SCIENCE AND STAR WARS ab September auf Facebook

SCIENCE AND STAR WARS ab September auf Facebook

Moment mal? Eine der Kritikpunkte der “STAR WARS ist doch gar keine SF”-Hater ist ja regelmäßig, dass man sich um wissenschaftlich und physikalisch korrekte Darstellungen in der Space Opera keine Gedanken macht … Und jetzt das.

Ab September starten Disney und LucasFilm exklusiv auf Facebook eine Webserie mit dem Titel SCIENCE AND STAR WARS, in der beleuchtet wird, welche Dinge aus dem Universum von Luke und Vader ihren Weg in in unserer reale Welt gefunden haben. Darunter Dinge wie Blaster, Droiden, Landspeeders und (natürlich) Lightsaber.

Gesponsort wird die durch Anthony Carboni präsentierte Show von IBM, und es soll diverse Gaststars geben beispielsweise Ashley Eckstein (die Stimme von Ahsoka Tano) und Anthony Daniels alias C-3PO.

Der exakte Starttermin wird vermutlich in den nächsten Tagen bekannt gegeben, ich tippe auf den “Force Friday”.

Hier die STAR WARS SHOW mit der Ankündigung ab ca. 8:24.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst.

Oculus Rift: Facebook beim Datenabgreifen erwischt

Oculus Rift: Facebook beim Datenabgreifen erwischt

Oculus Rift

Es gab laute kritische Stimmen, die Bedenken hatten, als Datenkrake Facebook die VR-Brille Oculus Rift erwarb. Wie sich jetzt zeigt, waren diese Bedenken offenbar gerechtfertigt, denn wie einige User nach der Installation der zum Betrieb der gerade frisch ausgelieferten Geräte notwendigen Software feststellten, sendet diese in nicht geringem Umfang Daten an Facebook-Server. Hinweise darauf finden sich auch in den Nutzungsbedingungen, die natürlich niemand komplett durchliest. Sogenannte “Shrink Wrap-Lizenzen” mit für Kunden unerwarteten Klauseln sind in Deutschland ohnehin ungültig.

Es existiert zu dem Thema ein Thread auf Reddit, in dem ausgiebig diskutiert wird. Diverse namhafte Onlinemedien haben deswegen bereits bei Oculus VR nachgefragt, die hüllen sich allerdings in Schweigen, was ihnen erfahrungsgemäß nicht gut bekommen wird. Insbesondere etliche der ursprünglichen Unterstützer auf Kickstarter fühlen sich doch nachhaltig ver … arscht.

Kritisch dabei ist nicht nur, dass massenhaft Informationen über den Rechner auf dem die Oculus-Software übertragen werden, Facebook räumt sich angeblich sogar das Recht ein, das Mikrofon zu überwachen und die gesprochenen Worte abzugreifen und überträgt sogar die Körpergröße des Nutzers. All das, um auf den Nutzer zugeschnittene Werbung bereitstellen zu können.

Sollte man deswegen seine Bestellung stornieren und stattdessen auf eine inzwischen ebenfalls lieferbare HTV Vive zurückgreifen? Das muss jeder mit sich selbst ausmachen, aber es gibt auch technische Maßnahmen, um Facebook seinen dreisten Umgang mit den Userdaten zu vergällen.

Bei der Installation der Software vorher die Internetverbindung trennen (beispielsweise den zugehörigen Netzwerkadapter deaktivieren). Danach den beiden Diensten OVRServer_x64.exe und OVRServiceLauncher.exe in der Windows-Firewall den Internetzugruff verbieten. Das verhindert erst einmal eine Datenübertragung und scheint beim sonstigen Betrieb zu kaum Problemen zu führen.

Einen Besuch im offiziellen Supportforum wegen des Problems kann man sich übrigens sparen, denn dort haben Fanbois und Vollhonks überhand genommen.

Das ist das bereits dritte Problem mit dem Launch der via Kickstarter finanzierten VR-Brille Oculus Rift. Zuerst stellte sich heraus, dass man die Software und alle Apps (Spiele) ausschließlich auf C: installieren kann. Wer eine eher kleine SSD betreibt und darauf nicht genug Platz hat, kommt schnell in Schwierigkeiten, es gibt einen Workaround mit Symlinks. Weiterhin wurden Vorbesteller in einer Mail kurz vor dem letzten Wochenende darauf hingewiesen, dass sich die Auslieferung verzögern werden, weil es “Komponentenknappheit” gibt. All das verdirbt Oculus-Chef Palmer Luckey aber vermutlich nicht den Schlaf, denn der hat sein finanzielles Schäfchen durch den Verkauf an Facebook ja längst im Trockenen.

Promofoto Oculus Rift Copyright Oculus VR

Rechtlich bedenklich: Der Plagiatspranger auf Facebook

Rechtlich bedenklich: Der Plagiatspranger auf Facebook

KopieparagraphIn den letzten Wochen gingen mehrere Fälle durch den virtuellen Blätterwald der sozialen Medien, bei denen Autorinnen ihre Bücher abgeschrieben hatten. Das ist nun an sich nichts neues, AXOLOTL ROADKILL lässt beispielsweise grüßen. Neu ist allerdings, dass sich Plagiatsjäger und -Jägerinnen in geheimen Gruppen auf Facebook zusammenschließen, um nach Plagiaten zu forschen. Und wenn welche gefunden werden, dann stellt man diese auch mit Namensnennung beispielsweise auf Facebook, und das ohne jegliches Unrechtsgefühl. Dabei ist ein solches Vorgehen meiner Ansicht nach rechtlich äußerst bedenklich, denn auch zivil- oder strafrechtlich begangene Taten setzen selbstverständlich die Persönlichkeitsrechte nicht außer Kraft. Und ein ganz zentraler Punkt unserer Verfassung ist die Unschuldsvermutung, also dass man so lange als unschuldig zu gelten hat, bis ein Richter eine Schuld festgestellt hat – und dabei ist es völlig irrelevant, ob der Beschuldigte sich irgendwo selbst bezichtigt hat.

Jetzt mag man fragen, wo denn der Unterschied zu beispielsweise einem Guttenplag ist, auf dem die Plagiate von zu Guttenberg offengelegt wurden. Da gibt es diverse: Erstens war das Guttenplag (und sind ähnliche Angebote) öffentlich und transparent, sprich: man kann das Zusammentragen der inkriminierten Stellen durch die verwendete Wikisoftware und deren Versionierung nachverfolgen. Zweitens kann man sie als journalistische Angebote einstufen, die deswegen auch über ein Impressum verfügen, und sich der Sachlichkeit verpflichten. Drittens geht es dabei um Personen von zeitgeschichtlicher Relevanz, das ist bei eher unbekannten AutorInnen ganz sicher nicht der Fall. Viertens wird auf solchen Angeboten nicht lamentierend der Untergang des Abendlandes beschworen, denn das ist das genaue Gegenteil von sachlicher und objektiver Auseinandersetzung mit dem Thema.

Interessant sind die Reaktionen, wenn man die Handlungsweise der Plagiatsjäger auf Facebook kritisch hinterfragt und auf die existierenden rechtlichen Probleme und die Bedenklichkeit hinweist. Die kann man mit Fug und Recht als agressiv, ja geradezu “giftig” bezeichnen. Wenn man solche kritischen Fragen äußert, wird einem sogar umgehend unterstellt, dass man ja wohl selbst Dreck am Stecken haben müsse, wenn und weil man die Plagiatoren “in Schutz nehme”. Alternativ wird vermutet, dass man sich mit der geäußerten Kritik nur wichtig machen möchte, oder eine “Hexenjagd” auf die Plagiatssucher eröffnen wolle. Man muss sich fragen, warum die Reaktionen auf kritische Fragen oder Hinweise auf mögliche rechtliche Probleme mit diesem “Facebook-Pranger” so extrem ausfallen. Es ist zudem festzustellen, dass Personen sich regelrecht mit der “Aufdeckung” solcher Fälle schmücken, sich als vermeintliche Helden feiern lassen und dabei wortreich darauf hinweisen, wie “schrecklich” das alles sei, und wie sehr es dem Ansehen der Zunft schade – und man das deswegen offenlegen müsse. Man geriert sich also auch noch als Held.

Es existiert offensichtlich keinerlei selbstkritische Einsicht und auch kein Unrechtsbewusstsein, wenn Dritte an den Internet-Pranger gestellt und deren Persönlichkeitsrechte dabei grundlegend verletzt werden. Eine tatsächliche zivil- oder strafrechtlich relevante Tat ist dabei übrigens ebenso irrelevant, wie eine eventuell stattgefundene Selbstbezichtigung der Person.

Und das gilt ausnahmslos. Ein unsachlicher Internetpranger ist immer ein Verstoß gegen die Achtung der Menschenwürde und eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte sowie ein eklatanter Verstoß gegen die Unschuldvermutung, eine der Säulen unserer zivilisierten Gesellschaft. Rechtsanwalt Karsten Gulden führt in seinem Artikel eindeutig aus:

Sind Internetpranger immer unzulässig?

Ja, denn der Zweck heiligt nicht die Mittel. Ein Pranger im Internet verstößt immer gegen die Achtung der Menschenwürde, egal, was der oder die Verantwortlichen mit dem Pranger bezwecken.

Was man selbstverständlich darf und auch tun sollte, ist erlangte Informationen an Geschädigte weitergeben, also beispielsweise den plagiierten Autor oder dessen Verlag – und dagegen ist auch nichts einzuwenden. Alles andere ist vermutlich rechtswidrig, egal mit welchen schöngeredeten Begründungen die Plagiatsjäger die Öffentlichmachung auch verteidigen wollen. Und damit werden sie möglicherweise selbst zivilrechtlich belangbar und setzen sich der Gefahr mindestens einer Schadensersatzforderung aus. Mit Meinungsfreiheit hat das alles übrigens am allerwenigsten zu tun.

Disclaimer: Ich bin kein Anwalt. Aber man kann sich die verlinkten Artikel ansehen, die meine Meinung unterstützen, oder auch mal eine Suchmaschine der eigenen Wahl bemühen.

Bild von mir, CC0

Kommentar: Oculus VR verkauft sich an Facebook

Kommentar: Oculus VR verkauft sich an Facebook

Oculus Rift DevKit 2

Das Crowdfunding für die Virtual Reality Brille Oculus Rift auf Kickstarter war eines der erfolgreichsten in der Geschichte der Plattform. Die Aussicht auf ein tatsächlich funktionierendes Gerät traf den Nerv der Nerds und Erfinder Palmer Luckey präsentierte sich mit seinen Mittätern von Oculus VR als sympathischer Frickler.

Gestern Abend dann die Meldung: Facebook kauft Oculus VR für zwei Milliarden US-Dollar. Auch wenn die in ihrem Blog von einer “Partnerschaft” sprechen, sieht Zuckerberg das anders. FB sagt eindeutig: “Wir haben die gekauft”.

Die Reaktionen der Community sind zum weitaus größten Teil negativ, das kann man den Kommentaren zum Blog und den Beiträgen im Entwickler-Forum entnehmen. Viele derjenigen, die auf Kickstarter unterstützt hatten, um einer kleinen Firma eine Chance zu geben, fühlen sich betrogen und sorgen sich um das, was Facebook mit dem Projekt anstellen wird. Etliche äußerten, dass sie niemals Geld für den “Traum” Oculus Rift investiert hätten, wenn sie das vorher gewusst hätten. Es bleibt abzuwarten, ob sich der Deal für Oculus VR tatsächlich auf lange Sicht als positiv erweist.

Auch ansonsten gab es negative Reaktionen. Markus Persson, alias Notch, Erfinder von MINECRAFT twitterte, dass man die Entwicklung einer Version des Sandbox-Spieles für die OR einstellen werde und den entsprechenden Deal gekündigt habe.

In einem Stellungnahme elaboriert er das weiter, vielleicht sollte man besser sagen, er betreibt ein wenig Schadensbegrenzung für seinen Tweet. Seine Meinung drückt der aber deutlich aus. Man wird sehen, wie andere Entwickler reagieren, ich gehe davon aus, dass die Indies eher negativ bewerten werden und die Big Player jauchzen.

Meiner Ansicht nach wird dem Produkt der Deal vermutlich gut tun und den Endkunden wird kaum interessieren, wer hinter der VR-Brille steht, solange Facebook keine sehr dummen Fehler macht. Persönlich halte ich den Schritt allerdings für problematisch und dumm, denn es ist offensichtlich, dass die Community, die das Projekt aus vollem Herzen unterstützt hat, sich nun – und ich sage es deutlich – verarscht fühlt. Sollte das dazu führen, dass die Unterstützung gerade durch Indie-Entwickler wegbricht, hat Oculus VR und hat auch Oculus Rift ein Problem.

Klar: wenn mir jemand zwei Milliarden Dollar zuwirft (wobei es sich tatsächlich um 400 Millionen Dollar handelt, der Rest sind Facebook-Anteile), würde ich vermutlich auch nicht lange überlegen. Jeder ist käuflich. Auf der anderen seite war davon auszugehen, dass Oculus VR selbst ein Major Player hätte werden können, wenn das Produkt erstmal am Markt gewesen wäre.

Es bleibt wohl nur abzuwarten, was weiter geschieht, in welche Richtung das Ganze nun geht, wie sehr sich Facebook einmischt. Und ob die Ablehnung der Community zu größeren Problemen führt. Ich war kurz davor, mir ein Devkit 2 zu bestellen. Davon sehe ich jetzt erst einmal ab und warte ab. Meine Chancen, das Devkit 1 auf  Ebay für einen angemessenen Preis zu verkaufen, dürften durch diesen Schritt allerdings ins Bodenlose sinken.

Persönlich finde ich die Tatsache, dass Palmer an Zuckerberg und seine Schergen verkauft hat sch…lecht. Es wäre wirklich schade um das äußerst vielversprechende Produkt. Was jetzt schnell kommen muss, ist ein offizielles Statement von Palmer und Co., wie es konkret weiter geht und wie viel Einfluss Facebook auf die Fortführung nehmen wird.

Promofoto Oculus Rift DevKit 2 Copyright Oculus VR

FIREFLY OWNER MONTHLY

Joss Whedon teilte am Samstag auf seiner Facebook-Seite ein Bild auf dem eine Cover-Abbildung eines fiktiven Magazins mit dem Titel FIREFLY OWNER MONTHLY. Völlig kommentarlos. Natürlich gingen im Web sofort die Spekulationen los, was das bedeuten könnte … Oder es ist einfach nur ein Gag …

[Update 11:50:] Das Cover stammt vom GrahamTG auf DeviantArt. Joss Whedon hat es offenbar nur geteilt, weil er es cool fand. Dank an Tony Schmich auf G+ für den Hinweis.

Cover FIREFLY OWNER MONTHLY von GrahamTG, Bild auf Tisch mit Tasse von Joss Whedon

Ein paar technische Änderungen

Ich habe soeben auf PhantaNews ein paar technische Änderungen vorgenommen. Es gab bereits seit Längerem ein Ladezeitproblem durch das Einbinden der flattr- und Google+Buttons. Da über flattr ohnehin keinerlei Einnahmen kommen, habe ich diesen entfernt. Der Google+- Button sowie neue Knöpfe für Facebook und Twitter werden jetzt mittels der vom Heise-Verlag angebotenen Lösung “Socialshareprivacy” über ein Plugin datenschutzkonform eingebunden.

Das bedeutet: es werden nicht bereits beim Laden der Seite über die dafür eingebundenen Javascripte Informationen an die Server der Anbieter gesendet, sondern erst, wenn man sie explizit freigibt und danach anklickt. Hübscher Nebeneffekt: die zum Teil ärgerlich langen Ladezeiten für diese Javascripte fallen komplett weg. Ich konnte bereits eine deutliche Verbesserung der Ladezeiten unter Firefox feststellen, Chrome ist eh deutlich schneller. Internet Exploder interessiert mich nicht.

Wem das zu umständlich ist und wer die Buttons gern einfach nur einmal anklicken möchte, der kann die Sperre auch freigeben, das kleine Zahnrad neben den Knöpfen erläutert wie.

Der flattr-Button wurde duch einen Spendenknopf ersetzt. Dieser führt auf eine spezielle Seite hier auf PhantaNews, auf der man eine Möglichkeit findet, über PayPal etwas zu spenden.

Die letzte Ladezeit-Bremse, die jetzt noch vorhanden ist, sind die eingebundenen Youtube-Videos (oder andere Videoclips). Auf die möchte ich allerdings nicht verzichten.

THE SECRET WORLD: Funcoms seltsame Beta-Politik…

Gerade hatte ich noch gemeldet, dass die Beta-Phase von Funcoms Horror-MMO THE SECRET WORLD auf unbestimmte Zeit verschoben wird (weil der Entwickler das selbst in einer Pressemeldung kund getan hatte), da ist das schon nicht mehr wahr.

Seit heute kann man sich für den Betatest anmelden. Sehr eigentümlich finde dabei zumindest ich es, dass man sich bereits seit Monaten für diese Testphase anmelden konnte, diese bereits getätigten (und auch auf der GamesCom nochmal kolportierten) Anmeldungen jetzt jedoch hinfällig sind. Wahrscheinlich wollten sie nur unsere Email-Adressen absammeln.

Die neue Anmeldung für einen Beta-Zugang funktionieren nun nur noch ausschließlich über Facebook und wenn man sich darüber anmelden möchte, dann soll man einer Anwendung Zugriff nicht nur auf die eigenen Daten geben, sondern auch auf die der Facebook-Freunde:

Aber sonst habt ihr sie noch alle auf dem Brett, Funcom? Reichen euch die abgesackten Email-Adressen nicht mehr?

Bei solchen Aktionen werde ich nicht nur auf die Beta, sondern auch auf das Spiel an sich verzichten, denn sie zeigen, was man in Zukunft alles von Funcom erwarten darf…

Creative Commons License

Screenshot Facebook-Anwendungs-Anfrage von mir.

THE HOBBIT: Die Produktion hat wirklich begonnen

… und deswegen gibt es nichtnur eine offizielle Pressemeldung dazu, sondern auch ein Foto von Peter Jackson in Bag End. Plus: Jackson (oder Ghostwriter) berichtet auf seiner neu eingerichteten Facebook-Seite von den Dreharbeiten und es gibt ein offizielles Produktions-Blog!

Bild Copyright Warner Bros.

Die vollständige Pressemeldung im kompletten Artikel.

weiterlesen →

Warner verleiht Filme über Facebook

Wie der Hollywood Reporter berichtet, ist Warner Bros. eine Kooperation mit Facebook eingegangen, die dazu führt, dass Filme des Studios über das Social Network ausgeliehen werden können.

Warner wies gestern darauf hin, dass sie der erste Filmmulti seien, die ihre Filme auf Facebook feil bieten, der erste Streifen, den man dort “ausleihen” kann ist Christopher Nolans THE DARK KNIGHT. Bezahlt wird mit der virtuellen Währung “Facebook Credits“, mit denen man sonst seine virtuellen Radieschen für FarmVille erwirbt. Die Kosten pro Verleihvorgang betragen 30 Credits, das sind ungefähr drei Dollar. Nach dem Ausleih-Klick hat man 48 Stunden, sich das Epos der Wahl anzusehen, es ist möglich, die Wiedergabe zu pausieren.

Beim Betrachten der Filme, die auf Fullscreen aufgeblasen werden können (ansonsten habe ich allerdings noch keine Informationen über Auflösung und Qualität) bleibt die restliche Facebook-Funktionalität erhalten, man kann also während des Betrachtens mit seinen Kontakten interagieren.

Der Verleih von DARK KNIGHT ist als “Test” deklariert, Warner will aber im Verlauf der nächsten Monate weitere Filme zur Verfügung stellen.

Auch wenn das endlich mal ein Versuch ist, auf die Kunden zuzugehen, statt sie als potentielle Raubkopierer zu beleidigen, stellt sich mir die Frage, ob es keine sinnvolleren Möglichkeiten gibt, Filmfreunden zu ermöglichen Filme auszuleihen oder zu erwerben. Trotz all ihrer Marktmacht haben es die Filmmultis – allen voran eben auch Warner – bislang nicht geschafft, bedienerisch brauchbare und preislich annehmbare Video On Demand-Plattformen an den Start zu bringen. Da erscheint mir diese Facebook-Aktion als halbherzig. Auch gibt es keinen Grund, warum die “Entleihe” auf 48 Stunden beschränkt ist – denn es ist problemlos festzustellen, ob ein Kunde den Film gesehen hat oder nicht. Das sieht mir nach Geldmacherei aus, bei der man hofft, dass auch dadurch Kohle generiert wird, wenn jemand für einen Film bezahlt, ihn dann aber aus welchen Gründen auch immer nicht ansehen kann.

Lieber als dieses halbgare “Verleihen” über Facebook wäre mir eine Plattform, auf der ich Filme aller Anbieter problemlos ausleihen oder kaufen kann, ohne mich dafür mit DRM gängeln lassen zu müssen oder unmöglichen Bezahlweisen ausgesetzt zu sein. Und ohne dass man dafür von mir Irssinnspreise verlangt – wie hierzulande.

Creative Commons License

DVD-Cover THE DARK KNIGHT Copyright 2008 Warner Home Video, erhältlich beispielsweise bei Amazon

RUNES OF MAGIC im Browser

Betreiber Frogster und der Browserspiel-Engine-Spezialist Kalydo haben heute in einer Pressemitteilung verlauten lassen, dass das MMO RUNES OF MAGIC demnächst auch im Browser laufen soll, statt einen dezidierten Client zu benötigen.

Das Spielen im Browser aber beispielsweise auch als Facebook-App soll bereits ab dem 2. Quartal 2011 ermöglicht werden, mit Priorität auf die Einbindung auf dem sozialen Netzwerk. Spielbar sein soll ROM entweder im Fenster- oder im Vollbildmodus, Frogster behauptet sehr vollmundig, dass das im Vergleich zur Client-basierten Version ohne Einschränkungen funktionieren soll.

Damit käme RUNES OF MAGIC möglicherweise aus der Cloud und wäre nutzbar, ohne dass vor dem Spielen ein Gigabyte-großer Client-Download notwendig würde; es ist nach meinen Erfahrungen mit Browser-basierten Games allerdings möglicherweise davon auszugehen, dass es zu Einbußen bei der Grafikqualität kommen könnte – siehe zum Beispiel BATTLESTAR GALACTICA ONLINE, allerdings kommt dabei eine andere Technik zum Einsatz, nämlich Unity, also im Prinzip wieder ein Client, der im Browser läuft. Auch Kalydos Technik setzt auf eine Engine, hier heisst diese  Gamebryo.

Erste Demos wollen Frogster und Kalydo auf der Game Developers Conference in San Francisco zeigen, die vom 28. Februar bis 4. März 2011 stattfindet.

Creative Commons License

Promo-Grafik RUNES OF MAGIC Copyright Frogster Interactive

Die komplette Pressemeldung im vollständigen Artikel.
weiterlesen →

Detroit erhält ROBOCOP-Statue

Vor einigen Tagen brachte jemand die Idee auf, es sei doch eine tolle idee, wenn Detroit eine Statue der Filmfigur ROBOCOP bekommen würde, immerhin sei der quasi ein berühmter Sohn der Stadt. Der Bürgermeister hatte daraufhin dummerweise getwittert, dass Detroit sicher keine solche Statue bekommen würde – schwerer Fehler, sich mit den Geeks im Netz anzulegen.

Der Detroiter ?John Leonard machte flugs auf Facebook eine Gruppe mit dem Namen “Build a statue of Robocop in Detroit” auf, um für das Projekt Unterstützer zu finden. Das ebenfalls in der Stadt beheimatete Kunstprojekt “Imagination Station” stieg ebenfalls sofort auf den Plan ein und stellte die Seite “Detroit needs Robocop” ins Netz, um für Aktion zu werben. Erstellen wollte man eine zwei Meter große Statue, die dann auf dem Gelände der Imagination Station nahe des stillgelegten Hauptbahnhofs installiert werden sollte. Zu dem Zweck wurde letzte Woche eine Online-Spendenaktion gestartet, bis zum 27. März hätten 50000 US-Dollar zusammen kommen müssen, um den Plan umzusetzen.

Das Geld ist bereits jetzt da, nach nur sechs Tagen. Allein 25000 $ spendete Pete Hottelet, der Chef der real existierenden Firma Omni Consumer Products (OCP). In den Filmen war OCP die Firma, die ROBOCOP und weitere Roboter-Polizisten gebaut hatte. Im realen Leben stellt OCP Lizenzprodukte nach Filmen her, beispielsweise “Stay Puft Marshmallows” aus GHOSTBUSTERS.

Erschaffen soll die Statue des Robot-Polizisten der Künstler Casey V. Westbrook.

DVD-Cover ROBOCOP Copyright 2005 MGM Home Entertainment, erhältlich beispielsweise bei Amazon

PhantaNews bei Facebook

Ich möchte nochmal ausdrücklich auf die PhantaNews-Seite bei Facebook hinweisen. Man kann einfach die Vanity-Adresse http://www.facebook.com/PhantaNews aufsuchen und wird dort nicht nur über die aktuellen Artikel auf der Hauptseite auf dem Laufenden gehalten, sondern bekommt auch noch interessante Links und andere Webfundstücke geliefert, die für einen vollständigen Artikel nicht genug hergeben. Hier auf der Seite findet man diese Fundstücke in der Seitenleiste in der Friendfeed-Box, aber die Darreichungsform auf Facebook ist doch deutlich komfortabler.

Alle hier erscheinenden Artikel werden auf der Facebook-Seite sofort nach Erscheinen automatisch kurz angeteasert, ist man an einem Beitrag interessiert, gelangt man über den zugehörigen Link direkt zum vollständigen Artikel.

Möglicherweise schlagen jetzt ein paar Leser die Hände über dem Kopf zusammen und rufen “Facebook is evil!”. Klar versucht Facebook, Daten zu sammeln, aber welche Daten man preis gibt, darüber hat man immer noch selbst die Kontrolle. Wichtig ist zu wissen, dass man nach dem Erstellen eines Kontos die Privatsphäre-Einstellungen dringend  überarbeiten muss. Und dass man selbstverständlich auf gar keinen Fall Facebook für den “Freundefinder” sein Email-Passwort mitteilt. Aber dass man das nicht frei im Web verteilt sollte eigentlich ohnehin selbstverständlich sein. Anleitungen, wie man die Privatsphäre-Einstellungen in Facebook anpassen sollte, finden sich im Web.

Creative Commons License