und kön­nte einen weit­eren Schritt zum Durch­bruch von VR-Lösun­gen darstellen. Gut: Bei einem mobilen Rech­n­er muss man Ein­bußen bei der Grafikqual­ität hin­nehmen, aber wie wir wis­sen, ist der Spiel­witz let­z­tendlich wichtiger als hochau­flösende Kil­ler­grafik. audio­vi­suelle Stim­mung und geschick­tes Game­play sind für die Immer­sion oft auss­chlaggeben­der.

Die Auswahl an Apps ist derzeit noch etwas beschränkt, aber ich bin ziem­lich sich­er, dass sich das schnell ändern wird, denn auch für die Ocu­lus Go kann man ein­fachst mit den üblichen Entwick­lung­sumge­bun­gen Spiele erstellen.
Neben Spie­len gibt es diverse »Expe­ri­ences«, beispiel­sweise 3D-Filme, unter denen lei­der auch etliche mit geringer Auflö­sung, die man sich nicht wirk­lich geben möchte. Auch Net­flix kann man mit der Brille im Kino­for­mat anse­hen, wenn man unbe­d­ingt möchte.
Neben den speziell für die Go konzip­ierten Apps hat man zudem Zugriff auf solche, die eigentlich für Sam­sungs Gear VR gedacht waren, hier möglicher­weise mit eingeschränk­ten Möglichkeit­en, da nicht für die Go opti­miert.

Her­ausheben möchte ich noch die Social Fea­tures, denn die Soft­ware bietet die Möglichkeit, sich einen Raum einzuricht­en, in dem man sich mit Fre­un­den (die eben­falls eine Go besitzen) tre­f­fen und ver­schiede­nen Aktiv­itäten nachge­hen kann, beispiel­sweise zusam­men Videos schauen, oder (im Moment noch sehr sim­ple) Games zusam­men zu spie­len. Hier erhascht man aber schon mal einen kleinen Aus­blick auf das, was hier möglich sein kön­nte, nicht nur bei Spie­len, son­dern auch in Sachen Telepräsenz oder Zusam­me­nar­beit­en über Ent­fer­nun­gen.

Mein beina­he einziger Kri­tikpunkt ist die Akku­laufzeit, denn der wird durch die Games doch ordentlich leerge­so­gen (nach ein­er Stunde Nutzung mit Spie­len ist der Akku halb leer). Dem kann man durch eine Power­bank ent­ge­gen­wirken, dann ist man auch weit­er­hin nicht mit einem Net­zgerät verk­a­belt. Zweit­er klein­er Kri­tikpunkt ist genau das fehlende Net­zteil, aber man kann jedes Handy­ladegerät mit Micro-USB-Steck­er ver­wen­den, und davon liegen heutzu­tage in jedem Haushalt eh mehrere herum.

Alles in allem ist die Ocu­lus Go im Erstein­druck ein ganz großar­tiges Stück Hard­ware, ins­beson­dere für diesen Preis, das mit seinen aus­gek­lügel­ten Fea­tures und ergonomis­ch­er Bedi­enung auch nicht-Nerds bei ersten Aus­flü­gen in die VR glück­lich machen dürfte. Und das gilt ins­beson­dere auch wegen der Frei­heit, das Ding ohne jegliche Verk­a­belung qua­si über­all nutzen zu kön­nen.

Nach­trag: Per USB an den Rech­n­er angeschlossen meldet sich das Ding als Massen­spe­ich­er, man kann also Medi­en wie Fotos oder Filme direkt darauf laden, ohne den Umweg über die App gehen zu müssen. Und ich hoffe, dass man darüber auch eigene Exper­i­mente in Uni­ty oder anderen Game Engines auf die Kiste bekommt, ohne über den Ocu­lus App­store gehen zu müssen. Mal sehen, was die Spezial­is­ten auf Red­dit dazu sagen.

Fotos von mir

Aus dem Nichts: Gaming Device AzanaBand

Aus dem Nichts: Gaming Device AzanaBand

Ich stelle die Frage gle­ich an den Anfang des Artikels: Han­delt es sich um ein echt­es Gerät oder um eine virale Wer­bung für etwas anderes, beispiel­sweise einen Film, eine Serie oder ein Spiel?

Wie aus dem Nichts tauchen ger­ade Clips und Hin­weise zu einem neuen Gam­ing Device namens Azan­a­Band auf. Dabei han­delt es sich um ein Hals­band, das ins­beson­dere bei Vir­tu­al Real­i­ty-Spie­len getra­gen wer­den soll. Das Gerät soll in der Lage sein, Gefüh­le wie Glück, Angst und Schmerz in den Kör­p­er des Trägerrs zu induzieren. Klingt bek­loppt? Sehe ich auch so.

Inter­es­san­ter­weise sind sowohl Videos wie auch die Web­seite azanaband.com geoge­blockt, so dass man sie sich nicht anse­hen kann. Inter­es­san­ter­weise kann ich die Seite aber auch über ein VPN mit ver­schiede­nen falschen Herkun­ft­slän­dern (ich habe USA, Kana­da, Rus­s­land und Aus­tralien getestet) nicht erre­ichen, was mich in der Ansicht bestätigt, dass es sich um eine virale Wer­bung für irgend­was han­delt. Ein Video zeigt die Wer­bung für das Ding

Es gibt einen Clip in dem das Ding ange­blich getestet wird, der ist allerd­ings nicht son­der­lich glaub­würdig. Bin ges­pan­nt, was dabei her­aus kommt und attestiere dieser viralen Wer­bung einige Orig­i­nal­ität. Span­nend.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst.

Nach ein wenig Recherche: Ah, schau an: Ein WHOIS auf den Domain­na­men hat mich weit­er gebracht. Die Domain azanaband.com gehört dem britis­chen TV-Sender Chan­nel 4. Also wird es tat­säch­lich um eine Serie oder einen Fernse­hfilm gehen. Und wenn man sein VPN auf eine IP in Eng­land stellt, kann man sich auch das ange­bliche Wer­be­v­ideo und die Web­seite anse­hen:

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst.

Tja, Chan­nel 4, die Web­seite auf euch zu reg­istri­eren war ziem­lich doof, damit ist die Katze lei­der zu schnell aus dem Sack.

CES und Retro-Gaming: Hyperkin produziert Ultra Game Boy

CES und Retro-Gaming: Hyperkin produziert Ultra Game Boy

Hyper­kin ist ein kali­for­nisch­er Anbi­eter für Geräte, um Retro-Kon­solen-Games auf aktueller Hard­ware und an mod­er­nen Dis­plays spie­len zu kön­nen. Beispiele sind die Retron3 oder Retron 5, in die man Car­tridges von NES, SNES oder Sega steck­en kann. Oder der Smart­boy, eine Zusatzhard­ware mit Knöpfen im Game­boy-Stil, in das man ein Smart­phone steckt und das Game­boy- und Game­boy-Col­or Spiele in einem Car­tridge-Slot aufn­immt, die man dann über einen Emu­la­tor spie­len kann (was verblüf­fend gut funk­tion­iert, wenn man es schafft das zum Laufen zu bekom­men, auf den Sup­port von Hyper­kin sollte man sich dabei allerd­ings nicht ver­lassen, der ist mit »grot­tig« noch sehr fre­undlich umschrieben).

Zur CES kündigt die Fir­ma jet­zt den Ultra Game Boy an, ein Hand­held-Gerät, etwas klein­er als ein orig­i­nal-Game­boy, dafür mit einem Alu­mini­umge­häuse und Farb­dis­play, der dem Vor­bild täuschend nachge­bildet ist. Und zeigt sog­ar schon Pro­to­typen. Auch hier passen in die Slots Car­tridges von Game­boy und Game­boy Col­or. Das Gerät soll zum Preis von 100 Dol­lar verkauft wer­den. Verbesserun­gen zum Orig­i­nal sind zum Beispiel Stere­o­laut­sprechen und Stereo-Out (eine Vernei­gung in Rich­tung all der Musik­er, die mit dem Game­boy Chip­tune-Songs schreiben, die sollen wohl auch dieses Gerät nutzen kön­nen). Der Akku kann via USB-C geladen wer­den und hält ca. sechs Stun­den durch.

Der Ultra Game Boy soll bis Ende Som­mer 2018 auf den Markt kom­men – falls Nin­ten­do sie nicht mit Kla­gen überzieht, würde ich mal annehmen (aber das ist bei anderen Pro­duk­ten inter­es­san­ter­weise noch nicht passiert) …

Offizielle Presse­bilder von Hyper­kin gibt es nicht, man kann sich das wirk­lich wer­tig ausse­hende Gerät aber bei Giz­mo­do anse­hen.

Logo Hyper­kin Copy­right Hyper­kin

Buy Local: Amazon-Shops auch in Deutschland

Buy Local: Amazon-Shops auch in Deutschland

Das ist ver­mut­lich eher kein schönes Wei­h­nachts­geschenk für den hiesi­gen Buch­han­del: Ama­zon Deutsch­land-Chef Ralf Kle­ber antwortete in einem Inter­view auf die Frage, ob es auch hierzu­lande sta­tionäre Ama­zon-Läden geben werde, »das sei keine Frage des Ob, son­dern des Wann«.

Weit­ere Details dazu gab es dann aber wie beim Onlin­ev­ersender üblich nicht, es ist also unklar, welche Pro­duk­te in diesen Ama­zon-Shops verkauft wer­den sollen, oder an welchen Stan­dorten sie entste­hen wer­den (ich würde mal von Großstädten aus­ge­hen). Amazuon hält sich in Sachen von Neuerun­gen ja gern sehr bedeckt und rollt diese eher über­raschend aus.

In den USA gibt es sowohl derzeit 13 feste Stan­dorte, als auch die soge­nan­nten Pop-Up-Stores, die immer nur zeitlich begren­zt stat­tfind­en. In den Pop-Up-Stores wer­den in erster Lin­ie Ama­zon-eigene Pro­duk­te ver­trieben, also Kin­dles, Fire-Tablets und Fire-TV oder Echos. Die fes­ten Läden haben die auch, aber darüber hin­aus auch noch beson­ders gut laufende Büch­er und weit­ere Artikel.

Logo Ama­zon Copy­right Ama­zon

BBC: THE INSPECTION CHAMBER – interaktives SF-Hörspiel mit Amazon Echo

BBC: THE INSPECTION CHAMBER – interaktives SF-Hörspiel mit Amazon Echo

Die BBC beschre­it­et ja immer wieder mal neue Wege in Sachen dig­i­tale Medi­en. Der neueste Clou ist ein inter­ak­tives Sci­ence Fic­tion-Hör­spiel mit Hil­fe von Ama­zons Echo (alias Alexa).

THE INSPECTION CHAMBER erzählt im besten Dou­glas Adams-Stil die Geschichte eines Aliens, das auf der Erde ges­tran­det ist und von einem Team aus hal­b­garen Wis­senschaftlern sowie ein­er ver­bug­gten kün­stlichen Intel­li­genz namens Dav­ee befragt wird.

Wo das Ama­zons Echo ins Spiel kommt? Das ist der inter­es­sante Punkt, denn tat­säch­lich spielt der Zuhör­er die Rolle des Außerirdis­chen und beant­wortet selb­st die gestell­ten Fra­gen. Anhand der Antworten, die Echo ent­ge­gen nimmt und ver­ar­beit­et, entwick­elt sich die Geschichte weit­er, und man erfährt mehr über das Schick­sal des Aliens (also sein eigenes).

Das Ganze ist noch rel­a­tiv kurz und nach ca. 20 Minuten vor­bei, aber das ist mein­er Ansicht nach auch für ein Spiel auf und mit dem Echo genau die richtige Länge. Es zeigt aber auf ein­drucksvolle Weise, was in Zukun­ft mit Sprachas­sis­ten­ten und anderen ähn­lichen Lösun­gen an inno­v­a­tiv­en, inter­ak­tiv­en For­mat­en möglich sein kön­nte. THE INSPECTION CHAMBER ent­stand mit Hil­fe der Fir­ma Rosi­na Sound, aber die Tech­niker bei der BBC haben auf­grund der Erken­nt­nisse daraus bere­its eine neue »Sto­ry Engine« entwick­elt, um weit­ere solche inter­ak­tiv­en Hör­spiele zu real­isieren.

Man kann THE INSPECTION CHAMBER aus dem Alexa Skill Store bekom­men, allerd­ings nicht in Deutsch­land. Ich werde bei Gele­gen­heit mal testen ob das klappt, wenn ich Echo auf Englisch umstelle.

Pro­mo­grafik THE INSPECTION CHAMBER Copy­right BBC

Windows VR-Brillen bekommen Steam-Support

Windows VR-Brillen bekommen Steam-Support

Im ver­gan­genen Monat erschienen nach dem let­zten Win­dows 10-Update eine hand­voll VR-Brillen für Microsofts Betrieb­ssys­tem, beispiel­sweise von Acer, Asus oder Medion (wobei die Red­mon­der natür­lich wieder eine Extrawurst bri­eten und ihre Brillen als »Mixed Real­i­ty«, also »MR«, beze­ich­nen).

Das Prob­lem dabei: Kauft man eine solche Brille, ist der Spaß schnell an seinem Ende ange­langt, denn Soft­ware ist qua­si nonex­is­tent. Das soll sich jet­zt ändern, Microsoft und Steam haben angekündigt, dass man die dor­ti­gen VR-Spiele ab dem 15. Novem­ber 2017 auch mit den Microsoft-kom­pat­i­blen Spie­len nutzen kön­nen soll. Das beze­ich­net man allerd­ings erst­mal als »Pre­view«.

Kein Wun­der, denn für ein voll­ständi­ges Funk­tion­ieren müssen die Entwick­ler die Games für das neue Sys­tem anpassen, ähn­lich wie es damals bere­its bei der Unter­stützung der Ocu­lus Rift notwendig war. Man sollte also direkt nach der Ein­führung mit Prob­le­men und der Notwendigkeit von Basteleien an den Ein­stel­lun­gen rech­nen.

Wer eine Microsoft-kom­pat­i­ble MR-Brille (die allerd­ings »auch nur« VR sind) aus­pro­bieren möchte, sollte genau hin­se­hen und einige Tests lesen, denn die qual­i­ta­tiv­en Unter­schiede zwis­chen den derzeit erhältlichen Mod­ellen sind groß, auch wenn die zugrunde liegende Tech­nik bei allen Aus­führun­gen eigentlich gle­ich ist. Für 400 bis 450 Euro erhält man ein Head­set und zwei Con­troller, für let­zteren Preis (oder sog­ar gün­stiger ab 389 Euro) bekommt man inzwis­chen auch eine Ocu­lus Rift, eben­falls mit Con­trollern.

Pro­mo­fo­to Head­set Copy­right Dell

Aibo – The Next Generation

Aibo – The Next Generation

Fast 12 Jahre ist es her, dass Sony die Pro­duk­tion seines Robot­er­hun­des Aibo eingestellt hat. Jet­zt soll es eine Neuau­flage geben, die natür­lich viel mehr kann, als die erste Fas­sung.

In Aibo 2 (alias ERS-1000) werkelt eine 64-bit Quad­core-CPU, er hat OLED-Augen und ins­ge­samt 22 Gelenke. Weit­er­hin Mikro­fone und Laut­sprech­er, um mit seinem Her­rchen zu kom­mu­nizieren, sowie Kam­eras für Objek­terken­nung, um durch die Woh­nung navigieren zu kön­nen, ohne vor jeden Stuhl zu dotzen.

Der Preis soll 198000 Yen betra­gen, das wären derzeit etwa 1500 Euro, aktuell wird der Aibo allerd­ings auss­chließlich in Japan ange­boten. Da jedoch auch eine inter­na­tionale Web­seite existiert, darf man davon aus­ge­hen, dass der Robot­er auch in anderen Län­dern ver­mark­tet wer­den wird.

Allerd­ings muss man neben dem Kauf des Droiden auch noch ein Cloud­abo abschließen, darüber kom­mu­niziert das Viech mit dem Smart­phone, und in der Cloud wer­den auch sämtliche Dat­en gesichert, so dass man die entste­hende Per­sön­lichkeit des Aibo 2 bei einem Defekt auf ein neues Gerät über­spie­len kann. Für das Abo wer­den nochmal ca. 25 Euro im Monat fäl­lig, und spätestens hier fragt man sich, was die bei Sony eigentlich für Dro­gen nehmen? Weit­er­hin wäre abzuwarten, ob Aibo 2 die ver­gle­ich­sweise stren­gen Daten­schutzbe­din­gun­gen hierzu­lande ein­hält, oder ob er wie gewisse Pup­pen von den Behör­den als Wanze eingestuft wer­den würde.

Pro­mo­fo­tos Aibo 2 Copy­right Sony