Beam eBooks und das #neuland

Beam eBooks und das #neuland

Deut­sche Ver­la­ge ha­ben ist nicht so mit dem In­ter­net und zu­ge­hö­ri­gen Tech­no­lo­gi­en. Bei »Di­gi­ta­li­sie­rung« den­ken sie ver­mut­lich an Flynn, der vom MCP auf das Spiel­ra­ster ge­schickt wird …

Ich hat­te kürz­lich dar­auf hin­ge­wie­sen, dass ich mich nicht mehr in mei­nen Beam-Ac­count ein­log­gen konn­te. Hier wie es wei­ter ging.

Es sind nur noch Um­satz­zah­len aus 2017 sicht­bar:

Die ha­ben ih­ren Shop von ei­ner »Agen­tur« er­neu­ern las­sen. Da­bei gin­gen alle Um­satz­zah­len aus den bei­den al­ten Shops ver­lo­ren, die kann man also nicht mehr ein­se­hen. Al­ler­dings sind sie ge­setz­lich ver­pflich­tet, ei­nen Nach­weis zu füh­ren, des­we­gen frag­te ich nach. Auf Nach­fra­ge kann ein Ser­vice­mit­ar­bei­ter dann auch tat­säch­lich die Da­ten aus den al­ten Shops zie­hen und sie ei­nem als CSV-Da­tei zur Ver­fü­gung stel­len. Man hät­te die Da­ten auch ein­fach mi­grie­ren kön­nen, das ist nun wirk­lich nicht schwer …
Lei­der kann man im neu­en Shop nur noch Um­sät­ze se­hen, kei­ne Down­loads mehr. Das ist umso är­ger­li­cher, als ich mit den er­sten bei­den Bän­den der STEAM­PUNK-CHRO­NI­KEN eBooks ko­sten­los un­ter Crea­ti­ve Com­mons-Li­zenz an­bie­te. Die Kon­zen­trie­rung auf Um­sät­ze scheint für ei­nen nur auf Ge­winn ori­en­tier­ten An­bie­ter wie Beam und Ba­stei Lu­eb­be ver­mut­lich lo­gisch. Für je­man­den, der auf mo­der­nen In­ter­net-Krem­pel wie CC-Li­zen­zen setzt, ist es das nicht im ge­ring­sten. Ich kann jetzt auf­grund der feh­len­den An­ga­ben über­haupt nicht mehr fest­stel­len, wie er­folg­reich die bei­den Bü­cher sind. Der Shop hat sich also tech­nisch ver­schlech­tert – und das nicht nur in die­sem Punkt:

Alle Be­wer­tun­gen und Be­spre­chun­gen sind weg:

Der Punkt muss in­halt­lich gar nicht wei­ter er­klärt wer­den. Auf Rück­fra­ge, war­um das so ist, er­hielt ich die Ant­wort:

die Be­wer­tun­gen konn­ten lei­der nicht in das neue Sy­stem über­nom­men wer­den, da sich die­ses grund­le­gend ver­än­dert hat.

Das ist eine der­ma­ßen dum­me Aus­re­de, dass es mich schau­dern lässt. Be­ruf­lich ma­che ich un­ter an­de­rem ge­nau das: Da­ten­mi­gra­ti­on zwi­schen ver­schie­de­nen Sy­ste­men, bei­spiels­wei­se Web­shops, des­we­gen weiß ich ge­nau, wie so et­was ab­geht, und dass die Ant­wort so schlicht falsch ist. Dass die Be­wer­tun­gen nicht über­nom­men wur­den kann mei­ner An­sicht nach drei Grün­de ha­ben:

  1. die be­auf­trag­te Agen­tur war dazu nicht in der Lage (was ein Ar­muts­zeug­nis wäre – ich kann das nicht glau­ben)
  2. Der Be­trei­ber (also in letz­ter Kon­se­quenz Ba­stei Lu­eb­be) woll­te den Auf­wand nicht zah­len
  3. Es hat beim Be­trei­ber kei­ner dran ge­dacht, das ins Pflich­ten­heft auf­zu­neh­men

Für den Au­tor und Le­ser sind Be­wer­tun­gen, ins­be­son­de­re po­si­ti­ve, aber ein ganz grund­le­gen­des Fea­ture, ins­be­son­de­re als Wer­bung und da­mit mehr Ab­satz. Die ein­fach weg­zu­hau­en zeugt von ei­ner Igno­ranz ge­gen­über den An­for­de­run­gen von Ver­la­gen, Au­to­ren und Self­pu­blishern, dass man sich fra­gen muss, ob dem »Dienst­lei­ster« die Be­dürf­nis­se sei­ner Kun­den (und nichts an­de­res sind ja En­ti­tä­ten, die bei de­nen Bü­cher ein­stel­len) voll­kom­men egal sind.

In­kon­si­sten­zen bei der Preis­dar­stel­lung

Was bei der Mi­gra­ti­on eben­falls ab­han­den ge­kom­men ist, ist die Da­ten­in­te­gri­tät. Ich hat­te wie ge­sagt zu al­ten Beam-Zei­ten, als das vor Ba­stei noch ein wirk­lich gu­ter Shop war, zwei eBooks ko­sten­los ein­ge­stellt. Nach­dem ich wie­der Zu­griff auf das Pu­blisher-Backend hat­te, sah ich vol­ler Schrecken, dass der Preis für die bei­den Bü­cher dort mit ei­nem Euro an­ge­ge­ben war. Die le­gen also ernst­haft uni­la­te­ral an­de­re Prei­se fest, als der Ur­he­ber das will? Tat­säch­lich war das nicht so, denn im Front­end, also im für Kun­den sicht­ba­ren Shop, wur­den die bei­den Bü­cher nach wie vor ko­sten­los an­ge­bo­ten.

Den­noch: Wer auch im­mer die Mi­gra­ti­on durch­ge­führt hat, war of­fen­sicht­lich nicht dazu in der Lage, kon­si­sten­te Da­ten be­reit­zu­stel­len. Wo­her soll man als Pu­blisher wis­sen, ob die Preis­in­for­ma­tio­nen, die man im Backend sieht, mit de­nen über­ein­stim­men, die das Fron­ten dem Kun­den zeigt? Das ist eine der­ma­ßen un­fass­ba­re In­kom­pe­tenz, dass es mich er­neut schau­dern lässt. Der Kom­men­tar vom Sup­port:

Lei­der kommt es zu­sätz­lich der­zeit zu ei­nem Dar­stel­lungs­feh­ler im Backend, we­gen die­sem wer­den 0€ Ti­tel im Backend als 1€ Ti­tel an­ge­zeigt. Im Shop hin­ge­gen stimmt der ein­ge­ge­be­ne Preis und die Ti­tel wer­den für 0,00€ ver­kauft. Wir ha­ben den Feh­ler be­reits an un­se­re Agen­tur kom­mu­ni­ziert und wer­den die­sen so schnell wie mög­lich be­he­ben.

Na im­mer­hin wol­len sie den Feh­ler be­he­ben (las­sen). Wann das ge­sche­hen wird ist of­fen.

Ab­rech­nung:

Auf mei­nen aus­drück­li­chen Wunsch hin woll­te man mir die Da­ten der zu­rück­lie­gen­den Ver­käu­fe als CSV-Da­tei­en zu­sen­den. Lei­der fehl­ten in der Mail die An­hän­ge. Als ich dar­auf hin­wies be­kam ich vom sel­ben Sup­por­ter eine Mail von ei­ner an­de­ren Email­adres­se. Of­fen­bar fil­tert de­ren Mail­sy­stem also grund­sätz­lich An­hän­ge, egal ob sinn­vol­le oder sinn­lo­se. Wenn ich an mei­ne – äu­ßerst über­sicht­li­chen – Um­sät­ze aus eBooks ab­seits der Steam­punk-Chro­ni­ken kom­men möch­te, muss ich gleich meh­re­re Rech­nun­gen stel­len, denn Ba­stei Lu­eb­be jon­gliert im­mer wie­der mit dem Shop (aus ei­ner Mail an mich):

Für alle Um­sät­ze bis ein­schließ­lich 31.12.15 müss­te die Rech­nung an die oo­li­po AG adres­siert wer­den:
Oo­li­po AG
Schan­zen­stra­ße 6–20
51063 Köln

Für alle Um­sät­ze ab dem 1.1.2016 bis heu­te müss­te Ihre Rech­nung an den Beam Shop adres­siert wer­den:
Beam Shop GmbH
Schan­zen­stra­ße 6–20
51063 Köln

Weil die nicht wis­sen was sie wol­len und im­mer wie­der mal das Ge­schäfts­mo­dell än­dern, muss man also im­mer wie­der mal Rech­nun­gen an neue Un­ter­neh­men stel­len. Was ist ei­gent­lich aus der Schnaps­idee Oo­li­po ge­wor­den?

Al­les in al­lem muss man kon­sta­tie­ren, dass man beim Be­trei­ber von Beam eBooks of­fen­bar mit dem Me­di­um In­ter­net nicht zu­recht kommt, wenn ein­fach­ste Da­ten­mi­gra­tio­nen nicht statt­fin­den kön­nen, und das dazu führt, dass man sich we­gen Feh­lern nicht mehr in sein Kon­to ein­log­gen kann und das erst von ei­nem Sup­por­ter an­ge­fasst wer­den muss, weil noch nicht mal das zu­rück­set­zen des Pass­worts klappt. Wei­ter­hin kann man we­der ver­gan­ge­ne Um­sät­ze, noch ak­tu­el­le Down­loads se­hen, und Prei­se wer­den im Backend falsch an­ge­zeigt. Zu­dem wer­den die  äu­ßerst ver­kaufs­wich­ti­gen Be­wer­tun­gen und Be­spre­chun­gen ein­fach mal nicht über­nom­men, und das nur la­ko­nisch kom­men­tiert. Down­load­zah­len wer­den gar nicht mehr an­ge­zeigt, beim Be­trei­ber zählt nur Um­satz

Und ab­schlie­ßend kann ich nur fest­stel­len, dass die Ver­käu­fe für 2017 bei null lie­gen (Down­loads kann ich nicht se­hen). Of­fen­bar kau­fen die Kun­den über­all, nur nicht mehr beim neu­en Beam. Das wun­dert auch nicht, denn wäh­rend der di­ver­sen Um­stel­lun­gen kam es zu der­ma­ßen vie­len tech­ni­schen Pro­ble­men mit Down­loads oder Abos, dass die Ziel­grup­pe ver­mut­lich die Fa­xen ex­trem dicke hat­te und sei­ne eBooks kon­se­quent wo­an­ders kauft.

Die Fa­xen mit den #neu­land-Stüm­pern habe auch ich ziem­lich dicke und wer­de des­we­gen mei­ne eBooks aus dem Shop von Beam-eBooks ent­fer­nen. Es ist über­aus scha­de und er­schreckend, wie Ba­stei Lu­eb­be den vor ih­rer Über­nah­me groß­ar­ti­gen eBook-Shop zu­grun­de ge­rich­tet hat.

Beam eBooks mal wieder mit merkwürdigen Geschäftspraktiken (Update)

Beam eBooks mal wieder mit merkwürdigen Geschäftspraktiken (Update)

Durch ei­nen Ar­ti­kel auf deutsche-science-fiction.de (den ich heu­te dort merk­wür­di­ger­wei­se nicht mehr fin­de – Edit: Hier ist er wie­der, bei Sven Klöp­ping selbst) wur­de ich ge­stern dar­an er­in­nert, dass auch ich noch eBooks auf Beam eBooks an­bie­te. Das sind im Prin­zip Alt­la­sten aus der Zeit, be­vor der Shop zu Lu­eb­be ge­hör­te.

In dem nicht mehr sicht­ba­ren Text wur­de be­män­gelt, dass man im Pu­blisher­kon­to nur Ver­käu­fe aus dem Jahr 2017 ein­se­hen kann.

Also ver­such­te ich mich an mei­nem Kon­to an­zu­mel­den. Da der Shop völ­lig an­ders aus­sieht als frü­her dach­te ich mir schon, dass das nicht zu ein­fach wer­den wür­de. Tat­säch­lich konn­te ich mich nicht ein­log­gen. Der Ver­such, mir ei­nen Link zur Ge­ne­rie­rung ei­nes neu­en Pass­worts zu­sen­den zu las­sen, war zwar er­folg­reich, al­ler­dings er­hielt ich nur den Feh­ler »This va­lue should not be blank«, wenn ich dort ver­such­te, ein neu­es an­zu­le­gen.

Ver­blüf­fen­der­wei­se ant­wor­te­te der Sup­port schnell (das ken­nen wir ja auch an­ders), al­ler­dings wies die Ant­wort be­reits dar­auf hin, dass die Be­trei­ber ih­ren Shop nach all den Jah­ren im­mer noch nicht im Griff ha­ben:

ich habe den Feh­ler ge­fun­den, lei­der war Ihr Pro­fil bei uns im »neu­en« Shop noch nicht voll­stän­dig ge­pflegt. Ich habe dies eben für Sie nach­ge­pflegt. Bit­te se­hen Sie sich Ihre Da­ten aber auch noch mal an, nicht das es hier zu ei­nem Feh­ler kommt. Wenn Sie jetzt noch mal ver­su­chen das Pass­wort zu­rück­zu­set­zen, soll­ten Sie hier­bei kei­ne Pro­ble­me mehr ha­ben

Tat­säch­lich konn­te ich mich jetzt ein­log­gen. Die Mi­gra­ti­on der Kun­den­kon­ten hat­te al­ler­dings of­fen­sicht­lich nicht kor­rekt funk­tio­niert, wenn da erst noch ein Mit­ar­bei­ter an­fas­sen muss­te.

Al­ler­dings liegt da noch viel mehr im Ar­gen, denn im Pu­blisher-Kon­to traf mich dann fast der Schlag.

Zum ei­nen sind tat­säch­lich nur Ab­satz­zah­len aus 2017 sicht­bar. Das ist ganz si­cher nicht kor­rekt, denn die Be­trei­ber bie­ten mei­ne eBooks seit dem In­ha­ber­wech­sel an, und es soll­te eine lücken­lo­se Auf­li­stung über alle Jah­re ge­ben, nicht nur über 2017 (das Ein­stell­da­tum kann man im Backend se­hen). Wie das recht­lich zu be­wer­ten ist, wer­de ich noch ver­su­chen in Er­fah­rung zu brin­gen.

Zum an­de­ren – und das ist ab­so­lut un­fass­bar – stand an den bei­den An­tho­lo­gi­en DIE STEAM­PUNK-CHRO­NI­KEN – ÆTHER­GARN und DIE STEAM­PUNK-CHRO­NI­KEN – GE­SCHICH­TEN AUS DEM ÆTHER ein Preis von ei­nem Euro.

Und das ob­wohl ich die eBooks ko­sten­los un­ter CC-Li­zenz in den Shop ein­ge­stellt hat­te. Zu kei­ner Zeit habe ich die­sen Preis ge­än­dert. Die Preis­än­de­rung hat also der Be­trei­ber von Beam eBooks durch­ge­führt, und zwar ohne mich zu fra­gen.

Das ist nichts an­de­res als eine Frech­heit und ganz si­cher recht­lich mehr als frag­wür­dig. Auch dann, wenn es sich um ei­nen tech­ni­schen Feh­ler han­delt.

Ich habe jetzt noch­mals den Sup­port an­ge­fragt, wie ich an die Da­ten von vor 2017 kom­me und war­um sie uni­la­te­ral und ohne Rück­spra­che ir­gend­wel­che fal­schen Prei­se für eBooks ein­stel­len. Über die Ant­wor­ten wer­de ich hier in­for­mie­ren.

Un­fass­bar. #neu­land-Fir­men …

[Up­date] die Ant­wort:

alle Ver­käu­fe die vor dem 1.1.2017 ge­lau­fen sind, kann ich Ih­nen ger­ne aus dem al­ten Sy­stem her­aus­zie­hen. Für wel­chen Zeit­raum feh­len Ih­nen Ab­rech­nun­gen?
Wir spie­len ei­gent­lich nur Prei­se aus die uns so in das Sy­stem ein­ge­pflegt wur­den, viel­leicht kön­nen Sie mir kurz er­klä­ren wo hier ge­nau das Pro­blem liegt. Sie er­rei­chen mich te­le­fo­nisch auch un­ter 0221 / xxxx-xxxx, dass macht es viel­leicht leich­ter.

Nein, das wer­de ich ganz si­cher nicht te­le­fo­nisch klä­ren, denn dann feh­len mir jeg­li­che Be­le­ge. Ich habe die jetzt auf­ge­for­dert, mir sämt­li­che Verkäufe/Nichtverkäufe/Abrechnungen seit der Shop­über­nah­me im Sep­tem­ber 2014 zur Ver­fü­gung zu stel­len und noch­mal ge­fragt, wie sie dazu kom­men, an­de­re als die von mir ge­nann­ten Prei­se ein­zu­stel­len.

[Up­date] Of­fen­bar ist der neue Shop noch ka­put­ter, als man an­neh­men könn­te, denn wäh­rend mir im Backend für die bei­den Bü­cher ein Preis von je­weils ei­nem Euro an­ge­zeigt wird, ist der Preis im Front­end, also im Shop, 0,00 Euro, also kor­rekt. Den­noch ist die tech­ni­sche Um­set­zung of­fen­sicht­lich man­gel­haft.

WTF? Aus Beam wird Oolipo – oder auch nicht

WTF? Aus Beam wird Oolipo – oder auch nicht

beamlogoNeu­es aus Schil­da von Ba­stei Lüb­be: Beam eBooks wird zu Oo­li­po. Oder auch nicht. Das To­hu­wa­bo­hu, das die da ver­an­stal­ten, passt von der Durch­füh­rung her per­fekt zur Ser­vice-Ka­ta­stro­phe, die man mit der einst­mals gran­dio­sen eBook-Platt­form Beam eBooks Mit­te des Jah­res er­le­ben durf­te.

Jetzt fir­mie­ren die das in Oo­li­po um, wie be­reits durch die Me­di­en ging, aber Beam bleibt Beam. Né, doch nicht, Beam wird erst­mal zu Oo­li­po. Für ei­nen Mo­nat. Und dann wie­der zu Beam. Oder so ähn­lich, man muss das be­klopp­te Vor­ge­hen nicht wirk­lich ver­ste­hen. Wirkt al­les über­stürzt und un­pro­fes­sio­nell.

Ich muss ehr­lich zu­ge­ben, dass mir Beam mehr und mehr am Oo­li­po vor­bei geht.

Wie ich jetzt dar­auf kom­me? Weil ich so­eben die­se Mail er­hal­ten habe:

Lie­be Part­ner,

wie Sie den Me­di­en ent­neh­men konn­ten und auch auf un­se­ren Rech­nun­gen und Brief­köp­fen se­hen kön­nen, hat sich der Name der Beam AG ge­än­dert, sie heißt jetzt Oo­li­po AG.
Aus Mar­ken­recht­li­chen Grün­den wird das neue Strea­ming­an­ge­bot 2016 un­ter der Mar­ke „Oo­li­po“ an den Markt ge­hen, gleich­zei­tig wird „Beam“ se­pa­rat dazu un­ter sei­nem eta­blier­ten Na­men als e-Book-Por­tal wei­ter­be­trie­ben.

Die Na­mens­än­de­rung auf Oo­li­po AG hat für den beam eBook Shop nur Gül­tig­keit bis zum 31.Dezember 2015, da wir, wie auch be­reits in vie­len Ein­zel­ge­sprä­chen kom­mu­ni­ziert, den Shop aus der AG her­aus­lö­sen und in eine ei­gen­stän­di­ge Beam Shop GmbH über­füh­ren. Die­ser Schritt wird je­doch erst zum 1. Ja­nu­ar 2016 um­ge­setzt.
Wie Sie se­hen, be­fin­den wir uns ge­ra­de mit­ten in ei­ner Über­gangs­pha­se und wir freu­en uns, dass wir Sie auf die­sem Weg mit­neh­men kön­nen.

Was be­deu­tet das nun für Sie?

· Zah­lun­gen von uns er­schei­nen auf Ih­ren Kon­to­aus­zü­gen bis zum 31.12.2015 mit der Fir­mie­rung Oo­li­po AG und nicht mehr mit der Fir­mie­rung Beam AG.

· Bit­te stel­len Sie fort­an bis zum vor­ge­nann­ten Da­tum Ihre Rech­nun­gen an die Oo­li­po AG un­ter der alt­be­kann­ten Adres­se.

· Ab dem 1. Ja­nu­ar 2016 wer­den wir mit un­se­rem Shop un­ter der neu­en Fir­mie­rung „Beam Shop GmbH“ wei­ter­ma­chen und Sie recht­zei­tig über die dann gel­ten­den Rech­nungs­de­tails in­for­mie­ren.

Wir ent­schul­di­gen uns für die Un­an­nehm­lich­kei­ten im Zuge un­se­rer in­ter­nen Um­struk­tu­rie­rung.

Falls Sie Fra­gen, Wün­sche oder An­re­gun­gen ha­ben, kom­men sie ger­ne di­rekt auf mich zu.

Vie­le Grü­ße

[An­sprech­part­ner]
Sa­les Ma­na­ger beam eBook-Shop
Oo­li­po AG

Logo Beam eBooks Co­py­right Beam GmbH

Beam eBooks ist kaputt, die Dritte

Beam eBooks ist kaputt, die Dritte

beam-logoIch hat­te be­reits zwei­mal über die ak­tu­el­len Pro­ble­me bei beam eBooks be­rich­tet. Auf Face­book ist fol­gen­de Stel­lung­nah­me zu fin­den:

beam eBooks in ei­ge­ner Sa­che: Un­se­re Platt­form ist im Juni an sy­ste­mi­sche Gren­zen ge­ra­ten. Lei­der kommt es auf­grund ei­ner not­wen­di­gen Ser­ver­mi­gra­ti­on seit dem 9. Juni zu di­ver­sen tech­ni­schen Pro­ble­men. beam ist sehr en­ga­giert auf Feh­ler­su­che, kann je­doch nur Schritt für Schritt Ab­hil­fe schaf­fen. beam soll per­sön­lich blei­ben, das wird es auch tun! Jede An­fra­ge wird be­ar­bei­tet wer­den, Ver­bes­se­rung ist in Sicht, nur kann ich al­lei­ne nicht al­len An­fra­gen gleich­zei­tig nach­kom­men.Ich möch­te mich auf die­sem Wege ganz herz­lich für das gro­ße Ver­trau­en und aber vor al­lem die Ge­duld auf Kun­den­sei­te – also bei euch – be­dan­ken – dies ist al­les an­de­re als selbst­ver­ständ­lich. Ich weiß dies als Shop­ma­na­ge­rin von beam sehr zu schät­zen – Un­zu­frie­den­keit und Ver­är­ge­rung sind in der heu­ti­gen Si­tua­ti­on ab­so­lut nach­voll­zieh­bar. Un­ser Mot­to bei beam lau­tet »gren­zen­los le­sen« – die­sem Cre­do möch­te ich zu­künf­tig mit ver­stärk­ten Kräf­ten und kun­den­freund­li­che­ren Fea­tures im Shop nach­kom­men – und sehr ger­ne auch wei­ter­hin mit euch als eBook-Fans! Ich hal­te euch auf dem Lau­fen­den. Eure Shop Ma­na­ge­rin Sa­rah

In­ter­es­sant sind dar­an meh­re­re Punk­te:

* Of­fen­sicht­lich hält man bei Lu­eb­be Beam eBooks für nicht wich­tig ge­nug, um aus­rei­chend Per­so­nal da­für zur Ver­fü­gung zu stel­len. Ich gehe da­von aus, dass es sich bei »Sa­rah« um die­sel­be Per­son han­delt, die auch als Ju­gend­schutz­be­auf­trag­te im Im­pres­sum steht, und die mir ge­gen­über in ei­ner eMail er­läu­ter­te, sie sei al­lein für die Platt­form ver­ant­wort­lich. Das mag funk­tio­nie­ren wenn die Platt­form läuft, bei den der­zeit vor­lie­gen­den Pro­ble­men muss der Sup­port selbst­ver­ständ­lich so­fort ver­stärkt wer­den.

* Es ist kei­ne Platt­form an »sy­ste­mi­sche Gren­zen ge­ra­ten«, die Te­chies von Lu­eb­be ha­ben die Mi­gra­ti­on ver­saut. An­ders kann man das nicht sa­gen. Na­tür­lich kann es bei sol­chen Mi­gra­tio­nen zu Schwie­rig­kei­ten kom­men, al­ler­dings ist es un­ver­ant­wort­lich und ein Hohn ge­gen­über den zah­len­den Kun­den, wenn sol­che Pro­ble­me zu­erst gar nicht und dann viel zu spät nur an ei­ner Stel­le kom­mu­ni­ziert wer­den. Denn die­ser Kom­men­tar auf Face­book in kein­ster Wei­se aus­rei­chend. Et­li­che Kun­den wer­den den über­haupt nicht se­hen kön­nen, so et­was muss zwin­gend auf die Start­sei­te der Platt­form und es muss zu­sätz­lich per Mail an alle Kun­den raus­ge­hen.

* Die Mi­gra­ti­on hät­te aus­führ­lich ge­prüft und ge­te­sted wer­den müs­sen. Man hät­te die bis­he­ri­ge Platt­form auf dem al­ten Ser­ver pro­blem­los lau­fen las­sen kön­nen, bis si­cher­ge­stellt ist, dass die Mi­gra­ti­on er­folg­reich durch­ge­führt wur­de und die Soft­ware auf dem neu­en Ser­ver feh­ler­frei läuft. Das ist ab­so­lu­ter Stan­dard bei sol­chen Pro­jek­ten, und man hät­te so­gar da­durch völ­lig ent­spannt Zeit ge­habt, alle Feh­ler aus­zu­bü­geln, be­vor man on­line geht. Dass das ganz of­fen­sicht­lich nicht pas­siert ist, deu­tet ent­we­der auf er­heb­li­chen Zeit­druck hin, oder auf man­geln­de Kennt­nis­se. Oder auch die zu­stän­di­ge Tech­nik­ab­tei­lung ist schwer un­ter­be­setzt (was nach mei­nen Er­fah­run­gen ins­be­son­de­re bei tech­nik­fer­nen Ent­schei­dern gern mal vor­kommt).

* Mit die­ser Stel­lung­nah­me ist die Sa­che nicht vom Tisch. Zahl­lo­se Kom­men­ta­re im Per­ry Rho­dan-Fo­rum, im Fo­rum von lesen.net und auch auf Face­book zei­gen, dass Lu­eb­be hier um­ge­hend er­heb­li­che Scha­dens­be­gren­zung ein­lei­ten und so­fort trans­pa­rent wer­den muss – und das auf al­len Ka­nä­len. Und vor al­lem müs­sen alle zah­len­den Kun­den so­fort ihre be­zahl­te Ware be­kom­men. Wenn das die of­fen­bar ein­zel­ne Per­son, die für Beam ver­ant­wort­lich ist, nicht kann, dann muss Lu­eb­be halt zur Not ein paar wei­te­re Mit­ar­bei­ter zeit­wei­lig da­für ab­stel­len.

Ab­schlie­ßend sei mir die An­mer­kung er­laubt, dass das Gan­ze eine gi­gan­ti­sche Lach­num­mer ist. Kei­ne trans­pa­ren­te Kom­mu­ni­ka­ti­on, kein brauch­ba­rer Sup­port, kei­ne pro­fes­sio­nel­le Hand­ha­bung der Pro­ble­me – und hau­fen­wei­se ver­grätz­te Kun­den. Wenn man sieht, wie Lu­eb­be Beam eBooks in den Fach­me­di­en ab­fei­ern lässt, dann kann man die da­ge­gen ste­hen­de Rea­li­tät mit ei­ner of­fen­sicht­lich deut­lich un­ter­be­setz­ten Ad­mi­ni­stra­ti­on nur für eine Re­al­sa­ti­re hal­ten. Aber: Wenn die Kun­den erst ein­mal weg sind, kom­men sie so schnell nicht wie­der.

Al­les in al­lem kann man lei­der er­neut nur fest­stel­len, dass die alt­ein­ge­ses­se­nen Ver­la­ge mit dem #neu­land nicht zu­recht kom­men – und in die­sem Fall ist das an­ge­sichts des PR-Tam­tams, das Lu­eb­be um die Platt­form ge­macht hat, be­son­ders pein­lich. Ge­ra­de­zu ein Pa­ra­de­bei­spiel, wie man das nicht hand­habt. Der of­fen­bar für Beam ver­ant­wort­li­chen Sa­rah kann man da­bei noch nicht ein­mal ei­nen Vor­wurf ma­chen, denn die Ent­schei­dun­gen, die Plat­form nur mit hal­bem Arsch zu be­trei­ben, ka­men von Lu­eb­be.

Ich kann mich nur wie­der­ho­len: Scha­de um die einst­mals schö­ne Platt­form.

Lu­eb­be hat jetzt noch eine Chan­ce: Trans­pa­rent kom­mu­ni­zie­ren und die Sup­port-Pro­ble­me so­fort durch Man- oder Wo­man­power lö­sen. Und deut­lich pro­fes­sio­nel­ler wer­den, was den Be­trieb der Platt­form an­geht.

Logo Beam eBooks Coyp­right beam AG

Kleines Update zu Beam eBooks und Trusted Shops: Kritik unerwünscht

Kleines Update zu Beam eBooks und Trusted Shops: Kritik unerwünscht

Trusted Shops Beam eBooks

Ich hat­te an an­de­rer Stel­le über der­zeit of­fen­bar be­stehen­de Pro­ble­me mit dem Sup­port von Beam eBooks hin­ge­wie­sen. Down­loads funk­tio­nie­ren nicht, Der Ser­vice re­agiert nicht oder völ­lig un­zu­rei­chend auf An­fra­gen der Kun­den. Do­ku­men­tiert wur­de das durch die Be­wer­tun­gen auf der Platt­form »Tru­sted Shops«.

Seit heu­te kann man die Be­wer­tun­gen nicht mehr ein­se­hen, weil »der Shop für die Nut­zung des Be­wer­tungs­sy­stems nicht frei­ge­schal­tet ist«. Sie­he Bild­schirm­fo­to.

Das ist ge­ra­de­zu ein Mu­ster­bei­spiel, wie PR im Netz nicht funk­tio­niert. Da gibt es öf­fent­li­che Kri­tik an ei­nem On­line­shop – und statt sich der Feh­ler an­zu­neh­men und die­se zu be­he­ben, ver­sucht man sie zu ver­tu­schen. Das ist so ziem­lich der al­ler­fal­sche­ste Weg, den Lub­be in mei­nen Au­gen hat be­schrei­ten kön­nen. Kri­ti­sche Nut­zer­stim­men ein­fach ent­fer­nen zu las­sen, zeigt in mei­nen Au­gen, dass bei Beam eBooks tat­säch­lich ei­ni­ges im Ar­gen lie­gen muss. Wenn man be­grün­de­te ne­ga­ti­ve Kri­tik er­hält, dann be­sei­tigt man den Grund und nicht die Kri­tik.

[Up­date 18:06 Uhr]: Auf der Web­sei­te von Beam eBooks ist die ver­meint­lich gute Wer­tung »sehr gut« bei Tru­sted Shops im­mer noch zu se­hen. Ver­folgt man den Link, kommt man al­ler­dings auf die oben ge­zeig­te Feh­ler­sei­te. Nach mei­ner An­sicht grenzt das schon an Be­trug. Die an­de­re Mög­lich­keit ist na­tür­lich, dass da neu­er­dings je­mand für die Web­sei­te ver­ant­wort­lich ist, der vom #neu­land kei­ne Ah­nung hat.

Screenshot Beam

 

Geht Beam eBooks gerade den Bach runter?

Geht Beam eBooks gerade den Bach runter?

Beam-BewertungenBeam eBooks war mal eine gran­dio­se Platt­form, um DRM-freie Ver­lags-eBooks aber auch sol­che von Self­pu­blishern zu kau­fen. Funk­tio­nier­te pro­blem­los und wenn mal ir­gend­was nicht ge­klappt hat oder man Fra­gen hat­te, be­ant­wor­te­te der ehe­ma­li­ge Be­trei­ber, Herr Kauf­mann, die­se oft in­ner­halb von Mi­nu­ten. Das galt auch für den Kon­takt als Self­pu­blisher.

Beam eBooks wur­de im Sep­tem­ber 2014 von Lu­eb­be über­nom­men, schon da­mals sorg­ten sich et­li­che über die Zu­kunft der Platt­form, eine Sor­ge die of­fen­sicht­lich be­grün­det war.

Denn:

Zu­erst die merk­wür­di­gen Mails und sich wi­der­spre­chen­den Ant­wor­ten zum The­ma »ab 18 eBooks« (sie­he hier, hier, hier und hier).

Wirft man mal ei­nen Blick auf die Sei­te zu Beam eBooks beim On­line­händ­ler­be­wer­tungs­dienst Tru­sted Shops, muss man lei­der fest­stel­len, dass es seit dem 13.06.2015 aus­schließ­lich man­gel­haf­te Be­wer­tun­gen ha­gelt. Down­loads sind nicht durch­führ­bar und Abos wer­den nicht er­füllt – Geld wird na­tür­lich trotz­dem ein­ge­zo­gen. Da­bei re­agiert der Kun­den­ser­vice of­fen­sicht­lich über­haupt nicht, we­der per Email, noch ist je­mand te­le­fo­nisch er­reich­bar.

Lu­eb­be täte gut dar­an, die­se Pro­ble­me um­ge­hend zu be­he­ben, denn zah­len­de Kun­den der­art im Re­gen ste­hen zu las­sen, ist die be­ste Me­tho­de, sei­ne Kun­den nach­hal­tig zu ver­lie­ren.

[Up­date 13:00]: Scheint ganz schön ka­putt zu sein. Ich kann mich mit mei­nen Log­in­daten nicht mehr an­mel­den, die an­ge­for­der­te Email zum Zu­rück­set­zen des Pass­worts kommt nicht. So­mit habe ich kei­nen Zu­griff auf mei­ne ge­kauf­ten eBooks mehr.

[Up­date 28.06.15]: In­ter­es­san­ter­wei­se ist bei Tru­sted Shops auf ein­mal eine »sehr gut«-Besprechung auf­ge­taucht. Auch bei die­sem Nut­zer hat der Down­load nicht funk­tio­niert, an­geb­lich wur­de aber durch den Sup­port schnell ge­hol­fen. Ich kann das nicht be­stä­ti­gen, ich war­te seit Ta­gen auf den Pass­wor­t­re­set und auf Emails wur­de eben­falls nicht ge­ant­wor­tet. Man muss sich also fra­gen, wie echt die­se Be­wer­tung ist.

[Up­date 01.07.2015]: Nicht nur die kri­ti­schen Be­wer­tun­gen, son­dern gleich alle, wur­den auf Tru­sted Shops ent­fernt.

Dank an Alex Jahn­ke für den Hin­weis.

FSK auf eBooks: Luebbe die Dritte

FSK auf eBooks: Luebbe die Dritte

FSK18 eBookIch be­kam tat­säch­lich noch eine wei­te­re Ant­wort auf mei­ne Fra­gen. Dies­mal möch­te ich die­se aus Grün­den der Über­sicht­lich­keit gleich an den je­wei­li­gen Text­stel­len der Lu­eb­be-Email kom­men­tie­ren.
In­ter­es­sant ist, dass man sich in­halt­lich wi­der­spricht. In der letz­ten Mail war da­von die Rede, dass die Lan­des­me­di­en­an­stalt nur ein Pro­blem mit Klap­pen­tex­ten und Co­vern hat­te, jetzt sind es doch auf ein­mal wie­der die Bü­cher selbst. Al­les in al­lem ist die­ser ge­sam­te Vor­gang in­ko­hä­rent und lässt eine lo­gi­sche Her­an­ge­hens­wei­se ver­mis­sen. Wie ich be­reits sag­te: Ich hal­te das al­les für blin­den Ak­tio­nis­mus.

Doch kom­men wir zur Ant­wort Nu­me­ro drei.

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FSK auf eBooks: Zweite Antwort von Luebbe

FSK auf eBooks: Zweite Antwort von Luebbe

FSK18 eBookNach mei­ner Rück­fra­ge von ge­stern habe ich zwar kei­ne kon­kre­te Ant­wor­ten auf mei­ne Fra­gen be­kom­men, bei Lu­eb­be hat man aber of­fen­bar er­kannt, dass man mit dem hek­ti­schen Ak­tio­nis­mus deut­lich über das Ziel hin­aus ge­schos­sen ist und ver­fass­te eine neue Email an die »Han­dels­part­ner«, die ich wei­ter un­ten zi­tie­re. Wie ich es aus dem Text der Lan­des­me­di­en­an­stalt be­reits ent­nom­men hat­te, dreh­te es sich bei den in­kri­mi­nier­ten Te­le­me­di­en aus­schließ­lich um die Klap­pen­tex­te und Buch­co­ver auf der Web­sei­te von Beam eBooks, eine zwin­gen­de Al­ters­ein­stu­fung für eBooks exi­stiert mei­nes Wis­sens eben­so wie für Print­bü­cher nicht. Und dass die Lan­des­me­di­en­an­stalt ein­deu­tig por­no­gra­fi­sche Klap­pen­tex­te und Co­ver an­mahnt wun­dert mich nicht im Ge­ring­sten, da­für habe ich zu­dem voll­stes Ver­ständ­nis.

In­ter­es­sant ist in der Ant­wort die er­neu­te Zen­trie­rung auf Ver­la­ge. Bis­her war Beam ins­be­son­de­re auch eine Self­pu­blisher-Platt­form, auf der je­der ver­öf­fent­li­chen konn­te. In den Emails von Lu­eb­be ist im­mer nur von Ver­la­gen die Rede, auch die In­for­ma­tio­nen zum ONIX-For­mat oder zu Me­ta­da­ten, macht für Self­pu­blisher erst ein­mal we­nig Sinn, denn die­se wer­den die In­for­ma­tio­nen in den al­ler­mei­sten Fäl­len per Hand ein­ge­ben.

Das Gan­ze macht mir den Ein­druck, als sei­en dem neu­en Be­trei­ber der Platt­form die Self­pu­blisher nicht mehr wich­tig, oder als in­ter­es­sie­ren die­se nicht. Das könn­te dar­auf hin­wei­sen, dass man sich ih­rer kurz- oder mit­tel­fri­stig ent­le­di­gen möch­te.

Im fol­gen­den die ak­tu­el­le Email, Her­vor­he­bun­gen in ro­ter Far­be sind von mir:

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FSK auf eBooks: erste Antwort von Luebbe

FSK auf eBooks: erste Antwort von Luebbe

FSK18 eBookSo­eben hat­te ich the­ma­ti­siert, dass Lu­eb­be in ih­rem Shop Beam eBooks plötz­lich von den Ver­la­gen und Self­pu­blishern ver­langt, eine FSK-Kenn­zeich­nung auf Bü­chern an­zu­brin­gen, die nur für Per­so­nen über 18 Jah­ren ge­eig­net sind. Dar­auf­hin hat­te ich ei­ni­ge Fra­gen ge­stellt, die in der so­ebe­nen Ant­wort fast alle igno­riert wur­den:

Lie­ber Ste­fan Holz­hau­er,

dan­ke für Ihre Nach­richt.

Als Hin­ter­grund­in­for­ma­ti­on: wir wer­den in den letz­ten Mo­na­ten ver­mehrt von der Lan­des­me­di­en­an­stalt ab­ge­mahnt.

Hier ein Aus­zug:

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FSK auf eBooks: Luebbe fängt schon mal an?

FSK auf eBooks: Luebbe fängt schon mal an?

FSK18 eBookNeu­lich habe ich mich läng­lich mit den Äu­ße­run­gen sei­tens des Bör­sen­ver­eins des Deut­schen Buch­han­dels zum The­ma FSK für eBooks aus­ein­an­der ge­setzt. Bör­sen­ver­eins-Ju­sti­zi­ar Sprang re­de­te da­von, dass eine Um­set­zung durch­ge­führt wer­den muss, das aber noch bis 2017 Zeit hat (was ich schon nicht ver­stand, ent­we­der der JMStV gilt für eBooks (auch jetzt be­reits) oder er gilt nicht). Auf je­den Fall war nir­gend­wo die Rede da­von, dass das so­fort um­ge­setzt wer­den muss.

Be­kann­ter­ma­ßen wur­de die Platt­form Beam eBooks vor ein paar Wo­chen von Ba­stei Lu­eb­be über­nom­men. Da­mals hat­te ich schon Be­den­ken, auch wenn es hieß, es lie­fe al­les wei­ter wie bis­her. Auch ich ver­trei­be eBooks über Beam. Und be­kam so­eben eine Email, die mich erst ein­mal mit of­fe­nem Mund zu­rück ließ:

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Bastei-Luebbe übernimmt Beam-eBooks

Bastei-Luebbe übernimmt Beam-eBooks

beam-logoVer­schie­de­ne Me­di­en be­rich­ten heu­te, dass der Ver­lag Ba­stei-Lu­eb­be den eBook-Pio­nier Beam-eBooks über­nom­men hat. Hier­für wur­de of­fen­bar eine ei­ge­ne Fir­ma ge­grün­det, denn im Im­pres­sum fin­det man als Fir­ma neu­er­dings die »Beam GmbH« in Köln.

Beam-eBooks zeich­ne­te sich in mei­nen Au­gen durch drei Fak­to­ren be­son­ders aus: die Bü­cher wa­ren nicht durch har­te DRM-Maß­nah­men ge­schützt, Self­pu­blisher konn­ten dort vor­ur­teils­frei und pro­blem­los ver­öf­fent­li­chen und Hand­ha­bung so­wie Ser­vice wa­ren vor­bild­lich.

Da mich in­ter­es­sier­te, wie es wei­ter ge­hen wird, stell­te ich so­eben per Email ein paar Fra­gen, die Herr Kauf­mann freund­li­cher­wei­se kurz­fri­stig be­ant­wor­te­te. Er wird in ei­ner Über­gangs­zeit noch für Beam ar­bei­ten und die Ar­beit dann nach und nach an an­de­re über­ge­ben.

Die an­ge­bo­te­nen eBooks wer­den wei­ter­hin DRM-frei sein. Das war im Prin­zip schon ab­zu­se­hen, denn auch Ba­stei-Lu­eb­be ver­zich­tet bei sei­nem eBook-Pro­gramm auf har­te Ko­pier­schutz­maß­nah­men.

An den Kon­di­tio­nen für Self­pu­blisher än­dert sich erst ein­mal gar nichts. Das gilt für alte Ver­trä­ge eben­so wie für neu ein­ge­stell­te eBooks. Im Mo­ment sind auch kei­ne Än­de­run­gen ge­plant, was die fer­ne­re Zu­kunft brin­gen wird, wer­den wir ab­war­ten müs­sen. Es ist aber be­ru­hi­gend zu wis­sen, dass in die­ser Hin­sicht erst ein­mal al­les wei­ter geht, wie bis­her.

Auch am Pro­gramm än­dert sich nichts. Man hät­te viel­leicht an­neh­men kön­nen, dass Ba­stei di­rek­te Kon­kur­renz­pro­duk­te wie bei­spiels­wei­se PER­RY RHO­DAN nicht ver­trei­ben möch­te, dem ist aber nicht so. Die Platt­form ist breit­ban­dig auf­ge­stellt und soll auch nach dem Kauf noch breit­ban­di­ger wer­den, ins­be­son­de­re den Se­ri­en­be­reich möch­te man deut­lich ver­stär­ken. Beam wird durch den Kauf also kei­nes­falls eine rei­ne Platt­form für Lu­eb­be-Pro­duk­te.

Ich sehe das mit ei­nem la­chen­den und ei­nem wei­nen­den Auge. Auf der ei­nen Sei­te kön­nen Wis­sen und Geld des Ver­lags für ei­nen Aus­bau der On­line­platt­form nur gut sein. Auf der an­de­ren Sei­te ver­lie­ren wir ei­nen wirk­lich un­ab­hän­gi­gen An­bie­ter, der nun auch »nur noch« ein Ver­lags­an­ge­bot ist. Al­ler­dings hat Lu­eb­be un­ter an­de­rem durch die Ab­kehr vom DRM ge­zeigt, dass sie im Ge­gen­satz zu ei­nem groß­teil der deut­schen Ver­lags­land­schaft in der Lage sind, sich den Kun­den­wün­schen und Nut­zungs­rea­li­tä­ten an­zu­pas­sen.

Ich bin sehr ge­spannt, wie das wei­ter ge­hen wird.

Logo Beam-eBooks Co­py­right Beam GmbH

Heute und morgen kostenlos bei Beam-eBooks: SURVIVOR 1

Heu­te und Mor­gen ist das eBook SUR­VI­VOR 1 ko­sten­los auf der eBook-Platt­form Beam-eBooks er­hält­lich. Bei SUR­VI­VOR han­delt es sich um eine auf 12 Fol­gen aus­ge­leg­te SF-Se­rie, im er­sten Band fin­den sich die Epi­so­den eins bis vier. Das Gan­ze wird ver­fasst von Pe­ter An­der­son, die Il­lu­stra­tio­nen stam­men von Arnd Drechs­ler.

Ein Raum­schiff auf ei­nem un­be­kann­ten Pla­ne­ten. Drei der fünf Be­sat­zungs­mit­glie­der kön­nen sich nicht er­in­nern, wie sie an Bord ge­kom­men sind. Die Mann­schaft muss das Schiff ver­las­sen – und fin­det sich in ei­ner rie­si­gen un­ter­ir­di­schen Fa­brik­an­la­ge wie­der. In die­sem ge­wal­ti­gen Kom­plex, von Rost und Ver­fall be­droht, ar­bei­ten We­sen, die Men­schen glei­chen. Men­schen mit asia­ti­schen Ge­sichts­zü­gen, die Chi­ne­sisch spre­chen. Sie wer­den be­herrscht von der Ka­ste der Wäch­ter, die halb Mensch und halb Ma­schi­ne sind.
Was ist ge­sche­hen? Sind die Be­woh­ner der un­ter­ir­di­schen Stadt Freun­de oder Fein­de? Und wer­den Com­man­der Ryan Nash und sei­ne Crew den Rück­weg zur Erde fin­den – wenn es die Erde über­haupt noch gibt? – Der über­ra­schen­de Auf­takt der er­sten Staf­fel

Wie be­reits ge­schrie­ben: heu­te und mor­gen für lau, da­nach ko­stet das bei Ba­stei Lüb­be er­schie­ne­ne eBook 2,99 Euro. Auch wei­te­re Fol­gen sind be­reits er­hält­lich.

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