Tolino Media möchte Selfpublisher-Bücher in den Buchhandel bringen?

Tolino Media möchte Selfpublisher-Bücher in den Buchhandel bringen?

Spoi­ler: Kon­di­tio­nen sind – wie zu erwar­ten war – schlecht.

Frü­her war Self­pu­bli­shing hier auf Phan­ta­News immer wie­der mal The­ma, das hat stark abge­nom­men. War­um? Ein­fach: Self­pu­bli­shing ist aller Wider­stän­de der alt­ein­ge­ses­se­nen (und immer noch ziem­lich ana­lo­gen) Bran­che zum Trotz längst in der Mit­te der Gesell­schaft ange­kom­men. Laut Bran­chen­da­ten mach­te Self­pu­bli­shing im Jahr 2020 zehn Pro­zent des gesam­ten Buch­mark­tes aus. Bei einem Gesamt­um­satz von 9,3 Mil­li­ar­den Euro in Deutsch­land kann man sich schnell aus­rech­nen, über wel­che Zah­len wir hier spre­chen. Des­we­gen muss ich hier wahr­lich nicht mehr dafür trom­meln, Self­pu­bli­shing ist längst etabliert.

Mit einer Aus­nah­me: In Buch­hand­lun­gen sind Bücher von Selfpublisher°Innen nach wie vor sehr, sehr sel­ten anzu­tref­fen. Das hat­te ich in der Ver­gan­gen­heit bereits mehr­fach the­ma­ti­siert, ein Grund ist, dass Buchhändler°Innen kei­nen Bock haben, bei Selfpublisher°Innen zu bestel­len, das ist denen zu viel Auf­wand, die möch­ten ihre Bücher lie­ber beim Gros­sis­ten bestel­len, wie die der gro­ßen Ver­la­ge auch. Direkt beim Anbie­ter zu ordern ist denen zu viel Arbeit – übri­gens ein Los, das Self­pu­blis­her mit Klein­ver­la­gen tei­len.

An der Stel­le könn­te man abwin­ken, sich mit einem »wer nicht will, der hat schon« abwen­den, und das Geschäft dem Bran­chen-Beel­ze­bub Ama­zon überlassen.

Aber irgend­wie schei­nen man­che Prot­ago­nis­ten doch erkannt zu haben, dass es hier ein Poten­ti­al gibt, mit dem sich Geld erzeu­gen lässt. Und so geht in den letz­ten Wochen die Mel­dung durch den vir­tu­el­len Blät­ter­wald, dass Toli­no Media es Selfpublisher°Innen ermög­li­chen möch­te, ihre Bücher in den Buch­han­del zu bekom­men – und das ver­gleichs­wei­se ein­fach und über zen­tra­le Aus­lie­fe­rung (das Bör­sen­blatt hat­te eben­so berich­tet, wie der Buch­re­port hin­ter sei­ner über­teu­er­ten Pay­wall, bei der man noch nicht mal Ein­zel­ar­ti­kel kau­fen kann).

Whaaaat?

Das wäre nichts ande­res als ein Paradigmenwechsel.

Aber natür­lich klingt das wie so oft bei Pres­se­mit­tei­lun­gen von Toli­no Media bes­ser als es am Ende ist, denn die Rah­men­be­din­gun­gen benach­tei­li­gen Self­pu­blis­her doch erheb­lich – auch im Ver­gleich zu Crea­tespace (ja, ich weiß, das gibt es nicht mehr und läuft via KDP).

Ich hat­te noch einen alten Toli­no-Zugang von anno dun­nemals, als ich mich mit denen als Ama­zon-Alter­na­ti­ve beschäf­tigt und sie auf­grund inak­zep­ta­bler Kon­di­tio­nen ver­wor­fen hat­te, also logg­te ich mich ein (Pass­wort war aus nicht nach­voll­zieh­ba­ren Grün­den nicht mehr gül­tig) und mach­te eine Bei­spiel­rech­nung mit einem Taschen­buch auf:

Taschen­buch im For­mat »Clas­sic« (135 x 205 mm), 320 Sei­ten, creme­wei­ßes Papier in 90 Gramm, matt laminiert.

Toli­no bie­tet mir dafür einen Ver­kaufs­preis von 11,99 an, das wäre im Ver­gleich zu dem, was sich sonst so auf dem Markt tum­melt, rela­tiv güns­tig. Aller­dings wäre mein Auto­ren­ho­no­rar dann nur 1,30 Euro pro im Buch­han­del ver­kauf­tem Exem­plar. Das ist sehr wenig.

Noch inter­es­san­ter wird das Gan­ze, wenn man den Preis nach oben ändert, um das Auto­ren­ho­no­rar zu erhöhen:

Wenn das Buch drei Euro teu­rer wird, wür­de man anneh­men, wol­len, dass man auch grob drei Euro mehr an Auto­ren­ho­no­rar erhält (also 4,30 EUR). Doch dem ist nicht so, aus 1,30  EUR wer­den gera­de mal 2,47 EUR. An der Umsatz­steu­er liegt das nicht, die macht gera­de mal einen Unter­schied von 20 Cent aus.

Das bedeu­tet, dass sich den Rest Toli­no Media in die Tasche steckt, ohne dass ich dafür einen Grund sehe, denn bei einem gestie­ge­nen Buch­preis fal­len weder höhe­re Druck‑, noch Ver­wal­tungs- oder sons­ti­ge Kos­ten an. Eine Erklä­rung für die­se Hand­ha­bung konn­te ich nir­gend­wo fin­den. Für fair gegen­über den Autor°Innen hal­te ich die­se Vor­ge­hens­wei­se nicht.

Übri­gens fal­len pro Buch auch noch Kos­ten in Höhe von EUR 14,95 für ISBN und VLB-Ein­trag an, die­se Kos­ten kön­nen hier somit eben­falls nicht ein­ge­preist sein.

Bei die­ser Bei­spiel­rech­nung wur­de übri­gens auch ange­ge­ben, was man für Autoren­ex­em­pla­re berap­pen muss:

Das scheint okay-ish (ver­gli­chen mit ein­schlä­gi­gen deut­schen Dru­cke­rei­en), ich möch­te das aller­dings mal in Rela­ti­on setzen:

Ich habe in der Ver­gan­gen­heit Taschen­bü­cher mit den oben ange­ge­be­nen Rah­men­da­ten bei pol­ni­schen Dru­cke­rei­en fer­ti­gen las­sen. Da zahlt man selbst bei Kleinst­se­ri­en von bei­spiels­wei­se 40 Stück Prei­se von ca. 3,50 bis 4 Euro pro Stück – und das INKLUSIVE Mehrwertsteuer.

Der Auf­wand ist der­sel­be, denn auch bei Toli­no muss man Buch­block als PDF selbst erzeu­gen und hoch­la­den, das­sel­be gilt für das Cover.

Ich hal­te die Rah­men­be­din­gun­gen, ins­be­son­de­re das Auto­ren­ho­no­rar, das Toli­no Media hier für die Aus­lie­fe­rung an Buch­hand­lun­gen ansagt, für völ­lig inak­zep­ta­bel. Und das, obwohl Toli­no von Bran­chen­un­ter­neh­men betrie­ben wird, die die dahin­ter ste­hen­de Logis­tik mit links abwi­ckeln kön­nen, da das ohne­hin zu ihrem Kern­ge­schäft gehört. Auch dass Preis­er­hö­hun­gen des Buches nicht 1:1 an die Autor°Innen wei­ter­ge­ge­ben wer­den, ist nicht nachvollziehbar.

Fest­stel­len kann man, dass Self­pu­bli­shing – wie ein­gangs bereits ange­deu­tet – inzwi­schen so erfolg­reich gewor­den ist, dass die übli­chen Ver­däch­ti­gen jetzt ver­su­chen, sich auch im Print­be­reich in Sachen »Prä­senz in den Buch­hand­lun­gen« an den Selfpublisher°innen zu berei­chern, wie sie das zuvor schon lan­ge im eBook-Bereich getan haben. Jede/r muss für sich selbst ent­schei­den, ob man die gebo­te­nen Kon­di­tio­nen akzep­tie­ren möch­te. Der Gewinn ist um ein Erheb­li­ches höher, wenn man sich sei­ne Bücher von einer güns­ti­gen Dru­cke­rei erstel­len lässt und die­se dann bei­spiels­wei­se auf Ver­an­stal­tun­gen ver­kauft. Wer erwar­tet, vie­le Exem­pla­re über den Buch­han­del abset­zen zu kön­nen, dürf­te viel­leicht trotz der gerin­gen Auto­ren­ho­no­ra­re Inter­es­se am Ange­bot Toli­no Medi­as haben.

Bild: Buch­hand­lung, aus der Wiki­pe­dia, gemein­frei.

Erschienen: SF-Roman DER ZEF´IHL, DER VOM HIMMEL FIEL von Dieter Bohn

Erschienen: SF-Roman DER ZEF´IHL, DER VOM HIMMEL FIEL von Dieter Bohn

Wer sich im Umfeld der PERRY RHO­DAN-Serie bewegt, dem wird der Name geläu­fig sein, auch wer DIE STEAMPUNK-CHRONIKEN gele­sen hat, dem dürf­te Die­ter Bohn in Erin­ne­rung geblie­ben sein. Der hat Mit­te 2021 sei­nen ers­ten Buch-Zie­gel­stein abge­lie­fert, es han­delt sich um einen Sci­ence Fic­tion-Roman und er trägt den Titel DER ZEF´IHL, DER VOM HIMMEL FIEL. Klappentext:

Adria­an Deneer­sen gelingt die Flucht und er stran­det auf einer Welt, die von einer mit­tel­al­ter­li­chen Kul­tur bewohnt wird.
Nach sei­ner Lan­dung wird er bei­na­he von einem bäu­er­li­chen Mob gelyncht und gerät in die Hän­de des Regen­ten von Kofa­ne, der in ihm das Poten­zi­al erkennt, das Land gegen das her­an­rü­cken­de Rei­ter­volk der Masuti zu verteidigen.
Wenn Adria­an über­le­ben will, muss er als Zef’ihl, als Hof­ma­gi­er von Kofa­ne sein Wis­sen in mili­tä­risch nutz­ba­re Din­ge umset­zen. Und er muss sich der Fra­ge stel­len: Wie viel weiß man über­haupt noch von dem, was man ein­mal gelernt hat – ohne es irgend­wo nach­schla­gen zu können?
Und selbst wenn er den Krieg über­le­ben soll­te: Sei­ne Häscher geben nicht auf.

Der Roman erschien im Juni 2021 im Ver­lag p.machinery, ist 398 Sei­ten stark und kos­tet als Taschen­buch 17,99 EUR (ISBN 978–3957652461), für das eBook (ASIN B097DPB7CJ) muss man 5,99 Euro locker machen.

Cover­ab­bil­dung Copy­right p.machinery

Anhören: DIE STEAMPUNK-CHRONIKEN – RUF DER STERNE

Anhören: DIE STEAMPUNK-CHRONIKEN – RUF DER STERNE

Es gibt ein vor­ge­zo­ge­nes Weih­nachts­ge­schenk: Manu­el Schmitt ali­as Sgt. Rum­pel hat eine wei­te­re Fol­ge sei­ner kon­ge­nia­len Hör-Umset­zun­gen aus DIE STEAMPUNK-CHRONIKEN – ÆTHERGARN online gestellt. Bei Epi­so­de sechs han­delt es sich um die Audio-Fas­sung der Short­sto­ry RUF DER STERNE von Tan­ja Meu­rer.

Mei­ne Güte, es ist jetzt auch schon über zehn Jah­re her, dass die eBook-Fas­sung von ÆTHERGARN erschie­nen ist …

RUF DER STERNE kann man sich via You­tube anhö­ren, aber auch über Manu­els Web­sei­te. Viel Spaß dabei!

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Hugo Award-Gewinner 2021

Hugo Award-Gewinner 2021

Ges­tern, am 18. Dezem­ber 2021, wur­den im Rah­men des in Washing­ton, DC statt­fin­den­den Dis­Con III (gleich­zei­tig World­Con 79) die dies­jäh­ri­gen Hugo Award Gewin­ner genannt.

Gewin­ne­rin des Prei­ses für den bes­ten Roman wur­de Mar­tha Wells mit ihrem Buch NETWORK EFFECT, ein Roman aus der MUR­DER­BOT-Rei­he. Sie gewann zugleich den Preis für die bes­te Serie, eben­falls für MURDERBOT.

Die Lis­te der Nomi­nier­ten und Gewin­ner (fett gedruckt) liest sich wie folgt:

Best Novel

  • Black Sun, Rebec­ca Roan­hor­se (Gal­le­ry / Saga Press / Solaris)
  • The City We Beca­me, N.K. Jemi­sin (Orbit)
  • Har­row the Ninth, Tam­syn Muir (Tordot­com)
  • Net­work Effect, Mar­tha Wells (Tordot­com)
  • Pira­ne­si, Susan­na Clar­ke (Bloo­ms­bu­ry)
  • The Relent­less Moon, Mary Robi­net­te Kow­al (Tor Books / Solaris)

Best Novella

  • Come Tumb­ling Down, Sean­an McGui­re (Tordot­com)
  • The Empress of Salt and For­tu­ne, Nghi Vo (Tordot­com)
  • Fin­na, Nino Cipri (Tordot­com)
  • Ring Shout, P. Djè­lí Clark (Tordot­com)
  • Riot Baby, Tochi Onye­buchi (Tordot­com)
  • Upright Women Wan­ted, Sarah Gai­ley (Tordot­com)

Best Novelette

  • Burn, or the Epi­so­dic Life of Sam Wells as a Super,” A.T. Green­blatt (Uncan­ny Maga­zi­ne, May/June 2020)
  • Heli­co­p­ter Sto­ry,” Isa­bel Fall (Clar­kes­world, Janu­a­ry 2020)
  • The Inac­ces­si­bi­li­ty of Hea­ven,” Ali­et­te de Bodard (Uncan­ny Maga­zi­ne, July/August 2020)
  • Mons­ter,” Nao­mi Krit­zer (Clar­kes­world, Janu­a­ry 2020)
  • The Pill,” Meg Eli­son (from Big Girl, (PM Press)
  • Two Truths and a Lie,” Sarah Pins­ker (Tor.com)

Best Short Story

  • Badass Moms in the Zom­bie Apo­ca­lyp­se,” Rae Car­son (Uncan­ny Maga­zi­ne, January/February 2020)
  • A Gui­de for Working Breeds,” Vina Jie-Min Pra­sad (Made to Order: Robots and Revo­lu­ti­on, ed. Jona­than Stra­han (Sola­ris))
  • Litt­le Free Libra­ry,” Nao­mi Krit­zer (Tor.com)
  • The Mer­maid Astro­naut,” Yoon Ha Lee (Bene­ath Cea­seless Ski­es, Febru­a­ry 2020)
  • Metal Like Blood in the Dark,” T. King­fi­sher (Uncan­ny Maga­zi­ne, September/October 2020)
  • Open House on Haun­ted Hill,” John Wis­well (Dia­bo­li­cal Plots – 2020, ed. David Steffen)

Best Series

  • The Daev­a­bad Tri­lo­gy, S.A. Cha­kra­b­or­ty (Har­per Voyager)
  • The Inter­de­pen­den­cy, John Scal­zi (Tor Books)
  • The Lady Astro­naut Uni­ver­se, Mary Robi­net­te Kow­al (Tor Books/Audible/Magazine of Fan­ta­sy and Sci­ence Fiction/Solaris)
  • The Mur­der­bot Dia­ries, Mar­tha Wells (Tordot­com)
  • Octo­ber Daye, Sean­an McGui­re (DAW)
  • The Pop­py War, R.F. Kuang (Har­per Voyager)

Best Related Work

  • Beowulf: A New Trans­la­ti­on, Maria Dah­va­na Head­ley (FSG)
  • CoN­Zea­land Frin­ge, Clai­re Rous­se­au, C, Cas­sie Hart, Adri Joy, Mar­gue­ri­te Ken­ner, Che­ryl Mor­gan, Alas­dair Stuart
  • FIYAHCON, L.D. Lewis, Direc­tor; Brent Lam­bert, Seni­or Pro­gramming Coör­di­na­tor; Iori Kusa­no, FIYAHCON Frin­ge Co-Direc­tor; Vida Cruz, FIYAHCON Frin­ge Co-Direc­tor, and the incredi­ble FIYAHCON team
  • Geor­ge R.R. Mar­tin Can Fuck Off Into the Sun, Or: The 2020 Hugo Awards Cere­mo­ny (Rage­blog Edi­ti­on),” Nata­lie Luhrs (Pret­ty Ter­ri­ble, August 2020)
  • A Hand­ful of Earth, A Hand­ful of Sky: The World of Octa­via E. But­ler, Lynell Geor­ge (Angel City Press)
  • The Last Bro­ny­con: a fan­dom auto­psy, Jen­ny Nichol­son (You­Tube)

Best Graphic Story or Comic

  • DIE, Volu­me 2: Split the Par­ty, writ­ten by Kie­ron Gil­len and Ste­pha­nie Hans, let­ters by Clay­ton Cow­les (Image Comics)
  • Ghost-Spi­der vol. 1: Dog Days Are Over,  aut­hor Sean­an McGui­re,  artists Take­shi Miya­za­wa and Rosi Käm­pe (Mar­vel)
  • Invi­si­ble King­dom, vol 2: Edge of Ever­ything, aut­hor G. Wil­low Wil­son, artist Chris­ti­an Ward (Dark Hor­se Comics)
  • Mons­tress, vol. 5: War­child, aut­hor Mar­jo­rie Liu, artist Sana Take­da (Image Comics)
  • Once & Future vol. 1: The King Is Undead, writ­ten by Kie­ron Gil­len, iIl­lus­tra­ted by Dan Mora, colo­red by Tam­ra Bon­vil­lain, let­te­red by Ed Dukeshire (BOOM! Studios)
  • Para­ble of the Sower: A Gra­phic Novel Adap­t­ati­on, writ­ten by Octa­via But­ler, adap­ted by Dami­an Duffy, illus­tra­ted by John Jen­nings (Har­ry N. Abrams)

Best Dramatic Presentation, Long Form

  • Birds of Prey (and the Fan­ta­bu­lous Eman­ci­pa­ti­on of One Har­ley Quinn), writ­ten by Chris­ti­na Hod­son, direc­ted by Cathy Yan (War­ner Bros.)
  • Euro­vi­si­on Song Con­test: The Sto­ry of Fire Sagawrit­ten by Will Fer­rell, Andrew Stee­le, direc­ted by David Dob­kin (Euro­pean Broad­cas­ting Union/Netflix)
  • The Old Guard, writ­ten by Greg Rucka, direc­ted by Gina Prince-Bythe­wood (Net­flix / Sky­dance Media)
  • Palm Springs, writ­ten by Andy Sia­ra, direc­ted by Max Barba­kow (Lime­light / Sun Enter­tain­ment Cul­tu­re / The Lonely Island / Cul­mi­na­ti­on Pro­duc­tions / Neon / Hulu / Ama­zon Prime)
  • Soul, screen­play by Pete Doc­ter, Mike Jones and Kemp Powers, direc­ted by Pete Doc­ter, co-direc­ted by Kemp Powers, pro­du­ced by Dana Mur­ray (Pixar Ani­ma­ti­on Studios/ Walt Dis­ney Pictures)
  • Tenet, writ­ten and direc­ted by Chris­to­pher Nolan (War­ner Bros./Syncopy)

Best Dramatic Presentation, Short Form

  • Doc­tor Who: “Fugi­ti­ve of the Judoon,” writ­ten by Vinay Patel and Chris Chib­nall, direc­ted by Nida Man­zoor (BBC)
  • The Expan­se: “Gauga­me­la,” writ­ten by Dan Nowak, direc­ted by Nick Gomez (Alcon Enter­tain­ment / Alcon Tele­vi­si­on Group / Ama­zon Stu­di­os / Hive­mind / Just So)
  • She-Ra and the Princes­ses of Power: “Heart” (parts 1 and 2), writ­ten by Josie Camp­bell and Noel­le Ste­ven­son, direc­ted by Jen Ben­nett and Kiki Man­ri­que (Dream­Works Ani­ma­ti­on Tele­vi­si­on / Netflix)
  • The Man­da­lo­rian: “Chap­ter 13: The Jedi,” writ­ten and direc­ted by Dave Filo­ni (Golem Crea­ti­ons / Lucas­film / Disney+)
  • The Man­da­lo­rian: “Chap­ter 16: The Res­cue,” writ­ten by Jon Fav­reau, direc­ted by Pey­ton Reed (Golem Crea­ti­ons / Lucas­film / Disney+)
  • The Good Place: “Whenever You’re Rea­dy,” writ­ten and direc­ted by Micha­el Schur (Fremu­lon / 3 Arts Enter­tain­ment / Uni­ver­sal Tele­vi­si­on, a divi­si­on of Uni­ver­sal Stu­dio Group)

Best Editor, Short Form

  • Neil Clar­ke
  • Ellen Dat­low
  • C.C. Fin­lay
  • Mur Laf­fer­ty and S.B. Divya
  • Jona­than Strahan
  • Shei­la Williams

Best Editor, Long Form

  • Nivia Evans
  • Shei­la E. Gilbert
  • Sarah Guan
  • Brit Hvi­de
  • Dia­na M. Phở
  • Navah Wol­fe

Best Professional Artist

  • Tom­my Arnold
  • Rovina Cai
  • Galen Dara
  • Mau­ri­zio Manzieri
  • John Picacio
  • Alys­sa Winans

Best Semiprozine

  • Bene­ath Cea­seless Ski­es, edo­tor Scott H. Andrews
  • Escape Pod, edi­tors Mur Laf­fer­ty and S.B. Divya, assi­stant edi­tor Ben­ja­min C. Kin­ney, hosts Tina Con­nol­ly and Alas­dair Stuart, audio pro­du­cers Sum­mer Brooks and Adam Pracht and the ent­i­re Escape Pod team.
  • FIYAH Maga­zi­ne of Black Spe­cu­la­ti­ve Fic­tion, publis­her Troy L. Wig­gins, exe­cu­ti­ve edi­tor DaVaun San­ders, mana­ging edi­tor Ebo­ni Dun­bar, poe­try edi­tor Bran­don O’Brien, reviews and social media Brent Lam­bert,  art direc­tor L. D. Lewis, and the FIYAH Team.
  • Pod­Cast­le, edi­tors, C.L. Clark and Jen R. Albert, assi­stant edi­tor and host, Setsu Uzu­mé, pro­du­cer Peter Adri­an Behr­avesh, and the ent­i­re Pod­Cast­le team.
  • Uncan­ny Maga­zi­ne, edi­tors in chief Lyn­ne M. Tho­mas and Micha­el Dami­an Tho­mas; mana­ging edi­tor Chi­me­dum Oha­eg­bu; non-fic­tion edi­tor Elsa Sjun­ne­son; pod­cast pro­du­cers Eri­ka Ensign and Ste­ven Schapansky
  • Stran­ge Hori­zons, Vanes­sa Aguir­re, Joseph Ait­ken, Rachel Ayers, M H Ayin­de, Tier­ney Bai­ley, Scott Beggs, Drew Mat­thew Bey­er, Gautam Bha­tia, S. K. Camp­bell, Zhui Ning Chang, Tania Chen, Joy­ce Chng, Liz Christ­man, Lin­da H. Code­ga, Kris­ti­an Wil­son Coly­ard, Yele­na Cra­ne, Bru­had Dave, Sarah David­son, Tahlia Day, Arinn Dem­bo, Natha­ni­el Eak­man, Belen Edwards, Geor­ge Tom Ela­va­t­hing­al, Rebec­ca Evans, Ciro Fai­en­za, Court­ney Floyd, Lila Gar­rott, Colet­te Grec­co, Gua­naní Gómez-Van Cor­t­right, Julia Gun­ni­son, Dan Hart­land, Syd­ney Hil­ton, Ange­la Hinck, Ste­phen Ira, Aman­da Jean, Ai Jiang, Sean Joy­ce-Far­ley, Eri­ka Kan­da, Anna Kre­pin­sky, Kat Kour­be­ti, Clay­ton Kroh, Mau­re­en Kin­caid Spel­ler, Cathe­ri­ne Kra­he, Nata­sha Leul­lier, A.Z. Loui­se, Dan­te Luiz, Gui Machia­vel­li, Came­ron Mack, Saman­tha Man­ak­to­la, Mari­sa Manu­el, Jean McCon­nell, Hea­ther McDou­gal, Maria Mor­a­be, Ame­lia Moriar­ty, Emo­ry Noa­kes, Sara Noa­kes, Aidan Oat­way, AJ Odas­so, Joel Oli­ver-Cor­mier, Kris­ti­na Pal­mer, Karin­tha Par­ker, Anja­li Patel, Vanes­sa Rose Phin, Nica­sio Reed, Beli­cia Rhea, Endria Richard­son, Nata­lie Rit­ter, Abbey Schlanz, Clark Sea­nor, Eli­jah Rain Smith, Hebe Stan­ton, Melo­dy Stei­ner, Romie Stott, Yejin Suh, Kwan-Ann Tan, Luke Tol­vaj, Ben Tyr­rell, Renee Van Siclen, Kathryn Wea­ver, Liza Wema­kor, Aigner Loren Wil­son, E.M. Wright, Vicki Xu, Fred G. Yost, staff mem­bers who pre­fer not to be named, and guest edi­tor Libia Bren­da with guest first rea­der Raquel Gon­zá­lez-Fran­co Alva for the Mexi­canx spe­cial issue

Best Fanzine

  • The Full Lid, writ­ten by Alas­dair Stuart, edi­ted by Mar­gue­ri­te Kenner
  • Jour­ney Pla­net, edi­ted by Micha­el Car­roll, John Coxon, Sara Felix, Ann Gry, Sarah Gul­de, Alis­sa McKer­sie, Errick Nunn­al­ly, Pádraig Ó Méalóid, Chuck Ser­face, Ste­ven H Sil­ver, Paul Trim­ble, Erin Under­wood, James Bacon, and Chris Garcia.
  • Lady Busi­ness, edi­tors Ira, Jodie, KJ, Renay, and Susan.
  • nerds of a fea­ther, flock tog­e­ther, edi­tors Adri Joy, Joe Sher­ry, The G, and Van­ce Kotrla
  • Quick Sip Reviews, edi­tor Charles Payseur
  • Unof­fi­cial Hugo Book Club Blog, edi­tors Aman­da Waka­ruk and Olav Rokne

Best Fancast

  • Be the Ser­pent, pre­sen­ted by Alex­an­dra Row­land, Freya Mars­ke, and Jen­ni­fer Mace
  • Clai­re Rousseau’s You­Tube chan­nel, pro­du­ced by Clai­re Rousseau
  • The Coo­de Street Pod­cast, pre­sen­ted by Jona­than Stra­han and Gary K. Wol­fe, Jona­than Stra­han, producer
  • Kalana­di, pro­du­ced and pre­sen­ted by Rachel
  • The Skiffy and Fan­ty Show, pro­du­ced by Shaun Duke and Jen Zink,  pre­sen­ted by Shaun Duke, Jen Zink, Alex Acks, Paul Wei­mer, and David Annandale.
  • World­buil­ding for Maso­chists, pre­sen­ted by Rowen­na Mil­ler, Mar­shall Ryan Mare­s­ca, and Cass Morris

Best Fan Writer

  • Cora Buh­lert
  • Charles Payseur
  • Jason San­ford
  • Elsa Sjun­ne­son
  • Alas­dair Stuart
  • Paul Wei­mer

Best Fan Artist

  • Iain J. Clark
  • Cyan Daly
  • Sara Felix
  • Grace P. Fong
  • Maya Hah­to
  • Laya Rose

Best Video Game

  • Ani­mal Cros­sing: New Hori­zons (publis­her and deve­lo­per: Nintendo)
  • Bla­se­ball (publis­her and deve­lo­per: The Game Band)
  • Final Fan­ta­sy VII Remake (publis­her :Squa­re Enix)
  • Hades (publis­her and deve­lo­per: Super­gi­ant Games)
  • The Last of Us: Part II (publis­her: Sony Inter­ac­ti­ve Enter­tain­ment / deve­lo­per: Naugh­ty Dog)
  • Spi­rit­fa­rer (publis­her and deve­lo­per: Thun­der Lotus)

Lodestar Award for Best Young Adult Book

  • Ceme­tery Boys, Aiden Tho­mas (Swoon Reads)
  • A Dead­ly Edu­ca­ti­on, Nao­mi Novik (Del Rey)
  • Elatsoe, Dar­cie Litt­le Bad­ger (Levi­ne Querido)
  • Legend­born, Tra­cy Deonn (Mar­ga­ret K. McEl­der­ry / Simon & Schus­ter Children’s Publishing)
  • Ray­bea­rer, Jor­dan Ifu­e­ko (Amu­let / Hot Key)
  • A Wizard’s Gui­de to Defen­si­ve Baking, T. King­fi­sher (Argyll Productions)

Astounding Award for Best New Writer

  • Lind­say Ellis (1st year of eligibility)
  • Simon Jime­nez (1st year of eligibility)
  • Micaiah John­son (1st year of eligibility)
  • A.K. Lark­wood (1st year of eligibility)
  • Jenn Lyons (2nd year of eligibility)
  • Emi­ly Tesh (2nd year of eligibility)

Hugo Award” and The Hugo Award Logo are ser­vice marks of the World Sci­ence Fic­tion Socie­ty, an unin­cor­po­ra­ted litera­ry society.

Demnächst erscheint: SF-Roman SQUARE³ von Mira Grant

Demnächst erscheint: SF-Roman SQUARE³ von Mira Grant

Mira Grant ist ein Pseud­onym von Sean­an McGui­re, unter dem sie Sci­ence Fic­tion schreibt, ansons­ten ist sie eher durch (Urban) Fan­ta­sy bekannt (z.B. die OCTOBER DAYE-Rei­he). Die Inhalts­be­schrei­bung des neu­en Buchs SQUARED³ liest sich sehr viel­ver­spre­chend, es geht um Geschwis­ter die durch phy­si­ka­li­sche Phä­no­me­ne getrennt wer­den und in ver­schie­de­nen Rea­li­tä­ten leben:

We think we under­stand the laws of phy­sics. We think rea­li­ty is an immu­ta­ble mono­lith, con­sis­tent from one end of the uni­ver­se to the next. We think the square/cube law has actu­al relevance.
We think a lot of things. It was perhaps ine­vi­ta­ble that some of them would turn out to be wrong.
When the gre­at incur­si­on occur­red, no one was pre­pa­red. How could they have been? Of all the things phy­si­cists had pre­dic­ted, “the fab­ric of rea­li­ty might rip open and giant mons­ters could come pou­ring through” had not made the list. But somehow, on a fine morning in May, that was pre­cise­ly what happened.
For sis­ters Sus­an and Katha­ri­ne Black, the day of the incur­si­on was the day they lost ever­ything. Their home, their par­ents, their sen­se of nor­mal­cy… and each other, becau­se when the rift ope­ned, Sus­an was on one side and Katha­ri­ne was on the other, and each sis­ter was stran­ded in a sepa­ra­te form of rea­li­ty. For Sus­an, it was sci­ence and stu­dy and the strugg­le to sol­ve the mys­te­ry of the alte­red phy­sics insi­de the zones trans­for­med by the incur­si­on. For Katha­ri­ne, it was mons­ters and may­hem and the fight to stay ali­ve in a world unli­ke the world of her birth.
The world has chan­ged. The laws of phy­sics have chan­ged. The girls have chan­ged. And the one uni­ver­sal truth of all sta­tes of chan­ged mat­ter is that not­hing can be com­ple­te­ly res­to­red to what it was ori­gi­nal­ly, no mat­ter how much you might wish it could be.

Not­hing goes back.

SQUARE³ erscheint am 31. Dezem­ber 2021, wer schnell ist, oder über eine Zeit­ma­schi­ne ver­fügt, kann es also noch in 2021 fer­tig lesen. ;) Aller­dings soll­te man viel­leicht lie­ber etwas war­ten, oder das Buch aus der güns­ti­ge­ren Zukunft holen, denn es erscheint offen­bar erst­mal nur als Print und man soll für die nur 144 Sei­ten star­ke Hard­co­ver­aus­ga­be wege­la­ge­ri­sche 34,99 Euro zah­len (WTF?). Da meint man offen­bar beim Ver­lag , mit dem bekann­ten Namen ordent­lich Koh­le machen zu kön­nen. Ein eBook wird noch nicht gelis­tet. Dem­nach also bes­ser war­ten, bis es güns­ti­ger wird, oder als eBook verfügbar.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Sub­ter­ra­ne­an Press

Morgen erscheint: ABSYNTHE von Brendan P. Bellecourt

Morgen erscheint: ABSYNTHE von Brendan P. Bellecourt

ABSYNTHE ist ein Roman von Bren­dan P. Bel­le­court, der sich Gen­re-Gren­zen ver­sagt. Es ist eine Art-Par­al­lel­uni­ver­sums-His­to­ri­en-Retro-Sci­ence-Fic­tion-Geschich­te, die in alter­na­ti­ven 1920ern han­delt. Die offi­zi­el­le Beschrei­bung liest sich wie folgt:

In his sci-fi debut, Bel­le­court explo­res an alter­na­te roa­ring 20s whe­re a shell-sho­cked sol­dier must unco­ver latent tele­pa­thic abi­li­ties to save hims­elf and the peop­le around him.
Liam Mul­ca­hey, a reclu­si­ve, shell-sho­cked vete­ran, remem­bers litt­le of the Gre­at War. Ten years later, when he is caught in a bru­tal attack on a Chi­ca­go spea­kea­sy, Liam is saved by Grace, an allu­ring hei­ress who’s able to cast illu­si­ons. Though the attack appears to have been com­mit­ted by the hated Upri­sing, Grace belie­ves it was orches­tra­ted by Leland De Pere—Liam’s for­mer com­man­der and the cur­rent Pre­si­dent of the United States.
Mee­ting Grace unearths long-buried memo­ries. Liam’s for­mer squad, the Devil’s Hench­men, was given a serum to allow tele­pa­thic com­mu­ni­ca­ti­on, trans­forming them into a uni­fied kil­ling machi­ne. With Grace’s help, Liam begins to regain his abi­li­ties, but when De Pere learns of it, he orders his mili­tia to eli­mi­na­te Liam at any cost.
But Liam’s abi­li­ties are expan­ding quick­ly. When Liam turns the tables and digs deeper into De Pere’s plans, he dis­co­vers a ter­ri­ble secret. The same expe­ri­ment that gran­ted Liam’s abi­li­ties was bent toward dar­ker pur­po­ses. Liam must navi­ga­te both his enemies and sup­po­sed allies to stop the President’s nefa­rious plans befo­re they’re unleas­hed on the world. And Grace is hiding secrets of her own, secrets that could pro­ve every bit as dan­ge­rous as the President’s.

Das Gan­ze wird beschrie­ben als »INCEPTION meets METROPOLIS« und bei so einer Beschrei­bung wer­de ich natür­lich sofort hell­hö­rig, das ist genau mein lite­ra­ri­sches Beu­te­sche­ma. Erhält­lich wird es ab dem 9. Dezem­ber 2021 in zwei For­ma­ten sein, ein­mal als Hard­co­ver zum Preis von ca. 24 Euro und als eBook, das die Geld­bör­se mit gera­de mal ca. 7,50 Euro belas­tet (vor­sich­tig sein, es gibt den Roman als eBook von meh­re­ren Anbie­tern, mal für 7,50 und mal für 10,00 Euro).

Übri­gens auch ein sehr gei­les Cover bei DAW Books (das von Head Of Zeus bei der eng­li­schen Lizenz­aus­ga­be ist eher uninspiriert).

ABSYNTHE
Bren­dan P. Bellecourt
Alternativhistorien-SF
Dezem­ber 2021
400 Sei­ten, englisch
Hardcover:
ISBN: 978–0756416775, ca.24 Euro
eBook:
ASIN B08QXN6X3D, ca. 7,50 Euro
DAW Books/Head Of Zeus

Cover­ab­bil­dung Copy­right DAW Books

Erschienen: Adrian Tchaikovskys SHARDS OF EARTH

Erschienen: Adrian Tchaikovskys SHARDS OF EARTH

Den Namen Adri­an Tchai­kow­sky kennt die SF-Fan­nin durch den gran­dio­sen Roman CHILDREN OF TIME, der nicht nur die Odys­see eines irdi­schen Genera­tio­nen­schiffs beleuch­tet, son­dern auch die durch Men­schen aus­ge­lös­te Evo­lu­ti­on einer Spin­nen­zi­vi­li­sa­ti­on. Ganz gro­ßes SF-Kino, das ich auch bespro­chen hat­te.

Bereits im Mai erschien Tchai­kow­skis Roman SHARDS OF EARTH, der der Ope­ner einer neu­en Tri­lo­gie ist. Inhaltsangabe:

Idris has neit­her aged nor slept sin­ce they rema­de him in the war. And one of humanity’s heroes now scra­pes by on a free­lan­ce sal­va­ge ves­sel, to avoid the atten­ti­on of grea­ter powers.
After earth was des­troy­ed, man­kind crea­ted a figh­t­ing éli­te to save their spe­ci­es, enhan­ced humans such as Idris. In the silence of space they could com­mu­ni­ca­te, mind-to-mind, with the enemy. Then their ali­en aggres­sors, the Archi­tects, sim­ply disappeared—and Idris and his kind beca­me obsolete.
Now, fif­ty years later, Idris and his crew have dis­co­ve­r­ed some­thing stran­ge aban­do­ned in space. It’s clear­ly the work of the Architects—but are they retur­ning? And if so, why? Hun­ted by gangs­ters, cults and governments, Idris and his crew race across the gala­xy hun­ting for ans­wers. For they now pos­sess some­thing of incal­cul­ab­le value, that many would kill to obtain.

SHARDS OF EARTH wird bei TOR ver­legt, das Taschen­buch kos­tet ca. 14 Euro, für das eBook wer­den bei Ama­zon neun Euro fäl­lig.

Cover­ab­bil­dung Copy­right TOR

Erschienen: KONDORKINDER

Erschienen: KONDORKINDER

Im Ver­lag Art Skript Phan­tas­tik ist Sabri­na Želez­nýs Roman KONDORKINDER – DAS SPIEGELBUCH UND DIE VERLORENEN GESCHICHTEN erschie­nen. Dabei han­delt es sich um einen Phan­tas­tik­ro­man des­sen Prä­mis­se sich deut­lich von ande­ren Gen­re­wer­ken abhebt, wes­we­gen ich an die­ser Stel­le dar­auf hin­wei­sen möch­te. Waschzettel:

»Geschich­ten sind wil­de Tie­re. Du kannst ihr Ver­trau­en gewin­nen, aber du kannst sie nie ganz zähmen.«

Malin­ka liebt zwei Din­ge – das Erzäh­len phan­tas­ti­scher Geschich­ten und die Wei­ten Perus. Aber ihr Aus­lands­jahr liegt lan­ge zurück und in ihrem All­tag fin­den die magi­schen Erzäh­lun­gen kei­nen Platz mehr. Damit hat sie sich schwe­ren Her­zens abge­fun­den, bis plötz­lich Matteo auf­taucht. Damals im Stu­di­um hat er Malin­kas Phan­ta­sie­geschich­ten ver­spot­tet, nun ist aus­ge­rech­net ihm ein magi­sches Buch in die Hän­de gefal­len, das ihn töd­lich ver­flucht hat. Ein­zig Malin­ka kann sein Leben ret­ten, doch dazu muss sie im Hoch­land der Anden die Geschich­te fin­den, die dem leben­di­gen Buch einst verlorenging.
Eine gefahr­vol­le Rei­se beginnt, die Matteo und Malin­ka nicht nur quer durch Peru führt, son­dern auch auf die Spu­ren einer Geschich­ten­er­zäh­le­rin, die vor lan­ger Zeit den Zorn der Berg­göt­ter herausforderte.

KONDORKINDER ist beein­dru­cken­de 576 Sei­ten stark und kommt wie alle Bücher des Ver­lags im For­mat DIN-A5 daher. Der Preis  für das Soft­co­ver liegt bei 16 Euro, die eBook-Aus­ga­be kos­tet erfreu­lich güns­ti­ge 4,99 Euro. Man bekommt die Print­fas­sung bei den ein­schlä­gi­gen Online­ver­sen­dern, kann aber auch direkt beim Ver­lag bestel­len, bis zum 20.06.2021 ist das inner­halb Deutsch­lands kostenfrei.

KONDORKINDER
DAS SPIEGELBUCH UND DIE VERLORENEN GESCHICHTEN
Sabri­na Železný
Phantastik
Roman, Juni 2021
576 Seiten
Print:
ISBN: 978–3‑945045–45‑9
Soft­co­ver, DIN-A5, 16 Euro
eBook:
z.B. ASIN B0953TQ6TJ, 4,99 Euro
Art Skript Phantastik

Cover­ab­bil­dung Copy­right Art Skript Phantastik

Erschienen: Band vier von PERRY RHODAN – DIE CHRONIK

Erschienen: Band vier von PERRY RHODAN – DIE CHRONIK

Beim Han­ni­bal-Ver­lag ist Ende April der vier­te Band von PERRY RHODAN – DIE CHRONIK erschie­nen. In die­ser Buch­rei­he befas­sen sich die Autoren mit der Geschich­te der lang­le­bi­gen deut­schen SF-Serie um den gleich­na­mim­gen Prot­ago­nis­ten. Band vier befasst sich mit den Seri­en­jah­ren 1996 bis 2008 und wur­de von Dr. Rai­ner Nagel und Alex­an­der Huis­kes ver­fasst. Der Wasch­zet­tel liest sich wie folgt:

Lan­ge schon war er ange­kün­digt, jetzt ist er end­lich da: Fach­kun­dig ver­fasst von einem neu­en Autoren­team erscheint nun der heiß ersehn­te vier­te Band der PERRY RHO­DAN-Chro­nik. Dr. Rai­ner Nagel und Alex­an­der Huis­kes haben sich die Ent­wick­lung der Sci­ence-Fic­tion-Legen­de von 1996 bis 2008 vor­ge­nom­men, eine Zeit, in wel­cher der PERRY-RHODAN- Kurs maß­geb­lich von Robert Feld­hoff geprägt wur­de, der für die Serie einen neu­en, zyklus­über­grei­fen­den Kurs ent­warf – wie das The­ma THOREGON zeigt, das der Serie zwi­schen Band 1800 und Band 2199 wesent­li­che Impul­se gab.
Nicht nur die SF-Welt, son­dern auch die rea­le änder­te sich in die­sen Jah­ren. Sie wur­de digi­tal, und PERRY RHODAN zog mit: Neben Hör­bü­chern, Brett‑, Rol­len- und Sam­mel­kar­ten­spie­len ent­stan­den Spie­le für PC und Han­dy. Die Serie selbst erleb­te den ver­stärk­ten Ein­satz bekann­ter »Gast­au­toren« sowie eine deut­li­che Aus­wei­tung von Neben­pro­duk­ten wie Mini­se­ri­en und Taschen­buch­rei­hen. Und auch das PERRY RHO­DAN-Fan­dom begann eine grö­ße­re Rol­le zu spie­len, die von den Autoren ent­spre­chend gewür­digt wird.
Zahl­rei­che Aus­zü­ge aus zeit­ge­nös­si­schen Tex­ten, Arbeits­pa­pie­ren, Rezen­sio­nen und Inter­views run­den die Beschrei­bung der Gescheh­nis­se eben­so ab wie Kurz­vor­stel­lun­gen neu­er Autoren. Band 4 prä­sen­tiert ein umfas­sen­des und detail­lier­tes Bild der Ära Feld­hoff – hier wer­den auch lang­jäh­ri­ge PERRY RHO­DAN-Leser viel Neu­es entdecken!

Als Hard­co­ver kos­tet das 528 Sei­ten star­ke Werk 29,99 Euro. Auf der arg aus der Zeit gefal­len wir­ken­den Web­sei­te des Ver­lags (sehr retro) ist kei­ne Spur eines Hin­wei­ses auf ein eBook zu fin­den, laut Ama­zon gibt es aber eins und das kos­tet 9,99 Euro.

Morgen erscheint: OHNE RÜCKSICHT AUF VERLUSTE

Morgen erscheint: OHNE RÜCKSICHT AUF VERLUSTE

Die­ser Hin­weis auf ein erschie­ne­nes Buch hat nichts mit den The­men die­ser Sei­te zu tun, es ist mir den­noch per­sön­lich wich­tig, dar­auf hin­zu­wei­sen, denn ich hal­te die BILD für ein uner­träg­li­ches, popu­lis­ti­sches Hetzer-Drecksblatt.

Mor­gen erscheint ist das Buch OHNE RÜCKSICHT AUF VERLUSTE: WIE BILD MIT ANGST UND HASS DIE GESELLSCHAFT SPALTET. Dar­in beleuch­ten ein ehe­ma­li­ger und ein aktu­el­ler Redak­teur der Sei­te BILDblog.de (folgt der Sei­te!) die Machen­schaf­ten der soge­nann­ten Zei­tung, mit der lei­der immer noch nam­haf­te deut­sche Poli­ti­ker kuscheln.

Wer­be­text:

»BILD – ein immer wie­der rück­fäl­li­ger Trieb­tä­ter. Unver­bes­ser­lich? Gemein­ge­fähr­lich! Eine über­zeu­gen­de und erschüt­tern­de Beweis­füh­rung.« Gün­ter Wallraff.

BILD ist das mäch­tigs­te Medi­um des Lan­des – auch in Zei­ten des Inter­nets. Sie bestimmt, wor­über Deutsch­land spricht. Wel­chen Anteil hat die Redak­ti­on am Auf­stieg der Popu­lis­ten? Wie geht sie mit Min­der­hei­ten um? Und auf wel­che Wei­se mani­pu­liert sie die Öffent­lich­keit? 44 Jah­re nach Gün­ter Wall­raffs »Auf­ma­cher« gibt nun ein Buch neue, erschre­cken­de Ein­bli­cke in die Machen­schaf­ten der BILD-Medien.

Die Jour­na­lis­ten Mats Schö­nau­er und Moritz Tscher­mak beob­ach­ten und ana­ly­sie­ren seit einem Jahr­zehnt, wie BILD arbei­tet. Als ehe­ma­li­ger und aktu­el­ler Chef­re­dak­teur des mehr­fach aus­ge­zeich­ne­ten BILD­blogs decken sie uner­müd­lich die Ver­feh­lun­gen der Bou­le­vard­re­dak­ti­on auf. Sie stel­len fest: Unter dem neu­en BILD-Chef Juli­an Rei­chelt ist das Blatt noch bru­ta­ler gewor­den, noch men­schen­ver­ach­ten­der, noch populistischer.

Anhand von hun­der­ten Bei­spie­len und Bele­gen – akri­bisch recher­chiert und mit ana­ly­ti­schem Scharf­sinn auf­ge­schrie­ben – erklä­ren sie, wie BILD sys­te­ma­tisch Ängs­te vor Frem­dem schürt, den Ruf unschul­di­ger Men­schen zer­stört, demo­kra­ti­sche Insti­tu­tio­nen tor­pe­diert und der AfD in den Bun­des­tag ver­hol­fen hat. Sie las­sen Opfer der Bericht­erstat­tung zu Wort kom­men und spre­chen mit Men­schen, die BILD von innen ken­nen. Eine span­nen­de Doku­men­ta­ti­on des Schaf­fens und Wir­kens eines Medi­ums, das kei­ne Rück­sicht auf Ver­lus­te kennt.

Das Buch wird bei Kie­pen­heu­er und Witsch ver­legt, die bro­schier­te Aus­ga­be kos­tet 18,00 Euro, für die eBook-Fas­sung wer­den mei­ner Ansicht nach wege­la­ge­ri­sche und völ­lig über­zo­ge­ne 16,99 Euro fäl­lig, aber sol­chen eBook-Wucher ken­nen wir ja von KiWi bereits. Ich rate des­we­gen zur Printausgabe.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Kie­pen­heu­er & Witsch

Die FAZ und die angebliche »Cancel Culture«

Die FAZ und die angebliche »Cancel Culture«

In der FAZ erschien soeben ein Kom­men­tar der sich in leicht jam­mern­dem Ton damit aus­ein­an­der­setzt, dass Ver­la­ge und Autoren Bücher nicht mehr ver­öf­fent­li­chen, weil sie Angst vor »Can­cel Cul­tu­re« und »Web­mobs« haben.

Ich wer­de der FAZ an die­ser Stel­le kei­ne zusätz­li­che Sicht­bar­keit durch einen Link schen­ken, aber ihr dürf­tet den Text leicht fin­den, wenn ihr in der Such­ma­schi­ne eurer Wahl nach »CANCEL CULTURE: Schrift­stel­ler vor dem Sit­ten­ge­richt« und »FAZ« sucht.

Mein Kom­men­tar zum Kommentar:

Das uner­träg­lich strunz­kon­ser­va­ti­ve Blatt FAZ hal­te ich nicht für ein geeig­ne­tes Medi­um, um sich mit dem The­ma objek­tiv aus­ein­an­der zu set­zen. Wenn irgend­wel­che Per­so­nen oder Ver­la­ge irgend­was nicht ver­öf­fent­li­chen, dann ist der Grund dafür auch nicht in irgend­ei­ner angeb­li­chen »Can­cel Cul­tu­re« zu suchen, son­dern liegt in der Ver­ant­wor­tung der Per­so­nen und Ver­lags­ver­ant­wort­li­chen. Das dann vor­aus­ei­lend hypo­the­ti­schen »Web­mobs« anlas­ten zu wol­len, die damit aber auch gar nichts zu tun haben (kön­nen), hal­te ich für eine äußerst arm­se­li­ge Begründung.

Zuletzt möch­te ich LeVar Bur­ton zitie­ren, der kürz­lich sag­te »Wir haben kei­ne ‘Can­cel Cul­tu­re’, son­dern eine ‘Con­se­quence Cul­tu­re’ «. Also dass Per­so­nen neu­er­dings mit den Kon­se­quen­zen ihres Han­delns und Redens leben müs­sen. Auch sol­che, die das auf­grund ihrer Pri­vi­le­gi­en bis­her nicht muss­ten. Das passt denen natür­lich nicht und dann fan­gen sie an zu jammern.

p.s.: Es gibt kei­ne »Can­cel Cul­tu­re«. Das ist ein Kampf­be­griff von Per­so­nen, die wei­ter dis­kri­mi­nie­ren möchten.

Drachennestfest 2 am 17. und 18. April 2021 via Twitch

Drachennestfest 2 am 17. und 18. April 2021 via Twitch

Am 17. und 18. April 2021 fin­det das zwei­te »Dra­chen­nest­fest« statt. Dabei han­delt es sich um eine Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung des Indie-Ver­lags Edi­ti­on Roter Dra­che. Das Dra­chen­nest­fest wird via Twitch gestreamt und kann auf dem Kanal des Ver­lags ver­folgt werden.

Das Pro­gramm läuft an den bei­den Tagen jeweils von 15:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr non­stop und bie­tet Buch­vor­stel­lun­gen, Lesun­gen, Dis­kus­si­ons­run­den und vie­les ande­re mehr, dar­ge­bo­ten vom Ver­lags­lei­ter, Autoren und Freun­des. Das meis­te davon fin­det live statt, es wird aller­dings auch ein paar Ein­spie­ler geben.

Details und das voll­stän­di­ge Pro­gramm fin­det man auf der Web­sei­te des Ver­lags.

Hin­ter­grund der Ver­an­stal­tung ist die Tat­sa­che, dass auch die­ser Klein­ver­lag den meis­ten Umsatz auf Ver­an­stal­tun­gen, Tref­fen und Con­ven­ti­ons macht und die auf­grund von COVID seit lan­gem nicht mehr mög­lich sind, die online-Ver­an­stal­tung soll eine Alter­na­ti­ve dazu dar­stel­len, auch wenn das natür­lich lei­der nur ein Trop­fen auf den hei­ßen Stein ist.