Mini-Rant: Was läuft eigentlich in diesem deutschen SF-Fandom falsch?

Mini-Rant: Was läuft eigentlich in diesem deutschen SF-Fandom falsch?

Je­der, der sich in­ten­si­ver mit Sci­en­ce Fic­tion be­schäf­tigt, weiß was Fan­zines sind. Fan­zines sind von Fans her­aus­ge­ge­be­ne Ma­ga­zi­ne, die sich mit As­pek­ten der SF und ver­wand­ten Ge­bie­ten be­schäf­ti­gen. Die gibt es seit vie­len, vie­len Jah­ren, seit man als Sterb­li­cher ab­seits von Ver­la­gen halb­wegs brauch­ba­ren Zu­griff auf Ver­viel­fäl­ti­gungs­me­tho­den für Tot­holz be­kam. Ich kann mich noch an Fan­zines er­in­nern, die vor dem groß­flä­chi­gen Ent­ste­hen von Co­py­shops mit Spi­ri­tus-Um­druck ent­stan­den sind. Mit Stück­zah­len, die man an vier Hän­den ab­zäh­len konn­te. Oder drei. Oder 20. Es gab Fan­zines mit den ver­schie­den­sten In­hal­ten, man­che be­fass­ten sich se­kun­där­li­te­ra­ri­sch mit dem Ger­ne, an­de­re brach­ten selbst­ver­fass­te Sto­ries, wie­der an­de­re wa­ren rei­ne Ego­zi­nes, die ver­mut­li­ch mei­sten ein Mix aus all dem. Fan­zines wa­ren ein As­pekt des Gen­res und des Hob­bies, das nicht weg­zu­den­ken war – und streng ge­nom­men bis heu­te ist.

Aber wenn wir das mal mit et­was Ab­stand und ob­jek­tiv be­trach­ten, dann wa­ren das Pu­bli­ka­ti­ons­for­men für je­der­mann, lan­ge be­vor so et­was wie das In­ter­net oder Self­pu­blis­hing all­ge­mein ver­füg­bar wa­ren. Ma­ga­zi­ne, die in eben­falls ei­ner Art von Self­pu­blis­hing er­schie­nen sind.

Und da kom­men wir zum Punkt: An­ge­sichts die­ser jahr­zehn­te­lan­gen Hi­sto­rie des Self­pu­blis­hings im deut­schen SF-Fan­dom kann ich ab­so­lut nicht nach­voll­zie­hen, war­um et­li­che Prot­ago­ni­sten die­ses Ge­ron­ten­stadls die­ser Grup­pie­rung heut­zu­ta­ge via Self­pu­blis­hing ver­öf­fent­lich­te Wer­ke oder Kurz­ge­schich­ten­samm­lun­gen pau­schal als »Mist« ab­leh­nen, ohne auch nur mal ein Blick hin­ein ge­wor­fen zu ha­ben? War­um fin­den Self­pu­blis­hing-Wer­ke kei­ner­lei Be­rück­sich­ti­gung, wenn es um Prei­se aus dem Dunst­kreis »deut­sches SF-Fan­dom« geht, Ver­öf­fent­li­chun­gen in Fan­zines – die heu­te bis­wei­len noch wie mit Spi­ri­tu­s­um­druck her­ge­stellt wir­ken, selbst wenn sie eine Web­prä­senz sind – aber schon? Wird da mit zwei­er­lei Maß ge­mes­sen? Weil »wir das noch nie so ge­macht ha­ben«? War­um? Ich kann es ein­fach nicht nach­voll­zie­hen, denn es gibt frag­los im Be­reich SF via Self­pu­blis­hing hau­fen­wei­se be­mer­kens­wer­te Ver­öf­fent­li­chun­gen, so­gar wel­che, die an­ders­wo Prei­se ein­heim­sen kön­nen. War­um wer­den die nicht zur Kennt­nis ge­nom­men? Weil ge­ra­de die Ju­ro­ren für SF-Prei­se eine neue Tech­no­lo­gie wie eBooks und eBook-Re­a­der als neu­mo­di­sches Teu­fels­werk ab­leh­nen und lie­ber ver­zückt an Drucker­schwär­ze und Buch­rücken­kleb­stoff von be­druck­tem Tot­holz schnüf­feln? Und weil sie nicht er­ken­nen, dass Self­pu­blis­hing so weit vom Fan­dom-Klas­si­ker Fan­zine nicht ent­fernt ist? Oder sind sie ver­grätzt, dass wir heu­te in der Lage sind, Sto­ry­samm­lun­gen via Ama­zon groß­flä­chig un­ters Volks zu brin­gen, statt nur zwei Hand­voll hand­ge­klam­mer­ter nach Sprit rie­chen­der Um­druck-Hef­te ver­tei­len oder per Post ver­schicken zu kön­nen? War­um leh­nen Ur­ge­stei­ne, die uns frü­her mit mehr oder we­ni­ger schlecht ko­pier­ten Fan­zines zwei­fel­haf­ten In­halts ge­quält ha­ben (die aber den­no­ch als Fan-Ar­beit selbst­ver­ständ­li­ch lie­bens- und be­mer­kens­wert wa­ren), heu­te an­de­re Fans ab, die ei­gent­li­ch ge­n­au das­sel­be tun?

Ich ver­ste­he es nicht. Ich ver­ste­he es wirk­li­ch nicht.

p.s.: Nein, es geht dies­mal nicht um den DPP, selbst wenn der sich auch jah­re­lang mit Hän­den und Fü­ßen ge­gen Self­pu­blis­hing ge­wehrt hat.

Hea­der­bild Co­py­right: StockUn­li­mi­t­ed

Leipziger Buchmesse vergrätzt Blogger durch fragwürdige Akkreditierungspraktiken

Leipziger Buchmesse vergrätzt Blogger durch fragwürdige Akkreditierungspraktiken

Die Buch­bran­che und auch die Leip­zi­ger Buch­mes­se ho­fie­ren seit ei­ni­ger Zeit mas­siv Blog­ger. War­um das so ist, hat­ten wir hier auf Phan­ta­News vor ei­nem Jahr an­läss­li­ch der LBM über ei­nen Gast­bei­trag mit dem Ti­tel »Die Rat­ten­fän­ger von Leip­zig« the­ma­ti­siert: Weil Blog­ger vor al­lem spott­bil­li­ge Wer­bung sind.

Tat­säch­li­ch sieht es nun al­ler­dings so aus, als wol­le man gar nicht je­den »da­her­ge­lau­fe­nen« Blog­ger da­bei ha­ben und möch­te Ro­si­nen picken – oder das Ak­kre­di­tie­rungs­ver­fah­ren ist völ­lig plan­los. Dar­über be­rich­tet Da­ni­el Is­ber­ner auf sei­nem Blog, der hat ge­ra­de auf sei­ne Pres­se­ak­kre­di­tie­rung hin eine Ab­sa­ge be­kom­men. Man muss sich hier wirk­li­ch fra­gen, nach wel­chen Kri­te­ri­en die Ver­ant­wort­li­chen in Leip­zig die Blogs bzw. Blog­ger aus­su­chen? Ist ein Hei­ti­tei-Blüm­chen-Blog mit mas­sen­haft Be­spre­chun­gen im Stil von »Ich habe das Buch ge­le­sen und es ist toll!!! Das Co­ver ist auch toll!!!!!11!einself!!1!« tat­säch­li­ch ak­kre­di­tie­rungs­wür­di­ger, als ei­nes, das sich in­halt­li­ch mit ver­schie­de­nen As­pek­ten des Buch­han­dels (und zahl­lo­sen an­de­ren The­men) be­schäf­tigt, statt nur stumpf Mas­sen schlech­ter Buch­re­zen­sio­nen zu ver­öf­fent­li­chen? Aus der Sicht der Ver­an­stal­ter und Ver­la­ge, de­nen es tat­säch­li­ch nur um bil­li­ge Wer­bung geht, ganz si­cher.

Das Ver­fah­ren an sich scheint sei­tens der Ver­an­stal­ter al­ler­dings auch höch­st un­pro­fes­sio­nell durch­ge­führt zu wer­den. Da­ni­el schreibt dazu:

Das be­trifft da­bei auch eine Men­ge Blog­ger, die in den Vor­jah­ren noch an­stands­los ak­kre­di­tiert wur­den und geht teil­wei­se so­gar so weit, dass bei Blogs, die von zwei Per­so­nen be­trie­ben wer­den ei­ner Per­son schon vor Wo­chen eine Ak­kre­di­tie­rung er­teilt wur­de und die an­de­re ge­stern ihre Ab­sa­ge be­kom­men hat.

Man kann dar­aus aber ein­deu­tig ent­neh­men, dass alle Vor­wür­fe, es gin­ge nur um Wer­bung, of­fen­sicht­li­ch kor­rekt sind, denn an­ders lässt sich das Ver­hal­ten der Ver­an­stal­ter der Buch­mes­se Leip­zig kaum er­klä­ren.

Ne­ben Da­ni­el wur­de sei­nen Aus­sa­gen zu­fol­ge ge­stern auch hau­fen­wei­se wei­te­ren Blogs ab­ge­sagt. War­um das erst so kurz vor der Mes­se pas­siert, ist eben­falls nicht er­klär­li­ch, denn eine sol­che Ab­sa­ge soll­te zeit­nah nach der Ak­kre­di­tie­rung er­fol­gen, und nicht erst nach Guts­her­ren­art an alle zu­sam­men kurz vor der Ver­an­stal­tung, um ne­ga­ti­ve Pu­bli­ci­ty zu ver­mei­den. Es mag den Ver­ant­wort­li­chen viel­leicht ko­mi­sch vor­kom­men, aber auch Blog­ger be­nö­ti­gen eine ge­wis­se Pla­nungs­si­cher­heit. Da­ni­el schreibt wei­ter:

Die Leip­zi­ger Buch­mes­se ak­kre­di­tiert also aus­ge­spro­chen will­kür­li­ch und die ei­ge­nen Richt­li­ni­en schei­nen nur be­dingt zu gel­ten. Tat­säch­li­ch muss man so­gar an­neh­men, dass es schlicht­weg ein Kon­tin­gent der Zahl X für Blog­ger gab und so­bald das aus­ge­schöpft war ha­ne­bü­che­ne Be­grün­dun­gen her­hal­ten muss­ten, war­um man nicht mehr Blog­ger ak­kre­di­tiert. Das er­klärt auch, war­um man mit den Ab­sa­gen bis ge­stern ge­war­tet hat, denn mitt­ler­wei­le kann man kaum noch an­de­re Leu­te da­von über­zeu­gen, die Leip­zi­ger Buch­mes­se aus­fal­len zu las­sen (die ha­ben ihr Ticket ja alle schon) und hat teil­wei­se schon selbst Ter­mi­ne auf der Mes­se ver­ein­bart, muss sich also nun zwangs­wei­se ein Ticket kau­fen.

Die­se Ein­schät­zung der Tak­tik der Mes­se­ver­an­stal­ter dürf­te mei­ner An­sicht nach zu­tref­fend sein.

Man kann es nur er­neut deut­li­ch sa­gen: Blog­ger, lasst euch von der Buch­mes­se Leip­zig und der Bran­che nicht ver­ar­schen!

Amazons Echo kann vorlesen

Amazons Echo kann vorlesen

Ama­zon hat für sei­nen Laut­spre­cher-As­si­sten­ten Echo (man­che nen­nen ihn auch Alexa) eine neue Funk­ti­on frei­ge­schal­tet: Ab so­fort kann das Ge­rät Kind­le eBooks vor­le­sen, na­tür­li­ch nur sol­che, die sich in der Bi­blio­thek des Nut­zers be­fin­den und für die die Vor­le­se­funk­ti­on frei­ge­ge­ben ist.

Die da­bei ver­wen­de­te Spee­ch-En­gi­ne ist of­fen­bar die­sel­be, die auch bei der Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Echo ver­wen­det wird. Die Sprach­qua­li­tät lässt der­zeit zu wün­schen üb­rig, Be­to­nun­gen und Pau­sen wis­sen der­zeit nicht so recht zu über­zeu­gen. Bleibt ab­zu­war­ten, ob Ama­zon das in Zu­kunft noch ver­bes­sert.

Die Vor­le­se­funk­ti­on ist nur in der deut­schen Fas­sung neu, bei der US-Ver­si­on ist sie be­reits seit ca. ei­nem Jahr frei­ge­schal­tet.

Das in der kur­zen Demo vor­ge­le­se­ne Buch ist RU­HE­LOS von Anja Ba­gus.

Pro­mo­gra­fik Ama­zon Echo Co­py­right Ama­zon

Neu von Ju Honisch: SEELENSPALTER

Neu von Ju Honisch: SEELENSPALTER

Es ist ein neu­er Fan­ta­sy-Ro­man der mehr­fach aus­ge­zeich­ne­ten deut­schen Phan­ta­stik-Au­to­rin Ju Ho­ni­sch ver­öf­fent­licht wor­den. Er trägt den Ti­tel SEE­LEN­SPAL­TER. Zum In­halt:

Seit vie­len Jahr­hun­der­ten herrscht in den Acht Rei­chen Krieg. Im­mer wie­der an­ge­facht, schwelt der Kon­flikt in end­lo­sen Kämp­fen und Schar­müt­zeln wei­ter. Der Tod ist im Reich all­ge­gen­wär­tig, das Elend der mei­sten Men­schen groß. In die­ser Welt wird Ma­le­ni vom Or­den der Xyi zur As­sas­si­n­in Ta­ryah aus­ge­bil­det – die bei­den Na­men be­zeich­nen zwei sehr ver­schie­de­ne Tei­le ih­rer ge­spal­te­nen See­le. Ma­le­ni, das ist das harm­lo­se Bau­ern­mäd­chen vol­ler Mit­ge­fühl, Ta­ryah die skru­pel­lo­se Mör­de­rin, die je­den Auf­trag mit eis­kal­ter Prä­zi­si­on aus­führt. Als Ma­le­ni nach ei­nem ih­rer Auf­trä­ge ihre Flucht­mög­lich­keit ver­passt, schließt sie sich zur Tar­nung den bei­den Schmie­den Um­bert und El­gor an. Bald merkt Ma­le­ni, dass die zwei über mehr Wis­sen ver­fü­gen, als ein­fa­che Wan­der­hand­wer­ker es soll­ten. Die bei­den hü­ten ein Ge­heim­nis: Eine un­be­kann­te Macht lenkt die Ge­schicke der Kö­nig­rei­che, eine Macht, die we­der die Für­sten noch die Xyi ken­nen oder ver­ste­hen kön­nen. Als Ma­le­ni von dem vom Or­den vor­be­stimm­ten Pfad ab­weicht, droht aus­ge­rech­net Ta­ryah, ihr zwei­tes Ich, zu ih­rer ge­fähr­lich­sten Geg­ne­rin zu wer­den.

DIE GE­HEIM­NIS­SE DER KLIN­GEN­WELT: SEE­LEN­SPAL­TER ist am 1. März 2017 bei Knaur als Pa­per­back mit Klap­pen­bro­schur er­schie­nen. Das 432 Sei­ten star­ke Werk ko­stet als Print­ver­si­on 12,99 Euro (ISBN: 978–3-426–51844-1), das eBook gibt es für 10,99 Euro (978–3-426–43603-5).

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right Knaur

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 640

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 640

Und da ist er, der neue PHAN­TA­STI­SCHE BÜ­CHER­BRIEF mit der Num­mer 640, von Erik Schrei­ber, der auch im letz­ten Mo­nat wie­der viel ge­le­sen hat.

Dies­mal um­fas­sen die The­men sei­ner Be­spre­chun­gen die Ge­bie­te deut­sche und in­ter­na­tio­na­le Phan­ta­stik, Ju­gend­li­te­ra­tur, Kri­mi & Thril­ler Fan­zines und Ma­ga­zi­ne, so­wie Hör­spie­le.

Dies­mal un­ter an­de­rem mit da­bei:  Ar­thur Phil­ipps Die Dun­kel­ma­gie­rin,  Har­ry Con­nol­lys Die Saat der Schat­ten,  Ele­an­or Her­m­ans Schat­ten­kro­ne,  Fio­na Cum­m­ins’ Der Kno­chen­samm­ler – Die Ern­te, so­wie die Fol­ge DAS JU­PI­TER­RI­SI­KO aus der Hör­spiel-Rei­he MARK BRAN­DIS RAUM­KA­DETT.

DER PHAN­TA­STI­SCHE BÜ­CHER­BRIEF liegt als PDF-Da­tei vor und kann ko­sten­los her­un­ter ge­la­den wer­den.

Bü­cher­brief 640 Fe­bru­ar 2017 (PDF, ca. 1 MB)

Des Steampunks Traum: THE ELECTRICAL EXPERIMENTER

Des Steampunks Traum: THE ELECTRICAL EXPERIMENTER

Archive.org sei Dank. Dort gibt es jetzt ein di­gi­ta­les Ar­chiv der Zeit­schrift THE ELEC­TRI­CAL EX­PE­RI­MEN­TER. Da­bei han­delt es sich im Prin­zip um eine frü­he Va­ri­an­te der MAKE, denn in dem Ma­ga­zin wer­den elek­tri­sche Ex­pe­ri­men­te eben­so be­schrie­ben, wie es all­ge­mei­ne Ar­ti­kel zum The­ma gibt, so­gar So­lar­ener­gie wird vor­her­ge­sagt. In­ter­es­sant auch zahl­lo­se zeit­ge­nös­si­sche Wer­be­an­zei­gen. Das Ar­chiv ent­hält eine Samm­lung der Aus­ga­ben des Ma­ga­zins aus den frü­hen Jah­ren des 20. Jahr­hun­derts, das führt zu ei­nem be­ein­drucken­den Um­fang, denn das hoch­auf­lö­sen­de PDF ist nicht nur über 90 MB groß, es ent­hält 584 Sei­ten. Wer kein PDF mag, kann auch Ver­sio­nen als ePub, für den Kind­le und an­de­ren For­ma­ten her­un­ter la­den. Auf­grund des Al­ters sind nach Aus­sa­ge der Smith­so­ni­an Li­bra­ries (die den Scan zur Ver­fü­gung ge­stellt ha­ben) sämt­li­che Ur­he­ber­rech­te an den In­hal­ten er­lo­schen.

Fun Fact am Ran­de: Her­aus­ge­ber des Ma­ga­zins war ein ge­wis­ser Hugo Gerns­back. Der Name sagt ins­be­son­de­re Sci­en­ce Fic­tion-Freun­den et­was, denn der war auch der Her­aus­ge­ber von AMA­ZING STO­RIES (ab 1926) und Na­mens­pa­te für ei­nen der wich­tig­sten SF-Prei­se, den Hugo Award.

Neu bei Fabylon: SHERLOCK HOLMES UND DER HÖLLENBISCHOF

Neu bei Fabylon: SHERLOCK HOLMES UND DER HÖLLENBISCHOF

Als sieb­ter Band der Rei­he »Mei­ster­de­tek­ti­ve« er­scheint bei Fa­by­lon dem­näch­st der Ro­man SHER­LOCK HOL­MES UND DER HÖL­LEN­BI­SCHOF von Bar­ba­ra Büch­ner. Zum In­halt:

»Trau­en Sie nie­mals all­ge­mei­nen Ein­drücken, mein Jun­ge, son­dern kon­zen­trie­ren Sie sich auf Ein­zel­hei­ten.«
Sher­lock Hol­mes zu Dr. Wat­son in EINE FRA­GE DER IDEN­TI­TÄT.

Das bri­ti­sche Em­pi­re, al­len vor­an Queen Vic­to­ria, droht in die Ge­walt des un­heim­li­chen »Höl­len­bi­schofs« zu ge­ra­ten. Aber das ist längst nicht al­les – ein al­ter Feind, ge­fähr­li­cher als es Mo­ri­ar­ty je war, will den Mei­ster­de­tek­tiv auf per­fi­de Wei­se in ei­nen Zom­bie ver­wan­deln. Sher­lock Hol­mes muss fürch­ten, dem über­mäch­ti­gen Geg­ner zu er­lie­gen. Oder fin­det sein bril­lan­ter Ver­stand noch ei­nen Aus­weg?

SHER­LOCK HOL­MES UND DER HÖL­LEN­BI­SCHOF (ISBN: 978–3-943570–80) hat ei­nen Um­fang von 212 Sei­ten, er­scheint im März 2017 zum Preis von 14,90 Euro. Ob es eine eBook-Fas­sung gibt geht aus der Pres­se­mit­tei­lung lei­der nicht her­vor (Edit: Aber auf Ama­zon wird eine an­ge­bo­ten, der Preis hier­für be­trägt 4,49 Euro). Die Co­ver­gra­fik und Il­lu­stra­tio­nen steu­er­te Mark Frei­er bei.

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right Fa­by­lon Ver­lag

Wieder zu haben: DAS GROSSE STEAMPANOPTIKUM

Wieder zu haben: DAS GROSSE STEAMPANOPTIKUM

Die er­ste Auf­la­ge war ratz-fatz aus­ver­kauft, aber nach­dem DAS GROSSE STEAM­PAN­OP­TI­KUM von Cla­ra Lina Wirz und Alex Jahn­ke den Deut­schen Phan­ta­stik-Preis ge­wann, wur­de eine Neu­auf­la­ge an­ge­kur­belt. Und die kommt so­gar mit neu­en In­hal­ten da­her!

DAS GROSSE STEAM­PAN­OP­TI­KUM – Eine fan­ta­sti­sche Rei­se durch die Welt des deut­schen Steam­punks

Li­te­ra­tur­gen­re?
Mo­de­stil?
Mu­sik­rich­tung?
Bast­ler­treff?
Sub­kul­tur?

Die Fa­cet­ten des Steam­punks sind so bunt und so viel­fäl­tig wie eine Rei­se in 80 Ta­gen um die Welt.
Cla­ra Lina Wirz und Alex Jahn­ke stel­len im Steam­pan­op­ti­kum die vie­len Va­ria­tio­nen des deutsch­spra­chi­gen Steam­punks und die Künst­ler da­hin­ter vor. Von li­te­ra­ri­schen Rei­sen, durch­wo­ben von Ae­ther und Dampf, zu ei­ner Ge­sell­schaft mit gu­ten Ma­nie­ren; von wahn­sin­ni­gen Er­fin­dun­gen bis zu mu­si­ka­li­schen Aus­flü­gen in eine vik­to­ria­ni­sche Zu­kunft.
Mit dem Steam­pan­op­ti­kum wird dem Gen­re erst­mals der vi­su­el­le Raum ge­ge­ben, den es ver­dient.
Ge­konnt wer­den Sach­t­ex­te mit Pro­sa, Poe­tik und Bil­dern ver­eint, wel­che die­ses Werk zu ei­nem kurz­wei­li­gen Le­se­ver­gnü­gen wer­den las­sen.

Das groß­for­ma­ti­ge, durch­ge­hend far­big be­bil­der­te Hard­co­ver (21 x 29,7 cm) ist 192 Sei­ten stark und ko­stet lä­cher­li­che 20 Euro. Es ist in Kür­ze wie­der beim Ver­lag Edi­ti­on Ro­ter Dra­che er­hält­li­ch (soll am 23. Fe­bru­ar ein­tru­deln) und kann ab so­fort vor­be­stellt wer­den.

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right Edi­ti­on Ro­ter Dra­che

In Kürze: DEADWATER. DAS LOGBUCH von Tobias Rafael Junge

In Kürze: DEADWATER. DAS LOGBUCH von Tobias Rafael Junge

Am 20. Fe­bru­ar er­scheint DEAD­WATER. DAS LOG­BUCH von To­bi­as Ra­fa­el Jun­ge bei Dress­ler. Dem Ver­neh­men nach han­delt es sich um ein Ju­gend­buch für Jungs, ge­wöhn­li­ch gut un­ter­rich­te­te Krei­se ha­ben mir je­doch er­klärt, dass auch an­de­re Ge­schlech­ter und Al­terststu­fen es le­sen kön­nen und dür­fen. Aus dem In­halt:

Log­buch-Ein­trag: Schul­schiff ver­schol­len My­ste­riö­ser Er­pres­ser! Ein Schul­schiff vol­ler Ju­gend­li­cher mit­ten auf dem In­di­schen Oze­an. Nacht für Nacht ver­schwin­den die Er­wach­se­nen und ein grau­sa­mer Er­pres­ser zwingt die Schü­ler zu ter­ro­ri­sti­schen Auf­ga­ben. Und tat­säch­li­ch: bald taucht die er­ste Lei­che auf, eine der Leh­re­rin­nen. Was hat das my­ste­riö­se Mar­burg-Vi­rus im ver­seuch­ten Was­ser da­mit zu tun? Und wel­che Rol­le spielt der Leh­rer und Impf­stoff-Er­fin­der De­te­ring?
Cool il­lu­strier­tes Rei­se­aben­teu­er, auf­ge­macht wie ein Log­buch und mit vie­len Zu­satz­ma­te­ria­li­en: GPS-Da­ten, Rou­ten, Kar­ten!

Nils An­der­sen steu­er­te Il­lu­stra­tio­nen bei. DEAD­WATER. DAS LOG­BUCH ist 224 Sei­ten stark und ko­stet als Print­ver­si­on 9,99 Euro. Das eBook ist für 5,99 Euro zu ha­ben.

Co­ver­ab­bil­dung Co­py­right Dress­ler

Indie-Lesefestival: Die GLASBERG-Trilogie

Indie-Lesefestival: Die GLASBERG-Trilogie

Ama­zon fei­ert ge­ra­de sein so­ge­nann­tes In­die-Le­se­ve­sti­val ab, in des­sen Rah­men hau­fen­wei­se Self­pu­blis­her-eBooks gün­sti­ger ab­ge­ge­ben wer­den. Dar­un­ter ist auch die Glas­berg-Tri­lo­gie von Anja Ba­gus, die ei­nen hal­ten es für Steam­punk, die an­de­ren für Phan­ta­stik vor ei­ner al­ter­na­ti­ven Hi­sto­rie, die zur Zeit des deut­schen Kai­ser­reichs spielt. Zum In­halt:

Seit dem Jahr 1900 gibt es auf der Welt eine selt­sa­me Sub­stanz: Æt­her ist als grü­ner Ne­bel über Flüs­sen und Seen auf­ge­stie­gen. Er ist en­er­gie­reich und wird als Treib­stoff für Luft­schif­fe und in­du­stri­el­le Pro­zes­se ge­nutzt. Aber er hat die Welt noch tief­grei­fen­der ver­än­dert: Krea­tu­ren aus My­then und Le­gen­den tau­chen aus den Ne­beln auf und je­dem kann es pas­sie­ren, dass ihm Flü­gel oder Hör­ner, Hufe oder Klau­en wach­sen.
Schwarz­wald 1912: Im mon­dä­nen Ho­tel Wal­des­ruh scheint die Welt noch in Ord­nung. Man will hier die Sil­ve­ster­fei­er un­ge­stört von den Vor­gän­gen am Rhein ver­brin­gen. Aber der Æt­her hat auch die­sen Rück­zugs­ort ver­än­dert und der Glas­berg hat sei­nen grü­nen Gip­fel ent­hüllt. Re­li­giö­se Fa­na­ti­ker und eine ur­alte We­sen­heit stö­ren die Fei­er­lich­kei­ten. Be­glei­ten Sie die ade­li­ge Frei­frau Mi­ner­va von Rap­pen­feld und den Un­ter­neh­mer Falk Bi­sch­off durch die Un­ru­hen die­ser be­son­de­ren Nacht.
Falk ent­deckt, dass das Glas des Glas­bergs be­son­de­re Kräf­te hat. Die Vor­gän­ge der Sil­ve­ster­nacht ha­ben Fol­gen: Ba­den-Ba­den wird durch eine selt­sa­me Krank­heit be­droht, die Kin­der grau­sam ster­ben lässt. Fin­den Falk und Mi­ner­va die Ur­sa­che? Und kön­nen sie den Wi­der­sa­cher, der hin­ter al­lem steckt, schließ­li­ch be­sie­gen oder wird es im Fi­na­le am Rhein zu ei­nem Schar­müt­zel kom­men, wel­ches in welt­wei­tem Krieg en­den könn­te?
Was in WAL­DES­RUH be­ginnt, nimmt in GLAS­BERG sei­nen Lauf und en­det ac­tion­reich und dra­ma­ti­sch in RHEIN­GOLD. In der Steam­punk-Welt von Anja Ba­gus gibt es al­les, was das Herz be­gehrt: star­ke Frau­en, Sol­da­ten, Be­am­te und Mon­ster, Ac­tion und Ro­man­tik.

Die drei Bü­cher er­hält man im Rah­men des In­die-Fe­sti­vals noch bis zum 22.02.2017 ver­gün­stigt. WAL­DES­RUH wäre als Print-Aus­ga­be 312 Sei­ten dick, GLAS­BERG hät­te 378 Sei­ten und RHEIN­GOLD käme mit 307 Sei­ten. Alle drei eBooks er­hält man der­zeit für je­weils nur 1,19 Euro.

Co­ver­ab­bil­dun­gen Co­py­right Anja Ba­gus

Neuer Trailer: GHOST IN THE SHELL

Neuer Trailer: GHOST IN THE SHELL

Es gibt ei­nen neu­en Trai­ler zur Ani­mé- und Man­ga-Ver­fil­mung GHO­ST IN THE SHELL, in der Scar­lett Jo­hans­son die voll­ver­cy­ber­te Po­li­zei­of­fi­zie­rin Mo­to­ko Kus­a­na­gi spielt. In wei­te­ren Rol­len Mi­cha­el Win­cott und Mi­cha­el Pitt, Re­gie führt Ru­pert San­ders nach ei­nem Dreh­buch von Ja­mie Moss.

Deutsch­land­start ist am 30. März 2017.