FSK auf eBooks: Luebbe die Dritte

FSK auf eBooks: Luebbe die Dritte

FSK18 eBookIch bekam tat­säch­lich noch eine weit­ere Antwort auf meine Fra­gen. Dies­mal möchte ich diese aus Grün­den der Über­sichtlichkeit gle­ich an den jew­eili­gen Textstellen der Luebbe-Email kom­men­tieren.
Inter­es­sant ist, dass man sich inhaltlich wider­spricht. In der let­zten Mail war davon die Rede, dass die Lan­desme­di­en­anstalt nur ein Prob­lem mit Klap­pen­tex­ten und Cov­ern hat­te, jet­zt sind es doch auf ein­mal wieder die Büch­er selb­st. Alles in allem ist dieser gesamte Vor­gang inko­härent und lässt eine logis­che Herange­hensweise ver­mis­sen. Wie ich bere­its sagte: Ich halte das alles für blind­en Aktion­is­mus.

Doch kom­men wir zur Antwort Numero drei.

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FSK auf eBooks: Zweite Antwort von Luebbe

FSK auf eBooks: Zweite Antwort von Luebbe

FSK18 eBookNach mein­er Rück­frage von gestern habe ich zwar keine konkrete Antworten auf meine Fra­gen bekom­men, bei Luebbe hat man aber offen­bar erkan­nt, dass man mit dem hek­tis­chen Aktion­is­mus deut­lich über das Ziel hin­aus geschossen ist und ver­fasste eine neue Email an die »Han­delspart­ner«, die ich weit­er unten zitiere. Wie ich es aus dem Text der Lan­desme­di­en­anstalt bere­its ent­nom­men hat­te, drehte es sich bei den inkri­m­inierten Teleme­di­en auss­chließlich um die Klap­pen­texte und Buch­cov­er auf der Web­seite von Beam eBooks, eine zwin­gende Alter­se­in­stu­fung für eBooks existiert meines Wis­sens eben­so wie für Print­büch­er nicht. Und dass die Lan­desme­di­en­anstalt ein­deutig pornografis­che Klap­pen­texte und Cov­er anmah­nt wun­dert mich nicht im Ger­ing­sten, dafür habe ich zudem voll­stes Ver­ständ­nis.

Inter­es­sant ist in der Antwort die erneute Zen­trierung auf Ver­lage. Bish­er war Beam ins­beson­dere auch eine Self­pub­lish­er-Plat­tform, auf der jed­er veröf­fentlichen kon­nte. In den Emails von Luebbe ist immer nur von Ver­la­gen die Rede, auch die Infor­ma­tio­nen zum ONIX-For­mat oder zu Meta­dat­en, macht für Self­pub­lish­er erst ein­mal wenig Sinn, denn diese wer­den die Infor­ma­tio­nen in den aller­meis­ten Fällen per Hand eingeben.

Das Ganze macht mir den Ein­druck, als seien dem neuen Betreiber der Plat­tform die Self­pub­lish­er nicht mehr wichtig, oder als inter­essieren diese nicht. Das kön­nte darauf hin­weisen, dass man sich ihrer kurz- oder mit­tel­fristig entledi­gen möchte.

Im fol­gen­den die aktuelle Email, Her­vorhe­bun­gen in rot­er Farbe sind von mir:

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