Selfpublishing: Drucken bei Booksfactory – ein Erfahrungsbericht

Webseite BooksfactoryAn ande­rer Stel­le hat­te ich über mei­ne Erfah­run­gen mit Crea­teSpace berich­tet, die zuerst ein­mal sehr posi­tiv waren. Erstel­len eines Buches und das nach­fol­gen­de Anbie­ten bei Ama­zon sind wei­test­ge­hend pro­blem­los mög­lich. Der Preis stimmt (für den End­kun­den), Ama­zon räumt sich kei­ne Rech­te am Mate­ri­al ein.
Etwas anders sieht es aus, wenn man Exem­pla­re für den Eigen­be­darf ordern möch­te. Auch hier ist die Bilanz zunächst ein­mal posi­tiv, denn Crea­teSpace lie­fert die Bücher aus den USA inklu­si­ve der Ver­sand­kos­ten zu einem Preis, den kein Anbie­ter in Deutsch­land auch nur annä­hernd mit­hal­ten kann, zumin­dest nicht bei gerin­ge­ren Stück­zah­len – und an sol­chen ist der Self­pu­blisher ja oft inter­es­siert. Pro­ble­ma­tisch sind aller­dings die Lie­fer­zeit aus den USA und die Pro­ble­me beim Zoll. Ich hat­te vier Mal in den USA bestellt, nur ein­mal kam das Paket direkt bei mir zu Hau­se an, drei­mal muss­te ich die 20 km gen Wup­per­tal zur Zoll­stel­le (und wie­der zurück) fah­ren, um die Bücher abzu­ho­len. Und jedes Mal war die Abwick­lung eine ande­re, immer wie­der woll­te man unter­schied­li­che Bele­ge, Nach­wei­se oder es war sonst irgend­was. Das Ver­hal­ten der Zöll­ner war abso­lut nicht kohä­rent und nicht nach­voll­zieh­bar – und das nerv­te gewal­tig. Letzt­end­lich ende­te es jedes Mal nur des­we­gen gut, weil der Wert so gering war, und die Beam­ten offen­bar kei­nen Bock hat­ten, wegen des klei­nen Betrags einen Ver­wal­tungs­akt zu eröff­nen. Auf jeden Fall such­te ich haupt­säch­lich auf­grund die­ser alber­nen Pro­ble­me mit dem Zoll nach einer Alter­na­ti­ve.

Im Lauf mei­ner Suche stieß ich zwar auf diver­se Anbie­ter in Deutsch­land, die aller­dings ent­we­der preis­lich jen­seits von Gut und Böse waren, kei­ne Kleinst­auf­la­gen erstel­len woll­ten, oder aber deren Kom­mu­ni­ka­ti­on zu wün­schen übrig ließ. Letz­te­res pas­sier­te mir bei­spiels­wei­se mit dem von Drit­ten als so emp­feh­lens­wert genann­ten Schal­tungs­dienst Lan­ge, deren Mit­ar­bei­ter nicht auf Nach­fra­gen per Email ant­wor­te­ten, aber sich ein hal­bes Jahr nach der Anfra­ge noch­mal mel­de­ten, ob ich das Ange­bot viel­leicht anneh­men möch­te und wenn nein, war­um nicht. Mei­ne Ant­wort mit Erläu­te­rung und noch­ma­li­ger Rück­fra­ge blieb erneut unbe­ant­wor­tet. Das ist in mei­nen Augen kein pro­fes­sio­nel­les Geschäfts­ge­ba­ren, des­we­gen sah ich davon ab, die­sen Anbie­ter zu nut­zen.

books­fac­to­ry

logobooksfactoryNach wei­te­rer Recher­che und einer Emp­feh­lung stieß ich auf die pol­ni­sche Dru­cke­rei books­fac­to­ry, die ihre Diens­te auch im EU-Aus­land anbie­tet und deren Web­sei­te des­we­gen unter ande­rem auch in deut­scher Spra­che und mit .de-Domain vor­liegt (und das ohne sprach­li­che Merk­wür­dig­kei­ten zwi­schen lus­tig und pein­lich, wie bei ande­ren Anbie­tern in Euro­pa). Dort fin­det sich auch ein über­aus prak­ti­scher Rech­ner, mit dem man sein Buch­pro­jekt vor­ab mal durch­kal­ku­lie­ren kann, inklu­si­ve ver­schie­de­ner Papier- und Ein­band­op­tio­nen. Das ist von der Hand­ha­bung bereits her sehr gelun­gen und moti­vier­te mich zu einer inten­si­ve­ren Prü­fung, der dann spä­ter die­ser Test folg­te.

Für den Test wähl­te ich die von mir her­aus­ge­ge­be­ne Steam­punk-Antho­lo­gie ÆTHERGARN aus der Rei­he DIE STEAMPUNK-CHRONIKEN aus, denn da waren mir ohne­hin gera­de die Crea­teSpace-Exem­pla­re aus­ge­gan­gen. Dabei han­delt es sich um ein Soft­co­ver-Taschen­buch, bei books­fac­to­ry kann man aller­dings auch bei­spiels­wei­se Hard­co­ver oder Pro­spek­te dru­cken las­sen.

Für den Ein­band stellt der Anbie­ter eine For­mel bereit, mit deren Hil­fe man die Buch­rü­cken­di­cke berech­nen kann. Ich hat­te für Crea­teSpace ohne­hin bereits PDFs für Cover und Inhalt in fünf mal acht Zoll vor­lie­gen und woll­te die­se wenn mög­lich ohne Ände­run­gen wei­ter­ver­wen­den. Beim Cover war das nicht mög­lich, da die Buch­rü­cken­di­cke auf­grund des ver­wen­de­ten Papiers (Mun­ken Cream) höher war, als bei Crea­teSpace, wo man sich – offen­bar auf­grund ver­schie­de­ner ver­wen­de­ter Papier­qua­li­tä­ten – Unter­schie­de in der Buch­di­cke bis drei mm gönnt. Das ist natür­lich ein Ärger­nis und führt zu ver­scho­be­nen Plat­zie­run­gen des Titel­tex­tes. Vor­weg­ge­nom­men: Bei books­fac­to­ry gibt es die­ses Pro­blem nicht. Abge­se­hen von die­ser not­wen­di­gen Ände­rung konn­te ich die bei­den Datei­en ver­wen­den, der für Ama­zon gewähl­te Bleed des Inhalts-PDFs wur­de von den Dru­ckern bei books­fac­to­ry im Ver­lauf der Bear­bei­tung auto­ma­tisch kor­ri­giert.
Die Inhalts­da­tei­en muss man in ein zip packen und kann die­se dann via FTP auf den Ser­ver der Dru­cke­rei laden, die Anga­ben zu Log­in und Pass­wort erhält man mit der Bestä­ti­gung des Auf­trags. Das ist natür­lich ein Punkt, der tech­nisch weni­ger ver­sier­ten Kun­den even­tu­ell ein Pro­blem berei­ten könn­te, aller­dings soll­ten auch mit­tel­mä­ßig Begab­te rela­tiv schnell her­aus­fin­den, wie man einen FTP-Cli­ent ver­wen­det, des­we­gen sehe ich das nicht als wirk­li­chen Nach­teil, zumal ande­re Dru­cke­rei­en den Dateiupload genau­so lösen.

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Aus­wahl der Buch­de­tails

Anle­gen kann man das Buch­pro­jekt prak­ti­scher­wei­se gleich aus dem Rech­ner her­aus, dafür ist natür­lich zuvor das Ein­rich­ten eines Nut­zer­kon­tos not­wen­dig. Man klickt sich durch die gewünsch­ten For­ma­te und Papier­sor­ten, gibt die Sei­ten­zahl ein, kann gegen einen Auf­preis sogar alle Bücher ein­zeln in Folie ein­schwei­ßen las­sen und wählt ein Cover, hier ist matt oder glän­zend mög­lich. Das ist alles äußerst ein­fach und kom­for­ta­bel gelöst. Für die Bedie­nung also defi­ni­tiv Plus­punk­te.

Ein paar Wor­te zu den Kos­ten:

Die Min­dest­be­stell­sum­me beträgt 50 Euro, alle Pro­jek­te, deren Wert dar­un­ter bleibt, wer­den auto­ma­tisch auf­ge­run­det. In mei­nem Fall wähl­te ich:

  • Buch­for­mat: maxi­mal A5
  • Auf­la­ge: 40 Stück
  • Mehr­wert­steu­er: 23%
  • Foli­en­ein­schwei­ßung: nein
  • Druck: Laser­druck
  • Sei­ten­zahl: 252
  • Papier­sor­te: Mun­ken Cream 90g/cm
  • Umschlag: Stan­dard, 4/0-far­big, Ver­ede­lung: matt

Anmer­kung: Ver­fügt man über eine Umsatz­steu­er-ID, kann man die Bücher auch ohne die Berech­nung von USt erhal­ten (Stich­wort: »Inner­ge­mein­schaft­li­che Lie­fe­rung«), muss die dann aber selbst beim hie­si­gen Finanz­amt ange­ben und abfüh­ren. Das war mir aber für den Test zu viel Ner­ve­rei, des­we­gen habe ich dar­auf ver­zich­tet. Der Unter­schied hät­te auf den Gesamt­preis gera­de mal 3,30 Euro betra­gen. Also pro Buch acht Cent.

Nach einem Klick auf »Berech­nen« wird der Betrag ange­zeigt, in mei­nem Fall EUR 100,61. Dazu kom­men aller­dings noch Ver­sand­kos­ten in Höhe von zehn Euro (ver­sen­det wird via UPS) und eben die Umsatz­steu­er. Gesamt kommt man damit auf einen Preis von 136,05 Euro. Geteilt durch vier­zig sind das pro Buch gera­de mal 3,40 Euro inklu­si­ve Umsatz­steu­er. Bei Crea­teSpace bezah­le ich bei Expe­di­ted-Ver­sand (sie­ben Tage Ver­sand­zeit nach Druck, klappt auch nicht immer) je nach Dol­lar­kurs 4,80 bis 5,00 Euro pro Buch. Für eine Klein­men­ge von 40 Büchern ist der Preis in mei­nen Augen schlicht­weg der Knül­ler. Je mehr Stück man ordert, des­to güns­ti­ger wird das Gan­ze – aller­dings in Gren­zen, 100 Stück hät­ten mich 3,20 Euro gekos­tet, der Unter­schied ist also nicht rie­sen­groß. Bei tau­send Stück wäre man aller­dings bereits bei unge­fähr zwei Euro pro Buch.

Zur Abwick­lung

Auf der Sei­te mit dem Buch­rech­ner wird eine Pro­duk­ti­ons­zeit von sie­ben Tagen ange­ge­ben, das dau­er­te bei mir län­ger, aller­dings wur­de bereits bei der Bestel­lung ein kon­kre­ter Ver­sand­ter­min genannt, der zehn Werk­ta­ge in der Zukunft lag. Vor­weg­ge­nom­men: die­ser wur­de auch exakt ein­ge­hal­ten.

Statusmeldungen im Kundenkonto - kommen auch per Email
Sta­tus­mel­dun­gen im Kun­den­kon­to – kom­men auch per Email

Nach dem Absen­den der Bestel­lung zeig­te sich die Dru­cke­rei als vor­bild­lich, was die Kom­mu­ni­ka­ti­on angeht, man erhält gleich diver­se Mails mit Bestä­ti­gung, Rech­nung, Kon­to­da­ten (es han­delt sich um ein Kon­to bei einer deut­schen Bank, eine Kre­dit­kar­te wie bei Crea­teSpace ist somit nicht nötig) und eben Hin­weis auf die Dau­er der Aus­füh­rung. Man wies auch dar­auf hin, dass sich die Aus­füh­rung bei Pro­ble­men mit den Druck­da­ten ver­zö­gern kann, das geht mei­ner Ansicht nach völ­lig in Ord­nung, weil nach­voll­zieh­bar.
Als Nach­weis, dass man den Rech­nungs­be­trag über­wie­sen hat, kann man der Dru­cke­rei einen Beleg als PDF o.ä. schi­cken, auch dar­auf weist man in einer Mail hin.
Danach erhielt ich jedes Mal dann eine Mail, wenn sich der Sta­tus änder­te. Als die Bücher in den Ver­sand gin­gen, kam eine Email mit einer UPS-Tracking­num­mer, mit der ich den Ver­sand­sta­tus prü­fen konn­te. UPS lie­fer­te inner­halb eines Tages (eigent­lich waren es zwei, aber das lag am Fei­er­tag Him­mel­fahrt).
Nichts kann ich dazu sagen, was bei Pro­ble­men pas­sie­ren wür­de, denn es hat ein­fach alles auf Anhieb geklappt, trotz des mög­li­cher­wei­se nicht ganz pas­sen­den Inhalts­for­mats mit ein paar Mil­li­me­tern Bleed. Soll­ten doch Pro­ble­me auf­tre­ten, muss man nicht in Polen anru­fen, son­dern kann eine Tele­fon­num­mer in Ber­lin wäh­len.

Abge­se­hen von den zehn Tagen Bear­bei­tungs­zeit, statt sie­ben, wie auf der Bestell­sei­te ange­ge­ben (und das ist kein Bein­bruch, ich fand die Ver­zö­ge­rung okay, zumal sie gleich genannt und das Ver­sand­da­tum ein­ge­hal­ten wur­de), war die Abwick­lung durch books­fac­to­ry vor­bild­lich. Man kann sich auch in sein Kun­den­kon­to ein­log­gen und dort alle Bestel­lun­gen über­prü­fen, oder eine frü­he­re Bestel­lung ein­fach noch­mal durch­zu­füh­ren, man muss hier ein­fach nur eine Stück­zahl ein­tra­gen. Klar: Druck­da­ten und alle Infor­ma­tio­nen zum Kun­den lie­gen ja bereits vor. Auch das ist in mei­nen Augen vor­bild­lich.

Und die Bücher?

Als der letz­te Frei­tag kam und damit die Ankunft der Bücher bevor­stand, wur­de ich schon ein wenig hib­be­lig vor Span­nung. Ers­ter aus­lö­sen­der Fak­tor war, dass UPS hier bis­wei­len nicht son­der­lich zuver­läs­sig ist und trotz im Tracking avi­sier­ter Zustel­lung immer noch etwas hät­te falsch lau­fen kön­nen, und zum ande­ren: Wie wür­de die Qua­li­tät der Bücher sein?

v.l.n.r.: booksfactory, Amazon, CreateSpace
v.l.n.r.: books­fac­to­ry, Ama­zon, Crea­teSpace

Sie ist toll. Im Ver­gleich mit den Crea­teSpace-Exem­pla­ren aus den USA deut­lich bes­ser. Alle Bücher gleich dick und kei­ne bis zu drei Mil­li­me­ter Unter­schied beim Buch­rü­cken, wie bei CS. Der gekleb­te Rücken sieht um Län­gen bes­ser aus, das leich­te Gelb der Sei­ten ist beim Mun­ken Cream-Papier sehr ähn­lich wie bei dem, das die Ame­ri­ka­ner ver­wen­den, aber es ist deut­lich dicker, von höhe­rer Qua­li­tät und die Rän­der sind bes­ser geschnit­ten. Die Hap­tik stimmt und auch das Cover sieht toll aus. Hier hat­te ich mich für matt ent­schie­den, beim nächs­ten Mal wer­de ich wohl mal glän­zend aus­pro­bie­ren.
Anzu­mer­ken wäre hier noch, dass die Qua­li­tät der Crea­teSpace-Bücher, die man bei Ama­zon bestellt und die in Deutsch­land gedruckt wer­den, bes­ser ist, als die aus den USA. Aber auch hier schlägt books­fac­to­ry Ama­zon den­noch immer noch deut­lich.

Das Fazit ist für mich ein­deu­tig

InnenlebenNie wie­der Crea­teSpace. Hand­ling und Abwick­lung sind bei books­fac­to­ry super, der Preis ist gran­di­os und die Qua­li­tät trotz­dem sehens­wert. Es gibt kei­nen Grund mehr, sich mit gran­ti­gen Zöll­ne­rin­nen her­um­zu­schla­gen – und der Preis liegt auch noch deut­lich unter dem, den die Ama­zon-Toch­ter ansagt. Damit weit unter Ange­bo­ten deut­scher Anbie­ter. Klei­ne Men­gen sind kein Pro­blem, solan­ge man den Min­dest­be­stell­wert über­schrei­tet. In Zukunft bestel­le ich mei­ne Autoren­ex­em­pla­re nur noch bei Books­fac­to­ry. Da die aller­dings auch ande­re Pro­duk­te als Bücher anbie­ten, wer­de ich gege­be­nen­falls mal prü­fen, ob die pol­ni­sche Dru­cke­rei eine auch hier Alter­na­ti­ve dar­stellt.

Update vom 03.06.2014:

Nach einer sehr net­ten eMail-Kom­mu­ni­ka­ti­on mit einem Mit­ar­bei­ter von books­fac­to­ry möch­te ich eini­ge Deti­als zum Arti­kel ergän­zen:

  • Buch­rü­cken: Die Dicke des Buch­rü­ckens bekommt man neu­er­dings direkt im Buch­kal­ku­la­tor ange­zeigt.
  • FTP-Upload: Wer damit ein Pro­blem hat, kann der Dru­cke­rei alter­na­tiv klei­ne­re Datei­en auch per Mail zusen­den oder einen Dienst wie www.wetransfer.com nut­zen. Letz­te­rer hat sei­nen Sitz in Irland und unter­liegt somit euro­päi­schem Recht. Ich wür­de mal ver­mu­ten, dass man auch Drop­box, Goog­le Dri­ve oder einen ande­ren Cloud­spei­cher nut­zen kann und den Mit­ar­bei­tern der Dru­cke­rei ein­fach den Link frei­gibt.
  • Ver­sand­kos­ten: Die Ver­sand­kos­ten sind immer die­sel­ben zehn Euro pro Lie­fer­ort, egal ob man 50 oder 500 Bücher bestellt. Man kann sich also auch drei Druck­auf­trä­ge zusam­men an einen Ort schi­cken las­sen (zehn Euro) oder die­se Lie­fe­rung auf­tei­len, bei­spiels­wei­se die Hälf­te nach Hau­se, die ande­re Hälf­te ins Büro. Letz­te­res wür­de dann zwei­mal zehn Euro kos­ten.
  • Pro­duk­ti­ons­zeit: Die beginnt ab dem Zeit­punkt, an dem alle Fra­gen hin­sicht­lich Bezah­lung und Druck­da­tei­en geklärt wer­den konn­ten und der Auf­trag den Sta­tus »ange­nom­men« erhält. Also nicht bei Abga­be der Bestel­lung.

Ich bedan­ke mich bei books­fac­to­ry für die­se Hin­wei­se!

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Logo books­fac­to­ry Copy­right books­fac­to­ry, Bil­der »Buch­rü­cken« und »Innen­le­ben« von mir, CC BY-NC-SA

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AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­lo­ser Nerd mit natür­li­cher Affi­ni­tät zu Pixeln, Bytes, Buch­sta­ben und Zahn­rä­dern. Kon­su­miert zuviel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 online dar­über.

30 Kommentare for “Selfpublishing: Drucken bei Booksfactory – ein Erfahrungsbericht”

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sagt:

Ich kann den obi­gen Bericht zu 100% bestä­ti­gen! Und ich kann noch hin­zu­fü­gen, dass der deut­sche ›Sup­port‹ auch funk­tio­niert – man küm­mert sich um das Pro­blem, ruft zurück oder erhält ggf. eine eMail.

Ich habe jetzt erst­mals Bücher bestellt mit einer far­bi­gen Innen­sei­te. Denn ent­ge­gen Amazon/CreateSpace kann man bei books­fac­to­ry auch zusätz­li­che Farb­sei­ten bestel­len (bei CS geht nur das gan­ze Buch in Far­be). Sobald mir das Buch vor­liegt, kann ich hier ger­ne das Ergeb­nis pos­ten.

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Ges­tern Abend wur­de pünkt­lich (!) unser neu­es­tes Buch – ›Runen der Macht‹ von H.P. Schul­tes & Andre­as Groß – durch UPS ange­lie­fert.
Auch hier wie­der kann man die her­vor­ra­gen­de Arbeit, das gan­ze Hand­ling und das End­pro­dukt nur loben. Der s/w-Druck ist inten­siv und sehr kon­trast­reich (wes­halb wir im Vor­feld bei den Bil­dern schon etwas Kon­trast raus­ge­nom­men haben), die ver­wen­de­te Papier­qua­li­tät lässt kei­ne Wün­sche offen.
Test­hal­ber habe ich auf den Wer­be­sei­ten für das Ver­lags­pro­gramm eine Sei­te in Far­be dru­cken las­sen … und bin begeis­tert! Die Schwarz­an­tei­le sind tat­säch­lich schwarz, die Farb­an­tei­le des Bil­des sehr kräf­tig – im Prin­zip iden­tisch mit der Ori­gi­nal­zeich­nung bzw. der PC-Bear­bei­tung. Das Farb­bild scheint auch nicht mehr auf die Fol­ge­sei­te durch, als man es von s/w-Bil­dern her gewohnt ist. Für mich wird das also nicht die letz­te Farb­be­stel­lung gewe­sen sein!

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Lynn

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Vie­len Dank für den Tipp und den wirk­lich aus­führ­li­chen Bericht. Ich wer­de das defi­ni­tiv mal aus­pro­bie­ren. Sofern ich denn mit die­sem FTP-Zeug klar kom­me. ;-)

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Alter­na­tiv in eine Drop­box legen und der Dru­cke­rei den Down­load­link zukom­men las­sen. Die sind freund­lich und fle­xi­bel.

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Lynn

sagt:

Ja, das habe ich schon gemerkt. Ich habe auf eine Mail wg. des For­mats prompt eine Ant­wort bekom­men. Ach, ich bekom­me das schon hin. Eigent­lich bin ich ja nicht »PC-blond«. ;-)

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Dan­ke für den aus­führ­li­chen Bericht, den ich erst jetzt ent­deckt habe. Und scha­de, dass ich gera­de erst eine Groß­be­stel­lung bei CS in den USA hin­ter mir habe. Solan­ge Ama­zon die Autoren­ex­em­pla­re nicht in Deutsch­land druckt, hat das Zukunft!

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Abso­lut. Zumal die Prei­se deut­lich güns­ti­ger sind, die Qua­li­tät deut­lich bes­ser und der Streß mit dem Zoll deut­lich nonexis­tent :)

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Auch, wenn ich die Bücher noch nicht in den Hän­den hal­te und noch nichts über die Qua­li­tät sagen kann (da ver­traue ich voll und ganz dem guten Herrn Holz­hau­er), muss ich sagen, dass ich bis­her über­aus zufrie­den mit dem Kun­den­ser­vice von books­fac­to­ry bin. Trotz tota­lem Cha­os mei­ner­seits (»Ich muss da noch mal was am Inhalt ändern«, »Ich hab da noch­mal ’ne neue Ver­si­on vom Cover«, »Wenn ich jetzt noch was ände­re, wird mei­ne Bestel­lung noch pünkt­lich ankom­men?«) haben die die Ruhe bewahrt und blie­ben echt cool und pro­fes­sio­nell.

Ich bin total begeis­tert und wer­de mei­ne Erfah­run­gen über das fina­le Druck­ergeb­nis in nicht all­zu lan­ger Zukunft hier preis­ge­ben!
Dan­ke für den Tipp!

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Ich habe grad mal bei books­fac­to­ry mein aktu­el­les Fach­buch kal­ku­liert. 148 far­bi­ge Sei­ten, Soft­co­ver, 100g Papier und kom­me auf 709,39 bei 50 Stück, also 14,19 Euro pro Stück.

Zum Glück habe ich bei http://www.wir-machen-druck.de/ bestellt. Dort kos­tet mich das Gan­ze nur 384,62 (hier kommt noch USt. drauf, aber die ist eh durch­lau­fen­der Pos­ten), also 7,69 Euro pro Stück. Fast die Hälf­te.

Ich kann noch nichts über die Qua­li­tät sagen, aber die Bücher tru­deln die­se Woche ein. Dann weiß ich mehr.

Books­fac­to­ry über­zeugt mich zumin­dest beim Preis nicht.

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Ich habe lan­ge Prei­se recher­chiert, sowohl bei deut­schen Anbie­tern, als auch bei sol­chen im Aus­land. Die Prei­se der genann­ten Dru­cke­rei erschei­nen mir nicht rea­lis­tisch. Ich wäre des­we­gen tat­säch­lich an einer Rück­mel­dung inter­es­siert, wie gut die Qua­li­tät ist. Die von Books­fac­to­ry ist top, hin­zu kommt der vor­bild­li­che Ser­vice. Bie­tet den auch wir-machen-druck?

Aller­dings ist mir die For­mat­aus­wahl nicht aus­rei­chend. Offen­sicht­lich wer­den ja nur die Stan­dard­grö­ßen (A4, A5, 12x12) ange­bo­ten.

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Lie­ber Ste­fan Holz­hau­ser, vie­len herz­li­chen Dank für die­sen aus­führ­li­che, wirk­lich inter­es­san­ten Bei­trag. Er ist wirk­lich toll! Efah­rungs­be­rich­te in die­ser Art, wie Sie ihn geschrie­ben haben, die vie­len zusätz­li­chen Gedan­ken, die Sie sich gemacht haben, waren für mich das HIgh­light der Woche. Da ich mich zur Zeit mit die­sem The­ma her­um­schla­ge, war dies eine rie­sen­gro­ße Hil­fe für mich . Ich habe vie­le Ant­wor­ten auf mei­ne Fra­gen und Über­le­gun­gen bekom­men. Vie­len vie­len Dank, mein Ent­schluss Crea­teSpace mit books­fac­to­ry zu kom­bi­nie­ren, ist gefes­tigt. Lie­be Grü­ße May

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Ich habe bei books­fac­to­ry gera­de 100 Bücher im A5-For­mat dru­cken las­sen – das Ergeb­nis: über­wäl­ti­gend gut! Zu einem Super­preis, den ich anfangs nicht für rea­lis­tisch hielt. Zu all den posi­ti­ven Erfah­run­gen, die hier im Bericht auf­ge­zählt wer­den (und die ich alle dick unter­stri­chen bestä­ti­ge!) füge ich noch hin­zu: Ich habe mein Buch mit Inde­sign lay­ou­tet, dazu wur­de mir vom books­fac­to­ry-Ver­trieb ein Pro­fil zur Ver­fü­gung gestellt, das die PDF-Umwand­lung zum Kin­der­spiel mach­te – wäh­rend der Lay­out-Arbei­ten sind ein paar Fra­gen auf­ge­taucht, die von Mit­ar­bei­tern der Dru­cke­rei tele­fo­nisch und kom­pe­tent beant­wor­tet wur­den – und das Tolls­te: Ich hat­te zwar schon eine ISBN-Num­mer, aber noch nicht den Strich­code (der war im Post­streik hän­gen geblie­ben), na, und books­fac­to­ry hat mir umge­hend mit dem pas­sen­den Strich­code aus­ge­hol­fen. Ein Ser­vice, an den man nicht glau­ben möch­te. Eine pol­ni­sche Dru­cke­rei der Son­der­klas­se!
PW

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Ich habe gera­de mei­ne CS Bestel­lung bekom­men mit einer schö­nen Zoll­nach­zah­lung. Daher mein Inter­es­se an Books­fac­to­ry.
Wie ist es denn, wenn man bis­her die CS ISBN genutzt hat? Kann man die auch für Books­fac­to­ry nut­zen oder muss man eine geson­der­te ISBN bean­tra­gen und zah­len?

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sagt:

Die Crea­teSpace-ISBN nutzt einem in Deutsch­land sowie­so über­haupt nichts, weil man die Bücher dar­über nicht im Buch­han­del bestel­len kann. Die CS-ISBN ist Crea­teSpace als »Ver­lag« zuge­ord­net, wenn die das Buch nicht mehr ver­le­gen, soll­te man eine neue ver­wen­den. Kann die Ama­zon-Exem­pla­re aber natür­lich wei­ter­hin mit der vor­han­de­nen ISBN par­al­lel über Ama­zon anbie­ten.

Es dürf­te aber in den weit­aus meis­ten Fäl­len über­flüs­sig sein, das Geld für ISBN und VLB zu inves­tie­ren, da Buch­händ­ler die Bücher trotz­dem nicht beschaf­fen wol­len, wenn die nicht über die Gros­sis­ten lie­fer­bar sind. Ist ihnen zuviel Arbeit. ISBN wird über­be­wer­tet.

Zum The­ma books­fac­to­ry: Man soll­te deren der­zei­ti­ge Ter­min­pro­ble­me beach­ten: http://phantanews.de/wp/2015/11/booksfactory-hat-kapazitaetsprobleme/

Übri­gens kann ich nicht glau­ben, dass es eine Zoll­nach­zah­lung gab. Das kön­nen höchs­tens 7% Ein­fuhr­um­satz­steu­er auf Bücher gewe­sen sein. Wenn der Zoll noch was ande­res genom­men hat, war das falsch und soll­te zurück­ge­for­dert wer­den.

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sagt:

Hal­lo Ste­fan Holz­hau­er,

ich habe mit gro­ßem Inter­es­se den Arti­kel über Books­fac­to­ry gele­sen. Was mich sehr inter­es­siert ist die Sache mit der ISBN Num­mer. Hat­ten Sie die Num­mer von crea­te space ange­ge­ben oder haben Sie sich eine Deut­sche ISBN besorgt? Und gibt es recht­li­che Pro­ble­me wenn man die von crea­te space benutzt?
Über eine Ant­wort freue ich mich.

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Ich habe mir gar kei­ne ISBN besorgt, da es ohne­hin nahe­zu aus­ge­schlos­sen ist, Self­pu­blisher-Bücher mit ver­tret­ba­rem Auf­wand in Groß­händ­ler­ka­ta­lo­ge zu bekom­men. Und falls man es doch schafft, bestel­len die Buch­händ­ler wegen des zu hohen Auf­wands nicht bei Klein­ver­la­gen, und damit erst recht nicht bei Self­pu­blishern. Eine ISBN zu kau­fen ist raus­ge­schmis­se­nes Geld.

Die Crea­teSpace-ISBN soll­te man bei selbst­ge­druck­ten nicht ange­ben. Es han­delt sich um eine ISBN, die Crea­teSpace als Ver­lag zuge­ord­net ist. Zudem han­delt es sich um eine US-ISBN und obwohl die theo­re­tisch über deut­sche Gros­sis­ten bestell­bar sein soll­ten, sind sie es aus wun­der­sa­men Grün­den nicht. Mei­ne Anfra­gen des­we­gen blie­ben unbe­ant­wor­tet. Ob das zu recht­li­chen Pro­ble­men füh­ren kann, müss­te ein Anwalt beant­wor­ten. Da es sich bei einer ISBN jedoch nur um eine inter­na­tio­na­le Bestell­num­mer han­delt, die kei­nen gesetz­li­chen Rege­lun­gen unter­liegt, soll­te man einen Blick in die ISBN-AGB wer­fen.

Zu Books­fac­to­ry: Aktu­ell gibt es mit denen erheb­li­che Pro­ble­me, was die Fer­ti­gungs­dau­ern angeht. Wenn man dort pro­du­zie­ren las­sen möch­te, soll­te man sich vor­her mit denen in Ver­bin­dung set­zen, um eine kon­kre­te Lie­fer­dau­er zu erfra­gen.

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Die Zoll­nach­zah­lung war zwar nur 7%, aber ich muss­te eine Pau­scha­le von 20 Euro dafür bezah­len, dass DHL das Geld für mich beim Zoll aus­ge­legt hat. Dass DHL mich dar­über vor­her nicht infor­miert hat und ich auch kei­ne Wahl hat­te ob ich das will, hat nie­man­den inter­es­siert.
Ich hat­te nur 30 Bücher bestellt. Mit den 7% und den 20 Euro Gebüh­ren hat der Zoll mei­ne Bücher einen gan­zen Euro teu­rer gemacht.

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Hal­lo Ste­fan,
dan­ke für den Arti­kel, auch wenn er schon älter ist. Darf ich fra­gen, war­um du dir Bücher dru­cken läßt, wenn du über Ama­zon ver­kaufst? Machst du das für Lesun­gen? Oder ver­kaufst du die ohne ISBN?
Ich fra­ge, weil ich eine Mög­lich­keit suche, Bücher in die Läden zu brin­gen, wenn ich bei Ama­zon mit ech­ter ISBN ver­kau­fe. Aber ich möch­te die Bücher nicht selbst ver­kau­fen, da ich dann mei­nen Künst­ler­sta­tus ver­lie­re und Gewer­be­trei­ben­der wäre. Kom­pli­ziert ;-)
Aber Books­fac­to­ry wür­de ich in jedem Fall ger­ne für den Druck für Buch­lä­den ver­wen­den. Dan­ke und Grü­ße
Ste­fan

Stefan Holzhauer

Stefan Holzhauer

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Weil man bei Ama­zon ca. 1,70 Euro an den Büchern ver­dient und wenn man sie sel­ber dru­cken lässt, um sie bei Lesun­gen etc. zu ver­kau­fen erheb­lich mehr. Ja, ich ver­kau­fe die ohne ISBN, die Mond­prei­se der ISBN-Agen­tur ohne ech­te Gegen­leis­tung bin ich nicht bereit zu zah­len.

Als Autor kannst Du Dei­ne Bücher selbst ver­kau­fen, ohne ein Gewer­be anmel­den zu müs­sen. Autor ist ein klas­si­scher frei­er Beruf. Du musst dem Finanz­amt nur Dei­ne Frei­be­ruf­lich­keit anzei­gen. Damit ver­lierst Du auch kei­nen »Künst­ler­sta­tus«. Wie kommst Du dar­auf?

Da ich Pro­ble­me mit books­fac­to­ry hat­te (die haben erheb­lich gezickt und woll­ten einen Nach­weis über eine Fir­men­be­zeich­nung, weil ich mit USt-ID bezah­len woll­te. Die hät­te ich beim Finanz­amt anfor­dern müs­sen und das hät­te Wochen gedau­ert. So ein Pro­blem hat­te ich im inner­eu­ro­päi­schen Geschäfts­ver­kehr noch nie. Und es ist auch Unsinn, denn ich kann ja gera­de über die USt-ID ein­deu­tig iden­ti­fi­ziert wer­den. Nach den Que­re­len hat­te ich auf books­fac­to­ry kei­nen Bock mehr), dru­cke ich dort aller­dings nicht mehr, son­dern bei Mazo­wieckie Cen­trum Poli­gra­fii. Die haben auch deutsch­spra­chi­gen Sup­port, die Qua­li­tät ist genau­so gut und der Preis noch bes­ser.

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Hal­lo Ste­fan,
dan­ke für die Ant­wort. Das mit dem Gewer­be hat mir zum einen der Steu­er­be­ra­ter erzählt, so das man die Frei­be­ruf­li­che Tätig­keit und die Händ­ler­tä­tig­keit tren­nen soll­te, da sonst Gewer­be­steu­er auf alle ein­nah­men fäl­lig sein könn­ten. aus­ser­dem habe ich es auf zwei Bei­trä­gen der selfpublishingbiebel.de gele­sen.
Dan­ke für den Tipp der ande­ren Dru­cke­rei. die USt-ID habe ich schon seit Jah­ren. Das wäre kein Pro­blem.
http://www.selfpublisherbibel.de/autoren-tipp-freiberufler-oder-gewerbe-worauf-sie-achten-muessen/?highlight=gewerbe

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Da steht aber auch: »Vor­sicht: Frei­be­ruf­ler sind Sie unter Umstän­den dann nicht mehr, wenn Sie eige­ne Bücher selbst ver­kau­fen, also etwa mit einem Bauch­la­den (unwahr­schein­lich), auf Ihrer Web­site oder auch bei Lesun­gen. Sol­che Ein­nah­men sind dann gewerb­li­cher Natur. Fal­len sie mehr als in einem gerin­gen Umfang an, müss­ten Sie zusätz­lich (!) ein Gewer­be anmel­den. Das ist gene­rell kein Pro­blem, Sie müs­sen dann nur Ein­nah­men und Aus­ga­ben der bei­den Tätig­kei­ten sau­ber tren­nen.«
Es kommt sicher­lich dar­auf an, wie­vie­le Bücher man ver­kauft.

Stefan Holzhauer

Stefan Holzhauer

sagt:

Wo steht das denn »da«? In dem ver­link­ten Arti­kel jeden­falls nicht? Das wür­de auch allem wider­spre­chen, was ich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren in der Pra­xis als Frei­be­ruf­ler erfah­ren und mit dem Finanz­amt erlebt habe. Sie­he ein­kom­men­steu­er­ge­setz § 18: da ist die künst­le­ri­sche Tätig­keit expli­zit auf­ge­führt. Die Fra­ge ist auch eine ande­ren, näm­lich ob das Dei­ne haupt­säch­li­che Erwerbs­ein­nah­me ist, oder nicht. Pau­schal zu sagen »man muss ein Gewer­be anmel­den« ist aber eben falsch.

Sie­he:

http://www.mediafon.net/meldung_volltext.php3?id=498ed701b1182&akt=news_recht_archiv&view=&si=4f00b99324535&lang=1

Das heißt aber auch: Ja, wenn das Dei­ne Haupt­ein­nah­me ist, dann könn­te es gewerb­lich wer­den.

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sagt:

Das steht wirk­lich in dem Arti­kel, den ICH ver­linkt hat­te. Ich rede auch ein wenig aus Erfah­rung. Vor etwa 15 Jah­ren hat­te ich Pro­ble­me, weil die Gemein­de Gewer­be­steu­er haben woll­te. Sie hat­ten in mei­ner Tätig­keit, das ich Fil­me Pro­du­zie­re, ange­nom­men, dass ich die­se auf DVD und der­glei­chen ver­trei­be. Dem war aber nie so. Mei­ne Fil­me wer­den im Fern­se­hen gezeigt.
Und sicher hast du recht, dass es dar­auf ankommt, was die Haupt­ein­nah­me ist.
Bin eben nur vor­sich­tig. ;-)

Stefan Holzhauer

Stefan Holzhauer

sagt:

Ich traue da aber eher dem zwei Jah­re neue­ren Arti­kel vom sel­ben Autor. :)

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