CCP Games verkauft White Wolf an Paradox Interactive

CCP Games verkauft White Wolf an Paradox Interactive

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CCP Games ist haupt­säch­lich bekannt für das Sci­ence Fic­tion-MMO EVE ONLINE. Im Jahr 2006 über­nah­men sie aller­dings alle Rech­te an White Wolf Publi­shing, der Fir­ma hin­ter der World Of Darkness, die damals aller­dings ihren Zenit bereits hin­ter sich hat­te.

Man hat­te zusam­men jah­re­lang mit eini­gem Auf­wand an einem MMO zur World Of Darkness und ins­be­son­de­re VAMPIRE: THE MASQUERADE gefri­ckelt, war dabei aller­dings nicht so recht zu Pot­te gekom­men. Im April 2014 gab man dann über­ra­schend bekannt, die Ent­wick­lung ein­zu­stel­len – nach­dem man jah­re­lang Geld hin­ein­ge­pumpt hat­te, gegen Ende aller­dings nur noch eher halb­her­zig.

Jetzt hat CCP alle Antei­le an White Wolf Publi­shing für eine nicht benann­te Sum­me an die schwe­di­sche Fir­ma Para­dox Inter­ac­tive ver­kauft. Die sind bis­her haupt­säch­lich für Stra­te­gie­spie­le wie EUROPA UNIVERSALIS oder HEARTS OF IRON bekannt, wol­len aber offen­bar neue Com­pu­ter­spie­le in der World Of Darkness ent­wi­ckeln. Über kon­kre­te Pro­jek­te ist der­zeit aller­dings eben­so wenig bekannt wie dar­über, ob das viel­leicht auch die Wie­der­be­le­bung des MMOs bedeu­ten könn­te (das mei­ner Mei­nung nach immer noch erfolg­reich wer­den könn­te, wenn man da rich­tig ran­geht).

Das Video oben zeigt einen Trai­ler zum MMO, der eigent­lich recht viel­ver­spre­chend aus­sah.

 

Sony: Gebrauchtspiele, nein danke …

Sony Com­pu­ter Enter­tain­ment hat bereits Ende des drit­ten Quar­tals 2012 beim United Sta­tes Patent and Trade­mark Office ein Patent für ein Ver­fah­ren ein­ge­reicht, das Spie­le an eine bestimm­te Kon­so­le bin­den kön­nen soll. Hier­bei sol­len Schlüs­sel auf einem Daten­trä­ger nach­träg­lich geän­dert und in Kor­re­la­ti­on zu einem Key auf einer Spiel­kon­so­le gestellt wer­den kön­nen. Damit wäre das Spiel an die­se eine Kon­so­le gebun­den und kann nicht wei­ter ver­kauft wer­den. Mit dem Ver­fah­ren wäre es even­tu­ell auch mög­lich, nach­träg­lich den Funk­ti­ons­um­fang eines Spiels ein­schrän­ken zu kön­nen, um bei­spiels­wei­se aus einer Voll- eine Demo­ver­si­on machen zu kön­nen, die erst nach einer Bezah­lung wie­der zu einem voll­wer­ti­gen Spiel wird. Der Patent­an­trag wur­de jetzt ver­öf­fent­licht.

Der Ver­kauf von gebrauch­ten Spie­len ist der Bran­che seit Jah­ren ein Dorn im Auge, weil sie dar­an nichts ver­dient. Bei Down­load­ware ist es bereits gang und gebe, dass die Lizenz an ein Benut­zer­kon­to gebun­den wird. Die­ses Sony-Patent dürf­te sich auf die nächs­te Play­sta­ti­on bezie­hen. Wenn man das wei­ter denkt, ist es noch nicht ein­mal mehr mög­lich, ein Spiel mit zu einem Kum­pel zu neh­men, um es auf des­sen Kon­so­le zu spie­len. Ob Sony tat­säch­lich der Ansicht ist, die Kun­den dadurch nicht gegen sich auf­zu­brin­gen?

Hier­zu­lan­de wur­de erst Mit­te des Jah­res vom Euro­päi­schen Gerichts­hof ein­deu­tig ent­schie­den, dass man gebrauch­te Soft­ware selbst­ver­ständ­lich wei­ter ver­kau­fen darf, auch wenn Anbie­ter wie Steam das noch igno­rie­ren. Muss also wahr­schein­lich mal wie­der der Ver­brau­cher­zen­tra­le Bun­des­ver­band ran, um flei­ßig abzu­mah­nen. Bei Anbie­tern ohne Fir­men­sitz in Deutsch­land natür­lich wenig erfolg­ver­spre­chend …

Soll­te Sony ein sol­ches Ver­fah­ren tat­säch­lich ein­füh­ren, bleibt dem Kun­den wahr­schein­lich vor­erst nur eins: Boy­kott.

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Bild: Sony Six­A­xis-Con­trol­ler, von Zoidy at de.wikipedia, Public Domain, bear­bei­tet von mir