Ausgabe 574: Bücherbrief spezial

Kaum war die letz­te Aus­gabe von Erik Schrei­bers »Phan­tas­ti­schem Bü­cher­brief« on­line, gibt es be­reits ei­nen neu­en. In die­ser »Son­der­aus­gabe« dreht sich al­les um die ame­ri­ka­ni­sche Au­to­rin Su­san Beth Pfef­fer. Erik hat sie aus­führ­lich in­ter­viewt und zu­dem eine Re­zen­sion ih­res Ro­mans DIE VER­LO­RE­NEN VON NEW YORK (THE DEAD AND THE GONE) ver­fasst.

Klap­pen­text von DIE VERLORENEN VON NEW YORK:

Ob es jemals wie­der so wird wie frü­her? Täg­lich stellt sich Alex die­se Fra­ge. Denn seit der Mond aus sei­ner Umlauf­bahn ver­scho­ben wur­de, geht es im New Yor­ker All­tag ums nack­te Über­le­ben. In den Fens­tern der Hoch­häu­ser brennt kein Licht mehr; kaput­te Autos ver­stop­fen die Kreu­zun­gen; Plün­de­rer zie­hen durch die Stra­ßen auf der Suche nach den letz­ten Lebens­mit­teln. New York ist eine Insel der Armen gewor­den – wer konn­te, hat die Stadt längst ver­las­sen. Ver­zwei­felt küm­mert sich Alex um sei­ne Schwes­tern Bria­na und Julie. Doch eine Fra­ge wagt er nicht zu stel­len: Was, wenn ihre Eltern nicht nur ver­misst sind, son­dern Schlim­me­res pas­siert ist?

Alles über Roman und Autorin erfährt man im Bücher­brief 574, der als PDF vor­liegt und hier her­un­ter gela­den wer­den kann.

DER VERLORENEN VON NEW YORK
(THE DEAD AND GONE)
Susan Beth Pfef­fer
deutsch von Annet­te von der Wep­pen
Hard­co­ver, SF, Dys­to­pie
April 2011
352 Sei­ten, 16,90 Euro
Vom Her­stel­ler emp­foh­le­nes Alter: 14 – 17 Jah­re
ISBN-10: 355158219X
ISBN-13: 978–3551582195
Carl­sen

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Cover Copy­right 2011 Carl­sen

Conan interviewt Conan

Con­an O´Brien inter­viewt den CON­AN-Dar­stel­ler Jason Mom­oa zum neu­en Film…

(ja, ich weiß, es wird Wer­bung vor den eigent­li­chen Video ein­ge­blen­det – das greift lei­der um sich…)

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Trailer: THE CAPTAINS

Manch­mal gibt es Din­ge, die muss ich zwei­mal lesen, um sie zu glau­ben… :O Wil­liam Shat­ner inter­viewt alle ande­ren STAR TREK-Cap­tains (inklu­si­ve Chris Pine)? Für eine Doku­men­ta­ti­on? Was auch immer man davon hal­ten mag (ich dach­te sofort: muss ich sehen!), hier ist der Trai­ler… Pre­miè­re ist am 21. Juli auf EPIX HD.

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Die STEAMPUNK-CHRONIKEN im Interview

Ich hat­te bereits an ande­rer Stel­le auf mein neu­es Pro­jekt STEAMPUNK-CHRONIKEN hin­ge­wie­sen, eine Antho­lo­gie von Geschich­ten aus dem Gen­re, die als eBook erschei­nen soll. Logi­scher­wei­se kann man zu die­sem The­ma vie­le Fra­gen stel­len – Fra­gen die mir selbst viel­leicht gar nicht erst ein­ge­fal­len wären.

Fra­gen gestellt hat Ger­hard Schrö­der (nein, nicht der Kanz­ler) vom Tech­blog padlive.de. Die Fra­gen und mei­ne Ant­wor­ten dar­auf kann man ab heu­te auf padlive.de lesen.

Es geht unter ande­rem dar­um, wie ich auf die Schnaps­idee über­haupt gekom­men bin, ob DRM-Frei­heit eine »Masche« ist oder was die Autoren davon haben.

Viel Spaß beim Lesen!

Wer wei­te­re Fra­gen hat, darf die­se gern auf steampunk-chroniken.de bei­spiels­wei­se in den Kom­men­ta­ren stel­len, oder mir eine eMail schrei­ben.

Henry Cavill über SUPERMAN

MTV griff sich auf dem Won­der­Con den nächs­ten SUPERMAN Hen­ry Cavill und befrag­te ihn zu der Rol­le, wie er sich dar­auf vor­be­rei­tet und was er von Amy Adams als Lois Lane hält:

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Frogster: »Das Internet ist kein rechtsfreier Raum«

 

Wenn ein Inter­view mit einem PR-Mann von Frogs­ter Inter­ac­tive mit einer inhalts­lee­ren Wort­hül­se über­schrie­ben ist, wie man sie sonst nur von blei­stift­schub­sen­den und inter­net­aus­dru­cken­den Poli­ti­kern kennt, dann kann man sich die Lek­tü­re die­ses Arti­kels eigent­lich gleich spa­ren…

Frogsters PR-Chef Axel Schmidt äußer­te die­sen sach­lich bekann­ter­ma­ßen völ­lig unsin­ni­gen Satz (denn das Inter­net ist kein rechts­frei­er Raum und kann auch kei­ner sein – im Gegen­teil. Der Spie­gel zer­pflückt den dum­men Spruch in einem Arti­kel sehr ein­deu­tig) in einem Inter­view mit gamesindustry.biz. Zitat:

Das Inter­net ist jedoch kein rechts­frei­er Raum und Frogs­ter wird auch in der Zukunft ille­ga­le Ver­kaufs- und Betrugs­ak­ti­vi­tä­ten so weit wie mög­lich ein­däm­men, um sei­nen treu­en und ehr­li­chen Spie­lern ein mög­lichst unbe­ein­träch­tig­tes Spiel­erleb­nis zu bie­ten.

Wie das im Zusam­men­hang mit dem Fall ste­hen soll, erschließt sich mir aller­dings eben­so wenig, wie der Hin­weis auf die angeb­li­che Abwe­sen­heit von Recht im Netz. All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen, auf die er ver­weist, haben hier­zu­lan­de kei­nen Geset­zes­sta­tus (wäre auch noch schö­ner) und immer wie­der wer­den AGBs von Gerich­ten als rechts­wid­rig ein­ge­stuft – des­we­gen sind dar­in auch immer sal­va­to­ri­sche Klau­seln zu fin­den, damit durch einen feh­ler­haf­ten Absatz nicht die gesam­te AGB nich­tig wird. Als PR-Mann soll­te man so etwas wis­sen.

[Update:] Was heißt eigent­lich in die­sem Zusam­men­hang »ille­gal«? Ille­ga­li­tät bedeu­tet einen Ver­stoß gegen gel­ten­des Recht. AGBs haben kei­nen Rechts­sta­tus. Kom­mu­ni­ka­ti­on per se ist defi­ni­tiv nicht »illegal«.[/Update]

Wei­ter­hin gel­ten die All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen oder die Nut­zungs­be­din­gun­gen nur zwi­schen Par­tei­en, die einen Ver­trag geschlos­sen haben, also zwi­schen Frogs­ter als Anbie­ter und den Spie­lern. Auf wel­cher Grund­la­ge möch­te Frogs­ter also Drit­ten die in kei­ner­lei Ver­trags­ver­hält­nis zu ihnen ste­hen ver­bie­ten, sich über Pro­gram­me aus­zu­tau­schen? Oder eine Kom­mu­ni­ka­ti­ons­platt­form ver­bie­ten, weil sich die Nut­zer dar­über unter­hal­ten, ihre Spiel­kon­ten zu tau­schen? Deut­sche Gerich­te haben die Stö­rer­haf­tung von Foren­be­trei­bern immer wie­der ver­neint, wenn es um ein­deu­tig Rechts­wid­ri­ges ging. Hier geht es aber nur um vor­geb­li­che Ver­stö­ße gegen Nut­zungs­be­din­gun­gen, da liegt kein rechts­staat­li­ches Inter­es­se an einer Ent­fer­nung vor.
Offen ist auch nach wie vor, auf wel­cher Rechts­grund­la­ge Frogs­ter den Han­del mit ingame-Gold oder Spie­ler­kon­ten ver­bie­ten möch­te, abge­se­hen von den Pas­si in den Nut­zungs­be­din­gun­gen – die wie ich oben erläu­ter­te kei­nen Geset­zes­sta­tus haben und drin­gend von Ver­brau­cher­schüt­zern unter die Lupe genom­men wer­den soll­ten. Und wenn wir über Recht im Netz spre­chen, soll­te man Herrn Schmidt auch auf das Recht der frei­en Mei­nungs­äu­ße­rung und das Recht auf Kom­mu­ni­ka­ti­on bzw. das Recht auf freie Wahl sei­ner Kom­mu­ni­ka­ti­ons­quel­len hin­wei­sen. Wenn das Inter­net kein rechts­frei­er Raum ist, dann gilt das selbst­ver­ständ­lich auch für Frogs­ter.

Quint­essenz: Bla.

Ich möch­te an die­ser Stel­le noch­mals aus­drück­lich dar­auf hin­wei­sen, dass ich eben­falls nichts von Chea­tern hal­te. Mei­ner Ansicht nach geht Schmidts Argu­men­ta­ti­on inhalt­lich jedoch mei­len­weit am eigent­li­chen The­ma vor­bei.

Frogs­ter-Logo Copy­right Frogs­ter Inter­ac­tive Pic­tures, Nut­zung auf­grund der Anga­ben auf der Pres­se­sei­te

TÍR NA NÓG: von China Miéville bis STAR WARS – Sean O’Connell im Gespräch

»Denn eins war mir längst klar gewor­den: in eine ver­wert­ba­re Ver­le­ger-Schub­la­de paß­te das gan­ze Ding nicht. Doch dann stieß ich irgend­wann auf die Wer­ke von Chi­na Mie­vil­le und sei­ne Bas-Lag-Serie und das gab mir Mut, es noch­mals anzu­ge­hen. Hier war eine neue, muti­ge Form von Fan­ta­sy, die sich um Schub­la­den einen Dreck scher­te.«

Im Janu­ar 2010 ver­fass­te ein gewis­ser »Sean« glück­li­cher­wei­se einen Kom­men­tar auf Phan­ta­News. Der dabei hin­ter­las­se­ne Link wordwellen.wordpress.com erweck­te schon allein auf­grund des Namens mein Inter­es­se (und weil ich grund­sätz­lich neu­gie­rig bin), des­we­gen such­te ich die­se Sei­te auf. Eine Anfra­ge spä­ter hat­te ich dann auch schon die Erlaub­nis, eine Sto­ry mit dem Titel GESCHICHTEN FÜR DEN QUABBAKOTTR zu ver­öf­fent­li­chen. Danach ver­folg­te ich hier auf Phan­ta­News mit Arti­keln und News die Ent­wick­lung sei­nes Romans TÍR NA NÓG.

TÍR NA NÓG ist inzwi­schen als Hör­buch im Action Ver­lag erschie­nen, die Fort­set­zung TÚATHA DÉ DANANN erscheint am Hori­zont, ich hielt das für erklas­si­ge Grün­de, Sean O’Connell mit eini­gen Fra­gen zu behel­li­gen und die Ant­wor­ten kamen in Rekord­zeit.

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»Das was man selbst am meisten mag, macht man auch am besten« – Ju Honisch im Gespräch

»Ich den­ke, dass die Fas­zi­na­ti­on, die von einer roman­tisch oder sonst wie ver­bräm­ten Fas­sung eines 19. Jahr­hun­derts aus­geht, nicht unbe­dingt so neu ist. Sher­lock Hol­mes, Sis­si-Fil­me und ähn­li­che net­te Schin­ken erfreu­en sich doch schon recht lan­ge unge­bro­che­ner Beliebt­heit.«

Ju Honisch ist für Ihren Erst­lings­ro­man DAS OBSIDIANHERZ als bes­te New­co­me­rin mit dem Deut­schen Phan­tas­tik Preis 2009 aus­ge­zeich­net wor­den. Zu die­sem Roman gesell­ten sich inzwi­schen wei­te­re: SALZTRÄUME Band eins und zwei, aktu­ell erschie­nen ist JENSEITS DES KARUSSELLS. Gemein­sam haben die­se Bücher, dass sie im aus­ge­hen­den 19. Jahr­hun­dert spie­len, bis vor Kur­zem nicht eben die popu­lärs­te Zeit für Phan­tas­tik. Tat­säch­lich erschie­nen DAS OBSIDIANHERZ und SALZTRÄUME ein­deu­tig vor der inzwi­schen ent­ste­hen­den Steam­punk-Wel­le.

All das Grund genug für uns, Ju mal mit eini­gen Fra­gen zu behel­li­gen, unter ande­rem eben auch mit jener, ob sie selbst ihre Roma­ne über­haupt als Steam­punk sieht, oder was sie von der Ein­ord­nung in die­se Schub­la­de, in Schub­la­den über­haupt, hält.

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