Ungewöhnliches Gaming-Handheld: Playdate

Ungewöhnliches Gaming-Handheld: Playdate

Es kommt von Panic, einer Fir­ma, die man ursprüng­lich durch High-End-Apps für Apple-Gerä­te kann­te: Das Gaming-Hand­held Play­da­te. Auch im Spie­l­e­be­reich ken­nen die sich aus, von ihnen stammt bei­spiels­wei­se FIREWATCH und in Kür­ze erscheint UNTITLED GOOSE GAME.

Das Play­da­te erin­nert ein wenig an einen Game­boy, ins­be­son­de­re natür­lich durch den Grau­stu­fen­bild­schirm und die über­schau­ba­re Anzahl an Knöp­fen. Äußerst unge­wöhn­lich ist aller­dings die Kur­bel an der Sei­te. Mit der ver­sorgt man das Play­da­te nicht etwa mit Strom, es han­delt sich um ein Kon­troll­ele­ment, das in den Spie­len ein­ge­setzt wer­den kann. Play­da­te wur­de in Zusam­men­ar­beit mit Teena­ge Engi­nee­ring ent­wi­ckelt, der schwe­di­schen Fir­ma, die man durch ihre Hand­held-Syn­the­si­zer kennt – die hat­ten auch die Idee mit der Kurbel.

Das Gerät ist 74 ?× ?76? × ?9 mm groß und hat einen 2.7‑Inch Bild­schirm, der nicht beleuch­tet ist. Das Dis­play soll äußerst hoch­auf­lö­send sein, bei Panic nennt man es einen »pre­mi­um black and white screen«. Wei­ter sind an Bord: WLAN, Blue­tooth, USB‑C und eine Kopf­hö­rer­buch­se. So wie es auf den Pro­mo­fo­tos aus­sieht auch ein klei­ner Lautsprecher.

Car­tridges benutzt Play­da­te nicht, Spie­le wer­den her­un­ter­ge­la­den. Im Preis von ver­mut­lich 150 Dol­lar ist eine Spie­le­sea­son ent­hal­ten. Das sind 12 Spie­le, die nach dem Release der Platt­form nach und nach ver­öf­fent­licht wer­den sol­len, das ers­te wird direkt nach dem ers­ten Ein­schal­ten gela­den, danach wird in jeder Woche ein wei­te­res erscheinen.

Das ers­te Spiel trägt den Titel Crankin’s Time Tra­vel Adven­ture und es wird von Kei­ta Taka­ha­shi ent­wi­ckelt, dem Schöp­fer von Kata­ma­ri Dama­cy. Die Prämisse:

This game uses the crank exclu­si­ve­ly to con­trol the flow of time, back­wards and for­wards. Your goal? Get Cran­kin’ to his date with Cran­ket­te while avoiding an ever-incre­a­sing seri­es of ridi­cu­lous obsta­cles — obsta­cles that aren’t affec­ted by the time con­trol. Will Cran­kin’ make it to his ren­dez­vous on-time? (Spoi­ler alert: no)

Das Play­da­te soll früh in 2020 erschei­nen, in wel­chen Län­dern, das ver­sucht man gera­de bei Panic herauszufinden.

Pro­mo­fo­tos Play­da­te © 2019 Panic

Teaser: der schweizerische SF-Film DER POLDER

Teaser: der schweizerische SF-Film DER POLDER

Ein Sci­ence Fic­tion-Film aus der Schweiz? Das ist nicht ohne Vor­gän­ger, ich erin­ne­re an den sehens­wer­ten CARGO. POLDER dreht sich … irgend­wie … um Com­pu­ter­spie­le, es gibt (schon etwas län­ger) einen Trai­ler dazu, der bei mir aber mehr Fra­gen erzeugt, als er beant­wor­tet. Für mich wirkt das lei­der arg zusam­men­ge­stü­ckelt und zuviel wol­lend. Mich stört beim The­ma auch der Pseu­do-70er-Retro-Stil. Aber war­ten wir für eine end­gül­ti­ge Kri­tik mal den fer­ti­gen Film ab.

Inhalts­an­ga­be:

NEUROO‑X steht für Spie­le, die die Gren­zen zwi­schen Rea­li­tät und Gaming auf­lö­sen. Mar­cus, der Chef­ent­wick­ler von NEUROO‑X stirbt kurz vor der Voll­endung eines neu­en Gad­gets. Sei­ne Freun­din Ryu­ko fin­det her­aus, dass in Chi­na wäh­rend Tests des Spiels etwas Schreck­li­ches gesche­hen sein muss, und je wei­ter in die Geheim­nis­se von NEUROO‑X ein­taucht, des­to mehr ver­liert sie den Bezug zur Rea­li­tät. Ryu­ko fin­det sich in einer Welt vol­ler Dämo­nen, Hexen, Rit­ter und Terroristen.

Regie füh­ren Juli­an M. Grün­thal und Samu­el Schwarz, es spie­len unter ande­rem  Chris­toph Bach, Niko­lai Boss­hardt, Arnold Bucher und Nina Fog.

Der Film gewann vor in Tri­es­te die Aus­zeich­nung des Méliés d’Ar­gent als Bes­ter Euro­päi­scher Phan­tas­ti­scher Film und ist damit für den gro­ßen Méliés d’Or im nächs­ten Jahr nominiert.

[ytv]https://www.youtube.com/watch?v=9ZpFPz3gw7c[/ytv]