SCIENCE AND STAR WARS ab September auf Facebook

SCIENCE AND STAR WARS ab September auf Facebook

Mo­ment mal? Eine der Kri­tik­punk­te der »STAR WARS ist doch gar kei­ne SF«-Hater ist ja re­gel­mä­ßig, dass man sich um wis­sen­schaft­lich und phy­si­ka­lisch kor­rek­te Dar­stel­lun­gen in der Space Ope­ra kei­ne Ge­dan­ken macht … Und jetzt das.

Ab Sep­tem­ber star­ten Dis­ney und Lu­cas­Film ex­klu­siv auf Face­book eine Web­se­rie mit dem Ti­tel SCI­ENCE AND STAR WARS, in der be­leuch­tet wird, wel­che Din­ge aus dem Uni­ver­sum von Luke und Va­der ih­ren Weg in in un­se­rer rea­le Welt ge­fun­den ha­ben. Dar­un­ter Din­ge wie Bla­ster, Dro­iden, Land­spee­ders und (na­tür­lich) Lights­aber.

Ge­spons­ort wird die durch An­tho­ny Car­bo­ni prä­sen­tier­te Show von IBM, und es soll di­ver­se Gast­stars ge­ben bei­spiels­wei­se Ash­ley Eck­stein (die Stim­me von Ahs­o­ka Tano) und An­tho­ny Da­ni­els ali­as C-3PO.

Der ex­ak­te Start­ter­min wird ver­mut­lich in den näch­sten Ta­gen be­kannt ge­ge­ben, ich tip­pe auf den »Force Fri­day«.

Hier die STAR WARS SHOW mit der An­kün­di­gung ab ca. 8:24.

Oculus Rift: Facebook beim Datenabgreifen erwischt

Oculus Rift: Facebook beim Datenabgreifen erwischt

Oculus Rift

Es gab lau­te kri­ti­sche Stim­men, die Be­den­ken hat­ten, als Da­ten­kra­ke Face­book die VR-Bril­le Ocu­lus Rift er­warb. Wie sich jetzt zeigt, wa­ren die­se Be­den­ken of­fen­bar ge­recht­fer­tigt, denn wie ei­ni­ge User nach der In­stal­la­ti­on der zum Be­trieb der ge­ra­de frisch aus­ge­lie­fer­ten Ge­rä­te not­wen­di­gen Soft­ware fest­stell­ten, sen­det die­se in nicht ge­rin­gem Um­fang Da­ten an Face­book-Ser­ver. Hin­wei­se dar­auf fin­den sich auch in den Nut­zungs­be­din­gun­gen, die na­tür­lich nie­mand kom­plett durch­liest. So­ge­nann­te »Shrink Wrap-Li­zen­zen« mit für Kun­den un­er­war­te­ten Klau­seln sind in Deutsch­land oh­ne­hin un­gül­tig.

Es exi­stiert zu dem The­ma ein Thread auf Red­dit, in dem aus­gie­big dis­ku­tiert wird. Di­ver­se nam­haf­te On­line­me­di­en ha­ben des­we­gen be­reits bei Ocu­lus VR nach­ge­fragt, die hül­len sich al­ler­dings in Schwei­gen, was ih­nen er­fah­rungs­ge­mäß nicht gut be­kom­men wird. Ins­be­son­de­re et­li­che der ur­sprüng­li­chen Un­ter­stüt­zer auf Kick­star­ter füh­len sich doch nach­hal­tig ver … arscht.

Kri­tisch da­bei ist nicht nur, dass mas­sen­haft In­for­ma­tio­nen über den Rech­ner auf dem die Ocu­lus-Soft­ware über­tra­gen wer­den, Face­book räumt sich an­geb­lich so­gar das Recht ein, das Mi­kro­fon zu über­wa­chen und die ge­spro­che­nen Wor­te ab­zu­grei­fen und über­trägt so­gar die Kör­per­grö­ße des Nut­zers. All das, um auf den Nut­zer zu­ge­schnit­te­ne Wer­bung be­reit­stel­len zu kön­nen.

Soll­te man des­we­gen sei­ne Be­stel­lung stor­nie­ren und statt­des­sen auf eine in­zwi­schen eben­falls lie­fer­ba­re HTV Vive zu­rück­grei­fen? Das muss je­der mit sich selbst aus­ma­chen, aber es gibt auch tech­ni­sche Maß­nah­men, um Face­book sei­nen drei­sten Um­gang mit den User­da­ten zu ver­gäl­len.

Bei der In­stal­la­ti­on der Soft­ware vor­her die In­ter­net­ver­bin­dung tren­nen (bei­spiels­wei­se den zu­ge­hö­ri­gen Netz­werk­ad­ap­ter de­ak­ti­vie­ren). Da­nach den bei­den Dien­sten OVRServer_x64.exe und OVRServiceLauncher.exe in der Win­dows-Fire­wall den In­ter­net­zu­g­ruff ver­bie­ten. Das ver­hin­dert erst ein­mal eine Da­ten­über­tra­gung und scheint beim son­sti­gen Be­trieb zu kaum Pro­ble­men zu füh­ren.

Ei­nen Be­such im of­fi­zi­el­len Sup­port­fo­rum we­gen des Pro­blems kann man sich üb­ri­gens spa­ren, denn dort ha­ben Fan­bo­is und Vollhonks über­hand ge­nom­men.

Das ist das be­reits drit­te Pro­blem mit dem Launch der via Kick­star­ter fi­nan­zier­ten VR-Bril­le Ocu­lus Rift. Zu­erst stell­te sich her­aus, dass man die Soft­ware und alle Apps (Spie­le) aus­schließ­lich auf C: in­stal­lie­ren kann. Wer eine eher klei­ne SSD be­treibt und dar­auf nicht ge­nug Platz hat, kommt schnell in Schwie­rig­kei­ten, es gibt ei­nen Work­a­round mit Sym­links. Wei­ter­hin wur­den Vor­be­stel­ler in ei­ner Mail kurz vor dem letz­ten Wo­chen­en­de dar­auf hin­ge­wie­sen, dass sich die Aus­lie­fe­rung ver­zö­gern wer­den, weil es »Kom­po­nen­ten­knapp­heit« gibt. All das ver­dirbt Ocu­lus-Chef Pal­mer Luckey aber ver­mut­lich nicht den Schlaf, denn der hat sein fi­nan­zi­el­les Schäf­chen durch den Ver­kauf an Face­book ja längst im Trocke­nen.

Pro­mo­fo­to Ocu­lus Rift Co­py­right Ocu­lus VR

Rechtlich bedenklich: Der Plagiatspranger auf Facebook

Rechtlich bedenklich: Der Plagiatspranger auf Facebook

KopieparagraphIn den letz­ten Wo­chen gin­gen meh­re­re Fäl­le durch den vir­tu­el­len Blät­ter­wald der so­zia­len Me­di­en, bei de­nen Au­to­rin­nen ihre Bü­cher ab­ge­schrie­ben hat­ten. Das ist nun an sich nichts neu­es, AXO­LOTL ROAD­KILL lässt bei­spiels­wei­se grü­ßen. Neu ist al­ler­dings, dass sich Pla­gi­ats­jä­ger und -Jä­ge­rin­nen in ge­hei­men Grup­pen auf Face­book zu­sam­men­schlie­ßen, um nach Pla­gia­ten zu for­schen. Und wenn wel­che ge­fun­den wer­den, dann stellt man die­se auch mit Na­mens­nen­nung bei­spiels­wei­se auf Face­book, und das ohne jeg­li­ches Un­rechts­ge­fühl. Da­bei ist ein sol­ches Vor­ge­hen mei­ner An­sicht nach recht­lich äu­ßerst be­denk­lich, denn auch zi­vil- oder straf­recht­lich be­gan­ge­ne Ta­ten set­zen selbst­ver­ständ­lich die Per­sön­lich­keits­rech­te nicht au­ßer Kraft. Und ein ganz zen­tra­ler Punkt un­se­rer Ver­fas­sung ist die Un­schulds­ver­mu­tung, also dass man so lan­ge als un­schul­dig zu gel­ten hat, bis ein Rich­ter eine Schuld fest­ge­stellt hat – und da­bei ist es völ­lig ir­rele­vant, ob der Be­schul­dig­te sich ir­gend­wo selbst be­zich­tigt hat.

Jetzt mag man fra­gen, wo denn der Un­ter­schied zu bei­spiels­wei­se ei­nem Gut­ten­plag ist, auf dem die Pla­gia­te von zu Gut­ten­berg of­fen­ge­legt wur­den. Da gibt es di­ver­se: Er­stens war das Gut­ten­plag (und sind ähn­li­che An­ge­bo­te) öf­fent­lich und trans­pa­rent, sprich: man kann das Zu­sam­men­tra­gen der in­kri­mi­nier­ten Stel­len durch die ver­wen­de­te Wik­i­soft­ware und de­ren Ver­sio­nie­rung nach­ver­fol­gen. Zwei­tens kann man sie als jour­na­li­sti­sche An­ge­bo­te ein­stu­fen, die des­we­gen auch über ein Im­pres­sum ver­fü­gen, und sich der Sach­lich­keit ver­pflich­ten. Drit­tens geht es da­bei um Per­so­nen von zeit­ge­schicht­li­cher Re­le­vanz, das ist bei eher un­be­kann­ten Au­to­rIn­nen ganz si­cher nicht der Fall. Vier­tens wird auf sol­chen An­ge­bo­ten nicht la­men­tie­rend der Un­ter­gang des Abend­lan­des be­schwo­ren, denn das ist das ge­naue Ge­gen­teil von sach­li­cher und ob­jek­ti­ver Aus­ein­an­der­set­zung mit dem The­ma.

In­ter­es­sant sind die Re­ak­tio­nen, wenn man die Hand­lungs­wei­se der Pla­gi­ats­jä­ger auf Face­book kri­tisch hin­ter­fragt und auf die exi­stie­ren­den recht­li­chen Pro­ble­me und die Be­denk­lich­keit hin­weist. Die kann man mit Fug und Recht als agres­siv, ja ge­ra­de­zu »gif­tig« be­zeich­nen. Wenn man sol­che kri­ti­schen Fra­gen äu­ßert, wird ei­nem so­gar um­ge­hend un­ter­stellt, dass man ja wohl selbst Dreck am Stecken ha­ben müs­se, wenn und weil man die Pla­gia­to­ren »in Schutz neh­me«. Al­ter­na­tiv wird ver­mu­tet, dass man sich mit der ge­äu­ßer­ten Kri­tik nur wich­tig ma­chen möch­te, oder eine »He­xen­jagd« auf die Pla­gi­ats­su­cher er­öff­nen wol­le. Man muss sich fra­gen, war­um die Re­ak­tio­nen auf kri­ti­sche Fra­gen oder Hin­wei­se auf mög­li­che recht­li­che Pro­ble­me mit die­sem »Face­book-Pran­ger« so ex­trem aus­fal­len. Es ist zu­dem fest­zu­stel­len, dass Per­so­nen sich re­gel­recht mit der »Auf­deckung« sol­cher Fäl­le schmücken, sich als ver­meint­li­che Hel­den fei­ern las­sen und da­bei wort­reich dar­auf hin­wei­sen, wie »schreck­lich« das al­les sei, und wie sehr es dem An­se­hen der Zunft scha­de – und man das des­we­gen of­fen­le­gen müs­se. Man ge­riert sich also auch noch als Held.

Es exi­stiert of­fen­sicht­lich kei­ner­lei selbst­kri­ti­sche Ein­sicht und auch kein Un­rechts­be­wusst­sein, wenn Drit­te an den In­ter­net-Pran­ger ge­stellt und de­ren Per­sön­lich­keits­rech­te da­bei grund­le­gend ver­letzt wer­den. Eine tat­säch­li­che zi­vil- oder straf­recht­lich re­le­van­te Tat ist da­bei üb­ri­gens eben­so ir­rele­vant, wie eine even­tu­ell statt­ge­fun­de­ne Selbst­be­zich­ti­gung der Per­son.

Und das gilt aus­nahms­los. Ein un­sach­li­cher In­ter­net­pran­ger ist im­mer ein Ver­stoß ge­gen die Ach­tung der Men­schen­wür­de und eine Ver­let­zung der Per­sön­lich­keits­rech­te so­wie ein ekla­tan­ter Ver­stoß ge­gen die Un­schuld­ver­mu­tung, eine der Säu­len un­se­rer zi­vi­li­sier­ten Ge­sell­schaft. Rechts­an­walt Kar­sten Gul­den führt in sei­nem Ar­ti­kel ein­deu­tig aus:

Sind In­ter­net­pran­ger im­mer un­zu­läs­sig?

Ja, denn der Zweck hei­ligt nicht die Mit­tel. Ein Pran­ger im In­ter­net ver­stößt im­mer ge­gen die Ach­tung der Men­schen­wür­de, egal, was der oder die Ver­ant­wort­li­chen mit dem Pran­ger be­zwecken.

Was man selbst­ver­ständ­lich darf und auch tun soll­te, ist er­lang­te In­for­ma­tio­nen an Ge­schä­dig­te wei­ter­ge­ben, also bei­spiels­wei­se den pla­gi­ier­ten Au­tor oder des­sen Ver­lag – und da­ge­gen ist auch nichts ein­zu­wen­den. Al­les an­de­re ist ver­mut­lich rechts­wid­rig, egal mit wel­chen schön­ge­re­de­ten Be­grün­dun­gen die Pla­gi­ats­jä­ger die Öf­fent­lich­ma­chung auch ver­tei­di­gen wol­len. Und da­mit wer­den sie mög­li­cher­wei­se selbst zi­vil­recht­lich be­lang­bar und set­zen sich der Ge­fahr min­de­stens ei­ner Scha­dens­er­satz­for­de­rung aus. Mit Mei­nungs­frei­heit hat das al­les üb­ri­gens am al­ler­we­nig­sten zu tun.

Dis­c­lai­mer: Ich bin kein An­walt. Aber man kann sich die ver­link­ten Ar­ti­kel an­se­hen, die mei­ne Mei­nung un­ter­stüt­zen, oder auch mal eine Such­ma­schi­ne der ei­ge­nen Wahl be­mü­hen.

Bild von mir, CC0

Kommentar: Oculus VR verkauft sich an Facebook

Kommentar: Oculus VR verkauft sich an Facebook

Oculus Rift DevKit 2

Das Crowd­fun­ding für die Vir­tu­al Rea­li­ty Bril­le Ocu­lus Rift auf Kick­star­ter war ei­nes der er­folg­reich­sten in der Ge­schich­te der Platt­form. Die Aus­sicht auf ein tat­säch­lich funk­tio­nie­ren­des Ge­rät traf den Nerv der Nerds und Er­fin­der Pal­mer Luckey prä­sen­tier­te sich mit sei­nen Mit­tä­tern von Ocu­lus VR als sym­pa­thi­scher Frick­ler.

Ge­stern Abend dann die Mel­dung: Face­book kauft Ocu­lus VR für zwei Mil­li­ar­den US-Dol­lar. Auch wenn die in ih­rem Blog von ei­ner »Part­ner­schaft« spre­chen, sieht Zucker­berg das an­ders. FB sagt ein­deu­tig: »Wir ha­ben die ge­kauft«.

Die Re­ak­tio­nen der Com­mu­ni­ty sind zum weit­aus größ­ten Teil ne­ga­tiv, das kann man den Kom­men­ta­ren zum Blog und den Bei­trä­gen im Ent­wick­ler-Fo­rum ent­neh­men. Vie­le der­je­ni­gen, die auf Kick­star­ter un­ter­stützt hat­ten, um ei­ner klei­nen Fir­ma eine Chan­ce zu ge­ben, füh­len sich be­tro­gen und sor­gen sich um das, was Face­book mit dem Pro­jekt an­stel­len wird. Et­li­che äu­ßer­ten, dass sie nie­mals Geld für den »Traum« Ocu­lus Rift in­ve­stiert hät­ten, wenn sie das vor­her ge­wusst hät­ten. Es bleibt ab­zu­war­ten, ob sich der Deal für Ocu­lus VR tat­säch­lich auf lan­ge Sicht als po­si­tiv er­weist.

Auch an­son­sten gab es ne­ga­ti­ve Re­ak­tio­nen. Mar­kus Pers­son, ali­as Notch, Er­fin­der von MIN­E­CRAFT twit­ter­te, dass man die Ent­wick­lung ei­ner Ver­si­on des Sand­box-Spie­les für die OR ein­stel­len wer­de und den ent­spre­chen­den Deal ge­kün­digt habe.

In ei­nem Stel­lung­nah­me ela­bo­riert er das wei­ter, viel­leicht soll­te man bes­ser sa­gen, er be­treibt ein we­nig Scha­dens­be­gren­zung für sei­nen Tweet. Sei­ne Mei­nung drückt der aber deut­lich aus. Man wird se­hen, wie an­de­re Ent­wick­ler re­agie­ren, ich gehe da­von aus, dass die In­dies eher ne­ga­tiv be­wer­ten wer­den und die Big Play­er jauch­zen.

Mei­ner An­sicht nach wird dem Pro­dukt der Deal ver­mut­lich gut tun und den End­kun­den wird kaum in­ter­es­sie­ren, wer hin­ter der VR-Bril­le steht, so­lan­ge Face­book kei­ne sehr dum­men Feh­ler macht. Per­sön­lich hal­te ich den Schritt al­ler­dings für pro­ble­ma­tisch und dumm, denn es ist of­fen­sicht­lich, dass die Com­mu­ni­ty, die das Pro­jekt aus vol­lem Her­zen un­ter­stützt hat, sich nun – und ich sage es deut­lich – ver­arscht fühlt. Soll­te das dazu füh­ren, dass die Un­ter­stüt­zung ge­ra­de durch In­die-Ent­wick­ler weg­bricht, hat Ocu­lus VR und hat auch Ocu­lus Rift ein Pro­blem.

Klar: wenn mir je­mand zwei Mil­li­ar­den Dol­lar zu­wirft (wo­bei es sich tat­säch­lich um 400 Mil­lio­nen Dol­lar han­delt, der Rest sind Face­book-An­tei­le), wür­de ich ver­mut­lich auch nicht lan­ge über­le­gen. Je­der ist käuf­lich. Auf der an­de­ren sei­te war da­von aus­zu­ge­hen, dass Ocu­lus VR selbst ein Ma­jor Play­er hät­te wer­den kön­nen, wenn das Pro­dukt erst­mal am Markt ge­we­sen wäre.

Es bleibt wohl nur ab­zu­war­ten, was wei­ter ge­schieht, in wel­che Rich­tung das Gan­ze nun geht, wie sehr sich Face­book ein­mischt. Und ob die Ab­leh­nung der Com­mu­ni­ty zu grö­ße­ren Pro­ble­men führt. Ich war kurz da­vor, mir ein Dev­kit 2 zu be­stel­len. Da­von sehe ich jetzt erst ein­mal ab und war­te ab. Mei­ne Chan­cen, das Dev­kit 1 auf  Ebay für ei­nen an­ge­mes­se­nen Preis zu ver­kau­fen, dürf­ten durch die­sen Schritt al­ler­dings ins Bo­den­lo­se sin­ken.

Per­sön­lich fin­de ich die Tat­sa­che, dass Pal­mer an Zucker­berg und sei­ne Scher­gen ver­kauft hat sch…lecht. Es wäre wirk­lich scha­de um das äu­ßerst viel­ver­spre­chen­de Pro­dukt. Was jetzt schnell kom­men muss, ist ein of­fi­zi­el­les State­ment von Pal­mer und Co., wie es kon­kret wei­ter geht und wie viel Ein­fluss Face­book auf die Fort­füh­rung neh­men wird.

Pro­mo­fo­to Ocu­lus Rift Dev­Kit 2 Co­py­right Ocu­lus VR

FIREFLY OWNER MONTHLY

Joss Whe­don teil­te am Sams­tag auf sei­ner Face­book-Sei­te ein Bild auf dem eine Co­ver-Ab­bil­dung ei­nes fik­ti­ven Ma­ga­zins mit dem Ti­tel FIRE­FLY OW­NER MON­TH­LY. Völ­lig kom­men­tar­los. Na­tür­lich gin­gen im Web so­fort die Spe­ku­la­tio­nen los, was das be­deu­ten könn­te … Oder es ist ein­fach nur ein Gag …

[Up­date 11:50:] Das Co­ver stammt vom Grah­amTG auf De­vi­ant­Art. Joss Whe­don hat es of­fen­bar nur ge­teilt, weil er es cool fand. Dank an Tony Schmich auf G+ für den Hin­weis.

Co­ver FIRE­FLY OW­NER MON­TH­LY von Grah­amTG, Bild auf Tisch mit Tas­se von Joss Whe­don

Ein paar technische Änderungen

Ich habe so­eben auf Phan­ta­News ein paar tech­ni­sche Än­de­run­gen vor­ge­nom­men. Es gab be­reits seit Län­ge­rem ein La­de­zeit­pro­blem durch das Ein­bin­den der flattr- und Google+Buttons. Da über flattr oh­ne­hin kei­ner­lei Ein­nah­men kom­men, habe ich die­sen ent­fernt. Der Goog­le+- But­ton so­wie neue Knöp­fe für Face­book und Twit­ter wer­den jetzt mit­tels der vom Hei­se-Ver­lag an­ge­bo­te­nen Lö­sung »So­ci­als­ha­re­pri­va­cy« über ein Plug­in da­ten­schutz­kon­form ein­ge­bun­den.

Das be­deu­tet: es wer­den nicht be­reits beim La­den der Sei­te über die da­für ein­ge­bun­de­nen Ja­va­scrip­te In­for­ma­tio­nen an die Ser­ver der An­bie­ter ge­sen­det, son­dern erst, wenn man sie ex­pli­zit frei­gibt und da­nach an­klickt. Hüb­scher Ne­ben­ef­fekt: die zum Teil är­ger­lich lan­gen La­de­zei­ten für die­se Ja­va­scrip­te fal­len kom­plett weg. Ich konn­te be­reits eine deut­li­che Ver­bes­se­rung der La­de­zei­ten un­ter Fire­fox fest­stel­len, Chro­me ist eh deut­lich schnel­ler. In­ter­net Ex­plo­der in­ter­es­siert mich nicht.

Wem das zu um­ständ­lich ist und wer die But­tons gern ein­fach nur ein­mal an­klicken möch­te, der kann die Sper­re auch frei­ge­ben, das klei­ne Zahn­rad ne­ben den Knöp­fen er­läu­tert wie.

Der flattr-But­ton wur­de duch ei­nen Spen­den­knopf er­setzt. Die­ser führt auf eine spe­zi­el­le Sei­te hier auf Phan­ta­News, auf der man eine Mög­lich­keit fin­det, über PayPal et­was zu spen­den.

Die letz­te La­de­zeit-Brem­se, die jetzt noch vor­han­den ist, sind die ein­ge­bun­de­nen You­tube-Vi­de­os (oder an­de­re Vi­deo­clips). Auf die möch­te ich al­ler­dings nicht ver­zich­ten.

THE SECRET WORLD: Funcoms seltsame Beta-Politik…

Ge­ra­de hat­te ich noch ge­mel­det, dass die Beta-Pha­se von Fun­coms Hor­ror-MMO THE SE­CRET WORLD auf un­be­stimm­te Zeit ver­scho­ben wird (weil der Ent­wick­ler das selbst in ei­ner Pres­se­mel­dung kund ge­tan hat­te), da ist das schon nicht mehr wahr.

Seit heu­te kann man sich für den Be­ta­test an­mel­den. Sehr ei­gen­tüm­lich fin­de da­bei zu­min­dest ich es, dass man sich be­reits seit Mo­na­ten für die­se Test­pha­se an­mel­den konn­te, die­se be­reits ge­tä­tig­ten (und auch auf der Ga­mes­Com noch­mal kol­por­tier­ten) An­mel­dun­gen jetzt je­doch hin­fäl­lig sind. Wahr­schein­lich woll­ten sie nur un­se­re Email-Adres­sen ab­sam­meln.

Die neue An­mel­dung für ei­nen Beta-Zu­gang funk­tio­nie­ren nun nur noch aus­schließ­lich über Face­book und wenn man sich dar­über an­mel­den möch­te, dann soll man ei­ner An­wen­dung Zu­griff nicht nur auf die ei­ge­nen Da­ten ge­ben, son­dern auch auf die der Face­book-Freun­de:

Aber sonst habt ihr sie noch alle auf dem Brett, Fun­com? Rei­chen euch die ab­ge­sack­ten Email-Adres­sen nicht mehr?

Bei sol­chen Ak­tio­nen wer­de ich nicht nur auf die Beta, son­dern auch auf das Spiel an sich ver­zich­ten, denn sie zei­gen, was man in Zu­kunft al­les von Fun­com er­war­ten darf…

Creative Commons License

Screen­shot Face­book-An­wen­dungs-An­fra­ge von mir.

THE HOBBIT: Die Produktion hat wirklich begonnen

… und des­we­gen gibt es nicht­nur eine of­fi­zi­el­le Pres­se­mel­dung dazu, son­dern auch ein Foto von Pe­ter Jack­son in Bag End. Plus: Jack­son (oder Ghost­wri­ter) be­rich­tet auf sei­ner neu ein­ge­rich­te­ten Face­book-Sei­te von den Dreh­ar­bei­ten und es gibt ein of­fi­zi­el­les Pro­duk­ti­ons-Blog!

Bild Co­py­right War­ner Bros.

Die voll­stän­di­ge Pres­se­mel­dung im kom­plet­ten Ar­ti­kel.

wei­ter­le­sen →

Warner verleiht Filme über Facebook

Wie der Hol­ly­wood Re­por­ter be­rich­tet, ist War­ner Bros. eine Ko­ope­ra­ti­on mit Face­book ein­ge­gan­gen, die dazu führt, dass Fil­me des Stu­di­os über das So­ci­al Net­work aus­ge­lie­hen wer­den kön­nen.

War­ner wies ge­stern dar­auf hin, dass sie der er­ste Film­mul­ti sei­en, die ihre Fil­me auf Face­book feil bie­ten, der er­ste Strei­fen, den man dort »aus­lei­hen« kann ist Chri­sto­pher No­lans THE DARK KNIGHT. Be­zahlt wird mit der vir­tu­el­len Wäh­rung »Face­book Credits«, mit de­nen man sonst sei­ne vir­tu­el­len Ra­dies­chen für Farm­Vil­le er­wirbt. Die Ko­sten pro Ver­leih­vor­gang be­tra­gen 30 Credits, das sind un­ge­fähr drei Dol­lar. Nach dem Aus­leih-Klick hat man 48 Stun­den, sich das Epos der Wahl an­zu­se­hen, es ist mög­lich, die Wie­der­ga­be zu pau­sie­ren.

Beim Be­trach­ten der Fil­me, die auf Full­screen auf­ge­bla­sen wer­den kön­nen (an­son­sten habe ich al­ler­dings noch kei­ne In­for­ma­tio­nen über Auf­lö­sung und Qua­li­tät) bleibt die rest­li­che Face­book-Funk­tio­na­li­tät er­hal­ten, man kann also wäh­rend des Be­trach­tens mit sei­nen Kon­tak­ten in­ter­agie­ren.

Der Ver­leih von DARK KNIGHT ist als »Test« de­kla­riert, War­ner will aber im Ver­lauf der näch­sten Mo­na­te wei­te­re Fil­me zur Ver­fü­gung stel­len.

Auch wenn das end­lich mal ein Ver­such ist, auf die Kun­den zu­zu­ge­hen, statt sie als po­ten­ti­el­le Raub­ko­pie­rer zu be­lei­di­gen, stellt sich mir die Fra­ge, ob es kei­ne sinn­vol­le­ren Mög­lich­kei­ten gibt, Film­freun­den zu er­mög­li­chen Fil­me aus­zu­lei­hen oder zu er­wer­ben. Trotz all ih­rer Markt­macht ha­ben es die Film­mul­tis – al­len vor­an eben auch War­ner – bis­lang nicht ge­schafft, be­die­ne­risch brauch­ba­re und preis­lich an­nehm­ba­re Vi­deo On De­mand-Platt­for­men an den Start zu brin­gen. Da er­scheint mir die­se Face­book-Ak­ti­on als halb­her­zig. Auch gibt es kei­nen Grund, war­um die »Ent­lei­he« auf 48 Stun­den be­schränkt ist – denn es ist pro­blem­los fest­zu­stel­len, ob ein Kun­de den Film ge­se­hen hat oder nicht. Das sieht mir nach Geld­ma­che­rei aus, bei der man hofft, dass auch da­durch Koh­le ge­ne­riert wird, wenn je­mand für ei­nen Film be­zahlt, ihn dann aber aus wel­chen Grün­den auch im­mer nicht an­se­hen kann.

Lie­ber als die­ses halb­ga­re »Ver­lei­hen« über Face­book wäre mir eine Platt­form, auf der ich Fil­me al­ler An­bie­ter pro­blem­los aus­lei­hen oder kau­fen kann, ohne mich da­für mit DRM gän­geln las­sen zu müs­sen oder un­mög­li­chen Be­zahl­wei­sen aus­ge­setzt zu sein. Und ohne dass man da­für von mir Irs­sinns­prei­se ver­langt – wie hier­zu­lan­de.

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DVD-Co­ver THE DARK KNIGHT Co­py­right 2008 War­ner Home Vi­deo, er­hält­lich bei­spiels­wei­se bei Ama­zon

RUNES OF MAGIC im Browser

Be­trei­ber Frog­ster und der Brow­ser­spiel-En­gi­ne-Spe­zia­list Ka­ly­do ha­ben heu­te in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung ver­lau­ten las­sen, dass das MMO RU­NES OF MA­GIC dem­nächst auch im Brow­ser lau­fen soll, statt ei­nen de­zi­dier­ten Cli­ent zu be­nö­ti­gen.

Das Spie­len im Brow­ser aber bei­spiels­wei­se auch als Face­book-App soll be­reits ab dem 2. Quar­tal 2011 er­mög­licht wer­den, mit Prio­ri­tät auf die Ein­bin­dung auf dem so­zia­len Netz­werk. Spiel­bar sein soll ROM ent­we­der im Fen­ster- oder im Voll­bild­mo­dus, Frog­ster be­haup­tet sehr voll­mun­dig, dass das im Ver­gleich zur Cli­ent-ba­sier­ten Ver­si­on ohne Ein­schrän­kun­gen funk­tio­nie­ren soll.

Da­mit käme RU­NES OF MA­GIC mög­li­cher­wei­se aus der Cloud und wäre nutz­bar, ohne dass vor dem Spie­len ein Gi­ga­byte-gro­ßer Cli­ent-Down­load not­wen­dig wür­de; es ist nach mei­nen Er­fah­run­gen mit Brow­ser-ba­sier­ten Ga­mes al­ler­dings mög­li­cher­wei­se da­von aus­zu­ge­hen, dass es zu Ein­bu­ßen bei der Gra­fik­qua­li­tät kom­men könn­te – sie­he zum Bei­spiel BATT­LE­STAR GA­LAC­TICA ON­LINE, al­ler­dings kommt da­bei eine an­de­re Tech­nik zum Ein­satz, näm­lich Uni­ty, also im Prin­zip wie­der ein Cli­ent, der im Brow­ser läuft. Auch Ka­ly­dos Tech­nik setzt auf eine En­gi­ne, hier heisst die­se  Ga­me­bryo.

Er­ste De­mos wol­len Frog­ster und Ka­ly­do auf der Game De­ve­l­o­pers Con­fe­rence in San Fran­cis­co zei­gen, die vom 28. Fe­bru­ar bis 4. März 2011 statt­fin­det.

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Pro­mo-Gra­fik RU­NES OF MA­GIC Co­py­right Frog­ster In­ter­ac­tive

Die kom­plet­te Pres­se­mel­dung im voll­stän­di­gen Ar­ti­kel.
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Detroit erhält ROBOCOP-Statue

Vor ei­ni­gen Ta­gen brach­te je­mand die Idee auf, es sei doch eine tol­le idee, wenn De­troit eine Sta­tue der Film­fi­gur RO­BO­COP be­kom­men wür­de, im­mer­hin sei der qua­si ein be­rühm­ter Sohn der Stadt. Der Bür­ger­mei­ster hat­te dar­auf­hin dum­mer­wei­se getwit­tert, dass De­troit si­cher kei­ne sol­che Sta­tue be­kom­men wür­de – schwe­rer Feh­ler, sich mit den Ge­eks im Netz an­zu­le­gen.

Der De­troi­ter ?John Leo­nard mach­te flugs auf Face­book eine Grup­pe mit dem Na­men »Build a sta­tue of Ro­bo­cop in De­troit« auf, um für das Pro­jekt Un­ter­stüt­zer zu fin­den. Das eben­falls in der Stadt be­hei­ma­te­te Kunst­pro­jekt »Ima­gi­na­ti­on Sta­ti­on« stieg eben­falls so­fort auf den Plan ein und stell­te die Sei­te »De­troit needs Ro­bo­cop« ins Netz, um für Ak­ti­on zu wer­ben. Er­stel­len woll­te man eine zwei Me­ter gro­ße Sta­tue, die dann auf dem Ge­län­de der Ima­gi­na­ti­on Sta­ti­on nahe des still­ge­leg­ten Haupt­bahn­hofs in­stal­liert wer­den soll­te. Zu dem Zweck wur­de letz­te Wo­che eine On­line-Spen­den­ak­ti­on ge­star­tet, bis zum 27. März hät­ten 50000 US-Dol­lar zu­sam­men kom­men müs­sen, um den Plan um­zu­set­zen.

Das Geld ist be­reits jetzt da, nach nur sechs Ta­gen. Al­lein 25000 $ spen­de­te Pete Hot­te­let, der Chef der real exi­stie­ren­den Fir­ma Omni Con­su­mer Pro­ducts (OCP). In den Fil­men war OCP die Fir­ma, die RO­BO­COP und wei­te­re Ro­bo­ter-Po­li­zi­sten ge­baut hat­te. Im rea­len Le­ben stellt OCP Li­zenz­pro­duk­te nach Fil­men her, bei­spiels­wei­se »Stay Puft Mar­sh­mal­lows« aus GHOST­BU­S­TERS.

Er­schaf­fen soll die Sta­tue des Ro­bot-Po­li­zi­sten der Künst­ler Ca­sey V. West­brook.

DVD-Co­ver RO­BO­COP Co­py­right 2005 MGM Home En­ter­tain­ment, er­hält­lich bei­spiels­wei­se bei Ama­zon

PhantaNews bei Facebook

Ich möch­te noch­mal aus­drück­lich auf die Phan­ta­News-Sei­te bei Face­book hin­wei­sen. Man kann ein­fach die Va­ni­ty-Adres­se http://www.facebook.com/PhantaNews auf­su­chen und wird dort nicht nur über die ak­tu­el­len Ar­ti­kel auf der Haupt­sei­te auf dem Lau­fen­den ge­hal­ten, son­dern be­kommt auch noch in­ter­es­san­te Links und an­de­re Web­fund­stücke ge­lie­fert, die für ei­nen voll­stän­di­gen Ar­ti­kel nicht ge­nug her­ge­ben. Hier auf der Sei­te fin­det man die­se Fund­stücke in der Sei­ten­lei­ste in der Friend­feed-Box, aber die Dar­rei­chungs­form auf Face­book ist doch deut­lich kom­for­ta­bler.

Alle hier er­schei­nen­den Ar­ti­kel wer­den auf der Face­book-Sei­te so­fort nach Er­schei­nen au­to­ma­tisch kurz an­ge­teasert, ist man an ei­nem Bei­trag in­ter­es­siert, ge­langt man über den zu­ge­hö­ri­gen Link di­rekt zum voll­stän­di­gen Ar­ti­kel.

Mög­li­cher­wei­se schla­gen jetzt ein paar Le­ser die Hän­de über dem Kopf zu­sam­men und ru­fen »Face­book is evil!«. Klar ver­sucht Face­book, Da­ten zu sam­meln, aber wel­che Da­ten man preis gibt, dar­über hat man im­mer noch selbst die Kon­trol­le. Wich­tig ist zu wis­sen, dass man nach dem Er­stel­len ei­nes Kon­tos die Pri­vat­sphä­re-Ein­stel­lun­gen drin­gend  über­ar­bei­ten muss. Und dass man selbst­ver­ständ­lich auf gar kei­nen Fall Face­book für den »Freun­de­fin­der« sein Email-Pass­wort mit­teilt. Aber dass man das nicht frei im Web ver­teilt soll­te ei­gent­lich oh­ne­hin selbst­ver­ständ­lich sein. An­lei­tun­gen, wie man die Pri­vat­sphä­re-Ein­stel­lun­gen in Face­book an­pas­sen soll­te, fin­den sich im Web.

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