The Historical Dictionary of Science Fiction

The Historical Dictionary of Science Fiction

Jes­se Sheid­lower ist ein Lexi­ko­graf und ehe­ma­li­ger Redak­teur beim renom­mier­ten Oxford Eng­lish Dic­tion­a­ry. Dar­über hin­aus ist er aber offen­bar auch ein gro­ßer Sci­ence Fic­tion-Fan, denn er hat die Sei­te »His­to­ri­cal Dic­tion­a­ry of Sci­ence Fic­tion« online gestellt.

Dar­in kann man nicht nur kor­rek­te Schreib­wei­sen eher okkul­ter Begrif­fe recher­chie­ren, son­dern auch die Her­künf­te und ers­ten Auf­trit­te die­ser Ter­mi­ni. Wenn Dir also mal wie­der jemand erklä­ren will, dass der Trans­por­ter für STAR TREK erfun­den wur­de, kannst Du ihm um die Ohren hau­en, dass der tat­säch­lich schon ca. 25 Jah­re älter ist. Oder dass der Begriff »Ali­en« für eine außer­ir­di­sche Krea­tur aus dem Jahr 1820 stammt. Lei­der fehlt der »Space Mari­ne«, der ist näm­lich auch schon deut­lich älter, als man bei Games Work­shop meint …

Die Arbeit am Wör­ter­buch star­te­tet 2001, als Sheid­lower zusam­men mit ande­ren Redak­teu­ren begann, im Rah­men des »Sci­ence Fic­tion Cita­ti­ons Pro­ject« SF-Begrif­fe für das Oxford Eng­lish Dic­tion­a­ry zusam­men­zu­stel­len. Dabei haben ihm auch zahl­lo­se SF-Fans gehol­fen und das führ­te zur Ver­öf­fent­li­chung des Buches Bra­ve New Words: The Oxford Dic­tion­a­ry of Sci­ence Fic­tion im Jahr 2007. Ein wei­te­rer Able­ger ist jetzt die Web­sei­te, die kürz­lich online ging.

SF-Nerds und ‑Ner­di­nen kön­nen sicher­lich stun­den­lang in der Begriffs­samm­lung her­umkli­cken und Neu­es ent­de­cken. Aber auch für Autoren und Redak­teu­re dürf­te die Wis­sens­samm­lung äußerst hilf­reich sein.

Neu bei Splitter: NATHANAËLLE

Neu bei Splitter: NATHANAËLLE

Neue Comics aus dem wei­ten Bereich Sci­ence Fic­tion gibt es bei Split­ter, bei­spiels­wei­se NATHANAËLLE. Der Ver­lag schreibt dazu:

Natha­naël­le zieht Inspi­ra­ti­on aus zahl­rei­chen Quel­len, von Urspungs­tex­ten des Gen­res wie H. G. Wells‹ Die Zeit­ma­schi­ne über Stan­dard­wer­ke wie I Robot (der Roman von Isaac Asi­mov, in wel­chem erst­mals die drei Geset­ze der Robo­tik beschrie­ben wur­den) bis zu moder­nen Klas­si­kern wie Ter­ry Gil­liams Film 12 Mon­keys, und gießt die­se Ver­satz­stü­cke in eine detail­ver­lieb­te Optik, in der Anklän­ge von Vik­to­ria­nis­mus und dem Futu­ris­mus der Mit­te des 20. Jahr­hun­derts mit­schwin­gen. Eine dis­pa­ra­te Zwei­klas­sen­ge­sell­schaft, die Deka­denz der Unsterb­lich­keit, Trans­hu­ma­nis­mus durch Kyber­ne­tik und Gedan­ken­trans­plan­ta­ti­on, und mit­ten­drin eine jun­ge Rebel­lin mit Namen Natha­naël­le, die kaum weiß, wie ihr geschieht. Ein wirk­lich beson­de­rer Sci­Fi-One­shot, der Spaß macht aber zugleich zum Nach­den­ken anregt.

Das Sze­na­rio stammt von Charles Ber­be­ri­an, die Zeich­nun­gen erschuf Fred Bel­tran. Das Album kommt als Hard­co­ver ist 112 Sei­ten stark und kos­tet 22 Euro. Die ISBN lau­tet 978–3‑96219–553‑3.

Bemer­kens­wert fin­de ich, wie der Ver­lag ver­sucht, den Begriff »Steam­punk« zu vermeiden … ;)

Cover­ab­bil­dung Copy­right Split­ter Verlag

Erschienen: STAR WARS THE HIGH REPUBLIC – LIGHT OF THE JEDI

Erschienen: STAR WARS THE HIGH REPUBLIC – LIGHT OF THE JEDI

Ich hat­te vor eini­ger Zeit bereits dar­auf hin­ge­wie­sen, dass man bei Lucas­Film eine mul­ti­me­dia­le Rei­he unter dem Titel THE HIGH REPUBLIC plan­te. Die spielt wäh­rend des gol­de­nen Zeit­al­ters der alten Repu­blik, als die Jedi­rit­ter noch die heroi­schen Frie­dens­hü­ter waren. Aus­ge­brei­tet wer­den soll das in Roma­nen für Erwach­se­ne und Jugend­li­che, in Comics, aber mög­li­cher­wei­se auch noch in ande­ren Medien-.

Davon ist nun – wie ange­kün­digt – der ers­te Roman erschie­nen, er trägt den Titel LIGHT OF THE JEDI, wur­de geschrie­ben von Charles Soule und der Wer­be­text liest sich wie folgt:

Long befo­re the First Order, befo­re the Empi­re, befo­re even The Phan­tom Menace … Jedi lit the way for the gala­xy in The High Republic

It is a gol­den age. Intrepid hyper­space scouts expand the reach of the Repu­blic to the fur­thest stars, worlds flou­rish under the ben­evo­lent lea­ders­hip of the Sena­te, and peace reig­ns, enfor­ced by the wis­dom and strength of the renow­ned order of For­ce users known as the Jedi. With the Jedi at the height of their power, the free citi­zens of the gala­xy are con­fi­dent in their abi­li­ty to wea­ther any storm But the even brigh­test light can cast a shadow, and some storms defy any preparation.

When a sho­cking cata­stro­phe in hyper­space tears a ship to pie­ces, the flur­ry of shr­apnel emer­ging from the dis­as­ter threa­tens an ent­i­re sys­tem. No soo­ner does the call for help go out than the Jedi race to the sce­ne. The scope of the emer­gence, howe­ver, is enough to push even Jedi to their limit. As the sky breaks open and dest­ruc­tion rains down upon the peace­ful alli­an­ce they hel­ped to build, the Jedi must trust in the For­ce to see them through a day in which a sin­gle mista­ke could cost bil­li­ons of lives.

Even as the Jedi batt­le vali­ant­ly against cala­mi­ty, some­thing tru­ly dead­ly grows bey­ond the bounda­ry of the Repu­blic. The hyper­space dis­as­ter is far more sinis­ter than the Jedi could ever suspect. A thre­at hides in the darkness, far from the light of the age, and har­bors a secret that could strike fear into even a Jedi’s heart.

Der Roman ist ab sofort erhält­lich, 382 Sei­ten lang und kos­tet als Taschen­buch im Moment 11,84 Euro. Wit­zi­ger­wei­se schlägt die eBook-Aus­ga­be mit 11,85 Euro zu Buche, des­we­gen wer­de ich wohl war­ten, bis der Preis für das eBook ein wenig fällt.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Del Rey

Neu bei Splitter: DRACULA als Comic

Neu bei Splitter: DRACULA als Comic

Einen neu­en Comic um den Urva­ter aller Blut­sauger gibt es bei Split­ter: Der Band um DRACULA erscheint gera­de noch pünkt­lich vor Weih­nach­ten am 18. Dezem­ber 2020:

DRACULA von Geor­ges Bess ist kei­ne expe­ri­men­tel­le oder freie Inter­pre­ta­ti­on von Sto­kers Roman, son­dern viel­mehr eine auf gra­fi­sche und erzäh­le­ri­sche Exzel­lenz aus­ge­leg­te werk­ge­treue Über­füh­rung in die Neun­te Kunst. Kunst lie­ße sich in die­sem Zusam­men­hang mit Recht in Groß­buch­sta­ben schrei­ben, denn mit Geor­ges Bess, der vor allem für sei­ne Koope­ra­tio­nen mit dem legen­dä­ren Ale­jan­dro Jodo­row­sky bekannt wur­de (bei Der wei­ße Lama, Ani­bal 5 oder Juan Solo), wid­met sich einer der bekann­tes­ten Alt­meis­ter der frank­obel­gi­schen Comic­kunst dem Stoff. In aus­ufern­den, schwarz-wei­ßen Tusche­zeich­nun­gen erforscht Bess den fun­da­men­ta­len Gru­sel von Dra­cu­la auf über 200 Comic-Sei­ten – ein monu­men­ta­les Werk, das sei­ne biblio­phi­le Auf­ma­chung mit dop­pelt ver­gol­de­tem Cover im Split­ter-Über­for­mat mehr als verdient.

Der Band ist sagen­haf­te 200 Sei­ten dick und erleich­tert die Geld­bör­se um 39,80 Euro, die ISBN ist 978–3‑96219–570‑0. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­det man direkt beim Verlag.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Splitter.

Demnächst: DUNE als Graphic Novel

Demnächst: DUNE als Graphic Novel

Ver­mut­lich war es ursprüng­lich als Com­pa­n­ion zu Ville­neu­ves Kin­f­o­film gedacht: Es gibt eine neue Gra­phic Novel-Ver­si­on von Frank Her­berts Sci­ence Fic­tion Klas­si­ker DUNE. Die deut­sche Fas­sung erscheint bei Splitter:

Der gen­re­de­fi­nie­ren­de und mehr­fach aus­ge­zeich­ne­te Klas­si­ker der Sci­ence-Fic­tion erscheint als umfang­rei­che Gra­phic Novel neu erzählt bei Splitter.

Dune erzählt die Geschich­te von Paul Atrei­des und sei­ner Fami­lie, die auf dem Wüs­ten­pla­ne­ten Arra­kis die Vor­herr­schaft über die För­de­rung des Spi­ce über­neh­men, der mys­ti­schen Dro­ge, die das Rei­sen zwi­schen den Ster­nen ermög­licht. Frank Her­bert revo­lu­tio­nier­te mit Dune und sei­ner ein­zig­ar­ti­gen Mischung aus Aben­teu­er, Mys­ti­zis­mus, Öko­lo­gie und poli­ti­schem Rän­ke­spiel das Science-Fiction-Genre.

Gemein­sam mit Best­sel­ler-Autor Kevin J. Ander­son adap­tiert sein Sohn Bri­an Her­bert das Meis­ter­werk in drei Bän­den als Gra­phic Novel, um eine neue Genera­ti­on von Lesern zu begeis­tern. Mit Raúl Allén zeich­net einer der pro­fi­lier­tes­ten Künst­ler der Comic-Sze­ne für die gra­phi­sche Umset­zung der Visi­on Her­bert Ver­ant­wor­tung, und die Cover-Illus­tra­tio­nen von Legen­de Bill Sien­kie­wicz heben das Pro­jekt end­gül­tig auf ein Niveau, das Exzel­lenz verspricht.

DUNE Band eins (von drei) erscheint als Hard­co­ver, ist 176 Sei­ten stark und wird 25 Euro kos­ten. Der Release­ter­min ist am 18. Dezem­ber 2020. Auf die­se Wei­se kön­nen sich DUNE-Fans viel­leicht um den dras­tisch nach hin­ten ver­scho­be­nen Start des Kino­films hinwegtrösten.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und eine Vor­be­stell­mög­lich­keit auf der Web­sei­te des Split­ter Ver­lags.

DUNE
Band 1 von 3
Sze­na­rio: Bri­an Her­bert und Kevin J. Ander­son nach Frank Herbert
Zeich­nung: Raúl Allén und Patri­cia Martin
176 Sei­ten, Hardcover
Band 1 von 3
ISBN 978–3‑95839–449‑0
25,00 €

Cover­ab­bil­dung Copy­right Splitter

Ab heute erhältlich: THE CROW – ULTIMATE EDITION

Ab heute erhältlich: THE CROW – ULTIMATE EDITION

Ab heu­te ist bei dani books eine um 30 Sei­ten erwei­ter­te und neu über­setz­te Fas­sung von James O›Barrs düs­te­rem Comic­k­las­si­ker THE CROW erhält­lich, die das Werk so zeigt, wie der Künst­ler es ursprüng­lich gedacht hat­te. Pressetext:

Als James O’Barr den Schmerz und die Qual einer per­sön­li­chen Tra­gö­die in die Zeich­nun­gen von THE CROW ein­flie­ßen ließ, fand sei­ne äußerst kathar­ti­sche Geschich­te von Eric – der von den Toten auf­er­steht, um den bru­ta­len Mord an sich und sei­ner Ver­lob­ten zu rächen – bei Lesern auf der gan­zen Welt Anklang.

Mit THE CROW – ULTIMATE EDITION liegt die illus­trier­te Erzäh­lung, die die Grund­la­ge für den »über­wäl­ti­gen­den« (Roger Ebert) Kino­er­folg vol­ler »unaus­lösch­li­cher Bil­der« (Rol­ling Stone) bil­de­te, nicht nur erst­mals nach über 25 Jah­ren in kom­plett neu­er Über­set­zung wie­der auf Deutsch vor, son­dern gleich­zei­tig auch zum ers­ten Mal in der vom Autor ursprüng­lich beab­sich­tig­ten Fas­sung mit drei­ßig nie zuvor gese­he­nen Sei­ten. Die bei Erst­ver­öf­fent­li­chung aus pro­duk­ti­ons­tech­ni­schen Grün­den ent­fern­ten Sze­nen wur­den für die erwei­ter­te Neu­aus­ga­be von James O’Barr auf­wen­dig in sei­ner Ori­gi­nal­tech­nik restauriert.

Dies ist THE CROW, wie es noch nie zu sehen war: Die in ihren Bann zie­hen­de Rei­se eines Rache­en­gels und eine Fei­er wah­rer Lie­be … so ein­dring­lich, intel­li­gent und unver­gess­lich, wie sie ursprünglich
erdacht wurde.

Käu­fer des Buchs erhal­ten zusätz­lich eine kos­ten­lo­se Digi­tal Copy im PDF Format.

Eine Lese­pro­be kann man sich direkt beim Ver­lag dani books anse­hen, vor­zugs­wei­se bestellt man es auch gleich dort. Das 272 Sei­ten star­ke Hard­co­ver kos­tet 25 Euro.

ZHE CROW _ ULTIMATE EDITION
Sto­ry und Zeich­nun­gen: James O’Barr
Über­set­zung: Jano Rohleder
Hard­co­ver, 17 x 26 cm, 272 Seiten
ISBN 978–3‑95956–130‑3
Emp­foh­le­nes Lese­al­ter: ab 16 Jahren
25,00 EUR

Cover­ab­bil­dung Copy­right dani books

Humble Book Bundle: STARS OF SCI-FI AND FANTASY

Humble Book Bundle: STARS OF SCI-FI AND FANTASY

Bei Hum­ble gibt es wie­der mal ein eBook-Paket und das dürf­te für Phan­tas­tik­freun­de mit Eng­lisch­kennt­nis­sen inter­es­sant sein, denn es besteht aus SF- und Fan­ta­sy­ro­ma­nen von nam­haf­ten Autor°Innen.

Dar­un­ter Wil­liam Shat­ners kom­plet­te TEKWAR-Serie (immer­hin neun Bücher), Roma­ne von Timo­thy Zahn, Tim Powers, Jane Yolen oder Kate Elliott.

Für knapp 13 Euro (man darf natür­lich auch mehr geben und bestim­men, wie viel Geld an wohl­tä­ti­ge Zwe­cke geht, dies­mal an die Sci­ence Fic­tion & Fan­ta­sy Wri­ters of Ame­ri­ca) bekommt man 35 Romane.

Die Preis­staf­feln sind (aktu­ell): 84, Cent, 6,76 Euro und 12,69 Euro. Güns­ti­ger kommt man an Phan­tas­tik-Befül­lung für den eRea­der kaum her­an. Alles wei­te­re auf der Web­sei­te zum eBook-Bund­le, Stand heu­te hat man noch über 20 Tage Zeit, es zu erwerben.

In Deutsch­land sind sol­che eBook-Bund­le lei­der auch im Jahr 2020 auf­grund des Klam­merns an die fos­si­le Buch­preis­bin­dung lei­der nicht möglich.

Storysammlung: WENN DIE WELT KLEIN WIRD UND BEDROHLICH

Storysammlung: WENN DIE WELT KLEIN WIRD UND BEDROHLICH

Der voll­stän­di­ge Titel der von Felix Woit­kow­ski her­aus­ge­ge­be­nen und beim Blitz-Ver­lag erschie­ne­nen Sto­ry­samm­lung lau­tet WENN DIE WELT KLEIN WIRD UND BEDROHLICH. SCHREIBEN AUS DER CORONA-ISOLATION. Klappentext:

Ich möch­te glau­ben, dass auch die­se Pan­de­mie etwas Gutes besitzt; dass sie nicht umsonst aus­brach. Gut mög­lich, dass sie der außer Kon­trol­le gera­te­ne Blut­druck unse­res Pla­ne­ten war, der nun die Mög­lich­keit nutz­te, für meh­re­re Wochen oder Mona­te in Kur zu dürfen.
Ich möch­te glau­ben, dass wir aus die­sem Ereig­nis etwas ler­nen wer­den. Nicht alle, aber genug von uns.
Ich möch­te glau­ben, dass kom­men­de Genera­tio­nen von ihren Eltern gewarnt wer­den, es nicht so weit kom­men zu lassen.
Ich möchte …

30 Phan­tas­tik-Autorin­nen und ‑Autoren beglei­ten den ers­ten Monat der Corona-Isolation.
30 Per­spek­ti­ven auf eine Welt im Krisenzustand.
Ein lite­ra­risch-phan­tas­ti­sches Tage­buch zwi­schen rea­ler Dys­to­pie und erschre­cken­der Wirklichkeit.

Mit Bei­trä­gen von Vin­cent Voss, Micha­el Schmidt, Jörg Kleud­gen, Arthur Gor­don Wolf, Nele Sickel, Sil­ke Brandt, Petra Hart­mann, Mari­an­ne Labisch, Mar­kus K. Korb, Sascha Din­se, Gerd Scherm, Tat­ja­na Stöck­ler, Sebas­ti­an von Arndt, Chris­ti­an Veit Eschen­fel­der, Nico­le Rens­mann, Tobi­as Bach­mann, Gün­ter Wirtz, Tobi­as Recker­mann, Mar­ti­na Spren­ger, Julia Anni­na Jor­ges, Thors­ten Küper, Tors­ten Scheib, Jana Olters­dorff, Nadi­ne Muri­el, Mat­thi­as Attig, Ales­san­dra Reß, Isa­bel­la Benz, Frank Heb­ben, Caro­lin Zwerg­feld und Micha­el Marrak.

Das Taschen­buch ist 306 Sei­ten stark und wird in den nächs­ten Tagen zum Preis von EUR 12,95 erhält­lich sein, das eBook gibt es bereits, es kos­tet 3,99 Euro. Das Cover stammt von Jens Weber. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den sich auf der Ver­lags­sei­te zum Buch.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Blitz Verlag

Neuer Asterix: DER GOLDENE HINKELSTEIN

Neuer Asterix: DER GOLDENE HINKELSTEIN

Das ist schon fast eine klei­ne Sen­sa­ti­on: am 21.10.2020 erscheint bei Egmont Eha­pa Media ein neu­er Aste­rix-Band, aller­dings kei­ner der neu­en Zeich­ner und Tex­ter Didier Con­rad und Jean-Yves Fer­ri, son­dern einer, der streng genom­men noch von Uder­zo und Goscin­ny selbst stammt.

DER GOLDENE HINKELSTEIN basiert auf einem Hör­spiel mit illus­trier­tem Bei­heft, das 1967 in Frank­reich erschien. Die vor­han­de­nen Zeich­nun­gen und Tex­te wur­den 2019 für eine Aus­ga­be als Album über­ar­bei­tet, das fand noch unter der Ägi­de des im März 2020 ver­stor­be­nen René Goscin­ny selbst statt. Hör­spiel und dama­li­ges Heft sind in Deutsch­land nie erschienen.

Zum Inhalt:

Das gan­ze Dorf ist in Auf­ruhr: Trou­ba­dix hat beschlos­sen, am
legen­dä­ren Gesangs­wett­be­werb für die Bar­den Gal­li­ens teilzunehmen.
Der Gewin­ner des Wett­be­werbs wird tra­di­tio­nell mit dem goldenen
Hin­kel­stein ausgezeichnet.
Weil auch die Römer gro­ßes Inter­es­se an die­sem Wett­be­werb haben,
wer­den Aste­rix und Obelix beauf­tragt, Trou­ba­dix zu sei­nem Schutz zu
beglei­ten. Sie dür­fen ihm nicht von der Sei­te wei­chen – kos­te es, was
es wolle!

DER GOLDENE HINKELSTEIN wird 48 Sei­ten stark wer­den und ist ab dem 21. Okto­ber 2020 im han­del erhält­lich, Der Preis für das Soft­co­ver beträgt 6,90, für die Hard­co­ver­aus­ga­be muss man 13 Euro berappen.

Cover­ab­bil­dung ASTERIX®- OBELIX®- IDEFIX® / © 2020 LES EDITIONS ALBERT RENE / GOSCINNY – UDERZO

Kickstarter: THE LABYRINTH – Simon Stålenhag

Kickstarter: THE LABYRINTH – Simon Stålenhag

Den Namen Simon Stå­len­hag kennt inzwi­schen nicht mehr nur der Ein­ge­weih­te, denn er hat bereits ver­schie­de­ne Bild­bän­de mit sei­nen fan­tas­ti­schen Krea­tio­nen ver­öf­fent­licht, dar­un­ter bei­spiels­wei­se THINGS FROM THE FLOOD, THE ELECTRIC STATE oder TALES FROM THE LOOP, letz­te­res wur­de von Ama­zon sogar in eine ziem­lich abge­fah­re­ne Fern­seh­se­rie adaptiert.

Das neue Werk trägt den Titel THE LABYRINTH und anhand der Infor­ma­tio­nen auf der Crowd­fun­ding-Sei­te bei Kick­star­ter dazu, führt es die Tra­di­ti­on sei­ner Bücher fort, indem fan­tas­ti­sche Ele­men­te in ganz gewöhn­li­che Land­schaf­ten ein­ge­fügt wer­den. Zur Story:

A world cove­r­ed by ruins and ash, the rem­nants of an other­wor­d­ly phe­no­me­non that has rava­ged the earth’s atmo­s­phe­re and for­ced the few sur­vi­vors deep under­ground. Matt, Sig­rid and Char­lie lea­ve the safe har­bor of the encla­ve for an expe­di­ti­on onto the was­te­lands of the sur­face world. During their jour­ney they are for­ced to con­front dark secrets from the time befo­re civilization’s fall.

Wenn man das Pro­jekt unter­stützt, ist man ab einem Preis von 34 Euro dabei, dafür gibt es das Hard­co­ver. Das Kam­pa­gnen­ziel wur­de in Rekord­zeit erreicht und es wur­den auch bereits diver­se Stretch­goals geris­sen. Wer noch mit­ma­chen will hat dafür bis zum Ende der Kam­pa­gne 16 Tage Zeit.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
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Pro­mo­gra­fik Copy­right Simon Stålenhag

Erschienen: Johannes Anders – RÜCKSTURZ NACH TYROS

Erschienen: Johannes Anders – RÜCKSTURZ NACH TYROS

Im Ver­lag Saphir im Stahl erschien mit RÜCKSTURZ NACH TYROS von Johan­nes Anders ein Roman, der sich an die nach wie vor belieb­te Kult-Fern­seh­se­rie RAUMPATROUILLE anlehnt. Es han­delt sich bereits um den zwei­ten Roman der Rei­he STERNENLICHT.

Der Ver­lag schreib dazu:

Man schreibt das Jahr 3166. Seit den ver­häng­nis­vol­len Krie­gen gegen die Frogs sind über hun­dert Jah­re ver­gan­gen. Das Staats­ge­bil­de der Mensch­heit, die von küh­nen Raum­pio­nie­ren erschlos­se­ne Raum­ku­gel, ist in eine Viel­zahl von klei­ne­ren Rei­chen zer­fal­len oder wird von Hasar­deu­ren und Pira­ten beherrscht. Eines der auf­stre­bends­ten neu­en Rei­che ist die »Ster­nen­licht-Ver­ei­ni­gung« mit der Haupt­welt Tyros, einem der ver­wüs­te­ten Erde sehr ähn­li­chen Pla­ne­ten. Die Ver­ei­ni­gung sieht sich in der poli­ti­schen und kul­tu­rel­len Nach­fol­ge der Mensch­heit vor dem Erschei­nen der Frogs, die eben­so plötz­lich und geheim­nis­voll wie­der von der kos­mi­schen Bild­flä­che ver­schwun­den sind, wie sie kamen.

Dies ist der Hin­ter­grund der Hom­mage an die Serie RAUMPATROUILLE ORION. In der Rei­he STERNENLICHT wer­den immer wie­der The­men, Figu­ren und ande­res auf­ge­grif­fen, ohne die Geschich­te zu wiederholen.

Johan­nes Anders ist der Autor des zwei­ten Ban­des mit dem Titel RÜCKSTURZ NACH TYROS.

Nach der wirt­schaft­li­chen Erho­lung hat eine neue Pha­se der Expan­si­on begon­nen. Rie­si­ge Expe­di­ti­ons­mut­ter­schif­fe sto­ßen in uner­forsch­te Regio­nen der Gala­xis vor.

Admi­ra­lin Char­le­ne Arm­strong und die Crew des Expe­di­ti­ons­schiffs FERDINAND MAGELLAN sind vom Pech ver­folgt. Bei einer miss­glück­ten Mis­si­on auf dem Pla­ne­ten Vlock ver­lie­ren sie vier Erkun­dungs­kreu­zer. Und auch die nächs­te Mis­si­on droht schon im Ansatz zu schei­tern. Kein Wun­der, dass Stim­men immer lau­ter wer­den, die den Rück­sturz nach Tyros for­dern. Aber die Admi­ra­lin bleibt unbeugsam.

Mit Johan­nes Anders tritt ein neu­er Autor in die Rei­he STERNENLICHT. Mit sei­nen eige­nen Roma­nen um die unfrei­wil­li­ge Agen­tin Miran­da Wohl­fahrt konn­te er bereits Ach­tungs­er­fol­ge vor­wei­sen. Mit sei­nen neu­en Hand­lungs­trä­gern berei­chert er die Welt des Sternenlicht-Universums.

RÜCKSTURZ NACH TYROS ist im Ver­lag Saphir im Stahl erschie­nen, man bekommt es aber auch bei Ama­zon, das Buch in Form eines bro­schier­ten Soft­co­vers ist 182 Sei­ten stark und kos­tet 13 Euro, die ISBN lau­tet 978–3‑96286–047‑9. Ob es eine eBook-Ver­si­on gibt, gab die Pres­se­mit­tei­lung nicht her, es sieht aber nicht so aus.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Saphir im Stahl

Deutliche Steigerung beim eBook-Umsatz im ersten Halbjahr 2020

Deutliche Steigerung beim eBook-Umsatz im ersten Halbjahr 2020

Bild von Denniro (Depositphotos)

Buch­han­del und Bör­sen­ver­ein wischen sich ver­wun­dert die Augen, aber irgend­wie soll­te es ange­sichts der Pan­de­mie und ihrer Aus­wir­kun­gen nie­man­den ver­wun­dern: Der Ver­kauf von eBooks hat im ers­ten Halb­jahr 2020 deut­lich zugelegt.

Laut Pres­se­mit­tei­lung des Bör­sen­ver­eins des deut­schen Buch­han­dels stieg der Umsatz mit eBooks um 17,8 Pro­zent, bei einem Absatz­zu­wachs von 15,3 Pro­zent. Das sind 18,8 Mil­lio­nen ver­kauf­te eBooks und das ist wei­ter­hin 7,5 Pro­zent des gesam­ten Umsat­zes auf dem Publikumsmarkt.

Man weist dar­auf hin, dass die­ser Zuwach mit Ein­füh­rung der Anti-Coro­na-Maß­nah­men begon­nen hat. Ich möch­te mit Lori­ot spre­chen und sagen: »Ach was?«

Im zwei­ten Quar­tal 2020 stei­ger­ten sich die Umsät­ze im Ver­gleich zum Vohr­jah­res­quar­tal um fast 39%. Die­ser hohe eBook-Umsatz bliebt übri­gens auch sta­bil, als die Buch­lä­den wie­der öff­nen durf­ten. Man darf also davon aus­ge­hen, dass etli­che Leser die Vor­tei­le des eBooks erkannt haben. Inter­es­sant aber ange­sichts von Lock­downs und erzwun­ge­nen Zuhau­se Hockens abso­lut nicht über­ra­schend ist auch die Erkennt­nis, dass die Leser°Innen mehr eBooks erwor­ben haben, als vorher.

Wie kom­men die­se Zah­len eigent­lich zustan­de? Kon­kre­te Umsatz­zah­len, gemel­det von Ver­la­gen sind es nicht, ins­be­son­de­re von Ama­zon wür­de der Bör­sen­ver­ein die Zah­len ohne­hin nicht bekom­men. GfK Enter­tain­ment befragt im Rah­men des »GfK Con­su­mer Panel Media*Scope Buch« 20000 Per­so­nen die angeb­lich »reprä­sen­ta­tiv für die deut­sche Bevöl­ke­rung ab zehn Jah­ren« sind. Erfasst wer­den nur eBooks ab einen Preis von 0,49 Euro. Wie alle Sta­tis­ti­ken und Hoch­rech­nun­gen sind die Zah­len also mit etwas Vor­sicht zu genießen.

Die Ent­wick­lung war abzu­se­hen, aber letzt­end­lich wur­de sie durch Coro­na nur beschleu­nigt. Die Vor­tei­le von eBooks sind offen­sicht­lich: Zoom der Sei­ten, schnell gedreh­te Publi­kums­ro­ma­ne mül­len einem nicht die Bücher­re­ga­le voll, das eBook kann sofort her­un­ter gela­den und kon­su­miert wer­den, um nur ein paar zu nen­nen. Bei einem jah­re­lang genutz­ten eRea­der ist bei eBooks auch der öko­lo­gi­sche Foot­print nach kur­zer Zeit, bzw. der Anzahl gele­se­ner Bücher, deut­lich bes­ser als bei Büchern, die her­ge­stellt und durch die Repu­blik gekarrt wer­den müs­sen, vom Strom­ver­brauch und ande­ren Neben­fak­to­ren im Buch­la­den haben wir da noch gar nicht gesprochen.

Für Buch­lä­den ist das natür­lich eine sehr schlech­te Nach­richt: Leser wan­dern vom Print­buch ab zum eBook und schei­nen auch nicht zurück zu kom­men. Die Digi­ta­li­sie­rung schrei­tet fort und eine Bran­che schaut zu, ohne ech­te Kon­zep­te zu ent­wi­ckeln, wie man die loka­len Händ­ler dar­an betei­li­gen könn­te. Und ich möch­te an die­ser Stel­le auch noch­mal an die Wort von Ruprecht Frie­ling erinnern:

… letzt­lich sind nur Autoren und Leser für den Buch­markt unent­behr­lich. Es geht, wenn­gleich es für Kul­tur­be­flis­se­ne ein Gräu­el ist, auch ohne Ver­la­ge und Buchhändler

Das gilt ins­be­son­de­re für eBooks. Jede/r Autor°in kann ohne gro­ße Pro­ble­me einen Online­shop auf­set­zen, über den Leser°Innen eBooks zum sofor­ti­gen Down­load ver­kau­fen kön­nen. Nutzt man Open Source-Lösun­gen wie Woo­com­mer­ce kos­tet das sogar außer Hos­ting fast nichts.

Ganz klar ist damit aber auch, dass Ver­la­ge es sich nicht mehr leis­ten kön­nen, ihre Tot­holz­wer­ke nicht auch als eBooks anzu­bie­ten, wenn sie sich nicht ordent­lich Umsatz ent­ge­hen las­sen wollen.

Bild von Den­ni­ro (Depo­sit­pho­tos)