Gaming

Epic Fail: Sony und das Ende der physischen Medien

Screenshot Sony Blog Überschrift: Physical disc production ending in January 2028 for new games releasing on PlayStation consoles

Am ers­ten Juli hat Sony einen Bei­trag auf sei­nem Blog ver­öf­fent­licht, in dem der Kon­zern das Ende von Spie­len auf phy­si­schen Medi­en ange­kün­digt hat. Nicht nur leicht euphe­mis­tisch begrün­de­te man das mit »sich ändern­den Ver­brau­cher­prä­fe­ren­zen«:

As con­su­mer pre­fe­ren­ces and the broa­der enter­tain­ment indus­try con­ti­nue to shift away from phy­si­cal discs to digi­tal, phy­si­cal game disc pro­duc­tion for all new games releasing on Play­Sta­ti­on con­so­les will be dis­con­tin­ued start­ing Janu­ary 2028.  Fol­lo­wing this date, new games will be available on Play­Sta­ti­on Store and at retail­ers in digi­tal for­mats only. This tran­si­ti­on has no impact on games that alre­a­dy released, or will be releasing, pri­or to Janu­ary 2028 in disc for­mat.

This is a natu­ral direc­tion for Sony Inter­ac­ti­ve Enter­tain­ment to adapt to con­su­mer trends as the gene­ral pre­fe­rence for digi­tal media signi­fi­cant­ly out­paces phy­si­cal discs. This tran­si­ti­on will enable us to ali­gn more clo­se­ly with how most of our com­mu­ni­ty pre­fers to access and play games today.

We’ll con­ti­nue to prio­ri­ti­ze our resour­ces to dri­ve inno­va­ti­on in how play­ers can access games and pro­vi­de choices as to whe­re play­ers pre­fer to purcha­se new games, whe­ther that’s at retail­ers or Play­Sta­ti­on Store. We remain com­mit­ted to deli­ve­ring a world-class gam­ing expe­ri­ence to our fans and we thank you for your con­tin­ued sup­port.

Dass das nicht beson­ders gut auf­ge­nom­men wer­den wür­de, ver­steht sich von selbst. Noch pikan­ter wird die Geschich­te aller­dings dadurch, dass Sony nahe­zu zeit­gleich ankün­dig­te, 500 Fil­me aus den Archi­ven der Nutzer°Innen zu löschen, die die­se dau­er­haft erwor­ben (also nicht nur mal zum Anse­hen aus­ge­lie­hen) hat­ten. Grund hier­für ist, dass man die Lizen­zen mit den Rech­te­inha­bern der Film nicht mehr ver­län­gern möch­te (oder deut­li­cher: man will die Lizenz­ge­büh­ren nicht mehr ble­chen).

Und die­ses Zusam­men­tref­fen von Ankün­di­gun­gen ist so der­ma­ßen däm­lich, dass man sich fragt, ob bei Sony die rech­te Hand nicht weiß, was die Lin­ke tut, oder ob man viel­leicht in der PR-Abtei­lung zu viel Sake kon­su­miert.

Denn das Löschen erwor­be­ner Fil­me aus den Kon­ten der Nutzer°Innen zeigt erneut auf, was in den letz­ten Wochen immer wie­der the­ma­ti­siert wur­de: Dass man sich als Kund°In über­le­gen soll­te, Fil­me und Fern­seh­se­ri­en auf Sil­ber­schei­be zu kau­fen und in den Schrank zu stel­len, denn man weiß nie, wie lan­ge sie beim Video On Demand-Ser­vice oder Strea­ming­dienst vor­han­den sind. Und wenn man sie dann schau­en möch­te, sind sie weg. Die­se Ein­sicht führ­te bereits zu deut­lich gestie­ge­nen Käu­fen von phy­si­schen Medi­en wie DVDs und Blu-Rays. Dum­mer­wei­se gibt es man­che Strea­ming­dienst-Eigen­pro­duk­tio­nen gar nicht auf Sil­ber­schei­be, wenn die off­line genom­men wer­den, bei­spiels­wei­se aus Abschrei­bungs­grün­den, sind sie ein­fach weg (an der Stel­le könn­te man auch noch über die Tat­sa­che reden, dass damit Kul­tur­gü­ter in den Archi­ven der Rech­te­inha­ber ver­schwin­den, viel­leicht für immer, aber das ist ein The­ma für einen ande­ren Arti­kel).

Nicht erst seit Steam deut­lich dar­auf hin­ge­wie­sen hat­te, dass man bei ihnen die Spie­le nur lizen­siert und die­se im Prin­zip jeder­zeit aus den Biblio­the­ken der Spieler°Innen gelöscht wer­den kön­nen, bran­det die Dis­kus­si­on auch immer wie­der im Com­pu­ter­spie­le­be­reich auf, wo Boxen inzwi­schen kaum noch exis­tie­ren und man alles bei irgend­wel­chen Online­diens­ten als Down­load kauft, die alle das­sel­be Pro­blem haben.

Es ist an uns, mit den Füßen abzu­stim­men. Sei es dadurch, dass man Fil­me und Seri­en auf phy­si­schen Daten­trä­gern kauft, oder dadurch, dass man ins­be­son­de­re Indie-Games viel­leicht eher DRM-frei bei Good Old Games oder itch​.io kauft, statt bei den Platz­hir­schen.

Denn die Alter­na­ti­ve besteht dar­in, dass gekauf­te Inhal­te von heu­te auf mor­gen ver­schwin­den kön­nen – und das ver­mut­lich auch noch legal, weil die Nut­zungs­be­din­gun­gen eben so sind, wie sie sind, auch wenn Ver­brau­cher­rechts­or­ga­ni­sa­ti­on bis­wei­len gegen die Prak­ti­ken kla­gen.

Sony ist die gan­ze Geschich­te so der­ma­ßen um die Ohren geflo­gen, dass sie auf den Sozia­len Medi­en tage­lang geschwie­gen und nichts mehr gepos­tet haben, ver­mut­lich aus Angst vor Kom­men­ta­ren. Dem Ver­neh­men nach hat­te Sony offen­sicht­lich abso­lut nicht mit einem der­art gro­ßen Shit­s­torm gerech­net. Sogar Fir­men, die nichts mit Spie­len zu tun haben, troll­ten den Tech-Gigan­ten, bei­spiels­wei­se mel­de­te Domi­nos, dass es bei ihnen ab sofort nur noch digi­ta­le Piz­zen gäbe; oder ein gewis­ses euch bekann­tes Online-News­ma­ga­zin.

Recht so. Man muss den Kon­zer­nen immer wie­der zei­gen, dass sie nicht alles mit den Nutzer°Innen machen kön­nen. Man darf davon aus­ge­hen, dass ande­re Anbie­ter sehr genau hin­se­hen, was Sony gera­de pas­siert.

Kauft Daten­trä­ger. Unter­stützt alter­na­ti­ve Platt­for­men.

 

Linux-Gaming: Valve arbeitet an SteamOS-Unterstützung für Nvidia-Grafikkarten

Logo Steam OS

Val­ve bringt Steam­OS auf Nvi­dia-Hard­ware. Bestä­tigt hat das Val­ve-Inge­nieur Pierre-Loup Grif­fais in einem Inter­view mit The Ver­ge: Man arbei­te mit AMD, Intel und Nvi­dia zusam­men, um Steam­OS auf einer brei­te­ren Palet­te von Hard­ware zum Lau­fen zu brin­gen. Auf Blues­ky ergänz­te er, dass man mit einer AMD-Gra­fik­kar­te schon jetzt sei­ne eige­ne Steam Machi­ne bau­en kön­ne und an Unter­stüt­zung für wei­te­re GPUs gear­bei­tet wer­de.

Bis­her ist Steam­OS an AMD gebun­den: Die quell­of­fe­nen Mesa-Trei­ber für AMD-Gra­fik sind fest ins Sys­tem inte­griert, und auch die Kom­pa­ti­bi­li­täts­schicht Pro­ton ist auf AMD-Hard­ware aus­ge­legt. Nvi­di­as pro­prie­tä­re Trei­ber arbei­ten dage­gen schlecht mit der Steam­OS-Umge­bung, wes­halb Nvidia-Nutzer°Innen bis­lang oft auf Gam­ing-Linux-Geschmä­cker wie Baz­zi­te oder Noba­ra aus­wei­chen. Das ist inso­fern rele­vant, als die gro­ße Mehr­heit der PC-Spieler°Innen Nvi­dia-Kar­ten ver­wen­det (eine kon­kre­te Pro­zent­zahl nennt das Ver­ge-Inter­view nicht, die kur­sie­ren­den Wer­te von rund 94 Pro­zent stam­men aus der Steam-Hard­ware-Umfra­ge und bezie­hen sich auf den Anteil bei den dedi­zier­ten Gra­fik­kar­ten).

Schnell wird das aller­dings nicht gehen. Grif­fais rech­net nicht mehr im Jahr 2026 mit fer­ti­gen Nvi­dia-Trei­bern und beschreibt die Arbeit dar­an als etwas, das der­zeit vor allem im Hin­ter­grund lau­fe. Einen kon­kre­ten Ter­min nennt er nicht. Bran­chen­be­ob­ach­ter und Redak­tio­nen rech­nen frü­hes­tens gegen Ende 2026, eher 2027 mit ers­ten Geforce-Trei­bern. Bis dahin bleibt für Nvi­dia-Sys­te­me der Umweg über Gam­ing-Dis­tri­bu­tio­nen wie Baz­zi­te.

Par­al­lel hat Val­ve das Steam­OS-Instal­la­ti­ons­image auf Ver­si­on 3.8.10 aktua­li­siert und damit die Unter­stüt­zung für wei­te­re AMD-Hand­helds und dedi­zier­te AMD-Gra­fik­kar­ten aus­ge­wei­tet. Auch an der Kom­pa­ti­bi­li­tät mit Intels Pan­ther-Lake-Hard­ware wird gear­bei­tet. Offi­zi­ell läuft Steam­OS aktu­ell nur auf Steam Deck, Steam Machi­ne und Leno­vo Legi­on Go S.

Damit lag das Haupt­au­gen­merk bei Val­ve offen­bar gar nicht auf der zu teu­er erschei­nen­den Steam Machi­ne, son­dern viel­mehr auf Steam­OS, das man auf mög­lichst vie­le Gerä­te brin­gen möch­te. Steam­OS basiert auf Arch Linux, alle Grund­kom­po­nen­ten des Betriebs­sys­tems sind Open Source, es ent­hält aller­dings pro­prie­tä­re Trei­ber.

Logo Steam­OS Copy­right Val­ve

TINY BOOKSHOP erscheint am 9. Juli für iOS und Android

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Es gibt Spie­le bei denen man sich fragt, war­um sie nicht von Anfang an auf dem Han­dy waren. TINY BOOKSHOP von Ent­wick­ler neo­lu­dic gehört defi­ni­tiv dazu. Das Cozy-Manage­ment-Spiel, in dem man einen Second­hand-Buch­la­den in einem umge­bau­ten Trai­ler in der fik­ti­ven Küs­ten­stadt Books­ton­bu­ry-by-the-Sea betreibt, kommt am 9. Juli 2026 in den App Store und auf Goog­le Play. Preis: 7,99 Dol­lar, ohne Wer­bung, ohne Mikro­trans­ak­tio­nen und ohne Abo: Ein­fach kau­fen und spie­len. Dass so etwas im Jahr 2026 expli­zit als Fea­ture bewor­ben wer­den muss, sagt eini­ges über den Zustand des Mobi­le-Games-Mark­tes.

Die PC-Ver­si­on hat auf Steam bei über 7.000 Reviews eine Bewer­tung von 97 Pro­zent posi­tiv (Over­whel­mingly Posi­ti­ve), und die mobi­le Vari­an­te soll den kom­plet­ten Inhalt der PC- und Kon­so­len­ver­si­on mit­brin­gen. Man bestückt Rega­le mit Lyrik, Kri­mis, Pulp und gele­gent­li­chen Rari­tä­ten, emp­fiehlt Kund°Innen pas­sen­de Bücher, deko­riert den Laden mit Lich­ter­ket­ten und Pflan­zen und wird lang­sam Teil einer Klein­stadt mit eige­nen Geschich­ten. Kein Kampf, kei­ne Zeit­li­mits, kein Game Over, dazu hand­ge­zeich­ne­te Gra­fik und Kla­vier­mu­sik. Die Touch-Steue­rung wur­de laut Publisher Skys­tone Games spe­zi­ell für Ein­hand­be­die­nung ent­wi­ckelt. Eine kos­ten­lo­se Demo zum Test­spie­len gibt es eben­falls.

TINY BOOKSHOP ist außer­dem auf Steam, Nin­ten­do Switch, Play­Sta­ti­on 5 und Xbox Series X|S erhält­lich. Publisher Skys­tone Games wur­de übri­gens von David Bre­vik mit­ge­grün­det, den die Älte­ren unter uns als Schöp­fer von DIABLO ken­nen. Wer nach Dia­blo-arti­ger Fins­ter­nis sucht, ist bei TINY BOOKSHOP aller­dings falsch.

Quel­le: Pres­se­mit­tei­lung Skys­tone Games vom 1. Juli 2026

EVE ONLINE: Fenris Creations stellt die Carbon Engine unter Open Source

Promografik Carbon Open Source - Logo Mit Tech-Hintergrund

Gera­de ges­tern erst habe ich über EVE: FRONTIER berich­tet, legen Fen­ris Crea­ti­ons (ehe­mals CCP Games, umbe­nannt im Mai 2026) heu­te nach: Die Car­bon Engi­ne, das tech­ni­sche Fun­da­ment hin­ter EVE ONLINE und EVE FRONTIER, ist ab sofort voll­stän­dig als Open Source auf Git­Hub ver­füg­bar. Über zwei Dut­zend Modu­le, ent­wi­ckelt und im Live­be­trieb getes­tet und ver­bes­sert über mehr als 20 Jah­re.

Car­bon ist kei­ne Engi­ne, die für den Lizenz­ver­kauf gebaut wur­de. Sie ent­stand aus der Not­wen­dig­keit her­aus, ein ein­zi­ges per­sis­ten­tes Uni­ver­sum am Lau­fen zu hal­ten, in dem sich regel­mä­ßig tau­sen­de Spieler°Innen gleich­zei­tig bekrie­gen. Die Phy­sik-Kom­po­nen­te Desti­ny (ja, der Name ist in einem Gam­ing-Kon­text etwas unglück­lich ;) ) steckt hin­ter dem Guin­ness-Welt­re­kord für die größ­te Mul­ti­play­er-PvP-Schlacht mit 8.825 gleich­zei­ti­gen Teilnehmer°Innen. Tri­ni­ty, die Gra­fik­kom­po­nen­te, ist für die Optik ver­ant­wort­lich, die EVE ONLINE seit Jah­ren unver­wech­sel­bar macht. Dazu kom­men Modu­le für Netz­werk, Audio, UI, Scrip­ting, Res­sour­cen­ver­wal­tung und Sche­du­ling.

Wer sich jetzt fragt, war­um ein Stu­dio sei­ne kom­plet­te Engi­ne-Tech­no­lo­gie ver­schenkt: Das dürf­te direkt mit EVE FRONTIER zusam­men­hän­gen. Fen­ris posi­tio­nie­ren das Spiel als offe­ne, mod­ba­re Platt­form, bei der Spieler°Innen ser­ver­sei­tig eige­ne Sys­te­me bau­en kön­nen. Eine offe­ne Engi­ne passt da ins Bild, weil sie Entwickler°Innen und Modder°Innen erlaubt, den Unter­bau zu ver­ste­hen, auf dem sie arbei­ten. Ben Hun­ter, Seni­or Deve­lo­p­ment Direc­tor bei Fen­ris, for­mu­liert das in der Pres­se­mit­tei­lung so: Man wol­le die Grund­la­ge sicht­bar, ver­ständ­lich und nutz­bar machen, weil die nächs­te Gene­ra­ti­on per­sis­ten­ter Wel­ten davon pro­fi­tie­re, wenn mehr Leu­te die Tech­no­lo­gie dar­un­ter stu­die­ren, hin­ter­fra­gen und dar­auf auf­bau­en kön­nen.

EVE ONLINE hat seit über 23 Jah­ren eine Com­mu­ni­ty, die Third-Par­ty-Tools, öffent­li­che APIs, Wirt­schafts­ana­ly­sen und Alli­anz-Logis­tik um das Spiel her­um auf­ge­baut hat. Mit Car­bon als Open Source gilt das jetzt auch für das tech­ni­sche Fun­da­ment selbst. Ob das außer­halb des EVE-Öko­sys­tems jeman­den inter­es­siert, wird sich zei­gen. Eine Engi­ne, die für genau einen sehr spe­zi­fi­schen Zweck opti­miert wur­de (per­sis­ten­te Wel­ten im Groß­maß­stab), ist nicht unbe­dingt das, wonach Indie-Entwickler°Innen als ers­tes grei­fen. Aber für alle, die genau das bau­en wol­len, gibt es jetzt eine kos­ten­lo­se, kampf­erprob­te Opti­on.

Die Repo­si­to­ries ste­hen unter git​hub​.com/​c​a​r​b​o​n​e​n​g​ine bereit. Die Lizenz ist MIT.

Quel­le: Pres­se­mit­tei­lung Fen­ris Crea­ti­ons vom 1. Juli 2026

PhantaNews präsentiert: Geeks & Freaks-Con V3.0 am 13. & 14. September 2025 in Remscheid

Poster Geeks Und Freaks V3

Am 13. & 14. Sep­tem­ber 2024 fin­det der drit­te Geeks & Freaks-Con in der Kraft­sta­ti­on Rem­scheid statt.

Die Ver­an­stal­tung steht unter den The­men Cos­play, Comic, Man­ga, Gam­ing, Car­toon, Digi­tal Art, Fan­art, Pop­kul­tur, Sci­ence Fic­tion, Fan­ta­sy, Nerd­s­tuff und ver­wand­te Gebie­te. Dies­mal mit einem Schwer­punkt auf Cos­play.

Die oben genann­ten The­men sind schwer ange­sagt und wir wol­len inter­es­sier­ten Per­so­nen aus Rem­scheid und Umge­bung eine Platt­form zum Stö­bern, Tref­fen und Reden bie­ten. Eine detail­lier­te Über­sicht über alle Aus­stel­len­den fin­det man auf der Web­sei­te der Ver­an­stal­tung.

An den bei­den Tagen wird man im Jugend­zen­trum Kraft­sta­ti­on im Rem­schei­der Quar­tier Sta­chel­hau­sen Künst­le­rin­nen und Künst­ler aus den genann­ten Kunst­rich­tun­gen und Gen­res antref­fen, die ihre Wer­ke aus­stel­len und gern bereit sind, sich mit Besu­chen­den aus­zu­tau­schen. Wei­ter­hin wer­den Cosplayer°Innen zu fin­den sein.

Der Ein­tritt zur Ver­an­stal­tung ist frei!

Auch die Künster°Innen und Aus­stel­len­den müs­sen kei­ne Stand­ge­büh­ren bezah­len.

Details zu Aus­stel­len­den und Pro­gramm­punk­ten wer­den wir kon­ti­nu­ier­lich bis zum Start­ter­min auf der Web­sei­te und über ande­re Kanä­le ver­öf­fent­li­chen. Wei­te­re Details unter: geeks​und​freaks​.de

Noch­mal in knapp und über­sicht­lich:

Geeks & Freaks-Con Vol. 2
13. & 14.09.2024
Kraft­sta­ti­on Reem­scheid
Hons­ber­ger Stras­se 2
42857 Rem­scheid
Sams­tag 12:00 bis 18:00 Uhr
Sonn­tag 11:00 bis 17:00 Uhr
(Sonn­tag ist Kom­mu­nal­wahl, also recht­zei­tig brief­wäh­len!)

Mir sei noch ein per­sön­li­ches Wort dazu erlaubt: Mir per­sön­lich ist es wich­tig, den Zugang zu die­sen pop­kul­tu­rel­len Ver­an­stal­tun­gen nied­rig­schwel­lig zu hal­ten. Bei ande­ren Ver­an­stal­tun­gen bewe­gen sich die Ein­tritts­prei­se inzwi­schen in Berei­chen, die ich nicht mehr für akzep­ta­bel hal­te. Es kann nicht ange­hen, dass eine Fami­lie mit zwei Kin­dern fast 200 Euro Ein­tritt für Ver­an­stal­tun­gen zah­len muss und dann auch noch bei Händ­lern ein­kau­fen soll.

Ähn­li­ches gilt für die von uns hand­ver­le­se­nen Aussteller°Innen. Nie­mand, der in unse­ren Gen­re-Nischen unter­wegs ist, ver­dient sich eine gol­de­ne Nase, ganz im Gegen­teil, die weit­aus meis­ten machen das, weil sie selbst aus der Sze­ne kom­men und mit Herz­blut dabei sind. Vie­le schaf­fen es wirt­schaft­lich aus den­sel­ben eben genann­ten Grün­den von einem Tag zum ande­ren, denn das Geld sitzt bei der Ziel­grup­pe auf­grund der schwe­ren Zei­ten nicht mehr locker. Reich wird kei­ner davon. Und ins­be­son­de­re die Künstler°innen kön­nen sich die Stand­ge­büh­ren auf Groß­ver­an­stal­tun­gen oft ein­fach nicht leis­ten, oder nur mit Mühe.

Ins­be­son­de­re in der heu­ti­gen Zeit, die nicht zuletzt auf­grund der zahl­lo­sen Preis­stei­ge­run­gen ohne­hin schwie­rig genug ist, fin­de ich es wich­tig, einen Kon­tra­punkt zum Tur­bo­ka­pi­ta­lis­mus zu set­zen. Und wenn es auch nur auf einer sol­chen ver­gleichs­wei­se klei­nen Ver­an­stal­tung ist.

Ste­fan Holz­hau­er

GamesCom?

GamesCom Logo

Die Games­Com ist nun schon ein paar Tage vor­bei. Ich wur­de mehr­fach gefragt, war­um ich nicht »Games­com« in mei­ne Arti­kel zu Games-The­men geschrie­ben habe.

Ein­fach: Ich habe seit es die Games­Com gibt, in jedem Jahr eine Akkre­di­tie­rung erhal­ten und berich­tet. In die­sem Jahr haben sie die ver­wei­gert, ich wür­de die Richt­li­ni­en nicht erfül­len. Als ich ihnen nach­ge­wie­sen habe, dass ich die alle erfül­le und dabei aus eben die­sen Richt­li­ni­en zitiert habe, haben sie sich schnell neue aus­ge­dacht, die so nicht auf der Web­sei­te ste­hen. Und die auch inhalt­lich über­haupt kei­nen Sinn erge­ben: »Wir wol­len Medi­en, die län­ge­re Arti­kel und Reviews schrei­ben, kei­ne News«. Ange­sichts der Tat­sa­che, dass ich von den unzäh­li­gen Stu­di­os und Publishern, an die die Köln­mes­se mei­ne Email­adres­se wei­ter gege­ben hat, zu 99 Pro­zent News­mel­dun­gen bekom­men, ist der Erklä­rungs­ver­such mit »albern« noch sehr freund­lich umschrie­ben.

Wie ich inzwi­schen mit­be­kom­men habe, hat­ten auch ande­re Medi­en aller Cou­leur und Grö­ßen, die lang­jäh­rig von der Mes­se berich­te­ten, damit zu kämp­fen. Wei­ter­hin wur­de offen­bar eine voll­kom­men will­kür­li­che Ober­gren­ze für die Per­so­nen­zahl eines Medi­ums, die zuge­las­sen wird, ein­ge­führt, die zudem wohl auch noch nach Guts­her­ren­art gesetzt wur­de. Wes­we­gen auch gro­ße und nam­haf­te Medi­en plötz­lich logis­ti­sche Pro­ble­me beka­men und die Mes­se mit viel weni­ger Per­so­nal als nötig abhan­deln muss­ten. Es hat also nicht nur ver­meint­lich klei­ne Sei­ten getrof­fen.

Man kann sich des Ein­drucks nicht erweh­ren, dass bei Kölnmesse/​GamesCom neu­er­dings Per­so­nen für die Akkre­di­tie­run­gen zustän­dig sind, die weder die Sze­ne noch die Bran­che wirk­lich ken­nen – und die auch erstaun­lich erra­tisch agie­ren. In der Ver­gan­gen­heit wur­de jede Schü­ler­zei­tung akkre­di­tiert und auch Blogs, die alle drei Jah­re mal einen Arti­kel ver­öf­fent­licht haben. Dass man da aus­sor­tie­ren möch­te, kann ich nach­voll­zie­hen. Wie chao­tisch und ohne nach­voll­zieh­ba­ren Plan das in die­sem Jahr durch­ge­führt wur­de, lässt mich aller­dings fas­sungs­los zurück.

Aber seis drum, des­we­gen habe ich halt von der Games­com berich­tet, ohne die Games­com zu nen­nen. Mag ein­ge­schnappt klin­gen, aber Wer­bung ohne jeg­li­che Gegen­leis­tung mache ich dann eben auch nicht.

Und dabei haben wir noch gar nicht dar­über gespro­chen, dass die Kölnmesse/​GamesCom sich in den Akkre­di­tie­rungs­richt­li­ni­en der ver­gan­ge­nen 16 Jah­re her­aus­ge­nom­men haben, mei­ne Email­adres­se an jeden erreich­ba­ren Publisher und jedes erreich­ba­re Stu­dio wei­ter zu geben, das nicht bei drei auf dem vir­tu­el­len Baum war. Wenn ich sie also rich­tig ärgern will, stel­le ich eine DSGVO-Anfra­ge, denn ich betrei­be die Sei­te Phan­ta­News pri­vat … und mein Ein­wil­li­gungs­zweck für die Wei­ter­ga­be (Pres­se­ak­kre­di­tie­rung für die Games­Com) ist jetzt ja nicht mehr vor­han­den. Die Ant­wort dar­auf, an wel­che Drit­ten sie mei­ne Daten wei­ter gege­ben haben wird sicher enorm span­nend wer­den, beson­ders wenn in der Lis­te wel­che feh­len, die mir Emails schi­cken.

Sieht man dazu die inzwi­schen irr­sin­ni­gen Stand­prei­se, die das Bud­get von Indie-Ent­wick­lern deut­lich über­stei­gen und sieht man zusätz­lich, dass die Games­Com offen­bar fern­ge­blie­be­ne gro­ße und klei­ne Fir­men durch irgend­wel­che Stän­de von Anbie­tern erset­zen möch­te, die mit Gam­ing so gar nichts zu tun haben, dann muss man sich fra­gen, was aus der Games­Com wird. Und ich muss mich auch fra­gen, ob die Games-Bran­che damit zufrie­den ist, wenn Köln­mes­se und Games­Com die Bericht­erstat­tung in die­sem Maße ver­rin­gern und eigent­lich sogar aktiv behin­dern. Denn heut­zu­ta­ge ist Sicht­bar­keit das höchs­te Gut.

Ich bin nicht der ein­zi­ge, der in die­sem Jahr deut­li­che Pro­ble­me mit der Games­Com und dem Ver­an­stal­ter sieht. Exem­pla­risch für alles, was ich zu dem The­ma online gefun­den habe, sei das Video von anor­mal­dis­as­ter genannt, dem ich in zahl­lo­sen Punk­ten nur zustim­men kann:

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p.s.: Ich spie­le seit den 1970ern qua­si täg­lich Com­pu­ter­spie­le. Und ich berich­te seit 1999 in die­ser oder jener Form online dar­über, also zehn Jah­re län­ger, als es die Games­Com über­haupt gibt. Könn­te die Köln­mes­se mal drü­ber nach­den­ken. Wird sie nicht tun, weiß ich.

Games­Com Logo Copy­right GamesCom/​Kölnmesse

MINECRAFT: Vibrant Visuals

Eine Minecraft-Gegens mit Wiese und Bäumen, links in der alten Grafik, rechts mit modernerer Grafik und Lichteffekten

Na, das kommt ja pünkt­lich zu A MINECRAFT MOVIE (ver­mut­lich nicht ganz zufäl­lig), für den ich als lang­jäh­ri­ger Spie­ler und Ser­ver­be­trei­ber mor­gen selbst­ver­ständ­lich Kar­ten für die Vor­pre­mie­re habe:

Mojang und Micro­soft kün­di­gen Vibrant Visu­als an, eine gra­fi­sche Über­ar­bei­tung des Klötz­chen­spiels. Man hat­te in der Ver­gan­gen­heit schon mit RTX-Ren­de­ring und ähn­li­chem expe­ri­men­tiert – und Mods aus der Com­mu­ni­ty, um MINECRAFT visu­ell auf­zu­mot­zen, gibt es schon sehr lan­ge.

Man schreibt dazu unter ande­rem:

Vibrant Visu­als is a visu­al gra­phics upgrade that will trans­form the way play­ers expe­ri­ence Mine­craft. Initi­al­ly releasing for Mine­craft: Bed­rock Edi­ti­on, it is our developer’s visi­on for what Mine­craft looks like with impro­ved visu­al ele­ments such as direc­tion­al light­ing, volu­metric fog, and more. The result is dazz­ling – shadows move as the sun arcs across the sky, water reflects the land­scape around it, and clouds appear infi­ni­te as they stretch far into the distance.

Vibrant Visu­als brings thou­sands of indi­vi­du­al­ly craf­ted ele­ments while pre­ser­ving what makes Mine­craft uni­que. Chief Crea­ti­ve Offi­cer Jens Ber­gens­ten descri­bes it as “a new look that still stays true to our crea­ti­ve prin­ci­ples”, as bio­mes and builds come to life with the addi­ti­on of a ran­ge of gra­phi­cal enhance­ments. But what you will noti­ce the most is the inter­play of light and shadow.

Impro­ve­ments inclu­ding volu­metric light­ing mean you’ll be able to watch the sun’s rays car­ve across the Over­world, and every block will cast its own shadow. Light will shi­ne through your win­dows, and you’ll be able to see reflec­tions in water and on the sur­face of metal­lic blocks, while sub­sur­face scat­te­ring brings a gent­le glow to lea­ves and grass. “Water is one of my favo­ri­te impro­ve­ments,” said Game Art Direc­tor Jas­per Boer­s­tra. “It looks abso­lut­e­ly ama­zing.”

Das Game­play soll durch die neu­en Gra­fik­ef­fek­te nicht ver­än­dert wer­den und manch einer Puris­tin mag der klas­si­sche, mini­ma­lis­ti­sche Look des Spiels lie­ber sein, denn auch mit dem waren schon atem­be­rau­ben­de Klötz­chen-Sze­ne­rien ent­stan­den. Mojang beeilt sich des­we­gen auch zuzu­si­chern, dass der neue Look in der Bed­rock-Edi­ti­on optio­nal sein wird, die Java Edi­ti­on soll spä­ter fol­gen. Einen Release­ter­min gibt es noch nicht, man spricht nur von »bald«.

Das 2011 erschie­ne­ne Spiel MINECRAFT (ers­te Alpha ab 2009, da hat­te ich auch grob ange­fan­gen zu spie­len) gehört zu den erfolg­reichs­ten Spie­len aller Zei­ten (200 Mil­lio­nen ver­kauf­te Ein­hei­ten bis zum Mai 2020) und hat im Prin­zip das Gen­re des »Open World Sur­vi­val Craft«-Games gegrün­det, es folg­ten zahl­lo­se Nach­ah­mer und Epi­go­nen.

Die Ent­wick­ler Jeb und Jas­per bespre­chen das neue Fea­ture in einem Video, einem Aus­schnitt aus dem letz­ten MINECRAFT: Live-Event.

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Nintendo kündigt offiziell Switch 2 an

Nintendo Switch 2

Gerüch­te und Spe­ku­la­tio­nen gab es bereits seit eini­ger Zeit, doch nun ist es offi­zi­ell: Es wird noch in die­sem Jahr einen Nach­fol­ger von Nin­ten­dos Spie­le­kon­so­le Switch geben. Der soll – wenig krea­tiv – Switch 2 lau­ten. Zu Details hält man sich bei Big N noch ziem­lich bedeckt und auch ein offi­zi­el­les Release­da­tum gibt es bis­lang noch nicht. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen will man auf dem Event »Nin­ten­do Direct« geben, der wird am 2. April 2025 statt­fin­den.

Der Bild­schirm wird offen­bar grö­ßer und die Con­trol­ler wer­den nicht mehr mecha­nisch ein­ge­klinkt, son­dern magne­tisch ange­dockt.

Der Nach­fol­ger soll offen­bar abwärts­kom­pa­ti­bel sein, aber mög­li­cher­wei­se nicht mit allen Games. Hä?

Nin­ten­do Switch 2 plays Nin­ten­do Switch 2 exclu­si­ve games, as well as both phy­si­cal and digi­tal Nin­ten­do Switch games. Cer­tain Nin­ten­do Switch games may not be sup­port­ed on or ful­ly com­pa­ti­ble with Nin­ten­do Switch 2. Details will be shared on the Nin­ten­do web­site at a later date.

Aha, ist also kom­pa­ti­bel oder auch nicht. Soso. Nin­ten­do möch­te mit dem Ding durch die Welt tou­ren, um es vor­zu­stel­len, in Euro­pa kann man sich hier anstel­len (muss aber ein Nin­ten­do-Kon­to haben, um Tickets kau­fen zu dür­fen):

  • Paris, April 4–6, 2025
  • Lon­don, April 11–13, 2025
  • Milan, April 25–27, 2025
  • Ber­lin, April 25–27, 2025
  • Madrid, May 9–11, 2025
  • Ams­ter­dam, May 9–11, 2025
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Pro­mo­gra­fik Copy­right Nionten­do

PhantaNews präsentiert: Geeks & Freaks-Con Vol. 2 am 14. & 15. September 2024 in Remscheid

Am 14. & 15. Sep­tem­ber 2024 prä­sen­tiert Phan­ta­News zusam­men mit Max Süss, dem Car­too­nis­ten Comic­stipp und der Kraft­sta­ti­on Rem­scheid den zwei­ten Geeks & Freaks-Con. Nach dem Erfolg im letz­ten Jahr woll­ten wir uns räum­lich ver­grö­ßern und die Kraft­sta­ti­on hat sich dan­kens­wer­ter­wei­se bereit erklärt, uns ein neu­es Heim zu bie­ten.

Die Ver­an­stal­tung steht unter den The­men Comic, Man­ga, Gam­ing, Car­toon, Digi­tal Art, Fan­art, Pop­kul­tur, Sci­ence Fic­tion, Fan­ta­sy, Nerd­s­tuff und ver­wand­te Gebie­te.

Die oben genann­ten The­men sind schwer ange­sagt und wir wol­len inter­es­sier­ten Per­so­nen aus Rem­scheid und Umge­bung eine Platt­form zum Stö­bern, Tref­fen und Reden bie­ten. Auch Händler°Innen wird es geben. Eine detail­lier­te Über­sicht über alle Aus­stel­len­den fin­det man auf der Web­sei­te der Ver­an­stal­tung.

An den bei­den Tagen wird man im Jugend­zen­trum Kraft­sta­ti­on im Rem­schei­der Quar­tier Sta­chel­hau­sen Künst­le­rin­nen und Künst­ler aus den genann­ten Kunst­rich­tun­gen und Gen­res antref­fen, die ihre Wer­ke aus­stel­len und gern bereit sind, sich mit Besu­chen­den aus­zu­tau­schen. Wenn das Wet­ter mit­macht, wer­den wir zudem den obe­ren Teil des Sta­chel­hau­sen­parks bespie­len kön­nen.

Der Ein­tritt zur Ver­an­stal­tung ist frei!

Auch die Künster°Innen und Aus­stel­len­den müs­sen kei­ne Stand­ge­büh­ren bezah­len.

Es wird Klei­nig­kei­ten zum Ver­zehr geben und selbst­ver­ständ­lich auch Geträn­ke.

Details zu Aus­stel­len­den und Pro­gramm­punk­ten wer­den wir kon­ti­nu­ier­lich bis zum Start­ter­min auf der Web­sei­te und über ande­re Kanä­le ver­öf­fent­li­chen. Wei­te­re Details ab sofort und immer bei bei Ver­füg­bar­keit unter: geeks​und​freaks​.de

Noch­mal in knapp und über­sicht­lich:

Geeks & Freaks-Con Vol. 2
14. & 15.09.2024
jeweils 11:00 bis 18:00 Uhr

Mir sei noch ein per­sön­li­ches Wort dazu erlaubt: Mal abge­se­hen, dass ich schon lan­ge mal eine sol­che Ver­an­stal­tung orga­ni­sie­ren woll­te, ist es mir wich­tig, den Zugang zu die­sen pop­kul­tu­rel­len Ver­an­stal­tun­gen nied­rig­schwel­lig zu hal­ten. Bei ande­ren Ver­an­stal­tun­gen bewe­gen sich die Ein­tritts­prei­se inzwi­schen in Berei­chen, die ich nicht mehr für akzep­ta­bel hal­te. Es kann doch nicht ange­hen, dass eine Fami­lie mit zwei Kin­dern fast 200 Euro Ein­tritt für Ver­an­stal­tun­gen zah­len und dann auch noch bei Händ­lern ein­kau­fen soll.

Ähn­li­ches gilt für die von uns hand­ver­le­se­nen Händler°Innen. Nie­mand, der in unse­rer Nische unter­wegs ist, ver­dient sich eine gol­de­ne Nase, ganz im Gegen­teil, die weit­aus meis­ten machen das weil sie selbst aus der Sze­ne kom­men und mit Herz­blut dabei sind. Vie­le schaf­fen es wirt­schaft­lich aus den­sel­ben eben genann­ten Grün­den von einem Tag zum ande­ren, denn das Geld sitzt bei der Ziel­grup­pe nicht mehr locker. Reich wird kei­ner davon.

Und auch die Künstler°innen kön­nen sich die Stand­ge­büh­ren auf Groß­ver­an­stal­tun­gen oft ein­fach nicht leis­ten, oder nur mit Mühe.

Ins­be­son­de­re in der heu­ti­gen Zeit, die nicht zuletzt auf­grund der zahl­lo­sen Preis­stei­ge­run­gen ohne­hin schwie­rig genug ist, fin­de ich es wich­tig, einen Kon­tra­punkt zum Tur­bo­ka­pi­ta­lis­mus zu set­zen. Und wenn es auch nur auf einer sol­chen ver­gleichs­wei­se klei­nen Ver­an­stal­tung ist.

Ste­fan Holz­hau­er

Geeks & Freaks-Con Vol. 2: Der Trailer

Neu­lich hat­te ich berich­tet, dass Phan­ta­News zusam­men mit Max Süss von Kunst & Kul­tur in Rem­scheid, dem Car­too­nis­ten Comic­stipp und der Kraft­sta­ti­on Rem­scheid im Sep­tem­ber die zwei­te Auf­la­ge des Geeks & Freaks-Cons ver­an­stal­ten wird.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter obi­gem Link, bei Face­book und auf insta­gram.

Und was wäre eine Comic-Con-arti­ge Ver­an­stal­tung ohne einen Trai­ler?

Bit­te­schön:

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Und auf Peer­tu­be falls You­tube euch mit Wer­bung zubal­lern möch­te:

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