Erschienen: Adrian Tchaikovskys SHARDS OF EARTH

Erschienen: Adrian Tchaikovskys SHARDS OF EARTH

Den Namen Adri­an Tchai­kow­sky kennt die SF-Fan­nin durch den gran­dio­sen Roman CHILDREN OF TIME, der nicht nur die Odys­see eines irdi­schen Genera­tio­nen­schiffs beleuch­tet, son­dern auch die durch Men­schen aus­ge­lös­te Evo­lu­ti­on einer Spin­nen­zi­vi­li­sa­ti­on. Ganz gro­ßes SF-Kino, das ich auch bespro­chen hat­te.

Bereits im Mai erschien Tchai­kow­skis Roman SHARDS OF EARTH, der der Ope­ner einer neu­en Tri­lo­gie ist. Inhaltsangabe:

Idris has neit­her aged nor slept sin­ce they rema­de him in the war. And one of humanity’s heroes now scra­pes by on a free­lan­ce sal­va­ge ves­sel, to avoid the atten­ti­on of grea­ter powers.
After earth was des­troy­ed, man­kind crea­ted a figh­t­ing éli­te to save their spe­ci­es, enhan­ced humans such as Idris. In the silence of space they could com­mu­ni­ca­te, mind-to-mind, with the enemy. Then their ali­en aggres­sors, the Archi­tects, sim­ply disappeared—and Idris and his kind beca­me obsolete.
Now, fif­ty years later, Idris and his crew have dis­co­ve­r­ed some­thing stran­ge aban­do­ned in space. It’s clear­ly the work of the Architects—but are they retur­ning? And if so, why? Hun­ted by gangs­ters, cults and governments, Idris and his crew race across the gala­xy hun­ting for ans­wers. For they now pos­sess some­thing of incal­cul­ab­le value, that many would kill to obtain.

SHARDS OF EARTH wird bei TOR ver­legt, das Taschen­buch kos­tet ca. 14 Euro, für das eBook wer­den bei Ama­zon neun Euro fäl­lig.

Cover­ab­bil­dung Copy­right TOR

Erschienen: KONDORKINDER

Erschienen: KONDORKINDER

Im Ver­lag Art Skript Phan­tas­tik ist Sabri­na Želez­nýs Roman KONDORKINDER – DAS SPIEGELBUCH UND DIE VERLORENEN GESCHICHTEN erschie­nen. Dabei han­delt es sich um einen Phan­tas­tik­ro­man des­sen Prä­mis­se sich deut­lich von ande­ren Gen­re­wer­ken abhebt, wes­we­gen ich an die­ser Stel­le dar­auf hin­wei­sen möch­te. Waschzettel:

»Geschich­ten sind wil­de Tie­re. Du kannst ihr Ver­trau­en gewin­nen, aber du kannst sie nie ganz zähmen.«

Malin­ka liebt zwei Din­ge – das Erzäh­len phan­tas­ti­scher Geschich­ten und die Wei­ten Perus. Aber ihr Aus­lands­jahr liegt lan­ge zurück und in ihrem All­tag fin­den die magi­schen Erzäh­lun­gen kei­nen Platz mehr. Damit hat sie sich schwe­ren Her­zens abge­fun­den, bis plötz­lich Matteo auf­taucht. Damals im Stu­di­um hat er Malin­kas Phan­ta­sie­geschich­ten ver­spot­tet, nun ist aus­ge­rech­net ihm ein magi­sches Buch in die Hän­de gefal­len, das ihn töd­lich ver­flucht hat. Ein­zig Malin­ka kann sein Leben ret­ten, doch dazu muss sie im Hoch­land der Anden die Geschich­te fin­den, die dem leben­di­gen Buch einst verlorenging.
Eine gefahr­vol­le Rei­se beginnt, die Matteo und Malin­ka nicht nur quer durch Peru führt, son­dern auch auf die Spu­ren einer Geschich­ten­er­zäh­le­rin, die vor lan­ger Zeit den Zorn der Berg­göt­ter herausforderte.

KONDORKINDER ist beein­dru­cken­de 576 Sei­ten stark und kommt wie alle Bücher des Ver­lags im For­mat DIN-A5 daher. Der Preis  für das Soft­co­ver liegt bei 16 Euro, die eBook-Aus­ga­be kos­tet erfreu­lich güns­ti­ge 4,99 Euro. Man bekommt die Print­fas­sung bei den ein­schlä­gi­gen Online­ver­sen­dern, kann aber auch direkt beim Ver­lag bestel­len, bis zum 20.06.2021 ist das inner­halb Deutsch­lands kostenfrei.

KONDORKINDER
DAS SPIEGELBUCH UND DIE VERLORENEN GESCHICHTEN
Sabri­na Železný
Phantastik
Roman, Juni 2021
576 Seiten
Print:
ISBN: 978–3‑945045–45‑9
Soft­co­ver, DIN-A5, 16 Euro
eBook:
z.B. ASIN B0953TQ6TJ, 4,99 Euro
Art Skript Phantastik

Cover­ab­bil­dung Copy­right Art Skript Phantastik

Erschienen: Band vier von PERRY RHODAN – DIE CHRONIK

Erschienen: Band vier von PERRY RHODAN – DIE CHRONIK

Beim Han­ni­bal-Ver­lag ist Ende April der vier­te Band von PERRY RHODAN – DIE CHRONIK erschie­nen. In die­ser Buch­rei­he befas­sen sich die Autoren mit der Geschich­te der lang­le­bi­gen deut­schen SF-Serie um den gleich­na­mim­gen Prot­ago­nis­ten. Band vier befasst sich mit den Seri­en­jah­ren 1996 bis 2008 und wur­de von Dr. Rai­ner Nagel und Alex­an­der Huis­kes ver­fasst. Der Wasch­zet­tel liest sich wie folgt:

Lan­ge schon war er ange­kün­digt, jetzt ist er end­lich da: Fach­kun­dig ver­fasst von einem neu­en Autoren­team erscheint nun der heiß ersehn­te vier­te Band der PERRY RHO­DAN-Chro­nik. Dr. Rai­ner Nagel und Alex­an­der Huis­kes haben sich die Ent­wick­lung der Sci­ence-Fic­tion-Legen­de von 1996 bis 2008 vor­ge­nom­men, eine Zeit, in wel­cher der PERRY-RHODAN- Kurs maß­geb­lich von Robert Feld­hoff geprägt wur­de, der für die Serie einen neu­en, zyklus­über­grei­fen­den Kurs ent­warf – wie das The­ma THOREGON zeigt, das der Serie zwi­schen Band 1800 und Band 2199 wesent­li­che Impul­se gab.
Nicht nur die SF-Welt, son­dern auch die rea­le änder­te sich in die­sen Jah­ren. Sie wur­de digi­tal, und PERRY RHODAN zog mit: Neben Hör­bü­chern, Brett‑, Rol­len- und Sam­mel­kar­ten­spie­len ent­stan­den Spie­le für PC und Han­dy. Die Serie selbst erleb­te den ver­stärk­ten Ein­satz bekann­ter »Gast­au­toren« sowie eine deut­li­che Aus­wei­tung von Neben­pro­duk­ten wie Mini­se­ri­en und Taschen­buch­rei­hen. Und auch das PERRY RHO­DAN-Fan­dom begann eine grö­ße­re Rol­le zu spie­len, die von den Autoren ent­spre­chend gewür­digt wird.
Zahl­rei­che Aus­zü­ge aus zeit­ge­nös­si­schen Tex­ten, Arbeits­pa­pie­ren, Rezen­sio­nen und Inter­views run­den die Beschrei­bung der Gescheh­nis­se eben­so ab wie Kurz­vor­stel­lun­gen neu­er Autoren. Band 4 prä­sen­tiert ein umfas­sen­des und detail­lier­tes Bild der Ära Feld­hoff – hier wer­den auch lang­jäh­ri­ge PERRY RHO­DAN-Leser viel Neu­es entdecken!

Als Hard­co­ver kos­tet das 528 Sei­ten star­ke Werk 29,99 Euro. Auf der arg aus der Zeit gefal­len wir­ken­den Web­sei­te des Ver­lags (sehr retro) ist kei­ne Spur eines Hin­wei­ses auf ein eBook zu fin­den, laut Ama­zon gibt es aber eins und das kos­tet 9,99 Euro.

Morgen erscheint: OHNE RÜCKSICHT AUF VERLUSTE

Morgen erscheint: OHNE RÜCKSICHT AUF VERLUSTE

Die­ser Hin­weis auf ein erschie­ne­nes Buch hat nichts mit den The­men die­ser Sei­te zu tun, es ist mir den­noch per­sön­lich wich­tig, dar­auf hin­zu­wei­sen, denn ich hal­te die BILD für ein uner­träg­li­ches, popu­lis­ti­sches Hetzer-Drecksblatt.

Mor­gen erscheint ist das Buch OHNE RÜCKSICHT AUF VERLUSTE: WIE BILD MIT ANGST UND HASS DIE GESELLSCHAFT SPALTET. Dar­in beleuch­ten ein ehe­ma­li­ger und ein aktu­el­ler Redak­teur der Sei­te BILDblog.de (folgt der Sei­te!) die Machen­schaf­ten der soge­nann­ten Zei­tung, mit der lei­der immer noch nam­haf­te deut­sche Poli­ti­ker kuscheln.

Wer­be­text:

»BILD – ein immer wie­der rück­fäl­li­ger Trieb­tä­ter. Unver­bes­ser­lich? Gemein­ge­fähr­lich! Eine über­zeu­gen­de und erschüt­tern­de Beweis­füh­rung.« Gün­ter Wallraff.

BILD ist das mäch­tigs­te Medi­um des Lan­des – auch in Zei­ten des Inter­nets. Sie bestimmt, wor­über Deutsch­land spricht. Wel­chen Anteil hat die Redak­ti­on am Auf­stieg der Popu­lis­ten? Wie geht sie mit Min­der­hei­ten um? Und auf wel­che Wei­se mani­pu­liert sie die Öffent­lich­keit? 44 Jah­re nach Gün­ter Wall­raffs »Auf­ma­cher« gibt nun ein Buch neue, erschre­cken­de Ein­bli­cke in die Machen­schaf­ten der BILD-Medien.

Die Jour­na­lis­ten Mats Schö­nau­er und Moritz Tscher­mak beob­ach­ten und ana­ly­sie­ren seit einem Jahr­zehnt, wie BILD arbei­tet. Als ehe­ma­li­ger und aktu­el­ler Chef­re­dak­teur des mehr­fach aus­ge­zeich­ne­ten BILD­blogs decken sie uner­müd­lich die Ver­feh­lun­gen der Bou­le­vard­re­dak­ti­on auf. Sie stel­len fest: Unter dem neu­en BILD-Chef Juli­an Rei­chelt ist das Blatt noch bru­ta­ler gewor­den, noch men­schen­ver­ach­ten­der, noch populistischer.

Anhand von hun­der­ten Bei­spie­len und Bele­gen – akri­bisch recher­chiert und mit ana­ly­ti­schem Scharf­sinn auf­ge­schrie­ben – erklä­ren sie, wie BILD sys­te­ma­tisch Ängs­te vor Frem­dem schürt, den Ruf unschul­di­ger Men­schen zer­stört, demo­kra­ti­sche Insti­tu­tio­nen tor­pe­diert und der AfD in den Bun­des­tag ver­hol­fen hat. Sie las­sen Opfer der Bericht­erstat­tung zu Wort kom­men und spre­chen mit Men­schen, die BILD von innen ken­nen. Eine span­nen­de Doku­men­ta­ti­on des Schaf­fens und Wir­kens eines Medi­ums, das kei­ne Rück­sicht auf Ver­lus­te kennt.

Das Buch wird bei Kie­pen­heu­er und Witsch ver­legt, die bro­schier­te Aus­ga­be kos­tet 18,00 Euro, für die eBook-Fas­sung wer­den mei­ner Ansicht nach wege­la­ge­ri­sche und völ­lig über­zo­ge­ne 16,99 Euro fäl­lig, aber sol­chen eBook-Wucher ken­nen wir ja von KiWi bereits. Ich rate des­we­gen zur Printausgabe.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Kie­pen­heu­er & Witsch

Die FAZ und die angebliche »Cancel Culture«

Die FAZ und die angebliche »Cancel Culture«

In der FAZ erschien soeben ein Kom­men­tar der sich in leicht jam­mern­dem Ton damit aus­ein­an­der­setzt, dass Ver­la­ge und Autoren Bücher nicht mehr ver­öf­fent­li­chen, weil sie Angst vor »Can­cel Cul­tu­re« und »Web­mobs« haben.

Ich wer­de der FAZ an die­ser Stel­le kei­ne zusätz­li­che Sicht­bar­keit durch einen Link schen­ken, aber ihr dürf­tet den Text leicht fin­den, wenn ihr in der Such­ma­schi­ne eurer Wahl nach »CANCEL CULTURE: Schrift­stel­ler vor dem Sit­ten­ge­richt« und »FAZ« sucht.

Mein Kom­men­tar zum Kommentar:

Das uner­träg­lich strunz­kon­ser­va­ti­ve Blatt FAZ hal­te ich nicht für ein geeig­ne­tes Medi­um, um sich mit dem The­ma objek­tiv aus­ein­an­der zu set­zen. Wenn irgend­wel­che Per­so­nen oder Ver­la­ge irgend­was nicht ver­öf­fent­li­chen, dann ist der Grund dafür auch nicht in irgend­ei­ner angeb­li­chen »Can­cel Cul­tu­re« zu suchen, son­dern liegt in der Ver­ant­wor­tung der Per­so­nen und Ver­lags­ver­ant­wort­li­chen. Das dann vor­aus­ei­lend hypo­the­ti­schen »Web­mobs« anlas­ten zu wol­len, die damit aber auch gar nichts zu tun haben (kön­nen), hal­te ich für eine äußerst arm­se­li­ge Begründung.

Zuletzt möch­te ich LeVar Bur­ton zitie­ren, der kürz­lich sag­te »Wir haben kei­ne ‘Can­cel Cul­tu­re’, son­dern eine ‘Con­se­quence Cul­tu­re’ «. Also dass Per­so­nen neu­er­dings mit den Kon­se­quen­zen ihres Han­delns und Redens leben müs­sen. Auch sol­che, die das auf­grund ihrer Pri­vi­le­gi­en bis­her nicht muss­ten. Das passt denen natür­lich nicht und dann fan­gen sie an zu jammern.

p.s.: Es gibt kei­ne »Can­cel Cul­tu­re«. Das ist ein Kampf­be­griff von Per­so­nen, die wei­ter dis­kri­mi­nie­ren möchten.

Drachennestfest 2 am 17. und 18. April 2021 via Twitch

Drachennestfest 2 am 17. und 18. April 2021 via Twitch

Am 17. und 18. April 2021 fin­det das zwei­te »Dra­chen­nest­fest« statt. Dabei han­delt es sich um eine Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung des Indie-Ver­lags Edi­ti­on Roter Dra­che. Das Dra­chen­nest­fest wird via Twitch gestreamt und kann auf dem Kanal des Ver­lags ver­folgt werden.

Das Pro­gramm läuft an den bei­den Tagen jeweils von 15:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr non­stop und bie­tet Buch­vor­stel­lun­gen, Lesun­gen, Dis­kus­si­ons­run­den und vie­les ande­re mehr, dar­ge­bo­ten vom Ver­lags­lei­ter, Autoren und Freun­des. Das meis­te davon fin­det live statt, es wird aller­dings auch ein paar Ein­spie­ler geben.

Details und das voll­stän­di­ge Pro­gramm fin­det man auf der Web­sei­te des Ver­lags.

Hin­ter­grund der Ver­an­stal­tung ist die Tat­sa­che, dass auch die­ser Klein­ver­lag den meis­ten Umsatz auf Ver­an­stal­tun­gen, Tref­fen und Con­ven­ti­ons macht und die auf­grund von COVID seit lan­gem nicht mehr mög­lich sind, die online-Ver­an­stal­tung soll eine Alter­na­ti­ve dazu dar­stel­len, auch wenn das natür­lich lei­der nur ein Trop­fen auf den hei­ßen Stein ist.

07.04.2021: Christian Hanreich liest auf Twitch aus ISAR 2066

07.04.2021: Christian Hanreich liest auf Twitch aus ISAR 2066

Ja, ich weiß, es ist ein wenig kurz­fris­tig und für die arbei­ten­de Bevöl­ke­rung auch irgend­wie eine schlech­te Uhr­zeit (glück­li­cher­wei­se ste­hen die Streams nach­träg­lich als Vide­os bereit). Trotz­dem: Heu­te um 15:00 liest Hör­buch­spre­cher Chris­ti­an Han­reich auf der Strea­ming­platt­form Twitch aus Miri­am Pha­ros Sci­ence Fic­tion-Buch­rei­he ISAR 2066. Die habe ich auch hier auf Phan­ta­News damals vor­ge­stellt.

Bei ISAR 2066 han­delt es sich um High­tech-Detek­tiv­ge­schich­ten, die sich um den Ermitt­ler Lucio Ver­dict dre­hen und die ent­ge­gen sons­ti­ger Erzäh­lun­gen des Gen­res nicht in den USA oder Eng­land han­delt, son­dern in Deutsch­land, genau­er gesagt, und wie der Titel bereits ver­mu­ten lässt, in Mün­chen des Jah­res 2066 (im sel­ben Hand­lungs­uni­ver­sum wie Miri­am Pha­ros HANSEAPOLIS-Roma­ne). Die Shorts erschie­nen ab 2012 als eBooks und sind bis heu­te erhält­lich.

Cover Copy­right Miri­am Pharo

ASTERIX UND DER GREIF im Oktober 2021

ASTERIX UND DER GREIF im Oktober 2021

Nach der geld­schnei­de­ri­schen Unver­schämt­heit DER GOLDENE HINKELSTEIN, den zu bespre­chen ich mich gewei­gert habe, weil ich für so etwas kei­ne Wer­bung machen möch­te, wird es im Okto­ber 2021 wie­der ein »ech­tes« ASTE­RIX-Album vom inzwi­schen bewähr­ten Team Jean-Yves Fer­ri und Didier Con­rad geben. Der Titel wird ASTERIX UND DER GREIF sein. Der Ver­lag schreibt dazu:

Wie es die Tra­di­ti­on ver­langt, gehen unse­re Freun­de im neu­en Album erneut auf Rei­sen. Wäh­rend Aste­rix und Obelix eine Par­tie Gal­li­er-Schach spie­len, schreckt der Drui­de Mira­cu­lix, der wohl gera­de ein­ge­nickt war, plötz­lich hoch und ver­kün­det, dass ein alter Freund drin­gend sei­ne Hil­fe benö­tigt. Doch wer ist die­ser Freund und wes­halb benö­tigt er Hil­fe? Und wohin führt uns die Rei­se und wor­um geht es?
Sze­ne­rist Jean-Yves Fer­ri ver­rät uns etwas mehr dar­über: »Wir haben ein mytho­lo­gi­sches Tier­we­sen in den Mit­tel­punkt des Aben­teu­ers gestellt. Dabei fiel mei­ne Wahl auf den Greif: Halb Adler, halb Löwe und mit den Ohren eines Pfer­des – ein durch und durch rät­sel­haf­tes Geschöpf!«

Das neue Aste­rix-Album Nr. 39 »Aste­rix und der Greif« erscheint am 21. Okto­ber 2021 welt­weit im Han­del. Par­al­lel zur Titel-Ankün­di­gung des neu­en Albums jährt sich der Todes­tag das Aste­rix-Schöp­fers Albert Uder­zo, der am 24. März 2020 verstarb.

Cover­ab­bil­dung ASTERIX®- OBELIX®- IDEFIX® / © 2020 LES EDITIONS ALBERT RENE / GOSCINNY – UDERZO

Netflix macht Keanu Reeves´ BRZRKR-Comics zum Film und zur Animé-Serie

Netflix macht Keanu Reeves´ BRZRKR-Comics zum Film und zur Animé-Serie

Manch eine mag es viel­leicht gar nicht wis­sen, aber Kea­nu Ree­ves ist nicht nur als Schau­spie­ler tätig, er hat auch eine Comic­se­rie mit dem Titel BRZRKR geschrie­ben. Die ist brand­neu und erscheint bei Boom Stu­di­os, der Co-Autor ist Matt Kindt (JUSTICE LEAGUE OF AMERICA), die Zeich­nun­gen steu­er­te Ron Gar­ney (AMAZING SPIDER-MAN) bei. Die ers­te Aus­ga­be der zwölf­bän­di­gen Rei­he erschien am 3. März 2021. Es sieht nicht nur ein klein wenig so aus, als habe sich Ree­ves die Haupt­rol­le auf den Leib geschrieben.

BRZRKR wur­de via Crowd­fun­ding via Kick­star­ter finan­ziert und war dort ein rie­si­ger Erfolg, es wur­den dort und auf wei­te­ren Wegen 2 Mil­lio­nen Dol­lar für die Umset­zung ein­ge­sam­melt. Der ers­te Band ist das zweit­erfolg­reichs­te Comic der letz­ten zehn Jah­re (hin­ter Mar­vels STAR WARS-Relaunch im Jahr 2015).

Aus­zug aus dem Klappentext:

The man known only as Ber­zer­ker is half-mor­tal and half-God, cur­sed and com­pel­led to vio­lence… even at the sacri­fice of his sani­ty. But after wan­de­ring the world for cen­tu­ries, Ber­zer­ker may have final­ly found a refu­ge – working for the U.S. government to fight the batt­les too vio­lent and too dan­ge­rous for anyo­ne else. In exchan­ge, Ber­zer­ker will be gran­ted the one thing he desi­res – the truth about his end­less blood-soa­ked exis­tence… and how to end it.

Net­flix macht dar­aus einen Film in dem Ree­ves nicht nur die Haupt­rol­le spielt, son­dern auch pro­du­ziert. Wei­ter­hin wird eine Ani­mé-Serie ent­ste­hen, bei der Ree­ves den Prot­ago­nis­ten spre­chen wird. Man darf gespannt sein, wie die Umset­zung aus­se­hen wird, die Comics sind ziem­lich gewalt­tä­tig, wer sich hier an John Wick ern­in­nert fühlt, liegt sicher nicht ganz falsch.

Einen Start­ter­min gibt es noch nicht.

Cover­ab­bil­dung BRZRKR #1 Copy­right Boom Studios

The Historical Dictionary of Science Fiction

The Historical Dictionary of Science Fiction

Jes­se Sheid­lower ist ein Lexi­ko­graf und ehe­ma­li­ger Redak­teur beim renom­mier­ten Oxford Eng­lish Dic­tion­a­ry. Dar­über hin­aus ist er aber offen­bar auch ein gro­ßer Sci­ence Fic­tion-Fan, denn er hat die Sei­te »His­to­ri­cal Dic­tion­a­ry of Sci­ence Fic­tion« online gestellt.

Dar­in kann man nicht nur kor­rek­te Schreib­wei­sen eher okkul­ter Begrif­fe recher­chie­ren, son­dern auch die Her­künf­te und ers­ten Auf­trit­te die­ser Ter­mi­ni. Wenn Dir also mal wie­der jemand erklä­ren will, dass der Trans­por­ter für STAR TREK erfun­den wur­de, kannst Du ihm um die Ohren hau­en, dass der tat­säch­lich schon ca. 25 Jah­re älter ist. Oder dass der Begriff »Ali­en« für eine außer­ir­di­sche Krea­tur aus dem Jahr 1820 stammt. Lei­der fehlt der »Space Mari­ne«, der ist näm­lich auch schon deut­lich älter, als man bei Games Work­shop meint …

Die Arbeit am Wör­ter­buch star­te­tet 2001, als Sheid­lower zusam­men mit ande­ren Redak­teu­ren begann, im Rah­men des »Sci­ence Fic­tion Cita­ti­ons Pro­ject« SF-Begrif­fe für das Oxford Eng­lish Dic­tion­a­ry zusam­men­zu­stel­len. Dabei haben ihm auch zahl­lo­se SF-Fans gehol­fen und das führ­te zur Ver­öf­fent­li­chung des Buches Bra­ve New Words: The Oxford Dic­tion­a­ry of Sci­ence Fic­tion im Jahr 2007. Ein wei­te­rer Able­ger ist jetzt die Web­sei­te, die kürz­lich online ging.

SF-Nerds und ‑Ner­di­nen kön­nen sicher­lich stun­den­lang in der Begriffs­samm­lung her­umkli­cken und Neu­es ent­de­cken. Aber auch für Autoren und Redak­teu­re dürf­te die Wis­sens­samm­lung äußerst hilf­reich sein.

Neu bei Splitter: NATHANAËLLE

Neu bei Splitter: NATHANAËLLE

Neue Comics aus dem wei­ten Bereich Sci­ence Fic­tion gibt es bei Split­ter, bei­spiels­wei­se NATHANAËLLE. Der Ver­lag schreibt dazu:

Natha­naël­le zieht Inspi­ra­ti­on aus zahl­rei­chen Quel­len, von Urspungs­tex­ten des Gen­res wie H. G. Wells’ Die Zeit­ma­schi­ne über Stan­dard­wer­ke wie I Robot (der Roman von Isaac Asi­mov, in wel­chem erst­mals die drei Geset­ze der Robo­tik beschrie­ben wur­den) bis zu moder­nen Klas­si­kern wie Ter­ry Gil­liams Film 12 Mon­keys, und gießt die­se Ver­satz­stü­cke in eine detail­ver­lieb­te Optik, in der Anklän­ge von Vik­to­ria­nis­mus und dem Futu­ris­mus der Mit­te des 20. Jahr­hun­derts mit­schwin­gen. Eine dis­pa­ra­te Zwei­klas­sen­ge­sell­schaft, die Deka­denz der Unsterb­lich­keit, Trans­hu­ma­nis­mus durch Kyber­ne­tik und Gedan­ken­trans­plan­ta­ti­on, und mit­ten­drin eine jun­ge Rebel­lin mit Namen Natha­naël­le, die kaum weiß, wie ihr geschieht. Ein wirk­lich beson­de­rer Sci­Fi-One­shot, der Spaß macht aber zugleich zum Nach­den­ken anregt.

Das Sze­na­rio stammt von Charles Ber­be­ri­an, die Zeich­nun­gen erschuf Fred Bel­tran. Das Album kommt als Hard­co­ver ist 112 Sei­ten stark und kos­tet 22 Euro. Die ISBN lau­tet 978–3‑96219–553‑3.

Bemer­kens­wert fin­de ich, wie der Ver­lag ver­sucht, den Begriff »Steam­punk« zu vermeiden … ;)

Cover­ab­bil­dung Copy­right Split­ter Verlag

Erschienen: STAR WARS THE HIGH REPUBLIC – LIGHT OF THE JEDI

Erschienen: STAR WARS THE HIGH REPUBLIC – LIGHT OF THE JEDI

Ich hat­te vor eini­ger Zeit bereits dar­auf hin­ge­wie­sen, dass man bei Lucas­Film eine mul­ti­me­dia­le Rei­he unter dem Titel THE HIGH REPUBLIC plan­te. Die spielt wäh­rend des gol­de­nen Zeit­al­ters der alten Repu­blik, als die Jedi­rit­ter noch die heroi­schen Frie­dens­hü­ter waren. Aus­ge­brei­tet wer­den soll das in Roma­nen für Erwach­se­ne und Jugend­li­che, in Comics, aber mög­li­cher­wei­se auch noch in ande­ren Medien-.

Davon ist nun – wie ange­kün­digt – der ers­te Roman erschie­nen, er trägt den Titel LIGHT OF THE JEDI, wur­de geschrie­ben von Charles Soule und der Wer­be­text liest sich wie folgt:

Long befo­re the First Order, befo­re the Empi­re, befo­re even The Phan­tom Menace … Jedi lit the way for the gala­xy in The High Republic

It is a gol­den age. Intrepid hyper­space scouts expand the reach of the Repu­blic to the fur­thest stars, worlds flou­rish under the ben­evo­lent lea­ders­hip of the Sena­te, and peace reig­ns, enfor­ced by the wis­dom and strength of the renow­ned order of For­ce users known as the Jedi. With the Jedi at the height of their power, the free citi­zens of the gala­xy are con­fi­dent in their abi­li­ty to wea­ther any storm But the even brigh­test light can cast a shadow, and some storms defy any preparation.

When a sho­cking cata­stro­phe in hyper­space tears a ship to pie­ces, the flur­ry of shr­apnel emer­ging from the dis­as­ter threa­tens an ent­i­re sys­tem. No soo­ner does the call for help go out than the Jedi race to the sce­ne. The scope of the emer­gence, howe­ver, is enough to push even Jedi to their limit. As the sky breaks open and dest­ruc­tion rains down upon the peace­ful alli­an­ce they hel­ped to build, the Jedi must trust in the For­ce to see them through a day in which a sin­gle mista­ke could cost bil­li­ons of lives.

Even as the Jedi batt­le vali­ant­ly against cala­mi­ty, some­thing tru­ly dead­ly grows bey­ond the bounda­ry of the Repu­blic. The hyper­space dis­as­ter is far more sinis­ter than the Jedi could ever suspect. A thre­at hides in the darkness, far from the light of the age, and har­bors a secret that could strike fear into even a Jedi’s heart.

Der Roman ist ab sofort erhält­lich, 382 Sei­ten lang und kos­tet als Taschen­buch im Moment 11,84 Euro. Wit­zi­ger­wei­se schlägt die eBook-Aus­ga­be mit 11,85 Euro zu Buche, des­we­gen wer­de ich wohl war­ten, bis der Preis für das eBook ein wenig fällt.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Del Rey