Steampunk-Anthologie DAMPF ÜBER EUROPA vorbestellbar

Steampunk-Anthologie DAMPF ÜBER EUROPA vorbestellbar

Im Arca­num Fan­ta­sy-Ver­lag (ein Im­print von Erik Schrei­bers Ver­lag Sa­phir im Stahl) er­scheint als Fort­set­zung des er­sten Ban­des VON FEU­ER UND DAMPF in Kür­ze die eben­falls von den Ge­schich­ten­we­bern Ste­fan Cerno­hu­by und Gerd Scherm her­aus­ge­ge­be­ne Steam­punk-An­tho­lo­gie DAMPF ÜBER EU­RO­PA:

Flug­ma­schi­nen durch­que­ren den Him­mel, ru­ßi­ger Qualm hängt in der Luft, Pleu­el­stan­gen, Treib­rie­men und Zahn­rä­der be­herr­schen die Tech­nik. Kon­ti­nen­tal­eu­ro­pa ver­än­dert sich und hat nichts mehr ge­mein mit der heu­ti­gen be­kann­ten Ge­schich­te. Was wäre wenn sich die Welt ab dem Jahr 1914 an­ders ent­wickelt hät­te? Was wäre wenn ge­wal­ti­ge Dif­fe­renz­ma­schi­nen die Welt be­stim­men?
Zehn Au­to­rin­nen und Au­to­ren schrei­ben Steam­punk. Ge­schich­te und Ge­schich­ten. Sie schrei­ben über Dampf und Zahn­rä­der und die Po­li­tik Eu­ro­pas.
Er­le­ben Sie eine neue Zeit und be­glei­ten Sie die Au­to­ren durch ein frem­des, be­kann­tes Eu­ro­pa.

Wer bis zum 30.04.2018 via info[at]saphir-im-stahl[dot]de be­stellt, er­hält das Buch zum Sub­skrip­ti­ons­preis von 11 Euro. Ab dem Erst­ver­kaufs­tag am 01.05.2018 wird die Samm­lung dann 14,95 ko­sten.

Lei­der gab die Pres­se­mit­tei­lung nicht den Um­fang her und auch ob es eine eBook-Fas­sung ge­ben wird weiß ich lei­der nicht. Da hilft eine An­fra­ge beim Ver­lag si­cher wei­ter.

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right Sa­phir im Stahl

DAS DRACHENVOLK VON LEOTRIM jetzt als Sammelband

DAS DRACHENVOLK VON LEOTRIM jetzt als Sammelband

Bei O’Connell Press er­schien C. M. Ha­fens Fan­ta­sy-Tri­lo­gie DAS DRA­CHEN­VOLK VON LEO­TRIM. Die gibt es jetzt ge­sam­melt in ei­nem Band, ge­nau­er ge­sagt in ei­nem eBook zum Ein­füh­rungs­preis. Der Ver­lag schreibt dazu:

C. M. Ha­fens All-Age-Dra­chen­sa­ga wur­de von den Le­se­rin­nen und Le­sern ganz be­son­ders ins Herz ge­schlos­sen. Kein Wun­der, denn die Au­to­rin ver­steht es wie kaum eine An­de­re ih­rer Zunft, jene fi­li­gra­ne Zer­brech­lich­keit der Kind­heit mit all ih­ren herz­zer­rei­ßen­den Freund­schaf­ten über­aus de­tail­reich ein­zu­fan­gen, ohne da­bei mo­ra­li­sie­rend oder sen­ti­men­tal zu wer­den. Ein­ge­bet­tet in die fan­ta­sti­sche Welt von Leo­trim ge­hen die Hel­den auf eine un­ge­wöhn­li­che Ent­deckungs­rei­se, die sie für im­mer ver­än­dern wird.
Im Ge­gen­satz zu Ge­or­ge R. R. Mar­tins ge­wal­ti­gen Dra­chen aus We­ste­ros sind jene von C. M. Ha­fen meist kei­ne rie­si­gen und furcht­erre­gen­den Feu­er­brin­ger, die gan­ze Städ­te in Schutt und Asche le­gen, son­dern sanf­te, nach­denk­li­che We­sen. Sie sind den Men­schen, mit de­nen sie ver­bun­den sind, oft­mals mo­ra­lisch wie auch an Weis­heit über­le­gen.

Das Sam­mel-eBook ent­hält die Ein­zel­ro­ma­ne DRA­CHEN­BRÜ­DER, DRA­CHEN­SI­CHEL und DRA­CHEN­FRIE­DEN, es ko­stet in der Ein­füh­rungs­pha­se nur 99 Cent, spä­ter wer­den 8,99 Euro fäl­lig. Der Um­fang ei­ner Prin­t­aus­ga­be wäre 598 Sei­ten.

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right O’Connell Press

Ar­ti­kel­link zu Ama­zon: Das Dra­chen­volk von Leo­trim, Me­di­um: eBook

Erschienen: DARKWORLD von Tobias Rafael Junge

Erschienen: DARKWORLD von Tobias Rafael Junge

Ein gu­tes Jahr nach To­bi­as Ja­fa­el Jun­ges Ju­gend­ro­man-De­büt De­ad­water. Das Log­buch, ist der Nach­fol­ger Dark­world. Der ge­hei­me Code im Dress­ler Ver­lag er­schie­nen. Ti­tel und Auf­ma­chung äh­neln sich da­bei nicht ganz zu­fäl­lig. Auch wenn es sich um kei­ne di­rek­te Fort­set­zung han­delt, spielt die Ge­schich­te doch in der­sel­ben Welt und zur sel­ben Zeit – näm­lich hier und jetzt. Au­ßer­dem las­sen sich für auf­merk­sa­me Le­ser des Vor­gän­gers ein paar ver­streu­te Brot­kru­men fin­den, die zu­rück zu den Er­eig­nis­sen im Öko­thril­ler De­ad­water füh­ren.

Künst­li­che In­tel­li­genz und mensch­li­cher Wahn­sinn
Im Le­ben des 15-jäh­ri­gen An­ton läuft es ziem­lich rund. Er ist ein pas­sa­bler Schü­ler, hat eine hüb­sche Freun­din und sein Bas­ket­ball­ta­lent wird ihm frü­her oder spä­ter den Sprung aus der bran­den­bur­gi­schen Pro­vinz nach Ber­lin er­mög­li­chen. Zwar he­gen sei­ne El­tern eine ziem­li­che Ab­nei­gung ge­gen die Groß­stadt, aber das wird schon. Doch dann ist plötz­lich al­les an­ders, al­les weg. Eine Ex­plo­si­on im El­tern­haus schleu­dert ihn in eine un­durch­dring­li­che Dun­kel­heit, die zwi­schen Lü­gen und Ge­heim­nis­sen her­vor­quillt. Cy­ber­ter­ro­ri­sten und ein über­mäch­ti­ger Kon­zern schei­nen ein un­heim­li­ches In­ter­es­se an An­ton zu ent­wickeln. Fa­mi­lie und Freun­de ver­ber­gen et­was. Wem kann er noch ver­trau­en? Oder spielt ihm sein zu­neh­mend amok­lau­fen­der Ver­stand ei­nen Streich? Bald wird je­doch ei­nes klar: Der Schlüs­sel zu sei­ner Zu­kunft liegt in sei­ner Ver­gan­gen­heit. Dark­world ist ein atem­los span­nen­der Cy­ber-Thril­ler im Blog-Style. Mit Pi­xel­bil­dern, Me­mos, Schlag­zei­len und Sta­ti­sti­ken.

Die Il­lu­stra­tio­nen steu­er­te Nils An­der­sen bei.

Das 240 Sei­ten star­ke ge­bun­de­ne Ju­gend­buch im For­mat 13.4 x 20.3 cm be­la­stet die Geld­bör­se ge­ra­de mal mit zwölf Euro. Die eBook-Fas­sung ko­stet 9,99 Euro.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen auch auf der Web­sei­te des Ver­lags.

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right Dress­ler Ver­lag.

20 Jahre HARRY POTTER: deutschsprachige Neuauflage

20 Jahre HARRY POTTER: deutschsprachige Neuauflage

1998, also be­reits vor sa­gen­haf­ten 20 Jah­ren, er­schien der er­ste Band der Aben­teu­er um den Zau­ber­lehr­ling HAR­RY POT­TER aus der Fe­der von J. K. Row­ling. Es sind also ver­mut­lich in die­sem Jahr noch die ein oder an­de­ren Über­ra­schun­gen zu er­war­ten.

Carl­sen, bei de­nen die deutsch­spra­chi­gen Aus­ga­ben er­schie­nen, sind eben­falls da­bei, die brin­gen Ende Au­gust eine neu ge­stal­te­te Ju­bi­lä­ums-Aus­ga­be der Ro­ma­ne her­aus, bei de­nen die Co­ver vom Mai­län­der Künst­ler und Il­lu­stra­tor Ia­co­po Bru­no ge­stal­tet wur­den.

Die Prei­se sind da­bei durch­aus hap­pig: je nach Um­fang fal­len zwi­schen 16,99 und 29,99 Euro an. Carl­sen möch­te also of­fen­bar an Har­ry und Co. noch­mal or­dent­lich ver­die­nen. Man darf ge­spannt sein, wie die Prei­se für die eBooks-Aus­ga­ben an­ge­sie­delt sein wer­den, ich wer­fe mal ei­nen Blick in mein Denka­ri­um und sehe dar­in: Mond­prei­se.

Die Neu­auf­la­gen er­schei­nen am 31. Au­gust alle am Stück.

Pro­mo­gra­fik Co­py­right Carl­sen

Comic-Neuerscheinung: MYRE – DIE CHRONIKEN VON YRIA Buch 1

Comic-Neuerscheinung: MYRE – DIE CHRONIKEN VON YRIA Buch 1

Im In­ter­net mach­te sich die Ber­li­ner Künst­le­rin und Il­lu­stra­to­rin Clau­dya Schmidt mit ih­ren opu­len­ten Zeich­nun­gen schon früh ei­nen Na­men, vor al­lem auf der Platt­form De­vi­ant­Art un­ter ih­rem Pseud­onym Alec­tor­Fen­cer. Die er­sten Auf­trä­ge aus der Wirt­schaft folg­ten wie von selbst. Vor neun Jah­ren kam ihr die er­ste Idee zu »Myre«, der Hel­din ei­ner Fan­ta­sy-Sto­ry in ei­ner un­wirt­li­chen Welt, die von an­tro­po­mor­phen Tie­ren so­wie furcht­erre­gen­den Dra­chen be­wohnt wird. In den fol­gen­den sie­ben Jah­ren fer­tig­te Clau­dya Schmidt un­zäh­li­ge Kon­zept­zeich­nun­gen und Skiz­zen an, bau­te Yria, die Welt von »Myre«, kon­ti­ni­er­lich aus und hol­te mit dem Ame­ri­ka­ner Matt Da­vis ei­nen pro­fes­sio­nel­len Co-Au­to­ren an Bord. Das Crowd­fun­ding zum er­sten Band und bis­her letz­ten Band der eng­li­schen Aus­ga­be im Ei­gen­ver­lag brach­te im Hand­um­dre­hen die dop­pel­te Ziel­sum­me ein, und Myre – Die Chro­ni­ken von Yria war ge­bo­ren.

Jetzt er­scheint Myre in ei­ner groß­for­ma­ti­gen Aus­ga­be auf Deutsch.

Die na­mens­ge­ben­de Hel­din ist eine rast­lo­se Wan­de­rin, die ohne Ziel die kar­gen Step­pen Yri­as durch­streift. Be­glei­tet wird sie nur von Va­rug, ei­nem Dra­chen, ih­rem Reit­tier und Be­schüt­zer. Und Schutz hat Myre, auch wenn sie al­les an­de­re als wehr­los ist, bit­ter nö­tig: Ne­ben Durst und Hun­ger be­dro­hen Ban­di­ten ihre we­ni­gen Hab­se­lig­kei­ten und ihr Le­ben, denn in Yria muss je­der selbst um sein Da­sein kämp­fen. Der alte Maul­held Boo­zer ver­sorgt nach ei­nem Über­fall ihre Wun­den, be­auf­tragt sie im Ge­gen­zug je­doch mit ei­nem schein­bar simp­len Bo­ten­gang. Doch Boo­zers Blick ist auf eine alte Pro­phe­zei­ung ge­rich­tet, die vom Wie­der­auf­blü­hen Yri­as spricht, und er glaubt nicht an Zu­fäl­le …

»Myre« ist auf sechs Bän­de aus­ge­legt. Der zwei­te Band er­scheint im Ok­to­ber 2018. Clau­dya Schmidt ar­bei­tet au­ßer­dem an wei­te­ren Ge­schich­ten aus der Welt von Yria. Sie wird ihr Werk auf dem Co­mic Sa­lon Er­lan­gen prä­sen­tie­ren.

Die of­fi­zi­el­le Web­site von »Myre – The Chro­ni­cles of Yria« (eng­lisch)

Clau­dya Schmidts/AlectorFencers Pro­fi­le auf De­vi­ant­Art und In­sta­gram. Matt W. Da­vis’ Ka­nal auf You­tube.

»Myre« Buch 1 er­scheint zum 22. April 2018.

Myre – Die Chro­ni­ken von Yria  Buch 1
Au­to­ren: Clau­dya Schmidt, Matt W. Da­vis
Zeich­ne­rin: Clau­dya Schmidt
Far­ben: Clau­dya Schmidt
Über­set­ze­rin: Jaque­line Stumpf
96 Sei­ten
Band 1 von 6
ISBN: 978–3-96219–105-4
Preis: 19,80 €

Quel­le und Co­py­right Ti­tel­ab­bil­dung so­wie Pro­mo­gra­fik: Split­ter Ver­lag

Endlich: REISEZIEL UTOPIA jetzt auch als eBook erhältlich

Endlich: REISEZIEL UTOPIA jetzt auch als eBook erhältlich

Es hat et­was ge­dau­ert, aber nun ist es so­weit: Die von Phan­ta­News prä­sen­tier­te SF-An­tho­lo­gie REI­SE­ZIEL UTO­PIA gibt es jetzt end­lich auch als eBook. Als ePub war es be­reits ein paar Tage in al­len mög­li­chen Shops er­hält­lich, al­ler­dings hat­te der »Dienst­lei­ster« Libre­ka es nicht ge­backen be­kom­men, es auch in den Kind­le-Shop zu stel­len, das hat jetzt funk­tio­niert. Noch­mal zur Er­in­ne­rung:

Sci­ence Fic­tion – das be­deu­te­te in den ver­gan­ge­nen Jah­ren li­te­ra­risch schwer­punkt­mä­ßig Dys­to­pi­en. Das war ein­mal an­ders, im gol­de­nen Zeit­al­ter der SF und auch noch in den 1970ern sah das Gen­re The­men wie Tech­no­lo­gie oder ge­sell­schaft­li­che Ent­wick­lun­gen oft­mals aus ei­nem po­si­ti­ven Blick­win­kel, be­schrieb ein le­bens­wer­te, eine bes­se­re Zu­kunft. Die vor­lie­gen­de Samm­lung von Kurz­ge­schich­ten möch­te an die­se Tra­di­ti­on der Sci­ence Fic­tion an­knüp­fen und ei­nen Blick in eine bes­se­re Zu­kunft er­mög­li­chen — aber auch po­si­ti­ve Uto­pi­en sind im­mer eine Fra­ge des Be­trach­tungs­win­kels … 

Mit Ge­schich­ten von:

Anja Ba­gus, Vic­tor Bo­den, Die­ter Bohn, Car­men Ca­pi­ti, Paul To­bi­as Dahl­mann, Jens Geh­res, Mar­cus R. Gil­man, Her­bert Gla­ser, Ger­hard Hu­ber, Da­liah Karp, Tho­mas Kod­nar, Yann Krehl, Ingo Muhs, A. L. Nor­gard, An­dre­as Raa­be, Do­ro­the Rei­mann, Ger­not Schatz­dor­fer, Olaf Stieg­litz und Joa­chim Ta­bac­zek.

Das eBook liegt als epub oder für den Kind­le vor und ko­stet ge­ra­de mal 3,99 Euro.

Nach wie vor ist na­tür­lich auch die Pa­pier­aus­ga­be er­hält­lich, die be­kommt man für 14,95 Euro.

Ar­ti­kel­link zu Ama­zon: ZEI­SE­ZIEL UTO­PIA, Me­di­um: eBook
Ar­ti­kel­link zu Ama­zon: ZEI­SE­ZIEL UTO­PIA, Me­di­um: Buch

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 654

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 654

Ostern ist vor­bei, die Eier sind ver­putzt, die Scho­ko­la­de längst auf den Hüf­ten ge­lan­det und zwi­schen­durch hat ein neu­er Mo­nat be­gon­nen, der tra­di­tio­nell mit Fake News be­gan­gen wird. Kein April­scherz ist al­ler­dings die 654. Aus­ga­be des PHAN­TA­STI­SCHEN BÜ­CHER­BRIEFS von Erik Schrei­ber, in dem die­ser die im März ge­le­se­nen Bü­cher und an­de­re Me­di­en vor­stellt.

Lei­der muss die ak­tu­el­le Aus­ga­be mit zwei Nach­ru­fen auf Uwe Hel­mut Gra­ve und Kate Wil­helm be­gin­nen. Da­nach gibt es dies­mal auf 23 Sei­ten Re­zen­sio­nen aus dem Ka­te­go­ri­en Deut­sche und In­ter­na­tio­na­le Phan­ta­stik, Ju­gend­li­te­ra­tur, Kri­mi & Thril­ler, Hör­spie­le und Co­mic.

DER PHAN­TA­STI­SCHE BÜ­CHER­BRIEF 654 liegt wie im­mer im PDF-For­mat vor und kann hier ko­sten­los her­un­ter ge­la­den wer­den.

Bü­cher­brief 654 März 2018 (PDF, ca. 1.5 MB)

Erschienen: GHOSTSITTER-Hörspiel Staffel 2

Erschienen: GHOSTSITTER-Hörspiel Staffel 2

 

Die GHOST­SIT­TER-Hör­spie­le nach den Bü­chern von Mul­ti­ta­lent Tom­my Krapp­weis ge­hen in die näch­ste Run­de, denn ab so­fort ist die von Bumm Film pro­du­zier­te zwei­te Staf­fel bei Au­di­ble und Ama­zon Mu­sic DE er­hält­lich.

Ge­eig­net für jung, alt, mit­tel­alt und un­tot!

 

Zum In­halt:

Tom und sei­ne gei­ster­haf­ten Freun­de sind zu­rück! Der vier­zehn­jäh­ri­ge Tom Rös­chen­berg hat eine Gei­ster­bahn ge­erbt und alle Un­to­ten dar­in sind höchst le­ben­dig! Und es bleibt span­nend für un­se­ren jun­gen Ghost­sit­ter: Nicht nur, dass sich Vam­pir Vla­rad auf­grund über­mä­ßi­gen Kon­sums von Ham­ster­blut in ei­nen sol­chen ver­wan­delt hat; nun steht auch noch der hun­dert­ste Ge­tods­tag von Wom­bie dem Zom­bie an. Dass da­für ein Voo­doo­dolch, ein ma­gi­scher Ring und ein Zau­ber­kes­sel ge­braucht wer­den und Wom­bie ohne das Ri­tu­al zu Staub zer­fal­len wird, macht die Sa­che nicht ein­fa­cher, Tom aber umso ner­vö­ser.

Na­tür­lich sind alle wild ent­schlos­sen, das aben­teu­er­li­che Ren­nen ge­gen die Zeit zu ge­win­nen, um den gut­mü­ti­gen Wom­bie vor dem Zer­fall zu ret­ten. Zu­dem muss Tom all sei­ne de­tek­ti­vi­schen Fä­hig­kei­ten ein­set­zen, um das Rät­sel um die ver­schwun­de­ne Best­sel­ler­au­to­rin Tif­fa­ny Schu­ster zu lö­sen. Steckt sein Erz­feind Zor­acz da­hin­ter? Und was hat der ge­heim­nis­vol­le, me­cha­ni­sche Clown im In­ne­ren des Spie­gel­ka­bi­netts da­mit zu tun?

Als Stim­men konn­ten er­neut nam­haf­te deut­sche Spre­cher ge­won­nen wer­den, näm­lich zum Bei­spiel Hugo Egon Bal­der, Fe­lix Strü­ven, Wi­gald Bo­n­ing, Pau­li­na Rüm­melein, Chri­stoph Ma­ria Herbst, Det­lev Tams, Jo­seph Han­nes­schlä­ger, Ka­rim El Kam­mou­chi, Ca­rin C. Tiet­ze, Da­vid Gro­mer, Sa­bi­ne Lo­renz, Nor­man Cö­ster und Sa­bi­ne Bohl­mann.

Zur Fei­er der Ver­öf­fent­li­chung gibt es die kom­plet­te er­ste Staf­fel für Ama­zon Prime-Kun­den um­sonst – und das sind über acht Stun­den an Hör­ma­te­ri­al.

Pro­mo­gra­fik GHOST­SIT­TER Co­py­right Ama­zon

Ar­ti­kel­link zu Ama­zon: , Me­di­um: Buch
Ar­ti­kel­link zu Ama­zon: , Me­di­um: Buch
Ar­ti­kel­link zu Ama­zon: , Me­di­um: Buch

Leipziger Buchmesse 2018, Cosplayer, Rechte – und Toleranz

Leipziger Buchmesse 2018, Cosplayer, Rechte – und Toleranz

Ich hat­te in die­sem Jahr gar nicht dar­über be­rich­tet, dass schon wie­der mal an­läss­lich der Leip­zi­ger Buch­mes­se die Cosplay­er-Sau durchs vir­tu­el­le Dorf ge­trie­ben wur­de. Mal wie­der hat­te ir­gend­ein Honk po­stu­liert, dass die Cosplay­er auf der se­riö­sen Mes­se nichts zu su­chen hät­ten. Und über­haupt! Ich hat­te dies­mal des­we­gen nicht be­rich­tet, weil ich das Gan­ze in­zwi­schen für ei­nen mü­den PR-Stunt hal­te, um ins Ge­spräch zu kom­men.

Doch jetzt bleibt mir doch mal wie­der die Spucke weg. Auf der ei­nen Sei­te schwa­dro­nie­ren die Mes­se­ver­an­stal­ter dar­über, dass sie selbst­ver­ständ­lich we­gen der Mei­nungs­frei­heit (!!!einself!1!) auch rech­te Ver­la­ge auf der Leip­zi­ger Mes­se zu­las­sen müs­sen. Dar­über kann man jetzt treff­lich dis­ku­tie­ren, letzt­lich kann man da­von aus­ge­hen, dass man auf die Ein­nah­me der hor­ren­den Stand­ge­büh­ren auch von den Rech­ten ein­fach nicht ver­zich­ten möch­te. Mei­nungs­frei­heit ist aber na­tür­lich ein viel po­si­ti­ver wir­ken­der Grund, als »wir wol­len Koh­le ge­ne­rie­ren«. Wie ge­sagt: Dar­über kann man dis­ku­tie­ren, es gibt eine Men­ge Für und Wi­der, und Mei­nungs­frei­heit ist tat­säch­lich ein ho­hes Gut.

Wäh­rend man mit den Rech­ten also of­fen­bar kein Pro­blem hat, hält es der Mes­se­ver­an­stal­ter und hal­ten es des­sen Er­fül­lungs­ge­hil­fen al­ler­dings of­fen­bar für not­wen­dig und völ­lig nor­mal, Cosplay­er auf un­fass­bar dum­me und un­ver­schäm­te Art zu drang­sa­lie­ren. Klar: die Wahr­schein­lich­keit dass die sich weh­ren ist na­tür­lich er­heb­lich ge­rin­ger als bei rech­ten Prot­ago­ni­sten, da weiß man nicht zu­letzt seit der Buch­mes­se Frank­furt, dass die auch gern mal die Fäu­ste spre­chen las­sen. Viel­leicht hat der ein­ge­setz­te Si­cher­heits­dienst da­vor Angst und schi­ka­niert statt­des­sen lie­ber völ­lig harm­lo­se Cosplay­er?

Wor­über ich hier rede? Über ei­nen Er­fah­rungs­be­richt von Ju­lia Ohse auf Teilzeithelden.de, der mich fas­sungs­los ge­macht hat, und den man sich drin­gend mal durch­le­sen soll­te.

Wenn schon To­le­ranz, dann bit­te auch ge­gen­über den Fans. An­ge­sichts sol­cher Über­grif­fe, Will­kür und se­xi­sti­scher Sprü­che wä­ren Maß­nah­men der Mes­se­lei­tung ge­gen den Si­cher­heits­dienst drin­gend an­ge­ra­ten. Aber ich wage mal ei­nen Blick in die Kri­stall­ku­gel: Es wird nichts ge­sche­hen und im näch­sten Jahr dann das­sel­be.

Mer­ke: Rech­te wer­den to­le­riert, Cosplay­er nicht.

Logo Leip­zi­ger Buch­mes­se Co­py­right Leip­zi­ger Mes­se GmbH

Neu bei Splitter: BLACK HAMMER – VERGESSENE HELDEN

Neu bei Splitter: BLACK HAMMER – VERGESSENE HELDEN

Es­sex Co­un­ty, Sweet Tooth, Der Un­ter­was­ser­schwei­ßer, De­scen­der, Moon Knight, Old Man Lo­gan – eine Li­ste der Wer­ke des ka­na­di­schen Co­mic-Au­tors Jeff Lemi­re liest sich wie eine Art Best-Of der letz­ten zehn Jah­re Co­mic­ge­schich­te. Lemi­res Sto­ries le­ben von den Fa­cet­ten des Zwi­schen­mensch­li­chen, die sie ab­bil­den, und zie­hen ihre En­er­gie aus ei­nem meist eher dü­ste­ren emo­tio­na­len Spek­trum.

In­so­fern scheint eine Gol­den-Age-Su­per­hel­den-Sto­ry wie BLACK HAM­MER so gar nicht zu Lemi­res Stil zu pas­sen. Aber das Le­ben der ver­ges­se­nen Hel­den von Spi­ral City, die nach ei­nem fa­ta­len Ge­fecht auf ei­ner gott­ver­las­se­nen Farm fest­sit­zen, bie­tet mehr als ge­nug An­knüp­fungs­punk­te für Be­ob­ach­tun­gen sehr spe­zi­el­ler Dy­na­mi­ken zwi­schen Su­per­hel­den. Oder an­ders aus­ge­drückt: Wenn ein All-Ame­ri­can-Hero im Ren­ten­al­ter, ein Kriegs­herr vom Mars mit Iden­ti­täts­kri­se, eine 50-jäh­ri­ge im Kör­per ei­ner Grund­schü­le­rin mit Su­per­kräf­ten, eine fluch­be­la­de­ne Sumpf­he­xe und ein di­men­si­ons­rei­sen­der Space-Cap­tain samt müt­ter­li­chem Ro­bo­ter-Si­de­kick ge­zwun­gen sind, eine bi­zar­re Kern­fa­mi­lie zu bil­den, tun sich nicht nur me­ta­pho­ri­sche Ab­grün­de auf.

Dean Ormston (Sand­man, Lu­ci­fer) setzt Black Ham­mer ge­ni­al in Sze­ne, und zu­sam­men mit dem neun­fach Eis­ner-prä­mier­ten Ko­lo­ri­sten Dave Ste­wart hat er ein Art­work ge­schaf­fen, das die Op­tik der Gol­den Age ein­fängt, aber zu­gleich mo­der­ner, vi­su­el­ler Dra­ma­tik ih­ren Platz ein­räumt.

Black Ham­mer ge­wann 2017 den Eis­ner Award als be­ste neue Se­rie. Band 2 er­scheint im Juni bei Split­ter, das er­ste Spin-off Sher­lock Fran­ken­stein & die Le­gi­on des Teu­fels im Sep­tem­ber. Wei­te­re Bän­de sind in Pla­nung. Die deut­sche Über­set­zung von Black Ham­mer er­scheint mit Un­ter­stüt­zung des Ka­na­di­schen Kul­tur­rats (Ca­na­da Coun­cil for the Arts).

Co­py­right Co­ver und Quel­le der Pres­se­mit­tei­lung: Split­ter Ver­lag

Ar­ti­kel­link zu Ama­zon: , Me­di­um: Buch

lbm18: Die Buchkäufer – Ja wo laufen sie denn hin?

lbm18: Die Buchkäufer – Ja wo laufen sie denn hin?

Wie im­mer gab es zur Er­öff­nung der Buch­mes­se Leip­zig sal­bungs­vol­le Wor­te vom Bör­sen­ver­eins-Vor­ste­her Hein­rich Rieth­mül­ler. Und wie ei­gent­lich im­mer be­kom­me ich Griff­spu­ren im Ge­sicht, wenn ich Tei­le dar­aus lese, an­ge­sichts der Rea­li­täts­fer­ne, be­zie­hungs­wei­se der Evo­lu­ti­ons­re­si­stenz, die aus den Wor­ten spricht.

Den Text sei­ner Rede beim Bör­sen­blatt habe ich oben ver­linkt. Ich möch­te mal drei Punk­te her­aus grei­fen, um dar­auf ein­zu­ge­hen.

Aus­sa­ge eins: Zwi­schen 2013 und 2017 sind der Bran­che im Pu­bli­kums­markt sechs­ein­halb Mil­lio­nen Buch­käu­fer ver­lo­ren ge­gan­gen, das ist ein Rück­gang um 18 Pro­zent.

Aus­sa­ge zwei: Den­noch wa­ren die Um­sät­ze in den letz­ten zehn Jah­ren sta­bil (was im­mer ge­nau »sta­bil« auch hei­ßen mag ..?).

Aus­sa­ge drei: Die so­zia­len Me­di­en sind schuld!!einself!1!

Hal­ten wir mal fest: Der Buch­markt ver­liert laut Aus­sa­ge des Bör­sen­ver­eins-Chefs fast ein Fünf­tel sei­ner Kun­den und den­noch blei­ben die Um­sät­ze sta­bil? Und an­ge­sichts des­sen hört man seit Jah­ren ein stän­di­ges Heu­len und Zäh­ne­klap­pern aus der Bran­che, wie schlecht doch al­les gin­ge und wie böse die Welt sei? Da bleibt mir die Spucke weg. An­de­re Bran­chen hät­ten so ei­nen Käu­fer­rück­gang nicht »mal eben so« ver­kraf­tet. Und man muss sich fra­gen, war­um trotz ei­nes der­art dra­sti­schen Weg­bre­chens der Kun­den die Um­sät­ze sta­bil blei­ben, denn das ist wohl die Kern­fra­ge? Weil Bü­cher mas­siv ver­teu­ert wur­den? Oder weil der Rest viel mehr kauft als vor­her? Letz­te­res hal­te ich für eher un­wahr­schein­lich.

Zur Fra­ge »ja wo lau­fen sie denn hin?« sagt Rieth­mül­ler:

Ge­mein­sam mit Ver­la­gen, Buch­hand­lun­gen und Markt­for­schern un­ter­su­chen wir der­zeit die Mo­ti­ve der Buch­ab­wan­de­rer. War­um grei­fen die Men­schen heu­te we­ni­ger zum Buch, was ma­chen sie statt­des­sen?

Ja. Was – zum Teu­fel – ma­chen die wohl statt­des­sen?

Ich habe be­reits 2010 und 2014 the­ma­ti­siert, dass sich die­se Bran­che dar­über im Kla­ren sein muss, dass sie in di­rek­ter Kon­kur­renz mit an­de­ren Me­di­en steht, wenn es um die Auf­merk­sam­keit und Zeit der Kun­den geht. Das In­ter­net nimmt im­mer mehr Raum im Le­ben der Men­schen ein, noch mehr, seit so­zia­le Me­di­en Ver­brei­tung ge­fun­den ha­ben. Zu­mal »das In­ter­net« oh­ne­hin für eine er­heb­li­che Band­brei­te an un­ter­schied­li­chen Me­di­en­for­men steht, für ei­nen Pool aus An­ge­bo­ten zur In­for­ma­ti­ons- und In­ter­es­sens­be­frie­di­gung, so­wie Un­ter­hal­tung. Es ist längst nicht mehr so, dass es al­lein um Web­sei­ten im WWW geht, son­dern um viel mehr. Das ist ein Teil die­ser omi­nö­sen »Di­gi­ta­li­sie­rung«.
Apps bie­ten eben­so wie Com­pu­ter- und Vi­deo­spie­le für Cent­be­trä­ge Un­ter­hal­tung für zahl­lo­se Stun­den, wo­hin­ge­gen man für ein Buch ver­gleichs­wei­se ein Ver­mö­gen aus­ge­ben muss. Die er­ste Nin­ten­do-Ge­ne­ra­ti­on hat die 50 über­schrit­ten und spielt bis heu­te wie selbst­ver­ständ­lich wei­ter­hin Com­pu­ter­spie­le, eben­falls eine di­rek­te Kon­kur­renz – die­se Bran­che hat es zu­dem ge­schafft, über Ca­su­al Ga­mes wie Farm­vil­le oder Bub­b­le Witch auch noch ganz neue Per­so­nen­krei­se an­zu­spre­chen, die bis­her nicht ge­ra­de Vi­deo­spiel-af­fin wa­ren. Und die Äl­te­ren, die da­mit so gar nichts an­fan­gen kön­nen, sind nicht un­sterb­lich …
Und seit­dem ich das da­mals schrieb, kam auch noch das Vi­deo­strea­ming hin­zu, das den Kon­su­men­ten un­ab­hän­gig vom Sen­de­plan li­nea­rer Fern­seh­an­bie­ter oder vom Be­sitz phy­si­scher Vi­deo­kon­ser­ven macht, es ste­hen Un­men­gen von Fil­men und Fern­seh­se­ri­en je­der­zeit zur Ver­fü­gung – und all das eben­falls zu ver­gleichs­wei­se gün­sti­gen Prei­sen, ver­gli­chen mit Bü­chern. Und wäh­rend man sich frü­her, wenn es »nichts im Fern­se­hen gab«, ein Buch ge­grif­fen hat, klickt man sich heu­te durch Net­flix oder Ama­zon Vi­deo, da fin­det man im­mer was. Fin­det man auch da nichts, ist eine Run­de Be­je­we­led auf dem Smart­pho­ne oder Ta­blet nur ei­nen Hand­griff ent­fernt.
Und bei all die­sen zu kon­su­mie­ren­den Me­di­en ha­ben wir noch nicht ein­mal be­trach­tet, dass es im­mer mehr Men­schen gibt, die in ih­rer Frei­zeit selbst Din­ge ge­stal­ten oder Wer­ke er­schaf­fen, die ihre Hob­bies durch ei­ge­ne Sei­ten im Web ver­brei­ten. Eben­falls ha­ben wir nicht be­trach­tet, dass die Ar­mut in Deutsch­land dra­ma­tisch an­steigt – wenn das Geld kom­plett für Nah­rungs­mit­tel und Woh­nung drauf geht, bleibt nun mal nichts mehr für Bü­cher üb­rig, aber eine App für 99 Cent geht viel­leicht.

Statt sich dar­über klar zu wer­den, dass es längst ei­nen in­ten­si­ven Krieg vie­ler ver­schie­de­ner An­bie­ter um die Auf­merk­sam­keit der Men­schen gibt, ist das ein­zi­ge Sin­nen und Trach­ten die­ser Bran­che, Bü­cher noch teu­rer zu ma­chen, um noch mehr Um­sät­ze zu ge­ne­rie­ren (wir er­in­nern uns an wei­ter oben, ich fra­ge noch­mals: Wie sonst soll­te man er­klä­ren, dass die Um­sät­ze an­ge­sichts des dra­ma­ti­schen Käu­fer­rück­gangs »sta­bil« blei­ben?). Statt ihr Me­di­um at­trak­ti­ver zu ma­chen, auf wel­chem Weg auch im­mer? Dass es die­sen Krieg um die Auf­merk­sam­keit gibt, hät­te man in den ver­gan­ge­nen Jah­ren mit­be­kom­men könn­ten, denn der ist al­les an­de­re als ok­kult, und wer sich mit Me­di­en be­fasst, dem soll­te er ei­gent­lich längst be­wusst sein. Statt­des­sen möch­te Rieth­mül­ler jetzt erst ein­mal »mit Markt­for­schern un­ter­su­chen« wo­hin die Kun­den ge­wan­dert sind. Bis es aus der Rich­tung Er­geb­nis­se gibt, die au­ßer ihm eh je­der be­reits kennt, be­schul­digt er mal schnell die So­zia­len Me­di­en?

Das ist mit »Rea­li­täts­fer­ne« noch sehr freund­lich um­schrie­ben, und die Markt­for­schung gab es be­reits, denn vor ei­nem ganz ähn­li­chen Pro­blem ste­hen auch die Fern­seh­sen­der.

Die So­zia­len Me­di­en? Rieth­mül­ler hat na­tür­lich, auch ohne auf die Er­geb­nis­se aus der »Markt­for­schung« zu war­ten, be­reits ei­nen Feind im Vi­sier, den man für all die Un­bill mit un­wil­li­gen Buch­käu­fern ver­ant­wort­lich ma­chen kann:

Er­ste Er­geb­nis­se von Be­fra­gun­gen zei­gen zwei­er­lei. Zum ei­nen be­stä­ti­gen die Be­frag­ten, was wir alle wohl ver­mu­ten. Fast uni­so­no be­rich­ten sie von ei­ner gro­ßen Zeit­knapp­heit und Über­for­de­rung im All­tag, nicht zu­letzt durch So­ci­al Me­dia.

Hier völ­lig un­re­flek­tiert die So­ci­al Me­dia-Sau durchs Dorf zu trei­ben, wie es der­zeit zu et­li­chen Pro­ble­men bei Ah­nungs­lo­sen be­liebt zu sein scheint, ist der ein­fa­che Weg. Und er ist in die­ser Kon­se­quenz falsch. Ja, selbst­ver­ständ­lich er­for­dern auch So­zia­le Me­di­en Auf­merk­sam­keit, die wo­an­ders fehlt, aber das ist nur ein Punkt in ei­ner lan­gen Li­ste, die ich wei­ter oben an­ge­deu­tet habe (durch Job und die Not­wen­dig­keit der stän­di­gen Er­reich­bar­keit ge­stress­te Men­schen su­chen zu­dem mög­li­cher­wei­se auch leich­te­re, schnel­le­re Ab­len­kung als aus­ge­rech­net ein Buch …). Die Schluss­fol­ge­rung, dass die Men­schen haupt­säch­lich durch So­ci­al Me­dia der­art mas­siv über­for­dert wer­den, dass sie des­we­gen kei­ne Bü­cher mehr le­sen – ent­schul­di­gung – kau­fen, kann ei­gent­lich nur Per­so­nen ein­fal­len, die sich mit mo­der­nen Me­di­en- und Un­ter­hal­tungs­for­men nicht wirk­lich aus­ein­an­der­set­zen, son­dern statt­des­sen nur schnell ei­nen Buh­mann su­chen. Und den in den So­zia­len Me­di­en fin­den, die man in der Bran­che oh­ne­hin nicht ver­steht und für eine simp­le, uni­di­rek­tio­na­le Wer­be­flä­che hält, was zahl­lo­se Auf­trit­te von Ver­la­gen auf Face­book und Co. im­mer wie­der vor Au­gen füh­ren. Da wird nur Wer­bung raus­ge­pumpt, ech­te Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den Fol­lo­wern über All­ge­mein­plät­ze und Wort­hül­sen hin­aus fin­det nicht statt. Das macht je­der Self­pu­blisher bes­ser.

Und es ist lei­der mei­ner An­sicht nach ex­em­pla­risch für eine rück­wärts­ge­wand­te, tech­nik-un­af­fi­ne, ana­lo­ge, – eben evo­lu­ti­ons­re­si­sten­te – Bran­che, die ihre Kun­den mit ei­ner un­taug­li­chen Ver­kaufs-Platt­form nach der an­de­ren ver­grault oder in Ama­zons Arme treibt, und mit feuch­ten Träu­men über Preis­er­hö­hun­gen für Bü­cher den Ast auf dem sie sitzt schon weit durch­ge­sägt hat.

Die Buch­bran­che hat den Auf­merk­sam­keits­krieg be­reits ver­lo­ren, be­vor sie über­haupt be­merkt hat, dass es ei­nen gibt.

Bild: stockunlimited.com

Crowdfunding: DAS STEAMPUNK-HANDBUCH FÜR MONSTERJÄGER

Crowdfunding: DAS STEAMPUNK-HANDBUCH FÜR MONSTERJÄGER

Ab heu­te kann man auf Start­next am Crowd­fun­ding für DAS STEAM­PUNK-HAND­BUCH FÜR MON­STER­JÄ­GER teil­neh­men. Da­bei han­delt es sich um die ins Deut­sche über­setz­te Fas­sung des ur­sprüng­lich eng­lisch­spra­chi­gen Fo­to­ban­des A STEAM­PUNK GUI­DE TO HUN­TING MON­STERS. Auf der Pro­jekt­sei­te kann man le­sen:

Fünf Jah­re Ar­beit, über 80 Ko­stü­me, auf die Ge­schich­te ab­ge­stimm­te Set­tings und un­zäh­li­ge Foto-Shoo­tings: Das ist ein klei­ner Aus­zug aus der Ent­ste­hungs­ge­schich­te zu A STEAM­PUNK GUI­DE TO HUN­TING MON­STERS, dem reich be­bil­der­ten Rei­se­ta­ge­buch ei­ner fik­ti­ven eng­li­schen Mon­ster­jä­ge­rin. Wir möch­ten das Buch des ame­ri­ka­ni­schen Künst­lers und Fo­to­gra­fen Ty­son Vick auch dem deutsch­spra­chi­gen Pu­bli­kum zu­gäng­lich ma­chen, und das in hoch­wer­ti­ger Aus­stat­tung und trotz­dem zu ei­nem be­zahl­ba­ren Preis.

Wie im­mer gibt es ver­schie­de­ne Pled­gele­vel bei de­nen man un­ter­schied­li­che Gim­micks er­hält, ne­ben dem Hand­buch bei­spiels­wei­se Post­kar­ten oder ei­nen ex­klu­si­ven Ka­len­der. Wer nur das Buch möch­te, muss ge­ra­de mal 29 Euro in­ve­stie­ren.

Alle wei­te­ren In­for­ma­tio­nen auf der Pro­jekt­sei­te bei Start­next. Teil­neh­men kann man per Über­wei­sung, Kre­dit­kar­te und So­fort­über­wei­sung.

Co­ver­aus­schnitt DAS STEAM­PUNK-HAND­BUCH FÜR MON­STER­JÄ­GER Co­py­right Ly­san­dra Ver­lag