BBC: THE INSPECTION CHAMBER – interaktives SF-Hörspiel mit Amazon Echo

BBC: THE INSPECTION CHAMBER – interaktives SF-Hörspiel mit Amazon Echo

Die BBC be­schrei­tet ja im­mer wie­der mal neue Wege in Sa­chen di­gi­ta­le Me­di­en. Der neu­este Clou ist ein in­ter­ak­ti­ves Sci­ence Fic­tion-Hör­spiel mit Hil­fe von Ama­zons Echo (ali­as Ale­xa).

THE IN­SPEC­TION CHAM­BER er­zählt im be­sten Dou­glas Adams-Stil die Ge­schich­te ei­nes Ali­ens, das auf der Erde ge­stran­det ist und von ei­nem Team aus halb­ga­ren Wis­sen­schaft­lern so­wie ei­ner ver­bug­gten künst­li­chen In­tel­li­genz na­mens Da­vee be­fragt wird.

Wo das Ama­zons Echo ins Spiel kommt? Das ist der in­ter­es­san­te Punkt, denn tat­säch­lich spielt der Zu­hö­rer die Rol­le des Au­ßer­ir­di­schen und be­ant­wor­tet selbst die ge­stell­ten Fra­gen. An­hand der Ant­wor­ten, die Echo ent­ge­gen nimmt und ver­ar­bei­tet, ent­wickelt sich die Ge­schich­te wei­ter, und man er­fährt mehr über das Schick­sal des Ali­ens (also sein ei­ge­nes).

Das Gan­ze ist noch re­la­tiv kurz und nach ca. 20 Mi­nu­ten vor­bei, aber das ist mei­ner An­sicht nach auch für ein Spiel auf und mit dem Echo ge­nau die rich­ti­ge Län­ge. Es zeigt aber auf ein­drucks­vol­le Wei­se, was in Zu­kunft mit Sprach­as­si­sten­ten und an­de­ren ähn­li­chen Lö­sun­gen an in­no­va­ti­ven, in­ter­ak­ti­ven For­ma­ten mög­lich sein könn­te. THE IN­SPEC­TION CHAM­BER ent­stand mit Hil­fe der Fir­ma Ro­si­na Sound, aber die Tech­ni­ker bei der BBC ha­ben auf­grund der Er­kennt­nis­se dar­aus be­reits eine neue »Sto­ry En­gi­ne« ent­wickelt, um wei­te­re sol­che in­ter­ak­ti­ven Hör­spie­le zu rea­li­sie­ren.

Man kann THE IN­SPEC­TION CHAM­BER aus dem Ale­xa Skill Store be­kom­men, al­ler­dings nicht in Deutsch­land. Ich wer­de bei Ge­le­gen­heit mal te­sten ob das klappt, wenn ich Echo auf Eng­lisch um­stel­le.

Pro­mo­gra­fik THE IN­SPEC­TION CHAM­BER Co­py­right BBC

Windows VR-Brillen bekommen Steam-Support

Windows VR-Brillen bekommen Steam-Support

Im ver­gan­ge­nen Mo­nat er­schie­nen nach dem letz­ten Win­dows 10-Up­date eine hand­voll VR-Bril­len für Mi­cro­softs Be­triebs­sy­stem, bei­spiels­wei­se von Acer, Asus oder Me­di­on (wo­bei die Red­mon­der na­tür­lich wie­der eine Ex­tra­wurst brie­ten und ihre Bril­len als »Mi­xed Rea­li­ty«, also »MR«, be­zeich­nen).

Das Pro­blem da­bei: Kauft man eine sol­che Bril­le, ist der Spaß schnell an sei­nem Ende an­ge­langt, denn Soft­ware ist qua­si none­xi­stent. Das soll sich jetzt än­dern, Mi­cro­soft und Steam ha­ben an­ge­kün­digt, dass man die dor­ti­gen VR-Spie­le ab dem 15. No­vem­ber 2017 auch mit den Mi­cro­soft-kom­pa­ti­blen Spie­len nut­zen kön­nen soll. Das be­zeich­net man al­ler­dings erst­mal als »Pre­view«.

Kein Wun­der, denn für ein voll­stän­di­ges Funk­tio­nie­ren müs­sen die Ent­wick­ler die Ga­mes für das neue Sy­stem an­pas­sen, ähn­lich wie es da­mals be­reits bei der Un­ter­stüt­zung der Ocu­lus Rift not­wen­dig war. Man soll­te also di­rekt nach der Ein­füh­rung mit Pro­ble­men und der Not­wen­dig­keit von Ba­ste­lei­en an den Ein­stel­lun­gen rech­nen.

Wer eine Mi­cro­soft-kom­pa­ti­ble MR-Bril­le (die al­ler­dings »auch nur« VR sind) aus­pro­bie­ren möch­te, soll­te ge­nau hin­se­hen und ei­ni­ge Tests le­sen, denn die qua­li­ta­ti­ven Un­ter­schie­de zwi­schen den der­zeit er­hält­li­chen Mo­del­len sind groß, auch wenn die zu­grun­de lie­gen­de Tech­nik bei al­len Aus­füh­run­gen ei­gent­lich gleich ist. Für 400 bis 450 Euro er­hält man ein Head­set und zwei Con­trol­ler, für letz­te­ren Preis (oder so­gar gün­sti­ger ab 389 Euro) be­kommt man in­zwi­schen auch eine Ocu­lus Rift, eben­falls mit Con­trol­lern.

Pro­mo­fo­to Head­set Co­py­right Dell

Aibo – The Next Generation

Aibo – The Next Generation

Fast 12 Jah­re ist es her, dass Sony die Pro­duk­ti­on sei­nes Ro­bo­ter­hun­des Aibo ein­ge­stellt hat. Jetzt soll es eine Neu­auf­la­ge ge­ben, die na­tür­lich viel mehr kann, als die er­ste Fas­sung.

In Aibo 2 (ali­as ERS-1000) wer­kelt eine 64-bit Quad­core-CPU, er hat OLED-Au­gen und ins­ge­samt 22 Ge­len­ke. Wei­ter­hin Mi­kro­fo­ne und Laut­spre­cher, um mit sei­nem Herr­chen zu kom­mu­ni­zie­ren, so­wie Ka­me­ras für Ob­jekt­er­ken­nung, um durch die Woh­nung na­vi­gie­ren zu kön­nen, ohne vor je­den Stuhl zu dot­zen.

Der Preis soll 198000 Yen be­tra­gen, das wä­ren der­zeit etwa 1500 Euro, ak­tu­ell wird der Aibo al­ler­dings aus­schließ­lich in Ja­pan an­ge­bo­ten. Da je­doch auch eine in­ter­na­tio­na­le Web­sei­te exi­stiert, darf man da­von aus­ge­hen, dass der Ro­bo­ter auch in an­de­ren Län­dern ver­mark­tet wer­den wird.

Al­ler­dings muss man ne­ben dem Kauf des Dro­iden auch noch ein Clou­d­abo ab­schlie­ßen, dar­über kom­mu­ni­ziert das Viech mit dem Smart­pho­ne, und in der Cloud wer­den auch sämt­li­che Da­ten ge­si­chert, so dass man die ent­ste­hen­de Per­sön­lich­keit des Aibo 2 bei ei­nem De­fekt auf ein neu­es Ge­rät über­spie­len kann. Für das Abo wer­den noch­mal ca. 25 Euro im Mo­nat fäl­lig, und spä­te­stens hier fragt man sich, was die bei Sony ei­gent­lich für Dro­gen neh­men? Wei­ter­hin wäre ab­zu­war­ten, ob Aibo 2 die ver­gleichs­wei­se stren­gen Da­ten­schutz­be­din­gun­gen hier­zu­lan­de ein­hält, oder ob er wie ge­wis­se Pup­pen von den Be­hör­den als Wan­ze ein­ge­stuft wer­den wür­de.

Pro­mo­fo­tos Aibo 2 Co­py­right Sony

Spieleklassiker: der C64 Mini

Spieleklassiker: der C64 Mini

Nach­dem Nin­ten­do die Kon­so­len-Neu­auf­la­gen NES Clas­sic Mini und SNES Clas­sic Mini in viel zu klei­nen Stück­zah­len auf den Markt ge­wor­fen hat, folgt jetzt ein an­de­rer Klas­si­ker aus dem Com­pu­ter­spie­le-Be­reich:

Der C64 Mini hat un­ge­fähr die hal­be Grö­ße des Ori­gi­nals und kommt mit ei­nem HDMI-Aus­gang, so­wie zwei USB-An­schlüs­sen. Schließt man dort eine Ta­sta­tur an, hat man ei­nen voll­wer­ti­gen Com­pu­ter (wor­aus ich ent­neh­me, dass das Key­board am Ge­rät nur ein Fake ist und nicht be­dien­bar). Eben­falls im Lie­fer­um­fang be­fin­det sich ein Joy­stick in der Op­tik ei­nes Com­pe­ti­ti­on Pro, aber mit zu­sätz­li­chen Knöp­fen (die ver­mut­lich die F-Ta­sten emu­lie­ren), ein HDMI-Ka­bel und eine An­lei­tung. Ein Strom­ver­sor­gungs­ka­bel liegt bei, eine Strom­ver­sor­gung fehlt, da ver­wen­det man wie auch bei den Nin­ten­do-Kon­so­len ein han­dels­üb­li­ches USB-Netz­teil. Man kann die Bild­aus­ga­be über ver­schie­de­ne Shader ma­ni­pu­lie­ren: scharf, Röh­ren­fern­se­her, Scan­line Emu­la­ti­on.

Vor­in­stal­liert sind 64 Spie­le, dar­un­ter Klas­si­ker wie Uri­di­um, Pa­r­adro­id, Haw­keye, Ne­bu­lus, WIN­TER GA­MES oder IM­POS­SI­BLE MIS­SI­ON.

Der C64 Mini kann an­geb­lich ab so­fort vor­be­stellt wer­den, al­ler­dings zeigt die Shop­sei­te auf der Pro­jekt­web­sei­te nur ein »co­m­ing soon«. Ko­sten soll die Re­tro-Kon­so­le 70 Dol­lar.

Pro­mo­fo­tos Co­py­right © 2017 Re­tro Ga­mes Ltd

Ataribox zeigt Konzeptbilder

Ataribox zeigt Konzeptbilder

Ata­ri­box ist ein Pro­jekt, das eine neue Ata­ri-Kon­so­le auf den Markt brin­gen möch­te, noch feh­len wei­te­re de­tail­lier­te In­for­ma­tio­nen dazu, was die kön­nen soll und ob es sich um eine mo­der­ne Next­Gen- oder eher eine Re­tro-Kon­so­le han­deln soll, die mög­li­cher­wei­se sämt­li­che al­ten Spie­le wie­der­ge­ben kann – oder bei­des? In­for­ma­tio­nen auf wei­te­ren Web­sei­ten schei­nen auf Letz­te­res hin­zu­wei­sen, an­ge­sichts der Er­fol­ge von ra­send schnell aus­ver­kauf­ten Nin­ten­do-Clas­sic-Kon­so­len kann man sich gut vor­stel­len, dass auch eine Ata­ri-Re­tro-Kon­so­le weg­ge­hen könn­te, wie war­me Sem­meln.

Heu­te wur­de das De­sign der Ata­ri­box ver­öf­fent­licht – und das kann sich durch­aus se­hen las­sen, denn mit sei­ner Form und mit dem Holz­fi­nish chan­nelt es tat­säch­lich Ata­ris gro­ßen Er­folg, die VCS 2600, es soll auch eine Ver­si­on in schwarz/rot ge­ben. Al­ler­dings er­kennt man auf der Rück­sei­te vier USB-An­schlüs­se, ei­nen HDMI-Aus­gang und ei­nen Slot für SD-Kar­ten.

Ob dar­aus tat­säch­lich et­was wird, und was das fer­ti­ge Pro­dukt tat­säch­lich kann, wird uns die Zu­kunft zei­gen – hof­fent­lich, bis­her hal­ten sich die Ma­cher noch sehr be­deckt. Ver­ant­wort­lich für die Ata­ri­box ist die Com­pu­ter­spiel­spar­te Ata­ri SA, die aus Re­sten von In­fo­gra­m­es und der Ata­ri Cor­po­ra­ti­on ent­stand.

Kei­ne wei­te­ren In­for­ma­tio­nen fin­den sich bis­her auf der Web­sei­te, so wie es aus­sieht ist die Face­book­sei­te der Ort, wo man zu­erst et­was Neu­es er­fah­ren dürf­te.

Pro­mo­fo­tos Co­py­right Ata­ri

Nintendo SNES Classic innerhalb von Minuten ausverkauft

Nintendo SNES Classic innerhalb von Minuten ausverkauft

Ge­stern war es in ei­ni­gen On­line­shops mi­nu­ten­lang mög­lich, das für Sep­tem­ber an­ge­kün­dig­te SNES Clas­sic von Nin­ten­do vor­zu­be­stel­len.

Ver­mut­lich kom­men bei dem er­neu­ten Lie­fer-De­sa­ster meh­re­re Punk­te zu­sam­men: Zum ei­nen hat Big N nichts ge­lernt und pro­du­ziert er­neut zu ge­rin­ge Stück­zah­len, um in die Schlag­zei­len zu kom­men (gern ge­sche­hen, ihr Honks). Zum zwei­ten ist es nach den Er­fah­run­gen mit der NES Clas­sic ganz si­cher so, dass ir­gend­wel­che Arsch­lö­cher Ham­ster­käu­fe tä­ti­gen, um die Kon­so­le dann spä­ter für den drei­fa­chen Preis oder teu­rer ver­ticken zu kön­nen. Und zum Drit­ten muss man sich fra­gen, war­um die Shops an­ge­sichts des­sen (war ja ab­zu­se­hen) nicht eine Men­gen­be­schrän­kung ein­füh­ren. Die Ant­wort dürf­te ein­fach sein: Ama­zon bei­spiels­wei­se kann so dop­pelt ver­die­nen. Das er­ste Mal beim ei­gent­li­chen Ver­kauf und spä­ter noch­mal, wenn die Wu­che­rer die Din­ger über ih­ren Markt­platz ver­ticken wol­len.

Al­les äu­ßerst un­schön. Tja, Nin­ten­do, es gibt Ever­dri­ves und ähn­li­che Vor­rich­tun­gen, und es gibt alle eure ROMS auch im Netz, selbst wenn ihr seit Jah­ren nach­drück­lich ver­sucht, die ent­fer­nen zu las­sen. Ihr hät­tet mehr Geld ver­die­nen kön­nen, aber wer nicht will, der hat schon.

[Up­date:] Wie ich in­zwi­schen er­fuhr, gab es bei Ama­zon eine Men­gen­be­schrän­kung auf eine Kon­so­le pro Be­stel­ler. Was Hard­core-Ham­ste­rer aber auch nicht ab­hal­ten dürf­te, meh­re­re Ac­counts sind schnell an­ge­legt.

Pro­mo­fo­to SNES Clas­sic Co­py­right Nin­ten­do

Nintendo: SNES Classic

Nintendo: SNES Classic

Im Stil des ratz­fatz aus­ver­kauf­ten NES Clas­sic kün­digt Nin­ten­do jetzt kon­se­quen­ter­wei­se auch ein SNES Clas­sic an. Es sieht aus wie eine ver­klei­ner­te Va­ri­an­te der ja­pa­ni­schen Ver­si­on Fa­mi­con. Ent­hal­ten sein wer­den 21 SNES-Klas­si­ker:

Con­tra III: The Ali­en Wars, Don­key Kong Coun­try, Earth­Bound, Fi­nal Fan­ta­sy III, F-ZERO, Kir­by Su­per Star, Kirby’s Dream Cour­se, The Le­gend of Zel­da: A Link to the Past, Mega Man X. Se­cret of Mana. Star Fox, Street Figh­ter II Tur­bo: Hy­per Figh­ting, Su­per Cast­le­va­nia IV, Su­per Ghouls ’n Ghosts, Su­per Ma­rio Kart, Su­per Ma­rio RPG: Le­gend of the Se­ven Stars, Su­per Ma­rio World, Su­per Me­tro­id, Su­per Punch-Out!! und Yoshi’s Is­land.

Als ganz be­son­de­res Gim­mick ist das un­ver­öf­fent­lich­te STAR FOX 2 eben­falls mit da­bei, das auf­grund des Launchs der N64 nicht mehr er­schien. Al­lein das wäre für mich schon ein Kauf­grund (auch wenn hier noch ein funk­tio­nie­ren­des SNES und ein RE­TRON 5 her­um­ste­hen). :)

Der US-Preis soll bei 79,99 Dol­lar lie­gen, ich wür­de mal da­von aus­ge­hen, dass es dann bei uns 89,99 ko­sten wird. So­bald man bei Ama­zon vor­be­stel­len kann, wer­de ich das tun, da­mit nicht das­sel­be pas­siert, wie beim NES Clas­sic …

[Up­date:] Er­schei­nungs­ter­min ist im Sep­tem­ber 2017.

Pro­mo­fo­to SNES Clas­sic Co­py­right Nin­ten­do

FUZE Code Studio: Programmierumgebung für die Nintendo Switch

FUZE Code Studio: Programmierumgebung für die Nintendo Switch

Okay, das ist mal ein un­ge­wöhn­li­cher Schritt. Nin­ten­do wird für sei­ne Kon­so­le Switch mit dem »FUZE Code Stu­dio« eine Pro­gram­mier­um­ge­bung zur Ver­fü­gung stel­len, mit der die Nut­zer Spie­le in 2D und 3D auf der Kon­so­len­hard­ware pro­gram­mie­ren wer­den kön­nen. Man be­nö­tigt an­geb­li­che kei­ne Vor­kennt­nis­se im Coden (das kann ich nur schwer glau­ben; was auf dem Foto zu er­ken­nen ist, sieht al­ler­dings nach ei­nem BA­SIC-Dia­lekt aus).

Ne­ben der An­steue­rung der Gra­fik­chips ent­hält das Stu­dio auch ei­nen Syn­the­ziser, um Mu­sik zu kom­po­nie­ren (und ver­mut­lich auch für Ge­räu­sche), so­wie eine Sprach­syn­the­se. As­sets wie Mu­sik, Gra­fik oder Code­schnip­sel wer­den in ei­nem Shop kauf­bar sein. Um nicht auf dem Bild­schirm tip­pen zu müs­sen kann man eine USB-Ta­sta­tur an­schlie­ßen.

ich bin ver­blüfft, dass ge­ra­de Big N der­ar­ti­gen Zu­griff auf ihre Kon­so­le er­mög­licht, denn da­durch wer­den ver­mut­lich Ein­fall­to­re fürs Hacking ge­öff­net, und die will man bei Nin­ten­do im­mer auf Ma­rio komm raus ver­mei­den. Ich wäre fast eu­pho­risch ob der Mög­lich­kei­ten, wür­de al­ler­dings erst mal die Nut­zungs- und Li­zen­sie­rungs­be­din­gun­gen für die selbst­ge­code­ten Spie­le ab­war­ten …

Ein Ver­öf­fent­li­chungs­da­tum gibt es der­zeit eben­so we­nig wie ei­nen Preis.

Pro­mo­fo­to Switch mit FUZE Code Stu­dio Co­py­right Nin­ten­do

Massless Pen: Präzises Arbeiten in der VR

Massless Pen: Präzises Arbeiten in der VR

Die Ocu­lus Touch-Con­trol­ler kön­nen dank der Ka­me­ras mil­li­me­ter­ge­nau ge­trackt wer­den, was auch tat­säch­lich gut funk­tio­niert und es er­mög­licht, Ab­bil­dun­gen der ei­ge­nen Hän­de in der VR se­hen und nut­zen zu kön­nen. Zu­letzt hat STAR TREK BRIDGE CREW ein­drucks­voll ge­zeigt, dass man auf die­se Wei­se so­gar Touch-Kon­trol­len in der VR per vir­tu­el­lem Fin­ger­tipp be­die­nen kann.

Für man­che An­wen­dun­gen ist das al­ler­dings deut­lich zu un­ge­nau, des­we­gen hat es sich das bri­ti­sche Start­up Mass­less auf die Fah­ne ge­schrie­ben, ei­nen stift zu ent­wickeln, der deut­lich ge­nau­er ist. Dank ei­nes zu­sätz­li­chen Trackers löst das Ge­rät bis auf eine Ge­nau­ig­keit von 0,05 Mil­li­me­ter auf, das ge­schieht 60 mal in der Se­kun­de. Ein­ge­bau­te Vi­bra­ti­on teilt dem Nut­zer mit, wenn man in der VR et­was mit dem Stift be­rührt.

An­geb­lich er­scheint der Mass­less Pen noch in die­sem Jahr und wird mit Ocu­lus Rift und HTC Vive kom­pa­ti­bel sein.

Bandai bringt das Tamagotchi zurück

Bandai bringt das Tamagotchi zurück

Manch ei­ner wird sich er­in­nern kön­nen: Ende der 1990er gab es ei­nen Hype um ein Ta­schen­viech aus Ja­pan na­mens Tama­got­chi, das dau­ernd Auf­merk­sam­keit woll­te und sei­nen Be­sit­zer des­we­gen stän­dig voll­piep­te.

Und weil nichts tot ist, was ewig liegt, will Ban­dai das Vieh neu auf­le­gen. Jetzt könn­te man an­neh­men, dass die Tech­nik seit­dem er­heb­lich fort­ge­schrit­ten ist und man heut­zu­ta­ge ein e-Nerv­tier mit tol­len Su­per­fä­hig­kei­ten im auf-den-Wecker-Ge­hen be­kommt, das sich auch noch ans Smart­pho­ne, den Com­pu­ter, die Arm­band­uhr und das Smart-TV kop­pelt, um ei­nem dau­er­haft auf die Tama­gos zu ge­hen.

Aber weit ge­fehlt, denn tat­säch­lich bie­tet die neue Fas­sung ein Re­tro-Fee­ling und setzt auf nost­al­gi­sche Ge­füh­le, denn es han­delt sich ein­fach um eine klei­ne­re Ver­si­on des Tama­got­chis aus den 90ern.

Bei Ama­zon Ja­pan wird es be­reits an­ge­bo­ten, der Preis be­trägt 1900 Yen, das sind der­zeit ca. 17 Euro.

Pro­mo­gra­fik Tama­got­chi Co­py­right Ban­dai

Amazons Echo kann vorlesen

Amazons Echo kann vorlesen

Ama­zon hat für sei­nen Laut­spre­cher-As­si­sten­ten Echo (man­che nen­nen ihn auch Ale­xa) eine neue Funk­ti­on frei­ge­schal­tet: Ab so­fort kann das Ge­rät Kind­le eBooks vor­le­sen, na­tür­lich nur sol­che, die sich in der Bi­blio­thek des Nut­zers be­fin­den und für die die Vor­le­se­funk­ti­on frei­ge­ge­ben ist.

Die da­bei ver­wen­de­te Speech-En­gi­ne ist of­fen­bar die­sel­be, die auch bei der Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Echo ver­wen­det wird. Die Sprach­qua­li­tät lässt der­zeit zu wün­schen üb­rig, Be­to­nun­gen und Pau­sen wis­sen der­zeit nicht so recht zu über­zeu­gen. Bleibt ab­zu­war­ten, ob Ama­zon das in Zu­kunft noch ver­bes­sert.

Die Vor­le­se­funk­ti­on ist nur in der deut­schen Fas­sung neu, bei der US-Ver­si­on ist sie be­reits seit ca. ei­nem Jahr frei­ge­schal­tet.

Das in der kur­zen Demo vor­ge­le­se­ne Buch ist RU­HE­LOS von Anja Ba­gus.

Pro­mo­gra­fik Ama­zon Echo Co­py­right Ama­zon

Sony Multitouch-Projektor Xperia Touch

Sony Multitouch-Projektor Xperia Touch

Ei­gent­lich hört sich die Idee gut an: ein Pro­jek­tor mit An­dro­id-Be­triebs­sy­stem, der jede Flä­che zu ei­nem Mul­ti­touch-fä­hi­gen Ein­ga­be­ge­rät macht. Sony bie­tet so et­was in Kür­ze un­ter dem Na­men Xpe­ria Touch an. In ei­ner Grö­ße zwi­schen 23 und 80 Zoll (58 – 203 cm) wird die An­dro­id-Be­nut­zer­ober­flä­che auf bei­spiels­wei­se ei­nen Tisch oder eine Wand pro­ji­ziert. Eine An­nä­he­rungs­er­ken­nung weckt das Sy­stem aus dem Tief­schlaf, wenn man sich nä­hert. Wei­te­re Sen­so­ren er­ken­nen z.B. Um­ge­bungs­licht, Tem­pe­ra­tur, Luft­druck oder Luft­feuch­tig­keit.

Ins­be­son­de­re als Com­pu­ter­spie­ler oder für Ge­sell­schafts­spie­le, aber auch für zahl­lo­se an­de­re An­wen­dun­gen kom­men ei­nem so­fort Un­men­gen coo­le Ide­en.

Lei­der gibt es Nach­tei­le. Ak­ku­be­trie­ben hält das Ge­rät bei Vi­deo­wie­der­ga­be ge­ra­de mal eine Stun­de durch (da­ge­gen hilft al­ler­dings bei lo­ka­lem Be­trieb ein Netz­teil). Die pro­ji­zier­te Auf­lö­sung be­trägt ge­ra­de mal 1366x768 Pi­xel, das ist heut­zu­ta­ge lä­cher­lich we­nig.

An­ge­sichts des­sen er­scheint der von Sony an­ge­sag­te Preis für das Xpe­ria Touch maß­los über­trie­ben: 1600 Euro soll man bei Markt­ein­füh­rung da­für be­zah­len. Das Ge­rät soll »dem­nächst« in Eu­ro­pa er­hält­lich sein.

Pro­mo­gra­fik Xpe­ria Touch Co­py­right Sony