Beam eBooks und das #neuland

Beam eBooks und das #neuland

Deutsche Ver­lage haben ist nicht so mit dem Inter­net und zuge­höri­gen Tech­nolo­gien. Bei »Dig­i­tal­isierung« denken sie ver­mut­lich an Fly­nn, der vom MCP auf das Spiel­raster geschickt wird …

Ich hat­te kür­zlich darauf hingewiesen, dass ich mich nicht mehr in meinen Beam-Account ein­loggen kon­nte. Hier wie es weit­er ging.

Es sind nur noch Umsatz­zahlen aus 2017 sicht­bar:

Die haben ihren Shop von ein­er »Agen­tur« erneuern lassen. Dabei gin­gen alle Umsatz­zahlen aus den bei­den alten Shops ver­loren, die kann man also nicht mehr ein­se­hen. Allerd­ings sind sie geset­zlich verpflichtet, einen Nach­weis zu führen, deswe­gen fragte ich nach. Auf Nach­frage kann ein Ser­vicemi­tar­beit­er dann auch tat­säch­lich die Dat­en aus den alten Shops ziehen und sie einem als CSV-Datei zur Ver­fü­gung stellen. Man hätte die Dat­en auch ein­fach migri­eren kön­nen, das ist nun wirk­lich nicht schw­er …
Lei­der kann man im neuen Shop nur noch Umsätze sehen, keine Down­loads mehr. Das ist umso ärg­er­lich­er, als ich mit den ersten bei­den Bän­den der STEAMPUNK-CHRONIKEN eBooks kosten­los unter Cre­ative Com­mons-Lizenz anbi­ete. Die Konzen­trierung auf Umsätze scheint für einen nur auf Gewinn ori­en­tierten Anbi­eter wie Beam und Bastei Luebbe ver­mut­lich logisch. Für jeman­den, der auf mod­er­nen Inter­net-Krem­pel wie CC-Lizen­zen set­zt, ist es das nicht im ger­ing­sten. Ich kann jet­zt auf­grund der fehlen­den Angaben über­haupt nicht mehr fest­stellen, wie erfol­gre­ich die bei­den Büch­er sind. Der Shop hat sich also tech­nisch ver­schlechtert – und das nicht nur in diesem Punkt:

Alle Bew­er­tun­gen und Besprechun­gen sind weg:

Der Punkt muss inhaltlich gar nicht weit­er erk­lärt wer­den. Auf Rück­frage, warum das so ist, erhielt ich die Antwort:

die Bew­er­tun­gen kon­nten lei­der nicht in das neue Sys­tem über­nom­men wer­den, da sich dieses grundle­gend verän­dert hat.

Das ist eine der­maßen dumme Ausrede, dass es mich schaud­ern lässt. Beru­flich mache ich unter anderem genau das: Daten­mi­gra­tion zwis­chen ver­schiede­nen Sys­te­men, beispiel­sweise Web­shops, deswe­gen weiß ich genau, wie so etwas abge­ht, und dass die Antwort so schlicht falsch ist. Dass die Bew­er­tun­gen nicht über­nom­men wur­den kann mein­er Ansicht nach drei Gründe haben:

  1. die beauf­tragte Agen­tur war dazu nicht in der Lage (was ein Armut­szeug­nis wäre – ich kann das nicht glauben)
  2. Der Betreiber (also in let­zter Kon­se­quenz Bastei Luebbe) wollte den Aufwand nicht zahlen
  3. Es hat beim Betreiber kein­er dran gedacht, das ins Pflicht­en­heft aufzunehmen

Für den Autor und Leser sind Bew­er­tun­gen, ins­beson­dere pos­i­tive, aber ein ganz grundle­gen­des Fea­ture, ins­beson­dere als Wer­bung und damit mehr Absatz. Die ein­fach wegzuhauen zeugt von ein­er Igno­ranz gegenüber den Anforderun­gen von Ver­la­gen, Autoren und Self­pub­lish­ern, dass man sich fra­gen muss, ob dem »Dien­stleis­ter« die Bedürfnisse sein­er Kun­den (und nichts anderes sind ja Entitäten, die bei denen Büch­er ein­stellen) vol­lkom­men egal sind.

Inkon­sis­ten­zen bei der Preis­darstel­lung

Was bei der Migra­tion eben­falls abhan­den gekom­men ist, ist die Daten­in­tegrität. Ich hat­te wie gesagt zu alten Beam-Zeit­en, als das vor Bastei noch ein wirk­lich guter Shop war, zwei eBooks kosten­los eingestellt. Nach­dem ich wieder Zugriff auf das Pub­lish­er-Back­end hat­te, sah ich voller Schreck­en, dass der Preis für die bei­den Büch­er dort mit einem Euro angegeben war. Die leg­en also ern­sthaft uni­lat­er­al andere Preise fest, als der Urhe­ber das will? Tat­säch­lich war das nicht so, denn im Fron­tend, also im für Kun­den sicht­baren Shop, wur­den die bei­den Büch­er nach wie vor kosten­los ange­boten.

Den­noch: Wer auch immer die Migra­tion durchge­führt hat, war offen­sichtlich nicht dazu in der Lage, kon­sis­tente Dat­en bere­itzustellen. Woher soll man als Pub­lish­er wis­sen, ob die Preis­in­for­ma­tio­nen, die man im Back­end sieht, mit denen übere­in­stim­men, die das Fron­ten dem Kun­den zeigt? Das ist eine der­maßen unfass­bare Inkom­pe­tenz, dass es mich erneut schaud­ern lässt. Der Kom­men­tar vom Sup­port:

Lei­der kommt es zusät­zlich derzeit zu einem Darstel­lungs­fehler im Back­end, wegen diesem wer­den 0€ Titel im Back­end als 1€ Titel angezeigt. Im Shop hinge­gen stimmt der eingegebene Preis und die Titel wer­den für 0,00€ verkauft. Wir haben den Fehler bere­its an unsere Agen­tur kom­mu­niziert und wer­den diesen so schnell wie möglich beheben.

Na immer­hin wollen sie den Fehler beheben (lassen). Wann das geschehen wird ist offen.

Abrech­nung:

Auf meinen aus­drück­lichen Wun­sch hin wollte man mir die Dat­en der zurück­liegen­den Verkäufe als CSV-Dateien zusenden. Lei­der fehlten in der Mail die Anhänge. Als ich darauf hin­wies bekam ich vom sel­ben Sup­port­er eine Mail von ein­er anderen Emailadresse. Offen­bar fil­tert deren Mail­sys­tem also grund­sät­zlich Anhänge, egal ob sin­nvolle oder sinnlose. Wenn ich an meine – äußerst über­sichtlichen – Umsätze aus eBooks abseits der Steam­punk-Chroniken kom­men möchte, muss ich gle­ich mehrere Rech­nun­gen stellen, denn Bastei Luebbe jongliert immer wieder mit dem Shop (aus ein­er Mail an mich):

Für alle Umsätze bis ein­schließlich 31.12.15 müsste die Rech­nung an die oolipo AG adressiert wer­den:
Oolipo AG
Schanzen­straße 6–20
51063 Köln

Für alle Umsätze ab dem 1.1.2016 bis heute müsste Ihre Rech­nung an den Beam Shop adressiert wer­den:
Beam Shop GmbH
Schanzen­straße 6–20
51063 Köln

Weil die nicht wis­sen was sie wollen und immer wieder mal das Geschäftsmod­ell ändern, muss man also immer wieder mal Rech­nun­gen an neue Unternehmen stellen. Was ist eigentlich aus der Schnap­sidee Oolipo gewor­den?

Alles in allem muss man kon­sta­tieren, dass man beim Betreiber von Beam eBooks offen­bar mit dem Medi­um Inter­net nicht zurecht kommt, wenn ein­fach­ste Daten­mi­gra­tio­nen nicht stat­tfind­en kön­nen, und das dazu führt, dass man sich wegen Fehlern nicht mehr in sein Kon­to ein­loggen kann und das erst von einem Sup­port­er ange­fasst wer­den muss, weil noch nicht mal das zurück­set­zen des Pass­worts klappt. Weit­er­hin kann man wed­er ver­gan­gene Umsätze, noch aktuelle Down­loads sehen, und Preise wer­den im Back­end falsch angezeigt. Zudem wer­den die  äußerst verkauf­swichti­gen Bew­er­tun­gen und Besprechun­gen ein­fach mal nicht über­nom­men, und das nur lakonisch kom­men­tiert. Down­load­zahlen wer­den gar nicht mehr angezeigt, beim Betreiber zählt nur Umsatz

Und abschließend kann ich nur fest­stellen, dass die Verkäufe für 2017 bei null liegen (Down­loads kann ich nicht sehen). Offen­bar kaufen die Kun­den über­all, nur nicht mehr beim neuen Beam. Das wun­dert auch nicht, denn während der diversen Umstel­lun­gen kam es zu der­maßen vie­len tech­nis­chen Prob­le­men mit Down­loads oder Abos, dass die Ziel­gruppe ver­mut­lich die Fax­en extrem dicke hat­te und seine eBooks kon­se­quent woan­ders kauft.

Die Fax­en mit den #neu­land-Stüm­pern habe auch ich ziem­lich dicke und werde deswe­gen meine eBooks aus dem Shop von Beam-eBooks ent­fer­nen. Es ist über­aus schade und erschreck­end, wie Bastei Luebbe den vor ihrer Über­nahme großar­ti­gen eBook-Shop zugrunde gerichtet hat.

Beam eBooks mal wieder mit merkwürdigen Geschäftspraktiken (Update)

Beam eBooks mal wieder mit merkwürdigen Geschäftspraktiken (Update)

Durch einen Artikel auf deutsche-science-fiction.de (den ich heute dort merk­würdi­ger­weise nicht mehr finde – Edit: Hier ist er wieder, bei Sven Klöp­ping selb­st) wurde ich gestern daran erin­nert, dass auch ich noch eBooks auf Beam eBooks anbi­ete. Das sind im Prinzip Alt­las­ten aus der Zeit, bevor der Shop zu Luebbe gehörte.

In dem nicht mehr sicht­baren Text wurde bemän­gelt, dass man im Pub­lish­erkon­to nur Verkäufe aus dem Jahr 2017 ein­se­hen kann.

Also ver­suchte ich mich an meinem Kon­to anzumelden. Da der Shop völ­lig anders aussieht als früher dachte ich mir schon, dass das nicht zu ein­fach wer­den würde. Tat­säch­lich kon­nte ich mich nicht ein­loggen. Der Ver­such, mir einen Link zur Gener­ierung eines neuen Pass­worts zusenden zu lassen, war zwar erfol­gre­ich, allerd­ings erhielt ich nur den Fehler »This val­ue should not be blank«, wenn ich dort ver­suchte, ein neues anzule­gen.

Verblüf­fend­er­weise antwortete der Sup­port schnell (das ken­nen wir ja auch anders), allerd­ings wies die Antwort bere­its darauf hin, dass die Betreiber ihren Shop nach all den Jahren immer noch nicht im Griff haben:

ich habe den Fehler gefun­den, lei­der war Ihr Pro­fil bei uns im »neuen« Shop noch nicht voll­ständig gepflegt. Ich habe dies eben für Sie nachgepflegt. Bitte sehen Sie sich Ihre Dat­en aber auch noch mal an, nicht das es hier zu einem Fehler kommt. Wenn Sie jet­zt noch mal ver­suchen das Pass­wort zurück­zuset­zen, soll­ten Sie hier­bei keine Prob­leme mehr haben

Tat­säch­lich kon­nte ich mich jet­zt ein­loggen. Die Migra­tion der Kun­denkon­ten hat­te allerd­ings offen­sichtlich nicht kor­rekt funk­tion­iert, wenn da erst noch ein Mitar­beit­er anfassen musste.

Allerd­ings liegt da noch viel mehr im Argen, denn im Pub­lish­er-Kon­to traf mich dann fast der Schlag.

Zum einen sind tat­säch­lich nur Absatz­zahlen aus 2017 sicht­bar. Das ist ganz sich­er nicht kor­rekt, denn die Betreiber bieten meine eBooks seit dem Inhab­er­wech­sel an, und es sollte eine lück­en­lose Auflis­tung über alle Jahre geben, nicht nur über 2017 (das Ein­stell­da­tum kann man im Back­end sehen). Wie das rechtlich zu bew­erten ist, werde ich noch ver­suchen in Erfahrung zu brin­gen.

Zum anderen – und das ist abso­lut unfass­bar – stand an den bei­den Antholo­gien DIE STEAMPUNK-CHRONIKEN – ÆTHERGARN und DIE STEAMPUNK-CHRONIKEN – GESCHICHTEN AUS DEM ÆTHER ein Preis von einem Euro.

Und das obwohl ich die eBooks kosten­los unter CC-Lizenz in den Shop eingestellt hat­te. Zu kein­er Zeit habe ich diesen Preis geän­dert. Die Preisän­derung hat also der Betreiber von Beam eBooks durchge­führt, und zwar ohne mich zu fra­gen.

Das ist nichts anderes als eine Frech­heit und ganz sich­er rechtlich mehr als frag­würdig. Auch dann, wenn es sich um einen tech­nis­chen Fehler han­delt.

Ich habe jet­zt nochmals den Sup­port ange­fragt, wie ich an die Dat­en von vor 2017 komme und warum sie uni­lat­er­al und ohne Rück­sprache irgendwelche falschen Preise für eBooks ein­stellen. Über die Antworten werde ich hier informieren.

Unfass­bar. #neu­land-Fir­men …

[Update] die Antwort:

alle Verkäufe die vor dem 1.1.2017 gelaufen sind, kann ich Ihnen gerne aus dem alten Sys­tem her­ausziehen. Für welchen Zeitraum fehlen Ihnen Abrech­nun­gen?
Wir spie­len eigentlich nur Preise aus die uns so in das Sys­tem eingepflegt wur­den, vielle­icht kön­nen Sie mir kurz erk­lären wo hier genau das Prob­lem liegt. Sie erre­ichen mich tele­fonisch auch unter 0221 / xxxx-xxxx, dass macht es vielle­icht leichter.

Nein, das werde ich ganz sich­er nicht tele­fonisch klären, denn dann fehlen mir jegliche Belege. Ich habe die jet­zt aufge­fordert, mir sämtliche Verkäufe/Nichtverkäufe/Abrechnungen seit der Shopüber­nahme im Sep­tem­ber 2014 zur Ver­fü­gung zu stellen und nochmal gefragt, wie sie dazu kom­men, andere als die von mir genan­nten Preise einzustellen.

[Update] Offen­bar ist der neue Shop noch kaput­ter, als man annehmen kön­nte, denn während mir im Back­end für die bei­den Büch­er ein Preis von jew­eils einem Euro angezeigt wird, ist der Preis im Fron­tend, also im Shop, 0,00 Euro, also kor­rekt. Den­noch ist die tech­nis­che Umset­zung offen­sichtlich man­gel­haft.

WTF? Aus Beam wird Oolipo – oder auch nicht

WTF? Aus Beam wird Oolipo – oder auch nicht

beamlogoNeues aus Schil­da von Bastei Lübbe: Beam eBooks wird zu Oolipo. Oder auch nicht. Das Tohuwabo­hu, das die da ver­anstal­ten, passt von der Durch­führung her per­fekt zur Ser­vice-Katas­tro­phe, die man mit der ein­st­mals grandiosen eBook-Plat­tform Beam eBooks Mitte des Jahres erleben durfte.

Jet­zt fir­mieren die das in Oolipo um, wie bere­its durch die Medi­en ging, aber Beam bleibt Beam. Ne, doch nicht, Beam wird erst­mal zu Oolipo. Für einen Monat. Und dann wieder zu Beam. Oder so ähn­lich, man muss das bek­loppte Vorge­hen nicht wirk­lich ver­ste­hen. Wirkt alles über­stürzt und unpro­fes­sionell.

Ich muss ehrlich zugeben, dass mir Beam mehr und mehr am Oolipo vor­bei geht.

Wie ich jet­zt darauf komme? Weil ich soeben diese Mail erhal­ten habe:

Liebe Part­ner,

wie Sie den Medi­en ent­nehmen kon­nten und auch auf unseren Rech­nun­gen und Briefköpfen sehen kön­nen, hat sich der Name der Beam AG geän­dert, sie heißt jet­zt Oolipo AG.
Aus Marken­rechtlichen Grün­den wird das neue Streamin­gange­bot 2016 unter der Marke „Oolipo“ an den Markt gehen, gle­ichzeit­ig wird „Beam“ sep­a­rat dazu unter seinem etablierten Namen als e-Book-Por­tal weit­er­be­trieben.

Die Namen­sän­derung auf Oolipo AG hat für den beam eBook Shop nur Gültigkeit bis zum 31.Dezember 2015, da wir, wie auch bere­its in vie­len Einzelge­sprächen kom­mu­niziert, den Shop aus der AG her­aus­lösen und in eine eigen­ständi­ge Beam Shop GmbH über­führen. Dieser Schritt wird jedoch erst zum 1. Jan­u­ar 2016 umge­set­zt.
Wie Sie sehen, befind­en wir uns ger­ade mit­ten in ein­er Über­gangsphase und wir freuen uns, dass wir Sie auf diesem Weg mit­nehmen kön­nen.

Was bedeutet das nun für Sie?

· Zahlun­gen von uns erscheinen auf Ihren Kon­toauszü­gen bis zum 31.12.2015 mit der Fir­mierung Oolipo AG und nicht mehr mit der Fir­mierung Beam AG.

· Bitte stellen Sie for­t­an bis zum vor­ge­nan­nten Datum Ihre Rech­nun­gen an die Oolipo AG unter der alt­bekan­nten Adresse.

· Ab dem 1. Jan­u­ar 2016 wer­den wir mit unserem Shop unter der neuen Fir­mierung „Beam Shop GmbH“ weit­er­ma­chen und Sie rechtzeit­ig über die dann gel­tenden Rech­nungs­de­tails informieren.

Wir entschuldigen uns für die Unan­nehm­lichkeit­en im Zuge unser­er inter­nen Umstruk­turierung.

Falls Sie Fra­gen, Wün­sche oder Anre­gun­gen haben, kom­men sie gerne direkt auf mich zu.

Viele Grüße

[Ansprech­part­ner]
Sales Man­ag­er beam eBook-Shop
Oolipo AG

Logo Beam eBooks Copy­right Beam GmbH

Beam eBooks ist kaputt, die Dritte

Beam eBooks ist kaputt, die Dritte

beam-logoIch hat­te bere­its zweimal über die aktuellen Prob­leme bei beam eBooks berichtet. Auf Face­book ist fol­gende Stel­lung­nahme zu find­en:

beam eBooks in eigen­er Sache: Unsere Plat­tform ist im Juni an sys­temis­che Gren­zen ger­at­en. Lei­der kommt es auf­grund ein­er notwendi­gen Server­mi­gra­tion seit dem 9. Juni zu diversen tech­nis­chen Prob­le­men. beam ist sehr engagiert auf Fehler­suche, kann jedoch nur Schritt für Schritt Abhil­fe schaf­fen. beam soll per­sön­lich bleiben, das wird es auch tun! Jede Anfrage wird bear­beit­et wer­den, Verbesserung ist in Sicht, nur kann ich alleine nicht allen Anfra­gen gle­ichzeit­ig nachkom­men.Ich möchte mich auf diesem Wege ganz her­zlich für das große Ver­trauen und aber vor allem die Geduld auf Kun­den­seite – also bei euch – bedanken – dies ist alles andere als selb­stver­ständlich. Ich weiß dies als Shop­man­agerin von beam sehr zu schätzen – Unzufriedenkeit und Verärgerung sind in der heuti­gen Sit­u­a­tion abso­lut nachvol­lziehbar. Unser Mot­to bei beam lautet »gren­zen­los lesen« – diesem Cre­do möchte ich zukün­ftig mit ver­stärk­ten Kräften und kun­den­fre­undlicheren Fea­tures im Shop nachkom­men – und sehr gerne auch weit­er­hin mit euch als eBook-Fans! Ich halte euch auf dem Laufend­en. Eure Shop Man­agerin Sarah

Inter­es­sant sind daran mehrere Punk­te:

* Offen­sichtlich hält man bei Luebbe Beam eBooks für nicht wichtig genug, um aus­re­ichend Per­son­al dafür zur Ver­fü­gung zu stellen. Ich gehe davon aus, dass es sich bei »Sarah« um dieselbe Per­son han­delt, die auch als Jugend­schutzbeauf­tragte im Impres­sum ste­ht, und die mir gegenüber in ein­er eMail erläuterte, sie sei allein für die Plat­tform ver­ant­wortlich. Das mag funk­tion­ieren wenn die Plat­tform läuft, bei den derzeit vor­liegen­den Prob­le­men muss der Sup­port selb­stver­ständlich sofort ver­stärkt wer­den.

* Es ist keine Plat­tform an »sys­temis­che Gren­zen ger­at­en«, die Techies von Luebbe haben die Migra­tion ver­saut. Anders kann man das nicht sagen. Natür­lich kann es bei solchen Migra­tio­nen zu Schwierigkeit­en kom­men, allerd­ings ist es unver­ant­wortlich und ein Hohn gegenüber den zahlen­den Kun­den, wenn solche Prob­leme zuerst gar nicht und dann viel zu spät nur an ein­er Stelle kom­mu­niziert wer­den. Denn dieser Kom­men­tar auf Face­book in kein­ster Weise aus­re­ichend. Etliche Kun­den wer­den den über­haupt nicht sehen kön­nen, so etwas muss zwin­gend auf die Start­seite der Plat­tform und es muss zusät­zlich per Mail an alle Kun­den raus­ge­hen.

* Die Migra­tion hätte aus­führlich geprüft und getest­ed wer­den müssen. Man hätte die bish­erige Plat­tform auf dem alten Serv­er prob­lem­los laufen lassen kön­nen, bis sichergestellt ist, dass die Migra­tion erfol­gre­ich durchge­führt wurde und die Soft­ware auf dem neuen Serv­er fehler­frei läuft. Das ist absoluter Stan­dard bei solchen Pro­jek­ten, und man hätte sog­ar dadurch völ­lig entspan­nt Zeit gehabt, alle Fehler auszubügeln, bevor man online geht. Dass das ganz offen­sichtlich nicht passiert ist, deutet entwed­er auf erhe­blichen Zeit­druck hin, oder auf man­gel­nde Ken­nt­nisse. Oder auch die zuständi­ge Tech­nikabteilung ist schw­er unterbe­set­zt (was nach meinen Erfahrun­gen ins­beson­dere bei tech­nikfer­nen Entschei­dern gern mal vorkommt).

* Mit dieser Stel­lung­nahme ist die Sache nicht vom Tisch. Zahllose Kom­mentare im Per­ry Rho­dan-Forum, im Forum von lesen.net und auch auf Face­book zeigen, dass Luebbe hier umge­hend erhe­bliche Schadens­be­gren­zung ein­leit­en und sofort trans­par­ent wer­den muss – und das auf allen Kanälen. Und vor allem müssen alle zahlen­den Kun­den sofort ihre bezahlte Ware bekom­men. Wenn das die offen­bar einzelne Per­son, die für Beam ver­ant­wortlich ist, nicht kann, dann muss Luebbe halt zur Not ein paar weit­ere Mitar­beit­er zeitweilig dafür abstellen.

Abschließend sei mir die Anmerkung erlaubt, dass das Ganze eine gigan­tis­che Lach­num­mer ist. Keine trans­par­ente Kom­mu­nika­tion, kein brauch­bar­er Sup­port, keine pro­fes­sionelle Hand­habung der Prob­leme – und haufen­weise ver­grätzte Kun­den. Wenn man sieht, wie Luebbe Beam eBooks in den Fachme­di­en abfeiern lässt, dann kann man die dage­gen ste­hende Real­ität mit ein­er offen­sichtlich deut­lich unterbe­set­zten Admin­is­tra­tion nur für eine Real­satire hal­ten. Aber: Wenn die Kun­den erst ein­mal weg sind, kom­men sie so schnell nicht wieder.

Alles in allem kann man lei­der erneut nur fest­stellen, dass die alteinge­sesse­nen Ver­lage mit dem #neu­land nicht zurecht kom­men – und in diesem Fall ist das angesichts des PR-Tam­tams, das Luebbe um die Plat­tform gemacht hat, beson­ders pein­lich. Ger­adezu ein Parade­beispiel, wie man das nicht hand­habt. Der offen­bar für Beam ver­ant­wortlichen Sarah kann man dabei noch nicht ein­mal einen Vor­wurf machen, denn die Entschei­dun­gen, die Plat­form nur mit halbem Arsch zu betreiben, kamen von Luebbe.

Ich kann mich nur wieder­holen: Schade um die ein­st­mals schöne Plat­tform.

Luebbe hat jet­zt noch eine Chance: Trans­par­ent kom­mu­nizieren und die Sup­port-Prob­leme sofort durch Man- oder Wom­an­pow­er lösen. Und deut­lich pro­fes­sioneller wer­den, was den Betrieb der Plat­tform ange­ht.

Logo Beam eBooks Coypright beam AG

Kleines Update zu Beam eBooks und Trusted Shops: Kritik unerwünscht

Kleines Update zu Beam eBooks und Trusted Shops: Kritik unerwünscht

Trusted Shops Beam eBooks

Ich hat­te an ander­er Stelle über derzeit offen­bar beste­hende Prob­leme mit dem Sup­port von Beam eBooks hingewiesen. Down­loads funk­tion­ieren nicht, Der Ser­vice reagiert nicht oder völ­lig unzure­ichend auf Anfra­gen der Kun­den. Doku­men­tiert wurde das durch die Bew­er­tun­gen auf der Plat­tform »Trust­ed Shops«.

Seit heute kann man die Bew­er­tun­gen nicht mehr ein­se­hen, weil »der Shop für die Nutzung des Bew­er­tungssys­tems nicht freigeschal­tet ist«. Siehe Bild­schirm­fo­to.

Das ist ger­adezu ein Muster­beispiel, wie PR im Netz nicht funk­tion­iert. Da gibt es öffentliche Kri­tik an einem Onli­neshop – und statt sich der Fehler anzunehmen und diese zu beheben, ver­sucht man sie zu ver­tuschen. Das ist so ziem­lich der aller­falscheste Weg, den Lubbe in meinen Augen hat beschre­it­en kön­nen. Kri­tis­che Nutzer­stim­men ein­fach ent­fer­nen zu lassen, zeigt in meinen Augen, dass bei Beam eBooks tat­säch­lich einiges im Argen liegen muss. Wenn man begrün­dete neg­a­tive Kri­tik erhält, dann beseit­igt man den Grund und nicht die Kri­tik.

[Update 18:06 Uhr]: Auf der Web­seite von Beam eBooks ist die ver­meintlich gute Wer­tung »sehr gut« bei Trust­ed Shops immer noch zu sehen. Ver­fol­gt man den Link, kommt man allerd­ings auf die oben gezeigte Fehler­seite. Nach mein­er Ansicht gren­zt das schon an Betrug. Die andere Möglichkeit ist natür­lich, dass da neuerd­ings jemand für die Web­seite ver­ant­wortlich ist, der vom #neu­land keine Ahnung hat.

Screenshot Beam

 

Geht Beam eBooks gerade den Bach runter?

Geht Beam eBooks gerade den Bach runter?

Beam-BewertungenBeam eBooks war mal eine grandiose Plat­tform, um DRM-freie Ver­lags-eBooks aber auch solche von Self­pub­lish­ern zu kaufen. Funk­tion­ierte prob­lem­los und wenn mal irgend­was nicht geklappt hat oder man Fra­gen hat­te, beant­wortete der ehe­ma­lige Betreiber, Herr Kauf­mann, diese oft inner­halb von Minuten. Das galt auch für den Kon­takt als Self­pub­lish­er.

Beam eBooks wurde im Sep­tem­ber 2014 von Luebbe über­nom­men, schon damals sorgten sich etliche über die Zukun­ft der Plat­tform, eine Sorge die offen­sichtlich begrün­det war.

Denn:

Zuerst die merk­würdi­gen Mails und sich wider­sprechen­den Antworten zum The­ma »ab 18 eBooks« (siehe hier, hier, hier und hier).

Wirft man mal einen Blick auf die Seite zu Beam eBooks beim Online­händler­be­w­er­tungs­di­enst Trust­ed Shops, muss man lei­der fest­stellen, dass es seit dem 13.06.2015 auss­chließlich man­gel­hafte Bew­er­tun­gen hagelt. Down­loads sind nicht durch­führbar und Abos wer­den nicht erfüllt – Geld wird natür­lich trotz­dem einge­zo­gen. Dabei reagiert der Kun­denser­vice offen­sichtlich über­haupt nicht, wed­er per Email, noch ist jemand tele­fonisch erre­ich­bar.

Luebbe täte gut daran, diese Prob­leme umge­hend zu beheben, denn zahlende Kun­den der­art im Regen ste­hen zu lassen, ist die beste Meth­ode, seine Kun­den nach­haltig zu ver­lieren.

[Update 13:00]: Scheint ganz schön kaputt zu sein. Ich kann mich mit meinen Login­dat­en nicht mehr anmelden, die ange­forderte Email zum Zurück­set­zen des Pass­worts kommt nicht. Somit habe ich keinen Zugriff auf meine gekauften eBooks mehr.

[Update 28.06.15]: Inter­es­san­ter­weise ist bei Trust­ed Shops auf ein­mal eine »sehr gut«-Besprechung aufge­taucht. Auch bei diesem Nutzer hat der Down­load nicht funk­tion­iert, ange­blich wurde aber durch den Sup­port schnell geholfen. Ich kann das nicht bestäti­gen, ich warte seit Tagen auf den Pass­wortre­set und auf Emails wurde eben­falls nicht geant­wortet. Man muss sich also fra­gen, wie echt diese Bew­er­tung ist.

[Update 01.07.2015]: Nicht nur die kri­tis­chen Bew­er­tun­gen, son­dern gle­ich alle, wur­den auf Trust­ed Shops ent­fer­nt.

Dank an Alex Jahnke für den Hin­weis.

FSK auf eBooks: Luebbe die Dritte

FSK auf eBooks: Luebbe die Dritte

FSK18 eBookIch bekam tat­säch­lich noch eine weit­ere Antwort auf meine Fra­gen. Dies­mal möchte ich diese aus Grün­den der Über­sichtlichkeit gle­ich an den jew­eili­gen Textstellen der Luebbe-Email kom­men­tieren.
Inter­es­sant ist, dass man sich inhaltlich wider­spricht. In der let­zten Mail war davon die Rede, dass die Lan­desme­di­en­anstalt nur ein Prob­lem mit Klap­pen­tex­ten und Cov­ern hat­te, jet­zt sind es doch auf ein­mal wieder die Büch­er selb­st. Alles in allem ist dieser gesamte Vor­gang inko­härent und lässt eine logis­che Herange­hensweise ver­mis­sen. Wie ich bere­its sagte: Ich halte das alles für blind­en Aktion­is­mus.

Doch kom­men wir zur Antwort Numero drei.

weit­er­lesen →

FSK auf eBooks: Zweite Antwort von Luebbe

FSK auf eBooks: Zweite Antwort von Luebbe

FSK18 eBookNach mein­er Rück­frage von gestern habe ich zwar keine konkrete Antworten auf meine Fra­gen bekom­men, bei Luebbe hat man aber offen­bar erkan­nt, dass man mit dem hek­tis­chen Aktion­is­mus deut­lich über das Ziel hin­aus geschossen ist und ver­fasste eine neue Email an die »Han­delspart­ner«, die ich weit­er unten zitiere. Wie ich es aus dem Text der Lan­desme­di­en­anstalt bere­its ent­nom­men hat­te, drehte es sich bei den inkri­m­inierten Teleme­di­en auss­chließlich um die Klap­pen­texte und Buch­cov­er auf der Web­seite von Beam eBooks, eine zwin­gende Alter­se­in­stu­fung für eBooks existiert meines Wis­sens eben­so wie für Print­büch­er nicht. Und dass die Lan­desme­di­en­anstalt ein­deutig pornografis­che Klap­pen­texte und Cov­er anmah­nt wun­dert mich nicht im Ger­ing­sten, dafür habe ich zudem voll­stes Ver­ständ­nis.

Inter­es­sant ist in der Antwort die erneute Zen­trierung auf Ver­lage. Bish­er war Beam ins­beson­dere auch eine Self­pub­lish­er-Plat­tform, auf der jed­er veröf­fentlichen kon­nte. In den Emails von Luebbe ist immer nur von Ver­la­gen die Rede, auch die Infor­ma­tio­nen zum ONIX-For­mat oder zu Meta­dat­en, macht für Self­pub­lish­er erst ein­mal wenig Sinn, denn diese wer­den die Infor­ma­tio­nen in den aller­meis­ten Fällen per Hand eingeben.

Das Ganze macht mir den Ein­druck, als seien dem neuen Betreiber der Plat­tform die Self­pub­lish­er nicht mehr wichtig, oder als inter­essieren diese nicht. Das kön­nte darauf hin­weisen, dass man sich ihrer kurz- oder mit­tel­fristig entledi­gen möchte.

Im fol­gen­den die aktuelle Email, Her­vorhe­bun­gen in rot­er Farbe sind von mir:

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FSK auf eBooks: erste Antwort von Luebbe

FSK auf eBooks: erste Antwort von Luebbe

FSK18 eBookSoeben hat­te ich the­ma­tisiert, dass Luebbe in ihrem Shop Beam eBooks plöt­zlich von den Ver­la­gen und Self­pub­lish­ern ver­langt, eine FSK-Kennze­ich­nung auf Büch­ern anzubrin­gen, die nur für Per­so­n­en über 18 Jahren geeignet sind. Daraufhin hat­te ich einige Fra­gen gestellt, die in der soebe­nen Antwort fast alle ignori­ert wur­den:

Lieber Ste­fan Holzhauer,

danke für Ihre Nachricht.

Als Hin­ter­grund­in­for­ma­tion: wir wer­den in den let­zten Monat­en ver­mehrt von der Lan­desme­di­en­anstalt abgemah­nt.

Hier ein Auszug:

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FSK auf eBooks: Luebbe fängt schon mal an?

FSK auf eBooks: Luebbe fängt schon mal an?

FSK18 eBookNeulich habe ich mich länglich mit den Äußerun­gen seit­ens des Börsen­vere­ins des Deutschen Buch­han­dels zum The­ma FSK für eBooks auseinan­der geset­zt. Börsen­vere­ins-Jus­tiziar Sprang redete davon, dass eine Umset­zung durchge­führt wer­den muss, das aber noch bis 2017 Zeit hat (was ich schon nicht ver­stand, entwed­er der JMStV gilt für eBooks (auch jet­zt bere­its) oder er gilt nicht). Auf jeden Fall war nir­gend­wo die Rede davon, dass das sofort umge­set­zt wer­den muss.

Bekan­nter­maßen wurde die Plat­tform Beam eBooks vor ein paar Wochen von Bastei Luebbe über­nom­men. Damals hat­te ich schon Bedenken, auch wenn es hieß, es liefe alles weit­er wie bish­er. Auch ich vertreibe eBooks über Beam. Und bekam soeben eine Email, die mich erst ein­mal mit offen­em Mund zurück ließ:

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Bastei-Luebbe übernimmt Beam-eBooks

Bastei-Luebbe übernimmt Beam-eBooks

beam-logoVer­schiedene Medi­en bericht­en heute, dass der Ver­lag Bastei-Luebbe den eBook-Pio­nier Beam-eBooks über­nom­men hat. Hier­für wurde offen­bar eine eigene Fir­ma gegrün­det, denn im Impres­sum find­et man als Fir­ma neuerd­ings die »Beam GmbH« in Köln.

Beam-eBooks zeich­nete sich in meinen Augen durch drei Fak­toren beson­ders aus: die Büch­er waren nicht durch harte DRM-Maß­nah­men geschützt, Self­pub­lish­er kon­nten dort vorurteils­frei und prob­lem­los veröf­fentlichen und Hand­habung sowie Ser­vice waren vor­bildlich.

Da mich inter­essierte, wie es weit­er gehen wird, stellte ich soeben per Email ein paar Fra­gen, die Herr Kauf­mann fre­undlicher­weise kurzfristig beant­wortete. Er wird in ein­er Über­gangszeit noch für Beam arbeit­en und die Arbeit dann nach und nach an andere übergeben.

Die ange­bote­nen eBooks wer­den weit­er­hin DRM-frei sein. Das war im Prinzip schon abzuse­hen, denn auch Bastei-Luebbe verzichtet bei seinem eBook-Pro­gramm auf harte Kopier­schutz­maß­nah­men.

An den Kon­di­tio­nen für Self­pub­lish­er ändert sich erst ein­mal gar nichts. Das gilt für alte Verträge eben­so wie für neu eingestellte eBooks. Im Moment sind auch keine Änderun­gen geplant, was die fernere Zukun­ft brin­gen wird, wer­den wir abwarten müssen. Es ist aber beruhi­gend zu wis­sen, dass in dieser Hin­sicht erst ein­mal alles weit­er geht, wie bish­er.

Auch am Pro­gramm ändert sich nichts. Man hätte vielle­icht annehmen kön­nen, dass Bastei direk­te Konkur­ren­zpro­duk­te wie beispiel­sweise PERRY RHODAN nicht vertreiben möchte, dem ist aber nicht so. Die Plat­tform ist bre­it­bandig aufgestellt und soll auch nach dem Kauf noch bre­it­bandi­ger wer­den, ins­beson­dere den Serien­bere­ich möchte man deut­lich ver­stärken. Beam wird durch den Kauf also keines­falls eine reine Plat­tform für Luebbe-Pro­duk­te.

Ich sehe das mit einem lachen­den und einem weinen­den Auge. Auf der einen Seite kön­nen Wis­sen und Geld des Ver­lags für einen Aus­bau der Online­plat­tform nur gut sein. Auf der anderen Seite ver­lieren wir einen wirk­lich unab­hängi­gen Anbi­eter, der nun auch »nur noch« ein Ver­lagsange­bot ist. Allerd­ings hat Luebbe unter anderem durch die Abkehr vom DRM gezeigt, dass sie im Gegen­satz zu einem großteil der deutschen Ver­lags­land­schaft in der Lage sind, sich den Kun­den­wün­schen und Nutzungsre­al­itäten anzu­passen.

Ich bin sehr ges­pan­nt, wie das weit­er gehen wird.

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Heute und morgen kostenlos bei Beam-eBooks: SURVIVOR 1

Heute und Mor­gen ist das eBook SURVIVOR 1 kosten­los auf der eBook-Plat­tform Beam-eBooks erhältlich. Bei SURVIVOR han­delt es sich um eine auf 12 Fol­gen aus­gelegte SF-Serie, im ersten Band find­en sich die Episo­den eins bis vier. Das Ganze wird ver­fasst von Peter Ander­son, die Illus­tra­tio­nen stam­men von Arnd Drech­sler.

Ein Raum­schiff auf einem unbekan­nten Plan­eten. Drei der fünf Besatzungsmit­glieder kön­nen sich nicht erin­nern, wie sie an Bord gekom­men sind. Die Mannschaft muss das Schiff ver­lassen – und find­et sich in ein­er riesi­gen unterirdis­chen Fab­rikan­lage wieder. In diesem gewalti­gen Kom­plex, von Rost und Ver­fall bedro­ht, arbeit­en Wesen, die Men­schen gle­ichen. Men­schen mit asi­atis­chen Gesicht­szü­gen, die Chi­ne­sisch sprechen. Sie wer­den beherrscht von der Kaste der Wächter, die halb Men­sch und halb Mas­chine sind.
Was ist geschehen? Sind die Bewohn­er der unterirdis­chen Stadt Fre­unde oder Feinde? Und wer­den Com­man­der Ryan Nash und seine Crew den Rück­weg zur Erde find­en – wenn es die Erde über­haupt noch gibt? – Der über­raschende Auf­takt der ersten Staffel

Wie bere­its geschrieben: heute und mor­gen für lau, danach kostet das bei Bastei Lübbe erschienene eBook 2,99 Euro. Auch weit­ere Fol­gen sind bere­its erhältlich.

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Cov­er SURVIVOR 1 Copy­right Bastei Lübbe