Wie könnte ein Phantastik-Publikumspreis aussehen?

Wie könnte ein Phantastik-Publikumspreis aussehen?

Auf­grund der ak­tu­el­len Dis­kus­sio­nen um den Deut­schen Phan­ta­stik-Preis habe ich mir ei­ni­ge Ge­dan­ken dar­um ge­macht, wie denn die Aus­rich­tung ei­nes sol­chen Prei­ses aus­se­hen könn­te, und wie die Rah­men­be­din­gun­gen sein müss­ten, da­mit Streit und Kon­tro­ver­sen mi­ni­miert wer­den und die Aus­rich­tung fair ist. Das sind an die­ser Stel­le – wie ge­sagt – erst ein­mal nur Ide­en und Ge­dan­ken, die in kon­kre­ter Durch­füh­rung si­cher­lich noch op­ti­miert wer­den kön­nen.

Wor­über man sich bei je­dem rei­nen Pu­bli­kums­preis im Kla­ren sein muss: Es wird im­mer der- oder die­je­ni­ge ge­win­nen, der oder die die mei­sten Fans ak­ti­vie­ren kann. Das ist so, und das ist auch durch­aus nichts Schlim­mes oder Ne­ga­ti­ves, und bei ei­nem Pu­bli­kums­preis im­ma­nent. Das macht des­we­gen nicht, weil man oh­ne­hin nicht fest­stel­len kann, ob ir­gend­ein Werk »das Be­ste« ist, denn eine qua­li­ta­ti­ve Be­wer­tung liegt im­mer im Auge des Be­trach­ters.

Es soll­te sich mei­ner An­sicht nach üb­ri­gens nicht um ei­nen »deut­schen« Preis han­deln, son­dern um ei­nen, der deutsch­spra­chi­ge Wer­ke aus­zeich­net, die­se könn­ten selbst­ver­ständ­lich auch bei­spiels­wei­se aus der Schweiz, Öster­reich oder Bur­ki­na Faso stam­men. Der Name des Prei­ses soll­te das re­flek­tie­ren.

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Gewinnspiel – Phantanews präsentiert: »Folgenreich – lern´ die Serien kennen!«

Ge­winnt ein Hör­spiel-Su­per­pa­ket!

In Zu­sam­men­ar­beit mit Fol­gen­reich und Glücks­stern-PR prä­sen­tiert Phan­ta­News ein be­son­de­res Ge­winn­spiel nicht nur für Hör­spiel-Fans: un­ter dem Mot­to »Lern’ die Se­ri­en ken­nen!« ver­lo­sen wir ein CD-Pa­ket mit ei­nem Quer­schnitt durch die Hör­spiel­se­ri­en des La­bels im Wert von fast 70 Euro.

Es han­delt sich also um eine ein­ma­li­ge Ge­le­gen­heit Fol­gen­reichs Hör­spiel-Pro­duk­te ken­nen­zu­ler­nen; wer sie be­reits ken­nen soll­te hat die Mög­lich­keit ohne viel Auf­wand – und vor al­lem ko­sten­los – an acht (!) ak­tu­el­le Epi­so­den zu kom­men!

Bit­te wei­ter­sa­gen!

Im De­tail geht es um die Fol­gen­reich-Se­ri­en MARK BRAN­DIS, POINT WHIT­MARK, DON HAR­RIS – PSY­CHO­COP, JACK SLAUGH­TER, DO­RI­AN HUN­TER und GA­BRI­EL BURNS, also um die Gen­res Sci­ence Fic­tion, Aben­teu­er, Gru­sel und Hor­ror!

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Sean O’Connell – TÍR NA NÓG

Cover TIR NA NOG In na­he­zu al­len Fäl­len, in de­nen man heut­zu­ta­ge Phan­ta­stik an­ge­dient be­kom­men soll, be­die­nen sich Ver­la­ge ger­ne des Hilfs­mit­tels Gen­re-Schub­la­de. Kein Wun­der. Wenn sich HAR­RY POT­TER ver­kauft wie ge­schnit­ten Brot, dann ist man in den Mar­ke­ting-Ab­tei­lun­gen der An­sicht, dass der Le­ser mehr da­von möch­te und sucht in ver­zwei­felt an­mu­ten­der Wei­se nach ähn­li­chem Kram, um den dann un­ter dem über­stra­pa­zier­ten »All Age«-Etikett mit dem Zu­satz »Der näch­ste Har­ry Pot­ter« an die gei­fern­de Fan­ma­sse zu ver­hö­kern. Ähn­li­ches gilt für Ur­ban Fan­ta­sy, Ro­man­ta­sy, Vam­pi­re und was es für Ein­ord­nun­gen mehr gibt.

Als kri­ti­scher Le­ser ge­winnt man den Ein­druck, dass durch die­se Vor­ge­hens­wei­sen nur noch Ko­pi­en von Ko­pi­en in Buch­form auf den Markt ge­wor­fen wer­den und haupt­säch­lich mas­sen­kom­pa­ti­ble Main­stream-Ware den Weg zum Phan­ta­stik-Freund fin­det. Au­ßer­ge­wöhn­li­ches muss man mit der Lupe su­chen, wenn es über­haupt vor­han­den ist. Klar, bei ei­nem Groß­teil der Le­ser han­delt es sich um Kon­su­men­ten, die ein­fach was Kurz­wei­li­ges zum Le­sen ha­ben wol­len und de­nen mein Ge­s­ab­bel über Schub­la­den und Main­stream völ­lig egal ist.

Den­noch – man hat den Ein­druck, dass in den Ein­käu­fer- und Mar­ke­tin­ge­ta­gen der Ver­la­ge ein Stoff nur noch dann an­ge­nom­men wird, wenn er an ir­gend­was Er­folg­rei­ches an­ge­lehnt wur­de. Wie­viel hoch­in­ter­es­san­tes Zeug uns Phan­ta­stik-An­hän­gern da­durch ver­bor­gen bleibt, weil es nie in Druck kommt, möch­te ich mir gar nicht vor­stel­len, bzw. weiß es, da ich ame­ri­ka­ni­sche Ori­gi­na­le lese, die den hie­si­gen Markt nie er­rei­chen, ob­wohl sie bril­li­ant sind.

Umso er­fri­schen­der ist es dann, wenn man end­lich ein­mal et­was prä­sen­tiert be­kommt, das zwar be­kann­te Ver­satz­stücke auf­weist, sich aber jeg­li­cher Schub­la­den auf na­he­zu dreist zu nen­nen­de Wei­se ent­zieht und die­se Ver­satz­stücke aus di­ver­sen Spiel­ar­ten des Gen­res zu ei­nem kurz­wei­li­gen Neu­en ver­mengt.

Die Rede ist von Sean O’Connells Ro­man TÍR NA NÓG.

In ei­ner Welt, in der es vor un­ge­fähr tau­send Jah­ren zu ei­ner Ka­ta­stro­phe kam, die für ihre heu­ti­ge Struk­tur ver­ant­wort­lich ist, macht sich ein Mit­glied des Or­dens der Ar­chi­va­re mit sei­nem Schü­ler auf den Weg, um her­aus­zu­fin­den, was da­mals tat­säch­lich ge­schah. Das ist die gro­be Aus­gangs­si­tua­ti­on, die Mei­ster Aki und Schü­ler Cor­ne­lis im Stil ei­ner Rei­se­er­zäh­lung auf ei­nen »Roadtrip« ganz be­son­de­rer Art schickt.

Wer jetzt mault »ist doch nix neu­es!« der irrt ge­wal­tig, denn be­reits nach kur­zer Lek­tü­re wird vor dem stau­nen­den Le­ser ein Ka­lei­do­skop von Ide­en aus­ge­brei­tet, bei de­nen man sich all­zu oft erst­mal nur ver­wun­dert am Kopf krat­zen kann und sich fragt: »Wie jetzt?« Denn zum ei­nen ist das mit der Ka­ta­stro­phe dann wohl doch nicht so ein­fach und zum an­de­ren trifft man auf nor­ma­le Men­schen und ei­gen­ar­ti­ge We­sen, mit­tel­al­ter­li­che und mo­der­ne Tech­nik, Be­kann­tes aus un­se­rer Welt und Din­ge, die man aus ver­schie­de­nen ir­di­schen My­tho­lo­gi­en kennt. Al­les be­hut­sam und nach und nach aus­ge­brei­tet und nicht am Stück mit dem Holz­ham­mer ver­ab­reicht, und wie kon­ge­ni­al ver­quirlt das al­les tat­säch­lich ist, er­schließt sich erst im Ver­lauf des Ro­mans.

Das hät­te böse ins Auge ge­hen kön­nen, doch der Au­tor schafft es, dass die Ge­schich­te eben nicht ein wir­rer Mix aus al­lem Mög­li­chen wird, der an sich selbst und sei­ner Über­la­den­heit zu­grun­de geht, son­dern auf­grund der Tat­sa­che, dass al­les ho­mo­gen und schlüs­sig wirkt und im Ver­lauf des Ro­mans im­mer mehr klei­ne De­tails auf­ge­deckt wer­den, die dem Le­ser ein Licht nach dem an­de­ren auf­ge­hen las­sen, ist TÍR NA NÓG ein ganz be­son­de­res Le­se­ver­gnü­gen. Im Eng­li­schen nennt man so et­was ei­nen »Pa­ge­tur­ner«, ich habe mich da­mit schwer ge­tan, das Buch aus der Hand zu le­gen.

Der Er­zähl­stil ist da­bei nie über­heb­lich, will dem Le­ser nicht eine ge­kün­stel­te »hohe Li­te­ra­tur« auf­zwin­gen, son­dern nimmt den Be­su­cher der Welt spie­le­risch bei der Hand und weiß ganz klar von sich, dass er bei al­ler un­ter­schwel­li­gen Phi­lo­so­phie (die im­mer deut­li­cher wird, je wei­ter man im Ro­man kommt) vor al­lem un­ter­hal­ten möch­te.

Be­mer­kens­wert ist hier un­ter an­de­rem, dass sich Cha­rak­te­re zum Teil sehr ein­deu­tig über ihre Spra­che iden­ti­fi­zie­ren las­sen, wer nicht in der be­sten Ge­gend auf­wächst, der spricht auch so und des­we­gen soll­te man sich nicht dar­über wun­dern, wenn man im Ver­lauf der Er­zäh­lung auch schon mal auf Kraft­aus­drücke stößt. Das macht das Gan­ze aber nur glaub­wür­di­ger und ho­mo­ge­ner.

Im Ver­lauf der Lek­tü­re stellt man wie be­reits an­ge­deu­tet fest, dass die Ge­schich­te mit ih­rem Ver­lauf im­mer kom­ple­xer wird und den­noch schafft es Sean O’Connell, sich nicht an die­se Kom­ple­xi­tät zu ver­lie­ren, auch wenn man im­mer mehr durch­blickt, was ge­sche­hen ist und was ge­schieht, bleibt die Sto­ry doch sehr les­bar und wird nicht klo­big.

Das Buch wim­melt nicht nur von ir­ren Ide­en, son­dern auch von hau­fen­wei­se in­ter­es­san­ten, lie­bens­wer­ten und ab­sto­ßen­den Cha­rak­te­ren, al­len vor­an na­tür­lich Schü­ler Cor­ne­lis, der in sei­ner Gut­mü­tig­keit, an­fäng­li­chen Nai­vi­tät und Gut­her­zig­keit wie eine Mi­schung aus Luke Sky­wal­ker und Par­zi­val an­mu­tet, aber ge­zwun­ge­ner­ma­ßen eine Ent­wick­lung durch­macht und sei­ne Un­schuld ver­liert. Aus­ge­spro­chen ge­fal­len hat mir aber auch Rag­gah, die mit ih­rem lo­sen Mund­werk und bo­den­stän­di­gem Los­le­gen ei­nen pri­ma Ge­gen­pol zum zö­ger­li­chen Cor­ne­lis und dem wei­sen Aki bil­det. Eben­falls be­son­ders gut ka­men bei mir ei­ni­ge der Un­sterb­li­chen an, de­nen die Un­mög­lich­keit zu ster­ben der­ma­ßen auf den Wecker geht (oder die der­art ge­lang­weilt sind), dass sie sich gern mal hef­tig ei­nen auf den Knor­pel schüt­ten; da­von, dass sie sich selt­sa­me Ver­hal­tens­wei­sen zu­ge­legt ha­ben mal ganz ab­ge­se­hen. Köst­lich – und nach­voll­zieh­bar.

Hörbuch-Cover

Klar gibt es Kli­schees in TÍR NA NÓG, aber wenn wir mal ehr­lich sind, dann ste­hen wir alle, die wir Phan­ta­stik le­sen auf Kli­schees, des­we­gen kau­fen wir die gan­zen Bü­cher doch, oder? Der Mei­ster und sein Schü­ler – das ha­ben wir schon mal ir­gend­wo ge­habt, man nennt so et­was »Ar­che­ty­pen«. Ge­gen Kli­schees habe ich per­sön­lich gar nichts ein­zu­wen­den, so­lan­ge sie nicht über­trie­ben wer­den und so­lan­ge sie in eine krea­ti­ve, kurz­wei­li­ge und neu­ar­ti­ge Rah­men­hand­lung ein­ge­bet­tet wer­den. Das ge­schieht hier.

Der auf­merk­sa­me Le­ser wird fest­ge­stellt ha­ben, dass ich mich zum In­halt von TÍR NA NÓG über­aus spär­lich äu­ße­re. Das hat auch sei­nen Grund, denn es wür­de ei­nem po­ten­ti­el­len Käu­fer ganz er­heb­lich den Spaß ver­der­ben, wür­de ich Kon­kre­tes aus dem Ro­man im Rah­men der Be­spre­chung of­fen le­gen. Das wäre we­der den Le­sern noch der Ge­schich­te ge­gen­über fair, des­we­gen muss ich lei­der um De­tails her­um la­vie­ren. Macht euch selbst ein Bild, ich ga­ran­tie­re, dass es in kei­nem Fall lang­wei­lig wird!

TÍR NA NÓG ist der­zeit im Ac­tion Ver­lag als Hör­buch er­hält­lich; ei­nen Ver­lag, der das Werk als Prin­t­aus­ga­be her­aus ge­ben möch­te gibt es noch nicht, bzw. be­fin­det Sean sich in Ver­hand­lun­gen. Ich kann hier nur hof­fen, dass die­se Ver­hand­lun­gen schnell zu ei­nem po­si­ti­ven Er­geb­nis füh­ren: wenn die­ser Ro­man nicht ver­öf­fent­licht wird, dann soll­ten die deut­schen Ver­la­ge lie­ber gleich ganz auf­hö­ren, Phan­ta­stik her­aus zu brin­gen, denn die­ses Buch ist um Län­gen bes­ser als manch an­de­rer Schub­la­den-Bull­shit in zehn Bän­den, den man hier­zu­lan­de so auf den Markt presst, um ei­nen schnel­len Euro zu ma­chen. TÍR NA NÓG ist er­fri­schend an­ders – aber das schrieb ich be­reits.

Man muss üb­ri­gens kei­ne Angst ha­ben, dass ver­sucht wird, den Le­ser an eine Rei­he mit zwan­zig Bän­den zu bin­den: Die Ge­schich­te um Cor­ne­lis ist auf zwei Ro­ma­ne fest­ge­legt. Und da kom­me ich dann auch zum ein­zi­gen Kri­tik­punkt: TÍR NA NÓG en­det mit ei­nem Cliff­han­ger. Argh! Der zwei­te Ro­man – TÚA­THA DÉ DA­NANN – ist noch in Ar­beit, wie soll ich denn nur die War­te­zeit durch­ste­hen, bis es end­lich wei­ter geht? Schreib schnel­ler, Sean!

Als Fa­zit spre­che ich eine un­be­ding­te Emp­feh­lung für sol­che Phan­ta­stik-Freun­de aus, die mal was an­de­res lesen/hören möch­ten und nichts ge­gen flüs­sig les­ba­re und un­ter­halt­sa­me Phan­ta­stik-Aben­teu­er­li­te­ra­tur mit skur­ri­len Ide­en ein­zu­wen­den ha­ben. Sol­che Le­ser wer­den nicht ent­täuscht wer­den. Da das Werk ge­druckt noch nicht vor­liegt, wer­den die Ei­li­gen mit dem Hör­buch vor­lieb neh­men müs­sen, aber auch das ist eine gute Al­ter­na­ti­ve.

Sean O'ConnellZum Ab­schluss möch­te ich mich noch aus­drück­lich bei Sean O’Connell be­dan­ken. Er hat­te mir zwar die Hör­buch-Ver­si­on von TÍR NA NÓG zur Ver­fü­gung ge­stellt, ich muss aber zu­ge­ben, dass mir für Hör­bü­cher ein we­nig die Zeit fehlt. Des­we­gen hat­te ich ein­fach mal dreist nach­ge­fragt, ob ich eine Text­ver­si­on be­kom­men kön­ne, um sie auf dem eRe­ader zu gou­tie­ren. Sean hat­te die­sem Wunsch ent­spro­chen und so war ich in der glück­li­chen Lage, den Ro­man auf die­se Art be­reits vor dem Er­schei­nen als Druck­aus­ga­be le­sen zu kön­nen. Dan­ke!

 

Den Ver­la­gen rufe ich aus­drück­lich und laut zu: DRUCKT DAS! VER­DAMMT!

* * *

Sean O’Connell im In­ter­view mit Phan­ta­News
TIR NA NOG beim Ac­tion-Ver­lag
TIR NA NOG bei Au­di­ble
Sean O’Connells Sei­te »Wort­wel­len«

 

Cover Tír na nÓgTÍR NA NÓG

Mei­ster Aki und sein jun­ger Schü­ler Cor­ne­lis be­ge­ben sich auf die Su­che nach den letz­ten Ge­heim­nis­sen der Welt. Sie tref­fen auf klei­ne schwar­ze Pup­pen, die den Ver­stand ih­rer Wir­te be­herr­schen, auf Me­ta­mor­phen, die die Ge­stalt ih­rer Op­fer an­neh­men, auf eine furcht­ba­re Krea­tur so­wie auf eine Grup­pe Un­sterb­li­cher, die vor dem Un­ter­gang der Erde Zu­flucht am un­ge­wöhn­lich­sten Ort des Uni­ver­sums ge­fun­den hat:

Auf der ge­heim­nis­vol­len In­sel Tír na nÓg.
Sean O’Connell
TÍR NA NÓG
Ro­man / Hör­buch
Gen­re: Phan­ta­stik
Hör­buch­län­ge: 15 Stun­den 13 Mi­nu­ten
Preis (Hör­buch CD/DVD): 19,95 EUR
Preis (Hör­buch Mp3): 16,95 EUR
Ac­tion-Ver­lag

Bild­nach­weis:
Co­ver TÍR NA NÓG Ac­tion-Ver­lag
Foto der DVD-Co­ver Sean O’Con­nell

 

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Bei Ver­wen­dung bit­te auf http://phantenews.de und http://wortwellen.wordpress.com ver­lin­ken. Dan­ke.

TÍR NA NÓG: von China Miéville bis STAR WARS – Sean O’Connell im Gespräch

Sean O'Connell

»Denn eins war mir längst klar ge­wor­den: in eine ver­wert­ba­re Ver­le­ger-Schub­la­de paß­te das gan­ze Ding nicht. Doch dann stieß ich ir­gend­wann auf die Wer­ke von Chi­na Mie­vil­le und sei­ne Bas-Lag-Se­rie und das gab mir Mut, es noch­mals an­zu­ge­hen. Hier war eine neue, mu­ti­ge Form von Fan­ta­sy, die sich um Schub­la­den ei­nen Dreck scher­te.«

Im Ja­nu­ar 2010 ver­fass­te ein ge­wis­ser »Sean« glück­li­cher­wei­se ei­nen Kom­men­tar auf Phan­ta­News. Der da­bei hin­ter­las­se­ne Link wortwellen.wordpress.com er­weck­te schon al­lein auf­grund des Na­mens mein In­ter­es­se (und weil ich grund­sätz­lich neu­gie­rig bin), des­we­gen such­te ich die­se Sei­te auf. Eine An­fra­ge spä­ter hat­te ich dann auch schon die Er­laub­nis, eine Sto­ry mit dem Ti­tel GE­SCHICH­TEN FÜR DEN QUAB­BA­KOTTR zu ver­öf­fent­li­chen. Da­nach ver­folg­te ich hier auf Phan­ta­News mit Ar­ti­keln und News die Ent­wick­lung sei­nes Ro­mans TÍR NA NÓG.

TÍR NA NÓG ist in­zwi­schen als Hör­buch im Ac­tion Ver­lag er­schie­nen, die Fort­set­zung TÚA­THA DÉ DA­NANN er­scheint am Ho­ri­zont, ich hielt das für er­klas­si­ge Grün­de, Sean O’Connell mit ei­ni­gen Fra­gen zu be­hel­li­gen und die Ant­wor­ten ka­men in Re­kord­zeit.

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