KONG: SKULL ISLAND

KONG: SKULL ISLAND

KONG: SKULL IS­LAND Deutsch­land­start am 9. März 2017

Die er­ste Fest­stel­lung, die ich ma­chen kann, nach­dem ich KONG: SKULL IS­LAND ge­se­hen habe, ist die­se:

Ich habe noch nie Film­trai­ler ge­se­hen, die so ex­akt die Stim­mung ei­nes Films klar­ma­chen wie die zu KONG. Oft ge­nug fo­kus­sie­ren sich Trai­ler auf eine be­stimm­te Stim­mung oder ma­chen Ver­spre­chen, die dann im Film nur teil­wei­se oder gleich gar nicht er­füllt wer­den. Das ist hier ab­so­lut nicht so. Die Trai­ler ver­spre­chen wil­de Ac­tion, an­ge­sichts der over the top aus­fal­len­den Ge­walt und eher mil­dem Hor­ror, eine epi­sche und sty­li­sche Bild­spra­che, eine – nicht mal klei­ne – Por­ti­on Hu­mor und eine dich­te, ge­ra­de­zu de­tail­ver­lieb­te sieb­zi­ger Jah­re-At­mo­sphä­re.

All die­se Ver­spre­chen wer­den hun­dert­pro­zen­tig ge­hal­ten. Was al­ler­dings auch ge­sagt wer­den muss: Es gibt kei­ne dar­über hin­aus­ge­hen­den Über­ra­schun­gen, denn die Trai­ler zei­gen rund­her­aus al­les vor­ne weg, was den Film aus­macht.

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Grady Hendrix – HORRORSTÖR

Grady Hendrix  – HORRORSTÖR

Cover HorrorstörUn­heim­li­ches geht vor im Mö­bel­haus ORSK in Cleve­land: Un­be­kann­te zer­trüm­mern nachts die aus­ge­stell­ten Bü­cher­re­ga­le, und die auf­ge­stell­ten Über­wa­chungs­ka­me­ras kön­nen kei­ne Spu­ren der Tä­ter aus­fin­dig ma­chen. Als ei­nes Mor­gens eins der So­fas mit Fä­ka­li­en be­schmutzt wird, ist für Fi­li­al­lei­ter Ba­sil das Maß voll: Er ver­don­nert die An­ge­stell­te Amy zu­sam­men mit zwei Kol­le­gen zu ei­ner Nacht­wa­che, um die Übel­tä­ter end­gül­tig zu ent­lar­ven und ding­fe­st zu ma­chen. Zu­näch­st kön­nen die drei nichts fest­stel­len.

Das er­ste, was sie ent­decken, sind zwei wei­te­re Kol­le­gen, die für eine Pa­ra­nor­mal-Rea­li­ty-Show heim­li­ch Film­auf­nah­men ma­chen wol­len, um da­mit Geld zu ver­die­nen. Ge­lang­weilt las­sen sich die fünf auf eine Schein-Séan­ce ein. Doch was dann ge­schieht, ist schlim­mer, als Amy es sich vor­ge­stellt hat.

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SCOUTS VS. ZOMBIES – Handbuch zur Zombie Apokalypse

SCOUTS VS. ZOMBIES – Handbuch zur Zombie Apokalypse

Poster Scouts vs ZombiesSCOUTS GUI­DE TO THE ZOM­BIE APO­CA­LYP­SE – Bun­des­start 12.011.2015

Jetzt sind ja bald alle Va­ria­tio­nen von Zom­bie-Ko­mö­di­en ab­ge­ar­bei­tet. Jane Au­stens Cha­rak­te­re sind auch dem­näch­st dran, den Un­to­ten den Schä­del ab­zu­schla­gen. Was Mi­ster Dar­cy wohl dazu sa­gen wird? Das sich nun wirk­li­ch nicht ge­ra­de coo­le Pfad­fin­der mit den Men­schen­fres­sern aus­ein­an­der­set­zen sol­len, klingt dann al­ler­dings doch wie eine sehr un­ter­halt­sa­me Idee. Was wäre da al­les mög­li­ch, mit Bun­sen­bren­ner, Zelt­schnur und Hals­tuch das Ende der Zi­vi­li­sa­ti­on zu ver­hin­dern. Die Idee ist ge­setzt, die Neu­gier­de ge­weckt. Ben, Car­ter und Au­gie sind auch gleich mal ein de­mo­gra­fi­scher Durch­schnitt, wie ihn ein Hor­ror­film im­mer braucht. Ben ist der Ver­nünf­ti­ge, Au­gie der die Kind­heit nicht los­las­sen wol­len­de Nerd, und Car­ter der auf­müp­fi­ge Hau­de­gen. In je­dem an­de­ren Tee­nie-Slas­her wird be­wie­sen, dass die­se Kom­bi­na­ti­on an Cha­rak­te­ren nie­mals Freun­de sein kön­nen. Und dass je­mand wie Car­ter über­haupt bei den Pfad­fin­dern ist, bleibt al­les an­de­re als glaub­wür­dig.

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CRIMSON PEAK

CRIMSON PEAK

Poster Crimson PeakCRIM­SON PEAK – Bun­des­start 15.10.2015

Am An­fang sitzt Edith Cus­hing vor dem Schreib­ti­sch ei­nes Ver­le­gers. Das 20. Jahr­hun­dert ist ge­ra­de an­ge­bro­chen, Frau­en tun sich als Li­te­ra­ten noch et­was schwe­rer. »Eine Gei­ster-Ge­schich­te«, raunzt der Ver­le­ger et­was ge­lang­weilt, der eine Lie­bes­ge­schich­te be­vor­zu­gen wür­de. »Nein«, er­wi­dert Edith, »kei­ne Gei­ster-Ge­schich­te, son­dern eine Ge­schich­te mit Gei­stern«. Es stimmt auf das ein, was kom­men mag. Und am Ende wird der Zu­schau­er auch ge­n­au ver­stan­den ha­ben, was Edith mit der Er­wi­de­rung mein­te. Es ist eine Ge­schich­te er­son­nen und in­sze­niert von Gi­ul­ler­mo del Toro. Es ist also nicht al­les un­be­dingt so, wie es zu schei­nen mag. Da­bei be­sinnt sich del Toro in die­ser In­sze­nie­rung ger­ne auf sein RÜCK­GRAT DES TEU­FELS und PANS LA­BY­RIN­TH. Nur dass CRIM­SON PEAK nicht die Qua­li­tä­ten von RÜCK­GRAT DES TEU­FELS er­reicht, da­für die Un­zu­läng­lich­kei­ten von PANS LA­BY­RIN­TH über­nimmt.

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PARANORMAL ACTIVITY: GHOST DIMENSION 3D

PARANORMAL ACTIVITY: GHOST DIMENSION 3D

Poster Ghost DimensionPA­RA­NOR­MAL AC­TIVI­TY: GHO­ST DI­MEN­SI­ON
Bun­des­start 22.10.2015

Die Glaub­wür­dig­keit von Found-Foo­ta­ge-Thril­lern wird stets da­durch her­ab­ge­setzt, dass Prot­ago­ni­sten ihre Ka­me­ra hoch­hal­ten, wenn es ein ver­nünf­ti­ger Men­sch nicht tun wür­de. Das Sub-Gen­re hat­te sich ziem­li­ch schnell selbst zu Tode ge­rit­ten. Doch Oren Peli wand­te 2007 die Stil­mit­tel die­ser Fil­me ge­gen sie selbst. Mit mi­ni­mal­sten Bud­get schuf er eine klei­ne Sen­sa­ti­on. Er schaff­te es nicht nur, die ste­te An­we­sen­heit ei­ner Ka­me­ra ver­nünf­tig und glaub­haft zu er­klä­ren, ge­gen jede Kon­ven­ti­on be­nutz­te er sta­ti­sche Ein­stel­lun­gen, und das mit ei­ner äu­ßer­st ge­rin­gen Schnit­tra­te. Nach dem Er­folg hät­te Schluss sein kön­nen, es war ein in sich ge­schlos­se­nes Gru­sel-Ver­gnü­gen. Aber Pa­ra­mount, die PA­RA­NOR­MAL AC­TIVI­TY ei­gent­li­ch gar nicht in die Ki­nos brin­gen woll­ten, ver­lang­ten nun nach mehr. Und das ging min­de­stens noch zwei Mal über­ra­schend gut, weil man sich an die Mu­ster der Vor­la­ge hielt. Dazu hat­ten sich die Ma­cher ei­nen ge­schicht­li­chen Über­bau aus­ge­dacht, der so­gar stim­mig war, ohne das ei­gent­li­che An­sin­nen der Fil­me zu er­drücken.

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THE VISIT

THE VISIT

Poster The VisitTHE VI­SIT – Bun­des­start 24.09.2015

Das Wun­der­kind des mo­der­nen Ki­nos. Hat M. Night Shyamalan mit zwei eher be­schei­de­nen Fil­men sei­ne Kar­rie­re be­gon­nen, war sein Durch­bruch mit SIX­TH SEN­SE höch­stens mit dem Auf­stieg ei­nes Ste­ven Spiel­berg ver­gleich­bar. Ein Gru­sel­film, ein Film mit Su­per­hel­den, eine In­va­si­on von Au­ßer­ir­di­schen. Shyamalan hat­te ein au­ßer­ge­wöhn­li­ches Ge­spür, wie man in den je­wei­li­gen Gen­res ganz neue An­sät­ze fin­den konn­te. Selbst bei THE VIL­LA­GE, des­sen über­ra­schen­de Wen­dung viel zu früh vor­her­seh­bar wur­de, über­zeug­te das schwä­cheln­de Wun­der­kind mit viel At­mo­sphä­re und Span­nung. Was folg­te ist ei­nes trau­rig­sten Kar­rier­etiefs, die man sich für Hol­ly­wood vor­stel­len kann, und gip­fel­te in ei­nem ka­ta­stro­pha­len AF­TER EAR­TH, für den er sich vor­wer­fen las­sen mus­s­te, mit der Ideo­lo­gie von Sci­en­to­lo­gy zu sym­pa­thi­sie­ren.  Shyamalan hat sich ein­mal kurz ge­schüt­telt, ein biss­chen fürs Fern­se­hen ge­ar­bei­tet, und von ei­nem zu­letzt 130 Mil­lio­nen Dol­lar-Bud­get auf 5 Mil­lio­nen ab­ge­speckt.

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SINISTER 2

SINISTER 2

Poster Sinister 2SI­NI­STER 2 – Bun­des­start 17.09.2015

Als Scott Der­rick­son 2012 mit Ro­bert Car­gill SI­NI­STER ent­wor­fen hat und auf die Lein­wand brach­te, hat­te er eine wun­der­vol­le Per­le ge­schaf­fen. Selbst ver­wöhn­te­ste Hor­ror­fans muss­ten ge­ste­hen, dass ein Fil­me­ma­cher dem Gen­re wie­der ein­mal et­was Neu­es ab­ge­win­nen konn­te. Selbst­ver­ständ­li­ch war eine Fort­set­zung un­aus­weich­li­ch. Selbst Hor­ror­fil­me wer­den nicht mehr le­dig­li­ch aus rei­ner Lie­be zum The­ma ge­macht, son­dern sind ein Kal­kül der In­du­strie. Auf der an­de­ren Sei­te wäre wohl je­der Fil­me­ma­cher hoch­er­freut, nicht nur ei­nen über­zeu­gen­den, son­dern auch er­folg­rei­chen Bei­trag ge­schaf­fen zu ha­ben. Als Ja­mes Wan SAW mach­te, war er sich kei­nes­wegs be­wusst, was für eine Iko­ne er ins Le­ben ru­fen wür­de. Und ge­n­au dies konn­te man auch bei Der­rick­sons SI­NI­STER spü­ren, der so er­fri­schend sehr vie­le Ver­satz­stücke des ak­tu­el­len Hor­ror­films igno­rier­te.

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Fantasy Filmfest 2015: MAGGIE

Fantasy Filmfest 2015: MAGGIE

Poster MaggieMAG­GIE – Ab 28. Au­gu­st 2015 auf Blu Ray / DVD

Man stel­le sich vor, die To­ten er­he­ben sich, und nichts pas­siert. Auf ein­mal bleibt die Apo­ka­lyp­se aus, die uns im­mer pro­phe­zeit wur­de. Die­ses Sze­na­rio fand sich in der 2011er Black­li­st nicht pro­du­zier­ter Fil­me, eine nach Um­fra­gen zu­sam­men­ge­stell­te Li­ste be­lieb­te­ster Dreh­bü­cher ohne Pro­du­zen­ten. Die Li­ste macht Pro­duk­ti­ons­ge­sell­schaf­ten im­mer wie­der auf even­tu­el­le Ver­säum­nis­se oder Mög­lich­kei­ten auf­merk­sam, und so fand John Scotts Dreh­buch­de­büt MAG­GIE doch noch sei­nen Weg auf die Lein­wand. Im Re­gie­ses­sel Hen­ry Hob­son, eben­falls ein Spiel­film­de­bü­tant. Die Freu­de dürf­te bei den­je­ni­gen groß ge­we­sen sein, die das Dreh­buch kann­ten, und da­für vo­tier­ten. Al­ler­dings warf die Be­set­zung eine gro­ße Fra­ge auf. Kam für Chloë Gra­ce Mo­retz Abi­ga­il Bres­lin zum Pro­jekt, war das kein Pro­blem, aber dass Pad­dy Con­sidi­ne durch Ar­nold Schwar­ze­negger er­setzt wer­den soll­te, mach­te stut­zig. Ist MAG­GIE doch weit mehr psy­cho­lo­gi­sches Dra­ma als Zom­bie-Thril­ler.

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Fantasy Filmfest 2015: STUNG

Fantasy Filmfest 2015: STUNG

Poster StungSTUNG – Bun­des­s­start 29.10.2015

Deutsch­land und sei­ne Gen­re-Fil­me. Mit gro­ßem Bud­get wer­den sie in Deutsch­land erst gar nicht pro­du­ziert. Aber das muss es auch gar nicht, wenn man eine gute Idee hat. Wie Adam Are­sty, der sei­nen Gei­st sprü­hen ließ, als das Fan­ta­sy Film­fe­st ei­nen Schreib­wett­be­werb aus­lob­te. Rat­Pack En­ter­tain­ment und XYZ Films nah­men sich des Dreh­buchs an und pro­du­zier­ten. Und was will man sa­gen, au­ßer dass auf­re­gen­de und über­zeu­gen­de Gen­re-Film auch in Deutsch­land rea­li­siert wer­den kön­nen. Nur darf man sie da­na­ch nicht stief­müt­ter­li­ch be­han­deln. MARA UND DER FEU­ER­BRIN­GER war jüngst ein Op­fer ei­ner ver­fehl­ten Ver­leih­po­li­tik. Wie es nun mit STUNG lau­fen wird, bleibt span­nend. Denn der Film kur­siert seit ei­nem Jahr über ein paar Fe­sti­vals, wo er wohl­wol­lend auf­ge­nom­men wur­de. Vom Fan­ta­sy Film­fe­st bis zum ge­plan­ten deut­schen Film­start sind es mehr als zwei Mo­na­te. Also noch kei­ne Zeit, ner­vös zu wer­den. Aber ob Sple­ndid oder Rat­Pack und XYZ sich wirk­li­ch ins Zeug le­gen, um die­sen Fun-Splat­ter an­ge­mes­sen zu ver­mark­ten, bleibt ab­zu­war­ten.

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Fantasy Filmfest 2015: DEMONIC

Fantasy Filmfest 2015: DEMONIC

Poster DemonicDE­MO­NIC – Ab 5. No­vem­ber in Deutsch­land und 7. Sep­tem­ber in Groß­bri­tan­ni­en auf DVD / Blu­Ray

Es be­ginnt, wie je­der Film be­ginnt, der Da­vid Fin­chers SE­VEN ver­ehrt. Ein wüst blin­ken­der und zap­peln­der Vor­spann, mit ver­zerr­ten Bil­dern, vie­len Un­schär­fen, und auf­blit­zen­den Mo­ti­ven zum The­ma. Es gibt nicht viel, was ein neu­er Gei­ster­haus-Thril­ler an­de­ren Gei­ster­haus-Thril­lern vor­aus ha­ben könn­te. Es ist ein Sub-Gen­re, bei dem man denkt, be­reits al­les ge­se­hen zu ha­ben. Und in ge­wis­ser Wei­se be­stä­tigt DE­MO­NIC die­se The­se. Ein gu­ter Film, durch­aus, aber auch nur, weil er sämt­li­che Ver­satz­stücke be­müht. Zu­dem ver­webt er ge­schickt ver­schie­de­ne Er­zähl­for­men. Re­gis­seur Will Ca­non hat zu­sam­men mit Doug Si­mon und Max La Bel­la auch das Dreh­buch ver­fasst. Und man merkt, dass DE­MO­NIC eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit war. 

Sechs Freun­de, gleich­sam selbst­er­nann­te Gei­ster­jä­ger, möch­ten im be­rüch­tig­ten Li­vings­ton Haus dem Pa­ra­nor­ma­len nach­ge­hen. Vor Jah­ren fand dort ein schreck­li­ches Mas­sa­ker statt. We­nig spä­ter trifft die Po­li­zei am Haus ein. Denn drei der jun­gen Er­wach­se­nen sind tot und zwei ver­misst. Nur An­füh­rer John hat trau­ma­ti­siert über­lebt. De­tec­tive Le­wis er­mit­telt mit ei­nem Team vor Ort, wäh­rend zeit­gleich, eben­falls vor Ort, die Psy­cho­lo­gin Eliz­a­be­th Klein ver­sucht John die Er­eig­nis­se des Abends zu ent­locken.

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HORNS überzeugt

HORNS überzeugt

Poster HornsHORNS – Bun­des­start 06.08.2015

Die Be­spre­chung ba­siert auf der bri­ti­schen Blu­Ray-Fas­sung.

Es war zu be­fürch­ten, dass es Da­ni­el Rad­clif­fe schwer ha­ben wür­de, in sei­ner Post-HAR­RY POT­TER-Zeit in an­de­ren Rol­len Ak­zep­tanz zu fin­den. DE­CEM­BER BOYS war da­für ein gu­tes Bei­spiel. Doch dann kam die FRAU IN SCHWARZ, ein klei­ner, fei­ner Hor­ror-Schocker aus den Ham­mer-Stu­di­os. Der Er­folg war na­tür­li­ch dem alt­backe­nen Char­me der In­sze­nie­rung ge­schul­det. Doch Rad­clif­fe wur­de jen­seits des Zau­ber­lehr­lings wahr­ge­nom­men. Nur ein Jahr spä­ter folg­te ein wei­te­rer Hor­ror-Film. Ein Film der merk­wür­dig lan­ge brauch­te, um in die deut­schen Ki­nos zu kom­men. Aber auf der an­de­ren Sei­te ist HORNS auch nicht der ge­wöhn­li­ch ge­strick­te  Hor­ror­film. Und in vie­len Pas­sa­gen darf man sich so­gar fra­gen, ob Alex­andre Ajas HORNS über­haupt in ein Gen­re passt. 

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UNKNOWN USER

UNKNOWN USER

Poster Unknown UserUN­FRIEN­DED – Bun­des­start 16.07.2015

Wie ver­bringt der mo­der­ne Teen­ager sei­ne Frei­zeit? Da ist die Mär von You­Tube, so­zia­len Netz­wer­ken und Sky­pe. Wie dann wohl ein zeit­ge­mä­ßer, oder an­ge­mes­se­ner Ki­no­film aus­se­hen müss­te, er­schließt sich so­mit von al­lei­ne. Zu­er­st ein­mal ist die Lein­wand ein gi­gan­ti­scher Com­pu­ter-Desk­top. Fen­ster wer­den ge­öff­net und Fen­ster wer­den ge­schlos­sen. Ein Film auf You­Tube wird an­ge­se­hen. Via Pri­vat-Mes­sen­ger wer­den ein paar Zei­len aus­ge­tauscht. Ein kur­zer Plau­sch im Vi­deo-Chat. Der ju­gend­li­che Zu­schau­er sieht ge­n­au das, was er der Le­gen­de nach im­mer in sei­ner Frei­zeit sieht. Bringt man das Vi­deo, die Text­nach­rich­ten, und den Vi­deo-Chat ir­gend­wie in Zu­sam­men­hang, könn­te man da­mit eine Ge­schich­te er­zäh­len. Eine cle­vere Idee, die man durch­aus als in­no­va­tiv be­zeich­nen muss. Al­les was dem Zu­schau­er noch fehlt, ist sich in die Ge­schich­te ein­zu­brin­gen.

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