BATMAN und THE SHADOW-Crossover

BATMAN und THE SHADOW-Crossover

Die Fi­gur THE SHADOW, be­kannt aus klas­si­schen Ra­dio Dra­mas, Co­mics und ei­nem mo­der­nen Ki­no­film, ist be­kann­ter­ma­ßen eine der In­spi­ra­tio­nen für BAT­MAN. Da macht es ir­gend­wie Sinn, die bei­den Fi­gu­ren in ei­nem Cross­over zu­sam­men­zu­füh­ren. Üb­ri­gens nicht zum er­sten Mal, die bei­den tra­fen be­reits in Bat­man #253 und Bat­man #259 auf­ein­an­der.

Dy­na­mi­te En­ter­tain­ment und DC Co­mics tun sich nun zu­sam­men, um er­neut ein Cross­over zu er­mög­li­chen. Au­tor Ste­ve Or­lan­do und Gra­fik-Künst­ler Gio­van­ni Tim­pa­no sor­gen für die Um­set­zung.

Bei frü­he­ren Zu­sam­men­künf­ten konn­ten sich die bei­den Fi­gu­ren nicht so recht lei­den und Shadow ver­such­te her­aus­zu­fin­den, wer hin­ter der Mas­ke steckt. Im neu­en Co­mic sind sie ge­zwun­gen, zu­sam­men­zu­ar­bei­ten:

The World’s Grea­test My­ste­ry. The World’s Grea­test De­tec­tive. They can ba­re­ly stand each other, so how will they pos­si­bly deal with the World’s Grea­test Evil? What le­ga­cy can two of the world’s most en­du­ring icons of ju­sti­ce lea­ve once they dis­co­ver an an­ci­ent evil has been li­ving in­si­de the world they pro­tect for cen­tu­ries, at­ta­ched to its heart. Can Bat­man and the Shadow save the world wi­thout kil­ling it in the pro­cess?

Das Cross­over THE MUR­DER GE­NI­USES wird in den USA im Ok­to­ber er­schei­nen.

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right DC Co­mics und Dy­na­mi­te En­ter­tain­ment

Interview bei Skoutz

Interview bei Skoutz

Ich wur­de wie­der ein­mal in­ter­viewt. Dies­mal von Kay Noa von Skoutz, der Platt­form, die die gleich­na­mi­gen Awards ver­leiht. Da ist die von mir her­aus­ge­ge­be­ne An­tho­lo­gie DIE STEAM­PUNK-CHRO­NI­KEN – ME­CHA­NI­SCHE GEI­STER er­freu­li­cher­wei­se auf der Short­list ge­lan­det, soll­te ich mich ei­ni­gen Fra­gen dazu und zu ver­wand­ten The­men wie dem Her­aus­ge­ben von An­tho­lo­gi­en, Spu­ren von Steam­punk, gro­ßen Ver­la­gen oder De­sign­ka­ta­stro­phen stel­len.

Was dar­aus ge­wor­den ist, kann man in die­sem Ar­ti­kel nach­le­sen.

Pro­mo­gra­fik Co­py­right skoutz.de

Erschienen: SHERLOCK HOLMES UND DIE RUINEN VON ROUGEMONT

Erschienen: SHERLOCK HOLMES UND DIE RUINEN VON ROUGEMONT

In der Rei­he BAKER STREET TA­LES ist im Arun­ya-Ver­lag eine wei­te­re No­vel­le er­schie­nen. Sie wur­de von Bar­ba­ra Büch­ner ver­fasst und trägt den Ti­tel SHER­LOCK HOL­MES UND DIE RUI­NEN VON ROUGE­MONT. Zum In­halt:

Spur­los ver­schwin­den der Rei­he nach neun Men­schen in ei­nem ver­fal­le­nen Glas­haus nahe den Klip­pen von Ca­lais. Die Leu­te von Rouge­mont schrei­ben die Er­eig­nis­se dem bös­ar­ti­gen Geist des frü­he­ren Be­sit­zers zu, wäh­rend Dok­tor Wat­s­on ei­nen Bo­ta­ni­ker zum See­len­le­ben der Pflan­zen be­fragt und Sher­lock Hol­mes zur all­ge­mei­nen Über­ra­schung ei­nen Gei­ster­be­schwö­rer en­ga­giert. Eine kör­per­lo­se Stim­me ver­rät die Lö­sung …

Die No­vel­le ist aus­schließ­lich als eBook er­hält­lich, eine Prin­t­aus­ga­be wäre ca. 70 Sei­ten stark, es ko­stet 2,99 Euro. Die Co­ver­ge­stal­tung samt Co­ver­gra­fik so­wie In­nen­il­lu­stra­tio­nen stam­men von Shi­ko­mo.

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right Arun­ya-Ver­lag

Erschienen bei Periplaneta: KALION – DIE DUNKLE WUNDE

Erschienen bei Periplaneta: KALION – DIE DUNKLE WUNDE

Als Fort­set­zung des er­sten Ban­des KA­LI­ON – DIE LAUT­LO­SE WOGE er­schien so­eben bei Pe­ri­pla­ne­ta die Fort­set­zung KA­LI­ON – DIE DUNK­LE WUN­DE von Aleš Pickar. Für das High Fan­ta­sy-Epos hat der Au­tor eine apo­ka­lyp­tisch-mit­tel­al­ter­li­che Welt mit ei­ge­ner Spra­che, Hi­sto­rie und so­zia­len Struk­tu­ren er­schaf­fen.

Klap­pen­text:

Un­ter dem ge­bro­che­nen Glanz des Stil­len Mah­ners am Fir­ma­ment dräut gro­ßes Un­heil. Denn die Pe­le­o­ri schla­gen die Kriegs­trom­meln – was nie­mand so recht ernst neh­men will. Das Volk ver­gnügt sich wei­ter­hin sorg­los in Are­nen und Freu­den­häu­sern, nur ein zier­li­ches Mäd­chen, dem die Göt­tin Nio­be er­schie­nen ist, pre­digt Ent­halt­sam­keit. Die ei­gen­sin­ni­ge Prin­zes­sin Li­ne­de­ri­on trifft nach lan­ger Rei­se auf ih­ren Bräu­ti­gam, al­ler­dings ist der Herr­scher des Ost­reichs an­ders als er­war­tet. Wäh­rend­des­sen treibt Tau­sen­de Mei­len ent­fernt die Schwä­ge­rin des Kö­nigs Bel­kar ihre um­stürz­le­ri­schen Plä­ne vor­an. Doch alle Mäch­ti­gen des rau­en Kon­ti­nents Ne­roê ent­sen­den in die­sen Zei­ten heim­lich Spit­zel, As­sas­si­ne und Le­ga­ten. Wer kann es da wa­gen, zwi­schen ehr­li­cher Hin­ga­be und eil­fer­ti­ger Dienst­be­flis­sen­heit, zwi­schen Freund und Feind zu un­ter­schei­den …

Die Prin­t­aus­ga­be ist 330 Sei­ten stark und liegt als Klap­pen­bro­schur im For­mat 20,6 x 13,5 cm vor (ISBN: 978–3-95996–042-7), sie ko­stet 14,90 Euro. Das eBook (ISBN: 978–3-95996–043-4) ist zum Preis von 7,99 Euro er­hält­lich.

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right Pe­ri­pla­ne­ta

Anmerkungen zur Ausschreibung REISEZIEL UTOPIA

Anmerkungen zur Ausschreibung REISEZIEL UTOPIA

Es scheint noch Er­klä­rungs­be­darf zur Aus­schrei­bung zu REI­SE­ZIEL UTO­PIA zu ge­ben, denn es tauch­ten di­ver­se Fra­gen auf, die ich im Fol­gen­den zu klä­ren ver­su­che.

Nein, es muss nicht al­les »Frie­de, Freu­de, Ei­er­ku­chen« sein. Es geht um eine grund­sätz­lich po­si­ti­ve Ge­sell­schaft in der Zu­kunft. Dass auch die nicht ohne Kon­flik­te aus­kommt, er­klärt sich von selbst. Zwei Bei­spie­le:

In STAR TREK han­delt es sich frag­los um eine po­si­ti­ve Uto­pie. Der größ­te Teil der Men­scheit und der För­de­ra­ti­on ist to­le­rant und of­fen. Ei­gen­hei­ten un­ter­schied­li­cher Spe­zi­es in­ner­halb der Völ­ker­ge­mein­schaft sieht man als Be­rei­che­rung und ver­sucht, auch mit den schwie­ri­ge­ren da­von zu­recht zu kom­men. Dass es den­noch Rei­bun­gen ge­ben kann und wird, wenn bei­spiels­wei­se ein lo­gi­scher Vul­ka­nier auf ei­nen emo­tio­na­len Men­schen trifft, ist klar und war Grund­la­ge di­ver­ser Plots. Eben­so klar ist, dass es äu­ße­re Ge­gen­spie­ler wie Klin­go­nen, Ro­mu­la­ner, Borg oder Fe­ren­gi gibt – und selbst bei de­nen be­müht man sich eher um Ver­ständ­nis und fried­li­ches Zu­sam­men­le­ben. Das klappt aber nicht im­mer, und dann spre­chen auch mal die Waf­fen. Trotz­dem ist STAR TREK in der Prime-Zeit­li­nie ge­ra­de­zu ein Pa­ra­de­bei­spiel für eine po­si­ti­ve Uto­pie. nein, es darf lei­der kei­ne Fan­fic­tion ein­ge­reicht wer­den.

Eben­falls zu nen­nen wä­ren Alan Dean Fo­sters Ro­ma­ne aus dem Hu­manx-Uni­ver­sum. Men­schen und in­sek­to­ide Thranx ha­ben es ge­schafft, trotz an­fäng­lich schwe­rer Res­sen­ti­ments und Ur­äng­sten eine ge­mein­sa­me Zi­vi­li­sa­ti­on auf­zu­bau­en, die auf den er­sten Blick po­si­tiv uto­pisch ist. Dass es auf Hin­ter­wäld­ler­pla­ne­ten an­ders aus­se­hen kann, ist in ei­nem SF-Set­ting so, aber dann wer­den halt In­spek­to­ren (Po­li­zi­sten) ge­schickt, die nach dem Rech­ten se­hen. Und auch da gibt es Ant­ago­ni­sten in Form der bie­sti­gen Ech­sen­ras­se A´Ann oder Kom­pli­ka­tio­nen durch pla­ne­ta­re Be­son­der­hei­ten oder kos­mi­sche Phä­no­me­ne.

Hin­ter­grund der Idee ist die Sci­ence Fic­tion, die ge­schrie­ben wur­de, be­vor Dys­to­pi­en en vogue wur­den: eine po­si­ti­ve Sicht auf die Zu­kunft, auf die ge­sell­schaft­li­che und per­sön­li­che Ent­wick­lung und die Tech­nik. Oder neue Mo­del­le des Zu­sam­men­le­bens.

Kei­ne Uto­pi­en sind bei­spiels­wei­se Ge­sell­schaf­ten die kom­plett glück­lich sind, weil sie im Dau­er­dro­gen­rausch exi­stie­ren, oder weil sie von ir­gend­wel­chen re­li­giö­sen Ka­sten un­ter­drückt wer­den, die ih­nen auf­ok­tro­ie­ren, dass sie tooo­tal glück­lich sind, weil Gott das so will.

Die Uto­pie soll­te schon echt sein. Uto­pi­en müs­sen nicht kon­flikt­frei sein. Kon­flik­te könn­ten bei­spiels­wei­se auch dar­aus ent­ste­hen, dass je­mand ver­sucht, die Ge­sell­schaft zum Schlech­te­ren zu ver­än­dern, und dass es da­ge­gen Wi­der­stand gibt. Oder dass eine uto­pi­sche Ge­sell­schaft auf eine Pro­be ge­stellt wird, weil sie nicht von ih­ren Prin­zi­pi­en las­sen will, ob­wohl das Nach­tei­le be­deu­ten könn­te – aber auch da kommt man am Ende ge­stärkt her­aus her­vor.

Der Mög­lich­kei­ten gibt es vie­le.

Wer sie bis­her über­se­hen hat: Zur Aus­schrei­bung geht es hier lang.

Erschienen: ARMATIN – DIE AUSERWÄHLTEN von Mathias Leopold

Erschienen: ARMATIN – DIE AUSERWÄHLTEN von Mathias Leopold

Mit DIE AUS­ER­WÄHL­TEN ist der zwei­te Band aus der Sci­ence Fic­tion-Rei­he AR­MA­TIN von Ma­thi­as Leo­pold er­schie­nen.

Wäh­rend es im er­sten Band, DIE OR­LA­SIER, um die Er­for­schung ei­ner na­he­zu er­lo­sche­nen Spe­zi­es von ge­nia­len Gen­tech­ni­kern ging, wen­det sich Leo­pold im zwei­ten Band dem ge­sam­ten Völ­ker­bund »Ge­mein­schaft« zu: Es geht jetzt nicht mehr nur um eine Mis­si­on oder eine Ver­tei­di­gung, al­les scheint auf dem Spiel zu ste­hen. Mit den »Aus­er­wähl­ten«, ei­ner Grup­pe von nicht nä­her be­zeich­ne­ten über­mäch­ti­gen We­sen, wird eine der Par­tei­en vor­ge­stellt, die die Ge­schicke des Bun­des len­ken und die Macht an sich rei­ßen wol­len. Ihr Mot­to ist die Er­ret­tung der Ge­mein­schaft, aber ihre Me­tho­den pas­sen nicht dazu. Den Aus­er­wähl­ten, die im Ver­bor­ge­nen ar­bei­ten, ge­lingt es mehr und mehr, das Ge­fü­ge zu de­sta­bi­li­sie­ren und ihre ei­ge­nen Leu­te an die Macht zu brin­gen, im Ver­such, eine neue Ge­sell­schaft zu er­schaf­fen. Den Toach, ei­ner tech­ni­sche Le­bens­form und Grün­dungs­mit­glied der klas­si­schen Ge­mein­schaft, kommt da­bei eine be­son­de­re Rol­le zu, aber auch die Macht­ver­schie­bung auf der Hei­mat­welt der Men­schen, Ar­ma­tin, geht auf das Kon­to der Aus­er­wähl­ten.
Das Buch be­glei­tet er­neut das gi­gan­ti­sche Raum­schiff Pul­sar auf ver­schie­de­nen Mis­sio­nen wie zum Bei­spiel der Ver­tei­di­gung ge­gen die vor­rücken­den Fe­nor oder Ret­tungs­mis­sio­nen für die Di­jyu. Die Pul­sar ist da­bei im­mer im Zen­trum der Macht und Ka­pi­tä­nin Mi­gasch­scher wird mehr und mehr zu ei­ner der eng­sten Ver­trau­ten der neu­en Re­gie­rung.

Die Print­ver­si­on als Ta­schen­buch ko­stet 16,99 Euro (ISBN 978–3-7448–1956-5), die eBook-Fas­sung (ISBN 978–3-7448–7821-0) schlägt mit 6,99 Euro zu Bu­che.

Bis zum 20.06. ist das eBook zu ei­nem Ak­ti­ons­preis von €4,99 statt €6,99 zu ha­ben.

Co­ver Co­py­right Ma­thi­as Leo­pold

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 643

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 643

So­eben tru­del­te per Mail der neue PHAN­TA­STI­SCHE BÜ­CHER­BRIEF ein, der sich mit Bü­chern be­fasst, die Erik Schrei­ber im Mai 2017 ge­le­sen hat.

Dies­mal sind die be­spro­che­nen Pu­bli­ka­tio­nen aus den Be­rei­chen Deut­sche Phan­ta­stik, In­ter­na­tio­na­le Phan­ta­stik, Ju­gend­li­te­ra­tur, Star Wars, Fan­zines und Ma­ga­zi­ne so­wie Co­mic.

Bei­spiels­wei­se Ju Ho­nischs SEE­LEN­SPAL­TER, Jen­ni­fer Esteps KAR­MA GIRLS, Liz Jen­sens DAS NEUN­TE LE­BEN DES LOU­IS DRAX, Chuck Wen­digs NACH­SPIEL, die Aus­ga­be 434 des Ma­ga­zins FOL­LOW und VENOM SPACE KNIGHT von Rob­bie Thomp­son.

DER PHAN­TA­STI­SCHE BÜ­CHER­BRIEF 643 liegt im PDF-For­mat vor und kann hier ko­sten­los her­un­ter ge­la­den wer­den.

Bü­cher­brief 643 Mai 2017 (PDF, ca 4 MB)

Erschienen: Marcus Cremers ARCHIBALD LEACH

Erschienen: Marcus Cremers ARCHIBALD LEACH

Der voll­stän­di­ge Ti­tel des Ro­mans von Mar­cus Cre­mer wäre für die Über­schrift zu lang ge­we­sen, denn er lau­tet: Ar­chi­bald Le­ach und die Mon­stro­si­tä­ten des Mar­quis de Mor­te­mar­te. Wer die STEAM­PUNK-CHRO­NI­KEN liest kennt die bei­den Prot­ago­ni­sten des Ro­mans be­reits denn in GEI­STER­MA­SCHI­NEN be­fand sich eine Kurz­ge­schich­te mit ih­nen. Da­ne­ben ent­stan­den zahl­rei­che wei­te­re Sto­ries mit Ar­chi­bald Le­ach und Sa­rah Gold­berg. Jetzt gibt es den er­sten Ro­man. Klap­pen­text:

Je­der ex­zen­tri­sche Held braucht eine star­ke Frau an sei­ner Sei­te … mit ge­la­de­nem Schuss­ei­sen und ohne Skru­pel.
Der ei­gen­sin­ni­ge Ar­chi­bald Le­ach und die waf­fen­ver­narr­te Tüft­le­rin Sa­rah Gold­berg wer­den in die Ma­chen­schaf­ten des skru­pel­lo­sen Mar­quis de Mor­te­mar­te hin­ein­ge­zo­gen. Der Schur­ke ver­wen­det Ok­kul­tis­mus, Voo­doo­kult und Äther­kraft, um die Welt mit sei­nen Mon­stro­si­tä­ten ins Cha­os zu stür­zen. Mit Hil­fe skur­ri­ler Ver­bün­de­ter, du­bio­ser Ar­te­fak­te und Er­fin­dungs­geist ver­su­chen die Aben­teu­rer den dro­hen­den Krieg zu ver­hin­dern. Da­bei führt ihr Weg sie über vier Kon­ti­nen­te und die ei­ge­nen Gren­zen hin­aus.

Das 600 Sei­ten star­ke Ta­schen­buch in Klap­pen­bro­schur und ei­ner Co­ve­r­il­lu­stra­ti­on von Co­ver-Il­lu­stra­ti­on von Mar­tin Schlier­kamp er­schien im Art Skript Phan­ta­stik-Ver­lag und ko­stet 15,80 Euro. Ob es eine eBook-Fas­sung gibt, sag­ten mir lei­der we­der die Pres­se­mit­tei­lung noch Ama­zon.

Up­date: Dank an den Au­tor für den Hin­weis, dass das eBook zeit­gleich er­schie­nen ist. Es ko­stet äu­ßerst fai­re 4,99 Euro (epub ISBN: 978–3-945045–59-6, mobi ISBN: 945–3-945045–58-9).

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right Art Skript Phan­ta­stik-Ver­lag

Humble eBook Bundle mit Nebula Award-Gewinnern

Humble eBook Bundle mit Nebula Award-Gewinnern

Ne­ben Com­pu­ter­spie­len bringt Hum­ble Bund­le auch im­mer wie­der mal eBook-Pa­ke­te her­aus. Jetzt gibt es ein neu­es und das ist se­hens­wert, denn es ent­hält aus­schließ­lich Bü­cher von SF-Au­to­ren, die schon mal den Ne­bu­la Award ge­won­nen ha­ben.

Und das liest sich wie ein Who Is Who, denn da­bei sind un­ter an­de­rem:

Ge­or­ge R.R. Mar­tin, Shei­la Finch, Howard Wald­rop, Eliza­beth Ann Scar­bo­rough, Kel­ly Link, Har­lan El­li­son, Ray Brad­bu­ry, Neil Gai­man, John Brun­ner, Ro­ger Zelaz­ny, Frank Her­bert und noch di­ver­se an­de­re mehr.

Wer das kom­plet­te Pa­ket al­ler eBooks ha­ben möch­te, muss 20 Dol­lar aus­ge­ben und er­hält da­für gan­ze 40 (!) be­mer­kens­wer­te Bü­cher aus dem Be­reich SF und Phan­ta­stik. Man kann aber auch deut­lich we­ni­ger aus­ge­ben und dann eben nur Tei­le des Ge­samt­pa­kets be­kom­men.

Er­neut ein gran­dio­ses Bund­le – eine Ak­ti­on, die in Deutsch­land dank der fos­si­len Buch­preis­bin­dung lei­der un­mög­lich wäre.

Alle In­for­ma­tio­nen zum »Hum­ble Bund­le Su­per Ne­bu­la Aut­hor Show­ca­se« auf der zu­ge­hö­ri­gen Web­sei­te.

Buchbranche: Was Bertelsmann darf, darf Aldi noch lange nicht

Buchbranche: Was Bertelsmann darf, darf Aldi noch lange nicht

Der­zeit freut man sich beim Bör­sen­blatt und an­ders­wo dar­über, dass ein Ge­richt Aldi Nord ver­bo­ten hat, Ta­schen­bü­cher für 1,99 Euro zu ver­kau­fen. Es han­delt sich da­bei um Aus­ga­ben, die ge­gen­über den Ori­gi­nal In Sa­chen Lay­out und Um­schlag ver­än­dert wur­den. Ich wür­de mal da­von aus­ge­hen, dass sie auch eine an­de­re ISBN hat­ten, auch wenn merk­wür­di­ger­wei­se in kei­nem der Ar­ti­kel et­was dazu zu fin­den ist.

Die Ge­nos­sen­schaft eBuch hat­te da­ge­gen ge­klagt und jetzt vor ei­nem Es­se­ner Ge­richt Er­folg ge­habt, das un­ter­sag­te Aldi die Pra­xis. eBuch-An­walt Pe­ter Ehr­lin­ger sag­te dazu, dass »die Fest­set­zung un­ter­schied­li­cher End­prei­se für ei­nen be­stimm­ten Ti­tel sach­lich ge­recht­fer­tigt sein muss, so schrei­be es das Preis­bin­dungs­ge­setz vor«. Und dass ge­ring­fü­gi­ge Än­de­run­gen beim Buch­for­mat und Buch­deckel nicht aus­rei­chend sei­en.

Das ver­wun­dert mich ins­be­son­de­re des­we­gen, weil der be­rühmt-be­rüch­tig­te Ber­tels­mann Club das­sel­be jahr­zehn­te­lang ohne Be­an­stan­dung durch­ge­führt hat­te. Na gut, nicht mit der­art dra­sti­schen Preis­un­ter­schie­den wie bei Aldi, aber an­son­sten war das Kon­zept na­he­zu iden­tisch.

Jetzt kann man mal über Fol­gen­des nach­den­ken: Ber­tels­mann ge­hört zur Buch­bran­che. Aldi nicht.

Die »kein Schwein kauft mehr eBooks«-Lüge

Die »kein Schwein kauft mehr eBooks«-Lüge

Es geht in den letz­ten Ta­gen durch den vir­tu­el­len Blät­ter­wald und auch in Deutsch­land wer­den die an­geb­li­chen Ver­kaufs­ein­brü­che beim eBook von be­stimm­ten Prot­ago­ni­sten gern auf­ge­nom­men und freu­de­strah­lend ver­brei­tet. Denn tat­säch­lich hält man ins­be­son­de­re bei gro­ßen Ver­la­gen eher nichts von den di­gi­ta­len Buch­va­ri­an­ten, kan­ni­ba­li­sie­ren die­se doch an­geb­lich die Tot­holz­ver­käu­fe. Und über­haupt: Da sind die­se un­dank­ba­ren Le­ser noch nicht mal be­reit, die an­ge­sag­ten Mond­prei­se für Elek­tro­bü­cher zu zah­len.

Des­we­gen ver­brei­tet man die Zah­len gern und freut sich dar­über, dass an­geb­lich die Men­ge an ver­kauf­ten und ge­le­se­nen eBooks zu­rück­geht.

Doch tat­säch­lich lügt man sich (und an­de­ren) ein­fach mal in die Ta­sche, denn den ge­nann­ten Zah­len fehlt es an Sub­stanz – wenn man die Rea­li­tä­ten be­trach­tet, sieht das ganz an­ders aus.

Jan Tiß­ler be­trach­tet das Sze­na­rio in ei­nem Ar­ti­kel auf Me­di­um – und kommt zu ganz an­de­ren Schlüs­sen, als sie von Buch­bran­che und Qua­li­täts­me­di­en kol­por­tiert wer­den. Über­aus le­sens­wert. Und im Prin­zip ja ganz ähn­lich wie das, was ich hier schon lan­ge sage: Dass die Sta­ti­sti­ken der Prot­ago­ni­sten der Buch­bran­che nicht die Rea­li­tät ab­bil­den, son­dern nur ei­nen klei­nen Aus­schnitt da­von. Und des­we­gen soll­te man de­ren Ab­satz­zah­len äu­ßerst skep­tisch be­trach­ten – und mal dar­über nach­den­ken, war­um sie eBooks so gern für tot er­klä­ren möch­ten …

Dank an Kri­sti­an Köhn­topp fürs Fin­den.

p.s.: Er­gän­zend in­ter­es­sant dazu die Sta­ti­sti­ken für die Jah­re 2014 bis 2016 auf authorearnings.com und der Text im di­gi­tal­pu­bli­shin­gre­port (ab Sei­te 7), der sich auf Zah­len von Hugh How­ey und »Data Guy« be­zieht.

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 642

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 642

Es ist wie­der so weit: Der Mo­nat star­tet und Erik Schrei­ber in­for­miert uns dar­über, was er in letz­ter Zeit (ge­nau­er: im Vor­mo­nat) so ge­le­sen hat. Und das ist wie im­mer ei­ni­ges.

In der Aus­ga­be 642 des PHAN­TA­STI­SCHEN BÜ­CHER­BRIEFs fin­den sich ne­ben zwei lei­der not­wen­di­gen Kurz­nach­ru­fen auf Wal­de­mar Kum­ming und Mi­cha­el H. Buch­holz Buch­be­spre­chun­gen zu den fol­gen­den The­men:

Deut­sche Phan­ta­stik, In­ter­na­tio­na­le Phan­ta­stik, Ju­gend­li­te­ra­tur, Kri­mi & Thril­ler, Hör­spie­le, Co­mic und Se­kun­där­li­te­ra­tur.

Der PHAN­TA­STI­SCHE BÜ­CHER­BRIEF 642 liegt wie im­mer als PDF vor und kann hier ko­sten­los her­un­ter ge­la­den wer­den.

cher­brief 642 April 2017 (PDF, ca. 800 kB)