Die Golden Globes 2019

Die Golden Globes 2019

Gestern wur­den im Bev­er­ly Hilton Hotel in Bev­er­ly Hills, Kali­fornien zum 76. Mal die Gold­en Globes für Film und Fernse­hen ver­liehen. Damit wer­den außergewöhn­liche Pro­duk­tio­nen und Schaus­piel­er des Vor­jahres aus­geze­ich­net.

Ich sag’s gle­ich vor­weg: Es sah dies­mal für das Genre sehr, sehr düster aus. Mit BLACK PANTHER war erst­mals eine Pro­duk­tion mit einem schwarzen Haupt­darsteller als bester Film nominiert, aber der Preis ging an BOHEMIAN RHAPSODY. Man kann sich allerd­ings über SPIDER-MAN: INTO THE SPIDER-VERSE als besten ani­mierten Film freuen. Anson­sten eher Fehlanzeige für Phan­tastik.

Rami Malek erhielt dann auch noch den besten Schaus­piel­er für seine Darstel­lung des Sängers Fred­die Mer­cury, eben­falls in BOHEMIAN RHAPSODY, beste Schaus­pielerin ist Glenn Close in THE WIFE. Der Globe für die beste Regie ging an Alfon­so Cuarón – für ROMA.

Im Bere­ich Fernse­hen ging die beste Serie an THE AMERICANS, die beste Com­e­dy ist THE KOMINSKI METHOD. Beste Schaus­pielerin ist hier San­drah Oh für KILLING EVE und den Preis für den besten Schaus­piel­er gewann Richard Mad­den für BODYGUARD.

Die kom­plette Gewin­nerliste im Fol­gen­den.

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CCXP in Köln: Das Ende der Role Play Convention?

CCXP in Köln: Das Ende der Role Play Convention?

Die Ver­anstal­ter bei der Köl­n­messe hat­ten mir zuge­sagt mich über Details zur kom­menden Com­ic Con Expe­ri­ence (CCXP) in Köln zu informieren, in die auch die RPC inte­gri­ert wer­den soll. Gestern war die Pressekon­ferenz, aber irgendwelche Infos kamen nicht, wie von mir schon erwartet.

Die Infor­ma­tio­nen kon­nte ich aus ander­er Quelle beziehen, und sie sind gruselig.

Erstens ist den Ver­anstal­tern offen­bar völ­lig egal, dass zum sel­ben Ter­min die Com­ic Con Stuttgart stat­tfind­et, für die sich etliche Aussteller bere­its gebun­den haben (Edit 16:15: seit­ens der Ver­anstal­ter der CCXP wer­den »Ter­min­prob­leme« als Wahl für das Datum genan­nt, das halte ich für schw­er nachvol­lziehbar).

Zweit­ens ist die Ver­anstal­tung viertägig. Da fragt man sich zum einen, wie nicht­pro­fes­sionelle Fan­grup­pen das stem­men sollen, sowohl von der Beset­zung, als auch von der Logis­tik oder Urlaub, und auch die Preise für Stand­nebenkosten wie beispiel­sweise Strom wer­den sich mal eben ver­dop­peln, was sich manch ein­er nicht wird leis­ten kön­nen. Wobei es derzeit noch völ­lig unklar ist, ob auf so ein­er puren Kom­merzver­anstal­tung über­haupt noch kosten­lose Stände für Fan­grup­pen ange­boten wer­den, oder wie die Stand­preise für andere Anbi­eter wie Klein­ver­lage sich entwick­eln wer­den.

Nimmt man die ver­mut­lichen Ein­trittspreise als Anhalt­spunkt, kann einem in der Hin­sicht lei­der nur schlecht wer­den. Waren diese auf der RPC noch mod­er­at, so will man sich laut Pressemel­dung auf der CCXP ern­sthaft an den Preisen der Ver­anstal­tung in Sao Paulo ori­en­tieren. Das würde bedeuten eine Tageskarte am Woch­enende kostet 90 Euro, das kann aber auch bis 400 Euro hoch gehen.

Die Ziel­gruppe der RPC waren in erster Lin­ie Spiel­er, es ging um Rol­len­spiele, Table­top, LARP und Com­put­er­spiele. Es glaubt doch nicht ern­sthaft jemand bei den Ver­anstal­tern, dass diese Ziel­gruppe 90 Euro aus­gibt, um sich eine in die CCXP inte­gri­erte RPC anzuse­hen, und die irgendwelche Stars über­haupt nicht inter­essieren?

Es wird jet­zt abzuwarten sein, welche weit­eren Infor­ma­tio­nen zu Stand­preisen etc. in den näch­sten Tagen und Wochen kom­men wer­den, und wie schnell die kom­men. Ich befürchte, dass hier der­selbe Wuch­er Einzug hal­ten wird, wie bei all den anderen Com­ic Cons in Deutsch­land, die die Besuch­er mit C-Promis und über­bor­den­dem Mer­chan­dise abzock­en wollen, wobei die Szene und die Fan­doms kom­plett auf der Strecke bleiben – und die völ­lig wah­n­witzige Aussteller­preise ansagen, die sich Kleinan­bi­eter nicht leis­ten kön­nen; da bleiben dann nur die üblichen aus­tauschbaren Mer­chan­dis­ing-Mist-Anbi­eter über, die ihr über­teuertes Zeug allein deswe­gen schon unter die Leute wer­fen müssen, um sich die Stand­preise leis­ten zu kön­nen.

Die RPC war immer eine Ver­anstal­tung, die es eben abseits all des Kom­merzes Fan­grup­pen, Klein­ver­la­gen und anderen kleinen Anbi­etern ermöglicht hat, sich auf solch ein­er Ver­anstal­tung zu präsen­tieren, die man sich son­st nie hätte leis­ten kön­nen. Wenn es das in Zukun­ft nicht mehr geben sollte – wovon ich aus­ge­he – mag man seit­ens der Ver­anstal­ter soviel von »inte­gri­ert­er RPC« reden, wie man will, aber dann ist die RPC Ger­many tat­säch­lich Geschichte. Sehr schade darum, dass diese Ver­anstal­tung auf dem Altar des Mam­mon geopfert wer­den soll.

Machs gut RPC, es war eine schöne Zeit.

Update: Zitat aus dem oben ver­link­ten Artikel:

Für Aussteller rel­e­vant: Im Ver­gle­ich zur RPC 2018 haben sich die CCXP-Quadrat­meter­preise vervielfacht und liegen nun auf dem Niveau der Gamescom.

Damit bewahrheit­en sich alle Befürch­tun­gen, das kann sich kein­er der kleinen Anbi­eter leis­ten, damit geht es seit­ens der Ver­anstal­ter nur noch um Kom­merz und Kohle abgreifen. Schlimm, ganz schlimm. (Nach­trag: erwartete Besuch­er auf der CCXP: 70000, Besuch­er auf der let­zten GamesCom: 370000 – da fragt man sich, mit welch­er sach­lichen Begrün­dung die Ver­anstal­ter die »Vervielfachung« der Preise auf GamesCom-Niveau recht­fer­ti­gen wollen … außer, dass sie möglichst viel Kohle gener­ieren möcht­en)

Update 2: Pressean­frage an Andre Kuschel (Ver­anstal­ter RPC) ist raus.

Update 3: Kom­men­tar der Seite »LARP« auf Face­book:

Die Role Play Con­ven­tion ist tot. Zumin­d­est in der bish­eri­gen Form.  … Ob sich Vere­ine, Fan­grup­pen, pri­vate und kleinere LARP-Orgas und Händler die Teil­nahme noch leis­ten kön­nen ist zu bezweifeln.

Update 4: Ich weise darauf hin, dass Infor­ma­tio­nen zu Preisen von der ver­link­ten Quell­seite stam­men, und anson­sten hier deswe­gen oft nur Ver­mu­tun­gen geäußert wer­den kön­nen, da die Ver­anstal­ter sich zu einem wochen­lan­gen Kom­mu­nika­tions­black­out entschlossen hat­ten, statt drän­gende Fra­gen zu beant­worten. Auch die mir zugesicherte Zusendung von Infor­ma­tio­nen nach der Pressekon­ferenz hat nicht stattge­fun­den. Falls Infor­ma­tio­nen oder Ver­mu­tun­gen in diesem Text falsch sein soll­ten, ste­ht es den Ver­anstal­tern selb­stver­ständlich frei, mir kor­rek­te Infor­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung zu stellen.

Update 5: »Pla­nungsphase fängt jet­zt erst an«, es weiß also selb­st beim Ver­anstal­ter kein­er etwas Genaues zur RPC. Und dafür nichts Genaues zu wis­sen, haben sie sich wochen­lang bis gestern Zeit gelassen …

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Update 6: Stand­preise laut Liste auf der offiziellen Web­seite der CCXP:

Oblig­a­torische Beteili­gungskosten je m² Boden­fläche:
150,00 EUR/m²
Der Beteili­gung­spreis enthält kein­er­lei Auf­baut­en und Boden­beläge. Beacht­en Sie fern­er, dass auch keine Abgren­zun­gen (Rück- und Seit­en­wände) zu Ihren Nach­barstän­den existieren.
Anteilige Energiekosten 5,00 EUR/m²
AUMA-Beitrag 0,60 EUR/m²

Beispiel­rech­nung: Ein Min­i­stand von 2 x 3 Metern bedeutet alleine 900 Euro Stand­kosten.

Update 7: Ich habe von der Köl­n­messe eine Mit­teilung zur gestri­gen Pressekon­ferenz bekom­men, auch darin find­en sich keine Antworten auf die offe­nen Fra­gen, lei­der auss­chließlich PR-Blabla und Pub­lic­i­ty-Phrasen wie toll das alles wer­den wird … Ange­hängt als PDF zum Down­loa:

PM01_CCXPCologne_Premiere 2019 (PDF, ca. 90 kB)

Update 8: Auf Face­book erk­lären die Ver­anstal­ter der RPC mit vie­len Aus­rufe- und Frageze­ichen, dass die ver­muteten Zahlen zu den Ein­trittspreisen bei gameswirtschaft.de nicht stim­men. Machen allerd­ings darüber hin­aus kein­er­lei konkreten Angaben.

Update 9: Infor­ma­tio­nen zu Stän­den für Fan­grup­pen und Vere­ine bei Dorp:

Fan­grup­pen bleiben erhal­ten. Auf Nach­frage wird uns auch bestätigt, dass die Aktion Fan­dom weit­er beste­hen bleibt. Nach jet­zigem Stand gibt es dafür allerd­ings noch kein Anmelde­for­mu­lar. Das der Koel­n­messe bietet diese Option nicht an. Man soll sich also an seinen bish­eri­gen RPC-Kon­takt wen­den oder direkt an Andre Kuschel per­sön­lich.

Mon­ey Quote: »Köl­n­messe bietet diese Option nicht an« – wie das genau abgewick­elt wer­den soll, wis­sen wir also immer noch nicht …

Update 10: Auf der let­zten RPC gab es über 300 Aussteller (Quelle: Köl­n­messe). Für die CCXP geht man laut Artikel auf gameswirtschaft.de von 80 Ausstellern aus …

Update 11: Seit­ens der RPC liefert man lei­der keine inhaltlichen Infor­ma­tio­nen, son­dern ver­sucht mich stattdessen zu diskred­i­tieren. Sehr pro­fes­sionell (nicht), inklu­sive der Rechtschreibfehler. Was genau »nicht der Wahrheit« entspricht bleibt offen.

Update 12: Ich habe inzwis­chen von Händlern (die nicht genan­nt wer­den möcht­en) Rück­mel­dun­gen bekom­men, dass sie angesichts der neuen Stand­preise auf eine Teil­nahme verzicht­en wer­den.

Update 13: Laut einem unbekan­nten Mitar­beit­er der RPC, der sich auf Face­book hin­ter deren Account ver­steckt, ver­bre­ite ich »Fake News«. Na dann … :)

Update 14: Ich hat­te gestern gegen Mit­tag bei Her­rn Kuschel per Email um weit­ere Infor­ma­tio­nen hin­sichtlich Fan­dom- und Vere­insstän­den gebeten und auch gefragt, ob die von Gameswirtschaft angenomme­nen Preise kor­rekt sind. Da Herr Kuschel, wie auf Face­book geäußert, so viel Wert auf kor­rek­te Infor­ma­tio­nen legt, hätte er nur kurz auf diese Email antworten müssen – was er lei­der nicht tat.

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Die Gewinner der Primetime Emmy Awards 2018

Die Gewinner der Primetime Emmy Awards 2018

Huch. Die 70. Emmy-Awards, die hätte ich ja fast überse­hen … Am 17. Sep­tem­ber 2018wurden die diesjähri­gen Prime­time Emmy Awards im Microsoft The­ater in Los Ange­les ver­liehen, mod­eriert von Michael Che und Col­in Jost.

Großer Gewin­ner ist die 50er Jahre-Show THE MARVELOUS MRS. MAISEL, an die ging der Preis für die beste Com­e­dy, die Haupt­darstel­lerin Rachel Bros­na­han erhielt als Haupt­darstel­lerin den Preis für die beste Haupt­darstel­lerin ein­er Komö­di­enserie. Weit­ere Emmys erhielt man für die Regie und Drehbuch.

22 mal war GAME OF THRONES nominiert und so ist es nicht ver­wun­der­lich, dass dabei auch Ausze­ich­nun­gen her­aus kamen, beispiel­sweise zum drit­ten Mal die beste Dra­maserie. Peter Din­klage alias Tyri­on Lan­nis­ter wurde der Preis für den besten Neben­darsteller in ein­er Dra­maserie in die Hand gedrückt. Sieben weit­ere Ausze­ich­nun­gen gab es in Nebenkat­e­gorien wie Make-Up oder Spezial­ef­fek­te.

Für WESTWORLD erhielt Thandie New­ton einen Preis als beste Neben­darstel­lerin in ein­er Dra­maserie.

Ein Emmy ging an die RICK & MORTY-Episode PICKLE RICK als beste Ani­ma­tion­sepisode und die BLACK MIR­ROR-Folge USS CALLISTER erhielt eine Ausze­ich­nung als bester Fernse­hfilm.

Das Genre war also pri­ma vertreten. Alle Nominierten und Gewin­ner (fett her­vorge­hoben) in der fol­gen­den Liste.

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Nichtantwort der Kölnmesse zum Thema Role Play Convention

Nichtantwort der Kölnmesse zum Thema Role Play Convention

Auf­grund von Fra­gen zur Zukun­ft der Role Play Con­ven­tion in Köln, bzw. wie diese in die neue Ver­anstal­tung Com­ic Con Expe­ri­ence »inte­gri­ert« wer­den soll, hat­te ich gestern eine Pressean­frage beim Ver­anstal­ter Köl­n­messe gestellt. Heute habe ich eine Antwort bekom­men, die allerd­ings keine ist:

vie­len Dank für Ihre Anfrage zur CCXP Cologne 2019. Wir ver­ste­hen, dass Sie mehr wis­sen wollen, kön­nen aber jet­zt noch nicht auf Ihre Fra­gen einge­hen. Uns lag sehr daran, die gute Nachricht früh­est­möglich zu kom­mu­nizieren. Wir haben bere­its dabei bewusst auf die geplante Infor­ma­tionsver­anstal­tung am 7. Novem­ber ver­wiesen, auf der wir weit­ere Details nen­nen und zu der wir Sie noch geson­dert ein­laden wer­den.
Insofern bitte ich um noch etwas Geduld und – auch wenn die jour­nal­is­tis­che Neugi­er groß ist – um Ihr Ver­ständ­nis.

Die Ver­ant­wortlichen bei der Köl­n­messe zieren sich also und ver­weisen für weit­ere Infos auf einen Ter­min recht weit in der Zukun­ft. Dass Aussteller frühzeit­ig Pla­nungssicher­heit benöti­gen scheint dort nie­man­den zu inter­essieren, und dabei geht es keines­falls nur um »jour­nal­is­tis­che Neugi­er«.

Wir wer­den uns also voraus­sichtlich alle bis Anfang Novem­ber gedulden müssen. Bis dahin haben sich garantiert etliche Aussteller schon für die Com­ic Con Stuttgart angemeldet … Schade, die RPC war eine tolle Ver­anstal­tung.

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Quo vadis, RPC?

Quo vadis, RPC?

Die Role Play Con­ven­tion Ger­many auf dem Gelände der Köl­n­messe, alias RPC, hat sich in den ver­gan­genen Jahren als die Genre-Ver­anstal­tung im Umfeld Köln etabliert. Auch wenn es immer wieder Unstim­migkeit­en mit der Köl­n­messe und Organ­i­sa­tion­sprob­leme gab (wegen unzure­ichen­der Logis­tik oder völ­lig sinnlosen Aktio­nen der Secu­ri­ty), war es doch ein Event, das wir als »Amt für  Ætherangele­gen­heit­en« immer gern »bespielt« haben, unter anderem deswe­gen, weil es eben eine äußerst vielfältige Ver­anstal­tung war, auf der sich die ver­schiede­nen Fan­doms und Aus­prä­gun­gen des Nerd­tums  ohne Neid durch­mis­cht­en. Ins­beson­dere war äußerst vorteil­haft, dass Fan- und non­prof­it-Grup­pen dort qua­si zum Null­tarif Stände auf­bauen durften, dies quer­fi­nanziert durch andere, finanzkräftige Aussteller – ein Konzept, dass ich immer grandios fand und das die RPC äußerst pos­i­tiv von anderen Ver­anstal­tun­gen abhob, wo es nur darum geht, möglichst viel Kohle abzu­zock­en. Ich meine hier ins­beson­dere die in let­zter Zeit wie Pilze aus dem Boden schießen­den diversen Aus­prä­gun­gen von Com­ic Cons.

Nun war es bere­its merk­würdig, dass es bish­er keinen Ter­min für die RPC 2019 gab. Wie ich heute der Presse ent­nehmen kon­nte, wird es Ende Juni in den Hallen der Köl­n­messe eine Ver­anstal­tung namens »Com­ic Con Expe­ri­ence« geben, die man mit einem brasil­ian­is­chen Ver­anstal­ter durch­führen will. In diese viertägige (!) Ver­anstal­tung soll die Role Play Con­ven­tion »inte­gri­ert« wer­den.

Stat­tfind­en soll das Ganze von 27. bis 30. Juni 2019. Da stellen sich mir diverse Fra­gen, beispiel­sweise wie Fan- und non­prof­it-Grup­pen eine viertägige Ver­anstal­tung logis­tisch stem­men sollen, wir haben ja alle Brotjobs? Und wie kommt man auf das schmale Brett die »CCXP« zeit­gle­ich zur etablierten Comic­Con Ger­many Stuttgart abhal­ten zu wollen? Wer­den die Stand- und Ein­trittspreise wie bei – Com­ic Cons in Deutsch­land üblich – in Bere­iche steigen, die man nur als »wege­lagerisch« beze­ich­nen kann?

Ich habe wegen dieser Fra­gen fol­gende Pressean­frage bei der Köl­n­messe gestellt und werde euch über Antworten auf dem Laufend­en hal­ten.

Sehr geehrte Damen und Her­ren,

aus der Presse kon­nte ich ent­nehmen, dass es im kom­menden Jahr auf den
Gelände der Köl­n­messe eine Ver­anstal­tung namens »Com­ic Con Expe­ri­ence«
geben soll.

Dazu habe ich einige Fra­gen:

1. Ist Ihnen bewusst, dass am sel­ben Ter­min bere­its die etablierte Com­ic
Con Ger­many Stuttgart stat­tfind­et?

2. Laut Pressemel­dun­gen soll die RPC Ger­many »inte­gri­ert« wer­den. Wie
genau soll das von­stat­ten gehen? Find­et die RPC Ger­many dann eben­falls
vier Tage lang statt, oder wie bish­er nur zwei (Hin­ter­grund: es wur­den
aus der Szene Bedenken an mich her­an getra­gen, dass es für Fan- und
non­prof­it-Grup­pen möglicher­weise logis­tisch nicht möglich ist, eine
Viertagesver­anstal­tung zu real­isieren).

2.1 Wird die »inte­gri­erte« RPC weit­er­hin kosten­lose Stände für Fan- und
non­prof­it-Grup­pen anbi­eten?

3. Wie wer­den sich die Preise im Ver­gle­ich zur RPC entwick­eln? (Hier­mit
sind sowohl Ein­tritts- wie auch Händler-Stand­preise gemeint).

4. Ver­fü­gen Sie bere­its über son­stige all­ge­meine Infor­ma­tio­nen zur
Ver­anstal­tung und kön­nen mir diese zur Ver­fü­gung stellen?

Für Infor­ma­tio­nen bedanke ich mich im voraus und weise darauf hin, dass
die Antworten in einen Artikel zum The­ma einge­hen wer­den.


Mit fre­undlichem Gruß,
Ste­fan Holzhauer

PhantaNews.de
Phan­tastis­che Nachricht­en

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44. Saturn Awards: fünf Preise für BLACK PANTHER

44. Saturn Awards: fünf Preise für BLACK PANTHER

Vor­let­zte Nacht wur­den von der Acad­e­my of Sci­ence Fic­tion, Fan­ta­sy, and Hor­ror Films zum 44. Mal die Sat­urn Awards vergeben. Großer Gewin­ner ist BLACK PANTHER, der gle­ich fünf Preis absah­nen kon­nte, darunter bester Film und die beste Regie für  Ryan Coogler.

Erfreulicher­weise und völ­lig zu recht erhielt Rian John­son trotz all der Hater-Proteste zu THE LAST JEDI die Ausze­ich­nung für das beste Drehbuch. Recht so! Für mich etwas verblüf­fend war allerd­ings der Preis für Mark Hamill als bester Schaus­piel­er (auch für TLJ). Nicht dass ich ihm das nicht gön­nen würde, aber Schaus­piel­er gibt es nun doch bei Genre-Fil­men deut­lich bessere. Der Sat­urn für die besten Spe­cial Effects gehen an GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2.

Bei den Fernseh­preisen hat THE ORVILLE zu mein­er großen Freude den Sat­urn als beste SF-Serie bekom­men, als beste ani­mierte Serie ging völ­lig zu recht STAR WARS REBELS aus der Ver­anstal­tung und die beste Schaus­pielerin ging an Sonequa Mar­tin-Green in STAR TREK DISCOVERY.

Der Preis in der neu geschaf­fe­nen Kat­e­gorie »beste Super­heldenserie« erhielt THE FLASH.

Die kom­plette Liste der Gewin­ner im Fol­gen­den:

FILM AWARDS

Best Sci­ence Fic­tion Film: Blade Run­ner 2049

Best Com­ic-to-Film Motion Pic­ture: Black Pan­ther

Best Fan­ta­sy Film: The Shape of Water

Best Hor­ror Film: Get Out

Best Action/Adventure Film: The Great­est Show­man

Best Thriller Film: Three Bill­boards Out­side Ebbing, Mis­souri

Best Inter­na­tion­al Film: Baahubali 2: The Con­clu­sion

Best Ani­mat­ed Film: Coco

Best Inde­pen­dent Film: Won­der

Best Actor: Mark Hamill (Star Wars: The Last Jedi)

Best Actress: Gal Gadot (Won­der Woman)

Best Sup­port­ing Actor: Patrick Stew­art (Logan)

Best Sup­port­ing Actress: Danai Guri­ra (Black Pan­ther)

Best Per­for­mance by a Younger Actor: Tom Hol­land (Spi­der-Man: Home­com­ing)

Best Direc­tor: Ryan Coogler (Black Pan­ther)

Best Writ­ing: Rian John­son (Star Wars: The Last Jedi)

Best Pro­duc­tion Design: Han­nah Beach­ler (Black Pan­ther)

Best Edit­ing: Bob Duc­say (Star Wars: The Last Jedi)

Best Music: Michael Giacchi­no (Coco)

Best Cos­tume: Jacque­line Dur­ran (Beau­ty and the Beast)

Best Make-Up: Joel Har­low, Ken Diaz (Black Pan­ther)

Best Spe­cial Effects: Christo­pher Townsend, Guy Williams, Jonathan Fawkn­er, Dan Sudick (Guardians of the Galaxy Vol. 2)

TELEVISION AWARDS

Best Sci­ence Fic­tion TV Series: The Orville

Best Hor­ror TV Series: The Walk­ing Dead

Best Action/Thriller TV Series: Bet­ter Call Saul

Best Fan­ta­sy TV Series: Out­lander

Best Pre­sen­ta­tion on Tele­vi­sion: Twin Peaks

Best Ani­mat­ed TV Series: Star Wars Rebels

Best Super­hero Adap­ta­tion Tele­vi­sion Series: The Flash

Best New Media TV Series: Star Trek: Dis­cov­ery

Best New Media Super­hero Series: Marvel’s The Pun­ish­er

Best Actor on Tele­vi­sion: Kyle MacLach­lan (Twin Peaks)

Best Actress on Tele­vi­sion: Sonequa Mar­tin-Green (Star Trek: Dis­cov­ery)

Best Sup­port­ing Actor on Tele­vi­sion: Michael McK­ean (Bet­ter Call Saul)

Best Sup­port­ing Actress on Tele­vi­sion: Rhea See­horn (Bet­ter Call Saul)

Best Younger TV Actor: Chan­dler Rig­gs (The Walk­ing Dead)

Best Guest Star on Tele­vi­sion: David Lynch (Twin Peaks)

HOME ENTERTAINMENT AWARDS

Best DVD/BD Release: Dave Made a Maze

Best DVD/BD Clas­sic Film Release: Lifeboat

Best DVD/BD Col­lec­tion Release: Drac­u­la Com­plete Lega­cy Col­lec­tion

Best DVD/BD Tele­vi­sion Series Release: Amer­i­can Gods (Sea­son 1)

Best DVD/BD Spe­cial Edi­tion: Night of the Liv­ing Dead (Cri­te­ri­on Col­lec­tion)

Best Local Stage Pro­duc­tion: Some­thing Rot­ten

SPECIAL ACHIEVEMENT AWARDS FROM THE ACADEMY OF SCIENCE FICTION,
FANTASY & HORROR FILMS

The Pro­duc­ers Show­case Award: Jason Blum

The Dan Cur­tis Lega­cy Award: Sarah Schechter

The Spe­cial Achieve­ment Award: Don Manci­ni (“Chucky”)

The Film­mak­ers Show­case Award: Jake Kas­dan

Pro­mo­grafik BLACK PANTHER Copy­right Mar­vel Stu­dios und Dis­ney

2. Berlin Sci-Fi Filmfest am 16. und 17. November

2. Berlin Sci-Fi Filmfest am 16. und 17. November

Am 16. und 17. Novem­ber 2018 find­et zum zweit­en mal das Berlin Sci-Fi Film­fest statt. Dies­mal hat man sich als Loca­tion das gesamte Kino Baby­lon in Berlin Mitte aus­ge­sucht, dort wer­den in 35 Stun­den über 100 Filme gezeigt. 14 Preise sind zu gewin­nen, davon sind drei mit Geld dotiert.

Die Mach­er suchen bis zur Dead­line am 15. Sep­tem­ber noch Filmein­re­ichun­gen, weit­ere Infor­ma­tio­nen dazu find­et man auf ein­er Infor­ma­tion­sweb­seite. Am 1. Okto­ber wer­den dann die endgültig teil­nehmenden Filme verkün­det.

Neben ganz vie­len Streifen wird es auch Pan­els mit deutschen Film­schaf­fend­en geben, beispiel­sweise Chris­t­ian Pasquar­iel­lo, den Mach­er von SUM1, oder Sebas­t­ian Hilger (WIR SIND DIE FLUT).

Poster Copy­right Berlin Sci-Fi Film­fest, Alexan­der Pfan­der

Leipziger Buchmesse 2018, Cosplayer, Rechte – und Toleranz

Leipziger Buchmesse 2018, Cosplayer, Rechte – und Toleranz

Ich hat­te in diesem Jahr gar nicht darüber berichtet, dass schon wieder mal anlässlich der Leipziger Buchmesse die Cos­play­er-Sau durchs virtuelle Dorf getrieben wurde. Mal wieder hat­te irgen­dein Honk pos­tuliert, dass die Cos­play­er auf der ser­iösen Messe nichts zu suchen hät­ten. Und über­haupt! Ich hat­te dies­mal deswe­gen nicht berichtet, weil ich das Ganze inzwis­chen für einen müden PR-Stunt halte, um ins Gespräch zu kom­men.

Doch jet­zt bleibt mir doch mal wieder die Spucke weg. Auf der einen Seite schwadronieren die Mes­sev­er­anstal­ter darüber, dass sie selb­stver­ständlich wegen der Mei­n­ungs­frei­heit (!!!einself!1!) auch rechte Ver­lage auf der Leipziger Messe zulassen müssen. Darüber kann man jet­zt tre­f­flich disku­tieren, let­ztlich kann man davon aus­ge­hen, dass man auf die Ein­nahme der hor­ren­den Standge­bühren auch von den Recht­en ein­fach nicht verzicht­en möchte. Mei­n­ungs­frei­heit ist aber natür­lich ein viel pos­i­tiv­er wirk­ender Grund, als »wir wollen Kohle gener­ieren«. Wie gesagt: Darüber kann man disku­tieren, es gibt eine Menge Für und Wider, und Mei­n­ungs­frei­heit ist tat­säch­lich ein hohes Gut.

Während man mit den Recht­en also offen­bar kein Prob­lem hat, hält es der Mes­sev­er­anstal­ter und hal­ten es dessen Erfül­lungs­ge­hil­fen allerd­ings offen­bar für notwendig und völ­lig nor­mal, Cos­play­er auf unfass­bar dumme und unver­schämte Art zu drangsalieren. Klar: die Wahrschein­lichkeit dass die sich wehren ist natür­lich erhe­blich geringer als bei recht­en Pro­tag­o­nis­ten, da weiß man nicht zulet­zt seit der Buchmesse Frank­furt, dass die auch gern mal die Fäuste sprechen lassen. Vielle­icht hat der einge­set­zte Sicher­heits­di­enst davor Angst und schikaniert stattdessen lieber völ­lig harm­lose Cos­play­er?

Worüber ich hier rede? Über einen Erfahrungs­bericht von Julia Ohse auf Teilzeithelden.de, der mich fas­sungs­los gemacht hat, und den man sich drin­gend mal durch­le­sen sollte.

Wenn schon Tol­er­anz, dann bitte auch gegenüber den Fans. Angesichts solch­er Über­griffe, Willkür und sex­is­tis­ch­er Sprüche wären Maß­nah­men der Mes­se­leitung gegen den Sicher­heits­di­enst drin­gend anger­at­en. Aber ich wage mal einen Blick in die Kristal­lkugel: Es wird nichts geschehen und im näch­sten Jahr dann das­selbe.

Merke: Rechte wer­den toleriert, Cos­play­er nicht.

Logo Leipziger Buchmesse Copy­right Leipziger Messe GmbH

BAFTA-Awards 2018: Die Gewinner

BAFTA-Awards 2018: Die Gewinner

Am ver­gan­genen Abend wur­den in Lon­don die Gewin­ner der diesjähri­gen BAF­TA-Awards von der namensgeben­den British Acad­e­my of Film and Tele­vi­sion Arts vergeben.

THREE BILLBOARDS OUTSIDE EBBING, MISSOURI gewann den Preis als bester Film und auch gle­ich den als her­aus­ra­gen­der britis­ch­er Streifen. Den Preis für den besten Regis­seur erhielt Guiller­mo del Toro für THE SHAPE OF WATER. Die Ausze­ich­nung für die beste Cin­e­matografie ging an BLADE RUNNER.

Im Fol­gen­den die Liste der Nominierten und Gewin­ner, let­ztere sind fett her­vorge­hoben.
FELLOWSHIP

SIR RIDLEY SCOTT

OUTSTANDING BRITISH CONTRIBUTION TO CINEMA

NATIONAL FILM AND TELEVISION SCHOOL (NFTS)

BEST FILM

CALL ME BY YOUR NAME Emi­lie Georges, Luca Guadagni­no, Mar­co Mora­bito, Peter Spears
DARKEST HOUR Tim Bevan, Lisa Bruce, Eric Fell­ner, Antho­ny McCarten, Dou­glas Urban­s­ki
DUNKIRK Christo­pher Nolan, Emma Thomas
THE SHAPE OF WATER Guiller­mo del Toro, J. Miles Dale
THREE BILLBOARDS OUTSIDE EBBING, MISSOURI Gra­ham Broad­bent, Pete Czernin, Mar­tin McDon­agh

OUTSTANDING BRITISH FILM

DARKEST HOUR Joe Wright, Tim Bevan, Lisa Bruce, Eric Fell­ner, Antho­ny McCarten, Dou­glas Urban­s­ki
THE DEATH OF STALIN Arman­do Ian­nuc­ci, Kevin Loader, Lau­rent Zeitoun, Yann Zenou, Ian Mar­tin, David Schnei­der  GOD’S OWN COUNTRY Fran­cis Lee, Manon Ardis­son, Jack Tar­ling  LADY MACBETH William Oldroyd, Fodhla Cronin O’Reilly, Alice Birch
PADDINGTON 2 Paul King, David Hey­man, Simon Farn­a­by
THREE BILLBOARDS OUTSIDE EBBING, MISSOURI Mar­tin McDon­agh, Gra­ham Broad­bent, Pete Czernin        

OUTSTANDING DEBUT BY A BRITISH WRITER, DIRECTOR OR PRODUCER 

THE GHOUL Gareth Tun­ley (Writer/Director/Producer), Jack Healy Guttmann & Tom Meeten (Pro­duc­ers)
I AM NOT A WITCH Rungano Nyoni (Writer/Director), Emi­ly Mor­gan (Pro­duc­er)
JAWBONE John­ny Har­ris (Writer/Producer), Thomas Nap­per (Direc­tor)
KINGDOM OF US Lucy Cohen (Direc­tor)
LADY MACBETH Alice Birch (Writer), William Oldroyd (Direc­tor), Fodhla Cronin O’Reilly (Pro­duc­er)

FILM NOT IN THE ENGLISH LANGUAGE

ELLE Paul Ver­ho­even, Saïd Ben Saïd
FIRST THEY KILLED MY FATHER Angeli­na Jolie, Rithy Panh
THE HANDMAIDEN Park Chan-wook, Syd Lim LOVELESS Andrey Zvyag­int­sev, Alexan­der Rod­nyan­sky
THE SALESMAN Asghar Farha­di, Alexan­dre Mal­let-Guy

DOCUMENTARY

CITY OF GHOSTS Matthew Heine­man
I AM NOT YOUR NEGRO Raoul Peck
ICARUS Bryan Fogel, Dan Cogan
AN INCONVENIENT SEQUEL Bon­ni Cohen, Jon Shenk
JANE Brett Mor­gen, Bryan Burk

ANIMATED FILM

COCO Lee Unkrich, Dar­la K. Ander­son
LOVING VINCENT Doro­ta Kobiela, Hugh Welch­man, Ivan Mac­tag­gart
MY LIFE AS A COURGETTE Claude Bar­ras, Max Kar­li

DIRECTOR

BLADE RUNNER 2049 Denis Vil­leneuve
CALL ME BY YOUR NAME Luca Guadagni­no
DUNKIRK Christo­pher Nolan
THE SHAPE OF WATER Guiller­mo del Toro
THREE BILLBOARDS OUTSIDE EBBING, MISSOURI Mar­tin McDon­agh

ORIGINAL SCREENPLAY

GET OUT Jor­dan Peele
I, TONYA Steven Rogers
LADY BIRD Gre­ta Ger­wig
THE SHAPE OF WATER Guiller­mo del Toro, Vanes­sa Tay­lor
THREE BILLBOARDS OUTSIDE EBBING, MISSOURI Mar­tin McDon­agh

ADAPTED SCREENPLAY

CALL ME BY YOUR NAME James Ivory
THE DEATH OF STALIN Arman­do Ian­nuc­ci, Ian Mar­tin, David Schnei­der
FILM STARS DON’T DIE IN LIVERPOOL Matt Green­hal­gh
MOLLY’S GAME Aaron Sorkin
PADDINGTON 2 Simon Farn­a­by, Paul King

LEADING ACTRESS

ANNETTE BENING Film Stars Don’t Die in Liv­er­pool
FRANCES McDOR­MAND Three Bill­boards Out­side Ebbing, Mis­souri
MARGOT ROBBIE I, Tonya
SALLY HAWKINS The Shape of Water
SAOIRSE RONAN Lady Bird

LEADING ACTOR

DANIEL DAY-LEWIS Phan­tom Thread
DANIEL KALUUYA Get Out
GARY OLDMAN Dark­est Hour
JAMIE BELL Film Stars Don’t Die in Liv­er­pool
TIMOTHÉE CHALAMET Call Me by Your Name

SUPPORTING ACTRESS

ALLISON JANNEY I, Tonya
KRISTIN SCOTT THOMAS Dark­est Hour
LAURIE METCALF Lady Bird
LESLEY MANVILLE Phan­tom Thread
OCTAVIA SPENCER The Shape of Water

SUPPORTING ACTOR

CHRISTOPHER PLUMMER All the Mon­ey in the World
HUGH GRANT Padding­ton 2
SAM ROCKWELL Three Bill­boards Out­side Ebbing, Mis­souri
WILLEM DAFOE The Flori­da Project
WOODY HARRELSON Three Bill­boards Out­side Ebbing, Mis­souri

ORIGINAL MUSIC 

BLADE RUNNER 2049 Ben­jamin Wall­fisch, Hans Zim­mer
DARKEST HOUR Dario Mar­i­anel­li
DUNKIRK Hans Zim­mer
PHANTOM THREAD Jon­ny Green­wood
THE SHAPE OF WATER Alexan­dre Desplat

CINEMATOGRAPHY

BLADE RUNNER 2049 Roger Deakins D
ARKEST HOUR Bruno Del­bon­nel
DUNKIRK Hoyte van Hoytema
THE SHAPE OF WATER Dan Laust­sen
THREE BILLBOARDS OUTSIDE EBBING, MISSOURI Ben Davis

EDITING

BABY DRIVER Jonathan Amos, Paul Mach­liss
BLADE RUNNER 2049 Joe Walk­er
DUNKIRK Lee Smith
THE SHAPE OF WATER Sid­ney Wolin­sky
THREE BILLBOARDS OUTSIDE EBBING, MISSOURI Jon Gre­go­ry

PRODUCTION DESIGN

BEAUTY AND THE BEAST Sarah Green­wood, Katie Spencer
BLADE RUNNER 2049 Den­nis Gassner, Alessan­dra Quer­zo­la
DARKEST HOUR Sarah Green­wood, Katie Spencer
DUNKIRK Nathan Crow­ley, Gary Fet­tis
THE SHAPE OF WATER Paul Auster­ber­ry, Jeff Melvin, Shane Vieau

COSTUME DESIGN

BEAUTY AND THE BEAST Jacque­line Dur­ran
DARKEST HOUR Jacque­line Dur­ran
I, TONYA Jen­nifer John­son
PHANTOM THREAD Mark Bridges THE SHAPE OF WATER Luis Sequeira

MAKE UP & HAIR

BLADE RUNNER 2049 Don­ald Mowat, Ker­ry Warn
DARKEST HOUR David Mali­nows­ki, Ivana Pri­morac, Lucy Sib­bick, Kazuhi­ro Tsu­ji
I, TONYA Deb­o­rah La Mia Denaver, Adruitha Lee
VICTORIA & ABDUL Daniel Phillips, Lou Shep­pard
WONDER Nao­mi Bak­stad, Robert A. Pan­di­ni, Arjen Tuiten

SOUND

BABY DRIVER Tim Cav­a­gin, Mary H. Ellis, Dan Mor­gan, Jere­my Price, Julian Slater 
BLADE RUNNER 2049 Ron Bartlett, Theo Green, Doug Hemphill, Mark Mangi­ni, Mac Ruth
DUNKIRK Alex Gib­son, Richard King, Gregg Lan­dak­er, Gary A. Riz­zo, Mark Wein­garten 
THE SHAPE OF WATER Chris­t­ian Cooke, Nel­son Fer­reira, Glen Gau­thi­er, Nathan Robitaille, Brad Zoern
STAR WARS: THE LAST JEDI Ren Klyce, David Park­er, Michael Seman­ick, Stu­art Wil­son, Matthew Wood

SPECIAL VISUAL EFFECTS

BLADE RUNNER 2049 Richard R. Hoover, Paul Lam­bert, Gerd Nefz­er, John Nel­son
DUNKIRK Paul Cor­bould, Scott Fish­er, Andrew Jack­son, Andrew Lock­ley
THE SHAPE OF WATER Den­nis Berar­di, Trey Har­rell, Mike Hill, Kevin Scott
STAR WARS: THE LAST JEDI Stephen Aplin, Chris Cor­bould, Ben Mor­ris, Neal Scan­lan
WAR FOR THE PLANET OF THE APES Daniel Bar­rett, Dan Lem­mon, Joe Let­teri, Joel Whist

BRITISH SHORT ANIMATION 

HAVE HEART Will Ander­son
MAMOON Ben Steer
POLES APART Palo­ma Baeza, Ser En Low

BRITISH SHORT FILM 

AAMIR Vika Evdoki­menko, Emma Stone, Oliv­er Shus­ter 
COWBOY DAVE Col­in O’Toole, Jonas Mortensen
A DROWNING MAN Mah­di Fleifel, Signe Byrge Sørensen, Patrick Camp­bell
WORK Aneil Karia, Scott O’Donnell
WREN BOYS Har­ry Lighton, Sor­cha Bacon, John Fitz­patrick

EE RISING STAR AWARD (vot­ed for by the British pub­lic) 

DANIEL KALUUYA
FLORENCE PUGH
JOSH O’CONNOR
TESSA THOMPSON
TIMOTHÉE CHALAMET

Bild BAF­TA-Mask von EG Focus/César, aus der WikipediaCC BY-SA

Hinterm Mond 2018 – SF-Tag in Leer im Oktober 2018

Hinterm Mond 2018 – SF-Tag in Leer im Oktober 2018

Am 2. Okto­ber 2018 find­et im ost­friesis­chen Leer unter dem Titel »Hin­term Mond 2018« der 2. Tag der Sci­ence Fic­tion-Lit­er­atur statt.

Mit vier Lesun­gen und einem Vor­trag will Ver­anstal­ter Nor­bert Fiks seinen Gästen am Sam­stag, 6. Okto­ber 2018, einen inter­es­san­ten und abwech­slungsre­ichen Ein­blick in die deutsche Sci­enceFic­tion-Szene bieten. Dafür hat er fünf Experten auf diesem  Gebi­et ein­ge­laden: Andreas Brand­horst, Bernd Fless­ner, Uwe Her­mann, Kai Hirdt und Uwe Post.

Andreas Brand­horst braucht man SF-Lesern nicht mehr vorzustellen. Er ist ein­er der erfol­gre­ich­sten deutschen SF-Autoren des 21. Jahrhun­derts. Bekan­nt sind seine sech­steilige Kan­ta­ki-Saga, die ger­ade in ein­er Neuau­flage erschienen ist, und Romane wie »Omni«, »Das Kos­mo­top« oder »Das Schiff«. Zulet­zt erschien im Piper-Ver­lag »Das Erwachen«, und für März ist der neue Sci­ence-Fic­tion-Roman »Die Tiefe der Zeit« angekündigt. Zu Beginn sein­er Schrift­steller­lauf­bahn hat Brand­horst unter anderem für die Serie »Die Ter­ra­naut­en« geschrieben.

Bernd Fless­ner ist nicht nur gele­gentlich SF- und Kri­mi-Schrift­steller, son­dern in erster Lin­ie Medi­en- und Kul­tur­wis­senschaftler. Er wird in Leer einen Vor­trag zu einem – noch nicht fest­gelegten – SF-The­ma hal­ten. Er lebt und arbeit­et heute in  Franken, hat aber Wurzeln in Ost­fries­land: Fless­ner wuchs im Küstenort Greet­siel auf. Das schlug sich auch in ein­er SF-Sto­ry mit dem Titel »Granat« nieder, die 2000 in der bish­er einzi­gen ost­friesis­chen SF-Antholo­gie, »Der schwarzbunte Plan­et« aus dem Leda-Ver­lag, erschien.

Uwe Her­mann hat sich in der deutschen SF-Szene einen Namen durch seine zahlre­ichen, manch­mal schrä­gen Kurzgeschicht­en gemacht. Derzeit schreibt er an seinem zweit­en Roman, der in Berlin und im Cyper­space spielt. Außer­dem ist er an der SF-Serie »Biom Alpha« beteiligt, die er zusam­men mit Uwe Post und Fred­er­ic Brake im Eigen­ver­lag her­aus­gibt. Ger­ade ist Band 3 erschienen. Her­mann hat als Drehbuchau­tor und Sta­tist an der plattdeutschen Sci­ence-Fic­tion-Film­rei­he »De Appa­ratspott« mit­gewirkt.

Kai Hirdt ist das jüng­ste Mit­glied im Autorenteam von »Per­ry Rho­dan«. Der Ham­burg­er ver­fasste erst im ver­gan­genen Jahr seinen ersten Roman für die Erfol­gsserie, die seit 1961 ohne Unter­brechung ein­mal wöchentlich erscheint. Zuvor hat­te er sich im Per­ryver­sum aber schon als Com­ic-Tex­ter und vor allem als Autor der Serie »Per­ry Rho­dan NEO«, in der die Geschichte des Wel­traumhelden noch ein­mal neu erzählt wird, einen Namen gemacht.

Uwe Post ist ein Meis­ter der satirischen SF und des schrä­gen Humors. Das hat er mit dem preis­gekrön­ten Roman »Wal­par Ton­nraf­fir und der Zeigefin­ger Gottes« und zahlre­ichen Kurzgeschicht­en bewiesen. Er schreibt auch Fan­ta­syGeschicht­en, in der es um Zen­tau­ren geht, und ist Autor des erfol­gre­ichen Sach­buchs »Android-Apps entwick­eln für Ein­steiger«. Post ist Mas­ter­mind des Autorenteams der Serie »Biom Alpha«, in der es um einen Riesen­schwarm biol­o­gis­ch­er Raum­schiffe geht.

Mit dem 2. Tag der SF-Lit­er­atur bietet der Jour­nal­ist, SF-Fan und Fan­do­mak­tivist Nor­bert Fiks den SF-Fans im Nord­west­en Deutsch­lands zum zweit­en Mal nach 2014 die Gele­gen­heit, anspruchsvolle phan­tastis­che Lit­er­atur vor der Haustür live zu erleben, mit den Autoren ins Gespräch zu kom­men und andere Fans zu tre­f­fen. Den Titel »Hin­term Mond« hat er mit Bedacht gewählt. Damit beschreibt er ein­er­seits Hand­lung­sorte der Sci­ence-Fic­tion irgend­wo im den Tiefen des Weltalls.
Ander­er­seits spielt er auf das Vorurteil an, dass Ost­fries­land »hin­term Mond« liege.
Weit­ere Infor­ma­tio­nen über »Hin­term Mond 2018 – 2. Tag der Sci­ence-Fic­tion-Lit­er­atur in Ost­fries­land« und darüber, was die Ein­trittskarten kosten oder wie man nach Leer kommt, gibt es auf der Inter­net­seite der Ver­anstal­tung.

Aus­tra­gung­sort von »Hin­term Mond 2018« ist der Kul­tur­spe­ich­er in Leer. Beginn ist um 15 Uhr.

Storyausschreibung zum Marburg-Award 2018

Storyausschreibung zum Marburg-Award 2018

Die Aus­richter des Mar­burg-Awards schreiben auf Face­book Fol­gen­des:

Das The­ma des Mar­burg-Award 2018 lautet:

Ein fataler Fehler!

Die Auf­gabe:
Bei der Erstel­lung des Son­der­ban­des beim let­zten Mar­burg-Award sind uns bedauer­licher­weise Fehler passiert, die in zwei Fällen so fatal waren, dass der jew­eili­gen Geschichte ganze Textab­schnitte bzw. gar das Ende fehlten. Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht und aus diesem Umstand gle­ich das The­ma des aktuellen Mar­burg-Award gemacht. Es soll also ein fataler Fehler bzw. dessen Fol­gen the­ma­tisiert wer­den.
Wie immer beim Mar­burg-Award ist grund­sät­zlich eine phan­tastis­che Geschichte zum genan­nten The­ma zu ver­fassen. Die Wahl des Fan­tastik-Sub­gen­res (Fan­ta­sy, Sci­ence Fic­tion, Dun­kle Phantastik/“Horror“ mit ihren jew­eili­gen Unter­gen­res und entsprechende Mis­chfor­men) ist uneingeschränkt und bleibt gän­zlich euch über­lassen.
Ob also zum Beispiel der Zauber­lehrling bei der Vor­bere­itung schlampt und so den Dämon freiset­zt, ob der Jüngling der Ver­lock­ung zarter Schön­heit nicht wider­ste­hen kann und den Elfen­hügel betritt, oder das Raum­schiff wider besseres Wis­sen einem Notruf fol­gt… in welchem Set­ting auch immer den Pro­tag­o­nis­ten die Fol­gen seines Fehlers ereilen, da habt ihr freie Hand. Ein­schränkung: es muss Phan­tastik sein.

Die formellen Bedin­gun­gen:

Jed­er Teil­nehmer kann nur eine Sto­ry ein­re­ichen. Die Geschichte sollte speziell für diesen Wet­tbe­werb unter ver­lagsüblichen Bedin­gun­gen geschrieben sein und darf wed­er bere­its veröf­fentlicht wor­den sein, noch zu ein­er Veröf­fentlichung anste­hen.
Die Ein­sendung kann auss­chließlich per Datei (als Anhang ein­er E-Mail oder auf Daten­träger gespe­ichert) erfol­gen. Als Dateifor­mat ist RTF (Rich-Text-For­mat) zuläs­sig.
Das Manuskript ist anonym einzure­ichen, um eine Bee­in­flus­sung der Juroren zu ver­hin­dern. Fol­gende Dat­en müssen als geson­derte Text­datei oder bei Ein­sendung per E-Mail inner­halb dieser ver­merkt sein: Name des Teil­nehmers, Titel der Geschichte, Adresse, Geburts­da­tum, Telefon/ E-Mail (um den Gewin­ner für die Preisver­gabe einzu­laden).
Die Sto­ry darf max­i­mal aus bis zu 27.000 Zeichen (inklu­sive Leerze­ichen) beste­hen.

Ein­sende­schluss ist der 18.02.2018.

Die Geschicht­en sind einzure­ichen an:
MVP – Mar­burg­er Vere­in für Phan­tastik, c/o Michaela Mis­of, Post­straße 22, 60329 Frankfurt/Main, E-Mail: award@marburg-con.de.

Die Jury beste­ht in der Regel aus Autoren, Ver­legern, Lit­er­atur­wis­senschaftlern und Fans, die nach vorgegebe­nen Kri­te­rien bew­erten. Eine spätere Veröf­fentlichung durch einen Ver­lag (im Rah­men eines oder mehrerer möglich­er „Best of Marburg-Award“-Ausgaben) behal­ten wir uns vor. In jedem Falle stimmt der Teil­nehmer ein­er Pub­lika­tion in einem Son­der­band (und/oder dem Mar­burg­er Mag­a­zin für Phan­tastik – in der Regel aber nur noch die Siegergeschichte) zu, der alle Wet­tbe­werb­s­geschicht­en, bzw. bei entsprechend hoher Anzahl von Ein­sendung die jew­eils best­platzierten bis die Pub­lika­tion gefüllt ist, enthält und voraus­sichtlich spätestens zum Mar­burg-Con des darauf­fol­gen­den Jahres erscheint. Unab­hängig davon verbleiben die Rechte an den Geschicht­en bei den jew­eili­gen Autoren, jedoch dür­fen die Geschicht­en nicht vor Bekan­nt­gabe der Award-Platzierun­gen auf dem Mar­burg-Con ander­weit­ig pub­liziert wer­den.

Die Auss­chrei­bung läuft schon seit Okto­ber (das ist mir ent­gan­gen, weil ich da in Urlaub war).

Quelle: Face­book-Seite des Mar­burg Award, Logo Copy­right MVP – Mar­burg­er Vere­in für Phan­tastik

Berlin Sci-Fi Filmfest am 17. und 18. November 2017

In Berlin find­et am 17. und 18. Novem­ber 2017 das deutsch­landweit erste Sci­ence Fic­tion-Film­fes­ti­val statt. Mot­to: »Das Wet­tren­nen der Zeit­maschi­nen«. Aus­tra­gung­sort ist das Kino Baby­lon (Rosa-Lux­em­burg-Straße 30, 10178 Berlin ). Damit kommt dieses Film­genre zurück an seinen Geburt­sort, denn in Berlin-Babels­berg wurde 1926 Fritz Langs Metrop­o­lis gedreht.

Das Team um Fes­ti­valdirek­tor Alexan­der Pfan­der, das auss­chließlich aus Leuten beste­ht, die selb­st aktive Filmemach­er sind, hat 65 Filme aus­ge­sucht. Sie wer­den auf dem Fes­ti­val jew­eils von 10:30 bis 20:00 Uhr abwech­sel­nd in zwei Kinosälen in Blöck­en gezeigt. Die Qual­ität der Ein­re­ichun­gen, die aus der ganzen Welt kom­men – weshalb die Fes­ti­val­sprache natür­lich Englisch ist –, haben Pfan­ders Team über­rascht: »Wir waren über­wältigt von dem erzäh­lerischen, tech­nis­chen und vor allem visuellen Kön­nen, das in diesen Fil­men steckt. Man darf nicht vergessen, dass die meis­ten davon nur mit kleinen, manch­mal winzi­gen Bud­gets gemacht wor­den sind. Das sieht man ihnen aber nicht an.«

Am Fre­itag um 14.30 Uhr find­et eine Podi­ums­diskus­sion statt. The­ma: »Aug­ment­ed Real­i­ty, AI and the Sin­gu­lar­i­ty – Will the Future be a Sci-Fi Night­mare?«. Eine weit­ere gibt es Sam­stag um 11.30 Uhr, dann über »The Art of Mak­ing a Low/Mi­cro-Bud­get Sci-Fi Movie«. Prämiert wer­den Filme in dreizehn Kat­e­gorien.

Weit­ere Infor­ma­tio­nen find­et man auf der Webpräsenz der Ver­anstal­tung, sowie ihrer Face­book-Seite. Tick­ets bekommt man vor Ort oder unter www.babylonberlin.de.

Logo Copy­right berlinscifi.com