Facebook testet »Keyword Snooze«

Facebook testet »Keyword Snooze«

Eigentlich ist das neue Fea­ture »Key­word Snooze«, das Face­book ger­ade testet, dafür gedacht, nicht über Filme oder Fernsehse­rien gespoil­ert zu wer­den. Man kann damit aber auch andere The­men aus­blenden.

Aktiviert man Key­word Snooze mit Phrasen wie beispiel­sweise »Game Of Thrones«, »Babies« oder »Katzen« (aber wer würde schon niedliche Katzen­bilder aus­blenden wollen?) bekommt man ab diesem Zeit­punkt 30 Tage lang keine Post­ings zu diesem The­ma mehr angezeigt. Wed­er von Per­so­n­en, noch von seit­en oder Grup­pen. Das ist so ähn­liche wie das bere­its imple­men­tierte Fea­ture, dass man Per­so­n­en oder Seit­en für 30 Tage »snoozen« (nen­nen wir es ein­fach »stumm­schal­ten«) kann, man also in diesem Zeitraum nichts mehr von denen liest.

Was dadurch allerd­ings lei­der nicht block­iert wird, ist Wer­bung. Wenn also ein Wer­be­treiben­der spoil­ert, wird man das trotz­dem zu sehen bekom­men. Ziem­lich inkon­se­quent. Und es kön­nte bei manchen natür­lich dazu führen, dass man seine Fil­terblase inten­siviert. Aber die Möglichkeit alles über »Trump« zu fil­tern, hat natür­lich eine gewisse Attrak­tiv­ität, auch wenn einen der plöt­zliche Atom­krieg dann über­raschen kön­nte … ;)

Face­book will das Fea­ture ab der näch­sten Woche test­weise an ein paar Mil­lio­nen Nutzer aus­rollen. Wenn es ankommt und wie erwartet funk­tion­iert, wird es dann später für alle ver­füg­bar wer­den.

Wie alle solchen Fil­ter­al­go­rith­men wird die Funk­tion fehler­haft sein.

Logo Face­book Copy­right Face­book

SCIENCE AND STAR WARS ab September auf Facebook

SCIENCE AND STAR WARS ab September auf Facebook

Moment mal? Eine der Kri­tikpunk­te der »STAR WARS ist doch gar keine SF«-Hater ist ja regelmäßig, dass man sich um wis­senschaftlich und physikalisch kor­rek­te Darstel­lun­gen in der Space Opera keine Gedanken macht … Und jet­zt das.

Ab Sep­tem­ber starten Dis­ney und Lucas­Film exk­lu­siv auf Face­book eine Web­serie mit dem Titel SCIENCE AND STAR WARS, in der beleuchtet wird, welche Dinge aus dem Uni­ver­sum von Luke und Vad­er ihren Weg in in unser­er reale Welt gefun­den haben. Darunter Dinge wie Blaster, Droiden, Land­speed­ers und (natür­lich) Lightsaber.

Gespon­sort wird die durch Antho­ny Car­boni präsen­tierte Show von IBM, und es soll diverse Gast­stars geben beispiel­sweise Ash­ley Eck­stein (die Stimme von Ahso­ka Tano) und Antho­ny Daniels alias C-3PO.

Der exak­te Start­ter­min wird ver­mut­lich in den näch­sten Tagen bekan­nt gegeben, ich tippe auf den »Force Fri­day«.

Hier die STAR WARS SHOW mit der Ankündi­gung ab ca. 8:24.

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Oculus Rift: Facebook beim Datenabgreifen erwischt

Oculus Rift: Facebook beim Datenabgreifen erwischt

Oculus Rift

Es gab laute kri­tis­che Stim­men, die Bedenken hat­ten, als Datenkrake Face­book die VR-Brille Ocu­lus Rift erwarb. Wie sich jet­zt zeigt, waren diese Bedenken offen­bar gerecht­fer­tigt, denn wie einige User nach der Instal­la­tion der zum Betrieb der ger­ade frisch aus­geliefer­ten Geräte notwendi­gen Soft­ware fest­stell­ten, sendet diese in nicht geringem Umfang Dat­en an Face­book-Serv­er. Hin­weise darauf find­en sich auch in den Nutzungs­be­din­gun­gen, die natür­lich nie­mand kom­plett durch­li­est. Soge­nan­nte »Shrink Wrap-Lizen­zen« mit für Kun­den uner­warteten Klauseln sind in Deutsch­land ohne­hin ungültig.

Es existiert zu dem The­ma ein Thread auf Red­dit, in dem aus­giebig disku­tiert wird. Diverse namhafte Onlineme­di­en haben deswe­gen bere­its bei Ocu­lus VR nachge­fragt, die hüllen sich allerd­ings in Schweigen, was ihnen erfahrungs­gemäß nicht gut bekom­men wird. Ins­beson­dere etliche der ursprünglichen Unter­stützer auf Kick­starter fühlen sich doch nach­haltig ver … arscht.

Kri­tisch dabei ist nicht nur, dass massen­haft Infor­ma­tio­nen über den Rech­n­er auf dem die Ocu­lus-Soft­ware über­tra­gen wer­den, Face­book räumt sich ange­blich sog­ar das Recht ein, das Mikro­fon zu überwachen und die gesproch­enen Worte abzu­greifen und überträgt sog­ar die Kör­per­größe des Nutzers. All das, um auf den Nutzer zugeschnit­tene Wer­bung bere­it­stellen zu kön­nen.

Sollte man deswe­gen seine Bestel­lung stornieren und stattdessen auf eine inzwis­chen eben­falls liefer­bare HTV Vive zurück­greifen? Das muss jed­er mit sich selb­st aus­machen, aber es gibt auch tech­nis­che Maß­nah­men, um Face­book seinen dreis­ten Umgang mit den User­dat­en zu vergällen.

Bei der Instal­la­tion der Soft­ware vorher die Inter­netverbindung tren­nen (beispiel­sweise den zuge­höri­gen Net­zw­erkadapter deak­tivieren). Danach den bei­den Dien­sten OVRServer_x64.exe und OVRServiceLauncher.exe in der Win­dows-Fire­wall den Inter­net­zu­gruff ver­bi­eten. Das ver­hin­dert erst ein­mal eine Datenüber­tra­gung und scheint beim son­sti­gen Betrieb zu kaum Prob­le­men zu führen.

Einen Besuch im offiziellen Sup­port­fo­rum wegen des Prob­lems kann man sich übri­gens sparen, denn dort haben Fan­bois und Voll­honks über­hand genom­men.

Das ist das bere­its dritte Prob­lem mit dem Launch der via Kick­starter finanzierten VR-Brille Ocu­lus Rift. Zuerst stellte sich her­aus, dass man die Soft­ware und alle Apps (Spiele) auss­chließlich auf C: instal­lieren kann. Wer eine eher kleine SSD betreibt und darauf nicht genug Platz hat, kommt schnell in Schwierigkeit­en, es gibt einen Workaround mit Sym­links. Weit­er­hin wur­den Vorbesteller in ein­er Mail kurz vor dem let­zten Woch­enende darauf hingewiesen, dass sich die Aus­liefer­ung verzögern wer­den, weil es »Kom­po­nen­tenknap­pheit« gibt. All das verdirbt Ocu­lus-Chef Palmer Luck­ey aber ver­mut­lich nicht den Schlaf, denn der hat sein finanzielles Schäfchen durch den Verkauf an Face­book ja längst im Trock­e­nen.

Pro­mo­fo­to Ocu­lus Rift Copy­right Ocu­lus VR

Rechtlich bedenklich: Der Plagiatspranger auf Facebook

Rechtlich bedenklich: Der Plagiatspranger auf Facebook

KopieparagraphIn den let­zten Wochen gin­gen mehrere Fälle durch den virtuellen Blät­ter­wald der sozialen Medi­en, bei denen Autorin­nen ihre Büch­er abgeschrieben hat­ten. Das ist nun an sich nichts neues, AXOLOTL ROADKILL lässt beispiel­sweise grüßen. Neu ist allerd­ings, dass sich Pla­giat­sjäger und -Jägerin­nen in geheimen Grup­pen auf Face­book zusam­men­schließen, um nach Pla­giat­en zu forschen. Und wenn welche gefun­den wer­den, dann stellt man diese auch mit Namen­snen­nung beispiel­sweise auf Face­book, und das ohne jeglich­es Unrechts­ge­fühl. Dabei ist ein solch­es Vorge­hen mein­er Ansicht nach rechtlich äußerst beden­klich, denn auch ziv­il- oder strafrechtlich began­gene Tat­en set­zen selb­stver­ständlich die Per­sön­lichkeit­srechte nicht außer Kraft. Und ein ganz zen­traler Punkt unser­er Ver­fas­sung ist die Unschuldsver­mu­tung, also dass man so lange als unschuldig zu gel­ten hat, bis ein Richter eine Schuld fest­gestellt hat – und dabei ist es völ­lig irrel­e­vant, ob der Beschuldigte sich irgend­wo selb­st bezichtigt hat.

Jet­zt mag man fra­gen, wo denn der Unter­schied zu beispiel­sweise einem Gut­ten­plag ist, auf dem die Pla­giate von zu Gut­ten­berg offen­gelegt wur­den. Da gibt es diverse: Erstens war das Gut­ten­plag (und sind ähn­liche Ange­bote) öffentlich und trans­par­ent, sprich: man kann das Zusam­men­tra­gen der inkri­m­inierten Stellen durch die ver­wen­dete Wik­isoft­ware und deren Ver­sion­ierung nachver­fol­gen. Zweit­ens kann man sie als jour­nal­is­tis­che Ange­bote ein­stufen, die deswe­gen auch über ein Impres­sum ver­fü­gen, und sich der Sach­lichkeit verpflicht­en. Drit­tens geht es dabei um Per­so­n­en von zeit­geschichtlich­er Rel­e­vanz, das ist bei eher unbekan­nten AutorIn­nen ganz sich­er nicht der Fall. Viertens wird auf solchen Ange­boten nicht lamen­tierend der Unter­gang des Abend­lan­des beschworen, denn das ist das genaue Gegen­teil von sach­lich­er und objek­tiv­er Auseinan­der­set­zung mit dem The­ma.

Inter­es­sant sind die Reak­tio­nen, wenn man die Hand­lungsweise der Pla­giat­sjäger auf Face­book kri­tisch hin­ter­fragt und auf die existieren­den rechtlichen Prob­leme und die Beden­klichkeit hin­weist. Die kann man mit Fug und Recht als agres­siv, ja ger­adezu »giftig« beze­ich­nen. Wenn man solche kri­tis­chen Fra­gen äußert, wird einem sog­ar umge­hend unter­stellt, dass man ja wohl selb­st Dreck am Steck­en haben müsse, wenn und weil man die Pla­gia­toren »in Schutz nehme«. Alter­na­tiv wird ver­mutet, dass man sich mit der geäußerten Kri­tik nur wichtig machen möchte, oder eine »Hex­en­jagd« auf die Pla­giatssuch­er eröff­nen wolle. Man muss sich fra­gen, warum die Reak­tio­nen auf kri­tis­che Fra­gen oder Hin­weise auf mögliche rechtliche Prob­leme mit diesem »Face­book-Pranger« so extrem aus­fall­en. Es ist zudem festzustellen, dass Per­so­n­en sich regel­recht mit der »Aufdeck­ung« solch­er Fälle schmück­en, sich als ver­meintliche Helden feiern lassen und dabei wortre­ich darauf hin­weisen, wie »schreck­lich« das alles sei, und wie sehr es dem Anse­hen der Zun­ft schade – und man das deswe­gen offen­le­gen müsse. Man geriert sich also auch noch als Held.

Es existiert offen­sichtlich kein­er­lei selb­stkri­tis­che Ein­sicht und auch kein Unrechts­be­wusst­sein, wenn Dritte an den Inter­net-Pranger gestellt und deren Per­sön­lichkeit­srechte dabei grundle­gend ver­let­zt wer­den. Eine tat­säch­liche ziv­il- oder strafrechtlich rel­e­vante Tat ist dabei übri­gens eben­so irrel­e­vant, wie eine eventuell stattge­fun­dene Selb­st­bezich­ti­gung der Per­son.

Und das gilt aus­nahm­s­los. Ein unsach­lich­er Inter­net­pranger ist immer ein Ver­stoß gegen die Achtung der Men­schen­würde und eine Ver­let­zung der Per­sön­lichkeit­srechte sowie ein ekla­tan­ter Ver­stoß gegen die Unschuld­ver­mu­tung, eine der Säulen unser­er zivil­isierten Gesellschaft. Recht­san­walt Karsten Gulden führt in seinem Artikel ein­deutig aus:

Sind Inter­net­pranger immer unzuläs­sig?

Ja, denn der Zweck heiligt nicht die Mit­tel. Ein Pranger im Inter­net ver­stößt immer gegen die Achtung der Men­schen­würde, egal, was der oder die Ver­ant­wortlichen mit dem Pranger bezweck­en.

Was man selb­stver­ständlich darf und auch tun sollte, ist erlangte Infor­ma­tio­nen an Geschädigte weit­ergeben, also beispiel­sweise den plagi­ierten Autor oder dessen Ver­lag – und dage­gen ist auch nichts einzuwen­den. Alles andere ist ver­mut­lich rechtswidrig, egal mit welchen schön­gere­de­ten Begrün­dun­gen die Pla­giat­sjäger die Öffentlich­machung auch vertei­di­gen wollen. Und damit wer­den sie möglicher­weise selb­st zivil­rechtlich belang­bar und set­zen sich der Gefahr min­destens ein­er Schadenser­satz­forderung aus. Mit Mei­n­ungs­frei­heit hat das alles übri­gens am aller­wenig­sten zu tun.

Dis­claimer: Ich bin kein Anwalt. Aber man kann sich die ver­link­ten Artikel anse­hen, die meine Mei­n­ung unter­stützen, oder auch mal eine Such­mas­chine der eige­nen Wahl bemühen.

Bild von mir, CC0

Kommentar: Oculus VR verkauft sich an Facebook

Kommentar: Oculus VR verkauft sich an Facebook

Oculus Rift DevKit 2

Das Crowd­fund­ing für die Vir­tu­al Real­i­ty Brille Ocu­lus Rift auf Kick­starter war eines der erfol­gre­ich­sten in der Geschichte der Plat­tform. Die Aus­sicht auf ein tat­säch­lich funk­tion­ieren­des Gerät traf den Nerv der Nerds und Erfind­er Palmer Luck­ey präsen­tierte sich mit seinen Mit­tätern von Ocu­lus VR als sym­pa­this­ch­er Frick­ler.

Gestern Abend dann die Mel­dung: Face­book kauft Ocu­lus VR für zwei Mil­liar­den US-Dol­lar. Auch wenn die in ihrem Blog von ein­er »Part­ner­schaft« sprechen, sieht Zucker­berg das anders. FB sagt ein­deutig: »Wir haben die gekauft«.

Die Reak­tio­nen der Com­mu­ni­ty sind zum weitaus größten Teil neg­a­tiv, das kann man den Kom­mentaren zum Blog und den Beiträ­gen im Entwick­ler-Forum ent­nehmen. Viele der­jeni­gen, die auf Kick­starter unter­stützt hat­ten, um ein­er kleinen Fir­ma eine Chance zu geben, fühlen sich bet­ro­gen und sor­gen sich um das, was Face­book mit dem Pro­jekt anstellen wird. Etliche äußerten, dass sie niemals Geld für den »Traum« Ocu­lus Rift investiert hät­ten, wenn sie das vorher gewusst hät­ten. Es bleibt abzuwarten, ob sich der Deal für Ocu­lus VR tat­säch­lich auf lange Sicht als pos­i­tiv erweist.

Auch anson­sten gab es neg­a­tive Reak­tio­nen. Markus Pers­son, alias Notch, Erfind­er von MINECRAFT twit­terte, dass man die Entwick­lung ein­er Ver­sion des Sand­box-Spieles für die OR ein­stellen werde und den entsprechen­den Deal gekündigt habe.

In einem Stel­lung­nahme ela­bori­ert er das weit­er, vielle­icht sollte man bess­er sagen, er betreibt ein wenig Schadens­be­gren­zung für seinen Tweet. Seine Mei­n­ung drückt der aber deut­lich aus. Man wird sehen, wie andere Entwick­ler reagieren, ich gehe davon aus, dass die Indies eher neg­a­tiv bew­erten wer­den und die Big Play­er jauchzen.

Mein­er Ansicht nach wird dem Pro­dukt der Deal ver­mut­lich gut tun und den End­kun­den wird kaum inter­essieren, wer hin­ter der VR-Brille ste­ht, solange Face­book keine sehr dum­men Fehler macht. Per­sön­lich halte ich den Schritt allerd­ings für prob­lema­tisch und dumm, denn es ist offen­sichtlich, dass die Com­mu­ni­ty, die das Pro­jekt aus vollem Herzen unter­stützt hat, sich nun – und ich sage es deut­lich – ver­arscht fühlt. Sollte das dazu führen, dass die Unter­stützung ger­ade durch Indie-Entwick­ler weg­bricht, hat Ocu­lus VR und hat auch Ocu­lus Rift ein Prob­lem.

Klar: wenn mir jemand zwei Mil­liar­den Dol­lar zuwirft (wobei es sich tat­säch­lich um 400 Mil­lio­nen Dol­lar han­delt, der Rest sind Face­book-Anteile), würde ich ver­mut­lich auch nicht lange über­legen. Jed­er ist käu­flich. Auf der anderen seite war davon auszuge­hen, dass Ocu­lus VR selb­st ein Major Play­er hätte wer­den kön­nen, wenn das Pro­dukt erst­mal am Markt gewe­sen wäre.

Es bleibt wohl nur abzuwarten, was weit­er geschieht, in welche Rich­tung das Ganze nun geht, wie sehr sich Face­book ein­mis­cht. Und ob die Ablehnung der Com­mu­ni­ty zu größeren Prob­le­men führt. Ich war kurz davor, mir ein Devk­it 2 zu bestellen. Davon sehe ich jet­zt erst ein­mal ab und warte ab. Meine Chan­cen, das Devk­it 1 auf  Ebay für einen angemesse­nen Preis zu verkaufen, dürften durch diesen Schritt allerd­ings ins Boden­lose sinken.

Per­sön­lich finde ich die Tat­sache, dass Palmer an Zucker­berg und seine Scher­gen verkauft hat sch…lecht. Es wäre wirk­lich schade um das äußerst vielver­sprechende Pro­dukt. Was jet­zt schnell kom­men muss, ist ein offizielles State­ment von Palmer und Co., wie es konkret weit­er geht und wie viel Ein­fluss Face­book auf die Fort­führung nehmen wird.

Pro­mo­fo­to Ocu­lus Rift DevK­it 2 Copy­right Ocu­lus VR

FIREFLY OWNER MONTHLY

Joss Whe­don teilte am Sam­stag auf sein­er Face­book-Seite ein Bild auf dem eine Cov­er-Abbil­dung eines fik­tiv­en Mag­a­zins mit dem Titel FIREFLY OWNER MONTHLY. Völ­lig kom­men­tar­los. Natür­lich gin­gen im Web sofort die Speku­la­tio­nen los, was das bedeuten kön­nte … Oder es ist ein­fach nur ein Gag …

[Update 11:50:] Das Cov­er stammt vom Gra­hamTG auf DeviantArt. Joss Whe­don hat es offen­bar nur geteilt, weil er es cool fand. Dank an Tony Schmich auf G+ für den Hin­weis.

Cov­er FIREFLY OWNER MONTHLY von Gra­hamTG, Bild auf Tisch mit Tasse von Joss Whe­don

Ein paar technische Änderungen

Ich habe soeben auf Phan­taNews ein paar tech­nis­che Änderun­gen vorgenom­men. Es gab bere­its seit Län­gerem ein Ladezeit­prob­lem durch das Ein­binden der flat­tr- und Google+Buttons. Da über flat­tr ohne­hin kein­er­lei Ein­nah­men kom­men, habe ich diesen ent­fer­nt. Der Google+- But­ton sowie neue Knöpfe für Face­book und Twit­ter wer­den jet­zt mit­tels der vom Heise-Ver­lag ange­bote­nen Lösung »Social­sharepri­va­cy« über ein Plu­g­in daten­schutzkon­form einge­bun­den.

Das bedeutet: es wer­den nicht bere­its beim Laden der Seite über die dafür einge­bun­de­nen Javascripte Infor­ma­tio­nen an die Serv­er der Anbi­eter gesendet, son­dern erst, wenn man sie expliz­it frei­gibt und danach anklickt. Hüb­sch­er Neben­ef­fekt: die zum Teil ärg­er­lich lan­gen Ladezeit­en für diese Javascripte fall­en kom­plett weg. Ich kon­nte bere­its eine deut­liche Verbesserung der Ladezeit­en unter Fire­fox fest­stellen, Chrome ist eh deut­lich schneller. Inter­net Exploder inter­essiert mich nicht.

Wem das zu umständlich ist und wer die But­tons gern ein­fach nur ein­mal anklick­en möchte, der kann die Sperre auch freigeben, das kleine Zah­n­rad neben den Knöpfen erläutert wie.

Der flat­tr-But­ton wurde duch einen Spenden­knopf erset­zt. Dieser führt auf eine spezielle Seite hier auf Phan­taNews, auf der man eine Möglichkeit find­et, über Pay­Pal etwas zu spenden.

Die let­zte Ladezeit-Bremse, die jet­zt noch vorhan­den ist, sind die einge­bun­de­nen Youtube-Videos (oder andere Video­clips). Auf die möchte ich allerd­ings nicht verzicht­en.

THE SECRET WORLD: Funcoms seltsame Beta-Politik…

Ger­ade hat­te ich noch gemeldet, dass die Beta-Phase von Fun­coms Hor­ror-MMO THE SECRET WORLD auf unbes­timmte Zeit ver­schoben wird (weil der Entwick­ler das selb­st in ein­er Pressemel­dung kund getan hat­te), da ist das schon nicht mehr wahr.

Seit heute kann man sich für den Betat­est anmelden. Sehr eigen­tüm­lich finde dabei zumin­d­est ich es, dass man sich bere­its seit Monat­en für diese Test­phase anmelden kon­nte, diese bere­its getätigten (und auch auf der GamesCom nochmal kol­portierten) Anmel­dun­gen jet­zt jedoch hin­fäl­lig sind. Wahrschein­lich woll­ten sie nur unsere Email-Adressen absam­meln.

Die neue Anmel­dung für einen Beta-Zugang funk­tion­ieren nun nur noch auss­chließlich über Face­book und wenn man sich darüber anmelden möchte, dann soll man ein­er Anwen­dung Zugriff nicht nur auf die eige­nen Dat­en geben, son­dern auch auf die der Face­book-Fre­unde:

Aber son­st habt ihr sie noch alle auf dem Brett, Fun­com? Reichen euch die abge­sack­ten Email-Adressen nicht mehr?

Bei solchen Aktio­nen werde ich nicht nur auf die Beta, son­dern auch auf das Spiel an sich verzicht­en, denn sie zeigen, was man in Zukun­ft alles von Fun­com erwarten darf…

Creative Commons License

Screen­shot Face­book-Anwen­dungs-Anfrage von mir.

THE HOBBIT: Die Produktion hat wirklich begonnen

… und deswe­gen gibt es nicht­nur eine offizielle Pressemel­dung dazu, son­dern auch ein Foto von Peter Jack­son in Bag End. Plus: Jack­son (oder Ghost­writer) berichtet auf sein­er neu ein­gerichteten Face­book-Seite von den Drehar­beit­en und es gibt ein offizielles Pro­duk­tions-Blog!

Bild Copy­right Warn­er Bros.

Die voll­ständi­ge Pressemel­dung im kom­plet­ten Artikel.

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Warner verleiht Filme über Facebook

Wie der Hol­ly­wood Reporter berichtet, ist Warn­er Bros. eine Koop­er­a­tion mit Face­book einge­gan­gen, die dazu führt, dass Filme des Stu­dios über das Social Net­work aus­geliehen wer­den kön­nen.

Warn­er wies gestern darauf hin, dass sie der erste Film­mul­ti seien, die ihre Filme auf Face­book feil bieten, der erste Streifen, den man dort »auslei­hen« kann ist Christo­pher Nolans THE DARK KNIGHT. Bezahlt wird mit der virtuellen Währung »Face­book Cred­its«, mit denen man son­st seine virtuellen Radi­eschen für Far­mVille erwirbt. Die Kosten pro Ver­lei­hvor­gang betra­gen 30 Cred­its, das sind unge­fähr drei Dol­lar. Nach dem Ausleih-Klick hat man 48 Stun­den, sich das Epos der Wahl anzuse­hen, es ist möglich, die Wieder­gabe zu pausieren.

Beim Betra­cht­en der Filme, die auf Fullscreen aufge­blasen wer­den kön­nen (anson­sten habe ich allerd­ings noch keine Infor­ma­tio­nen über Auflö­sung und Qual­ität) bleibt die restliche Face­book-Funk­tion­al­ität erhal­ten, man kann also während des Betra­cht­ens mit seinen Kon­tak­ten inter­agieren.

Der Ver­leih von DARK KNIGHT ist als »Test« deklar­i­ert, Warn­er will aber im Ver­lauf der näch­sten Monate weit­ere Filme zur Ver­fü­gung stellen.

Auch wenn das endlich mal ein Ver­such ist, auf die Kun­den zuzuge­hen, statt sie als poten­tielle Raubkopier­er zu belei­di­gen, stellt sich mir die Frage, ob es keine sin­nvolleren Möglichkeit­en gibt, Film­fre­un­den zu ermöglichen Filme auszulei­hen oder zu erwer­ben. Trotz all ihrer Mark­t­macht haben es die Film­mul­tis – allen voran eben auch Warn­er – bis­lang nicht geschafft, bedi­ener­isch brauch­bare und preis­lich annehm­bare Video On Demand-Plat­tfor­men an den Start zu brin­gen. Da erscheint mir diese Face­book-Aktion als halb­herzig. Auch gibt es keinen Grund, warum die »Entlei­he« auf 48 Stun­den beschränkt ist – denn es ist prob­lem­los festzustellen, ob ein Kunde den Film gese­hen hat oder nicht. Das sieht mir nach Geld­macherei aus, bei der man hofft, dass auch dadurch Kohle gener­iert wird, wenn jemand für einen Film bezahlt, ihn dann aber aus welchen Grün­den auch immer nicht anse­hen kann.

Lieber als dieses hal­b­gare »Ver­lei­hen« über Face­book wäre mir eine Plat­tform, auf der ich Filme aller Anbi­eter prob­lem­los auslei­hen oder kaufen kann, ohne mich dafür mit DRM gän­geln lassen zu müssen oder unmöglichen Bezahlweisen aus­ge­set­zt zu sein. Und ohne dass man dafür von mir Irssinnspreise ver­langt – wie hierzu­lande.

Creative Commons License

DVD-Cov­er THE DARK KNIGHT Copy­right 2008 Warn­er Home Video, erhältlich beispiel­sweise bei Ama­zon

RUNES OF MAGIC im Browser

Betreiber Frog­ster und der Browser­spiel-Engine-Spezial­ist Kaly­do haben heute in ein­er Pressemit­teilung ver­laut­en lassen, dass das MMO RUNES OF MAGIC dem­nächst auch im Brows­er laufen soll, statt einen dezi­dierten Client zu benöti­gen.

Das Spie­len im Brows­er aber beispiel­sweise auch als Face­book-App soll bere­its ab dem 2. Quar­tal 2011 ermöglicht wer­den, mit Pri­or­ität auf die Ein­bindung auf dem sozialen Net­zw­erk. Spiel­bar sein soll ROM entwed­er im Fen­ster- oder im Voll­bild­modus, Frog­ster behauptet sehr voll­mundig, dass das im Ver­gle­ich zur Client-basierten Ver­sion ohne Ein­schränkun­gen funk­tion­ieren soll.

Damit käme RUNES OF MAGIC möglicher­weise aus der Cloud und wäre nutzbar, ohne dass vor dem Spie­len ein Giga­byte-großer Client-Down­load notwendig würde; es ist nach meinen Erfahrun­gen mit Brows­er-basierten Games allerd­ings möglicher­weise davon auszuge­hen, dass es zu Ein­bußen bei der Grafikqual­ität kom­men kön­nte – siehe zum Beispiel BATTLESTAR GALACTICA ONLINE, allerd­ings kommt dabei eine andere Tech­nik zum Ein­satz, näm­lich Uni­ty, also im Prinzip wieder ein Client, der im Brows­er läuft. Auch Kaly­dos Tech­nik set­zt auf eine Engine, hier heisst diese  Game­bryo.

Erste Demos wollen Frog­ster und Kaly­do auf der Game Devel­op­ers Con­fer­ence in San Fran­cis­co zeigen, die vom 28. Feb­ru­ar bis 4. März 2011 stat­tfind­et.

Creative Commons License

Pro­mo-Grafik RUNES OF MAGIC Copy­right Frog­ster Inter­ac­tive

Die kom­plette Pressemel­dung im voll­ständi­gen Artikel.
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Detroit erhält ROBOCOP-Statue

Vor eini­gen Tagen brachte jemand die Idee auf, es sei doch eine tolle idee, wenn Detroit eine Stat­ue der Film­fig­ur ROBOCOP bekom­men würde, immer­hin sei der qua­si ein berühmter Sohn der Stadt. Der Bürg­er­meis­ter hat­te daraufhin dum­mer­weise getwit­tert, dass Detroit sich­er keine solche Stat­ue bekom­men würde – schw­er­er Fehler, sich mit den Geeks im Netz anzule­gen.

Der Detroi­ter ?John Leonard machte flugs auf Face­book eine Gruppe mit dem Namen »Build a stat­ue of Robo­cop in Detroit« auf, um für das Pro­jekt Unter­stützer zu find­en. Das eben­falls in der Stadt behei­matete Kun­st­pro­jekt »Imag­i­na­tion Sta­tion« stieg eben­falls sofort auf den Plan ein und stellte die Seite »Detroit needs Robo­cop« ins Netz, um für Aktion zu wer­ben. Erstellen wollte man eine zwei Meter große Stat­ue, die dann auf dem Gelände der Imag­i­na­tion Sta­tion nahe des still­gelegten Haupt­bahn­hofs instal­liert wer­den sollte. Zu dem Zweck wurde let­zte Woche eine Online-Spende­nak­tion ges­tartet, bis zum 27. März hät­ten 50000 US-Dol­lar zusam­men kom­men müssen, um den Plan umzuset­zen.

Das Geld ist bere­its jet­zt da, nach nur sechs Tagen. Allein 25000 $ spendete Pete Hot­telet, der Chef der real existieren­den Fir­ma Omni Con­sumer Prod­ucts (OCP). In den Fil­men war OCP die Fir­ma, die ROBOCOP und weit­ere Robot­er-Polizis­ten gebaut hat­te. Im realen Leben stellt OCP Lizen­zpro­duk­te nach Fil­men her, beispiel­sweise »Stay Puft Marsh­mal­lows« aus GHOSTBUSTERS.

Erschaf­fen soll die Stat­ue des Robot-Polizis­ten der Kün­stler Casey V. West­brook.

DVD-Cov­er ROBOCOP Copy­right 2005 MGM Home Enter­tain­ment, erhältlich beispiel­sweise bei Ama­zon