Alden Ehrenreich macht mehr STAR WARS

Alden Ehrenreich macht mehr STAR WARS

Im Mai steht der nächste STAR WARS Film an. In SOLO übernimmt bekanntermaßen Alden Ehrenreich die Rolle des Schmugglers, mit der Harrison Ford weltberühmt wurde. Jetzt hätte man annehmen können, dass SOLO – A STAR WARS STORY ein One-shot wie ROGUE ONE hätte werden können, aber das scheint nicht zu stimmen. Denn was ist die typische Darreichungform von STAR WARS-Filmen? Richtig: Die Trilogie.

Alden Ehrenreich sagte in einem Interview gegenüber Esquire, dass sein Vertrag mit LucasFilm und Disney nicht nur einen, sondern drei Filme umfasst.

Das dürfte bedeuten, dass wir weitere Abenteuer des jungen Han Solo zu sehen bekommen dürften, sei es in Filmen, in denen er im Mittelpunkt steht (das halte ich für wahrscheinlicher) oder ein welchen, in denen er nur eine Figur unter vielen ist.

Weitere Informationen seitens Disney oder LucasFilm gibt es bisher dazu nicht, aber man darf davon ausgehen, dass sich das nach dem 24. bzw. 25. Mai ändern wird, denn an diesen Terminen startet SOLO in Deutschland bzw. den USA.

Promofoto Alden Ehrenreich als Han Solo Copyright LucasFilm und Walt Disney Corporation

Interview bei Skoutz

Interview bei Skoutz

Ich wurde wieder einmal interviewt. Diesmal von Kay Noa von Skoutz, der Plattform, die die gleichnamigen Awards verleiht. Da ist die von mir herausgegebene Anthologie DIE STEAMPUNK-CHRONIKEN – MECHANISCHE GEISTER erfreulicherweise auf der Shortlist gelandet, sollte ich mich einigen Fragen dazu und zu verwandten Themen wie dem Herausgeben von Anthologien, Spuren von Steampunk, großen Verlagen oder Designkatastrophen stellen.

Was daraus geworden ist, kann man in diesem Artikel nachlesen.

Promografik Copyright skoutz.de

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In eigener Sache: Interview beim Würfelheld

In eigener Sache: Interview beim Würfelheld

Na schau mal einer an: André Skora, der Würfelheld, hat mich für sein Blog interviewt und mir Fragen zu diversen Themen gestellt, beispielsweise PhantaNews, den Steampunk-Chroniken, Selfpublishing, Fandom, Pen & Paper-Rollenspiel und noch so einiges mehr.

Die Ergebnisse dieser Befragung kann man ab heute beim Würfelheld nachlesen.

Video: Neil Gaiman über die AMERICAN GODS Fernsehserie

Video: Neil Gaiman über die AMERICAN GODS Fernsehserie

Neil Gaiman unterhielt sich kürzlich mit einem Vertreter des Wall Street Journals über die Fernsehfassung seines Romans AMERICAN GODS. Showrunner sind Bryan Fuller und Michael Green, über die sagte Gaiman, dass sie einen großartigen Job machen.

Am Abend des 30. April 2017 wird die erste Episode auf Starz ausgestrahlt.

Der Vollständigkeit halber auch noch der Trailer, der hat allerdings schon ein halbes Jahr auf dem Buckel.

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STAR WARS EPISODE VII: Die Dreharbeiten, begonnen sie haben

STAR WARS EPISODE VII: Die Dreharbeiten, begonnen sie haben

Stephen Galloway ist ein Headhoncho bei Walt Disnes Studios und hat in einem Interview am 2. April bestätigt, dass die Dreharbeiten für den nächsten Teil der STAR WARS-Saga nun tatsächlich begonnen haben. Er erzählt unter anderem darüber, dass der schwierigste Teil bisher die Besetzung war. Die ist noch nicht abgeschlossen und er kann auch keine details zu bereits besetzten Rollen oder Schauspielern geben. Bisher wurde das Hauptaugenmerk aufs Drehbuch gelegt. Und: die drei neuen Episoden werden nicht “am Stück” gedreht.

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Selfpublishing: meinbestseller.de nimmt den Mund voll

Selfpublishing: meinbestseller.de nimmt den Mund voll

Screenshot meinbestsellerIm Buchreport wird aktuell Pierre Vroomen interviewt, der steht hinter dem niederländischen Anbieter Mijnbestseller.nl und möchte in Deutschland mit meinbestseller.de eine ähnliche Plattform etablieren. In diesem Interview nimmt er den Mund ziemlich voll und erläutert in blumigen Worten, warum man besser ist als Amazon. In meinen Augen ist das meiste leider Marketinggeschwurbel und stellt keine wirkliche Verbesserung zum Konkurrenten dar. Preislich sogar ganz im Gegenteil.

Beispielsweise sagt er:

Das Angebot der Selfpublishing-Konkurrenz ist inzwischen interessanter als das von Amazon. Zwar kann man bei Amazon auf die gesamte Wertschöpfungskette zurückgreifen, aber dafür ist der Selfpublishung-Bereich (sic!) in zwei Marken gesplittet: Bei Kindle Direct Publishing kann man nur E-Books veröffentlichen, bei CreateSpace gedruckte Bücher. Das ist für den Verbraucher kaum zu durchschauen und aus Marketingsicht nicht optimal.

Wie jetzt? Kinde Direct Publishing ist eine Amazon-Tool-Plattform auf der man seine eBooks hochladen und nach Parametrisierung veröffentlichen kann. Erwerben können die Leser diese dann über Amazon. CreateSpace ist eine Tochterfirma, die sich eben auf Printbücher spezialisiert hat. Beide Produkte können über Amazon erworben werden. Das kann jeder durchschauen, dessen Tageslektüre aus mehr als der Cornflakespackung und der Bildzeitung besteht. Warum das aus “Marketingsicht nicht optimal” sein soll, erschließt sich mir nicht, denn beide Versionen sind bei Amazon verknüpft. Man kann doch Werbung dafür machen und auf den Anbieter verlinken?

Zudem vertreibt Amazon nur über die eigenen Kanäle und bietet Autoren nicht unmittelbar die Möglichkeit, breiter im Markt präsent zu sein.

Das ist bei eBooks korrekt, bei Printbüchern allerdings falsch, da auch noch die Option “Expanded Distribution” existiert. In Deutschland kann man CreateSpace-Bücher jedoch leider nicht über den Buchhandel beziehen, das ist korrekt, aber das ist ein Problem, das hauptsächlich durch eben diesen Buchhandel entsteht, nicht durch den Anbieter. Davon abgesehen macht Amazon den Bärenanteil des online-Buchverkaufs in Deutschland aus. Den meisten dürfte das “breit” genug sein.

… die schwerfällige Covergestaltung

Was? Variante eins (Printbuch): Man erstellt ein PDF, lädt es hoch und fertig. Variante zwei: man nutzt den Coverdesigner. Beim eBook: Man erstellt eine Grafikdatei, lädt sie hoch und fertig. Was ist daran “schwerfällig”?

Auch ist der Autor nicht vertragsgebunden und kann sich jederzeit entscheiden, zu einem Verlag zu wechseln, wenn er den Eindruck hat, dort besser bedient zu werden oder mehr zu verdienen.

Bei Amazon ist der Autor ebenfalls nicht vertragsgebunden, demnach kein Unterschied zum Kokurrenzanbieter. Dieser Vorteil ist meiner Meinung nach reine Augenwischerei.

Doch machen wir mal die Probe aufs Exempel. Ich habe ein Taschenbuch in den Rechner auf meinbestseller.de eingegeben, das im Umfang GESCHICHTEN AUS DEM ÆTHER entspricht. Will ich dieses Buch nur für mich selbst bestelltbar machen, enstehen Kosten in Höhe von 11,52 Euro zuzüglich Versand. Bei CreateSpace erhalte ich dieses Buch für unter fünf Euro inklusive Expedited-Versand (innherhalb von sieben Tagen nach Druck) aus den USA. Ich muss allerdings, damit sich das lohnt mindestens zehn Stück bestellen. Wie rechtfertigt sich ein Preis, der mehr als doppelt so hoch ist? Ich habe inzwischen im europäischen Ausland eine Druckerei gefunden, die druckt mir das inklusive Versand noch deutlich preiswerter, dann fühle ich mich zudem auch noch wohler, was den CO2-Footprint angeht.

Es handelt sich dabei um eine Art “Basispreis”, der immer fällig wird, egal ob man das Buch nur für sich bestellen möchte, ob es über die Plattform meinbestseller.de vertrieben wird, oder auch über den Buchhandel. Das ist teurer, als der Verkaufspreis des Buches bei Amazon! Will man dann noch über sie verkaufen oder gar in den Buchhandel, wird das Ganze nochmal deutlich teurer. Würde ich beim Verkauf ausschließlich über meinbestseller.de dieselbe Marge haben wollen wie bei Amazon, müsste das Buch ganze drei Euro teurer sein, also fast ein Drittel. Der Unterschied ist aber: meinbestseller.de kennt keiner, Amazon jeder.

Beim eBooks sieht das Ganze ähnlich aus, die Preise und Tantiemen sind im Vergleich zum Selfpublishing über Amazon geradezu lächerlich. GESCHICHTEN AUS DEM ÆTHER wird bei Amazon für EUR 3,99 verkauft. Würde ich auf denselben Tantiemensatz kommen wollen, müsste ich bei meinbestseller 6,50 Euro verlangen – und auch dann wird das Buch nur über diese Plattform verkauft.

Die Preise erhöhen sich in beiden Fällen nochmals, will man das Buch/eBook zudem über die üblichen Plattformen und den Buchhandel verkaufen. Meiner Ansicht nach werden dabei Preise überschritten, die der Leser zu zahlen bereit ist.

Jetzt könnte man davon ausgehen, dass umfangreichere Dienstleistungen enthalten sind, die kann man zwar erhalten, wie bei der Konkurrenz auch, aber in der Basisfassung lädt man sein eigenes Manuskript und das Cover genauso selbst hoch, wie bei CreateSpace/Amazon. Auch die Gestaltung der Word- bzw. PDF-Datei liegt beim Nutzer.

Das einzige Argument, das ich vielleicht sehe, ist die Tatsache, dass man seine Bücher, sei es Print oder eBook, auch über weitere Schienen als Amazon vertreiben kann und es im Buchhandel erhältlich ist. Ob einem die deutlich höheren Endkundenpreise (bei ähnlichen Margen) als beim Onlineversender das wert sind, muss wohl jeder mit sich selbst ausmachen. Man sollte dabei bedenken: einmal im Buchhandel muss das Buch dank der Buchpreisbindung überall gleich viel kosten.

Fazit: Ein Großteil der markigen Worten im Interview entpuppt sich wie erwartet als Marketing-Luftschloss. Die Preise des Anbieters sind im Vergleich zu Amazon um ein Vielfaches zu hoch, ohne dass in der Basisversion umfangreichere Dienstleistungen angeboten werden. So wird das nichts. Halten die Selfpublisher für völlig verblödet? Wo genau soll das “Angebot der Konkurrenz interessanter” sein?

Bemerkung am Rande: meinbestseller.de hat als ladungsfähige Anschrift im Impressum eine Adresse einer niederländischen Firma aus Rotterdam und die Datenschutzhinweise entsprechen meiner Ansicht nach nicht deutschem Recht – müssten sie aber, da die Webseite eindeutig auf den deutschen Markt gezielt ist.

Ich würde mich ja über eine ernstzunehmende Konkurrenz zu Amazon in diesem Bereich sehr freuen, aber es gibt sie nach wie vor nicht.

[Update 15.01.2014] Aufgrund des Kommentars von Herrn Vroomen habe ich mir das Impressum nochmal angesehen. Die ladungsfähige Anschrift sicht jetzt rechtskonform aus. Ich gebe zu, dass ich die angenommenen Mängel detailliert im Artikel hätte beschreiben müssen; ich weiß nämlich aufgrund der vergangenen Zeit einfach nicht mehr, was zum Zeitpunkt meines damaligen Besuchs zu bemängeln war. Die Datenschutzinformationen halte ich nach wie vor für unzureichend, aber darüber streiten sich auch Rechtsanwälte regelmäßig.

Creative Commons License

Screenshot meinbestseller.de Copyright Mijnbestseller.nl B.V.

Video-Interview: Tad Williams zum Thema Selfpublishing

Video-Interview: Tad Williams zum Thema Selfpublishing

Den Namen Tad Williams kennt der Phantastik-Fan durch Epen wie die OTHERLAND- oder die OSTEN ARD-Reihe, letztere mit dem Roman DER DRACHENBEINTHRON. Williams wurde kürzlich in einem Video-Interview von Mediapublishing-Studenten der Hochschule der Medien in Stuttgart zum Thema Selfpublishing befragt (und ich frage mich: warum nutzen ausgerechnet Mediapublishing-Studenten das Bildformat 4:3? Aber das nur am Rande).

Für den Autor kommt nach seinen Aussagen Selfpublishing nicht in Frage, da er sich auf das Schreiben konzentrieren will und er beim Independent-Verlegen zu viele Marketing- und Publicity-Dinge nebenher machen müsste. Außerdem sagt der Autor: “Auch wenn alle über Selfpublishing reden, weiß niemand, was passieren wird”.

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Doch auch wenn er eine Menge wirklich kluge Dinge sagt, da irrt der Meister vermutlich. Erst gestern berichtete Ansgar Warner auf e-book-news darüber, dass die verlegten Titel in Sachen Selfpublishing in den USA jene der klassischen Buchbranche bereits um ein Vielfaches übersteigen:

… das potentielle, bisher unausgeschöpfte Marktvolumen liege bei 52 Milliarden Dollar, und damit etwa doppelt so hoch wie der aktuell von klassischen Verlagen erzeugte Umsatz.
Selbst wenn man Reprint und gemeinfreie Klassiker herausrechnet, werden via Self-Publishing schon jetzt acht mal mehr Titel verlegt als auf klassischem Weg. Die Zahl der Independent-Autoren übersteigt die der Verlagsautoren sogar um das 100-fache.

Das liegt unter amderem daran, dass man CreateSpace-Bücher in den USA auch über das Barsortiment bekommt – oder ganz profan ausgedrückt: im Buchhandel. Eine Situation, von der die deutschen Selfpublisher nur träumen können. Es handelt sich um “verdeckten Zahlen”, denn die US-Buchbranche nimmt Verkäufe von Independent-Autoren bisher nicht oder kaum in ihre Statistiken auf – genau wie hierzulande.

Auf e-book-news.de heisst es weiter:

Fragt sich natürlich: Und was ist mit Deutschland? Interessanterweise hat ja die Frankfurter Buchmesse das Self-Publishing medienwirksam zum Top-Thema des Jahres 2013 gemacht. In den Messehallen selbst werden jedoch mal wieder die Produkte von klassischen Verlagen das Bild bestimmen, ein Bild, das aber die tatsächlichen Marktstrukturen verschleiern dürfte.

Und das ist in meinen Augen die größte Lachnummer: die Betreiber der Buchmesse (also im Prinzip der Börsenverein), erklären Selfpublishing zum ganz großen Hype, tatsächlich möchte man aber auf der Veranstaltung dann doch lieber unter sich bleiben, so wie es schon immer war, und alte Traditionen pflegen. Man könnte sie auch erstarrte Strukturen nennen. Wenn Selfpublishing tatsächlich das große Ding ist, warum lädt man die Autoren dann nicht ein, um sich auf der Messe zu präsentieren? Einfach: weil man selbst mit eigenen Ablegern wie epubli oder neobooks Kontrolle über die Indie-Autoren erlangen und sie nach den brancheneigenen Spielregeln manipulieren möchte – um mit den vermeintlichen Buch-Parias trotzdem abzukassieren.

In Deutschland dauert immer alles etwas länger, aber es würde mich sehr wundern, wenn Selfpublishing nicht auch hierzulande zu einem Faktor werden würde. Insbesondere der Handel würde gut daran tun, sich dem zu öffnen.

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AGENTS OF S.H.I.E.L.D.: Interview mit Joss Whedon

AGENTS OF S.H.I.E.L.D.: Interview mit Joss Whedon

Mitte der Woche ist es so weit: Im US-Fernsehen startet die Serie AGENTS OF S.H.I.E.L.D. nach Motiven aus Marvel-Comics. Kopf hinter dem Ganzen ist Nerd-Ikone Joss Whedon, der bereits mit AVENGERS gezeigt hat, wie Superhelden heute aussehen müssen. Mavel Entertainment zeigt nun kurz vor dem Start nochmal ein Interview mit dem Macher.

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Interview mit Steven Moffat zur Zukunft von DOCTOR WHO

Für die jährliche DR. WHO-Convention “Gallifrey One” wurde ein Interview mit Steven Moffat aufgenommen, in dem er über das Jubiläumsjahr der Serie, die 2013 50 Jahre feiert, ebenso spricht, wie über die weiteren Pläne mit dem Timelord. Es wird demnach nicht nur ein sechzigminütiges Special geben, sondern mehrere. Außerdem gibt er an, bereits damit begonnen zu haben, an Staffel acht zu arbeiten.

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Ron Moore zu einer neuen STAR TREK-Fernsehserie

In der Onlineversion des Magazins WIRED erschien ein interessantes Interview mit Ron Moore, der nicht nur eine langjährige Verbindung zu STAR TREK im Fernsehen hat, sondern bekanntermaßen auch für die überaus erfolgreiche Neufassung von BATTLESTAR GALACTICA verantwortlich ist. WIRED sprach anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von THE NEXT GENERATION mit ihm auch über die Möglichkeit einer neuen TREK-Fernsehserie. Moore sagte dazu unter anderem (Übersetzung von mir):

Die Leute müssen verstehen, dass die STAR TREK-Filme ein ganz anderes Paar Schuhe sind. Und das gilt sowohl für die Filme der originalen Serie wie für die der Next generation und auch die von J. J. [Abrams]. Ihrem Wesen nach sind die STAR TREK-Filme viel Action-orientierter, mit Raumkämpfen, großen Gegenspielern und einer Menge Laufen und Rennen. Die Gefahr für Erde und Universum sind da jedes Mal enorm.

Aber die Lebenskraft der STAR TREK-Fernsehserien waren ihre moralischen Betrachtungen und sozialen Kommentare. Die Schience Fiction liefert ein Prisma für die menschliche Gesellschaft und Kultur. Die Filme werden niemals tun, was die Episoden tun, wie beispielsweise Picard durch einen Transporterstrahl in zwei aufteilen und dann philosophisch über die Beschaffenheit dessen zu reflektieren, was einen Menschen ausmacht, welche Aspekte unserer Stärke vom Guten und vom Bösen stammen. Die Filme werden das niemals tun. STAR TREK: THE NEXT GENERATION drehte sich um solche moralischen Fragen, darum, wie Gesellschaften wachsen und unterschiedlich beeinflusst werden. Solcher Themen werden die Filme sich niemals annehmen.

Um STAR TREK in einer Form zu erschaffen, die die Zuschauer seit Jahren kennen, braucht es eine neue Fernsehserie und ich denke, dass es in diesem Medium wieder erfolgreich wäre. Man muss einige Zeit damit verbringen, über Form und Struktur zu sprechen und wie man es für das neue Publikum aktualisiert. Man muss auch wieder den “unerschrocken dorthin gehen, wo noch niemand gewesen ist”-Aspekt bedienen – mit einem Schiff, einer Crew und fortlaufenden Missionen. Das sind wesentliche Bestandteile des Franchise.

Aber man muss auch in der Lage sein, große Ideen zu denken, die größer sind, als den Bösewicht der Woche zu jagen. Dabei war die Serie [TNG] nicht besonders gut. Ich meine, wenn man auf TOS oder TNG zurück blickt, dann findet man ein paar coole Action-Abenteuer-Episoden mit Raumkämpfen, aber die Shows handeln von so viel mehr als nur das. Wenn man diesen Aspekt von STAR TREK aber jede Woche im Fernsehen zeigen würde, dann würde das einfach scheitern.

Moore hat da meiner Ansicht nach ein paar valide Punkte. Man muss sich natürlich die Frage stellen, wie man ein Serienuniversum wiederbeleben möchte, in der gefühlt jede Geschichte bereits erzählt worden ist. Das geht nur mit innovativen Ansätzen und dann bleibt die Frage offen, wieviel TREK dabei übrig gelassen wird und wieviel auf der Strecke bleibt. Man könnte auch formulieren: wieviel übrig bleiben muss und wieviel auf der Strecke bleiben muss. Ebenso muss in die Gleichung mit einbezogen werden, dass SF im Fernsehen heutzutage deutlich düsterer, dystopischer erzählt wird, als früher. Passt das zu STAR TREK?

Persönlich würde ich mich darüber freuen, auch mal wieder eine von der Grundeinstellung her positive Vision der Zukunft im Fernsehen angeboten zu bekommen – sprich: die ständigen Dystopien hängen mir zum Hals raus, gesellschaftliche, politische und andere Katastrophen habe ich genug, wenn ich mir die Nachrichten ansehe -, und das dann auch gern in einem bekannten Setting, eben STAR TREK. Denn das eignet sich durch seine positive Grundhaltung nun einmal für eine optimistische Betrachtung der Zukunft.

Meiner Ansicht nach unabdingbar ist heutzutage, dass eine gesunde Mischung gefunden werden muss aus dem episodischen Ansatz und dem übergreifenden Handlungsbogen. Heutzutage könnte man “große” Geschichten auch im TREK-Universum erzählen – und das wäre doch schon der erste innovative Ansatz. Denn auch wenn das bei DEEP SPACE 9 schon einmal zeitweilig funktioniert hat, und auch in der dritten Staffel von ENTERPRISE versucht wurde, erinnert man sich an die verschiedenen Ausprägungen der Serien doch hauptsächlich in Form von für sich allein stehenden Folgen. Und die meisten erfolgreichen Genre-Serien haben heutzutage entweder einen Überplot der im Vordergrund steht, oder einen der die Einzelepisoden ergänzt und später ersetzt.

Als Abschluss bleibt die Erkenntnis, dass eine neue STAR TREK-Serie durch die notwendige Symbiose aus Alt und Neu keine einfache Unternehmung werden dürfte. Aber bei THE NEXT GENERATION hat es nach anfänglichen Problemen schließlich auch funktioniert …

Das gesamte, deutlich längere und äußerst interessante Interview mit Ron Moore findet sich bei WIRED.

Creative Commons License

Bild: Ronald D. Moore 2006, von Cbrown1023s Vater, aus der Wikipedia, CC BY-SA

Michael Dorn möchte Worf-Film machen

Während des ComicCon in Phoenix setzte sich Michael Dorn – in der Rolle des Klingonen Worf aus TNG und DS9 der Schauspieler, den in mehr Star Trek-TV-Episoden als jeder andere Mime mitgespielt hat – mit TrekMovie für ein Interview zusammen und erläuterte, dass er Pläne für einen Film mit Worf in der Hauptrolle hat.

Der wird als Low Budget-Produktion bezeichnet, was aber nur bedeutet, dass es sich nicht um einen “großen” Kinofilm handeln soll, sondern um eine Produktion fürs Fensehen oder als direct-to-DVD-Fassung. Grober Inhalt soll sein: Worf als Captain eines Sternenflottenschiffs am Rande des Föderationsgebietes auf der Jagd nach Terroristen, das Setting düsterer als sonst. Es soll hauptsächlich neue Charaktere zu sehen gaben, aber vielleicht auch den ein oder anderen bekannten.  Das Drehbuch will er selbst verfassen.

Er will noch mit ein paar Leuten reden, bevor er sich mit seinem Pitch an den Rechteinhaber CBS wendet, beispielsweise an den Showrunner vergangener Serien, Rick Berman, seinem Agenten und “Leute bei SyFy, die er kennt”. Da er in diesem Jahr viel zu tun hat, wird das alles aber eher im nächsten Jahr etwas werden.

Angesichts der derzeitigen CBS-Politik, die sich auf die Abrams-Filme konzentriert und daneben nichts zulässt würde es mich allerdings sehr wundern, wenn daraus etwas werden sollte. Die Rechteinhaber haben schon ganz andere Pitches weggeboxt, darunter sogar einen von Jonathan Frakes.

Creative Commons License

Bild Michael Dorn (2005) von Benjamin Krahl; zugeschnitten von Beyond My Ken, aus der Wikipedia, Public Domain

Ausgabe 574: Bücherbrief spezial

Kaum war die letzte Aus­gabe von Erik Schrei­bers »Phan­tas­ti­schem Bü­cher­brief« on­line, gibt es be­reits ei­nen neuen. In die­ser »Son­der­aus­gabe« dreht sich al­les um die ame­ri­ka­ni­sche Au­to­rin Su­san Beth Pfef­fer. Erik hat sie aus­führ­lich in­ter­viewt und zu­dem eine Re­zen­sion ih­res Ro­mans DIE VER­LO­RE­NEN VON NEW YORK (THE DEAD AND THE GONE) ver­fasst.

Klappentext von DIE VERLORENEN VON NEW YORK:

Ob es jemals wieder so wird wie früher? Täglich stellt sich Alex diese Frage. Denn seit der Mond aus seiner Umlaufbahn verschoben wurde, geht es im New Yorker Alltag ums nackte Überleben. In den Fenstern der Hochhäuser brennt kein Licht mehr; kaputte Autos verstopfen die Kreuzungen; Plünderer ziehen durch die Straßen auf der Suche nach den letzten Lebensmitteln. New York ist eine Insel der Armen geworden – wer konnte, hat die Stadt längst verlassen. Verzweifelt kümmert sich Alex um seine Schwestern Briana und Julie. Doch eine Frage wagt er nicht zu stellen: Was, wenn ihre Eltern nicht nur vermisst sind, sondern Schlimmeres passiert ist?

Alles über Roman und Autorin erfährt man im Bücherbrief 574, der als PDF vorliegt und hier herunter geladen werden kann.

DER VERLORENEN VON NEW YORK
(THE DEAD AND GONE)
Susan Beth Pfeffer
deutsch von Annette von der Weppen
Hardcover, SF, Dystopie
April 2011
352 Seiten, 16,90 Euro
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
ISBN-10: 355158219X
ISBN-13: 978-3551582195
Carlsen

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Cover Copyright 2011 Carlsen