Kauf

Activision-Blizzard gehört jetzt Microsoft

Nach­dem letz­te Kar­tell- und Regu­lie­rungs­be­hör­den in der EU und UK ihr Okay gege­ben hat­ten, wur­de Ende letz­ter Woche die Über­nah­me von Acti­vi­si­on Bliz­zard (und King mit ihrer CANDY CRUSH SAGA) durch Micro­soft abge­schlos­sen. Micro­soft hat sich den Spaß unglaub­li­che 69 Mil­li­ar­den Dol­lar kos­ten las­sen und möch­te immer noch zu einem der größ­ten Anbie­ter von Com­pu­ter­spie­len welt­weit werden.

Jetzt dürf­te span­nend wer­den zu sehen, was pas­siert. In der Ver­gan­gen­heit hat­te Micro­soft die Stra­te­gie gefah­ren, ande­re Fir­men aus dem Spie­le­be­reich zwar zu über­neh­men, sie aber wei­test­ge­hend wei­ter machen zu las­sen, wie bis­her. Natür­lich gibt es in Details immer Ände­run­gen, bei­spiels­wei­se möch­te man in Red­mond ganz offen­sicht­lich den äußerst umstrit­te­nen Bliz­zard-Chef Bob­by Kotick los­wer­den, der Ende des Jah­res sei­nen Hut neh­men wird, aller­dings nicht ohne ohne eine Abfin­dung von bei­na­he 300 Mil­lio­nen Dol­lar zu erhal­ten. Dazu könn­te er Fir­men­an­tei­le in noch höhe­rem Wert ver­äu­ßern. Kotick wird also nicht am Hun­ger­tuch nagen. Unter Fans und auch bei Ent­wick­lern wur­de der Weg­gang Koticks gefeiert.

Was sonst pas­siert wird abzu­war­ten sein, inter­es­sant könn­te ins­be­son­de­re wer­den, ob man das Flagg­schiff WORLD OF WARCRAFT dem XBox Game Pass hin­zu­fügt, bei dem man gegen einen monat­li­chen Obo­lus von (ab) 9,99 Euro hau­fen­wei­se Games zocken kann (und den Zugriff dar­auf ver­liert, wenn man das Abo kün­digt). Soll­te WOW dem hin­zu­ge­fügt wer­den, wür­de das die monat­li­chen Abo­kos­ten für das Abon­ne­ment des MMOs deut­lich verringern.

Man kann auch anneh­men, dass Micro­soft mal ordent­lich mit einem Stahl­be­sen bei Bliz­zard durch­fegt, zumin­dest was die obe­ren Eta­gen angeht, die Fir­ma war in den ver­gan­ge­nen Jah­ren durch Skan­da­le geschüt­telt wor­den, die sich um Sexis­mus und schlim­me Arbeits­be­din­gun­gen dreh­ten; Skan­da­le an denen man Kotick eine Haupt­ver­ant­wor­tung anlas­te­te, da der dem ver­neh­men nach nicht genug dage­gen getan hatte.

Was auch immer pas­sie­ren wird, es dürf­te äußerst span­nend wer­den; auch zu sehen, wie die (ohne­hin bereits stark ange­nerv­te) Bliz­zard-Fan­ge­mein­de auf Micro­soft-Ent­schei­dun­gen und ‑Ände­run­gen reagie­ren wird.

Micro­soft hat anläss­lich des Kaufs ein Video spen­diert, das von Pathos gera­de­zu trieft.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.

Pearl Abyss kauft CCP Games (EVE ONLINE)

Der korea­ni­sche Deve­lo­per und Publisher Pearl Abyss (bei­spiels­wei­se BLACK DESERT) kauft den islän­di­schen Ent­wick­ler CCP Games, des­sen bekann­tes­tes Game sicher­lich das Welt­raum­si­mu­la­ti­ons und ‑Kampf-MMO EVE ONLINE ist.

Zuletzt waren diver­se Pro­jek­te von CCP Games gefloppt: Den im sel­ben Uni­ver­sum wie EVE spie­len­den Shoo­ter DUST 514 für die PS3 woll­te nie­mand spie­len. Auch der Aus­flug in die Vir­tu­al Rea­li­ty mit EVE: VALKYRIE, GUNJACK und GUNJACK 2 wur­den zwar von Kri­ti­kern und Spie­lern gelobt, brach­ten dem Stu­dio aber nicht wirk­lich Geld ein. Die VR-Spar­te wur­de dar­auf­hin bereits geschlossen.

Pearl Abyss hat für CCP Games 425 Mil­lio­nen US-Dol­lar gezahlt, das Geld geht an die drei eher unbe­kann­ten Grün­der der Fir­ma, und kommt damit in den Besitz der sicher­lich immer noch attrak­ti­ven EVE-Lizenz. Dem Ver­neh­men nach soll CCP Games zumin­dest teil­wei­se wei­ter­hin eigen­stän­dig blei­ben, zumin­dest was die Abtei­lun­gen in Reykja­vik, Shang­hai und Lon­don betrifft. Tei­le der Geschäfts­füh­rung und Ent­wick­lung sol­len aller­dings mit den ent­spre­chen­den Gegen­stü­cken bei Pearl Abyss zusam­men­ge­legt werden.

Was aus EVE wird ist der­zeit offen, ich wür­de aller­dings davon aus­ge­hen, dass der neue Besit­zer das MMO inter­na­tio­nal wei­ter aus­bau­en möchte.

Logo CCP Games Copy­right CCP Games

Walt Disney Company kauft Teile von Fox

Es geht schon seit Wochen durch den vir­tu­el­len Blät­ter­wald und es war abzu­se­hen, dass es dazu kom­men wür­de: Die Walt Dis­ney Com­pa­ny kauft umfang­rei­che Tei­le des Kon­kur­ren­ten Fox und lässt sich das sagen­haf­te 53 Mil­li­ar­den US-Dol­lar kos­ten. Das ist mehr als das Brut­to­so­zi­al­pro­dukt von Bulgarien …

Zu den vom Medi­en­mo­gul Rupert Mur­doch erwor­be­nen Fir­men­tei­len gehö­ren unter ande­rem das Tra­di­ti­ons-Hol­ly­wood­stu­dio 20th Cen­tu­ry Fox (bzw. 21st Cen­tu­ry Fox), diver­se US-Kabel­sen­der und eine Mehr­heit am Strea­ming­dienst Hulu. Eben­falls Teil des Deals ist die euro­päi­sche Sky-Sen­der­grup­pe. Mur­doch behält Fox News, sowie wei­te­re Nach­rich­ten- und Sportkanäle.

Grün­de für die Über­nah­me gibt es vie­le. Bei­spiels­wei­se sind jetzt alle Mar­vel-Rech­te unter einem Dach, diver­se davon lagen bei Fox. Und damit geht dann auch end­lich die STAR WARS-Epi­so­de IV an Dis­ney, Geor­ge Lucas hat­te damals die die Rech­te für alle Zei­ten an das Stu­dio ver­ge­ben, damit er den Film machen durf­te. Sofort wur­den unter Fans Ängs­te wegen DEADPOOL 2 laut, es hieß aber bereits, dass man auch wei­ter­hin R‑ra­ted-Fil­me pro­du­zie­ren wolle.
Damit gehö­ren jetzt auch DIE SIMPSONS zum Dis­ney-Port­fo­lio, die Serie hat­te die­sen Deal bereits vor unge­fähr 20 Jah­ren pro­phe­zeiht. Aber auch Dana Scul­ly (X‑FILES) ist jetzt so etwas wie eine Disney-Prinzessin.

Grund dürf­te aller­dings ins­be­son­de­re sein, dass Dis­ney sich im Fern­seh- und haupt­säch­lich Strea­ming-Bereich bes­ser posi­tio­nie­ren möch­te – das rich­tet sich in ers­ter Linie gegen Netflix.

Die US-Behör­den müs­sen dem Ver­kauf noch zustimmen.

Logo Walt Dis­ney Com­pa­ny Copy­right Walt Dis­ney Com­pa­ny Logo 20th Cen­tu­ry Fox Copy­right 20th Cen­tu­ry Fox

MOJANG und MINECRAFT gehören jetzt Microsoft – für 2,5 Milliarden Dollar

Minecraft-Logo

Und damit ist die Kat­ze nach den zahl­lo­sen Gerüch­ten der letz­ten Tage aus dem Sack. Mojang, die Fir­ma hin­ter dem Indie-Über­ra­schungs­er­folg MINECRAFT wur­de tat­säch­lich an Micro­soft ver­kauft. Der Preis ist atem­be­rau­bend: gan­ze 2,5 Mil­li­ar­den US-Dol­lar leg­te der Soft­ware­rie­se auf den Tisch, das sind noch­mal 500000 Dol­lar mehr, als Anfang letz­ter Woche kolportiert.

Es dürf­te sehr inter­es­sant sein zu sehen, wie die Com­mu­ni­ty reagiert, inbe­son­de­re, da Grün­der Mar­kus »Notch« Pers­son sich immer wie­der kri­tisch über Win­dows 8 geäu­ßert hat­te und eigent­lich mal ver­tre­ten hat, dass Geld allein nicht alles ist und man sich eigent­lich nicht ver­kau­fen wol­le. Aber jeder hat sei­nen Preis und ein Grund dürf­te wohl sein, dass Notch durch und mit MINECRAFT so ein­ge­bun­den war, dass sei­ne neu­en Pro­jek­te nicht so recht vor­an kamen.

Notch wird nicht Teil des Deals sein und eben­so wie die Mit­grün­der Carl und Jakob die von ihm gegrün­de­te Fir­ma ver­las­sen, weil er nicht Mit­glied einer sol­chen glo­ba­len Cor­po­ra­ti­on sein möch­te. Hin­ter­grün­de zu dem Deal kann man auf Mojangs Web­sei­te lesen, wo Owen sich zum Ver­kauf äußert. Notch selbst will in Kür­ze eben­falls per­sön­li­che Wor­te zum Kauf sagen.

Lei­der sind die dor­ti­gen Äuße­run­gen, ob alles so bleibt wie bis­her, ein wenig unklar. Mojang war über­aus tole­rant, was Mods, Schöp­fun­gen der Spie­ler, Vide­os, Streams und »abge­lei­te­te Wer­ke« wie bei­spiels­wei­se die Ser­ver-Vari­an­te Buk­kit anging. Wenn man bei Micro­soft schlau ist, wird man das alles genau so las­sen, denn ansons­ten wird die Com­mu­ni­ty einen gigan­ti­schen, andau­ern­den Shit­s­torm gegen den Rie­sen aus Red­mond los­tre­ten – man muss wahr­lich kein Hell­se­her sein, um das vor­her­zu­sa­gen. Und bei Micro­soft dürf­te man wis­sen, dass man sich gera­de mit die­ser Com­mu­ni­ty bes­ser nicht anlegt.

Ob der Deal für MINECRAFT und MOJANG gut oder schlecht war, wird die Zukunft zei­gen. Ich bin sehr gespannt, was in den nächs­ten Tagen abgeht.

Update: Und hier ist Notchs State­ment. Es macht den Ein­druck, dass ihm der Erfolg von MINECRAFT über den Kopf gewach­sen ist. Naja, das Geld wird ver­mut­lich dabei hel­fen, drü­ber weg zu kommen …

MINE­CRAFT-Logo Copy­right Mojang

Bastei-Luebbe übernimmt Beam-eBooks

beam-logo

Ver­schie­de­ne Medi­en berich­ten heu­te, dass der Ver­lag Bas­tei-Lueb­be den eBook-Pio­nier Beam-eBooks über­nom­men hat. Hier­für wur­de offen­bar eine eige­ne Fir­ma gegrün­det, denn im Impres­sum fin­det man als Fir­ma neu­er­dings die »Beam GmbH« in Köln.

Beam-eBooks zeich­ne­te sich in mei­nen Augen durch drei Fak­to­ren beson­ders aus: die Bücher waren nicht durch har­te DRM-Maß­nah­men geschützt, Self­pu­blisher konn­ten dort vor­ur­teils­frei und pro­blem­los ver­öf­fent­li­chen und Hand­ha­bung sowie Ser­vice waren vorbildlich.

Da mich inter­es­sier­te, wie es wei­ter gehen wird, stell­te ich soeben per Email ein paar Fra­gen, die Herr Kauf­mann freund­li­cher­wei­se kurz­fris­tig beant­wor­te­te. Er wird in einer Über­gangs­zeit noch für Beam arbei­ten und die Arbeit dann nach und nach an ande­re übergeben.

Die ange­bo­te­nen eBooks wer­den wei­ter­hin DRM-frei sein. Das war im Prin­zip schon abzu­se­hen, denn auch Bas­tei-Lueb­be ver­zich­tet bei sei­nem eBook-Pro­gramm auf har­te Kopierschutzmaßnahmen.

An den Kon­di­tio­nen für Self­pu­blisher ändert sich erst ein­mal gar nichts. Das gilt für alte Ver­trä­ge eben­so wie für neu ein­ge­stell­te eBooks. Im Moment sind auch kei­ne Ände­run­gen geplant, was die fer­ne­re Zukunft brin­gen wird, wer­den wir abwar­ten müs­sen. Es ist aber beru­hi­gend zu wis­sen, dass in die­ser Hin­sicht erst ein­mal alles wei­ter geht, wie bisher.

Auch am Pro­gramm ändert sich nichts. Man hät­te viel­leicht anneh­men kön­nen, dass Bas­tei direk­te Kon­kur­renz­pro­duk­te wie bei­spiels­wei­se PERRY RHODAN nicht ver­trei­ben möch­te, dem ist aber nicht so. Die Platt­form ist breit­ban­dig auf­ge­stellt und soll auch nach dem Kauf noch breit­ban­di­ger wer­den, ins­be­son­de­re den Seri­en­be­reich möch­te man deut­lich ver­stär­ken. Beam wird durch den Kauf also kei­nes­falls eine rei­ne Platt­form für Luebbe-Produkte.

Ich sehe das mit einem lachen­den und einem wei­nen­den Auge. Auf der einen Sei­te kön­nen Wis­sen und Geld des Ver­lags für einen Aus­bau der Online­platt­form nur gut sein. Auf der ande­ren Sei­te ver­lie­ren wir einen wirk­lich unab­hän­gi­gen Anbie­ter, der nun auch »nur noch« ein Ver­lags­an­ge­bot ist. Aller­dings hat Lueb­be unter ande­rem durch die Abkehr vom DRM gezeigt, dass sie im Gegen­satz zu einem groß­teil der deut­schen Ver­lags­land­schaft in der Lage sind, sich den Kun­den­wün­schen und Nut­zungs­rea­li­tä­ten anzupassen.

Ich bin sehr gespannt, wie das wei­ter gehen wird.

Logo Beam-eBooks Copy­right Beam GmbH

Kommentar: Bastei Lübbe kauft Bookrix – au weia!

Selfpublishing != Verlag

Es ist noch gar nicht lan­ge her, da schall­te es aus den hei­li­gen Hal­len der Publi­kums­ver­la­ge: »Ach, die­ses Self­pu­bli­shing. Das ist ja total nied­lich. Aber ernst neh­men soll­te man das nicht. Die wah­ren Hel­den der Lite­ra­tur sind wir, die Ver­la­ge. Wir haben das grob seit der Jung­stein­zeit gemacht und wir wis­sen wie das geht. Die­se Ama­teu­re mit ihrem Geschreib­sel das wir nicht haben wol­len, darf man nicht ernst neh­men. Das mit dem Self­pu­bli­shing ist mor­gen wie­der vorbei.«

War es aber nicht. Self­pu­bli­shing boomt, nicht nur in den USA, son­dern auch hier bei uns. Und jetzt haben sogar die Ver­la­ge auf ihrem Lite­ra­ten­ross erkannt, dass das a) nicht wie­der so ein­fach weg­geht und b) ordent­li­che Umsät­ze gene­riert wer­den. Und was ist die logi­sche Kon­se­quenz? Auf ein­mal will man auch ein Stück von die­sem Kuchen haben. Die PR-Abtei­lun­gen sal­ba­dern natür­lich was das Zeug hält, aber man soll­te sich kei­nen Illu­sio­nen hin­ge­ben: Die machen das nicht aus Men­schen­freund­lich­keit, oder weil sie Self­pu­blisher so toll fin­den, son­dern weil sie Koh­le absei­hen wollen.

Das ist aber auch ein gran­dio­ses Kon­zept: Man war­tet ein­fach mal, ob einer die­ser nied­li­chen Self­pu­blisher mit viel Müh­sal und Arbeit erfolg­reich ist – und erlaubt ihm dann gön­ner­haft, doch im ach so tol­len, nam­haf­ten Ver­lag zu ver­öf­fent­li­chen. Nach­dem er bereits Bücher unters Volk gewor­fen hat, sich einen Namen gemacht und nach­dem er sich schon den Arsch auf­riss, um Wer­bung zu machen und auf den Sozi­al­me­di­en eine Fan­ba­se auf­zu­bau­en. Dann erst fragt man an. Pri­ma Idee, nichts getan und trotz­dem ein neu­es Pro­dukt. Und dann speist man den Autor, nach­dem er stumm vor Glück ob des Ver­lags­an­ge­bots den Kne­bel-Buy­out-Ver­trag unter­schrie­ben hat, wie immer mit Pea­nuts ab.

Mal ganz deut­lich: Self­pu­bli­shing und Ver­la­ge pas­sen nicht zusam­men. Der Kern der Idee beim Selbst­ver­öf­fent­li­chen ist, dass man selbst ver­öf­fent­licht. In vie­len Fäl­len ist der Hin­ter­grund, dass eben die­se Ver­la­ge die Roma­ne gar nicht haben woll­ten und der Autor des­we­gen zur Selbst­hil­fe griff. Und mit was? Mit Recht! Wenn ihr zehn Bücher – egal ob als eBook oder Crea­teSpace-Print­werk – ver­kauft, dann habt ihr ein Viel­fa­ches von dem ein­ge­nom­men, was ihr bekommt, wenn ihr bei einem Ver­lag unter­schreibt und dort hun­der­te abge­setzt wer­den. Und sie behaup­ten auch noch dreist, sie wür­den ja Wer­bung für euch machen. Tun sie nicht, wenn ihr nicht Hohl­bein oder Heitz heißt. Wenn ihr das nicht glaubt, dann fragt mal ver­gleichs­wei­se unbe­kann­te Autoren, die bei Publi­kums­ver­la­gen ver­öf­fent­licht haben. Wer­bung? Fehl­an­zei­ge. Ihr braucht die nicht, ihr braucht viel­leicht einen Lek­tor, mög­li­cher­wei­se einen Cover­de­si­gner, even­tu­ell einen Dienst­leis­ter für Lay­out oder tech­ni­sche Umset­zung eines eBooks. Aber das sind dann Dienst­leis­ter, die ihr bezahlt und die euch des­we­gen hofie­ren. Im Nor­mal­fall sug­ge­riert euch ein Ver­lag, dass ihr die Bitt­stel­ler seid, und benimmt sich entsprechend.

So ziem­lich alle Self­pu­bli­shing-Dienst­leis­ter abseits von Ama­zon sind in Deutsch­land nun in Ver­lags­hand. Bil­li­ges Best­sel­ler-Scou­ting. Aber kei­ne gute Nach­richt, denn damit wird die Idee des Self­pu­bli­shing ad absur­dum geführt. Ist es denn wirk­lich so erstre­bens­wert, unbe­dingt bei einem Ver­lag unter­zu­kom­men? Ich bezweif­le es.

p.s.: Für die Nicht­pro­gram­mie­rer: das »!=« im Bild bedeu­tet »nicht gleich«

Bild: von Johan­nes Jans­son, aus der Wiki­pe­dia, CC BY

 

Kommentar: Oculus VR verkauft sich an Facebook

Oculus Rift DevKit 2

Das Crowd­fun­ding für die Vir­tu­al Rea­li­ty Bril­le Ocu­lus Rift auf Kick­star­ter war eines der erfolg­reichs­ten in der Geschich­te der Platt­form. Die Aus­sicht auf ein tat­säch­lich funk­tio­nie­ren­des Gerät traf den Nerv der Nerds und Erfin­der Pal­mer Luckey prä­sen­tier­te sich mit sei­nen Mit­tä­tern von Ocu­lus VR als sym­pa­thi­scher Frickler.

Ges­tern Abend dann die Mel­dung: Face­book kauft Ocu­lus VR für zwei Mil­li­ar­den US-Dol­lar. Auch wenn die in ihrem Blog von einer »Part­ner­schaft« spre­chen, sieht Zucker­berg das anders. FB sagt ein­deu­tig: »Wir haben die gekauft«.

Die Reak­tio­nen der Com­mu­ni­ty sind zum weit­aus größ­ten Teil nega­tiv, das kann man den Kom­men­ta­ren zum Blog und den Bei­trä­gen im Ent­wick­ler-Forum ent­neh­men. Vie­le der­je­ni­gen, die auf Kick­star­ter unter­stützt hat­ten, um einer klei­nen Fir­ma eine Chan­ce zu geben, füh­len sich betro­gen und sor­gen sich um das, was Face­book mit dem Pro­jekt anstel­len wird. Etli­che äußer­ten, dass sie nie­mals Geld für den »Traum« Ocu­lus Rift inves­tiert hät­ten, wenn sie das vor­her gewusst hät­ten. Es bleibt abzu­war­ten, ob sich der Deal für Ocu­lus VR tat­säch­lich auf lan­ge Sicht als posi­tiv erweist.

Auch ansons­ten gab es nega­ti­ve Reak­tio­nen. Mar­kus Pers­son, ali­as Notch, Erfin­der von MINECRAFT twit­ter­te, dass man die Ent­wick­lung einer Ver­si­on des Sand­box-Spie­les für die OR ein­stel­len wer­de und den ent­spre­chen­den Deal gekün­digt habe.

In einem Stel­lung­nah­me ela­bo­riert er das wei­ter, viel­leicht soll­te man bes­ser sagen, er betreibt ein wenig Scha­dens­be­gren­zung für sei­nen Tweet. Sei­ne Mei­nung drückt der aber deut­lich aus. Man wird sehen, wie ande­re Ent­wick­ler reagie­ren, ich gehe davon aus, dass die Indies eher nega­tiv bewer­ten wer­den und die Big Play­er jauchzen.

Mei­ner Ansicht nach wird dem Pro­dukt der Deal ver­mut­lich gut tun und den End­kun­den wird kaum inter­es­sie­ren, wer hin­ter der VR-Bril­le steht, solan­ge Face­book kei­ne sehr dum­men Feh­ler macht. Per­sön­lich hal­te ich den Schritt aller­dings für pro­ble­ma­tisch und dumm, denn es ist offen­sicht­lich, dass die Com­mu­ni­ty, die das Pro­jekt aus vol­lem Her­zen unter­stützt hat, sich nun – und ich sage es deut­lich – ver­arscht fühlt. Soll­te das dazu füh­ren, dass die Unter­stüt­zung gera­de durch Indie-Ent­wick­ler weg­bricht, hat Ocu­lus VR und hat auch Ocu­lus Rift ein Problem.

Klar: wenn mir jemand zwei Mil­li­ar­den Dol­lar zuwirft (wobei es sich tat­säch­lich um 400 Mil­lio­nen Dol­lar han­delt, der Rest sind Face­book-Antei­le), wür­de ich ver­mut­lich auch nicht lan­ge über­le­gen. Jeder ist käuf­lich. Auf der ande­ren sei­te war davon aus­zu­ge­hen, dass Ocu­lus VR selbst ein Major Play­er hät­te wer­den kön­nen, wenn das Pro­dukt erst­mal am Markt gewe­sen wäre.

Es bleibt wohl nur abzu­war­ten, was wei­ter geschieht, in wel­che Rich­tung das Gan­ze nun geht, wie sehr sich Face­book ein­mischt. Und ob die Ableh­nung der Com­mu­ni­ty zu grö­ße­ren Pro­ble­men führt. Ich war kurz davor, mir ein Dev­kit 2 zu bestel­len. Davon sehe ich jetzt erst ein­mal ab und war­te ab. Mei­ne Chan­cen, das Dev­kit 1 auf  Ebay für einen ange­mes­se­nen Preis zu ver­kau­fen, dürf­ten durch die­sen Schritt aller­dings ins Boden­lo­se sinken.

Per­sön­lich fin­de ich die Tat­sa­che, dass Pal­mer an Zucker­berg und sei­ne Scher­gen ver­kauft hat sch…lecht. Es wäre wirk­lich scha­de um das äußerst viel­ver­spre­chen­de Pro­dukt. Was jetzt schnell kom­men muss, ist ein offi­zi­el­les State­ment von Pal­mer und Co., wie es kon­kret wei­ter geht und wie viel Ein­fluss Face­book auf die Fort­füh­rung neh­men wird.

Pro­mo­fo­to Ocu­lus Rift Dev­Kit 2 Copy­right Ocu­lus VR

Auch INDIANA JONES gehört jetzt Disney

Harrison Ford

Nun sind bei­de gro­ßen Lucas­Film-Fran­chi­ses in denen Har­ri­son Ford eine Rol­le spielt offen­bar voll­stän­dig unter einem Dach ver­sam­melt. Vari­en­ty mel­det, dass die Walt Dis­ney Stu­di­os und Para­mount Pic­tures ein Über­ein­kom­men getrof­fen haben, was Mar­ke­ting und Dis­tri­bu­ti­on angeht. Bis­her hat­te das Mou­se House zwar die Besitz­rech­te an INDIANA JONES an sich, für even­tu­ell wei­te­re, noch fol­gen­de Fil­me hät­ten die Wer­be- und Dis­tri­bu­ti­ons­rech­te jedoch bei Para­mount gele­gen. Jetzt hat Dis­ney auch die­se. Für die bis­he­ri­gen Strei­fen ist aller­dings wei­ter Para­mount ver­ant­wort­lich und erhält einen Anteil von den Ein­nah­men even­tu­el­ler wei­te­rer Fil­me oder Serien.

Dis­ney hat aller­dings bis­her kei­nen fünf­ten Film ange­kün­digt … Der wird in mei­nen Augen auch immer unwahr­schein­li­cher. Zuerst konn­te man sich nicht auf ein Dreh­buch eini­gen, obwohl Har­ri­son Ford durch­aus inter­es­siert war (Spiel­berg sowie­so), inzwi­schen kon­zen­triert sich alles auf STAR WARS EPISODE VII und das dürf­te zu Ter­min­pro­ble­men führen.

Man darf also anneh­men, dass zukünf­ti­ge Aben­teu­er des Archäo­lo­gen mit Fedo­ra und Peit­sche ohne Ford statt­fin­den wer­den. Hof­fent­lich auch ohne Shia LaBe­ouf

[cc]

Bild: Har­ri­son Ford am Set von CRYSTAL SKULL, von John Grif­fiths, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

Kommentar: Vier Milliarden Dollar …

Inzwi­schen weiß es wohl jeder, der sich auch nur ansatz­wei­se mit Phan­tas­tik beschäf­tigt: ges­tern am spä­ten Abend unse­rer Zeit wur­de gemel­det, dass die Walt Dis­ney-Com­pa­ny Lucas­Film Ltd.  – und damit unter ande­rem auch die Rech­te an STAR WARS – für 4,05 Mil­li­ar­den Dol­lar kauft. Das dürf­te dem Brut­to­so­zi­al­pro­dukt klei­ne­rer Län­der ent­spre­chen; die Hälf­te der Koh­le wird als Geld aus­ge­zahlt, der Rest in Form von Aktien.

Zeit­gleich wur­de aus­ge­sagt, dass es min­des­tens drei wei­te­re STAR WARS-Fil­me geben wird, angeb­lich die Epi­so­den VII bis IX, von denen der ers­te bereits im Jahr 2015 in die Kinos kom­men soll. Danach wird es, wie bei ande­ren Seri­en auch, unge­fähr alle zwei bis drei Jah­re einen wei­te­ren Teil geben. Dass die gesam­te Saga neun Tei­le umfas­sen soll­te ist nichts Neu­es, das hat Geor­ge Lucas immer wie­der betont. Er hat­te aber auch dar­auf hin­ge­wie­sen, dass er die letz­ten drei Epi­so­den nicht machen wür­de. Neben den Fil­men ist jetzt auch die TV-Serie, die zuletzt aus Kos­ten­grün­den ein­ge­mot­tet wur­de, wie­der im Gespräch. Zumin­dest mel­de­te jemand, der auf einer Dis­ney-Aktio­närs­ver­samm­lung anläss­lich der Kauf­mel­dung war, dass dort eine Fern­seh­show kon­kret ange­kün­digt wurde.

Geor­ge Lucas tritt als Chef von Lucas­Film zurück, wobei er das ohne­hin bereits ange­kün­digt und mei­ner Ansicht nach auch bereits durch­ge­führt hat­te – auch hier kann man spe­ku­lie­ren, dass das mit den Ver­hand­lun­gen ein­her gegan­gen sein könn­te. Die Co-Vor­stands­vor­sit­zen­de Kath­le­en Ken­ne­dy ist die neue Frau an der Spit­ze des Kon­zerns. Sie wird auch als aus­füh­ren­de Pro­du­zen­tin der neu­en Fil­me fun­gie­ren, »Onkel Geor­ge« ist jedoch nicht voll­kom­men raus, son­dern bekommt einen Job als Crea­ti­ve Con­sul­tant, er wird also nach wie vor rein­re­den können.

Aus dem Geschäft mit zukünf­ti­gen STAR WARS-Fil­men defi­ni­tiv raus ist damit die 20th Cen­tu­ry Fox, unklar ist die Zukunft der Serie CLONE WARS, die wird beim direk­ten Kon­kur­ren­ten War­ner pro­du­ziert, auch hier wird abzu­war­ten sein, ob die Rech­te erneu­ert wer­den. Ich gebe zu: mir wird die Fox-Fan­fa­re vor der Ein­blen­dung »A long time ago in a gala­xy far, far away« ein wenig fehlen …

Hier ein gemein­sa­mes State­ment von Bob Iger (Auf­f­sichts­rat und CEO bei Dis­ney) und Geor­ge Lucas:

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.

Man darf davon aus­ge­hen, dass die­ser Deal nicht von heu­te auf mor­gen fest­ge­klopft wur­de und man darf eben­so davon aus­ge­hen, dass nicht nur das STAR WARS-Fran­chise sich damit einen der wenn nicht den poten­tes­ten Geld­ge­ber gesi­chert hat, den es im Enter­tain­ment-Bereich der­zeit gibt. Die geplan­te Fern­seh­se­rie war ver­scho­ben wor­den, weil die Kos­ten pro Epi­so­de als zu hoch ein­ge­schätzt wur­den. Jetzt wird sei­tens Dis­ney sofort über eine TV-Serie gespro­chen, man darf anneh­men, dass die­ses Geschäft mög­li­cher­wei­se aus der Suche nach Geld­ge­bern für die Serie ent­stan­den ist. Es ist aber auch bekannt, dass Lucas in letz­ter Zeit nicht mehr so recht zufrie­den mit der Cent­fox war, zumin­dest konn­te man so etwas aus Aus­sa­gen der letz­ten Jah­re entnehmen.

Mei­ner Ansicht nach hät­te dem STAR WARS-Fran­chise kaum etwas Bes­se­res pas­sie­ren kön­nen. Die finan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten des Dis­ney-Kon­zerns sind nahe­zu uner­schöpf­lich, sei­ne Wer­be­reich­wei­te immens. Natür­lich sam­melt hier ein Kon­zern in ein­ma­li­ger Wei­se Rech­te an und man könn­te Beden­ken ob des ent­ste­hen­den Kar­tells aus Unter­hal­tungs­fir­men äußern. Sicher ist Dis­ney kein Wohl­fahrts­ver­ein, aber genau­so kann der Kon­zern auf eine beein­dru­cken­de Lis­te äußerst publi­kums­wirk­sa­mer Fil­me zurück bli­cken, die an der Kino­kas­se punk­ten konn­ten. Schon als Mar­vel gekauft wurd, pro­phe­zeih­te manch einer das Ende des Comic-Ver­lags. Was haben wir statt­des­sen bekom­men? Mit AVENGERS den wohl erfolg­reichs­ten Super­hel­den-Film aller Zei­ten. Den hät­te es in die­ser Form und vor allem im Zusam­men­spiel mit den zuge­hö­ri­gen Fil­men um IRON MAN, THOR und CAPTAIN AMERICA ohne den Kon­zern mit den Ohren sicher nicht gegeben.

Auch dass »Onkel Geor­ge« zurück­tritt und ande­ren das Ruder über­lässt kann ich nur posi­tiv bewer­ten. Wir alle wis­sen, wie übel er zuletzt an den STAR WARS-Fil­men her­um gef­ri­ckelt hat und dass die Epi­so­den I bis III hin­ter den Erwar­tun­gen zurück blie­ben. Jetzt kann mal jemand in den Regie­stuhl, der fri­schen Wind ins STAR WARS-Uni­ver­sum bringt und Dia­lo­ge schreibt, die weni­ger höl­zern sind. Stellt euch nur bei­spiels­wei­se mal vor, Joss Whe­don wür­de bei einer Epi­so­de Regie füh­ren … Nerdgasm!
Und viel­leicht ist Dis­ney ja sogar in der Lage, eine »Clas­sic-Ver­si­on« der Epi­so­den IV bis VI auf den Markt zu brin­gen. Tech­nisch wäre das auf einer BlueR­ay, auf der sich Sze­nen ver­schie­de­ner Edi­tio­nen der Fil­me befin­den, aus denen man das Gewünsch­te aus­wäh­len kann, pro­blem­los lösbar.

Wie gesagt: in Hin­blick auf neue Fil­me und die Fern­seh­se­rie sehe ich den Kauf posi­tiv. Jetzt müs­sen sie Onkel Geor­ge nur noch dar­an hin­dern, zu sehr in den neu­en Pro­jek­ten her­um zu fin­gern. Trau­rig aber wahr …

Alles äußerst spannend!

Hier noch ein Inter­view mit Geor­ge Lucas und Kath­le­en Kennedy:

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.

Mehr Infor­ma­tio­nen zum Kauf beim Hol­ly­wood-Repor­ter, Ain’t It Cool News, TheForce.net, Spie­gel, Slash­film

[cc]

DreamWorks kauft HE-MAN – und noch einige klassische Figuren mehr

Bei der Macht von Grayskull, Dream­Works hat die Kraft! Oder so ähn­lich … Das Film­stu­dio hat laut Anga­ben des Wall Street Jour­nals soeben die Fir­ma Clas­sic Media gekauft, die ihrer­seits ein Samm­ler von Rech­ten an älte­ren Car­toons und Figu­ren ist. Im Port­fo­lio der Fir­ma befin­den sich der­zeit unge­fähr 450 Titel, pro­mi­nent dar­un­ter die Trick­fil­mum­set­zung von HE-MAN und SHE-RA (MASTERS OF THE UNIVERSE).

Wei­te­re Titel sind bei­spiels­wei­se: The Lone Ran­ger, Gum­by, Pat the Bun­ny, Dick Tra­cy, Lamb Chop, Where’s Wal­do? und der Super­held Shazam!.

Über Ver­bin­dun­gen zu Dritt­fir­men, die mit Clas­sic Media ver­ban­delt waren, hat Dream­Works nun auch Zugriff auf IPs wie Rocky and Bull­wink­le, Geor­ge of the Jungle, Dud­ley Do-Right, LASSIE, Cas­per the Fri­end­ly Ghost, Richie Rich, Wen­dy the Good Litt­le Witch, Hot Stuff, Fat Albert, Rudolph the Red-Nosed Reinde­er und Fros­ty the Snow­man.

Jef­frey Kat­zen­berg hat sich die­se Spiel­zeug­kis­te sicher nicht nur gekauft, um sie in sei­nem Kin­der­zim­mer anzu­se­hen, es ist davon aus­zu­ge­hen, dass Fil­me dar­aus gemacht wer­den. Wei­ter­hin hat Kat­zen­berg einen wei­te­ren Schritt dar­in getan, sei­nem alten Arbeit­ge­ber und jet­zi­gem Riva­len Dis­ney Auge in Auge gegen­über zu ste­hen, was die Rech­te an klas­si­schen Figu­ren angeht.

[cc]

Dream­Works-Logo Copy­right Dream­Works SKG

Nach oben scrollen

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies und von eingebundenen Skripten Dritter zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest (Navigation) oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst Du Dich damit einverstanden. Dann können auch Cookies von Drittanbietern wie Amazon, Youtube oder Google gesetzt werden. Wenn Du das nicht willst, solltest Du entweder nicht auf "Akzeptieren" klicken und die Seite nicht weiter nutzen, oder Deinen Browser im Inkognito-Modus betreiben, und/oder Anti-Tracking- und Scriptblocker-Plugins nutzen.

Mit einem Klick auf "Akzeptieren" werden zudem extern gehostete Javascripte freigeschaltet, die weitere Informationen, wie beispielsweise die IP-Adresse an Dritte weitergeben können. Welche Informationen das genau sind liegt nicht im Einflussbereich des Betreibers dieser Seite, das bitte bei den Anbietern (jQuery, Google, Youtube, Amazon, Twitter *) erfragen. Wer das nicht möchte, klickt nicht auf "akzeptieren" und verlässt die Seite.

Wer wer seine Identität im Web schützen will, nutzt Browser-Erweiterungen wie beispielsweise uBlock Origin oder ScriptBlock und kann dann Skripte und Tracking gezielt zulassen oder eben unterbinden.

* genauer: eingebettete Tweets, eingebundene jQuery-Bibliotheken, Amazon Artikel-Widgets, Youtube-Videos, Vimeo-Videos

Schließen