Bandai bringt das Tamagotchi zurück

Bandai bringt das Tamagotchi zurück

Man­ch ei­ner wird sich er­in­nern kön­nen: Ende der 1990er gab es ei­nen Hype um ein Ta­schen­vie­ch aus Ja­pan na­mens Tama­got­chi, das dau­ernd Auf­merk­sam­keit woll­te und sei­nen Be­sit­zer des­we­gen stän­dig voll­piep­te.

Und weil nichts tot ist, was ewig liegt, will Ban­dai das Vieh neu auf­le­gen. Jetzt könn­te man an­neh­men, dass die Tech­nik seit­dem er­heb­li­ch fort­ge­schrit­ten ist und man heut­zu­ta­ge ein e-Nerv­tier mit tol­len Su­per­fä­hig­kei­ten im auf-den-Wecker-Ge­hen be­kommt, das sich auch noch ans Smart­pho­ne, den Com­pu­ter, die Arm­band­uhr und das Smart-TV kop­pelt, um ei­nem dau­er­haft auf die Tama­gos zu ge­hen.

Aber weit ge­fehlt, denn tat­säch­li­ch bie­tet die neue Fas­sung ein Re­tro-Fee­ling und setzt auf nost­al­gi­sche Ge­füh­le, denn es han­delt sich ein­fach um eine klei­ne­re Ver­si­on des Tama­got­chis aus den 90ern.

Bei Ama­zon Ja­pan wird es be­reits an­ge­bo­ten, der Preis be­trägt 1900 Yen, das sind der­zeit ca. 17 Euro.

Pro­mo­gra­fik Tama­got­chi Co­py­right Ban­dai

Amazons Echo kann vorlesen

Amazons Echo kann vorlesen

Ama­zon hat für sei­nen Laut­spre­cher-As­si­sten­ten Echo (man­che nen­nen ihn auch Alexa) eine neue Funk­ti­on frei­ge­schal­tet: Ab so­fort kann das Ge­rät Kind­le eBooks vor­le­sen, na­tür­li­ch nur sol­che, die sich in der Bi­blio­thek des Nut­zers be­fin­den und für die die Vor­le­se­funk­ti­on frei­ge­ge­ben ist.

Die da­bei ver­wen­de­te Spee­ch-En­gi­ne ist of­fen­bar die­sel­be, die auch bei der Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Echo ver­wen­det wird. Die Sprach­qua­li­tät lässt der­zeit zu wün­schen üb­rig, Be­to­nun­gen und Pau­sen wis­sen der­zeit nicht so recht zu über­zeu­gen. Bleibt ab­zu­war­ten, ob Ama­zon das in Zu­kunft noch ver­bes­sert.

Die Vor­le­se­funk­ti­on ist nur in der deut­schen Fas­sung neu, bei der US-Ver­si­on ist sie be­reits seit ca. ei­nem Jahr frei­ge­schal­tet.

Das in der kur­zen Demo vor­ge­le­se­ne Buch ist RU­HE­LOS von Anja Ba­gus.

Pro­mo­gra­fik Ama­zon Echo Co­py­right Ama­zon

Sony Multitouch-Projektor Xperia Touch

Sony Multitouch-Projektor Xperia Touch

Ei­gent­li­ch hört sich die Idee gut an: ein Pro­jek­tor mit An­dro­id-Be­triebs­sy­stem, der jede Flä­che zu ei­nem Mul­ti­touch-fä­hi­gen Ein­ga­be­ge­rät macht. Sony bie­tet so et­was in Kür­ze un­ter dem Na­men Xpe­ria Touch an. In ei­ner Grö­ße zwi­schen 23 und 80 Zoll (58 – 203 cm) wird die An­dro­id-Be­nut­zer­ober­flä­che auf bei­spiels­wei­se ei­nen Tisch oder eine Wand pro­ji­ziert. Eine An­nä­he­rungs­er­ken­nung weckt das Sy­stem aus dem Tief­schlaf, wenn man sich nä­hert. Wei­te­re Sen­so­ren er­ken­nen z.B. Um­ge­bungs­licht, Tem­pe­ra­tur, Luft­druck oder Luft­feuch­tig­keit.

Ins­be­son­de­re als Com­pu­ter­spie­ler oder für Ge­sell­schafts­spie­le, aber auch für zahl­lo­se an­de­re An­wen­dun­gen kom­men ei­nem so­fort Un­men­gen coo­le Ide­en.

Lei­der gibt es Nach­tei­le. Ak­ku­be­trie­ben hält das Ge­rät bei Vi­deo­wie­der­ga­be ge­ra­de mal eine Stun­de durch (da­ge­gen hilft al­ler­dings bei lo­ka­lem Be­trieb ein Netz­teil). Die pro­ji­zier­te Auf­lö­sung be­trägt ge­ra­de mal 1366x768 Pi­xel, das ist heut­zu­ta­ge lä­cher­li­ch we­nig.

An­ge­sichts des­sen er­scheint der von Sony an­ge­sag­te Preis für das Xpe­ria Touch maß­los über­trie­ben: 1600 Euro soll man bei Markt­ein­füh­rung da­für be­zah­len. Das Ge­rät soll »dem­näch­st« in Eu­ro­pa er­hält­li­ch sein.

Pro­mo­gra­fik Xpe­ria Touch Co­py­right Sony

Für Retro-Fans: PS4-Gamepads am Super Nintendo

Für Retro-Fans: PS4-Gamepads am Super Nintendo

8bitdo SNES Adapter

Man­ch ein Re­tro-Fan spielt klas­si­sche Kon­so­len­spie­le nicht nur im Emu­la­tor, son­dern hat auch noch ori­gi­na­le Ge­rä­te zu Hau­se ste­hen, bei­spiels­wei­se ein Su­per Nin­ten­do. Am lieb­sten nutzt man die na­tür­li­ch mit den zu­ge­hö­ri­gen Con­trol­lern, es gibt jetzt aber auch die Mög­lich­keit mo­der­ne Ga­me­pads an­zu­schlie­ßen.

Bis vor kur­zem war 8Bit­dos Re­tro-Emp­fän­ger nur au­ßer­halb Deutsch­lands er­hält­li­ch, jetzt hat er es aber auch in die hie­si­gen Re­ga­le ge­schafft. Mit dem Re­cei­ver kann man nicht nur eine Rei­he nach­ge­ahm­ter klas­si­scher Con­trol­ler vom sel­ben Her­stel­ler mit dem SNES ver­bin­den, son­dern auch die Ga­me­pads von Play­sta­ti­on 3 und 4, der Wii und der Wii U. Ich wür­de mal da­von aus­ge­hen, dass auch an­de­re Blue­too­th-ba­sier­te Con­trol­ler funk­tio­nie­ren dürf­ten. Um­ge­kehrt kann man üb­ri­gens die Blue­too­th-Con­trol­ler des Her­stel­lers, die Nin­ten­do-Pads nach­emp­fun­den sind auch am PC nut­zen, denn der Emp­fän­ger kann an PC und Mac auch als Don­gle ver­wen­det wer­den.

Der Preis für den Ad­ap­ter liegt bei ca. 20 Euro. Die Con­trol­ler ko­sten zwi­schen ca. 30 und 45 Euro. Wer noch eine NES be­sitzt, muss eben­falls nicht ver­zwei­feln, auch da­für wird ein Ad­ap­ter an­ge­bo­ten.

Wer noch ein Weih­nachts­ge­schenk für Re­tro-Fans sucht, liegt hier si­cher nicht fal­sch.

Pro­mo­fo­to SNES-Blue­too­th-Ad­ap­ter Co­py­right 8Bit­do

2017: Windows Holographic für alle

2017: Windows Holographic für alle

Microsoft Hololens

Win­dows Ho­lo­gra­phic ist ein Win­dows 10-Ab­le­ger und das Be­triebs­sy­stem für Mi­cro­softs Aug­men­ted Rea­li­ty bzw. Mi­xed Rea­li­ty-Bril­le Ho­lo­lens. Der Name ist na­tür­li­ch ziem­li­ch da­ne­ben, denn mit Ho­lo­gra­fie hat das Gan­ze ei­gent­li­ch nichts zu tun, es wird nur ein ähn­li­cher Ef­fekt er­zeugt, aber das nur am Ran­de. Die Ho­lo­lens ist nicht nur ziem­li­ch teu­er (De­ve­l­oper-Ver­sio­nen ko­sten um die 3000 Euro), son­dern auch ein kom­plet­ter Rech­ner, man be­nö­tigt zum Be­trieb also kei­ne ex­ter­ne Hard­ware.

Es wur­de nun an­ge­kün­digt, dass Drit­t­her­stel­ler ab 2017 ei­ge­ne Hard­ware für Win­dows Ho­lo­gra­phic an­bie­ten kön­nen. Nach ei­nem Up­date kann man de­ren Ge­rä­te an ei­nen her­kömm­li­chen PC an­schlie­ßen, um dann Ho­lo­lens-ähn­li­ch ar­bei­ten zu kön­nen. Es wird von Prei­sen um 300 Euro für die Bril­len ge­spro­chen.

Wann ge­n­au das Up­date kommt ist noch un­klar, es dürf­te sich ver­mut­li­ch um eins der bei­den für 2017 an­ge­kün­dig­ten gro­ßen Win­dows 10-Up­dates han­deln. Eben­falls un­klar ist, ob Nut­zer, die gar kei­nen be­darf an Ho­lo­gra­phic ha­ben, zwangs­be­glückt wer­den.

Pro­mo­gra­fik Ho­lo­lens Co­py­right Mi­cro­soft

Microsofts Hololens kann vorbestellt werden

Microsofts Hololens kann vorbestellt werden

Microsoft Hololens

Wer im­mer noch ge­glaubt hat, dass Mi­cro­softs Aug­men­ted Rea­li­ty-Bril­le Ho­lo­lens rei­ne Zu­kunfts­mu­sik und viel­leicht Va­por­hard­ware sei, wird ei­nes Bes­se­ren be­lehrt, denn ab so­fort kann man das Ge­rät in auch au­ßer­halb der USA vor­be­stel­len.

Mi­cro­soft nimmt ab so­fort aus fol­gen­den Län­dern Vor­be­stel­lun­gen ent­ge­gen: Deutsch­land, Frank­reich, UK, Ir­land, Au­stra­li­en und Neu­see­land. Aus­ge­lie­fert wer­den sol­len die Pre­or­ders dann of­fen­bar ab Ende No­vem­ber.

Zu eu­pho­ri­sch soll­te der in­ter­es­sier­te Ear­ly Ad­op­ter al­ler­dings nicht wer­den, denn man be­nö­tigt eine gut ge­füll­te Geld­bör­se: Die De­ve­l­oper Edi­ti­on ko­stet 3000 Dol­lar, für das Busi­ness-Pa­ket mit er­wei­ter­tem Ser­vice, so­wie ver­bes­ser­ten Si­cher­heits­fea­tures und aus­ge­wei­ter­ter Ge­rä­te­un­ter­stüt­zung schlägt mit 5000 Dol­lar zu Bu­che. Es wird also wohl noch dau­ern, bis Mi­cro­softs AR-Bril­le in ei­ner spä­te­ren, gün­sti­ge­ren Ite­ra­ti­on das hei­mi­sche Wohn­zim­mer er­reicht.

Pro­mo­fo­to Ho­lo­lens Co­py­right Mi­cro­soft

VR und AR auf der Photokina? Von wegen …

VR und AR auf der Photokina? Von wegen …

Photokina LogoIch war in die­sem Jahr zum er­sten Mal in mei­nem Le­ben auf der Pho­to­ki­na. Nicht we­gen des Fo­to­gra­fie­rens (das war eher ein Ne­ben­ef­fekt, ich bin zwar Be­sit­zer von DSLRs, aber die Zu­be­hör­an­ge­bo­te in­ter­es­sier­ten mich nur am Ran­de) son­dern we­gen der im Vor­feld kol­por­tier­ten The­men Vir­tual Rea­li­ty und Aug­men­ted Rea­li­ty. Die­se bei­den Ge­bie­te wur­de auf den An­kün­di­gun­gen zur Mes­se nicht nur im­mer wie­der pro­mi­nent prä­sen­tiert, man ver­stal­te­te zu­sätz­li­ch zur Pho­to­ki­na auch noch die »Di­gi­li­ty«, eine Fach­be­su­cher­ta­gung zu eben den The­men AR und VR. So­mit rech­ne­te ich nach die­ser Wer­bung auch auf der Ver­an­stal­tung für Nor­mal­sterb­li­che da­mit.

Fast kom­plet­te Fehl­an­zei­ge. Ich habe eine ein­zi­ge VR-Bril­le ge­fun­den, die kam von Zei­ss und es han­del­te sich ge­ra­de mal um eine Goo­gle Card­board-Va­ri­an­te, in die man ein Smart­pho­ne stecken mus­s­te. Gähn. Bei Ep­son gab es eine AR-Bril­le, auf den Busi­ness-Be­reich ge­zielt und auf­grund mi­se­ra­bler Auf­lö­sung und Um­set­zung hin­ter dem Stand der Tech­nik weit zu­rück. Es wur­de ei­nem bei dem Ding ein­fach nur ein sta­ti­sches Dis­play ins Sicht­feld ge­blen­det, das sich be­weg­te, wenn man den Kopf dreh­te. An­son­sten: Kein Ho­lo­lens, kein Ma­gic Leap, nichts.

Mit viel gu­tem Wil­len könn­te man di­ver­se 360-Grad-Ka­me­ras ver­schie­de­ner An­bie­ter noch zum The­ma zäh­len, al­ler­dings kann man die da­mit er­stell­ba­ren Pan­ora­men auch ohne VR-Bril­le be­trach­ten, die tan­gie­ren das The­ma also al­len­falls. Die zu­hauf ge­fun­de­nen Ka­me­r­ad­roh­nen wa­ren zwar in­ter­es­sant, ge­hö­ren aber eben­falls nicht zum The­ma.

Fa­zit: Ich weiß nicht, was sich die Ver­ant­wort­li­chen da­bei ge­dacht ha­ben, in der Vor­ab­wer­bung Vir­tual und Aug­men­ted Rea­li­ty der­art zu be­wer­ben. In mei­nen Au­gen war das eine Mo­gel­packung. Hät­te ich das vor­her ge­wusst, ich hät­te mir ei­nen Be­su­ch (und das Geld für die Kar­ten) eher ge­spart.

Logo Pho­to­ki­na Co­py­right Koeln­mes­se GmbH, Quel­le: Me­di­en Ser­vice: Koeln­mes­se Bild­da­ten­bank

Skinterface, der Anzug für die Virtuelle Realität

Skinterface, der Anzug für die Virtuelle Realität

Of­fen­bar ha­ben die Stu­den­ten vom London’s Royal Col­le­ge of Art, die den VR-An­zug »Skin­ter­face« ent­wickeln, Er­nie Cli­nes Ro­man RE­A­DY PLAY­ER ONE ge­le­sen, denn da kommt ei­nem so man­ches be­kannt vor. Skin­ter­face ar­bei­tet nach dem Prin­zip, dass jede Men­ge Ak­tua­to­ren Wir­kung auf Kör­per­stel­len aus­üben und so ein sen­so­ri­sches Er­le­ben in der Vir­tual Rea­li­ty mög­li­ch wird. Als mög­li­che An­wen­dun­gen se­hen die Ma­cher, um de­ren Ab­schluss­ar­beit es sich bei dem An­zug han­delt, Un­ter­hal­tung, Kom­mu­ni­ka­ti­on und vir­tu­el­les Pro­to­typ­ing. Ver­mut­li­ch möch­ten sie über Rule 34 nicht laut re­den …

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen fin­det man auf der Web­sei­te des Pro­jekts.

Ab November: Nintendo Mini-NES

Ab November: Nintendo Mini-NES

Mini-NES

Nin­ten­do hat of­fen­bar den Re­tro-Trend er­kannt und möch­te da­mit auch or­dent­li­ch geld ver­die­nen, denn die ja­pa­ni­sche Fir­ma bringt 33 Jah­re nach dem Re­lease das NES zu­rück. Al­ler­dings nicht im Ori­gi­nal, son­dern in Form ei­ner Mini-Kon­so­le, auf der 30 Spie­le vor­in­stal­liert sind. Das er­in­nert an die be­reits vor Jah­ren er­schie­ne­nen Ata­ri Flash­back oder den Com­pe­ti­ti­on Pro mit ein­ge­bau­tem C64.

Vor­in­stal­liert sind un­ter an­de­rem sol­che Klas­si­ker wie BUB­BLE BOB­BLE, CAST­LE­VA­NIA I & II, DON­KEY KONG, DON­KEY KONG JR., DR. MA­RIO, FI­NAL FAN­TA­SY, GA­LAGA, GHOSTS´N GOB­LINS, GRA­DI­US, KIRBY´S AD­VEN­TU­RE, MA­RIO BROS., MEGA MAN 2, ME­TRO­ID und PAC-MAN.

Ko­sten soll die Kon­so­le, die über ei­nen HDMI-An­schluss ver­fügt, 60 Dol­lar, hin­zu kom­men 10 Dol­lar pro Con­trol­ler, man kann al­ler­dings auch eine Wii­mo­te als Ga­me­pad nut­zen oder ei­nen Clas­sic Con­trol­ler der Wii ver­wen­den. Um­ge­kehrt passt der neue Re­tro-Con­trol­ler für das Mini-NES auch an die Wii. Un­ver­ständ­li­ch ist al­ler­dings, dass man das für den Be­trieb nö­ti­ge Stecker­netz­teil eben­falls ex­tra er­wer­ben muss.

Laut Nin­ten­do wird das Mini-NES auch in Deutsch­land er­schei­nen, in den USA wird sie ab An­fang No­vem­ber er­hält­li­ch sein, also pünkt­li­ch zum Weih­nachts­ge­schäft.

Man muss sich al­ler­dings fra­gen, war­um sie dem Ding nicht ein­fach ei­nen Car­tridge-Slot ver­passt ha­ben, so dass man noch vor­han­de­ne Spie­le an mo­der­nen Dis­plays hät­te nut­zen kön­nen. Da laut Aus­sa­ge von Nin­ten­do al­ler­dings die Spie­le ver­än­dert wur­den (ei­ni­ge Spie­le ver­fü­gen plötz­li­ch über ei­nen Mul­ti­play­er-Mo­dus), kann man da­von aus­ge­hen, dass es sich ei­gent­li­ch nur um ei­nen Emu­la­tor han­delt, da kann es na­tür­li­ch sein, dass ein Slot zu nicht un­er­heb­li­chen tech­ni­schen Pro­ble­men ge­führt hät­te, denn der Pro­duk­ti­ons­auf­wand wäre so­mit deut­li­ch hö­her ge­we­sen, als für eine sim­ple Emu­la­ti­on. Man darf ge­spannt sein, in­wie­weit die Ga­mes den Ori­gi­na­len ent­spre­chen, oder ob sie »nach­ge­baut« wur­den.

[Up­date 16.07.2016:] Ab so­fort ist das Clas­sic Mini bei Ama­zon vor­be­stell­bar – naja, fast, man kann sich per Email be­nach­rich­ti­gen las­sen, wenn es ver­füg­bar und ein Preis be­kannt ist.

Pro­mo­fo­to Co­py­right Nin­ten­do

Amiga-Emulator ARMIGA ist lieferbar

Amiga-Emulator ARMIGA ist lieferbar

Armiga Full

Beim AR­MI­GA han­delt es sich um eine klei­ne, ARM-ba­sier­te Box (da­her der Name), die so tut, als sei sie ein Ami­ga 500 mit Kick­start 1.3. Er ver­fügt über USB-An­schlüs­se für han­dels­üb­li­che Mäu­se und Ta­sta­tu­ren so­wie ei­nen SD-Kar­ten-Slot vom dem aus man Dis­ket­ten­ima­ges star­ten kann und auf der sich auch Sy­stemd­a­tei­en be­fin­den kön­nen. Die Kick­start- und wei­te­re Sy­stemd­a­tei­en sind beim Rech­te­inha­ber Clo­an­to li­zen­siert.

Vom AR­MI­GA gibt es zwei Va­ri­an­ten. Die eine kann man als rei­ne Spiel­kon­so­le be­trach­ten, die an­de­re ver­fügt über ein Amiga.kompatibles Flop­py-Lauf­werk. Das ist ziem­li­ch cool, denn das er­mög­licht es, noch vor­han­de­ne, alte 3,5-Zoll-Disketten in ADF-Da­tei­en zu ver­wan­deln.

Über den HDMI-An­schluss kann man Si­gna­le in 16:9, 4:3 und nicht­li­ne­ar in 720p aus­ge­ben.

Der­zeit wird nur Kick 1.3 un­ter­stützt, AGA könn­te noch fol­gen.

Armiga Small

Bei­de Ver­sio­nen wer­den mit HDMI-Ka­bel, Netz­teil, SD-Kar­te und 3D-ge­druck­tem Ge­häu­se aus­ge­lie­fert. Die »Small Si­zed Edi­ti­on« (ohne Flop­py) ko­stet 119 Euro, die »Full Edi­ti­on« schlägt mit 169 Euro zu Bu­che (je­weils plus 25 Euro Ver­sand in eu­ro­päi­sche Län­der).

Be­stel­len kann man ab so­fort auf der of­fi­zi­el­len Web­sei­te des Pro­jekts, man soll­te sich al­ler­dings dar­über im Kla­ren sein, dass es sich um Pro­to­ty­pen han­delt.

Shut up and take my mo­ney. Die zi­ga­ret­ten­schach­tel­gro­ße Small-Edi­ti­on habe ich so­fort be­stellt. ADF-Da­tei­en kann ich micht mei­nen Ami­gas oh­ne­hin er­zeu­gen.

Pro­mo­fo­tos Co­py­right DARMA Pro­jects

E3 – Gameboy für´s Smartphone: Smartboy

E3 – Gameboy für´s Smartphone: Smartboy

Hyperkin SmartboyDie Fir­ma Hy­per­kin kennt man durch Kon­so­len und Hand­helds, die klas­si­sche Ge­rä­te emu­lie­ren bzw. er­mög­li­chen, de­ren Car­tridges auf mo­der­ne­rer Hard­ware ab­zu­spie­len, bei­spiels­wei­se Re­tron 3 und 5 oder den Su­pa­boy.

Dazu ge­sellt sich jetzt der Smart­boy. Der hat eine wit­zi­ge Ent­wick­lung hin­ter sich, denn ur­sprüng­li­ch hat­te Hy­per­kin den am 01.04.2015 als April­scherz vor­ge­stellt. Ganz so scherz­haft war das dann aber doch nicht, denn in Wirk­lich­keit woll­ten die mal schau­en, wie groß die Re­so­nanz ist. Und die war so über­wäl­ti­gend, dass man das Pro­jekt dann doch rea­li­sier­te.

Der Smart­boy fasst ein An­dro­id-Smart­pho­ne und hat ei­nen Slot, der Car­tridges vom Game­boy und vom Game­boy Co­lor fasst. Der­zeit be­fin­det sich die Soft­ware noch in Ent­wick­ling, sie ist Open Sour­ce. Man kann be­reits Ent­wick­ler­ver­sio­nen der Hard­ware be­stel­len (für 59,99 Dol­lar) und Hy­per­kin ver­spricht Be­tei­li­gun­gen an den Ver­käu­fen, wenn man an der Soft­ware mit­ar­bei­tet.

Ei­nen Re­lease­ter­min gibt es der­zeit lei­der ge­nau­so­we­nig wie ei­nen Preis der End­kun­den­ver­si­on. Aber: Shut up and take my mo­ney!

Hyperkin Smartboy

Pro­mo­fo­tos Co­py­right Hy­per­kin Inc.

MEDIUM: Erschaffen in der virtuellen Realität

MEDIUM: Erschaffen in der virtuellen Realität

Dass es viel mehr An­wen­dungs­ge­bie­te für die ak­tu­el­le Ge­ne­ra­ti­on von Vir­tual Rea­li­ty-Bril­len ge­ben wird, als nur Spie­le oder Ach­ter­bahn-De­mos hat­te ich schon öf­ter an­ge­spro­chen. Ocu­lus VR zeigt mit ME­DI­UM, dass auch das Er­schaf­fen von Kunst oder di­gi­ta­len In­hal­ten di­rekt in der vir­tu­el­len Rea­li­tät mög­li­ch sind. Und das ist nur der An­fang. Auch an­de­re An­bie­ter bei­spiels­wei­se von Game En­gi­ne ha­ben be­reits an­ge­kün­digt, dass man In­hal­te für Spie­le dem­näch­st di­rekt in der VR wird er­schaf­fen kön­nen. Wenn das be­nut­zer­freund­li­ch um­ge­setzt wird, er­mög­licht es na­tür­li­ch auch wei­te­ren Con­tent über Spie­le hin­aus, vor­stel­len kann man sich bei­spiels­wei­se auch Schu­lungs­in­hal­te.

ME­DI­UM wird spä­ter in die­sem Jahr zu­sam­men mit dem Touch-Con­trol­ler aus­ge­lie­fert (falls sie bei der Fer­tig­stel­lung nicht eben­fals auf sol­che Pro­ble­me sto­ßen, wie bei der Con­su­mer Ver­si­on der Ocu­lus Rift).